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  • vor 10 Stunden
Hauptkommissar Kress - Rolf Schimpf ( +22.03.2025)
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Zbynek Brynych

Kategorie

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TV
Transkript
00:08Musik
00:37Musik
01:00Das gibt es doch gar nicht
01:04Fragen 92, 45
01:09Das glaube ich einfach nicht
01:11Kann ich das nochmal hören?
01:16Danke, over
01:18Diebter Flüger ist gegen jede Absprache
01:21vor zwei Stunden schon entlassen worden
01:37Wir sind es nur
01:38Wir wollten nur kontrollieren, ob du auch schon unterwegs bist
01:41Nicht, dass wir dann allein vor der Haustür stehen
01:43Genau
01:44Was hat er gesagt?
01:46Wir warten vor der Haustür, wenn du noch nicht da bist
01:48Bis gleich, Ende
02:17Ja bitte
02:18Hauptkommissar Kress, Kriminalpolizei
02:20Können Sie uns reinlassen?
02:47Hier hat sich ja einiges verändert
02:56Guten Morgen
02:58Mit Ihnen habe ich überhaupt nicht gerechnet
03:00Was ist los?
03:01Dürfen wir reingucken?
03:02Ja, natürlich
03:09Ist lange hier?
03:11Ja
03:13Wir wollten eigentlich zu Herrn Dr. Bernsdorff
03:18Ich bin nicht mehr die Hausangestellte
03:20Was wissen wir?
03:22Wir sind jetzt Frau Bernsdorff
03:25Mein Mann ist in seiner Praxis
03:26Aber ich dachte, er praktiziert nicht mehr
03:30Ab und zu noch
03:32Privatpatienten
03:34Mein Mann ist ein sehr guter Facharzt
03:36Das haben viele nicht vergessen
03:38Kann ich Ihnen irgendwas anbieten?
03:40Danke
03:40Dieter Pflüge wird heute entlassen?
03:43Wir dachten, das wussten Sie
03:45Diese Morddrohungen nach seiner Verurteilung haben wir nicht vergessen
03:48Er hat sie sogar kurz vor seiner Entlassung wiederholt
03:51Und ich nicht die Schießerei hier im Haus
03:54Mein Gott
03:55Ich verstehe nicht, wieso man den Wahnsinnigen freilässt
03:59Wir wollten Ihren Mann Polizeischutz anbieten
04:01Wir werden ihn in seiner Praxis aufsuchen
04:03Haben Sie was dagegen, wenn wir uns mal die Sicherheitsanlagen anschauen?
04:06Im Gegenteil, ich wäre Ihnen sehr dankbar
04:09Die zentrale Schaltung ist im Bad, aber Sie kennen sich hier aus
04:20Irgendwann holt einen alles wieder ein
04:23Ja
04:25Entschuldigen Sie, waren Sie damals nicht verheiratet vor dem Anschlag auf Herrn Bernsdorf?
04:29Oder erinnere ich mich da falsch?
04:32Doch, doch, aber ich habe mich scheiden lassen
04:36Ich habe Herrn Bernsdorf fast ein Jahr gepflegt
04:39Eine etwas ungewöhnliche Arbeit für eine Hausangestellte
04:42Wie alt waren Sie damals? 20?
04:45Ja, 20
04:55A真的是
04:55Oh
04:56Oh
04:57Oh
04:57Oh
04:58Yes
04:59Of
05:01Oh
05:02There
05:02isn't
05:02Oh
05:06Not
05:08I
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05:09Oh
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05:10nothing
05:10I
05:10I
05:10I
05:10K
05:18Musik
05:43Herr Brückner
05:49Pflüger
05:51Dieter Pflüger
05:53Ich bin der, der versucht hat, Bernsdorf zu töten
05:58Und was habe ich damit zu tun?
06:01Ihnen hat er die Frau weggenommen, meiner hat er umgebracht
06:12Es gibt nichts zu reden, wenn Sie das meinen
06:16Ich meine, es gibt eine ganze Menge zu reden
06:36Vor sieben Jahren
06:38Den Mordanschlag von Pflüger auf Dr. Bernsdorf haben wir ja aufgeklärt
06:41Richtig
06:41Wobei ich immer noch nicht sicher bin, ob Bernsdorf wirklich Schuld hatte am Tod von Frau Pflüger
06:47Zwei Jahre später hat die Hausangestellte sich scheiden lassen und Dr. Bernsdorf geheiratet
06:53Bernsdorf war dankbar und sie ist ja ein sehr hübsches Mädchen
07:10Herr Dr. Bernsdorf
07:11Herr Dr. Bernsdorf
07:29Nichts
07:37Oh, Entschuldigung
07:39Guten Tag
07:40Entschuldigung, die Tür war offen
07:41Ja, ich wusste, dass Sie kommen, meine Frau hat mich angerufen
07:44Kommen Sie, mein Herr
07:59Tja, bitte setzen Sie sich
08:01Nee, danke, wir wollen es kurz machen
08:04Ich habe es eben in der Zeitung gelesen
08:07Pflüger kommt heute raus
08:10Aus diesem Grund möchten wir Ihnen Polizeischutz anbieten, bis wir das alles übersehen
08:17Dürfen wir mal telefonieren
08:19Ach, können die beiden das vielleicht draußen machen?
08:21Ja, natürlich, selbstverständlich, bitte sehr
08:25Bitte sehr, kommen Sie
08:26Danke sehr
08:38Und was würde das bedeuten, wenn Sie mir Polizeischutz geben?
08:42Naja, wir würden Ihr Haus eine Zeit lang unter Bewachung halten, von außen
08:48Entschuldigung, kannst du mal kommen, Leo, bitte?
08:52Entschuldigung
08:57Ja, ich bin in der Zeitung
09:01Milus
09:03Milus
09:04Milus
09:04Milus
09:13Milus
09:22Das ist jetzt die Sächte.
09:29Ja, Pflüger ist früher entlassen worden, als uns mitgeteilt wurde.
09:34Es kommt leider vor.
09:37Ich möchte Sie dringend bitten, unser Angebot auf Polizeischutz anzunehmen.
09:42Könnte man Pflüger, ich meine, kann man ihn nicht in die Psychiatrie einweisen?
09:47Nee, kann man nicht.
09:50Nicht bevor er wieder was angestellt hat?
09:52So ist es.
09:53Sagen Sie, haben Sie eigentlich geglaubt, dass ich schuldig bin am Tode von Frau Pflüger?
10:22Meine Frau wird den Wagen brauchen.
10:24Und den lasse ich nachher holen.
10:25Ja, ich habe noch meine Aktentasche drin. Sind Sie so lieb?
10:27Ja.
10:38Geben Sie mir den Schlüssel.
10:40Den Schlüssel, ach.
10:42Ja, vielleicht sollten wir über Pflüger reden.
10:44Ja.
10:45Danke.
11:09Herr Pflüger hat Kast 8, dort werden Sie vor allem Ritwurst hier erwarten.
11:13Ja, richtig.
11:15Kast 8, 0, 2, 114.
11:182, 0, 2, 1.
11:19Die Zeichen Essen, schlicht Julius Tonic 410.
11:22Julius Tonic 415, 1, 1.
11:25Berichtige 410.
11:28Julius Tonic 410.
11:55Was machst du denn hier?
11:56Gerd und Henry sagten, Sie könnten nicht entscheiden, ob die Sicherheitsanlage des Hauses ausreicht.
12:02Tag.
12:04Ah.
12:05Ist nicht leer.
12:07Komm.
12:09Das ist nun der Kollege Weingartner.
12:11Er leitet vorläufig den Schutz, unter dem Sie stehen.
12:13Herr Doktor, sehr angenehm.
12:22Wie war dein Tag?
12:24Gut.
12:34Der Altersunterschied ist unübersehbar.
12:39Ach, weißt du, das ist alles relativ.
12:50Pflügers Wohnung ist längst aufgelöst.
12:53Er hat sich zu seinem Bruder abgemeldet.
12:55Aber da ist er nicht aufgetaucht.
12:57Pflüger muss sich ja nicht auf dem Revier melden.
13:01Wie viel Geld hat er bei seiner Entlassung mitbekommen?
13:04Wie viel, Gerd?
13:08Zweieinhalbtausend.
13:09Das reicht doch, um eine Waffe zu kaufen.
13:24Nein, nein, alles in Ordnung.
13:25Alles in Ordnung.
13:33Hast du eben telefoniert?
13:43Nein, wieso?
13:47Kommst du zum Essen?
13:56Oh.
13:59Oh.
14:03Oh.
14:13Komisch, manchmal.
14:15Manchmal denke ich, du hast immer noch Kontakt zu Matthias.
14:21Wie kommst du darauf?
14:25Du hast Angst.
14:32Du nicht?
14:35Ich weiß nicht.
14:39Die werden schon auf uns aufpassen.
14:43Ich muss nachher noch zu Christina.
14:45Ich hab's ihr versprochen.
14:50Ich bleib nicht lang.
14:56Was ist?
15:03Carola, überleg doch mal.
15:05Kannst du dir nicht vorstellen, dass Pflüger,
15:07ich meine, dass er,
15:08dass er auf dich losgehen könnte,
15:10wenn er mich nicht kriegt?
15:14Augen um Auge, seine Frau ist tot.
15:18Und du lebst.
15:21Sie haben nur gesagt,
15:22dass du das Haus nicht verlassen sollst.
15:35Könnt ihr langsam was zu essen vertragen?
15:37Ich hab Hunger.
15:47Wenn der drauf besteht,
15:48kann ich euch auch einladen.
15:57was liest du denn da?
16:00Aus den Prozessakten Pflüger
16:02die medizinischen Gutachten
16:03über den Tod seiner Frau.
16:05Vor allem aber
16:05das psychologische Gutachten über ihn.
16:10Schön, dass du kommst.
16:11Henry lädt uns alle groß zum Essen ein.
16:14Ach so.
16:15Die Sicherheitsanlage in der Villa
16:16ist zwar nicht das Neueste,
16:18aber sie reicht.
16:19Na gut.
16:25Wie rufst du da noch an?
16:26Willst du auch noch ein paar Leute einladen,
16:28oder wie?
16:32Normal.
16:44Was suchst du denn?
16:46Die Telefonnummer von Bernsdorf.
16:49War noch eben.
16:50Das ist schon so.
16:54Okay.
17:02Das ist schon so.
17:06Von Bernsdorf.
17:07Gut.
17:08Amen.
18:02Ja, ich geh schon.
18:09Dies ist der Anrufbeantworter von Dr. Bernsdorf.
18:12Ich bin im Moment nicht zu erreichen.
18:13Sie haben jedoch die Möglichkeit, nach dem Pfeiftor eine Nachricht zu hinterlassen.
18:19Chris hier. Herr Dr. Bernsdorf.
18:22Ich hoffe, Sie hören mich.
18:24Dr. Bernsdorf, gehen Sie bitte an den Apparat.
18:28Hören Sie, wir hatten eine Verabredung. Sie müssen da sein.
18:31Gehen Sie bitte ans Telefon.
18:35Frau Bernsdorf, hören Sie mich. Frau Bernsdorf, Chris hier.
18:52Geht keiner rein?
18:54Mir fällt gleich der Magen raus.
18:59Wann bist du weg dort?
19:00Vor zwei Stunden etwa. Da waren Sie beide da.
19:10Moment.
19:15Ja, Chris?
19:18Ja, Weinberger, was ist los?
19:22Was sagen Sie?
19:30Das ist furchtbar.
19:33Jemand hat Bernsdorf verschossen.
19:36Im Garten hinterm Haus.
19:40Wir haben mit jemandem gerechnet, der rein will.
19:42Nicht raus.
19:43Dr. Bernsdorf kam auf die Terrasse und ging die Treppe runter.
19:47Plötzlich war jemand rechts am Zaun und schoss sofort.
19:50Ich lief dann gleich zu Dr. Bernsdorf, der am Boden lag.
19:53Ich habe den Täter noch verfolgt, aber der war wie vom Erdboden verschluckt.
19:58War das ein Mann oder eine Frau?
20:00Das haben wir nicht feststellen können.
20:01Wie viele Schüsse hast du gehört?
20:03Die kamen ganz kurz hintereinander. Drei oder vier.
20:07Ja, danke.
20:08Danke.
20:24Es war wirklich ein guter Kollege, der Bernsdorf.
20:27Vier Schüsse, alle von vorne.
20:50Drei schwingen
20:52aus den Rückenverläufen
20:53Die Tätigen
20:55Die Tätigen
21:19Ich glaubte doch wohl selber nicht, dass Bernsdorf sich von Pflüger telefonisch aus dem Haus locken lässt.
21:25Pflüger muss ja nicht als Pflüger angerufen haben.
21:27Dann klappert ihr jetzt mal die Nachbarn ab, ja?
21:40Muss ich mir jetzt Vorwürfe machen?
21:43Nee, musst du nicht.
21:46Warum verlässt Bernsdorf plötzlich das Haus?
21:52Die Kollegen auf der Straßenseite habe ich nach Hause geschickt.
21:56Vor einer Stunde 50 Minuten hat Frau Bernsdorf das Haus verlassen und ist mit dem Lagen weggefahren.
22:01Knochen.
22:04Knochen.
22:15Knochen.
22:18Knochen.
22:19Knochen.
22:32Elf, drei, vier, elf, zwei.
22:34Ja, ich höre.
22:36Ich glaube, du musst mal kommen.
22:41Was ist passiert? Wo ist mein Mann?
22:46Frau Bernsdorf.
22:50Sagen Sie nicht, dass meinem Mann was passiert ist.
22:54Sagen Sie das nicht.
22:57Frau Bernsdorf, jemand hat ihren Mann erschossen.
23:00Direkt hinterm Haus.
23:03Er hatte gegen unseren Rat das Haus verlassen.
23:06Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll.
23:13Ich kann Ihnen nur mein Beileid aussprechen.
23:23Kommen Sie, ich bring Sie in Ihr Zimmer.
23:55Ich bin ein Zimmer.
23:55Frau Heilkamp, kommen Sie bitte nach unten. Es ist Telefon für Sie.
24:07Frau Heilkamp, bis drei, vier weiter! Sie saufen zu viel! Heute schon das zweite Mal!
24:16Eine tolle Musik, um sich zu entspannen und auszuruhen.
24:19Gar nicht entspannen kann sich heute die Münchner Polizei.
24:22Wir berichteten bereits über einen Raubüberfall auf einer Tankstelle der Ismaninger Straße.
24:26Nun möchte die Polizei einen Mord.
24:28Vor zwei Stunden wurde der Arzt Dr. Hagen Bernstorf tot hinter seiner Villa aufgefunden.
24:32Wie der Sprecher der Polizei mitteilte, wurde Dr. Bernstorf aus nächster Nähe erschossen.
24:36Von dem oder den Tätern fehlt noch jede Spur.
24:38Wie immer bleiben wir für Sie auch in dieser Angelegenheit...
24:52Leo, ich hab den Bericht fertig.
24:55Doktor, gehst du erstmal nach oben. Äh, Frau Bernstorf, sie ist in Ihrem Zimmer.
24:59In Ordnung.
25:01Kanntest du ihn?
25:04Tja, flüchtig.
25:06Brauchst du mich noch hier?
25:07Nee.
25:08Ich schau morgen bei dir rein.
25:10Gut, mach das.
25:11Serna, wo ist die Kassette von dem Anrufbeantworter?
25:15Das ist ja eine gute Frage. War da überhaupt eine drin?
25:19Na, na klar. Ich hab doch noch vom Büroherd drauf gesprochen, warst du doch dabei.
25:23Aber wir haben keine Kassette gefunden.
25:30Jemand hat Bernstorf rausgelockt durch einen Anruf. Und das muss nach dem Zeitablauf kurz vor meinem Anruf gewesen sein.
25:38Die Pforte hinten war offen. Bernstorf hatte sie aufgeschlossen.
25:41Und wie ist der Täter in das Haus gekommen, um die Kassette aus dem Anrufbeantworter zu holen? Riedmanns, Sir, hä?
25:45Niemand, der hier reingekommen ist, hat einen Schlüssel gebraucht. Und diese Tür war nicht zu.
25:50Ich hab ihr ein Beruhigungsbett gegeben. Kannst ja zu ihr.
25:53Danke, Doktor. Ich krieg dann morgen möglichst schnell den Obduktionsbericht, ja?
25:57Leo, wie immer.
26:04Leo!
26:05Ja, was ist?
26:06Weißt du, was seltsam ist?
26:09Zweite Einschüsse setzen genau auf den Schussverletzungen von damals. Durch Pflüge.
26:15Nur diesmal waren sie tödlich.
26:21Frau Wersdorf?
26:23Ja, bitte.
26:30Kann ich Ihnen irgendetwas bringen?
26:40Müssen wir noch jemanden benachrichtigen?
26:43Er hat noch einen Bruder, der lebt irgendwo im Regenwald in Venezuela, aber den können Sie nicht finden.
26:53Frau Wersdorf, was ist passiert?
27:01Ich weiß es nicht.
27:05Ich war bei meiner Freundin Christina.
27:10Sie wird gleich hier sein.
27:11Ich hab Sie gebeten, zu kommen.
27:15Erzählen Sie doch mal von sich.
27:18Ihr Mann und Sie haben hier in, wie soll ich sagen, in zwei verschiedenen Welten gelebt.
27:25oben, unten.
27:30Wirkt das so auf Sie?
27:34Leben doch viele so.
27:38Kinder haben Sie ja keine.
27:41Ich hab mir immer Kinder gewünscht, aber...
27:44...mein Mann ist zeugungsunfähig.
27:52Ja?
28:03Wirklich?
28:08Wirklich?
28:10Wirklich?
28:14Wirklich?
28:16Wirklich?
28:20Wirklich?
28:21Wirklich?
28:22Wirklich?
28:22Wirklich?
28:23Wirklich?
28:24Wirklich?
28:24Wirklich?
28:24Wirklich?
28:28Alle Nachbarn haben die Schüsse gehört, aber gesehen hat keiner was.
28:33Naja, nur den Streifenwagen und die zwei Polizisten.
28:37Mehr ist nicht drin, Leo.
28:41Ihr könnt mal darüber nachdenken, was einer tun muss, um einen Mann wie Bernsdorf in so einer Situation aus dem
28:48Haus zu locken.
28:51Wir müssen uns erst mal sagen, wer ihn aus dem Haus locken wollte.
28:55Da hat er recht, Leo.
28:58Aber es ist mit seiner Frau. Kannst du dir da was vorstellen?
29:01Oh, ich kann mir immer was vorstellen.
29:09Das ist das, was ich an unserem Beruf so liebe.
29:13Wir waren heute Nachmittag in der Gärtnerei, wo Pflüger gearbeitet hat.
29:17Der Chef hat gesagt, wir würden sofort wieder nehmen. Der hat zwei grüne Daumen.
29:22Die Fingerabdrücke, die wir bis jetzt haben, kommen sofort in den Vergleich.
29:25Und nach wem wird er der suchen?
29:29Nach Pflüger. Oder habt ihr noch jemand anderen?
29:32Die Freundin von Frau Bernsdorf ist irgendwann gegangen und dann war sie plötzlich unten.
29:37Wer ist sie?
29:39Frau Bernsdorf?
29:40Ja. Sie wollte den Anrufbeantworter abhören.
29:43Das war's für meine Frau.
30:32Guten Abend.
30:33Ich würde ja sagen, guten Morgen.
30:36Willkommen, Karl-Kollegi.
30:37Danke.
30:38Bitte sehr.
30:45Guten Abend.
30:47Mein Name ist Brückner.
30:48Guten Abend.
30:48Matthias Brückner.
30:50Ich bin der erste Mann von Carola Bernsdorf.
30:55Ich möchte etwas loswerden.
30:56Ich habe gedacht, es ist vielleicht wichtig für Sie.
30:59Und was ist das?
31:01Dieter Pflüge hat mich heute Nachmittag auf der Straße abgepasst.
31:05Kommen Sie, setzen Sie sich.
31:06Danke.
31:11Und was wollte er von Ihnen?
31:12Ich weiß es nicht genau.
31:15Er wollte...
31:16Ja, was wollte er von Ihnen?
31:18Ich denke, er wollte zwischen uns so etwas herstellen wie Solidarität.
31:26Bernsdorf, seine tote Frau und die Tatsache, dass Bernsdorf mir meine Frau weggenommen hat.
31:33Und?
31:36Ich habe ihm gesagt, es gibt nichts zu reden.
31:38Absolut nichts.
31:42Sie wissen nicht, was passiert ist.
31:47Dr. Bernsdorf ist heute Nacht erschossen worden.
31:52Was?
32:19Terminalpolizei, guten Tag.
32:20Haben Sie bei uns angerufen?
32:22Ja.
32:24Mein Bruder war gestern zufällig da, wie der kam.
32:30Er kennt den Kerl aus dem Knast.
32:34Und ich habe dabei gedacht, ich rufe besser an.
32:40Ist der oben?
32:40Das, äh, das hoffe ich doch.
32:45Zimmernummer?
32:47Zwölf.
32:48Lass mich los!
33:16Dann behalten Sie doch Platz.
33:29Dann sind Sie aber froh, dass Sie mich haben, was?
33:35Lange nicht gesehen.
33:39Herr Pflüger, haben Sie sich eine Waffe besorgt?
33:44Ja, das könnte Ihnen so passen.
33:49Tut es Ihnen sehr leid, dass Dr. Bernsdorf tot ist.
33:56Nein, das ist nur gerecht.
34:01Herr Brückner sagte, Sie hätten ihm aufgelauert.
34:05Wir würden von Ihnen gerne wissen, wo Sie gestern Abend so um 10 Uhr waren.
34:11Das werden Sie verstehen.
34:12Klar.
34:14Auf meinem Zimmer.
34:26Sie werden auf ein Problem stoßen.
34:28Was für ein Problem?
34:30Der Mann an der Rezeption ist schwerer Alkoholiker.
34:33Das wird dann wohl auch mein Problem werden.
34:35Also überlassen Sie ihn über uns.
34:44Was für ein Problem ist.
34:49Das ist ein Problem.
35:15Ich bin lebensuntüchtig.
35:21Ich bin es immer gewesen, schon als Kind.
35:31Meine Frau war der erste, der einzige Mensch, der mich an die Hand genommen und mich durch
35:41alle Gefahren geführt hat.
35:46Warum versteht mich niemand?
35:48Wie soll ich denn jetzt weiterleben?
35:53Am besten, Sie sperren mich gleich wieder ein.
35:57War das jetzt der Anfang von einem Geständnis?
36:01Darauf warten Sie, ich weiß.
36:07Verstehen Sie mich, Herr Kreis?
36:11Ja.
36:16Der Portier wird bestätigen, dass...
36:18Sie sollten Kontakt aufnehmen zu Ihrer alten Arbeitsstelle.
36:23Zu der Gärtnerei.
36:33Kreis?
36:35Ja, gut.
36:38Ich komme da auch hin.
36:39Ende.
36:44Der Mann an der Rezeption hat meinen Kollegen telefonisch bestätigt, dass Sie das Haus nicht
36:48verlassen haben.
36:51Aber der Haushalt ist nichts wert.
36:52Sie können gehen.
37:00Sie können gehen.
37:14Sie bleiben da wohnen in der Pension.
37:21Ich verspreche Ihnen überhaupt nichts.
37:42Ich hätte mir denken können, dass Sie kommen.
37:47Ich habe noch nie mit einem Mord zu tun gehabt.
37:51Schrecklich.
37:52Frau Wulff, wie war denn Ihre Beziehung zu Dr. Bernsdorf?
37:57Carola Bernsdorf ist meine Freundin.
38:00Wir sind in die gleiche Schule gegangen.
38:02Mein Gott.
38:04Wie kann man einfach jemanden erschießen?
38:10Was soll ich Ihnen viel über Dr. Bernsdorf erzählen?
38:13In so einer Beziehung duzt man oder sitzt man sich da?
38:17Wir haben uns geduzt, Dr. Bernsdorf und ich.
38:22Und das Verhältnis Ihrer Freundin zu Ihrem ersten Mann?
38:26Da ist gar keins mehr zu Matthias Brückner.
38:35Sie können Carola selbst fragen.
38:59Sie können mich nicht mehr so besonders machen.
39:09Ich bin einer Beziehung des Eikens.
39:28Musik
40:13Was willst du?
40:15Was hast du gesagt?
40:20Nichts.
40:29Nichts.
40:35Bitte kommen Sie rein.
40:38Wie ist denn jetzt Ihre Beziehung zu Ihrem ersten Mann?
40:47Ich möchte nicht darüber sprechen.
40:52Sie dürfen ja leider nicht.
40:58Waren Sie schon bei Ihrem Rechtsanwalt?
41:02Herr Kress, ich muss schon sehr bitten, aber ich weiß, was im Testament meines Mannes steht.
41:07Und was steht da?
41:08Dass ich Alleinerbin bin.
41:10Bis auf einen Pflichtanteil für seinen Bruder.
41:13Und eine Lebensversicherung gibt es auch noch.
41:15Wollen Sie doch sicher wissen.
41:16Ja.
41:20Sie haben doch wohl nicht angenommen, dass ich plötzlich aufhöre, Fragen zu stellen.
41:24Sie meinen nicht, dass ich schon genug durchgemacht habe.
41:26Frau Bernsdorf, ich muss einen Mord aufklären.
41:29Den Mord an Ihrem Mann.
41:32Wollen Sie sich nicht setzen?
41:33Nee, nee, danke.
41:34Ich stehe lieber.
41:36Ich habe keine Beziehung mehr zu meinem ersten Mann.
41:39Er hat es nie verwunden, dass ich mich von ihm getrennt habe.
41:42Wieso haben Sie damals eigentlich als Hausangestellte gearbeitet?
41:49Matthias hat damals geschäftlich angefangen.
41:51Er hat seine Spedition aufgebaut und wir brauchten Geld.
41:55Mehr gibt es nicht zu sagen.
41:57Haben Sie hier angerufen gestern Nacht?
42:01Ich?
42:04Dann müsste ich ja auf der Kassette sein, die Sie aus dem Anrufbeantworter beschlagnahmt haben.
42:12Oder stimmt das gar nicht mit der Beschlagnahme?
42:16Nee, stimmt nicht.
42:23Der, der Ihren Mann getötet hat, der hat auch die Kassette.
42:26Nehmen wir an.
42:28Jetzt frage ich mich die ganze Zeit, warum Sie kurz nach dem Tod Ihres Mannes nach unten gegangen sind.
42:33Zum Anrufbeantworter.
42:37Alter?
42:38Was war da?
42:40Ich werde meinen Anwalt anrufen.
42:44Entschuldigung, Leo. Kannst du mal kommen?
42:46Ja.
42:48Flüger hat sich nach seiner Entlassung eine Waffe gesorgt.
42:51Kaliber 38, ein Revolver.
42:54Haben die Kollegen durchgegeben. Über das Modell ist nichts bekannt.
42:58Der Revolver erklärt, warum wir keine Hülsen gefunden haben, draußen im Toten.
43:02Ich möchte, dass Ihr das Pensionszimmer von Flüger nochmal genau durchsucht.
43:14Noch etwas, Leo.
43:16Ja?
43:16Es gibt keine Fingerabdrücke vom Pflüger hier im Haus. Nirgendwo.
43:34Nein, nein, nicht 14. Zwölf.
43:36Nein, schuldige.
43:37Ja.
43:42Warum habt Ihr mir nicht gesagt, dass Ihr den jetzt sucht?
43:45Bezahlt hat er.
43:48Wir kommen schon allein zurecht.
43:50Bek.
43:52Ja.
43:52Ja.
43:54Ja.
44:18Bek.
44:19Bek.
44:20Bek.
44:33Wozu braucht Ihr einen Mietwagen mit Telefon?
44:39Es ist nichts.
44:39Ja.
44:53Auch meine Geräte.
44:53Ich bin ein Mietwagen.
44:53Und zwar nicht ganz Glockenzeiten.
44:56Halt!
45:03UNTERTITELUNG
45:41Ich würde Sie bitten, sich hinzusetzen, sonst stehe ich auch auf.
45:44Lassen Sie uns bitte vernünftig miteinander reden.
45:49Dr. Bernsdorf hat auf eine Weise in Ihr Leben eingehelfen,
45:53bei der ich mir sehr wohl vorstellen kann, dass Sie, äh, was?
46:00Ich unterstelle mal, dass Sie die ganze Zeit über ein Verhältnis mit Ihrer Ex-Frau hatten.
46:06Was würden Sie dazu sagen?
46:09Ich habe nie aufgehört, Sie zu lieben.
46:17Moment.
46:29Herr Pflüger, wo sind Sie jetzt?
46:33Hören Sie gut zu.
46:35Ich habe Sie in der Fahndung.
46:38Das macht nichts.
46:40Mich kriegt keiner.
46:42Wo ich bin?
46:44In der Stadt.
46:46In einem Auto.
46:48Ich habe noch was zu erledigen.
46:50Sie kommen sofort hierher.
47:04Herr Kress, ich möchte...
47:05Entschuldigung, ich muss sofort weg.
47:06Wir reden nachher weiter.
47:07Ich glaube nicht, dass es noch was zu reden gibt, nachher.
47:12Ja, bitte.
47:14Darf ich meinen Mann?
47:20Bitte.
47:34Gerd, ihr fahrt sofort zur Villa Bernstorf.
47:37Ich komme auch hin.
47:38Pass auf, es dürfen keine Wagen zu sehen sein.
47:41Klar?
47:42Ende.
47:42Bis zum nächsten Mal.
48:10Musik
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49:21Untertitelung des ZDF für funk, 2017
50:00Na ja, irgendwann wird er ja kommen, der Pflüger, ne?
50:05Eigentlich bin ich fertig mit der Spurensicherung.
50:07Dann warte bitte, ja?
50:10War Brücken ja eigentlich im Büro.
50:12Ja.
50:18Es hat vorhin geklingelt.
50:20Das war ich.
50:22Frau Bernsdorff, es wäre mir lieber, Sie würden jetzt hier bei uns bleiben.
50:27Amen.
50:40Amen.
51:04Let's...
51:10Hallo, hier ist das Band von Carola Bernsdorff.
51:12Ich bin im Moment nicht da, Sie können aber eine Nachricht hinterlassen.
51:15Bitte sprechen Sie nach dem Pfeifton.
51:20Ich bin's.
51:21Kommen Sie raus, Frau Bernsdorff.
51:23Sie sollen rauskommen, Frau Bernsdorff.
51:26Es ist doch nicht vorbei.
51:28Mach die Türen genau auf.
51:35Das war ich.
51:39Okay.
51:43Komm.
51:46Okay.
51:51Ich bin's.
51:53Ja, jetzt war ich.
51:55Jetzt hol her mal.
52:10Das war's.
52:29Halt! Polizei! Werfen Sie die Waffe weg!
52:35Nein, die Kollegen sollen mit Flüger ins Präsidium und dann im Büro mit ihm auf mich warten. Ist das jetzt
52:41klar?
52:52Wollte er mich töten?
52:54Ja, sieht so aus.
53:02Das ist vorhin von der Post für Sie abgegeben worden. Durch Eilboten.
53:08Würde es Ihnen was ausmachen, den Umschlag in unserer Gegenwart zu öffnen?
53:12Ich muss das nicht.
53:14Nein, müssen Sie nicht. Aber es wäre besser.
53:27Lesen Sie ruhig vor, was da steht.
53:32Hiermit, mit dieser Kassette, gebe ich mein Schicksal in Deine Hände. Du wirst niemanden finden, der Dich mehr liebt als
53:39ich. Niemanden.
53:44Ich ertrage es nicht mehr, ohne Dich zu lieben. Gib uns eine Chance, bitte. Ich liebe Dich, Dein Matthias.
53:52Herr Kress, Herr Kress, Herr Brückner möchte zu Ihnen. Bei der Durchsuchung haben wir diesen Revolver sichergestellt. Er ist geladen.
54:18Entschuldigen Sie, Herr Kress, aber ich wollte Ihnen schon in Ihrem Büro.
54:27Herr Dr. Bernsdorf, gehen Sie ran. Ich bin's, Matthias Brückner. Ich weiß, dass Sie da sind. Heben Sie ab. Ich
54:36muss mit Ihnen reden. Kommen Sie nach hinten raus.
54:41Ich weiß, dass Sie kommen. Carola erwartet ein Kind von mir. Wussten Sie das? Ich warte.
54:52Stimmt das mit dem Kind?
55:11Ich wäre bei Bernsdorf geblieben.
55:27Herr Brückner, Sie stehen unter Mordverdacht. Ich nehme Sie vorläufig fest. Ins Präsidium.
55:38Sie sind nicht unschuldig an dem, was passiert ist.
56:02Sie sind nicht unschuldig an dem, was passiert ist.
56:11Sie sind nicht unschuldig an dem, was passiert ist.
56:35Sie sind nicht unschuldig an dem, was passiert ist.
57:30Sie sind nicht unschuldig an dem, was passiert ist.

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