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  • vor 2 Tagen
Laura Lennart, die Tochter des Meeresbiologen, verbringt einen Teil ihrer Ferien bei ihrer Mutter Ulli in Berlin. Eine böse Überraschung erlebt sie, als Dr. Carsten Reuter, der Geliebte ihrer Mutter, wegen Verdachts auf Abrechnungsbetrug festgenommen wird. Dr. Lennart verlangt von seiner geschiedenen Frau die sofortige Rückkehr seiner Tochter nach Rügen.
Als Dauergast in der Seehundstation beobachtet Frau Brahms das bunte Treiben ihrer Lieblinge in den Seehundbecken der Station. Frau Brahms möchte unbedingt, dass Dr. Lennart mit in das Naturschutzgebiet der wunderschönen Bodden-Landschaft kommt. Gern kommt Dr. Lennart ihrer Bitte nach.
Robbie bringt wieder einmal den Ostseestrand von Rügen in Aufruhr: Bei einem ihrer Ausflüge verursacht sie einen Auffahrunfall von Lars Beckmann, dem Strandkorbverleiher. In Gefahr gerät Robbie, als sie verdorbenen Fisch nascht …
Bei einem Restaurantbesuch entdeckt Carla Dux Jens Lennart mit Ulli. Carla Dux glaubt an eine Versöhnung des Paares … (Text: ZDF)

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Transkript
00:00Ich glaube, der Flügel ist gebrochen.
00:17Ja, das befürchte ich auch.
00:19Ganz ruhig.
00:21Du musst noch ein bisschen warten bis zum Vogel, Doktor.
00:22Da ist Robby.
00:30Wo denn?
00:31Da, Robby.
00:36Wo die sich überall rumtreibt.
00:38Ich glaube, sie will ein Wettrennen.
00:47Carla, langsam. Sie weiß sowieso, dass wir verlieren.
00:50Gönnen Sie ihr doch den Spaß. Ich finde es wunderbar, wie sie durchs Wasser fliegt.
00:54Ein Seelöwe, der durchs Wasser fliegt?
00:58Sie haben ja eine richtig lyrische Ader.
01:00Machen Sie sich jetzt lustig?
01:02Das würde ich mich nie trauen.
01:14Haben Sie jetzt eigentlich öfters Gäste, die ihre eigenen Pferde mitbringen?
01:16Ja, in letzter Zeit schon. Seitdem wir in Fachzeitschriften für Pferde inserieren.
01:21Und auch übers Internet kommt eine ganze Menge an Anfragen.
01:23Das ist ja eine gute Idee.
01:25Schön, wieder hier zu sein.
01:26Das freut mich. Meine Frau hat Ihnen übrigens ihr Zimmer vom letzten Jahr reserviert.
01:30Oh, das ist toll. Dankeschön.
01:31Übrigens wollte ich Sie fragen, ob wir in diesem Jahr Ihr Ruderboot benutzen dürfen.
01:35Mein Mann hat nämlich inzwischen seinen Angelschen.
01:37Oh, Petrieal, Herr Woller.
01:39Danke.
01:40Na klar.
01:41Nehmen Sie sich das Boot so oft, wie Sie wollen.
01:42Danke.
01:43Tja, bei uns hat sich übrigens auch eine ganze Menge getan.
01:46Wir haben jetzt auch jemanden auf dem Hof, der sich für Fische interessiert.
01:49Und wer ist das?
01:50Das werden Sie schon noch sehen.
01:54Lört aus Laura in Berlin.
01:57Du musst halt mal ihre Mama wiedersehen.
01:59Und du fährst ja auch morgen zum ersten Mal in die Berge.
02:03Ich beneide dich.
02:04Onkel Walter hat mir sogar versprochen, in der Bergküttel zu schlafen.
02:07Na toll.
02:08Ganz alleine.
02:09Super.
02:09Robby, wo warst du denn?
02:11Hey, runter, Robby.
02:13Ich habe dich den ganzen Morgen gesucht.
02:14Hier gibt's keinen Fisch.
02:16Komm, ab.
02:17Ab.
02:19Komm, so heißt das den Kuchen raus.
02:23Wie viele Taschen da kriege ich eigentlich mit nach Bayern?
02:25Da musst du Papa fragen.
02:27Flossen weg, und zwar ihr beide.
02:29Komm, Robby, wir gehen jetzt schwimmen.
02:30Komm.
02:31Am besten, Sie rufen mich nochmal an.
02:36Mach ich.
02:37Tschüss, Eve.
02:38Wiedersehen.
02:41Lennart?
02:41Hallo, Papa.
02:42Hallo, Laura, mein Schatz.
02:43Wie geht's dir?
02:44Gut.
02:44Ich bin gerade mit Mama in der Praxis.
02:46Ich durfte sogar schon im Labor helfen.
02:48Na, hoffentlich gibst du den Patienten nicht zu viele Spritzen.
02:50Ach, Papa.
02:52Gestern waren wir im Kino.
02:53Carsten war auch mit.
02:54Ach, Laura, mein Schatz, du fährst mir sehr.
02:57Und Robby macht auch nur noch Unsinn, seit du weg bist.
02:58Gib ihr einen Extrafisch, ja?
03:00Und sag ihr, der ist von mir.
03:02Zwei Extrafische, versprochen.
03:05Papa, ich muss Schluss machen.
03:06Dann kommt einer mit Blut am Arm.
03:08Na, dann mal los, mein Fräulein Doktor.
03:10Tschüss.
03:11Guten Tag, Herr Peitsch.
03:12Ich weiß schon Bescheid.
03:13Können Sie in die Zwei gehen, bitte?
03:14Keine Dank.
03:16Das sieht ja schrecklich aus.
03:18Ja, daran musst du dich gewöhnen.
03:19Das passiert ja öfter.
03:20Aber das wird nur genäht.
03:21Das ist nicht so schlimm.
03:22Na?
03:23Hallo.
03:24Der Herr Peitsch ist in der Zwei.
03:26Gut.
03:26Zwei macht das heute wieder ganz zauberhaft.
03:30Das verrechnest du bitte unter Position von Papa.
03:33Was?
03:35Du hast die Patientin doch gar nicht punktiert.
03:37Das ist doch egal.
03:39Ich habe mich so lange zugelagert in der Zeit,
03:40wie du dich zweimal punktieren können.
03:42Hör auf mit deinen Spielchen.
03:43Ich weiß ganz genau, wie weit ich in Abrechnung gehen kann.
03:46Ja, dann...
03:46Und für Laura habe ich eine Überraschung.
03:50Möchtest du heute Nachmittag mit in den Spreepack?
03:52Ist das nicht da, wo die Riesenachterbahn ist?
03:54Ja, und genau mit der fahren wir auch.
03:57Danke.
03:58Bitte.
04:07Hallo, Lümmel.
04:10Wie geht's dir?
04:11Du bist ja so faul heute.
04:17Peter, hör auf, ihn zu ärgern.
04:21Mann, oh Mann.
04:22Heute kommt man ja kaum durch die Menschenmassen durch.
04:25Es ist Ferienzeit.
04:26Geh mal bitte nach oben in die Ausstellung
04:28und sag Tanja, dass wir sie unten brauchen.
04:30Okay, mach ich.
04:32Übrigens, die ältere Dame ist wieder da.
04:34Schon seit einer Stunde.
04:35Ich werde mich um sie kümmern.
04:38Okay.
04:38Gut.
04:40Guten Tag, da ist ja wieder unser Stammgast.
04:43Hallo.
04:43Ich hoffe, ich störe Sie hier nicht allzu sehr.
04:46Vielleicht können Sie mir sagen, was mit Lümmel los ist.
04:50Ist es möglich, dass er unter der Beißerei mit Peter gelitten hat?
04:54Das kann gut möglich sein, aber es gibt sich auch wieder.
04:56Ja, trotzdem, seine Barthaare sehen ganz anders aus.
04:59Oh, da kommt ja auch Dr. Lennart.
05:03Unsere liebe Frau Brahms.
05:05Guten Tag.
05:06Guten Tag, Herr Dr. Lennart.
05:08Ich muss mich jetzt verabschieden.
05:09Wir haben heute Morgen einen Heulerein bekommen.
05:11Um den muss ich mich jetzt kümmern.
05:12Lassen Sie sich nicht aufhalten.
05:14Der Herr Doktor wird mir meine Frage schon beantworten können.
05:17Tschüss dann.
05:19Nämlich?
05:20Was es mit den Barthaaren von Lümmel auf sich hat?
05:24Die Barthaare sind bei Seehunden ein ganz wichtiges Sinnesorgan.
05:27Sie wechseln sie einmal im Jahr.
05:28Das haben sie sehr gut beobachtet.
05:31Naja, ich habe ja auch viel Zeit.
05:33Und die Tiere faszinieren mich einfach.
05:36Stimmt es übrigens, dass Seehunde farbenblind sind?
05:41Ja, sie erkennen uns am Gang und an der Stimme.
05:44Aha.
05:45Dann müssten Sie mich ja auch bald kennen.
05:47Setzen wir uns doch.
05:49Frau Brahms, das tun die auch.
05:52Sie kommen jetzt seit so langer Zeit fast jeden Tag zu uns.
05:55Das ist übrigens Rekord.
05:57Und Lümmel, unser großer Dicker, der hat mich auch schon gefragt, ob man nicht irgendwann ein bisschen mehr über Sie erfahren könnte?
06:06Es gibt keine großen Geheimnisse.
06:08Ich bin Witwe und leider nicht mehr ganz so gesund, wie ich gerne möchte.
06:13Und als ich eine junge Frau war, habe ich davon geträumt, Tierforscherin zu werden.
06:19Ja, aber dann kam eine ganze Menge dazwischen.
06:21Aber ich glaube, ich kann heute sagen, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben richtig glücklich bin.
06:30Und ich genieße das.
06:32Sagen Sie das, Lümmel.
06:34Ja, warten.
06:35Ich bring den anderen ja jetzt mal weg.
06:36Ach was, lassen Sie sich ruhig Zeit damit.
06:39Komm, Robby.
06:39Hey.
06:41Was ist das denn?
06:43Kai.
06:43Kai, was soll denn der Quatsch?
06:45Lass das doch so was.
06:46Nur Verstecken gespielt.
06:47Ach was, Verstecken.
06:48Ich verstecke dich auch gleich, Madu.
06:50Aber Robby mag das doch gerne.
06:52Bei Ihnen ist ja richtig was los.
06:54Tut mir leid.
06:56Wir haben eine neue Mitbewohnerin, Robby.
07:01Sag mal, du kannst doch unsere neuen Gäste nicht so erschrecken.
07:03Schäm dich.
07:08Ja, mein Kleiner.
07:09Los, jetzt geht's auf Tauchstation.
07:11Ab.
07:16Äh, Robby.
07:33Äh, Robby.
07:37Vorsichtig.
07:39Stell dich nicht so an.
07:40Wir sind alle schon mal von heute her gebissen worden.
07:42Du musst nur aufpassen, dass du keine Infektion kriegst.
07:45Der hat so schnell zugeschnappt.
07:47Dabei sah der so harmlos aus.
07:48Ja, ja.
07:49Das sind die Schlimmsten.
07:51Wie bei den Menschen.
07:54Wir hatten das Verbandstag rausgeholt und nicht wieder nachgefüllt.
07:57Keine Ahnung, Chef.
07:59Das ist der kümmerliche Rest.
08:01Kinder, das geht so nicht.
08:02Bei so vielen Besuchern, da muss das in Ordnung sein.
08:05Herr Doktor, draußen ist ein Junge, der wirft Steine in Seehundbecken.
08:09Moment, das haben wir gleich.
08:10Sag mal, hast du sie noch alle?
08:22Was ist denn los?
08:23Weißt du, was das heißt?
08:24Wenn diese Tiere verletzt werden, sie können sterben.
08:26Ich hab doch nur Spaß gemacht.
08:27Du wirst gleich noch mehr Spaß haben.
08:29Weil ich dich nämlich vor die Tür setze.
08:30Da ist der Ausgang.
08:31Hey, ganz cool.
08:32Ich bin hier verabredet.
08:33Du warst hier verabredet.
08:35Du nimmst deine Beine in die Hand und machst die Fliege.
08:37Ist das klar?
08:38Entschuldigung, ich hab mich ein bisschen gehen lassen, aber Tierquälerei macht mich rasend.
08:48Das kann ich sehr gut verstehen.
08:51Sie waren sehr aufmerksam, Frau Brahms.
08:53Sie haben sozusagen einen Wunsch bei mir frei.
08:56Womit könnte ich Ihnen eine Freude machen?
08:59Oh, ich würde gerne mal mit Ihnen in Ihrem Boot in das Naturschutzgebiet fahren.
09:05Wie war's mit morgen?
09:06Das würde mich sehr...
09:11Frau Brahms, bitte. Was haben Sie?
09:17Alles schon gut.
09:19Mein Herz hat nur wieder mal ein Salto geschlagen.
09:22Vor Freude.
09:23Ja, eins, zwei, drei.
09:38Die Leute kriegen aber auch alles kaputt.
09:41Stimmt.
09:42So viele Apparaturen hatten wir schon lange nicht mehr, hä?
09:44Ja, du musst aber noch mitkommen in die Werkstatt.
09:45Papa, ich muss zurück ins Hotel.
09:50Ich hab schon genug Ärger mit dem Chefkoch.
09:52Ja, Marco, ich kann das doch nicht allein.
09:54Wenn ich dich einmal brauche, kommt die noch.
09:57Papa, das ist unfair.
09:59Du willst nicht akzeptieren,
10:00dass ich als Koch meine eigenen Wege gehen will?
10:04Ach, hör doch auf.
10:05Mach dem Hotel den Idioten für die anderen.
10:07Und hier hättest du einen soliden Familienbetrieb.
10:12Ganz was Solides.
10:16So.
10:25Papa.
10:26Schluss.
10:27Ende der Diskussion.
10:29Ich setze dich dann im Hotel ab, okay?
10:30Danke.
10:55Den möchte ich dir schenken,
10:57damit du immer schöne Erinnerungen an deine Mutter und mich hast.
11:01Ein Fotoapparat? Danke.
11:03Bitte.
11:04Oh, Entschuldigung, Entschuldigung.
11:06Wir haben leider schon geschlossen.
11:07Ich weiß.
11:07Herr Dr. Carsten Reuter?
11:09Ja, bitte.
11:10Staatsanwaltschaft Berlin, Hofberger mein Name.
11:13Wir ermitteln gegen Sie wegen des Verdachts auf Abrechnungsbetrug.
11:16Es liegt eine Anzeige der Krankenkassen vor.
11:20Wie bitte?
11:21Wenn Sie jetzt freundlicherweise mir alle Schrankschlüssel aushändigen würden.
11:24Und ich möchte Sie auch bitten, solange wir einpacken, hier zu bleiben.
11:29Sie wollen meine Praxis durchsuchen?
11:32Das ist doch ein Witz.
11:33Was soll das Ganze?
11:34Seit ich selbstständig bin, rechne ich überkorrekt ab.
11:39Umso besser, Herr Dr. Reuter.
11:40Wir werden das genau wissen, wenn die Kollegen alle Unterlagen sichergestellt haben.
11:45Ich würde jetzt sehr gerne beginnen.
11:48Und wer sind Sie?
11:50Das ist meine Arzthelferin, Frau Lennart und ihre Tochter.
11:52Gut, wenn Sie mir nur bitte Ihre Personalien hinterlassen würden.
11:58Sie müssten nicht hierbleiben.
12:01Selbstverständlich.
12:02Ich würde aber gerne hierbleiben, wenn Sie nichts dagegen haben.
12:06Bitte.
12:07Darf ich wenigstens meinen Anwalt anrufen?
12:09Selbstverständlich.
12:09Danke.
12:10Stopp, stopp, Papa.
12:24Würdest du denn wieder in die Firma kommen, wenn ich dich heute schon zum Teilhaber mache, Marco?
12:30Ist es das, was du willst?
12:31Papa, nein.
12:35Wir haben das doch schon ausgiebig besprochen.
12:37Verstehe mich doch bitte.
12:39Du machst es mir wirklich schwer.
12:45Papa, guck mal.
12:49Da war die Robbe von Dr. Lennart.
12:52Wo?
12:52Träumst du?
12:53Da im Auto.
12:54Ich habe sie gerade gesehen.
12:55Willst du nicht?
12:59Dann eben nicht.
13:01Schon kurz.
13:11Können Sie nicht aufpassen?
13:13Der Seelöwe von Dr. Lennart.
13:16Was habe ich gesagt?
13:17Das ist mein.
13:18Frau Brahms hat sich ja sehr gefreut, dass Sie morgen mit ihr eine Bootstour machen.
13:25Ich mag die alte Dame wirklich sehr.
13:28Trotzdem, zu ihr sind Sie besonders nett.
13:29Das fällt richtig auf.
13:31Als ob ich sonst nicht nett wäre.
13:33Ja, kommt drauf an.
13:36Ja, was ist mit Frau Brahms?
13:39Sie erinnert mich sehr an meine Großmutter.
13:42Die war genauso blitzgescheit, hatte diesen wachen Geist.
13:45Und meine Großmutter hat mir beigebracht, dass man alle Tiere mögen muss.
13:50Egal welches.
13:51Wir zwei beiden.
13:53Oskar, dürfen wir Sie auf ein Aalbrötchen einladen?
13:55Ein Aalbrötchen für mich?
13:57Da wäre ich nicht drauf gekommen, Doktor.
13:59Sie haben Schalt im Latten.
14:00Bestimmt keine Ahnung, wo Ihr Seelöwe im Moment ist, ne?
14:04Doch, warum? Zu Hause?
14:06Ne, Marco Beckmann.
14:08Der Sohn vom Strandkorb Beckmann.
14:10Der hat Robby auf der Strandpromenade in Bind spazieren gehen.
14:13Das glaube ich nicht.
14:15Das hat schon einigen Ärger gegeben.
14:17Ich hoffe nicht, sonst müsste sich der Robby laufend einsperren.
14:20Ja, guten Appetit noch, ne?
14:23Karla, wir müssen.
14:24Tom wartet im Höhenmesserfluss.
14:27Tag, Frau Brahms.
14:29Tag, Herr Dr. Schillemann.
14:31Haben Sie Hausbesuche gemacht?
14:33Ja, es gibt noch Patienten, die rufen mich nach Hause.
14:35Und Sie kommen noch nicht mal mehr in meine Sprechstunde.
14:38Letzte Woche haben Sie sogar einen Termin abgesagt.
14:40Was macht Ihr Herz?
14:42Ach, das geht.
14:43Ich komme ganz gut zurecht.
14:45Aber hin und wieder sollten Sie mal bei mir in der Praxis vorbeischauen.
14:48Dann wechseln wir mal die Medikamente.
14:50Versprochen?
14:52Versprochen.
14:53Dann wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag, Frau Brahms.
14:55Auf Wiedersehen.
14:56In meiner Sprechstunde.
15:03Wissenschaftliche Station für Naturschutz Lennart, guten Tag.
15:05Papa, ich bin's.
15:07Laura, mein Schatz.
15:07Hier sind lauter Polizisten. Die haben gerade Carsten mitgenommen.
15:11Polizisten? Was ist los?
15:12Carsten muss ins Gefängnis.
15:14Echt, Papa? Ich möchte nach Hause.
15:17Wo ist die Mami?
15:18Neben mir.
15:19Gib sie mir mal.
15:21Habe ich.
15:23Jens?
15:24Herr Uli, was erzählt Laura da?
15:25Carsten kommt ins Gefängnis?
15:28Ja, in Urhaft.
15:29Ja, um Gottes Willen, warum denn?
15:32Wegen des Verdachts auf falsche Arztabrechnung.
15:35Das ist aber ein Irrtum.
15:36Ja, hoffentlich.
15:38Ich komme heute noch und hole Laura wieder ab.
15:40Dann bringen Sie den morgen, okay?
15:42Nein, Laura kommt heute nach Hause.
15:44Entweder du bringst sie mir oder ich sitze in fünf Minuten im Auto.
15:46Ich soll doch mal auf, dich aufzuregen.
15:49Ich bringe sie dir heute noch, okay?
15:52Lass mir wenig Zeit, das hier noch zu organisieren, den nächsten Kram.
15:57Uli.
15:58Ich muss jetzt Schluss machen.
15:59Es tut mir leid für dich.
16:01Okay, bis dann.
16:02Na, Robi, alles klar?
16:07Lass lieber den Schlaf liegen, Robi.
16:19Robi, fass auf damit.
16:21Okay.
16:23Ach, Robi!
16:25Guck ich doch mal an!
16:26Ich hab halt schon geduscht, danke.
16:30Entschuldigung.
16:32Jetzt hör dich zu fassen.
16:36Den Computer bitte anlassen.
16:37Da sind die Daten für die neuen Strepter-Kocken-Untersuchung drin.
16:40Tom, bist du fertig?
16:41Ja.
16:41Ich brauch dich hier in der Station.
16:42Wir holen den Seehund.
16:46Der hat wohl Stress, was?
16:47Das sieht fast so aus.
16:48Das kann dir nicht passieren, hm?
16:51Ich brauch nicht mehr.
17:15Wir sind ja bald zu Hause.
17:18Okay, wie du meinst.
17:23Wen musst du denn jetzt schon wieder anrufen?
17:25Carstens Anwalt.
17:26Ich muss ihm noch was fragen.
17:28Hör mal, aber in Untersuchungshaft sitzen doch nur Leute, die noch nicht verurteilt sind,
17:32oder?
17:33Ja.
17:34Und viele davon kommen auch gar nicht wirklich ins Gefängnis, weil sie in Wirklichkeit unschuldig sind.
17:40Carsten ist bestimmt unschuldig.
17:42Insbestimmt, ja.
17:43Ja, das macht dir Spaß.
17:51Aber ich hab nur ein bisschen was zu tun.
17:54Carla, ich hätte eine Bitte.
17:56Es gibt da Probleme mit meiner Ex-Frau, um sie von Klau aus Berlin zurück.
17:59Hoffentlich nichts Schlimmes.
18:01Erzähl ich Ihnen vielleicht später mal.
18:03Ich müsste mir deshalb heute frei nehmen.
18:04Kommen Sie allein klar?
18:05Aber ja.
18:07Und denken Sie dran, was die alte Frau Brahms immer sagt.
18:09Nicht so schwer, wie es aussieht, hm?
18:10Gut.
18:11Gut.
18:13Gibt's hier Fische?
18:21Hallo?
18:22Gibt's hier Fische?
18:23Nee?
18:24Oh, Manu.
18:25Komm, wir gehen an eine andere Stelle.
18:28Gibt's denn hier Fische?
18:31Gibt's da Fische?
18:33Hallo?
18:34Gibt's hier Fische?
18:34Nee?
18:36Ach, Manu.
18:37Nirgendwo gibt es Fische.
18:38Nein, ich möchte jetzt nicht schnüsen.
18:44Nein, ich möchte jetzt nicht.
18:46Kai!
18:48Hast du die Wollas gesehen?
18:50Die sind noch mit ihrem Boot draußen.
18:53Wenn ihr nachher zurückkommt, sagst ihr, wir sollen das Boot da vorne hinlegen, ja?
18:57Ja, mach ich.
18:58Hey.
19:00Alles klar mit dir?
19:00Nee.
19:02Wirklich?
19:03Nee.
19:05Ich hocke die ganze Zeit alleine rum.
19:07Erst freut man sich auf die Ferien und dann...
19:09Weiß man nicht mehr, was man anfangen soll.
19:11Genau.
19:12Kenne ich noch von früher.
19:15Geh mal in dein Zimmer.
19:17Auf deinem Schreibtisch liegt ein Briefumschlag für dich.
19:19Das Feriengeld.
19:21Danke, Papa.
19:21Hallo.
19:25Hallo.
19:25Hi.
19:26Hallo.
19:27Robby!
19:28Hier bist du!
19:30Irgendwer wollte sie heute im Pinz gesehen haben.
19:33Quatsch.
19:34Das kann nicht sein.
19:35Sie war die ganze Zeit hier.
19:37Ich glaube, ihr geht's wie Kai.
19:39Sie ist traurig, dass Laura nicht da ist.
19:41Ja, Laura kommt heute schon zurück.
19:44Wieso?
19:45Hat sie nicht gefallen?
19:46Doch, aber...
19:48Ist was passiert?
19:49Kann man wohl sagen, ziemlich blöde Geschichte.
19:52Erzähl.
19:54Da ist sie schon.
19:55Wir reden später, ja?
20:03Hallo, ihr zwei.
20:15Papa!
20:17Schön, dass du wieder da bist.
20:20Robby!
20:25Hallo, Jens.
20:26Danke, dass du sie gebracht hast.
20:27Bitteschön.
20:29Komm erst mal rein, du wirst sicherlich müde sein.
20:33Meine Süße.
20:35Papa, ich hab einen Riesenhunger.
20:36Und ich hab einen leeren Kühlschrank.
20:39Aber uns wird schon was einfallen.
20:40Ich wollte sowieso in Ruhe mit Robby spielen.
20:44Hier.
20:44Ich will am liebsten gleich wieder gehen.
20:48Das hilft Carsten jetzt auch nicht.
20:53Und?
20:54Ja, das hast du prima gemacht.
20:56Ja.
20:57Reingemacht.
20:58Laura?
20:59Hier.
21:00Und noch einmal.
21:01Und?
21:02Ja, gut gemacht.
21:04Carla?
21:17Carla?
21:17Carla?
21:19Carla?
21:19Gina, was machst du denn hier?
21:23Ich habe doch jetzt eine Aushilfe im Laden.
21:27Stopp.
21:29Komm, wir machen eine Radtour.
21:30Nee, ganz bestimmt nicht.
21:32Ich bin eben nach Hause gekommen.
21:33Magst du ein Prosecco?
21:34Danach gerne.
21:35Komm, jetzt lass mich nicht hängen.
21:36Ich bin so motiviert heute.
21:38Und ich darfst wieder ausbaden, ne?
21:39Jetzt beeil dich.
21:44Jens, wie lange dauert das denn noch?
21:46Sei doch nicht so ungeduldig.
21:49Wir sind gleich da.
21:51Eigentlich habe ich wirklich überhaupt gekennzeichnet,
21:53Lust, jetzt noch wegzukommen.
21:55Dass du auch nichts Essbares zu Hause hast.
21:59Was esse denn sonst so?
22:02Ach ja, also...
22:03Wenn ich Zeit habe, dann kaufe ich regelmäßig ein.
22:05Stimmt's, Laura?
22:06Ja, meistens viel zu viel.
22:13Und, was sagt der Anwalt von deinem Arzt?
22:16Mein Arzt heißt übrigens Carsten.
22:20Der Anwalt sagt, wir müssen die Ermittlungen abwarten.
22:23Und dann richtet sich die Anklage je nachdem.
22:31Heute ist alles so wie früher.
22:36Naja.
22:37Ich habe ihn ja auch immer gewarnt.
22:52Mal ehrlich.
22:54Wie lange macht er das schon?
22:56Ich weiß es nicht.
22:59Carsten sagte mal, alle Ärzte würden das tun.
23:01So ein Blödsinn.
23:02Als ob alle Ärzte Betrüger wären.
23:04Dann schrei doch mal nicht so.
23:07Ich schreibe überhaupt gar nicht.
23:09Aber das Schlimme ist, dass Laura da mit hineingezogen wurde.
23:12Meine Tochter wird Zeuge, wenn ein...
23:14...ein betrügerischer Arzt festgenommen wird.
23:17Ein betrügerischer Arzt festgenommen wird?
23:20Wie genussvoll du das sagst.
23:21Es scheint dir auch noch Spaß zu machen, ne?
23:26Was dein Arzt macht, ist mir ziemlich egal.
23:28Aber wenn Laura was damit zu tun hat,
23:30da gehe ich auf die Barrikaden.
23:32Kann ich was dafür?
23:33Nee.
23:34Warum greifst du mich halt nicht immer an?
23:37Meinst du, für mich war das witzig?
23:38Ich hätte gleich wieder nach Hause fahren sollen.
23:46Uli.
23:55Vielleicht haben wir Glück.
23:58Ich lade dich ein.
23:59Zur Belohnung, weil du mitgekommen bist.
24:01Danke.
24:02Dann spendiere ich den versprochenen Prosecco.
24:04Hallo, Carla.
24:07Hey, Laura.
24:08Tag.
24:08Na, ist dein Vater auch hier?
24:09Ja, hier, mit meiner Mutter.
24:11Tschüss.
24:13Tschüssi.
24:14Nette Tochter hat dein Doktor.
24:15Da hinten wird ein Tisch freikommen.
24:18Die scheinen sich wieder vertragen zu haben.
24:21Das hätte ich nicht gedacht.
24:22Kann doch dir egal sein.
24:24Oder ist es dir nicht egal?
24:27Quatsch.
24:31Robi!
24:33Robi!
24:34Ach, hier bist du.
24:37Na komm.
24:41Ich brauchte nur mal jemanden, mit dem ich reden kann.
24:45Vielleicht kommen Mama und Papa jetzt doch wieder zusammen.
24:47Was meinst du?
24:49Naja.
24:50Wahrscheinlich verstehen Seelewen davon viel zu wenig.
24:54Ist aber gut, dass ich dich hab.
24:56Und dass wir zusammen sind.
24:59Gute Nacht, Robi.
25:03Schlaf gut.
25:03Ich geh rüber.
25:06Ich schlaf hier.
25:09Danke, lass mal.
25:09Die Couch reicht mir.
25:13Ist dir das nicht zu unbequem?
25:14Das ist schon gut.
25:23Sicher?
25:26Schlaf gut.
25:27Du auch.
25:28Ich schlaf gut.
25:41Ich schlaf gut.
25:41Ich schlaf gut.
25:42Ich schlaf gut.
25:43Dann bin ich.
25:43Ich schlaf gut.
25:44Robi, komm her! Robi, komm her!
25:59Ich verreise! Robi, komm her!
26:02Ja, da bist du ja. Ich verreise in die Berge. Ich wollte mir Tschüss sagen.
26:06Ja, ich darf dich auch nie. Ich darf dich auch nie gehen.
26:09Ja!
26:14Hey, Robi, was soll denn das?
26:19Nee, das glaub ich nicht.
26:20Nein!
26:21Robi, was soll denn das? Gib mir die Jacke wieder!
26:28Wenn sie sich langweilt, dann stellt sie immer was ab.
26:31Ich wusste gar nicht, dass Seelöwen so schnell sind.
26:33Tja, sogar viel schneller als Seehunde. Robi macht ihnen jetzt ein bisschen Stress, oder?
26:37Ja. Ja, im Moment langweilt sie sich sehr. Ich muss mal mit Dr. Lennart sprechen.
26:41Das ist wie bei unseren Pferden. Die wollen auch immer beschäftigt werden.
26:44Ich hole mal eine neue Jacke!
26:46Schöne Ferien und grüßen wir die Berge!
26:48Mach ich!
26:49Beeil dich! Der Zug fährt!
26:51Ah!
26:52Ah!
26:53Ah!
26:54Ah, Frau Dux!
26:55Guten Tag, Herr Beckmann!
26:56Gut, dass ich Sie sehe. Ich habe schon versucht, Dr. Lennart zu erreichen, aber der war unterwegs.
27:01Was gibt's denn?
27:02Ach, sein Seelöwe. Der geistert hier allein mitten in der Stadtruppe. Bei den Strandkörben haben ihn auch schon Leute gesehen. Das geht doch nicht!
27:12Das kann ich mir nicht vorstellen!
27:14Es ist aber so! Er soll dieses Vieh gefälligst einsperren, verdammt nochmal!
27:17Herr Beckmann, nur mal langsam!
27:19Sagen Sie, Dr. Lennart, dass ich heute einen entsprechenden Antrag an die Gemeinde gestellt habe.
27:23Und Ihre Aufsichtsbehörde für die Seehundstation ist auch informiert.
27:26Schönen Tag noch!
27:27Herr Beckmann, warten Sie doch mal!
27:29Ach, Mensch! Schade, dass Laura noch geschlafen hat.
27:34Lass mal!
27:38Magst du irgendwo bei Ihrem Zimmer was?
27:40Mach ich!
27:41Hey, danke!
27:48Süß!
27:49Viel Glück!
27:51Danke, kann ich gebrauchen!
27:52Mami!
27:53Hey!
27:56Hey, mein Schatz!
27:57Ich war grad bei dir, aber du hast noch geschlafen.
28:00Du kommst nochmal extra zu uns nach Berlin und holen wir alles nach, ja?
28:03Mhm!
28:04Und du rufst mich an, wenn Karsten wieder bei dir ist, ja?
28:07Ja, das mach ich!
28:09Hallo, Laura!
28:10Sag mal, Wiebke!
28:12Boah, weißt du nur, dass ich schon hier bin?
28:14Na, meine Tante arbeitet in dem Lokal, wo wir gestern Abend gegessen haben!
28:18Ach so!
28:19Tag, Herr Lennart!
28:20Tag, Wiebke!
28:21Komm, Robbi!
28:29Komm, Robbi, ich brauche dich heute im Möbennest!
28:33Mensch, Papa!
28:35Das hättest du doch nicht tun müssen, gleich den Doktor Lennart anschwärzen!
28:39Ja, ja, ja!
28:41Ist gut, bis heute Abend, tschau!
28:47Hast du schon die Kartoffel geschält?
28:48Ja, mach ich gleich!
28:50Ja, komm, auf geht's!
28:51Und ich brauche Aubergine für das Gemüse Carpaccio!
28:53Was mit dem Fisch?
28:54Ich glaube, der ist nicht mehr gut!
28:56Äh...
28:57Hier, riechen Sie mal!
28:59Puh!
29:00Hm, der kommt weg, aber sofort!
29:02Und...
29:03vergiss nicht nachher wieder den Heilbrot auf die Liste zu setzen, okay?
29:06Ahoi!
29:07Ach!
29:08Ist das schön hier!
29:10Allein wäre ich hier nie hergekommen!
29:12Seit es hier ein Naturschutzgebiet ist, da brüten hier wieder sehr seltene Wasservögel.
29:22Hoher Ammer und sogar hoher Sänger.
29:23Sehen Sie mal dort hinten, die Schwäne!
29:24Ah ja!
29:25Die lassen sich gar nicht durch uns stören!
29:26Gibt's hier auch noch Fischotter?
29:27Nicht jede Menge aber!
29:29Die kann ich leider nicht auf Kommando präsentieren!
29:31Dafür aber jemand anderem!
29:33Puh!
29:34Ach!
29:35Ach, ist das schön hier!
29:36Allein wäre ich hier nie hergekommen!
29:38Seit es hier ein Naturschutzgebiet ist, da brüten hier wieder sehr seltene Wasservögel!
29:41Hoher Ammer und sogar hoher Sänger!
29:44Sehen Sie mal dort hinten die Schwäne!
29:45Ah ja!
29:46Die lassen sich gar nicht durch uns stören!
29:48Gibt's hier auch noch Fischotter?
29:50Nicht jede Menge, aber!
29:51Die kann ich leider nicht auf Kommando präsentieren!
29:53Dafür aber jemand anderem!
29:55Ist das Robby?
30:02Ja.
30:04Sie will Ihnen alles zeigen, was Sie kann.
30:11Was für ein schönes Tier.
30:21Nein.
30:25Oh, nein.
30:34Bravo, Robby, bravo.
30:41Wollen wir zurückfahren?
30:43Ja.
30:45Lieber Doktor, diesen Tag werde ich so schnell nicht vergessen.
30:49Und dass Sie einer alten Frau so viel Zeit geopfert haben,
30:53ist es sehr lieb.
30:56Also diese Fahrt hierher.
30:59Hier draußen ist es wie eine Reise ins Paradies.
31:04Vielen, vielen Dank.
31:07Für mich war es auch sehr schön.
31:09Sie ahnen gar nicht, was dieser Tag mir bedeutet.
31:18Wenn ich mir jetzt so vorstelle, dass Carsten im Gefängnis sitzt,
31:21und wie war das, als Sie ihn abgeholt haben?
31:23Das weiß ich gar nicht so genau.
31:25Hab ja nur meine Mutter angeguckt.
31:26Die war ganz blass im Gesicht.
31:28Ob Sie ihn dort im Gefängnis besuchen darf, weiß ich nicht.
31:31Ach komm, lass uns von was anderem einmachen.
31:36Robby!
31:38Robby!
31:39Die ist bestimmt schon wieder unterwegs.
31:42Ja, und gerade jetzt könnten wir mit ihr spielen.
31:44Ja.
31:51Ich bin сделay.
31:52Ich bin reluctantly um ein paar Leute zu verhalten.
31:54Ich bin ganz wichtig.
31:54Ich bin ehrlich, aber hier in derit previously.
31:56Von dem Bein.
31:57Ich bin gerne contro china.
31:58Von der Schupfgeräu.
31:59Von der Schuppfgeräu.
31:59Hier.
31:59Von der Schuppfgeräu.
32:01Ich bin ganz wichtig.
32:03Ich bin einfach nicht so gut.
32:04Ich bin ganz klar.
32:04Ich bin großartig.
32:05Von der Schuppfgeräu.
32:05Ich bin ganz wichtig.
32:08Ich bin mega.
32:09Ich bin mega.
32:11Ich bin ganz wichtig.
32:12Musik
32:42So, die Tomatensuppe ist fertig.
32:49Du kannst schon mal die Zwiebel einraten für die Zwiebelsuppe, ja?
32:52Mach ich.
32:53Ist jetzt eigentlich am Freitag wieder Aal essen?
32:56Natürlich.
32:57Wir haben schon jede Menge Vorbestellungen.
32:59Ich sag dir, das wirkliche Aalrennen ist der Brenner.
33:02Das weiß ich doch.
33:12Hey, was machst du denn schon wieder hier, hä?
33:21Ha, gehst du jetzt weg?
33:22Das gibt's ja nicht.
33:25Was für ein schlechtes Gewiss bei der für eine Abholz, hä, du?
33:28Chef.
33:29Das darf nicht wahr sein.
33:35Liebe Frau Brahms, das freut mich aber, dass Sie so schnell in meiner Praxis gefunden haben.
33:39Ja, ich komme aber nicht zur Untersuchung.
33:41Ich habe auch gar nicht viel Zeit.
33:43Auch wenn Sie nur ein Rezept abholen wollen, untersuchen möchte ich Sie trotzdem.
33:47Dieser Brief hier, der ist für Herrn Dr. Lennart.
33:52Sie kennen ihn ja.
33:53Ja, natürlich.
33:54Aber warum geben Sie den Brief nicht selbst?
33:56Ach, ich weiß nicht.
33:57Ich war noch nie beim Rechtsanwalt und ich brauche auch keinen.
34:00Ich brauche nur eine Person meines Vertrauens.
34:04Und das sind Sie.
34:06Danke, Frau Brahms.
34:08Das erinnert mich sehr.
34:09Was soll ich mit dem Brief denn machen?
34:12Den heben Sie auf, solange bis ich tot bin.
34:15Und dann geben Sie ihn bitte Dr. Lennart.
34:18Liebe Frau Brahms, da haben wir noch lange, lange Zeit.
34:21Wir müssen trotzdem nochmal mit Beckmann reden.
34:32Das ist ein alter Sturkopf.
34:34Außerdem hat er viel zu viele Freunde im Gemeinderat.
34:36Aber irgendwas müssen wir doch unternehmen.
34:38Erstmal müssen wir besser auf Robby aufpassen.
34:40Wo ist überhaupt Tom?
34:42Ich hatte heute ein weiches Herz.
34:44Ich habe ihn eine Stunde früher gehen lassen.
34:46Seine Mutter hat Geburtstag.
34:47Sie haben ein weiches Herz?
34:49Ja.
34:50Sie wollen heute noch Streit?
34:53Robby?
34:55Das klang so komisch.
34:57Robby?
35:01Robby?
35:01Warum kommst du denn nicht?
35:07Mensch.
35:08Wie sieht man?
35:09Sieht ja völlig apathisch aus.
35:11Meine Kleine.
35:13Was machst du denn für sich?
35:16Bei unserer Verletzung sehe ich keine.
35:17Ja, brav.
35:20Wir kriegen das schon wieder hin.
35:22Am besten, ich bringe sie zu mir.
35:24Der hat sie in der vertraute Umgebung.
35:25Ich hole den Wagen.
35:26Ich rufe den Tierarzt an.
35:31Hoffentlich hat sie niemand vergiftet.
35:32Ach was?
35:33Wer sollte sowas tun?
35:34So menschenfreundlich, wie sie ist.
35:37Robby?
35:39Sie wird uns doch nicht eingehen.
35:41Nicht gleich schwarz sehen.
35:42Wir haben uns in letzter Zeit auch kaum um sie gekümmert.
35:44Tag, Dr. Lennart.
35:49Hallo.
35:50Schön, dass Sie gekommen sind.
35:51Ganz selbstverständlich.
35:52Tag.
35:55Sie ist vollkommen apathisch.
35:58Hat sie erbrochen?
35:59Durchfall?
35:59Ja.
36:00Hat sie.
36:01Na, schauen wir mal.
36:14Sieht ganz so aus, als hätte sie was Falsches gefressen.
36:27Der ganze Unterbauch ist verkrampft.
36:30Hoffentlich keine Salmonellen.
36:32Aber Papa, Salmonellen sind doch tödlich.
36:35Warten wir das mal an.
36:36Ich werde dir erstmal eine krampflösende Spritze geben.
36:43Und dann verschreibe ich Ihnen noch Antibiotika.
36:45Das kriegen Sie in jede Apotheke.
36:48Na, komm Robby, komm.
36:48Komm.
37:02Uli, du weißt doch, wie das ist.
37:03Uli, ja, ich hatte den Kopf voll.
37:08Das habe ich gemerkt.
37:10Du hättest dich trotzdem mal melden können.
37:12Entschuldige bitte, aber es gab hier eine Menge Aufregung.
37:14Robby ist krank.
37:15Ich glaube, ich schwinne.
37:17Ich habe riesige Sorgen.
37:17Ich habe existenzielle Sorgen.
37:19Und du hast nichts anderes zu tun, als mir von deren Seelösen zu erzählen.
37:23Weißt du was?
37:23Darauf kann ich verzichten.
37:25Uli, hallo!
37:26Hallo!
37:26Und, was sagt Mama dazu, dass Robby krank ist?
37:37Es tut ihr leid und sie macht sich auch große Sorgen.
37:39Ich habe den Kopf.
38:09Hier spricht Frau Brahms.
38:12Entschuldigen Sie die spürte Störung, aber ich wollte Sie fragen, ob Sie zu mir kommen können.
38:19Aber es geht mir nicht gut.
38:21Ach, Herr Dr. Lennart.
38:23Guten Abend.
38:24Guten Abend.
38:25Marco Beckmann, Sie werden sich nicht erinnern, aber ich war damals bei Ihrem Vortrag im Hotel.
38:29Schickt Sie Ihren Vater mit einer neuen Drohung?
38:30Nein, nein, nein, im Gegenteil.
38:32Ich hatte Sie morgen sowieso versucht zu erreichen.
38:34Ich habe mit meinem Vater geredet und er hat ein bisschen überregelt, sorry.
38:38Und die Anzeige?
38:39Die habe ich vorsichtshalber einkassiert, aber Sie sollten mit ihm am Bier trinken gehen, hm?
38:44Mache ich.
38:46Und falls Robby wirklich jemand erschreckt haben sollte, nochmal Entschuldigung.
38:49Sie stand plötzlich heute bei mir in der Hotelküche. Ich bin Koch im Hotel am Meer.
38:54Hat sie da vielleicht was gefressen?
38:56Nur die Fischreste, die standen draußen vor der Tür.
38:58Sie hatte die ganzen Kupfe in der Kiste.
39:00War der Fisch überfällig?
39:02Ja, warum?
39:03Weil Sie mir gerade sehr geholfen haben. Sie haben ein medizinisches Rätsel gelöst.
39:07Vielen Dank.
39:08Robby hat eine Fischvergiftung.
39:15Aber ihr geht schon wieder besser, nicht?
39:18Mhm.
39:20Sieht ganz so noch aus.
39:22Die Medikamente haben gut angeschlagen.
39:24Trotzdem müssen wir erst die Untersuchung vom Tierarzt abwarten.
39:27Aber ich passe heute nochmal auf Robby auf.
39:28Und ihr-
39:29Und Depressionen tun das mal weh.
39:30Und ihr-
39:48der ist nicht da
39:55Frau Brahms
39:57heute Nacht
40:01das tut mir aber leid
40:03gut ich versuche Dr. Lennart zu erreichen
40:06dann kann er gleich bei Ihnen vorbeikommen
40:09auf Wiederhören
40:13Frau Dux
40:16mir ging es schon lange sehr schlecht
40:34Frau Brahms hat ausgerechnet gestern mit Dr. Schönemann ihr Testament hinterlassen
40:38als hätte sie es geahnt
40:40das ist doch merkwürdig nicht
40:42und was steht denn im Brief
40:45hiermit bestimme ich Johanna Brahms
40:47dass mein gesamtes Vermögen im Wert von
40:4823.000 Euro an Herrn Dr. Jens Lennart geht
40:51das Geld ist für meine geliebten Seehunde
40:52und die Forschung der Seehundstation
40:54Siehagen bestimmt
40:55Datum und Unterschrift
40:57wie glücklich muss sie gestern gewesen sein
41:01heute ärgere ich mich
41:03dass ich gestern nicht noch ein bisschen länger mit ihr draußen geblieben bin
41:06so dürfen Sie nicht denken
41:08ganz im Gegenteil
41:09Sie haben Frau Brahms einen wunderschönen letzten Lebenstag bereitet
41:13Ach Karne
41:15wie gut dass mein Leben nicht alles feuer ist
41:17Allerdings
41:19Was macht denn nicht Robby?
41:22Ich hoffe es geht ihr besser
41:23aber das wissen wir gleich
41:24kommen Sie mit
41:26Dr. Moll
41:33Hallo
41:34Hallo
41:35Ist irgendwas mit Robby?
41:37Nein
41:37Alles in Ordnung
41:38Ich wollte nur noch mal nach ihr sehen
41:40Hier sind wir Papa
41:42Kommt doch auf euch
41:49Robby ist ihr Topfit
41:51Na gehen Sie doch
41:52Warte mein Schatz
41:55Ich komme
41:55Karne
41:58Kommen Sie mit?
41:59Ah danke
42:00Nein
42:00Nein
42:07Nein
42:08Nein
42:09Nein
42:20Die
42:22Die
42:27Untertitelung des ZDF, 2020

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