- vor 1 Tag
Kategorie
🎥
KurzfilmeTranskript
00:00Du stirbst?
00:01Warum sollte ich dir das glauben?
00:02Janka.
00:03So bekomme ich endlich Luca wieder.
00:05Vergiss es.
00:07Ich bin seine Mutter. Ihr könnt mir meinen Sohn nicht wegnehmen.
00:09Habt du das verstanden, Toni?
00:11Frau Mama ist liquide?
00:13Dann sollten wir Sie vielleicht bitten, die Schulden Ihres Sohnes zu begleichen.
00:16Ich brauche noch ein paar Tage.
00:17Sie haben 48 Stunden, um die Million zu bezahlen.
00:21Wissen Sie, an wen Sie mich erinnern?
00:23Robert De Niro.
00:24Robert De Niro, na klar.
00:26Ja, tun Sie mir einen Gefallen.
00:28Sagen Sie den Satz.
00:29Sie reden mit mir?
00:30Besser als das Original.
00:32Es wird ganz schön leer hier sein ohne Großmama.
00:35Ja, ohne sie fehlt was.
00:37Ohne dich auch.
00:40Ich werde immer an dich denken.
00:42Dich an dich.
00:44Lena hat mich heute schon zu einer Hirnspezialistin geschleppt.
00:46Ist diese Ärztin dann käuflich?
00:47Vielleicht ist ja eines von den Mädels, die bei ihr arbeiten.
00:49In einem Gehalt unzufrieden oder so.
00:51Astrozytom ersten Grades.
00:53Aber sie wollte sich nicht bestechen lassen.
00:55Also gibt es auch keine falsche Diagnose.
00:58Ich muss sterben.
01:01Du darfst den Mut jetzt nicht verlieren.
01:02Versprich mir das.
01:03Verlass mich nicht.
01:05Bleib bei mir, Lena.
01:07Für immer.
01:10Ich hätte mich nie auf Sie einlassen dürfen.
01:12Ich könnte es auch nicht ertragen, aus Mitleid geheiratet zu werden.
01:15Toni?
01:16Vanessa?
01:17Steckt er etwa doch unter einer Decke?
01:19Untertitelung.
01:21Untertitelung.
01:23Untertitelung.
01:25Untertitelung.
01:27Untertitelung.
01:28Untertitelung.
01:29Untertitelung.
01:31Untertitelung.
01:32Untertitelung.
01:33Untertitelung.
01:34Untertitelung.
01:35Untertitelung.
01:36Untertitelung.
01:37Untertitelung.
01:38Untertitelung.
01:39Untertitelung.
01:40Untertitelung.
01:41Untertitelung.
01:43Untertitelung.
01:44Untertitelung.
02:11Untertitelung.
02:12Untertitelung.
02:13Untertitelung.
02:14Untertitelung.
02:15Untertitelung.
02:16Untertitelung.
02:17Untertitelung.
02:18Untertitelung.
02:19Untertitelung.
02:20Untertitelung.
02:21Untertitelung.
02:22Untertitelung.
02:23Untertitelung.
02:24Untertitelung.
02:25Untertitelung.
02:26Untertitelung.
02:27Untertitelung.
02:28Untertitelung.
02:29Untertitelung.
02:30Untertitelung.
02:31Untertitelung.
02:32Untertitelung.
02:33Untertitelung.
02:34Untertitelung.
02:35Untertitelung.
02:36Untertitelung.
02:37Untertitelung.
02:38Untertitelung.
02:39Untertitelung.
02:40Untertitelung.
02:41zugucken, wie sich Ihr Mann seinem Schicksal
02:42ergibt. Das geht Sie überhaupt nichts an.
02:45Nur weil Sie ihm Geld gegeben haben,
02:46heißt es noch lange nicht, dass Sie sich in unsere Ehe
02:48einmischen können. Genau das habe ich auch gesagt.
02:52Gut.
02:53Offensichtlich ist meine Hilfe
02:55hier nicht gewollt. Stattdessen werde ich
02:56angegriffen. Mit meiner
02:58Unterstützung können Sie in Zukunft nicht mehr rechnen.
03:06Stellen Sie einfach alles hierher, ja?
03:11Hier, das ist für Sie.
03:17Kommt in hier kein Page,
03:19es fängt ja sehr gut an.
03:21Frau von Ahrensberg,
03:23herzlich willkommen im neuen Zuhause.
03:25Das ist nicht mein Zuhause.
03:27Maria Schröder, ich bin Ihre
03:29Hausdame. Ich helfe Ihnen
03:31mit dem Begriff. Das lassen Sie mal
03:33viel zu schwer für Sie. Ich denke,
03:34zu dritt schaffen wir das schon.
03:36Ja, mein Kleiner, wer bist du denn?
03:38Du bist ja süß. Wie heißt du denn?
03:41Bitte reden Sie mit Minnie nicht
03:43und mit einem Kleinkind.
03:45Und ich kann das auch gar nicht leiden.
03:48Ja, wir haben Sie schon
03:49früher erwartet.
03:50Hat mein Sohn Sie nicht benachrichtigt?
03:52Nein.
03:53Hätte er aber tun sollen.
03:55Kinder sind nicht immer so, wie wir es erwarten.
03:58Nicht wahr?
03:59Ja, das stimmt.
04:01Haben Sie auch Kinder?
04:02Ja, zwei.
04:03Bitte vorsichtig, ja?
04:05Natürlich.
04:06Und wieso arbeiten Sie dann hier?
04:09Einer muss ja das Geld verdienen.
04:11Und Ihr Mann?
04:12Ich habe ihn verlassen.
04:15Herzlich willkommen.
04:17Wenn Sie möchten, helfe ich Ihnen beim Auspacken und Einsortieren.
04:20Ich weiß nicht, ob ich das auch will.
04:22Hallo.
04:36Hallo.
04:36Hallo.
04:38Vitaminnachschub.
04:41Das reicht ja, bis Benjamin zur Schule kommt.
04:44Aber sehr lieb von dir.
04:45Danke.
04:46Weißt du was?
04:49Benjamin und ich haben unseren ersten Spaziergang gemacht.
04:52Schon?
04:53Ja.
04:54Wir sind den Flur einfach ein bisschen hoch und runter gelaufen.
05:00Darf ich eine Birne haben?
05:02Ja klar, hier.
05:03Danke.
05:04Sonst noch was?
05:07Wickeltisch, Windeln, Babyzahnbürste, Babyhaarbürste, Haus, Swimmingpool, Auto.
05:13Deine Mutter will mich veräppeln, weißt du.
05:15Kannst du immer sagen, dass ich das alles nur gut mit euch meine?
05:17Moment, hör auf, den kleinen Benjamin auf deine Seite zu ziehen.
05:22Ja, bitte?
05:25Frau Keller, wir können jetzt.
05:28Benjamin muss noch zu untersuchen.
05:30Okay, ich warte hier.
05:31Du kommst mit.
05:32Okay.
05:32So, und jetzt will ich endlich wissen, warum du auf Vanessa losgegangen bist.
05:45Das hast du doch gesehen.
05:47Erst macht sie einen auf Mutter Teresa und dann ist sie sauer, wenn ich nicht mitspiele.
05:49Und deswegen wirst du handgreiflich?
05:53Sie hat mich provoziert.
05:54Das ist ihre Spezialität.
05:56Sie hat gesagt, dass du mich nur aus Mitleid geheiratet hast.
05:59Was?
06:00Stimmt das.
06:02Hast du mich nur aus Mitleid geheiratet?
06:03Nein, Toni.
06:06Du kennst Vanessa kaum.
06:08Sie liebt es zu provozieren.
06:10Dafür hasse ich sie.
06:11Ah, genau so ging es mir vorhin auch.
06:14Und dann bin ich auf sie losgegangen.
06:15Ja, aber in einem hat Vanessa recht.
06:17Du musst kämpfen.
06:18Kämpfen?
06:20Gegen was?
06:21Das Ding ist in mir drin.
06:22Ich bin mein eigener Feind.
06:24Ich bin so hilflos.
06:26Toni, ohne festen Lebenswillen.
06:29Da kann selbst eine Koryphäe wie Frau Dr. Thilmer nichts ausrichten.
06:31Du musst das machen.
06:35Ich habe Angst, Lena.
06:37Die Angst ist unser größter Feind.
06:40Du musst versuchen, sie klein zu halten.
06:43Wir gehen morgen zu dem Termin.
06:46Versprichst du mir das?
06:47Ich versprichst du mir das?
06:48Ich versprichst du mir das?
06:49Ich versprichst du mir das.
06:50Amen.
07:20Amen.
07:50Amen.
08:20Amen.
08:50Amen.
09:21Es ist ohnehin alles anders.
09:23Ach, keine Sorge.
09:24Sie werden sich schnell eingewöhnen.
09:26Warten Sie erst mal ab, bis Sie Freunde gefunden haben.
09:31Alle sind schon sehr gespannt auf die Neue.
09:34Ich hasse es, die Neue zu sein.
09:37Ich stehe Ihnen bei.
09:39Was, ist es so schlimm, dass Sie mir beistehen müssen?
09:44Es ist hier wie überall.
09:45Es gibt reizende Leute, nette und weniger nette.
09:48Na, dann hoffe ich doch, dass Sie mich zuerst den netten Leuten vorstellen, ja?
09:52Sie können sich auf mich verlassen.
09:53Und ich habe da schon eine Idee.
09:55Also, das Abendkleid, das lassen Sie gleich im Koffer.
09:58Das kann ich hier ohnehin nicht anziehen.
10:00Aber doch.
10:01Wenn, dann hier.
10:06Darf ich Ihnen eine ganz direkte Frage stellen?
10:10Ja, nur zu.
10:13Wollten Sie Ihre Kinder loswerden oder wollten Ihre Kinder Sie?
10:18Na, das ist wirklich eine sehr direkte Frage.
10:23Ich habe einen Sohn und einen Enkel, der mir sehr zugetan ist und ich ihm auch.
10:33Und beide leben ihr eigenes Leben. Es sei denn, Sie brauchen etwas.
10:36Na, hören Sie mal. Mein Enkel ist ein international anerkannter Musiker.
10:44Es war der richtige Schritt, hierher zu kommen, Frau von Ahrensberg. Ich bin mir ganz sicher.
10:48Na ja, ich weiß nicht.
10:53Keiner hat es verdient, allein zu bleiben. Ich versichere Ihnen, Sie werden hier Spaß haben.
10:59Was?
11:04Hey, er hat mich angelächelt.
11:06Ich muss dich leider enttäuschen, aber das war ein enges Lächeln.
11:09Weißt du, Neugeborene können gar nicht lächeln. Das passiert einfach so.
11:12Ist aber trotzdem süß aus. Fast wie dein Lächeln.
11:14Ja, bitte.
11:16Was machst du denn hier?
11:20Tut mir leid, dass ich störe, aber ich habe dich weder zu Hause noch auf dem Handy erreicht.
11:25Worum geht es denn?
11:26Du hast gleich Dienst.
11:27Nee, laut Plan habe ich es frei.
11:29Das hat sich geändert. Raim, es ist krank. Du musst für ihn einspringen.
11:32Und dann ruft doch den Pleitgen an. Der hat sich gerade frisch geschieden und ist froh, wenn er arbeiten darf.
11:35Ich meine, ich werde hier gebraucht.
11:36Du willst doch nicht ernsthaft mit deinem Vorgesetzten darüber diskutieren, wie er den Dienst einteilt.
11:40Du tust, was ich dir sage, klar?
11:41Ich möchte nicht, dass ihr vor dem Baby streitet.
11:44Mach's gut, ich muss leider arbeiten. Bis später.
11:54Das ist kein Dienstzimmer, Frank.
12:06Peter muss aber wirklich einspringen.
12:08Ach komm, red dich nicht raus. Es geht dir um was anderes.
12:19Gabi, es ist noch so viel zwischen uns.
12:22Frank, bitte.
12:24Was ist denn mein Kleiner?
12:29Wie soll das weitergehen, Frank?
12:32Ich möchte, dass du jetzt gehst.
12:35Hey.
12:42Tja, alles wird dir gut.
12:47Und wie war deine erste Nacht in Hohenried?
12:50Ach wunderbar.
12:51Die Matratze ist zwar ein bisschen hart, aber sonst...
12:55Aber sonst?
12:56Ja, Mini fühlt sich hier pudelwohl.
12:58Und du?
12:59Ich?
13:01Ich bin die Neue.
13:03Das ist äußerst spannend.
13:05Hey.
13:06Ich soll dich ganz lieb von Tom grüßen. Der ist gerade vorbeigekommen.
13:10Na, dann will ich euch nicht von der Arbeit abhalten.
13:13Grüße Tom noch schön von mir, ja?
13:15Ja, das mach ich.
13:16Ich...
13:17Ich rufe dich später nochmal an.
13:19Und?
13:20Vermisst sie das Schloss schon?
13:22Ich glaube schon.
13:24Aber sie gibt sich alle Mühe, das zu kaschieren.
13:26Ich meine, es war ihre Entscheidung wegzugehen.
13:29Wird sich in dieser Seniorenresidenz schon gut einleben.
13:32Hast du nicht gesagt, das ist eher ein Fünf-Sterne-Hotel?
13:36Hast du dir den Song schon angehört, den ich dir heute Morgen gemailt habe?
13:39Der ist mir ja gestern Nacht noch eingefallen.
13:42Und?
13:43Ja, der ist wirklich sehr ergreifend.
13:45Aber?
13:46Wir brauchen was anderes.
13:47Wieso denn? Eine Liebesmelodie, die muss ans Herz gehen.
13:50Wo ist das Problem?
13:51Das Problem ist, es geht hier um nur Romantic Comedy.
13:54Dein Song klingt eher nach Romy und Julia kurz vor dem Abgang in die ewigen Jagdgründen.
13:58Na und? Nicht jede Love-Story hat ein Happy End.
14:01Oh Mann, David, hatten wir das nicht schon mal, hm?
14:04Nochmal ganz langsam.
14:06Deine Love-Story mit Lena mag den Bach runtergehen.
14:10Ja, und das tut mir wirklich sehr, sehr leid, das weißt du.
14:13Nur für mein Liebespaar geht es heiter, heiter, immer weiter.
14:16Sorry, aber mir ist der Sinn für die Leichtigkeit des Lebens kurzfristig abhandengekommen.
14:21Und jetzt? Soll ich irgendwelche netten Songs für eine Romantic Comedy komponieren?
14:26Ja, Mann, das ist schließlich dein Job.
14:30Dann musst du dir einen anderen Komponisten suchen.
14:33Okay.
14:35Wie du meinst.
14:37Hey, was?
14:41Mann, David.
14:44So ein musikalisches Genie wie dich findet man einfach nicht an jeder Straßenecke.
14:48Also bitte komm, lass uns arbeiten, hm?
14:52Tralala.
14:53Weiter, heiter, immer weiter.
14:59Okay.
15:03Frau von Ahrensberg?
15:05Frau von Ahrensberg!
15:06Möchten Sie den Garten und das Gelände kennenlernen? Ich würde es Ihnen gerne zeigen.
15:12Haben Sie Angst, dass ich mich verlaufe? Ich bin nicht dement.
15:17Haben Sie gewusst, dass das hier früher ein Internat war für höhere Töchter?
15:21Ich habe natürlich. Ich bin doch hier in der Gegend aufgewachsen. Meine beste Freundin ist hier zur Schule gegangen. Die Ärmste.
15:28Aber Sie, Sie waren nicht hier?
15:30Oh nein, Gott sei Dank. Ich war in der Schweiz. Aber Internat bleibt Internat. Es ist eben nicht das eigene Zuhause.
15:40Schauen Sie mal da. Späte Besucher haben Ihre Spuren hinterlassen.
15:46Naja, an so ein Herz kann ich mich auch noch dunkler erinnern.
15:49Ihr Mann?
15:50Nein.
15:53Was ist das nur? Eben war man noch jung und jetzt wird man in einem Altersheim durch einen Park geführt.
16:02Betrachten Sie es als Luxushotel. Als Luxushotel mit einem Grundum-Sorglos-Paket.
16:08Sie haben alle Möglichkeiten. Es liegt an Ihnen.
16:11Und wenn Sie zu gar nichts mehr Lust haben, dann kommen Sie in meinen Tai-Chi-Kurs. Immer Montags um sechs.
16:18Sparen Sie sich Ihre Vorschläge. Ist doch nur Beschäftigungstherapie.
16:23Tai-Chi hält nicht nur körperlich fit. Es vertreibt auch trübe Gedanken.
16:28Ich würde mich freuen.
16:31Na ja, mal sehen. Gibt es hier nicht ein paar Menschen, die anständig Brit spielen?
16:35Bestimmt. Ich kümmere mich da drum.
16:37Aber keine Anfänger?
16:57Ciao, ciao, Amelie.
16:59Sensibilität war noch nie deine Stärke. Schade. An dir sieht da irgendwie Halbseiten aus.
17:04Was machst du überhaupt hier?
17:08Ich finde, es bringt nichts, wenn hier alles leer steht und verstaubt. In diese Räume muss neues Leben.
17:15Vergiss es.
17:18Wer weiß, wie das Schicksal mit uns spielt.
17:22Und wir eines Tages vielleicht doch noch ein Paar werden und hier zusammenleben.
17:27Schöner Albtraum.
17:29Es war ja nur ein Scherz.
17:30Ah.
17:32Ich finde aber, man kann hier wirklich einiges draus machen. Vielleicht sollten wir über eine Vermietung nachdenken.
17:36Das Schloss gehört meiner Großmutter und sie ist hier immer noch zu Hause.
17:40Wer weiß, vielleicht kommt es hier zurück.
17:42Hier bleibt alles so, wie es war.
17:43Wie ein Vogel im Käfig.
17:44Raphael.
17:45So schnell habe ich gar nicht mit dir gerechnet.
17:46Ich muss doch sehen, wie es dir in deinem neuen Zuhause geht.
17:47Na wunderbar. Sieh dich nur um, es ist nicht herrlich hier.
17:48Ach, ein...
17:49Wie ein Vogel im Käfig.
17:50Wie ein Vogel im Käfig.
17:52Raphael. So schnell habe ich gar nicht mit dir gerechnet.
18:08Ich muss doch sehen, wie es dir in deinem neuen Zuhause geht.
18:11Na wunderbar. Sieh dich nur um, es ist nicht herrlich hier.
18:15Ach, ein sehr schöner Garten.
18:18Mein Zimmer ist klein, aber fein.
18:20Alle meine Lieblingssachen habe ich um mich herum.
18:24Tja, Mutter.
18:27Manchmal tut es gut, etwas loszulassen.
18:31Was treibt dich denn hierher, Raphael? Doch sicher nicht die Sorge um mein Befinden.
18:36Aber sicher, ich muss doch nachsehen, wie du hier zurechtkommst.
18:42Ach, mach mir doch nichts vor. Ich bin deine Mutter seit 50 Jahren.
18:46Höflichkeitsbesuche, die liegen dir nicht.
18:50Hast du finanzielle Schwierigkeiten?
18:53Schwierigkeiten... Schwierigkeiten ist übertrieben, aber...
18:58Naja, es ist ein kleiner Finanzierungsengpass.
19:00Wie viel brauchst du, mein Junge?
19:13Hey, Conny. Hey.
19:17Äh, auch einen Schluck Shampoos?
19:19Ein bisschen früh, oder?
19:21Du solltest bei der Arbeit aber auch die Finger davon lassen.
19:24Oder schneidest du eine Party?
19:26Naja, Party wäre übertrieben.
19:28Weißt du...
19:32Ich muss David irgendwie aufheitern, sonst verliert er sich noch komplett im tiefen Tal der Tränen.
19:36Wegen Lena?
19:38Ja, und wegen seiner Großmutter.
19:40Ich meine, die zwei wichtigsten Frauen in seinem Leben haben ihn verlassen.
19:43Und jetzt soll er seinen Kummer in Alkohol ertrinken.
19:45Das ist ja ein super Plan, ganz besonders, wo David ja kaum was trinkt.
19:49Stimmt, du hast recht.
19:51Das wäre jetzt wirklich ein denkbar schlechter Zeitpunkt damit anzufangen.
19:55Aber vielleicht hilft die Gesellschaft charmanter Frauen.
19:59Mal sehen, wen haben wir denn da?
20:01Hier, C wie Conny.
20:06Du findest mich charmant?
20:08Zumindest bist du eine Frau.
20:10Sorry, ich hab heute schon was vor.
20:13Und was?
20:14Verabredung.
20:15Mit wem?
20:16Du triffst dich wieder mit deinem Feuerwehrmann.
20:19Und wenn's so wäre? Kann ich die haben?
20:22Nee, den Shampoos kriegt der nicht.
20:24Außerdem musst du noch einen Pressetext für mich schreiben.
20:27Davon hast du mir nichts gesagt.
20:29Und in vier Sprachen übersetzen. Es dauert mindestens die halbe Nacht.
20:32Vier Sprachen, klar.
20:34Weißt du, ich glaube, da musst du wohl selber ran.
20:36Wie?
20:38Ey!
20:40Conny, ich hab gesagt, nein!
20:41Ich hab gesagt, nein!
20:48Ich brauche nur eine kleine Zwischenfinanzierung für ein neues, wirklich tolles Projekt.
20:53Und die Banken stellen sich gerade etwas stur, was Kredite angeht.
20:56Na ja, wenn sich unsere Hausbank stur stellt, dann gibt es sicher schwerwiegende Gründe.
21:02Du bekommst dein Geld doch in Kürze wieder.
21:04Aber ich habe keine freien Gelder, Raphael.
21:07Mein Vermögen steckt im Schloss oder in den Rücklagen für Erhalt und Renovierung.
21:12Aber belaste dich doch nicht länger mit der Verwaltung.
21:15Du gibst mir die Vollmacht für deine Konten und ich kümmere mich um alles.
21:18Aber Raphael, das hatten wir doch schon mal, oder?
21:22Ich möchte weder meine Reserven antasten, noch die Kontrolle über mein Vermögen aufgeben.
21:28Aber ich brauche das Geld dringend, Mutter.
21:31Mein erstes und letztes Wort bleibt nein. Haben wir uns verstanden?
21:35Aber natürlich, Mutter.
21:37Schön. Magst du mit mir zum Mittagessen?
21:40Es tut mir leid, ich habe Termine.
21:43Ein andermal.
21:44Ein andermal.
21:53Pardon.
21:54Keine Ursache.
22:09Hey, David.
22:11Na?
22:12Nichts zu sehen.
22:13Und? Hast du schon reingehört?
22:15Wo rein?
22:16Ich habe dir vor zwei Stunden einen neuen Song geschickt.
22:19Tut mir leid, bin noch nicht dazu gekommen, meine Mails zu checken.
22:23Weil Conny mich auf dem Pressetext hat sitzen lassen.
22:26Oh.
22:28Aber, David, vielleicht könntest du mal drüber schauen.
22:32Ja.
22:33Während ich in deinen Song reinhöre.
22:34Ja.
22:36Du bist ein echter Freund.
22:37Danke.
22:38Ich weiß.
22:40Wie du siehst, hatte ich bisher noch nicht die zündende Idee.
22:44Ja.
22:47Ist ja auch kein Wunder. Ein Taubenschlag ist nichts gegen meine Wohnung.
22:50Hallo.
22:51Hallo.
22:52Hallo, Tom.
22:53Na?
22:54Die Party sollte doch erst später steigen.
22:57Du hast nur gesagt, wir sollen vorbeikommen.
22:59Und du musst David sein.
23:00Ja.
23:01Miriam.
23:02Hallo.
23:04Miri.
23:05Inga.
23:06Hallo.
23:07Miri.
23:08Inga.
23:09Hallo Inga.
23:11Ja.
23:12Sag mal, Tom, was sollen das?
23:14Ich wollte einfach mal, dass du auf andere Gedanken kommst, weißt du?
23:17Aber die sind einfach zu früh.
23:18Na, dann schick sie wieder weg.
23:20Ich habe doch alkoholfreies Bier.
23:22Also.
23:23Dann wollen wir mal.
23:24Tschüss.
23:26Oh, Inga.
23:27Tschüss.
23:32Papa.
23:35Was machst du hier?
23:39Ich bummle ein paar Überstunden ab.
23:41War in der Nähe und wollte mal schauen, wie es euch geht.
23:44Dir und Toni.
23:51Habt es Luca schon gesagt?
23:54Nein, Luca weiß, dass es seinem Vater nicht gut geht.
23:58Aber er weiß nicht, wie ernst es ist.
24:01Er wird es noch früh genug mitkriegen.
24:03Wir wollen ihn jetzt noch nicht damit belasten.
24:12Du machst es wirklich toll.
24:13Ich bin stolz auf dich.
24:17Wo ist Toni überhaupt?
24:19Frau Dr. Tillmann, eine Spezialistin.
24:21Sie untersucht ihn nochmal und vielleicht kann sie ihn auch operieren.
24:23Das wäre ja fantastisch.
24:29Und wenn nicht?
24:31Daran will ich gar nicht erst denken.
24:36Naja.
24:38Vielleicht kann ich mir die Spezialistin helfen.
24:39Schau mal.
24:40Was ist das? Ein neues Projekt?
24:41Ich habe mir mal die Räume deiner Mutter angeschaut.
24:43Das Wohnzimmer, das braucht größere Fenster.
24:44Und hier, die Kammer, die könnte man zu einem begehbaren Kleiderschrank umbauen.
24:47Und zwischen...
24:48Heißt das, du willst dort einziehen?
24:49Das könnte doch eine elegante Wohnung werden.
24:50Du wolltest doch immer ein Penthouse in New York.
24:51Ja, schon.
24:52Aber irgendwie habe ich mich an den alten Kasten hier gewöhnt.
24:54Warum behalten wir das Schloss nicht einfach?
24:55Als zweiten Wohnsitz, das wäre doch angemessen.
24:56Und für David auch besser.
24:57Er hängt so daran.
24:58Bist du von allen guten Geistern verlassen?
24:59Mir steht das Wasser bis zum Hals.
25:00Du hast doch gesagt, das ist das Wasser bis zum Hals.
25:01Du hast doch gesagt, das ist das Wasser.
25:02So.
25:03Du hast doch keine Mutter angeschaut.
25:04Das Wohnzimmer braucht größere Fenster.
25:05Und hier, die Kammer, die könnte man zu einem begehbaren Kleiderschrank umbauen.
25:07Und zwischen...
25:08Heißt das, du willst dort einziehen?
25:09Das könnte doch eine elegante Wohnung werden.
25:10Du wolltest doch immer ein Penthouse in New York.
25:11Ja schon.
25:12Aber irgendwie habe ich mich an den alten Kasten hier gewöhnt.
25:14Einfach als zweiten Wohnsitz, das wäre doch angemessen.
25:16Und für David auch besser.
25:18Er hängt so daran.
25:19Bist du von allen guten Geistern verlassen?
25:21Mir steht das Wasser bis zum Hals.
25:23Du hast doch gesagt, du hast deine finanziellen Probleme im Griff.
25:26Ja.
25:27Weil ich dachte, Mutter gibt mir die Kontrollvollmacht für das Schloss.
25:30Deshalb hast du sie heute besucht.
25:33Ja.
25:34Ich habe getan, was ich konnte.
25:35Sie hat mir 50.000 Euro geboten.
25:37Lächerlich.
25:38Ich bräuchte mindestens...
25:40Ach egal.
25:41Hat sowieso keinen Zweck, sich aufzuregen.
25:43Genau.
25:44Dann müssen sich deine Partner eben mit einer ersten Abschlagszahlung zufriedengeben,
25:48bis du den Rest aufgeschrieben hast.
25:51Du bist witzig.
25:52Was soll das heißen?
25:54Können Sie nicht anklopfen?
25:55Entschuldigung, ich wollte nur zu Vanessa.
25:57Das ist kein Grund, nicht anzuklopfen.
26:07Wir sind schon eine tolle Familie.
26:09Waren wir?
26:10Nein, sind wir immer noch.
26:13Notfällen halten wir zusammen.
26:14Darauf kannst du dich verlassen.
26:18Und ich möchte, dass du dich meldest, wenn du irgendetwas brauchst.
26:20Gerade jetzt in dieser schweren Zeit.
26:23Ich hoffe, du weißt das.
26:25Ja, sicher, aber...
26:26Was aber?
26:27Papa, das ist alles nicht einfach für mich.
26:30Pia nimmt es dir übel, wenn du mich siehst.
26:32Keine Ahnung.
26:33Ich stehe einfach irgendwie zwischen euch.
26:37Das ist alles so verkrampft.
26:39Das verstehe ich.
26:41Was ist mit dir?
26:43Verurteilst du mich auch?
26:45Du warst nicht ehrlich.
26:46Du hast Mama wehgetan.
26:47Das ist alles schwer für mich. Verstehst du das?
26:48Ja, natürlich.
26:49Du brauchst eine Familie im Hintergrund, bei der du Halt findest.
26:51Nina.
26:52Es tut mir leid.
26:53Es tut mir wirklich leid.
26:54Papa, ich hab dich lieb, egal was du gemacht hast.
26:55Aber du musst es mit Mama wieder klarkriegen.
26:58Nein.
26:59Ja, aber ich bin mir ein einfaches Gefühl, wir haben ihn seht.
27:13Pass auf den Scheunen.
27:14Er ist jetzt nicht so.
27:15Aber du kannst es mit Mama wieder klarkriegen.
27:19Dann komm mal zurück.
27:21Ich habe dich lieb, egal was du gemacht hast.
27:23Halt mich auf dem Laufenden, wegen Toni.
27:53Oh, mein Gott, es muss sein.
28:23Frank.
28:46Ich hatte geklingelt.
28:48Ich war am Telefon.
28:49Nein.
28:51Lass den Schlüssel am besten gleich hier, dann ist es eine saubere Sache.
28:56Hast du noch was vergessen?
28:57Nein.
29:02Ja, ich habe alles falsch gemacht, was man noch falsch machen konnte.
29:06Ich hätte nie diese Beziehung mit Gabi Keller anfangen sollen und als sie schwanger wurde, hätte ich sofort mit ihr reden sollen.
29:13Vorbei ist vorbei.
29:15Ich hoffe, du wirst jetzt glücklich mit deiner neuen kleinen Familie und mit deinem neuen Leben.
29:19Wie könnte ich das?
29:21Toni kämpft um sein Leben.
29:23Und Lena, ich bin mit meinen Gedanken die ganze Zeit bei euch.
29:30Schön zu wissen.
29:31Ich will dich nicht verlieren.
29:33Ich will uns nicht verlieren.
29:34Ich will die Familie nicht verlieren.
29:35Ist das dein Ernst?
29:42Es war mir noch nie so ernst.
29:45Du hast absolut gar nichts begriffen, oder?
29:48Ich bin fertig mit dir.
29:50Endgültig.
29:51Aber es kann doch nicht plötzlich so zu Ende sein.
29:54Du bist seit zwei Jahren mit Gabi zusammen.
29:57Das kann man ja wohl kaum plötzlich nennen.
29:59So, ich muss los.
30:05Treffst du dich mit dem Friseur?
30:11Ich arbeite für ihn.
30:12Und ob ich mich darüber hinaus privat mit ihm treffe oder nicht, geht dich absolut gar nichts an.
30:18Nach dir.
30:18Wir sind gleich wieder zurück, ja?
30:34Ja.
30:36Und?
30:37Na ja.
30:40Wie sieht's aus mit dem Pressetext?
30:41Ey, Inga ist super.
30:43Ja?
30:43Können wir jetzt zum gemütlichen Teil rüberkommen.
30:45Übrigens, Miriam, der hat Schluss mit ihrem Freund.
30:49Tom, bitte.
30:50Was?
30:51Ein bisschen Spaß tut dir gut.
30:52Mir auch.
30:54Und was ist mit Conny?
30:56Conny habe ich eingeladen, aber sie wollte ja unbedingt mit ihrem Feuerwehrmann ausrücken.
30:59Scheint ein ziemlich heißer Feger zu sein, ne?
31:02Also wenn's nach mir ginge, würde ich den liebend gern mal abkühlen.
31:04Nur weil du das bisschen Eifersucht nicht aushältst, musst du dich mit sowas ablenken?
31:08Was?
31:10Du brauchst mich gar nicht so moralisch anzugucken.
31:12Seit Monaten traue ich dieser Silke hinterher.
31:14Und wofür?
31:15Für nichts.
31:16Und Conny brennt mir auch durch.
31:18Will mich endlich auch mal amüsieren.
31:21Miriam scheint ja auch voll auf dich abzufahren.
31:26Hey!
31:27Da sind sie ja wieder.
31:31Wonach riecht's denn hier?
31:32Das Parfüm heißt Kiss me.
31:34Gerne doch.
31:36Normalerweise ist der nicht so, ne?
31:37Also der will sich, glaub ich, nur ein bisschen trösten.
31:39Mhm.
31:39Inga auch.
31:41Und du?
31:43Brauchst du auch ein bisschen Ablenkung?
31:44Was ist das?
31:45Hallo!
31:50Ich wollte dir nur noch den Pressetext geben.
31:53Lena!
31:55Das war harmlos.
31:56Da ist nichts passiert.
31:57Wir sind kein Paar.
31:59Du kannst tun und lassen, was du willst.
32:00Ich muss Tony jetzt vom Krankenhaus abholen.
32:07Super, Tom.
32:08Echt.
32:09Spitze.
32:10Klasse.
32:10Ich habe keinen Tee bestellt.
32:18Ich dachte, Sie könnten einen gebrauchen.
32:22War das Ihr Sohn heute Nachmittag?
32:24Beobachten Sie mich?
32:26Nein, aber einen so gut aussehenden Mann kann man schlecht übersehen.
32:30Sie sind nicht sein Typ.
32:31Danke.
32:32Einen, der so viel schlechte Laune hinterlässt, würde ich auch gar nicht haben wollen.
32:34Sie haben recht.
32:39Womit?
32:40Kinder kommen nur zu einem, wenn sie etwas wollen.
32:46Das tut mir leid.
32:49Ich weiß, das kann verletzen.
32:50Dieses Vorspielen falscher Tatsachen.
32:53Er hätte doch gleich sagen können, was er will.
32:56Ich habe auch immer gedacht, dass man irgendwann etwas von seinen Kindern zurückbekommt.
33:00Wenn sie erwachsen sind und die Eltern bedürftig werden.
33:03Ja, das hofft man.
33:07Ja, aber dieser Beruf hat mir gezeigt, dass das Quatsch ist.
33:11Mütter bleiben für ihre Kinder eben immer die Ansprechpartner in der Not.
33:15An wen sollen sie sich sonst wenden, wenn gar nichts mehr geht?
33:18Familie ist immer der letzte Halt.
33:20Ja, also gibt es eigentlich keinen Grund, verletzt zu sein.
33:23Es sind unsere Erwartungen, die uns immer im Wege sind.
33:26Sie sind eine kluge Frau.
33:29Obwohl Sie noch so jung sind, Frau Schröder.
33:31Überlegen Sie mal, ob Sie nicht doch in meinen Taichikos kommen wollen.
33:36Das hebt die Stimmung.
33:36Hallo, Frank.
33:51Hallo.
33:53Schon Feierabend?
33:56Ich dachte, es wären so viele Kollegen krank.
33:58Stimmt ja auch.
33:58Aber ich brauchte Zeit zum Nachdenken.
34:04Vor allem wegen heute Morgen.
34:08Weil ich dich rausgeschmissen habe.
34:12Was macht der Kleine?
34:15Er hatte ein bisschen Blähungen, aber jetzt schläft er wie ein Englchen.
34:21Frank, was willst du?
34:23Es ist alles geklärt. Ich bin jetzt mit Peter zusammen.
34:25Das akzeptiere ich ja.
34:28Aber gerade deshalb findest du nicht, dass es Zeit ist, dass wir das Kriegsbein begraben.
34:33Ich meine, allein schon wegen Benjamin.
34:37Er ist unser Sohn.
34:37Draußen ist ein Kaffeeautomat.
34:47Würdest du mir einen Kakao bringen?
34:49Ah, David.
35:16Möchtest du auch einen?
35:17Nein, danke.
35:18War wohl nicht dein Tag heute.
35:21Ja, für deiner war besser.
35:23Miserabel.
35:25Wenigstens geht es Mutter gut.
35:27Ich hab sie heute in Hohenried besucht.
35:29Ja.
35:30Um ihr die Vollmacht für ihre Konten aus den Rippen zu leiern.
35:32Sie hat mich gerade angerufen.
35:34Nein, da ehrst du dich, mein Lieber.
35:35Du bist und bleibst ein Egoist.
35:37Es geht mir ganz allein um Mutter.
35:39Ich will einfach nicht, dass sie sich weiter mit diesem ganzen finanziellen Kleinkram belastet.
35:43Du willst sie nur entlasten.
35:46Und was ist mit deinen Schulden?
35:48Deine Häme ist völlig fehl am Platz.
35:50Die Vermögensverwaltung bringt einen enormen Stress mit sich.
35:53Ständig fallen irgendwelche Kosten an, um das Schloss instand zu halten.
35:56Ständig ändert sich der Finanzmarkt.
35:58Man muss flexibel sein, handeln.
36:00Ich will, dass Mutter ihren neuen Lebensabschnitt in diesem Luxusambiente genießen kann.
36:05Ja.
36:06Aber es bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als Großmutters Entscheidung zu akzeptieren.
36:09Glaub mir, David.
36:11Das alles ist zu viel in ihrem Alter.
36:13Kannst du nicht nochmal mit ihr reden und sich zur Vernunft bringen?
36:17Auf dich hört sie bestimmt.
36:18Sorry, aber das müsst ihr schon unter euch ausmachen.
36:22Da mische ich mich nicht ein.
36:24David, bitte.
36:25Diese Vollmacht ist die einzig vernünftige Lösung.
36:29Großmutter weiß schon, was sie tut.
36:31Die ist aber hübsch.
36:48Was machen Sie denn hier?
36:50Oh, ich war gerade auf einer Shoppingtour und da dachte ich mir, gucke ich doch mal vorbei,
36:56was Sie hier den ganzen Tag so treiben.
36:57Ja, ja, jetzt wissen Sie es.
36:59Ich mache nichts.
37:00Ist sie immer so still?
37:05Das ist ein Polizeirevier, kein Nachtclub.
37:09Die ist aber hübsch.
37:10Für mich?
37:11Ich stehe total auf Schmack.
37:12Ah, ah, ah, lieber nicht.
37:14Vielleicht sind Sie eine diebische Hälster und in Futsch ist die Kette weg.
37:17Was denken Sie von mir?
37:19Eigentlich bin ich gekommen, um Sie auf einen Kaffee einzuladen.
37:21Und das habe ich jetzt vermasselt?
37:23Naja, wenn Sie versprechen, in Zukunft ein bisschen netter zu mir zu sein,
37:25dann drücke ich ausnahmsweise mal ein Auge zu und Sie bekommen Ihren Kaffee trotzdem.
37:29Sehr reizend, aber ich bin auf dem Sprung.
37:31Oh, ich dachte, Mord und Totschlag haben gerade Flaute.
37:35Wie gesagt, ich habe ja leider keine Zeit.
37:38Sie mögen mich wohl nicht besonders.
37:39Das kann ich doch gar nicht sagen, ich kenne Sie doch gar nicht.
37:42Trage ich die falsche Farbe oder falsche Frisur?
37:45Nein, aber ich habe Frauenkind.
37:48Kann ich Sie irgendwo absetzen?
38:05Sorry, ich habe mich mit Conny verquatscht.
38:07Waren die Untersuchungen sehr unangenehm?
38:11Es ging so.
38:13Haben Sie schon was gesagt?
38:17Frau Sander, schön, dass Sie auch gekommen sind.
38:20Hallo.
38:20Danke für die Geduld.
38:21Es tut mir leid, bei uns geht es heute drunter und drüber.
38:25Ja, ich will Sie nicht länger auf die Folter spannen.
38:27Die gute Nachricht, der Tumor ist eingekapselt.
38:32Die schlechte Nachricht, er drückt auf einige wichtige Zentren im Hirn.
38:38Was bedeutet das?
38:40Sie haben nur noch wenige Monate zu leben.
38:44Es sei denn, Sie lassen sich operieren.
38:47Ich sagte Ihnen ja bereits, es gibt eine neue Operationstechnik aus den USA.
38:51Wenn diese OP gelingt, könnten Sie sogar geheilt werden, Herr Weiß.
38:55Wirklich?
38:57Toni, du musst diese Chance nutzen.
39:00Allerdings birgt die Operation große Risiken.
39:04Und welche?
39:06Es können wichtige Gefäße verletzt werden.
39:09Das heißt, Sie könnten noch auf dem OP-Tisch sterben oder Sie fallen ins Koma.
39:14Und wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt?
39:19Leider nicht sehr groß.
39:20Aber trotzdem ist diese Operation die einzige Chance für Sie, dass Sie überhaupt überleben.
39:32Also die Nase hat er von dir.
39:34Aber die Augen sind von dir.
39:36Oh, hallo Peter.
39:40Schön, dass du da bist.
39:42Ach ja?
39:43Was hast du da?
39:44Das habe ich nur auf dem Flur gefunden.
39:46Das gebe ich am Empfang ab, wenn ich wieder gehe.
39:48Weißt du was?
39:48Frank hat sich entschieden, die Vaterschaft anzuerkennen.
39:52Ja, was bleibt mir auch anderes übrig?
39:54So ähnlich wie Benjamin mir ist.
39:57Kommt ganz nach mir.
39:57Wollt ihr mir weismachen, dass es hier nur um das Baby geht?
40:14Wenn Vanessa gleich kommt, ich muss noch mal kurz ins Büro.
40:17Sage ich ja.
40:17Ja.
40:17Ja.
40:17Ja.
40:18Ja.
40:18Ja.
40:19Ja.
40:19Ja.
40:19Ja.
40:19Ja.
40:19Ja.
40:19Ja.
40:27Ja.
40:31Guten Abend.
40:35Entschuldigung, Sie möchten zu ...
40:36Raphael von Ahrensberg, ist er da?
40:43Tut mir leid, der ist nicht da.
40:44Ist unterwegs.
40:46Kann ich ihm was ausrichten?
40:47Sagen Sie ihm.
40:47Er soll sich bei mir melden.
40:48Es ist dringend.
40:55Sicher, Herr ...
40:56Karl.
40:56Sven Karl, wir sind Geschäftspartner.
40:58Ich sage meinem Vater Bescheid.
41:01Sie sind der Sohn von Raphael von Ahrensberg?
41:11Ich habe schon viel von Ihnen gehört, Herr von Ahrensberg.
41:14Er freut mich, Sie kennenzulernen.
41:18Wie gesagt, ich sage meinem Vater Bescheid.
41:20Wir haben es aber gar nicht eilig.
41:26Ich dachte, du hast ein Date mit deinem Feuerlöscher.
41:34Weißt du, mein Privatleben geht dich nichts an.
41:36Und was den Superjob bei dir angeht, den habe ich überhaupt nicht nötig.
41:39Ich brauche dich hier. Ich kann ohne dich nicht leben.
41:43Wenn Ihnen die Rosen so gut gefallen,
41:45dann vielleicht auch der Herr, der dafür sorgt, dass sie so gut wachsen?
41:48Du musst zahlen.
41:49Wovon denn?
41:51Das Schloss.
41:52Du machst einen großen Fehler.
41:54Du weißt gar nicht, wie groß.
41:56Du weißt gar nicht, wie groß.
42:01Du weißt gar nicht.
42:22Du weißt gar nicht.
Kommentare