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  • vor 2 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Was bisher geschah.
00:03Ich muss auch mal was ohne dich gemacht und Spaß dabei haben, das hab ich langsam begriffen.
00:08Ja, bist du spät als nie.
00:10Er hat eure Trennung akzeptiert.
00:12Gut, und du glaubst gar nicht, wie erleichtert ich bin.
00:15Du vertraust mir wirklich nicht mehr?
00:16Ich kann dich.
00:18Dann, warst du es also?
00:23Ja.
00:25Ich hab gehört, du gehst nach Kanada.
00:28Hier hält mich jetzt ja nichts mehr.
00:30Eine wichtige Verhandlung und ich klappe zusammen.
00:42Wie soll das alles weitergehen?
00:44Das ist doch nur ein Kunde. Wir finden andere Auftraggeber bestimmt.
00:47Ich habe endlich eine Entscheidung getroffen.
00:49Die möchte ich notariell beglaubigen lassen.
00:51Meinen Glückwunsch, Herr Kastelhoff.
00:54Sie sind hier mit alleiniger Besitzer von Kastelhoff Optik.
00:56Ich bin ein Million Miles von dir.
01:08Ich bin ein Million Miles von dir.
01:09Aber wenn wir nicht weitergehen,
01:10ich bin ein Million Miles von dir.
01:13Das ist doch nicht mehr.
01:14Ich bin ein Million Miles von dir.
01:16Ich bin ein Million Miles von dir.
01:18A million miles from you
01:22But if we stay strong
01:26I know we'll make it through
01:30Danke für dein Vertrauen, Liliana.
01:41Es war die richtige Entscheidung.
01:43Du kannst dich darauf verlassen, dass ich dir Firma ein Ludwig Sinne weiterführe.
01:47Hallo, ihr beiden.
01:48Hallo, Dana.
01:49Und Ludwig hätte niemals gewollt, dass du deine Gesundheit ruinierst.
01:52Es ist höchste Zeit, dass du mal an dich denkst.
01:54Oskar hat recht.
01:55Du solltest mal richtig aussparen.
01:57Jetzt freue ich mich erst mal für ein Bett.
01:59Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal richtig geschlafen habe.
02:03Na, dann jetzt höchste Zeit.
02:04Und wir werden dafür sorgen, dass du ungestört bleibst.
02:07Keine Anrufe und keine Besucher.
02:09Deiner Schatz, ich muss immer in die Firma.
02:11Falls Caro oben ist, schick sie mir bitte ins Büro.
02:13Ich brauche sie. Sofort.
02:15Mach ich.
02:16Ich erkläre dir später, was los ist.
02:17Es gibt viel zu tun.
02:27Hallo.
02:35Hallo.
02:36Danke, dass du mal schnell vorbeigekommen bist.
02:37Gerne, gerne.
02:38Was kann ich für dich tun?
02:40Das ist ja mächtig spannend gemacht am Telefon.
02:42Ich habe nochmal mit Landgraf geredet.
02:44Und es war harte Überzeugungsarbeit.
02:46Aber wir haben den Auftrag.
02:49Ich habe es dir doch gleich gesagt.
02:50Ja, du hattest recht.
02:51Er hatte wirklich Zweifel an der Unternehmensführung.
02:53Aber meine Entwürfe haben ihn überzeugt.
02:55Alles andere hätte mich auch gewundert.
02:56Die Entwürfe sind einfach gut.
02:58Ja.
02:59Das fährt in deinem Bereich.
03:00Landgraf hat ein paar Vorschläge für eine gemeinsame PR-Kampagne.
03:03Irgendwas mit Werbung im Internet, soweit ich das verstanden habe.
03:07Ja, das ist eine klassische Cross-Promo.
03:09Gut für ihn, gut für uns, gut für dich.
03:13Dein Bekanntheitsgrad als Designerin wird steigen.
03:15Und darauf sollten wir anstoßen.
03:16Lass es mal gut sein, Oliver.
03:18Mir ist heute nicht nach Feiern.
03:20Ich brauche mir immer noch Sorgen um meine Mutter.
03:23Hat sie immer noch diese Kreislauf-Probleme?
03:25Ja.
03:25Und sie macht sich wahnsinnige Vorwürfe,
03:27dass das Meeting mit Landgraf wegen ihr schiefgelaufen ist.
03:31Ich werde eine Pressekonferenz angerufen.
03:32Gleich morgen früh.
03:34Findest du das nicht ein bisschen übertrieben?
03:37Nein, das wird nichts Großes.
03:39Ich will einfach nur bekannt geben,
03:41dass du den zweiten Großauftrag für die Kristallsparte an Land gezogen hast.
03:45Können wir da vielleicht noch kurz drüber reden?
03:47Ja, klar.
03:48Schieß los.
03:53Da würde Mama sich aber freuen,
03:54dass du gut in Hamburg gelandet bist
03:55und schon Fortschritte in der Reha machst.
03:58Nein, ich freue mich natürlich auch.
04:01Bei uns.
04:03Bei uns ist soweit alles in Ordnung.
04:06Ja, klar mache ich.
04:08Pass gut auf dich auf, ja?
04:09Und melde dich bald wieder.
04:11Mach's gut, Lars.
04:15Großartig.
04:15Der Junge fasst wieder Mut.
04:18Sein Knie macht Fortschritte.
04:20Ja, Lars ist ihm doch ein Kämpfer.
04:22Bei mir gibt es übrigens auch gute Nachrichten.
04:24So.
04:25Ja.
04:26Die Hausmeisterwohnung im Countryclub steht leer.
04:29Meine Probezeit ist um.
04:30Also werde ich Frau Castella fragen,
04:32ob irgendwas dagegen spricht,
04:32dass ich dort einziehe.
04:33Mein Gott, würde mich das freuen,
04:34wenn das klappt.
04:36Für Sie.
04:36Ja, ja, ich bin Ihnen lange genug zur Last gefallen.
04:39Ach, was?
04:41Irgendwie haben wir uns schon richtig an Sie gewöhnt.
04:43Sagen Sie mal, Herr Lenz,
04:47was machen Sie denn eigentlich?
04:49Ich hau mir ein paar Eier in die Pfanne.
04:51Wollen Sie auch?
04:52Ja, gern.
04:53Ich wundere mich nur.
04:55Da ich in der Lage bin, mir Spiegeier zu braten?
04:57Nein, nein.
04:59Aber Ihre Frau hat den ganzen Nachmittag in der Küche gezaubert.
05:01Für ihn waren denn die ganzen Köstlichkeiten.
05:03Frische Garnelen, grüner Spargel.
05:06Wie das dufte.
05:07Und Seezungenfilets.
05:09Ach, Gudrun.
05:10Ich weiß gar nicht, wie ich dir danken soll.
05:12Gerne.
05:13Erzähl mir einfach morgen,
05:14wie es geklappt hat mit Herrn Brinkmann.
05:16Geklappt?
05:16Naja, also macht dir mal keine Sorgen.
05:19Leichte mediterrane Küche,
05:21dazu ein trockener Weißwein.
05:22Sehr anregend.
05:24Du Gudrun.
05:25Wir werden essen und uns unterhalten.
05:29Neuer Rock, neue Bluse.
05:30Ja.
05:31Ja, findest du das nicht alles zu bieder?
05:33Ach, Unsinn.
05:34Du siehst toll aus.
05:35Er wird begeistert sein.
05:41Hey.
05:42Boah.
05:43Du siehst aus, als würdest du Conny und auf der Stelle heiraten wollen.
05:46Na, dann pass mal auf,
05:47dass ihr Ex-Mann dich nicht zum Duell herausfordert.
05:50Mal den Teufel nicht an die Wand.
05:52Herr Hund war ja schon eifersüchtig,
05:53als es noch gar keinen Grund dafür gab.
05:56Ach.
05:56Und jetzt tat er einen?
05:59Möglich.
05:59Aber wir sind lediglich zum Essen verabredet.
06:02Ja.
06:07Und geht's wieder um Roberts heiße Romanze mit Conny Hund.
06:11Man nennt kein Privatleben in Schönroda.
06:14Meine Frau und dieser ehemalige Gebrauchtwarenhändler?
06:18Wahrscheinlich zerreißt sich schon die ganze Stadt darüber das Maul.
06:20Nur ich erfahre es mal wieder als Letzter.
06:21Soweit ich weiß, hat Ihre Frau Herrn Brinkmann nur zum Essen eingeladen.
06:24Ja, ja.
06:25Nur zum Essen.
06:26Man weiß ja, wohin das führt.
06:27Ich dachte, Sie hätten die Trennung akzeptiert.
06:29Das steht doch hier überhaupt nicht zur Debatte.
06:32Nein, ist doch alles gut.
06:34Möchten Sie ein Brot?
06:36So, ich schneide nochmal schnell Brot auf.
06:38Conny, jetzt mach dich doch nicht verrückt.
06:39Es läuft alles von ganz allein.
06:41Ja, aber in welche Richtung?
06:42In die richtige, da bin ich mir sicher.
06:44Was ist doch...
06:45Unser erstes Rode-Vo.
06:48Schließlich sind wir erwachsene und vernünftige Menschen.
06:51Wart's ab.
06:52Sie wird ordentlich auftischen.
06:54Essen, Wein, Musik, Tanz.
06:58Du wirst natürlich immer ausnahmslos super schlaue Sachen sagen.
07:02Und das wird Conny Hund wahnsinnig machen.
07:03Und dann wird sie dich zum Nachtisch vernaschen.
07:06Hm.
07:07Im Gegensatz zu euch Primaten beherrschen Conny und nicht unsere Leidenschaften.
07:12Lach nur.
07:14Ich habe Prinzipien.
07:14Und das Wichtigste ist, dass ich nicht tatenlos zusehen werde, wie dieser schnöselige Eidgenosse meine Frau verführt.
07:21Herr Hund, Sie haben doch vollkommen recht.
07:24Da können Sie nicht tatenlos zusehen.
07:27Kommen Sie.
07:29Am besten, Sie machen einen großen Bogen um Ihr Haus.
07:44Ich habe einen großen Bogen um ihr Haus.
08:15Ich habe einen großen Bogen um Geld, és zwei opponents.
08:29Aber in der inertie �igen Millionen werde ich es ausgedrückt.
08:32Natürlich ohne Euch.
08:34Wie trauma wird dann alle Leidenschaften addend.
08:38Serie 마지막, der Leidenschaften sagt mich Tapi, woher sie mitziehen.
08:42Komm her, mein Kind. Komm her. Komm her, komm her.
08:52Stoß mit mir an. Wir müssen feiern.
08:55Was? Wieso denn?
08:57Ich sag's dir gleich.
09:03Auf den einzigen und alleinigen Geschäftsführer und Inhaber von Castellof Optik.
09:09Nee.
09:09Wow.
09:12Ja, wow.
09:16Setz dich mal, Karo.
09:18Als erstes, musst du Papa Tayo jetzt informieren. Er wartet schon lange auf diesen Tag.
09:23Das war doch dieser Waffenhändler aus Absurdistan, ne?
09:26In Jigistan, Karo. Lass mal, ich mach das. Ich übernehme das.
09:29Okay, was noch?
09:32Als erstes muss eine Pressemitteilung für meine Nennung rausgehen.
09:35Hier.
09:36Und dann brauchen wir dringend einen Architekten.
09:38Die Büros hier müssen völlig ungestaltet sein.
09:41Du musst dem Hausmeister Bescheid geben, er soll Schilder anbringen.
09:44An meinem Parkplatz und an meinem Büro.
09:46Was soll denn da draufstehen?
09:49Oskar Castellof, Geschäftsführer und Inhaber.
09:53Geschäftsführer und Inhaber.
09:56Singular.
09:57Singular.
09:57Da ist doch bestimmt eine kleine Gehaltehörung für mich drin, oder?
10:01Du bekommst schon mehr als genug, Karo.
10:03Ja, war klar, dass du was sagst.
10:06Oskar Castellof.
10:10Frau Lenz hat Landgraf umstimmen können, ist ja schön.
10:12Eine Pressekonferenz deswegen morgen früh.
10:16Ist ja wunderbar.
10:18Ja, natürlich werde ich da sein.
10:21Ich werde übrigens auch eine kleine Rede beisteuern, Herr Wolter.
10:24Danke.
10:26Warum willst du nur eine Rede halten, wenn es um Landgraf geht?
10:28Bin interessierend auf Alisas Kristallklöcker.
10:32Morgen.
10:34Wo bekomme ich den Beginn einer neuen Ära?
10:36Das wäre geklärt.
10:45Oskar Castellof hat zugesagt.
10:47Auf den könnte ich auch gut verzichten.
10:49Alisa, es macht einfach mehr Eindruck vor der Presse,
10:50wenn auch jemand von der Geschäftsführung eine Rede hält.
10:53Ja, und wer weiß, ob meine Mutter dazu schon wieder in der Lage ist.
10:55Stimmt.
10:57Deshalb wäre es gut, wenn wenigstens einer der Geschäftsführer da wäre.
10:59Und ich glaube kaum, dass Christian deswegen aus Kanada zurückfliehen wird.
11:03Ich denke, wir kommen im Moment auch sehr gut ohne Christian klar.
11:07Stimmt.
11:09Streng genommen managst du die Kristallsparte momentan im Alleingang.
11:13Tja.
11:14Die Führungsriege von Castellof Optik ist im Moment entweder nicht erreichbar oder überlastet.
11:18Und für mich ist es nun mal das wichtigste Projekt.
11:21Danke, dass ich auf deine Unterstützung zählen kann.
11:24Ich mache nur meinen Job.
11:25Der übrigens für heute beendet ist.
11:28Kleinen Blick an der Bach.
11:29Ich möchte erstmal meine Mutter anrufen und dir sagen, dass mit dem Auftrag alles in Ordnung ist.
11:33Vielleicht muntert sie das ein bisschen auf.
11:37Dana Castellof?
11:38Frau Castellof, kann ich bitte mit meiner Mutter sprechen?
11:41Es tut mir leid.
11:42Liliana ist schon zu Bett.
11:43Sie schläft schon?
11:45Ja, ich glaube, der Tag war ziemlich anstrengend für sie.
11:48Ja gut, dann bestellen Sie ihr bitte liebe Grüße.
11:50Ich melde mich dann morgen nochmal.
11:52Tschüss.
11:52Tschüss.
11:52Alisa, nur einen kleinen.
11:56Den haben wir uns verdient.
11:58Ich habe Nein gesagt.
12:00Ja, aber ich kenne dich und ich weiß, dass du lieber Ja sagen würdest.
12:05Gute Nacht.
12:06Du hast den Schlüssel also gefunden, ne?
12:31Das war ja nicht schwer bei deiner Beschreibung.
12:35Hey.
12:37Nach deiner Absage habe ich gar nicht mehr mit dir gerechnet.
12:39Ja, mir liegt eben immer noch sehr viel an den Projekten von Vision Enterprises.
12:43Viele dieser Projekte tragen ja auch deine Handschrift, hm?
12:46Ja, so ohne dich wäre das alles nicht so groß geworden.
12:49Ich kann auch schon froh sein, wenn ich mal in ein paar Jahren ein Projekt dieser größten
12:53auch lange in den Start bekomme.
12:54Deine Firma in Deutschland ist auf einem guten Weg, wie ich höre.
12:57Lass uns bitte nicht über Zuhause sprechen.
12:59Ich brauche wirklich Urlaub.
13:01Ich verstehe.
13:04Okay.
13:05Dein Bike steht bereit.
13:08Wenn du willst, können wir noch eine Runde fahren.
13:11Wir müssen nur noch eine Tour raussuchen.
13:14Hier.
13:17Schaffen wir das heute noch?
13:18Machst du Witze, das ist die beste Strecke.
13:21Dann ist sie los.
13:22Okay.
13:23Wie lange wirst du hier bleiben?
13:25Mal sehen.
13:25Mein Rückflug ist noch offen.
13:28Und, äh,
13:30du bekommst keine Probleme mit deiner Verlobten?
13:36Wow.
13:37Jetzt weiß ich, warum du alle meine Sternenangebote abgesagt hast.
13:44Oh, Probleme.
13:47Wir haben uns gefällt.
13:49Shit.
13:51Lass uns fahren, oder?
13:53Ja, du brauchst abstattet.
13:54Let's go.
13:59Ich frage mich nur, ob die paar tausend Kilometer dafür ausreichen.
14:01Das habe ich, das habe ich, das habe ich, das habe ich.
14:24Gut, Herr Robert.
14:25Herr Conny.
14:25Für dich.
14:30Ach, danke.
14:32Das wäre aber nicht nötig gewesen.
14:33Die sind ja wunderschön.
14:35Hoffentlich habe ich auch eine richtige Base.
14:37Ja, ich treche fürs erst in den Eimer.
14:39Oh, nein.
14:41Ich habe schon was Passendes gefunden.
14:51Riecht schon sehr verlockend.
14:53Ich hoffe, du hast nicht meinetwegen stundenlang in der Küche gestanden.
14:55Nein, du, ich koche ganz gerne.
14:58Soll ich?
15:01Dann nimm doch bitte Platz.
15:02Gerne.
15:03Wo?
15:04Hier.
15:04Ja.
15:04Danke.
15:18So, was darf ich dir auftun?
15:23Brüllen Champignons gerne.
15:24Die riechen köstlich.
15:26Ja.
15:27Hast du die mit Rockford oder Gurgensola überbacken?
15:31Mit, ähm, Gurgensola.
15:34Lustig.
15:35Ich hätte sie auf Rockford getippt.
15:40Soll ich schon mal?
15:41Ja, bitte.
15:44Wie geschmackvoll, wie du das alles hergerichtet hast.
15:47Toll.
15:49Ah, die Servierplatte.
15:52Ist das ein späten Zwanziger?
15:53Ja.
15:55Wenn ich mich nicht täusche, habe ich mal so eine Devorulenz verkauft.
15:58Komisch.
15:59Ich dachte, das wären Einzelstücke.
16:04Ja, dann.
16:06Guten Abend.
16:06Guten Appetit.
16:08Ich hoffe, es schmeckt dir.
16:13Köstlich.
16:16Du, Robert.
16:20Das ist Gudruns Servierplatte.
16:23Sie hat auch das Essen für uns gekocht.
16:28Habt du mich nicht erleichtert?
16:31Nicht auszudenken.
16:33Die bezauberndste Frau Schönroders wäre auch noch die beste Köchin.
16:35Also, ich wäre heillos überfordert.
16:38Prost.
16:40Prost.
16:40Was der hier wohl will?
16:59Vielleicht sollten wir Robert fragen.
17:03Glaubst du auch, er observiert seine Frau?
17:04Natürlich.
17:05Von hier aus hat er den Eingang seines Hauses doch bestens im Blick.
17:08Oder was glaubst du, was er sonst hier macht?
17:11Alles klar, Caro.
17:12Punkt 18 für mein Catering zur Stelle.
17:15Ja, tschüss.
17:16Betty?
17:16Letzte Runde, Jonas.
17:24Ja, dann bring mir doch noch eine Cola, bitte.
17:26Gut.
17:27Äh, was ist mit Paul?
17:31Ja, was ist mit Paul?
17:32Will er auch noch was?
17:34Einen Rotwein, denke ich.
17:36Ja.
17:38Doch, darfst nicht.
17:41Ja, und möchten Sie auch noch was trinken?
17:42Ja, ein Mineralwasser bitte, eine möglichst große Flasche.
17:46Da haben Sie sich ja was vorgenommen.
17:48Ich mache den Laden gleich dicht.
17:50Aber warten Sie nicht noch auf Herrn Brinkmann, um mit ihm die Abrechnung zu machen?
17:53Ich bin ja froh, wenn er bis morgen früh wieder zurück ist.
17:57Morgen früh?
17:58Sonst muss ich ohne seine Hilfe ein Catering stemmen.
18:00Ihr Wasser kommt sofort.
18:05Du bist dir sicher, dass du nicht drüber reden willst?
18:08Du siehst doch, was los ist.
18:12Das hier ist der Ort, an dem ich den Rest meines Lebens verbringen werde.
18:37Glaubt ihr nicht?
18:37Ist aber mein Ernst.
18:39Ich gehe hier nie wieder raus.
18:40Dann kann so was Peinliches wie vorher noch nicht mehr passieren.
18:47Die Waffen einer Frau.
18:51Ich habe absolut überhaupt keine Ahnung davon.
18:56Stattdessen klaue ich den Schlüssel zu seiner Wohnung und warte dort auf ihn.
19:00Ist das schon ein Bruch oder einfach nur bescheuert?
19:02Mann, anstatt meinem Gefühl zu folgen, höre ich auf meine blöde Freundin Caro
19:06und denke tatsächlich, Paul steht irgendwann auf mich, wenn ich nur die richtige Taktik anwende.
19:15Ich bin selber schuld.
19:17Ich allein.
19:20Wie peinlich ist denn das?
19:24Paul kommt mit einer anderen Frau rein und ich verstecke mich in seinem Schrank
19:27und bekomme das zu sehen, was ich bestimmt niemals sehen wollte.
19:34Jetzt weiß ich, was Paul mag.
19:36Betty.
19:38Paul liebt mich nicht.
19:42Der hatte mir nie was anderes gesehen, als die kleine Schwester seines besten Freundes.
19:45Was sagt der Experte?
20:06Nicht schlecht.
20:07Nicht schlecht?
20:10Full Suspension, B-Break, Speedhub-Schaltung, die Dinger sind ein echter Hammer.
20:13Christian, was ist eigentlich passiert?
20:20Lass uns einfach losfahren.
20:22Mit dem Gesicht?
20:25Da verfolgen uns ja die Grizzlies.
20:28Sag mir endlich, was passiert ist.
20:32Hat Elisa einen anderen?
20:34Nein.
20:35Hast du eine andere?
20:37Nein, es...
20:39Es gab ein paar Missverständnisse und Elisa glaubt, ich habe sie betrogen.
20:43Und, hast du betrogen?
20:45Natürlich nicht.
20:47Aber ihr Ex-Freund hat dafür gesorgt, dass es aussah.
20:49Wie bitte?
20:50Was für ein Bastard.
20:52Ich hätte ihn mal da reingehauen.
20:53Ja, genau das habe ich gemacht.
20:54Und?
20:55Sie glaubt mir trotzdem nicht.
20:59Vielleicht ist das ein Signal.
21:01Du musst raus aus Deutschland.
21:02Die deutschen Frauen sind nichts für dich.
21:04Machst du weg?
21:05Such dir eine kanadische Frau.
21:07Mach einen neuen Anfang.
21:08Hier.
21:08Vision Enterprises wird dich an Bord willkommen, Alice.
21:15Du hast am Telefon gesagt, dass ihr eine neue Methode zum Abbau von Ölsand entwickelt.
21:20Ja, und dabei wird unweltfreundlich der Schwefel abgebaut.
21:22Und jetzt suchst du jemanden, der die Projektleitung übernimmt?
21:24Christian, ich will nicht, dass du die Projektleitung übernimmst.
21:28Ich biete dir eine Teilhaberschaft an.
21:30Eine Teilhaberschaft bei Vision Enterprises?
21:32Ja, come on.
21:34Eine neue Herausforderung.
21:36Das beste Mittel, um eine alte Liebe zu vergessen.
21:41Let's go.
21:42Damals haben wir uns geliebt.
22:10Damals haben wir uns vertraut.
22:15Damals dachte ich, wir beide, wir verbringen den Rest unseres Lebens miteinander.
22:24Damals dachte ich, uns kann nichts trennen.
22:29Damals dachte ich, alles wird immer wieder gut werden.
22:33Ganz egal, was passiert.
22:35Weil wir immer zusammenhalten.
22:40Damals, so schnell geht das.
22:48Ich bin übrigens durch.
22:50Mit David Benedikts, ein Traum wird wahr.
22:53Was, so schnell?
22:54Oh.
22:55Ich konnte gar nicht aufhören.
22:57Obwohl mir von Anfang an klar war,
22:59dass Marie Eglatine am Ende Friedrich
23:01und ich diesen fiesen Schilber heiraten wird.
23:03Ja, zum Glück.
23:04Ich glaube, ich weiß jetzt auch, warum das so faszinierend ist.
23:10In der Tiefe?
23:12Ja, das auch.
23:15Aber ich glaube, Marie Eglatine weiß genau, was sie will.
23:17Und genau das ist ihr Fehler.
23:19Also jeder weiß, dass Marie Eglatine und Friedrich zusammengehören.
23:23Aber sie rennt immer in die andere Richtung.
23:25Und jeder schreit,
23:26Marie Eglatine, nein, vergiss diesen Schilber.
23:29Nein, Friedrich, schreit nicht, aber sie hört nicht.
23:35Weil Marie Eglatine so überzeugt von der Notwendigkeit gesellschaftlicher Konvention ist,
23:41dass sie ihre Liebe und Leidenschaften unterträgt.
23:44Ja, aber machen wir das nicht alle dann und wann?
23:51Ja, vielleicht.
23:55Manchmal kann ich beim Tanzen Gefühle ausdrücken,
23:58die ich gar nicht in Worte packen kann.
24:01Salsa eignet sich dafür besonders gut.
24:06Ich habe mir extra neue Schuhe gekauft.
24:14Ja, sie sind schön.
24:16Meinst du, ich kann darin auch gut tanzen?
24:21Ich glaube, damit kannst du hervorragend tanzen.
24:26Conny, ich muss jetzt wirklich los.
24:29Aber...
24:30Danke für den schönen Abend.
24:32Tschüss.
24:40Scheiße.
24:44Und nachdem schon die erste Kooperation zwischen der Firma Castell of Optic und Alisas Himmelreich
25:04ein großer Erfolg für die Firma Bellofen war,
25:08sind wir nun stolz, Ihnen heute bereits den zweiten Großkunden präsentieren zu dürfen,
25:12nämlich kein Geräherin als Axel Landgraf.
25:16Wir produzieren für ihn eine exklusive Schmuckkollektion
25:19und freuen uns sehr, dass die Verbindung zwischen unserer äußerst kreativen Designerin,
25:22Frau Alisa Lenz,
25:24und dem Traditionshaus Castell of Optic
25:26schon so schnell wieder neue Früchte trägt.
25:29Zu diesem Zweck darf ich nun das Wort übergeben
25:31an den Geschäftsführer von Castell of Optic,
25:34Oskar Castell of.
25:38Vielen Dank, Herr Beuter, für Ihre einleitenden Worte
25:40und Applaus auch von mir für die Arbeit von Frau Lenz.
25:45Meine Damen und Herren,
25:47das Leben
25:48bietet immer wieder Veränderungen
25:50und ohne Veränderungen gäbe es schließlich auch keinen Fortschritt.
25:53Ich möchte die Gelegenheit nutzen
25:56und Sie über einen Wechsel
25:58in der Führungsspitze unserer Firma informieren.
26:01Meine Schwägerin Liliana Castell of
26:02hat sich bedauerlicherweise aus gesundheitlichen Gründen
26:05mit sofortiger Wirkung aus der Firma zurückgezogen.
26:09Die Leitung der Castell of Werke
26:10übernehme ab sofort ich
26:12als nunmehr alleiniger Inhaber und Geschäftsführer.
26:16Hast du davon gewusst?
26:19Ich, nein, ich, nicht vor der Presse.
26:21Herr Castell of, was genau bedeutet das für Castell of Optic?
26:24Darüber werde ich Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch informieren.
26:28Sollten noch weitere Fragen bestehen,
26:29wenden Sie sich bitte an meine persönliche Referentin.
26:35Ich darf hier.
26:39Erst.
26:41Ja, ähm, mein Name ist Caroline Castell of.
26:45Wir müssen reden.
26:46Ja, ich bin die Assistentin des Alleinigen
26:49und, ja, Geschäftsführers.
26:53Conny, erzähl schon.
26:54Dein Rendezvous mit Herrn Brinkmann
26:56ist so gelaufen, wie du es dir gewünscht hast.
26:59Ich bin mir nicht sicher.
27:01Was ist schiefgegangen?
27:03Ja, in deinem fantastischen Essen lag es jedenfalls nichts.
27:06Grobe hat sogar sehr gelacht,
27:07als ich ihm gesagt habe,
27:08dass du für uns gekocht hast.
27:10Ja, wir haben uns auch wirklich nett unterhalten,
27:12aber, aber dann habe ich es total vermasselt.
27:14Wieso?
27:17Was ist denn passiert?
27:20Ach gut, und ich weiß auch nicht,
27:21er hat über unterdrückte Leidenschaft geredet
27:24und mich dabei immer so angeschaut.
27:27Ja, da dachte ich, er will es
27:31und denkt vielleicht, ich will es nicht.
27:33Und, ach, mir ist es so peinlich.
27:35Hast du ihn angesprungen oder gebissen oder was?
27:41Nein, ich habe nur eindeutig,
27:43also zweideutige Signale gesendet.
27:47Ja, aber was ist so schlimm da dran?
27:50Robert hat die Flucht ergriffen.
27:52Oh, hat er.
27:54Ja.
27:56Er hat es plötzlich furchtbar eilig,
27:57von hier wegzukommen.
27:59Hat er noch irgendwas gesagt?
28:00Ja.
28:01Danke für den schönen Abend.
28:03Na immerhin.
28:03Ach, Conny.
28:06Herr Brinkmann ist ein Kavalier der alten Schule
28:08und vielleicht braucht er ein bisschen mehr Zeit,
28:11um die Mauern deiner Moral einzureißen.
28:14Und vielleicht war er irritiert,
28:16als er gesehen hat,
28:17dass das Tor schon so weit offen steht.
28:21Gudrun?
28:22Das Tor stand ziemlich weit offen.
28:26Ach.
28:33Immer noch.
28:35Sie schläft doch sonst nicht so lang.
28:38Na schön, ich melde mich später nochmal.
28:42Liliana ist nicht zu erreichen,
28:43während Oskar kurzerhand die Firma übernimmt.
28:46Das ist doch kein Zufall mehr.
28:47Was läuft hier?
28:49Und dann entzieht sich Oskar auch ein Reben-Gespräch.
28:51Na, was haben wir denn heute für ein Problem?
28:55Ich möchte ganz gerne wissen,
28:56wie und warum meine Mutter
28:58Ihnen die Firma überschrieben hat.
29:01Diese nächtliche Übernahme,
29:03das finde ich doch ziemlich merkwürdig.
29:06Zugegeben, die Umstände mögen etwas seltsam anmuten,
29:08aber Liliana war überlastet.
29:11Sie wollte die Verantwortung abgeben
29:12und sie musste sich aus persönlichen Gründen
29:14schnell entscheiden.
29:15Meine Mutter überschreibt Ihnen die Firma,
29:17ohne vorher mit Christian oder mir zu reden.
29:18Warum musste Christian ausgerechnet jetzt verschwinden?
29:21Liliana braucht für ihre Entscheidungen
29:23nicht die Erlaubnis ihrer Kinder.
29:25Frau Lenz, Sie können sich gerne
29:26an die Kanzlei von Dr. König wenden.
29:28Dort ist die Übertragungsurkunde hinterlegt.
29:31Unterschrieben und notariell beglaubigt.
29:34Das glaube ich sogar.
29:36Danke, ich spreche lieber mit meiner Mutter.
29:38Wenn Sie meinen.
29:39Es gibt zwischen ihr und mir ganz klar vereinbarte Richtlinien,
29:41an die ich mich weiterhin halten werde.
29:43Und ich werde mich gegen jede Einmischung
29:45von ihrer Seite wehren.
29:46Oh, da kann ich Sie beruhigen.
29:47Es wird keine Einmischungen geben.
29:49Weil ich die Kristallsparte schließen werde.
29:51Was? Aber das können Sie nicht machen.
29:53Wir haben laufende Verträge.
29:54Verträge, Frau Lenz.
29:55Verträge kann man kündigen.
29:57Und falls Sie sich Sorgen machen
29:58wegen Ihrer Vereinbarung mit Landgraf,
30:01diese lächerliche Konventionalstrafe
30:03nehme ich gerne in Kauf.
30:04Jedenfalls wird Kastell auf Optik
30:06komplett neu ausgerichtet.
30:07Und zwar endlich profitabel.
30:09Das gibt's doch überhaupt nicht.
30:11Das ist ein Albtraum.
30:13Verdammt und ausgerechnet jetzt.
30:14Nein, ich werde Christian nicht informieren.
30:19Da muss ich allein durch.
30:21Alisa, kann ich nicht...
30:21Nein, du kannst mir nicht helfen.
30:23Hast du nicht gehört?
30:24Oskar ist jetzt der Boss.
30:25Wende dich doch an den.
30:26Guten Morgen.
30:37Hat Frau Kastell auf Wieder nichts gegessen?
30:40Sie hat überhaupt keinen Appetit.
30:41Das sagt sie schon seit Tagen.
30:45Liliana, warum bleibst du nicht liegen?
30:48Ich kann sowieso nicht schlafen.
30:51Ich will jetzt mich nur im Bett herum.
30:56Toll ich für dich rangehen?
31:03Dana Kastellow?
31:06Frau Kastellow äußert sich derzeit nicht zu Geschäftsvorgängen.
31:10Nein, schon gar nicht zu Ihrer Gesundheit.
31:13Wenden Sie sich bitte an unseren Pressesprecher Oliver Wolter.
31:16Ja, danke.
31:18Danke, Dana.
31:21Gerne.
31:22Gab es sonst irgendwelche Anrufe?
31:25Vielleicht aus dem Krankenhaus?
31:26Du meinst wegen Horst?
31:28Nein, er ist leider immer noch nicht aus dem Koma aufgewacht.
31:35Warum versuchst du es nicht mit einer Schlaftablette?
31:39Wenn du erst mal ein paar Stunden durchgeschlafen hast,
31:41bist du schnell wieder ganz die Alte.
31:44Ganz die Alte?
31:45Ich weiß überhaupt nicht, ob ich das will.
31:48Komm, ich such dir oben was raus.
31:52Ich bring dich rauf.
31:53Für deine Freundin, da kostest du stundenlang und dein Mann, der muss sich mit Spiegerähren begnügen.
32:11Ach, du Ernst.
32:12Ja.
32:14Hat sich der ganze Aufwand dann wenigstens gelohnt?
32:17Na ja, sagen wir mal so.
32:19Conny hatte einen netten Abend, aber er war kürzer als gedacht.
32:23Herr Brinkmann hat sich gleich nach dem Essen verabschiedet.
32:27Ja.
32:27Ich glaube, sie war etwas verzweifelt.
32:31Sie hat ihm eindeutige Signale gesendet, aber er bringt man.
32:35Ist nicht so.
32:37So.
32:38Na ja.
32:40So.
32:42Er ist geflüchtet und...
32:43Oh, Herr Hund, das Bad ist frei.
32:46Haben Sie schlecht geschlafen?
32:47Ja, ja, okay.
32:52Und?
32:54Hat Ihre Frau was erzählt?
32:56Warum?
32:57Frau 114.
32:58Ja, ich meine über Conny und diesen Gebrauchtwarenhändler.
33:01Ja.
33:03Ja.
33:04Und?
33:06Haben die beiden...
33:06Ich meine, Sie wissen schon.
33:08Es ist nichts passiert, was der Rede wert wäre.
33:12Wie bitte?
33:13Das glaube ich nicht.
33:15Die beiden sitzen aber kerzenschein zusammen und es passiert...
33:18Nichts.
33:19Nichts.
33:19Ja.
33:22Das verstehe ich nicht.
33:24Verstehen Sie das?
33:27Ach, kommen Sie, Lenz, ich weiß, dass Sie nichts sagen dürfen wegen Ihrer Frau, aber ich halte dicht.
33:38Sie haben nur geredet.
33:43Vielleicht ist der bringt man ja nicht so.
33:46So?
33:49Ja, so eben.
33:51Wieso?
33:55Ja.
33:56Sie und ich.
34:00So als Männer.
34:02Wir bemerken doch die Signale und...
34:04bestimmten Reize einer Frau.
34:08Ja, und dann reagieren wir drauf.
34:15Ah, nee.
34:26Ich weiß nicht.
34:27Ich brauche jetzt erstmal einen Kaffee, machen wir mal.
34:33Sag mal, Caro, ist an den Gerüchten was dran?
34:36Oskar Kastelhoff hat die Firma übernommen?
34:37Ja, wir schmeißen den Lagen jetzt alleine.
34:39Wie bitte?
34:41Liliana gibt die Firma auf und lässt es von Oskar vor der Presse verkünden?
34:44Warum ist sie nicht hier? Warum macht sie das nicht selber?
34:46Weil sie krank ist und sich schonen muss, Herr Lenz.
34:49Aber das scheint Ihnen genauso entgangen zu sein wie Ihre Schwester.
34:52Liliana ist krank?
34:53Keine Sorge, meine Frau kümmert sich um Liliana.
34:55Ach, äh...
34:59Ich habe eine wichtige Aufgabe für Sie.
35:06Suchen Sie ein paar Leute zusammen und räumen Sie die alte Fabrik.
35:10Alisas Atelier?
35:11Wir brauchen dringend Platz für einen neuen Produktionszweig und die Dienste Ihrer Schwester werden hier nicht länger benötigt.
35:16Die Kristallsparte wird geschlossen.
35:18Alles vorwarten Sie.
35:22Sie wollen, dass ich meine eigene Schwester vor die Tür setze?
35:28Vergessen Sie es.
35:29Schieren Sie sich an die Arbeit, Lenz.
35:31Sie können mich mal, Kostellow.
35:36Ich kündige.
35:37Und zwar sofort.
36:00Frau Kostellow?
36:02Hallo, Frau Lenz.
36:03Wissen Sie, wo Liliana ist? Ich muss dringend mit ihr sprechen.
36:05Sie hat sich hingelegt.
36:06Aber es ist wirklich wichtig. Ich würde sie auch nicht lange stören.
36:10Es ging ihr heute nicht gut.
36:12Sie hat seit Tagen kaum gegessen und geschlafen.
36:15Ich bin froh, dass sie endlich in den Schlaf gefunden hat.
36:17Ich wusste nicht, dass es ihr so schlecht geht.
36:19Ich mache mir große Sorgen.
36:21Sie braucht unbedingt Ruhe.
36:23Dann will ich Sie auch nicht mit meinem Problem lassen.
36:26Bestellen Sie bitte liebe Grüße und gute Besserung.
36:28Sobald es mir möglich ist.
36:30Sie hat ein Schlafmittel genommen.
36:31Ich hoffe, dass sie jetzt wenigstens ein paar Stunden durchschläft.
36:36Dann danke.
36:37Auf Wiedersehen.
36:38Auf Wiedersehen.
36:39Herzlichen Glückwunsch, Herr Kostellow.
36:53Sie sind am Ziel.
36:55Sie stören.
36:56Wer etwas von mir will, muss sich einen Termin geben lassen.
37:00Das gilt auch für Sie, Herr Wörter.
37:02Aber ich habe doch einen Termin.
37:04Jetzt.
37:06Wir sollten dringend über die Schließung der Kristallsparte sprechen.
37:08Die Sparte ist verzichtbar.
37:09Und bevor wir uns auf diesen Kristallklimbim eingelassen haben, sind wir auch ganz prima ohne einen PR-Manager ausgekommen.
37:16Dieser Kristallklimbim, wie Sie ihn so liebevoll nennen, verspricht hohe Gewinnmargen.
37:22Betriebswirtschaftlich gesehen ist die Schließung der Kristallsparte ein Fehler.
37:26Sie irren sich.
37:28Ich erziele weit das höhere Gewinn, wenn ich die Produktion umstelle.
37:31Auf Speziallinsen für die Rüstungsindustrie.
37:33Ich verstehe.
37:34Ich gebe zu, Sie haben einen günstigen Zeitpunkt gewählt für Ihre kleinen Umstrukturierungsmaßnahmen.
37:41Liliana Kresteloff ist geschwächt.
37:43Christian Kasteloff ist weit weg in Kanada.
37:46Aber ganz ehrlich, ich würde es mir noch mal gut überlegen.
37:50Höre ich da einen drohenden Unterton?
37:52Unterton?
37:53Nein.
37:54Aber ich kann es gerne noch deutlicher sagen.
37:56Wenn Sie die Kristallsparte schließen, mache ich publik, dass Sie im Besitz einer gewissen Akte sind.
38:01Sie wollen mich erpressen?
38:03Oh, Erpressung ist so ein unschönes Wort.
38:07Allerdings wäre es noch unschöner, wenn Ihre Schwägerin erfährt,
38:09dass Sie ihr seit Jahren die Wahrheit über Ihre Vergangenheit vorenthalten.
38:23Und?
38:24Schaffst du die Tür morgen noch?
38:26Gib mir ein, zwei Tage, dann bin ich wieder genauso schnell wie früher.
38:29Ich fahre fast jeden Tag.
38:31Manchmal sogar an der Mittagspause.
38:33Ja, kommst du nicht zum Training in Schoenroda?
38:36Ich hatte in letzter Zeit einfach so viel um die Ohren.
38:39Wir at Vision Enterprises legen sehr viel Wert auf die freie Zeit.
38:44Was gut für uns ist, ist gut für die Firma.
38:47Cheers.
38:49Prima Konzept.
38:51Könnte auch da eins werden.
38:52Alisa ruft Christian an.
38:57Als Geschäftsführer der Kristallsparte kann er Anspruch erheben.
39:02Komm, jetzt gib dir einen Ruck.
39:03Herbert, was macht ihr denn hier?
39:08Wir müssen räumen.
39:11Oder vom neuen Häuptling.
39:12Bitte?
39:14Die Schleifmaschine zuerst.
39:15Nein, nur bei meiner Leiche.
39:17Bei Vision Enterprises arbeitest du nur so viel, wie du willst.
39:23Ich will deinen Spirit bewahren.
39:25Du kaufst dir ein kleines Holzhaus, heiratest ein nettes, kanadisches Mädchen, machst mit ihr zwei, drei Kinder.
39:31Und wenn dir langweilig wird, schläfst du halt mit deiner Assistentin.
39:36Herbert, vielleicht geht ihr erstmal in die Mittagspause und dann sehen wir weiter, ja?
39:39Papa?
39:40Ja?
39:42Ich kann Christian nicht erreichen, aber ich lasse mir das nicht gefallen.
39:44Notfall schalte ich einen Anwalt ein.
39:45Ich meine, ich habe doch Rechte als Mieterin.
39:47Habe ich fast vergessen.
39:48Ich habe da auch was Schriftliches vom Chef.
39:50Kann ich das sehen?
39:53Eine fristlose Kündigung mit Aufforderung zur sofortigen Räumung wegen Eigenbedarf.
39:57Das gibt's doch nicht.
39:58Geht das überhaupt bei Geschäftsmietverträgen, eine Kündigung wegen Eigenbedarf?
40:02Ich habe keine Ahnung.
40:03Okay.
40:05Ab in die Falle.
40:07Wir müssen morgen früh raus.
40:09Ja.
40:09Ich glaube, wahrscheinlich schlafen wie ein Stein.
40:12Jettlick.
40:20Alice.
40:22Keine Nachricht hinterlassen.
40:25Wahrscheinlich hat sie sich verwehlt und sofort aufgelegt, als sie in der Box angesprungen ist.
40:29Komm, hau dich hin.
40:31Da kann sich sowieso nichts dran ändern.
40:33Warte.
40:35Das ist dein Angebot, an G-Teilhaber zu werden.
40:37Sorry, Christian.
40:38Ich wollte dich nicht unter Drocks setzen.
40:40Schlaf mal eine Nacht drüber.
40:43Nicht nötig.
40:48Okay.
40:48Ich erreiche niemanden in der Anwaltskanzlei.
40:58Die sind dann wie alle beim Mittag.
41:00Herr Papa, ich muss doch irgendwas tun.
41:01Ich muss das doch hier stoppen.
41:03Und wenn du es nochmal bei Frau Kastellow versuchst.
41:05Annalena kann uns nicht helfen, sie ist für dich fertig.
41:08Sie nimmt sogar Tabletten, um endlich schlafen zu können.
41:14Stopp.
41:15Lassen Sie alles stehen und bringen Sie zurück, was schon draußen ist.
41:18Er ist süder hot.
41:19Was denn nun?
41:20Habe ich doch gerade eben gesagt.
41:21Alles bleibt hier auf Anordnung von Oskar Kastellow.
41:24Er lässt uns in Ruhe?
41:25Die Schließung der Kristallsparte ist vom Tisch.
41:28Aber wie hast du das geschafft?
41:31Betriebswirtschaftliche Fakten.
41:33Na gut, und ein bisschen PR-Kommunikation war auch dabei.
41:35Aber im Großen und Ganzen ist Alisas Himmelreich einfach profitabel.
41:38Und darauf kommt es an.
41:39Oskar musste seinen Fehler sehr schnell einsetzen.
41:42Ich gewiss meine Rettung.
41:46Was, Sie wollen tanzen gehen?
41:48Wenn so ein Kurs im Countryclub schon mal angeboten wird.
41:51Und, naja, Conny wird auch da sein.
41:54Das ist Liliana Himmelreich.
41:56Deine ältere Schwester.
41:58Das kann nicht sein.
41:59Jetzt ist das eingetreten, was du am meisten befürchtet hast.
42:02Deine Kinder wenden sich von dir ab.
42:04Und mich würde interessieren, wie Sie es geschafft haben, dass Liliana Ihnen die Firma überschreibt.
42:08Verlassen Sie das Haus sofort.
42:09Ich werde erst gehen, wenn ich mit ihr gesprochen habe.
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