00:12Die Kawasaki Ninja H2 meldet sich für 2027 mit überarbeiteter Technik zurück. Ihr Markenzeichen
00:20bleibt der Kompressor. Doch unter der Verkleidung verändert sich deutlich mehr als nur das Detail.
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00:32Technik direkt aus der vielseitigen Welt der Mobilität. Kawasaki hat den aufgeladenen Motor
00:38umfassend angefasst. Verdichterrad und Ansaugsystem wurden neu konstruiert. Außerdem erhielten Kolben,
00:45Zylinderkopf, Zylinder, Kurbelwelle und Nockenwellen eine Überarbeitung oder Neukonstruktion. Neue
00:52Drosselklappengehäuse und angepasste Getriebeübersetzungen ergänzen das Paket. Damit
00:57soll die H2 besonders im mittleren Drehzahlbereich kräftiger anschieben, ohne ihren charakteristischen
01:03Leistungsschub bei hohen Drehzahlen einzubüßen. Mit zusätzlicher Unterstützung durch Ram Air
01:09erreicht die Neuauflage 209 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 135 Newtonmeter und liegt
01:17bei 8500 Umdrehungen pro Minute an. Diese Eckdaten versprechen reichlich Nachdruck. Ob die veränderte
01:25Abstimmung auch beim Beschleunigen aus Kurven spürbare Vorteile bringt, muss allerdings erst
01:30ein ausführlicher Fahrtest zuverlässig klären. Zur neuen Motorcharakteristik trägt auch die
01:36Abgasanlage bei. Angepasste Rohrdurchmesser, ein veränderter Vorschalldämpfer und ein kompakterer
01:42Endschalldämpfer sollen Gewicht sparen und den Durchzug unterstützen. Besonders im unteren und
01:48mittleren Drehzahlbereich soll sich die Konstruktion positiv bemerkbar machen. Kawasaki verbindet die
01:54Überarbeitung somit mit konkreten Zielen für Leistungsentfaltung und Gewicht des Motorrads.
02:01Vorne kommen erstmals bei einer Kawasaki Brembo Hypur Bremssättel zum Einsatz. Sie sollen leicht
02:07bauen und Bremsbefehle präzise sowie gleichmäßig umsetzen. Der bekannte Gitterrohrrahmen bleibt
02:13erhalten. Eine KÜB AOS-2-Gabel übernimmt die Vorderradführung. Hinten arbeitet ein Öhlins
02:19TTX 36 Federbein. Zusätzlich gehört ein elektronischer Öhlins Lenkungsdämpfer bei beiden Straßenvarianten
02:27zur serienmäßigen Ausstattung. Im Cockpit stehen zwei unterschiedliche Ansichten bereit. Eine Gestaltung
02:33greift die Form der Luftkanäle auf, die andere stellt die Kompressoraufladung stärker heraus.
02:38Hinzu kommen Anzeigen für Schräglage und Fahrzeuglage, deren Gestaltung sich an der Luftfahrt
02:44orientiert. Das traditionsreiche Kawasaki Rivermark verweist weiterhin auf den besonderen technischen
02:50Anspruch dieser außergewöhnlichen Baureihe. Auch elektronisch bekommt die H2 Feinschliff. Kawasaki
02:58überarbeitet Traktionskontrolle und Launch Control. Kurvenmanagement, intelligentes
03:03Antiblockiersystem, Quickshifter und eine regelbare Motorbremswirkung ergänzen die Ausstattung. Ein
03:10elektronischer Tempomat ist ebenfalls vorhanden. Über die Rideology App lässt sich ein Smartphone
03:15verbinden. Die straßenzugelassene Maschine trägt die Lackierung Mirror Coated Spark Black und wiegt
03:21fahrbereit 238 Kilogramm. Neben der Standardausführung kehrt die limitierte Ninja H2 Carbon zurück. Ihr
03:30wesentlicher Unterschied liegt in der oberen Verkleidung aus leichtem, hochfestem Kohlenstofffaser
03:35verstärktem Kunststoff. Eine konkrete Gewichtsersparnis wird bislang nicht genannt. Oberhalb dieser
03:42Straßenmodelle bleibt die ausschließlich für Rennstrecken bestimmte Ninja H2R mit mehr als 300 PS,
03:49die nur auf Kundenbestellung entsteht. In Deutschland kostet die H2 inklusive Überführung
03:55knapp über 33.000 Euro, die Carbon rund 36.400 Euro. Die Auslieferung beginnt im April 2027 bzw. Oktober
04:062026. Für die H2R werden knapp 58.600 Euro fällig. Erste Exemplare folgen im Frühjahr 2027.
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