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KurzfilmeTranskript
00:00Reden Sie endlich!
00:01Bitte tu es nicht!
00:02Reden Sie es zu!
00:05Ja, ich gebe es zu!
00:29Ich wollte es nie wahrhaben, aber vielleicht hat Annabelle nicht nur meine Frau, sondern auch meine Tochter auf dem Gewissen.
00:36Und ich wollte nicht wahrhaben, dass der beste Freund meines Bruders so skrupellos ist und ihren Plan ausführt.
00:43Wir werden Annabelle und Delbrich zur Verantwortung ziehen.
00:47Irgendwann machen sie einen Fehler und dann schnappen wir sie uns und überführen sie.
00:52Warum verschiebst du nicht deine Abreise, bis du wieder zu Kräften kommst?
00:56Und zwar nicht irgendwo auf der Welt, sondern hier.
00:59Mit deiner Tochter und mir.
01:02Komm nach Hause, Annabelle.
01:34WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
01:35WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
01:40Nach Hause?
01:42Richard, was sagst du denn da?
01:46Ich kann mir vorstellen, dass dich mein Vorschlag überrascht.
01:49Du selbst wolltest doch, dass ich aus dem Gutshaus ausziehe.
01:52Seit Monaten drängst du darauf, dass ich Falkenthal verlassen soll.
01:57Wie du weißt, hatte ich gute Gründe dafür.
02:01Aber in diesem Fall weiß ich, dass du unschuldig bist.
02:05Du hattest mit Helenas Unfall nichts zu tun.
02:07Im Gegenteil.
02:09Der Anschlag galt dir.
02:11Das ist wahr.
02:14Dann stürzt du zu allem Unglück auch noch diese Treppe herunter.
02:17Zum Glück ist ja nichts weiter passiert.
02:18Ja, aber du hattest kürzlich erst einen Schlaganfall, von dem du dich noch immer nicht richtig erholt hast.
02:23Du hast recht.
02:24Es kam ziemlich viel in letzter Zeit zusammen.
02:28Weißt du, ich...
02:30Ich meine ja nur, ich glaube, dass du dich in deiner gewohnten Umgebung viel besser auskurieren kannst.
02:37Und im Gutshaus hast du alles, was du brauchst.
02:45Bist du dir denn wirklich sicher, dass du das willst?
02:52Ich kann dir nicht versprechen, dass wir die besten Freunde werden, aber ich habe dich zu Unrecht verdächtigt.
02:58Das war ein Fehler und den möchte ich gern wiedergutmachen.
03:07Ja.
03:09Gut.
03:12Dann...
03:14Dann nehme ich dein Angebot an.
03:17Ich freue mich.
03:21Okay, darf ich einen Vorschlag machen?
03:24Aber nur, wenn es nicht wieder darauf hinausläuft, dass Henning angeblich für den Geheimdienst arbeitet
03:28oder einen Schauspieler engagiert hat, der den Hotelbesitzer spielt.
03:32Also ein Schauspieler war das auf keinen Fall. Der wäre um einiges überzeugender gewesen.
03:35Simon!
03:36Ich weiß, ich weiß keine Verschwörungstheorien.
03:38Ab jetzt nur noch konstruktive Vorschläge.
03:40Genau darauf will ich hinaus. Es spielt doch keine Rolle, wem das Hotel gehört.
03:43Das Entscheidende ist doch, dass wir es wieder zurückbekommen.
03:46Ja. Und deshalb müssen wir doch so schnell wie möglich genug Eigenkapital zusammenbekommen, um einen Kredit zu beantragen.
03:51Ja.
03:52Aber jetzt haben wir ja beide Arbeit.
03:53Ja, aber wir sollten auch Henning mit in die Verantwortung nehmen. Es reicht nicht, dass er uns einfach einen Schuldschein
03:58ausgestellt hat.
03:59Aber wir waren uns doch einig, dass wir sein Gehalt nicht pfänden lassen wollen.
04:02Wenn er eine Anklage bekommt, dann verliert er wahrscheinlich seinen Posten als Geschäftsführer.
04:05Ja, und kann uns dann noch weniger Geld bezahlen. Nein, das wollte ich nicht vorschlagen.
04:09Sondern?
04:10Dass er uns das Geld freiwillig gibt. 80% von seinem Gehalt. Monat für Monat.
04:1580%? Ist das nicht ein bisschen viel?
04:18Warum? Ich meine, er lebt bei seinem Onkel auf freie Kost und Logis.
04:21Und wenn er mal im Lanzino essen will, dann kann er sich ja von seiner reichen Freundin einladen lassen.
04:28Ja?
04:31Hallo.
04:32Es störe ich.
04:33Was gibt's?
04:34Was?
04:37Ich wollte noch mal sagen, wie leid es mir tut.
04:39Was? Dass du Luisas Hotel verspielt hast oder dass du uns verschwiegen hast, dass du es immer noch besitzt?
04:45Beides.
04:47Und ihr wisst doch, es gehört mir nur noch auf dem Papier.
04:53Henning, wir müssen mit dir reden.
04:56Also wir haben beschlossen, dein Gehalt nicht pfänden zu lassen, weil wir dir eine Anzeige ersparen wollen.
05:01Das ist sehr großzügig von euch.
05:03Aber dafür wirst du uns jeden Monat 80% deines Gehaltes überweisen, bis deine Schulden abbezahlt sind.
05:11Natürlich.
05:12Ich werde euch alles bis auf den letzten Cent zurückzahlen.
05:37Aber meinst du, Hagen wird schon in Sydney angekommen sein?
05:40Der hält jetzt sich doch bestimmt als erstes bei mir, ne?
05:44Vermisst ihn sehr.
05:45Jetzt habe ich mich gerade damit abgefunden, dass er und Sophie nach Rom gehen. Auf einmal ist er allein in
05:50Australien.
05:51Ein paar tausend Kilometer weiter weg als Rom, das stimmt.
05:54Mir tut nur Sophie leid. Schließlich wollten sie und Hagen ja...
06:03...heiraten.
06:04Oder vielleicht machen sie das ja eines Tages noch.
06:06Ne, das glaube ich nicht. Dazu ist ihre Lebensplanung jetzt unterschiedlich.
06:10Ja, das stimmt natürlich auch wieder.
06:12Hagen hat mit der Vergangenheit abgeschlossen und Sophie ist an einem Punkt, an dem sie die Vergangenheit neu aufrollen möchte.
06:16Ne, sie will doch diesen Kommissar Delburg überführen, weil sie glaubt, dass der für die Verbrechen verantwortlich ist, für die
06:21ihr Bruder verurteilt wurde.
06:23Ist nicht leicht für Sophie.
06:25Ne.
06:26Hast du sie noch mal gesehen, seit Hans-Abreise?
06:28Nein. Aber ich finde, wir sollten uns mehr um sie kümmern. Schließlich gehört sie ja zur Familie.
06:34Ja, ein bisschen Gesellschaft wird ihr bestimmt gut tun.
06:37Und Ablenkung.
06:39Also deswegen sollten wir auch jedes Thema vermeiden, was sie irgendwie an Hagen erinnert.
06:44Weißt du, das wäre so eine gute Idee?
06:46Na, wie soll sie denn sonst auf andere Gedanken kommen?
07:01Oh, Herr Verweiden, ich habe sie gar nicht bemerkt.
07:05Ich wollte sie nicht stören.
07:07Sie stören mich doch nicht. Im Gegenteil.
07:09Ach, das ist ganz gut, dass Sie da sind. Da können wir das Menü für die nächste Woche besprechen.
07:14Aber, Frau Landmann, Sie wissen doch, dass ich mich voll und ganz auf Ihre Kochkünste verlasse.
07:17Nein, ich wollte Sie noch bitten, ab heute ein weiteres Gedeck aufzulegen.
07:21Ach, bekommen Sie Besuch?
07:21Na, so würde ich es nicht bezeichnen.
07:25Als was würden Sie es dann bezeichnen?
07:27Eher als eine Art Dauergast.
07:30Ja, und warum verraten Sie mir nicht, wer es ist?
07:33Also gut. Annabelle wird wieder hier wohnen.
07:38Was haben Sie gesagt?
07:40Meine Ex-Frau wird sich hier auskurieren.
07:42Aber...
07:42Kein Aber.
07:44Ich habe eine Entscheidung getroffen. Und ich werde Sie nicht mit Ihnen diskutieren, Frau Landmann.
07:54Womit habe ich das verdient?
08:00Herr Rhein.
08:04Ich bringe Ihnen Ihr restliches Gepäck, Frau Grafenberg.
08:07Stellen Sie es einfach ab.
08:09Wenn Sie wollen, bin ich Ihnen beim Auspacken gern behilflich.
08:12Um ehrlich zu sein, ich wäre jetzt lieber einen Augenblick allein.
08:17Ich muss mich erst an den Gedanken gewöhnen, wieder hier zu wohnen.
08:21Die vertraute Umgebung wird Ihre Genesung sicher förderlich sein.
08:25Ja, das hoffe ich auch.
08:29Ich bin auch sehr froh, wieder hier sein zu können.
08:33Ach, das freut mich, dass Sie so herzlich empfangen wurden.
08:36Ich kann mir vorstellen, dass nicht jeder hier im Haus über meine Rückkehr erfreut sein wird.
08:41Aber das kann ich nicht beurteilen.
08:45Sie sind wirklich ein herausragender Butler.
08:48Sie lügen sogar, um mich zu schonen.
08:52Haben Sie noch einen Wunsch?
08:53Ja, da wäre tatsächlich etwas.
08:55Ich wollte Sie bitten, mir einen CD-Spieler zu besorgen, mit ein paar klassischen CDs.
09:01Und haben Sie besondere Vorlieben, die CDs betreffen?
09:31Ja, ich hätte gerne das brandenburgische Konzert von Bach und etwas von Wagner.
09:38Ich werde alles besorgen.
09:40Danke.
09:41Ach, Herr Adam, haben Sie meine Tochter gesehen?
09:43Nein, leider nicht.
09:45Soll ich nach ihr suchen?
09:46Nein, das wird nicht nötig sein.
09:48Sie wird schon noch früh genug erfahren, dass ich wieder da bin.
09:51Danke.
09:52Danke.
09:53Danke.
09:54Danke.
09:58Hm, Richard.
10:01Womit habe ich das verdient?
10:05Und?
10:06Und was?
10:06Oh, komm, jetzt setz dich doch mal her.
10:08Wie ist es denn nun gelaufen?
10:10Haben Sie dir abgekauft, dass der Trinker ein alter Freund von dir ist?
10:13Luisa konnte Simon offenbar davon überzeugen, dass ich die Wahrheit sage, so wie ich es vorher
10:17eingefädelt habe.
10:19Allerdings gibt es ein klitzekleines Problem.
10:21Ich wusste es.
10:23Wenn wir in Zukunft zusammen essen gehen, musst du die Rechnung bezahlen.
10:28So weit kommt es noch.
10:30Die beiden haben mir das Versprechen abgenommen, ihnen in Zukunft 80 Prozent meines Gehalts zu
10:35überweisen.
10:3680 Prozent?
10:38Ja, und was habe ich damit zu tun?
10:39Du bist meine Freundin.
10:41Zumindest nach außen hin.
10:43Und deshalb musst du mich in Zukunft immer einladen.
10:45Entschuldige bitte mal, du hast weder Luisas Geld noch ihr Hotel verspielt.
10:50Ja, aber mein Geld kann ich doch unmöglich rangehen.
10:52Das wäre viel zu auffällig.
10:53Und deshalb soll ich jetzt deine Rechnung bezahlen?
10:55Sonst würde unsere Tarnung auffliegen.
10:57Ja.
10:58Dann gehört von jetzt an zu unserer Tarnung, dass du auf Diät bist und im Restaurant nur
11:02noch ein Glas Wasser bestellst.
11:03Das ist also der Dank dafür, dass ich diesen genialen Plan entwickelt habe?
11:06Wenn der Plan wirklich so genial wäre, dann hätte er schon längst Wirkung gezeigt.
11:10Das tut er doch auch.
11:12Wenn ich den beiden nicht vorgemacht hätte, dass ich das Hotel verzockt habe, wären
11:16sie schon längst über alle Berge.
11:18Ja, gut.
11:20Jetzt sind sie zwar noch in Falkenthal, aber nach wie vor ein Herz und eine Seele.
11:24Aber nicht mehr lange.
11:26Luisa wird sehr viel Zeit in der Manufaktur verbringen, in meiner Nähe.
11:29Simon wird zwangsläufig eifersüchtig werden.
11:32Wenn er glaubt, dass euch beide mehr verbindet als nur die Arbeit.
11:35Und wenn er sieht, wie viel Zeit ich künftig mit Luisa verbringen werde.
11:40Du weißt, wie empfindlich Simon auf mich reagiert, in Verbindung mit Luisa.
11:46Trotzdem, wir sollten nichts dem Zufall überlassen.
11:58Hallo.
11:58Hallo.
11:59Warte.
12:02Wartest du schon lange?
12:03Nein, nein.
12:04Ein paar Minuten.
12:07Und wie geht's dir?
12:12Ich kann immer noch nicht glauben, dass Hagen wirklich weg ist.
12:18Und bei dir?
12:20Ist Annabelle wieder ins Kurzhaus eingezogen?
12:23Ja, ja.
12:26Und niemand versteht, warum ich das getan habe.
12:29Annabelle wäre sonst abgereist.
12:30Es war unsere einzige Möglichkeit, sie hier zu behalten und wir müssen sie beobachten.
12:35Ja, und darauf warten, dass er einen Fehler macht und sich verrät.
12:38Ich weiß.
12:39Dann kriegen wir hoffentlich nicht nur Sie dran, sondern auch Delper.
12:42Mhm.
12:43Ich weiß schon, dass es ein Urteil nicht war.
12:46Ich frage mich nur, wie ich es meinen Töchtern erklären soll.
12:50Das wird schwer.
12:51Das kann ich mir vorstellen.
12:53Sie dürfen auf keinen Fall die Wahrheit erfahren.
12:55Niemand darf unseren Plan wissen.
12:57Wenn wir erstmal Beweise gegen Annabelle in der Hand haben und sie zu Fall bringen,
13:00dann wird jeder verstehen, warum du es getan hast.
13:03Jeder.
13:11Alles gut.
13:14Ich werde mit Lissi reden, Nora.
13:21Ich hasse es zu lügen.
13:23Ich weiß.
13:24Das war total unverschämt.
13:26Ich habe dann einfach meinen Fahrrad genommen und bin damit weggefahren.
13:32Ist sie von beiden?
13:35Ach, du bist es, Papa.
13:38Nein, ich habe niemanden erwartet.
13:42Worum geht's denn?
13:45Gut.
13:46Dann in einer halben Stunde im Lanzino.
13:48Bis dann.
13:49Tschüss.
13:50Was ist denn los?
13:52Vater will mich unbedingt sprechen.
13:53Und du dachtest, wahrscheinlich ist es der nette Kommissar, der dich vor Jens gerettet hat, ne?
13:57Wie kommst du denn darauf?
13:59Ach komm, Lissi, warum solltest du dich sonst so aufbrezeln?
14:01Nur um zur Polizei zu gehen und eine Aussage zu machen.
14:04Ich wollte mich nur bei Kommissar Delbruck bedanken.
14:06Dann ruf du ihn doch an.
14:07Nein, der soll doch nicht denken, dass ich ihm hinterherrenne.
14:10Verstehe.
14:12Hi, Mädels.
14:13Hi.
14:15Na, gibt's was Neues?
14:17Ja, Lissi hat...
14:17Untersteh dich.
14:19Zählt.
14:22Ist sie von beiden?
14:25Kommissar Delbruck.
14:27Hallo.
14:28Klar, habe ich Zeit.
14:31Also, ich meine, ich kann es einrichten.
14:35Gut.
14:36Dann bis gleich.
14:40Kommissar Delbruck will mich gleich hier in Bernis treffen.
14:43Ich dachte, du warst schon auf dem Revier.
14:44War ich auch.
14:46Ach so.
14:47Dann will die Polizei also mit dir über Annabelle sprechen.
14:50Über Annabelle?
14:51Wie kommst du denn darauf?
14:52Na, ich dachte nur.
14:53Irgendwie kann sich ja niemand vorstellen, dass sie ganz unschuldig an einem Unfall ist.
14:56Na ja.
14:57Ich nehme Annabelle ja wirklich ungern in Schutz, aber dieses Mal gibt es wohl jemanden, der die Tat gestanden hat.
15:01Ja, ganz schön praktisch, findest du nicht?
15:05Wieso?
15:06Ist doch ein eigenartiger Zufall, dass sich genau in dem Moment ein Schuldiger findet, dem Hagenritter schwere Vorwürfe gegen sie
15:11erhebt.
15:13Du meinst, sie hat jemanden bestochen, damit er für sie aussagt.
15:16Jemanden gekauft.
15:17Wieso denn nicht?
15:19Sie ist doch eine reiche Frau.
15:23Ich werde so schnell wie möglich meine Schulden bei dir bezahlen.
15:26Und wenn du willst, kann ich euch bei der Kreditbeschaffung behilflich sein.
15:30Du kannst deinem Freund Jürgen schon mal sagen, dass wir das Hotel auf jeden Fall zurückkaufen wollen.
15:34Natürlich wird das eine Weile dauern.
15:36Sicher, ich rede mit ihm.
15:38Und wenn er es vorher verkaufen will, dann soll er uns bitte informieren.
15:42Ja, das versteht sich doch von selbst.
15:44Ich stehe ja in engen Kontakt mit Jürgen.
15:46Gut.
15:48Luisa, ich möchte dir noch sagen, wie sehr es mich freut, dass du die Leitung der Stiftung übernommen hast.
15:52Das freut mich auch.
15:54Trotzdem sollten wir privat weiterhin auf Distanz bleiben.
15:58Du hast recht.
15:59Ich will nicht, dass irgendwelche Missverständnisse aufkommen.
16:02Ich möchte nichts anderes als, dass wir ein gutes Team werden.
16:05Wie damals, als wir im Hotel Walterow zusammengearbeitet haben.
16:09Damals waren wir ein Paar. Das ist der ganz große Unterschied.
16:12Ja, aber wir haben trotzdem immer sehr gut zusammengearbeitet.
16:16Das stimmt.
16:17Außerdem kannst du jetzt selbstbestimmt arbeiten.
16:19Du bist die Leiterin der Stiftung.
16:22Also, auf gute Zusammenarbeit.
16:25Auf gute Zusammenarbeit.
16:38Ich miliere mich, wie sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr.
16:38Ich bin jetzt nicht zufrieden.
16:43Ich bin jetzt nicht zufrieden, wie sehr, sehr, sehr, sehr, sehr.
17:11Kuckuck.
17:12Hallo.
17:13Hallo, kommt rein.
17:15Wie geht's dir?
17:17Danke, ganz gut.
17:18Ich hab nur gerade ein paar Sachen zusammengepackt.
17:21Ja, brauchst du Hilfe?
17:22Nein, nein, das geht schon, danke.
17:29Also, Konrad und ich, wir haben gedacht, wir wollen heute Abend was kochen und wenn du Lust hast, dann...
17:33Danke, aber ich... ich muss leider ablehnen. Ich meine, ich muss noch aufräumen und so Zeugen.
17:38Ein bisschen Ablenkung wird dir bestimmt guttun, oder?
17:41Also, eigentlich ist es so, Konrad und ich, wir brauchen Ablenkung.
17:45Und wir haben gedacht, wir machen uns einfach einen schönen Abend ohne trübe Gedanken.
17:48Und der Name von meinem Bruder, der wird einfach nicht erwähnt.
17:52Okay.
17:54Schön.
18:02Haben Sie eigentlich Frau Grafenberg schon gesehen?
18:04Nein, bisher noch nicht.
18:05Hm.
18:06Also, ich finde das ungeheuerlich.
18:08Ich weiß nicht, was in Herrn von Weiden gefahren ist, diese Person wieder hierher zu holen.
18:13Nach allem, was sie der Familie angetan hat.
18:18Herr Adam!
18:19Hallo!
18:21Guten Tag, Frau Landner.
18:22Es ist aber schön, dass Sie wieder da sind.
18:25Sie haben vielleicht gehört, dass die gnädige Frau wieder hier eingezogen ist.
18:29Ja, ich habe schon davon gehört.
18:31Ich wünschte, der Grund für unser Wiedersehen wäre ein anderer.
18:34Ich weiß, wie Sie von Frau Grafenberg denken, aber sie ist doch immer ziemlich krank und braucht viel Ruhe.
18:40Dann wäre es wohl besser gewesen, sie wäre in ein Sanatorium gegangen.
18:44Sie müssen zugeben, dass es sehr anständig von Herrn von Weiden war, sie in ihrem Zustand nicht sich selbst zu
18:51überlassen.
18:51Ich weiß nicht, ob anständig das richtige Wort dafür ist.
18:55Offensichtlich hält er Sie für unschuldig.
18:57Und Sie? Was denken Sie?
18:59Ich bin der Butler von Frau Grafenberg und da verbietet es sich von selbst, eine eigene Meinung zu artikulieren.
19:03Ach, hören Sie doch auf!
19:05Sind Sie nicht vielleicht nebenbei auch mal ein bisschen Mensch, so wie ich?
19:09Ich weiß nicht, worauf Sie hinaus wollen.
19:12Dass Sie mal darüber nachdenken, wen Sie da eigentlich bebutlern.
19:16Ich habe meine Entscheidung längst getroffen und von der kann ich nicht mehr abgehen.
19:21Wie Sie meinen. Aber ich werde für diese Person nicht einen kleinen Finger krümmeln.
19:25Das brauchen Sie auch nicht. Dafür bin ich ja da, Frau Landmann.
19:45Und, wie kommst du voran?
19:47Ich verschaffe mir einen Überblick über das Chaos.
19:49Ach, so schlimm?
19:51Ich fürchte, ja.
19:53Die Idee, junge Wissenschaftler aus schwellen Ländern zu fördern, ist wirklich gut.
19:57Aber die Stiftung hat bisher noch kein einziges Projekt umgesetzt.
20:00Ach, das wirft nicht gerade ein gutes Licht auf die Harald-Becker-Stiftung.
20:03Ja, du sagst es.
20:05Gut, dass du dich jetzt darum kümmerst.
20:08Aber erstmal muss ich mich in Ruhe einarbeiten.
20:12Dann lasse ich dich mal wieder allein.
20:15Aber du weißt ja, wenn du fragen lässt...
20:17Dann weiß ich, wo ich dich finde.
20:18Ja.
20:24Henning hat recht.
20:26Wir waren früher ein gutes Team.
20:28Aber damals waren wir ein Paar.
20:30Wir wollten so viel Zeit wie möglich miteinander verbringen.
20:34Jetzt ist die Situation völlig anders.
20:36Ich bin mit Simon zusammen und Henning mit Nora.
20:40Und genau deshalb gibt es keinen Grund, warum wir nicht wieder ein gutes Team werden sollten.
20:46Diesmal allerdings nur rein beruflich.
20:56Ich wollte Sie sprechen, weil...
20:59Ja?
21:00Moment.
21:02Ja, ich brauche nochmal Ihre Unterschrift unter Ihrer Aussage.
21:07Und deswegen wollten Sie sich extra mit mir treffen?
21:10Na ja, ich war gerade in der Nähe.
21:16So, Unterschrift.
21:17Das ist getätigt.
21:19Danke.
21:21Wie sieht es aus?
21:22Ein Kaffee?
21:23Gerne.
21:23Wo ist denn mal hier?
21:25Zwei Kaffee, bitte.
21:26Und ganz viel Milchschaum.
21:28Für Milchschwarz, bitte.
21:32Sagen Sie mal, haben Sie eigentlich irgendwas von Ihrer Stiefmutter...
21:35Entschuldigung, von Ihrer ehemaligen Stiefmutter gehört?
21:37Von Annabelle, nein.
21:39Ist sie nicht mehr im Krankenhaus?
21:40Na ja, so viel ich weiß, wird sie ja Falkenthal verlassen.
21:44Dann soll sie bitte ans Ende der Welt gehen und auch dort bleiben.
21:46Und Ihre Tochter, die kann Sie gleich mitnehmen.
21:49Also, nichts Neues, nein?
21:51Nein.
21:52Müssen Sie nochmal mit ihr reden?
21:53Steht sie noch unter Verdacht?
21:54Nein, nein, ganz und gar nicht.
21:55Es ist manchmal nur so gut, Ihren Aufenthaltsort zu wissen.
21:58Also, falls wir jetzt ein paar Fragen haben...
22:02Haben Sie vielleicht irgendeine Idee, wo Sie sein könnten?
22:09Hallo?
22:11Oh, Papa!
22:14Oh nein, das habe ich total vergessen.
22:16Es tut mir leid.
22:18Nein, nein, jetzt ist gerade ganz schlecht.
22:20Ich habe eine Verabredung.
22:22Gut, bis später.
22:24Nein, nein, also wenn Sie sich mit Ihrem Vater treffen wollen, kein Problem.
22:27Machen Sie wohl.
22:27Nee, ist überhaupt nicht wichtig.
22:31Lisi scheint etwas Wichtiges dazwischen gekommen zu sein.
22:34Was gibt es denn?
22:35Kannst du es mir nicht allein erzählen?
22:38Also gut.
22:39Ich habe mich entschieden, Annabelle wieder ins Gutshaus aufzunehmen.
22:42Meine Mutter wohnt wieder bei uns?
22:44Zumindest, bis sie auskuriert ist.
22:46Warum tust du das?
22:48Nora, die Polizei hatte herausgefunden, dass Annabelle zu Unrecht verdächtigt wurde.
22:53Sie hat überhaupt nichts mit Helenas Unfall zu tun.
22:58Im Gegenteil, der Anstalt gilt ihr.
23:00Mal, lass doch vergessen, was sie mir angetan hat.
23:03Sie wollte mich in eine geschlossene Anstalt einweisen lassen.
23:05Ich weiß.
23:06Deshalb habe ich sie damals auch rausgeschmissen.
23:08Aber die Situation hat sich geändert.
23:10Deine Mutter ist krank.
23:13Ich kann mir das nicht vorstellen, mit ihr wieder unter dem Dach zu wohnen.
23:16Oh, Kind, wir müssen beide lernen, ihr zu vergeben und nochmal von vorne anzufangen.
23:21Das willst du doch auch, oder?
23:24Oder gibt es da zwischen euch beiden noch irgendetwas, das ich wissen sollte?
23:28Was meinst du?
23:30Du hast deine Mutter schon einmal beschuldigt, ein schweres Verbrechen begangen zu haben.
23:34Oh, bitte.
23:34Ich habe das doch schon tausendmal erklärt, dass ich das nur erzählt habe, um Simons Aufmerksamkeit zu gewinnen.
23:39Das war dumm von mir, aber ich habe das doch ganz schnell wieder zurückgenommen.
23:46Also gut, dann bleibt es dabei.
23:48Deine Mutter wird wieder bei uns wohnen.
23:50Und wir beide werden uns bemühen, ihr bei ihrer Genesung zu helfen, okay?
23:58Du hast recht.
24:01Ich werde mich schon irgendwie mit dir arrangieren.
24:04Es ist wirklich unglaublich, dass Annabelle Gravenberg hier nochmal auftritt.
24:09Obwohl alles darauf hindeutet, dass sie Helena Bernstein umgebracht hat.
24:13Richard van Weiden scheint da anderer Meinung zu sein.
24:16Tatsächlich?
24:18Glaubt ihr tatsächlich, dass der Anschlag Annabelle galt?
24:22Dass dieser ehemalige Angestellte sich an ihr rächen wollte, weil sie ihn entlassen hat, ja?
24:27Oder er will es gern glauben.
24:30Auf jeden Fall sollten wir uns von dieser Frau nicht unterkriegen lassen.
24:33Im Gegenteil.
24:34Wir werden sie spüren lassen, dass sie hier nicht willkommen ist.
24:36Vielleicht räumt sie ja dann freiwillig, das Fell.
24:41Ach übrigens, Herr van Weiden hat eine Bitte an dich.
24:44Er wünscht sich einen sehr, sehr schönen großen Blumenstrauß.
24:49Hoffentlich nicht als Willkommensgeschenk für Annabelle.
24:51Doch, das ist anzunehmen.
24:55Nein.
24:55Also, das mache ich auf keinen Fall.
24:57Warte mal.
24:59Da bietet sich doch schon die erste Gelegenheit, Annabelle zu zeigen, wie wenig Willkommenses ist.
25:07Also, das geht ja eigentlich gegen meine Berufsehre.
25:10Aber vielleicht sollte ich in diesem Fall einfach mal eine Ausnahme machen.
25:20Nora.
25:22Ich fasse es nicht.
25:24Du bist tatsächlich wieder hier.
25:27Wie hast du es angestellt?
25:28Richard hat mich darum gebeten.
25:30Das glaube ich dir nicht.
25:32Wie viel ist auch erst schwer, das zu glauben.
25:35Du hast es tatsächlich geschafft, dich hier wieder einzunisten.
25:37Und das, nachdem du Helena umgebracht hast.
25:40Ich bin bereit, ein neues Leben zu beginnen.
25:43Ich wollte Falkenthal verlassen.
25:44Ich wollte wirklich weggehen.
25:45Warum hast du es nicht getan?
25:47Richard hat mich überzeugt, dass ich erst mal zu Kräften kommen muss.
25:50Und das kann ich am besten hier im Gutshaus.
25:55Als ob du dir nicht die teuersten Sanatorien der Welt leisten könntest, um wieder zu Kräften zu kommen.
25:59Du willst Richard.
26:01Das ist alles.
26:02Ich will gesund werden.
26:04Und ich will mich mit dir versöhnen.
26:07Du bist meine Tochter.
26:12Vielen Dank, Mutter.
26:14Aber darauf kann ich verzichten.
26:28Ja, bitte?
26:31Luisa.
26:33Gibt's Probleme?
26:34Das ist einfach ein riesiges Chaos, weil sich bisher nie jemand richtig um die Stiftung gekümmert hat.
26:40Sieh mal her.
26:42Es gab bisher nur Zahlungseingänge vom Manufakturkonto.
26:45Hier zum Beispiel.
26:46Gleich zu Beginn eine ganz hohe Summe.
26:49Stimmt.
26:50Das musste der Zeit gewesen sein, als Nora die Schirmherrschaft der Stiftung übernommen hat.
26:56Weißt du, was Nora mit dem Geld vorhatte?
26:59Nein.
27:00Ich nehme an, es waren einfach die ersten Einnahmen aus dem Beckerlittverkauf, die mit einem Schlag auf das Stiftungskonto beflossen
27:06sind.
27:07Naja, jetzt sammelt sich immer mehr Geld auf dem Konto, ohne dass damit etwas passiert.
27:12Moment, bitte.
27:14Reichenbach, ja?
27:15Hallo, ich bin's, Nora.
27:17Nora, mein Schatz.
27:18Wie geht es dir?
27:19Spar dir deine Schleimerei.
27:21Ich wollte dir eigentlich nur sagen, dass Annabelle...
27:22Ufällig steht Luisa gerade neben mir.
27:24Wir gehen die Stiftungsunterlagen durch.
27:27Oh, ich verstehe.
27:28Habt ihr viel Spaß zusammen?
27:30Sicher.
27:32Wir fragen uns gerade, warum nach Gründung der Stiftung gleich so viel Geld eingegangen ist.
27:39Ich wollte junge Wissenschaftler mit so viel Geld wie möglich unterstützen.
27:44Aber dann wurde es mir dann doch ein bisschen zu viel.
27:46Du weißt...
27:48Klar, Liebes.
27:49Ich weiß ja, dass du mit Papierkram und Zahlen nicht so viel anfangen kannst.
27:54Klar, ich bin ja auch nur ein doofes Blondchen.
27:56Das hast du jetzt gesagt.
27:58Sorg dafür, dass Luisa nicht gleich wieder alles hinwirft.
28:02Ich bin mir sicher, dass ich mit Luisa die richtige Wahl für die Stelle getroffen habe.
28:07Wie wäre es, wenn du dich jetzt mal weniger um Zahlen und Papierkram kümmern würdest, als vielmehr um Luisa?
28:12Das ist so süß, dass du das sagst.
28:15Ich vermisse dich auch.
28:16Ich übergebe mich gleich.
28:18Mein Gott, lenk sie ab, füll sie aus, geh mit ihr essen.
28:22Geh mit ihr ins Lanzino.
28:23Das ist eine wunderbare Idee.
28:25Ich kann es kaum erwarten.
28:27Und ich erst.
28:28Also dann.
28:29Was gut, Schatz, bis später.
28:31Ich dich auch.
28:32Du mich auch.
28:36Das ist ja eine ganz wunderbare Idee.
28:38Warum sollten eigentlich nur Henning und Luisa heute Abend ins Lanzino essen gehen?
28:43Andere Leute haben sich doch auch eine kleine Belohnung verdient.
28:54Ach, Herr Becker.
28:55Ach, Frau Garnberg, guten Tag.
28:57Können Sie...
28:57Haben Sie vielleicht Katharina gesehen?
28:59Könnten wir...
28:59Ich muss dringend was mit ihr besprechen.
29:01Könnten Sie mir bitte den Stift aufheben?
29:04Ach, den Stift. Warum sagen Sie das nicht gleich?
29:06Ja, das wollte ich.
29:07Ich werde an Adam Bescheid geben.
29:09Falls ich ihn sehe.
29:11Aber ich...
29:12Sie sollten...
29:15Verstehen.
29:28Das Essen war wirklich sehr, sehr gut.
29:31Hast du gekocht, Elsa?
29:32Klar.
29:34Äh, Konrad hat mir natürlich geholfen.
29:35Er war nämlich einkaufen und hat den Tisch gedeckt.
29:38Ja.
29:39Ja, das kenne ich von irgendwo her.
29:41Bei uns war die Arbeitsaufteilung auch meistens so.
29:43Also bei Hagen.
29:46Seid ihr bereit für den Nachtisch?
29:47Ja.
29:51Wie läuft es denn so im Panis?
29:53Oh, super.
29:54Das hat sich rumgesprochen, dass es ein guter Laden ist.
29:56Oh, das freundlich zu hören.
29:57Und wenn das so weiterläuft, dann kann ich nämlich in ein paar Jahren meine ganzen Schulden abbezahlen.
30:01Deine Schulden?
30:02Ja, ich hatte doch Schulden bei...
30:06Also einen zinslosen Kredit.
30:09Ja, das war wirklich sehr großzügig für mich.
30:11Et voilà.
30:12Mousse au chocolat.
30:14Wow.
30:15Sieht köstlich aus.
30:17Hast du gut gekauft, Konrad.
30:18Ja, auch einkaufen will gelernt sein.
30:20Bin ich froh, dass du so viele Talente hast.
30:23Fehlen ja eigentlich nur noch die Kinder.
30:26Langsam, Konrad, langsam.
30:30Ich wollte ja nie Kinder haben.
30:33Aber als ich dachte, dass wir zusammen nach Rom gehen würden, um dort zu...
30:36Spielen!
30:38Was?
30:38Ja, lass uns was spielen, so wie früher.
30:40Das ist doch eine gute Idee.
30:54Hallo, die Tür war offen.
30:56Was gibt's?
31:01Oh, die sind ja wirklich wunderschön, diese Engel.
31:04Ja, das sind sie.
31:06Aber wenn ich sie nicht rechtzeitig zum Gedenkgottesdienst von Helena Bernstein fertig bekomme,
31:11dann wird mein erster Auftrag als Restaurator auch gleichzeitig mein letzter gewesen sein.
31:17Wolltest du noch was Bestimmtes?
31:19Ich bin ein bisschen traurig.
31:21Dachte, ich würde den Abend mit Henning zusammen verbringen, aber...
31:25Aber?
31:26Er arbeitet ja noch.
31:28Zusammen mit Luisa.
31:30Dann werden die beiden wohl viel zu tun haben.
31:35Ihr wolltet euch bestimmt auch einen schönen Abend heute machen, oder?
31:39Ja, das heißt, wenn es sich ergibt.
31:40Aber wie es aussieht, haben die beiden ja jetzt keine Zeit.
31:43Ja.
31:45Stimmt.
31:46Leider.
31:49Und wenn wir ihnen was zum Essen vorbeibringen?
31:52Ja komm, lass uns ins Lanzino gehen.
31:54Und wirst du mitnehmen bestellen.
31:57Ja, aber wollen wir die beiden nicht vorher noch anrufen?
31:58Nein!
31:59Quatsch.
31:59Wir überraschen sie.
32:01Darüber freuen sie sich viel mehr.
32:03Das ist keine schlechte Idee.
32:05Aber mir fällt sogar noch was Besseres ein.
32:10Und wer fängt jetzt an?
32:11Du oder Sophie?
32:13Also ich finde die Köchin.
32:14Ich?
32:15Hm.
32:21Oh.
32:22Drei Fünfen.
32:23Die behalte ich.
32:24Das sind gleich 150 Punkte.
32:26Schreibst du auf?
32:27Ja klar, kann ich machen.
32:33Sophie?
32:35Sophie?
32:40Hagen?
32:41Erster vor Sophie.
32:42Hagen darf sich was von Sophie wünschen.
32:44Ach, entschuldige.
32:45Das haben wir nicht gewusst.
32:46Lass gut sein, Elsa.
32:48Es hat keinen Sinn, das Thema Hagen zu vermeiden.
32:50Wir können ihn sowieso nicht vergessen.
32:52Ich glaube, du hast recht.
32:53Und ich will ihn auch gar nicht vergessen.
32:55Ich will mich so oft es geht an ihn erinnern
32:57und hoffen, dass ich ihn bald wieder sehe.
33:09Gute Idee, die beiden zu überraschen.
33:11Elsa wird sich sicher freuen.
33:12Sicher.
33:13Und du meinst, dass sich die beiden
33:14über ein paar Butterbrote mehr freuen
33:16als über ein Essen aus dem Lanzino?
33:17Ganz bestimmt.
33:18Deva macht die besten Butterbrote der ganzen Welt.
33:21Schön, dass ich dich noch ins Lanzino einladen darf.
33:23Mach dir keine Illusionen, dass dein Arbeitsessen.
33:26Scheint niemand mehr in dem Beruf zu sein.
33:29Was das wohl zu bedeuten hat?
33:30Schauen wir doch einfach mal nach.
33:32Natürlich, wir setzen unser Meeting
33:34nur an einem anderen Ort fort.
33:36Luisa!
33:37Was machst du denn hier?
33:41Wir wollten euch mit einem kleinen Imbiss überraschen.
33:43Das ist ja ein Service.
33:45Habt ihr etwa schon Feierabend gemacht?
33:46Also eigentlich wollten wir noch ein bisschen was arbeiten,
33:48aber ich würde sagen,
33:49wir verschieben das auf morgen, oder Henning?
33:51Klar, wir machen einfach morgen weiter.
33:52Ja, dann habe ich jetzt Feierabend.
33:54Wir können uns über das Picknick hermachen.
33:56Ich habe noch eine bessere Idee.
33:57Ich lade dich zur Feier deines ersten Arbeitstages ins Lanzino ein.
34:01Komm.
34:04Hier, macht euch einen schönen Abend.
34:06Nora hat sich sehr darauf gefreut, mit dir zu essen.
34:09Das ist sehr nett von euch.
34:11Danke.
34:12Na, das hast du ja wieder mal großartig hingekriegt.
34:27Wenn ich dran denke,
34:29wie Hagen mir damals den Verlobungsring gezeigt hat,
34:31den er dir schenken wollte.
34:33Und ich habe gedacht,
34:34du willst mir einen Antrag machen.
34:38Und unsere erste Begegnung in Falkenthal.
34:40Oh, ich habe mich so darauf gefreut, ihn wiederzusehen.
34:43Darf ich vorstellen?
34:44Helena Bernstein, Sophie Nowak?
34:46Ich bin erfreut, Sie kennenzulernen.
34:47Danke, ganz meinerseits.
34:48Ich wollte mir natürlich nicht anmerken lassen,
34:50dass ich noch etwas für ihn übrig habe,
34:52aber ich fürchte, er hat das ziemlich schnell gemerkt.
34:56Oh Gott.
34:58Und unsere ewigen Streitereien.
35:01So von Anwalt zu Anwälte.
35:04Das verstößt gegen unsere Strategie.
35:06Unsere Strategie?
35:07Wohl kaum.
35:08Du wolltest doch wissen, was meine Strategie ist.
35:11Hier ist sie.
35:12Schütze die Interessen deines Klienten.
35:14Notfalls gegen ihn selbst.
35:16Das ist absoluter Schwachsinn.
35:18Der Fall gehört dir nicht mehr, Hagen.
35:20Sophie, du hast den Fall von mir übernommen.
35:21Darf ich dich daran erinnern?
35:22Aber im Grunde genommen haben wir uns geschätzt.
35:26Wir wissen voneinander, dass wir gute Anwälte sind.
35:30Naja.
35:31Bis daraus.
35:34Liebe wurde.
35:37Und trotzdem habt ihr ständig versucht, euch zu übertrumpfen.
35:40Stimmt.
35:42Irgendwie gehörte das wohl zu uns dazu.
35:44Das war schon während unseres Studiums so.
35:47Wenn mir damals jemand erklärt hätte,
35:49dass Hagen mir irgendwann einen Heiratsantrag macht,
35:52ich hätte ihm nicht geglaubt.
35:57Es hat lange gedauert, ich weiß.
35:58Vielleicht etwas zu lange, aber
36:01das zeigt doch nur, dass ich es mir gut überlegt habe.
36:04Und
36:05naja, ich habe auch meinen guten Anzug angezogen.
36:09Sophie Nowak.
36:11Willst du mich heiraten?
36:16Ja, du Idiot.
36:17Ich wünschte, ich...
36:19Ich hätte schon früher gemerkt, dass jeder Streit,
36:21den...
36:22den wir miteinander hatten, im Grunde...
36:24eine Liebeserklärung war.
36:27Na, die Kurve habt ihr ja nochmal gekriegt.
36:31Ja.
36:33Da hast du recht.
36:34Und darüber bin ich auch froh.
36:53Lucy, da bist du ja.
36:54Ach, hallo, Papa.
36:55Wie war's auf dem Revier?
36:57Ach so, alles in Ordnung.
36:59Sicher?
37:00Es tut mir sehr leid, dass ich unser Essen versäumt habe.
37:03Aber ich hatte einen sehr schönen Abend.
37:05Du, ich muss sehr dringend mit dir reden.
37:07Können wir das morgen machen?
37:08Ich bin ziemlich müde.
37:09Na, na, na, es ist wichtig.
37:09Komm.
37:10Ach, Papa, ich möchte ein bisschen allein sein.
37:12Ach, Gott.
37:13Herr von Weiden?
37:14Ja, bitte.
37:15Kann ich Sie kurz...
37:15Lucy!
37:17Schlaf gut, Papa.
37:18Bis morgen.
37:20Ja, was gibt es denn?
37:22Es geht noch einmal um Ihre...
37:24Ich meine, um Annabelle Gravenberg.
37:27Deshalb stören Sie in mein Gespräch mit meiner Tochter.
37:29Herr von Weiden.
37:30Frau Landmann.
37:31Noch einmal.
37:32Ich werde mit Ihnen darüber nicht diskutieren.
37:35Meine Ex-Frau wohnt ab sofort wieder hier.
37:36Punkt!
37:37Natürlich.
37:38Das ist ja allein Ihre Entscheidung.
37:40Richtig.
37:47Ich bringe Ihnen Ihren Tee, Frau Gravenberg.
37:51Danke, Herr Ader.
37:54Ich habe den CD-Player bestellt.
37:56Er wird morgen früh zusammen mit den gewünschten CDs geliefert werden.
38:01Sehr schön.
38:02Ich danke Ihnen.
38:05Ich wünsche Ihnen eine großame Nacht.
38:10Es ist bestimmt nicht leicht für Sie, hier in diesem Haus für mich zu arbeiten.
38:14Verzeihung.
38:16Nun, ich weiß, dass die anderen Angestellten nicht gut auf mich zu sprechen sind.
38:21Mir ist nichts dergleichen aufgefallen.
38:25Es ist wirklich rührend, was für ein schlechter Lügner Sie sind.
38:29Haben Sie noch einen Wunsch?
38:31Nein, danke, Herr Ader.
38:32Das wäre alles.
38:52Ich bin mir sicher, dass Luisa und Simon einen wunderschönen Abend in Lanzino haben werden.
38:56Ganz toller Plan, Boga.
38:57Es wäre ein toller Plan gewesen, wenn du mit Luisa schon längst im Lanzino gesessen hättest
39:00und ich wäre mit Simon dazugekommen.
39:02So war es aber nicht abgesprochen.
39:03Es geht nicht immer alles nach Plan.
39:04Du musst auch mal improvisieren können.
39:05Auch wenn du so gut im Improvisieren wirst, dann macht es dir bestimmt nichts aus,
39:09statt einem Menü in Lanzino eines von Lifas Butterburten zu essen.
39:12Hallo, die beiden.
39:13Hallo, Richard.
39:14Alles in Ordnung?
39:15Ja, ja.
39:17Bis auf die Tatsache, dass ich schon seit Stunden versuche, Lissi zu erklären, dass Annabelle wieder da ist.
39:21Ah, Annabelle ist wieder da?
39:23Ach, du weißt es auch noch nicht.
39:24Ich wollte es dir vorhin sagen, Spatz, aber kam ja was dazwischen.
39:28Ich hielt es für das Beste, wenn sie sich hier wieder auskoriert.
39:31Das ist wirklich sehr großzügig von dir, Richard.
39:34Ach, äh, ich habe übrigens veranlasst, dass Katharina nur noch in Noras Zimmer das Bett macht.
39:40Ist doch in eurem Sinne, oder?
39:43Na klar, das ist toll. Danke.
39:46Sicher, alles bestens.
39:48Gute Nacht.
39:49Gute Nacht.
39:53Gute Nacht.
39:55Dann wohnt deine Mutter also wieder hier?
39:56Hast du doch gerade gehört.
39:58Und, hast du ein Problem damit?
39:59Weißt du, womit ich ein Problem habe?
40:00Dass ich jetzt mit dir in einem Zimmer schlafen muss.
40:02Weißt du?
40:03Nope.
40:31Ich介zie dich.
40:32Du bist du.
40:32Och du bist.
40:32Guten Morgen, Annabelle.
40:34Guten Morgen.
40:34Warum ist denn der Tisch noch nicht gedeckt?
40:36Ja, das habe ich mich auch schon gefragt.
40:37Ja, ich werde gleich mal in die Küche gehen und fragen, was...
40:40Was ist das denn?
40:42Das ist doch wohl nicht der Strauß von Frau Beck.
40:44Wahrscheinlich haben Sie den Strauß einfach hier nur vergessen.
40:46Gib dir keine Mühe, Richard.
40:48Was meinst du?
40:48Ich merke doch, was hier gespielt wird.
40:51Du und Herr Adam sind die einzigen, die mich hier noch dulden.
40:53Nein, Annabelle.
40:54Natürlich ist es so.
40:56In diesen Umständen ist es wohl das Beste, wenn ich ausziehe.
41:00Na, so weit kommt es noch.
41:01Doch, ich werde jetzt mal ein ernstes Wörtchen mit dem Personal reden.
41:04Du entschuldigst mich.
41:08Also, ich bin sehr gespannt darauf, wie Frau Grafenberg meinen Strauß findet.
41:13War gar nicht so einfach, ein lehrtiges Gestrüpp zu finden.
41:16Das finde ich gar nicht lustig.
41:18Ach so, ich sollte noch Bescheid sagen, dass Sie einen Stift für Frau Grafenberg aufheben möchten.
41:23Ich bin Frau Grafenberg stets zu Diensten.
41:25Das sollten Sie auch sein.
41:26Immerhin wohnt sie hier.
41:28Nein, sie hat sich hier reingedrängelt.
41:31Und jetzt soll sie mal zu spüren bekommen, was das bedeutet.
41:33Ich bin ja jedenfalls nicht zu Diensten.
41:37Ich auch nicht.
41:38Auf keinen Fall.
41:41Ach, schön, dass ich Sie alle zusammen hier antreffe.
41:45Planen Sie eine kleine Palastrevolte?
41:46Oder wie soll ich das hier verstehen?
41:49Entschuldigen Sie, aber ich habe es nicht übers Herz gebracht,
41:51für Frau Grafenberg andere Blumen zu besorgen.
41:54Hören Sie zu.
41:55Und zwar Sie alle hier.
41:57Annabelle ist mein Gast.
41:58In meinem Haus.
41:59Und hier wird getan, was ich sage.
42:01Aber...
42:01Kein Aber!
42:03Und wem das nicht passt, der kann seine Sachen packen und gehen.
42:06Wenn das so ist, dann gehe ich.
42:15Wird eine Tonbandaufnahme ausreichen, auf der der Täter sein Verbrechen gesteht?
42:20Angesichts der Schwere des Verbrechens würde ich eine solche Tonbandaufnahme als Beweismittel zulassen.
42:26Wir sollen einfach abwarten, dass hier alles aushalten?
42:28Wenn bei den beiden erstmal Misthauen gesät ist,
42:31dann bekommst du ganz von alleine eine neue Chance bei Simon und ich bei Luisa.
42:34Wenn wir das alles hinter uns haben, dann machen wir eine kleine Reise.
42:37Ich kann es kaum erwarten.
42:38Ich liebe dich.
42:39Ich dich auch.
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