- vor 2 Monaten
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KurzfilmeTranskript
00:00Was bisher geschah.
00:04Robert Brinkmann interessiert sich doch gar nicht für Frauen.
00:06Also jedenfalls nicht auf diese Art und Weise.
00:08Nicht?
00:08Nein, natürlich nicht.
00:10Das zwischen ihm und Conny, das ist rein platonisch.
00:13Robert Brinkmann ist schwul.
00:15Und was folgt auf eine wilde Nacht?
00:19Ein wilder Morgen vielleicht.
00:24Was heißt, Sie haben Liliana gefunden?
00:27Sie war im Pool.
00:28Sie hatte Schlaftabletten genommen.
00:30Sie hat versucht, sich das Leben zu nehmen, aber sie hat überlebt.
00:33Allerdings ist ihr Zustand immer noch kritisch.
00:36Die Zeit, die wir hatten, war viel zu kurz.
00:40Bitte bleib bei mir.
00:51Wie haben Sie?
00:52Ich habe Liliana nicht getötet.
00:55Ich kann mich an alles erinnern.
00:58Untertitelung im Auftrag von Funk
01:03To walk these streets without you
01:07I hate being on my own
01:10So many souls around you
01:13But it never feels like home
01:16Home is where there's no mistaking
01:21And I'm a million miles from you
01:26But if we stay strong
01:30I know we'll make it through
01:35Du kannst dich erinnern?
01:41Ja.
01:43An alles.
01:45An früher.
01:47Liliana, mein Mädchen.
01:49Ich wollte sie retten.
01:53Moment.
02:00Ich bin mit dem Boot rausgefahren.
02:03Liliana, ruh dich aus.
02:05Du kannst uns das alles später erzählen.
02:07Der Sturm.
02:09Es wird alles gut.
02:11Ich...
02:11Ich hab sie nicht getötet, hörst du?
02:15Ich...
02:15Ich hab Liliana nicht getötet.
02:18Bring ich ihn gleich.
02:30Kommt sofort.
02:31Hallo.
02:31Hallo.
02:36Robert, ich mach das schon.
02:39Soll das denn heißen?
02:40Ja.
02:41Hä?
02:44Conny, das hier.
02:45Wie schön.
02:46Ja.
02:47Mittagspause.
02:48Mittagspause.
02:49Ist ja großartig.
02:50Hallo.
02:51Hallo.
02:54Und wie war es auf dem Großmarkt?
02:57Ja, toll.
02:58Alles war so frisch und glänzend.
03:00Das zarte Gemüse.
03:02Toll.
03:02Das war alles schön.
03:05Ja, bei mir auch.
03:07Ach, sogar dein Mann war nicht zu mir.
03:09Aber ich hätte hier erwartet, dass er mir nicht so wohlgesonnen ist.
03:13Was, Bernhard, war hier?
03:13Ja, du, also, wollte fast nicht mehr gehen.
03:18Ach, und er war auch noch nett.
03:20Also, vom Aftershave bis zum Opa.
03:22Deine Themen waren unerschöpflich.
03:24Ja.
03:25Aha.
03:26Naja, weißt du, er versucht sich auch gerade zu verändern.
03:30Ach so, verstehe.
03:31Dann übt er ein bisschen Konversation an mir.
03:33Das kann er gerne tun.
03:36Ja, du, ich wollte eigentlich nur fragen, ob wir uns heute nochmal sehen.
03:39Ja, gerne, ja, gerne.
03:41Also, heute Nachmittag ist sowieso nicht viel los, dann kommt doch einfach vorbei.
03:44Ja, gern, das mache ich.
03:46Ja, freue ich mich.
03:46Bis später.
03:47Tschüss.
03:48Ciao.
03:48Ciao.
03:48Ja.
03:48Sie lebt.
04:05Die Ärzte haben sie zurückgeholt.
04:07Wirklich.
04:07Gott sei Dank.
04:10Ja.
04:11Sie lebt, es geht ihr gut.
04:12Ja, es sieht so aus, als würde sie sich an alles erinnern.
04:17Ich gehe zu ihr.
04:18Komm, mach weiter.
04:19Die Ärzte haben gesagt, sie braucht jetzt erstmal Ruhe.
04:21Wir können später zu ihr.
04:23Okay.
04:24Okay.
04:26Herr Yala wollte sterben.
04:30Niemand von uns war für sie da.
04:33Weil wir alle nur mit uns selbst beschäftigt waren.
04:36Alisa, du warst für sie da.
04:38Wir haben sie aus dem Pool geholt und du hast ihr das Leben gerettet.
04:41Ohne dich wäre Eliana jetzt tot.
04:44Alles okay?
04:46Danke.
04:47Geht schon.
04:50Hey, komm mal her.
04:57Auf den ersten Blick sieht man, dass diesen Brinkmann ja gar nicht an.
05:01Seine, seine, seine Homosexualität.
05:03Genau.
05:05Von der ich noch immer nicht überzeugt bin.
05:07Glauben Sie mir, Herr Lenz, man muss nur richtig hingucken.
05:09Jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen.
05:11Aber genau wissen Sie es nicht, oder?
05:13Doch, doch.
05:14Ich habe das nochmal ausgelotet.
05:15Natürlich spricht Herr Brinkmann es nicht offen aus.
05:18Zum Glück.
05:18Details möchte man nur wirklich nicht wissen.
05:20Aber die Zeichen sind eindeutig.
05:22Er liebt die Oper.
05:23Er sieht immer aus wie aus dem Ei gepellt.
05:25Treffer.
05:26Was Besseres hätte mir gar nicht passieren können.
05:29Ihnen?
05:29Ja, Conny ist doch total begeistert von Ihrem Robert.
05:33Er ist praktisch Ihre beste Freundin.
05:35Und das bedeutet, dass sie ihm alles erzählt.
05:37Was sie denkt, wovon sie träumt.
05:39Was in ihr vorgeht.
05:41Und so weiß ich ganz genau, was ich zu tun habe, um sie am Ende zurückzugewinnen.
05:44Wollen Sie Herrn Brinkmann aushorchen, oder was?
05:50Nein, nein.
05:51Ich werde Ihnen meinerseits ein guter Freund sein.
05:53Und das, Herr Lenz, bringt mir aber Conny richtig Punkte ein.
05:55Weil es ihr zeigt, wie tolerant ich bin.
05:57Und dass ich keine Berührungsängste habe mit einem...
06:00Mit einem...
06:00Mit einem...
06:01Homosexuellen.
06:02Genau.
06:03Klingt ein bisschen kompliziert.
06:05Ist aber im Grunde ganz einfach.
06:06Robert Brinkmann wird meine Hintertür zu Connys Herzen.
06:09Wie hast du es eigentlich so schnell aus Kanada zurückgeschafft?
06:17Ich hatte plötzlich das Gefühl, ich muss in die nächste Maschine streben.
06:26Nach meiner Landung hat Vorrund mich sofort informiert.
06:28Aber ich verstehe immer noch nicht, was eigentlich passiert ist.
06:31Was meinte Liliana mit? Sie hätte ihre Tochter nicht ermordet.
06:34Welche Tochter?
06:35Und warum wollte sie sich umbringen?
06:39Alisa und ich hatten offenbar eine Schwester, die schon als Kind gestorben ist, vor vielen Jahren.
06:46Was?
06:47Liliana hat das ja selbst all jahre nicht gewusst.
06:50Und diese Zirkustante, Madame Soraya, hat ihr eingeredet, dass sie ihr eigenes Kind getötet hätte.
06:56Bitte?
06:57Das ist ja wohl ein Witz.
06:58Nein.
07:01Und Liliana hat ihr geglaubt.
07:03Und es offenbar nicht ertragen, eine Mörderin zu sein.
07:05Sie dachte, wenn wir, ihre Kinder, das erfahren, dass wir ihr nie verzeihen würden.
07:13Sie dachte, sie hat uns alle verloren.
07:16Da stand dann im Abschiedsbrief.
07:18Wir hätten zu ihr gehen müssen, Jonas, anstatt wegzulaufen.
07:20Du hast es doch immer wieder versucht.
07:22Du hast die ganze Zeit gespürt, dass was nicht stimmt und wolltest dir helfen.
07:25Und dieses Gespür hat Liliana letztendlich das Leben gerettet.
07:31Und ihr sagt, dass sie sich jetzt wieder an alles erinnern kann.
07:34Das kann so.
07:37Hey, das ist doch das Wichtigste.
07:39Du wirst sehen, jetzt wird alles gut.
07:40Ja.
07:52So.
07:53Danke, Conny.
07:54Du hättest diesen Redakteur sehen sollen.
07:57Das Chili muss gebrannt haben wie Feuer.
07:58Ihr seid ja gemein.
08:00Was?
08:01Der wollte sich an mir bereichern, anstatt einen Artikel über meine Chatniss zu schreiben.
08:05Ich hoffe, es war ihm eine Lehre.
08:06Na, ganz sicher.
08:08Sag mal, wollen wir nicht Mittagessen gehen?
08:10In Mona Lisa?
08:11Du, da war ich gerade.
08:14Warum wundert mich das nicht?
08:16Gut, Ron.
08:16Du hast doch niemandem erzählt, dass Robert heute Nacht bei mir war.
08:20Nein, natürlich nicht.
08:22Nicht mal Karl.
08:22Ehrlich, nicht versprochen.
08:25Naja, es wird ja auch keinen Sinn ergeben.
08:27Bernhard war heute jedenfalls besonders freundlich zu Robert.
08:30Ganz anders als sonst.
08:32Oh, entschuldige bitte.
08:33Kostellow, Optische Werke.
08:37Mein Name ist Hund.
08:37Guten Tag.
08:39Nein, der ist noch nicht im Haus.
08:41Kann ich was...
08:42Gut.
08:43Er wird sich bei ihm melden.
08:44Danke.
08:45Wiederhabe.
08:45Ich habe wirklich niemandem von euch beiden erzählt.
08:49Aber wir leben in einer Kleinstadt, Conny.
08:51Dann macht das bestimmt bald die Runde.
08:53Meinst du?
08:53Mhm.
08:54Man sieht dir nämlich an, dass du verliebt bist.
08:58Stimmt.
08:59Ich werde es Bernhard jedenfalls sagen, bevor er es von jemand anderem erfährt.
09:02Aber nicht, dass ich mich rechtfertigen müsste.
09:04Nein, aber es wäre nur fair.
09:07Ja gut.
09:08Dann heute Abend.
09:11Weißt du was, Gudrun?
09:12Ich gehe mir jetzt die Bluse kaufen, von der ich dir neulich erzählt habe.
09:15Ich weiß gar nicht, warum ich so lange damit gewartet habe.
09:18Es ist wirklich schön, dich so glücklich zu sehen, Conny.
09:27Mamas erste Tochter ist vielleicht ertrunken.
09:30Ihr Name war Liliana.
09:31Liliana Himmelreich.
09:32Und Liliana, unsere Mutter, wäre bei dem Versuch, sie zu retten, fast selbst ertrunken.
09:39Daher auch die Amnesie.
09:41Ihr Gedächtnis hat die Erinnerung einfach ausgeschaltet, weil sie sonst daran zerbrochen wäre.
09:46Entschuldigt mich bitte, ich muss wieder an die Arbeit.
09:49Richtet Liliana bitte aus, dass ich sie bald besuchen komme, ja?
09:52Machen wir.
09:53Dana.
09:56Es war schön, dich zu sehen.
10:02Können wir Mama jetzt sehen?
10:08Ja, aber bitte.
10:10Sie ist wirklich noch sehr schwach.
10:11Wir vermeiden jede Aufregung, versprochen.
10:13Kommt.
10:16Alisa.
10:19Oliver, hallo.
10:20Herr Castellof.
10:21Sie sind nicht in Kanada?
10:23Wie Sie sehen.
10:23Wie geht's deiner Mutter?
10:27Entschuldigung, ich wüsste nicht, was Sie das angeht.
10:28Es gibt bereits Gerüchte in der Firma.
10:31Ein Selbstmordversuch in der Chefetage.
10:33Da werden Sie verstehen, dass ich als PR-Manager reagieren muss.
10:35Ja, dann tun Sie das.
10:36Aber nicht ohne es vorher abzusprechen.
10:40Ja.
10:41Geben Sie raus, dass Liliana Castellof aus gesundheitlichen Gründen eine Weile ausfällt,
10:44aber wieder auf dem Weg der Besserung ist.
10:46und Spekulationen über einen Suizidversuch.
10:48Schieben Sie den Rickel vor.
10:52Können wir das wirklich so rausgeben?
10:54Meine Ohne vorher mit Oskar Castellof gesprochen zu haben.
10:57Was hat er denn damit zu tun?
11:04Ach, Sie wissen das noch gar nicht.
11:07Seit einigen Tagen ist Oskar Castellof alleiniger Geschäftsführer
11:10und Firmeninhaber von Castellof Optik.
11:14Was?
11:16Hallo.
11:41Sehr schön.
11:43Jetzt habe ich auch mehr Zeit.
11:44Schön.
11:44Hallo, Toni.
11:45Hallo.
11:46Ein Kaffee?
11:47Gerne.
11:48Oh, warst du einkaufen?
11:50Ja, nur eine Kleinigkeit.
11:53Ja, darf ich mal sehen?
11:55Ja, natürlich.
11:56Ich bin nur etwas überrascht.
11:58Weißt du, Bernhard hat sich nie fürs Shopping interessiert.
12:00Den Moder konnte man denn jagen?
12:02Also mit manchen Moderscheinungen kann man mich auch jagen.
12:04Hm.
12:04Aber ich glaube, das sieht doch ganz gut aus, was du da gekauft hast.
12:08Hm.
12:08Hm.
12:08Hm.
12:08Hm.
12:08Hm.
12:09Hm.
12:09Hm.
12:09Hm.
12:10Hm.
12:10Hm.
12:10Hm.
12:11Hm.
12:11Hm.
12:12Hm.
12:12Hm.
12:13Hm.
12:13Hm.
12:14Hm.
12:15Wie, das ist schön?
12:16Sehr stilvoll.
12:18Es wird hervorragend an dir aussehen.
12:20Und weißt du was?
12:22Der Farbton passt perfekt zu meinem Hemd.
12:25Ja.
12:26Herr Brinkmann.
12:28Also, die steht in dir ganz ausgezeichnet.
12:31Danke.
12:31Okay.
12:32Bernhard.
12:33Hallo, Conny.
12:34Hallo.
12:34Ja, ich hätte gerne noch eins von diesen Brötchen.
12:37Äh, Panini?
12:37Hm.
12:39Keine.
12:42Ah, Conny, ich brauche noch ein paar Sachen aus dem Haus.
12:44Wenn es geht jetzt gleich, dann stöte ich die nicht mehr.
12:45Ah.
12:46Ja, sicher.
12:47Mach es.
12:48Panini?
12:49Ja.
12:53Ja.
12:54Tschüss.
12:55Schönen Tag.
12:57Tschüss.
12:57Ja, Franz.
13:01So war der früher nie.
13:07Besser ist so nett als umgekehrt.
13:10Vielleicht ist es ganz gut, wenn er nichts von uns beiden ahnt.
13:13Ja, vielleicht, aber ich finde ich schuld ihm die Wahrheit.
13:19Heute rede ich mit ihm.
13:28Es ist so schön, dass er da sei.
13:31Christian, du bist zurück aus Kanada.
13:34Was ist mit dir?
13:36Du wirkst so bedrückt.
13:40Mach dir keine Sorgen, Hauptsache dir geht es gut.
13:44Mir geht es so gut wie schon lange nicht mehr.
13:49Was denn?
13:51Jetzt weiß ich endlich, wie ihr als kleine Kinder ausgesehen habt.
13:55Und wie?
13:56Du hast so viel gelacht.
14:01Du kamst auf die Welt und hast gestrahlt.
14:04Und Alice, du hast Jonas immer herumgetragen.
14:08Sobald du ihn heben konntest.
14:11Du bist nirgendwo hin ohne Jonas.
14:13Das hat sich ja zum Glück dann gelegt.
14:15Und Liliana, unsere Schwester, wie war sie so?
14:28Aber es hat auch noch Zeit.
14:33Nein.
14:34Nein, ich...
14:35Ich will mich erinnern.
14:38Liliana.
14:39Lilly.
14:43Sie hatte einen Fisch.
14:45Im Aquarium?
14:47Im Meer.
14:48Er hieß Miranda.
14:50Und Lilly war davon überzeugt, dass jeden Tag dasselbe Fisch angeschwommen kam, um sie zu besuchen.
14:57Sie hatte so viel Fantasie.
14:59Am Abend hat sie uns die Märchen erzählt und nicht umgekehrt.
15:02Das klingt wunderschön.
15:06Ja.
15:08Wir waren glücklich.
15:10Wir waren unbeschreiblich glücklich.
15:11Wir waren unbeschreiblich glücklich.
15:11Es ist wirklich beneidenswert,
15:39wie konsequent Sie sich aus all Ihren Familienangelegenheiten daraus halten,
15:41egal, wie hoch die wir Ihnen da auch schlagen mögen.
15:43Dann fassen Sie sich kurz, Herr Wolter.
15:45Ich habe zu tun.
15:47Es wird Sie bestimmt interessieren,
15:49dass sich Ihre Schwägerin auf dem Weg der Besserung befindet.
15:52Ich komme gerade aus dem Krankenhaus.
15:55Das ist gut.
15:56Ja.
15:57Ihre Kinder sind jetzt bei ihr.
15:59Inklusive Christian.
16:00Christian?
16:01Das ging ja schnell, der Mann.
16:02Das ist nichts anbrennt.
16:03Allerdings.
16:05Kommt wieder hier, schon spielt er sich als Chef auf.
16:08Das kann ja auch nicht ganz in Ihrem Sinne sein.
16:10Oder?
16:11Lassen Sie das mal meine Sorge sein.
16:12Aber Sie wollen doch sicherlich nicht,
16:14dass sich Christian hier wieder festsetzt.
16:16Ach Gottchen, hat Christian Sie geärgert?
16:19Worum ging es denn?
16:22Um eine Pressemeldung,
16:23den Suizidversuch betreffend.
16:25Und was hat Christian gesagt?
16:27Als Liliane aus gesundheitlichen Gründen ausfällt,
16:29wenn man Spekulationen unterbinden soll?
16:32Darauf hätten Sie doch selbst kommen können.
16:33Das ist doch überhaupt nicht der Punkt.
16:34Die Frage ist doch,
16:35ist Christian Castellow in dieser Firma noch weisungsbefugt,
16:37ja oder nein?
16:38Herr Wolter,
16:39mich stört Christian überhaupt nicht.
16:41Ich denke, es ist allein Ihr Problem.
16:43Das ist aber auch zu dumm.
16:45Da hatten Sie ihm seine Verlobte fast schon ausgespannt
16:47und jetzt steht er schon wieder auf der Seite.
16:48Moment mal.
16:49Das sieht gar nicht gut aus.
16:51Christian hat sie durchschaut.
16:52Und er ist hartnäckig.
16:54Er wird nicht darauf geben,
16:55bis er Alisa zurückgewonnen hat.
16:57Und jetzt machen Sie wieder die Tür zu.
17:01Von außen.
17:13Jeder von euch hat deine Lieblingsbeschäftigung am Strand.
17:17Meine war bestimmt Muscheln suchen, oder?
17:20Kannst du dich erinnern?
17:21Nein, aber ich weiß,
17:22dass ich später noch Unmengen davon hatte.
17:25Du hast wirklich viele Muschelketten gebastelt.
17:28Jonas hat am liebsten den Sand gebuddelt.
17:31Und Iliana hat am liebsten mit ihrem roten Ball gespielt.
17:36Ohne diesen Ball ist sie nirgendwo hingegangen.
17:41An dem Tag, als sie verschwunden ist, da...
17:44Iliana, du musst jetzt nicht weitersprechen.
17:51Doch.
17:54Wir waren am Meer.
17:57Hans war auch dabei.
17:59Es war stürmisch,
18:00aber Lilly wollte unbedingt schwimmen.
18:03Als es Zeit zum Mittagessen war,
18:04da ist Hans mit euch beiden vorangegangen.
18:08Ich habe noch ein paar Sachen zusammengeräumt
18:10und Lilly wollte noch hier einen roten Ball holen.
18:14Und dann ist sie verschwunden.
18:20Iliana!
18:27Oh mein Gott!
18:29Als Hans mal eine Schreie gehört hat,
18:31ist er zum Strand zurückgelaufen
18:32und erst ins Wasser gesprungen
18:33und hat mir noch zugerufen,
18:35ich soll Hilfe holen.
18:37Alle haben sie gesucht,
18:38die Küstenwache, die Fischer.
18:41Alle haben sie gesucht.
18:44Hans, sag doch was.
18:55Habt ihr sie gefunden?
18:57Das kannst du sein!
19:04Aber sie haben sie nicht gefunden.
19:05Ich konnte das nicht akzeptieren.
19:15Hans hat versucht, mich zurückzuhalten, aber...
19:18Es ist mehr als sechs Stunden her,
19:19seit sie verschwunden ist.
19:20Alice und Jonas,
19:21sie brauchen mich doch auch.
19:22Ich rudere zum Felsen hinaus.
19:23Bei dem Wetter ist das Wahnsinn.
19:25Ich werde Lilly finden.
19:26Vera, bitte!
19:28Versteh doch, Hans.
19:29Du kannst mir nicht festhalten.
19:30Ich muss gehen.
19:31Ich konnte doch meine Tochter nicht aufgeben.
19:37Also bist du noch mal rausgerodert.
19:40Raus aufs Meer, um sie zu retten.
19:47Und du hast gedacht,
19:48du hättest sie umgebracht.
19:51Dabei hast du dein Leben für sie riskiert.
19:53Und du hast sie umgebracht.
20:23Dann bist du gleich fertig.
20:26Ja, ja.
20:27Kein Problem.
20:29Du, Bernhard.
20:31Ich muss dir was sagen.
20:33Ja, was denn?
20:37Die mochtest du doch sowieso nie.
20:39Ich dachte, es ist okay,
20:39wenn ich die mitnehme.
20:42Aber warum schleppst du denn das ganze Zeug
20:44zu den Lenzens?
20:45Da ist es doch schon voll genug.
20:47Ich habe doch jetzt die Hausmeister
20:48im Countryclub.
20:49Ach.
20:51Ja, ja.
20:52Aber jetzt mache ich alles selbst.
20:53Kochen, putzen, einkaufen.
20:55Ich habe mich viel zu lange
20:56bedienen lassen, stimmt's?
20:57Und Frau Lenz macht bestimmt drei Kreuze.
21:00Ja, aber Bernhard, das ist doch toll.
21:04Weißt du, Conny,
21:05wenn du dich verändern kannst,
21:07dann kann ich das auch.
21:09Und man ist ja nie zu alt,
21:10um dazu zu lernen.
21:12Also.
21:15Ja, natürlich.
21:16Kannst du die Taschenlampe mitnehmen?
21:17Nein, ich meine dir,
21:18was wolltest du mir sagen?
21:22Ja, Bernhard,
21:23ähm,
21:25Herr Brinkmann,
21:25also ich meine,
21:26Robert und ich,
21:27wie du vielleicht bemerkt hast,
21:29ist sie mir sehr sympathisch.
21:30Conny,
21:31das ist doch überhaupt kein Thema.
21:33Nein?
21:34Ich weiß Bescheid.
21:35Woher denn?
21:36Conny,
21:37ich habe doch Augen im Kopf.
21:38Man muss nur genau hinsehen.
21:40Schon beim Salzabend
21:41war es doch mehr als deutlich.
21:42Wirklich?
21:43Ja, wirklich.
21:43Ich habe kein Problem damit,
21:44ist okay.
21:46Ich meine,
21:46wer bin ich denn mir darüber,
21:47ein Urteil erlauben zu können?
21:49Das steht mir doch gar nicht zu.
21:53Ja, schon.
21:55Ich wollte einfach nur,
21:56dass du Bescheid weißt.
21:59Na komm,
22:01jetzt guck doch nicht so.
22:02Wie heißt es doch so schön,
22:03jeder muss nach seiner Fassung glücklich werden.
22:06Und die Hauptsache ist doch,
22:06dass ihr beide zusammen Spaß habt.
22:09Hier.
22:10Danke.
22:11Tschüss.
22:11Tschüss.
22:32Kein Eintrag.
22:33Aber Madame Soraya
22:35war doch Kundin von
22:35Alisa Simmelreich.
22:37Ja,
22:37und normalerweise werden
22:38alle Kundendaten hier gespeichert.
22:40Verstehe ich nicht.
22:41Dankwürdig.
22:42Christian,
22:43was für ein Glück,
22:44dass du bereits unterwegs warst.
22:46Gibt es Neuigkeiten
22:47aus dem Krankenhaus?
22:48Oh ja, die gibt es.
22:49Hallo, Oskar.
22:51Danke, Frau Hund.
22:52Gerne.
22:52Es geht Liliana wieder besser?
22:55Ja.
22:57Sogar so gut,
23:00dass sich ihre Amnesie
23:00komplett aufgelöst hat.
23:02Was sagst du dazu?
23:04Ach.
23:05Sie kann sich an alles erinnern.
23:07Daran, wer sie früher war
23:07und was auf Gomera passiert ist.
23:10Christian,
23:11das ist ja
23:11wunderbar.
23:15Jetzt stört sich natürlich die Frage,
23:16was oder wer
23:18Liliana
23:18in ihren Selbstmordversuch
23:19getrieben haben könnte.
23:22Wie meinst du das?
23:25Erinnerst du dich
23:25an diese Wahrsagerin
23:26Madame Soraya?
23:30Ja,
23:30war sie es nicht,
23:31die Liliana
23:31eingeredet hat,
23:32sie wäre schuld
23:33am Tod ihrer Tochter?
23:34Kannst du ja?
23:34Ja.
23:35Ich glaube,
23:35ich sollte mal mit
23:36Madame Soraya sprechen.
23:38Weißt du,
23:38wie ich die erreichen kann?
23:39Nein,
23:39ich habe keine Ahnung.
23:42Dann hast du nie
23:43mit ihr gesprochen?
23:44Nein.
23:45Glaubst du etwa,
23:46ich gebe etwas auf so
23:46ein Hokus-Pokus?
23:48Immerhin hast du Liliana
23:48das auch nicht ausgeredet.
23:50Versucht habe ich es,
23:51aber deine Stiefmutter
23:51war ja so überzeugt davon,
23:53dass diese Freiheit
23:53was über ihre Vergangenheit weiß.
23:55Und dann hat es ihr auch
23:56tatsächlich geholfen,
23:57sich zu erinnern.
23:57Ja.
23:58Wie praktisch.
24:01Sag mal,
24:02willst du hier
24:03in irgendeiner Weise andeuten,
24:04ich hätte sie zu diesem
24:05Unsinn ermutigt?
24:06Hast du.
24:07Warum soll ich so etwas tun?
24:08Immerhin hat Liliana
24:10dir als Folge
24:11von Madame Sorayas
24:12Horrorgeschichten
24:12die Firma überschrieben.
24:14Du weißt das schon.
24:16Und hat es mir berichtet.
24:19Ja, das stimmt.
24:20Liliana hat mir
24:20die Firma überschrieben.
24:22Sie hielt es
24:22für die beste Lösung.
24:25Und du sicherlich auch.
24:30Was genau
24:30willst du damit andeuten?
24:34Ich stelle nur fest,
24:35dass du von Lilianas Krise
24:36sehr stark profitiert hast.
24:38Karo,
24:56lies die Hausordnung.
24:57Bade Mäntel sind im
24:58Restaurantbereich nicht gestattet.
25:00Du kannst doch lesen, oder?
25:01Sehr witzig.
25:03Reden wir lieber über dich, Dana.
25:04Die scheint das Ganze gerade
25:05etwas zu überfordern,
25:06die Schwangerschaft
25:07und die arbeiten.
25:08Nein, wieso?
25:10Du hast vergessen,
25:12den Poolbereich zu öffnen.
25:15Karo, heute Morgen
25:16ist etwas Schlimmes
25:17im Poolbereich passiert.
25:19Liliana hat versucht,
25:20sich das Leben zu nehmen.
25:23Ja, richtig.
25:26Aber das war heute Morgen
25:27und jetzt ist Nachmittag.
25:29Es geht dir doch schon wieder
25:30viel besser.
25:31Ich möchte doch einfach
25:32nur ein paar Bahnen schwimmen.
25:33Karo, bitte.
25:34Weißt du eigentlich,
25:36was ich leiste?
25:37Seit mein Vater und ich
25:38die Geschäfte von Castellup
25:39die ganz alleine führen?
25:41Wir erschließen ganz neue
25:42Kundenstämme.
25:43Da brauche ich einfach
25:43einen Ausgleich.
25:45Warum liest du zum Ausgleich
25:46nicht einfach
25:46in die frische Luft?
25:47Da tust du uns allen
25:48hier einen großen Gefallen.
25:49Ha, ha, ha, sehr lustig.
25:50Mach bitte den Pool auf.
25:51Nein,
25:52der Pool
25:53bleibt heute geschlossen.
25:54Lilliana und ich
26:14dachten beide,
26:14dass diese Geschichte
26:15wahr ist,
26:17dass Liliana
26:17ihr eigenes Kind getötet hat.
26:19Oskar, bitte.
26:20Ich weiß,
26:21das klingt absurd.
26:22Zumal,
26:22wenn man Liliana kennt.
26:24Eben.
26:24Aber das,
26:25was Madame Soraya sagte,
26:26passte offenbar
26:26mit dem Wenigen zusammen,
26:28an dass Liliana
26:28sich erinnern konnte.
26:29Ja,
26:30so ein Zufall.
26:31Und dann kam Horst
26:32mit dieser Fahndungsmeldung
26:33aus La Gomera zurück,
26:34ein handfester Beweis.
26:36So sah es jedenfalls aus,
26:37was er dich denn tun soll.
26:38Mit mir reden?
26:39Oder mit Alisa?
26:40Du hättest uns informieren müssen.
26:41Denkst du etwa,
26:42das wollte ich nicht?
26:43Weiß Gott,
26:44mehr als einmal.
26:45Glaubst du etwa,
26:46das war leicht für mich,
26:46diese,
26:47diese Lasterlein
26:48zur Schulter?
26:49Ja,
26:50ich bin sicher,
26:50du bist unter diesem Konflikt
26:51fast zusammengebrochen.
26:53Lass mich reiten.
26:54Liliana hat dich gebeten,
26:56ihr kleines Geheimnis
26:56für dich zu behalten.
27:00Ja,
27:00Christian,
27:01genau so war es.
27:01Stell dir das vor.
27:04Liliana war verzweifelt.
27:06Und nicht nur aus Gewissensqualen.
27:08Ihr saß die blanke Angst
27:09im Nacken,
27:09dass sie ja alles verlieren würde.
27:10Weißt du warum?
27:11Mord volljährt nicht.
27:15Ich mag ja zuerst
27:16meine Zweifel
27:16an dieser Mordgeschichte
27:17gehabt haben,
27:18aber was,
27:18wenn sie wahr gewesen wäre?
27:19Hättest du etwa riskieren wollen,
27:20dass Liliana
27:21in einer spanischen
27:21Gefängnisteile landet?
27:23Ja,
27:24ich hab den Mund gehalten.
27:26Liliana zu mir,
27:27weil ich sie schützen wollte.
27:30Entschuldigung,
27:31ich bräuchte von Alisa
27:32eine Terminbestätigung
27:33für einen Kunden.
27:35Kann ich sie damit
27:35im Krankenhaus belästigen?
27:37Da ist sie nichts
27:37in diesem Monalisa.
27:39Danke.
27:41So,
27:48bitteschön.
27:52Ihr habt recht,
27:53die Geschichte stinkt.
27:55Diese Madame Soraya
27:56muss Liliana
27:56ganz gezielt bearbeitet haben.
27:58Um die Wahrsagerin
27:59kümmert sich Christian.
28:00Bleibt noch
28:00die Fahndungsmeldung
28:01auf La Gomera.
28:03Wieso wurde Liliana
28:03als Mörderin gesucht,
28:05wenn es gar keinen Mord gab?
28:07Und dieser Horst,
28:08der die Fahndungsmeldung
28:09ausgegraben hat,
28:11ist der den Fahndungsmeldung
28:11vertrauenswürdig?
28:12Auf jeden Fall,
28:13der gehört zur Familie.
28:14Aber wir können ihn leider
28:15nicht fragen,
28:15weil er nach einem Unfall
28:16im Krankenhaus
28:16im Koma liegt.
28:17Na, ich war heute bei ihm.
28:18Sein Zustand ist leider unverändert.
28:19Ich kenne ein paar Leute
28:23auf La Gomera.
28:24Richtig.
28:25Miguel.
28:27Ich wäre ja fast mal
28:28Herrin über
28:29zehn Bananenterrassen geworden,
28:30wenn ich Miguel
28:31nicht doch noch
28:32in letzter Sekunde
28:32zurückgewiesen hätte.
28:34Berti hat mir jedes Mal,
28:35nachdem sie auf der Insel war,
28:36von ihm vorgeschwärmt.
28:38Ach,
28:39das ist ein Schatz.
28:40Und vor allem,
28:40er kennt praktisch jeden
28:41auf der Insel.
28:42Anwälte,
28:43Polizisten,
28:44also wenn jemand etwas
28:45über diese Fahndungsmeldung
28:46herausfinden kann,
28:47dann er.
29:09Jetzt nicht!
29:12Ich wollte nur die Freude
29:13mit Ihnen teilen.
29:14Darüber,
29:15dass Ihre Schwägerin
29:15wieder wohl auffohlen
29:16von Ihrer Amnesie gehalt ist.
29:18Es ist so ein schönes Wetter heute.
29:19Warum gehen Sie nicht
29:20rausspielen, Bolter?
29:21Keine Freude?
29:22Ach ja, stimmt.
29:22Sie wirkten fast etwas nervös
29:24vorhin,
29:24als Ihr Neffe
29:25Ihnen diese ganzen Fragen
29:26gestellt hat.
29:28Glauben Sie immer noch,
29:29dass Christian nur
29:29mein Problem ist?
29:33Er hat sie fast durchschaut
29:35und er ist hartnäckig.
29:36Er wird nicht aufgeben,
29:37bevor er Antworten gefunden hat.
29:39Gut aufgepasst.
29:39Sie können als Papagei auftreten.
29:41Im Zirkus?
29:43Mit Madame Soraya?
29:44Langsam wird's echt eng.
29:49Liliana kann fast wieder
29:50klar denken
29:50und vielleicht will sie
29:51sogar irgendwann
29:51ihre Firma zurück.
29:53Wäre das nicht witzig.
29:54Liliana hat keine Firma mehr
29:55und das wird auch so bleiben.
29:56Dann lassen Sie sich besser
29:57nicht mit Ihrer Akte erwischen.
30:00Andererseits,
30:01es bleibt anzunehmen,
30:02dass sie sie schon längst
30:03durchschaut hat,
30:03auch ohne Akte.
30:06Ich gehe dann jetzt mal spielen.
30:06Gudrun, schön,
30:20dass du da bist.
30:20Ja, aber nur kurz, Conny.
30:22Meine rote Bete
30:23ist noch in der Verwandlung.
30:24Ist das die neue Bluse?
30:25Mhm.
30:26Sehr schick.
30:28Dann musst du ja nur noch
30:29mit Bernhard sprechen.
30:30Du, das habe ich schon.
30:32Was?
30:33Du hast ihm gesagt,
30:34dass du und Herr Brinkmann,
30:35also, ich meine,
30:37dass ihr ein Paar seid?
30:39Ja.
30:40Und weißt du was?
30:41Er wusste es schon.
30:43Offenbar seit dem Salsa-Abend.
30:45Und weißt du,
30:45was er gesagt hat?
30:48Hauptsache,
30:48ihr habt Spaß zusammen.
30:50Was?
30:51Ja.
30:54Conny, das kann nicht sein.
30:55Doch.
30:56Und es klang auch noch ehrlich.
30:58Wahrscheinlich wurde ausgetauscht
30:59von Außerirdischen oder so.
31:01Das ist die einzige Erklärung.
31:02Ah ja.
31:04Dein Mann hat in letzter Zeit
31:05viel an sich gearbeitet.
31:06Er hat sich eine eigene Wohnung
31:07organisiert.
31:09Einen neuen Job.
31:10Ich meine,
31:11alles auf eigene Initiative hin.
31:12Und er hilft sogar
31:13im Haushalt.
31:14Ich weiß.
31:15Vielleicht versucht er einfach
31:16nur ein neues Leben anzufangen.
31:19Ja.
31:20Ja.
31:21Vielleicht.
31:21Und das, Conny,
31:22das kann dich doch freuen.
31:23Du hattest doch Angst,
31:24er macht dir Probleme.
31:25Das tue ich ja.
31:27Ja, aber?
31:27Ich gönne es ihm ja auch,
31:28dass er neu anfängt,
31:29so wie ich.
31:31Aber gut,
31:31und irgendwie hat er mich
31:32ganz schön schnell abgehakt.
31:3419 Ehejahre.
31:37Viel bedeutet habe ich
31:38mancheinend nicht.
31:38Hallo, Christian.
31:58Paul,
31:59ist irgendwas mit Liliana?
32:01Nein, nein.
32:02Es geht dir wieder viel besser.
32:04Wir lassen nur noch
32:04ein großes Blutbild machen.
32:05Dann kann sie wahrscheinlich
32:06schon bald nach Hause.
32:07Gut.
32:12Was machst du?
32:14Ach, ich hatte nur gehofft,
32:15dass Liliana irgendwo
32:16die Visitenkarte
32:17von dieser Wahrsägerin hat.
32:20Erklär ich dir später.
32:21Setz dich.
32:22Wir hatten auch gar keine Zeit,
32:23uns zu begrüßen,
32:23seit du aus Kanada zurück bist.
32:25Stimmt.
32:27Schön, dass du wieder da bist.
32:30Als du zum Flughafen bist,
32:31habe ich gedacht,
32:31das war es jetzt.
32:32Den siehst du so schnell
32:33nicht mehr wieder.
32:33Ist Kanada doch nicht mehr
32:36so toll, wie du dachtest?
32:37Doch.
32:38Ich hatte sogar fast
32:39beschlossen, da zu bleiben.
32:41Richard, mein ehemaliger Chef,
32:43hat mir eine Teilhaberschaft
32:43in seiner Firma angeboten.
32:45Ich hätte fast unterschrieben.
32:47Ja, und dann?
32:48Es war so ein Gefühl.
32:48Ich war auf einmal sicher,
32:50dass ich zurück muss nach Schönroda.
32:52Hatte dieses Gefühl
32:53irgendetwas mit Deilichser zu tun?
32:58Habt ihr euch ausgesprochen?
33:00Was gibt es denn da noch zu reden?
33:01Sie glaubt,
33:03ich habe sie mit Gabi betrogen.
33:04Und dass Oliver,
33:05diese Ratte,
33:06das eingefädelt hat,
33:07um uns auseinanderzubringen,
33:08das glaubt sie mir nicht.
33:09Wird sich wahrscheinlich
33:10auch nicht ändern.
33:13Und?
33:13Hast du Miguel erreicht?
33:14Ja,
33:15und der wird sich kümmern.
33:16Kann man sich dann
33:17auf ihn verlassen?
33:19Absolut.
33:20Miguel hat mal
33:21sieben Stunden
33:22im Regen ausgeharrt,
33:23um mir Konzerttickets
33:24zu ergattern.
33:25Ohne Schirm.
33:26Also er ist nicht nur
33:27zuverlässig,
33:28hartnäckig,
33:28gründlich und sehr gut aussehend,
33:30sondern mir auch
33:30total ergeben.
33:33Nein, glaubt mir,
33:33also wenn jemand etwas
33:34über diese Fahndungsmeldung
33:35herausfinden kann,
33:36dann er.
33:37Das kann ein bisschen dauern,
33:38aber dafür gibt er auch nicht auf.
33:40Vielleicht hätte ich ja doch
33:41zu seinen Bananenterrassen
33:42ja sagen sollen.
33:44Ich gehe mal
33:44nach Mama und Horst sehen.
33:45Tamara,
33:46sobald es was Neues gibt?
33:47Ja klar,
33:48du auch.
33:48Hey.
33:56Hast du das Hild vor der Tür
33:58nicht gesehen?
33:58Wir müssen leider
33:59draußen bleiben.
34:00Komm,
34:00Betty,
34:00lass ihn.
34:01Ungern.
34:05Darf ich?
34:06Das gibt's.
34:08Ich wollte mich nur
34:09entschuldigen,
34:10dass ich euch
34:10im Krankenhaus gestört habe.
34:11Manchmal kann ich einfach
34:12ein bisschen intensiv.
34:13Das ist schon gut.
34:15Das geht mir wirklich
34:15nur darum,
34:16Schaden von der Firma
34:16abzuwenden
34:17und dadurch natürlich
34:18auch von deiner Mutter.
34:19Schleim, Schleim, Schleim.
34:22Muss hart für dich gewesen sein,
34:24sie so fast zu verlieren, hm?
34:26Ja.
34:29Hör mal,
34:30egal was zwischen uns war,
34:32ich möchte,
34:33dass du weißt,
34:33dass ich jetzt für dich da bin.
34:35Danke, Oliver.
34:36Ich weiß,
34:36dass du schätze.
34:48wirst du nicht langsam
35:04nach Hause gehen.
35:10Jonas.
35:11Ich hab' sie behandelt wie Dreck.
35:21Liliana hat mir
35:21das Leben gerettet.
35:25Sie hat mir
35:25einen Teil ihrer Leber
35:26gespendet.
35:29Und ich war einfach nur sauer,
35:30weil sie uns als Kind
35:31in den Stich gelassen hat.
35:33Nein,
35:34du warst nicht sauer.
35:35du warst verletzt
35:37und verwirrt.
35:41Ich hab' Geld von ihr verlangt.
35:44Jetzt wieder gut,
35:45Macho.
35:47Trotzdem ist es nicht
35:48deine Schuld.
35:48Du kannst nichts dafür.
35:55Liliana hatte Angst,
35:56dass sie ihre Kinder
35:56nie wieder sieht.
35:59Kein Wunder.
36:02So wie ich mich verhalten habe,
36:03musste sie das ja denken.
36:18Oskar?
36:34Du bist wach?
36:36Ich wollte dich
36:37auf keinen Fall stören.
36:38Aber du störst mich doch nicht.
36:40Hast du gehört,
36:40was passiert ist?
36:42Dass du dich wieder
36:42an deine Vergangenheit
36:43erinnern kannst.
36:44Ich kann mich an alles erinnern,
36:46was damals passiert ist.
36:47großartig.
36:50Oskar,
36:52ich hab' meine Tochter
36:52nicht umgebracht.
36:54Sie ist ja trunken
36:55bei einem Sturm.
36:57Ja?
36:58Ich hab' zwar meine Tochter
36:59verloren, aber
36:59ich bin keine Mörderin,
37:01verstehst du?
37:03Ich kann mir endlich
37:04wieder in die Augen schauen.
37:10Wie konnte ich nur
37:11auf diese
37:12Wahrsagerin reinfallen?
37:15Warum hab' ich mich
37:16da so reingesteigert?
37:19Und diese
37:20Verhandlungsmeldung
37:21der Polizei?
37:23Woher kommt die überhaupt?
37:24Ja.
37:28Das ist eine gute Frage.
37:35Oskar?
37:37Was machst du denn hier?
37:38Ich wollte sehen,
37:40wie's Liliana geht.
37:49Ich hab' gerade
37:49mit dem Stationsarzt
37:50gesprochen.
37:52Er sagt,
37:52du brauchst jetzt
37:52ganz viel Ruhe.
37:54Ja.
37:55Ich bin tatsächlich
37:56etwas müde.
37:58Ja, dann lass mir
37:58dich mal besser schlafen.
38:00Schön,
38:01dass es dir
38:01wieder besser geht.
38:03Danke für
38:03euren Besuch.
38:05Wir sprechen noch.
38:06Ich weiß,
38:20dass ich 1982
38:21ich kannsense
38:22adhabne.
38:24Ja.
38:25Ja.
38:27Aber
38:28nicht gleich.
38:29Ja.
38:30Gaft lipid
38:31Alisa, hör lieber auf zu warten, sonst dauert es noch länger.
38:41Was denn?
38:42Dass Miguel anruft. Der meldet sich schon noch.
38:49Erzähl mir mal lieber, warum Christian seine Kanada-Pläne aufgegeben hat.
38:54Hat er das?
38:55Warum ist er sonst wieder hier?
38:56Keine Ahnung. Und ich weiß auch nicht, ob er bleibt.
38:58Gut. Jedenfalls ist er nicht wegen Liliana zurückgekommen.
39:04Von ihrem Selbstmordversuch konnte er ja gestern noch nichts wissen.
39:09Ist dir auch schon aufgefallen, oder?
39:12Ja, natürlich. Aber jetzt geht es um meine Mutter.
39:16Und ich möchte voll und ganz für sie da sein und nicht mit Christian dieser Trennung diskutieren.
39:22Okay, akzeptiert. Das ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
39:25Aber früher oder später müsst ihr miteinander sprechen.
39:46So nachdenklich?
39:48Christian!
39:48Ich dachte, du hast sie hingelegt.
39:51Ja, ich konnte nicht schlafen.
39:55Ja, diese dramatischen Ereignisse lassen wohl niemanden wirklich kalt.
39:59Weißt du, ich verstehe immer noch nicht, dass du den Kontakt zu Madame Soraya so lange zugelassen hast.
40:03Du musst doch gemerkt haben, dass es Liliana nicht gut tut.
40:05Christian, wird das jetzt eine Endlosschleife?
40:07Erklär es mir einfach.
40:09Liliana war auf der Suche, sie wollte antworten.
40:12Und diese Soraya schien in ihren Augen welche zu haben.
40:15Es tut mir leid, wenn ich da was falsch eingeschätzt habe.
40:17Ja, mir auch.
40:19Es ist ja auch so schön einfach, andere zu kritisieren.
40:22Du schenkst dich ja auch für deine Selbstgerechtigkeit.
40:24Und wo warst du, als es darauf ankam?
40:27Wieso hat sich Liliana denn mir anvertraut und nicht dir?
40:29Weil du dich lieber in Kanada amüsierst, anstatt dich um deine Familie zu kümmern.
40:33Ich war wenigstens da für Liliana.
40:34Durch den Unfall hat Liliana nicht nur ihre älteste Tochter verloren,
40:47sondern auch ihre anderen beiden Kinder.
40:51Alisa und ich.
40:54Von einer auf die andere Sekunde.
40:56Es kann so schnell gehen.
41:01Dana.
41:05Das darf deinem Baby nicht passieren.
41:08Ach Jonas.
41:09Ich meine es ernst.
41:12Ich weiß, wie schwer es ist, so einen Verlust zu verkraften.
41:16Eigentlich ist das unmöglich.
41:18Auch wenn sich alle die größte Mühe geben.
41:20Bitte pass gut auf dein Baby auf.
41:28Egal, ob Oscar der Vater ist.
41:32Oder ob ich es bin.
41:39Wir sollten Liliana nicht länger mit der Vergangenheit belasten.
41:42Und ich denke, sie wird erst dann ihren Frieden finden, wenn alle Fragen beantwortet sind.
41:46Oscar ist ein guter Geschäftsführer.
41:47Und ich hoffe, dass ihr gut zusammenarbeiten werdet.
41:50Christian bleibt nur so lange Geschäftsführer, bis er mir einen Grund liefert, ihn rauszuwerfen.
41:55Und irgendein Gefühl sagt mir, dass das nicht mehr lange dauern wird.
41:57Es ist nicht dein Ernst.
41:59Die Frage ist nur, wie wir Oscar stoppen.
42:01Er besitzt alle Vollmachten.
42:02Und die will er ganz bestimmt nicht aus der Hand geben.
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