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  • vor 1 Tag

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Kurzfilme
Transkript
00:00Musik
00:32Ich bin nicht dein Hausklabe.
00:34Warum machst du dir nicht eine Liste, wenn du alles vergisst?
00:36Was ist los?
00:37Geht es dir mal wieder nicht gut? Ist dir schlecht, ja?
00:40Dann hast du deine Reise nicht vertragen.
00:42Oh, das tut mir aber leid.
00:45Suche deine Anwesenheit zu verdauen.
00:47Bitte! Bitte!
00:50Schaff deinen Eltern da draußen raus!
00:52Da draußen ist wunderbar, denn da draußen bin ich nicht.
00:57Oh, wie temperamentvoll.
01:00Welche Leidenschaft?
01:02Wenn du die mal woanders gehabt hättest und öfter.
01:05Weißt du, was ich an dir wirklich bewundere?
01:07Wie man mit so wenig Grips so lange auskommen kann.
01:11Und weißt du, was ich mir nie verzeihen werde?
01:13Wie ich einen Mann mit so wenig Grips heiraten bekomme.
01:17Abgesehen von allem anderen.
01:18Außerdem, das hier ist mein Haus.
01:21Und wenn hier einer auszieht, dann bist du das.
01:23Das werden wir sehen.
01:24Schneller als du glaubst.
01:26Übrigens, der Scheidungstermin steht fest.
01:30Mein Anwalt sagt, dass...
01:31Sag mal.
01:33Wo ist die Katze?
01:35Hast du wieder die Katze rausgelassen?
01:40Dein Anwalt kann mich mal.
01:41Und deine Katze auch.
01:43Und wenn ich hier jemals rausgehe, dann mit den Taschenvoller Geld.
01:45Ja, geh weg.
01:46Lass los.
01:47Sofort, oder...
01:48Oder?
01:49Was, oder?
01:51Ich hab die Firma aus dem Dreck hochgeholt.
01:53In den du und dein verstorbener Mann sie gekarrt haben.
01:56Das alles hier, dass du das noch hast, das verdankst du mir.
01:58Mir und meinem Sohn.
01:59Zehn Jahre lang hab ich...
02:00Es ist meine Firma, meine.
02:02Wir haben einen Ehevertrag.
02:04Und laut Vertrag hast du über...
02:05Ach, komm, lass mich raus.
02:07Ich halt's hier nicht mehr aus.
02:08Ich krieg den Zugewinnsanteil.
02:11Und den wirst du zahlen.
02:13Ob die Firma dabei pleite geht, oder nicht.
02:20Kitty?
02:21Kitty?
02:23Kitty?
02:27Kitty?
02:29Kitty?
02:31Kitty?
02:32Kitty?
02:34Hier.
02:36Hier.
02:36Hier.
02:38Kitty?
02:40Kitty?
02:41Kitty?
02:46Kitty?
02:48Hier.
02:50Hier.
02:55Maria!
02:58Votre Maria!
03:00Hilfe!
03:09Es ist halb acht. Habt ihr keine Schule oder was?
03:14Wie sieht denn das hier aus?
03:27Guten Morgen. Wir wollten heute Abend ein paar Freunde einladen.
03:33Ja, natürlich. Wie viele? Wie lang?
03:42Na, Charlotte? Gut geschlafen?
03:46Na, zehn so. Mal sehen. Vielleicht kommt auch noch wer.
03:50Morgen.
03:52Großartig. Genau das habe ich mir für heute Abend vorgestellt.
03:55Eine Kinderparty. Keine Drogen. Nur die üblichen.
03:59Keine Abhänger bis morgen früh. 24 Uhr ist Schluss.
04:03So. Und was ist denn mit der Schule?
04:06Wir haben doch heute Bandertag.
04:13Verstehe.
04:16Nicht, dass ihr umsonst aufgestanden seid bei dem bisschen Schlaf, das ihr hattet, dem Zustand der Küche nachzuurteilen.
04:22Wisst ihr was?
04:23Ich habe das Gefühl, es läuft so nicht.
04:27Bei Kolmar zweites Dienstmädchen? Ja.
04:31Hm?
04:33Papa?
04:34Kolmar.
04:35Ja?
04:36Ja.
04:37Ja?
04:39Ja?
04:40Ich schnalle mein schnitzes Papier gelogen.
04:44Was ist denn los?
04:45Korruption im Kanzleramt. Gleich im Bannsee.
04:48Morgen.
04:51Morgen.
04:53Hallo, Frau Staatsanwältin.
04:54Hallo, Herr Rechtsmediziner.
04:56Herr Rechtsmediziner.
05:25Na gut, Entschuldigung.
05:26Ich hatte heute Morgen einen schweren Start.
05:28Schon gut.
05:29Ich war schon mal hier vor vier Jahren.
05:32Hallo.
05:33Ciao.
05:34Okay.
05:35Gut.
05:35Danke, Chef.
05:36Schön, Sie erfahren.
05:38Eine ältere Dame, im Gartenteich ertrunken.
05:42Der Ehemann hat den Notarzt gerufen, will allerdings nicht bemerkt haben, wie seine Frau
05:47zu Tode gekommen ist.
05:48Koffer?
05:48Ja, verdammt nochmal, die kommen ja.
05:52Auf den ersten Blick gibt es keine Anzeichen von Fremdeinwirkungen.
05:55Der Notarzt meint Herzversagen.
05:57Allerdings, die Aufwindsituation ist ein bisschen merkwürdig.
06:00Stell dir mal vor, der Löscher hatte vorhin auf dem Parkplatz vom LKA einen Herzanfall.
06:04Der ist kaum mehr aus seinem Auto ausgekommen.
06:07Wer bitte ist Löscher?
06:08Der ist der Infektionsleiter der Mordkommission, mein Chef.
06:11Gut, also ich hoffe, die Sache stellt sich hier für euch als Unfall raus.
06:14Ich muss zurück ins LKA.
06:15Die haben mich da kommissarisch.
06:18Nein, sag nicht, dass du.
06:19Das machst du doch nicht.
06:20Was macht er nicht?
06:21Ja doch.
06:22Die haben mich kommissarisch zum Inspektionsleiter gemacht.
06:26Mein Gott, die brauchen jemand Würdevolles und ich bin eben das würdevollste Stück Altmöbel,
06:31das sie haben.
06:33Ja, es ist ein bisschen viel, aber ich hoffe, ihr helft mir.
06:35Vermutlich brauchst du bald gar keine Hilfe mehr.
06:37Nicht einmal mehr ärztliche.
06:39Geistlichen Beistand.
06:40Vielleicht.
06:45Herr Akzer, mein Name ist Tanja Rose.
06:49Ich bin Staatsanwälterin.
06:50Das hier ist Dr. Kolmer vom Institut für Rechtsmedizin.
06:53Das ist unser Beileid.
06:55Was?
06:56Wieso sind Sie hier?
06:59Sein Unfall.
07:01Äh, ich verspreche Ihnen, wir werden keine unnötigen Fragen stellen.
07:17Ich verstehe es nicht.
07:19Ich weiß nicht, wie das passieren konnte.
07:21Eben saßen wir doch beim Frühstück und jetzt...
07:23Ist Ihnen irgendetwas Ungewöhnliches aufgefallen an Ihrer Frau?
07:26Ich meine, haben Sie gestritten?
07:27Ich meine Schwiegermutter!
07:31Ich könnte jetzt einen Mann fassen.
07:52Ich meine Schwiegermutter.
07:59Moment, muss ich mal Ihren Ausweis haben?
08:04Kommen Sie mal mit. Sie kennen die Frau?
08:07Ich kenne sie nicht. Ich weiß nur, wie sie heißt.
08:09Gudrun Schwarzkopf ist die Schwiegertochter.
08:13Ich war mal Ihre Vorgängerin. Also eine von vielen.
08:17Also Sie verstehen, der Sohn, der Toten und ich.
08:20Also wenn das hier eine Untersuchung werden soll, dann befürchte ich, bin ich draußen gegen Befangenheit.
08:26Und sind Sie befangen?
08:32Der hat hinter der Scheibe gestanden und zugesehen.
08:35Die ganze Zeit hat der hinter der Scheibe gestanden.
08:38Und Sie? Warum haben Sie nicht geholfen?
08:40Ich?
08:40Ich meine, Sie hätten doch die Polizei rufen können oder einen Arzt oder beides.
08:44Ich war wie gelähmt.
08:49Wenn das Ralfa fährt, dann...
08:55Dann...
09:23Sind das Ihre Koffer?
09:24Nein, die gehören meiner Frau. Sie war zur Kur in Bad Pyrmont. Er ist gestern Abend zurückgekommen.
09:31Oh Vater, es tut mir ja so leid.
09:33Wir haben es gerade erst gehört. Das ist ja furchtbar.
09:35Wir wissen doch, wie viel Maria dir bedeutet hat.
09:38Herr Axa, bitte.
09:39Aber wieso denn? Was soll das? Wer sind Sie?
09:42Ich bin Herbert Axa. Was werfen Sie meinem Vater denn vor?
09:45Unterlass eine Hilfeleistung mit Todesfolge zum Nachteilen Ihrer Stiefmutter, Maria Schwarzkopf-Axel.
09:51Herbert, die wollen Vater verhalten.
09:53Ja, Moment mal.
09:54Lass, Junge, lass.
09:55Kommen Sie, gehen wir.
09:58Ich schicke den Dr. Stamm.
10:02Komm ja gleich.
10:06Institut für Rechtsmedizinsekretariat Grünbein.
10:09Äh, Judith?
10:10Ja, wo bist du?
10:13Am Flughafen?
10:15Nein, nein, nein, nein, nein. Ich sage keinem was. Kein Sterbenswörtchen.
10:19Och, das ist eine Überraschung.
10:21Och, ich freue mich. Wir freuen uns alle. Bis bald vielleicht.
10:25Ja, bis bald.
10:28Ihr Lächeln erinnert mich an irgendwas.
10:31Ja, alte Vampirfilme.
10:34Können Sie ein Geheimnis für sich behalten?
10:36Na, Sie müssen es mir ja nicht erzählen.
10:38Was ist denn mit der Post?
10:40Kleben die Briefmarken nicht?
10:41Entschuldigung.
10:44Judith ist zurück aus Amerika. Eine Woche früher.
10:48Das ist ja eine Überraschung.
10:50Weiß Colmar das?
10:52Nein, nein, nein.
10:53Weiß ich das?
10:54Wie Sie wollen.
10:56Oh, ich will nicht. Ganz entschieden nicht.
10:59Hier die neuen Sparmaßnahmen an alle Mitarbeiter verteilen.
11:02Ja, und die Post.
11:04Ja, selbstverständlich, Herr Professor.
11:07Der hat nicht mal geblitzelt.
11:09Das ist, als ob man mit meiner Zucchini redet.
11:13Ich renne monatelang auf den Präparatorenlehrgang und dann ist die Zulage gestrichen.
11:18Ich bin stinksauer.
11:20Colmar.
11:21Fängt bloß nicht seinen Sparkafé an.
11:25Hätten Sie mal eine Minute für mich. Ich muss diese Spargeschichte hinter mich bringen.
11:28Ich habe mich dieartig in Fahrt gebracht. Ich kann es gar nicht sagen.
11:31Tut mir so leid für diesen Schröder.
11:33Ich darf ihm die Zulage nicht mehr zahlen.
11:36Irgendwann, wenn wir den Rotstift, den wir ja überall ansetzen sollen, auch noch schleichen müssen.
11:42Legen Sie ein Wort ein für mich.
11:44Das ist ein guter Mann. Wäre ja mal schade, wenn wir den verlieren.
11:46Was hat der große Rotstift noch angerichtet?
11:49Ab sofort müssen alle kostenintensiven Untersuchungen ausdrücklich von der Staatsanwaltschaft angeordnet werden.
11:54Oder von mir genehmigt.
11:58Außerdem haben Sie unsere Fonds noch einmal eingekürzt.
12:04Mindestens jeder zweite Mord in Deutschland bleibt unentdeckt.
12:07Offiziell, wenn Sie mich fragen, kann ich einen noch ganz anderen Zahlen nennen.
12:11Jetzt sollen wir freiwillig auf Untersuchungen verzichten.
12:13Na gut. Auf ins neue Jahrtausend.
12:16Und, ähm, was heißt kostenintensiv?
12:20Fassen Sie das Wort, soweit Sie können.
12:23Herr Commer, noch was anderes.
12:26Haben Sie in letzter Zeit was von Frau Dr. Sommer gehört?
12:29Ich will mich nicht in Ihr Privatleben einmischen.
12:32Nein, ich habe in letzter Zeit nichts von Frau Dr. Sommer gehört.
12:34Ich kann die Stelle nicht länger frei halten, wenn Judith hier nicht innerhalb der nächsten 14 Tage antritt.
12:40Sie kommt nächste Woche zurück.
12:41Ach so.
12:43Ja, werden Sie denn noch miteinander arbeiten können?
12:46Oder gibt's da emotionale Probleme?
12:48Oder? Ganz bestimmt.
12:51Wir werden sämtliche verfügbare Skalpelle in die Herzen rennen, aber wir werden gut zusammenarbeiten dabei.
12:56Na, da bin ich ja beruhigt.
12:57Das ist ja alles ganz viel früher.
13:20Herr Kommissar.
13:23Das ist doch keineswegs seine Aufgabe, oder?
13:25Mein Mandant hat, wie Sie eben sehr richtig bemerken, vor wenigen Stunden einen sehr schweren Verlust erlitten.
13:30Sie haben nichts Besseres zu tun, als ihn mit Unterstellungen zu konfrontieren.
13:33Sie warten nicht einmal die Obduktion ab.
13:35Sie nötigen die Nachbarin von Herrn Axe zu einer Falschaussage.
13:38Sie wollen meinen Mandanten überrollen.
13:40Falschaussage inwiefern?
13:41Die Nachbarin von Herrn Axe hat Ihre Aussage mit dem größten Bedauern zurückgezogen.
13:47Was, bitteschön, wollen Sie jetzt noch den Haftrichter gegen meinen Mandanten vorbringen?
13:52Dass er zufällig nicht gesehen hat, dass seine Frau starb?
13:55Sie haben der Nachbarin zu verstehen gegeben, dass sie wegen unterlassener Hilfeleistung belangt werden kann,
14:01wenn sie bei Ihrer Aussage bleibt, nicht wahr, Herr Dr. Stamm?
14:04Das war sehr nett von Ihnen, die alte Dame darauf hinzuweisen.
14:07Dieser Vorwurf ist ja nicht so einfach, vom Tisch zu weisen.
14:11Herr Axe, Sie können gehen.
14:15Neuer Absatz.
14:17Keine Namen, keine Zeichen von Gewaltanwendung, lediglich leichte Abschürfungen am Kinn und an der Richtung.
14:22Sei das, Frau Dr. Sommer oder wer auch immer wiederjoggt.
14:27Wie geht's eigentlich Ihrer Tochter? Macht die jetzt nicht bald Ihr Abi?
14:30Im Moment macht sie mir Sorgen.
14:32Genießen Sie es und nicht mehr lange, dann bekommen Sie zu Weihnachten nur noch eine Postkarte.
14:38Die inneren Organe sind ohne Aufrichtigkeit.
14:41Aber hier, sehen Sie mal.
14:43Magen und Darm weisen eine merkwürdige Schlafheit auf.
14:48Was ist denn mit der Toxikologie?
14:49Herr Fred, kommst du mit.
14:50Klassisch, du hattest recht.
14:53Ja.
14:55Bitte, Frau Dr. Rose, möglichst schnell.
14:58Danke.
14:58Gerne.
14:59Was ist denn eigentlich mit Hofer?
15:00Der schreibt doch sonst hier mal im Weg rum.
15:03Der ist kommissarischer Leiter der Mordkommission geworden.
15:05Na, da steht ja jetzt anderen im Wege.
15:09Sie hatte gute Chancen, ziemlich alt zu werden.
15:12Kolmar, bitte.
15:13Also, Wasser in Lunge und Magen.
15:16Schaum in den Lungenbläschen als Ertrinkungszeichen.
15:21Aber todesursächlich war etwas anderes.
15:26Würde es Sie sehr überraschen, wenn ich Ihnen sage, dass die Frau in Gift gestorben ist?
15:30Also, dann seien Sie mal überrascht.
15:32Maria Schwarzkopf ist mit Arsen vergiftet worden.
15:36Das Ertrinken war nur die Folge.
15:38Das Ertrinken war nur die Folge?
15:39Aber ich habe Kadel Axel gerade gehen lassen.
15:42Sie hätten ihn nicht festhalten können, auch wenn Sie den Befund gehabt hätten.
15:45Fehlt ja eine Kleinigkeit.
15:47Der Beweis, dass er der Täter ist.
16:16Ralf, was?
16:17Wie kommst du?
16:19Ralf.
16:21Ich habe deine Mutter nicht...
16:24Ich leh dich an.
16:26Ralf.
16:34Soll ich Sie ein Stück mitnehmen?
16:36Nein, danke.
16:37Heute möchte ich so spät wie möglich zu Hause sein.
16:39Am liebsten gar nicht.
16:43Und Sie?
16:44Was ist mit Ihnen?
16:45Ich habe kein Bett mehr frei, wenn Sie das machen.
16:47Nein, das meine ich.
16:50Aber wenn Sie nur ein kaltes Bett erwartet, dann sollten wir vielleicht vorher ein Glas Wein trinken.
16:55Oder eine Flasche.
16:56Wollen Sie feiern oder vergessen?
16:58Feiern!
16:59Wir werden Ihre neue Frisur feiern.
17:01Oh, Sie haben ja was am Ohr.
17:03Was?
17:04Ein paar Sterne, ein bisschen Angst und viel Misstrauen.
17:22Was hast du vor?
17:25Willst du Geld?
17:28Ich habe deine Mutter nicht umgebracht, wirklich.
17:30Ralf, bei allem, was mir...
17:31Ich schwöre es dir.
17:32Mama hat mir alles erzählt.
17:35Du hast dir Arsen besorgt.
17:37Von der Firma.
17:39Jemand hat dich gesehen.
17:41Nein.
17:42Ja, doch, ich habe das Zeug besorgt.
17:43Aber das war für einen Kollegen.
17:45Der hat ein Gestüt, Pferde.
17:46Und das Arsen, das macht das Fell glänzend.
17:51Er wollte die Pferde verkaufen.
17:52Es war wirklich nur für die Pferde.
17:56Zum Mörder.
18:01Du bekommst nichts von der Erbschaft.
18:04Es gibt ein Gesetz.
18:07Straftäter erben nicht.
18:08Du kommst in den Knast.
18:11Wie willst du das durchstehen?
18:13Und wie viel Gramm brauchst du täglich?
18:15Ein Gramm, zwei Gramm.
18:16Und wie viel kostet ein Gramm?
18:19200?
18:21Woher willst du das Geld nehmen?
18:23Du, so ein Sohn.
18:35Du bist krank.
18:37Und du bist jämmerlich.
18:40Los, steh dich rauf ins Bett.
18:43Weißt du was?
18:44Der ganze Mist hier ist alles scheiße.
18:47Und das Drecksgeld ist scheiße.
18:50Und die zerschissene Leben.
18:55Sie haben es mir nicht leicht gemacht mit dem Eingewöhner, Colmar.
19:01Sie haben es sich selbst nicht leicht gemacht.
19:04Aber...
19:05Stopp.
19:05Jetzt bist du dran.
19:08Ich meine...
19:09Wieso wollten sie heute Abend nicht nach Hause?
19:13Ich bin nachtaktiv.
19:15Ihr horizontales Vertikal.
19:17Du verstehst schon.
19:19Eben so einer.
19:23Ein Nachtwalter.
19:27Guck dir diese Typen doch mal an.
19:29Die machen nichts.
19:30Die sitzen nur auf ihren fetten Erschen.
19:31Und die machen gar nichts.
19:32Und dafür kassieren die dann auch noch Steuergelder.
19:35Verstehst du das?
19:38Hey, Nachschuh.
19:42Jetzt bleibt mal alle ruhig.
19:43Halt mal alle ruhig.
19:44Halt mal die Klappe.
19:45Das kann sein, dass du dein Partner bist.
19:46Halt mal die Kette vorgemacht.
19:49Sekunde, ja.
19:50Lass mal die Joints verschwinden.
19:51Lass mal die Joints bitte verschwinden.
19:59Judith?
20:01Ah!
20:02Judith ist ja nicht zu fassen.
20:04Komm, kein Papa ist gerade wieder.
20:06Aber ich habe einen Freund und wir feiern gerade seinen Geburtstag.
20:08Ich stelle dich mal vor.
20:09Hi, Leute.
20:10Das ist Judith und sie kommt gerade aus Amerika.
20:19Ich mach.
20:23Komm mal.
20:28Eins.
20:30Zwei.
20:32Drei.
20:34Ja.
20:34Ja.
20:44Ja.
20:57Ja.
20:59Ja.
21:00Ja.
21:01Ja.
21:01Ja.
21:02Ja.
21:10Das ist deins.
21:20Hallo?
21:21Gudrun?
21:22Ralf, verdammt!
21:23Holst du mich bitte ab, ja?
21:25Du hast dich wieder zugedröhnt.
21:39Und jetzt reiß dich doch mal zusammen.
21:46Wo bist du?
21:50Ja gut, ich komme.
21:59Du bist ein Idiot.
22:01Ich hasse ihn.
22:02Ich hasse ihn.
22:03Ich wünsch dir, er wäre tot.
22:09Tja, meine Frau wartet.
22:15Ich liebe dich.
22:29Was ist das denn gekommen?
22:39Hi, na?
22:42Judith.
22:44Ich lasse euch mal lieber leiden, ihr seid ja alt genug.
22:47Und ich habe ja auch meine Probleme.
22:51Frau Dr. Judith Sommer, meine Kollegin.
22:54Dr. Tanja Rose, Staatsanwältin.
22:57Hallo.
23:00Robert und ich, wir arbeiten zusammen.
23:03Ja, und ich war gerade in Amerika und bin jetzt wieder...
23:07Ja, ich war sowieso gerade am Gehen.
23:11Tja, ich denke, wir sehen uns ja jetzt öfter.
23:15Es ist nett, Sie kennengelernt zu haben.
23:17Für mich wird es auch Zeit.
23:18Also dann?
23:19Sind Sie mit dem Auto da?
23:24Warten Sie einen Moment, dann zahre ich nämlich gleich mit.
23:38Ähm, ich muss...
23:43Ja, ich bin jetzt wieder da.
23:59Puh, was für ein Schauffer, Papa.
24:02Das ist das Leben.
24:03Das kommt jetzt auch auf dich zu.
24:05Und zwar sofort.
24:22So, danke schön.
24:26Bleib doch noch.
24:27Der beruhigt sich schon wieder.
24:30Du wenigstens.
24:31Da ist das auch nicht.
24:33Komm, das ist mal.
24:36Papa, das ist fies.
24:37Du kannst doch nicht meine ganzen Leute rauswerfen.
24:40Ey, sag was dazu.
24:41Ich wohne auch hier.
24:42Ich habe da auch meine Rechte.
24:45Was können wir denn dafür, dass Judith ausgerechnet heute aufkreuzt?
24:51Zeig doch auch mal was dazu.
24:53Ich wollte heute mit einer Klassenlehrerin telefonieren.
24:58Die war nicht da.
25:00Die ist nämlich seit einer Woche mit deiner Klasse auf Klassenfahrt.
25:03Na schön.
25:04Jetzt weißt du es.
25:05Und?
25:09Philipp, wir hatten eine Vereinbarung, ja?
25:14Ich möchte, dass du gehst.
25:16Nein.
25:16Und zwar, bis die Sache mit der Schule geklärt ist.
25:21Dann gehe ich mit.
25:22Anna, du bleib.
25:23Anna, du...
25:31Na, Charlotte, was machen wir jetzt, wir zwei?
25:38Was machst du hier?
25:42Was ist mit ihm?
25:48Tot.
25:50Er ist tot.
25:53Er hat es endlich geschafft.
25:56Bleib stehen!
26:00Stehen bleiben, habe ich gesagt!
26:02Das ist mein Haus.
26:04Das ist mein Haus.
26:17Oh mein Gott.
26:25Das ist dein Haus.
26:27Ja, das ist er.
26:33Willst du deinen Fall abgeben?
26:35Ich bin nicht befangen, wenn du das meinst.
26:37Nein.
26:38Das meinte ich nicht.
26:40Todes-Eintritt vor anderthalb bis zwei Stunden.
26:46Sternförmig aufgeplatzte Wunde an der rechten Schläfe.
26:50Schmauchspuren und tätowierungsartige Einbrennungen am Wundrand.
26:56Sieht nach der Kontaktrunde aus.
26:58Guten Abend.
27:00Sie kenne ich.
27:01Wie war der Name?
27:02Ja, entschuldige bitte.
27:03Ich wollte eigentlich früher kommen, aber ich musste erst nach einer Begründung suchen, um wieder hier wegzukommen.
27:08Und die kam gerade mit dem Handy.
27:10Wir haben noch einen zweiten Tatort.
27:12Alexanderstraße.
27:13Und was ist hier?
27:15Doppelmord?
27:16Im Hause Achse?
27:18Nee, Freitod oder Unfall.
27:19Also Fremdverschulden ist eigentlich auch nicht auszuschließen.
27:21Also irgendwie in der Reihenfolge.
27:23Das Problem ist nur, wer bringt sich schon mit einer Schreckschusswaffe um?
27:26Wieso Schreckschuss?
27:27Ja, hier.
27:29Massive Beschmauchung der rechten Hand, die somit die Schusshand wäre.
27:33Also, die Händigkeit stimmt auf jeden Fall.
27:36Ja, hat er damit rumgespielt?
27:37Oder Alkohol, Drogen?
27:39Ja, beides.
27:40In Mengen.
27:41Also, nach der Aussage von Karl Akser, da liegt auch eine Menge Zeug rum.
27:45Ja, da, wie immer.
27:48Warum hast du das?
27:48Ich muss immer so besaufen.
27:51Männer trinken nicht, um betrunken zu werden.
27:54Männer trinken, um nicht nüchtern sein zu müssen.
27:57Weil wir von dem Boden der Tatsachen in den Himmel der Möglichkeiten wollen.
28:01Leider wacht man am nächsten Morgen genau da wieder auf.
28:04Also, ich werde es nie begreifen.
28:06Dieses Männergefühl, Seite an Seite von dem Pissoir stehen,
28:09den Bogen der Transzendenz vor Augen.
28:12Nun gut.
28:15Also, Kontaktwunde, Auffindsituation, psychische Probleme, Alkohol, Schock durch den Tod der Mutter.
28:21Das alles spricht für Selbstmord.
28:23Was spricht dagegen?
28:25Karl Akser.
28:26Und dass es hier nach Geld stinkt.
28:29Also, los.
28:30Verhaften Sie mich.
28:31Ich bin schon angezogen.
28:33Heute Morgen habe ich meine Frau umgebracht und jetzt mein Stiefsohn.
28:35Ach ja, was hatten Sie da für ein Motiv?
28:37Ah, ich hatte ein wunderbares Motiv.
28:39Ich habe meine Frau umgebracht, weil ich dadurch die Hälfte des Betriebes erbe.
28:43Und Ralf Schwarzkopf, weil er die andere Hälfte des Betriebes geerbt hätte.
28:48Wer beerbt eigentlich ihn?
28:50Ich meine, wenn wir schon mal vom Thema reden.
28:51Deine Frau, nehme ich an.
28:53Gut ruhen, Schwarzkopf.
28:54Ach, die war auch hier heute Abend?
28:55Ja.
28:56Die hat den Toten gefunden?
28:58Ja.
28:58Ja, und wo ist jetzt?
29:00Keine Ahnung.
29:02Und wo waren Sie?
29:03Hier.
29:03In meinem Haus.
29:05Und dann tauchte plötzlich Ralf Schwarzkopf auf.
29:08Er hat mich bedroht, schimpft, hat getrunken, hat geheult und dann ist er im Badezimmer verschwunden,
29:18um sich auszukotzen, nehme ich an.
29:20So hat das ja meistens gemacht.
29:22Wissen Sie eigentlich, woher die Pistole stammt?
29:24Ja, aus meinem Schreibtisch.
29:26Da hat er sie rausgenommen.
29:28Ach so.
29:29Aber es ist eine Schreckschusswaffe.
29:30Mit der kann man niemanden umbringen?
29:34Nein, nein, natürlich nicht.
29:36Äh, Gudrun Schwarzkopf bitte zur Verhandlung ausschreiben und Sie rufen bitte Ihren Anwalt an.
29:41Er möchte sich morgen zur Verfügung halten.
29:42Tschüss, ich muss los.
29:49Na, Robert, was haben wir denn auf dem Herzen?
29:53Oh, Weihnachtsmann.
29:56Judith ist wieder in der Stadt, die stand gestern vor der Tür.
29:59Das heißt, eigentlich stand ich vor der Tür mit Tanja, wir duzen uns jetzt übrigens.
30:02Ja, das Leben kompliziert sich von Tag zu Tag.
30:05Meine Tochter schwänzt die Schule.
30:08Darauf angesprochen hat sie gestern die Wohnung verlassen, gemeinsam mit ihrem Freund.
30:12Das ist aber alles nichts, worüber ich mit dir reden will.
30:15Ich will mit dir über AXA reden.
30:16Ah, wenn man sich ein Haar im Held, dann hast du sonst ein Problem?
30:21Nee, ja, ich hab Hunger.
30:24Ich lad dich ein, okay?
30:26Dankeschön.
30:26Hammer.
30:27Wortkommissar Leifer.
30:29So, wunderbar.
30:30Ein Kaffee bitte, eine Curry, aber bitte ohne Brot.
30:34Und egal, was dieser junge Mann bestellt, ich muss es zahlen.
30:36Ich nehme hier eine Bockwurst und ein Bier.
30:40Ja, nein.
30:42Ein Tee bitte, auf Wunsch eines einzelnen Herrn.
30:45Oh ja, danke.
30:48Sag mal, was glaubst du, wer weiß, dass man sich mit einer Freckschusspistole umbringen kann?
30:54Ja, AXA war mal ein Jäger, hat dort mal nach seiner zweiten Ehe seine Lizenz zurückgegeben.
31:03Ich glaube nicht, dass der mit einer Sonderpistole jemanden umbringen kann.
31:07Oder gerade, um vom Verdacht abzulegen.
31:10Allerdings kann er nicht sicher sein, dass das wirklich klappt mit der Waffe.
31:14Oder ist er sich sicher, dass das Opfer in einem Zustand ist, wo es gar nicht mitkriegt, ob es nicht
31:18klappt oder nicht.
31:20Was ist mit den Schmauchspuren?
31:21Ja, gut und Schwarzkopf hat auf jeden Fall geschossen.
31:24Also die Spurenlage ist eindeutig.
31:25Ich mag Spuren an den Händen, an den Kleidungen.
31:29Dann hast du überhaupt mal in diese Ermittlungsakte reingeguckt?
31:32Was?
31:34Ja, natürlich habe ich da reingeguckt.
31:36Wie hat der gesagt, der hätte in Panik auf Karl AXA geschossen?
31:39Karl AXA hat jedenfalls nicht geschossen, laut Spurenlage.
31:41Allerdings hat er ja die meiste Zeit zum Manipulieren.
31:43Ich möchte noch eine Wurst, ja.
31:48Sag mal.
31:50Hast du das auch mal mit Süßstoff probiert?
31:54Was?
31:54Ich meine, der Zucker, hast du das mal mit Süßstoff probiert?
31:57Nee.
31:58Ich habe mir doch nicht das Rauchen abgegönt, damit ich jetzt ewig meine Süßstoff-Sapfel suche.
32:04Sag mal.
32:05Du kannst das nicht lassen, ne?
32:08Nee.
32:13Na, Dr. Kolmer, Frau Dr. Sommer.
32:25Nicht, dass ich Sie kontrollieren will, Kolmer, aber...
32:28Maria Schwarzkopf?
32:30Im Auftrag der Staatsanwaltschaft?
32:32Ich dachte, da wäre alles klar.
32:34Arsenik-Vergiftung und Schluss.
32:39Jetzt ist nur so ein Gefühl.
32:42Die Todesumstände geben keinen Sinn.
32:44Der AXA hätte das einfach intelligenter angestellt.
32:47Deshalb denke ich,
32:48vielleicht will ihm jemand diesen Mord unterschieben.
32:50Was hat das mit Sparen zu tun?
32:53Professor.
32:55Bitte.
32:55Ja, bitte.
32:56Sollen wir es tatsächlich wegen jeder kleinen Analyse,
32:59wegen jedem Abstrich,
33:00wegen jedem Reagenzglas
33:01vorher mit der Staatsanwaltschaft konferieren?
33:03Toll.
33:04Wundervoll.
33:05Und ab August beschränken wir uns dann auf die äußere Leichenbeschau,
33:08weil der Etat nicht mehr reicht?
33:10Wunderbar.
33:11Das werden die Leute bestimmt verstehen,
33:12die aufgrund unserer Gutachten unschuldig verurteilt werden.
33:16Schön.
33:17Dann machen wir eben Dienstag Vorschrift.
33:21Freuen wir uns mit den Tätern,
33:22die deshalb freigelassen werden.
33:24Überlassen wir den anderen die Initiative.
33:26Es geht ja weiter nichts.
33:26Es geht ja nur um Gerechtigkeit.
33:28Es geht ja nur um Leben und Tod.
33:29Das ist sehr beeindruckend.
33:31Sie sollten im nächsten Semester
33:32die Einführungsvorlesung halten.
33:34Ich aber frage,
33:35was hat das mit dem Fall Schwarzkopf zu tun?
33:39Wir wissen,
33:40dass sie an einer Arsenikvergiftung gestorben ist.
33:43Und wir wissen inzwischen auch,
33:44dass das Gift in ihren Süßstofftabletten steckte.
33:46In einer relativ geringen,
33:48also jedenfalls nicht tödlichen Konzentration.
33:49Aber dazu hat er doch jeder Zugang,
33:51der zum Hauszugang hatte.
33:53Außerdem,
33:55alle Asservate zeigen erheblich über dem Durchschnitt
33:57liegende Arsenwerte.
33:58Das heißt...
33:59Das heißt,
33:59dass Frau Schwarzkopf über einen längeren Zeitraum
34:01mit aussehnlich vergiftet worden ist.
34:03Um es genau zu sagen,
34:03die Analyse der Haare lässt auf vier bis fünf Wochen schließen.
34:07Nicht schlecht.
34:08Aber was beweist das?
34:10Dass meine erweiterte Toxikologie
34:12ganz und gar nicht überflüssig war.
34:15Denn jetzt wissen wir noch sicherer,
34:17dass der Ehemann nicht der Mörder ist.
34:19Warum soll er das Risiko eingehen?
34:21Dass sie wegen der Nebenerscheinung der Vergiftung
34:23zu einem Arzt geht,
34:24statt ihr die tödliche Dosis auf einmal zu verbrechen.
34:27Also gut,
34:27Kölner,
34:28finden Sie es raus.
34:29Danke schön.
34:30Aber vielleicht ohne unser Budget fällig zu sprengen.
34:33Ja.
34:33Ja, dann hätte ich es fast vergessen.
34:35Frau Dr. Sommer ist seit heute wieder da.
34:37Sie ist gerade dabei,
34:38ihr altes Zimmer wieder einzurichten.
34:39Vielleicht könnten Sie ihr
34:40in bewährter Manier
34:42etwas unter die Arme greifen.
34:45Nicht, dass es mich was anginge,
34:46aber stimmt was nicht mit Ihnen beiden?
34:49Naja, ich erinnere mich.
34:51Gefühle sind eine komplizierte Sache.
34:53Aber vielleicht könnten Sie trotzdem
34:54bitte mal nach Ihrer jungen Kollegin sehen.
34:57Jawohl, Herr Dirk.
35:13Ah, mein Gott,
35:16das ist ja ein Chaos.
35:18Komm rein,
35:19ich kann dir leider keinen Platz anbieten.
35:32Ah, da sind ja die Handschuhe.
35:35Die Lieferung suche ich seit zwei Wochen.
35:37Tut mir leid,
35:38dass ich dich gestern überfallen habe,
35:39war vielleicht...
35:42Naja.
35:50Gehen wir...
35:50In den Park?
35:53Jo.
35:53Okay.
35:57Für mich hat sich eben
35:58wirklich eine neue Welt eröffnet.
36:00Vom Lebensgefühl her,
36:02von den Leuten.
36:07Und deshalb schickst du
36:09diese total reservierten Faxe?
36:12Du kommst zwei Monate
36:13eher aus Amerika zurück.
36:16Du meldest dich nicht.
36:31Seit wann bist du denn
36:32wieder in der Stadt?
36:49sag jetzt nicht,
36:50dass du Zeit brauchst.
36:55Ich brauche noch Zeit.
36:58Frau Schwarzkopf,
37:01so kommen wir doch nicht weiter.
37:04Sie haben ein Verhältnis
37:05mit dem verheirateten
37:07Herrn Doktor Herbert Axer,
37:10der zu allem Überfluss
37:12auch noch
37:14Aufsichtsratsvorsitzende
37:14einer neuen Schwarzkopf
37:15aktiviert.
37:16Das ist doch
37:17eine gute Partie,
37:18der Mann, oder?
37:19Das bestreite ich doch
37:20auch alles gar nicht.
37:21Möchten Sie
37:22Milch und Zucker?
37:23Nein.
37:23So.
37:24Nun hat sich aber
37:25Ihr Mann zu Lebzeiten
37:26hartnäckig geweigert,
37:27einer Scheidung zuzustimmen.
37:29Das hätte doch
37:29für Sie bedeutet,
37:30dass Jahre hätten
37:31vergehen können,
37:32ehe Sie wieder
37:33frei gewesen wären.
37:34Und wer weiß,
37:35ob Doktor Axer
37:36so lange hätte warten wollen.
37:38Oder ob er nicht
37:38dann doch lieber
37:39bei seiner Frau geblieben wäre.
37:40Ich habe Ralf
37:41immer noch geliebt,
37:42nur auf meine Weise.
37:45Warum sind Sie
37:46heute Nacht weggelaufen?
37:47Na, weil der alte Axer
37:48plötzlich dastand.
37:49Aber es ist doch
37:50sein Haus.
37:51Es ist das Haus
37:52meiner Schwiegermutter.
37:53Und außerdem,
37:54wer profitiert denn
37:55am meisten von Ralfs Tod?
37:58Axer hat als ehemaliger
37:59Laborleiter
38:00ständigen Zugang
38:00zu der Firma.
38:02Und da wird nach wie vor
38:02arsenig zur Klärung
38:03des Glasflusses verwendet.
38:28Das würde dich interessieren.
38:30Ralf Schwarzkopf hatte
38:31zum Zeitpunkt des Todes
38:32fast drei Pummel Alkohol im Blut.
38:34Dazu Spuren von Kokain
38:35und einige gängige Amphetamine.
38:37Er muss nach seinem
38:38letzten Telefonat
38:39nochmal ordentlich zugeschlagen haben,
38:40bis er tatsächlich
38:41nicht mal mehr
38:42eine Tablette einwerfen konnte,
38:43geschweige denn
38:43eine Pistole anheben.
38:45Der Mann hat sich
38:46gut vorbereitet
38:47auf seine letzte Reise.
38:49Das Signal zur Abfahrt
38:50allerdings
38:52dürfte er nicht gegeben haben.
38:55Es handelt sich ja
38:56um einen aufgesetzten Schuss.
38:57Und wie bei jedem
38:58aufgesetzten Schuss
38:59hinterlässt die Waffe
39:00deutliche Abdrücke.
39:01So auch hier.
39:02Wir sehen
39:03den Schlitten,
39:04wir sehen den Lauf,
39:05sogar das Korn
39:06können wir erkennen.
39:07Aber demnach
39:08müsste Ralf Schwarzkopf
39:10die Waffe mit der rechten Hand
39:12ja also
39:13ungefähr so
39:15an seinem Kopf
39:16gehabt haben.
39:17Das sieht aber eher
39:17nach einer akrobatischen
39:18Lügung aus, oder?
39:21Was sei denn?
39:25Gibst du mir mal
39:25deine Hand?
39:30Was sei denn?
39:31Genau.
39:32Lass mal los.
39:32Gehen wir da rum?
39:34So.
39:34So lag er.
39:36Es sei denn,
39:36jemand anderes
39:37hatte seine Hand
39:38am Abzug.
39:39Genau.
39:40Fragt sich nur,
39:41wer die Hand
39:41an der Waffe hatte.
39:43Gudrun Schwarzkopf
39:44jedenfalls nicht.
39:45Durch den Schuss
39:45wurden erhebliche Menge
39:46an Blut- und Gewebeteilchen
39:48durch den Raum gestreut.
39:49Die haben ja
39:49problemlos festgestellt.
39:51Am Tatort,
39:52an der Waffe,
39:52also sozusagen am Lauf,
39:55an der Leiche,
39:56aber bei Gudrun Schwarzkopf
39:59da habe ich lediglich
40:01an der Handinnenfläche
40:02Reste von Blut
40:04feststellen können.
40:04Die Handaußenfläche
40:06war lediglich beschmaucht.
40:08Also hat sie die Pistole
40:10erst nach dem
40:11tödlichen Schuss
40:12angefasst
40:13und damit geschossen.
40:15Ja überhaupt,
40:15sie konnte den Raum
40:16erst nach dem
40:17tödlichen Schuss
40:18betreten haben.
40:19Kolmar Rechtsmedizin,
40:21geben Sie mir bitte
40:21Dr. Tanja Rose.
40:25Ja, ja,
40:26natürlich ist es wichtig.
40:29Herr Axer,
40:32Sie können
40:32natürlich darauf bestehen,
40:33dass wir unabhängige Zeugen
40:35zur Untersuchung
40:37heranziehen.
40:37Was soll denn das?
40:39Aber Herr Schwarzkopf
40:39hat seit circa
40:40vier Wochen
40:40winzige Mengen
40:41Arsenik zugeführt
40:42bekommen.
40:43Und das Interessanteste,
40:44die Dosen
40:45wurden schrittweise erhöht.
40:47Wusste Ihre Frau,
40:47dass Sie sich in der Firma
40:48Arsenik geschafft haben?
40:49Nein.
40:51Ja, doch.
40:53Ralf Schwarzkopf
40:54hat so etwas angedeutet.
40:55Ich habe das
40:56da senig
40:56für einen Freund besorgt.
40:57Ich meine,
40:57er hat ein
40:58gestürt Pferde.
40:59Ich wollte...
41:00Fragen Sie doch nach!
41:05Natürlich.
41:07Ihre Frau
41:08musste annehmen,
41:09dass Sie sie vergiften
41:10wollen.
41:10Sie hatte Angst.
41:11Sie wollte vorbereitet
41:12sein.
41:13Sie wollte durch
41:14kleine Dosen
41:15eine Verträglichkeit
41:15erreichen.
41:16Sie wollte sich
41:16immunisieren gegen
41:17das Gift
41:17und muss dabei
41:18zu viel
41:18genommen haben.
41:19Anders kann es
41:20nicht sein.
41:21Deshalb auch
41:21die Steigerung
41:22der Dosen.
41:23Oder sie wollte
41:24die Verträglichkeit
41:25erreichen, um...
41:28Um was?
41:30Um ihren Mann
41:30beim gemeinsamen
41:31Mittagessen
41:32zu vergiften?
41:34Absolut perfid
41:35weibliche Fantasie.
41:36Vater!
41:39Was ist denn hier los?
41:40Tja,
41:41das möchte ich
41:42auch gern wissen.
41:43Also Maria
41:44Schwarzkopf wurde
41:45Opfer ihrer
41:45eigenen Ängste.
41:46Aber ihr Sohn
41:47Ralf Schwarzkopf
41:48der würde
41:49umgebracht.
41:50Herr Akser,
41:51Sie wussten sehr
41:52wohl, dass man
41:53mit einer
41:53Schreckschusspistole
41:54jemanden umbringen
41:55kann.
41:55Ja, was soll
41:55dieser Unsinn?
41:56Warum
41:56hättet ihr das
41:57tun sollen?
41:59Ihnen bot sich
41:59in dieser Nacht
42:00die einzigartige
42:01Möglichkeit,
42:02das zu vollenden,
42:03was Ihnen durch
42:03den Tod ihrer
42:04Frau so unverhofft
42:05in den Schuss
42:05gefallen macht.
42:07Ralf Schwarzkopf
42:07konnte sie doch
42:08nicht leiden.
42:09Ich meine,
42:09er hätte sein
42:09Geld aus der
42:10Firma abgezogen
42:11oder hätte sie
42:11aus der Firma
42:12gedrängt.
42:12Und die
42:13Gudrun-Schwarzkopf
42:13wären sie schon
42:16hat.
42:16Ich möchte wissen,
42:18wie Sie diesen
42:18Blödsinn beweisen
42:19wollen.
42:20Gudrun-Schwarzkopf
42:21scheidet als
42:22Täterin aus.
42:25Die Beschmauchung
42:26ihrer Hand
42:27erfolgte erst
42:27nachdem sie
42:28Kontakt zu Blut
42:29und Knochenfragmenten
42:31ihres Mannes hatte.
42:32Das heißt,
42:32sie hat erst
42:32geschossen,
42:32nachdem er tot war.
42:38Hören Sie,
42:39ich möchte
42:41meinen Anwalt
42:42sprechen.
42:43Er war
42:43zur Ruf,
42:44Dr. Stammmann.
42:45Vater,
42:46ich denke,
42:49es ist besser,
42:49wenn Dr. Stamm
42:50dich in dieser
42:50Angelegenheit
42:51nicht vertritt.
42:53Ich meine,
42:53er ist immerhin
42:54unser
42:54Firmenanwalt.
42:57Sie waren
42:58allein mit
42:58Ralf Schwarzkopf.
43:00Sie wussten,
43:02dass früher oder
43:02später Gudrun
43:03Schwarzkopf
43:04hier auftauchen
43:04würde.
43:06Ralf war längst
43:07nicht mehr in der
43:08Lage,
43:08selbst abzudrücken.
43:10Und so wie
43:10die Pistole an
43:11seinen Kopf
43:11gedrückt wurde,
43:13hatte sie selbst
43:14gar nicht halten
43:15können.
43:17Sie,
43:18Herr Akser,
43:20Sie haben
43:21die Waffe
43:21an den Kopf
43:22des betrunkenen
43:23Ralf Schwarzkopf
43:24geführt.
43:25Um Gottes Willen.
43:28Vater?
43:29Vater?
43:34Ich habe das
43:35alles nur
43:36für dich getan.
43:40Nur
43:41vorausführt
43:41dich.
43:53Deine erste
43:54Festnahme.
43:56Gratuliere.
43:57Und alles
43:57ohne den großen
43:58Joe Hoffer.
43:59Der wirft
44:00im Moment
44:00mehr Bälle
44:00in die Luft,
44:01als er fangen kann.
44:02Tja,
44:02vielleicht sollten
44:03wir uns
44:03ein bisschen
44:03um ihn kümmern.
44:04Du willst
44:04Kinder mit
44:05spielen?
44:05Nee,
44:06ich denke,
44:06dazu hätte ich
44:06nicht auch
44:07noch die
44:07Nerven.
44:07Aber einige
44:08andere
44:08Voraussetzungen.
44:10Was ist?
44:12Wollen wir
44:12auf diesen
44:13genial
44:13rausgespielten
44:14Sieg der
44:14Gerechtigkeit
44:15heute Abend
44:15was trinken?
44:16Bei mir,
44:16bei dir
44:16oder so?
44:18Wollen Sie
44:18einen
44:18Schrotthaufen
44:19zum Schmelzen
44:19bringen,
44:20Herr Doktor?
44:20Ja.
44:23Also,
44:23was ist?
44:26Irgendwas
44:26mit
44:26ihr
44:27mal?
44:29Ja,
44:29sie ist
44:30wirklich
44:30nett,
44:30deine
44:30Kollegin.
44:31Wir sind
44:31zu
44:31Pennis
44:32verabreit.
44:32Alles
44:32in
44:33Ordnung?
44:33Ja,
44:33ja,
44:34alles.
44:35Bestens,
44:35bestens.
44:37Ich
44:37habe
44:37schließlich
44:37zu Hause
44:38noch
44:38eine
44:38kleine
44:39Ratte.
44:40Sie
44:40heißt
44:40Charlotte.
44:42Ist
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44:42nett
44:42zu
44:42mir.
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