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  • vor 11 Minuten

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:00Was ist passiert?
00:02Die Maschine, mit der Raphael von Ahrensberg unterwegs war,
00:06ist vor Irland ins Meer abgestürzt.
00:11Das ist der Mann, mit dem ich...
00:15...wer hat nie seinen Familiennamen erwähnt.
00:18Ich hab ihn geliebt.
00:23Es hat sich gar nichts verändert.
00:25Schön, dass du wieder da bist.
00:26Ich fühl mich irgendwie super.
00:31Wie neu geboren.
00:32Ich brauch keine Chemotherapie.
00:33Spinnst du?
00:35Ich will leben.
00:37Und, äh...
00:39David?
00:40Ich werde dich nicht mehr wiedersehen.
00:43Heißt das, dass...
00:44...dass du bei mir bleibst?
00:47Ja.
00:49Pia ist mit allem einverstanden.
00:50Das ist wunderbar.
00:52Ich hatte schon den Eindruck, sie ist bald froh, mich los zu sein.
00:55Vielleicht hat sie's dir einfach nicht gezeigt.
00:59Was denn für'n Brief?
01:01Den ihre liebe Ex-Janka Kovac an David geschrieben hat
01:04und den ich zum Glück abfangen konnte.
01:06Toni ist ein gemeiner Lügner.
01:07Er hat mir Luca, meinen Sohn, weggenommen.
01:09Ich denke, dass es auch in ihrem Interesse ist,
01:11Lena Sander die Augen zu öffnen.
01:13Ich wollte dich heiraten.
01:15Ich hab mir gewünscht, Kinder mit dir zu bekommen.
01:16Ich...
01:16Ich hätte alles für dich getan.
01:17Alles.
01:18Aber du hast dich für einen anderen Mann entschieden.
01:21Mit?
01:22Dein Mitleid.
01:23Will ich nicht.
01:24Dein Mitleid.
01:26Dein Mitleid.
01:27Dein Mitleid.
01:28Dein Mitleid.
01:30Dein Mitleid.
01:31Dein Mitleid.
01:32Dein Mitleid.
01:34Dein Mitleid.
01:35Dein Mitleid.
01:37Dein Mitleid.
01:38Dein Mitleid.
01:39Dein Mitleid.
01:40Dein Mitleid.
01:41Dein Mitleid.
01:42Dein Mitleid.
01:44Dein Mitleid.
01:45Dein Mitleid.
01:46Dein Mitleid.
01:47Dein Mitleid.
01:49Dein Mitleid.
01:50Dein Mitleid.
01:51Dein Mitleid.
01:52Dein Mitleid.
01:53Dein Mitleid.
01:54Dein Mitleid.
01:55Dein Mitleid.
01:56Dein Mitleid.
01:57Dein Mitleid.
01:58Dein Mitleid.
01:59Dein Mitleid.
02:00Dein Mitleid.
02:01Dein Mitleid.
02:02Dein Mitleid.
02:03Dein Mitleid.
02:04Dein Mitleid.
02:05Dein Mitleid.
02:06Dein Mitleid.
02:07Dein Mitleid.
02:08Dein Mitleid.
02:09Dein Mitleid.
02:10Dein Mitleid.
02:11Dein Mitleid.
02:12Dein Mitleid.
02:13Dein Mitleid.
02:14Dein Mitleid.
02:15Dein Mitleid.
02:16Dein Mitleid.
02:17Dein Mitleid.
02:18Dein Mitleid.
02:19Dein Mitleid.
02:20Dein Mitleid.
02:21Dein Mitleid.
02:22Dein Mitleid.
02:23Dein Mitleid.
02:24Dein Mitleid.
02:25Frau Haas muss ihrer Freundin regelrecht vorgeschirmt haben.
02:39Die hat sofort im Laden angerufen und wollte die sprechen.
02:41Hier ist ihre Nummer.
02:45Tja, Mundpropaganda macht doch eben sehr viel aus.
02:50Frau Haas hat das Kleid auf Anhieb gepasst.
02:52Am liebsten würde ich sofort mit dem neuen Auftrag beginnen.
02:56Willst du eigentlich weiterhin von zu Hause arbeiten?
02:58Ja, warum nicht?
03:00Du könntest dann deine fertigen Modelle bei mir im Salon ausstellen.
03:02So könntest du neue Kundinnen gewinnen.
03:05Gute Idee. Ist das denn wirklich okay für dich?
03:09Würde ich es dir sonst anbieten?
03:12Du kannst auch ein Schaufenster haben.
03:14Matthias Merz, du bist ein echter Schatz.
03:16Das ist purer Egoismus.
03:19Schwindler.
03:20Nein, ich glaube an dich und an dein Talent.
03:23Und wenn ich dir irgendwie helfen kann, dann tue ich das gerne.
03:25Amen.
03:25Das war's für heute.
03:55Nein.
04:04David.
04:04Ich hab Nein gesagt, Vanessa. Ich muss für mich allein sein.
04:08Ich weiß nicht, wohin.
04:25Das kam alles so plötzlich.
04:33Ich weiß. Ich weiß.
04:34Was hältst du davon, wenn wir so eine kleine Trauerfeier ausrichten würden?
04:40Nur im kleinen Kreis draußen, im Pavillon.
04:43Vielleicht würde uns das allen helfen, Abschied zu nehmen.
04:46Das wäre schön.
04:47So wie damals auch mein Vater die Gedenkfeier für meinen Großvater ausgerichtet hat.
04:52Aber ist das vielleicht nicht alles ein bisschen früh?
04:55Und Karten.
04:56Wir müssen uns jetzt schon Gedanken über den Text für die Trauerkarten machen.
04:59Das ist wichtig.
05:01Ja.
05:02Das können wir bis morgen schaffen.
05:03Sehr gut.
05:04Sehr gut.
05:08Ich helf dir, wo ich kann, David.
05:09Danke.
05:15Danke, Vanessa.
05:16Luca, Zähneputzen nicht vergessen.
05:34Mindestens zwei Minuten.
05:35Danke.
05:35Danke.
05:37Danke.
05:38Danke.
05:39Danke.
05:40Danke.
05:41Danke.
05:42Danke.
05:43Danke.
05:44Danke.
05:45Hey.
05:47Hallo.
05:52Das mit Davids Vater tut mir unendlich leid.
05:56Ich war vorher schon mal hier, aber du warst wohl unterwegs.
05:59Ich war auf dem Schloss.
06:03Wie kommen denn die Ahrensbergs damit zurecht?
06:06Es ist alles einfach so schrecklich.
06:10Genaueres weiß ich nicht.
06:11David wollte mich nicht sehen.
06:13Ich hätte gar nicht hingehen sollen.
06:16Es war falsch.
06:18Das finde ich aber nicht.
06:21Es ist doch so.
06:23Damit tue ich uns beiden nur weh.
06:26Ich kann verstehen, dass David sich nicht von mir trösten lassen möchte, wenn ich im
06:30nächsten Augenblick schon wieder aus seinem Leben verschwinde.
06:32Es ist vorbei.
06:38Jetzt komm mal her.
06:39Ich kann dir zwar nichts raten, aber vielleicht hilft es dir, wenn du weißt, dass du deiner
06:43Mutter nichts vorspielen musst.
06:51Hallo.
06:52Hallo.
06:53Wie geht es denn den beiden wichtigsten Frauen in meinem Leben?
06:55Ich bin dann mal weg.
06:56Hallo.
06:56Die magst du auch so gerne.
07:04Wir sind wunderschön.
07:06Das ist nur der Anfang.
07:08Jeder Tag, den wir noch zusammen haben, soll rundum glücklich sein.
07:11Hm?
07:36Isabel, ich koche gerade.
07:38Der, du, der Pavillon, der muss für morgen dringend hergerichtet werden.
07:42Darf ich vorher noch den Herd abstellen, Frau Gräfin?
07:46David ist so kurz davor, mir sein gebrochenes Herz auszuschütten.
07:49Du nutzt seine Trauer um seinen toten Vater aus.
07:51Ich helfe ihm darüber hinweg und er wird mir dankbar sein.
07:56Ich kann jetzt wirklich keinen Besucher auf dem Schloss gebrauchen.
07:59Lass mal, ich kümmere mich darum.
08:01Kann ich mich bei dem Pavillon auf dich verlassen?
08:04Kannst du.
08:04Kannst du.
08:08Bitte.
08:21Guten Tag.
08:23Mein Name ist Morgenstern.
08:25Ich würde gern Frau von Ahrensberg besuchen.
08:28Das geht im Moment leider nicht.
08:31Wenn Sie wollen, können Sie gerne nächste Woche wiederkommen.
08:33Sagen Sie, Frau von Ahrensberg, bitte, dass ich hier bin.
08:36Ich bin sicher, sie freut sich, mich zu sehen.
08:38Herr Morgenstern, wir haben in unserer Familie gerade ein tragisches Unglück hinnehmen müssen.
08:43Ich habe davon gehört, deshalb bin ich hier.
08:45Mein Verlobter, Herr.
08:47Mein Beileid.
08:48Danke.
08:50Ja, und Frau von Ahrensberg geht das nicht gut.
08:53Wie Sie sich sicher denken können.
08:55Aber ich richte ihr aus, dass Sie da gewesen sind.
08:58Führen Sie mich bitte zu ihr.
08:59Das geht wirklich nicht.
09:00Es tut mir leid.
09:05Ich komme wieder.
09:07Das verspreche ich Ihnen.
09:08Ja.
09:08Und, was denken Sie, wie ist Ihre Einschätzung?
09:22Ihre Großmutter leidet an einer selektiven Amnesie.
09:26Was bedeutet das?
09:26Der Schock über den plötzlichen Tod Ihres Sohnes lässt Sie alles verdrängen, was in der letzten Zeit passiert ist.
09:32Verstehe.
09:33Auf diese Weise muss sie nicht akzeptieren, dass ihr Sohn nicht mehr lebt.
09:35Eine Art Schutzmechanismus.
09:39Aber das ist doch nicht endgültig.
09:42Sobald die psychischen Probleme aufgearbeitet sind, kommt die Erinnerung meistens zurück.
09:46Was können wir tun?
09:50Ich vermute, dass bei Ihrer Großmutter eine ursächliche Grunderkrankung vorliegt, die parallel mitbehandelt werden muss.
09:56Der Schwerpunkt der Therapie wird allerdings auf einem Gedächtnistraining liegen.
10:00Wie geht sowas vor sich?
10:02Ich werde ein individuelles Therapiekonzept ausarbeiten, aber Sie können auch helfen.
10:07Sie können Ihre Großmutter dabei unterstützen.
10:09Ah, mit alten Fotos, Familienanekdoten, sowas.
10:12Genau.
10:12Rufen Sie möglichst viele schöne Momente aus der Vergangenheit bei ihr wach.
10:16Dann wird sie sich nach und nach wieder erinnern.
10:20Okay.
10:21Das versuchen wir.
10:23Vielen Dank schon mal.
10:24Gerne.
10:25Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich.
10:27Ja, das mache ich.
10:27Was meinst du?
10:45Soll ich gehen?
10:47Gehen wohin?
10:49Auf die Trauerfeier.
10:50Für Raphael.
10:52Ich kann das so immer nicht glauben.
10:54Also, wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist es eine Gedenkfeier im allerengsten Familienkreis.
11:01Ich muss mich doch von ihm verabschieden.
11:05Ich weiß, ich habe eine einzige Nacht mit ihm verbracht.
11:09Du findest sicher, dass ich mal wieder hoffnungslos übertreibe.
11:12Aber die Stunden mit Raphael waren so intensiv.
11:16Für ihn auch.
11:18Sowas fühlt man doch.
11:19Und jetzt möchtest du einen persönlichen Abschied?
11:21Ich möchte ihm nochmal ganz nah sein.
11:23Das verstehe ich.
11:24Auf der Trauerfeier werden seine Mutter und seine Verlobte sein.
11:28Sie würde vermutlich dann erfahren, dass Raphael und ich zusammen waren.
11:33Das kannst du der Familie unmöglich zumuten.
11:38Wahrscheinlich hast du recht.
11:40Ich denke, Raphael spürt auch so, dass du um ihn trauerst.
11:44Hm?
11:47Ich werde eine Kerze für ihn aufstellen.
11:49Dann weiß er, dass ich an ihn denke.
11:54Das ist eine wundervolle Idee.
12:01Amelie?
12:04Ich will ja nicht nerven, aber Sie müssen jetzt wirklich was essen.
12:09Das sagt nicht nur ich. Ihr Enkel macht sich auch schon große Sorgen.
12:11Nur ein paar Löffel Suppe, bitte.
12:16Wie wollen Sie denn sonst zu Kräften kommen?
12:21Das Steak habe ich erst gar nicht mitgebracht.
12:23Ich dachte mir schon, dass es nicht das Richtige für Sie ist.
12:25Bitte gehen Sie.
12:26Na gut, wenn Sie nicht wollen, dann lasse ich die Suppe hier stehen.
12:28Aber das Glas Wasser, das trinken Sie bitte.
12:30So, mal sehen Sie, dass hier geht.
13:00Entschuldigen Sie, Frau Groß, Sie können doch nicht einfach an den PC von Herrn Sander.
13:06Doch, ich kann.
13:08Okay.
13:09In dieser Abteilung gibt es ein paar Ungereimtheiten, denen ich nachgehen muss.
13:13Und Sie haben doch bestimmt hier einiges hautnah mitbekommen.
13:16Sie meinen die Akte von Ahrensberg?
13:18Ahrensberg? Davon weiß ich nichts. Bitte klären Sie mich auf.
13:21Im Schloss wurde eingebrochen, nichts Großes.
13:23Ich war kurz danach vor Ort und habe die Familien in Sachen Sicherheit und Diebstahlschutz aufgeklärt.
13:28Das muss ich jetzt nicht verstehen, oder?
13:32Ich bin hier, weil Ihr Kollege Sander ein paar Entscheidungen getroffen hat, die so nicht nachvollziehbar sind.
13:39Sie haben seinerzeit eine Razzia in der Werkstatt von Tony Weiss veranlasst.
13:43Ja, ja, das ist richtig.
13:44Und die hat der Kollege Sander mir nicht mitgeteilt.
13:48Jetzt frage ich mich natürlich, warum.
13:50Vielleicht war Gefahr ein Verzug?
13:52So sehr, dass der Kollege sich außerstande sah, mich zu informieren.
13:56Tony Weiss ist immerhin der Mann von Sanders Tochter.
13:59Könnte es sein, dass es da vielleicht einen kleinen Zusammenhang gibt?
14:02Ganz klar nein.
14:03Ich hatte einen Tipp bekommen und selbst Druck gemacht, der Sache zügig nachzugehen.
14:06Sie wollen das jetzt auf Ihre Kappe nehmen.
14:08Na ja, Sie wissen doch, wie sowas läuft.
14:11Man bekommt den Startschuss, dass man freie Bahn hat und dann sind wir natürlich sofort los.
14:15In meiner Zeit als Aktive haben wir immer die Zeit gefunden, unsere Vorgesetzten zu informieren, egal wie sehr es pressiert hat.
14:24Nun gut, lassen wir das mal so stehen.
14:28Und sonst?
14:28Wie jetzt umsonst?
14:31Sanders Qualitäten als Führungskraft.
14:33Gibt es da etwas, was ich wissen müsste?
14:34Frank, also Herr Sander meine ich natürlich, ist ein Superchef.
14:39Engagiert und stets an den persönlichen Belangen seiner Mitarbeiter interessiert.
14:43Was man so hört, hat es öfter gekracht zwischen Ihnen beiden.
14:45Na klar, manchmal hat man ja richtig Zoff.
14:47Ach, tatsächlich?
14:48Na ja, wie bei so einem alten Ehepaar.
14:50Also man zofft sich über Kleinigkeiten, dass der Kaffee alle ist oder dass es Fehlalarm gibt, irgendwas in der Richtung.
14:57Aber hinterher rauft man sich wieder zusammen und bildet ein spitzen Team.
15:01Genauso soll das sein in einer guten Truppe.
15:10Und dann hat er gesagt, wenn ich nicht bei ihm bleiben will, dann soll ich gehen.
15:14Ich darf noch nicht mal jetzt für ihn da sein, wo sein Vater gestorben ist.
15:17Dabei will ich ihm doch einfach nur sagen, dass ich mit ihm mitfühle.
15:20Ja, ich denke mal, das weiß er.
15:22Und warum schickt er mich dann weg?
15:24Ganz ehrlich, die Frage kannst du dir doch selbst beantworten.
15:27Mir tut mir einfach so unendlich leid.
15:30Ja, aber du hast ihm gesagt, dass du ihn nicht wiedersehen willst und er hält sich dran.
15:33Auch wenn sein Vater stirbt?
15:35Gerade dann.
15:36Warum?
15:37Weil er dich jetzt ganz besonders braucht und es ihn deswegen natürlich verletzt, dass er nicht mit dir zusammen sein kann.
15:43Du, ich kann ihn ehrlich gesagt gut verstehen.
15:45Ich auch.
15:46Aber das macht es nicht leichter.
15:47Du hast dich dafür entschieden, mit Toni zusammen zu sein.
15:51Wie ich das finde.
15:53Aber es war deine Entscheidung.
15:56Heute ist die Trauerfeier.
15:58Wenn David so deutlich gesagt hat, dass er dich nicht sehen will, solltest du nicht hingehen.
16:02Ich gehe hin wegen Amelie.
16:04Ich habe ihr noch nicht mal mein Beileid aussprechen können.
16:06Ich dachte, du warst bei ihr.
16:07Dann bin ich nicht dazu gekommen.
16:09Du willst da nicht zufällig hingehen, um David nochmal zu sprechen?
16:11Nein, ich akzeptiere seine Entscheidung.
16:14Ich will für Amelie da sein.
16:21Gabi, ich vermisse dich.
16:23Jeden Tag.
16:24Die Nächte sowieso.
16:26Ich möchte dich bei mir haben, dich und den Kleinen.
16:28Ich habe mir auch die Broschüren über die Kabelgruppen angeschaut.
16:31Und?
16:31Ja, manche sehen ganz nett aus.
16:34Man müsste einfach vorbeigehen und mit den Erzieherinnen sprechen.
16:37Ja, das können wir gerne machen.
16:38Man muss es unbedingt jetzt sein.
16:40Ich muss noch zum Kinderarzt.
16:42Wie, ist er krank?
16:43Nein, die üblichen U-Untersuchung.
16:44Und danach habe ich noch einen Termin bei der Bank.
16:46Und dann muss ich noch einkaufen gehen.
16:48Entschuldigung, darf ich mal?
16:49Gabi, ich habe nachgedacht.
16:50Und ich glaube, in meinem Leben muss es wieder eine Richtung geben.
16:54Frank, was soll das denn jetzt?
16:55Jetzt, wo die Scheidung läuft, bist du der Mensch, der in meinem Leben eine Richtung gibt.
16:59Eine neue Richtung.
17:00Gabi.
17:03Willst du mich heiraten?
17:06Du musst jetzt nicht gleich antworten.
17:07Das kommt jetzt sehr überraschend für mich.
17:09Ich habe dir doch gesagt, dass wir uns scheiden lassen.
17:11Ich habe, das heißt nicht, dass wir gleich heiraten müssen.
17:13Und vor allem nicht jetzt.
17:15Ich habe gedacht, du wünschst dir das.
17:18Seit Monaten jammest du mir die Ohren voll.
17:20Ich soll mich scheiden lassen und ganz für dich und deinen kleinen da sein.
17:23Und jetzt, wo ich Nägel mit Köpfen mache, da lässt du mich prompt auflaufen.
17:26Frank, ich will nicht dein Notnagel sein.
17:28Ja, glaubst du, ich mache dir einen Antrag, um mit irgendeinem Menschen verheiratet zu sein?
17:31Nein, ich will dich heiraten, weil ich mein Leben mit dir verbringen will, weil ich dich liebe.
17:36Ich würde dir wirklich gerne glauben.
17:37Ja, dann tust du doch einfach und sag ja.
17:39Nein, das ist alles zu plötzlich für mich.
17:42Und warum gerade jetzt?
17:43Weil Pierre einen anderen hat.
17:44Mein Vater und ich, wir hatten kein leichtes Verhältnis.
17:52In vielen Dingen waren wir unterschiedlicher Meinung.
17:55Und er war ein sehr starker Mensch.
17:57Er konnte seine Meinung immer sehr deutlich vertreten.
17:59Ich habe dir das nie gesagt, aber ich habe dich für deine Stärke immer bewundert.
18:09Und was ich dir auch nicht gesagt habe, was ich dir nie gesagt habe, ist, dass ich dich liebe.
18:17Ich werde dich vermissen.
18:18Ami, es tut mir so unendlich leid.
18:44Was ist denn eigentlich los?
18:45Ich verstehe das nicht. Was machen denn all die vielen Leute hier?
18:50Wir sind doch alle wegen Raphael gekommen.
18:53Sie wissen doch, was passiert ist.
18:56Wo ist der Junge eigentlich?
18:59Ich habe ihn gar nicht gesehen. Wo ist er?
19:01Amelie?
19:07Komm.
19:10Du musst hier nicht länger bleiben.
19:12Bring dich ins Haus.
19:12Amelie, ich bin immer für Sie da, wenn Sie mich brauchen.
19:29Jetzt sag mir endlich, wer dieser Typ ist.
19:31Ich werde den Teufel tun. Du kannst deine Frau fragen.
19:33Ex-Frau, wenn schon.
19:35Tja, dann kann es dir auch egal sein, mit wem sie sich trifft.
19:37Darum geht es doch überhaupt nicht. Ich mache mir Sorgen. Deswegen.
19:39Frank, du bist eifersüchtig.
19:43Pia will ihre neue Freiheit auskosten.
19:44Ja, das soll sie ja auch. Aber sie hat doch überhaupt keine Erfahrung.
19:47Natürlich, du wirst alles so haben wie früher.
19:49Pia für das Gemütliche und ich für die Abwechslung.
19:51Ich habe mich geändert.
19:53Ich weiß, es ist nicht optimal, aber das kommt noch.
19:56Du musst mich nur lassen.
19:57Tja, dann kann es dir auch egal sein, dass der neue Mann von Pia Herr Merz heißt.
20:03Wie? Dieser Friseur?
20:07Frank, vor ein paar Minuten war Pia noch deine Ex-Frau.
20:11Und jetzt tust du so, als wärst du noch mit ihr verheiratet.
20:14So viel zum Thema. Ich habe mich geändert.
20:16Geh jetzt bitte.
20:17Vanessa.
20:32Ich weiß ja nicht, wie das bei dir war, aber...
20:34Aber mein Vater hat dich unendlich geliebt. Das weiß ich.
20:39Das hast du schön gesagt.
20:42Die Post.
20:42Die Post.
20:47Das sind alles nur Kondolenzschreiben.
20:50Den Brief von Janka, den... den habe ich auch noch nicht gelesen.
20:54Ich hole ihn dir.
21:02Vater?
21:07Wer ist da?
21:10Was... was wollen Sie damit erreichen?
21:12Lassen Sie uns in Ruhe, Sie Schwein!
21:17Das war ein Mann, der behauptet hat, er sei Raphael.
21:20Das war garantiert, Karl.
21:21Aber warum sollte er sowas tun?
21:23Karl hat meinen Vater umgebracht.
21:26Und dann sein Handy geklaut und jetzt versucht, er über dich an das Geld ranzukommen.
21:29Aber das macht doch keinen Sinn.
21:31Doch. Wir wissen so gut wie nichts über den Tod meines Vaters.
21:34Vielleicht war das kein Unfall, sondern Sabotage.
21:36Alles, was ich weiß, ist, dass mein Vater erpresst worden ist und kurze Zeit später ist er... tot.
21:41Karl hätte doch überhaupt nichts davon.
21:44Er will sein Geld.
21:45Ich brauche unbedingt mehr Informationen über diesen Mann.
21:49Vielleicht kann mir hier eh was weiterhelfen.
21:51Vielleicht war es auch einfach nur ein Taschendieb oder...
21:53oder jemand, der Raphaels Handy gefunden hat.
21:57Früher oder später wird Karl hier wieder auftauchen.
21:59Und dann wird er Geld von dir verlangen, was du nicht hast.
22:01Das ist so nicht ganz richtig.
22:03Das ist so nicht.
22:33Was ist denn los?
22:38Ich habe dir gestern noch gesagt, dass ich dich jeden Tag glücklich machen will.
22:41Und heute machst du so ein Gesicht?
22:43Ich war bei der Trauerfeier von Raphael von Ahrensberg.
22:45Warum machst du das?
22:49Warum gehst du da hin?
22:50Er war Amelies Sohn.
22:53Er ist tödlich verunglückt.
22:54Ich kannte ihn.
22:55Mach so, was du willst.
22:58War er auch da?
22:59Ich denke, du wolltest für die Gräfin da sein.
23:04Für die arme, alte Gräfin.
23:05Und dann ist es immer wieder David.
23:06Hör auf.
23:08Warum zerstörst du unser Glück?
23:09Toni, ich war auf einer Trauerfeier.
23:11Das ist nichts Schlimmes.
23:12Das ist völlig absurd.
23:14Verstehst du das denn gar nicht?
23:16Der macht dir doch nur was vor mit seinem Schloss.
23:18Mit der Musik.
23:18Und jetzt mit der Trauer.
23:19Das ist doch nur eine Nummer von dem.
23:20Ehrlich gesagt, glaube ich, dass wir uns beide nur was von machen.
23:27Wie meinst du das?
23:28Du wolltest mich glücklich machen.
23:32Aber wir beide sind nicht glücklich.
23:34Aber wir können das werden.
23:36Du hast recht.
23:40Ich war nicht wegen Amelie bei der Trauerfeier.
23:45Ich war da, weil ich dahin gehöre.
23:47Lena, das tust du nicht.
23:49Ich wollte dich glücklich machen.
23:50Ich hab's versucht.
23:53Ich hab's wirklich versucht.
23:57Aber ich schaff's nicht.
23:59Wir sind unglücklich.
24:01Und deswegen geh ich jetzt.
24:05Geh doch.
24:20Und wie von Janka.
24:41Sie schreibt, sie braucht meine Hilfe nicht mehr.
24:47Anscheinend wird sie schon in den nächsten Tagen freigelassen.
24:50So schnell?
24:51Ja.
24:53Wahrscheinlich kann die Kripo die Anklage gegen sie nicht nachweisen.
24:56Keine Ahnung.
24:56Auf jeden Fall will sie weg aus Köln und zurück zu ihrer Mutter.
25:02Umso besser.
25:03Seine Sorge weniger.
25:06Vanessa hat einen Anruf bekommen.
25:07Von dem Handy meines Vaters.
25:09Was?
25:10Wie kann das denn möglich sein?
25:11Karl.
25:15Ich bin mir sicher, er hat meinen Vater umgebracht.
25:18Und jetzt versucht er über Vanessa an das Geld ranzukommen.
25:20Das sie natürlich nicht hat.
25:22Falsch.
25:24Mein Vater hat seine Lebensversicherung auf Vanessa abgeschlossen.
25:28Karl muss das irgendwie mitbekommen haben.
25:29Auf jeden Fall.
25:29Na ja, wahrscheinlich hat er, hat er meinen Vater so lange unter Druck gesetzt, dass er einfach...
25:33Hey, hey, hey, David, das kann sein.
25:34Muss aber nicht.
25:35Ich muss doch irgendwas unternehmen.
25:37Ich kann doch nicht einfach hier so rumsetzen und nichts tun.
25:39David, David, du kannst...
25:39Alles ist nur hier rum und du kannst nichts tun.
25:41Du kannst noch nichts tun.
25:42Das macht dein Vater auch nicht wieder lebendig.
25:45Mensch.
25:52Weißt du, was das Letzte war, was Sie eben gesagt haben?
25:55Hm?
25:56Das Allerletzte.
25:59Dass ich jeglichen Respekt vor ihm verloren habe.
26:06Das ist doch in Ordnung.
26:09Nein, das ist nicht in Ordnung.
26:19Herr Sander, ich muss wissen, was sich hier abspielt.
26:21Und vor allem, ob ich mich in der Abteilung auf alle verlassen kann.
26:24Ja, natürlich.
26:26Denn wir wollen ja beide nicht, dass eine interne Untersuchung eingeleitet ist.
26:29Es wird.
26:31Oder?
26:35Vergiss es!
26:42Es ist alles gesagt!
26:44David!
26:44Ich danke, dass du zur Trauerfeil gekommen bist.
26:54Obwohl ich dich weggeschickt hatte.
26:57Ist doch klar.
26:58Ich kann es gut nachfühlen.
27:00Ich habe eine Bitte an dich.
27:01Ja.
27:02Meine Großmutter geht es nicht sehr gut.
27:06Das habe ich gemerkt.
27:08Sie kann sich an gar nichts mehr erinnern.
27:11Ich glaube, sie steht einfach unter Schock.
27:13Der Tod von deinem Vater hat sie ziemlich mitgenommen.
27:15Hm.
27:15Uns alle.
27:20Ich dachte, vielleicht...
27:21Vielleicht tut es ihr gut, wenn...
27:23Wenn du in ihrer Nähe bist.
27:27Ich kenne sonst keinen, dem sie so vertraut und bei dem sie sich so wohlfühlt.
27:31Sie braucht dich jetzt.
27:40Ich habe mich von Toni getrennt.
27:42Besuch für Frau von Arnsberg.
28:00Sie ist schon wieder.
28:02Ich möchte jetzt sehr gern zu Frau von Arnsberg.
28:05Die Gräfin ist auf ihrem Zimmer.
28:07Aber sie steht immer noch unter Schock und sie ist wirklich nicht in der Verfassung Besuch zu empfangen.
28:11Ich bin nicht irgendein Besuch.
28:13Amelie und ich stehen uns ja nahe.
28:15Das kann ja alles sein.
28:17Aber trotzdem, heute ist es wirklich unpassend.
28:19Ich bleibe jetzt hier so lange stehen, bis sie mich zu ihr lassen.
28:24Amelie, da bist du ja.
28:27Wie fühlst du dich?
28:28Ich habe mir große Sorgen gemacht.
28:30Ja, ich mir auch.
28:31Ich kann Minnie nirgendwo finden.
28:33Minnie geht es bestimmt sehr gut.
28:35Vielleicht ist sie im Schlosspark.
28:37Im Schlosspark?
28:38Wo denn?
28:39Ich habe sie da überall vergeblich gesucht.
28:42Amelie?
28:43Wer sind sie eigentlich?
28:45Amelie, ich bin dein Tristan.
28:48Kennst du mich wirklich nicht?
28:54Ein Verhältnis unter Kollegen sorgt immer für Unruhe.
28:58Ich kann Ihnen das zwar nicht verbieten, aber glücklich bin ich darüber nicht.
29:01Ich mache wirklich keinen Unterschied zwischen Frau Keller und zum Beispiel Herrn Evers.
29:04So, meinen Sie.
29:08Und wie bitte schön wollen Sie einen klaren Kopf bewahren, wenn Sie die Mutter Ihres Kindes in eine Gefahrensituation schicken müssen?
29:14Und sind Sie der Meinung, dass Sie in letzter Zeit einige Entscheidungen getroffen haben, so wie ich das von Ihnen erwarte?
29:19Ich habe es Ihnen schon gesagt.
29:21Ich habe alles im Griff.
29:22Da habe ich inzwischen so meine Zweifel.
29:24Sie lassen sich erst mal beurlauben und kommen erst wieder zurück, wenn Sie Ihr Privatleben in Ordnung gebracht haben.
29:30Ihr Job verlangt volle Konzentration.
29:32Immerhin geht es ja auch um Menschenleben.
29:34Ich habe gedacht, es ist richtig, wenn ich bleibe, dass ich das machen müsste.
29:42Ich weiß, du hast es so sehr versucht.
29:44Aber wenn ich bleibe, dann würde ich Toni irgendwann hassen.
29:47Und den Mann, den ich liebe, den habe ich weggeschickt.
29:50Der Mann, den du liebst, der wird immer auf dich warten.
29:53Du musst nicht mehr warten.
29:55Ich bin da, wenn du mich noch willst.
29:58Lena, du bist alles, was ich will.
30:00Boah, Papa, weißt du was?
30:14Ich musste heute vor der ganzen Klasse singen.
30:16Das fand ich erst total peinlich, aber dann habe ich an Lena gedacht.
30:21Bist du wieder krank?
30:23Nein, nein, das geht schon.
30:25Oh, es sind nur kopfweh.
30:26Ich bin gleich wieder weg.
30:28Wo ist Lena?
30:30Lena.
30:32Lena, komm gleich wieder.
30:34Ihr habt euch gestritten.
30:37Aber warum denn? Ich denke, ihr habt euch doch lieb.
30:40Ja, das haben wir ja auch.
30:42Aber manchmal, da baue ich halt Mist.
30:45Dann ist sie sauer auf mich.
30:46Aber jetzt frag mich nicht gleich wieder, warum.
30:49Wir Erwachsene sind halt ein bisschen dumm.
30:51Kommt ihr zurück?
30:54Ja, klar.
30:56Wenn wir sie davon überzeugen, dann...
30:58Koche doch einfach was Schönes.
31:00Dann vielleicht nur die mit Pesto.
31:02Die magst du doch so gerne.
31:03Das ist...
31:04Das ist ein super Plan.
31:06Damit kriegen wir sie zurück.
31:08Das ist genial, mein Großer.
31:08Ja.
31:10Ja.
31:30Ja.
31:31Untertitelung des ZDF, 2020
32:01Endlich
32:02Ich musste dich vorhin abwürgen
32:04David stand direkt neben mir
32:06Und Rafael, er hat deinen Namen auf dem Display gesehen
32:09Ja, sowas habe ich mir gedacht
32:10Wie hat er reagiert?
32:12Ich musste irgendwas improvisieren, aber ich glaube, er hat es geschluckt
32:14Ich besorge mir sofort deine neue Nummer
32:16Und du solltest meinen Namen auf deinem Display ändern
32:18Ja, das ist gut, das mache ich
32:20Und, wie geht's dir?
32:22Wirland ist schön
32:23Aber nicht ohne dich
32:25Ich sitze die meiste Zeit im Hotel
32:27Und bei dir? Läuft alles nach Plan?
32:29Ja, der Pilot hat sein Geld bekommen
32:31Und hat glaubhaft versichert, dass du in der abgestürzten Maschine warst
32:35Stellen sie dir unangenehme Fragen?
32:38Ja, nach ein paar Rundflügen über dem Meer
32:39Haben sie wegen eines Sturmtiefs die Suche nach dir aufgegeben
32:42Du wurdest offiziell für tot erklärt
32:45Heute war übrigens deine Trauerfeier
32:47Wie geht es Mutter dabei?
32:50Schlecht
32:51Sie steht unter Schock und ist kaum ansprechbar
32:53Ich möchte, dass du dich gut um sie kümmerst
32:55Das tue ich doch
32:57Deine Mutter ist eine starke Person
32:59Jetzt muss nur noch die Versicherung, die 6 Millionen auszahlen
33:04Und Karl deine Schulden als Verlust abschreiben
33:06Ich habe nämlich nicht vor, mit irgendjemandem das Geld zu teilen
33:08Kann ich ja nur hoffen, dass ich nicht irgendjemand für dich bin
33:11Du bist der Mann, der mir fehlt
33:13Nur noch ein paar Wochen
33:14Dann geht's für uns ab nach Südamerika
33:16Bis bald
33:19Du fehlst mir auch
33:20Bis bald
33:21Du bist der Mann, der mir fehlt
33:26Rührend
33:27Bist aber schnell über dein Trauerjahr hinweggekommen, Schwesterchen
33:30Was spielst du hier eigentlich rum und lauscht, ne?
33:33Mann, du solltest vorsichtiger sein, wenn du mit Raphael telefonierst
33:36Wir wollen doch beide nicht, dass jemand anders was davon mitbekommt, oder?
33:39Ja
33:39Du bist der Mann, du solltest vorsichtiger sein, wenn du mit Raphael telefonierst
33:53Du bist der Mann, du solltest vorsichtiger sein, wenn du mit Raphael telefonierst
34:07Du bist der Mann, du solltest vorsichtiger sein, wenn du mit Raphael telefonierst
34:10Du bist der Mann, du solltest vorsichtiger sein, wenn du mit Raphael telefonierst
34:37Ich bin wieder in mein altes Zimmer gezogen, wenn das in Ordnung ist
34:52Toni, ihr habt euch wieder gestritten
34:57Ja, aber diesmal ist alles anders
34:59Ich sehe da etwas, das habe ich schon ganz lange nicht mehr bei dir gesehen
35:03Wirklich?
35:05Was denn?
35:07Du bist glücklich, du strahlst
35:09Ja, das bin ich
35:11Oh, guten Tag, Pierre
35:17Hallo David
35:20Hallo
35:21Schön, dich zu sehen
35:23Also gut, ich habe da noch eine ganz wichtige Sache zu erledigen und das mache ich jetzt mal
35:33Ich muss mich auch anziehen
35:41Ich habe Luca versprochen, mit ihm auf den Bordsplatz zu gehen
35:45Okay
35:45Ja, dann fahre ich zurück nach Hause und kümmere mich um Großmutter
35:50Grüße Sie von mir
35:51Ich komme Sie bald besuchen
35:53Okay, das mache ich
35:55Moment
35:56Ich glaube, das ist schon ganz gut
35:59Vollkommen okay
36:02Okay
36:02Okay
36:03Tschüss
36:09Hör auf, mich so glücklich zu machen, sonst klatsche ich
36:20Ich bin unschuld
36:21Du bist nicht unschuld
36:22Genau
36:22Jetzt kann ich nicht mehr gehen
36:35Entweder ich gehe
36:37Wenn du dich noch einmal Alena traust, kann ich mir nichts mehr garantieren
36:54Jetzt hören Sie doch auf, hier den starken Mann zu spielen
36:56Und jetzt hau ab
36:57Aber ganz, ganz schnell
37:00Es ist aus, das wissen Sie
37:01Weil wir uns einmal gezankt haben, das kommt in jeder Ehe vor
37:04Denkst du, du kannst gleich wieder dazwischen funken oder was?
37:06Merken Sie eigentlich überhaupt nicht, dass Lena völlig unglücklich ist mit Ihnen?
37:09Du hast keine Ahnung, was uns verbindet
37:11Doch, Ihre Krankheit, mit der Sie Lena erpressen
37:17Aber damit
37:18Bringen Sie sie jetzt auch nicht mehr zurück
37:20Hau ab
37:22Sie liebt sie nicht mehr
37:25Hau ab
37:28Hau ab
37:29Tony?
37:33Tony?
37:34Tony?
37:35Tony?
37:36Tony?
37:37Tony?
37:38Verfolgst du mich etwa?
37:50Reichtum macht beliebt
37:51Und Trittbrettfahrer sind unbeliebt
37:54Also, was willst du?
37:55Wissen, wie hoch mein Anteil ist
37:57Also, ich hab gedacht, wir machen halbe-halbe
38:02Echt?
38:05Nein
38:06Ich wollte nur sehen, wie gierig du bist
38:08Ich bräuchte einen kleinen Vorschuss, Anke
38:11Nenn mich nicht so
38:12Du weißt ganz genau, dass wir warten müssen, bis die Versicherung bezahlt hat
38:16Gar nicht so viel
38:18Zehntausend würden reichen
38:20Ja, klar
38:22Und mit dem Geld gehst du dann shoppen
38:23Und jeder fragt sich, woher eine kleine Bedienstete so viel Geld hat
38:27Das war, wie dämlich bist du eigentlich?
38:35Sven K
38:36Geh einfach nicht ran
38:38Ja?
38:44Hallo, meine Liebe
38:45Kann es sein, dass Sie unsere kleine Abmachung vergessen haben?
38:50Sie haben doch mitbekommen, was in den letzten Tagen passiert ist
38:52Auf meinem Kontostand ist aber nichts passiert
38:55Und das macht mich ein bisschen sauer
38:57Ich habe nichts
38:58Ich kann überhaupt nichts zahlen
39:00Sie wissen, was das heißt
39:01Sie haben jetzt zwei Möglichkeiten
39:03Sie können weiter Stress machen, mich bedrohen oder entführen
39:06Oder sogar erschießen
39:07Aber alles mit dem Risiko, dass unser Sicherheitsdienst oder die Polizei Ihnen auf die Füße tritt
39:12Die zweite Möglichkeit
39:15Sie warten circa vier bis sechs Monate
39:17Bis die Versicherung, die Lebensversicherung meines Mannes auszahlt
39:21Und dann bekommen Sie Ihr Geld
39:22Also, wie sieht's aus?
39:25Gut, ich warte
39:27Eine kluge Entscheidung
39:28Halten Sie mich auf dem Laufen
39:30Denn wenn ich in sechs Monaten das Geld nicht habe
39:32Dann reden wir nicht mehr miteinander
39:33Dann anle ich
39:36Du weißt, dass ich Toni sehr mag
39:45Aber irgendwie
39:47Irgendwie tut er mir auch leid
39:49Toni hat sich in den Kopf gesetzt, dass er nur mit mir glücklich sein kann
39:53Aber wir beide sind unglücklich
39:55Er will es einfach nicht wahrhaben
39:57Er ist blind oder
39:59Es ist ihm egal
40:00Er sieht eben nur sich selbst
40:02Eben
40:03Er will mich besitzen
40:04Toni kann nur glücklich sein, wenn er mich loslässt
40:11Ja
40:13Im Loslassen mache ich ja auch gerade so meine Erfahrungen
40:17Das ist wirklich nicht so leicht
40:21Oh Mama
40:24Ich wünsche mir nur, dass du strahlst
40:28Dass du wieder strahlst
40:29Das gleiche wünsche ich mir doch auch für dich
40:33Ich bin glücklich
40:35Ich könnte die ganze Welt umarmen
40:37Mein Mädchen
40:40Das hast du so verdient
40:43David
40:51Hast du mich schon vermisst?
40:53Ich bin im Krankenhaus
40:54Was?
40:57Bist du verletzt?
40:59Ist was passiert?
41:01Nein, Lena
41:02Toni hatte einen schlimmen Anfall
41:04Die Ärzte bereiten ihn gerade auf eine Not-OP vor
41:07Ich konnte den nicht früher anrufen
41:08Es musste alles ziemlich schnell gehen
41:11Wird Tonis
41:13Sieht nicht gut aus, Lena
41:17Sie waren shoppen
41:29Womit haben Sie denn das alles bezahlt?
41:31Mit Geld?
41:32Das Sie nicht haben
41:33Ich bekomme in diesem Schloss allmählich eine Krise
41:35Ich kann nicht mehr in Ruhe shoppen gehen, ohne dass die alte Schachtel in meine Tüten schaut
41:38Wieso? Vergiss doch sowieso alle fünf Minuten
41:40Ich bin glücklich
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