- vor 8 Stunden
Die Beweislage spricht zunächst klar gegen Loitzer. Zu klar – wie die Kommissare meinen. Bei ihren weiteren Recherchen stellt sich heraus, dass Edith Gruber, die Frau des Biobauern, ein Verhältnis mit dem entlassenen Gestütschef hatte. Hat ihr Mann die Spuren seiner Tat zu dem Nebenbuhler gelegt, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen? Als plötzlich sowohl die untreue Gattin als auch ihr Mann ein volles Geständnis ablegen, ist die Verwirrung komplett. Erst die Fußbekleidung der Geständigen führt die Kommissare schließlich zur Lösung.
Erschwert wird die Arbeit der Kriminalisten durch den Umstand, dass Miriam Stockl glaubt, dem Mann ihres Lebens begegnet zu sein. Kurzerhand wird sie zur Teilzeitsekretärin – mit ungeahnten Folgen für das Kommissariat … (Text: ZDF)
Erschwert wird die Arbeit der Kriminalisten durch den Umstand, dass Miriam Stockl glaubt, dem Mann ihres Lebens begegnet zu sein. Kurzerhand wird sie zur Teilzeitsekretärin – mit ungeahnten Folgen für das Kommissariat … (Text: ZDF)
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00:00Auf geht's, Schnellwittchen, komm!
00:18Popinian, jetzt komm endlich!
00:20Und bring den Müll mit!
00:24Vincent, hol deinen Onkel, komm!
00:26Komm!
00:30Herrschaftszeiten, immer diese Hetzerei.
00:32Ich war doch quasi nur beim Essen.
00:34Bist du doch irgendwie immer, wo der Herr ist.
00:38Wollen Sie noch mal mitkommen?
00:39Ich lade Sie ein auf den Maas.
00:41Danke mir, reicht's noch von gestern.
00:43Kann das sein, dass Ihr gesternes Besäufnis
00:46einen traurigen Anlass gehabt hat?
00:48Ich bin da nur noch versehen draufgestiegen.
00:53Was lesen Sie da?
00:56Kriminalistik und Wissenschaft.
00:57Den auch nicht schauen.
00:59Los jetzt, Popinian, ihr wisst genau,
01:01dass ich dem Leo im Festzelt helfen muss.
01:03Habt ihr eine Ahnung, wie es da heut zugeht?
01:05Ja, wollt ihr doch mitkommen?
01:08So ein Festzelt, das machen wir ein prima Mittel gegen Liebeskummer.
01:11Danke.
01:12Ich möchte einfach noch mal in Ruhe.
01:14Hast du den Führerschein?
01:16Nein, also raus mit dir, komm!
01:19Ich setz dich hin.
01:20Hoi, Leo!
01:45Jetzt hast du wenigstens so.
01:46Das ist doch kein 1000 Meter Lauf.
01:47Ihr könnt doch hier Zeit lassen.
01:49Da will sie bestimmt noch Karussell fahren.
01:50Ich will mit dem Free-Fall fahren.
01:56Na dann, viel Spaß.
01:58Und heb dir deine Bratwürste besser für hinterher auf.
02:03Komm doch, Feigling!
02:04Ich bin doch Gastronaut.
02:06Und da schau her.
02:07Wie irre Karussell.
02:08Die Frau Stockel.
02:10Die steht ihr dann aber gut.
02:12Sie werden aber nicht schmarrn, oder?
02:14Ach, das ist doch bloß ein Gaudi.
02:15Ein Gaudi.
02:17Sonst hätten sie Lust, mit dem Vincent Free-Fall zu fahren.
02:21Ha, haben Sie Schiss?
02:22Ich bitte Sie, ich und Schiss?
02:24Nein, ich muss doch schnell wohin.
02:26Ah, verstehe.
02:26Komm, Vincent, wir zwei fahren.
02:28Seit wann hat denn der Onkel ein Blasenproblem?
02:30Der folgt im Ruf des Bieres.
02:32Schau mal.
02:33Was magst du denn fahren?
02:34Mit dem Teil da vorne.
02:34Was machen die?
02:36Das wird klar sein.
02:38Die kann man nie fahren.
02:54Die kann man nie fahren.
02:56Ja.
02:57Ah!
02:58Ah!
02:59Ah!
03:01Ah!
03:02Ah!
03:25Was ist denn?
03:27Schlecht!
03:27Ah!
03:28Ah!
03:36Ah!
03:38Ah!
03:41Ah!
03:43Ah!
03:48Ah!
03:49Haus Guardiate!
03:50Und für Jahre ihres Lebens treffen.
03:51Achten sie auf jemanden mit Katzenaugen.
03:55Ah!
03:58Ah!
04:00Ah!
04:01Was passiert?
04:02ohne gar keine Fassung.
04:19Cooly.
04:21Katzenaugen!
04:49Super!
04:54Du, Festwirt, Laimousi ist ja prima, aber beseichen kannst.
05:00Sauf's ganz aus, dann lohnt sich die Reklamation.
05:02Das mach ich.
05:04So.
05:05Leo, entlüften!
05:08Mach ma!
05:10So, Frommi.
05:11Vorsicht!
05:12Heiß und setz dich!
05:20Servus, Marie.
05:21Wo ist denn der Kabinian?
05:22Ich glaub, der sitzt hinter Pfosten.
05:24Was ist denn für einer?
05:25Genau, ist ja gerade einer.
05:26Geht's los?
05:26Ja, danke.
05:27So, Achtung!
05:29Wo bleibt jetzt mein Bier, sag ich mal?
05:32Servus, Kabinian.
05:33Servus, unser Deppwirti.
05:34Dann machst du auch was, Michi.
05:36Aber doch nicht im Dienst, wir haben Arbeit.
05:38Schmarrn, setz dich her.
05:40Heute ist Sonntag, außer dem Herbstfest.
05:42Ja, also, Toris schon am Tatort.
05:44Wie am Tatort?
05:45Was ist denn los?
05:46Ein Birnereilfans haben sie zerschossen.
05:48Ja, warum sagst du das nicht gleich?
05:50Ja, sag ich doch.
05:51Ja, komm, auf.
05:52Jetzt gehen wir.
05:53Bitte, Frommi, bis bald.
05:54Jetzt käme halt.
06:03Die Toris.
06:08Der hat sich seinen Sonntag auch anders vorgestellt.
06:11Können wir einen Abteil transportieren?
06:13Ja, ja.
06:15Wer hat die gefunden?
06:16Das Schneewittchen.
06:18Das Schneewittchen?
06:20Sein Pferd?
06:22Die Mama haben die Viecher.
06:23Du, das Pferd ist allein in ein Haus
06:26und hat die Hallerin geholt.
06:28Wen?
06:28Die Kati Haller.
06:29Die Haushälterin vom Schneewittchen.
06:31Von Birna.
06:32Und dann hat sie angerufen.
06:34Wen?
06:35Der Hund.
06:37Ach so.
06:38Servus.
06:39Schön, dass sie auch noch vorbeischauen.
06:40Ich hätte viel lieber weiterhin in meine Maßkuchen geschaut.
06:43Was gibt's?
06:45Hinten im Gebüsch Abdrücke von Bergschuhen.
06:47Wahrscheinlich Standort des Schützen.
06:48Zwei Schüsse Kaliber 7,92.
06:50Erster Schuss Streifschuss Baum.
06:52Zweiter Schuss Brustlitalen.
06:54Wahrscheinlich ein Jagdanfall.
06:58Ja.
06:58Was weiß denn ich?
07:02Michi hast ja schon die, äh ...
07:05Wie heißt's?
07:05Nein, die Haushälterin gefragt.
07:07Die Hallerin?
07:07Ja.
07:08Die kannst du vergessen.
07:09Die hat einen Schock.
07:10Die ist fertig mit der Welt.
07:14Ja, aber ...
07:22Verzeihung?
07:22Ja, bitte?
07:23Wo finden wir die Frau Haller?
07:24Die müsste in der Halle sein.
07:25Danke.
07:31Hallo?
07:32Ja?
07:38Es ist gerade die Kriminalpolizei.
07:40Mein Name ist Sartorius, mein Kollege Hofer.
07:42Grüß Gott.
07:44Kapilian, bist du das?
07:46Gerade eben war das noch.
07:48Ihr kennt mich nicht mehr.
07:49Die Kathi.
07:50Wir waren noch miteinander im Tanzkurs.
07:53Kathi Feldmann.
07:55Früher.
07:56Jetzt verwitwete die Kathi Haller.
07:57Nein.
07:59Die Feldmann-Kathi.
08:01Na, Servus.
08:03Servus.
08:05Frau Haller, wir hatten ein paar Fragen wegen dem Herrn Birner.
08:09Nein, gar nicht.
08:25Das ist schon gut, Kathi.
08:27Dankeschön.
08:30Seit fast zehn Jahren bin ich jetzt da.
08:32Das ist so ein feiner Mensch, der Herr Birner.
08:36Wahr.
08:37Ich versteh das nicht.
08:39Wer macht denn so was?
08:41Ein Mörder wahrscheinlich.
08:45Der Herr Birner.
08:49Der Herr Birner ist jeden Morgen ausgeritten.
08:52Immer die gleiche Runde.
08:53Kann ich mir da ein bisschen umschauen?
08:55Komm, das kann doch dein Kollege machen.
08:58Was suchen Sie denn?
09:00Dein Arbeitszimmer zum Beispiel.
09:02Da gehen Sie jetzt über den Hof und dann die dritte Tür links.
09:05Danke.
09:08Bis später.
09:11Moment.
09:19Kathi.
09:20Kannst du dich erinnern, ob der Herr Birner mit irgendjemand in letzter Zeit Streit gehabt
09:25hat?
09:26Ja.
09:28Mit dem Gerhard Leutzer.
09:31Das war unser Gestützleiter.
09:34Und der hat sich eingebildet, dass sich der Herr Birner an seinem Ali Baba vergriffen
09:39hat.
09:39Was?
09:41Einem Leutzer, seinem Araber-Hengst.
09:43Der hat Ali Baba geheißen.
09:45Na, wir haben die Viecher.
09:46Wirst du da drauf kommen?
09:49Vielleicht wegen dem Märchen Ali Baba und die 40 Räuber?
09:52Nein, Kathi.
09:54Wieso hat der Herr Leutzer gedacht, dass der Herr Birner etwas mit seinem Pferd gemacht
09:57hätte?
09:58Ach so.
09:59Ja.
10:00Ach so.
10:02Vor einer Woche war wieder so eine Prämierung.
10:04Da waren sie immer ganz narrisch mit ihren Rössern.
10:07Und in der Früh ist dann der Ali Baba tot im Stall gelegen.
10:11Und das war schon tragisch, weil der war ja dem Gerhard sein Ein und Alles.
10:15Und dann ist er den Birner an die Gurkel.
10:17Ja.
10:17Ja.
10:18Und ich bin dazwischen.
10:20Er hat ihn dann natürlich sofort gekündigt.
10:24Aber ich bin so froh, dass du mal wieder da bist.
10:27Gerade in so einer schweren Stunde.
10:29Ja.
10:31Verheiratet bist du immer noch nicht?
10:33Nein.
10:53Das große Wiedersehen schon beeinflusst.
10:55Sehr witzig.
10:57Es war auch wieder mal super.
10:58Danke, dass sie mich mit ihr allein lassen haben.
11:00Wieso das doch nicht?
11:01Die Karte ist mir schon vor 25 Jahren auf Nerven gegangen.
11:05Dauernd wollte sie mit mir schiebertanzen.
11:07Danke.
11:07Also ich finde, sie wären ein schönes Paar.
11:09Die Frau riecht wie ein Feilchenbeet.
11:11Haben sie es nicht gemerkt.
11:12Sie hat sich schon damals bloß mit Feilchenzeife gewaschen.
11:15Und das macht es heute noch.
11:16Und ich hasse Feilchenduft.
11:18Außerdem ist sie wirklich nicht Gott die hellste.
11:20Na ja, dann passt das doch gut zusammen, oder?
11:22Genau.
11:24Zumindest hat mir die Karte erzählt, dass der Birner als der Krebshilfe vermacht hat.
11:30Er hat nämlich keine Nachkommen.
11:32Das heißt, Hauptkirche fällt als Mordmotiv wahrscheinlich aus.
11:35Was ist denn das eigentlich?
11:36Der Birner wollte sich ein Reiter-Hotel bauen.
11:38Hotel Equinox soll es heißen.
11:40Wie?
11:41Equinox.
11:42Das klingt ja eher nach einer Schlaftablette.
11:46Bei der Frau-Genehmigung und Finanzierung waren alles schon perfekt.
11:49Aber dann hat ihm sein Pechter ein gewisser Herr Gruber
11:52einen Strich durch die Rechnung gemacht.
11:53Das ist der Öko-Bauer?
11:54Genau.
11:55Nach dem kenne ich.
11:56Er hätte mir einen Haufen Geld als Ablöse geboten.
11:58Aber der Gruber wollte partout nicht weg von dem Grundstück.
12:01Und da hat ihm der Birner letzte Woche wohl eine Räumungsklage geschickt.
12:04Das heißt, wir haben schon zwei, die den Birner am liebsten zum Teufel gewünschen hätten.
12:09Wieso zwei?
12:10Kapinian, ich hab Kaffee für dich gekocht.
12:13Das erzähl ich einem nachher.
12:14Kommen die irgendwo hinten raus?
12:17Herr Hofer, Herr Hofer.
12:19Ich versteh Sie nicht.
12:20Wir hätten schon mal Chancen bei einer und dann steigen wir durchs Fenster raus.
12:23Das ist halt der Unterschied zwischen uns zwei.
12:26Wir laufen die Weiber hinterher und dann geben sie einen Korn.
12:29Das ist ja unser Alpen-Kanal-Ober.
12:46Bitteschön.
12:47Der vorläufige Bericht der Spurensicherung in der Sache Birner.
12:50Danke, Frau Stöckl.
12:52Danke, Frau Stöckl.
12:57So eine Fahrt im Frühfall alles ausrichten können.
13:02Willst du einen Kaffee?
13:09Ist irgendwas?
13:11Nein, Sie schauen nur besonders fesch aus, Frau Stöckl.
13:14Fast wie ...
13:15Wie eine Fee.
13:17Ja.
13:23Und?
13:25Ach so.
13:26Ja.
13:29Todeszeit von ungefähr 10.30 Uhr.
13:31Die Kugel, die zum Tod geführt hat, stammt aus der gleichen Waffe wie die, die im Baum eingeschlagen hat.
13:36Interessant.
13:38Die Abdrücke am Tater sind vom Bergschuh und der Marke Alpinsport, Größe 44.
13:42Ist doch schon was.
13:43Ja.
13:44Jetzt müssen wir nur noch einen Verdächtigen finden, der so blöd ist, dass er die Schuhe im Schuhschrank aufhebt und
13:49mit der Tatwaffe sein Zimmer dekoriert.
13:52Professor Hartung hat eine interessante Theorie.
13:54Ja, lesen wir uns weiter.
13:55Ein Attentat.
13:56Ich erzähle Ihnen dann später, wie man in der Praxis Mörder fällt.
13:59Wo wollen Sie denn hin?
13:59Den blöden Verdächtigen suchen.
14:01Ich schaue als erstes mal bei den Grubers.
14:03Kommen Sie mit?
14:04Wissen Sie was über diese Grubers?
14:05Ja, die haben vor 15 Jahren den alten Einrückhof von Birna gebracht.
14:09Und der Grubaut hat gemeint, er müsste den Bauern erzählen, wie die Landwirtschaft funktioniert.
14:13Na, ein Lehrer halt, ein typischer, ein Gescheithaferl.
14:16Ja, und zum richtigen Skandal kam es dann, wie er seinen Sohn von der Schule genommen hat, um ihn selber
14:20zu unterrichten.
14:21Was war mit der Schulpflicht?
14:23Der hat den Freistaat verklagt.
14:24Und sie hat lachen, er hat gewonnen, weil er und seine Frau beide ausgebildete Pädagogen sind.
14:39Keiner da.
14:40Das ist ein Museumsstück.
14:42Ihr er doch auch.
14:44Na ja, ich warte ein paar Jahre, dann verkauf ich ihnen das Oltzimmer.
14:47Na dann viel Glück.
14:53Hallo?
14:57Hallo?
14:59Ist da jemand?
15:01Hallo?
15:06Grüß Gott.
15:08Kann ich Ihnen hilflich sein?
15:09Das hoffe ich doch.
15:10Kriminalpolizei, mein Name ist Arturis, mein Kollege Hofer.
15:12Gut, gut.
15:13Wir möchten den Herrn Gruber sprechen.
15:15Christian Gruber.
15:15Ja.
15:16Wenn ich den Grund dafür erfahren dürfte?
15:18Können Sie mir sagen, wie Sie sind?
15:19Ich bin Florian Gruber, ich bin der Sohn.
15:21Es geht um den Mord an Alfons Birne.
15:23Ach so.
15:24Nein, jetzt werden wir gerne den Vater sehen.
15:30Jetzt kommen Sie mit.
15:32So ein Rotzleife.
15:47Papa!
15:48Sie sind zwei Herren von der Kriminalpolizei.
15:53Kleinen Moment.
15:57Aha, grüß Gott, die Herren.
15:59Grüß Gott.
16:04Wundern Sie sich nicht, ich bin überzeugter Naturist.
16:08Aber ich laufe nur in meinen eigenen vier Wänden nackt rum.
16:12Ist das ja jetzt ein Problem für Sie?
16:14Nicht wirklich.
16:15Wer ist Moog?
16:17Ja, ich kann mir vorstellen, warum Sie da sind.
16:18Aber ich habe den Birner nicht umgebracht.
16:21Auch wenn ich nicht sehr traurig bin, ehrlich gesagt.
16:23Ach so?
16:24Ja, dieser Mensch wollte mein Lebenswerk zerstören.
16:26Aber der hat Ihnen doch Ersatz angeboten für den Hof, oder?
16:29Wissen Sie, so kann man nur hin, wenn man keine Ahnung hat.
16:35Was glauben Sie, wie lange es dauert, den Boden zu entgiften?
16:37Bei diesem ganzen chemischen Scheißdreck, den man hier hundert Jahre lang in diese Erde gepresst hat.
16:41Was glauben Sie, wie lange es dauert, so einen Apfel zu ernten?
16:47Das hier kann man nicht einfach ersetzen.
16:50Ja, da haben Sie recht.
16:51Sagen Sie uns lieber, was für Schulgrüße Sie haben, falls Sie Schuhe tragen.
16:5644.
16:58Waren Sie gestern Morgen zwischen 10 und 11?
17:00Da war mein Mann in Brandenburg auf dem Sonntagsmarkt.
17:04Dafür gibt es bestimmt genug Zeugen.
17:06Ich bin übrigens...
17:07Auch eine Touristin.
17:09Ja, das auch.
17:10Edith Grober.
17:11Hofer.
17:12Schöne Äpfel haben Sie da.
17:14Sagen Sie, darf ich Sie fragen, wo Sie gestern Morgen zwischen 10 und 11 waren?
17:18Ich war draußen auf dem Feld.
17:22Angezogen.
17:26Gibt es da ein Ding? Ich meine, konnte es jemand bestätigen?
17:30Ja, ich. Und meine Mutter hat ja wohl auch kaum Schulgröße 44, nicht wahr?
17:34Sagen Sie, wenn das Ganze jetzt hier in Verhör ausartet, dann schlage ich nämlich vor,
17:37dass meine Eltern nur noch in Gegenwart ihres Rechtsbeistandes...
17:40Jetzt komm, lass sie doch, lass sie doch. Wir haben nichts zu verbergen.
17:44Mein Sohn studiert Jura sechstes Semester.
17:47Erst kurz vorm Abschluss.
17:49Na, also du bist doch höchstens 16.
17:52Ich bin 19. Mit 16 habe ich das Begabtenabitur gemacht.
17:57Das habe ich nicht nur meinem Intellekt, sondern vor allen Dingen auch meinen Eltern zu verdanken.
18:02Sie können mich also siezen, wenn Sie möchten.
18:03Ist recht, ja.
18:05Sagen Sie, haben Sie eine Waffe im Haus? Kaliber 7,92.
18:09Wir sind Pazifisten.
18:11Bestimmt auch Vegetarier.
18:18Ähm...
18:18Ja, ich glaube, das war's dann. Gehen wir.
18:22Vielleicht müssen wir Sie nochmal auf dem Präsidium sprechen. Danke, Herr Biedersch.
18:25Wenn Sie sich dann vielleicht was anziehen, unser Chef leg großen Wert auf korrekte Kleidung.
18:34Herr Stockel, mit dem Polizeizeichen.
18:36Lass die porträtieren. Hör für Besondere anlässt.
18:42Hallo, Herr Hofer. Hallo, Herr Satur.
18:47Frau Stockel, ist irgendwas Besonderes?
18:50Nein, was soll sein?
18:53Ich hab jetzt Feierabend. Ich geh jetzt.
18:55Was? Jetzt schon? Es ist kurz noch ein Dreifachstockel.
18:59Ich bin ja auch schon seit halb sieben im Büro.
19:02Sie? Seit halb sieben?
19:04Ja, das nennt man jetzt Gleitzeit. Das hab ich alles mit dem Balthasar besprochen.
19:08Schönen Feierabend noch.
19:10Und die, was hab ich denn zum Dienst bekommen?
19:12Sie wird diese in letzter Zeit aufgepresert.
19:20Kripo Rosenheim, Hofer.
19:23Nein, die ist leider schon weg.
19:25Ja, morgen wieder. Wahrscheinlich.
19:27Ist gut, Wiederhören.
19:33Kripo Rosenheim, Hofer.
19:36Nein, da sind Sie bei mir leider völlig falsch.
19:38Ja, völlig.
19:40Ja, tut mir auch leid, Wiederhören.
19:42Dass wir sonst nichts zu tun hätten.
19:45Gott sei Dank gibt's eine Rufumleitung.
19:48Wohin leiten Sie das um?
19:50Zum Chef ins Büro, beziehungsweise in seinem Vorzimmer.
19:53Das nennt man dann Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.
19:56So, ab jetzt klingern Sie bloß noch beim Rumpelstil.
20:00Hallo, Polizei?
20:02Ah, da seid's.
20:03Ich hab ein paar Basisinfos über den Gerhard Leutzer.
20:05Und, ist was Brauchbares dabei?
20:07Der hat schon einmal die Nerven verloren.
20:09Und zwar 1994, 12 Monate auf Bewegung wegen Körperverletzung.
20:13Außerdem hat er einen Jagdschein und ein Jagdgewehr.
20:167,92 Millimeter Kaliber, mein Lieber.
20:18Nicht schlecht erspricht's.
20:21Und du bringst in Erfahrung, ob der Gruber tatsächlich in Brandenburg war, ja?
20:25Ja, mach ich. Soll ich...
20:27Und fang's bitte beim Notar nach, ob der Birner wirklich alles der Krebsforschung vermacht hat.
20:31Ja, mach ich.
20:33Ja, sagen Sie mal, meine Herren, wer hat denn die Rufumleitung in mein Vorzimmer gelegt?
20:42Wir.
20:42Ach so.
20:44Herr May, wir haben uns gedacht, wenn Sie schon die Arbeitszeit unserer Sekretärin so großzügig gleiten lassen, dann können Ihre
20:49Damen das vielleicht kompensieren.
20:51Mein Sekretariat, Herr Satori, hat Besseres zu tun, als sich mit Ihren Freundinnen zu unterhalten.
20:57Was?
20:58Ja, da hat eine Dame angerufen. Die möchte sich entschuldigen, dass sie gestern ihr Date hat platzen lassen. Sie bittet
21:05um Rückruf.
21:06Also doch.
21:07Also ich möchte nicht, dass so was nochmal vorkommt.
21:09Ach, der Kollege sicher auch nicht.
21:11Haben Sie mich da verstanden?
21:13Ja.
21:14Ja.
21:15Jetzt haben wir uns eilig. Oder wohin sieht das uns der Hauptverdächtige abhaut?
21:18Selbstverständlich nicht. Jetzt machen Sie ihre Arbeit.
21:22Ja, ja.
21:24Ja.
21:26Ja.
21:28Ja.
21:31Ja.
21:40Ja.
21:46Ja, ja.
21:47Ja, ja.
21:47Ja, ja.
21:47Was ist denn?
21:51Ja, ja.
21:54Warum du?
21:55Haben Sie einen Moment Zeit für mich?
21:57Ja, Frau Stocki, gut schauen Sie aus.
22:00Äh, um was geht's denn?
22:04Haben Sie den schon mal gesehen?
22:06Sind Sie jetzt unter die Ermittler gegangen?
22:08Nein, das ist rein privat, wenn Sie mich verstehen.
22:11Ich verstehe.
22:12Hm, schaut gar nicht schlecht aus.
22:15Ein richtig G'schneckerl, gell?
22:18Ja, wissen Sie was?
22:20Wenn ich ihn sehe, gebe ich ihm Ihre Nummer, ja?
22:22Ich hab gewusst, dass Sie mich verstehen,
22:24so von Frau zu Frau, aber sagen Sie heute niemandem nix, gell?
22:27Großes Frauen-Ehrenwort, Frau Stocki.
22:29Danke.
22:33Ach, gerade der.
22:34So, Achtung.
22:35Ja, was kommt denn da für ein netter Hose daher?
22:38Ja, ich bin der Anadl, grüß dich.
22:40Servus, Stocki.
22:41Ja, schon dich.
22:43So, sind Sie der, Leute?
22:49Ja, wieso?
22:50Hoferkripper Rosenheim, hätte ich auch gefragt, meinen Sie.
22:52Jetzt?
22:53Jetzt.
22:54Gehen wir raus, da ist es ruhiger.
22:56Siggi.
22:57Ja, von mir raus, gehen wir.
22:58Na komm, sitz dich doch gleich zu.
23:00Was soll denn das?
23:01Ach, geh, sei doch nicht so zürich.
23:03Jetzt, geh, bleib halt da.
23:04Geht euch.
23:05Servus.
23:07Los, beeilt euch.
23:08Herr Leutzer,
23:09ist ja recht.
23:11Wir haben gehört, dass Sie letzte Woche einen Streit mit dem Alfons Birner gehabt haben.
23:14Der Dreckskerl hat meinen Alibaba auf dem Gewissen.
23:18Nur damit sein Schlewitzchen endlich mal gewinnt, hat er meinem Hengst Heukops gegeben.
23:22Heukops?
23:23Was ist da schlimm dran?
23:25Ja, Trockenfutter, wenn das ein Pferd nicht gewohnt ist, kriegt's Schlundverstopfung.
23:28Das hat der Birner genau gewusst.
23:31Der hat meinen Hengst eiskalt umgebracht.
23:33Und deswegen haben Sie den Birner erschossen?
23:35Nein, natürlich nicht.
23:36Eine biblische Rache-Kraise, oder?
23:38Wo waren Sie denn gestern Morgen zwischen 10 und 11?
23:40Ist das die Tatzeit?
24:10Ist ja recht.
24:11Ich denke, einen Mann oder eine Frau mit einer tiefen Stimme.
24:15Sag mal, wo ist denn der Gerhard?
24:17Was raus?
24:18Was raus?
24:19Ist der wahnsinnig geworden?
24:22Herr Leutzer, was haben Sie denn für eine Schuhgröße?
24:2644.
24:27Und der Jagdgewehr hat Kaliber 7,92.
24:30Das schaut vielleicht ganz, ganz schlecht aus für Sie.
24:33Stinger, die Oile nur.
24:33Was macht's denn hier?
24:34Können Sie mir sagen, was hier los ist?
24:36Leo, das schaut schlecht aus.
24:37Wir müssen hier den Schankhelm entführen.
24:39Jetzt geht's heute auf Zeiten.
24:40Ja.
24:41Mordverdacht.
24:42Spinnst du?
24:43Für den Gerhard lege ich die Hand ins Feuer.
24:45Den kenne ich seit der Schule.
24:47Kobinian Bitschen.
24:48Du siehst doch, wie's hier zugeht.
24:50Hör zu.
24:51Ich bürge für ihn.
24:52Auf Zeiten.
24:53Morgen früh steht er bei euch auf dem Präsidium.
24:55Und wenn ich ihn selber hinbringe.
24:57Ja, ja.
24:58Versprochen.
24:59Jetzt mal langsam, ja?
25:01Wissen Sie was?
25:02Ich opfere mich, bleib da und pass auf ihn auf.
25:05Mir kommt keiner aus.
25:06Die Frage ist bloß, ob das nach der vierten Mass auch noch der Fall ist.
25:09Das geht nach der fünften, der sechsten, der siebten.
25:11Das geht nach der zehnten Mass noch.
25:12Herr Leutzer, ich würde mir gerne mal Ihre Wohnung anschauen.
25:14Kein Problem.
25:16Sie können durch die Garage in meine Wohnung.
25:18Also dann kann ich ihn jetzt wieder heim, oder?
25:19Ja, freu dich kannst du's heim.
25:20Also komm, dann geh weiter.
25:21Wenn ich etliche Bier haben kann.
25:22Ich geh schon.
25:22Servus.
25:23Ja, wie der wichtiger ist der Job.
25:25Ja, wie der wichtiger ist der Job.
26:09Also wir haben in Ihrer Wohnung Jacke der Kaliber 792 gefunden.
26:12Logisch.
26:13Das ist immer in meinem Waffenschrank.
26:15Wollen Sie mich jetzt deswegen festnehmen?
26:16Und warum waren Ihre Bergschuhe in der Gefliertruhe?
26:19Wolltet ihr sie schon mal auf den Winter einstehmen, oder was?
26:21Was?
26:22Das ist ein Witz.
26:24Wie sind Sie in meinem Schuhschrank?
26:25So wie es ausschaut, waren Sie damit zunächst im Wald.
26:28Wahrscheinlich am Tatort.
26:29Das ist ein Scherz, oder?
26:31Herr Leutzer, Sie sind aktenkundig.
26:33Sie haben schon mal die Nerven verloren.
26:34Das ist zehn Jahre her.
26:36Da hat so ein Depp meine Verlobte ausgespannt.
26:38Der hat gekriegt, was er verdient hat.
26:40Leider hatte die Richterin kein Verständnis dafür.
26:42Ich glaube nicht, dass Sie bald morgens auf mehr Verständnis hoffen dürfen.
26:45Das ist doch lächerlich.
26:46Hören Sie auf.
26:47Herr Rai.
26:48Der Laborbericht.
26:51Die Faseranalyse kommt erst morgen.
26:53Ich habe es gesagt.
26:54Ja.
27:02Ihr Jagdgewehr ist eindeutig, als die Tatwaffe identifiziert worden.
27:05Und Ihre Bergschuhe hat der Täter auch getragen, Herr Leutzer.
27:10Das ist Wahnsinn.
27:11Das gibt es nicht.
27:12Ich glaube, es ist Zeit für ein Geschenknis.
27:13Was soll ich denn gestehen?
27:15Ich war es nicht.
27:16Das ist eine Falle.
27:17Und Ihr Rindviecher fallen auch noch drauf rein.
27:19Soll man das jetzt auch ins Protokoll aufnehmen,
27:21oder wollen Sie auf die Beamtenbeleidigung wieder verzichten?
27:24Entschuldigung, aber sehen Sie das denn nicht.
27:27Man hat mich nach Miesbach gelockt.
27:29Meine Schuhe und mein Gewehr genommen
27:30und will mir den Mord in die Schuhe schieben.
27:33Besonders plausibel klingt das aber nicht, Herr Leutzer.
27:35Aber so muss es gewesen sein.
27:36Denken Sie doch mal nach.
27:38Ich bin doch nicht so blöd.
27:40Vielleicht ja doch.
27:44Herr Leutzer, Sie sind vorläufig festgenommen.
27:48Psst.
27:52Ich weiß nicht, irgendwie glaube ich diesem Leutzer.
27:55Weil er das Bier so gut einschenkt, oder?
27:56Na, ich weiß nicht, wie ich dem Leo beibringen soll.
27:58Dass er keinen Schrankkrieg mehr hat.
28:00Bewerben Sie sich doch um den Job.
28:01Dann wäre ich ja selber mein bester Kunde.
28:04Ach so, die Herren Kommissare.
28:06Ja, Sie lassen sich's aber gut gehen um die Zeit.
28:09Haben Sie denn Ihren Fall schon gelöst?
28:11Oh.
28:12Also der Laborbericht spricht eindeutig gegen diesen Leutzer, aber...
28:15Aha.
28:16Das ist ja prima.
28:17Dann soll die Stocks Protokoll aufsetzen.
28:19Wir übergeben sie der Staatsanwaltschaft und schließen die Akte.
28:23Oder nicht?
28:25Oh, schon, aber dieser Grüste am Gruber.
28:27Genau.
28:28Ich wollte Sie fragen, in Ihrem Vorbericht, da heißt es, diese Grubers sind Naturisten.
28:34Was heißt denn das, bitte schon?
28:35Na, dass die Textilbranche hat Ihnen ja gar nichts verdient.
28:39Was?
28:43Ach so.
28:47Frau Stocke, könnten Sie mir bitte das Protokoll in der Sache Birner schreiben?
28:51Da hab ich jetzt leider keine Zeit mehr, weil ich bin quasi auf dem Sprung.
28:55Na, heute gleitet Ihre Zeit aber mit Lichtgeschwindigkeit.
28:57Wir haben ja nicht einmal zwei.
28:59Machen Sie Ihnen keine Sorgen.
29:00Ich mach Ihnen das morgen ruckzuck.
29:02So, so ruckzuck.
29:03Nehmen Sie jetzt Energiedeins zu sich oder haben Sie sich etwa verliebt?
29:09Hat einer Ihr Schwester was gesagt?
29:12Wissen Sie was?
29:13Das geht Sie jetzt gar nichts an.
29:17Gehen Sie jetzt zu Tiffene, he?
29:20Und?
29:21Gibt es schon was Neues?
29:25Der Gruber war tatsächlich in Brandenburg.
29:27Aber erst um elf, als der Markt angefangen hat.
29:29Da schau her.
29:31Ich bin's gerade abgefahren.
29:32Mit 50 vom Tato bis nach Brandenburg.
29:34Wie der Bulldog vom Gruber.
29:38Genau 29 Minuten.
29:3950 fahrt ihr Auto überhaupt so langsam.
29:41Mit angezogener Handbremse.
29:43Jedenfalls hätte der Gruber das locker schaffen können.
29:46Ja, und wie kommt einem das Quälen an die Schuhe?
29:49Nein.
29:50Der Leutzer nie abschließt.
29:53Aber warum würde der Gruber ausgerechnet dem Leutzer den Mord in die Bergschuhe schieben wollen?
29:58Die müssen sich ja kennen.
29:59Was sind denn Ihre Kati-Fragen?
30:01Die müssen doch da was wissen.
30:03Ähm, Herr Satzolvi, wie wäre das, wenn Sie das vielleicht übernehmen würden?
30:08Nein.
30:10Sie sind doch unser Weiberheld.
30:11Und du selber gesagt.
30:12Ich überprüfe inzwischen nochmal den Gruber.
30:14Beziehungsweise es soll der Mama.
30:21Das geht meine Schwester nicht besser.
30:23Kati, dein Kugelhub, ist ein Traum.
30:26Das könntest du öfter haben, Karpinian.
30:30Weswegen ich eigentlich gekommen bin, was ich dich fragen möchte.
30:34Der Leutzer und der Gruber, also der Pächter von deinem Birner, haben die sich gekannt?
30:39Nein, die haben absolut nichts miteinander zu schaffen gehabt, soviel ich weiß.
30:43Gar nicht.
30:47Kati, das geht am Markt.
30:49Du musst mir alles sagen, was du weißt.
30:52Der Herr Birner hat mir immer gepredigt, Diskretion ist alles.
30:55Und ich bin keine, die sich über anderes Maul zerreißt.
30:58Das weiß ich doch.
31:00Aber Kati, mir kannst du es doch sagen.
31:03Kannten sich die beiden.
31:04Hat ja der Gruber was mit der Vergiftung vom Alibaba zu tun.
31:08Nein, die kannten sich nicht.
31:13Aber...
31:15Aber...
31:16Der Herr Birner hat einmal gesagt, also eher angedeutet,
31:22dass der Leutzer und die Frau Gruber miteinander...
31:25Weißt du schon...
31:27Die zwei?
31:29Das passt heute fast aufs Haugel.
31:33Kati muss jetzt los.
31:34Oh, jetzt schon?
31:35Ich hätte ein Schweinsbrat machen wollen.
31:37Kati, Kati, Kati.
31:38Da läuft ein Mörder frei rum.
31:40Da muss ich mich drum kümmern.
31:55Dann bist du denn so nervös?
31:57Hast du mich wirklich auf dem Feld gesehen, gestern?
32:00Ich dachte, du wolltest dich mit ein paar Freunden treffen.
32:03Ich habe keine Freunde.
32:05Im Gegensatz zu anderen.
32:08Wie meinst du das denn?
32:09Andersen.
32:11Außerdem ist es doch egal, ob ich dich auf dem Feld gesehen habe oder nicht.
32:14Du warst doch da, oder?
32:16Ja, natürlich.
32:23Deine Haut ist wieder schlimmer.
32:24Ja.
32:26Der Hautarzt meint, wir haben die Neurodermitis gerade ganz gut im Griff, aber...
32:31Das jungt halt trotzdem.
32:34Schau.
32:39Der Leutzer und die Gruber.
32:41Pasche her.
32:42Die haben es nicht aus ihrer Kati rausgekitzelt.
32:45Tja.
32:46Ein Mann wie ich hat halt so seine Methoden.
32:52Edith und der Leutzer.
32:53Also so.
32:55Und wer behauptet das?
32:57Zuverlässige Quellen.
32:59Und wer das behauptet, lügt.
33:00Das stimmt einfach nicht.
33:08Sie wollen mir also wirklich erzählen, dass Sie nichts von dem Verhältnis Ihrer Frau wussten?
33:12Ist aber traurig.
33:14Also wenn es so gewesen wäre, hätte ich es gewusst.
33:16Und dann hätte ich auch was dagegen unternommen.
33:19Das haben Sie doch.
33:22Kaffee.
33:23Danke jetzt nicht.
33:25Sie haben den Leutzer nach Niesbach gelockt.
33:28Haben sich seine Schuhe und sein Gewehr unter Nadel gerissen.
33:31Und dann haben Sie den Herrn Birne erschossen.
33:33So konnten Sie den Biohof behalten.
33:35Und den Nebenbuhl haben Sie auch ausgeschaltet.
33:36Zwei Fliegen mit einer Klappe.
33:38Fast perfekter Mord.
33:39Bis auf Ihr Alibi.
33:42Aber ich war in Brandenburg.
33:44Wärst um elf.
33:46Der Herr Birne ist aber schon um 10.30 Uhr erschossen worden.
33:49Und das konnten Sie leicht schaffen.
33:50Habe ich selbst ausprobiert.
33:52Ach, das ist ja irre.
33:54Sie haben einfach zu viel Fantasie.
33:56Und Sie haben kein Alibi, Herr Gruber.
34:01Also wissen Sie was?
34:02Ich kenne Ihren Verein.
34:03Und den Quatsch, den Sie hier erzählen,
34:04den müssen Sie erst mal beweisen.
34:08Ich mache Ihnen einen Vorschlag.
34:10Sie kommen mit dem Haftbefehl wieder.
34:11Und so lange gehen Sie erst mal bitte, ja?
34:14Raus.
34:16Raus.
34:17Ja, Sie haben vollkommen recht.
34:21Sie können mir doch nicht einfach einen Mord in die Schuhe schieben.
34:24Widerschauen.
34:43Ach, hier bist du.
34:45Haben die Beamten mit dir gesprochen?
34:47Ja.
34:49Ist das alles, was du dazu zu sagen hast?
34:55Und jetzt verdächtigen sie dich.
34:57Mhm.
34:59Aber du hast doch nichts damit zu tun.
35:04Was glaubst du denn?
35:07Ich weiß gar nichts mehr.
35:15Christian, es tut mir leid.
35:18Das mit dem Leutzer, das war nur...
35:21Ich habe mich so allein gefühlt.
35:22Das Einzige, worüber wir in letzter Zeit noch geredet haben, ist Florian.
35:26Wenn wir den Jungen nicht hätten...
35:27Wenn der Junge uns nicht hätte.
35:30Warum willst du alles zerstören?
35:33Du wusstest, es ist schon länger, nicht?
35:35Ich will nicht, dass unsere Familie auseinanderbricht.
35:38Und ich will nicht, dass der Junge was davon mitkriegt.
35:40Deswegen habe ich nichts gesagt.
35:43Aber er ist ja nicht blöd.
35:45Er hat es auch so mitgekriegt.
35:46Ich rede mit ihm.
35:48Christian, ich habe mich doch ganz klar für meine Familie entschieden.
35:52Und Florian ist mir nicht böse.
35:54Er hat sogar für mich gelogen.
35:56Er kann mich gar nicht auf dem Feld gesehen haben,
35:57als der Birne erschossen wurde.
35:59Wo war er dann?
36:01Platzieren.
36:04Lass dich von der Polizei nicht verrückt machen.
36:09So.
36:10Und jetzt habe ich einen Wartzwanger.
36:22Guten Morgen, Frau Stockler.
36:23Morgen.
36:24Das schaut ja super aus.
36:25Sehr schick.
36:26Sagen Sie, zu dem Birna-Protokoll sind Sie nicht gekommen.
36:30So, da sagen Sie jetzt nichts mehr, gell?
36:33Bitteschön, das Protokoll.
36:34Tuschel.
36:35Ja, da sind Sie baff.
36:36Aber die ganze Arbeit hätte man sparen können,
36:38weil unten im Verhörraum sitzt nämlich der Gruber
36:40und will ein Geständnis abliefern.
36:42Herr Stockler, jetzt wollen Sie mich auf den Arm nehmen.
36:44Ich, Sie, niemals.
36:47Da hebe ich mich ja am Bruch.
36:50Bitteschön.
36:52So.
36:53Und jetzt gängern Sie
36:54und lassen Sie den armen Mann nicht so lange warten,
36:56weil sonst überlegt er sich's noch anders.
36:58Ja, das ist schön.
36:59Entschuldigung.
37:01Bitteschön.
37:02Wiederschauen.
37:02Oh, das war super.
37:04Ich freue mich, Herr Kuhl.
37:06Einen schönen Tag noch.
37:08Ich hab noch keinen.
37:19Herr Hofer, Gott sei Dank.
37:21Ich war's.
37:22Ich, ich hab den Gerhard Reutzhaus aus seiner Wohnung gelockt
37:25und ich habe mir sein, sein Gewehr und seine Bergschuhe besorgt.
37:30Und dann weiß ja jeder, dass er nie abschließt.
37:32Bin ich in den Wald und habe auf den Alfons Birner gewartet.
37:36Aber ich hab nur auf Schneewittchen gezielt.
37:39Ich, ich wollte, ich wollte, ich wollte ihn nur warnen.
37:41Ich wollte den Gerhard Leutzer Schwierigkeiten machen
37:45und ich wollte die beiden gegeneinander ausspielen.
37:48Meine Motive kennen Sie ja.
37:50Der eine wollte mir meine Frau wegnehmen
37:51und der andere mein Land.
37:53Sie wollen also damit sagen, dass Sie den Birner erschossen haben?
37:56Ja.
37:57Dann wiederholst du das jetzt, bitteschön.
38:02Herr Saturi.
38:04Frau Gruber.
38:06Was machen Sie denn hier?
38:08Ich habe den Birner erschossen.
38:12Frau Gruber, legen Sie sich gut, was Sie da sagen.
38:14Der Gerhard Leutzer, der wollte unbedingt wieder mit mir zusammen sein.
38:17Hat mich total unter Druck gesetzt.
38:18Lassen Sie uns drin weiterreden.
38:20Nein, jetzt hören Sie zu.
38:21Der hat sogar gedroht, alles meinem Mann zu erzählen.
38:24Dann kam letzte Woche dieses Räumungsklager.
38:26Der Christian war so verzweifelt, er hat gesagt,
38:27wenn wir vom Hof müssen, bringt er sich um.
38:29Verstehen Sie?
38:31Das war sein Lebenswerk.
38:33Dann habe ich den Schluss gefasst und mir diesen Plan ausgedacht.
38:37Ja.
38:40Frau Stockler, wo ist denn der Hof, Herr?
38:42Der ist im Verhörraum.
38:43Da würde ich den aber jetzt nicht stören.
38:44Der wäre gerade der Mord am Birner gestanden.
38:46Was?
38:47Von wem?
38:48Machen Sie da, Frau Gruber, einen Kaffee.
38:50Sie bleiben hier und rühren Sie nicht von der Stelle.
38:53Einen Tee.
38:58Frau Gruber hat den Mord gestanden.
39:00Ja, er hat ihn auch dort gestanden.
39:02Was?
39:02Was hat jetzt meine Frau damit zu tun?
39:04Na ja, die sitzt oben und sagt, dass sie den Birner erschossen hat.
39:06Ach, das ist doch Quatsch.
39:08Wahrscheinlich will sie mir helfen, aber ich habe den Alfons Birner umgebracht.
39:11Ich glaube, Sie wollen mich verarschen, oder?
39:12Ja, nein.
39:14Ich würde sagen, wir machen oben weiter.
39:16Auf geht's.
39:21Ja, und Sie nehmen die Tonband.
39:35So, bitte.
39:37Was ist los, Edith?
39:39Christian, du musst nicht für mich gerade stehen.
39:41Ich habe dir mir an Sartori alles erzählt.
39:44Geh und kümmere dich um Florian.
39:45Ich habe Alfons Birner getötet.
39:47Ich und kein anderer.
39:48Das ist Unsinn.
39:49Ich habe ihn getötet.
39:51Wenn Sie sich jetzt mal entscheiden könnten.
39:53Entschuldigung, wenn ich es störe.
39:55Die Faseranalyse vom Laborwärter.
39:57Danke, Herr Moor.
39:59Der Täter hat keine Fingerabdrücke hinterlassen, nur Fußspuren.
40:02Herr Moor, das wissen wir schon.
40:03Die Fußspuren stammen von Bergschuhen von Gerhard Leutzer.
40:07Das wissen wir auch.
40:07Und in den Bergschuhen haben sich Faserrückstände von Socken gefunden.
40:11Socken?
40:12Socken.
40:16Socken.
40:26Was sag ich noch?
40:27Mein Sohn ist nicht da rein.
40:28Sie haben heute schon genug gesagt.
40:33Was macht was?
40:35Wir haben es gleich.
40:36Na, Michi.
40:37Sagst du, die Augenblicke, wo man sich freut, dass man zur Polizei gegangen ist, oder?
40:41Logisch.
40:41Es gibt nichts Schöneres, es in die dreckenden Socken von fremden Leuten herum zu wühlen.
40:46Sie, schauen Sie mal.
40:50Das schaut mir noch ganz nach Siltex aus.
40:56Herr Gruber.
40:57Alles gut.
41:11Ich hab das alles nur wegen uns gemacht.
41:16Ich wollte einfach, dass alles wieder so ist wie früher.
41:20Mama.
41:22Hm?
41:30So, jetzt gibt's was Feins.
41:32Wir sollen das trinken.
41:33Wir haben jetzt wo, wer sonst?
41:35So.
41:36Wollt ihr mich abfüllen, oder was?
41:38Freilich.
41:38Prost.
41:39Prost.
41:59Ich glaub, ich werd lesbisch.
42:04Wissen Sie was?
42:05Sag mal du.
42:07Sag mal du.
42:09Herr Hofer, Ulrich.
42:11Nein, Korbinian.
42:13Nein.
42:13Ich, Ulrich.
42:15Ach so.
42:18Angenehm, Hofer.
42:19So, Tori.
42:20Prost.