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Kurzfilme
Transkript
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00:01:28Hallo, Edith!
00:01:30Moment mal! Oh, Herbert!
00:01:34Gratuliere!
00:01:35Danke!
00:01:36Du, du warst in meiner Premiere?
00:01:39Äh, ja!
00:01:40Und, wie hat's dir gefallen?
00:01:42Witzig, schön frivol!
00:01:46Wie geht's gut, wie ich sehe?
00:01:47Ja, wir gehen jetzt noch tanzen
00:01:49Wann gehen wir wieder mal tanzen?
00:01:51Wenn ich wieder einsam bin
00:01:53Mach's gut
00:01:58Edith!
00:01:59Wir haben morgen ein Juweläum
00:02:01Wir kennen uns zehn Jahre
00:02:03Sollten wir dann nicht feiern?
00:02:04Lieber nicht! Mach's gut, Herbert!
00:02:08Schönen Morgen
00:02:15Ah!
00:02:19Endlich!
00:02:27Wo ist Charlotte?
00:02:29Schläft im Auto?
00:02:31Ja!
00:02:33Ist hier jemand gefolgt?
00:02:36Abgehängt!
00:02:37Oh Gott!
00:02:42Oh Gott!
00:02:51Oh Gott!
00:02:55Oh Gott!
00:03:03Du warte doch mal.
00:03:05Ich hatte schon Angst, du verschläfst.
00:03:08Wo warst du denn gestern noch so lange?
00:03:10Bisschen frische Luft schnappen.
00:03:12Bisschen frische Luft schnappen?
00:03:14Ja.
00:03:14Wann bist du denn gekommen?
00:03:16Gegen eins.
00:03:17Oder habe ich schon geschlossen?
00:03:19Ja, das habe ich gehört.
00:03:20Ich schnarch nicht.
00:03:21Na ja.
00:03:25Hat der Edith gestern nicht in Premiere?
00:03:28Edith hatte Premiere?
00:03:30Ja.
00:03:31Ach nee.
00:03:31Ach, du denkst, dass ich da...
00:03:33Nee, mein Lieber.
00:03:35Ich mache mich doch nicht zum Idioten.
00:03:37Sage mal.
00:03:38Schmücke?
00:03:41Was?
00:03:42Hier ist nach Straße 36.
00:03:46Unfall.
00:03:47Sieht eher nach Selbstmord aus.
00:03:49Gut.
00:03:49Wir sind in zehn Minuten da.
00:03:52Na komm schon, zieh dich wieder an.
00:03:54Die Pflicht rufen.
00:04:02Na, das ist zu.
00:04:03Bitte zurück.
00:04:20Also, Dr. Riepe ist gerade bei ihr.
00:04:25Wann ist denn das passiert?
00:04:26Ihre Armbanduhr ist 9.52 Uhr stehen geblieben.
00:04:30Sie ist aus dem siebten Stock gefallen, da oben in der Mitte.
00:04:35Lutz?
00:04:38Grüß dich, Frankenstein.
00:04:41Grüß dich.
00:04:42Kannst du schon was sagen?
00:04:43Das sieht nach einem gezielten Schlag auf den Hinterkopf aus, heißt das?
00:04:47Du meinst nicht durch den Sturz.
00:04:48Das kann ich noch nicht sagen.
00:04:49Gut, danke.
00:04:53Frau Weigand.
00:04:53Ach gut.
00:04:54Frau Weigand.
00:04:55Jo.
00:04:56Kommen Sie doch mal.
00:04:57Sagen Sie, das Handy hier.
00:04:59Ja.
00:04:59Kriegt man dann noch raus, mit wem Sie telefoniert hat?
00:05:02Ich glaube es nicht, aber wir werden es versuchen.
00:05:05Versuchen Sie es.
00:05:06Ja.
00:05:14Ja.
00:05:14Ja.
00:05:37Sind Sie fertig, Jan?
00:05:39Danke.
00:06:02Ich habe den Ausweis der Frau gefunden.
00:06:04Sie heißt Christina Wengler, 23.08.68, in Halle geboren.
00:06:09Lebt aber in München.
00:06:11München?
00:06:11Hm.
00:06:13Gehen Sie doch mal runter und schauen nach, ob unten ein Auto mit Münchner Kennzeichen steht.
00:06:17Ja, mache ich.
00:06:18Und wie heißt der Mann?
00:06:20Gerke.
00:06:22Und wann angemietet?
00:06:24Aha.
00:06:26Ja, das war's schon.
00:06:28Wenn noch Fragen sind, melden wir uns.
00:06:29Schönen Tag.
00:06:31Als Sie ankamen, war die Tür auf und der Schlüssel steckte von Ihnen.
00:06:36Ja.
00:06:37Keine Anerbeschädigung.
00:06:38Nein.
00:06:44Die Wohnung wurde vor einer Woche angemietet von einem Mann namens...
00:06:49Gerke Rolf.
00:06:56Vorher fünf Jahre Leerstadt.
00:06:58Aber drei Witzel Interessenten haben Sie bisher in der Wohnung nur gesehen, sagt der Makler.
00:07:03Und wenn die in fünf Jahren keinen Staub gewischt haben, da sitzen wir auf einem ganzen Haufen von Trempfelspuren.
00:07:11Ja.
00:07:16Ja.
00:07:24Na, ja.
00:07:28Ja.
00:07:29Na, Frau Weigand?
00:07:31Was gefunden?
00:07:33Ja. Die lag unterm Vordersitz.
00:07:38P99 war da. Geladen?
00:07:41Geladen, ja, aber nicht benutzt. Und das hier war in der Ablage.
00:07:48Landgutspedition preiswert und prompt.
00:07:52Keiner von den Anwohnern hat eine zweite Person auf dem Balkon gemerkt.
00:07:57Wie dann auch. Hier, das lag in der Ablage.
00:08:02Eine Visitenkarte von der Spedition.
00:08:05Vielleicht wollte sie hier einziehen. Ja, mit einer Waffe im Gepäck.
00:08:09Frau Weigand, sind Sie bitte so freundlich und rufen die Kollegen in München an?
00:08:15Und lassen nachfragen, ob irgendwelche Familienangehörigen informiert werden müssen.
00:08:20Ja, sollen Sie sie zurückrufen? Ja, bitte.
00:08:23Dieser Mieter Rolf Gerke. Der Name sagt mir was.
00:08:27Vielleicht hat er bei uns eine Akte. Ich glaube ja.
00:08:31So, wir gehen jetzt in diese Spedition. Wie heißt der?
00:08:36Lutz Langgut. Jawoll.
00:08:43Mein Gott, was toll hat der denn hier?
00:08:47– Ich weiß nicht –
00:09:09Wer das gehört diesmal nicht, da ist, dann sehen wir es vor Gericht. Schönes Wochenende.
00:09:21Herr Langgut?
00:09:23Ja?
00:09:23Stellen wir.
00:09:24Nee, nee, nee, kein Problem.
00:09:26Kommen Sie rein, können Sie rausgucken.
00:09:28Ja, Langgut.
00:09:29Ja, Tag, Schmücke mein Name.
00:09:31Das ist mein Kollege Schneider.
00:09:32Ja.
00:09:32Wir kommen von der Kriminalpolizei.
00:09:35Ah ja, und was wollen Sie von mir?
00:09:37Es handelt sich um eine Frau, die möglicherweise eine Kundin von Ihnen war.
00:09:42Christina Wengler.
00:09:45Kunde? Was ist mit Christina?
00:09:47Frau Wengler ist tot. Sie ist wahrscheinlich ermordet worden.
00:09:59Kannten Sie sie näher?
00:10:05Ich hab Sie was gefragt, ob Sie sie näher kannten.
00:10:09Danke.
00:10:10Ja, ja, ist ja Schulzeit.
00:10:12Wir waren eng befreundet.
00:10:21Uns erreichte gerade die Meldung, dass eine Frau aus dem zweiten Stock einer leer stehenden Wohnung in der Jessener Straße
00:10:27gestürzt ist.
00:10:28Ob es sich um einen Freitod oder Unfall handelt oder ob die Frau Opfer eines Verbrechens wurde, ist bis jetzt
00:10:34ungeklärt.
00:10:40Tante Katrin.
00:10:43Für dich.
00:10:45Schön.
00:10:47Wann kommt Mama zurück?
00:10:50Wann kommt Mama denn zurück?
00:10:53Bald.
00:10:55Sicher bald.
00:11:03Die, also Sie haben für Ihre Alte Freundin den Umzug nicht gefahren?
00:11:06Nein. Wollte sie ohne Möbel einziehen? Ohne Bett und Stuhl?
00:11:11Hören Sie sich schwer. Sie ist aus München geflohen, zusammen mit ihrer kleinen Tochter Charlotte.
00:11:16Sie konnte aus München nichts mitnehmen.
00:11:18Geflohen? Vor wen denn?
00:11:20Na, vor ihrem Ehemann. Brutaler Scheißkerl. Die musste weg aus München.
00:11:26Hat sie sowieso nicht hingehört.
00:11:28Scheiße, ja.
00:11:32Und gestern Nacht sind die beiden bei Katrin angekommen.
00:11:34Und wer ist Katrin?
00:11:36Katrin Sander. Auch eine aus unserer alten Clique.
00:11:41Und die Tochter, wie sagten Sie, Charlotte? Wo ist die denn?
00:11:44Na, ich nehme an bei Katrin.
00:11:47Jetzt wollen Sie sicherlich die Adresse haben.
00:11:48Ja, wenn Sie so freundlich sein würden.
00:11:54Und wir wollten heute Christinas Heimkehr feiern.
00:11:57Deshalb war ich bis eben in unserer Stammkneipe.
00:11:59Kalte Platten hinbringen. Bitte.
00:12:03Hier.
00:12:07Willkommen zu Hause.
00:12:12Ich rufe zurück.
00:12:15So, ich muss jetzt weiterarbeiten.
00:12:18Ja, wir auch.
00:12:19Herr Langgut, auf dieser Visitenkarte von Ihnen ist etwas notiert.
00:12:23Maybach, Römisch 3, Rätzli, Römisch 7, soll das wohl heißen.
00:12:27Sagt Ihnen das was?
00:12:29Ähm, nein, das sagt mir nichts.
00:12:32Na, seine Handschrift ist es nicht.
00:12:34Hm.
00:12:36Also, wann waren Sie denn heute Morgen in Ihrer Stammkneipe?
00:12:40Moment.
00:12:42Herr Westphal, einen kleinen Moment bitte.
00:12:44Na, ab halb 10. Wieso?
00:12:47Hm, Routinefrage.
00:12:48Tja, na gut, das war's schon.
00:12:51Wiedersehen.
00:12:52Vielen Dank erst mal.
00:12:55Oh, und das tut uns leid, das mit Ihrer Freundin.
00:12:59Danke.
00:13:03Hallo?
00:13:04Hallo, was ist denn?
00:13:06Ja, hallo.
00:13:06Ja.
00:13:08Meckert über den Westen und trinkt Champagner.
00:13:10Ja, das geht ihm doch ganz gut hier.
00:13:13Das geht hier so sicher?
00:13:14Ja, Schmücke?
00:13:17Ah, ja.
00:13:19Gut.
00:13:20Ich danke dir.
00:13:22Das war fangensteig.
00:13:24Die Todesursache war ein Schlag auf den Hinterkopf.
00:13:26Die Wengler war schon tot, als sie unten ankam.
00:13:29Aber er scheint sich ja schon wieder ganz gut zu amüsieren.
00:13:33Ja, Schmücke?
00:13:36Ach, ja.
00:13:37Äh, Gott grüße Sie auch.
00:13:46Ah, da ist ja ein Verzahn.
00:14:07Ihr gewünschter Gesprächspartner ist zurzeit nicht erreichbar.
00:14:16Was heißt unterwegs?
00:14:18Ah, ja, gut.
00:14:19Ja, vielen Dank.
00:14:22Hast du eben Grüß Gott gesagt?
00:14:24Ja, es waren doch die Kollegen aus München.
00:14:27Die muss man schon richtig ansprechen.
00:14:30Also folgendes.
00:14:32Der Ehemann der Toten heißt Peter Wengler, ist ein Geschäftsmann aus München.
00:14:37Hatte eine Softwarefirma.
00:14:39War vor zwei Tagen in Salzburg.
00:14:41Ist dann wieder zurück nach München, weil er einen Geschäftstermin hatte.
00:14:44Den hat er aber abgesagt wegen einer Privatangelegenheit.
00:14:47Hat seine Sekretärin den Kollegen in München erklärt.
00:14:49Tja, und jetzt ist er unterwegs.
00:14:52Keiner weiß wo.
00:14:53Na, der ist unterwegs, du Frauen kennt.
00:14:56Na, dann auf in die Orte.
00:15:00Laubenkolonie Rübezahl Möwensteg 4.
00:15:03Wo ist denn das?
00:15:04In Niedlin.
00:15:06Oh, schöne Ecke.
00:15:11Was wird denn jetzt aus den Möbeln?
00:15:12Wie, was wird mit den Möbeln?
00:15:14Hör zu.
00:15:16Wenn die rauskriegen, dass Rolf und ich dem Kerl in München die Bude ausgeräumt haben,
00:15:19dann sind wir dran.
00:15:20Ich verdiene mein Gewerbe und Rolf geht hier an den Knast.
00:15:22Du hättest Rolf nicht überreden dürfen.
00:15:24Ja, das bin ich doch an Schuld, oder was?
00:15:26Überleid ist klar.
00:15:27Christina hat das alles gewollt.
00:15:29Ja?
00:15:30Und wir haben nur gespurt.
00:15:32So.
00:15:33Und du hältst jetzt die Klappe.
00:15:35Wir sind von nichts.
00:15:36Ist das klar?
00:15:42Hast du gehört, Katrin?
00:15:53Oh, Mann, die Fremden.
00:15:55Firewall!
00:16:19Dieser Vollidiot!
00:16:29Was ist denn wohl los?
00:16:45Wolf, warum hast du mit Jürt dein Handy aufgeschaltet?
00:16:47Ganz ehrlich?
00:16:50Mit den Frauen?
00:16:52Ja.
00:16:53Hast du keine Nachrichten gehört?
00:16:57Hey!
00:16:59Okay, Sabine, zwei Cognac.
00:17:02Komm!
00:17:07Es war also kein Unfall.
00:17:11Ihre Freundin ist ermordet worden.
00:17:15Von wem?
00:17:16Das wissen wir noch nicht.
00:17:20Ist das Charlotte?
00:17:22Wie?
00:17:24Die Tochter von Frau Wengler.
00:17:29Ja.
00:17:31Sie darf das nicht erfahren.
00:17:34Sie darf es noch nicht erfahren.
00:17:35Nicht gleich.
00:17:36Das wird es ihr nicht verkraften.
00:17:38Bitte, gehen Sie zum Tisch.
00:17:42Machen wir.
00:17:42Okay.
00:17:53Charlotte?
00:17:54Gehst du rein und isst die Spaghetti auf, ja?
00:17:56Ich komme gleich.
00:18:03Wann sind denn die beiden hier angekommen?
00:18:06Gestern Nacht so, gegen elf.
00:18:10Christina war so froh, hier zu sein.
00:18:12Mit Sicherheit.
00:18:14Ich hatte extra noch was Feines zu essen besorgt.
00:18:17Und Sekt.
00:18:22Rolf und ich wollten Christina helfen, aus ihrer Ehe rauszukommen.
00:18:26Meinen Sie mit Rolf, Rolf Gerke, der diese Wohnung gemietet hat?
00:18:30Ja.
00:18:32Christinas Ehemann.
00:18:34Er hat gedroht, sie umzubringen, wenn sie ihn verlässt.
00:18:38Deshalb musste sie sich hier verstecken.
00:18:41Und später wollte sie unter Rolfs Namen in eine Wohnung einziehen.
00:18:45Damit der Gwengler, also der Ehemann von Christina, sie nicht findet.
00:18:50Der Rolf, der wohnt eigentlich hier.
00:18:54Bei mir.
00:18:55Herr Lange und Herr Gerke, und Sie sind also alte Freunde von Frau Wengler.
00:19:00Wir haben immer aufeinander aufgepasst. Immer.
00:19:05Sie hatte nur noch uns.
00:19:07Wie lange hat denn Frau Wengler in München gelebt?
00:19:12Acht Jahre ungefähr.
00:19:15Kann ich mir ein paar Kerne nehmen?
00:19:18Hatte Frau Wengler Gepäck?
00:19:22Ich geh's mal holen, ne?
00:19:30Probier mal.
00:19:31Ist der, ist gesund?
00:19:32Nee.
00:19:34Ja, ja, jetzt beruhigen Sie sich doch erst mal.
00:19:37Ja, in Ordnung.
00:19:39Ich ruf Sie dann wieder an.
00:20:03Und das ist alles, was Sie aus München mitgebracht hat, ja?
00:20:07Und Sie waren den ganzen Vormittag hier?
00:20:09Ja.
00:20:10Ich arbeite im Zoo, aber heute hab ich mir freigenommen, weil ich auf Charlotte aufpassen wollte.
00:20:14Christina wollte ja die Wohnung putzen.
00:20:21Wer sind die Männer?
00:20:23Polizisten.
00:20:24Hat sie geschmeckt?
00:20:26Ja.
00:20:34Charlotte?
00:20:36Er soll weggehen.
00:20:38Herr Wengler?
00:20:39Ja?
00:20:41Sind Sie Peter Wengler?
00:20:43Ja, bitte.
00:20:44Entschuldigung, mein Name ist Schmücke, Kriminalpolizei Halle.
00:20:48Das ist mein Kollege Schneider.
00:20:51Ich muss Ihnen etwas mitteilen.
00:20:54Ihre Frau ist tot.
00:20:57Sie ist ermordet worden.
00:21:04Ich bin hier, um meine Tochter abzuholen.
00:21:07Komm, Charlie, wir fahren nach Hause.
00:21:09Mama soll kommen.
00:21:11Komm.
00:21:12Lassen Sie sie.
00:21:16Charlotte!
00:21:19So ein Gesindel.
00:21:22Das Kind muss zur Schule.
00:21:26Ich möchte Sie bitten, mit uns zu kommen.
00:21:29Sie müssen Ihre Frau identifizieren.
00:21:34Ich will Sie nicht mehr sehen.
00:21:36Dann müssen wir Sie zwangsweise vorladen.
00:21:40Also.
00:21:56Ich habe hier den Bericht für mich.
00:21:58Meine Zeit machen, ja.
00:22:02Ist Ihnen nicht gut?
00:22:04Nicht anfassen.
00:22:14Kann ich bitte ein Glas Wasser?
00:22:24Kann ich bitte ein Glas Wasser?
00:22:29Ich hoffe, gibt es hier noch einiges zu klären.
00:22:32Gut, dann bringen wir das schnell hinter uns.
00:22:35Ich muss mich um meine Tochter kümmern.
00:22:39Sie haben also eine Softwarefirma in München.
00:22:43Wofür denn?
00:22:45Wir arbeiten für die Raumfahrt.
00:22:48Satellitengestützte Verkehrsleitung.
00:22:50Wie?
00:22:52Alle Achtung.
00:22:54Und weshalb tut ein Mann wie Sie seiner Ehefrau Gewalt an?
00:22:58Ja, ja, Herr Wenger.
00:22:59Unser Rechtsmediziner hat festgestellt, dass Ihre Frau über längere Zeit misshandelt wurde.
00:23:08Ich habe sie geliebt.
00:23:15Sehr geliebt.
00:23:16Sie ist geflohen vor Ihnen.
00:23:19Sie hat sich versteckt.
00:23:22Unsinn.
00:23:23Es sieht jedenfalls nicht danach aus, dass Ihre Frau hier in Halle Urlaub machen wollte.
00:23:27Sie hat sich sogar eine Wohnung besorgt.
00:23:30Wussten Sie von der Wohnung?
00:23:31Davon weiß ich nichts.
00:23:44Wie weit sind Sie mit der Spurensicherung?
00:23:46Andi, was ist denn mit dem Handy?
00:23:48Da war nichts mehr zu machen.
00:23:50Keine brauchbaren Daten.
00:23:51Mist.
00:23:52Sie haben gestern in München einen Geschäftstermin einfach sausen lassen
00:23:56und sind Hals über Kopf abgereist.
00:23:59Warum denn, Herr Wenger?
00:24:01Ich war vorher in Salzburg.
00:24:04Ich habe versucht, zu Hause anzurufen, aber da ging keiner ran.
00:24:07Meine Frau, die hatte ihr Handy abgestellt.
00:24:09Das war sehr ungewöhnlich.
00:24:11Na ja, dann bin ich dann einfach los und ich habe mir halt Sorgen gemacht.
00:24:16Wir haben Fingerabdrücke von 114 Personen sichergestellt.
00:24:20Das wird natürlich eine Weile dauern, ehe wir uns da durchfinden.
00:24:38Das hat uns gerade die Staatsanwaltschaft München gefaxt.
00:24:57Herr Wengler, gegen Sie läuft eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.
00:25:03Gewalt in der Ehe.
00:25:05Ihre eigene Frau hat sie angezeigt.
00:25:07Vor drei Tagen.
00:25:09Bitte.
00:25:14Wie viele Frauen zerren ihre Männer vor Gericht, um sie dann mit Dreck zu bewerfen?
00:25:21Na schön.
00:25:24Meine Frau hat mich erpresst.
00:25:27Sie wollte mir mein Kind wegnehmen.
00:25:29Ach, deshalb haben Sie sie verprügelt.
00:25:31Christina ging es gut bei mir, sehr gut zu hören.
00:25:33Wollen Sie uns veräppeln?
00:25:34Auch Ihre Tochter hat Angst vor Ihnen.
00:25:37Tina war eben reichlich krachert, wie man in Bayern so sagt.
00:25:40Was meinen Sie mit krachert?
00:25:42Ah, vorlaut, ordinär, eben typisch Ostfrau.
00:25:45Naja, die kamen von hier.
00:25:51Ja, kann sein, dass ich da mal ein bisschen grob geworden bin.
00:25:53Ein bisschen grob, also.
00:25:57Schlimme Lage, sagte der eiserne Holzfäller.
00:26:00Die Strömung treibt uns in das violette Land.
00:26:02Und dort wird uns die böse Hexe zu Sklaven machen.
00:26:04Dort bekomme ich kein Gehirn, rief der Scheuchel.
00:26:07Hallo, Uncle Rolf.
00:26:07Und ich kein Mut.
00:26:08Hallo.
00:26:10Hallo.
00:26:12Wann kommt Mama?
00:26:17Die.
00:26:24Die, die ist, die ist nochmal in euer altes Haus gefahren.
00:26:30Die holt noch Sachen von dort.
00:26:32Sie soll Seppo mitbringen.
00:26:37Warum weint sie?
00:26:43Jemand ist gestorben.
00:26:47Jemand, den wir sehr gerne hatten.
00:26:51Mama soll also Seppo mitbringen, hä?
00:26:54Ja, mein Klon.
00:26:56Er muss bei mir schlafen.
00:26:57Geht's noch eine Nacht ohne Seppo?
00:26:59Na.
00:27:00Morgen schläft der bei dir versprochen.
00:27:02Jetzt schlaf erst mal.
00:27:04Gute Nacht.
00:27:12Wir hätten uns nicht einmischen dürfen.
00:27:18Das war Christinas Scheißehe.
00:27:21Warum müsste Christina ihren Mann noch beklauen?
00:27:24Warum musstet ihr ihn noch beklauen?
00:27:31Wäre sie in ein Frauenhaus geflüchtet, wäre nichts passiert.
00:27:35Dann wäre das nicht passiert.
00:27:37Vielleicht.
00:27:40Ich werde jetzt für sie sorgen.
00:27:46Sag mal, hast du einen Knall, oder was?
00:27:48Du bist doch ein Fremder für das Kind.
00:27:50Das ist nicht dein Ernst.
00:27:52Und zu Hause hat's auch.
00:27:54Und einen Vater.
00:27:55Vater, das Schwein ist ein Mörder.
00:27:59Das ist so Nachtschicht.
00:28:01Du sauf nicht wieder so viel.
00:28:03Wir schlafen.
00:28:04Du und Kinder versorgen, da lache ich mir ja kaputt.
00:28:07Was sieht man eigenes Taxi?
00:28:09Wir schweigen in der eigene Wohnung.
00:28:11Schnauze sie doch nur durch hier.
00:28:12Mal kann ich sein dummes Gesicht nicht mehr sehen.
00:28:14Reus.
00:28:15Na.
00:28:16Reus.
00:28:17Ich muss Geld verdienen.
00:28:18Guck es.
00:28:19Morgen früh bin ich zurück.
00:28:23Pass auf Charlotte auf, ja?
00:28:29Sie sind also nachts von Salzburg nach München.
00:28:33Wann waren Sie denn zu Hause?
00:28:37Um zwei.
00:28:39Und da haben Sie bemerkt, dass Ihre Frau und Ihre Tochter verschwunden waren.
00:28:45Und dann...
00:28:48Dann hab ich mich schlafen gelegt.
00:28:50Ich konnte natürlich kein Auge zumachen.
00:28:52Und morgens...
00:28:54morgens so...
00:28:55so gegen acht bin ich dann los.
00:28:56Mittags war ich hier.
00:28:58Ich musste doch Charlie zurückholen.
00:29:01Woher wussten Sie endlich, dass die beiden nach Hannover haben?
00:29:05Hä?
00:29:05Wo sollte die denn sonst hin, hä?
00:29:09Als Ihre Frau starb, waren Sie also auf der Autobahn.
00:29:12Können Sie das irgendwie nachweisen?
00:29:14Vielleicht eine Tankquittung, irgendwo was gegessen?
00:29:16Nein, das kann ich nicht.
00:29:18Dann ist Ihr Alibi nicht sehr stichhaltig.
00:29:20Ich war auf der Autobahn, verdammt.
00:29:22Jetzt geh ich.
00:29:23Setzen Sie sich hin!
00:29:25Setzen Sie sich hin!
00:29:28Also nochmal.
00:29:32Sie kommen nach Hause.
00:29:34sehen, die Wohnung ist leer.
00:29:37Frau und Tochter weg.
00:29:39Da legen Sie sich ins Bett
00:29:41und fahren erst um acht los.
00:29:44Sind nicht gleich hinterher.
00:29:46Nein!
00:29:47Sie haben Ihrer Frau gedroht,
00:29:49Sie umzubringen, wenn sie sie verlässt.
00:29:50Stimmt das?
00:29:51So ein Schmarrn!
00:29:54Leeren Sie Ihre Taschen aus.
00:29:57Na los.
00:29:59Da rein.
00:30:09Mantel auf.
00:30:13Was ist das?
00:30:15Das ist aber ein Haufen Bargeld.
00:30:17Wie will es denn das?
00:30:1810.000 Euro.
00:30:19Zahlen Sie nicht mit Kreditkarte?
00:30:21Das gibt Sie doch einen Scheißdreck.
00:30:30Vielen Dank.
00:30:42Ich bin froh.
00:31:09Herr Wengler, Fakt ist doch, Sie haben Ihrer Frau mit Mord gedroht,
00:31:16Sie haben für die Tatzeit kein Alibi und Sie haben ein Motiv, Sie wollen Ihre Tochter.
00:31:24Woher wussten Sie endlich, dass Sie sich in dieser Laubenkolonie aufhält?
00:31:33Halten Sie mich wirklich für so deppert, dass ich Ihnen freiwillig in die Arme laufe, nachdem ich meine Frau umgebracht
00:31:37habe?
00:31:37Also, mir langt es jetzt. Ich möchte meinen Anwalt anrufen und dann werde ich gehen.
00:31:42Bitte. Sie können gerne mit Ihrem Anwalt telefonieren.
00:31:46Aber gehen werden Sie nicht. Ich muss Sie bitten, noch über Nacht zu bleiben.
00:31:50Außerdem müssen Sie noch erkennungsdienstlich erfasst werden.
00:31:53Obermeister.
00:32:00Der Mieter der Wohnung, Rolf Gehrke, ist mehrfach vorbestraft.
00:32:04Zuletzt vor acht Jahren wegen einer Einbruchserie.
00:32:06Ich selber habe den ja mal zu Ostzeiten festgenommen.
00:32:09Damals hat er Kioske ausgeraumt.
00:32:12Ich habe dir gesagt, dass ich den kenne.
00:32:14Und jetzt fährt der Taxa.
00:32:16Sag mal, kannst du nicht alleine weitermachen?
00:32:19Ich muss noch ein bisschen Luft schnappen.
00:32:23Luft schnappen.
00:32:24Ach, wieder mal.
00:32:26Das heißt, ja, du kannst doch alleine mit dem Wengler zum Erkennungsdienst.
00:32:31Aber ich habe doch auch noch Rolf Gehrke.
00:32:33Ach, du schaffst das schon.
00:32:34Ja, ja, ich schaff das schon. Ich schaff ja alles.
00:32:38Tschüss.
00:32:39Tschüss.
00:32:45Wappen oder Zahl?
00:32:46Ach, Herbert.
00:32:47Wenn ich gewinne, schenkst du mir den Abend? Also was nun?
00:32:51Wappen oder Zahl?
00:32:52Mann, tut doch krass, mein Auto.
00:32:55Für zehn Jahre.
00:32:57Ein Abend.
00:32:58Ewig.
00:33:01Na gut.
00:33:03Aber nicht lange.
00:33:28Guten Abend, Herr Gerke.
00:33:32Schneider.
00:33:32Schneider.
00:33:33Ja.
00:33:34Ich habe mit Ihnen zu reden.
00:33:36Wegen Christina. Was wollen Sie von mir?
00:33:38Die ist tot.
00:33:38Tod. Ihr Ehemann hat sie umgebracht. Was wollen Sie von mir?
00:33:41Nur mit Ihnen reden.
00:33:58Was wollen Sie von mir?
00:33:59Was ich brauche, ist ein aufrichtiger, einfühlsamer, treuer Mann.
00:34:05War ich dir je untreut?
00:34:07Du bist doch verheiratet mit deinem Beruf.
00:34:10Du hast doch kaum eine Verabredung eingehalten.
00:34:13Alle Dinge waren dir immer wichtiger als ich.
00:34:17Du bist aber unsachlich.
00:34:18Ich bin doch nicht unsachlich.
00:34:20Mein Leben ist kein Wartesach.
00:34:23Ach, nee.
00:34:25Wirst du deshalb zum jungen Lackaffen rum?
00:34:29Jetzt wirst du unsachlich.
00:34:31Das hat doch keinen Sinn.
00:34:52Du hast die Blumen vergessen.
00:35:13Das war mir nicht gleich eingefallen.
00:35:16Aber als ich sie damals verhaftet habe,
00:35:18da hatten sie sich bei einer Freundin versteckt.
00:35:21Christina Keller.
00:35:23Das ist doch der Mädchenname von Christina Wengler.
00:35:25Nicht?
00:35:27Sie waren nicht nur mit dir befreundet.
00:35:29Sie waren sogar mal ein Paar.
00:35:32Wann hat sich Christina bei Ihnen wieder gemeldet?
00:35:39Letzten April.
00:35:43Sie lag im Krankenhaus. Ihr Mann hat ihr den Fuß gebrochen.
00:35:47Sie hat ihn angezeigt, aber erst drei Tage vor ihrer Flucht.
00:35:51Ja.
00:35:52Sie hatte Angst vor ihm.
00:35:55Die war ganz allein in München.
00:35:57Niemand, der ihr zugehört hat, bei dem sie heulen durfte.
00:36:01Sie kam sich vor wie eine Ausländerin.
00:36:03Gingen sie nicht arbeiten?
00:36:05Das hat er ihr verboten.
00:36:06Sie sollte sich um Charlotte kümmern.
00:36:08Um den Haushalt.
00:36:10Wir haben bei ihr eine Waffe gefunden.
00:36:13Haben Sie die besorgt?
00:36:16Was für eine Waffe.
00:36:21Ich muss weiter.
00:36:22Warten Sie.
00:36:24Wie lange ging das zwischen Ihnen und Christina?
00:36:28So lange, wie es ging.
00:36:30Wie lange, Gerke?
00:36:32Bis vor acht Jahren.
00:36:34Also, bis Sie wieder mal ins Gefängnis mussten.
00:36:37Gerke!
00:36:41Gerke!
00:37:05Sie stehen!
00:37:11Sie stehen!
00:37:14Er ist baut.
00:37:24Wo soll's hingehen?
00:37:25Machen Sie das Ding mal aus.
00:37:26Wer war das eben?
00:37:28Warum waren Sie so wütend auf den?
00:37:29Der hat schief geguckt.
00:37:311,80 bitte.
00:37:34Ich habe in Ihrer Polizeiakte ein Vermerk gefunden.
00:37:37Sie gelten als Suizidgefährdet.
00:37:41Haben Sie im Gefängnis versucht, sich das Leben zu nehmen?
00:37:45Das steht so in Ihrer Akte.
00:37:46Was fragen Sie dann so hinterhältig?
00:37:48Das hat wehgetan damals, das mit Christina.
00:37:56Wo waren Sie heute Vormittag, Herr Gerke, zwischen 9 und 10, als Christina starb?
00:38:05Da hatte ich eine Tour nach Leipzig.
00:38:08Und die Klinik.
00:38:10Zeigen Sie mir Ihr Fahrtenbuch?
00:38:11Das war eine Schwarztour.
00:38:13Und jetzt können Sie mich verhaften oder am Arsch lecken.
00:38:15Also gut, Gerke, wie Sie wollen.
00:38:18Aber wir sehen uns noch.
00:38:202 Euro.
00:38:22Mit Quittung, bitte.
00:38:232 Euro.
00:38:264 Euro.
00:38:281 Euro.
00:38:59Da bist du ja schon.
00:39:01Ja.
00:39:02Na, wie war dein Luftschnappen?
00:39:04Erfrischend. Sehr erfrischend.
00:39:06Sag mal, Blumen von der Tanke.
00:39:09Das kann ja nicht klappen.
00:39:11Du hast ja früher hattest den ersten.
00:39:13Ach ja?
00:39:14Ja.
00:39:15Ich hatte übrigens auch ein Rendezvous
00:39:17mit einer Kühlerhaube von einem weißen Opel.
00:39:20Ich glaube, Baujahr 88 mit Münchner Kennzeichen.
00:39:23Der Kerl hätte mich fast über den Haufen gefahren.
00:39:26Oh Gott, das finde ich, bist du verletzt.
00:39:27Nein, nein.
00:39:28Das sind die Reste von seiner Kamera.
00:39:31Der Gerke ist fast ausgeflippt, als er den entdeckt hat.
00:39:34Und warum?
00:39:34Der Münchner scheint ihn gezielt beobachtet zu haben.
00:39:38Aus München?
00:39:39Ja.
00:39:41Ah.
00:39:43Ob der Wengler dahinter steckt?
00:39:45Das kann schon sein,
00:39:46aber warum lässt der Gerke bespitzeln?
00:39:49Sag mal,
00:39:51das kriegen wir wieder hin.
00:39:52Das ist ein,
00:39:57das kann schon sein.
00:40:02Das ist ein,
00:40:13das kann man finden.
00:40:17Das kann man nicht mehr.
00:40:24Ich muss es ihr sagen, morgen.
00:40:30Sie haben das Schwein verhaftet.
00:40:34Wird ihm gefallen im Knast.
00:40:40Vielleicht kannst du Charlotte morgen in den Zoo mitnehmen, wenn es ihr abgelenkt.
00:40:44Das Mädchen gehört nicht hierher.
00:40:47Sie gehört nicht hierher.
00:40:55Ich habe Christina so vermisst.
00:40:58Ich habe sie die ganze Zeit vermisst.
00:41:06Warum ist sie mit der Charlotte nicht gemeinsam groß?
00:41:17Soll ich ihr die Mutter ersetzen?
00:41:22Das kann ich nicht.
00:41:25Das geht nicht.
00:41:27Charlotte ist mein Kind.
00:41:30Hör auf zu träumen, Rolf.
00:41:43Also, es sind zehn weiße Rosen und in die Mitte stecken Sie eine rote.
00:41:51Und auf die Karte schreiben Sie Entschuldigung für den versauten Abend.
00:41:54Und neue Schrift für den Farbpunkt.
00:41:56Ja, zehn weiße Rosen. Danke.
00:42:00Weiße Rosen? Oh Gott.
00:42:02Also doch, Edith.
00:42:03Was quatscht du denn in der Raum von Edith?
00:42:06Ich habe das schon mal gesagt.
00:42:07Machen wir doch nicht zum Affen.
00:42:11Morgen, der Herr.
00:42:12Morgen, grüß Sie. Na, was haben Sie da für alles?
00:42:14Internetseiten von Aktienfonds.
00:42:16Sie und Aktien?
00:42:18Na ja.
00:42:20Ach, Maybach-Rimmestrei.
00:42:22Es ist ein Schweizer Aktienfonds.
00:42:24Christina Wengler wollte wohl noch ein bisschen Geld anlegen.
00:42:26Übrigens, Retzli ist auch eine Schweizer Geldanlage.
00:42:29Wollte die liebe Gattin doch noch was beiseiteschaffen.
00:42:32Na ja, schmerzensgeltig.
00:42:33Morgen, Herr Wengler. Na, gut geschlafen. Wir kommen gleich.
00:42:38Haben wir denn nichts?
00:42:42Keine Fingerabdrücke, Schuhspuren, irgendwas?
00:42:45Nein, wir haben noch nichts.
00:42:46Also, wenn wir nichts Handfestes haben, nimmt ihn sein Anwalt heute wieder mit.
00:42:51Machen Sie mal ein bisschen Druck im Labor.
00:42:53Können Sie doch.
00:42:56Internet, Internet.
00:43:01Internet.
00:43:13Haben wir schon was über diesen Geisterfahrer?
00:43:17Weißer Opel, Baujahr 88.
00:43:20Münchner Kennzeichen.
00:43:23Haben Sie eine Idee, wie das sein könnte?
00:43:26Bekannter von Ihnen?
00:43:28Er fährt durch Halle und knipst das Nachtleben.
00:43:32Wir werden mal eine Fahndung ausschreiben.
00:43:34Keine Angst, die kriegen wir schon.
00:43:36Sie wissen wirklich nicht, wer das ist.
00:43:41Die Kamera hat er letzte Nacht verloren.
00:43:46Ich will mit meinem Anwalt telefonieren.
00:43:48Aber bitte.
00:43:56Sie können doch nicht wiederholen.
00:44:00Ja, wir gehen.
00:44:02Das war's für heute.
00:44:48Er hat sich wohl nicht gemeldet, was?
00:45:00Ach, Ihr Anwalt praktiziert hier in Halle? Das ist ja interessant.
00:45:08Bitte, Herr Doktor.
00:45:10Grüß Gott.
00:45:11Grüß Gott.
00:45:13Ich verziehen mein Name. Der Herr Wingler, das ist mein Mandant.
00:45:19Ach, gerade wollte er Sie anrufen. Da erscheinen Sie hier.
00:45:24Wir würden gerne alleine sprechen. Aber gerne.
00:45:34Das erspart uns bestimmt eine Menge Zeit.
00:45:42City Hotel, guten Tag. Was kann ich für Sie tun?
00:45:44City Hotel? Nein, Sie können gar nichts für mich tun. Ich bin ja ganz woanders gelandet. Entschuldigen Sie.
00:45:53City Hotel? Das ist doch gleich hier um die Ecke.
00:46:11Wann kommst du ins Büro, wenn du was willst?
00:46:13Der Typ hat mich gestern verfolgt, der mit dem weißen Opel. Na und, dafür wird er bezahlt?
00:46:18Charlotte brauchte ihre Puppe. Ich hab sie ihr geholt. Ich war bei den Sachen.
00:46:21Nee, ne? Ja. Du warst im Wald? Ja.
00:46:24Wegen der blöden Puppe? Ja.
00:46:26Sag mal, bist du total bescheuert? Das Zeug liegt in meinem Transporter.
00:46:35Zeug muss weg. Komm, los.
00:46:43Pelzig Wolfgang? Ist heute früh abgereist.
00:46:47Hm.
00:46:50Reitberger Hannes.
00:46:52Der ist seit gestern Nachmittag hier. Zimmer drei.
00:46:57Ist er jetzt da?
00:46:58Haben Sie irgendwelche Beweise, dass er seine Frau ermordet hat? Zeugen.
00:47:03Ja. Eine Zeugin hat ausgesagt, dass er seiner Frau mit Mord gedroht hat.
00:47:10Herr Gott, noch mal. Sagen Sie mir, wo Sie gestern zwischen neun und zehn Uhr waren und Sie können gehen.
00:47:14Auf der Autobahn.
00:47:15Ja, das glaube ich Ihnen nicht.
00:47:16Wen interessiert, was Sie glauben? Herr Hauptkommissar, schaffen Sie Beweise her. Das tun wir schon.
00:47:22Diese Tür.
00:47:23Danke.
00:47:25Schneider Kripo Halle. Machen Sie bitte auf.
00:47:36Sind Sie Herr Reitberger?
00:47:38Tür zu.
00:47:42Danke.
00:47:46Was haben Sie denn?
00:47:50Mikräne.
00:47:52Mikräne. Es geht gleich vorbei.
00:47:54Diese Ausrüstung. Sind Sie Privatdetektiv?
00:47:59Student. Astrophysiker.
00:48:03Aha. Und das Detektivspiel betreiben Sie als Ferienjob, ja?
00:48:11Meine Tabletten. Im Bad.
00:48:17Bitte.
00:48:20Wie viel wollte Herr Wengler Ihnen dafür bezahlen?
00:48:24Zehntausend Euro vielleicht?
00:48:28Diese Fotos da. Kennt die Wengler auch?
00:48:32Geben Sie her.
00:48:33Herr Reitberger, wir haben einen Mord aufzuklären.
00:48:36Wie lange haben Sie Christina Wengler mit ihrem Kernrohr da verfolgt?
00:48:40Sechs Monate.
00:48:43Hier.
00:48:44Ziehen Sie sich an, ich nehme Sie mit aufs Präsidium.
00:48:49Herr Kommissar?
00:48:51Aus meinem Garten.
00:48:52Alles recht von sich. Dankeschön.
00:48:57Frau Weigand, da ist ein Speicherchip drin.
00:49:00Machen Sie uns mal.
00:49:01Ja? Ja.
00:49:01Ah, danke sehr.
00:49:03Tschüss.
00:49:03Schöne Ausdrucke.
00:49:04Ja, gern.
00:49:08Sag mal, das ist doch nicht Ihr Mann.
00:49:11Nee, das ist Rolf Gerke.
00:49:14Die alte Schulfreundschaft?
00:49:15Ja.
00:49:17Ach nee.
00:49:28Wenn das die Polizei rauskriegt, ich habe damit nichts zu tun.
00:49:32Das war nicht Lügen für dich.
00:49:34Christina hat sich für den Umzug anständlich bezahlt.
00:49:37Christina ist voll.
00:49:40Du hängst doch sowieso mit drin.
00:49:44Pass mal auf.
00:49:46Wenn du dich in der Pfanne holen willst, ja?
00:49:47Dann sehe ich da ahnungslosen Katrin mal, was wirklich in München passiert ist.
00:49:51Mit dir und Christina.
00:49:53Und sieh mir nie mal deine Dinger mit rein.
00:49:55Los, komm weiter.
00:49:58So.
00:49:59Also das sind alles Fotos aus München am Tag der Flucht.
00:50:05Frau Wengler hat ihre Tochter von der Schule abgeholt und ist dann zur Bank gefahren.
00:50:09Ja, so hat das auch in seinem Notizbuch notiert.
00:50:1214.09 Uhr, Schwabing-Kronstadt-Bank.
00:50:17Dann war sie noch ein paar Stunden im Park mit der Tochter.
00:50:21Von dort aus ist sie dann direkt auf die Autobahn.
00:50:24Und sie immer hinterher, bis hier nach Halle.
00:50:27Bis zu der Freundin in die Laube und in die Wohnung im Plattenbau.
00:50:32Sie haben also in den vergangenen sechs Monaten das gesamte Umfeld hier in Halle ausspiereniert.
00:50:37Namen der Freunde, Adressen, Stammlokale, alles.
00:50:41Und der Wengler brauchte bloß nur anreisen und seine Frau umbringen. War das so?
00:50:46Nein.
00:50:48Peter Wengler war nicht da.
00:50:50Nicht in dem Plattenbau.
00:50:52Na, das behaupten Sie.
00:50:55Sie haben sie fallen sehen.
00:50:58Und einfach noch mal draufgehalten.
00:51:01Warum bespitzeln Sie eigentlich Rolf Gerke immer noch?
00:51:05Bitte.
00:51:07Danke.
00:51:07Bringen Sie mir auch ein Glas?
00:51:09Ja.
00:51:10Frau Wengler hat was mitgenommen.
00:51:14Aus München.
00:51:15Was denn?
00:51:16Geld und Möbel.
00:51:19Wengler will das Zeug wieder haben.
00:51:21Ach nee. Und, haben Sie schon eine heiße Spur?
00:51:26Wie viel Geld?
00:51:27200.000 in Bar.
00:51:29Ui, jo. Und was für Möbel?
00:51:32Das, äh...
00:51:35Das halbe Haus.
00:51:37Haben Sie was gegen Ihre Migräne dabei?
00:51:40Im Hotel.
00:51:42Na, dann gehen Sie ins Hotel.
00:51:44Aber halten Sie sich bitte zu unserer Verfügung, ja?
00:51:50Gut, danke.
00:51:51Und Herr Wengler war nicht am Tatort.
00:51:56Gute Besserung.
00:51:58Auf Wiedersehen.
00:52:01Der lügt doch.
00:52:05Von wegen nichts mitgenommen.
00:52:08Geld und Möbel.
00:52:10Aber, äh...
00:52:11In dieser Wohnung, da...
00:52:12Da...
00:52:13Da stand doch nichts.
00:52:15Wir sollten diese alten Schulfreunde befragen.
00:52:19Ja.
00:52:20Diese Spediteur und den, der jetzt Taxi fährt.
00:52:22Wie heißt der?
00:52:23Gerke, ja.
00:52:29Sie haben damit nichts zu tun, oder?
00:52:38Charlotte?
00:52:39Darf ich den auch mal halten?
00:52:44Hallo, ihr zwei.
00:52:55Ich muss es dir sagen.
00:53:00Bitte bleibt hier.
00:53:08Was ist denn hier los?
00:53:10Ja, Herr Langhut.
00:53:11Was liegt vor?
00:53:12Bei der Flucht von Frau Wengler aus München ist einiges abhandengekommen.
00:53:17Zum Beispiel Möbel.
00:53:19Mich interessieren Ihre Fahrtenschreiber und Ihr gesamtes Objekt.
00:53:22Haben Sie eine Genehmigung?
00:53:23Aber ja, Herr Langhut.
00:53:26Ihren Büroschlüssel, bitte.
00:53:29Bei dem ist der Fahrtenschreiber kaputt.
00:53:31Ich habe ihn letzte Woche ausgebaut.
00:53:32Ihren Büroschlüssel, bitte.
00:53:40Ihr wisst Bescheid.
00:53:42Dann gehen wir erst mal rein.
00:53:45Kommt die Mama heute wieder?
00:53:57Weißt du, die Mama, die hatte einen Unfall.
00:54:07Ein Unfall? Wo ist sie denn?
00:54:15Die Mama ist nicht mehr am Leben.
00:54:19Quatsch!
00:54:25Die Mama ist tot, Schätzchen.
00:54:28Ich bin jetzt für dich da.
00:54:31Ich und Tante Kathrin.
00:54:34Ich und Tante Kathrin.
00:54:41Ich habe wohl nichts gefunden, was?
00:54:43Keine Angst, Herr Langhut.
00:54:44Wir finden schon, was wir suchen.
00:54:46Wissen Sie, wo Ihr Freund Gerke jetzt ist?
00:54:49Keine Ahnung, für ein Taxi ist zu Hause bei Kathrin.
00:54:53Sie bringen Herrn Langhut ins Präsidium.
00:54:55Die Kollegen dort wissen schon Bescheid.
00:54:57Kommen Sie bitte.
00:55:02Das sind alles Fotos, die im letzten halben Jahr in München gemacht worden sind.
00:55:08Hier im Englischen Garten, Olympiastadion beim Weißbier.
00:55:14Gerke heißt der Mann. Rolf Gerke.
00:55:18Hier zusammen beim Picknick mit ihrer Tochter im Auto.
00:55:21Sie kennen ja die Bilder.
00:55:23Die hat alle Ihr Detektiv gemacht.
00:55:26Und er hat Ihnen auch erzählt, wo Sie Ihre Frau hier in Halle finden.
00:55:30Nein.
00:55:31Sie wussten zu jeder Zeit, wo sie sich aufhielt.
00:55:33Nein.
00:55:34Doch, Ihr Detektiv hat das feind säuberlich aufgeschrieben.
00:55:38Wo waren Sie gestern zwischen neun und zehn?
00:55:42Herr Wengler möchte nicht antworten.
00:55:44Na gut.
00:55:46Er muss sich ja nicht selbst belasten.
00:55:48Mich interessiert noch etwas anderes.
00:55:51Ihre Frau hat Sie um 200.000 Euro erleichtert.
00:55:55Möchten Sie sich dazu äußern?
00:55:59Außerdem hat sie fast Ihr...
00:56:02Ihr halbes Haus ausgeräumt.
00:56:05Also ich denke, diese Art Gütertrennung ist ungesetzlich.
00:56:10Warum sind Sie nicht zur Polizei gegangen?
00:56:14Warum dieser Hobbyschnüffler?
00:56:17Ich will Ihnen mal was sagen.
00:56:20Diese 200.000 Euro, die er zu meiner wegen behalten kann.
00:56:24Und die Möbel auch, war eh nicht mein Geschmack.
00:56:26Aber nicht mein Kind.
00:56:28Das nicht.
00:56:30Und noch was?
00:56:32Ich bin glücklich, dass sie tot ist.
00:56:36Diese...
00:56:37Person.
00:56:40Das wollten Sie doch sowieso hören, nicht?
00:56:43Aber ich habe sie nicht umgebracht.
00:56:45Ich nicht.
00:56:47Das da.
00:56:50Das ist der Möbel.
00:56:51Ja.
00:56:58Äh, einen kleinen Moment.
00:56:59Ja.
00:57:04Was ist denn?
00:57:05Ja, also die Kollegen...
00:57:07Tag.
00:57:09Die Kollegen haben Wenglars Fingerabdrücke und einen Schuhabdruck an der Wohnungstür gefunden.
00:57:15Ach, nee.
00:57:17War also doch da.
00:57:19Ein Schuhabdruck einer Wohnungstür?
00:57:21Hat er wohl dagegen getreten, was?
00:57:23Ja, ja. Aber in der Wohnung sind keine Spuren von ihm.
00:57:26Nichts?
00:57:29Mistverdammter.
00:57:32Der Schlüssel...
00:57:34Der Schlüssel steckte doch von innen.
00:57:36Ja.
00:57:38Wir müssen noch mal hin.
00:57:43Was wollen Sie denn von ihm?
00:57:45Rolf war immer das schwarze Schaf. Immer.
00:57:47Und ständig war die Polizei hinter ihm her.
00:57:50Gehört die Kiste Herrn Gerke?
00:57:51Ja.
00:57:55Aber ich sag Ihnen mal was.
00:57:57Als er im Knast saß und keine Kraft mehr hatte, da war ich für ihn da.
00:58:02Es wundert mich, dass Ihre Freundin Christina sich ausgerechnet an Herrn Gerke gerannt hat.
00:58:08Ich meine nach dem, was sie ihm angetan hat.
00:58:13Was?
00:58:14Das ist doch hier die kleine...
00:58:16...Charlotte.
00:58:20Rolf und Christina haben ein gemeinsames Kind.
00:58:23Ach.
00:58:25Und wo ist Herr Gerke jetzt?
00:58:40Ich mag das.
00:58:42Hier war immer unser Plätzchen, Mama so in Mainz.
00:58:48Hier haben wir mal Feuerchen gemacht früher.
00:58:56Wollen wir ein Feuerchen machen?
00:59:00Mama?
00:59:03Guck mal!
00:59:06Hier!
00:59:08Guck mal, hier ist Holz.
00:59:13Wir machen Feuerchen für Mama.
00:59:20Es wird lustig.
00:59:26Sie fängt also an, hier sauber zu machen.
00:59:29Plötzlich steht ihr Mann vor der Tür und will rein.
00:59:33Sie hat nicht damit gerechnet, dass er sie so schnell findet.
00:59:35Nein.
00:59:37Er tritt gegen die Tür, sie kriegt eine Todesangst.
00:59:40Die Pistole ist unten im Auto.
00:59:42Was würden Sie denn machen als Frau?
00:59:44Mich einschließen.
00:59:45Zu es.
00:59:45Und vielleicht mit irgendwas bewaffnen.
00:59:49Womit?
00:59:50Natürlich, mit dem Hammer.
00:59:52Ja, es waren auch nur Ihre Fingerabdrücke drauf.
00:59:56Warum lag der Hammer auf dem Balkon?
00:59:59Warum?
00:59:59Und warum hat sie hier wie viel, ein, zwei, fünf Zigaretten geraucht?
01:00:03Weil sie Ausschau gehalten hat.
01:00:06Ausschau?
01:00:08Na ja, klar.
01:00:10Nach ihren Freunden.
01:00:11Sie muss sie alarmiert haben, mit dem Handy.
01:00:15Schade, dass die Daten nicht brauchbar sind.
01:00:20Wenn der Wengler seine Frau wirklich bitte umbringen wollte, wäre es ein leichtes für ihn gewesen, einfach die Tür einzutreten
01:00:27und fertig.
01:00:29Aber die Tür ist unbeschädigt. Er hat die Wohnung nie betreten.
01:00:36Ja, Schmücke hier.
01:00:38Herr Wengler kann gehen.
01:00:43Tja, Röschen.
01:00:46Kommen Sie.
01:00:50Schöner Blick.
01:00:57Ja.
01:00:59Anfänger, vielen Dank.
01:01:02Die beiden Damen...
01:01:05Die beiden Damen sagen, die Tür steht immer offen.
01:01:09Also konnte der Mörder unbemerkt rein und auch wieder raus.
01:01:13Sie hat ihn in die Wohnung gelassen.
01:01:16Ja, ja. Sie hat ihn ja erwartet.
01:01:18Ja.
01:01:20Mit wem hat die Tür noch nicht gewonnen?
01:01:21Mit Wengler zuletzt gesprochen. Das ist scheiß Ende.
01:01:25Ich hab die Liste schon angefordert.
01:01:27Was denn für eine Liste?
01:01:27Von der Telefongesellschaft.
01:01:29Ach, Röschen.
01:01:31Gut gemacht.
01:01:32Das kann aber dauern.
01:01:34Ja.
01:01:48Da sind sie.
01:01:50Na ja.
01:01:55Sie lieben ihn sehr.
01:01:58Er ist ein wunderbarer Mensch.
01:02:00Wissen Sie, dass dieser wunderbare Mensch Sie betrogen hat?
01:02:05Er und Christina hatten was miteinander.
01:02:09Das hätte ich gemerkt.
01:02:13Komm her.
01:02:17Nicht so nah ran, hä?
01:02:31Horst du?
01:02:32Rolf.
01:02:33Du musst ihm alles erzählen, hörst du? Alles.
01:02:35Du hast ja nichts verbrochen.
01:02:36Was hast du dem erzählt, hm?
01:02:39Nichts. Nichts.
01:02:43Kommen Sie, Geicke.
01:02:48Bleib hier, ja?
01:02:50Sie kümmern sich um Charlotte? Ja.
01:02:53Hey, ist okay. Ja.
01:03:02Da kommst du aus der Bank.
01:03:05Wo hat sie die 200.000?
01:03:07Dann geht sie in den Park und bleibt da drei Stunden. Warum so lange?
01:03:14Sie hat den Detektiv dorthin gelockt, damit ihre Freunde in aller Ruhe das Haus ausräumen können.
01:03:19Sie hat gewusst, dass sie beobachtet wird.
01:03:22Da muss auch jemand in der Bank gewesen sein, der das Geld an sich genommen hat.
01:03:27Und der hat da so lange gewartet, bis sie mit dem Detektiv weg war.
01:03:31Hm.
01:03:33Nur wer? Langgut, Geicke?
01:03:36Hast du bei dem Langgut was gefunden?
01:03:38Alle seine Laster sind leer. Wir haben das ganze Objekt untersucht.
01:03:42Aber er hat einen Fahrtenschreiber ausbauen lassen.
01:03:45Angeblich kaputt.
01:03:46So ein schlaues Kerlchen.
01:03:49Gut.
01:03:50Den werde ich mir mal vorknippen.
01:03:52Und du nimm Gerke in die Mange.
01:03:55Oh Gott.
01:04:00Wir haben ein gemeinsames Kind, deswegen habe ich Christina geholfen.
01:04:04Haben Sie einen Beweis für Ihre Behauptung?
01:04:07Vaterschaftstest?
01:04:09Geburtsurkunde?
01:04:12Ja, ja. Sie verprügeln keine Frauen.
01:04:14Sie wickeln sie nur um den kleinen Finger.
01:04:16Wie Katrin Sander, die sie seit Jahren durchfüttert.
01:04:20Vielleicht haben sie sich auch nur in Christinas Geld verliebt.
01:04:25Oder war da der Gedanke, sich endlich rächen zu können an ihr?
01:04:28Nein.
01:04:32Also gut, reden wir von den Möbeln, die Frau Wengler mitgenommen hat.
01:04:36Wo sind die?
01:04:42Von dem verschwundenen Geld wissen Sie auch nichts.
01:04:45Was denn für Geld?
01:04:48Sie waren doch gute Freunde, Frau Wengler und Sie.
01:04:51Da hat sie sich nicht gebeten, den Umzug zu fahren?
01:04:54Sie haben doch ein Speditionsgeschäft.
01:04:56Das liegt doch auf der Hand.
01:04:58Umzüge sind nicht mein Marktsegment.
01:05:00Meine Firma arbeitet nur für Industriekunden.
01:05:03Ach, nicht Ihr Marktsegment. Aha.
01:05:07Na, wie läuft denn Ihr Geschäft in Ihrem Segment?
01:05:11Nicht besonders. Spielt das eine Rolle?
01:05:13Ja, doch schon.
01:05:14Ist aber schön, dass Sie endlich mal die Wahrheit sagen.
01:05:17Also, wo ist das Geld, wo sind die Möbel?
01:05:20Sagen Sie mal, können Sie mich nicht leihen oder was?
01:05:22Wollen Sie mir was anhängen?
01:05:25Frau Wengler hat zwei Namen von Aktienfonds auf Ihre Visitenkarte geschrieben.
01:05:31Und zwar Rätzli und Maybach.
01:05:35Ich weiß nicht, warum.
01:05:37Nee, aber ich.
01:05:39Weil Sie ihr geraten haben, die 200.000 da anzulegen, hat sie sich das notiert.
01:05:44200.000? Viel Geld, ne?
01:05:46Ja.
01:05:47Können Sie mir was leihen?
01:05:48Christina hat München ohne einen Cent verlassen. Arm und glücklich.
01:05:52Das ist Unsinn.
01:05:54Ihr habt dem Wengler das Haus ausgeräumt, während Christina im Park war.
01:05:59Aber vorher wart ihr in der Bank und habt das Geld bekommen.
01:06:02Wir haben uns bei Wenglers Hausbank erkundigt.
01:06:07Am Tag der Flucht hat Frau Wengler 200.000 Euro abgehoben. In bar.
01:06:14Dafür muss eine Oma lange strecken.
01:06:21Sie kriegen mich nicht in den Knast. Sie nicht!
01:06:23Das werden wir sehen. Setzen Sie sich hin, Gerge!
01:06:28Hinsetzen!
01:06:45Wie läuft's?
01:06:48Der Langgut macht dich nur lustig.
01:06:53Das ist vielleicht eine Sippe, sag ich dir.
01:06:56Ein gewalttätiger Ehemann, eine Ehefrau, die ihm Geld klart.
01:07:00Zwei Freunde, die das Geld wieder abnehmen und sie umbringen.
01:07:05Ich hab das Gefühl, der Gerge weiß nichts von dem Geld.
01:07:08Und der leidet doch ganz schön.
01:07:12Bei dieser ganzen Sache tut mir nur das Kind leid.
01:07:15Mhm.
01:07:33Ich zeig' dir, wo die Möbel sind.
01:07:40Da sind sie ja.
01:07:41Ja.
01:07:45Ich fass' es nicht.
01:07:47Du schwerst mir alles wieder zurück. Aber alles.
01:07:49Bis zur nächsten Müllkippe.
01:07:51Mein Geld. Ich will mein Geld wieder.
01:07:52Ganz ruhig!
01:07:54Dieser Abschaum hat mein Kind entführt.
01:07:58Sollte Charlotte hier aufwachsen? Ja? In diesem Dreck?
01:08:02Sie ist meine Tochter.
01:08:09Gerke, raus!
01:08:10Komm, komm, komm, komm, komm, komm, komm, komm, komm, komm, komm!
01:08:13Gerke, raus hier!
01:08:16Ich will mal Geld!
01:08:18Okay.
01:08:22Herr Gerke!
01:08:25Gerke!
01:08:29Sie haben sich also von Langgut den Laster gepumpt?
01:08:32Ja.
01:08:33Und haben Sie das ganze Zeug alleine rausgeschleppt?
01:08:35Ja, ja, alleine.
01:08:36Und das soll ich Ihnen glauben?
01:08:38Ich bin da nicht eingebrochen!
01:08:40Ich hatte doch den Schlüssel von Christina!
01:08:44Das waren doch Ihre Sachen!
01:08:47Fehlen nur noch die 200.000 Euro.
01:08:51Und Christinas Mörder.
01:08:56Sie können gehen.
01:08:58Ja, gehen Sie schon.
01:09:09Wie haben Sie denn die Wohnung Ihrer Frau gefunden?
01:09:12Es stand doch kein Name dran.
01:09:14Und Ihr Detektiv hat doch nun herausgefunden, in welcher Etage Sie wohnt.
01:09:20Na, die Musik.
01:09:22Was für Musik?
01:09:25Christinas Freunde hatten ihr eine CD geschickt, so eine kitschig bemalte, mit all diesen Ost-Schnulzen.
01:09:30Wochenlang hat sie das rauf und runter genudelt, ich konnte das nicht mehr hören.
01:09:34Und, ja, diese Musik habe ich durch die, durch eine der Türen gehört.
01:09:39Und da haben Sie dann geklingelt?
01:09:41Hm?
01:09:44Aber sie hat mich nicht reingelassen.
01:09:47Sie hat mich durch die geschlossene Tür angeschrien, ich soll abhauen, sie hätte eine Waffe.
01:09:52War völlig hysterisch.
01:09:54Wer wundert Sie das?
01:10:00Ich will jetzt gehen.
01:10:01Ja, bitte.
01:10:12Sag mal, äh, in der Wohnung der Wengler, da stammt doch so eine kleine Musikanlage.
01:10:20Ja.
01:10:21Hat die Spurensicherung irgendwelche CDs gefunden?
01:10:25Ich...
01:10:26Nee.
01:10:26Nee.
01:10:28Dann hat er die mitgenommen.
01:10:30Der Mörder.
01:10:31Ja.
01:10:34Wo ist der Gerke?
01:10:36Den habe ich erst mal gehen lassen.
01:10:38Was?
01:10:38Ja, nur keine Angst, ich lasse ihn beschatten.
01:10:40Gut.
01:11:04Ok.
01:11:07Wie geht's?
01:11:21Wir haben was zu besprechen.
01:11:23Was ist los?
01:11:28Aua.
01:11:29Oh.
01:11:30Wir müssen doch mal zur Bank.
01:11:33Wo ist das Mikro?
01:11:39Nur geknackert.
01:11:40Was?
01:11:41Nur geknackert.
01:11:42Jetzt für euch gar nichts mehr.
01:11:45Ach, Lutz, gib ihr auf.
01:11:52Geh doch, sauf dich doch voll!
01:11:56Ach, das ist doch...
01:12:05Scheiße.
01:12:09Geh doch, das ist doch...
01:12:16Geh doch, das ist doch...
01:12:48Hast du meine Rosen bekommen?
01:12:50Ja, danke. Du wirst mich wieder rumkriegen.
01:12:53Ich will dich doch nicht rumkriegen. Was soll ich machen?
01:12:57Mich vor dir den Staub werfen?
01:12:59Es hat keinen Sinn, Herbert.
01:13:00Ach, gib uns doch noch eine Chance.
01:13:03Ach, Mist. Danke.
01:13:10Die liebe Frau Weigand hat sich gerade von Gerke abhängen lassen.
01:13:14Was?
01:13:15Sie ist dem falschen Taxi gefolgt.
01:13:18Nein, Prost.
01:13:19Wir hätten das selber machen sollen.
01:13:21Aber du musst hier in der Küche rumsitzen,
01:13:24picheln und am Telefon rumflirten.
01:13:27Na, ich liebe Frauen, die den Hörer aufknallen.
01:13:30Da kenne ich aber nur eine, die das gerne macht.
01:13:33So?
01:13:34Die ist es aber nicht.
01:13:36Geh jetzt ins Bett und mach.
01:13:40Für wie blöd er hält er mich eigentlich?
01:13:51Wo warst du?
01:13:53Die Polizei hat angerufen.
01:13:56Du sollst morgen früh aufs Präsidium kommen, um neun.
01:14:01Die haben Christinas Ehemann freigelassen.
01:14:05Er wird Charlotte morgen abholen.
01:14:07Was?
01:14:10Und?
01:14:12Freust du dich?
01:14:13Freu dich doch.
01:14:21Ich hab zu lange auf das Kind gewartet.
01:14:23Zu lange!
01:14:24Wo ich das Kind schläft.
01:14:25Bitte, Rolf.
01:14:27Ich kann für Charlotte keine gute Mutter sein.
01:14:29Das geht nicht.
01:14:30Ich kann's nicht.
01:14:43Komm einfach mit!
01:14:58Was ist aus uns geworden?
01:15:02Schweine auf!
01:15:05Rolf.
01:15:07Bring das Geld bitte zurück.
01:15:11Bring es bitte zurück.
01:15:14Ja.
01:15:16Ja.
01:15:18Ja.
01:15:22Ja.
01:15:24Ja.
01:15:27Ja.
01:15:36Darf Charlotte sich morgen noch verabschieden?
01:15:38Von den Tieren?
01:15:42Ja.
01:15:53Ja.
01:15:53Ja.
01:15:55Ja.
01:15:56Ja.
01:16:05Ja.
01:16:15Na, Frau Kollegin? War ja ein schöner Erfolg, was?
01:16:20Abwarten.
01:16:20Moin, Frau Wege.
01:16:22Moin.
01:16:23Moin.
01:16:24Also, wir haben die ganze Nacht gepuzzelt und das ist das Ergebnis.
01:16:27Na, dann mal los.
01:16:30Aber Wolf, was ist los?
01:16:31Na, doch mal zur Bank.
01:16:33Er ist ein bisschen zu spät gekommen.
01:16:34Ja, aber Wolf, war noch Stau auf der Autobahn.
01:16:36200.000.
01:16:38Wo sind die?
01:16:39Das mit den Möbeln habe ich auf meine Kappe genommen.
01:16:41Aber wenn du Christina wegen Geld umgebracht hast, dann schlage ich tot.
01:16:46Das war's.
01:16:47Ja.
01:16:48Schluss nochmal.
01:16:50Stopp.
01:16:53Aber wenn du Christina wegen Geld umgebracht hast, dann schlage ich tot.
01:16:59Langgut.
01:17:00Dieser Schäbe hier, kleine Garno.
01:17:03Tja, langgut.
01:17:05Da kommen wir ja gerade richtig, was?
01:17:07War das Gerke?
01:17:09Was hat er denn gesucht?
01:17:11Keine Ahnung.
01:17:12Na, Geld wird's ja nicht gewesen sein, ne?
01:17:14Seht ja pleite.
01:17:17Obwohl, 200.000 kämen Ihnen doch gerade recht.
01:17:20Wie kommen Sie da rauf?
01:17:22Hier wäre ein ganz gutes Versteck.
01:17:23Na, dann kommen Sie mal mit.
01:17:25Na, kommen Sie, kommen Sie.
01:17:30Also gut.
01:17:32Ich war kurz vor neun, morgens an der Wohnungstür und wollte Christina mit einem Lorbeerbäumchen überraschen.
01:17:37Kleiner Willkommensgruß, mehr war nicht.
01:17:39Was war vor neun?
01:17:41Und weiter?
01:17:42Was weiß ich, ich war Einkauf in der Kneipe.
01:17:43Ich hab Christina nicht umgebracht.
01:17:45Sie lügen doch.
01:17:46Sie haben mit den Möbeln gelogen.
01:17:47Sie lügen auch mit dem Geld.
01:17:49Sie war mit Frau Wengler in der Bank in München.
01:17:51Ich hab das Geld nicht.
01:17:58Wo ist sie?
01:18:07Wo ist meine Tochter?
01:18:10Unterwegs.
01:18:12Mit Katrin?
01:18:18Sie sind in einer Stunde zurück.
01:18:21Ich muss arbeiten.
01:18:25Als ich Tina vor acht Jahren in Leipzig kennengelernt hab, da war sie eine kleine, unglückliche Kellnerin.
01:18:29Und sie erwartete ein Kind.
01:18:31Einen Kriminellen, der im Knast saß.
01:18:33War's nicht so?
01:18:37Dieses Kind.
01:18:39Hat ein behütetes Leben und eine Zukunft, weil es mich hat.
01:18:48Glück muss man haben.
01:18:55Sie können hier auf Sie warten.
01:18:57Da ist Kaffee.
01:19:10Na also.
01:19:12Frau Wengler hat Ihnen das Geld in der Bank übergeben.
01:19:15Schön.
01:19:15Wie ging's weiter?
01:19:18Sie hat gesagt, es ist ja eh nur das Schwarzgeld von Ihrem Mann.
01:19:22Sie wollte, dass ich's anlege.
01:19:23Für Charlotte.
01:19:25Und als Vormund verwalte.
01:19:28Charlotte sollte abgesichert sein, wenn Christina mal was passiert.
01:19:32Na, sie wusste ja, was Rolf in der Niete war.
01:19:34So hat sie's mir übertragen.
01:19:35Na, das war doch die Versuchung für sie.
01:19:39Ihnen steht doch das Wasser bis zum Hals.
01:19:41Mit ihrer Firma.
01:19:42Da kommt doch das Geld ganz recht.
01:19:43Es ist so.
01:19:46Nee.
01:19:48Ich bin kein Mörder.
01:19:50Wo ist das Geld?
01:19:53Wo ist das Geld?
01:19:57Rolf hat's.
01:19:59Er hat's bei mir gefunden.
01:20:01Hinter diesem Bild in Ihrem Büro.
01:20:06Dankeschön, ich bin verweigert.
01:20:08Oh, danke.
01:20:09Rolf, der Schauspieler.
01:20:11Der hat uns doch nur benutzt.
01:20:14Christina hat sich in München amüsiert.
01:20:16Und Katz ihm konnte ihn hier die Socken waschen.
01:20:19Und ich war sein Alibi.
01:20:20Die Telefonliste von Frau Wenglers Handy.
01:20:23Na, endlich.
01:20:25Sie hat dreimal kurz hintereinander Rolf Gerke.
01:20:28Hat ihn aber nicht erreicht.
01:20:29Seit Christina hier war, hat Rolf Toter Mann gespielt.
01:20:33Hatte ein Handy abgeschaltet, der Feigling.
01:20:37Die Frauen sollten es unter sich ausmachen.
01:20:39Sie sollten sich um ihn zanken.
01:20:41Wenn die das rausgekriegt hätten,
01:20:42dann hätten sie auf den Mund geschossen.
01:20:43Aber ohne Rückverkarte.
01:20:45Der letzte Anruf von Frau Wengler ging an
01:20:49Katrin Sander.
01:20:56Wann hat die Sander erfahren,
01:20:58dass Gerke sie mit Christina betrogen hat?
01:21:00Die glaubt er bis jetzt noch nicht dran.
01:21:02Ja, das behauptet sie.
01:21:04Aber die Sander hat doch den ganzen Vormittag
01:21:06auf das Kind aufgepasst.
01:21:07Ja, das hat sie uns gesagt.
01:21:08Und wir haben ihr das geglaubt, ohne es zu überprüfen.
01:21:10Wie die Anfänger aber.
01:21:11Wie die Anfänger.
01:21:25Hallo, Charlotte.
01:21:27Hallo.
01:21:29Guck mal.
01:21:31Guck mal, der Sepp.
01:21:33Buhu, der ist ganz traurig.
01:21:36Hm?
01:21:37Was?
01:21:38Der will verreisen.
01:21:40Buhu, Buhu.
01:21:42Buhu, Buhu, Buhu, Buhu.
01:21:48Buhu, Buhu.
01:21:50Ich möchte verreisen.
01:21:52Hör auf, hör auf.
01:21:53Mach's doch nicht noch schlimmer, bitte.
01:21:55Mach das nicht noch schlimmer.
01:21:56Soll dieser Mistkerl sie kriegen?
01:22:00Wenn du willst, komm mit.
01:22:03Ich brauch dich jetzt.
01:22:10Scheißkerl.
01:22:13Du warst wieder mit Christina zusammen.
01:22:16Du hast ihr erzählt, ihr wollt hier neu anfangen.
01:22:19Eine Familie gründen.
01:22:21Wo wär ich denn dann geblieben?
01:22:26Jetzt.
01:22:28Jetzt brauchst du mich.
01:22:33Ich wollte dich nicht verletzen.
01:22:35Warum?
01:22:37Warum hast du Christina um mich betrogen?
01:22:39Warum uns beide?
01:22:41Wieso hast du sie hierher geholt?
01:22:43Warum?
01:22:43Wir wollten doch eine Familie gründen.
01:22:50Komm.
01:22:51Komm.
01:22:52Komm her.
01:22:52Hör auf mir.
01:22:52Ein Satire.
01:22:53Bleib bei mir.
01:22:54Du bleib bei mir.
01:23:25Nimm mal in Ihrem Komooten, mach sie nicht weit.
01:23:32Als ich noch nicht mal der Fachleiter,
01:23:35hier in der Augen,
01:23:39hier aus, um die Zeit,
01:23:42mach sie nicht weit.
01:23:49Herr Ringmutter, was machen Sie denn hier?
01:23:51Wir wollen zu Frau Sander.
01:23:54Ja, ich auch, aber die ist noch mit Charlotte unterwegs.
01:23:57Wer hat Ihnen das gesagt?
01:23:58Der Gerke? Wieso?
01:24:00Ist das, äh, ist das die CD, die Sie aus der, aus der Wohnung Ihrer Frau gehört haben?
01:24:05Nee.
01:24:08Kann ich die Schaubein mal mitnehmen?
01:24:09Gerne.
01:24:11Wo haben Sie denn die her?
01:24:12Die lag da drüben.
01:24:13Hier?
01:24:14Ja.
01:24:15Für Tina.
01:24:16Ich mag dich da rein.
01:24:25Frau Sander!
01:24:28Würden Sie uns bitte aufs Präsidium begleiten?
01:24:42So, Gerke. Und wir holen jetzt das Geld.
01:24:46Kommt.
01:24:47Wir fahren nach Hause.
01:25:04Glauben Sie wirklich, Sie sind der bessere Vater?
01:25:08Für das, was Sie Ihrer Frau zugefügt haben, erwartet Sie in München noch eine Anklage.
01:25:14Und noch was, Wengler. Die 200.000 Euro.
01:25:17Dafür wird sich Ihr Finanzamt interessieren.
01:25:30Sie haben sich auf Christina gefreut?
01:25:36Sogar Ihre Lieblingsmusik habe ich ihr geschenkt.
01:25:40Und dann kommt sie her.
01:25:44Als sie mich anrief, da hatte ich nur einen Gedanken. Ich muss sie beschützen.
01:25:50Aber als ich dann bei ihr in der Wohnung war,
01:25:55da hat sie plötzlich erzählt,
01:25:58wie froh sie ist, dass Sie endlich eine Familie sind.
01:26:02Der Rolf, Charlotte und Sie.
01:26:07Und Sie haben schon Pläne gemacht, wie Sie die Wohnung hier errichten zu dritt.
01:26:12Aber der Rolf, der gehört zu mir.
01:26:37Der Rolf ist schuld.
01:26:44Der Rolf, der Rolf ist schuld.
01:26:50Der Rolf, der Rolf ist schuld.
01:27:12Das ist aber schön, dass du da anrufst.
01:27:17Ja, gerne schön.
01:27:21Herbert, ich war so wütend gestern.
01:27:24Ich wollte mich bedanken für die Blumen.
01:27:27Ich weiß ja, dass du ein lieber Kerl bist.
01:27:29Ja, natürlich bin ich das.
01:27:31Ich kann dich ja nicht zwingen, aber vielleicht wäre es besser, wenn du...
01:27:41Ach, nee.
01:27:48Auf unser elftes Jahr.
01:27:50Ach, Eli.
01:27:54Mann, hab ich einen Hunger.
01:27:56Hunger? Ich auch. Ich auch.
01:27:58In der Ulrichstraße hat neue Italiener aufgemacht, die gehen jetzt testen.
01:28:02Und nicht schon wieder zu Italienern.
01:28:04Warum nicht mal deutsche Küche?
01:28:06Ja, du machst mit deinem Brat, was schon sauer ist.
01:28:09Es muss doch nicht Brat, was du sauerkult sein.
01:28:11Ja, deine schöne Rombare mit Rotkorn.
01:28:13Ja, ja, das ist es, was du sauerkult sein.
01:28:16Ja, ja, ja.
01:28:18Nein, nehm.
01:28:24Ja, ja, ja.
01:28:27Ja, ja.

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