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After the death of her father, Maria Theresa becomes ruler and faces great challenges. With newfound strength and allies, she confronts her opponents. Starring: Marie-Luise Stockinger (Season 1) Stefanie Reinsperger (Season 2), Ursula Strauss (Season 3).
After the death of her father, Maria Theresa becomes ruler and faces great challenges. With newfound strength and allies, she confronts her opponents. Starring: Marie-Luise Stockinger (Season 1) Stefanie Reinsperger (Season 2), Ursula Strauss (Season 3).
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00:00Ein Sohn! Es ist endlich ein Sohn!
00:05Ja!
00:05Ja!
00:06Ja!
00:06Ja!
00:07Ja!
00:13Liebes.
00:17Schau, Josef, da ist sie.
00:21Das ist deine Mama.
00:24Ist sie nicht schön?
00:26Ich hab dir die schönste Mama der Welt ausgesucht.
00:29Sieht der Karoline nicht ähnlich.
00:33Karoline ist im Himmel.
00:36Wir haben jetzt einen Sohn.
00:38Hm?
00:41Oh, ich will sie sich mit uns freuen.
00:43Es gibt keinen Grund zur Freude.
00:45Sie sind spät geboren.
00:49Preußen sind im Andenmannsbald jetzt gekriegt.
00:51Ich bin.
00:51Oh, ich bin.
00:53Was?
00:55Oh, ich bin.
00:57Oh, ich bin.
01:00Oh, ich bin.
01:01Oh, ich bin.
01:02Vielen Dank.
01:32Vielen Dank.
02:02Die Bayern haben uns den Krieg erklärt, oder?
02:06Ja, leider.
02:08Oh, Hoheit.
02:11Frankreich ist noch in den Krieg gegen uns eingetreten.
02:17Aber wir haben Frankreich doch ganz in Lothren gegeben.
02:24Ja, aber Sie haben uns verraten.
02:28Ja, aber Sie haben uns verraten.
02:58Und du stirbst mir nicht.
03:11Ja, du.
03:20Versprichst du das?
03:21Wie sicher glaubt er ist es, dass Bayern uns wirklich angreift?
03:39Wir verhandeln über territoriale Zugeständnisse.
03:43Ihr kapituliert ohne mein Wissen.
03:47Kapitulation und Verhandlungen sind nicht dasselbe, Hoheit.
03:50Außerdem haben wir Sie gleich zu Anfang wissen lassen, dass wir nicht mit der Anti-Habsburgischen
03:53Koalition verhandeln, sondern das nur mit einzelnen Staaten tun werden.
03:57Die Bayern müssen dafür das Bündnis mit Frankreich, Preußen und Spanien aufkündigen.
04:02Spanien?
04:03Sie sind wie die Bluthunde.
04:05Gierig darauf, ein Stück vom Habsburger Reich zu verschlingen.
04:09Jedenfalls gewinnen wir Zeit.
04:11Wir werden die Truppen an die Nordgrenze verlegen müssen.
04:14Sie sind schon im Marsch.
04:16Sie passieren gerade Wien.
04:19Danke, Kinski.
04:20Und ich will sie noch sehen.
04:30Verzeiht, Hoheit, aber ich fürchte, eine Parade wäre jetzt unangebracht.
04:36Ich will ja auch keine Parade.
04:40Die Männer sollen wissen, dass man sie braucht.
04:44Dass man stolz auf sie ist.
04:46Achtung!
05:00Das Gewehr über!
05:01Das Gewehr über!
05:03Eins, zwei, drei.
05:06Es wird Stiefel für alle geben und ausreichend verpflegung.
05:28Der Feind!
05:30Die Preußen!
05:32Sind stark!
05:33Sie sind mehr an der Zahl und haben starke Waffen.
05:40Die stärkste Waffe!
05:42Aber haben wir unseren Glauben.
05:46Denn der Herr im Himmel ist auf unserer Seite.
05:51Lasst uns also bewegen.
05:53Gnädiger Herr im Himmel, stehe diesen tapferen Männern in ihrem gerechten Kampf bei.
06:04Strafe den Feind mit Schmach und Verderben!
06:09Allmächtiger Herr, unser Schöpfer!
06:15Für unsere Sünden hast du unser Schicksal in die Hände unserer Feinde gelegt.
06:20Aber wir flehen dich an.
06:22Zeig Barmherzigkeit mit uns armen Sündern.
06:27Zirne nicht länger uns,
06:28wie wir deine treuen Diener sind für alle Zeiten.
06:36Denn du bist der Herr der Welt, jetzt und immer da.
06:40Allmächtiger Herr,
06:55unser Schöpfer,
06:57für unsere Sünden hast du uns in die Hände unserer Feinde gegeben,
07:01die uns grausam geschlachtet haben.
07:03Herr, ich flehe dich an.
07:05Erbarme dich, unsere armen Seelen.
07:08Zirne nicht länger mit uns armen Sündern,
07:10die wir deine treuen Diener sind.
07:12Erlöse uns von diesem Schrecken
07:14und wir wollen dich ewiglich preisen.
07:16Herr,
07:17nimm diese armen Seelen.
07:19Näh dich bei dir auch.
07:21Amen.
07:355.000 Gefallene.
07:40Wir werden England um Hilfe bitten müssen.
07:42Sie sollen uns Waffen schicken
07:43und Lebensmittel.
07:45Nein.
07:46Wir werden die Ungarn um Hilfe bitten.
07:49Wenn ihr mir untertänigst erlauben wollt, Hoheit.
07:51Aber kürzlich habt ihr selbst gesagt,
07:53die Ungarn würden jetzt ständig davon träumen,
07:54sich von uns loszulösen.
07:56Sie wären nicht bereit für uns zu sterben.
07:58Nun,
07:59die Situation hat sich geändert, nicht?
08:01Verstehe ich euch recht, Hoheit.
08:02Ihr wollt vor den ungarischen Landtag treten
08:04und dort verkünden,
08:05seht her,
08:06ich bin eure zukünftige Königin,
08:07schickt mir doch schnell 60.000 Soldaten.
08:09Ja.
08:10In etwa.
08:13Zuerst werde ich unter dem ungarischen Adel
08:14Verbündete gewinnen.
08:16Einige waren meinem Vater treu ergeben
08:17und sie werden auch sicher mich unterstützen.
08:21Verzeiht,
08:22wenn ich in aller Ehrfurcht widerspreche, Hoheit.
08:25Aber eurem Vater war niemand treu ergeben.
08:28Und wenn wir sie bestechen?
08:30Wir haben kein Geld,
08:31der Krieg frisst alles.
08:32Ohne die Ungarn werden wir den Krieg verlieren.
08:34Wir haben keine Wahl.
08:35Bevor ich etwas abtritte,
08:36müssen alle meine Heere tot geflangt sein.
08:46Sag dem Badenständer,
08:47er soll nach Ungarn schreiben.
08:49Eine Einladung zu einer Audienz.
08:52Einladung an wen, Hoheit?
08:55An Nikolaus I. Stasi.
08:56Was hätte Prinz Eugen von Savoyen an meiner Stelle getan?
09:04Er hätte mit Esterhazy verhandelt.
09:06Na eben.
09:09Sag ich ja.
09:09Es ist vom Juden.
09:14Ich habe ein Vermögen dafür ausgegeben, aber es lohnt sich.
09:18Das ist doch stillos.
09:20So bemerkt er mich.
09:21Um wen geht's?
09:23Um Nikolaus Esterhazy.
09:25Esterhazy kommt, um politische Verhandlungen zu führen, Gräfin.
09:29Ein Esterhazy schätzt von jeher vor allem das Vergnügen, ganz so wie ich.
09:33Ich habe ja eine besondere Schwäche für seinen Schnurrbart.
09:36Er trägt einen Schnurrbart?
09:38Alle Ungarn haben einen.
09:40Sie zwirbeln die Schnurrbärte,
09:42wuchteln mit den Säbeln herum
09:44und rollen dabei die Augen.
09:46Wobei genau, rollen Sie denn die Augen?
09:48Darf ich?
09:50Aber ich krieg die doch wieder.
09:55Die Fritz geht jetzt schon mal die Kissen aufschütteln.
09:58Wie ich sie kenne, ist sie die Erste,
09:59die sich an den Esterhazy ranmacht.
10:03Hoheit?
10:05Elise, bitte, ich habe keine Zeit.
10:06Ich muss mich auf die Ankunft des Grafen vorbereiten.
10:09Genau deswegen bin ich auch hier.
10:12Luisa?
10:17Und was soll ich damit?
10:19Man muss die Schwächen des Gegners kennen
10:20und sie geschickt ausnutzen, Hoheit.
10:23Und Esterhazy hat nun mal eine Schwäche für weibliche Reize.
10:25Das überlasse ich gern Ihre Obhut, ja?
10:28Ein bisschen zu gewöhnlich, oder?
10:33Danke, sehr schön.
10:41Das ist alles?
10:43Franz, wenn es dir eine Freude macht,
10:44dann zieh es natürlich gerne an, ja?
10:46Solltest du dich bemüht haben,
10:48deine Dankestränen zu unterdrücken.
10:50Das ist dir wunderbar gelungen.
10:51Meine Verehrung, die Damen,
11:07was für ein schöner Morgen.
11:11Entschuldigt meine Kühnheit, Hoheit,
11:12aber würde ich euch nicht persönlich kennen,
11:15dann wüsste ich jetzt überhaupt nicht,
11:17wer da der Herr und wer der Diener ist.
11:19Ich gehe ja auch zur Arbeit.
11:24Arbeit?
11:26Zur Arbeit?
11:28Ja.
11:29Wir brauchen dringend Geld.
11:30Ihr seid von adeligem Blut.
11:32Das Geld verdienen doch die Untertanen.
11:34Ihr seid der Herrscher, Hoheit.
11:36Wenn die königliche Kasse wieder gefüllt ist,
11:39fällt das Herrschen bestimmt leichter.
11:40Und wo arbeitet ihr?
11:42Ich habe zwei Tuchmanufakturen
11:44und dazu noch eigene Schneidereien.
11:46Kommt ruhig einmal vorbei, die Damen.
11:48Man erwartet euch.
12:17Ihr werdet sogleich empfangen, Graf.
12:20Seine durchlaucht, Graf Esterhazy de Galanta.
12:25Ein zu einzig.
12:27Das ist Aschamtauer.
12:28Das ist allerdings ein wichtiger Schnurrer.
12:31Bleib sitzen.
12:32Bos desideravi, Maestas Vestra.
12:41Quid Argus.
12:42Rinevere Comus.
12:45Et Clemencia Vestra.
12:47Beschäftigt ihr euch immer noch mit solch schwieriger Lektüre?
12:50Und er?
12:52Stößt ihr sich noch immer daran, wenn Frauen eigenständig denken?
12:54Ich schäme mich dafür.
12:59Es ging mir nur darum, dass ihr mich bemerkt.
13:02Fühlt er sich willkommen am Wiener Hof.
13:04Es freut uns, dass ihr unserer Einladung gefolgt ist.
13:07Wenn er so ein Vergehen wieder gut machen will, kriegt er jetzt die Gelegenheit.
13:37Zusammen können wir die Preußen aufhalten.
13:40Wir beide.
13:42Ihr meint Ihre Hoheit und ich?
13:46Ich brauche die ungarische Armee.
13:48Sonst kann ich die Erblende nicht halten.
13:51Hoheit, die Herrschleifen.
13:53Diese Tatsache ist in Ungarn bekannt.
13:56Ist das so?
13:58Nur, dass wir Ungarn eigentlich keinen Sinn darin sehen, ein Bündnis mit Schwachen einzugehen.
14:02Seiner Meinung nach bin ich also schwach.
14:04Werdet ihr mich jetzt für meine Unverschämtheit bestrafen?
14:09So.
14:11Er hat doch jeden Grund, besorgt zu sein.
14:13Die katholische Kirche ist ihm nicht mehr eine solche Stütze wie früher.
14:17Unter dem ungarischen Adel gibt es immer mehr Protestanten, nicht?
14:20Ihr seid gut informiert.
14:24Mit einer Katholikin auf dem Thron würde sich das Blatt ändern.
14:27Sie könnte das Volk zum wahren Glauben zurückführen und das wäre doch auch ein Segen für ihn.
14:32Graf.
14:32Genug jetzt von Politik.
14:37Elisa?
14:40Rettet den Grafen, bevor ich ihn länge mit meinem Gerede langweile.
14:45Die Damen?
14:48Dürfen wir euch Gesellschaft leisten, Graf?
14:50Sie erfreuen mich, meine Damen.
14:51Sie erfreuen mich, meine Damen.
14:51Sie erfreuen mich, meine Damen.
14:52Sie erfreuen mich.
14:53Gerade haben wir einen neuen Witz gehört.
14:54Darf ich?
14:55Wenn ihr mich jetzt entschuldigen wollt, ein andermal gerne.
14:57Hat mich gefreut, Grafen.
14:59Ein andermal, verehrteste Entschuldigung.
15:00Eine Schlange, Graf.
15:14Tja, viel Beschäftigte-Würdenträger haben es immer eilig.
15:18Ich verstehe ja nicht viel von Politik.
15:21Aber sagt mir, kennt ihr noch ein Reich, in dem die schönste Frau im Lande zugleich am Thron sitzt?
15:28Ist gut.
15:30Ich wüsste nicht.
15:32Schade, dass sie schon vergeben ist.
15:35Ihr werdet ein bezauberndes Paar.
15:38Und ihr seid eine kecke, junge Dame.
15:42Sagt, wie heißt ihr?
15:46Wilhelmine Coloredo.
15:48Stets zu euren Diensten, Graf.
15:51Und wozu sollte ich eure Dienste brauchen, Wilhelmine Coloredo?
15:55Ich würde euch ja gern helfen, Horat.
16:14Doch ich bin nicht sicher, dass ich dazu in der Lage bin.
16:17Der Prinz von Savoyen hat die Osmanen aus Ungarn vertrieben.
16:21Unsere Soldaten haben.
16:23Findet er das lustig?
16:24Wenn der arme, alte Eugen gewusst hätte, dass ihr euch einmal auf seine militärischen Verdienste berufen würdet.
16:30Er hat's gewusst.
16:33Was, Maria?
16:34Dass ich einmal so verzweifelt dastehen werde und um Hilfe flehen muss.
16:39Graf.
16:40Ich weiß doch, man nennt ihn den ungegründeten König Ungarns.
16:43Warum soll der also mir auf den Thron helfen?
16:44Zum Beispiel aus Liebe?
16:52Wie würde man denn so etwas in den Geschichtsbüchern erklären?
16:56Aber ich bitte euch.
16:58Der treue Spannnagel fände gewiss auch dafür eine Lösung.
17:02Königstöchterchen.
17:04Wird er mir helfen?
17:09Hm.
17:10Wie wäre es, wenn wir alles Weitere morgen bei einem Ausritt besprechen würden?
17:20Allmählich werde ich eifersüchtig auf dich, lieber Bruder.
17:24Das kann ich verstehen.
17:31Die Damen bei Hof haben sich mächtig herausgeputzt.
17:33Sie freuen sich schon lange auf eure Ankunft.
17:35Seht doch nur diese prächtigen Dekolletes.
17:38Ich kann es euch nicht versprechen.
17:39Ich verstehe, aber vielleicht war dieser Anblick gar nicht für mich bestimmt.
17:43Doch, das kann ich euch versichern.
17:45Gräfin von Graben?
17:46Kommt, meine Liebe, ich möchte euch bekannt machen.
17:50Entschuldigt mich.
17:51Von eurem Charme und von eurem famosen Schnurrbart hat die Gräfin mir schon lange vorgeschwärmt.
17:58Für so ein wundervolles Geschöpf, wie ihr es seid, würde ich sogar einen Krieg ziehen.
18:06Womit kann ich euch dienen, Gräfin?
18:07Ich würde zu gern etwas mehr über Ungarn erfahren.
18:14Stimmt es eigentlich, dass ihr auf dem Spielberg diesen schrecklichen Kerker habt?
18:19Ja, mit Folterkammern.
18:21Reitest du nicht mit raus?
18:35Ich will euch nicht stören.
18:37Du störst nicht.
18:38Komm doch mit.
18:39Ich habe oben mein Pavillon ein Picknick richten lassen.
18:42Gestern ein Konzert, heute ein Picknick, übermorgen ein Maskenball.
18:45Du übertreibst.
18:46Bitte?
18:46Wir müssen sparen.
18:48Wir haben Krieg und du wirst mir drei Brathänden vor.
18:50Wir brauchen jeden Gulden.
18:52Ja, dann zeig mir allen Krieg, den man durch Sparen gewonnen hat.
18:55Wir brauchen Männer, die für ihren Glauben und ihr Land in den Krieg ziehen.
18:58Ich weiß, und zu diesen Männern werde ich nie gehören.
19:00Ich tauge nur dazu, mich um meine Güter zu kümmern und den Kindern eine Schaukel zu bauen.
19:03Willst du das damit sagen?
19:04Nein, das will ich nicht.
19:05Aber wenn wir keinen finden, der uns beschützt, dann werden die Preußen aus deiner Schaukel Späne machen,
19:08damit die Hofburg anzünden.
19:09Ja klar, Esther Hasi spielt den edlen Retter.
19:12Und ich bin der Gatte, der sich um die Schaukeln kümmert.
19:17Sei vernünftig.
19:19Komisch.
19:20Ich wollte dir gerade das Gleiche empfehlen.
19:21Langsamer, Maria.
19:47Hoheit reitet langsamer.
19:50Geht's?
20:06Ja, danke.
20:10Steigt ab, Hoheit.
20:16Alles in Ordnung?
20:17Mhm.
20:20Der Damm-Sitz ist gefährlich.
20:39Warum probiert ihr nicht mal den Herrensattel?
20:42Ich werde es sicher nicht so vor ihm halten.
20:44Wieso nicht?
20:48Weil es sich nicht ziemt, warf.
20:51Es ziemt sich nicht?
20:56Ach, das ist nichts weiter als Gewohnheit.
20:59Es ziemt sich nicht.
21:01Wir Ungarn wiederum finden, dass es sich nicht ziemt, sich von einer Frau beherrschen zu lassen.
21:04Also, kommt.
21:24Eins, zwei und drei.
21:27Sonst noch Hindernisse?
21:32Ihr hattet recht, gestern.
21:39Wir Esterhasis sind Ungarns einflussreichstes Adelsgeschlecht.
21:42Deswegen haben wir auch so viele Feinde.
21:51Und er will kein Risiko eingehen, nicht?
21:56Wenn es sich lohnt, schreckt mich kein Risiko.
21:58Wenn ich sicher sein kann, dass das Band, das uns verbindet, echt ist,
22:06gebe ich euch alles, was ich habe, Maria.
22:09Meine Freundschaft hat Herr Graf.
22:19Das reicht mir nicht.
22:22Er hat den Verstand verloren.
22:24Hey!
22:25Hey!
22:25Hey!
22:28Hey!
22:51Hey!
22:51Hey!
22:58Wilhelmine, wie schön.
23:19Der passt gut.
23:21Wollt ihr euch ein neues Kleid kaufen?
23:23Eure Kleider kann ich mir nicht leisten.
23:25Noch nicht.
23:26Aber wenn der Herrgott es so will, dann kriege ich auch mal einen reichen Mann.
23:31Meine Herren, unsere zukünftige Kundin.
23:35Leopold, nehmt ihr euch bitte das Fräuleins an, ja?
23:41Das reinste Wunder.
23:45Bitte?
23:49Früher hat mir für sowas einen Monat gebraucht.
23:52Und jetzt schaffen wir es in zwei Tagen.
23:54Ja, selbstverständlich.
23:55Franz Stephan ist ein Held.
23:58Ein Jammer, dass die Erzherzogin das gar nicht zu schätzen weiß.
24:01Passt auf, was ihr sagt.
24:03Was denn schon ist doch wahr.
24:04Sie sollten sich scheiden lassen.
24:10Der Papst würde ihr bestimmt entsprechen.
24:13Dann würde sie den Grafen Esterhazy zum Mann nehmen.
24:16Und die beiden würden die Preußen davonjagen.
24:19Und was wäre dann mit dem armen Herzog?
24:21Der würde ein Mädchen zur Frau nehmen, das seine Fähigkeiten zu würdigen weiß.
24:24Er würde sie in die Toskana bringen.
24:29Und dort würden sie bis in alle Ewigkeit glücklich zusammenleben.
24:32Und das wäre dann ihr?
24:34Warum denn nicht?
24:34Was ist das?
24:39Das ist das Kostüm einer Hirtin.
24:42Für den Maskenwahl.
24:45Und für wen ist das?
24:51Für Maria Theresia.
24:52Genau so eins will ich auch.
24:55Niemand darf so angezogen sein wie Ihre Hoheit.
24:57Wieso?
24:58Das wäre doch lustig.
24:59Das glaube ich nicht.
25:00Leopold.
25:02Einer so schönen Dame.
25:04Kann man doch unmöglich einen Wunsch abschlagen.
25:10Was ist das?
25:12Blumen.
25:13In den ungarischen Farben.
25:16Hoheit.
25:22Schreibt er einen Liebesbrief?
25:33Er plantiert, er tut.
25:35Er hat sich verliebt.
25:37Ich hab's gewusst.
25:40Ich hab keine Zeit für sowas.
25:42Ich hab jetzt wirklich andere Sorgen.
25:46Schafft es raus.
25:48Alles.
25:49Wohin, Hoheit?
25:51Wohin?
25:52Auf dem Mist.
25:54Ihre Hoheit wünscht diese Blumen im Speisesaal zu sehen.
25:57Die ungarischen Farben sind ein wunderbarer Schmuck.
25:59Ich werde morgen Graf Easterhassi zu einem privaten Soupé vor dem Ballacken.
26:04Ich werde morgen Graf Easterhassi zu einem privaten Soupé vor dem Ball anladen.
26:29Wie privat.
26:30Wie privat.
26:33Er und ich.
26:38Du glaubst, es macht mir Vergnügen?
26:40Allerdings, genau das glaub ich.
26:42Weißt du was, Franz?
26:42Im Gegensatz zu dir hab ich Verantwortung.
26:44Mich kostet es Überwindung.
26:45Aber wenn es für das Land ist, dann tu ich's.
26:47Dann tu ich's.
26:48Dann tu ich's.
26:49Du betrügst mich also aus Verantwortungsgefühl.
26:52Da bin ich ja beruhigt.
26:52Ihr macht einen großen Fehler, Maria Theresia.
27:05Kommt mit mir nach Bresburg.
27:06Als Königin von Ungarn und Erzherzogin von Österreich könnt ihr auch von dort aus regieren.
27:14Wieso sollte ich?
27:16Weil ich euch jeden Tag sehen will.
27:18Jeden Tag und jede Nacht, Maria.
27:20Selbst wenn ich's wollt, wenn...
27:24Ich könnt nicht...
27:27Wolltet ihr denn?
27:29Ich bin eine verheiratete Frau, Graf.
27:31Das war keine Antwort.
27:33Nun, das ist alles, was ich dazu zu sagen habe.
27:36Österreich bleibt also in diesen schweren Zeiten auf sich allein gestellt, ja?
27:40Graf, verlangt nicht Unmögliches von mir.
27:43Ich kann doch nicht mit ihm nach Bresburg gehen.
27:54Und was ist euch möglich?
27:56Was verlangt ihr?
27:58Euer Herz.
28:04Nur das Herz?
28:06Das glaub ich nicht.
28:14In unserem Land gehört das eine zum anderen.
28:20Bleibt mir eine Wahl.
28:26Ohne ihn würde ich den Krieg verlieren.
28:28Wenn das der Preis für ungarische Soldaten ist, dann tue ich es.
28:40Ihr seht das also als Opfer für euer Land?
28:43Graf, Opfer zu bringen, ist meine Pflicht.
28:46Opfer.
28:47Ehre.
28:49Pflichterfüllung.
28:50Oh, meine Ehre fürchte ich nicht.
28:52Das wird höchstens meinen Ruf beschädigen.
28:53Ihr zweifelt also an meiner Diskretion in dieser Sache?
28:56Ja, wird doch nicht.
28:56Auf den Applaus für eine solche fette Beute verzichten.
28:59Gestehe, wie oft hat er denn so etwas Wertvolles wie mich für seine Pflinte gehabt?
29:03Ich brauche nur noch die Instruktionen für den Abend.
29:06Wo?
29:07Wann soll ich etwas Bestimmtes ansehen?
29:09Er hat doch sicher seine Vorstellungen.
29:10Ich brauche nur Zeit und Ort zu nennen und ihr kommt zu mir?
29:14Ja.
29:18Gut.
29:20Ich werde darüber nachdenken.
29:22Wir sehen uns auf dem Ball.
29:40Schauen zurück von deinem Stell-Dich-Ein.
29:48Recht früh, oder?
29:49Ja.
29:51Geht.
29:53Geht.
29:59Etwas Neues?
30:02Meinst du, ob wir einen Verbündeten gegen die Preußen haben?
30:05Das heißt schon, der Papst wäre bereit, unsere Ehe zu annullieren.
30:08Das ist wieder mit irgendwelchen unsinnigen Gerichten.
30:10Und ist was wahr daran?
30:15Ich habe nicht vor, meine Pflicht als Ehefrau zu vernachlässigen.
30:18Wie romantisch.
30:21Hörst du eigentlich, wie das klingt?
30:23Musst du dich da sehr überwinden?
30:24Du bist der Vater meiner Kinder.
30:29Ich habe gehofft, ich bin mehr für dich.
30:40Und ich habe gehofft, ich bin mehr für dich.
30:53berfloor.
30:54All right.
31:11Wer ist das?
31:24Die erlaubt?
31:48Danke für die Rettung.
31:49Am Wiener Hof hat man offenbar keinen Sinn für die Moor.
31:55Das wundert mich nicht.
31:58Am besten, ihr begebt euch gleich zu ihr und entschuldigt euch bei ihrer Hoheit.
32:04Und bei der Gelegenheit überbringt ihr ihr eine vertrauliche Nachricht.
32:08Wie erwünscht Graf.
32:11Ihr bestellt ihr, dass ich sie umgehend im Seitenboudoir erwarten würde.
32:17Und jetzt geht.
32:19Was ist das?
32:22Was ist das?
32:25Was ist das?
32:27Das ist ein Warte.
32:29Was ist das?
32:32Was ist das?
32:49Ich kann es nicht mehr tun, wenn eine Frau sich mir im Austausch gegen irgendetwas verletzt.
33:19Ich wünsche euch viel Glück.
33:35Wo ist er denn, dein Liebhaber? Verspätet er sich?
33:39Soll ich ihn für dich suchen, damit du deine historische Aufgabe erfüllen kannst?
33:49Schneller, macht schon. Los!
33:57Los!
33:58Los!
33:59Los!
34:00Los!
34:01Los!
34:02Los!
34:03Los!
34:04Los!
34:05Los!
34:06Los!
34:07Los!
34:08Los!
34:09Los!
34:10Los!
34:11Los!
34:12Los!
34:13Los!
34:14Los!
34:15Los!
34:16Los!
34:17Los!
34:18Los!
34:19Los!
34:20Los!
34:21Los!
34:22Los!
34:23Los!
34:24Los!
34:25Los!
34:26Los!
34:27Los!
34:28Los!
34:29Los!
34:30Sie verdient euch nicht.
34:41Sie verdient euch nicht.
35:00Habt ihr die Nachricht überbracht?
35:23Sie will mich nicht, nicht wahr?
35:30Seltsam.
35:34Wenn keine Liebe dabei war,
35:38habe ich das Spiel immer gewonnen.
35:51Aber mit Liebe habe ich verloren.
35:54Gebt auf euch acht, Wilhelmina.
36:00Wie schwebt mich?
36:03Mit Liebe?
36:04Ingo.
36:06Ingo.
36:09Wie schwebt mich?
36:13Ich bin ein Fisch.
36:15Ich bin ein Fisch.
36:18Ich bin ein Fisch.
36:21Niederlage, Rückzug, schwere Verluste.
36:51War das jetzt eine Meldung? Red er so, dass man ihn auch versteht?
37:00Die französischen Truppen haben den Rhein überschritten. Sie marschieren mit ihren bayerischen Verbündeten auf Linz zu.
37:07Hm? Was schlägt da vor? Koltitz?
37:10Alle kampffähigen Männer an die Front.
37:12Und in den sicheren Tod.
37:14Was will er damit sagen?
37:15Wir siegen nicht und wir kapitulieren auch nicht. Alles, was wir tun, ist Menschenleben verschwenden. Ich kann da nicht mehr mitmachen.
37:27Das ist Landesverrat.
37:30Nimmt von mir aus mein Leben, aber opfert nicht aus lauter Sturheit noch mehr Männer.
37:34Unsere Männer ziehen bereitwillig für uns in den Kampf.
37:36Aber nicht um sinnlos zu sterben.
37:41Wartenstein, komm er zurück!
37:49Hoheit!
37:51Bravplan, verdammt!
37:52Ihr habt Esterhazy in seiner Mannes Ehre gekränkt. Ich bitte euch, fahrt nicht!
38:00Schickt eine Tepesche die Erzsatzung in Esterpressburg unterwegs und erwarte, vom ungarischen Landtag empfangen zu werden.
38:04Wir haben nicht genug Stimmen, die euch im ungarischen Landtag unterstützen würden.
38:07Hoheit, wollt ihr euch doch tatsächlich Prügel abholen?
38:11Sie wird für mich alles im Auge behalten, bis ich wieder da bin, Elisa.
38:14Hör!
38:14Du brauchst nicht mitzukommen. Ich schaff das allein.
38:44Hier ist nur ungarischer Adel zugelassen.
38:53Gib ihn mir.
39:00Resi!
39:11Ich bin Maria Taresia.
39:14Erzherzogin von Österreich.
39:20Mein Vater Karl VI. hat mir auferlegt, nach ihm die Erblande zu verwalten.
39:27Europa hat ihm Unterstützung versprochen und sich dafür teuer bezahlen lassen.
39:34Doch das Versprechen war das Papier nicht wert, auf dem es niedergeschrieben wurde.
39:37Und ich habe mich als erstes verraten, Frankreich, denen wir Lothringen gegeben,
39:49die Bayern, unsere Brüder.
39:52Sie alle sind mir hinterhältig in den Rücken gefallen.
39:59Ich stehe hier vor euch.
40:03Verraten von meinen Freunden.
40:06Verfolgt von meinen Feinden.
40:07Verlassen von meinen nächsten Verwandten.
40:09Meine einzige Rettung seid ihr.
40:14Ihr Ungarn, dieses stolze und mutige Volk.
40:17Und ich habe in meinem Hochmut einem wertvollen Menschen in seinem Stolz gekränkt und so seine Freundschaft verloren.
40:25Und ich verdiene eure Gunst nicht, aber...
40:30Doch ihr seht mich hier als Mutter eines schutzlosen Kindes.
40:36Als Mutter eines ganzen Volkes, als eine schutzlose Frau.
40:42Die nur an euren Mut appellieren kann.
40:48Meine Reiche.
40:50Mein Kind.
40:51Und ich sind in Gefahr.
40:56Euren Schutz vertraue ich mich an.
41:01Und ich verspreche,
41:03alle ungarischen Rechte aufrechtzuerhalten.
41:07Und...
41:21Ich bin bereit, mein Leben zu geben für Maria Theresia, Königin von Ungarn.
41:31Lang lebe, Maria Theresia!
41:33Ich gratuliere euch.
41:57Ihr seid jetzt der Gatte der ungarischen Königin.
41:59Das heißt eigentlich,
42:02gratuliere ich euch nicht.
42:05Ich beneide euch vielmehr.
42:06Ich begele mich auf Jesus.
42:19Alles war ein Simon.
42:24get's!
42:25hier!
42:26UNTERTITELUNG
42:56Ob das gut für uns ist, Bruder?
43:20Ich hoffe es.
43:26Musik
43:56Musik
44:26Musik
44:56Wo warst du ich gestern nach der Kronung?
45:00Ich habe mich meinen Pflichten gewidmet und Kontakte mit unseren ungarischen Verbündeten geknüpft.
45:06Kontakte?
45:07Wie du weißt, Resi, sind wir im Krieg.
45:11Wir brauchen treue Verbündeten.
45:13So ist es. Und? Wie viele Soldaten schicken sie dir?
45:1860.000 haben sie versprochen.
45:22Ich bin froh, wenn sie die Hälfte schicken.
45:24Reicht uns das?
45:26Ich röste weitere 20.000 aus.
45:31Du.
45:33Wieso? Ich mache mit meinen Manufakturen doch sehr gute Geschäfte.
45:36Weißt du überhaupt, wie viel so ein Regiment kostet?
45:39Im Rechnen bin ich besser als du.
45:42Wenn wir zurück sind, sollten wir zur Feier deiner Krönung unbedingt einen Ball veranstalten.
45:48Solange es kein Maskenball ist.
45:54Musik
45:55Musik
46:23Musik
46:24Untertitelung des ZDF, 2020
46:54Untertitelung des ZDF, 2020
47:24Untertitelung des ZDF, 2020
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