- vor 2 Tagen
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KurzfilmeTranskript
00:00Guten Abend, Amelie.
00:03Guten Abend.
00:04Weiß jemand, wo Raphael ist?
00:06Ich kann ihn nirgendwo erreichen.
00:09Erinnern Sie sich wirklich nicht?
00:12Woran denn?
00:13Darf ich mal fragen, was hier gespielt wird?
00:15Ich wollte nur ein paar Takte mit Ihrer Kollegin reden,
00:18bevor ich eine endgültige Entscheidung treffe.
00:20Worüber?
00:21Über Sie, Herr Sander.
00:22Conny, das geht nicht.
00:24Ich bin auch nie irgendwo aufgetreten und ich hab schon wochenlang nicht mehr geübt.
00:27Natürlich kannst du das, Lena.
00:28Ja, es ist dein Lied.
00:29David hat es für dich geschrieben.
00:31Die Maschine, mit der Raphael von Ahrensberg unterwegs war, ist umgestürzt.
00:35Es tut mir sehr leid.
00:37Ach, beim Flugzeugabsturz sind ja alle in einem Schockzustand.
00:39Und ich muss auch noch die trauernde Witwe spielen.
00:42Ständig muss ich aufpassen, dass ich mich nicht verplappere.
00:44Uns fliegt hier alles auf.
00:47David.
00:48Der macht dir doch nur was vor mit seinem Schloss, mit der Musik und jetzt mit der Trauer.
00:51Das ist doch nur eine Nummer von dem.
00:52Ich bin da, wenn du mich noch willst.
00:55Lena, du bist alles, was ich will.
00:58Hau.
00:58Toni?
01:04Toni?
01:05Meine Läge.
01:09Toni?
01:11Schwester!
01:12Schwester, Hilfe!
01:13Hilfe!
01:28Toni?
01:44Geh dir, gib mir, gib mir, gib mir, werde ich weiß.
01:48von Himmels Willen, Hilfe! Schwester, Pony, du darfst jetzt nicht sterben, hörst du, Witze.
02:02Bringen Sie Frau Sander bitte hinaus.
02:07Ist er tot? Lena, die Astin tut, was sie kann.
02:14Und Achtung! Was? Was wird aufliegen, Vanessa?
02:28Bitte David, ich führe gerade ein wichtiges Gespräch.
02:30Halt jetzt bloß die Nerven und lass dir um Himmels Willen nichts anmerken.
02:34Ja, Entschuldigung, wir sind gerade unterbrochen worden. Wo waren wir stehen geblieben?
02:40Sag ihm, dass du mit deinem Anwalt telefonierst.
02:43Gut. Und was wird dann passieren?
02:45Verdammter Mist, Vanessa. Jetzt musst du improvisieren.
02:57Danke für das Gespräch.
02:58Wiedersehen.
02:59Wiedersehen.
03:00Herr Sander, bitte.
03:04Ach, Frau Keller, könnten Sie noch einen Moment warten?
03:10Ja, natürlich.
03:19Und? Haben Sie über meinen Vorschlag nachgedacht?
03:22Worüber genau? Zu meiner Frau zurückzukehren oder mich beurlauben zu lassen?
03:27Jetzt seien Sie doch nicht so bockig. Ich will doch nur Ihr Bestes.
03:31Aber natürlich muss ich dafür sorgen, dass hier auf dieser Dienststelle alles rund läuft.
03:35Sonst würde ich meinen Job schlecht machen.
03:37Ach, das heißt, ich mache meinen Job schlecht?
03:39Nein. So würde ich es nicht ausdrücken. Aber in jedem Leben gibt es Phasen, in denen uns alles zu viel wird und wir Abstand brauchen von unserem beruflichen Alltag.
03:49Mein dringender Rat, nochmal, nehmen Sie sich eine Auszeit.
03:53Nein. Das brauche ich nicht.
03:56Das sehe ich anders.
03:57Ich mache hier seit Jahren einen guten Job.
03:59Zugegeben, ich bin in letzter Zeit nicht in Topform, aber die Grüne kennen Sie ja.
04:03Aber in was für einer Welt leben wir eigentlich, wenn man sich nicht mehr mal Schwächen und Fehler erlauben darf?
04:08Sie wissen ganz genau, dass das nichts mit meinem Vorschlag zu tun hat.
04:14Lassen Sie mich einfach in Ruhe. Und eins sage ich Ihnen, wenn Sie mich loswerden wollen, dann müssen Sie mich hier schon aus der Wache raustragen.
04:23Was wolltest du denn eben wissen? Ich hatte ein wichtiges Telefonat, was ich nicht unterbrechen konnte.
04:31Was genau hast du damit gemeint, dass du Angst hast, dass alles aufliegt? Und sag mir nicht, ich hätte mich verhört.
04:38Möchtest du auch einen Kaffee?
04:40Nein. Erst will ich eine Antwort.
04:44Ich habe mit meinem Anwalt gesprochen. Es ging um die Lebensversicherung von deinem Vater.
04:50Ich werde ganz verrückt mit diesem Papierkram.
04:53Und warum darfst du dich nicht verplappern?
04:55Wegen Amelie.
04:58Ständig muss ich mit irgendwelchen Leuten von der Versicherung oder der Polizei oder mit dem Anwalt sprechen.
05:03Das darf Amelie doch nicht mitbekommen.
05:05Wegen ihrer Amnesie?
05:06Ganz genau.
05:07Der Arzt hat doch zu uns gesagt, wir dürfen sie nicht direkt mit dem Tod von Raphael konfrontieren.
05:12Aber sie ist ständig um mich herum.
05:14Und wenn dann ein Anruf kommt und ich mich dann verplappere, schwupps, ist das Unglück passiert.
05:19So viel liegt dir also an Großmutters Wohlergehen?
05:23Ja, David.
05:25Auch wenn du mich immer für einen Unmenschen hältst.
05:27Aber das bin ich nicht.
05:28Entschuldige, so war das ja nicht gemeint.
05:40Wir haben noch geredet.
05:42Ich habe gedacht, Toni ist über den Berg.
05:45Und plötzlich hat sein Herz aufzuschlagen.
05:48Schatz.
05:50Die Ärztin hat doch gesagt, dass die Stunden nach der OP die kritischsten sind.
05:54Aber das kann doch nicht sein.
05:56In einem Moment schaust du jemanden in die Augen und am nächsten ist er einfach weg.
06:01Gut, dass du da bist.
06:03Was ist mit Toni?
06:04Wir wissen noch nichts.
06:05Sein Zustand ist sehr kritisch.
06:07Wir können nur hoffen, dass er bald über den Berg ist.
06:12Luca und Jasmin warten in der Cafeteria.
06:15Luca wollte unbedingt zu seinem Pappen.
06:18Mama, kannst du dich bitte um Luca kümmern?
06:21Ich möchte gerne hier bei Toni bleiben.
06:23Natürlich.
06:25Und ich möchte nicht, dass Luca was von Tonis Zustand mitbekommt.
06:28Solange wir nicht wissen, ob er...
06:29Mach dir deswegen keine Gedanken, ja?
06:37Lena.
06:39Du kannst jetzt zu ihm.
07:00Ihr Mann hatte als direkte Folge der OP eine akute Herzinsuffizienz.
07:06Er ist jetzt noch sediert, aber wieder stabil.
07:11Kann das nochmal passieren?
07:13Garantieren kann ich natürlich nichts.
07:16Okay.
07:18Aber Ihr Mann ist jung.
07:20Er kann es schaffen.
07:22Kann ich noch einen Moment hier bleiben?
07:24Ja, natürlich. Bitte.
07:25Kommen Sie dann bitte anschließend zu mir, damit wir alles weitere besprechen können.
07:31Ihr Mann wird in eine Spezialklinik verlegt. Dort kann er dann auch eine Reha machen.
07:35Okay, Peter Ehmers ist ein wunderbarer Kollege.
07:50Sehr zuverlässig und einfühlsam mit den Mitmenschen.
07:55Und Frank Sander?
07:56Wir haben bereits darüber geredet und Sie kennen die Kollegen.
08:01Ich meine, was fragen Sie mich das die ganze Zeit? Ich meine, wollen Sie meine Loyalität testen?
08:07Mich interessiert Ihre Einschätzung sonst nichts?
08:09Er ist der Chef, hat alles im Griff, würde ich sagen. Ich würde ihn als pragmatisch, effizient, entscheidungsfreudig beschreiben.
08:24Manchmal ist er ein bisschen widerborstig und uneinsichtig.
08:27Absolut.
08:28Aber wir haben ja alle unsere Stärken und Schwächen, nicht wahr?
08:31Es kommt nur darauf an, in welchen Verhältnissen, ob man seine Schwächen einsieht.
08:36Aber ich hätte Frank Sander nicht besser beschreiben können.
08:39Aber was ist mit Ihnen? Wie würden Sie sich beschreiben?
08:42Fragen Sie die Kollegen.
08:43Ich frage aber Sie?
08:45Ich würde mich als ziemlich durchschnittlich beschreiben.
08:51In Ihrer Akte beschreibt man Sie als starke Persönlichkeit, verantwortungsbewusst, unbestechlich.
08:58Sie bewahren immer einen kühlen Kopf.
09:00Ich mache einfach meinen Job.
09:02Aber besonders gut?
09:04Ich mache einfach das, was ich für richtig finde.
09:06Ich glaube, als Polizist hat man so eine Art Vorbildfunktion.
09:09Ich glaube, nur so kann man das Vertrauen der Bürger gewinnen.
09:13Stimmt. Klingt sehr durchschnittlich.
09:22Du hast mir einen ganz schönen Schrecken eingejagt.
09:26Alles wird gut. Dein Herz schlägt wieder normal.
09:33Ich kann meine Beine nicht bewegen.
09:37Mach dir keine Sorgen.
09:39Du wirst in eine spezielle Reha-Klinik verlegt.
09:41Was?
09:43Wenn du zurückkommst, dann bist du ganz der alte Toni.
09:46Ich will ihn keine Reha.
09:48Warum denn nicht?
09:50Die bringen dich wieder auf die Beine.
09:52Wo ist denn die?
09:53Wo ist denn die?
09:57Ich weiß es nicht.
09:59Köln.
10:03Ich glaube nicht, aber das ist doch ganz egal.
10:05Das Wichtigste ist, dass du wieder gesund wirst.
10:08Ich will bei dir und Luca bleiben.
10:10Die haben da alles, was du brauchst.
10:14Du musst in die Reha.
10:16Toni, du willst doch wieder laufen lernen.
10:17Du willst wieder gesund werden.
10:18Und ich will das auch.
10:20Lena.
10:22Ich will nicht wochenlang alleine sein.
10:25Luca und ich, wir kommen dich ganz oft besuchen.
10:30Hey.
10:32Scheiße.
10:33Wieg dich nicht auf.
10:36Ich geh da nicht hin.
10:42Ich hab gleich ein Gespräch mit der Ärztin.
10:45Wir finden eine Lösung, ja.
10:48Ich will bei dir bleiben.
10:53Also eins steht fest, Frank ist nachlässig geworden und reagiert gereizt.
10:57Also, ich finde es zur Zeit ziemlich anstrengend, mit ihm zu arbeiten.
11:00Hast du das so, Frau Groß, auch gesagt?
11:03Ach, das brauchte ich gar nicht. Das weiß ich von selbst.
11:06Das hat sie nämlich inzwischen rumgesprochen.
11:08Ich hab nur positiv von dir geredet.
11:10Aha.
11:11Ach, weißt du, ich, ich bin doch gar nicht so toll.
11:17Ich mach mich hier zum Affen, ne?
11:20Lauf den halben Tag in Stöckelschuhen und Frauenkleid über die Straße
11:23und hab den Kerl, der den Transvestiten auflaut und sie verprügelt immer noch nicht geschnappt.
11:27Das nennt man Einsatz.
11:29Peter, lass dir einfach Zeit, du bist gut.
11:32Was glaubst du, warum Frank dir den Job gegeben hat?
11:37Apropos, wie läuft's eigentlich bei euch?
11:41Tja, ewige Auf und Abs. Du kennst doch Frank. Er hat doch viel um die Ohren.
11:48Und bei dir?
11:50Oh, ganz gut. Mal sehen, wenn ich gleich in der Szene so alles aufreißen kann.
11:59Guten Tag, Frau Kovac. Ich komme im Auftrag von David von Ahrensberg und Vanessa Meyer.
12:03Tag, Sie wurden mir schon angekündigt.
12:05Hier ist alles drin, um Sie aus dem Gefängnis zu holen.
12:08Und wie wollen Sie das anstellen?
12:11Ihr Vorgänger ist kläglich gescheitert.
12:14Wir müssen den richtigen Weg einschlagen. Zusammen.
12:18Ich werde Sie bald wieder lachen sehen. Und zwar draußen.
12:22Und wie wollen Sie das machen?
12:24Ich habe einen Antrag auf Entlassung aus der U-Haft bis zum Gerichtstermin gestellt.
12:27Das ist ja mein Anfang.
12:28Ich muss Sie enttäuschen. Dem Antrag wurde leider nicht stattgegeben.
12:34Warum erzählen Sie mir das dann?
12:36Als vertrauensbildende Maßnahme. Ich informiere Sie über alle meine Aktivitäten und Sie erzählen mir alles. Die ganze Wahrheit. Nur so haben wir eine Chance.
12:45Warum wurde mein Antrag abgelehnt?
12:48Wegen Fluchtgefahr. Erneuter Fluchtgefahr.
12:51Ich verstehe.
12:54Ein Ausbruchsversuch ist zwar nicht strafbar.
12:57Aber Sie trauen mir nicht mehr.
13:00So sieht es aus. Sie werden wohl oder übel noch eine Weile hier bleiben müssen.
13:04Aber ich bin unschuldig. Ich musste doch beweisen, dass mir irgendjemand diese Drogen in die Tasche geschmuggelt hat. Ich bin keine Dealerin.
13:12Beruhigen Sie sich um Himmels Willen. Ich glaube Ihnen ja. Sonst hätte ich Ihre Verteidigung nicht übernommen. Und ich sehe sie nicht hier.
13:22Ich kann nicht mehr. Ich will einfach nur mein Kind sehen. Bitte tun Sie was. Bitte.
13:32Wollen wir mal sehen, was das CT bringt. Mit der langsamste Gewohnheit.
13:42Ich habe jetzt auch die Ergebnisse aus der Histologie. Der Tumor war ein sogenanntes Astrozytom, was zum Glück keine Metastasen gebildet hat.
13:53Nur damit ich das nicht falsch verstehe. Heißt das, Toni wird wieder ganz gesund?
13:57Einige Bereiche des Gehirns sind in Mitleidenschaft gezogen worden. Ihr Mann hat praktisch keine Kontrolle über seine rechte Körperhälfte und kann nicht laufen.
14:12Muss Toni jetzt für immer am Rollstuhl sitzen?
14:15Nein. Die Schäden liegen zum Glück nur im motorischen Bereich. Daher ist die sofortige Reha so zwingend erforderlich.
14:21Ja, da sehe ich schwarz. Toni hat eben schon gesagt, dass er auf keinen Fall in eine Klinik außerhalb von Köln ohne Luca und mich verlegt werden möchte.
14:33Und wenn Sie Ihren Mann begleiten? Die Kasse übernimmt allerdings nicht die Kosten für Sie und Ihren Sohn. Aber trotzdem, für die Genesung Ihres Mannes wäre das sehr förderlich.
14:44Ja, natürlich. Aber ich habe keine Ahnung, wie ich das bezahlen soll.
14:48Ich habe keine Ahnung, wie ich das bezahlen soll.
15:01Na, wie sieht es aus?
15:02Hat sich der Aufwand doch gelohnt, oder? Ich stehe übrigens beratend zur Verfügung, falls Ihr Karneval wieder als Frauen loszieht.
15:10Aber vorher schnappe ich mir den Kerl, der in unserem Viertel die Transvestiten verprügelt.
15:19Peter, kann ich dich mal sprechen?
15:21Was gibt's denn?
15:23Heute Abend ist doch diese Veranstaltung für Transvestiten in der Lullaba.
15:26Ja, ja, ich weiß.
15:27Du machst die Observation bis Veranstaltungsende, 5 Uhr.
15:31Bis 5? Ich habe heute schon eine ganze Schicht hinter mir.
15:34Ja, dann tust du eben was für dein Überstundenkonto.
15:37Kann das nicht mal einer von den Kollegen übernehmen?
15:40Peter, du bist der Beste.
15:43Dir scheint es ja richtig Spaß zu machen, mich zu schikanieren. Was habe ich dir denn jetzt schon wieder getan?
15:48Das fragst du noch? Tu doch nicht so unschuldig.
15:51Was willst du, Frank?
15:54Du hast mich doch bei der Groß angeschwärzt.
15:57Wie zum Teufel kommst du denn darauf?
16:00Du bist eifersüchtig wegen Gabi.
16:03Ziemlich armselig, dass du mich deswegen reinreiten willst.
16:07Doch, das ist mir jetzt echt so blöd. Wie lange kennen wir uns?
16:10Ich würde so etwas nie tun, das weißt du ganz genau.
16:14Obwohl ich manchmal richtig Grund dazu hätte.
16:16Das, was Frau Groß dir vorwirft, das hast ganz allein du zu verantworten.
16:27Toni ist doch über dem Berg. Das sind doch gute Nachrichten.
16:30Was hast du denn?
16:32Toni kann sich nicht mehr normal bewegen und auch nicht laufen.
16:35Er muss in eine Reha, aber er will nicht ohne mich und Luca dahin.
16:39Das heißt, du willst ihn begleiten?
16:40Und wie lange soll das dauern?
16:42Drei Monate oder länger.
16:44Ich weiß, was du jetzt sagen willst, aber ich kann Toni sowieso nicht begleiten.
16:46Warum?
16:48Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für mich und Luca nicht.
16:50Ich könnte nicht damit leben, wenn Toni nicht wieder ganz gesund wird.
16:54Was hältst du davon, wenn ich dir finanziell aushelfe?
16:55Du willst mir Geld leihen, damit ich Toni begleiten kann?
16:56Ich weiß, was du jetzt sagen willst.
16:57Aber ich kann Toni sowieso nicht begleiten.
16:58Warum?
16:59Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für mich und Luca nicht.
17:02Ich könnte nicht damit leben, wenn Toni nicht wieder ganz gesund wird.
17:14Was hältst du davon, wenn ich dir finanziell aushelfe?
17:16Du willst mir Geld leihen, damit ich Toni begleiten kann?
17:17David, weißt du, was das heißt?
17:18Ich werde eine ganze Weile nicht in Köln sein.
17:19Wir können uns dann nicht sehen.
17:20Ja, du hast recht.
17:21Das war eine dumme Idee von mir.
17:22Nein, das war es nicht.
17:23Es war sehr großherzig.
17:24Verstehst du?
17:25Natürlich würde es mir wehtun, wenn man uns so lange nicht sehen kann, aber wenn du es
17:30wirklich willst.
17:31Ich weiß trotzdem nicht, ob das so eine gute Idee ist.
17:32Warum?
17:33Toni wird nicht wollen, dass ausgerechnet du uns...
17:34Manche Menschen muss man ihm zu ihrem Glück zwingen.
17:35Er muss es ja gar nicht erfahren.
17:36Lena, ich mach das ja nicht, was du willst.
17:37Ich will das nicht.
17:38Ich will das nicht.
17:39Ich will das nicht.
17:40Ich will das nicht sehen.
17:41Ja, du hast recht.
17:42Das war eine dumme Idee von mir.
17:43Nein, das war es nicht.
17:44Es war sehr großherzig.
17:45Verstehst du?
17:46Natürlich würde es mir wehtun, wenn man uns so lange nicht sehen kann.
17:47Aber wenn du es wirklich willst...
17:48Ich weiß trotzdem nicht, ob das so eine gute Idee ist.
17:50Warum?
17:51Toni wird nicht wollen, dass ausgerechnet du uns...
17:54Manche Menschen muss man ihm zu ihrem Glück zwingen.
17:57Er muss es ja gar nicht erfahren.
18:00Lena, ich mach das ja nicht nur für Toni, ich mach das in erster Linie für uns beide.
18:04Ich weiß, dass du unglücklich bist, wenn Toni nicht mehr ganz gesund wird.
18:08Aber ich will, dass du glücklich wirst.
18:12Und wenn es ihm erstmal besser geht, dann...
18:16Dann kommt unsere Zeit.
18:19Bitte, nimm mein Angebot an.
18:23Wir würden uns eine ganze Weile nicht sehen.
18:26Ich würde dich vermissen.
18:28Ich dich doch auch.
18:30Aber bring die Sache mit Toni erstmal zu Ende.
18:32Dann sind wir endlich frei und können unser Leben so leben, wie wir es wollen.
18:35Janka darf nie wieder frei herumlaufen.
18:45Am besten sie wird dahin abgeschoben, wo sie hergekommen ist.
18:48Dabei wäre es ein leichtes, sie frei zu bekommen.
18:50Hören Sie mir eigentlich nicht zu?
19:05Ich habe sie schon verstanden, Frau Meier.
19:07Die Kleine hat alles geschluckt, was ich ihr gesagt habe.
19:10Dass David von Ahrensberg ihr Freund ist und Gönner und sie natürlich auch.
19:15Sehr gut.
19:16Obwohl angeblich unserem Gesuch auf Haftentlassung nicht stattgegeben wurde, habe ich Frau Kovac zugesichert, dass ich mich bei Gericht für sie einsetzen werde.
19:25Sie hat sowieso keine andere Wahl, als mir zu vertrauen.
19:28Ich hoffe, Sie tun das auch.
19:31Ich brauche endlich das Schuldeingeständnis und zwar schriftlich. Aber ich gehe davon aus, dass Sie das hinbekommen.
19:37Ich tue wirklich alles, um das Mädchen dahin zu bekommen, wo wir sie haben wollen.
19:41Dafür werden Sie ja auch angemessen bezahlt.
19:44Geld, Geld ist nicht alles. Sie könnten mir ein bisschen entgegenkommen.
19:48Wie meinen Sie das?
19:50Sie sind eine sehr attraktive Frau.
19:54Vielleicht dürfen Sie mich ja mal zum Abendessen einladen.
19:59Wie wäre es mit heute Abend?
20:02Machen Sie erst mal Ihren Job.
20:07Sie wissen wirklich, wie man einen Mann motiviert.
20:12Was ist denn Reha?
20:22Das ist die Abkürzung für Rehabilitation.
20:26Danach ist Toni so fit wie vor der OP.
20:28Meinst du wirklich?
20:30Mhm. Ganz sicher.
20:32Du kennst auch deinen Papa.
20:34Der schafft das.
20:36Mhm.
20:38Mhm.
20:39Mhm.
20:40Mit mir hatten wir ja drüber geredet.
20:42Aber ich wusste sowieso eh, dass das Papa ziemlich schlecht geht.
20:45Wir wollten doch nicht, dass du dir Sorgen machst.
20:49Die Operation ist wirklich gut verlaufen.
20:52Und wir müssen diese Reha wirklich in Thüringen machen?
20:55Ja, das ist die beste Klinik für solche Fälle.
21:00Ich hab meine Freunde vermissen.
21:03Das ist doch nicht für ewig.
21:05Wir werden eine Menge Spaß haben.
21:07Echt?
21:08Mhm.
21:10Es ist wie ein langer Urlaub.
21:12Du darfst hier jeden Tag aussuchen, was wir machen.
21:14Versprochen?
21:15Versprochen.
21:16Und versprichst du mir auch, dass Papa wieder gesund wird?
21:20Ganz sicher.
21:50Was ist gegen sie, wenn es nicht zu Crocker ist?
21:53Oft über coordiniert denn von Mutter?
21:57U fastest imblocks so wohl auch auf der.
21:59Fotos nicht alleine oder auch auf der?
22:00Aber die meisten Fälle verschṭwww
22:02Das ist sehr, das ist geil schöne Schwänme.
22:05Und diese Kollegen.
22:06Großen.
22:07Komm.
22:08Pardkreis.
22:10Rund ver stats depende 60 Shiny Sargfz
22:13Was soll das? Was wollen Sie von mir?
22:43Die Polizei hat sich vollläufig festgenommen.
22:57Wie war dein Tag?
22:59Denkst du okay? Und deiner?
23:02Anstrengend. Manche Leute sind so aufdringlich. Diese ganze Immobilienbranche.
23:10Ich gehe im Moment sowieso nicht so gerne ins Büro.
23:14Alles erinnert mich an Raphael. Ich vermisse ihn so.
23:19Ich könnte jemanden einstellen, wenn du Unterstützung brauchst.
23:22Das ist lieb von dir. Aber vielleicht ein bisschen früh.
23:27Kein schönes Thema. Wie geht es denn Lenas Mann?
23:31Das ist auch kein schönes Thema. Obwohl er die OP ganz gut überstanden hat.
23:36Aber jetzt muss er sich auf die Reha konzentrieren.
23:40Er hat Glück, dass Lena sich um ihn kümmern kann.
23:43Das heißt, er muss eine längere Reha machen?
23:46Und das in Thüringen.
23:49Lena begleitet ihn?
23:50Ja.
23:52Das heißt also, ihr werdet euch für längere Zeit nicht sehen. Das tut mir leid.
23:56Erspar mir diese Heuchelei, Vanessa. Ich bin nicht so dumm, dir diese Mitleidsnummer abzukaufen.
24:12Schön, dass du da bist. Und kochst.
24:15Das wird doch nur eine Kleinigkeit.
24:17Ja, aber bestimmt eine köstliche Kleinigkeit.
24:20Ähm, doch hier, probier mal.
24:30Vielleicht noch ein bisschen Koriander?
24:32Ah, gute Idee.
24:33Da oben.
24:34Du kannst gerne öfter mal vorbeikommen.
24:46Bist du sicher?
24:48Ja.
24:49Ganz sicher.
24:51Guten Abend.
25:10Das war wohl schlechtes Timing, hm?
25:13Ja.
25:15Aber eher von den beiden.
25:21Ey, ich werde mich beschweren.
25:23Das ist ja schön machen.
25:24Das ist er.
25:26Ohne Sie wäre ich jetzt tot oder im Krankenhaus.
25:28Ja, ja.
25:29Ich bin Ihnen so dankbar.
25:31Danke, danke.
25:32Aber es ist nur mein Job, den ich mache.
25:35Hier, frischer Tat ertappt.
25:36Es gibt eine dicke Anzeige wegen schwerer Körperverletzung.
25:39Er hat mir das Leben gerettet.
25:42Gut gemacht.
25:43Jetzt kriegt der Buller noch einen Orden dafür.
25:44Und du bekommst ein Plätzchen in der Arrestzelle.
25:46Du kümmerst dich darum.
25:47Und der junge Mann hier muss noch seine Aussage machen, ja?
25:49Komm her.
25:50Komm, komm, komm, komm.
25:51Habe ich dein Glück gehabt?
25:53Ach, die Szene war ein großer Sorge.
25:55Aber dank ihm können wir endlich wieder ruhig schlafen.
26:04Danke für das Angebot, Tom.
26:07Mensch, Lena, dann schlag ein.
26:11Ich bin eigentlich nur gekommen, um mich von euch zu verabschieden.
26:13Aber Lena, du hast eine große Zukunft vor dir.
26:15Das könnte der Beginn einer tollen Karriere sein.
26:17Ich weiß.
26:18Und wahrscheinlich kriegt man so eine Chance, wenn überhaupt nur einmal im Leben.
26:22Genau, süße.
26:23Und deshalb solltest du vernünftig sein.
26:25Und deshalb bin ich vernünftig und sag nein.
26:27Ach, ich versteh dich einfach nicht, Lena.
26:30Es geht doch hier nicht um irgendeine Schulaufführung von Don Röschen.
26:32Das sagt doch niemand.
26:33Wollt ihr euch nicht nochmal setzen?
26:35Lena, ich habe so lange an diesem Film gearbeitet.
26:38Und du bist wirklich die ideale Sängerin.
26:40Hast ein wahnsinniges Talent.
26:41Du kannst es doch nicht einfach so hinschmeißen.
26:43Was soll ich tun, damit du singst?
26:45Auf Knien vor dir rutschen?
26:46Sag's mir.
26:47Sag's mir.
26:48Mann, Tom, jetzt mach's mir doch nicht so schwer.
26:50Ich würde so gerne singen.
26:52Aber ich kann Toni jetzt nicht im Stich lassen.
26:54Lena, ich...
26:55Nein.
26:56Und das ist mein letztes Wort.
26:57Wir fahren morgen früh und es gibt noch so viel zu erledigen.
27:00Ich muss packen, nach sein der Auftrag.
27:02Ich muss mit der neuen Schule von Luca sprechen.
27:06Okay, dann.
27:07Alles Gute für euch.
27:09Du meldest dich versprochen?
27:15Na klar.
27:18Hoffentlich bereust du das alles nicht irgendwann.
27:23Viel Glück.
27:34Micha.
27:35Ja?
27:36Das mit Matthias und deiner Mutter.
27:39Meinst du, das ist was Ernstes?
27:41Ich weiß nicht.
27:42Interessiert mich auch nicht.
27:43Wenn's dir so egal ist, warum reagierst du dann so?
27:46Mir passt es einfach nicht, dass Mama so kurz nach der Trennung von Papa schon einen anderen hat.
27:51Und wie viel Zeit müsste deiner Meinung nach ins Land gehen, bis es dir passt?
27:55Mama, kannst du vielleicht anklopfen?
27:57Ich sag dir jetzt mal was, mein Freund.
27:59Bei deinem Vater hattest du offenbar keine Probleme damit, dass er eine Affäre mit Gabi hatte
28:03und ein gemeinsames Kind hinter meinem Rücken.
28:06Du hast es die ganze Zeit gewusst, im Gegensatz zu mir.
28:08Vielleicht willst du mir das eigentlich noch vorhalten?
28:10Jetzt überleg doch mal, wie tolerant und großzügig deine Eltern sind.
28:14Unser schulpflichtiger Sohn wohnt mit seiner schwangeren, schulpflichtigen Freundin in unserer Wohnung.
28:20Freie Kost und Logis.
28:21Und? Heißt das, dass ich jetzt zu allem Ja und Arm sage, oder was?
28:25Nein. Natürlich nicht, Micha.
28:28Ich find's ganz einfach nur leid, mir von meiner Familie ständig vorhalten zu lassen,
28:31was richtig oder was falsch für mich ist.
28:34Ich bin jetzt wieder ungebunden. Und das hab ich mir, weiß Gott, nicht ausgesucht.
28:38Die große Emanzipation.
28:40Genau.
28:45Oh Mann, wie kann Lena mir das nur antun?
28:47Für sie ist das auch nicht leicht.
28:50Ich glaub, sie besitzt den Willen nicht, den man in der Branche braucht, um sich durchzusetzen.
28:56Conny, du hast mich heute noch gar nicht geküsst.
29:02Mich?
29:03Nee.
29:07Ich bestell mir ein Taxi. Ich muss morgen früh raus.
29:11Wie?
29:17Conny Küppers, hallo. Ja, ich hätte gern einen Wagen in die...
29:21Entschuldigung, hat sich erledigt. Danke.
29:24Du brauchst heute keinen Wagen, Conny Küppers.
29:27Was soll das?
29:28Bleib einfach hier.
29:30Was soll das denn jetzt?
29:32Naja, kannst du dir das nicht denken?
29:35Du, ich...
29:37Ich hab keine frischen Sachen mit.
29:39Lass mich mal nach Hause fahren.
29:41Conny?
29:42Wie wär's, wenn du dein Zuhause einfach in mein Zuhause verlegst?
29:49Dann brauchst du dir auch keine Gedanken zu machen über...
29:53saubere Wäsche, falsche Shampoos, diese ganzen unwichtigen Dinge.
29:57Und wir können jeden Abend zusammen einschlafen, hm?
30:00Und morgens, wenn du aufstehst...
30:02Dann bringst du mir einen Kaffee ans Bett.
30:03Na ja, vielleicht nicht jeden Tag, aber so in etwa.
30:09Sag bitte ja.
30:16Doch, Lorenz.
30:18Das ist ihre beste Idee seit lange.
30:20Ja.
30:21Ich begleite Toni in die Reha-Klinik.
30:35Es wird ne Menge Arbeit, bis er wieder laufen kann.
30:38Ich verstehe.
30:44Ich hoffe, sie vergessen mich nicht.
30:45Ich vergesse so einiges, aber sie vergesse ich ganz bestimmt nicht.
30:51Jedes Mal, wenn ich David sehen werde, werde ich an sie denken.
30:55David wird sie sehr vermissen.
30:59Ich hier noch viel mehr.
31:02Ich hoffe, sie wissen, was sie tun.
31:05Ich wünsche ihnen alles Gute.
31:08Ich wünsche ihnen alles Gute.
31:20Ist David denn?
31:22Ich habe ihn eben noch Klavierspielen hören.
31:26Kommen Sie mit rein?
31:28Nein, ich brauche noch ein bisschen frische Luft.
31:31Ich schlafe in letzter Zeit so schlecht.
31:35Okay.
31:36Ich hoffe, dass Raphael bald kommt.
31:41Verstehen Sie, warum er sich überhaupt nicht meldet?
31:46Lena, warum sagen Sie denn nichts?
31:52Amelie...
31:54Ich mache mir solche Sorgen um ihn.
31:58Meinen Sie...
32:01Ist Ihnen was passiert?
32:03Ich weiß es nicht. Was meinen Sie denn?
32:06Unser Verhältnis war nie so, wie ich es mir eigentlich gewünscht hätte.
32:10Unser Verhältnis war nie so, wie ich es mir eigentlich gewünscht hätte.
32:13Passen Sie gut auf sich auf.
32:14Unser Verhältnis war nie so, wie ich es mir eigentlich gewünscht hätte.
32:25Passen Sie gut auf sich auf.
32:26Verhältnis war nie so, wie es mir das war.
32:27Ich weiß es nicht, warum.
32:29Er will mich einfach.
32:43Ich weiß es nicht.
32:45Musik
33:15Du übst heimlich
33:23Ich wollte dich noch mal sehen
33:28Du wolltest mich noch mal quälen
33:31The long goodbye
33:33Halt mich einfach fest
33:45Ich werde dich vermissen
33:53Amelie auch
33:55Hast du dich schon von ihr verabschiedet?
34:00Ja
34:00Sie erinnert sich ja immer noch nicht an Raffles Tod
34:03Nee
34:04Man sollte sie auch nicht drauf ansprechen, meint der Arzt
34:08Das könnte nur wieder einen erneuten Schock verursachen
34:10Was kann man tun?
34:14Vorsichtige Hilfe geben
34:15So dass sie sich irgendwann wieder von selbst daran erinnert
34:19Gedächtnistraining und solche Sachen
34:22Wirst du dich um sie kümmern?
34:25Natürlich
34:26Jeden Tag
34:27Und ich werde jeden Tag an dich denken
34:31Ich habe keine Ahnung, wie ich das aushalten soll ohne dich
34:35Was soll ich denn sagen?
34:36Wer weiß, wie sich dein Verhältnis zu Toni verändert ist
34:40Dann mach dir keine Sorgen
34:43Ich liebe nur dich
34:47Dann wird das jetzt kein Abschied für immer
34:51Und ich rufe meinen Helden an, so oft ich kann
34:56Ich liebe dich
35:01Ihr Schuldeingeständnis
35:16Das unterschreibe ich nicht, keine Chance
35:24Nach Ihrem Fluchtversuch lässt der Richter Sie vor Prozessbeginn nur raus, wenn Sie ihm entgegenkommen
35:31Ja
35:32Aber ich habe nichts verbrochen
35:34Nichts, verstehen Sie?
35:36Wenn Sie dieses Schuldeingeständnis unterschreiben, lässt der Richter Sie mit einer kurzen Haftstrafe davon kommen
35:41Das hat er mir höchstpersönlich in Aussicht gestellt
35:44Das ist Ihre einzige Chance
35:47Meine einzige Chance ist das Schuldeingeständnis zu unterschreiben, obwohl ich unschuldig bin
35:53Das ist doch ein Witz
35:54Ihre Zeit in der Untersuchung hat selbstverständlich auf die Haftstrafe angerechnet
35:59Das bedeutet, entweder sind Sie nach dem Prozess ganz schnell wieder auf freiem Fuß
36:04Oder Sie bleiben gleich draußen
36:06Luka, denkst du bitte an deine Schulsachen?
36:30Klar, das Wichtigste würde ich doch nie vergessen
36:36Hallo?
36:43Lena?
36:44Papa?
36:44Na, wie geht's? Schon alles gepackt?
36:47Ja, perfekt
36:48Also wir sind fast reisefertig, wann kommst denn du?
36:51Lena, nicht böse sein, aber ich schaffe es nicht
36:53Meine Chefin schleicht hier in der Wache rum
36:57Kein Problem, Papa
37:00Also, ich wünsche Toni alles, alles, alles Gute und dir, mein Schatz
37:04Viel Kraft, ja
37:06Danke, dir auch
37:08Ich drück dich
37:10Papa?
37:12Ja?
37:14Ich hab Angst
37:15Ich hab Angst, dass Toni nicht wieder gesund wird
37:19Toni wird das packen, ich bin mir da ganz sicher
37:24Du darfst das Vertrauen nicht verlieren
37:26Wenn du das sagst
37:28Also, passt auf euch auf, ja?
37:31Du auch auf dich
37:32Mach's gut, tschüss
37:33Dann sind wir ja jetzt vollzählig
37:46Ich musste noch mit meiner Tochter
37:47Es gibt ein paar Neuerungen, Umstrukturierungen
37:50Ausgelöst durch den Antrag von Frank Sander in Elternzeit zu gehen
37:54Welchen Antrag?
37:56Dem habe ich sehr, sehr gerne stattgegeben
37:58Ja, und während Kollege Sander sich um seinen Nachwuchs kümmern wird
38:04Braucht die Dienststelle kommissarisch eine kompetente Leitung
38:08Und da trifft es sich sehr glücklich, dass unsere liebe Frau Keller
38:12Nächste Woche wieder aus dem Mutterschutz zurückkehrt
38:15Ich gratuliere Ihnen herzlich, Frau Keller
38:19Sie sind die neue Chefin
38:20Liebe Schwester, das hier ist meine tarifliche Mittagspause
38:31Da kann ich mir mal ein Häppchen gönnen
38:32Du wirst aber nicht fürs Rumsitzen bezahlt
38:35So zickig wie du heute wieder bist
38:37Könnte man fast meinen, du hattest schon lange keinen Sex mehr
38:40Selbst du kannst mir nicht die Laune verderben
38:43Lena und ihr Mann verlassen die Stadt
38:46Für mindestens drei Monate
38:47Ah, und da denkst du dir
38:49Da kann ich mir doch David krallen
38:51In drei Monaten kann viel passieren
38:53Wenn's klappt, dann wirst du vielleicht wieder erträglicher
38:56Halt die Klappe, Isabel
38:57Wieso kümmerst du dich eigentlich nicht um deinen Mann, der dich liebt?
39:01Du weißt doch, wie eifersüchtig Raphael ist
39:04Ich kann mir nicht vorstellen, dass das noch lange aushält
39:06Im Reich der Toten, so einsam, allein, ohne Sex
39:10Was geht dich das eigentlich an?
39:13Und wenn du mir noch länger auf die Nerven gehst
39:15Dann kannst du deine Sachen nehmen und verschwinden
39:16Du kannst mich nicht einfach rauswerfen
39:18Schon vergessen, wir sind eine Erbengemeinschaft, Anke
39:21Das Schlossleben, das macht die Größen wahnsinnig
39:23Was ist eigentlich, wenn Graf Raphael aus Irland wiederkommt
39:27Und David herausfindet, dass sein Vater noch lebt?
39:30Raphael ist in Irland
39:34Ich finde es echt klasse, dass ihr beide mich begleitet
39:41Aber wie willst du eigentlich für den Außentag bezahlen?
39:46Hach dir keine Sorgen
39:47Was macht ihr denn hier?
39:52Wir wollten uns wenigstens von dir verabschieden
39:54Hier
40:06Ist alles nur eine Frage der Übung
40:11Und tu immer schön, was die Physiotherapeutin dir sagt
40:25Coole Mütze, Alter
40:28Kannst du hier haben, was ich nicht mehr brauche
40:31Alles gut
40:35Wart's nur ab
40:40Bald tanzt du wieder auf den Tisch
40:42Hallo, hier ist Lena
40:49Hinterlass mir eine Nachricht
40:52Hallo Lena, ich bin's
40:53Tja, was soll ich sagen?
40:59Wo bist du denn jetzt gerade?
41:01Wahrscheinlich seid ihr schon längst auf der Autobahn
41:03Ich wollte nur sagen, dass ich hoffe, dass alles gut wird
41:09Mit Toni
41:10Und auch mit uns
41:13Vergiss mich nicht, hörst du?
41:19Lena
41:20Liebe meines Lebens
41:22Ciao
41:31Kannst du losgehen?
41:37Ja
41:38Ich lege jetzt auf, ja?
41:50Ich liebe dich
41:52Tschüss
41:55Kannst du nicht aufpassen?
42:03Entschuldigung, tut mir leid
42:04Raphael
42:04Wahnsinn, Papa
42:06Gut, das hätte ich jetzt auch nicht gedacht
42:08Und zurück
42:14Vielleicht ist Janka ja wirklich nicht ganz zurechnungsfähig
42:17Wie kommst du denn da rauf?
42:18Vanessa hat sowas angedeutet
42:21Oder Janka hat irgendwas vor, das wir noch nicht durchschauen
42:24Ja
42:26Ja
42:26Ja
42:27Ich lege sie
42:27Ich lege sie
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