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  • vor 6 Wochen

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Kurzfilme
Transkript
00:00:00Musik
00:00:30Musik
00:01:00Okay, schauen Sie mit welcher, meine Damen und Herren, schauen Sie mit welcher unglaublichen, unfassbaren Eleganz Stefan Ibersen durch den Schnee gleitet.
00:01:08Das ist, das ist grandios, oder? Lea, Johnny, das ist Weltklasse, das ist Weltklasse. Bis genau hier. Abflug.
00:01:19Wuh! Autsch, bumm.
00:01:21Hallo.
00:01:22Ah, voll auf die Zwölf. Tobias und Dirk muss nämlich ausbuddeln und ich durfte mir diverse Anspielungen auf den letzten Abstieg von St. Pauli anhören.
00:01:33Hallo, der Lieblingsitaliener ist da.
00:01:38Aber dieses Jahr schaffe ich's. Dieses Jahr schaffe ich's. Einmal im Leben muss ein Mann einen Berg bezwingen.
00:01:45Haus bauen, Leben retten, das kennen wir doch schon.
00:01:47Ein bisschen mehr Respekt vor dem Maxim deines Großvaters. Die hier, die musst du dir verdienen.
00:01:52Ja, aber das Teil ist doch sowieso viel cooler.
00:01:54Gib her.
00:01:54Papa, ich möchte auch Skifahren.
00:01:59Sag, Papa ist Weltklasse.
00:02:00Papa, nein.
00:02:02Sag, Papa ist Weltklasse. Sag, Papa ist Weltklasse. Sag es.
00:02:07Na gut, Papa ist Weltklasse.
00:02:09Da geht's doch einmal in Getätin, sonst verteile ich die Pizza an die Nachbarn.
00:02:12Wieso kann ich nicht mit?
00:02:13Weil du Schule hast und weil ich einmal im Jahr ein paar Tage für mich brauche, obwohl ich euch wahnsinnig vermissen werde.
00:02:19Vor allem eure wunderhübsche Mutter, Luise.
00:02:22Stefan, lass stecken.
00:02:24Was hat sie gesagt? Lass stecken? Lass stecken, sagst du zu mir?
00:02:28Ich komme gerade erst in Fahrt.
00:02:33Na los, sag ich's.
00:02:34Was soll ich sagen?
00:02:35Stefan ist Weltklasse.
00:02:37Stefan ist Weltklasse.
00:02:39Blume.
00:02:42Rose.
00:02:42Okay, zweites Wort.
00:02:48Schießen.
00:02:48Cowboy.
00:02:49Cowboy.
00:02:50Rosencowboy.
00:02:51Moment, ähm.
00:02:53Krieg, Krieg, Rosencrieg.
00:02:54Ja.
00:02:56Ja.
00:02:58Du bist am Tränzen.
00:03:00Warum spielen wir immer dasselbe?
00:03:01Ich meine, den Scheiß kennen wir doch in- und auswendig.
00:03:03Hey, achte auf deinen Ton, Lungermann.
00:03:05Hallo, ich bin dran.
00:03:06Na los.
00:03:10Buch.
00:03:11Buch.
00:03:12Müde.
00:03:15Müde.
00:03:15Katze.
00:03:16Katze.
00:03:16Wacht, weinen.
00:03:17Traurig sein.
00:03:18Leidendes Jungwärter.
00:03:20Goethe.
00:03:2217,87.
00:03:25Stimmt's?
00:03:27Ja.
00:03:30Schlecht.
00:03:30Anscheinend macht er im Unterricht besser mit als hier.
00:03:32Mach weiter.
00:03:35Mach weiter.
00:03:35Lea.
00:03:36Lea.
00:03:36Schlecht.
00:03:45Jäletzs.
00:03:48Und da.
00:03:49Dä Así.
00:03:50Das war's.
00:04:20Johnny?
00:04:34Johnny?
00:04:41Johnny?
00:04:47Also dann bis nächste Woche, okay?
00:04:50Papa!
00:04:55Bringst du mir was für alles Mittags der Schweiz?
00:04:58Natürlich nicht.
00:05:00Klar bring ich dir was, Mensch, ich bringe dir ganz viel Chokolade mit, ganz viel Chokolade.
00:05:03Klar verstehe ich das, aber wenn er immer zu die Deadline vorverlegt, dann kann er auch keine kreativen Meisterleistungen erwarten.
00:05:09Was?
00:05:09Ja, okay, mach ich. Ciao.
00:05:17Warum nimmt Katja immer in Schutz? Warum ist immer alles wichtiger als meine Arbeit?
00:05:22Du übertreibst.
00:05:23Nein, das tue ich nicht.
00:05:26Ich muss.
00:05:28Okay.
00:05:30Bist du sauer, dass ich war?
00:05:32War ich letztes Jahr sauer?
00:05:35War ich die letzten 14 Jahre sauer?
00:05:37Nein.
00:05:38Nein.
00:05:39Eben.
00:05:40Außer du drückst mir deine Mutter aufs Auge.
00:05:43Und vergiss nicht, dass du keine 25 mehr wirst.
00:05:46Von wem?
00:05:47Fühl mal.
00:05:48Ich fülle jetzt nicht deine Beine.
00:05:50Fühl mal.
00:05:52Fühl mal, komm schon, fühl mal.
00:05:54Komm schon, fühl.
00:05:55Siehst du?
00:05:55Also, ich pass auf.
00:05:59Versprochen.
00:06:00Gut.
00:06:01Hm?
00:06:02Ich lieb dich.
00:06:04Ich dich auch.
00:06:05Zauber.
00:06:07Komm.
00:06:11Dann grüß mir Johnny nochmal.
00:06:14Mach ich.
00:06:25Zum hundertsten und du sollst dich einfach reinplatzen, ohne anzuklopfen.
00:06:46Ich hab angeklopft.
00:06:48Sei nicht so genervt.
00:06:48Ich weiß, dass du gern mit wolltest.
00:06:51Na, was willst du?
00:06:52Bist du fertig mit Mathe?
00:06:54Ich wollte es mal durchsehen.
00:06:55Ja.
00:06:55Mit Oma.
00:07:00Wieso darf ich nie mit?
00:07:04Papa braucht halt auch seinen Feinraum.
00:07:06Genau wie du.
00:07:11Und woher weißt du, dass in der Schweiz kein Schneehausen im Staat hat?
00:07:16Wie bitte?
00:07:18Ja.
00:07:19Die Anja.
00:07:20Die Eltern lassen sich gerade scheiden.
00:07:23Weißt du was, mein Schatz?
00:07:24Liebe funktioniert nur durch Vertrauen, Respekt und Freiraum.
00:07:29Das kommt nicht von selbst, ist harte Arbeit. Verstehst du?
00:07:33Klingt echt vielversprechend.
00:07:35Ich weiß, du hast Überraschungen, aber jetzt lässt du dich mal verwöhnen.
00:07:59Katja weiß Bescheid.
00:08:00Viel Spaß.
00:08:01Viel Spaß.
00:08:01P.S.
00:08:02Meine Mutter kommt gegen sechs zum Babysitten.
00:08:05Mal ehrlich, ist das nicht ein bisschen kitschig?
00:08:29Ja, der große Chef meint es echt gut mit uns.
00:08:33Jungs.
00:08:34Jungs.
00:08:34Jungs.
00:08:43Dachte schon, wir müssen den Single und heute allein genießen.
00:08:46Wie wir.
00:08:47Jetzt sag bloß, du hast jetzt schon zwei Skihasen am Start. Das gibt's doch gar nicht, oder?
00:08:50Lotte, Lotta und Minky. Auch Single. Alle beide.
00:08:58Jetzt?
00:08:58Betet, freie Schweizer, betet.
00:09:03Was ist los? Willst du warten, bis Pauli Meister wird, oder was?
00:09:05Witzig. Ich dachte, ihr wollt morgen fit sein für die Piste.
00:09:08Alter, ich bin frisch geschieden. Ich muss mich um meine Zukunft kümmern.
00:09:10Ich bin frisch geschieden. Ich bin frisch geschieden.
00:09:40Ich bin frisch geschieden. Ich bin frisch geschieden.
00:09:46Musik
00:10:16Schön!
00:10:34Ja, ja, ja, noch nicht ganz am Ziel, aber auf dem Weg
00:10:38Seine Majestät haben einen Besuch angekündigt
00:10:41Gößner? Was will er denn schon wieder?
00:10:43Naja, immerhin gehört ihm der Laden
00:10:45Macht sich halt Sorgen, dass die Kollektion nicht rechtzeitig fertig wird
00:10:48Ist sie jemals noch nicht fertig geworden?
00:10:53Ja, bin schon gekriegt
00:10:54Kann es sein, dass du was gefunden hast? Von Stefan?
00:11:02Ja
00:11:02Hat der ja wieder schön hinter meinem Rücken ausgeheckt
00:11:06Massage-Guru Ricardo dos Santos
00:11:09Ich bin ganz schön vielversprechend
00:11:11Ja, unbedingt
00:11:12Ich bin ganz schön
00:11:16Untertitelung. BR 2018
00:11:46Untertitelung. BR 2018
00:12:16Untertitelung. BR 2018
00:12:46Untertitelung. BR 2018
00:13:16Untertitelung. BR 2018
00:13:46Ich glaube, das könnte ich jeden Tag machen. Dann fühlst du es so unglaublich stimuliert.
00:14:03Ja, du meinst von Santiago Domingos schraffen Körper.
00:14:06Erstens heißt der Mann Dos Santos und zweitens hast du recht. Du kannst mir tausendmal erzählen, dass er nicht auf Frauen steht. Ich meine, so wie der seine Hände über meinen Körper hat wandern lassen, diese Hände.
00:14:17Luise, was ist los? Was ist passiert? Luise? Ja, ich bin auch da. Aha. Gut. Bis dann, danke. Was sagen Sie? Sie melden sich, sobald Sie genaueres wissen.
00:14:39Tja, danke. Ich kenne das Fachchinesisch nach 40 Jahren Berufserfahrung. Wir fahren sofort los. Wohin? Ja, zum Flughafen. Ich lass mich nicht vertrösten. Ich will eine persönliche Auskunft. Und die Kinder?
00:14:52Ich will. Luise? Mein Sohn liegt auf der Intensivstation. Deine Enkelkinder müssen morgen früh zur Schule. Bitte, Viola, ich brauche dich hier.
00:15:04Was soll ich Ihnen sagen? Soll ich Sie anlügen? Nein. Aber bevor ich nicht genau weiß, was passiert ist, will ich Ihnen nichts sagen.
00:15:16Okay. Aber du rufst mich morgen von da unten an und lässt mich mit dem Arzt reden. Und dann sagst du es auch Lea und Johnny.
00:15:28Danke.
00:15:34Danke.
00:16:04Ich kapier's überhaupt nicht.
00:16:08Das ist doch der Besonderste von uns allen.
00:16:11Mit Abstand der beste Skifahrer.
00:16:13Ist er da drin?
00:16:14Entschuldigung.
00:16:15Ja.
00:16:28Danke.
00:16:34Danke.
00:16:36Danke.
00:17:02Mein Schatz.
00:17:06Frau Iversen.
00:17:21Guten Tag.
00:17:22Wissen Sie, wann der Oberarzt kommt?
00:17:26Das bin ich, Dr. Siedler.
00:17:27Das bin ich, Dr. Siedler. Ich leite die Neurochirurgie hier im Spital.
00:17:35Man hat Ihnen schon angedeutet, dass wir einen Eingriff vornehmen mussten?
00:17:41Möchten Sie kurz mitkommen?
00:17:49Die gute Nachricht ist, dass wir keine volle Hemikraniktomie, also keinen Auslass in der Schädeldecke machen mussten.
00:17:55Wir müssen nur punktieren für eine Drainage, um den Druck auf das Hirn zu verringern, was bei Schädeltraumata dieser Art völlig normal ist.
00:18:04Und die schlechte?
00:18:06Ob das Gehirn Schaden genommen hat, ob es Auswirkungen auf die Mobilität, die Wahrnehmung gibt, können wir während des Komas nicht feststellen.
00:18:16Wie lange dauert das Koma?
00:18:18Das lässt sich nicht vorhersagen. Die meisten erwachen innerhalb von sechs bis zehn Tagen.
00:18:25Und die anderen?
00:18:32Frau Iversen, wir werden Ihren Mann heute in ein Überwachungszimmer verlegen.
00:18:37Weiterhin die Werte überprüfen und abwarten.
00:18:39Mehr können wir im Moment nicht tun.
00:18:43Danke.
00:18:44Wir haben hier einen Seelsorger, der mit Angehörigen sehr erfahren ist im Haus.
00:18:49Er will manchmal, dass man ihm gut zuredet.
00:19:17Ich bin Jonas Elmer, ich bin der Seelsorger hier im Haus.
00:19:22Ich habe Sie gerade schon im Zimmer Ihres Mannes gesehen, da wollte ich aber nicht stören.
00:19:27Vertraute Stimmen, die Nähe eines geliebten Menschen, das braucht er jetzt.
00:19:34Darf ich mal?
00:19:34Wo?
00:19:42Was soll ich hier, bitte?
00:19:48Hier.
00:19:50Die zweite Nummer ist meine Handynummer.
00:19:52Wenn Sie mich erreichen wollen, also jederzeit.
00:19:53Danke.
00:19:54Danke.
00:19:54Danke.
00:20:04In der Schweiz?
00:20:22Da ist doch Papa.
00:20:23Bist du bei Papa?
00:20:24Ja, Schätzchen.
00:20:25Dick, du bist auf einem Business-Trip.
00:20:29Wo ist dein Papa jetzt?
00:20:30Dem Papa geht es nicht so gut, der hatte einen Unfall beim Skifahren.
00:20:35Hat er sich wehgetan?
00:20:37Ja.
00:20:38Und darum muss er jetzt auch ein paar Tage ganz fest schlafen.
00:20:43Und äh...
00:20:45Johnny?
00:20:52Warum muss er denn so lange schlafen?
00:20:55Das ist eine besondere Art von Schlaf.
00:20:57Die braucht der Körper, um sich zu regenerieren.
00:20:59Was ist, wenn die gehen?
00:21:01Jetzt sagt Tschüss zur Mama und geht Zähneputzen, Engelchen.
00:21:04Und wir kommen gleich und bringen dich ins Bett.
00:21:06Gute Nacht.
00:21:07Gute Nacht, Mama.
00:21:08Ich hab dich lieb.
00:21:11Warum hast du nicht angerufen?
00:21:13Ich wollte doch mit dem Oberarzt reden.
00:21:15Können wir das bitte später klären?
00:21:27Du hast es mir versprochen.
00:21:29Du hast mir versprochen, dass du vorsichtig sein wirst.
00:21:34Warum setzt bei euren Macho-Spielen immer der Verstand aus?
00:21:41Ich kann das nicht, Stefan.
00:21:44Auch nicht mit den Kindern.
00:21:47Ich will es nicht.
00:21:48Stefan.
00:21:52Stefan.
00:21:54Wo bist du?
00:22:03Du musst wieder aufwachen, hörst du?
00:22:07Du musst wieder aufwachen.
00:22:09Wo bist du?
00:22:09Und vergiss nicht, dass du keine 25 mehr bist.
00:22:22Heute ist mein Tag.
00:22:34Guck mal, wie schön das ist.
00:22:36Morgen, Freibersen.
00:22:38Nein!
00:22:39Morgen, Freibersen.
00:22:41Möchten Sie einen Kaffee?
00:22:47Gerne.
00:22:48Kaffee.
00:22:49Das tut gut.
00:23:06Danke.
00:23:09Das sind doch die Sachen von Ihrem Mann.
00:23:11Wenn Sie dann bitte hier noch unterscheiden könnten.
00:23:23Ich kann das nicht.
00:23:46Er ist doch noch da.
00:23:47Und wenn ich das jetzt an mich nehme, dann ist es doch...
00:23:51Dann sind die Sachen auf jeden Fall in guten Händen.
00:23:54Und er weiß, dass Sie auf ihn warten.
00:24:04Entschuldigung.
00:24:06Okay.
00:24:08Ah, okay.
00:24:08Von hier aus ist das Spital sehr schnell zu erreichen.
00:24:18Das ist ein gutes Umfeld.
00:24:19Sie werden sich wohlfühlen.
00:24:21Ich muss zu ihm zurück.
00:24:23Jetzt nehmen Sie sich ein bisschen Zeit.
00:24:26Sie brauchen jetzt die Kraft.
00:24:29Auch für Ihren Mann.
00:24:38Ist es für Sie okay, wenn ich Sie jetzt alleine lasse?
00:24:55Danke.
00:24:57Nichts zu danken.
00:25:08Danke.
00:25:27Danke.
00:25:34Danke.
00:25:36Luisa, Lea, Johnny, eben noch völlig verklebt irgendwo in Hamburg und jetzt hier live in den Bergen.
00:25:56Guckt mal, wie schön das ist. Das ist mein Tag.
00:25:58Puh, vielleicht noch eine Eins-Decke holen oder können wir losfahren?
00:26:08Ich komme.
00:26:16Katja, ich kann es dir nicht sagen. Keiner kann es sagen.
00:26:21Ich weiß. Aber in drei Jahren habe ich so gut wie keinen Tag gefehlt.
00:26:29Vielleicht machst du ihm das mal klar, Katja.
00:26:33Ja. Nein, ich melde mich, sobald ich was weiß. Bis dann. Tschüss.
00:26:38Weißt du noch, was dein Vater immer gesagt hat? Lass sie nicht ausgehen.
00:26:56Ich weiß, dass du mich hörst. Also lass sie nicht ausgehen.
00:27:08Ich weiß, dass du dich nicht ausgehen kannst.
00:27:38Ich weiß, dass du dich nicht ausgehen kannst.
00:28:08Ich weiß, dass du dich nicht ausgehen kannst.
00:28:38Hallo?
00:28:49Ich komme.
00:28:55Danke.
00:28:57Danke.
00:28:58Danke.
00:28:59Danke!
00:29:00Danke!
00:29:08Danke.
00:29:38Weißt du was?
00:29:46Du hast sie nicht ausgehen lassen.
00:29:50Hallo, Schatz.
00:29:52Weißt du eigentlich, wie viel Angst ich um dich hatte?
00:29:56Wie schön, dass du wieder da bist.
00:30:01Ich liebe dich.
00:30:03Ich liebe dich.
00:30:05Ich hoffe, jetzt Viola hat die Kinder an.
00:30:08Papa ist aufgewacht.
00:30:31Hier sind die Kontaktdaten ihrer Kollegen in Hamburg.
00:30:34Die sind bereit, ihn sofort aufzunehmen, sobald er hier entlassen ist.
00:30:38Sogar Schnappbaum.
00:30:41Frau Iversen, ihr Mann ist zu schwach für den Transport.
00:30:43Ich rate dringend, ihn noch mindestens zehn Tage hier zu behalten.
00:30:49Sie haben mir doch gesagt, wie wichtig es ist, dass er Kontakt zu vertrauten Menschen hat.
00:30:52Seine Kinder sind in Hamburg, seine Mutter und ich muss auch irgendwann mal wieder arbeiten.
00:30:57Ich würde das Risiko nicht verantworten wollen.
00:31:03Dann muss ich die Kinder herholen.
00:31:05Davon würde ich momentan auch abraten.
00:31:08Er braucht Ruhe.
00:31:09Guck mal, Papa, was ich gebastelt habe.
00:31:17Oh, Lea, das ist aber schön.
00:31:19Johnny, wie ist es bei dir?
00:31:20Geht so.
00:31:21Die ganze Woche Klausuren.
00:31:23Das schaffst du schon, oder?
00:31:24Warum sagt der Papa denn gar nichts?
00:31:28Der Papa ist noch so müde.
00:31:30Aber er hat euch ganz doll lieb.
00:31:33Also Stefan, ich verstehe wirklich nicht, warum die dich da unten behalten.
00:31:35Das ist doch nur Geldschneiderei.
00:31:37Viola, können wir das ein andermal diskutieren?
00:31:39Hast du diesen Doktor, wie heißt er noch?
00:31:43Siedler.
00:31:44Ja, hast du ihm nicht gesagt, was hier alles vorbereitet ist?
00:31:47Stefan, erinnerst du dich an Professor Baumgartner?
00:31:51Vaters alten Studienfreund.
00:31:54Einen besseren Reha-Platz findest du nirgends.
00:31:57Viola, er braucht wirklich noch Ruhe.
00:32:02Ich melde mich später nochmal.
00:32:03Tschüss, Papa.
00:32:04Ciao.
00:32:05Ciao.
00:32:08Schlab, Papa, Schlab.
00:32:11Steinfahrt ist der Charme.
00:32:14Ich bin das, ist nicht das.
00:32:17Ich bin das, aber es ist nicht.
00:32:35ARD Text im Auftrag von Funk
00:33:05ARD Text im Auftrag von Funk
00:33:35ARD Text im Auftrag von Funk
00:34:05ARD Text im Auftrag von Funk
00:34:35ARD Text im Auftrag von Funk
00:35:05ARD Text im Auftrag von Funk
00:35:34Was ist Patricia?
00:35:36Ich weiß nicht.
00:35:38Eine Frau, die du nicht kennst, macht dir Geschenke.
00:35:46Die Blumen brauchen Wasser.
00:35:52Entschuldigung, könnte ich Sie im Moment sprechen?
00:35:55Gern, wenn Sie sich einen Augenblick gedulden, ich bin hier gleich fertig.
00:35:58Okay.
00:36:04Gut.
00:36:06Vielen Dank.
00:36:08Gerne, gerne, jederzeit.
00:36:10Bis morgen, danke schön.
00:36:12Bis morgen.
00:36:14Wollen wir gleich in mein Büro gehen?
00:36:16Nein, nein. Können Sie mir einfach nur erklären,
00:36:18wieso fremde Menschen zu meinem Mann vorgelassen werden?
00:36:22Ach, Sie meinen Frau Bachmann.
00:36:24Wen?
00:36:26Patricia Bachmann, das ist die Frau, der ihrem Mann das Leben gerettet hat.
00:36:30Das Leben gerettet hat.
00:36:34Wieso weiß ich davon nichts?
00:36:36Er hat noch Schwierigkeiten, sich zu erinnern. Das ist normal.
00:36:40Woran erinnern?
00:36:42Bis zu dem Unfall kam.
00:36:44Ihr Mann hat Frau Bachmann vor einem schweren Sturz gerettet
00:36:46und ist dabei leider selber verunglückt.
00:36:48Und woher wissen Sie das alles?
00:36:50Von Frau Bachmann. Sie war hier und hat nach ihm gefragt.
00:36:58Und Sie haben ihr geholfen?
00:37:00Frau Bachmann wollte sich bei Ihrem Retter bedanken, das ist normal.
00:37:04Und dass Sie mir nichts davon sagen, ist auch normal.
00:37:06Vielleicht geben wir das in mein Büro oder kamen wir?
00:37:08Nein, ich will nicht in Ihr Büro.
00:37:10Bleiben Sie mir vom Leib mit Ihren positiven Schwingungen
00:37:12und Ihren dämlichen Butterperlen.
00:37:14Vielen Dank.
00:37:34Hilf mir, Hans.
00:37:36Hilf mir, Hans.
00:37:40In fibrearen.
00:37:41Masala.
00:37:57Junzte.
00:38:02Junta.
00:38:04Schau, schau, schau.
00:38:34Stefan?
00:38:46Ja, ich bin gleich bei dir.
00:38:48Ich bin gleich da.
00:38:58Und die Erinnerung kam plötzlich zurück.
00:39:01Ja.
00:39:03Ich weiß nicht.
00:39:04Vielleicht war sie auch die ganze Zeit da.
00:39:11Kommt mir jedenfalls so vor.
00:39:15Ihr Gesicht.
00:39:18Als ob ich es ewig kenne.
00:39:24Vielleicht ist das in Extremsituationen so, das Letzte, was man sieht, bevor man das Bewusstsein verliert.
00:39:29Ich war ganz sicher, dass ich sterbe.
00:39:36Wahnsinn.
00:39:38Wie war das?
00:39:41Hast du dein Leben vor dir ablaufen sehen?
00:39:43Nein.
00:39:46Nur sie.
00:39:50Ich habe nur ihr Gesicht gesehen.
00:39:55Das Gesicht, ich habe es auch gesehen, als ich aufgewacht bin.
00:39:57Sie war im Zimmer.
00:40:11Du hast sie getroffen?
00:40:12Nicht wirklich.
00:40:14Sie ist gleich verschwunden.
00:40:18So.
00:40:20Jetzt reicht's.
00:40:21Wollen wir jetzt schalten die Kinder warten?
00:40:22Ich weiß nicht.
00:40:23Was weißt du nicht?
00:40:24Was weißt du nicht?
00:40:30Ich bin für dich da.
00:40:34Wir schaffen das zusammen.
00:40:37Ich weiß nicht.
00:40:38In so einer Situation muss man dem Patienten Zeit geben.
00:40:41Das ist eine große Umstellung.
00:40:42Aber wenn sich die Seele dann geöffnet hat, dann...
00:40:56Mit mir ist da oben was passiert.
00:40:58Ja.
00:40:59Du wärst fast gestorben, aber du bist hier.
00:41:02Du bist wieder hier.
00:41:04Hm.
00:41:04Ich mag sie nicht tragen.
00:41:14Hier im Krankenhaus?
00:41:15Nein.
00:41:17Überhaupt nicht.
00:41:20Aber sie war dir immer die liebte Erinnerung.
00:41:22Ich weiß.
00:41:29Die Kinder warten.
00:41:34Nein, ich kann nicht.
00:41:38Was ist denn?
00:41:46Luise, ich...
00:41:47Ich...
00:41:48Ich weiß nicht, wie man sowas erklärt.
00:41:50Ich weiß nicht...
00:41:51Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll.
00:41:55Ich weiß nicht, wie.
00:41:56Ich hab ins Licht geschaut.
00:41:57Ich...
00:41:57Als ich aufgewacht bin...
00:42:02Da war sie da, so wie du jetzt.
00:42:04Und...
00:42:05Und dann das Buch.
00:42:09Vor dem Unfall hab ich die ganze Zeit nach diesem Titel gesucht.
00:42:13Er wollte mir nicht einfallen.
00:42:17Und...
00:42:17Dann bringt sie mir genau dieses Buch.
00:42:21Ich versteh das alles nicht.
00:42:23Stefan.
00:42:25Stefan, der Arzt hat mir gesagt, dass sich durch das Koma deine Wahrnehmung verändern kann.
00:42:29Ich weiß nicht, ich...
00:42:34Ich weiß nicht.
00:42:37Ich weiß nur, dass ich Zeit brauche.
00:42:40Und dass ich sie wiedersehen muss.
00:42:43Sag mal, spinnst du doch nicht.
00:42:45Was...
00:42:46Was bedeutet das alles?
00:42:48Was willst du mir damit sagen?
00:42:49Was bedeutet das für mich?
00:42:50Was bedeutet das für...
00:42:52Für unsere Familie?
00:42:53Ja.
00:42:53Oh, mein Gott.
00:43:23Oh, mein Mann. Erzählt von einer anderen Frau wie von einer Lichtgestalt. Wie würden Sie das denn sehen?
00:43:47Jetzt lassen Sie ihm doch erst mal Zeit, das alles in Ruhe zu verarbeiten. Die beiden haben da oben einen ganz existenziellen und fast schon intimen Moment entliegt.
00:44:00Das ist jetzt nicht Ihr Ernst.
00:44:04Also wenn ich jetzt gerade eine Grenze überschritten habe, dann tut es mir leid, aber ich lege wirklich Größenwert auf Transparenz.
00:44:11Okay, dann geben Sie mir die Nummer von dieser Patricia.
00:44:13Dazu bin ich nicht befugt.
00:44:16Ich weiß nicht, wie ich verliebe war.
00:44:31Was bedeutet das für mich?
00:44:33Ich habe nicht geschaut. Ich weiß nur, dass ich Zeit komme.
00:44:37Intimen Moment.
00:44:38Dass ich Sie wiedersehen muss.
00:44:39Was bedeutet das für mich? Was bedeutet das für unsere Familie?
00:44:45Mach dir keine Sorgen. Ich habe ihm schon gesagt, dass wir den Termin ohne dich machen.
00:44:58Ich zeige Ihnen einfach deine Entwürfe und...
00:45:00Das ist kein Fall. Das muss alles noch überarbeitet werden. So gebe ich das nicht raus.
00:45:04Er soll einmal im Leben warten, verdammt mal mal.
00:45:06Das ist für ihn keine Option. Das hat er klipp und klar gesagt.
00:45:11Was heißt das, keine Option?
00:45:12Das heißt, dass er dich rausschmeißt.
00:45:16Mama!
00:45:17Mama, Mama, Mama!
00:45:20Schätzchen! Oh, ist das schön!
00:45:23Oh!
00:45:25Was für eine Überraschung!
00:45:30Wo ist jetzt dieser Oberarzt?
00:45:37Warum hast du mich nicht angerufen?
00:45:38Muss ich mich ankündigen, wenn ich meinen Sohn sehen will?
00:45:40Außerdem wirmmest du mich ja immer ab.
00:45:42Und wo ist Johnny?
00:45:44Der hat morgen eine wichtige Prüfung.
00:45:46Er bleibt die Tage bei seinem Freund im Tableau.
00:45:48Ich habe das alles koordiniert.
00:45:50Mach dir keine Gedanken.
00:45:51Wie geht's dir?
00:46:09Gut.
00:46:10Gut, mein Ine.
00:46:12Wann kommst du nach Hause?
00:46:14Zeig mal, ist das neu?
00:46:22Von Oma.
00:46:23Herr Doktor, mein Sohn gehört nach Hause.
00:46:38Das sieht natürlich jeder Angehörige so.
00:46:40Das sehe ich so nach 40 Jahren medizinischer Berufserfahrung, junger Mann.
00:46:45Mein Sohn!
00:46:45Das ist mein Patient.
00:46:47Und deshalb obliegt mir die Entscheidung.
00:46:49Ihr Patient.
00:46:50Ja.
00:46:53Der wie fehlt dir eigentlich?
00:46:57Wieso behauptet dieser Mensch, dass Stefan nicht nach Hause will?
00:47:00Weil es war es.
00:47:02Ach, wer hat ihm denn den Unsinn eingeredet?
00:47:05Baumgarten an Hamburg ist die Koryphäe auf dem Gebiet.
00:47:08Ich rede nochmal mit Stefan drüber.
00:47:10Ja.
00:47:12Vielleicht ist das gut.
00:47:16Wie geht's dir überhaupt?
00:47:17Sie ist elend aus.
00:47:25Nicht so besonders.
00:47:26Was macht deine Arbeit?
00:47:28Sie haben tausend Nachrichten zu Hause hinterlassen.
00:47:32Gibt's auch gerade Stress?
00:47:34Auch?
00:47:37Wieso nimmst du dir nicht ein, zwei Tage Auszeit?
00:47:40Jetzt, wo ich hier bin.
00:47:41Klärst dein Kram in Hamburg.
00:47:43Und Lea?
00:47:44Bleib bei mir.
00:47:45In dem Zustand bring's dir eh nicht besonders viel.
00:47:48Musik
00:48:18Na, mein großer?
00:48:22Was machst du denn hier?
00:48:24Wie, was mache ich hier?
00:48:26Na und, kommt er wieder?
00:48:30Ja, sie behalten ihn noch zur Beobachtung dort, aber er hat Riesenglücke.
00:48:34Erzähl mir keinen Scheiß. Komm, Papa, wieder.
00:48:38Sag mal, wie redest du denn mit mir?
00:48:40Ja oder nein?
00:48:42Natürlich kommt dein Vater wieder. Wieso denn nicht?
00:48:46Okay.
00:48:48Dann ist bald. Ich pann mal Pablo.
00:48:50Wir müssen auch für einen Test üben und so.
00:48:54Ja, ist noch was.
00:48:58Umarmst du mich mal?
00:49:00Hi, Dominique.
00:49:02Wie geht es deiner Mann?
00:49:16Ja, okay.
00:49:18Frau Everson, schön, dass Sie wieder da sind.
00:49:34Ihr neuestes Werk ist großartig.
00:49:36Ja, danke. Aber es ist noch lange nicht fertig.
00:49:40Ich weiß, aber es ist genau die Richtung, die wir wollen.
00:49:42Sie entscheiden während meiner Abwesenheit über meine Entwürfe?
00:49:46Bei allem Verständnis für Ihre private Situation.
00:49:50Herr Gößner, mein Mann wäre beinahe gestorben und verliert gerade seinen Verstand.
00:49:56Sie haben hier ein Sales-Meeting und das ist wirklich nicht der richtige Zeitpunkt.
00:50:04Ich habe Kaffee für dich.
00:50:06Pssst. Sie schlägt.
00:50:08Gut.
00:50:10Dann können wir ja endlich reden.
00:50:14Ich war jetzt direkt beim Chefarzt. Du kannst nach Hamburg.
00:50:17Ich nehme dich morgen früh mit.
00:50:20Wo ist eigentlich Vaters Uhr?
00:50:30Mutter, ich komme nicht zurück.
00:50:33Wie bitte?
00:50:36Ich komme nicht zurück.
00:50:38Stefan, der Chefarzt hat mir bestätigt, dass es medizinisch absolut keinerlei Bedenken gibt.
00:50:43Warum geht es nicht?
00:50:48Sondern?
00:50:52Ich muss dir was sagen.
00:51:13Wie bitte?
00:51:14Sie schreiben, mein Mann.
00:51:21Bedenken.
00:51:22Wie bitte?
00:51:23Wie bitte?
00:51:25Kannst du mir mal bitte sagen, was das sollte?
00:51:42Ich versuche die ganze Zeit die Situation für dich zu retten
00:51:44und dann tauchst du ohne Absprache auf und machst alles kaputt.
00:51:47Er will mich nicht mehr.
00:51:49Der Chef will dir kündigen, fristlos.
00:51:52Er liebt mich nicht mehr.
00:51:54Was redest du da?
00:51:56Er hat ins Licht gesehen.
00:51:58Luise versteht gerade nur Bahnhof.
00:52:06Stefan und eine andere Frau?
00:52:13Ich glaube, mir wird schlecht.
00:52:16Er spricht von einem existenziellen Moment.
00:52:20Waren die Geburten seiner Kinder keine existenziellen Momente in seinem Leben?
00:52:24Typisch, Mann.
00:52:26Selbst im Koma noch triebgesteuert.
00:52:28Scheißkerl.
00:52:30Sorry, ist mir so rausgerutscht.
00:52:32Aber hier zu schmollen und dir selber wehzutun wie heute in der Firma, das kann ja wohl auch nicht die Lösung sein.
00:52:40Denk mal an deine Kinder.
00:52:42Die brauchen jetzt eine starke Mutter und keine, die amok läuft.
00:52:44Du, Ise, du musst da wieder hin.
00:52:50Ihn dran erinnern, was er aufs Spiel setzt.
00:52:54Oh.
00:52:57Wäre es okay, wenn ich dir ein Taschentuch?
00:52:59Das Teile habe ich mir für das Meeting heute gekauft.
00:53:01Rosa, das ist schweineteuer.
00:53:03Und wie läuft es mit der Oma?
00:53:24Gut.
00:53:25Sie hat mir alles über Männer erzählt.
00:53:27Aha.
00:53:27Ja, und dass die eher ein Konstrakons...
00:53:33Konstrukt?
00:53:34Genau.
00:53:35Ein Überbleibsel des Aussterbenden...
00:53:40Patro...
00:53:41Patri...
00:53:41Patriarchats.
00:53:43Na prima.
00:53:43Wir müssen!
00:53:43Was hat er gesagt?
00:53:57Ich will mich da wirklich nicht einmischen.
00:54:01Meine Haltung, die ich selbstverständlich zu dem Ganzen habe, tut da im Moment nichts zu sagen.
00:54:05Du bist das sonst nicht so zurückhaltend.
00:54:07Ich weiß, die Grenzen anderer zu respektieren, ist wahrlich nicht meine Stärke.
00:54:13Deine eingeschlossen.
00:54:15Meine Therapeutin hatte einen besonders hübschen Ausdruck dafür.
00:54:19Du machst eine Therapie?
00:54:21Ja, da siehst du mal.
00:54:24Du dachtest, du weißt alles über mich.
00:54:28Viola?
00:54:31Was hat er gesagt?
00:54:32Gut, pass auf dich auf und mach dir keine Sorgen wegen der Kinder.
00:54:40Ich spreche mir mit Katja ab.
00:54:45Tschüss, mein Schätzchen.
00:54:46Wir sehen uns ganz bald zu Hause.
00:54:48Mhm.
00:54:49Was ist denn jetzt für meine Patriarchat?
00:54:51Na, steck ein, Engelchen.
00:54:54Warum stört das aus?
00:54:56Das erkläre ich dir dann in Hamburg.
00:54:58Okay.
00:54:58Okay.
00:55:02aus?
00:55:09Ja.
00:55:17Ja, ich bin.
00:55:20Ja, ich bin.
00:55:22Ja, ich bin.
00:55:23Kannst du, wenn ich nicht loske A Button passe?
00:55:27Ich bin.
00:55:27Ich bin.
00:55:28Ich bin.
00:55:29Jetzt bin.
00:55:29Ich bin.
00:55:30Ich bin.
00:55:31Darf ich?
00:56:01Ihr Mann hat mich gebeten, Ihnen das herzugeben.
00:56:10Verdammter Feigling.
00:56:20Gibt Ihnen das was, sich in die Tragödie in andere Menschen einzumischen?
00:56:24Das versuche ich ja gerade zu vermeiden.
00:56:27Ich schaue mir die Tragödie schon an, um in Ihrer Metapher zu bleiben.
00:56:31Ich versuche, die handelnden Personen zu verstehen und Ihnen, wo es gewünscht ist,
00:56:35ein bescheides Quäntchen Weisheit anzutragen.
00:56:39Als Student waren Sie sicher der Knaller bei den Mädels.
00:56:51Und wie lautet in unserem Fall Ihre bescheidene Weisheit?
00:56:55Ein Mann brennt mit einer Frau durch, die er kaum kennt,
00:57:01verschwindet aus dem Krankenhaus einfach so, ohne jegliche Konsequenz.
00:57:06Ich verstehe, dass Sie frustriert sind.
00:57:10Wenn Sie reden wollen, dann...
00:57:11Wissen Sie was?
00:57:14Bleiben Sie lieber Briefträger.
00:57:15Wenn ich einen Rat brauche, gehe ich zur Buchhandlung
00:57:17und hole mir den aktuellen Bestseller aus dem Selbsthilferegal.
00:57:20Das ist ein Selbsthilferegal.
00:57:50Ein Mann brennt mit einem Fertig.
00:57:52Untertitelung des ZDF, 2020
00:58:22ZDF, 2020
00:58:52Warte, ich weiß, dass du das nicht verstehst
00:58:55Nicht verstehen kannst, es tut mir leid
00:58:57Was tut dir leid?
00:58:59Was? Was tut dir leid, Stefan?
00:59:01Du tickst doch nicht mehr richtig
00:59:02Ich bin immer für dich da
00:59:05Für dich und die Kinder
00:59:07Das weißt du
00:59:08Ja, ja, weiß ich das?
00:59:11Wie willst du das denn machen, wenn du gar nicht mehr in Hamburg lebst?
00:59:13Ich verstehe, dass das weh tut
00:59:18Aber ich wünsche mir, dass wir einen Weg finden
00:59:21So klug und besonnen wie möglich damit umzugehen
00:59:24Das nennst du klug!
00:59:26Das!
00:59:27Das!
00:59:28Das!
00:59:29Das!
00:59:30Das!
00:59:32Das!
00:59:33Das!
00:59:34Das!
00:59:35Das!
00:59:36Das!
00:59:37Das!
00:59:38Das!
00:59:39Das!
00:59:40Das!
00:59:41Das!
00:59:42Das!
00:59:43Das!
00:59:44Das!
01:00:14Das!
01:00:15Das!
01:00:16Das!
01:00:17Das!
01:00:22Ah!
01:00:23Hallo!
01:00:24Ach!
01:00:25Hallo!
01:00:28Kannst du mich hören?
01:00:30Alles in Ordnung?
01:00:33Papa!
01:00:36Kann ich mir helfen?
01:00:41Es geht schon
01:00:42Mensch, Papa, wo bleibst du denn?
01:00:46Ich glaube ja, ich kann doch nicht so viel.
01:00:52Oh nein.
01:00:56Herzlich willkommen.
01:00:58Seit Generationen erholen wir uns hier oben.
01:01:01Das Haus hat schon meinem Großvater gehört.
01:01:02Ist das Ihre Frau?
01:01:14Das ist Brigitte, ja.
01:01:15Alines Mutter.
01:01:17Wir waren aber nicht verheiratet.
01:01:18Wir haben uns an der Uni kennengelernt.
01:01:21Und wo ist sie jetzt?
01:01:23Sie hat ihre Reise vollendet.
01:01:25Oder begonnen.
01:01:28Oder den Kampf gegen den Krebs verloren, wie man so sagt.
01:01:30Vor drei Jahren.
01:01:32Das ist der Grund, warum ich die Arbeit mache im Spital.
01:01:38Es tut mir leid.
01:01:42Milchzucker?
01:01:45Milch, gerne.
01:01:51Und wenn Sie in meiner Lage wären, was würden Sie tun?
01:01:54Na ja, so funktioniert das natürlich nicht. Leider.
01:01:56Wieso?
01:01:58Na ja, Ihre Erfahrung gehört doch Ihnen.
01:02:00Ich kann das unmöglich in allen Nuancen erfassen.
01:02:03Ich bin weder in der Lage noch, habe ich ein Recht dazu, Ihnen den Weg zu weisen.
01:02:07Aber welche Möglichkeiten sehen Sie denn für sich selber?
01:02:09Ich für mich selber.
01:02:12Am meisten sorge ich mich natürlich um die Kinder.
01:02:15Ich will, dass Sie Ihren Vater weiter achten und lieben und egal, ob es so ein Arschloch ist.
01:02:20Irgendwann muss ich Sie mal raus.
01:02:23Tschüss.
01:02:25Ciao zusammen.
01:02:26Geh da nochmal los.
01:02:27Ja, tschüss.
01:02:29Na mal ganz im Ernst.
01:02:31Wie soll ich mich den Gefühlen meiner Kinder stellen, wenn ich in einem Moment heule, im nächsten Moment alles kurz und klein schlagen will und dann wieder auf Knien bettle, dass er zu mir zurückkommt in unser altes Leben?
01:02:42Ja, das finde ich so verrückt am Erwachsen sein.
01:02:44Gerade wenn man Kinder hat.
01:02:46Man will ihnen Sicherheit geben, Stabilität.
01:02:50Man will ihnen zeigen, dass man die Bälle in der Luft halten kann und wenn sie einem dann auf den Kopf fallen, dann sehen wir alt aus.
01:02:57Dabei ist das eine Riesenchance.
01:03:00Gerade als Eltern.
01:03:00Ehrlich sein.
01:03:03Gefühle beim Namen nennen.
01:03:06Trauer tut so unendlich weh, aber wenn wir den Schmerz nicht zulassen, dann werden wir die Trauer auch nicht los.
01:03:13Aber vielleicht haben Sie im Buchladen was Besseres gefunden.
01:03:22Johnny!
01:03:24Fass deine Hosen runter sind, zieh sie hoch.
01:03:26Ich komme in zwei, drei, einer Sekunde.
01:03:30Lea, hast du deinen Bruder heute schon gesehen?
01:03:41Nein, und dein Müsli hat er auch noch nicht gegessen.
01:03:48Hat er sich bei dir gemeldet?
01:03:50Wer?
01:03:51Dein Sohn.
01:03:53Deine Mutter hat mich angerufen, er ist verschwunden.
01:03:56Was?
01:03:57Er war nicht in seinem Zimmer, als sie ihn wecken wollte.
01:03:59Wahrscheinlich ist er schon gestern Abend abgehauen.
01:04:02Wohin?
01:04:04Wenn ich das wüsste, wäre ich dann hier.
01:04:07Okay, klar.
01:04:09Entschuldige.
01:04:12Ich lasse mich mal, ja?
01:04:14Dagegen habe ich natürlich keine Chance.
01:04:27Luise, Patricia hat drüber aufgeschlagen.
01:04:28Patricia?
01:04:29Unser Sohn ist weg!
01:04:32Was war, kommt das bei dir überhaupt an?
01:04:35Wenn ja, dann denk vielleicht mal drüber nach, wie sowas passieren kann.
01:04:37Wie es mir gerade damit geht, darüber will ich gar nicht sprechen.
01:04:46Ich wollte dir nicht...
01:04:47Mach mich nicht an!
01:04:48Bitte!
01:04:53Deine Mutter hat die Polizei verständigt, aber die können natürlich erst nach 48 Stunden aktiv werden.
01:04:59Klar.
01:04:59Ich habe ihn in der Schule angerufen und bei Metzners.
01:05:02Metzners?
01:05:03Pablo's Eltern, seinen besten Freund.
01:05:06Ja, klar.
01:05:08Niemand weiß was.
01:05:13Stefan, fällt dir noch irgendwas ein?
01:05:17Fällt dir noch irgendwas ein, was wir tun könnten?
01:05:21Schweizer Polizei benachrichtigen.
01:05:22Hast du... hast du was gegessen?
01:05:42Also, ich kriege jetzt nichts runter.
01:05:52Weißt du noch, als er, ich glaube, drei oder vier war und aus seiner
01:06:03nur Mama darf mich ins Bett bringen Phase rauskam?
01:06:09Er war dreieinhalb.
01:06:11Klar war sich das noch.
01:06:15Und dann wollte er plötzlich immer bei mir sein.
01:06:18Wollte mit mir ins Stadion,
01:06:21zur Redaktion.
01:06:23Hat mich immer abgeknuddelt und sich an mein Bein festgeklammert.
01:06:28War halt ein Klammeröffchen, so wie Lea.
01:06:31Ich habe die Zeit so sehr genossen.
01:06:35Aber sie hat mir auch wahnsinnige Angst gemacht.
01:06:38Wahrscheinlich, weil mein Vater nie für mich da war.
01:06:43Und dann ist da vor allem also ein kleines Wesen.
01:06:46Schon so ein kleiner Mann und...
01:06:49Liebt einen so tief.
01:06:52So bedingungslos.
01:06:53Das hat mich richtig gequält.
01:06:59Ich meine, wie kann man so einer Liebe gerecht werden?
01:07:01So hast du es mir noch nie erzählt.
01:07:07Es ging mir in letzter Zeit immer wieder durch den Kopf, weil er so abweisend geworden ist.
01:07:10Ich meine, diese ganzen kleinen Witzeleien, die Spiele, die ganzen Tricks von früher,
01:07:13die funktionieren einfach nicht mehr.
01:07:17Meine größte Angst war immer, dass ich als Vater versage.
01:07:21Weil meiner mir nie beigebracht hat, wie man das macht.
01:07:24Vater zu sein.
01:07:30Genau so ist es gekommen.
01:07:31Ich meine, ich habe mich immerhin irgendwas gerettet.
01:07:36Ich habe mich mit tausend kleinen Tricks aus der Affäre gezogen.
01:07:40Ich habe mich an der Arbeit festgehalten.
01:07:41Ich war nicht wirklich da.
01:07:48Ich war nicht wirklich da.
01:07:49Hallo?
01:08:05Hallo?
01:08:10Ja.
01:08:12Alles klar, wir sind gleich da.
01:08:15Was ist?
01:08:16Komm.
01:08:17Was ist?
01:08:18Komm.
01:08:23Johnny!
01:08:25Johnny!
01:08:26Gott sei Dank, Gott sei Dank.
01:08:27Mach das nie wieder, Hass.
01:08:29Gott sei Dank.
01:08:31Ich bin noch ein Kleinkind mehr.
01:08:39Wann haben sie dich entlassen?
01:08:40Vor ein paar Tagen.
01:08:41Ich bin jetzt in ambulanter Behandlung.
01:08:48Das ist jetzt hier dein neues Leben, ja?
01:08:52Ja.
01:08:52Nett.
01:08:54Johnny, wie wäre es, wenn wir morgen in aller Ruhe darüber...
01:08:57Alter, geht's noch?
01:08:58Ich bin gerade tausend Kilometer hierher getrennt.
01:09:00Ich habe auf einer Raststätte im Klo gepennt.
01:09:02Und du willst mich mit so einem scheiß Kakao vertrösten?
01:09:04Wir reden morgen drüber, du spinnst wohl.
01:09:06Du hast recht, tut mir leid, das war echt bescheuert.
01:09:09Hast recht.
01:09:14Ich lasse euch jetzt mal alleine.
01:09:16Wollen wir hier reden, oder?
01:09:27Willst du einen Spaziergang machen?
01:09:38Natürlich kann ich nicht erwarten, dass du das verstehst.
01:09:40Geschweige denn akzeptierst.
01:09:42Aber dass ich dich liebe, dich und deine Schwester.
01:09:49Daran wird sich nie was ändern.
01:09:54Ich will euch nicht im Stich lassen.
01:09:56Im Gegenteil.
01:09:58Auch Mama nicht.
01:10:03Weißt du, dass sie ihren Job verloren hat?
01:10:05Sie ist total ausgeastet in der Firma.
01:10:07Echt?
01:10:08Hm.
01:10:10Das habe ich übrigens von Katja.
01:10:12Wäre ja auch vielleicht mal nicht blöd,
01:10:13würdest du Mama danach fragen.
01:10:16Ja, stimmt. Du hast recht.
01:10:18Werde ich machen.
01:10:25Hast du Hunger?
01:10:27Ja.
01:10:33Wie sieht jetzt eigentlich so dein Plan aus?
01:10:35Willst du jetzt Schweizerdeutsch lernen und Fußballspiele kommentieren?
01:10:41Vielleicht, äh, werde ich endlich mein Buch schreiben.
01:10:43Über Wintersport.
01:10:46Klingt vielleicht komisch jetzt nach dem Unfall.
01:10:47Aber irgendwie sind mir die Berge und das Skifahren noch näher gekommen.
01:10:51Ja.
01:10:52Schon klar.
01:10:54Ich meine, das ist jetzt persönlich.
01:10:56Deine eigene Story.
01:10:58Und nicht, was du einfach nur nacherzählst.
01:10:59Ich arbeite ja an ein paar Comics.
01:11:06Auch so mit durchgehender Story und so.
01:11:09Ob das jetzt ein Buch ist, weiß ich nicht.
01:11:12Hast du Lust, die mir mal zu zeigen?
01:11:14Würde mich echt interessieren.
01:11:16Ja.
01:11:17Aber nur, wenn du endlich mit mir snowboarden gehst.
01:11:20Klar, abgemacht.
01:11:21Ja.
01:11:42Ja.
01:11:45Ja.
01:11:46Untertitelung des ZDF, 2020
01:12:16ZDF, 2020
01:12:46ZDF, 2020
01:13:16Entschuldigung.
01:13:24Gib mir mal ein Fohn.
01:13:26Das ist die Comic-Ausstellung.
01:13:28Tolle Idee.
01:13:40Hallo?
01:13:42Ja, ja, ich weiß.
01:13:44Johnny hat mir eine SMS geschickt.
01:13:48Nein, nein, nein. Wartet nicht auf mich.
01:13:50Ich, äh...
01:13:52Wir treffen uns dann später, okay?
01:13:56Ja, bis dann.
01:13:58Sie kommt später.
01:14:14Bitteschön.
01:14:28Bitteschön.
01:14:42Danke.
01:14:44Und danke, dass Sie sich Zeit für mich nehmen.
01:14:46Ich würde Ihnen gerne was von mir erzählen, wenn es für Sie okay ist.
01:14:50Vielleicht finden Sie sich darin irgendwie wieder.
01:14:52Es geht um meine Tochter.
01:14:54Aline! Das ist ein tolles Mädchen.
01:14:56Ich treibe Sie oft an den Rand des Wahnsinns.
01:14:58War mir klar, dass Ihnen das bekannt vorkommt.
01:15:00Ja, wenn Sie immer so ausgeglichen tun, als wären Sie Pfarrerpflege höchstpersönlich.
01:15:04Schön, dass Sie endlich meine spirituelle Reife anerkennen.
01:15:08Als Brigitte starb, Alines Mutter, da war ich zuerst vollkommen hilflos.
01:15:24Ich war wie gelähmt.
01:15:26Ich bin um die halbe Welt gereist.
01:15:30Ich habe die Schuld bei anderen gesucht.
01:15:32Bei Gott.
01:15:34Bei mir selber.
01:15:36Aber was vielleicht noch viel schlimmer war,
01:15:38ich konnte mir einfach keine Familie vorstellen, außerhalb des klassischen Konstrukts,
01:15:42mit dem ich nun mal selber aufgewachsen bin.
01:15:44Vater, Mutter, Kind.
01:15:46Und als ich zu Hause ankam,
01:15:48da habe ich Aline gesehen.
01:15:50Zusammen mit ihren Großeltern am Flughafen.
01:15:54Sie hatte mich noch gar nicht entdeckt.
01:15:58Aber dieser Blick, dieser kindlich suchende Blick,
01:16:06da war mir sofort klar, dass sie nur eins von mir brauchte.
01:16:10Und das Wunderbare war es, fiel mir gar nicht schwer.
01:16:16Ich musste einfach nur loslassen.
01:16:20und dann mich.
01:16:22Brigitte und dann mich.
01:16:32Kalt hier draußen.
01:16:34Wollen wir mal reingehen?
01:16:40Ich komme gleich nach.
01:16:42Ich komme gleich nach.
01:16:44Ich komme gleich nach.
01:16:48Ich komme gleich nach.
01:16:52Untertitelung des ZDF, 2020
01:17:22Untertitelung des ZDF, 2020
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01:18:22Untertitelung des ZDF, 2020
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01:20:52Sieht vielversprechend aus.
01:21:06Ja.
01:21:09Noch nicht ganz fertig.
01:21:11Wie immer.
01:21:13Leider kann ich davon nicht leben.
01:21:15Wieso? Wir haben immer von einer eigenen Firma geträumt, weißt du noch?
01:21:19Würdest du damit sagen, dass du...
01:21:21Klar.
01:21:23Für dich gebe ich den Job sofort auf.
01:21:25Jetzt hör mal auf. Ist das dein Ernst?
01:21:27Ja, sehe ich aus, als ob ich spinne?
01:21:29Gelegentlich schon.
01:21:33Oh, du hast mir gefehlt.
01:21:35Ich hätte vielleicht sogar schon einen ersten Kunden für uns.
01:21:38Ein gewisser Massage-Guru richtet gerade seine Wellness-Oase neu ein und braucht jede Menge Lampen.
01:21:44Du hast doch nicht.
01:21:46Hab ich.
01:21:48Und ich hatte recht, der ist hetero.
01:21:50Aber sowas von.
01:21:51Nee.
01:21:53Ja.
01:21:54Echt?
01:21:55Ja.
01:21:56Wie war's so?
01:21:59Hm, prima.
01:22:00Ganz prima.
01:22:02Geil.
01:22:02Ich finde immer am Teuer.
01:22:03Ich glaube, ich muss den anderen einen Aufsatz kaufen, wenn du das bist.
01:22:06Ja.
01:22:07Lea!
01:22:09Lea!
01:22:09Na, mein Großer?
01:22:13Was hast du denn da?
01:22:15Neue Kamera.
01:22:17Hat aber nur geschenkt.
01:22:18Das ist ja toll.
01:22:19Ich hab dich vermisst.
01:22:21Wo wolltet ihr denn ohne mich hin?
01:22:23Wo wolltet ihr denn ohne mich hin?
01:22:24Aufs Schiff ins andere Tal.
01:22:25Kann ich mitkommen?
01:22:28Müssen wir mit Mama reden?
01:22:29Was gibt's denn da zu sehen im anderen Tal?
01:22:38Lea, ich würde dir gern jemanden vorstellen.
01:22:42Ich weiß schon, wer das ist.
01:22:43Sie heißt Patricia.
01:22:44Hallo.
01:22:46Hallo.
01:22:48Patricia kennt sich hier gut aus, Schätzchen.
01:22:50Sie weiß, was es da alles zu sehen gibt.
01:22:51Echt?
01:22:52Kann ich mitkommen?
01:23:01Gern.
01:23:03Was ist mit dir?
01:23:05Kommst du gar nicht mit?
01:23:11Wart mal los.
01:23:14Solche Wunder schaffen Sie.
01:23:27Ab und zu.
01:23:28Wenn ich nicht gerade in den Bergen
01:23:30Ihrer schönen Heimat verrückt spiele.
01:23:33Vielen Dank.
01:23:34Das wäre nicht nötig gewesen.
01:23:36Oh doch.
01:23:37Das ging gar nicht anders.
01:23:39Ohne Sie, ohne alles, was hier passiert ist,
01:23:40wäre dieses Licht hier gar nicht entstanden.
01:23:44Schön, dass Sie mit Licht arbeiten.
01:23:49Macht Sinn irgendwie.
01:23:50Ja?
01:23:52Ja, für mich macht das Sinn.
01:23:56Passen Sie gut drauf auf.
01:23:58Die wird es definitiv nie im Handel geben.
01:24:00Das ist das Motiv für mein Firmenlogo.
01:24:02Danke.
01:24:23Für alles.
01:24:26Gern geschehen.
01:24:27Hey.
01:24:49Nehmt schon alles.
01:24:52Wieso mamfst denn du dann?
01:24:55Was? Mamf mal wohl in der Schweiz.
01:24:58Kann ich auch ein Stück haben?
01:25:01Oh?
01:25:02Oh, kann ich auch was?
01:25:04Ja, ein kleines.
01:25:10Ist das ein kleines?
01:25:11Mhm.
01:25:22Ja, ein kleines.
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