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  • vor 3 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00Musik
00:30Sonja, der saß jetzt drei Jahre, der hat überhaupt keine Ahnung, was hier draußen los ist
00:35Kannst du das bitte mal lassen?
00:38Er würde nicht mal mit mir reden, kein einziges Wort
00:41Das Hotel schreibt rote Zahlen, entweder ihr investiert oder wir können die ganze Bude abbrennen
00:46Können wir nicht und du weißt warum
00:47Ach ja? Warum? Was weiß ich? Na komm, sag's mir
00:51Er glaubt, dass ich ihn verraten habe damals
00:53Und? Hast du?
00:56Und du? Was hast du denn ausgesagt damals?
01:00Die Wahrheit? Die nackte Wahrheit? Was sonst?
01:04Ja, was sonst?
01:05Hans käme nie an das Geld ran, es gibt die Klausel in dem Testament
01:09Mein Vater wusste schon warum
01:11Aber Herr Gott, niemand vertraut Hans
01:13Er ist arrogant, er ist gefährlich, er ist gierig, er ist brutal
01:26Was soll ich tun? Stottern lernen?
01:28Nein, realistisch sein
01:29Du bist geschieden, du hast zwei Kinder und du lebst von dem Geld, das das Hotel abwirft
01:33Aber so eine Investition ist ein reines Glücksspiel
01:37Schwerfglücksspiele, Frauen eingeschlossen
01:41Und die Wahrheit, nackt selbstverständlich
01:44Weißt du, was dein Problem ist?
01:46Du willst nichts mehr vom Leben
01:47Du stehst am Bahnhof und hoffst, dass der Zug nicht kommt, weil du Angst hast einzusteigen
01:53Jetzt ist aber Schluss
01:54Entweder ihr investiert, Hans, du und das weiß ich wer sonst noch
01:56Oder ich verkaufe meine Anteile am Hotel
01:58Verstehst du, das ist mein Ernst
02:01Peter, Schluss!
02:02Das ist Erpressung
02:04Wenn das Hotel überschuldet wird, dann weiß ich nicht, dann...
02:07Soll ich dir sagen, wie du zu Geld kommst?
02:09Nein, das sollst du nicht
02:12Du lässt immer alles nur geschehen
02:15Aber eines Tages wird es nicht mehr von allein geschehen
02:17Und von dem Tag an
02:19Musst du anfangen, selbst was zu tun
02:21Testamente zum Beispiel sind dazu da, angefochten zu werden
02:30Scheiße, Kerl
02:33Toten weg
02:44Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein,
02:51nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein,
02:51nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein,
02:51nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein,
02:51nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein,
02:56nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein
03:10Ich bin Rechtsmediziner.
03:42Frau Tewak, ich.
03:44Nee, schick euch die Bilder mit Telefon rüber.
03:47Eins, zwei, drei.
03:59Verdammt, ich kenne diese Frau.
04:02Ich kenne diese Frau.
04:05Joe, wir vergessen alle ab und zu mal was.
04:10Das ist kein Krankheitssymptom.
04:11Das ist, glaube ich, jetzt vergessen.
04:15Was macht denn deine Hand?
04:19Die zittert, weil sie kämpft.
04:24Man sucht ja immer nach einer Möglichkeit,
04:26dem anderen keine runterzuhauen.
04:27So schlägt man sich durchs Leben.
04:30Joe, da drüben ist ein Zeuge.
04:33Der hat wohl gesehen, dass das Kind vom Dach gestoßen wurde.
04:36Welcher ist das?
04:38Der mit der Brille.
04:40Okay, danke.
04:41Los, Jungs, an die Arbeit.
04:43Job geht vor Gefühl, dafür werdet ihr bezahlt.
04:45Die andere Hälfte eures Gehaltes ist Schmerzensgeld.
04:48Dafür, dass ihr mich ertragen müsst.
04:51Ausgeschlafen?
04:52Offiziell bin immer noch ich Kommissarjahrtsleiter.
04:54Und zwar bin ich das so lange,
04:55bis man mir offiziell sagt, dass ich es nicht mehr bin.
04:57Das ist aber eine nette Begrüßung.
04:58Ich seh mir den Jungen an.
05:00Wie wär's denn mal mit einem freundlichen Wort?
05:02Ist aber schön, dass du wieder da bist oder so.
05:04Muss ja nicht ganz so emotional sein.
05:06Ich bin ja schon ganz hysterisch vor Freude.
05:08Sogar mein Hintern klatscht Beifall.
05:09Na fein, dann vergiss mal nicht, ihn einzucremen,
05:12sonst entzündet er sich noch.
05:14Wir haben da drüben einen Zeugen.
05:15Vielleicht kümmerst du dich mal um ihn.
05:19So könnt ihr nicht mit mir umgehen.
05:21Ich hab meinen Job gemacht.
05:23Und ich hab ihn gut gemacht.
05:24Und jetzt kommst du zurück
05:25und nimmst mir die Zügel aus der Hand?
05:30Restalkohol.
05:31Kollegen anschwärzen.
05:34Wer weggeht, sollte nicht zurückkommen.
05:41Hälzermann, Kriminalhauptkommissar.
05:43Was haben Sie jetzt genau gesehen?
05:51Suizid, Unfall, Fremdverschulden.
05:54Unfall ist, was übrig bleibt,
05:56wenn wir alles andere ausgeschlossen haben.
05:57Und selbst bei einem Sechsjährigen
06:00im Gegenwart von Erwachsenen.
06:02Also erstmal nein.
06:03Bleibt fremdverschulden.
06:05Auf den ersten Blick keine Differenz
06:07zwischen Pfahlsenkrechte und Auftreffstelle.
06:12Keine Parier- oder Kampfwunden,
06:14jedenfalls im Moment äußerlich nicht zu erkennen.
06:15Lediglich eine begrenzte,
06:17durch den Aufschlag erklärbare,
06:19Zertrümmungsstelle im Hinterkopf.
06:20Ich habe mir den Freund des Hauses angesehen.
06:23René Lister.
06:25Und?
06:26Der ist stark im Rennen.
06:28Also Sie, er oder beide?
06:31Was, die Mutter selbst,
06:32aber noch nicht vor Zeugen.
06:33Noch nicht als Freilichtveranstaltung.
06:36Herr Lister als Alleintäter,
06:38der eine Zufallssituation ausnutzt?
06:40Dein Nachbar will sowas gesehen haben.
06:44Nee, nee, das Risiko ist dafür zu groß.
06:46Bei einer gemeinsamen Tatausführung
06:48hätte der Täter die beste Zeugin,
06:50die er haben kann.
06:51Dann würde er sich auch
06:54das Freiluftspiel erklären.
06:57Joe.
07:00Was ist los?
07:01Ach, nichts.
07:03Hier liegt ein totes Kind.
07:04Da drin ist eine Mutter,
07:05die geht durch zehn Hüllen
07:06und wir sitzen hier rum,
07:07verdächtigen, misstrauen,
07:08unterstellen, wir sind schlecht.
07:16Aus Erfahrung schlecht.
07:18Ja.
07:21Also, gehen wir auch aufs Dach
07:23und Kommissar Zufall sei mit uns.
07:26Ich bin fertig.
07:29Bei dem durch den tragischen Unfall
07:31ums Leben gekommenen Kind
07:32handelt es sich um den sechsjährigen Sohn
07:35des Hotelbesitzers Hans Leinen.
07:37Leinen wurde vor drei Jahren
07:39wegen Totschlages
07:39an seiner Geliebten verurteilt.
07:41Der damals aufsehenerregende Prozess
07:43endete mit einem Schuldspruch.
07:45Leinen wurde zu zehn Jahren Haft verurteilt.
07:48Hey Hans, Hans.
07:51Da ist was passiert.
07:54Dein Junge.
07:57Er ist tot.
08:00Hans, es kam gerade im Radio.
08:01Er ist von der Terrasse gefallen.
08:07Allein?
08:08Was?
08:09Was meinst du?
08:15Ob er allein war?
08:17Hörst du?
08:18Allein?
08:19Oder was nicht dabei?
08:21Ob sie dabei war?
08:22Los.
08:23Nein.
08:24Nein.
08:25Nein.
08:26Nein.
08:29Ich bringe sie auf.
08:31Ich bringe sie auf den Bein.
08:43Kann ich Ihnen helfen?
08:46Danke, nein.
08:47Lassen Sie mich es versuchen.
08:49Nein.
08:49Warum sagen Sie immer nein?
08:51Bittes eine Fragestunde?
08:53Ein bisschen netter sollten Sie aber schon sein.
08:55Wollen Sie, ich hatte gerade einen Auffahrunfall.
08:57Ich bin in Eilung, jetzt soll ich auch noch nett sein?
08:59Ich meine, habe ich irgendwas Spezielles verbrochen?
09:01Vielleicht den Kniefall vergessen, weil Sie die Güte hatten, mich anzusprechen?
09:05Hier ist ein Funkloch.
09:11Wissen Sie, wo man hier in der Nähe telefonieren kann?
09:13Ja.
09:15Hier.
09:16Ich denke, hier ist ein Funkloch.
09:18Ja, aber das ist von hier, das kennt sich aus.
09:20Ich wusste nicht, dass meine letzten Reserven an freundlichem Scham so schnell aufgebracht sind.
09:24Hallo, Institut für Rechtsmedizin.
09:26Ja, ja, ja, am Apparat.
09:28Hören Sie, wir hatten hier einen kleinen Unfall, einen Aufprall, einen kleinen Aufprall, einen Unfall.
09:35Ja, nein, direkt auf dem Gelände.
09:38Ihr Name?
09:39Rose.
09:39Tanja Rose.
09:40Tanja Rose.
09:42Nein, die erkennen Sie sofort.
09:46Hübsch?
09:47Oh, nein.
09:49Ja, eine Schönheit, würde ich sagen.
09:51Naja, wobei man sagen muss, also, Schönheit ist ja nicht unbedingt eine Erscheinungsform der Intelligenz.
09:57Also, ich, äh, kenne da Fälle.
09:59Also, sowas Unverschämtes ist mir ja immer arm, wenn ich umgeguckt habe.
10:02Naja, das ist allerdings so arm.
10:03Ja.
10:04Die sind gleich hier.
10:07Sie nutzen da wahrscheinlich ein anderes Netz als ich mit meinem Handy.
10:10Das ist die ganze Auflösung.
10:12Was das andere betrifft, Sie entwickeln da ja auf Anhieb eine Menge tiefer Gefühle für mich.
10:16Aber leider, leider bin ich schon in festen Händen.
10:18Nun, dann hoffe ich, diese Hände erwürgen Sie bei Gelegenheit.
10:23Gut.
10:30Aber irgendwann merkt er es doch.
10:32Meint er die ahnungslos?
10:34Nee, nee.
10:34Der denkt, dass ich jeden Tag schnurrstrax zur Schule laufe.
10:37Aber du warst schon zwei Wochen lang nicht da.
10:40Na und?
10:40Ich schmeiße ihm den Haushalt.
10:42Davon träumt er doch nur.
10:45Und wenn der noch Zeit hat, von irgendwas anderem zu träumen, dann von seiner Freundin.
10:49Die sind Amerika und erforschen amerikanische Leichen.
10:56Nee, das riecht er doch.
10:58Wo bleibt er überhaupt?
10:59Der müsste längst da sein.
11:00Der kommt immer zu spät.
11:02So ist es bei uns.
11:12Du hast ja heute Küchendienst, oder?
11:14Mhm.
11:16Ich brauche Brückelsalz.
11:19Dreieinhalb Gramm.
11:20Und Zucker.
11:21Kann auch Manuel Aroma sein.
11:23Mhm.
11:24Okay.
11:27Es gibt keinen Fall, Peter Lein.
11:29Jedenfalls nicht aus rechtsmedizinischer Sicht.
11:32Ein paar vernarbte Funktionsstellen in den Ellenbeugen, aber keinerlei Anzeichen für Fremdeinwirkung.
11:37Das war's.
11:39Die Mutter des Jungen, diese Sonja Thewack, ist die Ex-Frau von Hans Lein.
11:44Und der sitzt seit drei Jahren ein wegen Totschlags an seiner Geliebten.
11:48Sie waren doch damals gut ab.
11:50War damals eine komplizierte Indizien-Sache.
11:53Lein hatte die Leiche im Wald unweit eines Sees abgelegt.
11:57Wir konnten ihn mit einem Kieselalgen-Nachweis festnageln.
12:00Frau Reutung.
12:31Männer, das war's.
12:32Und die Kieselalgensache relativiert haben.
12:34Wieso relativiert?
12:35Ich hab mein Erstgutachten zurückgezogen, aufgrund neuer wissenschaftlicher Forschung.
12:39Vor Jahren haben wir eine Kieselalgenspur noch für einen sicheren Beweis gehalten.
12:42Danke.
12:43Ich hab heute noch Albträume.
12:44Manchmal geht meine Schlafzimmertür auf, jemand kauft mir eine Kehle und sagt...
12:48Guten Tag.
12:49Entschuldigen Sie bitte.
12:51Ach, darf ich vorstellen, das ist Frau Dr. Tanja Rose, meine Nachfolgerin.
12:55Hatte draußen ein kleines Parkproblem.
12:58Darf ich vorstellen, Professor Bonzio, Leiter des Instituts für Rechtsmedizin.
13:02Joe Hoffer, Kriminalhauptkommissar, Chef der Zweiten Mordkommission und der Herr...
13:06Hallo.
13:08Der Herr hier mit dem etwas ratlosen Gesichtsausdruck ist Dr. Robert Kollmer, Rechtsmediziner im hiesigen Jagdbezirk.
13:15Wie, was kennt ihr euch?
13:17Die Entscheidung überlasse ich ganz Ihnen.
13:19Nicht, dass ich wüsste.
13:21Das ist doch ne ganz kleine Mädchentour, mit der Sie mir hier kommen.
13:24Hier haben Sie den Anwalt, den Sie anrufen können.
13:28Wozu sollte ich den hinbrachen?
13:29Weil wir einen Zeugen haben und Sie ein Motiv.
13:31Und weil Sie der Typ sind, der schnell die Nerven verliert.
13:33Sie verlieren doch schnell die Nerven, Herr Lister, oder?
13:37Den Zeugen will ich sehen.
13:38Und Ihr Motiv.
13:40Das können Sie auf dem Klo verwenden, wenn Sie mal gerade nichts anderes zur Hand haben.
13:43Sie verlieren die Nerven ja gar nicht.
13:45Sie haben ja gar keine.
13:47Mein Motiv.
13:48Sagen Sie mir mein Motiv.
13:49Hans Leinen.
13:50Ihr Geschäftspartner sitzt wegen Totschlags.
13:52Das Hotel, das Sie gemeinsam besitzen, läuft nicht.
13:55Sie sind dabei, Ihr Geld zu verlieren.
13:57Jeden Tag ein Verlust.
13:58Jeden Monat ein Vermögen.
14:00Leinen will aber nicht investieren.
14:01Leinen will nicht verkaufen.
14:02Leinen will nicht mit Ihnen sprechen.
14:04Leinen lacht Sie aus, aus dem Knast heraus.
14:07Was nun?
14:09Sie sind wütend.
14:10Sie können nicht mehr essen.
14:11Sie können nicht mehr schlafen.
14:13Sie nötigen Frau Tevac, mit Ihrem Ex-Mann zu sprechen.
14:16Diese lehnen aber ab.
14:17Ihre letzte Chance.
14:18Da sehen Sie das Kind.
14:19Leinenskind.
14:20Sie wollen Rache.
14:21Sie verlieren den Nerven.
14:22Sie...
14:22Das ist doch nicht Ihr Ernst!
14:24Was ist denn hier los?
14:25Rene Liste, ich beschuldige Sie, Peter Tevac getötet zu haben.
14:29Ich leite gegen Sie ein Ermittlungsverfahren.
14:31Sie sind vorläufig festgenommen.
14:32Sie haben das Recht vor Beigel...
14:33Schluss!
14:33Schluss!
14:33Verdammt noch mal!
14:37Entschuldigen Sie.
14:38Würden Sie bitte einen Moment draußen Platz nehmen?
14:48Was soll das?
14:49Ich hatte ihn!
14:50Der war reif!
14:50Der kippte gerade!
14:54Da oben in Schrauben drehen?
14:57Wird schon ein Geständnis rauskommen dabei?
15:00Die berühmte, nur so ins blaue Methode?
15:03Aber nicht hier, mein Freund.
15:04Nicht in diesem Kommissariat.
15:08Erst gehst du in Pension, dann kommst du zurück.
15:10Erst macht er mich zum Chef und dann zum Hampelmann.
15:12Was soll das?
15:13Tja, sowas kann einem passieren im Leben.
15:16Mir ist das passiert.
15:18Andern ist das passiert.
15:20Und jetzt passiert sie mit dir.
15:23Also, du gehst jetzt los.
15:25Nachbarn befragen, Briefträger, Busfahrer, Passanten.
15:28Wir arbeiten ab, was wir immer abgearbeitet haben,
15:32ehe wir jemanden zum Beschuldigten machen.
15:37Wolfgang, ruhig, ruhig.
15:40Ist doch ein schöner Tag für sowas.
15:43Das ist ein wunderschöner Tag für was ganz was anderes.
15:46Weißt du was?
15:51Such dir einen anderen Kammerdiener.
16:08Achtung, wenn ihr ahnungslos, also wir machen gerade Hausaufgaben und die Mathearbeit haben wir noch nicht zurück, klar?
16:12Klar.
16:12Er wird sagen, Entschuldigung, ich bin ein bisschen spät dran.
16:15Verliebt?
16:16Das ist ein süßer Kerl.
16:18Entschuldigung, ich bin ein bisschen spät dran.
16:20Hi.
16:20Das ist Theresa, wir machen Hausaufgaben.
16:22Hi.
16:24Ich glaube, Sie haben das hier fallen lassen.
16:30Ich nehme schwarze, mit gelben Noppen, feucht.
16:34Tja, was machen wir denn jetzt damit?
16:37Du kannst erst ein paar Jahren was damit anfangen.
16:40Vielleicht hast du einen großen Bruder.
16:44So, na, wie war's?
16:46Schulemäßig, meine ich?
16:54Nein, was ist los?
17:20Das war extra Schlarm.
17:22Bei mir.
17:23Da.
17:28Oso.
17:50Untertitelung. BR 2018
18:08Kannst du mich hören? Kannst du mich hören? So. Hier. Hier sind die Hand. Das ist eine
18:16Sprengladung. Hast du mich verstanden? Schön festhalten. Und hier. Schön festhalten. Wenn
18:31Und jetzt besser auf. Das war ein Drittel der Sprengwirkung, die jedes Teil von deinem
18:49Allschmuck hat. Papiert? So. Und jetzt machen wir einen kleinen Ausflug. Komm. Ganz vorsichtig.
18:57Schön festhalten. Leinen. Das ist doch Wahnsinn. Sie haben vielleicht noch zwölf
19:05Monate. Stoppen Sie die Aktion und ich bin bereit. Einen Schritt näher und euer Freund hier
19:10fliegt in die Luft. Ich will einen Fluchtwagen. An die Pforte. Das Ding. Schnell. Ganz ruhig.
19:22Dann passiert überhaupt nichts. Bewaffnete Geiseln haben in Haus 3. Täter Hans Lein. Langstrafler.
19:32Gefährlich. Stell der Fluchtfahrzeug an die Pforte. Aber zögert es raus. Lass die Maßnahmeplaner anlaufen.
19:43Gefährlich.
19:55Gefährlich.
19:59Gefährlich.
20:00Gefährlich.
20:01Gefährlich.
20:02Gefährlich.
20:03Gefährlich.
20:04Gefährlich.
20:04Gefährlich.
20:06Gefährlich.
20:08Gefährlich.
20:09Komm, weiter, weiter, weiter, weiter, weiter.
20:30Einsatzleiter an alle. Fluchtauto wird vom Täter nicht angenommen.
20:33Scheiße, jetzt wird's ernst.
20:35Verdammt ernst.
20:36Wo steht dein Auto?
20:37So.
20:38Los, antworte, ich rede mit dir.
20:40Da vorne rechts.
20:49Tschüss!
20:50Danke!
21:14Tschüss!
21:16Ja!
21:17Oh, Jesus!
21:48Raus! Raus! Raus! Raus! Raus! Raus! Raus!
21:51Zuge verfolgt. Unbeteiligte Personen im Fahrzeug.
21:55Eilsänder, wodurch Täter im Fahrzeug unbeteiligt angebracht.
21:58Ringfahren und Auslöse für folgende Bezirke.
22:00Charlottenburg, Wilmersdorf, Schöneberg und Tiergarten.
22:03Wenn Leiden die Bombe gezündet hätte.
22:06Oder der hätte nicht die ganze Zeit die Klammern festhalten können.
22:09Dem wäre der Kopf weggeflogen.
22:10Nur der war in einem Pionierbataillon.
22:12Und er hat eine Spezialausbildung als Minenentscharfer bekommen.
22:17Übrigens wollte er vor zwei Jahren schon mal ausbrechen.
22:20Als sein Revisionsantrag abgelehnt wurde.
22:23Und weißt du womit?
22:25Mit dem Nachschlüssel, den er sich aus dem Toilettendeckel geschnitzt hat.
22:31Aber warum jetzt?
22:33Was ist das?
22:34Ein Nachtfalter.
22:36Es gibt welche, die ernähren sich von den Tränen großer Säugetiere.
22:40Wussten Sie das?
22:43Was für ein wunderschönes Exemplar.
22:45Sie interessieren sich für Falter?
22:47Nein, eigentlich mehr für Käfer.
22:49Ein Hobby.
22:55Vielleicht wollte er sich rächen.
22:57An seiner geschiedenen Frau oder an einem Blitz.
23:00Laut J.Varberich zur Leinen angedroht haben, erbringe sie um.
23:03Aber so genau wollen, dass die Beamten dann doch wieder nicht verstanden haben.
23:06Das hieß ja, glaubt nicht in einen Unfall.
23:08Tja, wenn es um Kinder geht, dann hat man das im Allgemeinen weniger mit Logik zu tun,
23:11sondern mit Ängsten, mit tiefen, dunklen Ängsten oder auch mit Sehnsüchten.
23:17Ja, wir schaffen nur dazu.
23:22Sie hätten vielleicht doch nicht so von Ihrem Hobby sprechen sollen.
23:26Ich schätze mal, im Moment baut er sich gerade um zum Mistkäfer.
23:31Hören Sie es knirschen?
23:32Geht sicher schnell bei Ihnen.
23:34Wie heißt der Mann?
23:35Welcher Mann?
23:36Der Ihnen so einen abschockigen Männer beigebracht hat.
23:38Das geht Sie gar nichts an.
23:44Also dann buddeln wir nochmal in den Unterlagen rum,
23:47überprüfen die Zeugenhaussagen
23:49und dann bringen wir zwei Leuten schonend bei,
23:52dass sie sich eventuell ein paar Sorgen machen müssen.
23:55Was?
23:55Hm?
23:57Was?
23:58Leinen ist raus?
24:03Scheiße.
24:13Ja?
24:20Nein, ich habe dich nicht angerufen.
24:24Aber ich habe gerade einen Anruf bekommen,
24:27der dich sehr interessieren wird.
24:29Nein, das kann nicht sein.
24:33Du willst aussteigen?
24:34Jetzt?
24:35Aber ich kann das Hotel doch nicht allein...
24:39Wann?
24:42Ich muss erst zu Vincent ins Krankenhaus, ja?
24:55Äh, Herr Dr. Bittner!
24:57Ja?
24:58Eine Sekunde bitte.
25:00Robert Kollmer, Rechtsmediziner.
25:02Ihre Sekretärin hat mir...
25:03Sie hat Ihnen hoffentlich gesagt,
25:03dass ich keine Zeit habe.
25:04Ja, sie hat es tapfer probiert.
25:05Es geht um die beiden Kinder von Sonja Teewack.
25:08Hören Sie, wenn Ihnen meine Sekretärin gesagt hat...
25:09Sie wollen mir sagen,
25:10Sie mögen die Rechtsmediziner nicht.
25:12Sie können nicht ausstehen,
25:12diese potzmortalen Klugscheißer,
25:14die keine Ahnung haben von den Schwierigkeiten
25:15der ärztlichen Kunst am lebenden Körper.
25:18Sie wollen mir sagen...
25:19So ungefähr, ja?
25:21Äh, ja.
25:21Dann will ich Ihnen was sagen.
25:23Ich bin hier, weil es ein Problem gibt.
25:25Ihr Problem.
25:26Sie meinen den Tod von Peter Leinen?
25:28Genau.
25:30Er hatte gestern eigentlich Untersuchungstermin.
25:33Er litt unter ähnlichen Symptomen
25:34wie sein Bruder Vincent,
25:35der bei uns stationär behandelt war.
25:36Aber das habe ich schon...
25:37Welche Symptome?
25:40Schwindel, Übelkeit,
25:41wiederholtes Erbrechen,
25:43Ataxin, Gleichgewichtsstörungen,
25:45sensible Störungen,
25:46motorische Ausfallerschleinungen,
25:47Synkopen.
25:48Oteewack war mit den Kindern
25:49bereits in allen möglichen Kliniken.
25:51Alle denkbaren und nicht denkbaren Ursachen
25:53sind überprüft worden.
25:54Erbkrankheiten,
25:55Kontakt mit Dioxin,
25:56Reaktionen auf Holzschutzmittel,
25:58Paranioplastisches Syndrom.
25:59Alle viralen Ursachen,
26:01natürlich exotische Parasiten.
26:02Und?
26:03Nichts.
26:04Zweiter Rätselhaftes
26:05in einem Wesen,
26:05die mir hier untergekommen sind.
26:07Was dabei für Sie?
26:08Vielleicht.
26:10Ähm,
26:11könnte ich mir mal
26:12die Krankenplatte ansehen?
26:13Ja.
26:14Nein, rufen Sie mich an.
26:15Es stimmt,
26:16was Sie mir in den Mund gelegt haben,
26:17aber ich bin auch wirklich in Ehe.
26:18– Lachen Sie mir in den Mund gelegt haben.
26:23– Lachen Sie mir in den Mund gelegt?
26:28– Lachen Sie mir in den Mund gelegt haben.
26:57Das war's.
27:18Das war's.
27:55Das war's.
27:56Hallo, Frau Thebak.
27:58Frau Thebak, aufwachen, aufwachen.
28:01Ich hab's zwar gerne, wenn Frauen vor mir auf die Knie gehen,
28:03aber das hier ist doch wirklich nicht nötig.
28:05Ihre Haustüre... Hallo, Frau Thebak.
28:07Ihre Haustüre sollten Sie vielleicht auch besser abschließen.
28:11Geht's wieder?
28:12Ja? Gut?
28:15Wie ein Tier, sag ich dir, was in der Ecke gedrängt wird.
28:18Panisch vor Angst.
28:19Naja, wir lassen ein bisschen das Haus hier überwachen,
28:21falls Leinen auf die Idee kommt, seiner Frau mal einen Besuch abzustatten.
28:26Sag mal, Joe, was ist denn, wenn diese Terrassensituation doch arrangiert war?
28:29Nein, wieso denn? Du machst mich wahnsinnig.
28:31Ja, ich denke halt, und wenn ich so denke, da komme ich auf die komischen Gedanken.
28:33Haben die beiden ein Verhältnis?
28:35Weiß ich nicht. Zwei einsame Herzen mal eine besoffene Nacht.
28:38Wenn die was verbindet, dann kann das nur mit dem Tötungsverbrechen von Leinen zusammenhängen.
28:42Die Mutter ist wie eine Glocke, was die Jungs betrifft.
28:46Die sind ewig krank gewesen. Naja, sowas wächst dann ganz wert.
28:49Was ist mit Geld, Waffe, Versicherung, sind die Kinder eine Belastung, also irgendwas, was ein Motiv ergeben könnte?
28:56Geld ist genug da. In einem Treuhandfonds, den der Großvater eingezahlt hat.
29:01Wenn die Enkel volljährig sind. Ich meine, wenn Vincent Leinen volljährig ist.
29:06Ja, du hast deine Brille auf, kannst du mal gucken.
29:09Sölle.
29:10Ja.
29:20Vincent, mein Liebling!
29:27Oh Gott.
29:33Dr. Wittner, bitte dring zur Kinderstation. Dr. Wittner, dringend.
29:37Du hast wieder gesund.
29:40Ja, danke, so ist gut. Danke.
29:44So, Herr Soll, dann erzählen Sie mal.
29:46Also, ich habe mich gerade rasiert.
29:49Wissen Sie, ich kann die Polizei gut leiten. Der Bruder, meine Verstorben.
29:52Nehmen Sie beim Rasieren die Brille immer ab?
29:54Sie pinkeln doch auch nicht durch den geschlossenen Klo-Deckel.
29:57Der Vergleich ist nicht schlecht.
30:00Herr Soll, wir haben Ihnen da unten auf der Terrasse drei Puppen hingestellt. Mann, Frau, Kind.
30:06Sie müssten jetzt mal genau sagen, wie die gestern... Aber, Moment, die Brille hatten Sie aber gestern nicht auf, oder?
30:14Wie viel hatten die?
30:16Sechs Dioptrien.
30:17Ja, das stimmt.
30:18Oh Gott, ja.
30:20Ja.
30:21Genau so standen Sie.
30:28Ja, das war's.
30:31Schönen Dank, Herr Soll. Wiedersehen. Sie haben uns sehr geholfen.
30:34Tschüss, Herr Soll.
30:44Es gibt Phasen, in denen es ihm gut geht. Dann wieder Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Appertie.
30:49Frau Tewa, beruhigen Sie sich doch.
30:52Ich verleg' ihn in eine andere Klinik. Ich nehm' ihn mit nach Hause. Das ist doch das Einzige, was ich
30:57noch habe, seit Peter...
31:00Das ist, als hätte mir jemand ein Stück aus der Seele geschnitten.
31:03Sie können jederzeit zu Ihrem Sohn kommen. Tag und Nacht.
31:06Bitte, wir tun alles für Ihr Kind. Glauben Sie mir.
31:09Hier, die Unterraben, diese Kiesel-Eigen-Geschichte. Mir wär' schon recht, Sie würden sich das mal ansehen.
31:15Hm.
31:18Was ist denn los mit Ihnen?
31:19Der Junge, der kleine Laien, soll hyperaktiv gewesen sein. Erregt, unruhig. Völlig im Gegensatz zu seinem sonstigen Zustand.
31:26Aber die Toxikologie war doch negativ.
31:28Ja, ja. Allerdings hat uns die Staatsanwaltschaft auch nur diesen Einmittest genehmigt.
31:33Und es kostet einen Meier- und Nachhakenlager.
31:35Also, Misstrauen.
31:36Der kleine Kerl hat für sein kurzes Leben ziemlich viel krank nach Hause mitkriegen müssen.
31:42Ähm, ich hab' den Arzt, bei dem der Bruder jetzt in Behandlung ist, gebeten, dass er für uns eine Blutabnahme
31:49macht.
31:50Oh Gott, ich wollte ja noch diese Liste anrufen.
31:54Haben Sie was von Judith gehört?
31:56Äh, ja.
31:58Hier, hier.
32:00Äh, alles okay.
32:04Äh, ich soll Sie natürlich herzlich grüßen.
32:06Oh, danke.
32:09Äh, Herr Lister?
32:11Hier ist Robert Kollmer, Institut für Rechtsmedizin.
32:16Morgen früh.
32:19Um neun Uhr, ja.
32:21Einverstanden.
32:24Dann kommen Sie ins Büro.
32:28Ja.
32:33Dieser Rechtsmediziner.
32:36Er will mit mir sprechen.
32:39Was mach' ich eigentlich hier?
32:41Ich sollte verschwinden.
32:42Die Polizei bewacht mein Haus und er kann genauso gut auch hier auftauchen.
32:47Du hast Angst.
32:49Das ist alles.
32:52Und du?
32:56Ach, scheiße.
33:00Ich muss noch mal ins Retail.
33:02Es dauert nicht lang.
33:05Martin.
33:17Oh, bist du verrückt?
33:19Dort, wo ich herkomme, sagt man so gut Tag.
33:21Wie siehst du denn aus?
33:22Was willst du?
33:24Willst du Geld?
33:24Das ist kein Problem.
33:25Warte.
33:26Ich muss ne kleine Reise machen.
33:28Ich hab jetzt nicht so viel da, aber...
33:30Aber wir könnten vielleicht morgen früh.
33:32Morgen früh, natürlich.
33:33Ich nehm was ganz drin.
33:52Ein kleines Begrüßungskommando.
33:54Hans, pass auf!
33:55Was machst du jetzt mal?
33:56Oh!
34:10Oh Gott, was hast du getan?
34:13Ist er tot?
34:15Ja.
34:17Ich glaub schon.
34:19Oh Gott.
34:23Was machen wir denn jetzt?
34:24Wir brauchen einen Arzt.
34:26Das war Notwehr.
34:28Das kannst du bezeugen.
34:29Lass doch den Quatsch.
34:30Nimm die Waffe runter.
34:32Du hast gesagt, ich würde nie was tun.
34:34Bloß warten, dass was passiert.
34:39Lass doch den Blödsinn.
34:41Komm, gib mir die Pistole.
34:50Sonja, ich hab dir Geld besorgt.
34:54Ich hab Landens ertrunkene Freundinnen aus dem See geholt und in den Wald gebracht.
34:59Ich hab beim Prozess für dich gelogen.
35:02Das tust du nicht.
35:05Das tust du nicht.
35:35Kommen Sie, ich zeig Ihnen was.
35:37Nur einen Moment.
35:39Wie kam Leinen im Gefängnis an diese Chemikalien ran?
35:43Was haben Sie in Ihrer Handtasche?
35:46Kopfschmerztabletten, Haarfärbemittel, Nagellack, das können Sie alles im Bombenbasteln benutzen.
35:51Warum sehen Sie mich so wütend an?
35:52So sehe ich Sie immer.
35:54Eben.
35:54Herr Dr. Kolmer, ich hab morgen früher eine Verhandlung.
35:56Also was ist jetzt mit dieser Blutanalyse?
35:58Vincent Leinen hat Hypnolol im Blut.
36:00Aha, ein Schlafmittel.
36:01Und im Blut des toten Peterleinen.
36:04Haben Sie da irgendwas?
36:07Kolmer.
36:13Peterleinen musste zur Untersuchung am Tag, als er starb.
36:16Warten Sie hier.
36:17Jetzt hab ich's gleich.
36:18Hier.
36:19Rebound-Phänomen.
36:20Der sogenannte Absetzschock.
36:21Ich hab die asservierte Leber von Peterlein nachuntersucht und ein Abbauprodukt von Hypnolol gefunden.
36:27Hier, genau.
36:29Die Konzentration spricht dafür, dass die Einnahme chronisch war.
36:32Hier.
36:32Das Mittel wird abgesetzt und der Körper antwortet auf das abrupte fehlende Substanz mit einer überschießenden, gegenteiligen Reaktion.
36:42Verstehen Sie?
36:43Deshalb war das Kind hyper...
36:58Hier kriegt man ja nicht mal mehr einen Abschiedskuss.
37:02Joe?
37:03Schüsse in Listers Wohnung.
37:05Nur, das S.E.K. ist schon unterwegs.
37:06Ich muss los.
37:07Joe, warte einen Moment.
37:08Wirklich, Robert, geh doch bitte schlafen.
37:10Ja?
37:10Und wenn du aufwachst, dann gibt es vermutlich ein Problem weniger auf der Welt.
37:13Joe, jetzt hör doch mal zu.
37:14Joe, wir müssen...
37:15Ich komme.
37:16Ich habe keine Zeit.
37:18Ich hoffe, er muss raus.
37:19Die Nacht.
37:21Die Nacht.
37:25Ähm...
37:32Robert Kolmer, Institut für Rechtsmedizin.
37:34Hören Sie, bitte verbinden Sie mich mit dem Oberarzt Dr. Bittner.
37:38Nein, hören Sie, es ist...
37:41Es ist mir scheißegal, ob er in seinem Ehebett oder in seiner Ehefrau steckt.
37:45Ja, genau, ein Notfall.
37:46Es ist unglaublich scharfsinnig von Ihnen.
37:57Das ist nicht unser Mann.
38:00Das ist Lister.
38:02Der Geschäftsverordner von Leinen.
38:05Zieh Person nicht am Ort.
38:06Ein Notarzt.
38:07Ich wünsche mir gleich noch einen Leichenwagen.
38:10Aber Sie haben nichts davon gesagt, dass Sie Wenzeln auf die Intensivstation verlegt haben.
38:14Ein Grund zur Beunruhung.
38:15Sein Gesamtzustand hat sich verbessert hier.
38:17Sie werden sehen, er wird sich freuen, wenn Sie kommen.
38:19Er wird reagieren.
38:20Sagen Sie Bescheid, wenn Sie gehen.
38:22Gehen Sie zu Ihnen.
38:22Danke, Doktor.
38:44Frau Tewak löscht meistens das Hauptlicht, wenn sie mit ihrem Sohn allein ist.
38:48Manchmal bleibt sie zwei, manchmal drei Stunden.
38:51Sie hält seine Hand, sie erzählt ihm Geschichten.
38:55Es soll Nachtfeiter geben, die sich von Tränen ernähren.
39:01Wussten Sie das?
39:03Nein.
39:08Wie weit ist das Zimmer entfernt?
39:11Es liegt am Ende der Station.
39:15Guck mal, Sie holt was aus der Tasche.
39:19Aufzeichnen, können Sie das aufzeichnen?
39:20Ja.
39:21Rufen Sie die Polizei an.
39:22Ja.
39:23Zweite Mordkommission.
39:24Joe Hoffa.
39:24Ja, ja, okay.
39:26Wo wollen Sie?
39:27Wo ist Vincent Lein?
39:28Der ist auf der Intensivstation.
39:29Wo ist das?
39:3012a.
39:32Siehst du?
39:33Na komm, noch ein bisschen.
39:36Mama will, dass du wieder ganz gesund wirst.
39:54Hinlegen.
39:55Flach auf den Boden.
39:56Hände über den Kopf.
39:57Nein.
39:59Hören Sie.
40:01Er will mein Kind töten.
40:03Nein, Sie töten Ihr Kind.
40:06Sie haben Ihren Kindern jahrelang Sedativa verabreicht.
40:09Ihr Sohn ist von der Terrasse gestürzt, weil er einen Zugschock hatte.
40:13Sie mussten das Mittel zu schlagartig absetzen,
40:16weil sie überraschend einen Termin für ihn hatten zur Blutabnahme.
40:20Frau Tevac, Sie sind...
40:22Nein, das ist eine Lüge.
40:24Das ist eine Lüge.
40:26Nein, hören Sie.
40:27Machen Sie die Sache nicht schlimmer, als sie ist.
40:30Es ist inzwischen überall Polizei hier im Haus.
40:32Sie wird Wirtzchen auch umbringen.
40:33Und die Polizei wird einen Scheißdreck tun, mir zu helfen.
40:36Geben Sie mir die Pistole.
40:41Ich beschwöre Sie.
40:44Ihr ganzer Prozess wird doch neu aufgerollt.
40:48Ihre Frau schien im ersten Moment beinahe erleichtert über die Festnahme.
40:52Hat er den Mord an René Lister auch sofort gestanden?
40:55Sie waren doch dabei.
40:57Warum haben Sie da eigentlich nichts unternommen?
40:59Lister hat mich niedergeschlagen.
41:02Ich habe überhaupt nichts mehr mitgekriegt.
41:03Außerdem wollte er mich linken.
41:06Sie muss ziemlich verzweifelt gewesen sein.
41:14Sie wollte die Kinder töten, um in das Geld zu kommen.
41:18Das ist die ganze Erklärung.
41:20Nein, das wollte sie nicht.
41:25Vielleicht hätte sie es billigend in Kauf genommen, das Jahr.
41:29Nein.
41:30Das Hauptmotiv ist ein anderes.
41:32Zwei Millionen Mark sind kein Motiv?
41:36Mein Vater hätte das Geld an meine Kinder vererbt.
41:39Es wird treuhandrisch verwaltet.
41:42Als Mutter hätte sie ihre eigenen Kinder beerbt.
41:45Und wenn ich dann noch draufgegangen wäre,
41:48dann hätte sie alles gekriegt.
41:50Als letzter gesetzlicher Erbe.
41:54Es gibt eine Krankheit, die wir Mönchhausen by proxy nennen.
42:00Je schlechter es den Kindern geht, umso aufopferungsvoller können sich ihre Mütter um sie kümmern.
42:07Das heißt, es hebt ihr Selbstwertgefühl.
42:11Sie werden gebraucht.
42:14Ihre Frau hat auf diese Art mit ihren Kindern gelebt.
42:17Sie lebte von ihren Tränen.
42:20Sie paradierte im Unglück.
42:24Ich weiß, was ich sage, ist schwer zu verstehen.
42:28Mit dem gesunden Menschenverstand nicht.
42:30Der gesunde Menschenverstand ist jemand, der immer gerade gar nicht da ist,
42:34wenn er am meisten gebraucht wird.
42:36Ihre Frau ist psychisch krank.
42:39Die braucht Hilfe.
42:44Hans Leine, jetzt kommen Sie bitte.
42:54Danke.
42:58Wir trinken.
42:59Nein, nein.
43:09Wenn der Nacherbe vor dem Vorerben stirbt, dann wird der Vorerbe zum Enderben.
43:15Das ist doch eigentlich ganz einfach.
43:17Leinensprozess wird nochmal neu aufgerollt.
43:19Alle Indizien und Zeugenaussagen werden neu bewertet.
43:21Die Glaubwürdigkeit der Hauptzeugin Sonja Tevac ist erschüttert.
43:24Und sein Ausbruch aus dem Gefängnis?
43:26Das sind natürlich eine Reihe schwerer Delikte.
43:28Geiselnahme, Gefährdung der öffentlichen Sicherheit.
43:30Der Mann hatte Angst um seinen Jungen.
43:33Außerdem hat er mit der Justiz schlechte Erfahrungen gemacht.
43:36Das ist Anna, meine geliebte Tochter.
43:40Hi.
43:40Dr. Tanja Rose, unsere neue Staatsanwälte.
43:42Also ich möchte kein Verbrecher sein und den beiden hier in die Hände fallen.
43:45Die sind echt cool.
43:46Die sehen jedem an der Nasenspitze an, was er ausgefressen hat.
43:50Oder ausgetrunken.
43:51Und das sieht man dir inzwischen nicht nur an der Nasenspitze an.
43:53Papa, ein Glas Buller?
43:55Bitte.
43:58Sie merken schon, ich bin als erziehungsberechtigter absolute Autorität.
44:02Sag mal, was macht denn Hölzer, Mann?
44:04Die können nicht.
44:05Redet nicht mehr mit mir.
44:07Das Schlimmste auf dieser Erde ist, dass jeder sein Problem hat.
44:10Und dass man die meisten davon sogar versteht.
44:14Robert, kann ich...
44:15Ilse, das ist ja der eigentliche Verlust.
44:18Dass sich unser frischgebackener Oberstaatsanwalt mit nach Karlsruhe entführt.
44:22Aber darf ich dir denn seine Nachfolgerin mal...
44:25Tja, ist weg.
44:27Diese Karrierefrauen, die laufen immer mit einer erotischen Tarnkappe rum.
44:30Herr Doktor, ich hasse Sie.
44:32Frau Doktor, ich grüße Sie.
44:33Ja, wir kennen uns.
44:35Robert.
44:37Hallo.
44:37Ja.
44:37Kann ich dich mal unterführen?
44:39Aber natürlich.
44:39Entschuldigung.
44:43Sie werden sich schon noch an ihn gewöhnen.
44:45Ja, aber nur nach einer sehr langen Desensibilisierungsphase.
44:49So, meine Damen und Herren, wir...
44:53...haben zusammen gearbeitet.
44:54Robert.
44:55Der Abschied von Ihnen fällt mir sehr schwer.
44:57Ich betrüge meinen Mann.
45:01Wir befinden uns natürlich auch gerade wieder runter.
45:03Wir wante mir zu verhören.
45:16Wir betrus flights direkt direkt über zehn Uhr.
45:31Untertitelung des ZDF, 2020
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