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#belle #janeeyre #theborgias
Political marriages were intended to secure Maria Theresa's empire. Her children had to submit to political expediency. Disappointed, Francis Stephen increasingly withdrew to Hof Palace. With the heir to the throne, Archduke Joseph, a liberal rival to his mother and a bitter opponent of his father was growing up. His marriage to Isabella of Parma would be both his greatest joy and his deepest sorrow. Starring: Marie-Luise Stockinger (Season 1) Stefanie Reinsperger (Season 2), Ursula Strauss (Season 3).
Transcript
00:00Ich habe schon gehört, was du willst.
00:05Ja, ich gehe auf Reisen.
00:10Also gut, ich werde dir ein Gefolge zur Verfügung stellen.
00:15Allein, inkognito.
00:19Das ist absolut ausgeschlossen.
00:22Mutter, ich habe keine Angst vor meinen Untertanen.
00:24Es ist gefährlich und es ist nicht standesgemäß.
00:26Jetzt, Mutter versteht, ich muss weg.
00:33Ich halte dieses Ganze, ich muss weg.
00:56Lass es mich versuchen.
00:59Wenn ihr wollt.
01:00Er da, junger Mann.
01:24Komm her zu mir.
01:25Verzeiht mir eure Hoheit.
01:34Ich habe eure Depesche bekommen.
01:37Was ist hier los?
01:39Sagt, lieber Franz Wieten.
01:42Wie steht dir zu Vampiren?
01:44Wie meinen?
01:45Tote, die einfach nicht verwesen wollen.
01:47Stattdessen steigen sie nachts aus ihren Gräbern und suchen ihre Liebsten heim.
01:57Drehen ihnen die Hälse um.
01:59Kopulieren mit ihnen und...
02:01Ja.
02:03Brennen ihre Häuser nieder.
02:04What?
02:05Ich will sein Grab sehen.
02:20Bitte sehr.
02:21Wie ihr wünscht.
02:30Was hat das?
02:31Wann wurde er beerdigt?
02:41Im November.
02:43Und die Schneeschmelze?
02:45Im Februar.
02:49Da kann ein Körper doch gar nicht verwesen.
02:51Drei Monate im Eis.
02:52Wir haben schon April.
02:56Das hier ist Lehmerde.
03:00Lehm lässt weder Luft noch Wasser durch.
03:03Also hat er drei Monate im Eis verbracht und zwei weitere Monate als Mumie.
03:07Das ist der Grund für seinen Zustand.
03:11Und das wisst ihr.
03:12Er wusste es die ganze Zeit.
03:15Also warum in Gottes Namen spielt er bei diesem Hokus Pokus mit?
03:18Die Leibeigenen sind uns davon gelaufen.
03:20Ja.
03:21Da kommen so ein paar Vampire ganz gelegen.
03:24Wenn sie brav und gehorsam waren, hat die Heilige Kirche sie geschützt.
03:29Zuerst versetzt ihr sie in Angst und Schrecken.
03:31Dann kommt ihr mit Trost.
03:33Es sind meine Schäflein.
03:38Danke.
03:38Also gut, ich werde den Kardinal bitten, den Bischof von Olmütz mit sofortiger Wirkung aus seinem Amt zu entlassen.
03:52Und natürlich ein Edikt gegen diesen Vampirunfug aufsetzen.
03:56Mutter, ihr müsst sehen, wie rückständig unsere Länder sind.
03:59Der Adel behandelt die Menschen wie Tiere.
04:01Die Kirche hält sie dumm und abergläubisch.
04:06Reformen funktionieren nicht.
04:07Sie können nicht funktionieren, ehe wir die Leibeigenschaft abschaffen.
04:12Die Leibeigenschaft abschaffen.
04:14Josef, wenn wir das tun, dann bringen wir den gesamten Adel gegen uns auf.
04:17Und das können wir nicht machen.
04:18Im Gegenteil.
04:20Wir müssen.
04:21Später.
04:21Erst müssen wir unsere ganze Kraft darauf konzentrieren, endlich die Friedensverhandlungen abzuschließen.
04:27Geduld, Josef, Geduld.
04:29Das ist die Tugend der Könige.
04:49Es ist getan.
04:51Du hast dein Erbe behauptet.
04:53Du bist die tapferste Frau Europas, Maria.
05:10Ja, ja.
05:10Die Krone Roms steht dir.
05:12Ich wäre glücklicher, wenn ihr nicht einen Teil Schlesiens dafür hättet opfern müssen.
05:15Endlich kannst du der Welt zeigen, wie viel Gutes in dir steckt.
05:18Also werden wir die Leibeigenschaft abschaffen.
05:20Später.
05:21Wir müssen uns erst auf die auswärtigen Aufgaben konzentrieren.
05:24Wir werden Wien verschönern.
05:25Wir laden so viele Diplomaten ein, wie wir unterbringen können.
05:28Wir machen es zum kulturellen Zentrum Europas.
05:30Und dann...
05:31Ihr wollt an Fassaden und Statuen herumbasteln?
05:34Während unsere Untertanen leiden?
05:36Es gibt so viele Adelige, die Sparotzer sind.
05:40Gibt deren Macht denen, die dem Staat dienen.
05:42Ich hab dir doch bereits erklärt, wie kompliziert das ist, Josef.
05:45Du kannst nicht jeden Knoten mit dem Schwert durchschlagen.
05:49Du hast das Herz am rechten Fleck.
05:50Manche deiner modernen Ideen sind, auch wenn's mir wirklich schwerfällt, das zuzugeben, aber sie sind richtig gut.
06:00Aber...
06:00Ich hatte ja ein wirklich gutes Vorbild.
06:05Mein Sohn.
06:07Einen der klar denkendsten Herrscher Europas.
06:11Einen, der sich nicht vor Reformen fürchtet.
06:16Einen, vor dem der Adel kuscht und die Kirche auch.
06:21Von wem genau reden wird er?
06:22Friedrich von Preußen?
06:35Er hat dir tatsächlich Friedrich vorgehalten?
06:39Vor dem der Adel kuscht, kannst du dir das vorstellen, dass ich nicht lache?
06:44Er hat doch ständig Ärger mit seinen Krautjunkern.
06:46Ich muss sagen, ich bewundere Josefs Mut.
06:49Er ist unausstehlich dieser Tage.
06:50Er ist unglücklich.
06:53Nach wie vor nichts weiter.
06:54Ich weiß.
06:56Ich weiß.
06:57Was, wenn er nochmal heiraten würde?
06:59Das Problem ist nur, die einzig geeignete Prinzessin in ganz Europa ist Josefa von Bayern.
07:05Ah.
07:06Unter keinen Umständen, ich werde nicht nochmal heiraten.
07:10Wir haben Informationen, die Preußen seien auch an Josefa interessiert.
07:13Eine preußisch-bayerische Allianz wäre für uns zum jetzigen Zeitpunkt,
07:17wie du vielleicht verstehen wirst, äußerst unangenehm.
07:20Sie ist in nichts, in überhaupt gar nichts wie Isabella.
07:25Nun, Isabella ist tot.
07:28Schau, Josef.
07:30Sie ist doch sehr...
07:32Also man hört, sie sei äußerst tugendhaft.
07:36Das ist der Papst auch und den liebe ich auch nicht.
07:38Also jetzt versündig dich nicht, ja?
07:40Und du sollst sie nicht lieben, du sollst sie heiraten.
07:43Du erklärst mir doch ständig, dass wir Herrscher dem Volk zu dienen haben.
07:47Oder täusche ich mich da?
07:49Ich werde nicht nochmal heiraten, das ist mein letztes Wort.
07:52Ego, coniungo, vos in matrimonium.
08:15In nomine Patris, et Filii, et Spiritus Sancti.
08:20Amen.
08:21Amen.
08:45Ihr dürft nun die Eheringe tauschen.
09:01Ihr dürft nun die Eheringe miteinander tauschen.
09:04Was ist denn, mein Sohn, wie beim letzten Mal den Ring anlegen?
09:17Das ist mein Sohn, wie beim letzten Mal den Ring anlegen?
09:47Und meine Liebe, was sind denn Ihre ersten Eindrücke von unserem Wiener Hofleben?
10:16Äh, es ist, es ist alles irgendwie ungewohnt.
10:28Ein Lieblingsgericht meiner Gemahle, Schildkrötensuppe.
10:36Isst ihr wirklich aus echten Schildkröten und Schildkröteneiern?
10:41Aber das wahre Geheimnis ist der Wein darin, sagte man mir, von der Insel Madeira.
10:49Mh, nun, das klingt faszinierend.
10:56Ich freue mich sehr darauf, die Spezialitäten der Wiener Küche kennenzulernen.
11:00Die Suppen sind köstlich, aber der wahre Kenner, er legt sich hier Zurückhaltung auf, um dann hinterher noch Platz für die süßen Gänge zu haben.
11:11Heute gibt es Prager Povideltascherl und karamellisierte Äpfel auf Spanischer.
11:18Ich freue mich sehr, dass ich mich nicht in der Nähe von Schildkröteneier hatte.
11:20Ich freue mich sehr, dass ich mich nicht in der Nähe von Schildkröteneier hatte.
11:24Ich freue mich sehr, dass ich mich nicht in der Nähe von Schildkröteneier hatte.
11:46Wollt ihr, wollt ihr euch nicht auskleinen?
11:52Ich werde das Bett nicht mit euch teilen.
11:58Ihr meint, heute nicht?
12:01Nein.
12:03Nie.
12:05Es wäre nicht gerecht euch gegenüber.
12:07Ich war euch gegenüber.
12:12Wie?
12:17Warum habt ihr mich dann geheiratet?
12:21Man hat mich überzeugt und ich wollte gehorchen.
12:26Es war ein Fehler.
12:29Ich kann euch nur um Verzeihung bitten.
12:31Wie könnt ihr nur so böse sein?
12:40Nicht böse.
12:42Ehrlich.
12:46Ihr werdet alle Ehren erfahren, die der Frau eines Thronfolgers zustehen.
12:50Ich werde euch immer respektieren.
12:52Mehr aber kann ich euch nicht geben.
13:00Dann, waren wir die Zimmer für dich.
13:02In dem可愛 der Frau, Otto was zum leider.
13:03Ich wollte dich nicht ausprobieren.
13:05Ich schaue dich.
13:07Ich wollte euch nicht ausprobieren.
13:09Ich konnte es nicht ausprobieren.
13:10Schließe.
13:11Ich konnte das mal ausprobieren.
13:13Ich hatte die Samen nicht ausprobiert.
13:14Ich hatte das gemacht.
13:16Wir haben die Frau was vor allem so beides.
13:17Ich habe dich nicht ausprobiert.
13:23Es war mir so sehr, dass ich mich nicht ausprobieren.
13:27Ich habe das.
13:28Nun, aber früher oder später wird mir nichts anderes übrig bleiben.
13:38Das Haus braucht einen Erben, aber ich kann hier nicht beiwohnen.
13:44Dafür habt ihr doch mich, Eure Majestät.
13:48Ihr müsst es ihr wieder gut machen.
13:51Seid freundlich zu ihr.
13:55Man findet bei jedem etwas Gutes.
13:58Was?
14:00Selbst bei mir?
14:04Ja.
14:08Eure Traurigkeit.
14:11Mir gefällt das nicht.
14:13Ich habe euch nicht gerufen, um mir zu sagen, was euch gefällt.
14:16Ihr sollt mich wieder auf die Beine bringen.
14:18Was ihr braucht, ist Ruhe.
14:20Ich muss in die Walner Straße.
14:23Johanna wird bald vereheligt.
14:25Dann Lisa, dann gleich Mimi.
14:27Die französische Abordnung kommt morgen, um Maria Antonia zu begutachten.
14:31Dieser Schucke Kaunitz hat sie überredet.
14:34Wisst ihr, was das für eine Mitgift erfordert?
14:36Um ehrlich zu sein, es interessiert mich nicht.
14:38Ihr braucht Ruhe.
14:40Gebt mir einfach etwas.
14:44Ich müsste euch ein neues Herz geben.
14:46Und das habe ich leider nicht.
14:47Mein liebes Kind.
14:52Ich wollte gerade mit Franz Witten zu euch kommen.
14:56Wirklich?
14:57Nun, die Kammerzofen berichten mir, dass euch des Morgens des Öfteren übel zu sein scheint.
15:04Na, was schaut sie denn so missmutig?
15:05Das ist doch ein wunderbares Zeichen.
15:08Wenn sich das bewahrheitet.
15:09Nein.
15:13Wie meint sie?
15:16Es wird sich nicht bewahrheiten.
15:18Ja, aber wieso denn nicht?
15:19Ich weiß wohl, ihr seid erst seit kurzem verheiratet, aber manchmal...
15:23Josef hat mich nie in meinen Gemächern besucht.
15:32Es betrübt mich so sehr.
15:37Warum bestraft er mich nur so?
15:42Ach, Kind.
15:44Was mache ich denn falsch?
15:47Ihr habt nichts falsch gemacht.
15:49Hört ihr?
15:50Nichts.
15:50Ich werde versuchen, mit meinem Sohn zu sprechen.
15:56Manche Dinge...
15:57Manche Dinge brauchen einfach ein bisschen Zeit.
16:06Du bist jetzt seit drei Monaten verheiratet.
16:11Hast Josefa noch kein einziges Mal in ihrem Schlafgemach besucht?
16:15Wird der zukünftige Erbe des Hauses Österreich die Gnade haben, mir zu erklären, warum er sich weigert, Thronfolger zu zeugen?
16:20Josef, es gibt doch keinen Grund, deine Frau derart zu kränken.
16:32Doch.
16:34Ich habe Syphilis.
16:36Syphilis?
16:37Ja, Syphilis.
16:38Kann er damit Kinder zeugen?
16:46Keine Gesunden.
16:49Nicht einmal Kranke.
16:53Ich werde Sie nicht anrühren.
16:55Du hast gestern so wunderschön gesungen, Antonia.
17:19Und getanzt hast du wie eine Nüpfe.
17:22Marie Antoinette.
17:24Aber es stimmt, die Franzosen waren ganz hingerissen von dir.
17:28In zwei Jahren bist du vielleicht schon in Versailles.
17:30Jedoch wird ihre Hoheit sich noch in einigem zu verbessern haben.
17:34Es reicht nicht, nur schön zu tanzen.
17:37Und?
17:38Wirst du reinbehaben?
17:39No, wieso auch?
17:40Ich werde mir in Versailles ein kleines, hübsches Däpfchen errichten lassen.
17:46Mein zukünftiger Gatte Louis wird mir das doch gewiss nicht ablehnen.
17:50Niemand wird dir irgendetwas ablehnen.
17:52Denkt ihr das wohl auch, Maman?
17:54Natürlich.
17:56Da darf man sich nicht wundern.
17:59Johanna?
17:59Johanna?
18:29Was sind das?
18:32Die Pocken.
18:45Josef?
18:49Josef?
18:56Josef, er wurde auch isoliert.
18:58Franz Witten sagt, dass sie...
19:00Ich weiß.
19:02Was tust du da noch hier?
19:05Deine Frau ist todkrank.
19:07Sie braucht dich an ihrer Seite.
19:09Sie bräuchte einen zärtlichen Gatten.
19:12Jemanden, der sie liebt.
19:14Josef.
19:17Sie ist nicht Isabella, das weiß ich.
19:20Aber die Christenpflicht gebietet es, dass du...
19:23Ihr?
19:23Ihr wollt mir etwas über Christenpflicht erzählen.
19:28Wie bitte?
19:34Beinhaltet die Christenpflicht die Inspektion von Bordellener Freundlichkeit,
19:38so wie ihr es Leopold und mir beigebracht habt?
19:41Oder eure Mätressen in Schloss Hof,
19:45über die ganz Wien tratscht?
19:49Ihr habt euer ganzes Leben lang meine Mutter betrogen
19:52und jetzt erzählt ihr mir etwas über Christenpflicht.
19:58Josef.
20:02Ich liebe deine Mutter.
20:05Sie ist die beste und tapferste Frau, die mir je begegnet ist.
20:11Aber neben so einer Frau zu leben, ist nicht leicht.
20:14Manchmal, da brauche ich einfach eine andere Welt.
20:23Eher Unterwelt.
20:29Es schadet doch niemandem.
20:33Weder deiner Mutter noch meinen Kindern.
20:35Ich erwirtschafte das Geld.
20:40Ich versuche, dieses Land aus der Armut zu heben.
20:43Es zu verändern.
20:44Das ist es, was ich in Schloss Hof versuche.
20:47Und dafür wollt ihr Dankbarkeit?
20:53Ich will keine Dankbarkeit, Josef.
20:55Ich will...
20:57...nur Verständnis.
20:58Auch ich fahre auf den Spittelberg in die Bordelle.
21:06Ganz genau so, wie...
21:09...ihr es mir beigebracht habt.
21:13Nur lüge ich mir dabei nicht in die Tasche.
21:17Ich bin von mir selbst angewidert.
21:19Und Gott hat mich zu Recht bestraft.
21:25Nicht aber euch.
21:28Ist das nicht seltsam?
21:44Ich will einen Spiegel haben.
21:45Hier gibt es keinen.
21:47Dann bringt mir einen her!
21:50Ihr müsst an eure Gesundheit denken.
21:52Ich bin völlig entstellt.
21:54Was bringt mir da Gesundheit?
21:56Ihr hättet mich früher verheiraten müssen.
21:58Ganz ruhig, Kind.
21:59Ganz ruhig, komm.
22:04Beruhig dich.
22:04Du musst ein bisschen schlafen.
22:07Ganz ruhig.
22:08Elisabeth.
22:09Elisabeth.
22:10Kaunitz schreibt, Ferdinand von Sizilien verlange nach einer Ehefrau von perfekter Schönheit.
22:20Wenn Johanna nach ihrer Krankheit seinen Ansprüchen nicht genügt, dann...
22:23Und so etwas sagt dieser stinkende, rübennasige Mann.
22:27Soll er sich woanders eine Braut suchen?
22:28Nein.
22:31Nein, nein, wir müssen unsere Verbindung zu den Bourbonen weiterhin stärken.
22:37Wir könnten ihm Charlotte anbieten.
22:38Die findet ihn fürchterlich.
22:41Johanna hat ihr immer so leid getan.
22:43Jetzt verliert sie vielleicht ihre Schwester und bekommt den Hinterbliebenen zum Mann.
22:47Aber Franz, wir können doch unsere Entscheidung nicht davon abhängig machen, wer wem leid tut.
22:51Das Haus Habsburg ist...
22:52Sie kann eine Frau, die so liebevoll ist wie du, gleichzeitig so hart sein.
22:58Das habe ich noch nie verstanden.
23:05Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem Erbarmen.
23:10So stehe er dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes.
23:13Amen.
23:13Willst du die Beichte ablegen?
23:23Ja.
23:31Vergebt mir.
23:37Wir sind es, die dich um Vergebung bitten müssen.
23:43Mama.
24:13A.
24:15A.
24:16A.
24:17Sex.
24:47Franz.
24:54Sechs unserer Kinder liegen jetzt hier.
25:00Aber zehn weitere warten oben auf uns.
25:17Wenn ich noch ein Jahr in Innsbruck bleiben muss, sterbe ich vor Langeweile.
25:27Franz Stephan muss mir gestatten, nach Wien zurückzukehren.
25:32Aber dafür müsste er einen triftigen Grund haben.
25:36Wie wäre es mit... Angst vor einem Skandal?
25:42Du hast meine volle Aufmerksamkeit.
25:44Die Bastarde von Franz Stephan.
25:47Maria Theresia weiß von zweien, ich von sechs.
25:51Aber es könnte sogar noch mehr geben.
25:53Jugendliche Fehltritte?
25:54Wenn es doch nur die wären.
25:57Was ihr nicht sagt.
26:00Wenn wir sie nun dem Kaiserpaar zu Gesicht bringen würden, könnte das ein gewisses Ungemacht zwischen ihnen erzeugen.
26:07Einen Riss.
26:10Und durch die sich ergebende Lücke könnten wir beide zurück nach Wien schlüpfen.
26:16Mutter, Graf Kaunitz hat uns das neueste Porträt von Maria Ludovica von Spanien geschickt.
26:21Schaut nur, wie schön sie ist.
26:23Wahrhaftig, du heiratest eine echte Schönheit.
26:26Kann die Hochzeit nicht sofort stattfinden?
26:28Leopold, Geduld ist...
26:29Ist die Tugend der Könige.
26:32Allerdings, eine prächtige Hochzeit in Zeiten wie diesen würde uns alle etwas ablenken.
26:37Auch die Bevölkerung.
26:39Das ist wohl wahr.
26:40Die Hochzeit kann nicht in Wien stattfinden.
26:43Die Pocken kreisieren hier nach wie vor.
26:45Und in Mailand?
26:46Ich dachte eher an Schlosshof.
26:48Oder Innsbruck.
26:49Wozu sich solch eine weite Reise auferlegen?
26:52Gräfin Fritz hat mir einen Brief geschrieben, einen wunderschönen Brief. Sie hat sich entschuldigt.
26:56Jetzt fang bitte nicht damit an mir aufzuziehen, wofür sich diese Person alles entschuldigt hat.
27:00Sonst sind wir morgen früh noch hier.
27:03Außerdem haben mir die Berge noch nie gut getan.
27:06Also ich habe noch nie von irgendjemandem gehört, dem die Berge nicht gut getan haben.
27:10Wenn ich wieder irgendeine Lust am Leben bekommen will, dann brauche ich gute alte Freunde.
27:14Daran hindert dich niemand.
27:16Aber weißt du so genau, was deine guten alten Freunde vorhaben?
27:19Gut, die Hochzeit findet dann also in Innsbruck statt.
27:26Die Kinder nach hinten, kommt ihr bitte nach hinten, stellt euch bitte hier hinten hin, ja?
27:48Nein, nein, die Kinder müssen nach vorne.
27:50So, nebeneinander, die Hände so nach oben halten.
27:54Wie heißt du?
27:56Franz heißt ich.
27:57Nach deinem Vater, richtig?
27:58Mein Vater heißt Ferdinand.
28:00Ganz bestimmt. Zeremonienmeister?
28:02Ja.
28:03Ja.
28:04Ja.
28:09Schön da.
28:10Ja.
28:11So ist es.
28:13eine gute Vor션.
28:23Ja.
28:26Ja.
28:27Ja.
28:30Ja, ja, ja.
28:33Willkommen in Innsbruck, Majestät.
28:54Vielen Dank, mein Lieber.
29:03Gräfin, Graf, weißt du, was das für Farben sind, mein Bub?
29:15Das ist das Wappen des Kaisers Brand Stephan von Lothringen.
29:19Des Vaters von... des Vaters... des Vaters...
29:24Der Vater von euch allen, nicht wahr?
29:26Von allen Untertanen des Habsburger Reiches.
29:29Ist ein guter Bub.
29:32Bevor ihr aussteigt, wollte ich euch noch einmal danken, Vater.
29:38Wofür?
29:39Für die Toskana. Ich habe es dort von klein auf geliebt.
29:42Es ist solch ein großzügiges Hochzeitsgeschenk.
29:45Jetzt wird nicht rührselig.
29:48Es ist Zeit zu feiern.
29:51Ich bin gegen diese Schenkung.
29:53Die Toskana ist ein Teil der Habsburger Erblende.
29:57Es ist nicht gut, das Reich der Massen zu zerstückeln.
29:59Vater?
30:08Ist alles in Ordnung?
30:10Nichts ist in Ordnung.
30:12Vater?
30:18Kaiserliche Hoheit?
30:21Graf Kaunitz war nicht auf der Liste der Hochzeitsgäste.
30:25Auf eurer nicht, aber auf der hiesigen.
30:27Ohne meine Zustimmung.
30:29Mein Vater!
30:31Vater!
30:34Vater!
30:38Vater!
30:41Vater!
30:42Vater!
30:43Vater!
30:44Vater!
30:45Vater!
30:46Vater!
30:47Vater!
30:48Vater!
30:49Vater!
30:50Vater!
30:51Vater!
30:52Vater!
30:53Vater!
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30:59Vater!
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31:03Vater!
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31:05Vater!
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31:11Vater!
31:12Vater!
31:13Vater!
31:14Vater!
31:16Vater!
31:17Vater!
31:18Vater!
31:19!
31:20Vater!
31:21Vater!
31:22Vater!
31:23Vater!
31:24Vater!
31:25Vater!
31:26Wir haben uns hier versammelt, um den Gesamtbesitz Ihrer Majestät
31:53des Kaisers Franz I. Stephan zu überblicken und sein Testament zu eröffnen.
32:00Es handelt sich um Schuldscheine im Gesamtwert von 15 Millionen Gulden.
32:06Verzerrung?
32:08Seine Majestät hat sie zusammengekauft, um die Stabilität des Reiches zu gewährleisten.
32:13Wenn ich das richtig verstehe, hat er die gesamten Habsburger Länder gekauft.
32:16Nein, nur deren Schuldscheine hat er gekauft.
32:23Was machst du denn?
32:31Für Freiheit ist Land von Schulden.
32:34Eure Majestät, ihr dürft nichts übereilen.
32:36Verstehst du nicht? Das ist Geld, das die Staatskasse dir schuldet.
32:39Der Staat schuldet mir gar nichts.
32:42Ich werde mich um ihn kümmern, nicht ihm das Blut aussaugen.
32:46Öffnet das Testament.
32:47Wir, Franz I. Stephan, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.
33:03Überspringt das!
33:06Hiermit vermachen wir, unserem John Leopold, das Erbe von Anna Maria Medici.
33:11Nicht nur die Toskana.
33:16Auch das gesamte Erbe Medici.
33:19Das nenne ich Großzügigkeit.
33:22Weiter.
33:22Darüber hinaus investieren wir das restliche Geld in einen Fonds
33:27für das persönliche Wohl unserer Nachkommen und für künftige Generationen.
33:33Das Geld darf nicht für Angelegenheiten des Staates verwendet werden.
33:37Die Verwaltung des Fonds möge Adam Franz Kohler übernehmen.
33:43Ähm, hier sind detaillierte Anweisungen für den Umgang mit dem Fonds.
33:48Und das übrige Geld?
33:49In diesem Fonds befinden sich 50 Millionen Gulden.
34:00Das wird die Familie Habsburg-Lothringen für einige Jahrhunderte absichern.
34:05Brauche das Geld aber jetzt.
34:07Nach den Wünschen eures verstorbenen Vaters ist es dafür nicht gedacht.
34:14Was hinterlässt er mir?
34:16Wir vermachen unserem ältesten Sohn Josef den gesamten Inhalt dieses Tresors.
34:24Möge er mit diesem Besitz und dieser Information klug umgehen,
34:29zum Wohle des Reichs und zu seinem eigenen.
34:32Das hat ja wohl nicht so gut geklappt.
34:34Ich fürchte, du hast gerade den Großteil deines Besitzes verbrannt.
34:38Sieht so aus, als müsstest du dein Toskanaerbe mit mir teilen, Bruder.
34:41Nun, ich werde erst mal nach Florenz gehen und darüber nachdenken.
34:48Das ist ein Buffet.
34:50Wäre das dann alles?
34:51Ja, eure Majestät.
34:52Die Schatzkammern sind leer.
35:05Das waren sie immer.
35:07Wir haben keine Mittel, das Reich zu verwalten, die Armee zu besolden oder auch nur die Hofburg zu erheizen.
35:13Wir haben nichts.
35:14Dann beschaff die Mittel.
35:15Bist jetzt Mitregent.
35:16Lass dir was einfallen.
35:18Noch was?
35:19Du hast doch immer besser gewusst, was ich tun soll.
35:24Geht durch Wien, Verteilgeld.
35:26Ich war jung, ich wusste es nicht besser.
35:30Was sagen denn deine klugen Philosophen, Voltaire, Friedrich?
35:35Jetzt seid ihr ungerecht, Mutter.
35:37Ach, das findest du ungerecht.
35:40Ungerecht.
35:42Ist denn schon gerecht?
35:46Wer war denn jemals gerecht zu mir?
35:49So freundlich.
35:53Mein Franz.
35:55Mein Franz, der war lieb zu mir.
36:00Ihr meint zwei Sarkophage auf einem Sockel.
36:04Einen für Kaiser Franz Stephan und einen für euch?
36:06Nein, einer.
36:08Ich werde bei Franz Stephan liegen.
36:09Aber das ist äußerst ungewöhnlich.
36:15Kein Habsburger hat je zuvor so etwas.
36:18Dann werden wir die Ersten sein.
36:20So haben wir gelebt, so werden wir es auch nach dem Tode halten.
36:22Sei gut zu den Franzosen.
36:30So dass man sagen kann, ich hätte dem französischen Volk einen Engel geschickt.
36:33Die Hofburg wird mir fehlen.
36:36Was denn?
36:37Kaminen, denen man kein Feuer machen kann?
36:39Und der Geruch von Talg anstelle von Kerzenwachs?
36:43Du kannst meine übrigen Kleider haben.
36:45Du kannst sie dir ändern lassen.
36:47Ich will aber deine Kleider.
36:49Du kannst sie haben.
36:49Ich kann sie sowieso nicht tragen.
36:51Alle Bälle und Konzerte sind abgesagt.
36:52Ich werde dich vermissen, Mimi.
36:55Aber gar nichts wirst du vermissen.
36:58Ein ganz wundervolles Leben erwartet dich.
37:03Jetzt geh.
37:08Und lass dir ja nicht einfallen, wieder herzukommen.
37:22Tanz, sing, hab Spaß.
37:28Is, bedrink dich, bleib die Nacht wach.
37:30Bess auf dir einen Liebhaber.
37:31Sei niemandem gefällig.
37:32Nimm dir vom Leben, was du kannst.
37:33Mua!
37:52Weder ich noch dein Vater sind je.
38:23Ohne Beute von der Jagd nach Hause gekommen.
38:26Aber geh weg, damit ich sehe aus wie ein Bär.
38:28Vertreibt er ja die ganzen Vögel.
38:29Mama, ihr seid unverbesserlich.
38:32Was gibt's denn an mir zu verbessern?
38:36Was sagen denn die Ärzte?
38:38Gibt's schon was Neues?
38:40Offenbar hat der liebe Gott es nicht vor uns zu segnen.
38:43Die Ärzte sagen, es sei hoffnungslos.
38:47Wie unruhigt dich das sehr?
38:49Einen Thron gäbe es für das Kind ohnehin nicht zu erben.
38:51Also warum sich Sorgen?
38:55Stattdessen wollen Albert und ich eine Kunstsammlung einrichten.
38:59Hier in Wien.
39:00Wir haben schon einen Namen dafür.
39:02Albertina.
39:04Was für ein hübscher Name.
39:06Allerdings soll Marie-Antoinette guter Hoffnung sein, hab ich gehört.
39:10Ja.
39:11Das war aber auch wirklich harte Arbeit.
39:13Letztendlich musste dann Josef die Zeugung überwachen.
39:15Also jetzt treibt ihr doch Spaß mit mir.
39:17Wenn ich's dir sag.
39:18Es scheint, als hätte Ludwig nicht genau gewusst, was man im Ehebett so alles tut.
39:23Also er ist seinen ehelichen Pflichten nicht effizient nachgekommen.
39:27Josef hat ihm das dann erklärt.
39:29Ein habsburgischer Erzherzog auf einer Mission dem französischen König die Begattung zu erklären.
39:34Anscheinend habt ihr wirklich ganz Europa erobert.
39:39Majestät.
39:42Erlaubt ihr mir, euch nach Schlosshof begleiten zu dürfen?
39:45Warum?
39:46Habt ihr Angst vor dem, was ich in den Hof herausfinden könnte?
39:49Ich bin länger nicht dort gewesen.
39:50Sind die Konkurbine meines Vaters schon abgereist?
40:09Verzerrung, wer?
40:09Hier sind keine und hier waren auch die welche.
40:14Öffne er.
40:15Das ist nicht ungefährlich.
40:17Mir ist strengstens verboten worden.
40:18Ihr könnt ihn ruhig öffnen.
40:20Marianne.
40:36Ich dachte, Mutter hat dich ins Kloster geschickt.
40:39Nein, sie hat mir erlaubt, Vaters Arbeit hier fortzuführen.
40:50Was hat das alles zu bedeuten?
40:59Getrockneter Eiter aus Pockenpusteln.
41:02Wer einmal mit der Krankheit in Berührung gekommen ist, ist danach sein ganzes Leben lang sicher.
41:06Und hier dachte Vater über politische Fragen nach.
41:15Er wollte den Juden die Religionsausübung wieder gestatten.
41:19Kannst du dir vorstellen, wie Mutter darauf reagiert hätte?
41:21Ja, das habe ich schon ausprobiert.
41:27Aber Vater hat sich nie für Religion interessiert.
41:29Nein, aber für Freiheit.
41:33Und den Wohlstand seiner Untertanen.
41:36Diese Ideale waren ihm ein Anliegen.
41:39Waren es eigentlich immer, nicht wahr?
41:41Vater fuhren nach Schlosshof, um dann ungestört zu arbeiten.
41:51Er wollte wirklich etwas verändern.
41:54Ach, tatsächlich?
41:56Ja, aber das weißt du ja.
41:59Genauso wie du die Dokumente aus Vaters Büro kennst.
42:02War etwas Interessantes für dich dabei?
42:04Reformideen, die sehr dem ähneln, was ich in meinem Toleranzpotent schreibe.
42:14Du hast mir ja gar nicht zu.
42:18Doch.
42:20Wusstest du, dass unsere Ehe 29 Jahre gedauert hat?
42:2529 Jahre, 6 Monate und 6 Tage.
42:29Also insgesamt 335 Monate, 1540.
42:32Nein, ich hatte überhaupt keine Ahnung.
42:34Aber wusstest du, dass sie glücklich war?
42:38Ja.
42:40Jetzt schon.
42:50Taruka.
42:52Majestät.
42:55Was denkt ihr?
42:57Erinnert sich noch irgendjemand anderer an meinen Garten,
42:59oder bin ich die Einzige, die noch an ihn denkt?
43:02Majestät.
43:04Euer Gemahl war ein unvergesslicher Mann.
43:07Die Erinnerungen an ihn würden eine ganze Bibliothek füllen.
43:10Wie meint er das?
43:11Seine Majestät hatte die Gabe, das Leben in vollen Zügen zu genießen.
43:16Und wir alle haben ihn dafür geliebt.
43:18Aber schweigert doch.
43:18Ich werde seine Biografie schreiben.
43:24Der für jeden ganz klar ersichtlich werden wird, wie es zwischen uns stand.
43:27Es wird eine Geschichte von großer Liebe, Treue, gegenseitigem Verständnis und Toleranz.
43:32Ein anspruchsvolles Vorhaben.
43:40Ganz schön frech wird er.
43:41Es war Liebe auf den ersten Blick.
43:50Er will mich einfach nicht.
43:52Wir wussten beide bald, dass wir einander heiraten wollten, auch wenn es viele Opfer erfordern würde.
43:56Falls es zu dieser Hochzeit wieder erwarten kommen sollte, dann nur über meine Leiche.
44:00Es gab so viele Versuchungen.
44:05Aber wir blieben uns beide immer treu.
44:08Ich ihm und er mir.
44:11Seine Würde war mir stets von großer Wichtigkeit.
44:18Wir entschieden gemeinsam in Fragen des Reiches.
44:20Die Zeit durchlaucht, aber am geheimen Rat nimmt nur die Erzherzogin von Österreich teil.
44:24Ich bin ihr Gemahl.
44:27Wir haben nichts voreinander versteckt.
44:29Lieber gebe ich das Geld den jungen Damen, als dass ich mir von der Kirche einen Ablass kaufe.
44:33Da war kein Geheimnis zwischen uns.
44:39Was schaut er so?
44:43In meiner Erinnerung war das ehrlich gesagt ein wenig komplizierter.
44:50Niemand erinnert sich an komplizierte Geschichten, Taruka.
44:59Wieso nehmt ihr eure Arzneien nicht?
45:03Weil die da drüben stehen und ich herüben.
45:05Ich sage euch seit zwei Wochen, dass ihr Bettruhe braucht.
45:08Ihr habt eine Lungenentzündung.
45:10Ich leg mich sicher nicht ins Bett.
45:12Wieso nicht?
45:14Wenn ich mich jetzt ins Bett leg, dann sterbe ich am Ende noch.
45:16Ihr seid eine fürchterliche Patientin.
45:21Da ist mein lieber Franz Wittens Majestätsbeleidigung und ich kann euch dafür sofort erschießen lassen.
45:28Wenigstens hätte ich dann meine Ruhe vor euch.
45:29Ist das euer Ernst? Ihr könnt doch jetzt nicht gehen, Doktor.
45:41Ihre Lunge ist voller Wasser.
45:43Ich kann nichts mehr für Sie tun.
45:46Es tut mir leid.
45:47Sehr leid.
45:50Bereitet mich hier im Bett für die Nacht.
45:53Gibt's schon hier.
45:59Was machst du da?
46:20Solltest du nicht in deinem Arbeitszimmer sein?
46:24Es ist erst sechs Uhr.
46:26Eben.
46:29Die Arbeit kann auch etwas warten.
46:33Woran arbeitest du gerade?
46:39An einem Toleranzpatent.
46:44Warte, bis nach meinem Tod dann veröffentliche es.
46:51Dein Vater wäre stolz auf dich.
46:54Das bezweifle ich.
46:57Er hat dich sehr geliebt, Josef.
46:59Weißt du, als du klein warst, da haben wir so oft gestritten, weil ich viel zu streng mit dir war.
47:10Daran kann ich mich nicht erinnern.
47:12Nein.
47:20Mach dich an die Arbeit, mein Sohn.
47:24Schick mir Tarukka.
47:26Ich möchte die Details meiner Beisetzung mit ihm besprechen.
47:29Das ist doch nicht nötig.
47:31Die kannst du auch mir, Marianne oder Mimi erzählen.
47:34Ihr Bande würde das doch verhunzen.
47:36Ich habe mir da.
47:37Ja.
47:38Ich weiß.
47:39Ja.
47:40Ja.
48:07Majestät.
48:11Wisst ihr, was Friedrich über euch sagt?
48:26Nur auf einem einzigen Thron Europas sitzt ein wirklicher Mann.
48:31Und das ist Maria Theresia.
48:33Ich werde bald sterben.
48:35Ist ja so, ich habe gedacht, er wüsste immer über alle Gerüchte Bescheid, die so herumgehen.
48:46Dazu schweigt er.
48:48Wie auch immer.
48:53Ihr werdet die Verantwortung für die Organisation meiner Beisetzung übernehmen.
48:59Ich?
49:00Darf ich bitten, diese Ehre verweigern zu dürfen?
49:03Na, da hätte er schon vor mir sterben müssen, mein lieber Freund.
49:14Die Aufbauung soll im Stephansdom sein.
49:19Dort wird dann eine Requiemesse für meinen Franz stattfinden.
49:25Für Franz Stephan?
49:26Nicht für euch?
49:27Nein, nein.
49:28Für ihn.
49:29In der Messe sollen seine Leistungen erinnert werden.
49:34Auch der letzten Note setzt sich der Zug in Bewegung.
49:40wird dann ringen.
49:54Vorbei an der Hofburg.
50:11Bis sind zugekommen auf Bruch.
50:14Ihr werdet euch aus der Prozession lösen.
50:25Und dann das Tor der Kapazinerkunft klopfen.
50:34Wer begehrt Einlass?
50:38Maria Theresia.
50:41Erzherzogin von Österreich.
50:44Königin von Ungarn.
50:47Königin von Böhmen.
50:50Markgräfin von Mähren.
50:54Etc.
50:56Etc.
50:58Etc.
51:00Wir kennen Sie nicht.
51:09Und einer euch zum dritten Mal fragt.
51:11Wer begehrt Einlass?
51:14Dann werdet ihr antworten.
51:17Maria Theresia.
51:20Eine einfache Sünderin.
51:23Sie soll eintreten.
51:24Sünderin.
51:25Die füge Sünderin.
51:27Amen.
51:57Amen.
52:27Amen.
52:57Amen.
53:27Amen.
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