- vor 2 Tagen
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KurzfilmeTranskript
00:00Jetzt, Amelie, die glaub ich wird fragen.
00:05Ich bin es wirklich.
00:08Unsere Touren damals im Sommer gehören zu den schönsten Momenten in meinem Leben.
00:13Ich hab mich so oft gefragt, wie wäre mein Leben verlaufen, wenn ich bei dir geblieben wäre.
00:20Was wollen Sie?
00:21Mein Geld.
00:24Guck'n Flo Graf, Herr.
00:27Ich möchte gerne eine Vermisstenanzeige aufgeben.
00:30Um wen handelt es sich denn?
00:30Raphael von Ahrensberg.
00:32Was genau ist vorgefallen?
00:33Er musste geschäftlich nach Irland und er ist vor zwei Tagen los, hat sich seitdem aber nicht mehr gemeldet.
00:38Und telefonisch kann ich ihn auch nicht erreichen.
00:39Wissen Sie, an wen Sie mich erinnern?
00:42Sie sehen aus wie dieser eine bekannte Schauspieler.
00:44Na, ich?
00:45Jetzt hab ich's.
00:47Robert De Niro.
00:48Robert De Niro, na klar.
00:53Was machst du denn nur, Schatz?
00:55Du weißt, dass ich David liebe.
00:57Du hast aber Toni geheiratet.
01:00Weil er schwer krank ist und ich für Luca da sein möchte, wenn Toni sterben sollte.
01:03Toni, ich hab dir nie irgendwas vorgemacht.
01:05Ich hab dir nie versprochen, an deiner Seite wie eine Nonne zu leben.
01:08Und ich liebe David.
01:13Ich soll ihm versprechen, dass ich dich nie wiedersehe.
01:16Wie lange willst du dich eigentlich noch von dem erpressen lassen?
01:18Wenn ich ihn jetzt verlasse, würde ich mir das nie verzeihen.
01:21Trenn dich von Toni.
01:22Nicht jetzt.
01:22Was heißt, du trennst dich von mir?
01:25Ena, tu das nicht.
01:27Bis zum nächsten Mal.
01:28Bis zum nächsten Mal.
01:29Bis zum nächsten Mal.
01:30Bis zum nächsten Mal.
01:32Bis zum nächsten Mal.
01:34Bis zum nächsten Mal.
02:04Bis zum nächsten Mal.
02:06Ich liebe dich, Davy.
02:10Aber es ist vorbei.
02:13Lena.
02:14Lena.
02:23Was ist passiert?
02:27Sagen Sie nichts sich anders.
02:28Was ist hier los?
02:35Frau Meyer war heute Morgen bei mir und hat eine Vermisstenanzeige von ihrem Vater aufgegeben.
02:41Was ist mit dir?
02:42Die Maschine, mit der Raphael von Ahrensberg unterwegs war, ist vor Irland ins Meer abgestürzt.
02:47Es tut mir sehr leid.
02:50Das ist ein Scherz.
02:51Nein, die Kollegen in Irland haben die Wrackteile gefunden.
02:55Der Pilot konnte sich mit einem Falschum retten.
02:57Er stand unter Schock, aber er konnte bestätigen, dass ihr Vater im Flugzeug gesessen hat.
03:00Ja und?
03:01Hat man ihn gefunden?
03:02Nein, leider nicht.
03:05Die Wahrscheinlichkeit, dass er diesen Absturz überlebt hat, ist äußerst gering.
03:10Und selbst wenn die aktuelle Wassertemperatur beträgt sechs Grad.
03:15Hören Sie auf.
03:15Ich will mir das gar nicht vorstellen.
03:20Ich will mir das gar nicht vorstellen.
03:45Weißt du, wie viele Mäuse schlafen?
03:51Kopfüber.
03:52Richtig.
03:53Und sie stoßen solche Ultraschallwellen aus, um Insekten zu finden und zu essen.
03:57Was du alles weißt.
04:00Wo ist der Papa?
04:01Der macht sich gerade den Bad fertig fürs Krankenhaus.
04:04Gut.
04:07Hast du geweint?
04:09Dir entgeht auch gar nichts, ne?
04:11Ja, ich war traurig.
04:13Und jetzt bin ich wieder froh.
04:15Machst du dir Sorgen um Papa?
04:19Nee, das wird alles gut.
04:21Das macht mir irgendwie schon ein bisschen Sorgen um ihn.
04:24Das brauchst du nicht.
04:26Papa wird wieder gesund.
04:28Du diese Chemie-Therapie?
04:32Ja.
04:36Weißt du, die Ärzte lassen den Tumor ganz klein werden.
04:40Wie eine Äbse.
04:41Bis er ganz weg ist?
04:43Nee.
04:43Aber so können sie ihn besser rausoperieren.
04:47Aber das ist doch gefährlich, oder?
04:50Papa hat die besten Ärzte.
04:52Die holen die Ärzte einfach raus und der Papa ist wieder gesund.
04:57Sind wir denn wieder eine richtige Familie?
05:00Mhm.
05:01Genauso wie früher?
05:05Genauso wie früher.
05:06Ganz sicher?
05:10Ganz sicher.
05:19Marvin.
05:20Zuerst meine Mutter.
05:26Und jetzt mein Vater.
05:31Wie bringe ich Ihnen das meiner Großmutter bei hin?
05:32Kommen Sie doch mit?
05:50Ja, habe ich doch gesagt.
05:53Ich habe gedacht, vielleicht gehe ich da gar nicht hin.
05:55Verstehe ich nicht.
05:56Ich fühle mich irgendwie super.
05:58Wie neu geboren.
05:59Ich brauche keine Chemotherapie.
06:01Spinnst du?
06:02Vielleicht geht ja der Tumor von alleine weg.
06:05Ich bin unbesiegbar.
06:06Tony, hast du irgendwas genommen?
06:07Nein, ich habe doch gesagt, ich bin unbesiegbar.
06:10Geliebt von den schönsten Frauen der Welt.
06:12Was ist los mit dir?
06:14Ich fühle mich einfach gut.
06:15Einfach so.
06:18Nein.
06:21Ich habe keine Angst mehr vor der Operation.
06:25Ich will nicht mehr nachdenken.
06:27Ich will leben.
06:32Ich hätte mir nicht gedacht, dass du zurückkommst.
06:34Ja, ich auch nicht.
06:35Hier sind die Unterlagen für die Untersuchung.
06:38Wir sind spät dran.
06:39Lena.
06:42Danke, dass du mitkommst.
06:44Kein Thema.
06:45Wir stehen das zusammen durch.
06:46Los.
06:53Frau Kovac, es kommen gleich zwei Beamte,
06:55die Sie wie besprochen in die J4A bringen werden.
06:58Hat sich der neue Einwacht schon gemeldet?
07:01Nein, aber der wird sich bestimmt bald mit Ihnen in Verbindung setzen.
07:09Was haben Sie denn?
07:10Ich habe niemanden, der mich vertritt.
07:14Ich bin total abgeschnitten von der Welt.
07:16Aber Sie hatten doch einen Anwalt, oder nicht?
07:18Der glaubt mir kein Wort.
07:20Und deswegen hat mir Frau Meier jemand anders zugesichert.
07:23Beruhigen Sie sich doch mal zur Not.
07:24Bekommen Sie einen neuen Pflichtverteidiger.
07:28Hey, das wird schon wieder.
07:29Kopf hoch.
07:30Möchten Sie vielleicht einen Kaffee?
07:32Nein, danke.
07:33Okay.
07:33Aber Sie könnten mir noch mein Handy leihen.
07:40Das ist gegen die Vorschrift.
07:41Bitte.
07:42Das war beim ersten Mal schon einmal zu viel.
07:44Ich brauche Ihre Hilfe, bitte.
07:49Peter, Anruf für dich.
07:50Scheint wichtig.
07:52Ist zu mir leid.
07:53Sag mal, äh, sieht man es mir an?
08:09Was?
08:10Ich habe Angst.
08:14Ich habe auch Angst.
08:16Aber ich bin da.
08:17Hey, du hast deinen Sohn alleine großgezogen.
08:26Du hast aus dem Nichts eine gut gehende Werkstatt auf die Beine gestellt.
08:30Ich hoffe, das ist ihr locker.
08:33Du bist nett.
08:36Ich meine das ernst.
08:38Sag mal, äh, kann ich dich mal ausfragen?
08:42Sicher.
08:47Warum bist du zurückgekommen?
08:50Weil ich euch nicht alleine lassen wollte.
08:52Du wirst nach der Chemo geschwächt sein.
08:55Du brauchst Hilfe und Luca ist noch so klein.
08:58Jemand muss sich um ihn kümmern.
08:59Mit ihm die Hausaufgaben machen.
09:01Ihn zum Sportverein begleiten.
09:03All das.
09:05Und, äh,
09:10David?
09:11Ich werde dich nicht mehr wiedersehen.
09:14Heißt das, dass, äh,
09:16dass du bei mir bleibst?
09:18Ja.
09:21Ich weiß, wie schwer das für dich ist.
09:25Wer weiß?
09:27Wir wären dann soweit.
09:29Okay.
09:30Gut, dann kommen Sie bitte mit.
09:32Ich kann es kaum erwarten.
09:34Okay.
09:36Denk an was Schönes.
09:44Ich schaff das schon.
09:464-Glück.
09:554-Glück.
09:56Sechs Millionen.
10:10Ja?
10:16Ich bin's nur. Kannst deine Show beenden.
10:19Deine Rolle als traurende Witwe ist echt, Oskar Reif.
10:22Ja, während du die ganze Zeit diesen Polizisten angestarrt hast.
10:25Der ist doch süß, oder?
10:28Du hättest ruhig ein bisschen mehr Betroffenheit zeigen können.
10:31Das war schließlich unsere Abmachung.
10:33Mir tut David irgendwie leid.
10:35Meinst du mir nicht?
10:37Das ist ein ganz schön mieses Spiel, was ihr da treibt, Raphael und du.
10:39Das ist kein Spiel.
10:41Meine liebe Schwester, das ist überlebensnotwendig.
10:44Raphael steht das Wasser bis zum Hals mit seinen Schulden.
10:47Dann bekommst du das Geld ausbezahlt.
10:50Wenn für die Versicherung klar ist, dass Raphaels Tod kein Selbstmord, sondern ein tragischer Unfall war.
10:54Und wo ist Raphael jetzt?
10:57Er liegt auf dem Grund der Jirischen See.
10:58Sag schon.
10:59Ich hab keine Ahnung. Er hat mich noch nicht angerufen.
11:02Dann hast du jetzt freie Bahn bei David.
11:05Und er braucht sicher viel Trost in dieser schweren Stunde.
11:08Ja, aber im Moment muss ich eher darauf aufpassen, dass er nicht zu Janka ins Gefängnis rennt.
11:12Ich bin interessiert ein Janka.
11:13Wenn Lena und David da fahren.
11:14Na, was sagst du?
11:28Oh la la, Madame.
11:30Sie sehen zauberhaft darin aus.
11:33Wie angelt man sich ein Millionär? Dein Dress ist filmreif.
11:35Ich würde sagen, authentisch.
11:37Dieser Undercover-Einsatz scheint dich ja rund um dir zu beschäftigen.
11:40Ich gebe mir stets Mühe, wie du weißt.
11:42Oh nein.
11:55Hallo.
11:57Hallo, Gaby.
11:58Ist Frank da?
11:59In seinem Büro.
12:01Hallo.
12:02Ich muss mit ihm reden.
12:03Wie lange willst du ihr noch nachtrauern?
12:14Keine Sorge, mit dem Thema bin ich durch.
12:16Ja, wer's glaubt.
12:18Du solltest dich mal wieder ins Leben stürzen, dir eine neue Frau suchen.
12:21Das mach ich schon.
12:22Was ist eigentlich mit dieser Frau, vor der du dich versteckt hast?
12:26Was soll das sein?
12:26Die war doch ziemlich heiß.
12:28Danke, kein Interesse.
12:29Du hast doch ihre Telefonnummer.
12:31Gib mal her.
12:31Nö.
12:32Ach komm, mach schon.
12:35Willst du sie etwa anrufen, oder was?
12:38Ah, hier ist sie ja.
12:41Hast du ganz brav abgelegt.
12:44Isabelle Lisson.
12:46Was machst du da?
12:49Die auf die Sprünge helfen.
12:51Frau Isabelle Lisson.
12:54Ja, Moment, bitte.
12:55Ich verbinde.
12:56Hörst du bitte auf damit?
12:57Los jetzt.
12:58Bist du bescheuert?
12:59Los.
12:59Oh, Mensch, ich hab's auch nicht.
13:01Ja, hallo.
13:01Hier ist Evers.
13:03Peter Evers.
13:04Ja, genau.
13:05Genau.
13:06Ja.
13:07Weiter reden mit dir.
13:08Ich wollte sie fragen, ob sie vielleicht Lust haben, mit mir einen Kaffee zu trinken.
13:12Kaffee.
13:13Kaffee.
13:16Ist das, ja?
13:19Sir, das sind die Krabbelgruppen in der Umgebung.
13:22Wenn du Zeit hast, schau mal vorbei.
13:24Du willst Benjamin jetzt schon in der Krabbelgruppe anmelden?
13:27Ist das jetzt ein bisschen früh?
13:28Manche Eltern melden ihre Kinder schon vor der Geburt an.
13:31Ja, aber, also, bei Micha und Lena war das damals kein Thema.
13:36Pierre war auch zu Hause und konnte sich um die Kinder kümmern.
13:39Ich muss arbeiten.
13:40Und, äh, was erwartest du von mir?
13:42Wir suchen uns ein paar Gruppen aus und dann gehen wir gemeinsam hin und dann entscheiden wir.
13:47Hast du ein Problem?
13:48Nein, überhaupt nicht.
13:49Du hast ja völlig recht.
13:50Wir müssen uns rechtzeitig darum kümmern.
13:52Gut, dann sag mir einfach Bescheid.
13:56Interessiert es dich nicht, wie es beim Rechtsanwalt war?
13:59Ach, wegen der Scheidung.
14:01Ich dachte, du würdest etwas erzählen, wenn es was Wichtiges gibt.
14:05Pierre ist mit allem einverstanden.
14:07Das ist wunderbar.
14:07Ich hatte schon den Eindruck, sie ist bald froh, mich los zu sein.
14:12Ach, Frank.
14:13Wäre es dir lieber gewesen, sie hätte dich auf Knien gebeten, bei ihr zu bleiben.
14:16Ja, aber, dass ihr die Trennung so leicht fällt, das, das hat mich schon gewundert.
14:20Vielleicht hat sie es dir einfach nicht gezeigt.
14:23Wie gezeigt?
14:24Dass sie noch an dir hängt.
14:27Darüber habe ich gar nicht nachgedacht.
14:29Frank, du hast wirklich keine Ahnung von vorn.
14:32Papa!
14:44Hey, mein Großer.
14:46Siehst du?
14:48Ich bin immer noch der Alte.
14:52War es sehr schlimm?
14:54Naja, man kann seine Zeit auch lustiger verbringen, aber mir geht es ganz gut.
14:58Also, ich lege mich kurz hin, ja?
15:00Aber wir wollten noch was spielen.
15:02Lass mal den Papa.
15:04Ich spiele mit dir.
15:05Aber vorher kontrollieren wir noch deine Hausaufgaben.
15:08Das habe ich mit der Mischung gemacht.
15:10Super.
15:12Ich komme gleich zu euch.
15:22Wie fühlst du dich?
15:23Als ich in dem Ding lag, da habe ich an dich gedacht.
15:28Toni?
15:30Ja?
15:30Ich habe dir gesagt, dass ich David nie wieder treffen werde.
15:36Mhm.
15:37Aber Amelie werde ich weiterhin besuchen.
15:39Sie ist wie eine Freundin.
15:41Sie bedeutet mir viel.
15:43Klar.
15:44Das ist ja selbstverständlich.
15:51Frau Kovac?
15:52Nee, nee, nee, lassen Sie mal.
15:56Das ist nicht nötig.
16:03Können Sie den David von Aarrensberg geben?
16:05Sie wissen schon, dass ich den überprüfen muss, ja?
16:07Können Sie auch nicht machen.
16:09Ich habe nur geschrieben, dass ich ihn bitte, mich zu besuchen.
16:12Was mit Frau Meier?
16:13Ich vertraue er nicht.
16:16Gut.
16:18Ich werde sehen, was ich tun kann.
16:19Aber Sie müssen wissen, dass David von Aarrensberg sehr beschäftigt ist.
16:21Das sage ich Ihnen nur, weil ich die Familie kenne.
16:23Und damit sie sich nicht allzu viele Hoffnung machen.
16:25Aber Sie geben den Brief weiter.
16:27Das habe ich ihr versprochen.
16:28Es ist wichtig, dass er ihn schnell bekommt.
16:30Ich kümmere mich drum, ja?
16:32Okay.
16:32Sobald er ihn liest, wird er mir helfen.
16:34Okay.
16:34Okay.
16:50Schau mal, wo ich bald hinfliegen werde.
16:55Allein?
16:56Nein.
16:58Mit einem Mann.
17:00Ich ahne schon, wer.
17:03Ach, David.
17:05Ich bin so glücklich wie schon lange nicht mehr.
17:11Das sehe ich dir an.
17:15Junge.
17:17Was ist denn mit dir?
17:19Vater.
17:22Ja?
17:25Er war mit einem Flugzeug unterwegs.
17:29Und?
17:30Und die Maschine ist abgestürzt.
17:38Vor die irischen Küste.
17:41Aber es hat niemand überlebt.
17:43Also, nur der Pilot hat es überlebt.
17:45Warum hast du sie nicht zum Abendessen eingeladen?
17:59Warum hast du sie nicht zum Abendessen eingeladen?
18:09Warum?
18:10Kaffee trinken.
18:10Das macht man doch mit sonst wem.
18:12Ach so, so ein richtiges Date.
18:13Ich meine, eine romantische Verabredung, die macht man abends.
18:16Mann.
18:17Ich bin aber nicht Mann.
18:18Ich bin auch nicht du.
18:18Jetzt mach dich mal locker.
18:19Ich kriege das schon hin.
18:20Da bin ich mir nicht so sicher.
18:21Du scheinst ja noch ein paar Tipps und Anregungen brauchen zu können.
18:23Ja, von so einem ausgewiesenen Fachmann wie dir.
18:26Hallo.
18:30Guten Tag, Frau Lisson.
18:31Tag.
18:32Bin ich zu früh?
18:33Perfektes Timing.
18:34Ich bin fertig.
18:34Wir können gehen.
18:37Ja.
18:38Wollt ihr?
18:39Gerne.
18:42Tschüss, dann.
18:48Hoffentlich hat er einen schönen Abend.
18:51Den hat er mit dieser Frau ganz bestimmt.
19:08Hallo.
19:09Frau Haas.
19:10Und?
19:11Wie war die Party?
19:12War ihr Ex-Mann eifersüchtig, als er sie gesehen hat?
19:15Und wie?
19:16Und seine neue Freundin hat ganz irritiert geguckt.
19:18Sie sehen aber auch wirklich toll aus in dem Kleid.
19:22Perfekt.
19:23Ich fühle mich auch extrem wohl darin.
19:25Sie freut mich so, dass es Ihnen gefällt.
19:27Ich werde meiner Freundin Ihre Adresse geben.
19:29Gut, tun Sie das.
19:30Ich danke Ihnen nochmals, Frau Sander.
19:32Gerne, es hat mir so viel Spaß gemacht.
19:35Wiedersehen.
19:37Hi.
19:37Willst du zum Haare schneiden hier?
19:40Bloß nicht.
19:41Nötig wäre es ja.
19:43Höchstens die Spitzen.
19:46Deine Kundin sah ja gerade echt zufrieden aus mit dem Fummel.
19:48Du kommst bestimmt noch mal richtig groß raus, Mama.
19:50Na ja, warten wir es mal ab.
19:53Zeig es Papa doch mal so richtig.
19:56Also, ich plane keinen Rachefeldzug gegen deinen Vater, oder was schwebt dir da vor?
20:01Wäre es nicht toll, wenn du jetzt richtig erfolgreich wirst, dass Papa dann denkt, warum habe ich diese Frau verlassen?
20:06Meinst du sowas in der Richtung von der kleinen Hobbyschneiderin im Wohnzimmer hin zur Begründerin eines Modeimperiums?
20:13Ja, sowas in der Art, vielleicht ein Tick kleiner. Muss ja nicht direkt ein Modeimperium sein.
20:17Oh, nein, nein, nein, nein. Wenn schon, denn schon.
20:19Okay.
20:20Also, das hätten Sie mir wirklich früher sagen sollen.
20:33Was denn?
20:34Ja, dass Sie mich in so eine schicke Bar entführen, dann hätte ich doch was anderes angezogen.
20:38Sie sehen doch hervorragend aus.
20:41Danke fürs Kompliment.
20:45Sie sind der erste Polizeibeamte, den ich privat kennenlerne.
20:48Oh, das ist ja charmant, dass Sie trotzdem mit mir ausgehen.
20:51Wie Sie da diese schreckliche Nachricht übermittelt haben, so ernst und gefasst, das hat mich sehr beeindruckt.
20:57Müssen Sie sowas öfters machen?
20:59Also, mein Polizeialltag ist halb so aufregend, wie die Leute denken.
21:02Das meiste ist Routine. Ab und an mal ein Undercover-Auftrag.
21:06Ach, tatsächlich? Wie aufregend.
21:08Ja, da muss man sich natürlich schon in die verschiedenen Identitäten reinversetzen.
21:13Das meiste findet im kriminellen Milieu statt.
21:15Das ist nicht immer, nicht immer unaufregend.
21:18Sie sind wirklich süß?
21:21Ja, Sie sind so höflich und förmlich. Gut erzogen.
21:24Sie tragen zwar normale Klamotten, aber Sie wirken wie ein Polizist im Dienst.
21:29Wie eine Amtsperson. Sehr süß.
21:31Oh, ich bitte Sie um Entschuldigung.
21:33Das dauert immer eine Weile, bis man das beruflich abgeschreibt hat.
21:36Äh, ja, hallo, Evers, äh, Feierabend.
21:39Sie haben schönes Lachen.
21:41Oh, wie langsam bringen Sie mich aber in Verlegenheit.
21:43Ah, Sie sind's wohl nicht gewohnt, Komplimente zu bekommen?
21:46Nicht wirklich.
21:47Ich glaub Ihnen kein Wort. Sie haben bestimmt eine Menge Verehrerinnen.
21:50Einer hab ich ja bereits kennengelernt.
21:52Wie denn?
21:53Die Dame auf der Wache, die mit dem Baby.
21:56Ach, die, ja.
21:58Die ist sicher sehr verliebt in sie.
21:59Raphael, wo bist du?
22:13Als du damals gekommen bist, dich von mir zu verabschieden.
22:19Das kam mir gleich so komisch vor.
22:21Hast du gewusst, dass wir uns nie wiedersehen?
22:37Kinder dürfen nicht vor ihren Eltern sterben.
22:40Du hast dir nicht einmal deinen echten Vater kennengelernt.
22:52Raphael.
22:56Mein Junge.
22:59Mein Allesgelebtes kennt.
23:01Gabi und ich hatten einfach keine gemeinsame Zukunft.
23:17Ich meine, sie hat ein Kind von einem anderen.
23:19Und ich glaube, dass sie ihn auch immer liebt.
23:21Sind Sie sicher?
23:23Also auf mich wirkte sie sehr eifersüchtig, als sie uns gemeinsam gesehen hat.
23:27Nee, nee, nee.
23:27Die Sache zwischen Gabi und mir ist vorbei.
23:30Finito, wie man so schön sagt.
23:31Es tut mir wirklich leid.
23:32Es ist besser so.
23:34Ich meine, eigentlich war sie mit Frank zusammen.
23:37Ich meine, der wollte sich zwar nicht von seiner Frau trennen und deswegen war Gabi sauer.
23:40Aber das ist ja auch klar.
23:41Ich meine, sie war schwanger von ihm.
23:43Und wann waren Sie dann mit Gabi zusammen?
23:46Naja, so zwischendrin immer mal wieder.
23:48Ach, egal.
23:50Jedenfalls habe ich jetzt Schluss gemacht.
23:52Und ich meine, ich bin ja kein Lückenbüßer.
23:56Ich meine, ich bin jetzt frei und kann tun und lassen, was ich will.
23:59Zum Beispiel mit Ihnen hier sitzen und quatschen.
24:02Quatschen.
24:03Ja.
24:04Ich denke, ja, im Moment schon.
24:07Ich meine, wir müssen uns doch erst mal kennenlernen.
24:10Aha.
24:11Ja, ich finde es ganz wichtig, dass man weiß, mit wem man es zu tun hat.
24:14Gabi und ich, wir könnten uns Jahre, bevor wir, also...
24:17Ja, so lange wollte ich eigentlich nicht warten, aber gut, dass Sie es erwähnen.
24:20Herr Ober, Zahlen.
24:23Ich meine, ich kann auch schneller.
24:25Ich meine, wir können auch schneller uns kennenlernen.
24:29Vielleicht haben die Lust, morgen mit mir zum Fußball zu gehen.
24:31Nein.
24:32Tut mir leid.
24:34Fußball interessiert mich noch weniger als Ihre Ex-Frauen.
24:37Hier, stimmt's.
24:48David von Arnsberg, ist er von Ihnen?
24:51Nein.
24:51Janka Kovac.
24:54Ich kann Herrn von Arnsberg den Brief gerne übergeben.
24:57Ich wohne ja schließlich bei ihm.
24:59Versprechen Sie mir, dass Sie den Brief persönlich übergeben.
25:01Es ist wichtig, dass er ihn bekommt.
25:02Meine Güte, was steht da schon drin?
25:03Klar, ich verspreche es.
25:05Okay.
25:22Vielen Dank für Ihre Anteilnahme.
25:24Ja.
25:25Die Trauerfeier wird nur im kleinen Familienkreis stattfinden.
25:29Ja.
25:31Danke für Ihren Anruf.
25:32Wieder an.
25:33Für Sie.
25:43Ein Brief von Janka?
25:45Woher haben Sie den?
25:46Den hat Herr Evers von der Polizei mir gegeben.
25:49Was haben Sie denn mit Herrn Evers zu tun?
25:50Ich?
25:51Gar nichts.
25:52Wir haben uns zufällig in der Stadt getroffen.
25:54Ich kenne ihn von...
25:55Ja, ja, er war ja schon zweimal hier.
25:56Genau.
25:57Herr Evers meinte, der Brief sei sehr wichtig.
26:02Entschuldigung.
26:02Ahrensberg?
26:08Ja.
26:10Was ist denn passiert?
26:14Ja.
26:15Ja, ich komme sofort.
26:19Das war die Seniorenresidenz.
26:22An der Großmutter geht's nicht gut.
26:23Was ist mit ihr?
26:24Ich weiß es nicht.
26:25Aber ich fahre sofort zu ihr.
26:27Es wird sowieso besser sein.
26:28Ich bringe Sie wieder hierher.
26:29Bist du wahnsinnig, David, den Brief von Janka zu geben?
26:37Wieso?
26:38Es steht doch sein Name drauf.
26:39Genau das wollte ich verhindern.
26:41Was genau?
26:41Sag mal, hörst du mir überhaupt nicht zu?
26:43Wir haben doch darüber gesprochen.
26:46Woher soll ich denn wissen, was diese Janka in diesem Brief geschrieben hat?
26:48Ja, was schon?
26:50Sie will mit David reden.
26:51Um ihm alles über Toni West zu erzählen, damit David sie aus dem Gefängnis holt.
26:55Dabei hat sie mir hoch und heilig versprochen, David nicht zu kontaktieren.
26:59Diese falsche Schlange.
27:00Ja, war Janka hier nicht mal Putzfrau?
27:02Ja.
27:02Dann regst du dich so über sie auf?
27:07Über dich reg ich mich doch auch auf.
27:09Und du bist auch nichts Besseres.
27:18Super.
27:19Eins plus.
27:21Die Formel für Biogas und Dieselgemisch konnte ich mir nie merken.
27:24Tja, wenn man sich dafür interessiert.
27:26Und?
27:27Geht's Mama gut?
27:28Ich glaube, sie macht nochmal richtig groß Karriere.
27:30Ja.
27:31Wäre ja schön für sie.
27:32Finde ich auch.
27:34Dann bekommt sie so richtig viele Nähaufträge.
27:37Papa, wenn dich das wirklich interessiert, dann frag sie selber.
27:41Ja, hast recht.
27:42Entschuldige.
27:44Was ist das denn hier?
27:47Ermittelst du es neuerdings im Krabbelgruppenmilieu?
27:49Ja, so zu sagen.
27:51Ich telefoniere mich durch.
27:53Für Gabi und das Baby.
27:55Der Kleine braucht gleichaltrige Kumpels.
27:58Aha.
27:59Und was interessiert dich dann noch Mamas Leben?
28:02Na, ich geh dann mal.
28:04Frau Groß.
28:07Darf ich Ihnen meinen Sohn vorstellen?
28:09Michael.
28:10Hallo.
28:10Hallo.
28:11Michael, das ist Frau Groß, meine Chefin.
28:13Hast du was angestellt?
28:14Nein, ich hoffe nicht.
28:17Tschüss.
28:17Tschüss.
28:17Grüß mir, Mama.
28:18Herr Sander.
28:22Ich will nicht lange um den heißen Brei herumreden.
28:27Aber in letzter Zeit sind bei Ihnen ein paar Sachen schiefgelaufen.
28:29So was geht nicht.
28:30Vor allen Dingen nicht so oft.
28:32Von was sprechen Sie genau?
28:33Erstens.
28:34Ein gewisser Robert Schneider ist von einem Ihrer Mitarbeiter verhaftet worden.
28:39Schneider hat als Lennox für uns als Informant gearbeitet.
28:41Wussten Sie das?
28:42Nein.
28:43Äh, ja.
28:45Da gab es Missverständnisse.
28:46Ich will keine Ausreden, sondern klare Antworten.
28:49Also ja.
28:50Zweitens.
28:52Die Verhaftung von David von Ahrensberg.
28:54Das war eine völlig willkürliche Aktion, ohne rechtliche Grundlage.
28:58Sie können froh sein, dass er von Ahrensberg Sie nicht verklagt hat.
29:01Man muss aus einer Mücke keine Elefanten machen.
29:03Entschuldigen Sie bitte, aber eine Bagatelle sieht anders aus.
29:07Und die Art, wie Sie auf meine Kritikpunkte reagieren, zeigt mir, wie unsouverän Sie zurzeit sind.
29:14Wir haben im Moment hier sehr viel zu tun.
29:17Die Arbeit ist nicht mehr geworden.
29:19Das kommt Ihnen nur so vor.
29:21Wie meinen Sie das?
29:23Wenn man Probleme im Privaten hat, belastet das auch die Arbeit.
29:28Es gibt Gerüchte, dass Sie ein Verhältnis mit einer Mitarbeiterin haben.
29:33Alles in allem kann das so nicht weitergehen, Herr Sander.
29:46Großmama.
29:54Kenne ich Sie?
29:58Ich bin's.
29:59David.
30:00Dein Enkel.
30:01David.
30:03Schön, dich zu sehen.
30:06Was machst du denn für Sachen?
30:09Ich bin erschöpft.
30:11Und müde.
30:12Was hältst du davon, wenn du erst mal wieder zurück nach Hause kommst?
30:20Inschluss?
30:21Ja.
30:22Ich werde mich um dich kümmern und du wärst dann auch erst mal wieder in deiner gewohnten Umgebung.
30:26Wir könnten zusammen spazieren gehen und solche Sachen.
30:29Ja.
30:30Das wär schön.
30:32Ich hab auch grad schon mit dem Arzt gesprochen.
30:35Der befürwortet das auch.
30:40Darf ich Ihnen beim Packen helfen?
30:43Ja, bitte.
30:44Wir nehmen erst mal nur das Nötigste mit.
30:47Den Rest hol ich später ab.
30:48Gut.
30:51Mein Beileid.
30:52Danke.
30:59Soll mir dein Bekannten noch Bescheid geben, dass du jetzt wieder zu Hause bist?
31:02Von wem redest du?
31:03Der Morgenstern, mit dem du an die Côte d'Azur fahren wolltest.
31:07Ich kenne niemanden, der so heißt.
31:09Der nette ältere Herr, mit dem du dich so gut verstanden hast.
31:12Ich weiß nicht, wovon du redest.
31:22Hey, Conny.
31:27Was machst denn du hier?
31:29Wie war's denn dran los?
31:31Conny ist nun nicht erschöpft von der Schema.
31:33Hat sich hingelegt.
31:34Und sonst?
31:40Ich hab eine Entscheidung getroffen.
31:42In Bezug auf was?
31:44Ich weiß, dass mein Verhalten für andere nicht nachvollziehbar ist.
31:48Aber ich kann nicht anders.
31:49Auch wegen Luca.
31:52Okay.
31:53Aber du kennst meine Meinung.
31:56Lena, ich.
31:57Ich hab vorhin mit Tom telefoniert.
32:02Bis was Schreckliches passiert.
32:04Hey, was ist denn los?
32:09Davids Vater ist mit dem Flugzeug abgestürzt.
32:13Oh Gott.
32:19Wann ist denn das passiert?
32:22Keine Ahnung.
32:23Ich weiß auch nichts Genaues.
32:26Viel furchtbar.
32:31Amelie.
32:33Raphael ist der einzige Kind.
32:36Ich dachte,
32:38ich sag's dir lieber persönlich.
32:41Komm her.
32:42Herr Rhein.
32:59Hallo, Maria.
33:00Herr Schubert.
33:03Zieht Frau von Arnsberg in ein anderes Zimmer?
33:07Sie wissen noch gar nicht, Herr Schubert?
33:09Nein, was denn?
33:11Der Sohn von Frau Arnsberg ist tödlich verunglückt und
33:14ihr Enkel hat sie mit nach Hause genommen.
33:18Aber
33:18wir wollten morgen zusammen verreisen.
33:22Hat sie keine Nachricht hinterlassen?
33:24Tut mir leid, Herr Schubert,
33:25aber ich glaub, sie steht unter Schock
33:26und deswegen haben wir ihren Enkel angerufen.
33:29Ich danke Ihnen.
33:32Ich fahre sofort zu Ihnen.
33:44Also,
33:45es ist für dich langsam zu alt.
33:48Aber wir haben einen sehr netten neuen Oberarzt bekommen.
33:52Keine Liebschaften bei der Arbeit.
33:53Weißt du, was schade ist?
33:56Wenn ich an dich und Matthias denke,
33:57wo es doch mal so verheißungsvoll begonnen hat.
34:00Wir hatten ein einziges Date.
34:02Ja,
34:03aber doch nur,
34:03weil du dich dann wieder zu schnell für Frank entschieden hast,
34:06wie wir ja alle wissen.
34:07Du hättest Matthias gleich eine reelle Chance geben sollen.
34:10Willst du nicht?
34:13Schade,
34:13dass aus Matthäus und mir nichts geworden ist.
34:15Dabei handelte es sich um den Immobilienmakler Raphael Graf von Arendt.
34:19Schau mal,
34:20das ist doch der Vater von David.
34:22Was der Pilot retten konnte,
34:23fehlt von Graf von Arendt bisher jede Spur.
34:27Man geht allerdings davon aus,
34:28dass er den Absturz nicht überlebt hat.
34:31Das ist Matthäus.
34:32Sarker Seegang behindert immer wieder die Bergungs- und Suchmannschaften.
34:36Zwischenzeitlich musste die Suche nach dem Opfer abgebrochen werden.
34:39Sie wird aber fortgesetzt.
34:42Wie es zu dem Unglück kommen konnte,
34:43ist bislang noch völlig unklar.
34:46Oh Gott.
34:47Und nun vom Wetter.
34:48Aber wie ist Matthäus?
34:49Das ist der Mann, mit dem ich
34:51Partner seinen Familiennamen erwähnt.
34:56Na, Mini, freust du dich?
35:16Es hat sich gar nichts verändert.
35:26Du warst ja auch nicht lange weg.
35:28Ja.
35:31Schön, dass du wieder da bist.
35:32Ich bin, dass du wieder da bist.
36:02Weiß.
36:06Toni ist ein gemeiner Lügner. Er hat mir Luca, meinen Sohn, weggenommen.
36:10Ich bin Lukas Mutter. Ich denke, dass es auch in Ihrem Interesse ist, Lena Sander die Augen zu öffnen.
36:16Wer ist er?
36:17Vanessa Meyer. Und seien Sie froh, dass ich Ihnen diesen Brief vorlese und nicht David.
36:20Was ist denn für ein Brief?
36:22Den Ihre liebe Ex-Janka Kovac an David geschrieben hat und den ich zum Glück abfangen konnte.
36:27Sie rennt überall rum und verkündet, dass sie Lukas leibliche Mutter ist.
36:30Wollen Sie noch mehr hören? Ich hoffe, dass Sie mich bald besuchen, dann kann ich Ihnen alles persönlich erzählen.
36:36Diese Hexe. Lena darf davon nichts erfahren. Vor allen Dingen nicht jetzt, wo sie sich endgültig für mich entschieden hat.
36:43Ich kann Ihre Sorge ja verstehen. Es ist auch nicht in meinem Interesse, dass Lena und David wieder zusammenkommen.
36:48Wir müssen einen Weg finden, um das zu verhindern.
36:51Aber wie?
36:54Es war so schön und intensiv mit ihm. Ich konnte mich seit langer Zeit mal wieder fallen lassen.
36:59Ich hatte das Gefühl, wir sind seelenverwandt.
37:08Ihm ging es ja ganz offensichtlich nicht so.
37:11Vielleicht konnte er es nur nicht so zeigen.
37:16Süße.
37:17Wenn dieser Mann wirklich eine Beziehung zu dir hätte haben wollen, dann hättet ihr euch wieder gesehen.
37:22Ich habe ihn geliebt.
37:35Oh, da kommt er.
37:44Was willst du?
37:44Ich habe gehört, was passiert ist.
37:48Es tut mir so unsetzlich leid.
37:55Es ist alles so schrecklich.
38:01Ja.
38:02Und Amelie?
38:03Ich habe sie gerade nach Hause geholt, aber es ist besser, wenn man sie in Ruhe lässt.
38:07Soll ich hierbleiben?
38:08Warum möchtest du das?
38:10Um dich zu trösten.
38:12Dass du nicht alleine bist.
38:19Lena, ich habe meinen Vater verloren.
38:21Und ich ertrage deine Unentschlossenheit nicht mehr.
38:23Du hast mich gerade verlassen.
38:24Also warum bist du dann hier?
38:26Oder bist du gekommen, um bei mir zu bleiben?
38:29Dann verstehe ich nicht, was du hier willst.
38:33David, ich dachte...
38:34Ich wollte dich heiraten.
38:35Ich habe mir gewünscht, Kinder mit dir zu bekommen.
38:37Ich hätte alles für dich getan.
38:38Alles.
38:39Aber du hast dich für einen anderen Mann entschieden.
38:42Wird ich?
38:42Ich wollte mein ganzes Leben mit dir verbringen.
38:46Dein Mitleid will ich nicht.
38:47Willst du mich heiraten?
38:59Warum gerade jetzt?
39:01Weil Pia einen anderen hat?
39:05Mein Vater und ich, wir hatten kein leichtes Verhältnis.
39:09Was ich dir nie gesagt habe, ist, dass ich dich liebe.
39:13Verstehe das nicht.
39:14Was machen denn all die vielen Menschen hier?
39:16Ihre Großmutter leidet dann einer selektiven Amnesie.
39:20Der Schock über den plötzlichen Tod ihres Sohnes lässt sie alles verdrängen,
39:24was in der letzten Zeit passiert ist.
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