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#belle #janeeyre #theborgias
Unexpectedly, something happens that shakes Maria Theresa's life to its core. She finds a secret love and, with it, a new problem. Starring: Marie-Luise Stockinger (Season 1) Stefanie Reinsperger (Season 2), Ursula Strauss (Season 3)
Transcript
00:00Wir sind im Krieg.
00:08Ich habe vor, mit eurer Hilfe Friedrich mit Kriegsmaterial zu beliefern.
00:11Wir haben einen Verräter unter uns.
00:14Voilà.
00:16Ich muss dir leider mitteilen,
00:18dass deine Mutter und dein Bruder französische Spitzel sind.
00:23Es wäre mir eine Ehre, in euren Reihen dienen zu dürfen, Majestät.
00:27Ihr verlasst augenblicklich diesen Raum.
00:29Haben eure Hoheitssoldaten, die fähig sind, den Feind zu schlagen?
00:33Männer, die die Hölle nicht fürchten?
00:34Wir brauchen keine Gottlosen an unserer Seite.
00:36Herrgott, ich will nicht verlieren.
00:39Wollt ihr Gott vorschreiben, was er zu tun hat?
00:42Eure Majestät.
00:43Graf, das gibt es doch nicht.
00:46Ich als Schutzpatronin anstelle der Jungfrau Maria.
00:49Das ist ein Sakrileg.
00:50Ich unterwerfe mich und meine Panduren.
00:54Euren Befehl.
00:55Tränk siegt.
00:58Schneller!
00:59Wir danken euch für euren Besuch, Herzogin.
01:10Jetzt könnt ihr euch ein wenig ausruhen, Mamo.
01:13Ich warte auf dich.
01:14Warte nicht.
01:17Wie viele Leute in diesem Lande sind wohl imstande,
01:20eine ganze Kolonne Wagen voller Schießpulver aufzustellen?
01:23Anscheinend war Baron von Tränk der Erste,
01:25der angefangen hat, diesen Krieg ernst zu nehmen.
01:27Und das soll auch so bleiben.
01:29Ich finde Beweise für Tränks Kreueltaten.
01:31Ich will die Wahrheit wissen.
01:33Dieser Wahnsinn muss ein Ende finden.
01:34Jetzt werden wir raus.
01:34Ich bin der Schall.
01:48Ich bin der Schall.
01:50WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
02:20Oh, oh, oh!
02:50Oh, Mann.
03:20Oh, Mann.
03:50Oh, Mann.
04:20Oh, Mann.
04:22Oh, Mann.
04:24Oh, Mann.
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05:27Oh, Mann.
05:29Oh, Mann.
05:31Oh, Mann.
05:33Wir sind nicht in den:"Geh craft murmeltasberat-L� simplement."
05:37Oh, Mann.
05:39Oh, Solomentagel surtet es nicht guterf скорее.
05:41Das muss surprising sein.
05:43Oh, Mann.
05:45Oh, Mann.
05:47Oh, Mann.
05:49Oh, Mann.
05:50Oh, Mann.
05:51Ich baue ihn mit ihm.
05:54Oh, Mann.
05:57Oh, Mann.
05:59Oh.
06:01O Mann, Mann.
06:02Er hat mehrere Zeugen aus Bayern mitgebracht, die unglaubliche Bestialitäten von Seiten Tränks beschreiben.
06:08Wenn er wirklich solche Zeugen hat, dann sollen sie vor dem Reichsrat erscheinen. Dort wird man sie anhören.
06:12Wenn diese Zeugen Tränksgebaren öffentlich schildern, wird man das dir zur Last legen, Maria.
06:16Mit deiner Beliebtheit ist es dann vorbei, weil du diesen Verbrecher deckst.
06:19Ein jeder hat die Erlaubnis, sich um das Habsburger Reich zu schlagen.
06:21Im Moment ist er der Einzige, der das wirklich tut und das noch dazu erfolgreich.
06:24Das ist der Müller, dessen gesamte Familie von Tränk umgebracht wurde.
06:34Comment s'appelle-t-il?
06:36Alfons Berthold.
06:37Ich habe diesen Mann da gefragt.
06:40Er versteht kein Französisch.
06:42Wie heißt du?
06:43Deutsch spricht er auch nicht, nur die bayerische Mundart.
06:47Graf, wenn ich jemanden verhören soll, dann muss dieser Mensch auch reden können.
06:51Gibt es hier so jemanden?
06:54Ich werde euch mitteilen, was sie mir erzählt haben.
06:59Wir wollen aber die Zeugen hören, nicht euch.
07:02Ich bin euer Zeuge, eure Majestät.
07:12Ich bin Hauptmann der Habsburgischen Armee.
07:15Ernst Gideon von Laudern.
07:17Erlaubt mir zu sprechen.
07:18Du bist kein Zeuge, Laudern, du bist ein Haufen Scheiße.
07:21Beherrscht euch!
07:22Nun, ich habe als sein Freund und Stellvertreter an der Seite des Barons von der Tränk gekämpft.
07:29Unsere Freundschaft fand ein Ende, als der Baron im letzten November die Mühle dieses Mannes niederbrannte und seine Familie massakrierte.
07:37Panduren stachen seiner Mutter die Augen aus, ertränkten seinen Vater und vergewaltigten seine schwangere Frau.
07:43Die wenigen Überlebenden haben sie dann an das Mühlrad gefesselt.
07:47Du hast nicht gesehen, was passiert ist. Du bist am Boden gelegen, wenn ein Stück blutiges Fleisch.
07:52Verreckt wärst du, wenn ich kommen wäre, nicht zu retten.
07:55Drei Dörfer habe ich durchsucht, bis ich dich gefunden habe.
07:58Ihr habt diese Dörfer niedergebrannt.
08:00Das Feuer verschont nichts und niemanden, auch nicht die Schande eines Baronen Laudern.
08:05Der hier kläfft und winselt wie ein reudiger Hund.
08:08Ich hätte dich verrecken lassen sollen.
08:09Ist das die Wahrheit, Baron Trenk? Ihr habt Zivilisten auf bereits erobertem Territorium ermordet.
08:15Ich habe meinen Kameraden gerettet, denen in Gefangenschaft geraten war.
08:20Die Müllers Leute haben mich versorgt.
08:23Im November war das?
08:27Das ist lange her.
08:29Bei welchem Kriegsgericht habt ihr euch damals über Baron Trenk beschwert, Hauptmann Laudern?
08:33Bei keinem.
08:41Euer Gewissen hat also seit November geschwiegen?
08:45Hm.
08:48Und jetzt, auf einmal, verspürt ihr das dringende Bedürfnis, Zeugnis abzulegen?
08:54Hm.
08:55Hat euch vielleicht jemand freigestellt und nach Wien geschickt, um genau das auszusagen?
09:08Graf Kinski, nicht wahr?
09:11Und ihr habt zugestimmt.
09:14Weshalb wohl?
09:17Sagt einmal, General, rein theoretisch, wenn wir Baron Trenk abberufen sollten,
09:24Wer übernimmt dann seine Truppen?
09:27Nun, sein direkter Untergebener, nehme ich an.
09:31Hauptmann Ernst Gideon von Laudern.
09:41Mit wem habt ihr denn zu Abend gegessen?
09:44Alleine.
09:47Ich gehe ins Buktheater und nicht auf eine Beerdigung.
09:50Ich will das Blaue.
09:51Es ist ein wenig aus der Mode.
09:56Gibt es her.
09:58Seid ihr euch sicher, dass ihr das Buktheater besuchen wollt?
10:01Was man dort spielt, ist doch unter eurem Niveau.
10:03Baron Trenk wird mich begleiten.
10:05Etwas mehr gesellschaftliches Prestige kann der Habsburgischen Armee nicht schaden.
10:09Der Armee wird es nützen, aber was ist mit eurem Prestige?
10:14Ich werde euch machen lassen.
10:16Was für ein schönes Kleid, Majestät.
10:26Ihr müsst warten, bis Ihre Majestät euch anspricht, Sophie.
10:28Das wisst ihr doch.
10:30Dürfte ich eure Majestäten höflichst darum ersuchen,
10:33sich nunmehr gemeinsam in die Königsloge zu begeben?
10:36Baron von der Trenk könnte der Kontess-Sophie-Gesellschaft leisten und...
10:40...und nicht euch, Zeremonienmeister.
10:42Wir haben sicher viel Spaß miteinander.
10:51Laudon!
10:52Du Verräter!
11:00Warte!
11:02Werft ihn ins Gefängnis!
11:04Nicht ihn!
11:06Raph von Laudon!
11:07Das ist ja aber...
11:10Wieso mich?
11:11Das ist nicht gerecht.
11:13Majestät!
11:17Was erlaubt sich deine Mätresse?
11:20Ich werde sie zurechtweisen.
11:22Bin ich ja beruhigt.
11:23Genierst du dich nicht?
11:25Du zeigst dich mit ihr in meiner Gegenwart und noch mit einer anderen?
11:28Verweiter dir dich doch in der Ballnerstraße mit deinen Weibern.
11:31Mich so zu erniedrigen.
11:33Der Habsburger Hof ist kein französisches Bordell.
11:35Und du?
11:35Du zeigst dich im Theater mit einem Schurken, wie es in ganz Europa keinen Zweiten gibt!
11:40Ich stehe zu meinen Getreuen!
11:42Das mache ich auch!
11:44Doch im Unterschied zu dir treffe ich eine bessere Auswahl.
11:47Solange du noch eine hast.
11:48Auf Anordnung ihrer Majestät, der Erzherzogin Maria Theresia, wird als Bestandteil der Hofkommission eine Keuschheitskommission eingerichtet, an deren Spitze Pater Johannes steht.
12:01Der Wirkungsbereich dieser Kommission wird sich vor allem auf Wien erstrecken.
12:06Ihre vordringliche Aufgabe wird es sein, auf die Einhaltung der Sitten zu achten.
12:10Die Keuschheitskommission hat die Befugnis, Weibspersonen, die in öffentlichen Häusern in Männergesellschaft angetroffen werden, festzunehmen und zu arretieren.
12:20Wird eine Person vornehmen Standes in einer unschicklichen Lage vorgefunden, so wird über deren Verhalten eine Hofkommission unter der Führung von Pater Johannes ein Urteil fällt.
12:34Falls die Keuschheitskommission eine Weibsperson als der Verbesserung unfähig ansieht, wird sie zusammen mit den Verbrechern und weiteren Unverbesserlichen in Spanat verschifft.
12:53Mama!
12:57Lass mich!
13:00Mein Puck! Lass dein Puck zu mir!
13:04Erbarmt euch, Pater! Ich muss mich doch um das Kind kümmern!
13:20Mama!
13:25Ich sehe kein Kind.
13:28Ich sehe nur die Frucht der Sünde.
13:30Ich will mich besser.
13:34Ich bin für mich.
13:39Glaubst du an die unendliche Güte unseres Herrn Jesus Christus und an Gott, den Allmächtigen?
13:45Ja, Vater. Ja, das tue ich.
13:49Dann bete, dass er diesen Bastard nicht auf der Straße verrecken lässt.
13:53Ich würde mich aber nicht darauf verlassen.
14:03Ergreift sie!
14:05Ergreift sie!
14:08Ja, mach sie weg!
14:09Hure!
14:10Hure!
14:10Nimm dein Bastard mit, du Hure!
14:17Elendiges Weibstück, du!
14:20Ja, Madnoa.
14:21Lass mich!
14:22Jetzt heult sie, na, jetzt heult sie!
14:40Los!
14:43Weg ins Boot!
14:45Jetzt mach schon ins Boot mit dir!
14:46Los!
14:46Schau!
14:47Ja, mach sie weg alles!
14:48Ah!
14:48Ah!
15:00Ach!
15:07Ah!
15:10Ah!
15:10Warum hast du ihn eigentlich eingeladen?
15:21Er hat sich selber eingeladen.
15:23Der Vatikan hat also wieder mal leere Kassen.
15:26Hast du schon einmal daran gedacht, dass es vielleicht nicht immer um Geld geht?
15:29Der päpstliche Nunzius ist gekommen, um das Jesuitenkolleg zu besuchen.
15:33Er möchte gerne gemeinsam mit Eurer Majestät nach Ressourcen für die Erweiterung und Reparatur der Gebäude suchen.
15:39Also offenbar doch leere Kassen.
15:40Ich glaube fest daran, dass mit Hilfe des heiligen Stuhles das Habsburger Reich geläutert und gereinigt wieder aufleben wird.
15:54Das könnte ein äußerst schmerzhafter Prozess werden.
15:58Über eurem Haupt brot sich viel Unmut zusammen.
16:02Daran bin ich gewöhnt.
16:03Letzten Monat haben wir an die 300 sündige Mädchen deportiert.
16:11Ihr konzentriert euch zu sehr auf die armen Viertel der Stadt.
16:14Die Sünde erblüht weiter oben.
16:17Beobachtet einmal die Wallner Straße.
16:19Ihr meint aber jetzt nicht etwa seine Hoheit Franz Stephan beobachten?
16:30Eine Liste der Damen, die ihn dort besuchen, wird Maria Theresia sicherlich zu schätzen wissen.
16:34Ist das Ihr ausdrücklicher Wunsch, den Erzherzog bespitzeln?
16:38Ich möchte mir nicht unbedingt Ihren Unwillen einhandeln.
16:41Wenn Ihr ausreichende Beweise bringt, dann wird Ihr Unwille Franz Stephan treffen.
16:45Also eine Liste der Frauen, die...
16:48Und auch der Herren, die die Wallner Straße besuchen.
16:51Oder anders gesagt eine Liste der Freimaurer.
16:53Ihr verdächtigt doch jetzt nicht den Erzherzog, Mitglied der...
16:56Erfreimaurer zu sein.
16:57Er ist nicht nur Mitglied, er ist Großmeister.
16:59Und nicht nur das.
17:00Er tarnt auf diese Weise seine Geschäfte mit den protestantischen Ländern.
17:04Sehr, sehr schmutzige Geschäfte, die dem Heiligen Vater gar nicht gefallen.
17:11Nach meiner Rückkehr in den Vatikan werde ich Bericht erstatten.
17:15Gegebenenfalls auch, dass es...
17:16...euch an Eifer mangelt.
17:26Glockenzeichen
17:56Eure Majestät, wie ich sehe, amüsiert sich die Gräfin Fuchs offenbar ausgezeichnet.
18:19Immerhin ist sie die Kinderfrau Eurer erlauchten Nachkommen.
18:24Nichts für ungut.
18:24Sie tanzt halt.
18:27Sie tanzt.
18:29Dann ist das wohl so.
18:33Also?
18:35Was ist?
18:36Wollt ihr damit irgendwas andeuten?
18:38Nein.
18:40Keineswegs, Eure Majestät.
18:42Sofern sie mit dem Grafen Taruka nur tanzt, kann keiner etwas dagegen sagen.
18:47Aber?
18:49Eigentlich kann auch keiner etwas dagegen sagen, wenn sie die Nacht zusammen in ihrem Palais verbringen.
18:54Was sie nicht sagt.
18:55Ein offenes Geheimnis.
18:56Ein offenes Geheimnis.
18:59Was bedeutet das?
19:02Ah.
19:03F.
19:04Wie Faro.
19:06Sie treffen sich später am Kartentisch.
19:08Und das da ist ein O.
19:11Wie Orangerie.
19:13Man spielt also dort.
19:15Sophie ist eine ausgezeichnete Spielerin.
19:17Die meisten Höflinge hat sie schon geschlagen.
19:22Karten sind ein teures Laster.
19:24Sie hat einen freigebigen.
19:27Gönne.
19:27Gönne.
19:34Katerin.
19:35Rassuren.
19:35Bin ich überhaupt noch im Königspalast oder bin ich im Vorhof der Hölle?
20:04Ihr benehmt euch wie die Tiere
20:06Im Gegenteil, Majestät
20:09Wir bemühen uns, euch abzulenken von allem, was euer erlauchtes Haupt belastet
20:14Wir haben ausschließlich euer Wohl im Sinn
20:16Ihr wolltet wohl sagen, das Wohl meines Gatten
20:33Wo sind die ganzen Klunker her, mit denen ihr euch da behängt?
20:37In letzter Zeit war mir das Glück beim Kartenspiel gewogen, Majestät
20:40Das reicht, Sophie
20:41Verzeiht mir, Hoheit
20:42Ich entschuldige mich, eure Majestät
20:45Gebt mir aus den Augen
20:58Verzeih, Sophie hat es zu weit getrieben, das wird nicht wieder vorkommen
21:10Müsst ihr deine Gunst entziehen?
21:13Bitte, Reza, wenn dich Sophie wirklich so stört, dann schicke ich sie gleich morgen weg
21:16Die liegt also nichts an ihr
21:18Sie ist mir deinen Kummer nicht wert und erst recht soll die Sittenpolizei nicht derart wüten
21:22Also gut, ich ergebe mich
21:24Du liebst sie nicht mehr?
21:27Ich habe sie niemals geliebt, Reza
21:30Das habe ich doch schon so oft gesagt
21:34Du bist meine Frau, Reza
21:36Wir haben gemeinsame Kinder, die wir lieben
21:39Und ein Reich, das wir zu retten versuchen
21:42Das ist unsere Aufgabe
21:44Unser Schicksal
21:46Aber können wir nicht wenigstens ein bisschen Spaß dabei haben?
21:51Warum nimmst du immer alles so todernst?
21:53Weil man mit diesem Spaß anderen Leid zufügt
21:57Du betrügst mich und das tut weh
22:01Und so geht das jeder Frau und jedem Mann, deren Ehre mit Füßen getreten wird
22:04Die Sittenpolizei verhindert nur, dass Menschen deswegen leiden
22:08Die meisten würden gar nicht leiden, wenn nicht die Jesuiten ihre Geheimnisse in die Welt hinaus posaunen würden
22:13Geheimnisse oder die Wahrheit?
22:16Wer glaubst du schert sich denn um die Wahrheit?
22:23Der Hofstaat leidet angeblich unter dem Eifer der Sittenpolizei?
22:27Vielleicht ist es übertrieben von Leiden zu reden
22:30Aber das Ganze gab Anlass zu
22:33Gewissen Scherzen
22:36Ihrer Majestät dient die Keuschheitskommission angeblich nur zur Vertuschung ihrer eigenen Verfehlungen
22:43Gestatte, dass ich lache
22:45Was für ein Blödsinn
22:47Gib das her
22:49Was?
23:09Aber
23:09Der Einfallsreichtum des Volkes, Majestät
23:11Unsinnliche Bildchen und Spottgesänge dieser Art sind ziemlich viele im Umlauf
23:15Eine Reaktion auf den Kampf ihrer Majestät gegen die Sittenlosigkeit
23:18Ihr könnt über sowas lachen
23:26Verzeiht mir, Majestät
23:28Ich hätte mich beherrschen sollen
23:29Es tut mir wirklich leid
23:31Wartet ihr auf euren geliebten Gräfin?
23:38Ich habe gehört, dass ihr die Nächte mit Graf Tarunka in eurem Palais verbringt
23:42Ohne das heilige Sakrament der Ehe
23:44Ihr habt mich erzogen
23:47Ihr wart für mich ein Vorbild
23:49Ein Muster an Liebenswürdigkeit voller Verständnis
23:52Ihr seid mir immer näher gewesen als meine Mutter
23:55Und so verratet ihr mich?
23:57Es tut mir so leid, ich hatte niemals vor, euch zu verletzen, Rezi
24:00Du demütigst meine Kinder und meine Familie
24:03Du gehörst nicht mehr an unseren Tisch
24:05Rezi
24:05Meine Kinder werden nicht von einer Konkubine erzogen
24:08Rezi
24:10Tränk muss weg aus Wien
24:22Schickt ihn nach Prag
24:24Für einen solchen Feldzug ist die Armee noch nicht gerüstet
24:28Die Franzosen wollen anscheinend den Neustädter Graben mit Wasser aus dem Bottic fluten
24:34Wenn man bedenkt, wie wenig Wasser dieser kleine Bachfurt wird Tränk nicht einmal Anlauf brauchen, um drüber zu springen
24:41Das ist die Tochter von dem Müller
24:48Sie war dabei
24:50Sie hat es gesehen
24:52Was?
24:58Dann haben sie sie eingefangen
25:01Zwei Soldaten haben sie festgehalten und
25:04Der dritte
25:06Dann haben sie gewechselt und
25:10Dann der nächste
25:11Heißt das
25:15Dass Tränk dieses Kind vergewaltigt hat?
25:19Nein
25:19Er hat zugeschaut
25:20Sie sagt
25:28Er hat gelacht
25:31Psst
25:35Christle
25:36Bist ein tapferes Mädel
25:37Meine Kleine
25:38Sie kommt mit mir
25:42Der Müller ist damit einverstanden, dass sie mein Mündel wird
25:45Wohin willst du denn mit ihr?
25:51Nach Brüssel
25:52Es ist ohnehin höchste Zeit
25:55Ich muss an meinem Hof wieder nach dem rechten Sinn
25:58Du gehst einen Weg, Riesel, den ich nicht verstehe
26:02Du bist hart geworden gegenüber allen, die dich liebhaben
26:05Dem Franz
26:06Den Kindern
26:07Mir
26:08Das muss ich, Anna
26:10Ich kann nicht am Vormittag mit eiserner Hand regieren
26:13Und am Nachmittag die sanfte sein
26:14Das geht einfach nicht
26:16Ich werfe dir das auch nicht vor
26:19Ich kann das noch nicht ständig miterleben
26:23Komm, Christel
26:31Graf Kinski
26:49Stell Tränk vor das Reichsgericht
26:52Ich habe hier Beweise
26:53Dienen des Mordes an Adeligen
26:55Der Verheimlichung von Beute
26:57Der Absprache mit dem Feind
26:59Der Annahme vom Bestechungsgeld
27:01Der Vergewaltigung und der Plünderung überführen
27:04Sehr wohl
27:07Ich hoffe, ihr seid jetzt zufrieden
27:09Um ganz ehrlich zu sein
27:12Ich bin vor allem müde
27:15Ich würde gern die Erlaubnis erhalten
27:18Auf meine Güter zurückkehren zu dürfen
27:20Für wie lange?
27:25Für immer
27:26Ihr wollt nicht länger in meinen Diensten bleiben?
27:31Nein
27:33Frauen, die für eine heilige Sache kämpfen, müssen oft Schlimmere sehr dulden
27:51Ich will aber gar keine Heilige sein
27:53Ich will meinem Volk den Weg zur Wahrheit und Sittlichkeit weisen
27:58Die Wege des Herrn sind dornenreich
28:01Kommt es Sophie
28:03Ist leider nicht die einzige Geliebte
28:07Aus einer Hohet, Franz Stephan
28:09Hier ist eine Liste
28:12Die meine Brüder
28:14Nach ihren Beobachtungen des Palastes erstellt haben
28:17Leider sind es sehr viele Frauenzimmer, die
28:21Aber sie selbst
28:24Zwölf
28:26Ja
28:27Das ist doch der Grund, warum wir weiterkämpfen müssen
28:31Wir dürfen uns durch keinen Spott, durch keine Beleidigung
28:35Und schon gar nicht durch unsere eigenen Schwächen vom Weg abbringen lassen
28:39Gebt mir das Papier zurück
28:44Nein
28:48Kann denn niemand hier ordentlich auf das Kind aufpassen?
29:15Und wo ist überhaupt die Füchsin?
29:16Sie ist eine Sünderin, Madame
29:18Eure Tochter hat ihr die Ehre entzogen, die Kinder zu erziehen
29:22Die Greifin Fuchs?
29:25Die ist doch wohl die langweiligste und tugendhafteste Person am ganzen Hof
29:28Laut der neuen Verordnung ist sie eine Ehebrecherin und Glücksspielerin
29:32Dann ist die Füchsin, die alte Schlampe, unterwegs ins Banat
29:39Nirgendwo fährt sie hin
29:40Ich will sie nur nicht in meiner Nähe haben
29:42Das kann ja wohl ich entscheiden
29:43Zwölf Frauen?
29:50Weißt du eigentlich, wie weh mir das tut?
30:03Was sind das für Frauen?
30:05Ist es schon so weit?
30:11Ja
30:11Die Jesuiten haben die Wallner Straße bespitzelt
30:34Sie kennen alle Mitglieder der Loge
30:36Ihr müsst sie warnen
30:37Beeilt euch
30:37Diesmal werdet ihr euch wohl in Geduld üben müssen, Majestät
30:53Das Kind lässt sich Zeit
30:54Wo ist die Füchsin?
30:57Kommt sie noch?
31:02Leider ist sie angeblich verreist nach Portugal
31:05Mit dem Grafen Taruca, wenn ich mich nicht irre
31:08Und Franz?
31:09Du schwarzer Missgeburt, du
31:25Wie kannst du dir erlauben, mich den Erzherzog und meine erlaubten Freunde bespitzen zu lassen?
31:30Ich habe meine Anweisungen
31:33Dir geht es doch gar nicht um die Vertreibung des Lasters
31:35Du brauchst nur einen Vorwand für die Diskreditierung meiner
31:38Geschäftsgebahrungen und einflussreiche Freunde, wolltet ihr sagen, Hoheit?
31:42Das geht dich überhaupt nichts an
31:43Der Heilige Vater hat sehr wirksame Methoden
31:48Um gegen die Gottesleugner in den Reihen der Freimache vorzugehen
31:52Und viele europäische Herrscher sind an seiner Seite
31:55In Spanien zum Beispiel wird die Zugehörigkeit zu dieser ketzerischen Verschwörung mit dem Tode bestraft
32:02Du wirst jetzt hier vor meinen Augen dieses fetzen Papier zerreißen
32:08Und dann Stück für Stück runterfloppen
32:10Nicht nur, dass es unappetitlich ist, ist es auch unnötig
32:21Die gleiche Liste befindet sich im reisegebäck seiner Exzellenz des päpstlichen Unziers
32:26Er ist auf dem Weg zum Heiligen Vater
32:30Wie konntet ihr nur?
32:36Es freut mich, dass sie mich wieder mit ihr anspricht
32:39Hoheit
32:41Was willst du?
32:56Was willst du?
32:57Was willst du?
32:59Was?
33:00Jetzt kriegst du was
33:01Was willst du?
33:03Ist jemand draus?
33:21Sekretär Bartenstein. Er wartet auf eure Anweisung, dass er die Geburt des Kindes offiziell bekannt geben kann.
33:27Sonst noch jemand?
33:30Ich glaube niemand weiter.
33:33Ich glaube nicht, dass er die Geburt des Kindes offiziell ist.
34:03Wir sind Eheleute und trotzdem hast du mich verlassen.
34:29Wegen zwölf Frauen oder wegen einer von ihnen, das weiß ich nicht.
34:38Aber zum ersten Mal warst du nicht bei der Geburt dabei.
34:43Du stehst nicht mehr zu mir.
34:47Du willst mich nicht mehr.
34:52Ich habe nicht genug Kraft, um eine Trennung zu verlangen, aber...
34:57Wir werden es so machen, wie es bei anderen Höfen üblich ist.
35:01Jeder von uns zieht in einen eigenen Flügel vom Palast und...
35:05...wir sehen uns nur bei offiziellen Anlässen.
35:09Hm.
35:13Alles geht immer zu Ende.
35:18Vielleicht sind wir am Ende unseres gemeinsamen Weges angelangt.
35:23Ich verstehe dich sogar.
35:26Ich bin alt geworden.
35:29Die Jesuiten haben die Wallner Straße nur aus einem Grund beobachtet.
35:46Um eine Liste der Freimaurer zu erstellen.
35:50Was die Liste mit den Frauen angeht, die meisten von denen sind Ehefrauen ausländischer Bankiers, für die es zu gefährlich ist, sich mit mir zu treffen und die stattdessen ihre Frauen vorschicken.
36:08Ich bin Großmeister der Wiener Freimaurer Loge.
36:12Ich glaube nicht an deinen strafenden Gott.
36:16Ich bin ein Ketzer.
36:18Ich glaube an die Ordnung des Universums, an den menschlichen Verstand und den Fleiß.
36:25Was?
36:26Was erzählst du mir da?
36:29Die Wahrheit, die dir so wichtig ist.
36:32Und für die du mich jetzt verurteilst.
36:36Ich bin ein Freimaurer.
36:40Und das Geld, das ich für dich auftreibe, damit du den Krieg finanzieren kannst, kommt aus noch viel schlimmeren Unternehmungen als dem Kartenspiel.
36:49Aus Geschäften mit Preußen.
36:53Mit Friedrich.
36:57Sag mir bitte, dass das nicht wahr ist.
37:02Ich nehme dein Angebot an.
37:18Ich lasse mir Zimmer im Südflügel des Palastes einrichten.
37:23Und sogleich öffnete der Himmel seine Pforten und Cherubim und Seraphim stiegen.
37:44Ihre Majestät wünscht nicht gestört zu werden.
37:47Ein Bote mit dringenden Nachrichten ist angekommen.
37:50Die Kaiserin Witwe begleitet ihn zur Erzherzogin zum Zweck der…
37:53Der Überbringung dieser Nachrichten.
37:55Sie betreffen die Außenpolitik.
37:59Majestät, wir haben den größten Teil der Habsburgischen Armee in der Nähe von Olmütz versammelt.
38:04Die ungarischen Regimenter sind eingetroffen, sowie unsere Truppen aus dem Norden.
38:08Die Vorräte sind aufgestockt, Uniformen, Decken, Lebensmittel und Schießpulver.
38:12Wir haben auch genug Pferde.
38:15Wir sind bereit, Prag anzugreifen.
38:23Ihr holt mir die böhmische Krone zurück.
38:26Es ist noch nicht sicher, wann wir losschlagen, Majestät.
38:29Die Versorgung war längere Zeit schlecht.
38:31Und es gibt noch Unklarheiten.
38:33Es muss noch sehr viel organisiert werden.
38:35Ich werde zu meinen Truppen fahren.
38:37Und innerhalb welchen Zeitraums dürfen wir den Besuch Eurer Majestät erwarten?
38:43Sofort.
38:45Ich werde euch begleiten.
38:46Das kommt gar nicht in Frage, Pater.
38:48Ihr könnt uns doch jetzt in Wien nicht im Stich lassen.
38:51Im Kampf gegen die Sittenlosigkeit.
38:54Majestät, ohne mich…
38:55Meine Mutter hat Recht.
38:56Bleibt lieber in Wien.
38:58Ich komme allein zurecht.
38:59Ich komme allein zurecht.
39:00Ich komme allein zurecht.
39:01Ich komme allein zurecht.
39:02Ich komme allein zurecht.
39:03Ich freue mich...
39:28Ich danke euch, General. Das genügt.
39:49Wäre es möglich, dass er diesen Mantel auszieht?
39:52Ich verstehe nicht, Majestät.
39:53Arschzirgen, los!
39:58Meine Herren, diese Uniformen gefährden das Leben unserer Soldaten.
40:17Zwischen dem Ertönen der Feldtrompete und dem Überfall auf das Lager kommen sie nicht weiter als bis zum achten Knopf.
40:21Die ganz Geschickten vielleicht bis zum zehnten.
40:24Hat jemand eine Schere?
40:26Gibt's ein Messer?
40:28Bringt ihn nach Wien zu seiner Hoheit, Franz Stephan.
40:54In Zukunft wird der Mantel so aussehen. Wir sparen eine Menge Knöpfe und leben.
41:00Zu Befehl, Eure Majestät.
41:02Er bekommt eine neue Uniform.
41:04Danke.
41:05Viva Maria Theresia!
41:06Viva! Viva! Viva!
41:09Bekommen die Offiziere kein Fleisch?
41:24Dr. van Zwieten sagt, es sei nicht gesund.
41:28Ja, ich habe es verboten.
41:30Männer brauchen Fleisch. Es gibt ihnen Kraft.
41:32Wenn wir jeden Tag Schweine oder Rindfleisch essen, dann beginnt es in den Därmen zu faulen und der Bauch und das Hirn verfetten.
41:40Wir können weder kämpfen, noch arbeiten, noch denken.
41:44Wir werden trübsinnig.
41:46Dr. van Zwieten hat mich schon so oft das Leben gerettet, wenn er mir befehlen würde, Erde zu essen, ich würde es tun.
41:52Wenn das so ist, dann bringt es weg.
42:06Ihr seht nicht aus wie ein Arzt, eher wie ein Prediger.
42:10Ich bin Jansenis.
42:13Der Papst hat die Janseniten abgeurteilt.
42:16Ihr lebt in einem Irrglauben.
42:17Die Zehn Gebote stets einzuhalten, ist für den Menschen unmöglich, weil Gott ihm nicht genug Kraft dafür gibt.
42:24Wir alle sind viel zu schwach und wir sündigen.
42:27Schon deshalb, weil wir Krieg führen.
42:31Kirchliche Würdenträger wiederum sündigen durch Stolz und Machtgier.
42:35Und messen den eigenen Willen mit dem Gottes.
42:38Diese Meinung teile ich ganz und gar nicht.
42:41Dann würde ich vorschlagen, dieses Thema in Zukunft zu meiden.
42:44Wir wünschen Eurer Majestät eine gute Nacht.
43:02Verzeiht, Majestät.
43:04Es ist nur ein einfaches Zimmer.
43:05Man hört den Bach plätschern und den Wind in den Bäumen.
43:17Das habe ich mir schon als Kind gewünscht.
43:20Mein Zimmer ist gleich neben dem Euren.
43:23Die Tür ist verschlossen, von eurer Seite aus.
43:25Selbstverständlich.
43:32Solltet ihr irgendetwas brauchen, zögert nicht, mich rufen zu lassen.
43:34Das ist alles.
43:54Danke.
43:55Das ist Schluch
44:07und das ist alles.
44:10Das war's.
44:18Danke.
44:18Musik
44:48Applaus
45:18Bleib hier!
45:23Ich will auf!
45:27Hier!
45:38Komm her!
45:42Nein!
45:48Was haben die Kinder hier zu suchen?
45:58Die meisten von ihnen sind Waisen. Sie haben ihre Eltern im Krieg verloren.
46:02Sie sollten nicht hier sein.
46:04Wo sollen sie hin? Auf sie wartet kein Zuhause.
46:08Wir haben doch Waisenhäuser.
46:10Die sind voll. Und diese Kinder wollen doch gar nicht hin.
46:13Sie sind im Krieg zu Hause.
46:15Wollt ihr damit sagen, dass das so in Ordnung ist?
46:16Ich lasse die Kinder gern wegbringen.
46:18Wenn ihr mir sagt, wohin.
46:19Es reicht!
46:48Die Gewehre runter!
46:54Passt doch auf, Soldat!
46:55Was hat er gesagt? Ich verstehe kein Wort.
47:01Gibt es hier einen Kroaten?
47:03Erwart?
47:04Zu Befehl.
47:06Was hat der Mann gesagt?
47:08Hab ihn nicht verstanden.
47:09Sprecht ihr etwa nur Kroatisch?
47:11Ich kann auch ein bisschen Serbisch.
47:12Sie haben ihn nicht verstanden?
47:14Parlez-vous français?
47:15Oui!
47:16Oui, Commandant!
47:17Moi aussi!
47:17Und wer von euch spricht Slowakisch?
47:19Ja, hovorim!
47:19Ja, hovorim!
47:21Wie viele Sprachen werden in der Armee gesprochen?
47:23Neun verschiedene, wenn ich die ganzen Dialekte nicht mitrechne.
47:27Einmal musste ein Offizier seine eigene Hinrichtung befehligen.
47:30Niemand sonst konnte die Sprache des Exekutionskommandos.
47:32Wie kann man mit Männern Krieg führen, die nicht einmal die Befehle verstehen?
47:37Andere habe ich nicht.
47:39Ich bin schon froh, wenn mich meine Generäle verstehen.
47:41Auf mein Französisch hören sie zwar auch nicht immer,
47:43aber dafür zum Glück auf das Geld von Franz Stephan.
47:45Ich bin schon froh, wenn ich mich nicht verstanden habe.
48:15Ich bin schon froh, wenn ich mich nicht verstanden habe.
48:45Ich bin schon froh, wenn ich mich nicht verstanden habe.
49:15Ich bin schon froh, wenn ich mich nicht verstanden habe.
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