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🎈
Spaß
Transkript
00:07Ja, dann würde ich sagen, ich lasse Ihnen ein Angebot mit allem, was wir besprochen haben, zukommen, Herr Kuntfides.
00:12Ja, ich würde mich freuen.
00:15Die Toiletten sind drin, dann nehme ich an.
00:17Ja.
00:18Okay, auf Wiedersehen.
00:19Auf Wiedersehen.
00:20Ich würde mich freuen.
00:21Ja.
00:25Ich muss kurz drüber reden.
00:27Entschuldigen Sie bitte, ja.
00:28Ich bin gleich wieder da.
01:02Ich bin gleich wieder da.
01:36Das Ganze ist ein Missverständnis.
01:38Na ja, Sie sind der Frau auf die Toilette gefolgt. Das ist ehrlich gesagt ziemlich unmissverständlich.
01:42Tja, das ist keine sexuelle Belästigung.
01:46Ich wollte nur was mit ihr bereden.
01:49Aber bevor ich überhaupt was sagen konnte, hat sie mir schon eine Ladung Pfeffersway verpasst.
01:52Tja, also ehrlich gesagt hätte ich das auch gemacht.
01:54Aha, gut. Und Sie kannten diese Frau Tresco vorher nicht?
01:59Nein, das habe ich doch schon gesagt.
02:01Ich hatte Frau Tresco's Firma wegen einer neuen Sicherheitsanlage für das Museum kontaktiert.
02:07Wir hatten in der letzten Zeit vermehrt Fälle von Vandalismus.
02:11In welcher Funktion arbeiten Sie für das Museum?
02:14Ich habe vor fünf Jahren die technische Leitung übernommen. Nach meinem Ausstieg bei der Bundeswehr.
02:18Sie waren Berufssoldat?
02:19Ja. Bei der Luftwaffe.
02:21Gut. Und was war so wichtig, dass es nicht warten konnte, bis Frau Tresco die Toilette wieder verlassen hatte?
02:27Ich hatte einfach was Wichtiges wegen der möglichen Positionierung der Sicherheitskameras im Museum vergessen.
02:33Ich weiß, wie sich das anhört, aber ich habe einfach vergessen, dass Frau Tresco auf der Toilette ist.
02:38Ich war einfach in Gedanken. Ich habe...
02:39Gut. Bitte schildern Sie mir den Ablauf der Situation mal ganz genau.
02:47Ja, klar.
02:51Nach unserem Rundgang ist sie zur Toilette.
03:06Ja.
03:07Als ich die Tür geöffnet habe, stand sie gerade vor dem Spiegel.
03:11Dann hat sie mich bemerkt, hat sofort ihr Pfefferspray gezogen,
03:15hat mir eine Ladung ins Gesicht verpasst, ist rausgerannt und hat sofort um Hilfe geschrien.
03:18Was Frau Tresco da macht, ist Verleumdung. Das kann mich meinen Job kosten.
03:21Das Problem ist, dass Sie in der Frauentoilette waren.
03:23Laut Staatsanwaltschaft gibt es zwei Zeugen, die gesehen haben, wie Sie wieder herausgekommen sind.
03:27Das leugne ich auch gar nicht.
03:29Aber, aber, das ist keine Belästigung. Das ist vollkommen übertrieben, was sie da macht.
03:35Frau Herrland, können Sie nicht irgendwas machen, mit dir reden oder so?
03:42Ich kann die Frau nicht zwingen, etwas anderes auszusagen, Herr Konfides.
03:46Aber Sie könnten mit dir sprechen und versuchen, sich zu erklären.
03:50In meinem Beisein natürlich und auf neutralem Territorium, vorausgesetzt, dass Frau Tresco dem zustimmt.
03:58Wir können das arrangieren? Wäre das möglich?
04:02Ich kann es versuchen.
04:18So.
04:20Bitteschön.
04:21Dankeschön.
04:23Hey.
04:24Hey.
04:25Kaffee?
04:26Unbedingt.
04:28Ich habe dich beim Aufwachen vermisst.
04:30Vorher aber auch, oder?
04:32Na, und wie?
04:32Sag mal.
04:34Lass uns doch mal endlich Nägel mit Köpfen machen.
04:38Dann ziehst du zu mir.
04:55Alles im Leben gibt Kund, dass das irdische Glück bestimmt ist, vereitelt oder als eine Illusion erkannt zu werden.
05:04Von wem ist das?
05:05Ein Zitat von Schopenhauer.
05:08Das lesen Sie?
05:09Freunde haben mir ein Buch von Ihnen geschenkt.
05:13Ich hebe nicht gerade die Stimmung.
05:15Oh, wir sind da, meine Güte.
05:17Das ist ja ein riesiges Anwesen.
05:19Das Tor ist auch ganz schön groß.
05:21Hier sind überall Überwachungskameras.
05:26Dann klingel ich mal.
05:28Deswegen sind wir ja hier.
05:44Hallo.
05:45Mein Name ist Romy Heiland.
05:46Ich bin Rechtsanwältin und ich würde gerne mit Annabelle Tresco sprechen.
05:57Augenblick, bitte.
06:06Da kommt ein älterer Herr.
06:16Worum geht's denn?
06:18Hallo.
06:19Das kann ich leider nur mit Frau Tresco selber besprechen.
06:22Das ist meine Tochter, Günther Tresco.
06:26Er streckt Ihnen gerade die Hand aus.
06:29Heiland, angenehm.
06:30Ich konnte Ihre Tochter telefonisch leider nicht erreichen.
06:34Vielleicht, Frau Vogel, wenn Sie meine Karte bitte.
06:38Vielleicht könnten Sie ja ausrichten, dass ich hier war und dass Sie mich bitte zurückrufen möge.
06:43Ja.
06:44Ja, okay.
06:46Vielen Dank.
06:47Also dann.
06:50Also dann.
06:51Wiedersehen.
07:00Ja, also, äh, Ben Ritter erbittet Kontoeinsicht.
07:04Ich finde nicht, dass wir die geben müssen.
07:05Geben Sie sie ihm.
07:07Wieso?
07:09Die Beweislage gegen Frau Heiland ist eindeutig.
07:13Allein die Zahlungsschlüsse reichen aus für eine Verurteilung.
07:16Deswegen müssen wir trotzdem fair bleiben.
07:20Haben Sie prüfen lassen, ob die Unterschrift auf der Kontoeröffnung die von Frau Heiland ist?
07:26Also zumindest hat der Schriftvergleich nichts Gegenteiliges ergeben.
07:32Das Konto wurde eröffnet, kurz nachdem Frau Heiland wegen Verdacht auf Drogenhandel festgenommen wurde.
07:39Zu genau der gleichen Zeit hat sie einen gewissen Bichan Bagi kennengelernt.
07:43Auch bekannt als Mr. Galaru.
07:46Meines Wissens wurde erirret wegen Verurteilung.
07:49Worauf wollen Sie hinaus?
07:50Einen Racheabst?
07:51Rache?
07:52Nein, eher eine Art lukrative Partnerschaft.
07:57Eine blinde Frau ist doch die perfekte Tarnung.
08:01Unschuldig, schwach.
08:02Das lässt sich doch ganz großartig verwenden.
08:06Und außerdem, Frau Heiland sieht auch noch einigermaßen gut aus.
08:09Mit ihrer Hilfsbedürftigkeit wickelt die doch jeden um den Finger.
08:37Mama, ich bin zu Hause.
08:38Ich bin hier.
08:40Hallo, mein Junge.
08:41Ich habe die Blumen umgetopft.
08:44War jemand hier?
08:46Nö.
08:49Mama, du weißt doch, was ich dir gesagt habe.
08:51Du sollst niemanden reinlassen, wenn ich nicht zu Hause bin.
09:03Hat die Anwältin gesagt, was sie wollte?
09:07Nein, mit der müssen wir auch gar nicht reden.
09:14Du musst diese Aufträge noch unterzeichnen.
09:18Hast du deine Tabletten genommen?
09:19Natürlich.
09:22Also nicht.
09:25Ich habe es vergessen.
09:26Ich mache es gleich nach dem Essen.
09:28Versprochen.
09:31Ich bin noch mal kurz weg.
09:33Ich will zu der Anwältin.
09:35Was?
09:37Wieso denn?
09:42Nimm du deine Tabletten.
10:04Also jetzt mal ehrlich, Frau Heiland.
10:06Ja?
10:07Wie abwesend muss man denn sein, dass man auf die falsche Toilette läuft?
10:11Mir ist das schon mal passiert.
10:12Na ja, das ist ja was anderes.
10:15Ja.
10:16Aber das ist die Aussage, mit der wir arbeiten müssen.
10:19Ähm, ich lege Ihnen hier noch was zum Unterschreiben hin, ja?
10:22Mhm.
10:25Und was ist, wenn wir einen Täter schützen?
10:28Wir schützen niemanden.
10:30Wir verteidigen unseren Mandanten im Rahmen des Gesetzes.
10:34Wir erwarten aber niemanden mehr.
10:36Nee, eigentlich nicht.
10:43Herr Konfitis versichert, dass es sich um ein Missverständnis handelt.
10:47Es ist ihm bewusst, dass es dumm von ihm war, Ihnen auf die Toilette zu folgen.
10:51Aber er schwört, dass er keine bösen Absichten hatte.
10:55Er sagt, sie haben ihm keine Gelegenheit gegeben, sich zu erklären.
11:02Und was wollen Sie jetzt von mir?
11:05Meine Frage wäre, ob Sie sich zu einem Gespräch mit Herrn Konfitis bereit erklären würden,
11:11in dem sich dieses Missverständnis dann hoffentlich aus der Welt schaffen lässt.
11:15Was würden Sie tun, wenn Ihnen ein Mann auf die Toilette folgt?
11:19Ich denke, das würde von der Situation abhängen.
11:22Die Situation ist klar, Frau Heiland.
11:25Ein Mann auf der Frauentoilette?
11:31Während des Studiums ist mir mal ein Mann gefolgt.
11:35Ich habe mich danach wochenlang nicht mehr aus dem Haus getraut.
11:41Ich glaube, ich habe das nie ganz überwunden.
11:46Aber ich will niemandem Unrecht tun.
11:52Es stimmt, ich habe Herrn Konfitis keine Chance gegeben, sich zu erklären.
11:57Ich bin einverstanden.
11:59Mit einem Treffen, meine ich.
12:03Danke.
12:05Ich verstehe, dass Ihnen das schwerfällt.
12:07Aber ich würde es ganz schnell hinter mich bringen.
12:09Ja, natürlich.
12:10Wie wäre es gleich morgen?
12:12Frau Vogel, wäre da noch was frei?
12:14Ähm, Moment.
12:17Ja, 13 Uhr ginge noch.
12:38Hey.
12:41Hey.
12:43Hey.
12:50Du sag mal, ähm, ab wann ist man eigentlich reif?
12:55Hä?
12:56Na ja, ich bin jetzt 35. Muss ich jetzt reif sein?
13:01Also, du bist ehrlich gesagt überreif, wenn du mich fragst, aber das kommt drauf an, was du reif meinst.
13:12Ist zusammenziehen so eine Art Reifeprüfung?
13:16Mann, Ringo, das hatten wir doch schon. Gib dir halt einfach einen Schubser.
13:38Du, diese Reise nach Florida, ist dir nicht ein bisschen überstürzt?
13:49Jessica schien nur sehr wichtig zu sein. Na, ich hab ja Zeit.
13:57Aber willst du das wirklich machen?
14:06Du musst Papa ganz fest von mir drücken, ja?
14:08Ja, das mach ich. Komm, nimm die Schüsse. Vorsicht.
14:12Ja.
14:14Lass uns essen, bevor es kalt wird.
14:36Vielen Dank.
14:41Vielen Dank.
15:11Ich bin ohne Vater aufgewachsen.
15:13Also, die ersten fünf Jahre meines Lebens waren noch da und dann ist er verschwunden.
15:19Meine Mutter hat mir erzählt, er hat uns verlassen und sei ins Ausland gegangen.
15:25Aber als ich die Ausbildung zum Kampfpiloten bei der Bundeswehr beginnen wollte,
15:30da wurde mir die nötige Sicherheitsstufe verweigert. Wegen meines Vaters.
15:37Und da hat meine Mutter mir dann die Wahrheit erzählt über ihn.
15:45Es war schön, dich wiederzusehen, Claudia.
15:50Aber ich muss jetzt los. Ich habe noch einen Termin.
15:53Gut.
15:56Er hat als Automechaniker in den Andrew Barracks gearbeitet. Dort Wanzen in US-amerikanische Fahrzeuge verbaut.
16:03Und deshalb wurde er zu lebenslanger Haft in den USA verurteilt.
16:09Darf ich Sie zu einer Tasse Kaffee einladen?
16:12Mein Vater ist aufgeflogen, weil sein Verbindungsoffizier bei der HVS übergelaufen ist
16:18und alle Spione unter ihm verraten hat.
16:21Und Sie glauben, Günter Trescu war dieser Verbindungsoffizier?
16:25Ich weiß es.
16:28Haben Sie dafür irgendwelche Beweise? Können Sie das irgendwie verifizieren?
16:32Ich habe Briefe von meinem Vater beim Aufräumen gefunden.
16:36Scheinbar hat er meiner Mutter die ganze Zeit übergeschrieben.
16:42Aber sie hat Ihnen nichts davon erzählt?
16:46Ja, ziemlich. Meine Mutter leidet seit ein paar Jahren in Demenz.
16:53Deshalb wohne ich jetzt auch bei ihr.
16:56Okay.
17:00Ich verstehe immer noch nicht, was Sie von Annabelle Trescu wollten.
17:05Was ich erfahren habe, ist, dass die Trescos hier in Berlin sind.
17:12Sozusagen um die Ecke.
17:16Ich wollte, glaube ich, einfach nur mit einem von Ihnen reden.
17:21Deswegen waren Sie auch vor dem Haus der Trescos?
17:23Ja.
17:24Zuerst dachte ich, ich kann einfach mit Günter Trescu reden.
17:26Ihn konfrontieren.
17:28Mit dem, was er getan hat.
17:32Aber dann habe ich mich da gut verlassen.
17:35Verstehe.
17:42Ich habe mir diesen Konfides mal angesehen.
17:46Sein Gesicht kam mir bekannt vor.
17:48Wovon redest du?
17:49Guck mal her.
17:52Das hier sind die Videoaufnahmen unserer Kameras der letzten Woche.
17:58Und jetzt sieh genau hin.
18:09Na, willst du immer noch mit der Anwältin reden?
18:24In diesem Museum befindet sich die größte Sammlung von Luftfahrzeugen der ehemaligen Ost- und Westzone weltweit.
18:30Auf diesem Gelände verbindet sich Politik mit Technik und auch Menschlichkeit.
18:37Besonders spannend finde ich die Rolle Gathos zur Zeit der Luftbrücke.
18:431948, 1949 war Berlin von den Russen besetzt.
18:47Und die Alliierten haben durch diese Luftbrücke über zwei Millionen Berliner somit mit Lebensmitteln versorgt.
18:54Mit diesen Flugzeugen hier, Rosinenbomber, haben Sie wahrscheinlich schon von gehört.
18:58Über 277.000 Flüge, davon 116.000 nur hier nach Gatho.
19:04Die Kosten dieser ganzen Geschichte beliefen sich auf 223 Millionen Dollar.
19:09Also man kann sagen, auf diesem Gelände wurde Geschichte geschrieben und vielleicht auch Helden geboren.
19:13Ich wünsche Ihnen viel Spaß.
19:14Ja, wenn Sie Fragen haben, kommen Sie gerne auf mich zu.
19:21Also, die Geschichte, die hat's echt in sich, aber irgendwie glaube ich eben.
19:27Hm.
19:29Ich frage mich, ob Frau Trescu von der Vergangenheit ihres Vaters weiß.
19:33Meinen Sie ja befeindern, dass sie davon erfährt?
19:35Äh, ich spekuliere nur.
19:37Aber wenn sie davon weiß, ist sie eine sehr gute Lügnerin.
19:40Vielleicht will sie ihren Vater schützen.
19:42Über so eine Spionagegeschichte müsse sich ja eigentlich auch was im Internet finden lassen, oder?
19:46Klar.
19:49Achso.
19:50Äh, ja. Ich, äh, mach mich sofort dran.
19:53Danke.
19:58Also.
20:04Vielen Dank. Das war ein toller Vortrag.
20:08Danke. Freut mich.
20:10Man kann die Geschichte hier regelrecht atmen.
20:12Hm.
20:13Auch wenn sie nicht immer so schön war.
20:15Ja, das stimmt.
20:17Das versuche ich auch zu verbitteln. Aber, das ist nicht immer einfach.
20:22Das macht Sinn.
20:24Die Geschichte hat ja immer so viele Wahrheiten.
20:29Im Spionageprozess gegen Nikos Confides wurde heute vor einem amerikanischen Gericht in den Alexander Barracks in Berlin das Urteil gesprochen.
20:38Confides wurde aufgrund seiner Spionagetätigkeit für die HVA, Hauptverwaltung Aufklärung, den Auslandsgeheimdienst der DDR, zu einer lebenslangen Haft in den
20:48USA verurteilt.
20:50Confides hatte in einer Werkstatt auf dem Gelände der Andrews Barracks in Lichterfelde Abhörsysteme in amerikanische Fahrzeuge eingebaut.
21:03Ich bin ja nur eine Nacht weg.
21:05Ich komm schon klar. Fahr du mal.
21:07Ich hab die Tablettenbox aufgefüllt. Bitte vergiss nicht sie zu nehmen.
21:11Tu ich nicht. Versprochen.
21:13Du musst dir keine Sorgen machen. Nicht um mich und nicht um diesen Confides. Der kriegt seine gerechte Strafe.
21:20Das hoffe ich.
21:24Hauptbelastungszeuge gegen den griechischen Staatsbürger war ein in den Westen übergelaufener Verbindungsgericht.
21:29Er ist ein Verwendungsoffizier beim HVA.
21:33Ja.
21:34Und das soll jetzt Herr Tresco sein. Hm.
21:39Viel Spaß beim Seminar.
22:03Unabhängig davon wissen wir aber jetzt, dass Herr Confides die Wahrheit sagt, zumindest was die Vergangenheit seines Vaters angeht.
22:10Speichern Sie das bitte ab und schicken Sie mir den Link für Frau Santos.
22:13Ja. Mach ich.
22:15Anruf von Ben Ritter.
22:17Hallo.
22:18Hallo Romy. Ich bin's. Wollte mich kurz melden.
22:21Und wie lief's am Flughafen?
22:23Super. Ich hab deine Mutter bis zur Sicherheitskontrolle gebracht.
22:26Alles okay?
22:28Ja, anderthalb Kilo übergepackt beim Check-in, aber sonst alles bestens.
22:33Ich hab mit Tümmler gesprochen.
22:35Haben wir endlich Konteneinsicht?
22:38Ja, Sie gewähren uns Zugang, Frau Vogel und ich prüfen das direkt morgen früh.
22:42Ich bin gespannt, was ihr findet.
22:44Na ja, im besten Fall ein Hinweis darauf, mit wem wir's zu tun haben, aber mach dir nicht zu viel
22:50Hoffnung.
22:51Nein, nein, nein. Hauptsache es geht irgendwie voran. Danke.
22:55Sehr gerne. Ähm, dann sehen wir uns heute Abend?
23:00Ja, ja. Tschüss.
23:03Ciao.
23:15Kanzlei Heiland?
23:18Äh, ja. Ich stell sie durch. Einen Moment.
23:22Äh, Frau Heiland? Herr Tresko ist in der Leitung.
23:26Heiland?
23:27Günter Tresko hier.
23:29Herr Tresko. Guten Tag.
23:31Sie waren gestern bei meinem Haus.
23:33Äh, ja.
23:36Meine Tochter wird sich nicht mit ihrem Mandanten treffen.
23:40Okay, ähm, also, ich weiß jetzt nicht, worum's geht, aber ich würde das gerne mit ihrer Tochter selbst besprechen.
23:46Ich werde Ihnen sagen, was los ist.
23:49Ihr Mandant ist um unser Haus geschlichen.
23:52Ich habe Videos der Überwachungskameras, die werde ich der Polizei übergeben.
23:57Dieser Confides ist ein Perverser und ein Stalker.
24:01Meine Tochter wird sich weder mit Ihnen noch mit Confides treffen. Ist das klar?
24:05Ja.
24:07Wiederhören.
24:11Was war das denn?
24:12Ich fürchte, wir haben ein Problem.
24:32Mama!
24:42Oh, hallo.
24:47Ich kenne Sie doch.
24:49Ja, aus dem Museum.
24:51Also sowas.
24:54Äh, ich bin Roberto.
24:58Elias.
24:59Hallo.
24:59Ich freue mich.
25:01Mama.
25:03Hallo.
25:04Hallo.
25:04Hallo.
25:05Papa.
25:06Papa.
25:07Was?
25:08Ich bin in der Stadt beruflich und ich wollte Ihrer Mutter einen Besuch abstatten.
25:18Darf ich Ihnen was zu trinken anbieten?
25:19Ich hatte gerade Kaffee gehabt.
25:21Ich glaube, ich...
25:21Was Kaltes.
25:22Wir trinken ein Bier.
25:23Wir beide.
25:24Ja?
25:24Eins.
25:26Ein Bier.
25:26Ich bin neu erwacht.
25:27Ich bin gleich zurück.
25:49Mama, wo ist er?
25:51Wer?
25:53Roberto.
25:54Papas Arbeitskollege.
25:57Roberto?
25:58Mhm.
26:00Weg.
26:15Ja, Ben.
26:16Ich bin jetzt da.
26:18Kannst du mich sehen?
26:20Ach so.
26:22Ja.
26:23Kein Problem.
26:24Dann, ähm...
26:26Dann warte ich.
26:27Ja, ja.
26:28Keine Eile.
26:28Bis gleich.
26:47Hallo?
26:49Hi, was darf's sein?
26:51Eine Weißweinschorle bitte.
26:52Sehr gerne.
26:53Danke.
26:58Frau Heiland?
26:59Herr Dr. Tümmler?
27:01Ja.
27:02Ah.
27:02Hallo.
27:05Ja, ich wollte schon heimlich abhauen, aber ich dachte, das ist vielleicht auch zu kinderisch.
27:10Ach so, wir dürfen ja gar nicht miteinander sprechen.
27:12Ja.
27:14Somitest nicht über Ihren Fall.
27:17Ja.
27:20Ähm.
27:23Sind Sie alleine?
27:23Oder, oder?
27:25Äh, nein.
27:25Äh, ja.
27:26Also, ähm, ich warte.
27:27Ah ja.
27:30Und Sie?
27:32Ja, ich...
27:34Ich bin hier fast immer alleine, weil...
27:37Meine Frau und ich, wir führen eine Fernbeziehung.
27:40Dadurch...
27:43Ähm, besser Fernbeziehung als gar keine Beziehung, ne?
27:47Ja.
27:49Manchmal denke ich mir schon, ob das noch Sinn macht, aber...
27:51Entschuldigung, das ist...
27:54bisschen zu privat.
27:57Ja, über Berufliches dürfen wir ja nicht sprechen.
28:00Ja.
28:02Der Weißwein.
28:06Danke.
28:08Aber anstoßen können wir, hm?
28:10Ja.
28:11Darf ich?
28:12Hier.
28:17Cheers.
28:18Cheers.
28:27Cheers.
28:28Annabelle?
28:35Annabelle?
28:50Hallo, Günther.
28:53Wie bist du hier reingekommen?
28:56Man lernt so einiges im Gefängnis.
29:00Was willst du?
29:06Ich sehe, du hast dir hier ein tolles Leben aufgebaut.
29:12Meins war nicht so soll, aber das weißt du ja.
29:20Du schuldest mir etwas. Findest du nicht auch?
29:23Verschwinde aus meinem Haus!
29:25Oder was?
29:30Du rufst die Polizei?
29:36Was weiß eigentlich deine Tochter über deine Vergangenheit?
29:46Guck, was ich hier gefunden habe in deinem Büro.
29:52Hast du ihr das schon mal gezeigt?
30:12Ja.
30:14Frau Heiland, kommen Sie rein.
30:17Äh, es ist etwas Wichtiges.
30:19Ah, ich nehme an, Sie haben noch nicht mit Ihrem Mandanten gesprochen.
30:25Von welchem Mandanten sprechen Sie?
30:27Elias Confides.
30:29Und was ist da passiert?
30:32Vergangene Nacht wurde im Haus von Günther Trescu eingebrochen.
30:36Er behauptet, der Täter sei Ihr Mandant gewesen.
30:39Kann Herr Trescu seine Behauptung denn beweisen?
30:42Er sagt, Herr Confides hätte ihn die Treppe runtergestoßen.
30:46Herr Trescu musste im Krankenhaus behandelt werden.
30:50Kann er also nicht.
30:53Wir wissen, dass Ihr Mandant das Haus zuvor beobachtet hat.
30:57Und der Einbruch ist keine Erfindung von Herrn Trescu.
30:59Es gibt Einbruchsspuren an der Hintertür.
31:02Und das einzige Alibi Ihres Mandanten ist seine demenzkranke Mutter.
31:07Haben Sie den Artikel gelesen, den ich Ihnen gemeldet habe?
31:10Ja, habe ich, Frau Heiland, mit großem Interesse.
31:12Sogar meiner Meinung nach belastet die Vergangenheit der Väter Ihren Mandanten sogar noch mehr.
31:17Ja. Inwiefern?
31:19Sie gibt ihm ein Motiv.
31:21Er hat Günther Trescu die Treppe runtergestoßen, um den Verrat an seinem Vater zu rächen.
31:25Nachdem er sich davor nicht mal getraut hat, ihn zu konfrontieren und stattdessen lieber mit seiner Tochter gesprochen hat?
31:30Das passt nicht zusammen.
31:32Sie sind die Verteidigerin, nicht ich.
31:35Das stimmt.
31:36Und ich gebe Ihnen zwei alternative Möglichkeiten.
31:40Der Einbruch ist vorgetäuscht.
31:42Ach, kommen Sie, Frau Heiland.
31:44Oder es ist ein anderer Täter.
31:47Ach ja?
31:49Wen denn?
31:52Sie könnten herausfinden, ob Nikos Konfides, der Vater meines Mandanten, sich noch in den USA in Haft befindet, oder?
32:00Schon möglich, dass ich das könnte.
32:03Aber warum sollte ich?
32:20Also ein Klapp war damit, um die auf dem Flugzeug zu betrachten.
32:22Ja.
32:40In Ihrer Haut möchte ich nicht stecken.
32:43Sexuelle Belästigung, Einbruch und Körperverletzung.
32:48Da kommt einiges auf Sie zu.
32:51Ich könnte mir vorstellen, dass man dafür auch seine Anstellung verliert.
32:55Hm.
32:57Sie wollen mir also drohen, ja?
33:00Das hättet ihr euch früher überlegen müssen.
33:05Was?
33:07Ich gebe euch einen guten Rat.
33:09Lasst die Vergangenheit drohen.
33:11Wovon reden Sie?
33:12Davon, dass ich mich nicht erpressen lasse.
33:15Hm?
33:24Anruf von Elias Konfides.
33:28Anruf von Elias Konfides.
33:32Anruf von...
33:34Heiland?
33:57Ja, und was soll ich sagen?
33:59Plötzlich stand er hier vor mir.
34:01Genau da.
34:03Einfach so, aus dem Nichts.
34:05Und was hat Herr Trescu dann gesagt?
34:09Er hat immer was davon geredet, dass wir die Vergangenheit drohen lassen sollen.
34:13Achso, und dass er sich nicht erpressen lassen will.
34:17Wen meint er denn mit wir?
34:19Was für eine Erpressung?
34:21Vor zwei Tagen war jemand hier bei mir auf dem Gelände.
34:27Und gestern der gleiche Mann war meiner Mutter zu Hause.
34:34Er hat sich als ein ehemaliger Arbeitskollege von meinem Vater vorgestellt.
34:42Haben Sie irgendwas an dem Mann erkannt?
34:44Könnte das Ihr Vater gewesen sein?
34:45Nee, ich weiß es nicht.
34:48Echt nicht, ich habe meinen Vater das letzte Mal in vier Jahren gesehen.
34:54Keine Ahnung.
34:58Hm.
35:01Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht, ich weiß es nicht, ich weiß es nicht, ich weiß es nicht,
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35:43Wie ist der überhaupt ins Haus gekommen?
35:48Durch die Hintertür.
35:50Da haben wir doch auch eine Kamera.
35:55Die haben nicht funktioniert.
36:00Die haben nicht funktioniert.
36:29Nein.
36:31Was ergibt einen Sinn, Frau Heiland?
36:34Geben Sie mir noch ein bisschen Zeit, dann erkläre ich es Ihnen.
36:37Vielen Dank, Frau Sathos.
36:39Wiederhören.
36:40Wiederhören.
36:44Natoi.
36:53Nao?
37:05Wie weiß ich ihn, Frau initially mitnehmen.
37:09Weil, Frau grü Пос rotationsа in Frankfurt auf die Internet.мер,
37:27Mama?
37:28Ja?
37:35Der Mann, der dich die letzten Tage besucht hat.
37:37Du erinnerst dich, oder?
37:39Ja.
37:42Er hat gesagt, dass er Papas Freund ist.
37:45Ja.
37:49Ich glaube, das ist er nicht, oder?
37:51Ich glaube schon.
38:10Er hat mir seine Telefonnummer gegeben, wenn ich mal reden möchte.
38:29Ich hab dich lieb, Mama.
38:30Ja.
38:47Dankeschön.
38:57Also, ich weiß nicht, sind Sie sicher, dass wir hier richtig sind?
39:02Hier müsste irgendwo ein Imbiss sein.
39:08Frau Heiland?
39:09Ja.
39:18Herr Konfides, danke, dass Sie mit uns sprechen.
39:27Sie sagten, es geht um meinen Sohn.
39:29Ja.
39:32Er hat im Moment rechtliche Probleme.
39:37Und ich denke, die haben mit Ihnen zu tun.
39:44Es gab einen Einbruch.
39:48im Haus von Günther Tresko.
39:50Ja.
39:50Soweit ich weiß, kennen Sie sich.
39:54Und?
39:58Herr Tresko behauptet, Ihr Sohn sei in sein Haus eingebrochen und habe Ihnen die Treppe heruntergestoßen.
40:07Günther ist einfach zusammengeklappt und selber die Treppe runtergefallen.
40:11Das heißt, Sie waren der Einbrecher?
40:15Ich habe den Rettungswagen gerufen, ja.
40:18Was wollte Sie denn eigentlich von Herrn Tresko?
40:24Geld.
40:27Ich wollte Geld.
40:32Ich musste ins Gefängnis, weil er mich verpfiffen hat.
40:35Er konnte seine Vergangenheit einfach begraben und ein neues Leben anfangen.
40:39Das ist nicht fair.
40:44Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber Sie haben Ihr halbes Leben im Gefängnis verbracht.
40:51Und die verbleibende Zeit wollen Sie jetzt nutzen, um Rache zu üben.
41:08Ich habe damals viel mehr verraten als mein Land oder mein Ruf.
41:16Ich habe meine Familie verraten.
41:20Ich habe meinen Sohn seinen Vater genommen.
41:27Was, wenn er mich hasst?
41:32Die Frage kann ich Ihnen nicht beantworten.
41:38Aber wenn ich Sie wäre, dann würde ich jede Chance nutzen, die sich bietet, um ihn kennenzulernen.
41:45Ich würde Sie bitten, noch einmal darüber nachzudenken.
42:14Ich bin sicher, Sie haben von dem Einbruch erfahren und davon, dass Ihr Vater Herrn Confides beschuldigt.
42:22Ja. Und ich weiß auch, dass er lügt. Aber nicht warum.
42:46Was haben Sie für all das Beweise?
42:50Naja, also die Briefe von meinem Vater und das Verhalten von Ihrem.
43:11Selbst wenn das stimmt, was wollen Sie eigentlich von mir?
43:49Dann hast Du ja genug Kraft, mir endlich die ganze Wahrheit zu sagen.
44:01Hoffentlich überzeugt Sie Herrn Trescu, die Wahrheit zu sagen.
44:04Was wäre denn die Wahrheit?
44:06Na, das könnten Sie Ihren Vater fragen, wenn Sie ihn mal anrufen würden.
44:13Nee, nee, das kann ich nicht. Das müssen Sie machen. Bitte, ja?
44:19Okay. Natürlich.
44:23Ich...
44:24Ich...
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44:35Ich...
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