- vor 6 Monaten
Im Versandhaus ‚Intersend‘ ist das Nervenzentrum der Firma, ein neues Computersystem, mit dem unter anderem die Türen und das Personal perfekt kontrolliert werden können, mutwillig beschädigt worden. Die Motive sind unklar. Hat die Konkurrenz Sand ins Getriebe werfen wollen oder hat ein Mitarbeiter nur einem anderen eins ausgewischt? Im Hause ist man so stolz auf das Überwachungssystem. (Text: einsfestival)
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00:00Entschuldigung, ist hier noch frei?
00:06Oh ja, bitte, nehmen Sie doch mal.
00:07Danke.
00:08Danke.
00:30Wollen Sie auch mal?
00:50Soll ich?
00:55Ja, na logisch.
01:00Hi.
01:30Ja, na logisch.
01:32Ja, na logisch.
01:36Ja, na logisch.
01:49Ja, na logisch.
02:02Ja, na logisch.
02:04Ja, na logisch.
02:05Ja, na logisch.
02:07Ja, na logisch.
02:09Ja, na logisch.
02:11Ja, na logisch.
02:12Guten Tag, Herr Parsewitz.
02:14Guten Tag.
02:15Ja.
02:16Tja, wünsche einen schönen Tag.
02:19Ihnen auch, Herr Parsewitz.
02:23Wer war denn der Typ eben?
02:36Ach, nur ein Arbeitskollege.
02:39Wollen wir verrät?
02:54Nua.
02:55Das war's für heute.
03:25Huch, wenn Sie schon hier rumspazieren, Herr Schneider,
03:38können Sie doch den gestressten Kollegen einen kleinen Dienst erweilen
03:41und den Stapel für Herrn Barsiewicz gleich mitnehmen.
03:43Wem soll ich einen Dienst erweisen, Ihnen oder Barsiewicz?
03:46Ich will mich ein bisschen schonen.
03:47Bei so hübschem Bein sollten Sie aufs Laufen nicht ganz verzichten.
03:50Sie wollen wohl nicht drauf verzichten.
03:52Ätzend, diese Schärfe.
03:55Die schönen Gruß von der kleinen Flemming.
04:22Aha.
04:25Flemming, minus drei, Schneider, minus sechs.
04:45Dr. Fartner, Bittmann, ich bin soweit. Kann ich jetzt raufkommen?
04:49Alter, tschüss.
05:13Wiedersehen, Herr Bittmann.
05:30Tschüss, Herr Barsiewicz.
05:31Schönen Feierabend.
05:33Danke.
05:33Tschüss, Herr Bittmann.
05:53Das war's, ich kann mit meinem Handkaufsignal-Optics.
06:23Untertitelung des ZDF, 2020
06:53Untertitelung des ZDF, 2020
07:23ZDF, 2020
07:53Hallo, Fragner hier, Apparatdirektor Siemers
07:57Dr. Fragner, hier spricht Bittmann, ich bin noch im Rechenzentrum
08:01Ich habe etwas entdeckt, was ich der Geschäftsleitung sofort mitteilen muss
08:05Ist Direktor Siemers noch da?
08:07Nein, Herr Direktor Siemers ist nicht mehr im Haus
08:09Was gibt's denn?
08:11Ich befürchte, dass jemand einen Anschlag auf unseren Rechner verübt hat
08:14Warten Sie auf mich, Herr Bittmann, ich komme sofort zu Ihnen
08:18Siemers?
08:27Ja, ich komme sofort
08:31Sag mal, hier liegst du
08:49Ich habe gar nicht gehört, dass du gekommen bist
08:51Ich sitze da unten und warte und warte
08:53Liest du meine Zettel nicht mehr, oder was?
08:55Was denn für Zettel?
08:58Da liegt er doch
08:59Ist dir klar, dass du morgen früh um sieben nach Hamburg fliegst?
09:04Nee, warum?
09:07Sagt dir die Firma Interversand Hamburg, was?
09:10Ja, die sagt mir was
09:12Kenn ich, und?
09:14Da ist heute was passiert
09:15Angeblich ein Anschlag auf den Computer
09:17Also, da ist erst mal ein Anschlag auf meinen Schlaf
09:22Weiß Uli Bescheid?
09:24Ja, logisch
09:25Er fliegt morgen früh gemeinsam um sieben Uhr nach Hamburg
09:28So, mein Schatz, zum Schlaf, schön weiter
09:31Aua
09:33Gute Nacht
09:34Nacht
09:35Gute Nacht
10:05Gute Nacht
10:07Morgen
10:08Oh, hallo
10:09Gute Nacht
10:10Vielleicht hat er keine Lust mehr
10:11Wo ist der Wagen, bitte?
10:13Ja, Herr Dr. Fachner, der steht schon auf dem Parkplatz
10:16Und die Papiere sind im Handschuhfach
10:18Unterschlüssel?
10:19Ja, Moment
10:20Danke
10:27Morgen, Frau Petschinski
10:31Morgen, Herr Schneider
10:31So, da
10:32Hast du schon gehört, Herr Schneider?
10:35Was denn?
10:38Die Sabotage in der EDV-Abteilung
10:41Wovon reden Sie denn?
10:42Passen Sie mal auf
10:44Gestern Abend hat der Gutmann eine Ver...
10:46Scheint noch nicht viel zu laufen heute
11:01Morgen allerseits
11:04Habt ihr schon gehört?
11:06Ja, der Rechner streikt
11:08Ja, der Rechner streikt
11:13In der Kantine mussten Sie extra länger bleiben für Kaffee und Brötchen
11:16Wieso?
11:17Komm, Sie mag doch gar keine Rundstücke
11:19Sehr witzig
11:20Heute Morgen ist noch nicht eine einzige Bestellung rausgegangen
11:24Sind die ganze Anlage ausgefallen?
11:27Ausgefallen kann man auch sagen
11:30In der Chefetage wird was von einem Attentat gemunkelt
11:35Ach, deshalb ist Herr Fartner eben
11:37Ach, da ist irgendwie ein Blitz in die Leitung gekracht
11:40Sicherung durch
11:42Auch zur Technik ein Verhältnis
11:44Wieso auch?
11:45Ja, zu mir doch auch nicht
11:46Oder?
12:14Guten Tag
12:20Herr Dr. Fartner
12:23Ja
12:24Tag, der Herr
12:25Rot mein Name, Bruno Rot
12:26Darf ich Ihnen meinen Mitarbeiter vorstellen
12:28Mein Neffe Uli Roth, unser Datenspezialist
12:30Freut mich, Herr Ruhl
12:31Haben Sie noch Gepäck, meine Herren?
12:33Nö, wir dachten eigentlich, dass wir fürs Erste mit dem kleinen Handwerkzeug auskommen
12:36Hoffentlich
12:37Jetzt haben wir noch völlig im Dunkeln
12:38Ja, ich würde dann vorschlagen, dass wir gleich in die Firma fahren
12:41Gut, bitte
12:42Wir wollen nicht die Polizei einschalten, aber wir brauchen Klarheit
13:06Auch für die Versicherung übrigens
13:07Doch, das ist dann nicht mehr Ihre Angelegenheit
13:10Haben Sie einen Hardware-Mann eingeschaltet?
13:13Nein, das ist bestimmt kein Headcrash
13:15Deswegen wurde beschlossen, Sie als Computerspezialisten einzuschleusen und
13:19Und uns aus dem Schlaf zu klingeln
13:22Der Rest ist bekannt, danke
13:23Können wir erst mal Kaffee trinken?
13:51Ja
13:51Sie wollen immer Kaffee trinken
13:53Und wir kommen noch mehr in Verzug mit unserer Arbeit
13:55Außerdem ist es verboten, im Rechenzentrum Kaffee zu trinken
14:00Ah, nicht so stürmisch großer Skipper
14:02Muss ja keiner wissen mit dem Kaffee
14:07So
14:10Ah
14:12Und jetzt wird Kollege Passowicz versuchen, unserem bezaubernden Fräulein ihr Kleid auszuziehen
14:19Na, mal sehen, ob er das kann
14:21Ach Mensch
14:38Also hoch die Tasten, komm, sie soll leben
14:40Also entweder wir arbeiten geht's weiter oder die Programmierung für den neuen Katalog muss verschoben werden
14:44Wird sie ja vielleicht
14:47Nach dem Stress die letzten Wochen bin ich gar nicht böse, wenn mal öfter so eine kleine Panne passiert
14:52Das klingt ja sehr interessant, was ich da höre
14:55Aber freuen Sie sich nicht zu früh
14:57Die technisch bedingte Unterbrechung der Arbeit können Sie schon als beendet ansehen
15:03Zwei Spezialisten werden sich der Sache annehmen
15:07Sie müssen schnellstens die noch nicht übertragenen Daten nacharbeiten
15:11Damit der Zeitplan für das Weihnachtsgeschäft eingehalten wird
15:13Außerdem darf ich Sie bitten, im Zentrum keinen Kaffee zu trinken
15:18Das ist gegen die Vorschrift
15:19Hauptsache kommen Sie, bricht nicht nochmal vor dem Fest zusammen
15:22Das wäre auch gegen die Vorschrift
15:24Das lassen Sie mal unsere Sorge sein, Fräulein Fleming
15:27Ich möchte Sie alle dringend bitten
15:30Die Arbeit der Kollegen aus Berlin nach besten Kräften zu unterstützen
15:33Wenn ich das Programm wieder geladen habe, schalten Sie Ihre Geräte ein
15:37Und jeder macht mit Hochdruck weiter
15:38Hochdruck habe ich von Natur aus
15:42Dafür bedarf es keiner Arbeit
15:43Alter Angeber
15:45Bitte schön, guten Appetit
15:53Ach, Herr Schneider
15:54Am besten kommt hier ein Stamm
15:57Ein Bier
15:58Ein Kognak
16:00Prost
16:03Sehen Sie, jetzt hat sich 61 sein Starr 17
16:06Mit einem B03 und einem Cock 07 geholt
16:09Im Klartext heißt das, Kollege Schneider isst heute Stammessen wie meistens
16:13Und trinkt dazu ein Bier und einen Kognak wie meistens
16:15Das ist ja unglaublich
16:17Da kann man ja wirklich Angst kriegen
16:18Und was kann Ihr System noch alles, außer den Kollegen, die Bissen in den Mund zu zählen?
16:23Herr Perfu kann Leistungskurven errechnen
16:25Und sogar Bewegungsprofile erstellen
16:27Natürlich nur im Betrieb
16:28Und das alles natürlich streng vertraulich
16:30Ja, sicher
16:31Ja, lassen Sie mal bloß den Betriebsrat nicht davon wissen
16:34Uli, kannst du die Auswertung der Türkontrollen von den letzten Tagen allein schaffen?
16:38Ich gebe wie immer mein Bestes
16:40Danke
16:40Ja, alles klar, Herr Bittmann
16:42Nun zeigen Sie mir mal, was Sie noch für potenzielle Täter in Ihrem Kasten haben
16:46Na, wie findest du den Sound?
17:09Täter in Ihrem Kasten
17:13Bleib cool, Junge
17:16Da ist noch ganz andere Musik drin
17:18Die muss nur richtig gespielt werden
17:20Musik für Lieblende
17:23Musik für Lieblende
17:24Musik für Lieblende
17:25Musik für Lieblende
17:41Guck doch mal, jetzt weiß ich einen schönen Beruf für dich.
18:04Segelmacher ist man nämlich den ganzen Tag auf dem Wasser.
18:08Wenn die Sonne untergeht, ist Feierabend.
18:11Gut, guck doch mal.
18:17Hier.
18:21Sie können die einzelnen Teile ineinandergreifen.
18:25Man versteht, wie das alles funktioniert.
18:28Und man kann es anfassen.
18:30Bist du und bleibst ein Grübler.
18:33Ich bin müde.
18:35Das höre ich jetzt schon seit Wochen.
18:37Ich denke, ihr habt die neuen Computer im Betrieb.
18:39Für die Arbeit von alleine machen.
18:41Du redest wieder, Herr Chef.
18:42Wir kontrollieren uns die Dinger.
18:45Wir zählen jeden Anschlag am Termin, die wir auf dich Korrekturen machen.
18:52Wenn du dich damals ein bisschen mehr um deine Beförderung bemüht hättest,
18:56dann bist du heute Abteilungsleiterin und kannst die anderen beaufsichtigen.
19:00Das wäre ja noch mehr Stress.
19:03Überall Stress.
19:04Außer auf dem Boot.
19:05Na, ich sag ja, Segelbacher.
19:09Schade, kein Wind.
19:10Du musst auch nicht immer bloß klagen.
19:12Ich meine, du musst ein bisschen was unternehmen mit deinen Kollegen oder mit der Gewerkschaft zum Beispiel.
19:19Lass mich doch in Frieden mit denen.
19:23Dann können wir zehn Jahre warten, bis sich was ändert.
19:26Ist eben einfach nicht aktiv.
19:28Arbeite doch mal ein bisschen mit in der Gewerkschaft.
19:30Dann geht's doch schneller.
19:33Ich bin froh, wenn ich Feierabend habe.
19:34Ach.
19:40Ein Beklagdchen.
19:50Was denn? Ihr kennt Perfo?
19:53Ich sage euch, Perfo ist ein Klugscheiß.
19:56Der ist der Spion für die feinen Herren im Nadelstreifen.
20:00Die brauchen keinen Finger mehr zu rühren und können trotzdem ihre Schnüffelnasen in alles reinstecken.
20:06Wer ist denn dieser Perfo?
20:08Das ist doch kein Mensch. Das ist ein System.
20:11Personal-Informationssystem.
20:14Die erfassen elektronisch, ob du mittags vielleicht nur Schunkos schlagest, weil du Magengeschwüre hast.
20:21Und bei den Frauen wissen die sogar, wer die Tage hat an der Arbeitslast. Du verstehst nicht?
20:25Wargeld brauchst du gar nichts mehr bei uns. Und eine Stechuhr auch nicht.
20:30Die treiben uns jetzt mit maschinenlesbaren Plastikkarten an.
20:35Du bist doch ein alter Hase. Da wirst du doch wissen, wie du denen ein Schnippchen schlagen kannst.
20:40Am liebsten würde ich die ganze Modernisierung in die Luft fliegen lassen.
20:46Hauptsache, du fliegst nicht gleich mit. Da wärst du in deinem Alter ganz schön in den Arsch geknippt.
20:50Ich werde für meinen Kopf bezahlt. Die brauchen mich genauso wie ich die.
20:56Und schließlich programmieren wir den neuen Angebotskatalog.
21:01Was in der Ware wird gesteckt, wird erst durch Interversand entdeckt.
21:07Jeder ist ersetzbar, Herrmann.
21:10Willi, trinkst du einen mit?
21:17Nö, lass mal, Herrmann. Danke, ich hab ja noch.
21:19Sie werden verstehen, dass wir weiterhin äußerst beunruhigt sind, meine Herren.
21:34Als größtes Versandhaus sind wir marktführend in der Branche und haben daher manche Neider.
21:39Ein Sabotageakt unserer Konkurrenten ist daher nicht auszuschließen.
21:42Es wäre wichtig zu wissen, ob der Täter oder die Täter außerhalb des Hauses zu suchen sind oder eher in den eigenen Reihen.
21:51Das ist zwar wichtig, aber die zweite Möglichkeit halten wir für völlig ausgeschlossen.
21:56Ach. Ja, wir nicht.
21:59So? Sie scheinen sich Ihrer Sache schon sehr sicher zu sein.
22:03Sicher ist gar nichts. Außer den Kratzern auf der Platte.
22:06Und woran sehen Sie, dass das Nikotin ist?
22:20Sehen überhaupt nicht. Nur aus der chemischen Reaktion in der Analyse.
22:27Damit schließt sich der Kreis der Verdächtigen eng um die 1400 Raucher der Interversand.
22:32Das könnte auch jede Putzfrau gewesen sein, die mit Tabaklauge ihre Blattläuse gespritzt hat.
22:39Also reicht die Menschenkette, die was gegen Daten auf Platten haben, von Flensburg bis Salzuflen.
22:45So kann man es natürlich auch sehen.
22:46Die sollen bei euch in der Niederlassung Berlin arbeiten. Kannst du dich nicht mal erkundigen, was die beiden genau machen?
23:02Mir kommen die Kollegen nicht ganz koscher vor.
23:06Danke, Emil. Bis dann die Tage. Tschüss.
23:11Tja, Herr Schneider.
23:15Oh, was mit dem Magen?
23:19Ich weiß nicht, wenn ich Sie so sehe. Spinnern Sie mir schon länger nach?
23:22Nein. Wie kommen Sie denn darauf? Ich bin ja erst einen Tag hier. Ja, nun trinken Sie ruhig, wenn es Ihnen gut bekommt.
23:28Wenn Sie meinen, ne?
23:34Sie wollen doch nur mit mir ins Gespräch kommen.
23:37Ja. Warum eigentlich nicht?
23:40Wie denken Sie zum Beispiel über die Plattenpanne am Montagabend?
23:44Ich weiß gar nicht, wovon Sie reden. Offiziell hat man uns nichts mitgeteilt.
23:50Aber inoffiziell haben Sie doch sicher eine Meinung dazu, oder?
23:53Sicher? Nur, ob Sie die hören wollen?
23:57Ja, möchte ich gerne hören.
23:59Vielleicht hat Kollege Bittmann Angst vor seiner eigenen Courage gekriegt.
24:05Der weiß genauso gut wie wir, dass die Programmierung für den Weihnachtskatalog eigentlich im Sommer nicht zu schaffen ist.
24:12Damit er sich nicht blamiert, hat sich dann eben der Rechner vertan.
24:18Na ja. Nun, nun kann so ein Plattenschaden aber auch durch Zufall oder durch Unachtsamkeit entstehen.
24:25Oh, ist doch technisch kaum möglich.
24:28Aber wissen Sie, was technisch möglich ist?
24:31Dass die Plattenpanne noch vor Schichtende passiert ist.
24:35Und Sie gehörten Montag zu den Letzten, die Feierabend gemacht haben.
24:39Damit sind Sie auch noch nicht ganz aus dem Schneider, Herr Schneider.
24:41Entschuldigung. Gut, ich will Sie jetzt nicht länger von der Arbeit abhalten. Herr Kollege.
24:45Tränke auf gutes Gelingen für Ihre Arbeit in Hamburg, Kollege Roth.
24:49Danke.
24:50Guten Tag, Herr Pasewitz.
25:01Bitte treten Sie doch näher, Kollege Roth.
25:03Danke vielmals.
25:04Heber.
25:05Tag, Kollege Heber.
25:19Schneider hier.
25:20Ich wollte mich nur erkundigen nach dem Stand der Verhandlungen in Sachen Perfor.
25:23Bleibt das System nun doch im Betrieb? Oder was ist?
25:27Kollege, die Betriebsräte sind keine Maschinenstürmer.
25:31Die Gewerkschaften sind doch gerade dabei, die Anwendungsbereiche der Personalinformationssysteme in den Tarifverträgen genau einzugrenzen.
25:38Geduldet Euch doch erstmal mit unserer Übergangslösung.
25:42Das hören wir auch nicht erst seit gestern.
25:45Wer garantiert uns, dass die Personalinformationen nicht missbraucht werden?
25:50Schließlich haben wir einen Datenschutzbeauftragten im Unternehmen.
25:53Und es gibt genaue gesetzliche Vorschriften.
25:56Mag alles sein.
25:57Aber Perfor kann ja sogar kontrollieren, wie oft ich zu Euch ins Betriebsratbüro gehe.
26:02Mir stinkt das!
26:05Eben war einer von den angeblichen Spezialisten von unserer Computerfirma da.
26:10Der hat mich richtig ausgefragt wegen der Montagsgeschichte.
26:14Ach ja, die Störung neulich bei Euch.
26:17Da sehen wir doch wieder, wie wichtig Sicherheit im Betrieb ist, Kollege Schneider.
26:23Untertitelung in Q&A.
26:53Ich bin der Bühne, ich bin der Bühne, ich bin der Bühne, ich bin der Bühne.
26:58Ich bin der Bühne, ich bin der Bühne.
27:00Der Bühne ist, die Bühne ist, man kann es nicht mehr sein.
27:02Komm, join the life it up!
27:23Wissen Sie, wo die nächste Anlegestelle von dem Dampfer ist?
27:33Na, dann mal los.
27:53Untertitelung des ZDF, 2020
28:23Untertitelung des ZDF, 2020
28:53Untertitelung des ZDF, 2020
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29:53Untertitelung des ZDF, 2020
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34:53Untertitelung des ZDF, 2020
35:23Untertitelung des ZDF, 2020
35:25Untertitelung des ZDF, 2020
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35:29Untertitelung des ZDF, 2020
35:59Untertitelung des ZDF, 2020
36:00Untertitelung des ZDF, 2020
36:01Untertitelung des ZDF, 2020
36:02Untertitelung des ZDF, 2020
36:03Untertitelung des ZDF, 2020
36:04Untertitelung des ZDF, 2020
36:05Untertitelung des ZDF, 2020
36:06Untertitelung des ZDF, 2020
36:08Untertitelung des ZDF, 2020
36:09Na, Käpt'n? Das Segeln ist wohl eben ins Wasser gefallen.
36:15Ja, dann nehme ich noch den Block und die beiden Schäbel.
36:18Ja.
36:23Ja, ist alles gut?
36:25So.
36:27Sag mal, habt ihr auch Magnete?
36:30Ja, wofür denn, Kurt?
36:32Ich bin aus so'n altes Schiffsradio.
36:34Das würde ich gern wieder zum Laufen kriegen.
36:36Dann geht doch ins Radiogeschäft.
36:38Oder Elektrozubehör.
36:39Ja, du hast recht.
36:43Dann schlief mal eins zusammen.
36:46Dann mach ich das, Kurt.
37:09Hallo.
37:10Hallo.
37:11Hallo.
37:12Ah, am Wochenende noch fleißig, Frau Herrn Flemming?
37:15Die blanke Not.
37:16Mhm.
37:17Ist noch jemand oben?
37:18Ja, Herr Pasowicz ist heute Morgen schon gekommen.
37:21Aha.
37:22Alles klar.
37:23Aha.
37:23Tag.
37:24Ja, guten Tag.
37:25Na, wollen soll der noch fertig werden?
37:37Allerdings.
37:38Auf Sonntagsarbeit null Bock, was?
37:40Ich brauche unbedingt das Band mit den Daten für den neuen Reisekatalog.
37:44Hm?
37:44Bring ich ihn nachher mit.
37:45Ich brauche es aber jetzt.
37:46Ja, ist schon gut.
37:47Ich bringe ihr Weihnachten unter Palmen gleich.
37:49Und nun ist auch unsere spezielle Freundin wieder in der Abteilung.
38:15Geht schon wieder.
38:32Ins Archiv.
38:34Das heißt noch nichts.
38:35Ist denn die andere Schicht noch da?
38:40Nee.
38:41Keiner mehr da.
38:42Pass auf das Rechnerprotokoll von Herrn Flemming auf.
38:45Ähm.
39:09Mhm.
39:10Mhm.
39:10Mhm.
39:10Vielen Dank.
39:40Vielen Dank.
40:10Vielen Dank.
40:40Vielen Dank.
41:10Vielen Dank.
41:40Vielen Dank.
42:10Vielen Dank.
42:40Vielen Dank.
43:10Vielleicht sind Sie ja auch die Kratzbürste, die montags immer die Platten poliert.
43:14Was soll denn der Quatsch? Ich weiß gar nicht, wovon Sie reden.
43:16Nein.
43:18Sind Sie ein Bulle?
43:19Ja, ach so, ja.
43:20Ja, ach so, ja. So was ähnliches. Wenn Sie mal einen Blick hier raufwerfen wollen.
43:23Privatdetektiv.
43:24Und in diese Eigenschaften guck ich jetzt auch mal in Ihre Tasche.
43:29Was soll denn, Augenblick, Augenblick, Augenblick.
43:30Das muss sein.
43:31Gehen Sie jetzt bitte zu Herrn Bittmann ins Büro
43:37und händigen Sie mir vorher Ihre Personalkarte aus
43:40Sie können mir überhaupt nichts beweisen
43:42Das werden wir abwarten, Ihre Karte bitte
43:43Ist in der Tasche
43:44Da ist sie nicht drin
43:45Die hat meiner geklaut
43:49Ach, war da noch jemand anders hier, außer Herrn Pasewitz, solange Sie in der Abteilung sind?
43:55Niemand außer Ihnen
43:56Das ist richtig, Sie hätten Detektiv werden sollen
43:59Wir beobachten Sie übrigens schon eine ganze Weile
44:01Ihren Freund Urs Sikorski, ein Rennfahrer und Computerfreak
44:04aber auch Frau Buckhans von der Buckhans Wirtschafts-Consulting
44:08mit ihren exzellenten Beziehungen zur Konkurrenz
44:11Wenn Sie, Schlaumeier, alle schon wissen
44:14ist ja auch klar, dass mit Informationen niemand etwas weggenommen wird
44:17und dass ich nicht für die Sabotage am Montag verantwortlich bin
44:22Gut, das erzählen Sie demnächst den Richter
44:23Jetzt gehen Sie bitte
44:24Uli
44:26Mach die Tür auf, die Fleming kommt rein
44:29Ihre Personalkarte ist verschwunden
44:31Schalte dich auf die Türkontrollen, besonders Datenarchiv
44:35Okay
44:36Okay
44:36Das war's.
45:06Von Fleming? Von Fleming? Von Fleming?
45:36Haben Sie Ihr Messer bei sich?
45:45Geben Sie es mir bitte.
45:50Wird auf Nikotinspuren untersucht.
45:52Der Magnet spricht für sich selbst.
46:12Ich hatte Angst.
46:13Wovor, Herr Pasewitz?
46:20Ich weiß nicht.
46:23Dieser Apparat.
46:26All diese Kontrollen.
46:27Dieser Druck. Jeden Tag dieser Druck.
46:34Aber mit der Methode erreichen Sie doch gar nichts.
46:36Und schon gar nicht im Alleingang.
46:37Das ist mir jetzt auch klar.
46:49Dr. Fadner, hier spricht Rot.