00:00Ich habe schon gehört, was du willst.
00:05Ja, ich gehe auf Reisen.
00:10Also gut, ich werde dir ein Gefolge zur Verfügung stellen.
00:15Allein, inkognito.
00:19Das ist absolut ausgeschlossen.
00:22Mutter, ich habe keine Angst vor meinen Untertanen.
00:24Es ist gefährlich und es ist nicht standesgemäß.
00:26Jetzt, Mutter versteht, ich muss weg.
00:33Ich halte dieses Ganze, ich muss weg.
00:56Lass es mich versuchen.
00:59Wenn ihr wollt.
01:00Er da, junger Mann.
01:24Komm her zu mir.
01:25Verzeiht mir eure Hoheit.
01:34Ich habe eure Depesche bekommen.
01:37Was ist hier los?
01:39Sagt, lieber Franz Wieten.
01:42Wie steht dir zu Vampiren?
01:44Wie meinen?
01:45Tote, die einfach nicht verwesen wollen.
01:47Stattdessen steigen sie nachts aus ihren Gräbern und suchen ihre Liebsten heim.
01:57Drehen ihnen die Hälse um.
01:59Kopulieren mit ihnen und...
02:01Ja.
02:03Brennen ihre Häuser nieder.
02:04What?
02:05Ich will sein Grab sehen.
02:20Bitte sehr.
02:21Wie ihr wünscht.
02:30Was hat das?
02:31Wann wurde er beerdigt?
02:41Im November.
02:43Und die Schneeschmelze?
02:45Im Februar.
02:49Da kann ein Körper doch gar nicht verwesen.
02:51Drei Monate im Eis.
02:52Wir haben schon April.
02:56Das hier ist Lehmerde.
03:00Lehm lässt weder Luft noch Wasser durch.
03:03Also hat er drei Monate im Eis verbracht und zwei weitere Monate als Mumie.
03:07Das ist der Grund für seinen Zustand.
03:11Und das wisst ihr.
03:12Er wusste es die ganze Zeit.
03:15Also warum in Gottes Namen spielt er bei diesem Hokus Pokus mit?
03:18Die Leibeigenen sind uns davon gelaufen.
03:20Ja.
03:21Da kommen so ein paar Vampire ganz gelegen.
03:24Wenn sie brav und gehorsam waren, hat die Heilige Kirche sie geschützt.
03:29Zuerst versetzt ihr sie in Angst und Schrecken.
03:31Dann kommt ihr mit Trost.
03:33Es sind meine Schäflein.
03:38Danke.
03:38Also gut, ich werde den Kardinal bitten, den Bischof von Olmütz mit sofortiger Wirkung aus seinem Amt zu entlassen.
03:52Und natürlich ein Edikt gegen diesen Vampirunfug aufsetzen.
03:56Mutter, ihr müsst sehen, wie rückständig unsere Länder sind.
03:59Der Adel behandelt die Menschen wie Tiere.
04:01Die Kirche hält sie dumm und abergläubisch.
04:06Reformen funktionieren nicht.
04:07Sie können nicht funktionieren, ehe wir die Leibeigenschaft abschaffen.
04:12Die Leibeigenschaft abschaffen.
04:14Josef, wenn wir das tun, dann bringen wir den gesamten Adel gegen uns auf.
04:17Und das können wir nicht machen.
04:18Im Gegenteil.
04:20Wir müssen.
04:21Später.
04:21Erst müssen wir unsere ganze Kraft darauf konzentrieren, endlich die Friedensverhandlungen abzuschließen.
04:27Geduld, Josef, Geduld.
04:29Das ist die Tugend der Könige.
04:49Es ist getan.
04:51Du hast dein Erbe behauptet.
04:53Du bist die tapferste Frau Europas, Maria.
05:10Ja, ja.
05:10Die Krone Roms steht dir.
05:12Ich wäre glücklicher, wenn ihr nicht einen Teil Schlesiens dafür hättet opfern müssen.
05:15Endlich kannst du der Welt zeigen, wie viel Gutes in dir steckt.
05:18Also werden wir die Leibeigenschaft abschaffen.
05:20Später.
05:21Wir müssen uns erst auf die auswärtigen Aufgaben konzentrieren.
05:24Wir werden Wien verschönern.
05:25Wir laden so viele Diplomaten ein, wie wir unterbringen können.
05:28Wir machen es zum kulturellen Zentrum Europas.
05:30Und dann...
05:31Ihr wollt an Fassaden und Statuen herumbasteln?
05:34Während unsere Untertanen leiden?
05:36Es gibt so viele Adelige, die Sparotzer sind.
05:40Gibt deren Macht denen, die dem Staat dienen.
05:42Ich hab dir doch bereits erklärt, wie kompliziert das ist, Josef.
05:45Du kannst nicht jeden Knoten mit dem Schwert durchschlagen.
05:49Du hast das Herz am rechten Fleck.
05:50Manche deiner modernen Ideen sind, auch wenn's mir wirklich schwerfällt, das zuzugeben, aber sie sind richtig gut.
06:00Aber...
06:00Ich hatte ja ein wirklich gutes Vorbild.
06:05Mein Sohn.
06:07Einen der klar denkendsten Herrscher Europas.
06:11Einen, der sich nicht vor Reformen fürchtet.
06:16Einen, vor dem der Adel kuscht und die Kirche auch.
06:21Von wem genau reden wird er?
06:22Friedrich von Preußen?
06:35Er hat dir tatsächlich Friedrich vorgehalten?
06:39Vor dem der Adel kuscht, kannst du dir das vorstellen, dass ich nicht lache?
06:44Er hat doch ständig Ärger mit seinen Krautjunkern.
06:46Ich muss sagen, ich bewundere Josefs Mut.
06:49Er ist unausstehlich dieser Tage.
06:50Er ist unglücklich.
06:53Nach wie vor nichts weiter.
06:54Ich weiß.
06:56Ich weiß.
06:57Was, wenn er nochmal heiraten würde?
06:59Das Problem ist nur, die einzig geeignete Prinzessin in ganz Europa ist Josefa von Bayern.
07:05Ah.
07:06Unter keinen Umständen, ich werde nicht nochmal heiraten.
07:10Wir haben Informationen, die Preußen seien auch an Josefa interessiert.
07:13Eine preußisch-bayerische Allianz wäre für uns zum jetzigen Zeitpunkt,
07:17wie du vielleicht verstehen wirst, äußerst unangenehm.
07:20Sie ist in nichts, in überhaupt gar nichts wie Isabella.
07:25Nun, Isabella ist tot.
07:28Schau, Josef.
07:30Sie ist doch sehr...
07:32Also man hört, sie sei äußerst tugendhaft.
07:36Das ist der Papst auch und den liebe ich auch nicht.
07:38Also jetzt versündig dich nicht, ja?
07:40Und du sollst sie nicht lieben, du sollst sie heiraten.
07:43Du erklärst mir doch ständig, dass wir Herrscher dem Volk zu dienen haben.
07:47Oder täusche ich mich da?
07:49Ich werde nicht nochmal heiraten, das ist mein letztes Wort.
07:52Ego, coniungo, vos in matrimonium.
08:15In nomine Patris, et Filii, et Spiritus Sancti.
08:20Amen.
08:21Amen.
08:45Ihr dürft nun die Eheringe tauschen.
09:01Ihr dürft nun die Eheringe miteinander tauschen.
09:04Was ist denn, mein Sohn, wie beim letzten Mal den Ring anlegen?
09:17Das ist mein Sohn, wie beim letzten Mal den Ring anlegen?
09:47Und meine Liebe, was sind denn Ihre ersten Eindrücke von unserem Wiener Hofleben?
10:16Äh, es ist, es ist alles irgendwie ungewohnt.
10:28Ein Lieblingsgericht meiner Gemahle, Schildkrötensuppe.
10:36Isst ihr wirklich aus echten Schildkröten und Schildkröteneiern?
10:41Aber das wahre Geheimnis ist der Wein darin, sagte man mir, von der Insel Madeira.
10:49Mh, nun, das klingt faszinierend.
10:56Ich freue mich sehr darauf, die Spezialitäten der Wiener Küche kennenzulernen.
11:00Die Suppen sind köstlich, aber der wahre Kenner, er legt sich hier Zurückhaltung auf, um dann hinterher noch Platz für die süßen Gänge zu haben.
11:11Heute gibt es Prager Povideltascherl und karamellisierte Äpfel auf Spanischer.
11:18Ich freue mich sehr, dass ich mich nicht in der Nähe von Schildkröteneier hatte.
11:20Ich freue mich sehr, dass ich mich nicht in der Nähe von Schildkröteneier hatte.
11:24Ich freue mich sehr, dass ich mich nicht in der Nähe von Schildkröteneier hatte.
11:46Wollt ihr, wollt ihr euch nicht auskleinen?
11:52Ich werde das Bett nicht mit euch teilen.
11:58Ihr meint, heute nicht?
12:01Nein.
12:03Nie.
12:05Es wäre nicht gerecht euch gegenüber.
12:07Ich war euch gegenüber.
12:12Wie?
12:17Warum habt ihr mich dann geheiratet?
12:21Man hat mich überzeugt und ich wollte gehorchen.
12:26Es war ein Fehler.
12:29Ich kann euch nur um Verzeihung bitten.
12:31Wie könnt ihr nur so böse sein?
12:40Nicht böse.
12:42Ehrlich.
12:46Ihr werdet alle Ehren erfahren, die der Frau eines Thronfolgers zustehen.
12:50Ich werde euch immer respektieren.
12:52Mehr aber kann ich euch nicht geben.
13:00Dann, waren wir die Zimmer für dich.
13:02In dem可愛 der Frau, Otto was zum leider.
13:03Ich wollte dich nicht ausprobieren.
13:05Ich schaue dich.
13:07Ich wollte euch nicht ausprobieren.
13:09Ich konnte es nicht ausprobieren.
13:10Schließe.
13:11Ich konnte das mal ausprobieren.
13:13Ich hatte die Samen nicht ausprobiert.
13:14Ich hatte das gemacht.
13:16Wir haben die Frau was vor allem so beides.
13:17Ich habe dich nicht ausprobiert.
13:23Es war mir so sehr, dass ich mich nicht ausprobieren.
13:27Ich habe das.
13:28Nun, aber früher oder später wird mir nichts anderes übrig bleiben.
13:38Das Haus braucht einen Erben, aber ich kann hier nicht beiwohnen.
13:44Dafür habt ihr doch mich, Eure Majestät.
13:48Ihr müsst es ihr wieder gut machen.
13:51Seid freundlich zu ihr.
13:55Man findet bei jedem etwas Gutes.
13:58Was?
14:00Selbst bei mir?
14:04Ja.
14:08Eure Traurigkeit.
14:11Mir gefällt das nicht.
14:13Ich habe euch nicht gerufen, um mir zu sagen, was euch gefällt.
14:16Ihr sollt mich wieder auf die Beine bringen.
14:18Was ihr braucht, ist Ruhe.
14:20Ich muss in die Walner Straße.
14:23Johanna wird bald vereheligt.
14:25Dann Lisa, dann gleich Mimi.
14:27Die französische Abordnung kommt morgen, um Maria Antonia zu begutachten.
14:31Dieser Schucke Kaunitz hat sie überredet.
14:34Wisst ihr, was das für eine Mitgift erfordert?
14:36Um ehrlich zu sein, es interessiert mich nicht.
14:38Ihr braucht Ruhe.
14:40Gebt mir einfach etwas.
14:44Ich müsste euch ein neues Herz geben.
14:46Und das habe ich leider nicht.
14:47Mein liebes Kind.
14:52Ich wollte gerade mit Franz Witten zu euch kommen.
14:56Wirklich?
14:57Nun, die Kammerzofen berichten mir, dass euch des Morgens des Öfteren übel zu sein scheint.
15:04Na, was schaut sie denn so missmutig?
15:05Das ist doch ein wunderbares Zeichen.
15:08Wenn sich das bewahrheitet.
15:09Nein.
15:13Wie meint sie?
15:16Es wird sich nicht bewahrheiten.
15:18Ja, aber wieso denn nicht?
15:19Ich weiß wohl, ihr seid erst seit kurzem verheiratet, aber manchmal...
15:23Josef hat mich nie in meinen Gemächern besucht.
15:32Es betrübt mich so sehr.
15:37Warum bestraft er mich nur so?
15:42Ach, Kind.
15:44Was mache ich denn falsch?
15:47Ihr habt nichts falsch gemacht.
15:49Hört ihr?
15:50Nichts.
15:50Ich werde versuchen, mit meinem Sohn zu sprechen.
15:56Manche Dinge...
15:57Manche Dinge brauchen einfach ein bisschen Zeit.
16:06Du bist jetzt seit drei Monaten verheiratet.
16:11Hast Josefa noch kein einziges Mal in ihrem Schlafgemach besucht?
16:15Wird der zukünftige Erbe des Hauses Österreich die Gnade haben, mir zu erklären, warum er sich weigert, Thronfolger zu zeugen?
16:20Josef, es gibt doch keinen Grund, deine Frau derart zu kränken.
16:32Doch.
16:34Ich habe Syphilis.
16:36Syphilis?
16:37Ja, Syphilis.
16:38Kann er damit Kinder zeugen?
16:46Keine Gesunden.
16:49Nicht einmal Kranke.
16:53Ich werde Sie nicht anrühren.
16:55Du hast gestern so wunderschön gesungen, Antonia.
17:19Und getanzt hast du wie eine Nüpfe.
17:22Marie Antoinette.
17:24Aber es stimmt, die Franzosen waren ganz hingerissen von dir.
17:28In zwei Jahren bist du vielleicht schon in Versailles.
17:30Jedoch wird ihre Hoheit sich noch in einigem zu verbessern haben.
17:34Es reicht nicht, nur schön zu tanzen.
17:37Und?
17:38Wirst du reinbehaben?
17:39No, wieso auch?
17:40Ich werde mir in Versailles ein kleines, hübsches Däpfchen errichten lassen.
17:46Mein zukünftiger Gatte Louis wird mir das doch gewiss nicht ablehnen.
17:50Niemand wird dir irgendetwas ablehnen.
17:52Denkt ihr das wohl auch, Maman?
17:54Natürlich.
17:56Da darf man sich nicht wundern.
17:59Johanna?
17:59Johanna?
18:29Was sind das?
18:32Die Pocken.
18:45Josef?
18:49Josef?
18:56Josef, er wurde auch isoliert.
18:58Franz Witten sagt, dass sie...
19:00Ich weiß.
19:02Was tust du da noch hier?
19:05Deine Frau ist todkrank.
19:07Sie braucht dich an ihrer Seite.
19:09Sie bräuchte einen zärtlichen Gatten.
19:12Jemanden, der sie liebt.
19:14Josef.
19:17Sie ist nicht Isabella, das weiß ich.
19:20Aber die Christenpflicht gebietet es, dass du...
19:23Ihr?
19:23Ihr wollt mir etwas über Christenpflicht erzählen.
19:28Wie bitte?
19:34Beinhaltet die Christenpflicht die Inspektion von Bordellener Freundlichkeit,
19:38so wie ihr es Leopold und mir beigebracht habt?
19:41Oder eure Mätressen in Schloss Hof,
19:45über die ganz Wien tratscht?
19:49Ihr habt euer ganzes Leben lang meine Mutter betrogen
19:52und jetzt erzählt ihr mir etwas über Christenpflicht.
19:58Josef.
20:02Ich liebe deine Mutter.
20:05Sie ist die beste und tapferste Frau, die mir je begegnet ist.
20:11Aber neben so einer Frau zu leben, ist nicht leicht.
20:14Manchmal, da brauche ich einfach eine andere Welt.
20:23Eher Unterwelt.
20:29Es schadet doch niemandem.
20:33Weder deiner Mutter noch meinen Kindern.
20:35Ich erwirtschafte das Geld.
20:40Ich versuche, dieses Land aus der Armut zu heben.
20:43Es zu verändern.
20:44Das ist es, was ich in Schloss Hof versuche.
20:47Und dafür wollt ihr Dankbarkeit?
20:53Ich will keine Dankbarkeit, Josef.
20:55Ich will...
20:57...nur Verständnis.
20:58Auch ich fahre auf den Spittelberg in die Bordelle.
21:06Ganz genau so, wie...
21:09...ihr es mir beigebracht habt.
21:13Nur lüge ich mir dabei nicht in die Tasche.
21:17Ich bin von mir selbst angewidert.
21:19Und Gott hat mich zu Recht bestraft.
21:25Nicht aber euch.
21:28Ist das nicht seltsam?
21:44Ich will einen Spiegel haben.
21:45Hier gibt es keinen.
21:47Dann bringt mir einen her!
21:50Ihr müsst an eure Gesundheit denken.
21:52Ich bin völlig entstellt.
21:54Was bringt mir da Gesundheit?
21:56Ihr hättet mich früher verheiraten müssen.
21:58Ganz ruhig, Kind.
21:59Ganz ruhig, komm.
22:04Beruhig dich.
22:04Du musst ein bisschen schlafen.
22:07Ganz ruhig.
22:08Elisabeth.
22:09Elisabeth.
22:10Kaunitz schreibt, Ferdinand von Sizilien verlange nach einer Ehefrau von perfekter Schönheit.
22:20Wenn Johanna nach ihrer Krankheit seinen Ansprüchen nicht genügt, dann...
22:23Und so etwas sagt dieser stinkende, rübennasige Mann.
22:27Soll er sich woanders eine Braut suchen?
22:28Nein.
22:31Nein, nein, wir müssen unsere Verbindung zu den Bourbonen weiterhin stärken.
22:37Wir könnten ihm Charlotte anbieten.
22:38Die findet ihn fürchterlich.
22:41Johanna hat ihr immer so leid getan.
22:43Jetzt verliert sie vielleicht ihre Schwester und bekommt den Hinterbliebenen zum Mann.
22:47Aber Franz, wir können doch unsere Entscheidung nicht davon abhängig machen, wer wem leid tut.
22:51Das Haus Habsburg ist...
22:52Sie kann eine Frau, die so liebevoll ist wie du, gleichzeitig so hart sein.
22:58Das habe ich noch nie verstanden.
23:05Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem Erbarmen.
23:10So stehe er dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes.
23:13Amen.
23:13Willst du die Beichte ablegen?
23:23Ja.
23:31Vergebt mir.
23:37Wir sind es, die dich um Vergebung bitten müssen.
23:43Mama.
24:13A.
24:15A.
24:16A.
24:17Sex.
24:47Franz.
24:54Sechs unserer Kinder liegen jetzt hier.
25:00Aber zehn weitere warten oben auf uns.
25:17Wenn ich noch ein Jahr in Innsbruck bleiben muss, sterbe ich vor Langeweile.
25:27Franz Stephan muss mir gestatten, nach Wien zurückzukehren.
25:32Aber dafür müsste er einen triftigen Grund haben.
25:36Wie wäre es mit... Angst vor einem Skandal?
25:42Du hast meine volle Aufmerksamkeit.
25:44Die Bastarde von Franz Stephan.
25:47Maria Theresia weiß von zweien, ich von sechs.
25:51Aber es könnte sogar noch mehr geben.
25:53Jugendliche Fehltritte?
25:54Wenn es doch nur die wären.
25:57Was ihr nicht sagt.
26:00Wenn wir sie nun dem Kaiserpaar zu Gesicht bringen würden, könnte das ein gewisses Ungemacht zwischen ihnen erzeugen.
26:07Einen Riss.
26:10Und durch die sich ergebende Lücke könnten wir beide zurück nach Wien schlüpfen.
26:16Mutter, Graf Kaunitz hat uns das neueste Porträt von Maria Ludovica von Spanien geschickt.
26:21Schaut nur, wie schön sie ist.
26:23Wahrhaftig, du heiratest eine echte Schönheit.
26:26Kann die Hochzeit nicht sofort stattfinden?
26:28Leopold, Geduld ist...
26:29Ist die Tugend der Könige.
26:32Allerdings, eine prächtige Hochzeit in Zeiten wie diesen würde uns alle etwas ablenken.
26:37Auch die Bevölkerung.
26:39Das ist wohl wahr.
26:40Die Hochzeit kann nicht in Wien stattfinden.
26:43Die Pocken kreisieren hier nach wie vor.
26:45Und in Mailand?
26:46Ich dachte eher an Schlosshof.
26:48Oder Innsbruck.
26:49Wozu sich solch eine weite Reise auferlegen?
26:52Gräfin Fritz hat mir einen Brief geschrieben, einen wunderschönen Brief. Sie hat sich entschuldigt.
26:56Jetzt fang bitte nicht damit an mir aufzuziehen, wofür sich diese Person alles entschuldigt hat.
27:00Sonst sind wir morgen früh noch hier.
27:03Außerdem haben mir die Berge noch nie gut getan.
27:06Also ich habe noch nie von irgendjemandem gehört, dem die Berge nicht gut getan haben.
27:10Wenn ich wieder irgendeine Lust am Leben bekommen will, dann brauche ich gute alte Freunde.
27:14Daran hindert dich niemand.
27:16Aber weißt du so genau, was deine guten alten Freunde vorhaben?
27:19Gut, die Hochzeit findet dann also in Innsbruck statt.
27:26Die Kinder nach hinten, kommt ihr bitte nach hinten, stellt euch bitte hier hinten hin, ja?
27:48Nein, nein, die Kinder müssen nach vorne.
27:50So, nebeneinander, die Hände so nach oben halten.
27:54Wie heißt du?
27:56Franz heißt ich.
27:57Nach deinem Vater, richtig?
27:58Mein Vater heißt Ferdinand.
28:00Ganz bestimmt. Zeremonienmeister?
28:02Ja.
28:03Ja.
28:04Ja.
28:09Schön da.
28:10Ja.
28:11So ist es.
28:13eine gute Vor션.
28:23Ja.
28:26Ja.
28:27Ja.
28:30Ja, ja, ja.
28:33Willkommen in Innsbruck, Majestät.
28:54Vielen Dank, mein Lieber.
29:03Gräfin, Graf, weißt du, was das für Farben sind, mein Bub?
29:15Das ist das Wappen des Kaisers Brand Stephan von Lothringen.
29:19Des Vaters von... des Vaters... des Vaters...
29:24Der Vater von euch allen, nicht wahr?
29:26Von allen Untertanen des Habsburger Reiches.
29:29Ist ein guter Bub.
29:32Bevor ihr aussteigt, wollte ich euch noch einmal danken, Vater.
29:38Wofür?
29:39Für die Toskana. Ich habe es dort von klein auf geliebt.
29:42Es ist solch ein großzügiges Hochzeitsgeschenk.
29:45Jetzt wird nicht rührselig.
29:48Es ist Zeit zu feiern.
29:51Ich bin gegen diese Schenkung.
29:53Die Toskana ist ein Teil der Habsburger Erblende.
29:57Es ist nicht gut, das Reich der Massen zu zerstückeln.
29:59Vater?
30:08Ist alles in Ordnung?
30:10Nichts ist in Ordnung.
30:12Vater?
30:18Kaiserliche Hoheit?
30:21Graf Kaunitz war nicht auf der Liste der Hochzeitsgäste.
30:25Auf eurer nicht, aber auf der hiesigen.
30:27Ohne meine Zustimmung.
30:29Mein Vater!
30:31Vater!
30:34Vater!
30:38Vater!
30:41Vater!
30:42Vater!
30:43Vater!
30:44Vater!
30:45Vater!
30:46Vater!
30:47Vater!
30:48Vater!
30:49Vater!
30:50Vater!
30:51Vater!
30:52Vater!
30:53Vater!
30:54Vater!
30:55Vater!
30:56Vater!
30:57Vater!
30:58Vater!
30:59Vater!
31:01Vater!
31:02Vater!
31:03Vater!
31:04Vater!
31:05Vater!
31:06Vater!
31:07Vater!
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31:09Vater!
31:11Vater!
31:12Vater!
31:13Vater!
31:14Vater!
31:16Vater!
31:17Vater!
31:18Vater!
31:19!
31:20Vater!
31:21Vater!
31:22Vater!
31:23Vater!
31:24Vater!
31:25Vater!
31:26Wir haben uns hier versammelt, um den Gesamtbesitz Ihrer Majestät
31:53des Kaisers Franz I. Stephan zu überblicken und sein Testament zu eröffnen.
32:00Es handelt sich um Schuldscheine im Gesamtwert von 15 Millionen Gulden.
32:06Verzerrung?
32:08Seine Majestät hat sie zusammengekauft, um die Stabilität des Reiches zu gewährleisten.
32:13Wenn ich das richtig verstehe, hat er die gesamten Habsburger Länder gekauft.
32:16Nein, nur deren Schuldscheine hat er gekauft.
32:23Was machst du denn?
32:31Für Freiheit ist Land von Schulden.
32:34Eure Majestät, ihr dürft nichts übereilen.
32:36Verstehst du nicht? Das ist Geld, das die Staatskasse dir schuldet.
32:39Der Staat schuldet mir gar nichts.
32:42Ich werde mich um ihn kümmern, nicht ihm das Blut aussaugen.
32:46Öffnet das Testament.
32:47Wir, Franz I. Stephan, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.
33:03Überspringt das!
33:06Hiermit vermachen wir, unserem John Leopold, das Erbe von Anna Maria Medici.
33:11Nicht nur die Toskana.
33:16Auch das gesamte Erbe Medici.
33:19Das nenne ich Großzügigkeit.
33:22Weiter.
33:22Darüber hinaus investieren wir das restliche Geld in einen Fonds
33:27für das persönliche Wohl unserer Nachkommen und für künftige Generationen.
33:33Das Geld darf nicht für Angelegenheiten des Staates verwendet werden.
33:37Die Verwaltung des Fonds möge Adam Franz Kohler übernehmen.
33:43Ähm, hier sind detaillierte Anweisungen für den Umgang mit dem Fonds.
33:48Und das übrige Geld?
33:49In diesem Fonds befinden sich 50 Millionen Gulden.
34:00Das wird die Familie Habsburg-Lothringen für einige Jahrhunderte absichern.
34:05Brauche das Geld aber jetzt.
34:07Nach den Wünschen eures verstorbenen Vaters ist es dafür nicht gedacht.
34:14Was hinterlässt er mir?
34:16Wir vermachen unserem ältesten Sohn Josef den gesamten Inhalt dieses Tresors.
34:24Möge er mit diesem Besitz und dieser Information klug umgehen,
34:29zum Wohle des Reichs und zu seinem eigenen.
34:32Das hat ja wohl nicht so gut geklappt.
34:34Ich fürchte, du hast gerade den Großteil deines Besitzes verbrannt.
34:38Sieht so aus, als müsstest du dein Toskanaerbe mit mir teilen, Bruder.
34:41Nun, ich werde erst mal nach Florenz gehen und darüber nachdenken.
34:48Das ist ein Buffet.
34:50Wäre das dann alles?
34:51Ja, eure Majestät.
34:52Die Schatzkammern sind leer.
35:05Das waren sie immer.
35:07Wir haben keine Mittel, das Reich zu verwalten, die Armee zu besolden oder auch nur die Hofburg zu erheizen.
35:13Wir haben nichts.
35:14Dann beschaff die Mittel.
35:15Bist jetzt Mitregent.
35:16Lass dir was einfallen.
35:18Noch was?
35:19Du hast doch immer besser gewusst, was ich tun soll.
35:24Geht durch Wien, Verteilgeld.
35:26Ich war jung, ich wusste es nicht besser.
35:30Was sagen denn deine klugen Philosophen, Voltaire, Friedrich?
35:35Jetzt seid ihr ungerecht, Mutter.
35:37Ach, das findest du ungerecht.
35:40Ungerecht.
35:42Ist denn schon gerecht?
35:46Wer war denn jemals gerecht zu mir?
35:49So freundlich.
35:53Mein Franz.
35:55Mein Franz, der war lieb zu mir.
36:00Ihr meint zwei Sarkophage auf einem Sockel.
36:04Einen für Kaiser Franz Stephan und einen für euch?
36:06Nein, einer.
36:08Ich werde bei Franz Stephan liegen.
36:09Aber das ist äußerst ungewöhnlich.
36:15Kein Habsburger hat je zuvor so etwas.
36:18Dann werden wir die Ersten sein.
36:20So haben wir gelebt, so werden wir es auch nach dem Tode halten.
36:22Sei gut zu den Franzosen.
36:30So dass man sagen kann, ich hätte dem französischen Volk einen Engel geschickt.
36:33Die Hofburg wird mir fehlen.
36:36Was denn?
36:37Kaminen, denen man kein Feuer machen kann?
36:39Und der Geruch von Talg anstelle von Kerzenwachs?
36:43Du kannst meine übrigen Kleider haben.
36:45Du kannst sie dir ändern lassen.
36:47Ich will aber deine Kleider.
36:49Du kannst sie haben.
36:49Ich kann sie sowieso nicht tragen.
36:51Alle Bälle und Konzerte sind abgesagt.
36:52Ich werde dich vermissen, Mimi.
36:55Aber gar nichts wirst du vermissen.
36:58Ein ganz wundervolles Leben erwartet dich.
37:03Jetzt geh.
37:08Und lass dir ja nicht einfallen, wieder herzukommen.
37:22Tanz, sing, hab Spaß.
37:28Is, bedrink dich, bleib die Nacht wach.
37:30Bess auf dir einen Liebhaber.
37:31Sei niemandem gefällig.
37:32Nimm dir vom Leben, was du kannst.
37:33Mua!
37:52Weder ich noch dein Vater sind je.
38:23Ohne Beute von der Jagd nach Hause gekommen.
38:26Aber geh weg, damit ich sehe aus wie ein Bär.
38:28Vertreibt er ja die ganzen Vögel.
38:29Mama, ihr seid unverbesserlich.
38:32Was gibt's denn an mir zu verbessern?
38:36Was sagen denn die Ärzte?
38:38Gibt's schon was Neues?
38:40Offenbar hat der liebe Gott es nicht vor uns zu segnen.
38:43Die Ärzte sagen, es sei hoffnungslos.
38:47Wie unruhigt dich das sehr?
38:49Einen Thron gäbe es für das Kind ohnehin nicht zu erben.
38:51Also warum sich Sorgen?
38:55Stattdessen wollen Albert und ich eine Kunstsammlung einrichten.
38:59Hier in Wien.
39:00Wir haben schon einen Namen dafür.
39:02Albertina.
39:04Was für ein hübscher Name.
39:06Allerdings soll Marie-Antoinette guter Hoffnung sein, hab ich gehört.
39:10Ja.
39:11Das war aber auch wirklich harte Arbeit.
39:13Letztendlich musste dann Josef die Zeugung überwachen.
39:15Also jetzt treibt ihr doch Spaß mit mir.
39:17Wenn ich's dir sag.
39:18Es scheint, als hätte Ludwig nicht genau gewusst, was man im Ehebett so alles tut.
39:23Also er ist seinen ehelichen Pflichten nicht effizient nachgekommen.
39:27Josef hat ihm das dann erklärt.
39:29Ein habsburgischer Erzherzog auf einer Mission dem französischen König die Begattung zu erklären.
39:34Anscheinend habt ihr wirklich ganz Europa erobert.
39:39Majestät.
39:42Erlaubt ihr mir, euch nach Schlosshof begleiten zu dürfen?
39:45Warum?
39:46Habt ihr Angst vor dem, was ich in den Hof herausfinden könnte?
39:49Ich bin länger nicht dort gewesen.
39:50Sind die Konkurbine meines Vaters schon abgereist?
40:09Verzerrung, wer?
40:09Hier sind keine und hier waren auch die welche.
40:14Öffne er.
40:15Das ist nicht ungefährlich.
40:17Mir ist strengstens verboten worden.
40:18Ihr könnt ihn ruhig öffnen.
40:20Marianne.
40:36Ich dachte, Mutter hat dich ins Kloster geschickt.
40:39Nein, sie hat mir erlaubt, Vaters Arbeit hier fortzuführen.
40:50Was hat das alles zu bedeuten?
40:59Getrockneter Eiter aus Pockenpusteln.
41:02Wer einmal mit der Krankheit in Berührung gekommen ist, ist danach sein ganzes Leben lang sicher.
41:06Und hier dachte Vater über politische Fragen nach.
41:15Er wollte den Juden die Religionsausübung wieder gestatten.
41:19Kannst du dir vorstellen, wie Mutter darauf reagiert hätte?
41:21Ja, das habe ich schon ausprobiert.
41:27Aber Vater hat sich nie für Religion interessiert.
41:29Nein, aber für Freiheit.
41:33Und den Wohlstand seiner Untertanen.
41:36Diese Ideale waren ihm ein Anliegen.
41:39Waren es eigentlich immer, nicht wahr?
41:41Vater fuhren nach Schlosshof, um dann ungestört zu arbeiten.
41:51Er wollte wirklich etwas verändern.
41:54Ach, tatsächlich?
41:56Ja, aber das weißt du ja.
41:59Genauso wie du die Dokumente aus Vaters Büro kennst.
42:02War etwas Interessantes für dich dabei?
42:04Reformideen, die sehr dem ähneln, was ich in meinem Toleranzpotent schreibe.
42:14Du hast mir ja gar nicht zu.
42:18Doch.
42:20Wusstest du, dass unsere Ehe 29 Jahre gedauert hat?
42:2529 Jahre, 6 Monate und 6 Tage.
42:29Also insgesamt 335 Monate, 1540.
42:32Nein, ich hatte überhaupt keine Ahnung.
42:34Aber wusstest du, dass sie glücklich war?
42:38Ja.
42:40Jetzt schon.
42:50Taruka.
42:52Majestät.
42:55Was denkt ihr?
42:57Erinnert sich noch irgendjemand anderer an meinen Garten,
42:59oder bin ich die Einzige, die noch an ihn denkt?
43:02Majestät.
43:04Euer Gemahl war ein unvergesslicher Mann.
43:07Die Erinnerungen an ihn würden eine ganze Bibliothek füllen.
43:10Wie meint er das?
43:11Seine Majestät hatte die Gabe, das Leben in vollen Zügen zu genießen.
43:16Und wir alle haben ihn dafür geliebt.
43:18Aber schweigert doch.
43:18Ich werde seine Biografie schreiben.
43:24Der für jeden ganz klar ersichtlich werden wird, wie es zwischen uns stand.
43:27Es wird eine Geschichte von großer Liebe, Treue, gegenseitigem Verständnis und Toleranz.
43:32Ein anspruchsvolles Vorhaben.
43:40Ganz schön frech wird er.
43:41Es war Liebe auf den ersten Blick.
43:50Er will mich einfach nicht.
43:52Wir wussten beide bald, dass wir einander heiraten wollten, auch wenn es viele Opfer erfordern würde.
43:56Falls es zu dieser Hochzeit wieder erwarten kommen sollte, dann nur über meine Leiche.
44:00Es gab so viele Versuchungen.
44:05Aber wir blieben uns beide immer treu.
44:08Ich ihm und er mir.
44:11Seine Würde war mir stets von großer Wichtigkeit.
44:18Wir entschieden gemeinsam in Fragen des Reiches.
44:20Die Zeit durchlaucht, aber am geheimen Rat nimmt nur die Erzherzogin von Österreich teil.
44:24Ich bin ihr Gemahl.
44:27Wir haben nichts voreinander versteckt.
44:29Lieber gebe ich das Geld den jungen Damen, als dass ich mir von der Kirche einen Ablass kaufe.
44:33Da war kein Geheimnis zwischen uns.
44:39Was schaut er so?
44:43In meiner Erinnerung war das ehrlich gesagt ein wenig komplizierter.
44:50Niemand erinnert sich an komplizierte Geschichten, Taruka.
44:59Wieso nehmt ihr eure Arzneien nicht?
45:03Weil die da drüben stehen und ich herüben.
45:05Ich sage euch seit zwei Wochen, dass ihr Bettruhe braucht.
45:08Ihr habt eine Lungenentzündung.
45:10Ich leg mich sicher nicht ins Bett.
45:12Wieso nicht?
45:14Wenn ich mich jetzt ins Bett leg, dann sterbe ich am Ende noch.
45:16Ihr seid eine fürchterliche Patientin.
45:21Da ist mein lieber Franz Wittens Majestätsbeleidigung und ich kann euch dafür sofort erschießen lassen.
45:28Wenigstens hätte ich dann meine Ruhe vor euch.
45:29Ist das euer Ernst? Ihr könnt doch jetzt nicht gehen, Doktor.
45:41Ihre Lunge ist voller Wasser.
45:43Ich kann nichts mehr für Sie tun.
45:46Es tut mir leid.
45:47Sehr leid.
45:50Bereitet mich hier im Bett für die Nacht.
45:53Gibt's schon hier.
45:59Was machst du da?
46:20Solltest du nicht in deinem Arbeitszimmer sein?
46:24Es ist erst sechs Uhr.
46:26Eben.
46:29Die Arbeit kann auch etwas warten.
46:33Woran arbeitest du gerade?
46:39An einem Toleranzpatent.
46:44Warte, bis nach meinem Tod dann veröffentliche es.
46:51Dein Vater wäre stolz auf dich.
46:54Das bezweifle ich.
46:57Er hat dich sehr geliebt, Josef.
46:59Weißt du, als du klein warst, da haben wir so oft gestritten, weil ich viel zu streng mit dir war.
47:10Daran kann ich mich nicht erinnern.
47:12Nein.
47:20Mach dich an die Arbeit, mein Sohn.
47:24Schick mir Tarukka.
47:26Ich möchte die Details meiner Beisetzung mit ihm besprechen.
47:29Das ist doch nicht nötig.
47:31Die kannst du auch mir, Marianne oder Mimi erzählen.
47:34Ihr Bande würde das doch verhunzen.
47:36Ich habe mir da.
47:37Ja.
47:38Ich weiß.
47:39Ja.
47:40Ja.
48:07Majestät.
48:11Wisst ihr, was Friedrich über euch sagt?
48:26Nur auf einem einzigen Thron Europas sitzt ein wirklicher Mann.
48:31Und das ist Maria Theresia.
48:33Ich werde bald sterben.
48:35Ist ja so, ich habe gedacht, er wüsste immer über alle Gerüchte Bescheid, die so herumgehen.
48:46Dazu schweigt er.
48:48Wie auch immer.
48:53Ihr werdet die Verantwortung für die Organisation meiner Beisetzung übernehmen.
48:59Ich?
49:00Darf ich bitten, diese Ehre verweigern zu dürfen?
49:03Na, da hätte er schon vor mir sterben müssen, mein lieber Freund.
49:14Die Aufbauung soll im Stephansdom sein.
49:19Dort wird dann eine Requiemesse für meinen Franz stattfinden.
49:25Für Franz Stephan?
49:26Nicht für euch?
49:27Nein, nein.
49:28Für ihn.
49:29In der Messe sollen seine Leistungen erinnert werden.
49:34Auch der letzten Note setzt sich der Zug in Bewegung.
49:40wird dann ringen.
49:54Vorbei an der Hofburg.
50:11Bis sind zugekommen auf Bruch.
50:14Ihr werdet euch aus der Prozession lösen.
50:25Und dann das Tor der Kapazinerkunft klopfen.
50:34Wer begehrt Einlass?
50:38Maria Theresia.
50:41Erzherzogin von Österreich.
50:44Königin von Ungarn.
50:47Königin von Böhmen.
50:50Markgräfin von Mähren.
50:54Etc.
50:56Etc.
50:58Etc.
51:00Wir kennen Sie nicht.
51:09Und einer euch zum dritten Mal fragt.
51:11Wer begehrt Einlass?
51:14Dann werdet ihr antworten.
51:17Maria Theresia.
51:20Eine einfache Sünderin.
51:23Sie soll eintreten.
51:24Sünderin.
51:25Die füge Sünderin.
51:27Amen.
51:57Amen.
52:27Amen.
52:57Amen.
53:27Amen.
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