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  • vor 2 Tagen

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:09Musik
00:52Du, Kapiñan?
00:54Ja, Mari?
00:55Liegt das jetzt an der Farbe, oder wieso schaut der so aus, wie wenn der gar nicht gestrichen wäre?
01:00Na, das liegt wohl eher daran, dass er gar nicht gestrichen ist.
01:02Ach so. Ich meine nur, weil du gestern gesagt hast, du tätst einen ganz, ganz bestimmten Streifen.
01:08Ja, das habe ich ja ganz, ganz bestimmt vorgehabt, aber dann ist irgendwas dazwischengekommen.
01:12Ja, richtig. Du hast ja bis nachts um halb zwei ins Rosenbräu müssen.
01:15Ich mache es heute. Jetzt gleich, wenn ich es dienstlich ist, dazwischenkomme.
01:19Das ist mir wurscht wann. Heute Abend kommt eine Delegation unserer Partnerstadt hier auf den Hof.
01:24Und da möchte ich, dass es nicht ausschaut wie in der Bronx. Verstanden?
01:26Jawohl, Schwesterherz. Selbstverständlich kannst du dich auf mich verlassen.
01:45Morgen, Herr Mohr.
01:46Morgen.
01:50Ja, kein Leichenwagen?
01:52Nein. Es scheint sich um eine Entführung zu handeln.
01:56Wo steckt der Hofer?
01:57Der ist noch nicht da. Der sagt, er muss noch seinen Hühnerstall anstreichen.
02:02Das nicht sein Ernst, oder?
02:04Ich frage mir einmal nach.
02:09Ja, mich lieb.
02:09Hallo.
02:10Ja, servus, Ebenz.
02:12Äh, bist du schon fertig?
02:14Ist es in Ordnung? Kann ich mit dir reden?
02:15Ja, ist alles in Ordnung.
02:16Gut, danke, Frau Kollegin.
02:19Also, Frau Kogge.
02:23Sie haben gesagt, dass Sie frühzeitig von dieser Benefizveranstaltung gegangen sind.
02:28Ja.
02:29Mir war nicht so gut. Ich wollte mich hinlegen.
02:31Also, ich glaube, ich glaube, das war so, ja, so gegen halb elf.
02:36Da bin ich hier zu Hause angekommen, ja, das kommt hin, so gegen halb elf.
02:40Und eigentlich war ja alles ganz normal.
02:44Also, ich kam vor dem Haus an, das Licht brannte im Flur, ich ging rein, ich rief, Bernd, also das
02:52ist mein Mann, Bernd, hallo Bernd, ich bin da.
02:55Aber er hat nicht geantwortet.
02:56Ja, und die Tür war hier zu, dann habe ich die Wohnzimmertür aufgemacht und plötzlich habe ich da einen, einen
03:04Maskierten gesehen.
03:06Da war ein Maskierter und der hat meinen Mann bedroht mit einer Waffe. So hat er ihn bedroht, so.
03:13Entschuldigung.
03:14Und ich stand dann ungefähr hier, ja, und ich habe noch gesagt, was machen Sie da?
03:21Und mein Mann, der hat mich so ängstlich angeschaut, der hat sich überhaupt nicht getraut, was zu sagen.
03:27Und was wollte der Maskierte?
03:29Ja, das weiß ich nicht, er hat es ja nicht gesagt.
03:31Also, er hat dann nur gedeutet, so, ich zeige Ihnen das mal.
03:35Er hat ungefähr so, schauen Sie mal, so.
03:38Er wollte, dass mein Mann mir diese Handschellen anlegt.
03:41Und, äh, das hat mein Mann dann auch gemacht. Ich zeige Ihnen das mal.
03:44Bitte nicht, bitte nicht.
03:45Ach so, Entschuldigung.
03:47Also, äh, auf diesem Stuhl, ja, so war ich. So, so.
03:53Und dann, nachdem er mich gefesselt hatte, dann ist der Maskierte mit meinem Mann, also mit Bernd, weggegangen.
03:58Das heißt, dass Sie also die ganze Nacht an den Stuhl gefesselt waren?
04:01Ja. Ja, bis heute Morgen. Und dann kam ja zum Glück der Gärtner und hat mich dann gerettet.
04:09Ich sage Ihnen, das war eine schlimme Nacht. Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass Sie
04:14da sind.
04:15Darf ich Ihnen ein Wasser einbieten?
04:18Nein, danke.
04:23Herr Mohr. Herr Mohr, bitte.
04:25Nein, äh, ich wollte nur geschwindet.
04:27Bitte.
04:30Bitte.
04:36Wofür brauchen Sie das?
04:37Die Abhöranlage ist an Ihr Telefon angeschlossen.
04:40Ah, ja.
04:40Sie müssen davon ausgehen, dass jemand entführt wurde, um Lösegeld zu erpressen.
04:44Ich nehme an, dass er als Jubilier über ein gewisses Vermögen verfügt.
04:47Wahrscheinlich.
04:49Also, ja, ich, ich kümmere mich nicht um die Finanzen.
04:56Vermutlich werden die Entführenden in den nächsten Tagen anrufen, also ich würde Sie bitten, nur ans Telefon zu gehen,
05:00wenn ein Beamter dabei ist, ja.
05:02Ja.
05:03Tja, ansonsten bleibt uns erstmal nichts als abzuwarfen.
05:10Schöne Fotos.
05:13Das, das sind alles meine Patenkinder.
05:16Ich selbst war auch schon mal in Afrika.
05:19Und ein paar von denen kenne ich sogar persönlich.
05:22Das sind so liebe und so freundliche Kinder, das können Sie sich gar nicht vorstellen.
05:27Das ist mein ganzer Stolz.
05:53Also, unsere Erfahrung hat bisher nichts erbracht.
05:59Tja, wer immer das war, er versteht sein Handwerk.
06:01Der Täter hat quasi keinerlei Spuren hinterlassen.
06:05Finden Sie das nicht seltsam?
06:07Noch mehr.
06:09Der Herr Hofer ist übrigens schon unterwegs.
06:11Wie, mit dem Traktor?
06:12Hoffentlich schafft er das besonnenen Untergang.
06:17Frau Stockl, wie geht's Ihnen?
06:21Moin.
06:22Oh.
06:23Ah, ja, verstehe.
06:24Du, Mutti, ich kann jetzt nicht.
06:27Ich bin gerade am ermitteln.
06:29Herr Moor?
06:30Wir können die Fahndung einstellen.
06:31Der Herr Kocker ist in seinem Juwelierladen aufgetaucht.
06:33Na, Gott sei Dank.
06:35Leider lebt er nicht mehr.
06:39Gut, fahren Sie schon mal vor und sagen Sie Herrn Hofer Bescheid.
06:41Ich werde mich um Frau Kocker kümmern.
06:45Ach, und Herr Moor, Sie können auch die Telefonüberwachung beenden.
06:48Der Entführeranruf hat sich ja erledigt.
06:50Quasi.
06:52Au!
07:01Guten Morgen.
07:02Morgen.
07:04Ist die Frau Dr. Kleiner Bonetta?
07:05Nein, die kommt gleich.
07:07Aber wir müssen eigentlich heute Morgen.
07:08Was ist mit ihm passiert?
07:11Herr Kocker,
07:13so wie es aussieht,
07:14er hat Täter ihn gezwungen, den Safe zu öffnen.
07:15Dann hat er sich wohl gewehrt und ist erschossen worden.
07:18Das heißt, der Täter hat den armen Herrn Kocker zu Hause geschnappt
07:22und ist mit ihm und dem Schlüssel zum Jubilierladen.
07:24Ja, und bis auf die Schüsse ist auch noch alles glatt gelaufen.
07:27Ich glaube sogar,
07:29der Täter hat gewusst, dass Frau Kocker gestern auch ein Haus war.
07:32Guten Morgen, Herr.
07:33Morgen.
07:34Guten Morgen.
07:34Wollen Sie mir bei der Obduktion assistieren,
07:36oder warum haben Sie einen Kegel an, Herr Hofer?
07:38Achso.
07:40Nein, ich bin direkt von den Malarbeiten weggeholt worden.
07:44Können Sie schon was sagen?
07:46Ziemlich eindeutig.
07:48Eine von drei Kugeln hat das Herz getroffen.
07:50Hier, die drei Einschusslöcher.
07:54Todeszeitpunkt zwischen 22 Uhr und Mitternacht.
07:57Komisch, dass da niemand was gehört hat.
07:59Dabei ist es in Rosenheim um die Zeit ziemlich still.
08:02Wem sagen Sie das?
08:09Halb, stopp!
08:11Schaut sie mal her.
08:13Das hat die Spurensicherung gefunden in dem Laden.
08:15Ertauscher hier.
08:16Ein Ohrring im Juwelierladen.
08:19Dieser Ohrring ist unter einem Sideboard gefunden worden.
08:22Nehmen Sie auf.
08:23Das ist doch auffällig, sogar in den Juwelierladen.
08:25Oder vielleicht nicht.
08:27Ja, ja, schon.
08:28Danke.
08:30Gerne.
08:37So, dann auf, Herr Stochler.
08:40Herrschaft, können Sie nicht anklopfen?
08:42Nein, das wäre nicht gut.
08:44Eine gewisse innere Anspannung.
08:46Die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter.
08:48Und anklopft habe ich ja noch nie.
08:49Eine gewisse innere Anspannung.
08:51Habe ich übrigens auch bei Ihrer Schwester gespürt.
08:53Sie hat gerade angerufen und gefragt, was mit dem Hühnerstall ist.
08:55Haben Sie ihn immer noch nicht gestrichen?
08:57Wenn Sie ihn wegen jedem Mord aus der Arbeit reißen.
09:02Entschuldigung, mein Name ist Kaufmann.
09:03Ich soll mich hier melden?
09:05Ah, Frau Kaufmann.
09:06Geht es Ihnen besser?
09:06Ja, danke.
09:07Schön.
09:07Das ist mein Kollege, Herr Rufa.
09:09Grüß Gott.
09:09Grüß Gott.
09:10Kommst doch gleich mit, bitte, ja?
09:11Ah, übrigens, die Frau Kogge ist auch schon auf dem Weg.
09:13Wenn die kommt, soll es warten.
09:17Bitte warten.
09:20Frau Kaufmann, wie lange arbeiten Sie jetzt eigentlich schon für Herrn Kogge?
09:24Seit acht Jahren.
09:26Mein Gott, was für ein Ende.
09:28Das hätte mir genauso gehen können.
09:30Hätte es doch, oder?
09:31Nur theoretisch.
09:32Machen Sie sich doch mal keine Sorgen.
09:34Schauen Sie mal.
09:35Kennen Sie den Ohrring?
09:42Nein, der ist nicht von uns.
09:44Das können Sie sofort sagen.
09:45Ja, das ist nicht der Stil unseres Hauses.
09:49Frau Kogge, wir haben im Geschäft Ihres Mannes diesen Ohrring gefunden.
09:52Kennen Sie den?
09:55Nein.
09:57Vielleicht hat ihn der Täter verloren.
09:59Oder die Täterin.
10:01Sind Sie sicher, dass es nur ein Täter war?
10:04Naja, ich habe nur einen gesehen.
10:06Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass da noch jemand war.
10:09Ich meine, das ging ja auch wahnsinnig schnell.
10:11Vielleicht war ja noch jemand vor dem Haus.
10:14Ich meine, ja, ich meine, ich hätte auch ein Auto gesehen.
10:19Können Sie den Wagen beschreiben?
10:20Nein, es war ja dunkel.
10:22Außerdem kenne ich mich mit Autos nicht aus.
10:25Ist Ihnen in letzter Zeit jemand aufgefallen, der Ihr Haus beobachtet hat?
10:28Oder den Jubilierladen?
10:33Aber jetzt, wo Sie es sagen, ja.
10:35Ja, ein paar Mal habe ich einen Mann in unserer Straße gesehen,
10:38den ich vorher noch nie gesehen hatte.
10:41Wie sah der Mann aus?
10:42Ja, mittelgroß.
10:47Also, das tut mir jetzt leid, aber ich habe ihn ja nur von der Fahne gesehen.
11:10Was machen wir jetzt?
11:14Jetzt lassen wir erst mal Grasdämpfe Sachen erwachsen und dann sind wir weiter.
11:26Nutzt hiermit vier Buchstaben.
11:33Wenn ich euch kurz stören dürfte, Michi, ich hätte Arbeit für dich.
11:38Gerne, Kurvini.
11:40Ich habe zwar alle Hände voll zu tun, aber Hauptsache, du hast Zeit und kannst deinen Hühnerstall anmalen.
11:45Frau Stolkel, Sie mit Ihrer Geschwätzigkeit werden schon langsam zum Sicherheitsrisiko.
11:51Und da brauchen Sie gar nicht zu schauen, gell?
11:54Und du klapperst alle Jubiliere in der Gegend ab und fragst nach, wer den Orin gemacht hat und an wen
12:01er verkauft worden ist.
12:02Also jetzt auf einmal.
12:03Und vor allem hat das niemanden interessiert.
12:05Michi, Abflug.
12:12Ich versuche gerade ein Profil zu erstellen.
12:15Es sind bestimmt keine Amateure.
12:16Ich glaube, ich befrage mal das Bundeszentralregister.
12:18Das können Sie sich sparen.
12:20Vor ein paar Jahren gab es hier mal eine Reihe ähnliche Überfälle.
12:23Hauptsächlich auf Jubiliere, ganz nach dem gleichen Muster.
12:25Die haben die Leute nachts zu Hause überfallen und dann gezwungen, im Geschäft den Safe aufzusperren.
12:31Na, das ist doch mal was.
12:33Schön, dass Ihnen das schon nach zwei Stunden einfällt.
12:35Falsch.
12:36Ich habe es Ihnen halt erst nach zwei Stunden gesagt.
12:39Danke, Herr.
12:42Alles Gott.
12:44Wie läuft's?
12:45Wir kommen gut voran.
12:48Sie wissen, Kocke war einer der renommiertesten Juweliere in Oberbayern.
12:53Das war äußerst exquisiter Schmuck.
12:55Ich glaube, er hat sogar Designpreise gewonnen.
12:58Und Sie schließen daraus?
12:59Der Täter war Experte.
13:01Das war kein Zufall, dass Kocke überfallen wurde.
13:04Hat seine Frau was gesehen?
13:06Wenig verwirrt, Boris.
13:09Ja.
13:10Eine Seele von Mensch.
13:13Aber leider etwas unbedarft.
13:16Sie hat immer diese Fotos von Ihren Kindern dabei.
13:18Die haben Sie wahrscheinlich schon gesehen.
13:19Ja, diese Patenkinder in Afrika.
13:22Ja.
13:22Genau.
13:23Gut, ich muss zum Landrat.
13:28Gab's ja nicht vor ein paar Jahren so ähnliche Überfälle?
13:31Hab ich das richtig in Erinnerung?
13:32Ja, haben Sie.
13:32Aber wir sind schon dran.
13:34Gut.
13:34Wäre schön, wenn ich heute Abend Ergebnisse auf meinem Schreibtisch hätte.
13:42Ich glaube, ich brauche jetzt auch erst mal einen Kaffee.
13:53Okay.
13:53Und?
13:55Was und?
13:56Ist okay?
13:56Der ist enkoffeiniert.
13:58Das schmeckt man nicht, oder?
13:59Ich bin Wirkungstrinker.
14:00Bring mir sofort einen einständigen Kaffee.
14:14Bringen Sie auch was, Herr Hofer?
14:15Oh ja, doch.
14:16Ein Hafer-Kaffee, bitte.
14:18Ich schätze, Hafer gibt es hier nicht.
14:19Wann holt er das?
14:21Mit was für einem Aroma?
14:22Vanille?
14:23Oder Indian Summer?
14:24Den Geschmack haben wir neu.
14:25Ich glaube, ich kriege doch nichts, danke.
14:27Probieren Sie ruhig mal die Vanille.
14:29Na, das ist grüßend.
14:32Frau Stockl, haben Sie es gefunden?
14:35Konrad Rottmann, die Überfälle damals.
14:37Ja, danke.
14:37Und wo ist der jetzt?
14:38Und wo ist der jetzt?
14:40Mhm.
14:42Augenblick.
14:43Vor zwei Wochen aus der Haft entlassen bei seinem Bruder in Kielersfelden.
14:47Danke, Frau Stockl.
14:49Ich weiß, wo Kielersfelden liegt, Frau Stockl.
14:52Wiederschauen.
14:52Danke.
14:55Das weiß ich.
14:56Marie, was gibt es?
14:59Nein, das geht jetzt nicht.
15:01Nein?
15:02Auf keinen Fall.
15:07Na gut.
15:08Okay.
15:09Bis gleich.
15:12Ich muss noch mal kurz nach Haus.
15:14Die Höhner?
15:15Der Stall.
15:38Scheiße, das ist ein Bulle.
15:39Das sieht ja ein Blinder.
15:40Hey, ganz ruhig, das kriegen wir schon.
15:42Na ja.
15:44Bleib hier.
15:51Hallo?
15:54Ja, bitte?
15:56Lind, Kripo Rosenheim.
15:57Sie sind Herr...
15:58Rottmann.
15:59Walter Rottmann.
16:00Ist Ihr Bruder Konrad da?
16:02Nein, im Augenblick nicht.
16:07Darf ich reinkommen?
16:07Ich würde Ihnen gerne ein paar Fragen stellen.
16:09Wenn es sein muss.
16:10Ja, das wäre ein bisschen gemütlicher, nicht wahr?
16:16Nett haben Sie es hier.
16:19Sagen Sie, wo finde ich denn Ihren Bruder?
16:23Keine Ahnung.
16:24Hat nicht gesagt, wohin geht.
16:25Tut mir leid.
16:29Wollen Sie was trinken?
16:31Nein, danke.
16:36Wissen Sie vielleicht, wo Ihr Bruder letzte Nacht war?
16:42Er war hier.
16:43Wir haben es da im Fernsehen gesehen.
16:45Ah ja, verstehe.
16:47Darf ich?
16:54Ferngesehen.
17:02Und wer war das?
17:15Ja, Konrad Rottmann.
17:16Zur Fahndung ausschreiben.
17:18Ach so, und dann brauche ich noch zwei Leute,
17:19die das Haus der Rottmanns observieren, ja?
17:21Ja, Herr Lentensrecht.
17:22Gut, danke, Herr Mohr.
17:23Übrigens, noch etwas.
17:24Ja?
17:25Ich habe herausgefunden,
17:27welcher Juwelier den Ohrring gemacht hat.
17:29Jetzt sagen Sie bloß noch,
17:30erinnert sich, wem er ihn verkauft hat.
17:32Ja, selbstverständlich.
17:33Er hat den Ohrring
17:35einem Herrn Müller verkauft.
17:37Und der hat ihn seiner damaligen Freundin geschenkt,
17:39einer Frau Sissi Maßmann.
17:42Die zwei sind schon seit Weihnachten 2003 auseinander,
17:45aber sie sind immer gute Freunde geblieben.
17:48Also, ich muss zugeben,
17:50es hat gewisse Vorteile,
17:51wenn man auf dem Land ermittelt.
17:52Gut, dann bringen Sie die Dame bitte aufs Kommissariat
17:54und sagen Sie dem Herrn Hofer Bescheid, ja?
17:57Ja, ist recht, Herr Lentensrecht.
17:59Herr Michi, das ist jetzt gerade blöd.
18:01Ich kann jetzt sehr schlecht weg.
18:03Ich bin jetzt quasi unabkömmlich.
18:06Aber weißt du was?
18:07Bring doch die Dame einfach zu mir auf den Hof,
18:10weil...
18:10weil Sie auf dem Weg von Kiefersfelden ja eh praktisch am Hof vorbeikommen,
18:16sagt der Herr Hofer.
18:17Und das wäre ja kein Umweg, mein da.
18:20Das kommt überhaupt nicht in Frage,
18:21nur weil er seinen Hühnerstall streichen muss.
18:23Das habe ich nicht gesagt.
18:25Nein, ich mag Herrn Hofer, wirklich sehr gern.
18:27Nein, Herr Lindh, bitte.
18:28Wenn Sie das mit dem Herrn Hofer direkt ausdiskutieren,
18:31dann fahre ich jetzt nämlich ins Büro,
18:33wo die Dame arbeitet
18:34und Sie sagen mir dann,
18:35wo ich die Dame hinbringen soll,
18:38wenn Sie das mit dem Herrn Hofer geklärt haben.
18:44Herr Lindh,
18:46es liegt doch eh auf dem Weg.
18:48Aber wenn der Stall nicht fertig wird,
18:49dann reden Sie mit meiner Schwester, gell?
18:51Also bis gleich.
18:57Ich weiß nicht, wie der Ohrring da hinkommt.
18:59Ich muss ihn wohl verloren haben.
19:02Dazu müssten Sie aber in dem Jubilägeschäft gewesen sein.
19:05Ja, und?
19:06Dann war ich wohl gestern in dem Geschäft.
19:08Tagsüber.
19:09Was heißt wohl?
19:11Wannst du denn was damit?
19:12Ich war da.
19:14Irgendwann am Nachmittag.
19:15Im Geschäft.
19:19Nun, wir haben den Ohrring
19:20aber nicht im Verkaufsraum gefunden,
19:21sondern im Hinterzimmer, wo der Safe steht.
19:24Ja, stimmt.
19:26Ja, ja, stimmt.
19:28Es war keiner im Laden.
19:30Dann habe ich kurz nach hinten geschaut,
19:31ob da jemand ist.
19:32Dabei muss ich ihn wohl verloren haben.
19:34Ah ja, und Sie spazieren
19:35immer so bei fremden Leuten ein und aus.
19:41Was haben Sie gestern Nacht gemacht, Frau Maßmann?
19:43So zwischen zehn und Mitternacht?
19:46Ich war zu Hause.
19:48Ich habe gelesen.
19:49Allein?
19:50Ja.
19:52Ja.
19:52Leider.
19:54Leider.
19:56Ja, das war's dann, Frau Maßmann.
19:58Danke.
19:59Gut.
20:08Dann war doch jedes Wort gelogen.
20:10Ja, dermaßen.
20:11Das Gutzifix wäre von der Wand gefallen.
20:13Wir meinen es hätten.
20:15Ja, ich muss mich wieder
20:16an meinen Hinnerstall kümmern.
20:17Na, ich glaube, das muss warten.
20:18Wir haben noch eine Verabredung mit Frau Kocke.
20:20Ich habe meinen Stall.
20:23Schwierig.
20:26Das ist richtig schwierig.
20:28Ich meine, ja.
20:31Es könnte der Mann sein,
20:32der unser Haus beobachtet hat.
20:35Aber sicher bin ich mir nicht.
20:37Ich möchte niemanden Falschen verdächtigen.
20:39Ja, ein sehr altes Foto.
20:41Und persönlich vorführen
20:43können wir den Herrn ja leider nicht.
20:45Gut.
20:46Danke, Frau Kocke.
20:47Bitte.
20:50Bitteschauen.
20:51Ach so, äh, noch was.
20:53Kennen Sie eine Frau Maßmann?
20:54Ist es sie Maßmann?
20:55Nein, kenne ich nicht.
20:57Wiedersehen.
20:58Wiedersehen, schön.
21:02Hm.
21:03Was machen wir jetzt mit Frau Maßmann?
21:05Ich meine, sie war am Tatort.
21:07Vielleicht ist sie ja wirklich
21:07in die Geschichte verwickelt.
21:09Auf jeden Fall brauchen wir
21:10ein paar Hintergrundinformationen
21:11über die Dame.
21:13Mal schauen, ob der Luhmeier was weiß.
21:16Servus, Bernd.
21:17Ich bin's, der Robinian.
21:18Du pass mal auf, äh,
21:22Herrschaft.
21:23Da kann doch ich nichts dafür,
21:25wenn dein Bruder
21:25so dumm zum Bild hat,
21:26ist und sich der Wischel lässt.
21:28Nein, da kann ich gar nichts machen.
21:30Ja.
21:31Du, ähm,
21:33Bernd,
21:33ich, ich müsste aber
21:34trotzdem was wissen.
21:36Warte mal auf.
21:37Kennst du eine gewisse
21:37süße Maßmann?
21:42Verstoppen, Sie gehen schon?
21:43Ja, Feierabend.
21:45Noch nicht ganz.
21:46Also, bis ich draußen
21:46bei der Tür bin,
21:47ist genau fünf E.
21:48Wenn man ein normales Tempo nimmt,
21:50sogar über 60.
21:53Einzeltag, Frau Stockl,
21:54hat sich jemand gemeldet
21:55wegen dem Schmuck?
21:56Nein, gestohlener Schmuck
21:57ist keiner angeboten worden,
21:59Aber ich muss jetzt
21:59schönen Abend noch.
22:01Bis recht.
22:02Feierler geht schon?
22:03Na ja.
22:03Sie hat gesagt,
22:04es ist Feierabend.
22:05Meister ist auch
22:06mal die Farbe ausgegangen,
22:07außerdem heute jene
22:07bei dem Regen.
22:09Du hast bloß Glück,
22:10dass sich die Delegation
22:11auf morgen verschoben hat.
22:13Und, wenn morgen
22:14nicht der ganze Hünder
22:15gestrichen ist,
22:16dann haben wir zwei
22:16eine Krise.
22:17Das ist mir wurscht,
22:18ich kann den Stall
22:18wo streichen,
22:19wenn es zum Regen aufhört.
22:20Und lass mal hinten los.
22:24Ohne Tränen,
22:25mach's einfach.
22:33Vincent, komm mal her.
22:38Du kannst dir auch mal
22:39nützlich machen.
22:40Siehst du den Hünderstall?
22:42Bei dem Wetter
22:43hebt du hin einmal die Farbe.
22:45Erst wenn es zum Regen
22:46aufhört.
22:47Da hast du Geld.
22:49Ja, und wie teuer
22:50darf die Farbe sein?
22:51Das ist mir wurscht.
22:52Das ist ein Pauschalpreis,
22:53Farbe inklusive.
22:55Kannst du machen,
22:55wie du möchtest?
22:56Aber...
22:57Nicht reden.
22:57Mach's einfach.
22:58Ja, und wie du willst.
23:05Ja.
23:06Hm.
23:09Ach.
23:19Rogge?
23:23Das habe ich jetzt nicht verstanden
23:27Was wollen Sie von mir?
23:29Wieso wollen Sie Geld von mir? Wie kommen Sie dazu?
23:32Ich kenne Sie überhaupt nicht und ich will Sie auch nicht kennenlernen
23:50Ja Michi?
23:51Morgen Corrine
23:53Ich bin der Michi
23:56Ich wollte nur sagen, der flüchtige Rottmann ist bei dir in der Gegend gesüchtet worden
24:00Kollegen sind schon unterwegs
24:02Das werdet ihr wohl schaffen, dass ihr den ohne mich fand
24:05Außer die Behälter, Herr Lindh
24:07Wenn der da auftragen sollte, der Rottmann ist ja quasi schon verhaftet
24:12Hallo?
24:14Ich wollte es Ihnen nicht gesagt haben, sonst würde ich bedeppern
24:26Ganz ruhig, ganz ruhig
24:27Erinnern Sie sich noch an mich?
24:29Freilich, Herr Rottmann
24:32Konrad Rottmann
24:32Wie lange ist das her?
24:33Vor neun Jahren hat es mich verhaftet
24:35Aber Sie haben immer einen ganz vernünftigen Eindruck auf mich gemacht
24:37Schön, wenn man in guter Erinnerung bleibt
24:40Wie kann ich Ihnen helfen?
24:42Ich war das nicht mit dem Kogge
24:44Das wollte ich Ihnen nur sagen
24:45Suchen Sie verdammt nochmal nach dem richtigen Täter, ja?
24:48Jetzt beruhigen Sie sich
24:49Jetzt gehen wir erst einmal aufs Kommissariat
24:51Und dort erzählen Sie uns Ihre Geschichte
24:54Nein, nein, nein, nein, nein, so läuft das nicht
24:56Ich wollte Ihnen das nur sagen
24:57Damit Sie nicht mehr nach mir fahren, wissen Sie?
24:59Das bringt nämlich nichts
25:00Seien Sie auf mit dem Schmarrn
25:02Gegen Sie liegt der Haftbefehl vor
25:05Sie sind vorläufig festgenommen
25:06Und jetzt legst Sie die Gabel weg
25:08Ja, leck mich
25:10Herrschaft, bleiben Sie halt da
25:12So, ein Schmarrn
25:17Ja, Michi
25:20Folgendes
25:23Habe ich es nicht gesagt
25:24Wollen wir nichts glauben
25:30Habe ich das richtig verstanden?
25:32Der Mann ist bei Ihnen auf dem Hof
25:33Drei Meter von Ihnen weg
25:34Und Sie lassen ihn laufen?
25:36Das hat Ihnen der Mann erzählt, ne?
25:39So ein Waschweib
25:40Stimmt also
25:40Nein, ich habe eigentlich volle Kaffeetas in der Hand gehabt
25:43Und einen Kuchen
25:44Haben Sie schon mal Ihre Verhaftung durchgeführt?
25:46Mit dem Kaffee in der Hand?
25:47Nein, ich pflege bei Verhaftung normalerweise eine Dienstpistole in der Hand
25:50Das hat Ihnen beim Rottmann aber auch nichts gelöst, gell?
25:54Evi, kommst du mal her?
25:56Ja
25:57Vorsicht
25:59Siehst du die Reifespur?
26:01Ein Polizeiarzt ist das nicht, oder?
26:03Nein
26:03Das hätte ich gern genauer, von was für einem Wagen das sein könnte
26:06Das hat ja praktisch in Russland
26:07Ja, klar
26:09Was soll das alles hier eigentlich?
26:11Tja, schauen wir mal, Herr Rottmann
26:14Woher haben Sie das gefunden?
26:16An der Hauswand hinterm Feuerholz
26:17Sehr schön
26:19Ist das Ihr Familienschmuck?
26:22Nein, ich habe das Schmuck da nie vorher gesehen
26:25Keine Ahnung, wie der hier herkommt
26:26Keine Ahnung, gell, ja
26:27Und wenn Ihr Bruder hier wäre, dann hätte er bestimmt auch keine Ahnung, gell?
26:31Habt Sie hier gewusst, dass der Herr Rottmann ein Geheimfach hat?
26:34Nein
26:34Ja, draußen im Stall, hinter der Verschallung
26:37Schauen Sie mal, Herr Rottmann, das ist ja alles sehr hübsch
26:39Aber wir sind ja der Brennsuppe nachher geschwommen, nicht?
26:42Haben Sie dafür einen Waffenschein?
26:43Keine Ahnung, wo die herkommen
26:45Keine Ahnung, gell, gell, gell
26:55Ja, das ist ein Teil des gestohlenen Schmucks, vielen Dank
26:58Ja, nein, so schnell geht es nicht hier, wir müssen das schon noch untersuchen
27:03Sagten Sie gerade, ein Teil des Schmucks?
27:05Ja
27:07Ich würde sagen, die wertvollsten Stücke fehlen
27:11Achso, noch was
27:13Kennen Sie zufällig diese Frau, kann das sein, dass sie vorgestern in Ihrem Laden war?
27:20Ja, die Frau kenne ich
27:22Zu Ihrer zweiten Frage, nein, die war vorgestern ganz bestimmt nicht im Geschäft
27:26Daran würde ich mich nämlich erinnern, weil ich, wie gesagt, sie ja kenne
27:30Ja
27:32Und, äh, woher kennen Sie die dann?
27:34Na ja, so kennen ist zu viel gesagt
27:37Ich weiß ja nicht mal Ihren Namen
27:40Aber ich habe Sie ein-, zweimal mit Herrn Kogge gesehen
27:44Mit Herrn Kogge?
27:47In welchem Verhältnis standen denn die beiden zueinander?
27:51Woher soll ich das wissen?
27:53Nach Ihnen
27:54So, bring Sie bitte hinter in Vernehmungssach, gell?
28:27Das war eigentlich ganz einfach
28:31Ich weiß aber nicht
28:32Das sagen alle
28:34Jetzt hören Sie das Leugnen auf
28:36Was soll denn der Schmarrn?
28:39Ich bin doch nicht Depper
28:40Die Beweise sind doch niederdrückend
28:43Und Zeugen haben wir auch noch
28:52Schmuck, Waffen, kein Alibi von einer Zeugin erkannt
28:56Was sagt Ihr Bauch?
28:58Vorsicht, Doktor
28:59Vorsicht
29:00Es war so, als ob der Rottmann auf diesen gestohlenen Schmuck anders reagiert hätte als auf die Waffen
29:04So könnten Sie recht haben
29:07Jetzt habe ich Hunger
29:08Kommen Sie
29:09Ist doch still, dann gehen wir
29:13Voll Teufel, das ist doch kein Bier
29:16Das schmeckt doch genauso kreisend wie dieser Vanillekaffee
29:18Aber das Sandwich schmeckt Ihnen schon, oder?
29:20Ja schon
29:21Warum muss sowas Blue Pacific Sandwich heißen?
29:25Ein Schimpelbrot, schmeckt doch das wäre auch nicht besser
29:27Irgendwann mache ich das Ihnen noch einen richtigen Weltbürger
29:30Sie aus mir, genau
29:35Das passt doch irgendwie alles nicht zusammen, oder?
29:37Ich meine, wenn ich schon so dämlich bin und versteckt der Schmuck bei mir zu Hause
29:41Warum dann nicht in dem Geheimfass, sondern irgendwo draußen vorm Haus, wo es jeder finden kann?
29:45Das ist extra dämlich
29:47Und bei so viel Dämlichkeit sind trotzdem keine Spuren am Tag
29:50Nur dieser dumme Ori von der Frau Maßmann
29:53Sollten die nicht irgendwelche Informationen über die Maßmann trinken, von ihrem ominösen Banker?
29:57Schon, aber der liebe Herr Lohmeier lässt sich zur Zeit daran verleugnen von seiner Sekretärin
30:01Termine, Termine
30:02Und das Handy ist der Abend ausgeschritten
30:09Könnte es sein, dass die Maßmann für eine echt Kockes heimliche Geliebte war?
30:12Wahrscheinlich
30:14So, darf es noch mal sein?
30:18Ja
30:27Eine Auskunft
30:29Aber ich weiß noch nichts
30:35Du kennst doch den Juwelier, hm?
30:36Den Kocken
30:37Der war doch bestimmt schon da, oder?
30:38Vielleicht in Begleitung?
30:40Das kann ich nicht sagen, das sind doch meine Gäste
30:41Danke
30:43Sie kennen auch den Namen der Dame?
30:46Ich beschreib's Ihnen mal, vielleicht hat's zu ausgeschaut
30:49Schöne Augen, sinnliche Lippen, Haare bis zum Po, Beine bis zum Hals und ein unglaubliches Gebirge dazwischen
30:56Nein, war eher schmal, nicht so groß, blondes Haar, kurze blonde Haare, gut
31:07Danke
31:10War'n Versuch
31:12Na, wenn die Sissi Maßmann nicht die Freundin von Herrn Kogge war, was hat sie dann mit dem zu tun
31:18gehabt?
31:19Was weiß ich
31:20Vielleicht sollten wir uns wieder mehr auf die Rottmanns konzentrieren, blind
31:25Ah ja
31:27Und wann genau?
31:29Und?
31:33Danke
31:37Was sag ich der Presse?
31:39Es war doch dasselbe, der es vor ein paar Jahren schon mal gemacht hat, oder?
31:41Möglich
31:42Möglich ist schlecht
31:43War es oder war es nicht?
31:45Er war es nicht, er hat eine Alibi
31:46Nur zugeben muss er es noch
31:47Wer streitet denn Alibi ab?
31:48Vermutlich
31:50Für das Alibi geht er nämlich auch in den Knast
31:53Die Waffen, die wir bei Rottmanns gefunden haben
31:56Sind gestohlen und tragen natürlich ihre Fingerabdrücke
31:58Ganz im Gegensatz zu dem Schmuck, den muss Ihnen wohl jemand untergejubelt haben
32:01Ah ja
32:01Und die Pistolen wurden bei einem Einbruch in Altöttingen gestohlen, und zwar in der Nacht, als Kogge entführt wurde
32:06Ah ja, drum haben die Jungs auch ein Alibi im Fall Kogge
32:09Zuschatzhaus
32:11Ich bin mir sicher, Sie werden eine andere Spur haben
32:21Ja
32:22Das ist schön
32:31Oh, wie schön
32:32Oh, wie schön
32:33Oh, nein, das ist ja wunderbar
32:37Von Valentin
32:40Ja, das ist schön, freut uns auch, aber
32:42Oh, ist das süß
32:46Ist das süß
32:48Ja, Frau Kogge, Ihr Mann hat eine Verhältniskraft
32:51Haben Sie schon gewusst?
32:52Schauen Sie mal
32:53Schauen Sie mal
32:54Schauen Sie mal, das hat sie selbst gemalt
32:55Voll
32:55Valentin, das ist ein
32:57Ein achtjähriges Waisenkind aus Arusha
33:01Und das ist
33:02Der erste Brief, den sie selbst geschrieben hat
33:05Mein Gott, ist das süß
33:08Dir Mama Silvia
33:12Frau Kogge
33:13Na, danke
33:15Also Frau Kogge, es tut mir leid, aber ich muss die Frage stellen
33:17Also Ihr Mann hat ein Verhältnis gehabt
33:19Wussten Sie davon?
33:20Ja, natürlich, das war mir doch klar
33:22Aber das war mir auch völlig egal
33:24Wir sind da ganz offen miteinander umgegangen
33:27Ob Sie es jetzt glauben oder nicht
33:28Aber mein Mann und ich, wir haben eine sehr gute Ehe geführt
33:32Ja, ich mach mir eben nicht so viel aus Sex und er schon
33:34Und also haben wir uns arrangiert
33:37Ja, kannten Sie die letzte Freundin Ihres Mannes?
33:39Meinen Sie diese kurzhaarige, blonde? Kleine?
33:43Ja, das war, glaube ich, seine letzte Errungenschaft
33:46Dabei war die letzte gerade erst eine Woche weg
33:48Na ja, so ein ganz anderer Typ
33:50Also lange Haare, so dunkel und groß und kurzer Rock
33:54Und na ja, wo die Liebe hinfällt
34:00Ja, ähm, wiedersehen Frau Kogge, das war's schon, danke
34:03Ja, tschüss
34:04Danke schön, Kogge
34:05Wir finden selbst raus
34:06Mhm, gut
34:08Oh Gott
34:12Kogge?
34:14Sie schon wieder?
34:16Ja, was wollen Sie denn?
34:20Was haben Sie?
34:22Also die Verschreibung der verlassenen Freundin passt ja ziemlich genau auf die Maßmann, oder?
34:27Wäre das nicht ein Motiv für Sie, Mord aus Verletztheit, weil der Kogge sie verlassen hat?
34:30Laut der Verletztheit hat sie doch auf den Schmuck weggelassen
34:33Ich weiß, vielleicht hat sie noch ein anderes Motiv
34:36Kriegen Sie eigentlich mal Ihre Informationen über die Frau?
34:38Wenn's nach Ihnen geht, dürfen wir sowas hier nicht verwenden
34:41Na ja, dann werde ich das wohl mal nicht zu eng sehen
34:44Ja, da schau her
34:45Ich glaub, Sie lieben sich langsam ein
34:48Setzen Sie mich dann bei der Wanka, dann guckt mir der Lohmeier nicht mehr aus
34:55Ja, da hast du recht, Sachen gibt's
34:56Du, Bär, danke für die Informationen, gell, ich muss wieder
34:59Servus, bis bald
35:11Der Lohmeier hat gemeint, das ist eine tragische Geschichte mit der Frau Maßmann
35:15Klassischer Fall von überschuldet
35:17Hat sich von der Bank ein Haus ausschwarzen lassen
35:19Und konnte die Zinsen nicht mehr zahlen
35:21Und die Lebensgefährte hat sehr verdrückt
35:26Vielleicht hat sie sich ja von Kogge ein bisschen Geld erhofft
35:29Der gibt Ihnen den Laufpass und in Ihrer Verzweiflung kommt sie auf eine ganz dumme Idee
35:34Warum nicht?
35:35Sie muss sich ein bisschen ausgekannt haben in dem Laden
35:38Der Schlüssel und so und wann die Frau weg ist
35:43Ich bin's, Frau Stockel
35:45Ja, Sie passen's auf, ist der Spurensicherungsbericht schon da?
35:50Ja, der von heute, den sagt man Rottmann
35:52Ja, schön, aber auf meinem Schreibtisch nutzt du mir jetzt nix
35:55Ich müsste jetzt was daraus wissen
35:58Frau Stockel, da gehen Sie ganz einfach rüber in mein Büro
36:02Holen die Berichte bei meinem Schreibtisch und kommen wieder ans Telefon
36:05Ja, jetzt sofort
36:07Irgendwann der Schlag ist
36:09Ich glaub, da kriege ich noch mildere Umstände
36:12Ja, Frau Stockel, jetzt schauen Sie mal nach
36:14Ja, da waren Reifenspuren
36:17Ein auf der nächsten Seite
36:18Ähm, welche Reifenmarke, welcher Typ?
36:23Ah, ja
36:24Sehr interessant
36:25Schön, vielen Dank, Frau Stockel, das war's
36:28Ja, das war's schon
36:29Ja, Sie haben nur deswegen aufstehen müssen
36:32Herrschaftszeiten, beschweren Sie sich beim Personalrat
36:35Frau Stockel, für Gott
36:37Und, neue Erkenntnisse?
36:40Allerdings, wie wär's mit einer Wette?
36:42Eine Wette?
36:43Ich geb einen Tipp ab
36:44Ich sag, die Frau Massmann fährt einen Geländewagen mit Breitreifen
36:48Wieso?
36:49Na, die Reifenspur bei den Rottmanns
36:50Wenn die Massmann wirklich hinter dem Raubmann steckt
36:54und denen den Schmuckart unterschieben wollen, muss sie ja dort gewesen sein, oder?
37:08Ich glaub, die Wette haben Sie verloren
37:21Das ist die Straße, die zum Haus von der Frau Kogge führt
37:25Was haben die denn mit der Kogge zu schaffen?
37:26Aber wir ziehen ihn und haben die Sie gegen die Fert
37:28Tage aufgeworfen
37:44Töpfl Mлись
37:57Jetzt wissen wir es aber.
38:06So schauen wir uns, Preise reichen.
38:16Was wollten Sie eigentlich mitten in der Nacht in unserem Geschäft?
38:20Ich wollte noch mal mit Bernd reden. Ich lasse mich nicht so einfach absurvieren.
38:25Hören Sie, ich habe Schulden, ich brauche das Geld.
38:28Ja, ja.
38:30Diese Kinder dort, die brauchen das Geld noch viel dringender.
38:43100.000 Euro.
38:45Und Sie sehen mich nie wieder.
38:47100.000?
38:50Puh, das ist viel Geld.
38:53Wissen Sie eigentlich, wie viele Waisenkinder man in Tansania mit 100.000 Euro ein Jahr lang ernähren kann?
39:03Psst.
39:14Ich will nicht mit Ihnen falschen.
39:16100.000 Euro ist nämlich gezwungen, zur Polizei zu gehen.
39:19Die werden sich über eine Augenzeugin freuen, die den Mord beobachtet hat.
39:23Eine Augenzeugin, die Sie beobachtet hat.
39:25Ja, weil nicht mehr zu Ihnen zurück.
39:26Es muss Ihnen also nicht leid tun, dass ich ihn erschossen habe.
39:30Er wollte meinen armen Kindern einfach nicht mehr helfen.
39:33Ich musste ihn erschießen.
39:35Was ist? Kriege ich das Geld?
39:39Warten Sie.
39:40Ich bin gleich wieder da.
40:04Ich habe mir überlegt, ich spende 5.000 Euro von dem Geld für Ihr Projekt.
40:08Das ist sehr großzügig, aber das wird nicht nötig sein.
40:12Nein.
40:14Sie werden keine Gelegenheit mehr haben.
40:17Machen Sie doch keinen Unsinn.
40:18Ich bitte Sie, wir können über alles reden.
40:23Ja, ich fürchte, wir können nicht über alles reden, weil wenn ich Sie jetzt laufen lasse, dann erpressen Sie mich
40:29wieder und dann wollen Sie nächstes Mal noch mehr Geld.
40:30Frau Kocke?
40:31Ja?
40:32Das ist sinnlos. Geben Sie mir die Waffe.
40:33Nein.
40:35Frau Kocke, seid doch vernünftig.
40:37Ganz ruhig, das bringt doch nichts.
40:40Überhaupt.
40:41Die Waffe ist sogar nicht entsichert.
40:49Und plötzlich sagt er, er gibt mir kein Geld mehr.
40:52Schau, wo du es herkriegst von mir, kriegst du es nicht.
40:55Ich meine, das muss man sich mal vorstellen.
40:58Wahrscheinlich hat er es für seine Weiber gebraucht, aber das ist doch zynisch.
41:02Er war so zynisch.
41:03Ach, das war der Grund für die scheinbare Entführung und den Raubenort.
41:06Das ist keine Sünde, wenn man so ein Monster beseitigt.
41:09Na, das müssen Sie es mit dem Herrgut ausmachen.
41:11Abführen.
41:13Lind.
41:13Oh, Marie, was gibt's?
41:16Ja, sag ich ihm.
41:17Willst du ihn vielleicht selbst?
41:19Ist gut.
41:20Ja, tschüss.
41:21Das war Ihre Schwester, ähm, ihr Telefon ist aus, sie soll nach Hause kommen.
41:25Es geht um den Hühnerstall.
41:26Ah, nee, dann fangen wir bitte direkt dorthin jetzt, ja.
41:40Sag einmal, Vincent, bist du ihn doch von allen guten Geisten verlassen, oder was?
41:44Du kannst doch den Hühnerstall nicht lila streichen.
41:46Du hast selber gesagt, die Farbe ist wurscht.
41:47Ja, aber ausgerechnet nicht lila.
41:49Ja, was, das war jetzt so ein Sonderangebot.
41:52Das ist ein super Pauschalpreis.
41:54Du musst mal schauen, dass man seine Kosten fest im Griff hat, oder nicht?
41:56So, Herrschaften, jetzt haben wir es kurz vor sechs, bis sieben hat der Baumarkt auf,
42:00um halbe neune kommt meine Delegation, das schafft es ihr noch.
42:04Tja, dann will ich mich mal nicht länger stören.
42:07Äh, Moment, Herr Kollege, eine Frage, haben Sie heute Abend schon was vor?
42:11Wieso?
42:12Mei, weil halt sechs Sände schneller streichen als wie viel.
42:19So.
42:20Lachen nicht.
42:20Lachen nicht.
42:21Lachen nicht.
42:22Untertitelung des ZDF, 2020
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