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  • vor 5 Stunden
Auf dem Martenhof treffen Stammgäste ein. Erst vor vier Monaten waren Mutter und Tochter Pollak zu einem Ferienaufenthalt auf Rügen.
Dr. Lennart hat wieder einmal John Collmann, Vorstand des „Fördervereins Seehundstation“, zu Besuch im Möwennest, um ihm notwendige Investitionen für seinen Arbeitsbereich zu erläutern.
Laura Lennart ist zu Besuch bei ihrer Mutter in Berlin, wo sie endlich Dinge tun kann, die bei ihrem Vater nicht erlaubt sind, wie zum Beispiel ausgiebiges Fernsehen.
Julia Pollak überrascht den „Sunnyboy“ Dirk Clausen, den sie im letzten Urlaub kennen gelernt hatte, mit einer wichtigen Neuigkeit. Doch der reagiert ganz anders, als Julia erwartet hatte. Auf ihrer Rückfahrt in die Ferienwohnung wird sie von John Collmann angefahren und verletzt. Bei der Untersuchung im Krankenhaus stellt Dr. Petrowitz fest, dass Julia im vierten Monat schwanger ist.
Uwe Marten erfährt, dass man beabsichtigt, eine Straße auszubauen und alte Alleebäume deshalb gefällt werden sollen. Dr. Lennart vermutet wieder einmal eine Intrige John Collmanns. Und er soll so Recht behalten … (Text: ZDF)

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Transkript
00:01Bobby, Frühstück!
00:03Bobby?
00:05Da bist du ja!
00:07Frühstück!
00:12Hast du keinen Hunger?
00:16Du bist wohl Laura.
00:18Ich auch.
00:20Aber sie kommt ja heute zurück.
00:24Wusste ich doch!
00:25Du, viel Spaß!
00:30Noch mal, noch mal, noch mal!
00:32Hör auf! Ein Mist!
00:35Das hat gar keinen Zweck mehr.
00:37Habe ich doch gleich gesagt.
00:38Die neuen Glühkerzen hätten wir uns sparen können.
00:40Wir brauchen einfach einen neuen.
00:42Ja, witzig.
00:43Wovon denn? Wir sollen das bezahlen.
00:47Dann müssen wir eben woanders sparen.
00:50Weißt du was? Ich gehe jetzt angeln, dass wir nicht verhungern.
00:54Du kannst ja Beeren sammeln, ne?
00:56Okay, komm.
00:58Komm her.
01:00Danke.
01:03Ich muss zur Arbeit.
01:05Der Kollmann warme.
01:06Ab nach Hause.
01:08Bis später.
01:10Tschüss!
01:28Ja, komm, dann sehen Sie doch mal.
01:30Unsere Robben durchschwimmen gerade den Kattegat.
01:33Allerdings können wir mit den VHS-Sendern nur den Aufenthaltsaut der Tiere bestimmen.
01:36Wenn wir jedoch Fahrtenschreiber hätten, dann könnten wir wesentlich mehr über die Tiere erfahren.
01:41Wann sie an Land gehen, wohin sie schwimmen und zum Beispiel wie lange sie tauchen.
01:45Und deshalb habe ich hier für Sie das neue Forschungsprojekt.
01:512.500 Euro pro Sender?
01:55Lieber Dr. Lennart, bei aller Liebe zur Tierwelt, aber da sehe ich Schwarz.
02:00Herr Kollmann, ein Forschungsprojekt dieser Größenordnung würde das Renommee der Seehundstation
02:06auf nationaler und vielleicht auch internationaler Ebene beträchtlich steigern.
02:10Und dadurch würden sich die Besucherzahlen zwangsläufig erhöhen.
02:13Dr. Lennart, Ihr Idealismus in allen Ehren.
02:15Aber sorgen Sie lieber dafür, dass die Seehundstation genug Besucher hat.
02:19Ja?
02:21Wiedersehen.
02:28Schön, dass Sie wieder bei uns sind.
02:30Ja, Julia wollte unbedingt wiederkommen.
02:33Sie muss in Ruhe Englisch lernen.
02:36Oh, lassen Sie, lassen Sie. Ich sehe, erwarten Sie Nachwuchs.
02:38Ja, wir freuen uns schon sehr auf unser Kleines. Das kennen Sie ja.
02:44Naja, so richtig konnte ich mich damals eigentlich nicht freuen.
02:47Ich hatte viel Stress, krach mit den Eltern, kein Vater fürs Kind, das ganze Programm.
02:53Aber irgendwann wird man ja dafür entschieden.
02:55Sie haben wirklich eine tolle Tochter.
02:58Ja, ich bin auch sehr stolz auf Sie. Julia wird in den USA studieren.
03:03Oh, BWL.
03:05Aber zuerst müssen wir den Englisch-Test und das Abitur bestimmen.
03:09Oh ja, hoffentlich. I hope so.
03:11Hallo.
03:11Guten Lack.
03:14Robby!
03:20Hey, Robby!
03:21Hallo.
03:24Hey, der ist ja doch zu groß.
03:26Aber stehen tut er dir. Der ist immer noch genauso frech wie früher.
03:31Unseren Pagen kennen Sie ja bereits.
03:33Hey!
03:34Ja.
03:34Wie süß.
03:35Na dann.
03:40Wir müssen los, Laura.
03:41Ich will nur noch das Ende gucken.
03:43Das kannst du auch zu Hause gucken.
03:44Bei Papa darf ich wieder nicht.
03:46Der soll sich nicht so anstellen.
03:49Wir leben schließlich im dritten Jahrtausend.
03:53Komm, wir verpassen sonst den Zug.
04:00Du wirst mir fehlen.
04:02Du mir auch.
04:06Hoffentlich hat Papa nicht vergessen, Robby zu füttern.
04:09Das, glaube ich, vergisst er nicht.
04:32Here we go.
04:34Danke. Tschüss.
04:35Ciao, macht's gut.
04:37Hi.
04:38Hi.
04:39Bei dir würde ich sagen, Pfirsichwanille.
04:43Richtig?
04:45Wie wär's?
04:47Lange nicht gesehen.
04:48Wie geht's?
04:50Ach so, warte mal, du bist doch ...
04:53Warte, sag nichts.
04:56Banane, Erdbeer.
04:59Julia.
05:01Julia, Mensch.
05:03Machst du wieder Urlaub, Julia?
05:05Sozusagen.
05:07Ist ganz schön lange her, oder?
05:08Vier Monate.
05:09Aber mir kommt schon viel länger vor.
05:11Vier Monate.
05:12Hey, da müssen wir ja auf unser Wiedersehen anstoßen.
05:15Was meinst du, Julia?
05:17Ja, gern.
05:18Okay, pass auf.
05:19Ich muss hier noch so ein paar blöde Eisbecher machen und dann ...
05:22Obwohl heute ist schlecht.
05:24Na ja, macht ja nichts.
05:25Dann vielleicht morgen.
05:26Ich bleib' bis Dienstag.
05:27Super.
05:28Dann können wir uns ja eh noch sehen.
05:32Gib mir mal deine Hand, Julia.
05:37Pass auf, wir machen das ganz spontan.
05:40Du rufst mich an und dann treffen wir uns, okay?
05:43Okay.
05:43Alles klar.
05:46Ciao.
05:59Hi.
06:00Hallo.
06:00Hi.
06:01Ich würde sagen, hier haben wir einmal Schokokirsch und einmal Tiramisu.
06:12Hast du eine Menge Tüten?
06:13Erzähl, wie war's bei Mami?
06:15Super toll.
06:16Wir waren im Musical und 3D-Kino.
06:18Da setzt man solche Brillen auf.
06:19Da kommen die Saurier richtig auf einen zu.
06:21Ja, Saurier gibt's natürlich hier nicht so viele.
06:23Aber dich.
06:24Und Robby.
06:25Na ja, und wir waren im Einkaufszentrum am Potsdamer Platz.
06:28Hab ganz viele neue Sachen gekriegt.
06:31Ein Handy?
06:32Wozu brauchst du bitte schön ein Handy?
06:33Damit ich Mama anrufen kann.
06:35Von überall.
06:36Immer, wenn ich sie brauch.
06:37Aber du kannst doch Mama jederzeit von zu Hause aus anrufen.
06:40Nicht immer.
06:41Zum Beispiel, wenn ich draußen bin.
06:42Überhaupt.
06:43Du hast auch ein Handy.
06:44Das ist doch was ganz anderes.
06:45Das Handy brauche ich beruflich.
06:47Aber komm, egal.
06:48Wir fahren erst mal nach Hause.
06:50Und heute Abend gibt's ganz viel Spaghetti.
06:53Mit Tomatensauce.
06:54Ich hab bei Mama schon 5 Schokokrebs gegessen.
06:57Ich bin pappesatt.
06:58Schokokrebs?
06:59Mhm.
07:01Das ist ein schöner Zeiger, was?
07:02Äh?
07:03Nicht von Harmsen, da ist sonst den Leid.
07:06Wie klappt er denn da?
07:08Und ich schon wieder.
07:14Und früher hast du deinem Vater auch immer geholfen?
07:16Na sicher.
07:17Was denkst denn du?
07:19Aber eigentlich wollte ich immer lieber mit meinem Freund Hans spielen.
07:24Aber das ist lose hier.
07:26Ich hab dann immer vorgegeben, dass ich Heuschnupfen hab.
07:29Ist auch immer gut gegangen.
07:32Bis mich meine Mutter eines Tages zum Arzt geschleppt hat.
07:34Da ist der ganze Schwinde dann aufgeflogen.
07:38Äh, Papa?
07:41Ich glaube, ich habe auch Heuschnupfen.
07:45Ja, sicher.
07:47Da musst du dir schon selbst was ausdenken, du.
07:51Ach, guck mal.
07:53Ist doch unser Feriengast.
07:54Ach ja, die Julia.
07:56Ach ja, die Julia.
08:00Ja?
08:02Trotzdem.
08:04Nein, nein.
08:05Wir machen von unserem Kündigungsrecht laut Vertrag Gebrauch.
08:09Ja, Paragraf 649 Absatz 1 BGB.
08:39Oh Gott!
08:40Ach, du Schande.
08:48Hallo? Verkehrsunfall zwischen Klein-Brietzen und Seehagen.
08:51Mädchen ist verletzt. Schicken Sie den Rettungswagen.
09:02So ein Schleudertrauma ist nicht angenehm.
09:04Aber am wichtigsten ist, dass Sie und Ihr Baby nichts Schlimmes abgekriegt haben.
09:08Ja, wegen der Schwangerschaft wäre es allerdings ratsam, wenn Sie eine Nacht zur Beobachtung hierbleiben.
09:14Welche Schwangerschaft? Ich bin nicht schwanger.
09:18Sie sind im vierten Monat.
09:21Was?
09:22Haben Sie das nicht gewusst?
09:25Meine Tage sind immer etwas unregelmäßig. Außerdem kann das gar nicht sein.
09:30Nehmen Sie die Pille.
09:31Nein, aber das war doch nur einmal.
09:36Das geht jetzt nicht. Ich kann jetzt kein Kind bekommen.
09:40Für einen Schwangerschaftsabbruch ist es zu spät. Sie sind in der vierzehnten Woche.
09:46Aber ich mache in einem halben Jahr Abi. Und danach wollte ich in die USA.
09:51Tja.
09:55Was ist mit dir? Wie geht es dir?
09:57Einen Moment. Wir sind noch in den Untersuchungen.
10:02Ich bin die Mutter.
10:04Ihrer Tochter geht es gut.
10:06Ich muss Sie bitten, draußen noch einen Moment zu warten.
10:11Ja, aber...
10:12Na ja.
10:15Gut, ich bin dann.
10:17Danke.
10:20Aber was soll ich denn jetzt machen?
10:22Ach, Sie müssen gar nichts machen.
10:25Morgen besprechen wir dann nochmal alle medizinischen Details.
10:28Ich gebe Ihnen Adressen von Beratungsstellen, die jungen Frauen in Ihrer Situation helfen.
10:35Das sind Fachleute, die helfen Ihnen, eine Lösung zu finden.
10:41Aber bitte sagen Sie meiner Mutter nichts.
10:43Sie darf das auf gar keinen Fall erfahren.
10:47Die Baumschatten haben mir die Sicht versperrt.
10:50Ich habe Ihre Tochter nicht gesehen.
10:52Außerdem bin ich überhaupt nicht schnell gefahren.
10:53Na ja, also langsam waren Sie ja noch nicht gerade.
10:55Entschuldigen Sie bitte, aber das ist eine Landstraße.
10:57Ja, es rasen Sie wie ein Besenkter. Dann wollen Sie sich noch rausreden. Das ist doch unglaublich.
11:00Diese verfluchten Bäume sind ja lebensgefährlich.
11:02Das ist doch ein Wahnsinn, dass die so dicht an der Straße stehen.
11:05Wissen Sie was, Sie sind lebensgefährlich und nicht die Bäume.
11:08Ich bitte Sie, fahren Sie doch mal die alle.
11:10Dann werden Sie mir recht geben.
11:11Man sieht nichts.
11:12Überhaupt nichts.
11:14Schatz, wie geht's dir? Was ist mit deinem Hals?
11:16Alles okay.
11:18Ich, ich möchte mich entschuldigen.
11:21Es tut mir unendlich leid.
11:23Ich weiß auch nicht, wie sowas passieren konnte.
11:26Dann fahren Sie beim nächsten Mal einfach langsamer.
11:28Komm, wir gehen.
11:30Ich muss noch eine Nacht hierbleiben.
11:32Was? Wieso? Was ist denn? Was hat sie?
11:35Ihre Tochter geht es soweit gut.
11:37Wir möchten Sie aber gerne eine Nacht zur Beobachtung hier behalten.
11:39Zur Sicherheit.
11:40Morgen früh können Sie sie dann abholen.
11:45Robby!
11:47Robby!
11:48Hey!
11:52Na, meine Süße?
11:58Ja, ich hab dich doch auch vermisst.
12:02Hab ich dir mitgebracht.
12:07Delfin über Bord!
12:16Los, Robby!
12:18Robby, komm!
12:20Na, los!
12:22Los!
12:24Los!
12:28Ja, toll!
12:30Robby!
12:31Komm mal!
12:32Hier!
12:44Das betrifft die Anbindung und die geologischen Voraussetzungen.
12:47So gesehen wäre der Standort optimal für unsere Müllverwertungsanlage.
12:51Nur, sehen Sie, wir würden zwischen Kleinbritzen und Seehagen bauen, dort.
12:57Und genau dazwischen liegt unser Problem, die Allee.
13:01Unter den Bäumen kommt kein LKW durch, das können Sie vergessen.
13:03Und die Allee war der einzige Grund, warum Sie Ihren Antrag letztes Jahr zurückgezogen haben.
13:07Sie kennen das doch.
13:09Ich komme von außerhalb.
13:11Ohne die richtigen Kontakte läuft da nichts.
13:13Tourismus gut und schön, aber wer will schon den Müll?
13:17Seehagen ist ein kleines Dorf, wissen Sie.
13:19Ich kenne da jeden.
13:20Von der Stadtverwaltung bis zum Naturschutzbeauftragten.
13:23Das Projekt ist eine Großinvestition.
13:26Wenn Sie das möglich machen, würden auch Sie davon profitieren.
13:29Aber es ist klar, die Straße muss verbreitet.
13:32Werden die Bäume, müssen weg.
13:33So schwierig kann das auch nicht sein.
13:36Ich werde mal sehen, was sich machen lässt.
13:38Das würde uns freuen.
13:40Wir hatten Sie Hagen schon aufgegeben.
13:42Sagen Sie, woher kommt eigentlich Ihr plötzliches Interesse?
13:47Sagen wir mal, ich habe meine Gründe dafür.
13:58An dieser Stelle wollte ich dann zum Thema Immunschwäche überleiten.
14:02Ich glaube, das wird ein ganz spannender Vortrag.
14:05Vielleicht komme ich ja doch.
14:07Was will ich für hoffen?
14:14Aber nicht stören.
14:17Dann wollte ich im Vergleich zu den Hunsrobben
14:20unseren kalifornischen Seelöwen zeigen.
14:28Robby, du wirst berühmt.
14:29Ich glaube, das gefällt ihr ganz gut.
14:33Mami lässt mich nie Fernsehen gucken.
14:35Sie meint, davon kriegt man viereckige Augen.
14:37Meine Mutter sagt, das ist totaler Quatsch.
14:42Was ist denn hier los?
14:45Kiste aus, jetzt wird gegessen.
14:46Gleich.
14:47Nicht gleich, sofort, Laura.
14:48Komm, fuhre mal weiter.
14:56Bei uns gibt es jetzt auch Essen.
14:57Ich gehe rüber.
14:58Tschüss.
14:59Tschau.
15:01Das war gerade so spannend.
15:03Bei Mama darf ich auch mal Fernsehen gucken.
15:04Das heißt, noch lange nicht, dass du bei mir auch darfst.
15:07Und wieso?
15:09Weil deine Mutter und ich eben in manchen Dingen
15:10verschiedene Auffassungen sind.
15:11Papa, du kannst mich nicht von der Zivilisation fernhalten.
15:15Wie bitte?
15:16Wir leben im dritten Jahrtausend.
15:18Fernsehen gehört zur Kultur.
15:20Das sagt Mama auch immer.
15:21Und bei mir gehört es zur Kultur,
15:23dass beim Essen nicht fern gesehen wird, klar?
15:43Langsam, Julia.
15:44Du sollst dich noch schon.
15:45Ach, Mama, jetzt hör doch auf, deine Not.
15:47Hast du noch Schmerzen?
15:48Nein, es geht schon.
15:50Ich verstehe nicht, warum du noch eine Nacht dalleiben musstest.
15:53Ja, zur Beobachtung.
15:53Das hat doch der Arzt gesagt.
15:55Na, nun setz dich erst mal.
15:58Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert.
16:00Wo wolltest du denn gestern hin?
16:02Ich war Fahrradfahren.
16:03Aber da hättest du doch Bescheid sagen können.
16:05Wir werden zusammenfahren können.
16:07Ich bin 18.
16:08Andere haben schon den Führerschein.
16:10Julia, ich mach mir einfach Sorgen um dich.
16:12Darf ich das nicht?
16:13Schau mal, jetzt der Unfall wieder.
16:17In deinem Alter macht man so viele Fehler.
16:19Manchmal ist man froh, wenn einen jemand davor bewahrt.
16:22Glaub mir, ich weiß, wovon ich spreche.
16:25Und was ist, wenn ich doch mal einen Fehler mache?
16:29Freuen wir uns, dass alles gut gegangen ist.
16:30Und jetzt lass uns frühstücken.
16:32Nachher nimmst du eine von deinen Schlaftabletten
16:34und dann schläfst du dich erst mal richtig aus.
16:37Ich hab keinen Hunger.
16:39Julia von Marten hat das Frühstück extra für dich vorbereitet.
16:42Du musst doch wieder zu Kräften kommen, Kind.
16:47Mir ist schlecht.
16:48Lass mich einfach in Ruhe.
16:51Julia, was ist denn?
16:53Julia!
17:02Das sind die Gebäudekomplexe und natürlich auch die Erdarbeiten.
17:06Tja, das sind Investitionen in Millionenhöhe.
17:09Und vergessen Sie nicht, Herr Bürgermeister, die Arbeitsplätze.
17:16Müllverwertung.
17:17Sie kennen unsere Seehagener nicht.
17:19Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie damit einverstanden sind.
17:22Außerdem schauen Sie sich um.
17:23Natur, das ist unsere Stärke.
17:25Deshalb kommen die Touristen hierher.
17:27Ich versichere Ihnen, Herr Bürgermeister,
17:29die Müllanlage ist eine saubere Sache.
17:31Es ist doch wohl besser, den Müll zu verwerten,
17:33als ihn irgendwo in den Wald zu kippen.
17:35Meinen Sie nicht auch?
17:35Ja, ja, ja, ja.
17:37Aber hier, diese Allee zum Beispiel ist eine Touristenattraktion.
17:42Außerdem, alle Alleen auf Rügen stehen unter Naturschutz.
17:46Da müsste doch zuerst der Zustand der Bäume geklärt werden.
17:50Kranke und abgestorbene Bäume sind eine Gefahr für alle Autofahrer.
17:54Da wäre es doch vernünftiger, die Bäume zu fällen und neue zu pflanzen.
17:58Ja, aber da müssten wir vorerst ein Baumgutachten erstellen.
18:02Wir arbeiten da immer mit Herrn Bauer zusammen.
18:04Ich habe übrigens ein vortrefflicher Gutachter.
18:06Nichts für ungut, aber ich kenne da jemanden mit internationalem Renommee.
18:10Herr Maas leistet hervorragende und vor allem schnelle Arbeit.
18:13Und ich habe nicht viel Zeit.
18:16Noch ein Problem.
18:18Uwe Martin.
18:20Na, der wird nicht begeistert sein,
18:21wenn an seiner Bio-Weide Müllautos vorbeifahren.
18:25Also, mit dem Herrn Martin.
18:28Da rede ich.
18:58Hallo Tom, hier ist Carla.
19:00Ich wollte dir nur sagen, dass der Fisch im Möben-Nest steht.
19:02Den kannst du abholen.
19:04Ja, nee, sonst gibt es nichts.
19:05Ich danke dir.
19:06Tschüss.
19:07Und der Keiler war auch gar nicht geplant?
19:10Ja, weißt du, damals war ich noch sehr jung.
19:14Wir waren gerade dabei, den Hof auszubauen.
19:17Aber irgendwie schafft man es immer.
19:20Und was hat Ihr Mann damals dazu gesagt?
19:23Soll ich dir das ehrlich sagen?
19:26Er hat mir einen Heiratsantrag gemacht.
19:29Ehrlich?
19:31Ja, Uwe kann manchmal richtig romantisch sein.
19:33Auch wenn man es ihm nicht zutraut.
19:36Und Sie haben gar keine Angst vor der Geburt?
19:38Ach.
19:40Ich freue mich so auf das Kind, weißt du.
19:42Und die Geburt gehört eben dazu.
19:45Aber wie ist denn so eine Geburt?
19:46Also, ich meine, wie war das bei Ihnen?
19:49Ja, du willst es aber genau wissen.
19:51Gibt es einen bestimmten Grund, warum du fragst?
19:55Nein, einfach nur so.
19:56Hat mich interessiert.
19:58Aber ich glaube, ich muss jetzt weiter lernen gehen.
20:00Meine Mutter wartet schon.
20:03Danke.
20:10Ach, guten Tag, Herr Hornung.
20:11Ich hoffe, ich bin nicht zufrieden.
20:13Nein, nein, überhaupt nicht.
20:14Ich freue mich, dass es überhaupt geklappt hat.
20:16Darf ich vorstellen, das ist Lisa Neufeld.
20:17Wir haben zusammen studiert.
20:18Lisa ist ein großer Fan von Ihnen.
20:20Marco ist ja auch.
20:22Freut mich sehr, Sie kennenzulernen.
20:23Mich auch.
20:25Ja, Fans können wir immer gebrauchen.
20:26Besonders meine Seerunde.
20:28Arbeiten Sie auch im Meos-Museum?
20:30Nein, ich habe mich noch während des Studiums für Tiermedizin entschieden.
20:32Die letzten drei Jahre war ich in der Forschung.
20:34Ich glaube, wir müssen los.
20:35In zehn Minuten fängt es an.
20:38Ich bin ja schon ausgesprochen gespannt.
20:41Darf ich?
20:42Oh, ich hätte nicht gedacht, dass sich so viele Leute für Robben interessieren.
20:45Das wundert mich überhaupt nicht.
20:47Das ist doch ein spannendes Thema.
20:48Wir sind ja auch Meeresbiologen.
20:50Genau, das wollte ich auch sagen.
20:51Oh nein.
20:53Eigentlich.
20:54Ich glaube, ich häng fest.
20:56Sie müssen mir helfen, meine Kids.
20:58Moment, nicht bewegen.
21:04Danke.
21:05Entschuldigung.
21:05Guten Tag.
21:06Ich begrüße Sie ganz herzlich zu unserem heutigen Vortrag.
21:10Dr. Jens Lennart leitet die Seehundstation hier auf Rügen
21:13und ist ein großartiger Meeresbiologe,
21:16wovon Sie sich jetzt überzeugen werden.
21:18Bitte, Dr. Lennart.
21:19Vielen Dank, Herr Hohmann.
21:22Vielen Dank.
21:27Guten Tag, meine sehr verehrten Damen und Herren.
21:30Anfang des...
21:33Anfang des...
21:34Ist der Platz jetzt frei?
21:36Ja, ist gerade frei geworden.
21:37Kegelrobben in der Ostsee.
21:40Aber die Regierungen gaben Sie zum Abschuss frei
21:43und so wurden Sie leider nach und nach ausgerottet.
22:13Ja, hallo, Dirk, hier ist Julia von gestern.
22:18Ich muss mit dir reden, unbedingt.
22:19Es ist wirklich dringend.
22:21Ich muss dir was sagen.
22:23Bitte ruf mich zurück.
22:25Die Nummer hast du ja.
22:29Ah, hallo, zu Ihnen wollte ich ja.
22:32Hier, eine kleine Aufmerksamkeit.
22:35Ich wollte mich nur erkundigen, wie es Ihnen geht.
22:38Und lassen Sie mich noch mal ganz deutlich sagen,
22:40dass es mir außerordentlich leid tut.
22:43Danke.
22:44Bitte entschuldigen Sie mich, mir ist nicht gut.
22:49Na, Julia?
22:50Ach.
22:50Herr Kohlmann.
22:51Ach.
22:52Was machen Sie denn hier?
22:53Na, warten.
22:55Hätten Sie vielleicht mal kurz Zeit?
22:58Abschließend möchte ich Ihnen noch Folgendes sagen.
23:01Durch den Natur- und Umweltschutz aber,
23:03vor allem durch das große öffentliche Interesse an diesen wundervollen Tieren,
23:06hat sich der Bestand erholt.
23:08Heute leben in der Ostsee schätzungsweise in etwa wieder 10.000 Kegelrobben.
23:13Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
23:16Robby, was machst du denn hier?
23:20Meine Damen und Herren,
23:23dies ist ein kalifornischer Seelöwe.
23:28Er gehört zur Spezies der Ohrenrobben
23:30und kann sich deshalb an Land auf seinen Flossen sehr gut fortbewegen.
23:34Wie Sie sehen.
23:37Herr Kohlmann,
23:39wir betreiben hier biologische Landwirtschaft.
23:41Sie glauben doch nicht im Ernst,
23:43dass wir uns eine Schnellstraße neben unsere Felder setzen lassen.
23:47Das ist natürlich ein erstes Angebot und noch verhandelbar.
23:50Mein Mandant wird Ihnen sicher entgegenkommen.
23:55Und was ist mit der Allee?
23:58Wir haben einen Baumgutachter bestellt,
24:01der den Zustand der Bäume untersucht.
24:03Das Angebot stinkt.
24:05Also,
24:07jetzt lassen Sie sich doch mal durch den Kopf gehen,
24:09was man mit so viel Geld alles anstellen kann.
24:14Wir überlegen es uns.
24:16Wie sieht's aus?
24:17Der Tisch und Fisch-Restaurant wartet schon.
24:19Das klingt sehr verlockend,
24:20aber ich glaube, ich muss erst mal Robby nach Hause bringen.
24:22Ich weiß immer noch nicht,
24:23wie sie eigentlich hierher gekommen ist.
24:24Robby, Nase raus!
24:26Ich weiß es sehr gut,
24:27aber lassen wir das.
24:30Jedenfalls vielen Dank für die nette Einladung.
24:33Oh, das ist ja schade.
24:35Aber vielleicht darf ich Sie in Ihrem Naturschutzgebiet mal begleiten.
24:38Das würde mich sehr interessieren.
24:40Sie brauchen mich bloß anzurufen.
24:41Das mache ich auf jeden Fall.
24:43Wiedersehen.
24:44Tschüss.
24:45Wiedersehen.
24:49So, Robby.
24:50Und wir beide gehen jetzt nach Hause.
24:52Komm.
25:05Komm, du Rumpreiberin.
25:13Ab mit dir ins Wasser.
25:16Ja.
25:19Wir sehen uns zu Hause.
25:21Ich habe noch was zu erledigen.
25:42Der scheint trügt.
25:44Hinter der Rinde fault der Baum.
25:46Ich sage Ihnen,
25:47wenn hier mal ein Sturm aufkommt,
25:49dann sollten Sie lieber nicht hier sein.
25:53Herr Kohlmann.
25:54Guten Tag.
25:56Herr Dr. Lennert.
25:57Haben Sie noch mal über unser Senderprojekt nachgedacht?
25:59Dazu hatte ich nun wirklich noch keine Zeit.
26:02Gut.
26:02Ich denke, die Sache ist klar.
26:04Ich sehe keinen Sinn,
26:05diese Bäume weiter künstlich am Leben zu halten.
26:08Künstlich am Leben erhalten?
26:09Ich verstehe nicht ganz.
26:10Die Bäume sind doch kerngesund.
26:12Das sehe ich als Fachmann ein wenig anders.
26:15Herr Maas,
26:16das ist übrigens Herr Dr. Lennert,
26:17unser Naturschutzbeauftragter.
26:19Fachmann?
26:20Was sind Sie denn für ein Pharma?
26:21Herr Maas ist Ingenieur und Baumgutachter.
26:24Wozu bitte schön brauchen wir hier ein Baumgutachter?
26:26Könnten wir jetzt losfahren?
26:28Entschuldigung,
26:28meine Zeit ist knapp bemessen.
26:31Tut mir leid, Herr Dr. Lennert,
26:32aber Sie sehen ja.
26:34Aber schicken Sie mir Ihr Projekt doch noch mal zu.
26:37Ich melde mich dann.
26:44Julia, ich such dich schon überall.
26:45Wir wollten doch lernen.
26:46Was machst du denn hier?
26:49Schatz, träumst du?
26:50Nee, ich komme schon.
26:51Na los,
26:52ich habe schon alles vorbereitet.
26:54Ich würde sagen,
26:54wir fangen zuerst mit den Vokabeln an,
26:55weißt du?
26:56Du hast recht.
26:57Wir brauchen einen neuen.
27:01Vielleicht sollten wir das Geld von Kollmann nehmen.
27:03Ja,
27:04dann kaufen wir uns einen mit Allradautomating
27:06und 200 PS.
27:07Wäre doch was.
27:08Können wir auch endlich die Scheune ausbauen.
27:10Da passen mindestens zwei Gästezimmer rein.
27:13Hm,
27:13das wäre schön.
27:16Na,
27:16wir sollten noch mal drüber schlafen.
27:21Ist was?
27:23Unser Kleines ist ganz schön munter.
27:26Ist eben Marten.
27:27Die sind immer auf Achse.
27:31Was machst du, Frauke?
27:32Ich probiere es noch mal.
27:33Kannst du vergessen.
27:40Hey!
27:43Juhu!
27:51Benz?
27:51Was sollte das denn?
27:53Ich hatte meine Gründe.
27:55Ah ja.
27:55Und welche,
27:56wenn ich fragen darf?
27:57Da frag doch lieber diese Frau.
27:59Die hört dir bestimmt gerne zu.
28:01Besonders,
28:01wenn du ihr so nahe bist.
28:03Ach,
28:04das ist doch absurd.
28:05Mensch,
28:06ich will doch gar nichts von dir.
28:08Ach ja?
28:09Und wieso lässt sie sich dann von dir auf den Hals küssen?
28:12Was?
28:13Und es hat dir und ihr scheinbar sehr gut gefallen.
28:17Sie ist mit ihrer Kette hingeblieben
28:19und ich habe ihr nur geholfen,
28:20sie wieder loszumachen.
28:20Das war alles.
28:27Ich will nicht noch einmal jemanden lieben,
28:29der dann mit einer anderen abhaut.
28:32Ach du,
28:33so leicht wirst du mich nicht los.
28:38Na komm her.
28:40Ich will nicht noch jemanden.
29:10Wie bitte geht's,
29:10Julia, kommst du?
29:12Ich bleib lieber da.
29:13Geht es dir nicht gut? Dann bleiben wir besser hier.
29:16Ich werde sowieso schlafen. Da brauche ich dich nicht.
29:19Ich lass dich nicht allein.
29:22Aber Mama, du kannst doch fahren. Du wolltest doch unbedingt zum Königsstuhl. Ich komme schon klar.
29:28Sicher?
29:30Ganz sicher.
29:32Na gut, ich bleib auch nicht lange.
29:40I see trees of green, red roses too, but I see them blue, only in you, and I think to
29:56myself.
30:02Hä? Robby, kommst du dich besuchen, was?
30:07Hallo, Oskar.
30:09Hallo, Doktor.
30:10Ich hab da mal ne Frage.
30:12Wissen Sie, warum der Kollmann die Bäume an der Allee zwischen Seehagen und kleinen Brietzen fällen lassen will?
30:17Die ganze Allee bis Seehagen?
30:19Ja.
30:20Nee, aber da fällt mir was ein.
30:21Ich hab gestern Ware geliefert an den Marco Beckmann vom Strandrestaurant.
30:27Der hat mir gesagt, dass dieser Pfeiffer wieder aufgetaucht ist.
30:31Dieser Müllpfeiffer.
30:32Der saß mit Kollmann und dem Bürgermeister draußen auf der Terrasse.
30:36Das war doch der, der die Müllanlage bauen will.
30:38Genau den mein ich.
30:40Ich dachte, die Sache wär schon längst vorm Tisch.
30:42Na ja, ich weiß nicht alles, aber nur das, was mir die Leute so sagen.
30:48Na, vielen Dank, Oskar.
30:50Ja, bitteschön.
30:51Tschüss dann.
30:51Schönen Tag noch.
30:52Setz mir keine Ruhe.
30:53Ich fahr nochmal zur Allee.
30:54Ja, was ist denn nun, Robby?
30:55Du frisst mir ja die Haare vom Kopf hin.
30:56Ich zieh mich einfach am Höhendest ab.
30:57Mach ich.
30:58Komm, hier hab ich noch einen.
31:00Komm, das ist jetzt der Letzte.
31:04So, und jetzt ist Schluss.
31:05Und ab.
31:12Ich muss mit dir reden.
31:14Ähm.
31:15Setz dich doch.
31:16Ich bring dir ein Eis.
31:18Es ist wichtig.
31:23Na gut.
31:25Aber mach's kurz, okay?
31:28Ich bin schwanger.
31:31Schwanger?
31:33Na und?
31:36Ich, ich, ich weiß das selbst erst seit vorgestern.
31:39Ich wollte mit meiner Mutter noch nicht darüber reden.
31:41Ich, ich wollte das erst mit dir besprechen.
31:43Mit mir?
31:45Ja, und was hat das mit mir zu tun?
31:48Na ja, du bist der Vater.
31:50Ich bin der Vater.
31:52Wie kommst du denn darauf?
31:55Aber, wir waren doch zusammen.
31:58An Ostern.
31:59Im Bootshaus.
32:00Als es noch so kalt war.
32:02Ja, das kann sein.
32:03Na und?
32:04Kann doch auch ein anderer gewesen sein.
32:07Nein.
32:08Du warst der Einzige.
32:10Alles klar, ich war der Einzige.
32:13Jetzt pass mal auf, Julia.
32:16Ich lass mir keine Geschichten anhängen.
32:18Verstehst du mich, Julia?
32:33Jens.
32:34Hallo.
32:35Hopp, hallo.
32:36Willst du mir helfen?
32:37Nein.
32:38Du, die wollen die Müllanlage in kleinen Brietzen jetzt doch bauen.
32:42Die Straße verbreitern, weißt du was darüber?
32:44Ja.
32:46Die wollen mir mal ein Land abkaufen.
32:48Was?
32:49Die wollen verkaufen? Davon weiß ich ja gar nicht.
32:52Wir haben uns ein Angebot gemacht.
32:54Hier.
32:55Das kannst du dir gar nicht vorstellen.
32:56Ihr wollt euch von denen kaufen lassen?
32:58Auf eure Produkte schreibt ihr biologische Landwirtschaft?
33:01Und wenn es um die Kohle geht, ist es biologisch schnell vergessen?
33:04Jetzt hör doch mal zu.
33:05Nein.
33:06Ihr wollt euch von denen den Acker zubetonieren lassen.
33:08Jetzt hör doch mal zu.
33:09Wisst ihr, müsstest du mich doch kennen mittlerweile, oder?
33:12Denkst du, dass ich zulasse, dass da täglich hunderte von Müllfahrzeugen an unseren Feldern vorbeidonnern?
33:16Glaubst du das wirklich?
33:19Aber ihr wollt gar nicht verkaufen?
33:20Nein.
33:23Entschuldigung.
33:23Hätte ich wissen müssen.
33:31Ja?
33:35Das ist ja großartig.
33:36Darüber freue ich mich sehr.
33:38Kommen Sie doch mal bei uns vorbei.
33:40Dann zeige ich Ihnen die Seehundstation.
33:45Das war eine Frau Preuß.
33:47Sie hat deinen Vortrag gehört und war so begeistert, dass sie der Seehundstation 2000 Euro spendet.
33:52Das wäre ja so schön, um wahr zu sein.
33:55Das reicht zwar nicht für die Fahrtenschreiber, aber ein paar neue VHS-Sender können wir alle mal davon kaufen.
34:03Und ein paar Fische mehr für Robby.
34:06Warst du eine gute Assistentin?
34:13Julia, wo hast du nur deinen Kopf? Es heißt I'm coming next week, nicht I come next week.
34:18So schaffst du das niemals. Never.
34:22Mama, wie war das eigentlich damals, als du schwanger warst?
34:25Julia, jetzt konzentrier dich mal ein bisschen. Nun komm.
34:28Go on.
34:29Hm?
34:32Aber ich meine, was hatte mein Vater dazu gesagt? Du hast mir nie von ihm erzählt.
34:38Julia, so schaffst du aber den Englisch-Test nie.
34:43Bitte, nun komm, konzentrier dich mal ein bisschen. Los, wir machen jetzt Englisch. Also, komm.
34:51Ich kriege ein Kind.
34:57Das finde ich jetzt nicht witzig. Wirklich nicht.
35:04Ich weiß auch nicht, warum das unbedingt passieren musste.
35:08Ich war so verliebt und er war so süß und romantisch und hat mir zugehört.
35:13Er wollte sogar mit nach Amerika.
35:16Schwanger? Bist du wahnsinnig?
35:20Was, was wird mit deinem Studium?
35:24Ich lerne mit dir hier monatelang, suche Universitäten im Internet, schreibe Bewerbungen und du bist schwanger?
35:30Das ist unglaublich.
35:33Du denkst nur an dich?
35:36Weißt du, was ich alles für dich geopfert habe?
35:38Du bist undankbar.
35:41Willst du denn jetzt gar nicht wissen, was mit dem Vater ist?
35:45Du machst alles kaputt.
35:47Du machst alles kaputt.
35:48Unsere ganze Zukunft.
35:49Du bist so fast von egoistisch.
35:51Mama, jetzt hör mir doch mal zu.
35:53Glaubst du, ich will noch mal so ein Kind großziehen?
35:55Glaubst du, das war einfach für mich so allein?
35:57Ich bin erwachsen.
35:58Es ist mein Leben.
35:59Ja, natürlich, klar.
36:01Es ist dein Leben, verdammt.
36:02Aber dann sieh zu, wie du allein damit klarkommst.
36:04Mama.
36:04Und rechne nicht mit mir.
36:05Ich habe auch mein Leben.
36:56Und rechne nicht mit mir.
37:32Ich liebe es mit euch zu frühstücken.
37:35Sag mal, wer hat dich denn eingeladen?
37:37Du vielleicht?
37:38Hallo.
37:40Kaffee?
37:41Morgen.
37:42Morgen.
37:43Selbstgemachte Marmeladeaprikose.
37:44Wollt ihr?
37:45Gerne.
37:46Das ist aber lieb.
37:47Setz dich doch.
37:47Magst du was trinken?
37:49Ja, ein Saft.
37:51Julia, ich bin's.
37:53Schatz, ich habe einen Fehler gemacht.
37:54Es tut mir leid.
37:55Wirklich, ich...
37:56Julia?
37:58Julia?
38:04Keiner will mich.
38:05Für dich war ich immer nur eine Belastung.
38:07Allein schaffe ich das nicht.
38:08Ich kann nicht mehr, Julia.
38:13Damit die Schlaftabletten.
38:15Julia!
38:19Ich habe es schon hundertmal gesagt.
38:20Wenn einer mein Boot will, dann soll er mich gefälligst fragen.
38:23Das heißt, guten Morgen.
38:24Guten Morgen.
38:25Welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen?
38:27Also, wer hat es?
38:29Wir können ja nicht frühstücken und gleichzeitig Boot fahren.
38:32Entschuldigung.
38:33Sie müssen mir helfen.
38:34Meine Tochter ist weg.
38:35Sie will sich was antun.
38:36Ich weiß es.
38:37Was?
38:38Ich weiß es einfach.
38:39Das Boot.
38:40Ja, oh Gott, los, kommt.
38:42Komm.
38:43Kai, du bleibst hier.
38:44Laura, du auch.
38:45Oh Mann.
38:46Immer muss ich hier bleiben.
38:49Ich weiß es nicht.
39:25Sehen Sie irgendwas?
39:30Nein, nichts.
39:31Wenn hier irgendwas passiert ist, ich könnte mir das nie verzeihen.
39:34Warum finden wir Sie nicht, verdammt?
39:36Frau Pollack, wir sind doch gerade erst losgefahren.
39:39Carla und die anderen suchen am Ufer.
39:41Wir finden Sie ganz bestimmt.
39:44Hoffentlich.
40:04Wo müssen Sie entscheiden?
40:04Wo bin ich hin?
40:06Wo bin ich, bin ich?
40:20Und?
40:22Nichts.
40:44Nein!
40:50Da ist Robby und das Boot!
40:52Und Julia?
40:55Fahren Sie doch schneller!
41:07Ah!
41:16Julia!
41:17Nein!
41:23Ich bin gleich bei dir.
41:27Julia, ich hatte solche Angst.
41:29Was willst du hier? Ich komme ganz gut alleine, klar?
41:32Es tut mir so leid, Schatz. Es tut mir so leid.
41:35Alles, was ich gesagt habe, ich hätte das nicht sagen sollen, glaub mir.
41:39Oh Gott, ich habe einen Riesenfehler gemacht, den gleichen Fehler wie meine Eltern.
41:43Carla?
41:44Jens, habt ihr sie?
41:45Ihr könnt die Suche abbrechen. Ja, wir haben sie gefunden.
41:47Oh, Gott sei Dank.
41:49Es geht ihr gut. Sag den anderen Bescheid. Ja.
41:52Ich bin immer für dich da.
41:53Hörst du, Mama?
41:54Warte, komm her!
42:01Das hast du ganz toll gemacht.
42:05Ja.
42:10Meine Große.
42:14Na, alles gut.
42:16Sieh mal.
42:17Ja, Robby.
42:18Ja, komm her.
42:23Ja.
42:24Gut.
42:27Ja, leer.
42:28Toni, Sechern corroben.
42:29Ja, sp 할 belief.
42:30Ja, oh, twobro.

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