- vor 2 Monaten
Kategorie
🎥
KurzfilmeTranskript
00:00Was bisher geschah.
00:30Er schaut und er ist hartnäckig. Er wird nicht aufgeben, bevor er Antworten gefunden hat.
00:34Langsam wird es echt eng.
00:36Liliana kann fast wieder klar denken und vielleicht will sie sogar irgendwann ihre Firma zurück.
00:39Wäre das nicht witzig?
00:41Liliana hat keine Firma mehr und das wird auch so bleiben.
00:43Dann lassen sie sich besser nicht mit ihrer Akte erwischen.
00:45Ich kann mich an alles erinnern, was damals passiert ist.
00:49Großartig.
00:51Oskar, ich habe meine Tochter nicht umgebracht.
00:55Paul küsst mich und ich bin im siebten Himmel.
00:57Wir taumeln, knutschen in seine Wohnung, reißen uns die Klamotten vom Leib und dann schickt er mich einfach nach Hause.
01:04Ich habe Betty ziemlich vor den Kopf gestoßen.
01:06Ich habe das nicht gewollt, aber es gab einen Grund dafür.
01:10Bitte pass gut auf dein Baby auf.
01:12Egal, ob Oskar der Vater ist.
01:16Oder ob ich es bin.
01:27Untertitelung im Auftrag des ZDF für funk, 2017
01:57Ich weiß, kein Sushi und kein Rum im Käse.
02:06Und vor allem keine Überstatten.
02:08Du hast doch hier genug Personal, dass du rumscheuchen kannst.
02:10Keine Sorge, ich passe auf uns auf.
02:14Gut.
02:17Na, ihr Geheimniskrämer?
02:19Wieso denn Geheimniskrämer?
02:20Ach, nur so, weil ihr hier so rumtuschelt, da könnte man fast meinen, ihr werdet ein Liebespaar.
02:27Naja, ich gehe dann mal.
02:29Wir sehen uns.
02:34Sie weiß es.
02:36Sie weiß, dass wir uns miteinander hatten.
02:38Blödsinn.
02:39Das kann sie gar nicht wissen, von wem.
02:41Was sollte denn diese Anspielung?
02:43Caro redet doch den ganzen Tag nur blödes Zeug.
02:45Was ist, wenn sie doch mehr weiß und oft gar davon erfährt?
02:55Hast du eigentlich immer noch vor, diese Wahrsagerin zu finden?
02:58Allerdings habe ich das.
03:00Und was versprichst du dir davon?
03:02Ich bin mir sicher, es besteht ein Zusammenhang zwischen ihr und dieser Fahndungsmeldung gegen Liliana.
03:07Ach, Christian, ich bitte dich.
03:09Das war auf La Gomera und ist viele Jahre her.
03:12Wer soll denn so eine Hokus-Pokus-Helserin aus dem Harz davon wissen?
03:15Das würde ich Sie gerne fragen.
03:17Ach, Christian, ich glaube wirklich, du verrennt sich da in etwas.
03:20Ja, wir werden ja sehen, was unsere Nachforschung ergeben.
03:22Das kann ich dir jetzt schon sagen.
03:23Nichts.
03:25Außerdem ist es müßig, sich jetzt deswegen noch den Kopf zu zerbrechen.
03:28Ach, ist es das?
03:29Ja, sicher, weil Liliana jetzt ihre Erinnerung wieder hat.
03:32Und wozu unnötig alte Wunden aufreißen?
03:35Um die Wahrheit herauszufinden?
03:36Ach, Christian, die Wahrheit. Wir kennen die Wahrheit.
03:38Die Wahrheit über Lilianas Vergangenheit.
03:41Aber es gibt einige mysteriöse Begleitumstände, die nach wie vor nicht geklärt worden sind.
03:45Wen interessiert ihr denn jetzt noch?
03:47Mich, Alissa, Tamara, Jonas und Liliana natürlich.
03:52Was ist eigentlich los mit dir?
03:54Was? Wieso? Was soll ich mit mir sagen?
03:57Naja, du schwitzt so.
04:00Ach, das ist wahrscheinlich doch noch ein bisschen heiß hier am Kamin.
04:03Christian, Christian, ich denke, wir sollten Liliana nicht länger mit der Vergangenheit belasten.
04:10Und ich denke, sie wird erst dann ihren Frieden finden, wenn alle Fragen beantwortet sind.
04:14Und dafür werde ich sorgen.
04:15Und hier noch eine Unterschrift, dass sie das Krankenhaus auf eigene Verantwortung verlassen.
04:43Ich hole dann rasch die Patientenakte für Sanatorium.
04:48Muss ich denn wirklich dahin?
04:49Ich meine, erholen kann ich mich doch auch zu Hause.
04:52Da ist ihre medizinische Versorgung aber nicht gewährleistet.
04:54Und sie sind noch sehr schwach.
04:56Und deshalb wirst du dich im Sanatorium jetzt erstmal richtig schön aufpäppeln lassen.
04:59Nun, das hätte ich es nicht sagen können.
05:02Ich hole rasch die Akte und zieh mich um.
05:05Aber eigentlich geht es mir doch gar nicht so schlecht.
05:07Deine Werte sagen aber was anderes.
05:09Wenn schon.
05:11Jetzt bin ich erstmal glücklich, dass ich nicht für den Tod meiner Tochter verantwortlich bin.
05:15Wie hätte ich mit dieser schweren Schuld weiterleben sollen?
05:18Zum Glück.
05:19Kannst du dich ja jetzt wieder an alles erinnern?
05:21Ja, zum Glück.
05:24Wir versuchen auch gerade herauszubekommen, warum die spanische Polizei überhaupt nach dir gesucht hat.
05:28Das habe ich mich auch schon gefragt.
05:30Und was Madame Soraya mit dem Ganzen zu tun hat.
05:35Siehst du deinen Zusammenhang?
05:37Ich kann mir das schon vorstellen.
05:39Aber diese Fahndungsmeldung.
05:41Möglicherweise werde ich ja vor Gericht gestellt.
05:43Leliana, die können dich doch nicht für etwas, was du nicht getan hast, vor Gericht stellen.
05:46Du bist unschuldig.
05:48Und deswegen musst du auch von nichts und niemandem irgendwas befürchten.
05:51Und vor allem.
05:53Du bist nicht allein.
05:56Wir werden dich nie wieder allein lassen.
05:57Das verspreche ich dir.
06:00Danke.
06:00Hoffentlich ist noch irgendwas Essbares im Haus.
06:22Ich habe das Gefühl, ich habe die letzten Tage kaum was gegessen.
06:25Das hast du scheinbar auch nicht.
06:26Leliana hat erzählt, dass du die letzten Tage kaum was zu dir genommen hast.
06:28Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern.
06:32Ich habe uns auf jeden Fall was zu essen aus Mona Lisa bestellt.
06:34Ich hoffe, dass es dir reicht.
06:35Sehr sogar.
06:36Mama.
06:38Hallo, Paul.
06:40Hallo, Tamara.
06:42Wie fühlst du dich?
06:44Schon viel besser.
06:47Hallo, Oskar.
06:48Leliana, habe ich das doch richtig gehört?
06:51Wie geht es dir? Kann ich irgendwas für dich tun?
06:53Im Augenblick bin ich nur froh, wieder zu Hause zu sein.
06:55Paul, dieses Sanatorium, ist das wirklich unumgängig?
07:03Ich würde Ihnen auf jeden Fall dazu raten.
07:04Dort sind Sie medizinisch und psychologisch bestens betreut.
07:07Aber ich fühle mich doch gut.
07:10Das mag Ihnen im Moment so vorkommen.
07:12Aber Sie haben eine Menge durchgemacht.
07:13Das steckt man nicht so einfach weg.
07:15Und wann muss ich da antreten?
07:16Sie haben für morgen früh einen Termin.
07:21Kann ich mich darauf verlassen, dass in meiner Abwesenheit hier im Hause Frieden herrscht?
07:26Ihr würdet mir wirklich sehr dabei helfen,
07:28da wieder gesund zu werden und
07:29die Strapazen der letzten Zeit hinter mir zu lassen.
07:38Natürlich.
07:39Ich bin ganz deiner Mann.
07:40Was gibt's?
07:54Paul, ich muss mich bei dir entschuldigen für diese bescheuerte Aktion bei dir zu Hause.
07:59Das war einfach nur peinlich und es tut mir leid.
08:04Schon vergessen.
08:06Obwohl, das stimmt nicht ganz.
08:07Abends, bevor ich ins Bett gehe, schaue ich immer noch im Schrank nach,
08:11ob nicht mal wieder jemand drin wartet.
08:17Danke.
08:19Wofür?
08:22Dafür, dass du mich bei Betty nicht bloßgestellt hast?
08:28Ich habe versprochen, es niemandem zu erzählen.
08:31Und dabei bleibt's auch.
08:37Ich bringe das Essen schnell zu den Kastellows, ja?
08:50Okay.
08:53Also jetzt nochmal.
08:54Dein Mann hat mir viele Grüße ausgerichtet.
08:57Ja.
08:58Ich habe mich auch gewundert.
08:59Er ist auf einmal wie ausgewechselt.
09:01Ja, und dabei dachte ich, der reißt mir den Kopf ab.
09:04Warst du noch damals, als ich im Ausfersien das Modellbuch beschädigt habe?
09:08Oh, ja.
09:11Naja, es geschehen auch Zeichen und Wunder.
09:15Das ist wahr.
09:15Das ist jemand, dem ich die Wahrheit sagen sollte.
09:34Caro?
09:39Da gibt es etwas, das du wissen solltest.
09:42Also, das zwischen Herrn Brinkmann, also Robert und mir, das ist mehr als nur Sympathie oder Freundschaft.
09:52Weißt du?
09:53Sag mal, was ist das heute?
09:54Der Tag der Offenbarung?
09:57Ich habe wirklich Besseres zu tun, als mir jetzt Details aus deinem Liebesleben anzuhören.
10:01Und bitte was?
10:02Ich muss nachdenken.
10:05Einen Cappuccino, bitte.
10:07Ja, gern.
10:08Also ich.
10:08Ich gehe mich eben mal frisch machen.
10:21Aber das Essen müsste gleich hier sein.
10:22Ich beeile mich.
10:30Hast du denn die Adresse von dieser Wahrsagerin rausbekommen?
10:33Nein, die Frau ist wie vom Erdboden verschluckt.
10:35Und Liliana wollte ich auch nicht fragen.
10:37Ja, du hast recht, wir sollten sie auf gar keinen Fall damit belasten.
10:40Und konnte dein Onkel dir nicht helfen?
10:43Konnte oder wollte nicht.
10:45Du meinst, er will nicht, dass wir mit dir reden.
10:50Irgendjemand muss diese Madame Soraya mit Informationen versorgt haben über Lilianas Zeit auf Gomera.
10:54Aber dein Onkel konnte doch überhaupt nichts darüber wissen.
10:57Nicht mal Liliana kann sich an die Zeit erinnern.
10:59Immerhin war er vor einigen Wochen auf den Kanaren.
11:01Vielleicht hat er was rausgefunden.
11:03Vielleicht.
11:05Betty hat einen Ex-Freund auf Gomera.
11:07Der kennt der Gott und die Welt und er kundigt sich gerade nach dieser Fahndungsmeldung.
11:10Das klingt sehr gut.
11:12Schwierig ist nur, dass Liliana Oskar anscheinend blind vertraut.
11:16Er war ja auch für sie da, als sie dringend Hilfe brauchte.
11:19Wir nicht.
11:21Ja.
11:22Jetzt hat er endlich das, was er die ganze Zeit wollte.
11:25Die Alleinherrschaft über Kastell auf Optik.
11:27Die völlige Kontrolle.
11:30Und wir haben ihm den Weg dahin geebnet.
11:33Und warum?
11:36Weil wir die ganze Zeit nur mit uns und unserem Problem beschäftigt waren.
11:46Ich hoffe nur, dass Mama diesen ganzen Albtraum irgendwie verarbeiten kann.
11:50Deshalb geht sie ja jetzt ins Sanatorium.
11:52Um sich zu erholen und um das Erlebte irgendwie zu verarbeiten.
11:55Hallo Tamara.
11:58Hallo Betty.
12:00Alissa hat ihr Essen bestellt.
12:02Oh, warte, ich hole sie schnell.
12:04Kannst du das nicht übernehmen?
12:06Doch schon, aber ich habe gerade kein Geld da.
12:08Ich übernehme das.
12:10Ich kann das gerne auf eure Rechnung setzen.
12:15Frag sie, wie viel sie bekommt.
12:21Wie viel bekommst du?
12:2348 Euro.
12:25Sag ihr, es stimmt so.
12:41Sag ihr, sie soll die zwei auberhalten.
12:44Es passt schon.
12:45Ja.
12:46Danke.
12:47Nein.
12:47Was war das denn?
12:53Ich denke, ihr seid zusammen und glücklich.
12:56Falsch gedacht.
12:57Für Betty bin ich nur noch Luft.
13:00Und das hat aber nördlich einen anderen Eindruck gemacht.
13:03Gut, der Eindruck war auch richtig.
13:05Aber dann wurde unser kleines Tetatet ja ziemlich plötzlich unterbrochen.
13:09Frauen mögen es wohl nicht, vor die Tür gesetzt zu werden.
13:15Ihr habt euch meinetwegen gestritten?
13:17Schönen?
13:31Oh!
13:31Illyana ist in den letzten Stunden richtig aufgeblüht.
13:46Obwohl sie noch geschwächt ist, hat sie ganz selbstverständlich ihren Platz gefunden.
13:49Als Zentrum der Familie.
13:52Wir alle sind uns endlich wieder sehr nah.
13:55Und Paul gehört wie selbstverständlich dazu.
13:59Selbst Christian könnte für mich vielleicht wieder ein Freund werden.
14:03Es ist ein schönes Gefühl, eine Familie und gute Freunde zu haben.
14:08Es tut mir leid, aber ich muss los.
14:10Wie schade.
14:11Ich muss noch ein paar Untersuchungen abschließen,
14:13bevor ich ihre Krankenakte ans Sanatorium schicken kann.
14:16Tschüss.
14:17Tschüss.
14:20Christian, versprichst du mir in meiner Abwesenheit ein wenig nach Horst zu schauen?
14:23Natürlich, das mache ich.
14:24Ich besuche ihn auch.
14:26Ja, ich werde dann auch mal gehen.
14:29Liliana, falls wir uns nicht mehr sehen sollten, erhol dich gerade.
14:33Mach ich.
14:42Was ist denn hier los?
14:43Du erlebst gerade das Ende eines spontanen Familienessens.
14:48Toll.
14:49Und mir hat mal wieder keiner Bescheid gesagt.
14:51Was ist denn hier los?
15:21Nein, alles in Ordnung.
15:32Irgendwas beschäftigt dich doch.
15:33Aber es ist wegen Bernhard und Caro.
15:37Irgendwie komme ich überhaupt nicht damit klar, wie die beiden reagiert haben auf uns.
15:45Du hast doch selbst gesagt, dass Bernhard sie für dich freut.
15:47Ja, schon.
15:49Aber das heißt doch auch, dass sie mir gar nicht hinterher trauert.
15:53Und das nach fast 20 Jahren Ehe.
15:56Und Caro, du hast doch selbst gesehen, wie sie reagiert hat.
15:58So, als würde es sie überhaupt nicht interessieren, was mit mir passiert.
16:02Die ist doch einfach mit der Situation überfordert.
16:04Ja, oder?
16:05Ich bin ihr mittlerweile vollkommen egal.
16:07Das glaube ich nicht.
16:07Vielleicht sind beide einfach zu sehr damit beschäftigt, ihr eigenes Leben neu zu ordnen.
16:14Genau wie du.
16:20Hilfst du mir?
16:22Beim Ordnen?
16:23Du hast Glück.
16:28Ordnung schaffen ist eine Spezialität von mir.
16:30Oskar hatte übrigens vor, die Kristallsparte zu schließen.
16:53Wie bitte?
16:55Ja, das war sozusagen seine erste Amtshandlung.
16:58Er hat schon Arbeiter beauftragt, mein Atelier zu räumen.
17:00Und wann?
17:05Dann hat Oliver ihr nochmal gesprochen und ihn anscheinend überzeugt.
17:09Ach ja.
17:11Wie hat Oliver das denn gemacht?
17:13Na ja, mit Argumenten nehme ich an.
17:16Die Kristallsparte ist gewinnbringend und es wäre sinnlos und image-schädigend, sie einzustellen.
17:23Naja, war jedenfalls ein ganz schöner Schock.
17:27Ja, Oliver hat bestimmt gewusst, dass du ihm sehr dankbar sein würdest.
17:31Seinen Job hängt auch davon ab.
17:35Gut, jetzt bin ich ja wieder da.
17:36Und ich werde dafür sorgen, dass Oskar sowas nicht nochmal versucht hat.
17:38Aber er ist der alleinige Eigentümer.
17:40Er kann mit der Firma machen, was er will.
17:42So leid mache ich es ihm nicht.
17:43Verlass dich drauf.
17:44Bist du deshalb zurückgekommen aus Kanada?
17:56Wegen der Firma, mein Name.
17:57Natürlich.
18:02Irgendeine Firma.
18:10Ja?
18:10Entschuldigt, wenn ich so spät nur störe.
18:17Aber ich bitte nicht, du störst doch nicht.
18:19Aber ich wollte mich noch von euch verabschieden, falls ihr morgen nicht da seid, wenn ich ins Sanatorium fahre.
18:24Wie lange wirst du denn dort bleiben?
18:26Zwei Wochen.
18:27Länger halte ich es sowieso nicht aus.
18:28Das wird dir bestimmt gut tun.
18:31Das hoffe ich.
18:32Obwohl ich im Moment eigentlich gar nicht weg will.
18:34Jetzt, wo ich meine Erinnerungen zurück habe und meine Kinder nicht mehr anwenden.
18:37Ja, das muss eine große Erleichterung für dich sein.
18:39Ich kann dir gar nicht sagen, wie froh ich darüber bin.
18:43Trotzdem ist es am besten, wenn du erstmal wieder ganz zu Kräften kommst.
18:46Für dich und auch für deine Kinder.
18:47Ja, wahrscheinlich schon.
18:50Also, bis bald.
18:52Erhol dich gut.
18:55Wir kommen dich natürlich besuchen.
18:57Natürlich.
18:58Danke.
18:59Gute Nacht.
18:59Gute Nacht.
19:00Schlaf gut.
19:07Arme Liliana.
19:11Sie hat wirklich eine Menge durchgemacht.
19:13Dafür kann sie jetzt mal ordentlich ausspannen.
19:16Und Sorgen um die Firma muss sie sich auch nie wieder machen.
19:19Wie hat Christian eigentlich auf die Nachricht reagiert, dass dir jetzt die Firma gehört?
19:23Weiß ich nicht.
19:23War nicht dabei.
19:25Und ehrlich gesagt ist mir das auch herzlich egal, was er darüber denkt.
19:28Aber wenn er weiterhin Geschäftsführer ist, müsst ihr doch gut zusammenarbeiten, oder?
19:32Christian bleibt nur so lange Geschäftsführer, bis er mir einen Grund liefert, ihn rauszuwerfen.
19:35Und irgendein Gefühl sagt mir, dass das nicht mehr lange dauern wird.
19:41Das ist nicht dein Ernst.
19:42Und ob das mein Ernst ist?
19:44Christian hat mir lange genug auf der Nase rumgetanzt.
19:47Damit ist jetzt Schluss.
19:48Ein für allemal.
20:05Paul?
20:15Krieg ich auch was?
20:18Christian?
20:19Am liebsten würde ich ihn zum Mond schießen, damit ich nicht mehr an ihn denken muss.
20:36Was ist sinnlos?
20:38Als Christian in Kanada war, musste ich nur noch mehr an ihn denken.
20:41Ja, aber immerhin ist er wieder hier und redet mit dir.
20:43Mhm.
20:44Wegen der Firma.
20:45Deswegen ist er auch zurückgekommen.
20:46Mhm, das glaube ich nicht.
20:48Und er aber gesagt.
20:50Ja, weil er nur zu feige ist zuzugeben, dass er deinetwegen wieder hier ist.
20:54Glaub mir, der liebt dich.
20:56Er weiß nur nicht, was er will.
20:58Da geht's ihm genauso wie mir.
21:00Wie jetzt?
21:02Ach, ich weiß auch nicht.
21:05Als er im Krankenhaus aufgetaucht ist, da war das für ein Moment, als wäre das genau das,
21:11was ich mir gewünscht habe, als wäre alles wieder gut.
21:15Aber?
21:18Wie soll ich denn vergessen, was Vorkenner da war?
21:21Plötzlich kam diese ganze Gabi-Geschichte wieder hoch in einer Sekunde.
21:26Dabei hätte ich die gerade so schön verdrängt.
21:29Und trotzdem bist du enttäuscht, dass er nur wegen der Firma wieder da ist.
21:34Vielleicht?
21:35Mhm.
21:36Bestimmt.
21:36Oh, was?
21:44Du packst uns gleich.
21:46Mhm, blöd.
21:49Wir haben dann noch packen, ja, Peres.
21:51Ja, damit.
21:52Nein.
22:01Ja, damit.
22:07Ja.
22:15Ja.
22:16Ja.
22:16Ja.
22:17Ja.
22:17Ja.
22:18Guten Morgen.
22:24Ich wollte dich fragen, ob wir vielleicht zusammen in die Firma fahren wollen.
22:27Das können wir machen. Warum wartest du nicht einfach unten auf mich?
22:32Ich wollte dich auch fragen, was du zu meinem neuen Outfit sagst.
22:38Kommt davon, was du damit vorhast.
22:40Wenn du da mit dem Zirkus auftreten willst.
22:42Das darf doch nicht wahr sein.
22:44Das passt mir in meiner Giacomo Jeans auch nicht mehr.
22:47Ihr seid ja jetzt auch zu zweit.
22:48Es wird langsam Zeit, dass du dir ein paar neue Sachen kaufst.
22:50Ja, am besten ein XXL.
22:53Wenn ich im neunten Monat bin, kann ich mehr ein paar Sachen von dir ausborgen, Caro.
22:59Und was dich anbelangt, zieh es dich am besten nochmal um, wenn wir zusammen fahren wollen.
23:06Ich kann es kaum erwarten, endlich mein Stammhalt in den Arm zu halten.
23:10Du weißt, wie lange ich davon geträumt habe, endlich Vater zu werden.
23:18Ich kann den Termin aber auch verschieben.
23:20Ach, Unsinn.
23:21Ich habe mir ein Taxi bestellt.
23:22Fahr du ruhig in die Firma.
23:23Hallo.
23:24Hey.
23:25Hallo, Caro.
23:31Tamara.
23:32Wo willst du denn hin?
23:33Ich dachte, du wolltest für dein Abitur lernen.
23:34Ja, später.
23:35Ich habe noch was Dringendes zu erledigen.
23:38Ich weiß gar nicht, wie ich es ohne euch alle aushalte.
23:41Zwei Wochen im Sanatorium.
23:43Du wirst sehen, die Zeit vergeht wie im Flug.
23:45Wir kommen nicht besuchen, versprochen.
23:48Erhol dich gut, Mama.
23:49Lass dich ein bisschen verwöhnen.
23:51Ich werde mir Mühe geben.
23:52Bis bald, Liebes.
23:53Bis bald, Mama.
23:59Christian.
24:00Ich kann dir gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass du wieder da bist.
24:04Ich bin auch froh.
24:06Ich kann mir vorstellen, dass du nicht gerade begeistert bist von meiner Entscheidung,
24:09Oskar, die Firma zu überschreiben.
24:11Darüber können wir doch reden, wenn du wieder hier bist.
24:13Aber ich wusste mir einfach nicht anders zu helfen.
24:15Du warst in Kanada und mir ist das Ganze hier einfach über den Kopf gewachsen.
24:21Das verstehe ich.
24:22Es tut mir leid, dass ich nicht für dich da war.
24:25Ich wollte einfach nicht noch mehr Fehler machen.
24:28Die Firma ruinieren und Ludwigs Erbe.
24:32Ich bin mir sicher, du hast die richtige Entscheidung getroffen.
24:35Oskar ist ein guter Geschäftsführer.
24:38Und ich hoffe, dass ihr gut zusammenarbeiten werdet.
24:42Macht dir keine Sorgen, alles wird gut.
24:44Versprichst du mir das?
24:45Versprochen.
24:46Versprochen.
24:46Na, zurück an alter Wirkungsstätte?
25:15Hier hat sich ja während ihrer Abwesenheit einiges getan.
25:18Nur sie sind leider immer noch da.
25:21Alisa war ganz froh, dass ich da war.
25:23Schließlich habe ich verhindert, dass die Kristallsparte eingestampft wird.
25:28Ich bin mir sicher, dass mein Onkel auch ohne ihre guten Ratschläge irgendwann zur Vernunft gekommen wäre.
25:32Wer weiß.
25:32Aber in Zukunft müssen sie sich um solche Angelegenheiten gar nicht mehr kümmern.
25:36Jetzt bin ich ja wieder da.
25:38Ich habe das gerne getan.
25:39Sie hätten ruhig in Kanada bleiben können.
25:41Hier in der Firma läuft auch ohne sie alles die ein Spielchen.
25:44Wegen der Firma bin ich nicht zurückgekommen.
25:47Sondern?
25:47Ich werde sie genau im Auge behalten.
25:52Und falls sie vorhaben, irgendwelche Spielchen mit Alisa zu spielen, dann kriegen sie es mit mir zu tun.
25:56Guten Morgen, Betty.
26:15Wenigstens einer von uns beiden, der ein erfülltes Liebesleben hat.
26:18Kopf hoch.
26:19Die Zeiten werden für dich auch wieder besser.
26:21Ja, wenn ich als alte, vertrocknete Jungfer völlig vereinsamt in dieser Stadt hier versauert bin.
26:29Betty, wir müssen reden.
26:35Über neulich in Pauls Wohnung.
26:38Über was in Pauls Wohnung?
26:40Na, als ihr, als du mit ihm.
26:44Ich war da.
26:46Was?
26:47Wo?
26:48Im Schrank.
26:49Im Schrank, als wir.
26:55Was in aller Welt hast du in Pauls Kleiderschrank gemacht?
26:58Ich wollte Paul.
27:04Ich wollte Paul verführen, das war zumindest der Plan.
27:07Oh.
27:08Ja, oh, ich hatte irgendwie das Gefühl, dass er mich nicht so richtig wahrnimmt.
27:11Und dann wollte ich ihm gewissermaßen die Augen öffnen.
27:14Das war eine blöde Idee, ich weiß.
27:16Kam aber auch nicht von mir.
27:16Ja, und wie bist du in Pauls Wohnung gekommen?
27:22Ich hab mir seinen Zweitschlüssel ausgeliehen.
27:26Und dann kam er mit dir rein.
27:27Und dann ist mir klar geworden, warum er sich nie für mich interessiert hat, weil er an dich verliebt ist.
27:32Und dann hat er mich erwischt.
27:33Und deshalb hat er mich so plötzlich weggeschickt.
27:38Ja, weil er mich nicht vor dir bloßstellen wollte.
27:41Deshalb hat er bisher auch nichts gesagt.
27:43Ein echter Gentleman eben.
27:46Tamara.
27:50Du hast echt was gut bei mir.
27:52Frau, was ist denn?
28:20Paul Hartmann hat angerufen und mir die Adresse von Frau Castell aufs Sanatorium durchgegeben.
28:25Ja, und?
28:26Er wird die letzten Analyseergebnisse dorthin schicken, sobald er das Blutbild hat, auf das er noch wartet.
28:33Ein Blutbild?
28:34Ja.
28:35Von Liliana?
28:37Ja.
28:38Mehr weiß ich leider auch nicht.
28:40Ja, danke.
28:41Frau Hund.
28:42Ja?
28:43Ich glaube, ich muss gleich nochmal weg.
28:44Gut, dann weiß ich Bescheid.
28:46Ja.
28:46Ja.
28:46Ja.
28:46Ja.
28:50Hast du mal einen Moment?
29:05Was ist denn?
29:07Ich.
29:09Ich habe mir nur gedacht, dass es dir vielleicht lieber gewesen wäre, wenn du schon bei meiner Geburt gewusst hättest, dass ich deine Tochter bin.
29:16Lieber gewesen.
29:19Ja.
29:20Noch lieber wäre mir gewesen, ich hätte ein Kondom benutzt.
29:22Ja.
29:23Ja.
29:24Ja.
29:25Ja.
29:26Ja.
29:27Ja.
29:28Ja.
29:29Ja.
29:30Ja.
29:31Ja.
29:32Ja.
29:33Ja.
29:34Ja.
29:35Ja.
29:36Ja.
29:37Ja.
29:38Ja.
29:39Ja.
29:40Ja.
29:41Ja.
29:42Ja.
29:43Ja.
29:44Ja.
29:45Ja.
29:46Ja.
29:46Ja.
29:47Ja.
29:48Ja.
29:49Ja.
29:50Frau Kostelow geht schon wieder viel besser.
29:52Sie macht ab heute eine Kur in einem Sanatorium.
29:55Da kann sie sich mal wieder richtig erholen.
29:57Ja.
29:57Ja.
30:02Ja.
30:03Ja.
30:04Ja.
30:04Ja.
30:04Ja.
30:05Ja.
30:05Ich liebe dich.
30:06Betty?
30:08Psst.
30:08Tamara hat mir alles erzählt.
30:10Ich weiß jetzt, dass das alles ein Riesenmissverständnis war und dieser, dieser blöde Spruch von mir,
30:14dass du der größte Fehler meines Lebens gewesen wärst.
30:16Das war der größte Fehler meines Lebens.
30:18Ich meine, ich weiß, das war total bescheuert von mir,
30:20aber ich wusste ja nicht.
30:21Ich meine, ich hatte ja keine Ahnung.
30:33Oh, äh, Schwester Barbara, Betty.
30:37Das Blutel von Frau Castello.
30:39Danke.
30:44Blutbild.
30:55Betty, das tut mir schrecklich leid, aber ich muss sofort los.
30:58Sehr witzig.
30:59Nein, wirklich.
31:02Stimmt was nicht?
31:03Ich muss sofort mit Christian reden.
31:14Ich fahre gleich in die Reinigung.
31:32Soll ich noch irgendwas mitnehmen?
31:34Nein, das ist alles, Teresa.
31:35Haben Sie Angst, dass Oskar wieder seine Autopapiere im Sakko vergessen hat?
31:43Das letzte Mal war es ein 50-Euro-Schein.
31:46Der schafft es nie, seine Taschen richtig auszuleeren.
31:49Wusste ich es doch.
31:52So, ich bin ja mal weg.
31:54Wenn wir es nicht noch mal sehen sollten, erholen Sie sich gut.
31:57Danke, Teresa.
31:58Ich werde es versuchen.
31:59Danke.
31:59Danke.
31:59Danke.
31:59Danke.
31:59Danke.
32:00Danke.
32:00Danke.
32:01Danke.
32:01Danke.
32:01Danke.
32:01Danke.
32:02Danke.
32:02Danke.
32:03Danke.
32:03Danke.
32:04Danke.
32:04Danke.
32:05Danke.
32:35Ist das eine neue Sorte?
32:37Der Tee?
32:39Natürlich der Tee.
32:40Schmeckt heute irgendwie anders.
32:42Wirklich?
32:44Vielleicht liegt das an den Keksen.
32:48Hier.
32:51Danke.
32:52Gerne.
32:57Oskar!
33:05Wie gesagt, das Einfärben der Kristalle ist kein Problem.
33:35Nur noch die Frage nach dem Liefertermin.
33:36Was sagtest du, wann will Landkraft die Ware haben?
33:39Die erste Teillieferung in zwei Wochen.
33:41Kriegst du das hin?
33:42Wenn ich mich um nichts anderes kümmern muss.
33:44Naja, ich bin ja auch noch da.
33:48Und dein Jobangebot aus Kanada?
33:52Hab ich abgesagt.
33:54Naja, ich kann ja nicht nach allem, was passiert ist, hier alles hinwerfen und einfach nach Kanada verschwinden.
33:58Jetzt wo dein Onkel freie Bahn hat und mit Castell auf Optik machen kann, was er will.
34:03Die Frage ist nur, wie wir ausgastrocken.
34:05Er besitzt alle Vollmachten.
34:06Und die will er ganz bestimmt nicht aus der Hand geben.
34:12Störe ich?
34:12Ja, tun Sie.
34:14Worum geht's denn?
34:16Nichts Spezielles. Ich wollte nur fragen, ob ich um ihr helfen kann.
34:19Und wobei?
34:21Die Kristallsparte ist zwar erst mal gerettet, was aber natürlich nicht bedeutet, dass ihr Onkel nicht trotzdem vorhat, den Bereich langfristig einzustampfen.
34:27Ich wüsste nicht, wie Sie uns dabei helfen sollten.
34:29Ja, das weiß ich auch noch nicht so ganz genau. Ich dachte nur, wenn wir gemeinsam überlegen, finden wir vielleicht eine Lösung.
34:33Ich hab grad die Blutscherte bekommen. Es gibt Torspuren von einem Halluzinogen. Atropa belladon.
34:38Oh.
34:38Ich komm dann mal später wieder.
34:44Was für eine Halluzinogen? Wovon redest du?
34:46Iliana, du bist noch hier?
35:00Ja, ich bin aber schon auf dem Sprung. Ich hab mir grad ein Taxi gerufen.
35:04Hättest du was gesagt, ich hätte dich doch gefahren.
35:05Nein, lass mal. Du hast doch genug in der Firma zu tun.
35:10Ich... ich hab noch was vergessen.
35:12Und...
35:24Ich hab' ich...
35:26Ich hab' ich...
35:31Warte doch!
35:34Wo willst du denn hin?
35:37Hildjana, bleib stehen, ich kann dir alles erklären.
35:39Du musst mir nichts mehr erklären.
35:41Bleib stehen, hab ich gesackt.
35:54In dem Blut wurden nicht nur das Schlafmittel nachgewiesen,
35:57sondern auch Spuren einer stark haluzinogenen Drucke.
35:59Das gibt's doch gar nicht.
36:02Spuren welcher Droge?
36:03Schwarze Tollkirsche, lösen hohen Dosierungen Warnzustände aus
36:07und kann zu einer tödlichen Atemnähmung führen.
36:12Vielleicht hat Liljana diese Droge ja zusammen mit dem Schlafmittel angenommen.
36:15Nein, die Werte lassen eindeutig erkennen,
36:17dass sie das Zeug schon vorher und über einen längeren Zeitraum eingenommen hat.
36:21Das kann doch gar nicht sein.
36:22Wäre es möglich, dass Liljana diese Droge genommen hat,
36:29ohne zu wissen, worum es sich dabei überhaupt handelt?
36:32Möglich ist alles.
36:32Auf jeden Fall müsst ihr mit ihr darüber reden.
36:34Wenn wir Glück haben, erwischen wir sie noch,
36:36bevor sie ins Sanatorium fährt.
36:37Na dann, nichts wie los.
36:38Liljana?
37:07Liljana?
37:10Ich sehe oben da.
37:13Ich ruf sie mal an.
37:16Sie versucht mich zu erreichen.
37:20Dies ist die Mailbox von Liljana Castell.
37:22Die Mailbox.
37:23Ich bin vorübergehend nicht.
37:24Paul, kann es sein, dass diese Droge, dass Liljana in Gefahr ist?
37:28Ich glaube nicht, dass akute Gefahr besteht.
37:29Die letzte Einnahme dürfte schon ein paar Tage zurückliegen.
37:32Aber wir müssten auf jeden Fall die behandelnden Ärzte im Sanatorium informieren.
37:34Ja, klar.
37:35Ja, dann sollten wir sofort dahin.
37:39Betty, gibt es Neuigkeiten aus La Gomera?
37:41Hat Miguel was rausgefunden?
37:42Ich möchte eine exklusiv Behandlung.
38:08Peeling, Wapos, Sohn, Massage, Augen- und Lippenpflege, das volle Programm.
38:12Und vorher schwimme ich eine Runde im Pool.
38:14Leider muss ich dich enttäuschen.
38:15Die Kosmetikerinnen sind alle belegt und der Pool kann heute nicht benutzt werden.
38:20Du glaubst wohl auch, du kannst dir bei mir alles erlauben, oder?
38:25Der Pool ist aber wirklich geschlossen.
38:26Dann mach ihn wieder auf.
38:28Der Club gehört meinem Vater und ich bin Oscars Tochter.
38:32Kann es sein, dass Oscars Tochter heute mit dem falschen Bruder...
38:34Kann es sein, dass es Oscar vielleicht brennend interessiert, dass dein Kind gar nicht von ihm, sondern von Jonas ist?
38:38Ich schwöre dir, wenn ich dich über mir platzen lasse, dann kannst du dir deinen Traum von einer Kleinfamilie sonst wo hinstecken.
38:54Okay, Betty.
38:55Danke.
38:55Ciao.
38:57Und was sagt sie?
38:58Laut Bettys Freund Miguel hat die spanische Polizei nie nach einer Vera Himmelreich gesucht.
39:02Sie wurde 1986 auf La Gomera als vermisst gemeldet.
39:06Und das war's.
39:08Und was war das dann für eine Verhandlungsmeldung, die Horst von dort mitgebracht hat?
39:11Oder eine Fälschung.
39:13Aber wer könnte ein Interesse daran haben, deiner Mutter mit gefälschten Beweisen einen Morden die Schuhe zu schieben?
39:21Fragen wir uns lieber, wer davon profitieren würde, wenn Liliana auf diese Weise handlungsunfähig wäre.
39:27Jemand, der die Firma bereits an sich gerissen und alles unter seine Kontrolle gebracht hat.
39:31Oscar.
39:32Das passt alles zusammen.
39:34Gefälschte Fahndungsmeldung, der falsche Verdacht, die Hellseherin, die den Verdacht stützt und die Droge mit der Liliana gefügig gemacht wurde.
39:41Macht Sinn.
39:43Das würde bedeuten, dass Oscar Schuld ein Lilianas Selbstmordversuch ist.
39:48Und dass sie immer noch in Gefahr ist.
39:50Oscar hat doch was er will.
39:51Die Firma.
39:52Solange Liliana auf seiner Seite ist, hat er nichts zu befürchten.
39:55Dann darf er auf gar keinen Fall erfahren, dass wir über seine Machenschaften Bescheid wissen.
39:58Was ist er?
40:14Untertitelung des ZDF, 2020
40:44Untertitelung des ZDF, 2020
41:14Meine Schwägerin Liliana
41:16Nein, sie wird uns kein Ärger mehr machen
41:20Dafür hab ich gesorgt, endgültig
41:23Es ist wahrscheinlich so
41:31Dass ich der Vater von Danas Kind bin
41:35Ich will nur, dass du dafür sorgst
41:38Dass Oskar endlich kapiert, dass er mein Vater ist
41:41Aber solange nicht das Gegenteil bewiesen ist
41:45Sollten wir davon ausgehen, dass dein Onkel unschuldig ist
41:47Also am besten
41:48Denkst du gar nicht weiter dran
41:50Und behandelst ihn wie immer
41:51Wieso denkst du, er will mich auch zum Schweigen bringen?
Schreibe den ersten Kommentar