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  • 2 months ago
The young Maria Theresa has clear plans. But when she is suddenly destined to become heir to the throne, everything changes. Determined, she secretly continues her political education in order to be able to rule herself. Starring: Marie-Luise Stockinger (Season 1) Stefanie Reinsperger (Season 2), Ursula Strauss (Season 3)
Transcript
00:00Die Erzherzoginnen, bitte, erste Position und Haltung, Musik.
00:30Haltung.
00:34Wartet.
00:47Umdrehung.
00:50Haltet ein.
00:52Aufgestanden.
00:56Aufgestanden.
00:57Was hat ein erlauchtes Fräulein am Boden zu suchen?
01:00Ich kann nicht tanzen.
01:03Doch, könnt ihr.
01:04Was hat ein erlauchtes Fräulein am Boden zu suchen?
01:11Ja.
01:12Das war's.
01:42Das war's.
02:12Ihr werdet doch einmal herrschen und dann werde ich euch krönen.
02:16Aber Mädchen herrschen doch nicht, herrschen mit meinem Bruder.
02:19Ihr habt einen Bruder?
02:20Noch nicht, aber der liebe Gott wird ihn uns schicken.
02:24Ist doch so, sobald der Herrgott will, schickt er ihn uns, stimmt's, Pater?
02:27Ja?
02:32Also dann.
02:42Noch einmal, bitte.
02:43Danke, Majestät.
02:51Das solltet ihr nicht, eure Majestät.
02:54Das ist Medizin.
02:56Und ich bin eine musterhafte Patientin.
02:59Selbstverständlich, nur...
03:00Will der Kaiser nun einen männlichen Erbfolger oder nicht?
03:05Das solltet ihr nicht.
03:35Das solltet ihr nicht.
03:37Das solltet ihr nicht.
03:38Das solltet ihr nicht so, Herr.
03:40Das solltet ihr nicht.
03:42Das ist mir, das ist mir, das ist mir.
04:12Zeigt ihm die Bilder.
04:42Dr. Basson, was passiert denn so, dass es nicht Zeit bis morgen früh hat?
04:50Verzeiht euch, Lauch, ihr wolltet stets alle Neuigkeiten zu einem Herrn.
04:53Sagt nicht, die Kaiserin ist guter Hoffnung.
04:55Nein.
04:56Ja, also was dann?
04:58Ich fürchte, in diesem Fall ist jegliche Hoffnung verloren.
05:02Aber der Kaiser wohnt ja doch bei.
05:04Das schon, jedoch, ähm, ihre Leber ist.
05:09Was um alles in der Welt hat ein Thronfolger mit der Leber zu tun?
05:12Die Medizin, die mein Vorgänger ihrer Majestät verschrieben hat.
05:16Heilt gar nichts, ist bloß Alkohol, das weiß jeder.
05:19So ist es. Die Leber der Königin ist verhärtet.
05:22Und wenn man ihr gesegnetes Lebensalter von 41 Jahren dazu rechnet...
05:29Ohne männlichen Erben kommt Maria Theresia auf den Thron.
05:34Wir alle wissen aber, dass nicht sie, sondern ihr Gemahl regieren wird.
05:38Und das könnte, Gott bewahre, ein gewisser Herzog aus Lothringen sein.
05:41Unser Land braucht einen starken Herrscher.
05:43Wisst ihr, wie viele Soldaten dem König vom Preußen gehorchen?
05:4680.000.
05:48Dem Burschen aus Lothringen gehorcht nicht mal sein eigener Hosenstall, was man so hört.
05:52Glaubt ihr im Ernst, so einer kann uns gegen die Preußen und Osmanen beschützen?
05:57Wir brauchen einen habsburgischen Erben.
05:59Also, was ist euer Plan, Dr. Bassan?
06:02Die Wissenschaft vermag nicht alles durchlaucht. Ich bin nur ein Arzt.
06:09Leibarzt der Kaiserin.
06:13Was für ein Posten.
06:16Es wäre doch zu schade, ihn zu verlieren.
06:19Gewiss.
06:21Es hat mich viel gekostet, in diese Stellung zu gelangen.
06:23Dann seht zu und lasst euch etwas einfallen.
06:26Mit Verlaub.
06:27Ich denke, ihr solltet euch in dieser Sache an Pater Kampmüller wenden.
06:31Warum?
06:33Weil ihr ein Wunder fordert.
06:36Sie schläft. Schließt euch meinem Gebet an, Professor Spanagel.
06:40Damit sie Österreich einen Sohn schenkt, einen Thronfolger.
06:43Und was ist, wenn unsere Gebete nicht erhört werden?
06:50Denkt ihr nicht, wir sollten Maria Theresia aufs Regie und vorbereiten?
06:54Wollt ihr euch dem Willen Gottes widersetzen? Wie kann sie denn herrschen?
06:57Als Frau?
06:58Mein lieber Spanagel.
07:06Kaiserliche Hoheit.
07:09Ich habe euch einen weiteren Racine mitgebracht.
07:13Die Zerstreuung, nach der ihr verlangtet.
07:16Lieb von euch.
07:18Professor Spanagel und ich führten gerade eine Debatte.
07:21Der Professor meint, man sollte die Erziehung eurer Erstgeborenen vertiefen.
07:25Sei er nicht törig.
07:30Wozu soll denn all das viele Wissen gut sein?
07:34Wenn wir alles wüssten, würden wir das Leben nicht ertragen.
07:40Unwissen macht glücklich.
07:43Eben.
07:45Allein der Glaube macht selig.
07:48Marias Aufgabe ist es, den Erblanden Kinder zu schenken.
07:51Der Herr im Himmel steht an ihrer Seite.
07:59Ich freue mich schon auf den Hof.
08:01Wir werden uns mit den Hofdamen wieder prächtig unterhalten.
08:04Wir fahren nach Wien, um die Erzherzogin zu besuchen.
08:06Das Zeremoniell am Habsburger Hof ist ziemlich streng, mein Herr.
08:10Es ist nicht so wie in Prag.
08:12Hm. Schade.
08:13Maria Theresias Liebreiz soll nicht zu unterschätzen sein.
08:17Woran müsste man den Liebreiz einer Erzherzogin?
08:20An der Größe des Territoriums?
08:22Ja.
08:23Oder an der des Heeres?
08:24So kann ich mich ihm nicht zeigen.
08:35Tja.
08:37Das ist bei denen alle Mut.
08:44Französischer Stil.
08:45Das sieht man ja fast bis zum...
08:48Na eben, Anna.
08:50Genauso muss ein Dicote ausschauen.
08:54Halt mal.
09:02Maria!
09:03Anna!
09:05Seid ihr von allen guten Geistern verlassen?
09:07Was macht ihr da?
09:08Füchsen, damit schau ich aus wie eine Nonne.
09:17Die Tugenden einer jungen Dame sind Keuschheit und Bescheidenheit.
09:22Und ein südlich einwandfreies Gewand.
09:25Was soll das Theater? Zeit fürs Selbststudium.
09:26Wir sortieren Kleider aus. Almusen für die Armen.
09:28Was soll das Theater? Zeit fürs Selbststudium.
09:29Wir sortieren Kleider aus. Almusen für die Armen.
09:32Ihr lügt doch.
09:34Ihr begibt Euch jetzt in die Stadt?
09:37Schau es nicht.
09:39Was soll das Theater? Zeit fürs Selbststudium.
09:40Wir sortieren Kleider aus. Almusen für die Armen.
09:57Ir rügt doch.
09:58Doch. Ihr begibt euch jetzt in die Schlosskapelle. Und zwar beide.
10:03Wir werden gleich zu Abend essen.
10:06Die Mädchen fasten heute.
10:07Ich habe in euren Augen Kroketerie und Begierde gesehen.
10:29Es gibt Dinge, die die Kirche nicht duldet.
10:33Die bevorstehende Ankunft des Herzogs von Lothringen
10:35ist eine Probe eurer Treue zur heiligen Kirche und zu eurem Land.
10:42Vergesst das nicht, Maria.
10:53Wie ich sehe, hat es Kaiser Karl geschafft, sich ein neues Palais zu bauen
10:55in den paar Jahren, in denen ich nicht hier war?
10:57Das gehört nicht dem Kaiser. Das ist das Belvedere.
11:00Der Sommersitz des Eugen von Savoy.
11:03Soll das ein Scherz sein?
11:04Es ist prächtiger als die Hofburg.
11:07Prinz Eugen hat heutzutage so viel Einfluss, dass selbst der Kaiser ihn fürchtet.
11:11Und ich soll tatsächlich den Monsching spielen beim Festmahl des Kaisers?
11:14Eine Ehre. Es bedienen nur die bedeutendsten Adeligen.
11:18Eine uralte Tradition.
11:19Ein grandioser Unfug.
11:21Ihr bedient Maria Theresia höchstpersönlich.
11:23Ich hoffe nur, sie hat inzwischen tanzen gelernt.
11:28Seine Majestät, Karl VI., römisch-deutscher Kaiser, Erzherzog von Österreich,
11:36souverän der habsburgischen Erblande,
11:39König von Böhmen,
11:41König von Neapel,
11:43König von Sizilien,
11:45begrüßt seine versammelten Untertanen an der kaiserlichen Tafel,
11:48Speiset und trinket und lobet den Kaiser.
12:08Die Erzherzoginnen Maria Theresia und Maria Anna werden nun ein Singspiel aufführen.
12:14Untertitelung im Auftrag des ZDF,
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14:54Es scheint, als würden die lockeren französischen Sitten am österreichischen Hof nicht funktionieren.
15:03Vieles ist hier anders als im modernen Europa.
15:06Hier bestimmt in Triege den Ton, wie man hört.
15:10Ihr solltet jetzt vielleicht besser gehen.
15:13Wieso?
15:15Weil niemand mehr da ist, den ihr bedienen könnt.
15:24Ich habe so lange auf euch gewartet.
15:39Die ganze Zeit habe ich nur an euch gedacht.
15:42Ich dachte, dass ihr die ganze Zeit nur in Gebete versunken wart.
15:45Ich habe mir jede Nacht das Porträt von euch unter das Kopfkissen gelegt.
15:49Erinnert ihr euch?
15:51Ihr habt es mir zum 12. Geburtstag geschenkt.
15:54Aber an unseren Tanz in Prag nach dem Schlossgarten, da erinnert ihr euch schon noch, oder?
16:00Ich denke, mein Aufenthalt im Umkleidezimmer der Damen ist recht unschicklich.
16:04Habe ich was Falsches gesagt?
16:06Nein, das nicht, das nicht.
16:08Nur sollten wir nicht warten, bis uns das Protokoll eine Begegnung ermöglicht.
16:11Ich möchte euch aber heute noch sehen.
16:13Heute Abend, oder? Oder morgen?
16:14Marie!
16:16Was ist denn hier los? Um ihm ist weh.
16:17Der Franz hilft ihr nur beim Umkleiden.
16:19Um Christi, wie ihn kommt.
16:21Wenigstens ihr solltet Verstand genug haben, Hohreit.
16:23Wenn sie ihn schon euretwegen verloren hat.
16:35Bitte geht.
16:36Sie haben sich heimlich getroffen.
16:54Maria und der Lothringer.
16:57Und deshalb seid ihr so außer Atem, Iwabi?
16:59Ich bin besorgt, dass wenn der Herrgott meine Gebete nicht erhört, dieser Herzog der nächste Regent wird.
17:05Nein, das wird er nicht.
17:07Wird er nicht?
17:09Nein.
17:13Habt ihr etwa schon einen anderen Beutekamm für Maria?
17:19Gut.
17:21Jetzt sprecht doch. Wen?
17:23Einen, der uns garantiert, dass es keinen Krieg mit Preußen geben wird.
17:26Niemals.
17:28Niemals.
17:33Nein.
17:36Ihr wisst, es heißt, dass Kronprinz Friedrich im Bett Männern den Vorzug geben soll.
17:45Es gibt Schlimmere für ihn.
17:48Er ist Protestant.
17:49Ihr seid ein treuer Diener des Reiches, Ralli.
17:54Ja, schon.
17:56Nur, äh...
17:57Dann betet schon mal, dass der Protestant zustimmt.
18:00Kurier!
18:07Zu Händen des preußischen Botschafters.
18:08Morgen!
18:18Ah!
18:19Was hat mein Singvögelchen denn gestern angestellt?
18:22Nix.
18:23Wieso?
18:25Da wird dem Hof aber was anderes gezwitschert.
18:28Der Franzl war bei ihr.
18:30Mhm.
18:30Hm?
18:32Wir lieben uns.
18:35Ach Gott, Kind.
18:38Wen interessiert die Liebe?
18:41Bratwerbung ist Politik.
18:43Papa, ich werde ihn doch heiraten.
18:45Oder?
18:46Ist doch ausgemacht.
18:48Mach du dir um die Zukunft keine Sorgen.
18:50Das ist meine Aufgabe.
18:52Es wird schon gut gehen.
18:53Das ist meine Aufgabe.
19:23Der Harzog im blauen Gewand, nicht durchlassen.
19:46Ja, aber was ist? Lasst mich durch. Seine Majestät hat noch mehr verlangt.
20:16Bei so einer ungestimmen Tochter muss Eure Majestät ja schlaflose Nächte haben.
20:28Die Heirat wird sie ruhiger machen.
20:30Da stimme ich Majestät völlig zu Wort.
20:32Wir werden uns auf die Suche nach einem Bräutigam für Maria Theresia machen.
20:37Ich habe bereits gewählt.
20:38Ach ja?
20:39Beginnt mit dem Lothriger zu verhandeln.
20:42Wir haben sie ja eh seit der Kindheit versprochen.
20:46Bei allem Respekt, Majestät, aber haltet ihr Franz Stephan nicht für einen zu schwachen Ehemann?
20:55Genau das will ich.
20:58Mein Schwiegersohn soll meinem Sohn nicht konkurrieren, wenn ich ihm den Thron übergebe.
21:01Ach, da fällt mir ein Stein vom Herz.
21:05Ich wusste, es ist nur Tratsch.
21:09Was für ein Tratsch?
21:11Ach, nichts. Nichts. Dummes Geschwätz.
21:13Eure Hoher sagen ja selbst immer. Ein Gerücht ist dazu da, um ignoriert zu werden.
21:21Zuerst muss ich das Gerücht kennen, um es ignorieren zu können.
21:25Also, was für ein Tratsch?
21:28Auf den Gängen des Hofes wird getuschelt, dass es gar keinen männlichen Thronfolger mehr geben wird.
21:39Dummes Geschwätz, wie gesagt.
21:43Wer sagt das?
21:48Der Leibarzt der Kaiserin.
21:49Bringt mir den Doktor.
21:59Sofort.
22:02Wie kann er es wagen, so etwas zu behaupten?
22:05Ist da Gott?
22:06Wenn er sich über den Allmächtigen selbst stellen, nur Gott allein entscheidet, ob er mir einen Sohn schenken will.
22:12Also, warum verbreitet er solche Lügen?
22:17Die Medizin, die mein Vorgänger der Kaiserin verordnet hat, ist hochprozentig.
22:22Ja, weiter?
22:24Sie hat die Konstitution der Kaiserin bedauerlicherweise sehr geschwächt.
22:29Dann mach er was.
22:33Geh mir eine andere Medizin. Lass es jetzt zur Ader. Was weiß ich.
22:36Er ist der Arzt. Wofür hab ich ihn?
22:38Ich fürchte, Majestät, auch ein Aderlass wird nicht mehr helfen.
22:48Die Kaiserin Majestät ist...
22:51ist zu alt.
22:56Ich bedauere zutiefst, Majestät.
23:06Los.
23:08Macht euch keine Sorgen, Majestät.
23:25Wir finden für Maria Theresia einen Gemahl, der herrschen wird, als wäre ihr euer eigener Sohn.
23:30Ich hab meiner Tochter versprochen, dass sie den Fahnen zeigert hat.
23:37Ich weiß.
23:40Aber wir müssen uns der Lage anpassen.
23:45Der Lothringer auf dem Thron wäre doch bloß ein lahmes Hirschkälbchen, das die Raubtiere anlockt.
23:51Die Preußen, die Ungarn, die Osmanen, sie würden uns alle in Stücke reißen.
23:54Es würde das Herz brechen.
23:57Besser das Herz als das Genick.
24:00Ihr wisst selbst, Majestät, was das Schicksal von Herrscherinnen besiegter Länder ist.
24:06Ich fürchte, es gibt keinen Raum für Kompromisse mehr, aber...
24:09Aber ich verspreche euch, dass ich, wenn ihr mir Vertrauen schenkt, all meine Kräfte einsetzen werde,
24:18euch einen Schwiegersohn zu finden, der sowohl eure Tochter beschützt, als auch das ganze Reich.
24:22Mein Gemahl.
24:40Ich hab eigentlich mit euch gerechnet.
24:45Soll ich aufs Lager?
24:50Lasst die Bilder hier.
24:52Na los.
25:02Raus.
25:22Darf ich euch?
25:32Darf ich euch um einen Tanz bitten?
25:56Ohne Musik?
25:57Hört ihr sie nicht?
25:58Da drinnen.
26:25Herzog!
26:26Es ist erforderlich, dass ihr euch anderen Verpflichtungen widmet.
26:36Mit Verlaub, Majestät.
26:38Was auf der Welt könnte wichtiger sein als ein Tanz mit ihrer Hoheit?
26:43Die Vorbereitung für eure Abreise.
26:45Der Herzog kann sein Land nicht so lange alleine lassen.
26:53Eure kaiserliche Majestät.
27:02Eure hohe Hoheit.
27:07Papa?
27:07Papa?
27:07Nichts jetzt.
27:08Kein Wort.
27:16Nichts jetzt.
27:17Nichts jetzt.
27:17Kein Wort.
27:18Kein Wort.
27:18Marschall von Grumkow ist aus Preußen.
27:19Marschall von Grumkow ist aus Preußen eingetroffen.
27:49Danke. Lasst uns allein.
27:52Durchlaucht.
27:53Freund, er bringt Neuigkeiten, hoffentlich Gute.
27:56Friedrich Wilhelm zeigt sich sehr begeistert.
27:58Wenn es gelingt, den Plan zu vollenden, wird er euch reichlich belohnen, glaubt mir.
28:03Und ich gebe offen zu, auch mich.
28:06Ach, wisst ihr, in meinem Alter braucht man nicht mehr so viel.
28:10Ich bin zufrieden, wenn ich weiß, dass das Reich in Sicherheit ist.
28:13Ihr meint, ihr müsstet die Interessen des Reiches über eure eigenen stellen?
28:16Ich fange an, mich ernsthaft um euch zu sorgen.
28:19Ach, lassen wir das.
28:21Sagt mir lieber, wie steht eigentlich der Prinz zu dieser Ehe?
28:26Er ist entzückt.
28:28Nehme ich mal an.
28:30Mit einem Wort, er weiß nichts davon.
28:34Früher oder später wird ihm sein Vater diese frohe Botschaft schon mitteilen.
28:37Ein Gläschen Tokaja?
28:38Die österreichischen Erblande und Preußen.
28:46Auf diese Vereinigung trinken wir.
28:51Man stelle sich vor, die Russen, Engländer und Franzosen verlören mit einem Schlag an Einfluss.
28:56Würden zu Nebendarstellern in einem neu geordneten Europa.
28:59Ehe ich allerdings in Verhandlungen trete über eine Vermählung von Prinz Friedrich mit Maria Theresia,
29:09sollte ich mir sicher sein können, dass ich auch erfolgreich sein werde.
29:13Schätzt ihr meinen Einfluss so gering?
29:16Die Erzherzogin legt angeblich einen gewissen Hochmut an den Tag.
29:21Das ist jedenfalls das, was man hört.
29:23Maria Theresia ist dem Kaiser, der Kirche und dem Reich treuergebend.
29:27Selbstverständlich.
29:32Einzner Friedrich Wilhelm blamiert sich nicht gern.
29:35Sollte der Plan missglücken, wird uns seine Rache hart teifen.
29:43Und er weiß davon.
29:45Du kletterst aus dem Fenster.
29:47Unten im Hof wartet eine Kutsche und der Franz wird dann zu dir steigen.
29:50Na, danke.
29:52Bett für mich.
29:52Ich habe euch gewarnt.
29:56Das Auge Gottes sieht alles.
30:15Steigt ein, Herzog.
30:16Es zieht.
30:17Überrascht?
30:32Eigentlich nicht.
30:34Ich will ganz offen zu euch sein.
30:36Ich habe andere Interessen als der Kaiser.
30:43Ihm geht es um den ewigen Ruhm der Habsburger.
30:47Mir geht es um Österreich.
30:51Ich würde sogar dem Tartarenfürsten die Krone geben,
30:54wenn er mir garantierte, dass die nächsten 50 Jahre niemand dieses Land anrührt.
30:58Versteht ihr?
30:59Solche Worte könnten euch leicht als Landesverrat ausgelegt werden durchlaucht.
31:02Ihr würdet mich nicht verraten.
31:06Ihr seid ein guter Junge.
31:09Und ihr seid verliebt.
31:10Ein Fehler, mein Freund.
31:12Nicht euer einziger, aber im Moment euer größter.
31:16Ihr wisst nichts über mich.
31:17Ihr würdet einmal ein hervorragender Ehemann und Vater sein.
31:24Und dazu noch ein ausgezeichneter Haushälter.
31:28Aber ein großer Krieger wird niemals aus euch.
31:31Dazu fehlt euch das Durchsetzungsvermögen.
31:34Kein Grund, mir nicht Maria Theresias Hand zu geben.
31:36Das kann ich leider nicht, mein Freund.
31:38Aber in ein, zwei Jahren
31:39gebe ich euch ihre Schwester Anna zur Frau.
31:45Wie bitte?
31:46Was ist daran so schwer zu verstehen?
31:49Durch diese Ehe bekommt ihr die Möglichkeit,
31:51Maria Theresia zu sehen, wann immer ihr wollt.
31:54Ihr müsstet euch nicht mehr in den Umkleidezimmern der Damen verstecken.
31:58Euer Vater wäre begeistert,
31:59wenn ihr mit einer Habsburger Prinzessin nach Hause kämt.
32:02Egal, ob sie jetzt Maria Theresia oder Anna heißt.
32:06Und mit der Liebe könntet ihr es halten, wie ihr wollt.
32:09Aber die Resi...
32:10Wenn ihr sie wirklich liebt,
32:15mein Freund,
32:19dann wünscht ihr einen Mann,
32:20der es nicht zulässt,
32:21dass ihr Land ausgeblendet wird.
32:23Hinter meinem Rücken.
32:33Gegen das Protokoll.
32:35Entschuldigt, eure kaiserliche Majestät.
32:36Du wirst zum Ehegarten nehmen,
32:38wen wir für dich auswählen.
32:41Franz Steffen von Lothringen
32:43kriegt Anna zur Frau.
32:44Das wird er nicht machen.
32:49Er hat bereits eingewilligt.
33:05Franz, das ist nicht wahr.
33:06Das kannst du doch nicht wollen.
33:08Was wir wollen, spielt doch hier keine Rolle.
33:10Wir sind Figuren in einem Spiel.
33:12Verstehst du das nicht?
33:14Na komm, Kinderl.
33:18Wir sehen.
33:20In ein paar Jahren ist das alles vergessen.
33:23Es ist doch nur ein Mann.
33:24Nach einer Zeit ist es ganz gleich,
33:26neben wie man aufwacht.
33:27Man gewöhnt sich an alles.
33:28Franz und ich, wir gehören zusammen.
33:30Er ist mehr vorbestimmt.
33:31Darum begreift er das keiner.
33:32Maria?
33:34Du bist zu hochmütig.
33:36Manche Dinge muss man einfach akzeptieren.
33:39Ich nehme ihn oder keinen.
33:44Ich votiere für den Spanier, Don Carlos.
33:47Damit machen wir uns England zum Feind.
33:49Eine gute Wahl wäre doch der sächsische Prinz.
33:52Er würde noch in Windeln auf dem Thron sitzen.
33:54Und außerdem kommt Sachsen mit ebenso leeren Taschen wie Lothringen.
33:58Keine gute Wahl.
33:58Diese Allianz würde uns finanziell auspflanzen.
34:01Merke ich doch.
34:05Und ihr Prinz?
34:06Ihr schweigt?
34:08Es gibt genau drei Möglichkeiten, eure Majestät.
34:11Und wenn die Erlauchtenherren sich wieder beruhigt haben,
34:14werden sie zur gleichen Ansicht kommen.
34:17Kontenance, wenn ich bitten darf.
34:19Wir hören.
34:23Der spanische Thronfolger.
34:26Zu jung.
34:28Der Wittelsbacher Kurfürst.
34:31Man hört, er ist altersschwach.
34:33Bedenkt er so dem Reich doch noch einige männliche Erben schicken.
34:37Keine gute Wahl.
34:38Wer ist schon frei von Fehlern, lieber Graf?
34:42Ein Greis und ein Kind.
34:45Etwas Besseres habt ihr nicht?
34:47Prinz Friedrich, der Erbe des preußischen Throns.
34:50Ein Protestant.
34:52Ist nicht der Zeitpunkt für Scherze, Prinz.
34:54Preußen führt bereits Verhandlungen mit Braunschweig, Wolfen, Büttel.
34:57Die sind ausgesetzt.
34:58Frankreich und England würden das niemals tun.
35:01Ein Bündnis mit Preußen bedeutet eines.
35:04Krieg.
35:08Ja.
35:09Aber mit Prinz Friedrich können wir ihn gewinnen.
35:22Meine Medizin.
35:24Nichts als Gesöff.
35:25Eure kaiserliche Hoheit.
35:34Der Hofkompositeur ist fertig.
35:36Das wirst du bis Sonntag einstudieren.
35:49Zu Ehren der preußischen Delegation.
35:53Es gibt da einen ernsthaften Heiratskandidaten.
35:57Prinz Friedrich von Preußen.
35:58Der Berliner Hof hat bestätigt, dass er sich für dich interessiert.
36:02Ich mich aber nicht für ihn.
36:03Sollte das der Wille des Herrn sein, dass du wirklich meine Nachfolge antrittst,
36:08dann muss jemand am Thron sitzen, der sich dort halten kann.
36:11Sollte das der Wille des Herrn sein, dann wird er mir die Kraft geben,
36:13so fest am Thron zu sitzen, wie ihr es tut.
36:15Ja?
36:16Dann kannst du mir sicher sagen, wie viel Steuern wir jährlich einnehmen.
36:19Oder wie viel Mann unsere Armee misst.
36:21Die Ministri werden sie mir schon sagen.
36:22Die Ministri.
36:24Wie steht der Kurfürst von Bayern zu den Erblanten?
36:26Welche Ansprüche stellt Frankreich?
36:28Hast du eine Antwort?
36:29Sie soll doch nur heiraten, nicht in den Krieg ziehen.
36:35Eben, sie soll heiraten, und zwar den Preußen.
36:38Und ihr einen Sohn gebären, bevor es euch ein nichtsnutziges weibert, wie ihr es seid.
36:43Klärm die Noten!
36:46Ich möchte, dass du eine gute Figur machst.
36:48Ich möchte, dass du eine gute Figur machst.
37:18Bravissima, eure königliche Hoheit.
37:23Man stelle sich jetzt noch eine Flöte vor.
37:25Was wäre das für ein herrliches Duett?
37:28Kronprinz Friedrich soll ja ein wahrer Meister auf seiner Flöte sein.
37:31Seine Majestät Friedrich Wilhelm hingegen hat wenig Sinn für Musik, hört man.
37:38Er soll den Kronprinz wegen des Flötenspiels gezüchtigt haben.
37:40Der Prinz hatte heimlich geübt.
37:44Es war eine gerechte Strafe.
37:46Eigenartig.
37:48Wie grausam Eltern zu den eigenen Kindern sein können, nicht?
37:51Wenn es zu ihrem Wohlergehen ist.
37:53Was heißt, der Kronprinz wollte vor so viel Wohlergehen nach England fliehen?
37:58Ich weiß nicht, was er meint.
38:00Danach soll Friedrich Wilhelm den besten Freund des Kronprinzen haben köpfen lassen.
38:04Und Friedrich musste der Hinrichtung beiwohnen an eine wahrhaft gerechte Strafe, nicht wahr?
38:11Maria Theresia.
38:13Hoheit, ihr mischt euch in die Angelegenheiten eines fremden Herrscherhauses ein.
38:17Nach eurer Meinung soll es mir bald nicht mehr fremd sein.
38:21Doch solche Grausamkeiten werden mir immer fremd bleiben.
38:23Wollt ihr mich wirklich an so einen barbarischen Hof vermählen?
38:28Schweig jetzt.
38:30Verzeiht, Marshal.
38:33Ist das eure offizielle Haltung zum preußischen Königshof?
38:36Nein, natürlich nicht.
38:37Doch, das könnt ihr gern berichten.
38:42Das ist meine Haltung.
38:53Euch ist der Zutritt zu den Räumen des Kaisers nicht gestattet.
39:14Ihr seid aufgefordert zu gehen, Hoheit.
39:20Ich muss mit ihm sprechen.
39:21Dazu sieht seine Majestät keinen Anlass gegeben.
39:23Ich bin seine Tochter, ich habe das Recht.
39:25Oh nein, dieses Recht hast du verspielt.
39:28Du hast den Gesandten beleidigt,
39:30hast dem Lothringer schöne Augen gemacht
39:32und gespuckt auf Preußens Friedrich.
39:35In ein paar Wochen war es das ganz Europa.
39:38Du bist so nichts Nütze.
39:40Mutter, ich...
39:41Niemand wird dich noch heiraten.
39:45Du bist unnütz.
39:47Genauso wie ich.
39:51Ich bin bereit, Buße zu tun, um meine Strafe anzunehmen.
40:02Aber ein Leben ohne Franz...
40:05das kann ich nicht.
40:08Wie selbstsüchtig von euch, Hoheit.
40:10Ihr denkt nur an euch, wo es um den Frieden in ganz Europa geht.
40:14Wir sollen doch Anna den Frieden sichern.
40:15Eure Schwester ist die Zweitgeborene.
40:19Wenn ihr allerdings hier den Platz freimachen würdet...
40:23Rät ihr mir zum Freitod?
40:25Gott im Himmel, nein.
40:28Aber ihr könntet euer Leben, eure Liebe ganz dem Schöpfer widmen.
40:33Geht ins Kloster und macht eurer Schwester den Weg frei.
40:35Das Reich braucht nun mal eine starke Hand.
40:40Und die hat der Herzog von Lothringen nicht.
40:43Was auch immer man sonst über ihn denkt.
40:46Warum kann ich nicht die Starke sein?
40:48Weil ihr noch ein Kind seid.
40:50Schlimmer noch eine Frau.
40:54Seht euch an.
40:57Sieht so ein Herrscher aus.
40:59Wenn ihr eurem Reich dienen wollt, dann geht ins Kloster.
41:02Ich muss euch warnen.
41:18Nach Meinung der Jesuiten ziemt es sich nicht,
41:21dass eine Frau sich mit der Theorie des Herrschens befasst.
41:24Nach Meinung der Jesuiten ziemt es sich für eine Frau nur zu beten,
41:26zu gebären und dem Mann zu dienen.
41:29Nehmt die Warnung ernst, Hoheit.
41:30Wenn man solche Bücher bei euch findet,
41:33wird man euch der Kitzerei bezichtigen.
41:34Und Ihnen Spannnagel, der es mir gegeben hat.
41:38Ich bin schon alt.
41:40Aber ihr bedenkt gut, was ihr riskieren wollt.
41:44Womit fangen wir an?
41:49Die größten Machthaber der Geschichte.
41:52Eine Pflichtlektüre für jeden Herrscher.
41:55Wie lange dauert es, bis er mir alles beigebracht hat?
41:57Die Grundlagen? Ein Jahr.
41:59Eher zwei.
42:00Er hat drei Monate.
42:06Frankreich wollte Stanislav Leszczynski auf dem polnischen Thron sehen
42:10und provozierte so den Krieg mit dem Heiligen Römischen Reich.
42:13Denn der Kandidat seiner Majestät, eures kaiserlichen Vaters,
42:17war der Kurfürst von Sachsen,
42:18der nun als August III. die Regentschaft inne hat.
42:21So soll es gut sein, dass ich das alles weiß.
42:23Hoheit, Machiavelli sagt,
42:28ein guter Herrscher muss Wissen sammeln und es rücksichtslos einsetzen.
42:33Ein guter Herrscher sollte barmherzig sein, nicht rücksichtslos.
42:35Der Prinz Eugend von Savoyan ist ein großer Bewunderer Machiavellis.
42:40Nach seinem Vorbild kauft er seine Freunde.
42:43Und die nicht käuflich sind, erachtet er als Feinde.
42:45Und er, Spannagel, wundert er auch Machiavelli?
42:48Dann sollte er wie der, es lehrt, eigennützig sein und sich nicht in Gefahr bringen.
42:53Hoheit, wenn ich euch zu einer wahren Herrscherin erziehen kann,
42:57dann bekommt mein nichtiges Leben einen Sinn.
43:01Seht ihr, wie eigennützig das ist?
43:02Lutschinski traf sich als Vertreter der Litauischen Konföderation
43:08mit dem schwedischen König, der ihm die Krone zusicherte.
43:11Gut.
43:12Im Jahr 1713 schloss England zusammen mit den Bündnispartnern Habsburgs
43:19in Utrecht Frieden mit Frankreich.
43:21Dadurch wurde Philipp von Anjou als Nachfolger auf dem spanischen Thron bestätigt.
43:27Ich bin so froh, dass ich dumm bleiben darf.
43:29Anna, du bist die glückliche Dame, die ich kenne.
43:33Ich hab dich lieb.
43:36So sagt man aber nicht.
43:37Es ging, das Protokoll.
43:39Die Zeremonialprotokolle bilden die Grundlage für das Hofzeremonial.
43:43Mit dem Raststatt der Frieden wurde der spanische Erbfolgekrieg 1716 beendet.
43:491714.
43:501714.
43:51Als Kompensation für den spanischen Thron fielen an Österreich die spanischen Niederlande,
43:57Sardinien, die Herzogtümer Mailand und Mantua,
44:01die Lombardei.
44:03Und was noch?
44:06Florenz.
44:07Das Königreich Neapel.
44:10Wie wollt ihr herrschen, wenn ihr nicht einmal wisst, über was?
44:13Es ist doch so schrecklich vieles.
44:15Ja, es ist viel.
44:18Euer Reich.
44:20Fahrt fort.
44:22Die kaiserlichen Truppen standen im Krieg 1716.
44:25Bis?
44:261718.
44:27Weiter.
44:27Unter der Führung von Prinz Eugen von Savoyen, der sie siegreich gegen die Osmanen ins Feld führte.
44:32Maria.
44:45Maria.
44:46Maria.
44:56Was macht ihr hier?
44:57Ein Präsent für seine Majestät, meinen Vater.
45:02Wir sticken eine Jagdszene genauso, wie es ihm gefällt.
45:06Vielleicht kann das ja sein Herz erwärmen.
45:08Ich rate euch gut, widersetzt euch nicht.
45:18Sonst müsstet ihr am Ende dann doch noch gegen Rönnwillen ins Kloster gehen.
45:27Kommt.
45:29Lass uns fortfahren.
45:30Ich kann nicht mehr.
45:32In diesem Moment verhandelt seine Majestät euer Vater mit den ungarischen Gesandten.
45:37Ungarn ist sich der misslichen Lage Habsburgs bewusst geworden und hat nun selbst Lust auf den Thron bekommen.
45:44Aber die Ungarn haben doch zugesichert, eine weibliche Thronfolge anzuerkennen.
45:47Richtig.
45:50Und das Dokument heißt wie?
45:52Pragmatische Sanktion.
45:53Also, rufen wir sie uns ins Gedächtnis.
45:57Einschließlich der Signatare.
45:59Articuli.
46:02Dominorum relatorum.
46:04Baronum.
46:05Magnatum.
46:06Et nobilium.
46:07Hört gut zu, Horat.
46:10Kötterunque.
46:12Statum.
46:12Et ordinum.
46:13Regni.
46:14Hungarie.
46:15Majestät, es ist euch doch sicherlich bekannt, dass der Paragraf über die Erbfolge eurer Tochter
46:20hineingeschmuggelt wurde in die pragmatische Sanktion.
46:23Wollt ihr sagen, der ungarische Gesandte hat ein Dokument unterzeichnet, ohne es vorher gelesen zu haben?
46:28Wollt ihr das wirklich einem Landsmann unterstellen?
46:31Graf.
46:32Wir brauchen die Herrschaft einer starken männlichen Hand.
46:35Ohne eine solche werden die separatistischen Kräfte in Ungarn immer mächtiger.
46:39Starke Worte.
46:40Das Land wird seine männlichen Thronfolge bekommen.
46:49Die Kaiserin bereitet sich auf eine Pilgerreise zur heiligen Mutter Gottes vor.
46:55Eure Hoheit, gestattet, dass ich mein Kompliment zum Ausdruck bringe.
47:14Bitte.
47:15Was sind das für Texte?
47:25Gedichte.
47:29Ich möchte sie lesen.
47:30Und ihr seid wer?
47:32Eure Namen muss ich wohl überhört haben, als ihr euch vorgestellt habt.
47:35Dann hört gut zu.
47:37Esther Hasi Nikolaus.
47:40Direkter Abkomme eines bedeutenden ungarischen Adelsgeschlechts.
47:42Ein Rat.
47:44Bemüht euch mehr zu sein als irgendjemandes Nachkömmling.
48:02Interessante Lektüre?
48:03Gedichte.
48:07Nur Gedichte.
48:20Habt ihr nicht etwas verloren?
48:24Danke.
48:26Wir lieben es für dich von euch.
48:29Was will er denn?
48:30Eure Gesellschaft in der Orangerie, aber ohne die Begleitung dieser schrecklichen Hofdame,
48:36die euch bewacht.
48:37Das ist aber unschicklich.
48:38Und dies hier?
48:40Ist schicklich?
48:44Schicklich, ja.
48:45Das langweilige Konversation in der Orangerie.
48:48Gehen wir.
48:49Hey.
48:49Maria Theresia bereitet sich also nicht auf den Thron vor, behauptet ihr?
49:03Bei aller Wertschätzung für die Prinzessin, aber diese Vorstellung ist grotesk.
49:07Ach ja?
49:09Und weshalb hat sie dann Dokumente über die Zusammensetzung des ungarischen Parlaments in ihre Gemächer getragen?
49:14Unsere Töchter gehen in der Bibliothek ihren Handarbeiten nach.
49:21Und sie repetieren dabei Bibeltexte.
49:24Schaut nach, wenn ihr es nicht glauben wollt.
49:25Nikolaus, was soll das?
49:28Was erlaubt euch so, mit der Kaiserin zu sprechen?
49:36Wenn ich mich irren sollte, entschuldige ich mich demütigst bei Ihrer Majestät.
49:41Ich kann es empfehlen.
50:11Ich kann das erklären.
50:41Ich kann es empfehlen.
50:50Das war's für heute.
51:20Das war's für heute.
51:50Das war's für heute.
52:20Das war's für heute.
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