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KurzfilmeTranskript
00:00Musik
00:30Schauen Sie sich diese Traumwille an.
00:33Werden wir beide nie haben, so was.
00:36Also, was ist, kommen wir ins Geschäft?
00:40Ich meine, wir drehen auch mal eine kleine Heldgeschichte über Sie.
00:42Hören Sie zu laufenden Ermittlungen, darf ich Ihnen nichts sagen.
00:44Ach, kommen Sie mal an.
00:45Nein, das geht nicht.
00:47Wir parken noch beide in der gleichen Garage.
00:48Scheiße.
00:50Haltet auf das Haus, ich brauche ein paar Bilder.
00:52Tag.
00:53Tag, Herr Doktor.
00:57Bitteschön.
00:59Frau Kluge, wenn Sie sich übergeben müssen, dann gehen Sie doch auf die Toilette.
01:02Also, Sie haben die Tür aufgemacht und dann...
01:05Lass bitte die Finger vom Radio.
01:07Lass Sie, die Junge in Ruhe.
01:09Wir können gar nichts dafür.
01:10Wer glückt, dass er eine hilflose Person ist.
01:12Tag, Herr Doktor.
01:13Das ist die Haushalterin und Ihre Sohn hat die Fläche befunden.
01:17Sie müssen jetzt die Treppe rauf, da oben.
01:19Frau Kluge, bitte versuchen Sie doch wenigstens.
01:24Robert, warte mal kurz.
01:26Ah, dicke Luft.
01:27Jog.
01:28Robert, da nimmst du mich.
01:29Robert, das ist schon gerade was los ist.
01:31Dicken Jog.
01:31Wenn ich in einer Büro hin kann, dann du.
01:38Tag.
01:53Leg dir endlich mal ein eigenes Auto zu.
01:58Du bist nicht besonders in Stimmung heute, oder?
02:0286 Prozent aller Leute würden ruckzuck jemanden umbringen, ihre geliebte Ehefrau, den Arbeitgeber,
02:07der Vollidiot, der ihn gerade in die Vorfahrt geraubt hat, unter einer einzigen Bedingung.
02:10Sie müssten sicher sein, nicht erwischt zu werden.
02:14Aus welches Suppe hast du diese Weisheit gelöst?
02:16Gib ihnen diese Sicherheit und aus Kakteenzüchtern werden Serienkiller.
02:21Haarlose Hausfrauen nehmen das Schlachtermesser in die Hand, setzen sich die Brille auf und schneiden die am alten die Kehle
02:26durch.
02:26Und was ist mit, sagen wir mal, Herzklappenherstellern?
02:31Ah, das ist eine ganz gefährliche Spezies.
02:38Sind alle zum Wankett erschienen.
02:41Wer das getan hat, der ist sich sicher, dass er nicht da bist.
02:46Wieso gehst du davon aus, dass es jemand getan hat?
02:49Weil ich ein schlechtes Gefühl im Bauch habe.
02:52Und weil ich schon zu lange dabei bin, um mich zu irren.
02:54Dieser Maden-Farster, das war mal Martina Keilmann.
02:59Ehefrau von Herrn Professor Jürgen Keilmann, um genau zu sein, die zweite Ehefrau.
03:03Die erste, das war damals vor deiner Zeit.
03:07Ja, wir konnten eben nichts beweisen.
03:09Aber nicht so viel.
03:13Das ist die Haushälterin.
03:16Wollte die Blumen gießen.
03:18Angeblich waren die Keilmanns für längere Zeit verreist.
03:22Ihr Sohn ist Epileptiker, geistig nicht ganz richtig da im Kopf.
03:25Also sind nicht gerade das, was man sich unter idealen Zeugen vorstellt.
03:30Das Fenster war auf, die Hitze.
03:32Und sei froh, dass du die Schweinerei nicht gesehen hast.
03:36Liege seit acht Tagen mindestens.
03:39Dem Waden wuchs nach.
03:40Wann obduzierst du?
03:41Ich habe nur eine Folie.
03:43Sag sie ab.
03:44In halben Stunde hast du die Leiche auf dem Tisch.
03:47Diesmal will ich ihn haben.
03:52Die Tote damals, also Keilmanns erste Frau.
03:55Naja, es hieß irgendwie, dass Joe mit ihr verbannt war.
03:57Auf alle Fälle hat er das Mädel abgöttisch geliebt und Tag und Nacht an dem Fall gesessen.
04:01Naja, und damals ist ja auch sein Vater krank geworden.
04:02Alzheimer.
04:03Und Joe glaubt bis heute, dass der alte Mann den Tod des Mädchens nicht überwunden hat.
04:07Oder nicht überwunden hat, dass sein Sohn den Mörder nicht überführen konnte.
04:10Oder beides.
04:11Und dass der Kopf des Alten deswegen einfach abgeschaltet hat.
04:14Klick.
04:15Hey, du Dödel!
04:18Er sollte den Fall abgeben.
04:20Er wird den Fall doch niemals freiwillig abgeben.
04:22Befangenheit kannst du ihm ja nicht nachweisen.
04:28Idiot!
04:29Dieser Keilmann ist übrigens ein raffinierter Hund.
04:32Hat einen Betrieb, Herzklappen, Medizintechnik oder sowas.
04:35Und ein Checkbuch, über dem niemals die Sonne untergeht.
04:37Ich kenne Keilmanns Herzklappen.
04:39Und sein Checkbuch, das kann ich mir vorstellen.
04:46Na, was hat er gesagt?
04:48Ich liebe dich.
04:50Beim ersten Mal?
04:51Du, Chefärzte sind Draufgänger.
04:53Ach, du bist ein Dummkopf.
04:55Ein Mann ohne Krawatte ist wie ein Hund ohne Leine, findest du nicht?
04:57Na, dann werde ich dich mal schleunigst an die Leine nehmen.
04:59Ja, bitte.
05:00Ist kein Spiegel hier?
05:02Ach, würde ich jeden Morgen erschrecken.
05:08Ja, allein sein ist nicht gut.
05:10Besonders nicht für eine Frau.
05:11Ich weiß, wovor ich rede.
05:13Man kommt nach Hause, schließt die Tür ab und es ist dunkel und still.
05:17Man macht das Licht an, den Fernseher, hört einen Anrufbeantworter ab.
05:21Und wenn nichts drauf ist, dann fällt man in ein tiefes, schwarzes Loch.
05:25Hatten Sie mal eine Beziehung?
05:27Ich meine, was Ernsthaftes.
05:28Na ja, komisch war es nicht gerade.
05:32Institut für Rechtsmedizin, Sekretariat Grünbein.
05:35Ja, die Frau Dr. Sommer sitzt hier.
05:38Ja, gut, sage ich hier.
05:39Die warten im Labor auf Sie.
05:42Ich gehe gleich.
05:43Halten Sie mal ein Tempo für mich.
05:47Also rufen Sie niemals einen Liebhaber an.
05:49Lassen Sie sich anrufen.
05:50Und reden Sie auf keinen Fall länger als vier Minuten mit ihm.
05:53Das ist ein echter Grünbeinsche Erfahrungswert.
05:55Vier Minuten, danach können Sie nur noch verlieren.
05:57Ganz egal, was Sie sagen.
05:59Also, seien Sie stark.
06:01Seien Sie eine Frau.
06:02Frau Grünbein, ich habe lange darauf gewartet, dass Sie mir das Du anbieten.
06:06Wissen Sie was?
06:07Jetzt biete ich es Ihnen einfach an.
06:08Was sagen Sie dazu?
06:10Angenommen.
06:15Anna?
06:18Ist Papa nicht da?
06:20Was ist denn los?
06:21Mama will mit mir in der Schweiz ziehen.
06:23Ein paar Tage schon.
06:24Ein paar Tage schon.
06:24Wieso denn das auf einmal?
06:27Das ist Anna, Roberts Tochter.
06:30Ich weiß.
06:32Für Sie steht doch fest, dass ich der Mörder meiner Frau bin.
06:34Ich befrage Sie hier als Zeugen, nicht als Beschuldigten.
06:41Sie waren sechs Jahre verheiratet.
06:43Ihre Ehe war in einer Krise.
06:44Auf Bitten Ihrer Frau sind Sie mit ihr weggefahren nach Venedig.
06:47Das war am 17.
06:48vor genau 14 Tagen.
06:50Sollte so eine Art Friedensschluss werden,
06:53endete aber im totalen Krieg.
06:55Ist das richtig?
06:56Ja.
06:58Ich habe Martina einmal sehr geliebt.
07:00Ja.
07:01Und es ist mir keineswegs gleichgültig,
07:03dass Sie so...
07:04Es ist ja gut, gut, gut.
07:07Als Sie zurückkamen,
07:08sind Sie zu Ihrer Freundin gezogen.
07:11Ist das richtig?
07:12Der Zeugin Karin Birger,
07:14während Ihre Frau allein wieder in die gemeinschaftliche Villa zog.
07:17Richtig?
07:17Richtig.
07:18Und seitdem hatten Sie keinen Kontakt mehr?
07:20Nein.
07:21Und die Frau Birger kann das bestätigen?
07:23Vermutlich.
07:24Ja, selbstverständlich kann Sie das.
07:26Na sehen Sie, da haben Sie doch schon wieder ein Alibi.
07:29Wasserdicht, stoßfest.
07:30Was sind Sie eigentlich vom Beruf?
07:32Was haben Sie studiert?
07:33Chemie.
07:35Aber das wissen Sie doch alles.
07:37Sie haben mich doch schon mal durch die Mühle gedreht.
07:38Wie lange ist das her?
07:39Sieben, acht Jahre?
07:41Ich habe doch schon mal hier gesessen.
07:42August 88.
07:44War auch so ein heißer Sommer damals.
07:46Tja, Herr Professor Keilmann, Fakt ist, wo Sie sind, sterben die Frauen.
07:50Hoffa, darf ich Ihnen mal etwas ganz Privates sagen?
07:52Ja, aber natürlich schwatzen wir einfach so drauf los, von Seele zu Seele.
07:56Sie sind wahnsinnig.
07:58Sie waren es.
07:59Und Sie werden das immer wieder tun.
08:01Weil Sie sicher sind, nicht erwischt zu werden.
08:05Sie spielen hier ein paar Rollen rauf und runter.
08:09Den verständnisvollen Ehemann, den geachteten Wissenschaftler, den integrenden Geschäftsmann.
08:13Aber in Wahrheit sind Sie eiskalt.
08:15Alglatt.
08:16Cholerisch.
08:16Manisch.
08:17Eifersüchtig.
08:19Herr über Leben und Tod.
08:20Mord.
08:21Na, wie fühlt man sich denn da, Keilmann?
08:24Wie Gott, was?
08:25Die nächste Frau.
08:27Der nächste Mord.
08:28Blaubarzt wiederkehren.
08:31Ganz profan gesagt, Sie haben nicht alle Tassen im Schrank.
08:33Sie haben Ihre zweite Frau geheiratet, weil Sie Geld brauchten, um Ihre Firma zu vergrößern.
08:39Und Sie wissen, dass Sie laut Ehevertrag bei einer Scheidung das Geld zurückzahlen müssen.
08:43Wollte sich Ihre Frau scheiden lassen?
08:45Nein.
08:47Aber Sie wusste von meinem Verhältnis zu Karin Birger und hat es toleriert.
08:52Aber Sie brauchen sich keine weiteren Gedanken darüber zu machen.
08:54Ich werde dafür sorgen, dass Sie diese Untersuchung nicht weiterführen.
08:57Und ich werde Sie jagen, bis ich genügend Indizien zusammen habe.
09:02Oder Ihnen vor Angst der Arsch aufplatzt.
09:05Und Sie an Ihrer eigenen Scheiße ersticken.
09:09Vielen Dank für das Gespräch, Herr Professor Keilmann.
09:22Nichts.
09:22Das heißt nichts.
09:24Sag Lust, Sie mir klappt das sowieso keine Wund.
09:27Keine Kampfspuren, keine Abwehrspuren, keine Zeichen von Gewaltanwendung.
09:30Sie ist gestorben, mehr können wir im Moment nicht sagen.
09:32Das gibt es doch nicht.
09:33Das einzig Auffällige ist diese kleine Wunde hier.
09:38Es könnte aber auch eine Zufallsverletzung sein.
09:41Und was ist daran aufhändig?
09:43Sie ist wenig unterblutet.
09:44Es könnte sein, dass sie nicht vital ist.
09:46Ich werde auch gleich vital.
09:47Es könnte sein, dass die Wunde kurz nach Eintreten des Todes verursacht wurde.
09:51Oder im Moment des Todes verursacht wurde.
09:53Das können wir aber noch nicht eindeutig sagen.
09:56Reform nach einer Messerwunde.
09:58Kreuzwürmig, nicht sehr tief.
10:00Dass die Stelle nicht madenbefallen war, ist Zufall.
10:03Die Wunde hatte Bodenkontakt.
10:06Moment mal.
10:09So eine Wunde hatten wir damals auch.
10:11Bei der ersten Toten.
10:14Was können wir da runter verstecken?
10:15Ein Schlangenbiss?
10:16Eine Tätowierung?
10:17Ich nehme das Muskelgewebe und mache eine chemische Analyse.
10:21Kai, mein ist Kliniker.
10:22Wir müssen ein paar aufwendige toxikologische Analysen machen.
10:24Dazu brauchen wir ein paar Wochen.
10:25Schön, schön.
10:26So war es damals genauso.
10:28Die Analysen dauerten und dauerten und gebracht haben sie nicht.
10:31Ich würde mal sagen, so einen Mord aufzuklären,
10:33die Chancen sinken nach drei Tagen und 50 Sekunden.
10:35Joe, wir haben nichts in der Hand.
10:37Nicht mal in die Füße ein Anfangsverdacht.
10:39Wenn die chemische Analyse nichts bringt, dann...
10:41Ich habe inzwischen genug Kredit beim Staatsanwalt.
10:43Ich beantrage ein Haftbefehl.
10:49Ich bleibe einfach bei dir.
10:50Wie wäre das?
10:52Hast du vergessen, wie alt du bist?
10:5416 Jahre.
10:56Und viele, viele Monate.
10:58Keine Lyrik, bitte.
10:59Du bist minderjährig.
11:01Deine Mutter würde nie erlauben, dass ich...
11:02Ich habe meine Freunde hier.
11:04Dich.
11:04Mein ganzes Leben.
11:05Ich will das nicht einfach so aufgeben.
11:07Anna, bitte komm.
11:07Du weißt genau, ich kann nichts machen.
11:09Es ist...
11:09Fühl mal, wie meine Hände zittern.
11:12Ach so, bin ich durch und durch.
11:15Sprich mit Mama.
11:17Oder mit Großvater.
11:18Versuch es doch wenigstens.
11:20Na komm.
11:22Da ist noch was.
11:24Die ganze Zeit über haben sie bei Großvater rumgeschleimt.
11:27Dass Walter seine Arbeit in Bern aufgibt
11:29und hier in Großvaters Klinik anfängt.
11:31Aber Großvater will irgendwie nicht.
11:33Erzähl mir nicht davon, okay?
11:35Okay.
11:37Deine Kollegin ist getraut, wie sie jodelt, nicht?
11:42Wie kommst du jetzt darauf?
11:43Liebst du sie?
11:44Hey, was soll ich?
11:45Wie kommst du jetzt darauf?
11:46Ich bin eine Frau.
11:49Und ich bin kein Opa.
11:51Dann fängst du endlich an, mich ernst zu machen.
11:57Papa.
11:59Was kommt denn jetzt?
12:01Den Tunfer kenne ich doch.
12:02Wie viel Geld brauchst du?
12:04Ich bin eifersüchtig.
12:08Ich stehe nur auf dich.
12:23Bitte verlang das Licht von mir.
12:25Nicht so was.
12:28Du hast nichts dabei, oder?
12:31Nein, Jürgen, ich...
12:34Du...
12:34Du tust es doch auch, wenn du alleine bist.
12:38Ich bin ein Knallruhe, Brüscher.
12:41Egal.
12:43Zum Glück, dass es hier so dunkel ist.
12:47Ich bin dann bürgerlich erzogen.
12:52Es gibt nichts Intimeres.
12:56Ein Beweis, dass mit dem anderen rückhaltlos vertraut.
13:22Hast du deine Frau umgebracht?
13:24Meine Brägen?
13:26Ich wurde völlig alles tun.
13:28Ich bin enttäuscht.
13:29Ich bin nicht.
13:39Ah, ja.
13:41Ja, ja, der alte Rattenfänger persönlich.
13:43Der starke Arm des Gesetzes.
13:45Das Auge, das immer wacht.
13:46So früh aus dem Morgennebel.
13:48Frau Fassier, Sie haben etwas Säuerliches im Gesicht.
13:50Darf ich mal raten, was es bedeutet?
13:52Sie wollen mich festnehmen, nicht wahr?
13:54So ist es, Herr Professor Keilmann.
13:55Ich verhafte Sie, weil Sie in Verdacht stehen,
13:57Ihre Ehefrau Martina Keilmann getötet zu haben.
13:59Sie haben das...
14:00Ja, ich kenne den Spruch.
14:13Der Mann ist eine nationale Institution.
14:15Jeden Fotz, den der lässt, beklatschen die Medien.
14:18Ja, er ist manisch eifersüchtig.
14:20Wittert überall Verrat, jähzornig, entlässt Mitarbeiter von heute auf morgen.
14:24Sein Verhältnis zu dieser Karin Birger dauert schon ein Jahr.
14:27Ja, die beiden spielen König und Königin von Schwanz und Fotzenland.
14:30Und die meinen das ernst.
14:32Du, das ist eine ganz hitzige Liebe, du.
14:34Und kurz vorm Explodieren.
14:36Fritz, gib mir drei Tage.
14:38Er hat sich beim Polizeipräsidenten beschwert.
14:40Der Polizeipräsident beim Leiter des LKA.
14:42Und da scheiße bekanntlich immer nach unten rutscht,
14:44hab ich sie jetzt am Hals.
14:45Die Birger hat ihm mal gedroht.
14:47Wenn du noch einmal mit deiner Frau schläfst,
14:50springe ich vom Balkon.
14:51Er hat gelacht.
14:52Sie ist gesprungen.
14:54Aus dem dritten Stock.
14:54Hat sich den Arm gebrochen.
14:56Sag mal, hörst du mir überhaupt zu?
14:58Und jetzt kommt der Schärfste, Fritz.
14:59Kein Mann kann sich überhaupt gar nicht scheiden lassen.
15:01Wieso?
15:01Weil er muss dann nämlich laut Ehevertrag seine Frau auszahlen.
15:05Und dazu müsste er seine Klappenbude zumachen.
15:07So, und wenn das keine Motive sind, dann?
15:09Lass ihn frei, sofort.
15:11Nein, scheiß drückwärmig.
15:12Und dann gehst du auf Tauchstation.
15:13Und zwar ganz, ganz tief.
15:15Kapische?
15:16Kein Mann ist viel zu clever, als dass er irgendwie einen Fehler macht.
15:20Der hat nur einen Schwachpunkt.
15:22Und der ist hier.
15:24Drei Tage, Fritz.
15:27Weißt du überhaupt, wie viel Zeit ich noch abreißen muss bis zu meiner Pensionierung?
15:32Zwei Tage.
15:35Einen Tag und dieses Gespräch hat nicht stattgefunden.
15:38Ich will dich in den nächsten 24 Stunden hier in diesem Hause so wenig wie möglich sehen.
15:44Wir haben uns immer verpasst, klar?
15:48Fritz.
15:50Das vergesse ich dir nie.
15:55Kommst du mit baden?
15:57Zum Segelhafen?
15:58Du brauchst jemanden, der dich hinfährt.
16:00Nein.
16:02Ich dachte nur, mein Boot ist der einzige Ort, an dem es mir gelingen könnte, mich zu verführen.
16:06Ich meine, keine erwachsene Frau, die es bisher betreten hat, hat das als Jungfrau wieder verlassen.
16:12Kein Wort über Arbeit?
16:14Nur Süßholz.
16:15Steig ein.
16:17Wenn eine so schöne Frau mich darum bittet.
16:20Unsere Lieben finden halte Variantierungen der Musik.
16:23Sie glauben, dass alles beim Alkohol ist.
16:25Sie fühlen sich jung und leistungsfähig.
16:26Guten Tag.
16:27Ihr Kopf hat vergessen, dass er alles vergessen hat.
16:29Ich muss Sie vor einer Eversion bewahren.
16:32An manchen Tagen, guten Tag, treten bei unseren Lieben Bewusstseinsinsen auf.
16:37Dann glauben die Verwandten, dass sich die Krankheit gebessert hat.
16:40Doch diese Hoffnung trügt.
16:42Verstehen Sie?
16:43Aus der Welt unserer Lieben gibt es keine drinnen.
16:46Ist, äh, Alzheimer eigentlich ärztlich?
16:50Intern gehen wir davon aus, dass die Kinder unserer Lieben besonders gefährden.
16:53Entschuldigung, tut mir wirklich leid.
16:55Hier bitte, Ihr Vater.
17:06Papa, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
17:22Ich bin's, Papa.
17:28Joe.
17:46Ich, ich habe wieder geträumt.
17:57So viel.
18:02Von wem?
18:08Papa, von wem hast du geträumt?
18:13Mutter.
18:17Da ist so viel Angst.
18:20Da ist Angst in meinem Traum.
18:34Ich...
18:36Papa, ich habe nicht viel Zeit.
18:42Warum kommt Mutter nicht?
18:45Papa, die ist auch schon lange tot.
19:01Haftprüfung morgen, 8 Uhr.
19:04Dieser Hopfer hat nichts in der Hand.
19:05Weniger als nichts.
19:07Der Staatshandler hat zwei Taschbücher durchgespitzt, als ich bei ihm war.
19:10Er will seinen Mann nicht prüskieren, weiß aber, dass Ihre Festnahme eine Überreaktion war und will raus aus der Sache.
19:14Ich habe mit Professor Bonzo gesprochen, dem Chef des Instituts für Rechtsmedizin.
19:19Er ist mir aus einer anderen Sache noch ein Gefallen schuldig.
19:21Er präpariert sich heute und kommt morgen.
19:24Die Gegenseite wird vermutlich ein Mitarbeiter von ihm als Sachverständigen einsetzen,
19:27der es natürlich niemals waren wird, seinem Chef öffentlich zu widersprechen.
19:31Herr Keimann, morgen sind Sie frei.
19:35Und wenn Sie erst einmal frei sind, unterschreibt kein Richter mehr einen Haftbefehl gegen Sie.
19:40Gut, dann bin ich mal wieder.
19:42Und für den Fall, dass ich doch hier bleibe, möchte ich Sie bitten, jemanden zu engagieren,
19:49der auf meine Freundin aufpasst.
19:51Sie ist noch sehr jung.
19:53Mach ich.
19:55Selbstverständlich.
19:55Okay, ich überlege immerzu, was der Hopfer vorhat.
20:03Irgendetwas führt er im Schilde.
20:04Ich kann es richtig fühlen.
20:06Aber was ist das?
20:08Was?
20:09Was?
20:10Wann ist der Keimann nun zu Ihnen gezogen?
20:13Am 8.
20:15Am 9.
20:17Oder war es vielleicht doch erst der 10.
20:19Es war am Abend des 8.
20:23Ich will Ihnen mal ein kleines Märchen erzählen, Frau Birger.
20:28Es war einmal ein junger Professor, der heiratete vor langer, langer Zeit.
20:37Ein schönes, aber armes Mädchen.
20:41Und die beiden waren sehr glücklich.
20:44Einen Tag nach der Hochzeit hatte das schöne Mädchen einen Unfall.
20:49Es fuhr Straßenbahn, sah den geliebten Mann, sprang heraus und kam mit einem Bein unter die Räder.
20:59Nun humpelte das schöne Mädchen.
21:02Und die Liebe des jungen Professors kühlte schnell ab.
21:06Außerdem hatte er andere Probleme, denn er musste seine neu gegründete Firma finanzieren.
21:12Es war am Abend des 8.
21:14Dann verschonen Sie mich mit Ihren Märchen.
21:16Machen Sie sich doch keine Sorgen, Frau Birger.
21:18Märchen gehen immer gut aus.
21:21Denn glücklicherweise lernte unser junger Professor gleich wieder eine schöne Frau kennen.
21:26Und die war noch dazu sehr reich.
21:28Das Dumme war nur, dass sich das schöne humpelnde Mädchen nicht scheiden lassen wollte.
21:34Es war am Abend des 8.
21:36Ich weiß es ganz genau, es war ein Dienstag.
21:39Und er kam direkt vom Flughafen in seinem eigenen Wagen.
21:42Ich weiß das Datum so genau, weil es ein Festtag für uns war.
21:46Schließlich hatte er sich von seiner Frau getrennt.
21:49Frau Birger, wenn Sie hier wissentlich eine falsche Aussage machen, dann kann das mit Gefängnis bestraft werden.
21:57Und ich werde dafür sorgen, dass Sie Ihre Strafe bekommen, Frau Birger.
22:00Überlegen Sie also genau, was Sie sagen.
22:03Ich verbitte mir, dass Sie mich hier psychisch unter Druck setzen.
22:06Ich verbitte mir, dass Sie mich anschreien.
22:08Und ich verbitte mir Ihre Märchen.
22:09Das schöne humpelnde Mädchen starb ganz plötzlich.
22:13Und der junge Professor konnte seine schöne reiche Geliebte heiraten.
22:16Und wenn die schöne reiche Geliebte nicht auch noch gestorben wäre...
22:19Das können Sie mir nicht erzählen.
22:20Nicht sowas.
22:20Nicht, dass Jürgen einmal so niederträgt.
22:22Ich schreibe Ihnen hier mal eine Adresse auf, Frau Birger.
22:24Und wenn Sie Zeit haben, dann schauen Sie da einfach mal vorbei.
22:32Frau Birger, wollen Sie die Adresse nicht haben?
22:39Erst wurde das Schweigen immer länger.
22:42So lange, dass wir uns nicht mehr davon erholten.
22:46Und schließlich lagen wir stumm im Ehebett.
22:53Wie Figuren auf einer Grabplatte.
22:55König und Königin einer verlorenen Liebe.
23:00Und dann...
23:03fäng ich auch noch an zu trinken.
23:08Eigentlich habe ich das meiste eh in sehr verschwommener Erinnerung.
23:11Wie durch ein Whiskyglas.
23:16Dann habe ich in der Klinik gekündigt.
23:19Dann habe ich mich mit meinem Schwiegervater überworfen.
23:25Ich rede und rede.
23:28Das sind alles Exklusiv-Nachrichten.
23:31Und du sagst kein Wort.
23:33Ich habe sowieso schon so viele Fehler gemacht, wenn Frau Grünbein das wüsste.
23:38Ihrer Meinung nach darf man nur vier Minuten einem Mann zuhören.
23:41Das ist man ihm hilflos ausgeliefert.
23:43Ich wünschte, Sie hätte recht.
23:49Ich bin gleich fertig hier.
23:52In einer halben Stunde bin ich da.
23:53Ciao.
23:55Danke, Joe.
23:56Die Hälfte.
23:58Schlechte Nachrichten, Joe.
23:59Ich bin schon lange keine katholische Heilige mehr.
24:01Tja, wir haben einen Tipp gekriegt aus der Nachbarschaft von Kallmanns Haushälterin.
24:06Du wirst es nicht glauben, Frau Kluge handelt mit Heelerware.
24:10Normalerweise mit Alkohol, aber vor ein paar Tagen soll sie wohl auch wertvolleren Schmuck angeboten haben.
24:14Vielleicht hat sie eine Herbschaft gemacht.
24:16Ja, oder einen Schatz in ihrem Garten ausgegraben.
24:21Hier ist übrigens der voräufige Bericht der PTU.
24:24Alle Fingerspuren konnten zugeordnet werden.
24:26Rate mal, von wem die meisten sind.
24:28Auf jeden Fall nicht von Kallmann.
24:31Vom Sohn der Kluge, weißt schon, der Blödi.
24:34Sogar auf dem Goldmedaillon, das die tote Oma hatte, hat der rumgetratscht.
24:39Wahrscheinlich fehlen noch ein paar Schmuckstücke aus dem Badezimmer.
24:41Also scheiße.
24:43Na komm, lass uns Schluss machen. Wir haben jetzt zwei Nächte nicht geschlafen.
24:46Warum sitzt du hier rum?
24:48Quetsch die Haushaltshilfe aus, quetsch den Sohn aus, mach eine Hausermittlung.
24:51Worauf warst du?
24:52Mann, es ist kurz nach zehn.
24:53Ja, na und?
24:58Ich verstehe ja das mögliche Tatmotiv.
25:01Und ich habe es ja wohl zur Kenntnis genommen, dass beide früh verstorbenen Ehefrauen des Beschuldigten
25:05dieselbe Wunde am Unterschenkel aufwiesen.
25:09Bloß etwas fehlt leider, meine Herren.
25:12Wir wissen nicht einmal, ob Frau Kallmann nicht einfach eines natürlichen Todes gestorben ist.
25:17Folglich sehe ich auch keinen Grund gegen den Beschuldigten eine Überführung in die Untersuchungshaft anzuordnen.
25:21Entschuldigen Sie, Herr Richter, vielleicht darf ich...
25:24Bitte, bitte, Dr. Kolmer, entzünden Sie ein Licht im Dunkel meiner Unwissenheit.
25:28Besser noch ein Blitz, kurz und hell. Wir haben wenig Zeit.
25:32Selbstverständlich.
25:33Fliegen haben ein sehr ausgeprägtes Geruchsorgan.
25:36Sie riechen den Tod.
25:38Bereit eine halbe Stunde nach Todeseintritt legen Sie die ersten Eier auf der Leiche ab.
25:4224 Stunden später schlüpfen dort die ersten Larven.
25:45Sie haben eine Anfangslänge von drei Millimetern und wachsen pro Tag ein Millimeter.
25:50In unserem Fall haben wir Maden von zehn Millimetern Länge gefunden.
25:55Sie waren also sieben Tage bereits am Leben plus ein Tag Schlüpfungsdauer.
25:59Das heißt, acht Tage vorher muss die erste Eiablage erfolgt gewesen sein.
26:05Also ist der neunte der vermutliche Todestag.
26:09Da Fliegen bei Dunkelheit keine Eier ablegen, kann der Tod auch in der Nacht vom achten zum neunten bereits erfolgt
26:18sein.
26:18Das können wir ja nicht ausschließen.
26:21Sicher ist in gerichtsmedizinischer Hinsicht auf jeden Fall, Frau Kallmann starb am abends achten oder im Verlauf des neunten.
26:28Ach so, die lieben Tierchen.
26:30Also die Fliegen, die den Mörder gesehen haben.
26:32Falls es einen gibt.
26:34Leider können Sie nicht sprechen.
26:36Also die Kallmanns kamen aus Venedig zurück am achten, flog 2411 nach Tegel und Sie sind dann sofort zu Ihrer
26:47Freundin gefahren?
26:48Ja.
26:49Direkt vom Flugplatz?
26:50Ja, mit dem Wagen, den ich dort geparkt hatte.
26:53Zeugen?
26:54Nur eine Karin Birger.
26:56Von anderer Seite wird Herrn Kallmanns Anwesenheit bei seiner Freundin definitiv erst ab zehnten bezeugt.
27:03Darf ich vielleicht, bevor Sie Ihre Feststellung treffen, die aus forensischer Sicht so nicht zu akzeptieren wird?
27:09Ich habe hier ein Lehrbuch der Rechtsmedizin mitgebracht.
27:15Äh, Müller Gerichtsmedizin und Standardwerk.
27:19Dr. Kallmann, da stimmen Sie mir doch sicher zu.
27:21Gut, ich darf Ihnen etwas vorlesen.
27:26Hier.
27:27Heute sind führende Gerichtsmediziner allerdings der Ansicht, dass Leichenvollnis und Magenbefall auch vollkommen unkontrolliert ablaufen können und empfehlen,
27:36von der Todeszeitschätzung bei schon ausgeträgten Follniszeichen lieber abzusehen.
27:46Im Übrigen möchte ich betonen, dass sowohl mein Kollege Dr. Kallmann als auch ich durch dieses ungewöhnliche Angemal hier in
27:52eine sehr schwierige Situation gebracht wird.
27:56Hätte ich gewusst.
27:57Das heißt also, dass der gerichtsmedizinische Sachverhalt keineswegs so unumstritten ist, wie Sie ihn mir hier dargestellt haben.
28:03Das ist ein Lehrbuch aus den 70er Jahren und mein verehrter...
28:07Danke, Herr Dr. Kallmann.
28:08Den Rest können ja die Herren Gerichtsmediziner im Flur ausdiskutieren.
28:13Sanitätsstation ist im ersten Stock, falls es Verletzungen gibt.
28:16Das hatten wir ja alles schon.
28:19Bitte nehmen Sie Herrn Kallmann die Handschellen ab.
28:24In der Sache ergeht folgende Entscheidung.
28:32Ja, ich schanke, dass du ihn verletzt.
28:35Herr Kallmann!
28:37Komm, lass uns schnell weggehen von hier.
28:41Danke.
28:46Auf war, hatte ich gestern verhört. Was hat er gesagt?
28:49Er wollte, dass ich sage, dass du erst am 10. zu mir gekommen bist.
28:52Sonst noch was?
28:53Nein, nichts.
28:54Er hat mich drei Stunden auf dem Flur vor seinem Büro warten lassen, wahrscheinlich, um mich weich zu kochen.
28:58Er hat geblüfft. Er hat doch gar nicht damit gerechnet, dass ich in Unterzugungshaft komme.
29:02Aber wozu das ganze Affentherr?
29:16Da sind Sie.
29:29Das hältst du doch nicht für mich.
29:35Ecke Grünberger-Raumer. Ja, ein epileptischer Anfall.
29:38Weilen Sie sich.
29:39Ich bin die Mutter.
29:42Junge, was ist denn?
29:45Gut, Junge, was machst du denn für Sachen?
29:50Komm.
29:53Gut, ich bin die Mutter.
29:59Ja.
30:01Frau Kluger.
30:04Ich glaube, wir müssen uns mal unterhalten.
30:11Herr Kollege, Herr Dr. Kolmer, haben Sie heute schon die Zeitung gelesen?
30:15Nee.
30:16Sollten Sie aber.
30:17Es steht eine Menge über Gerichtsmedizinen drin.
30:20Hier, nehmen Sie die.
30:22Guten Morgen, Herr Professor.
30:24Guten Morgen.
30:27Gut, Achte, der Polizei erlebte peinliche Pleite.
30:32Gerichtsmediziner Dr. Robert Kolmer stellte haltlose Magentheorie auf.
30:37Unschuldiger sollte ins Gefängnis.
30:42Kallmann.
30:47Frau Gruber?
30:50Guten Tag, mein Name ist Karin Bürger.
30:53Ihre Adresse habe ich von Joe Hoffer.
30:55Er sagte mir, dass ich Sie was fragen könnte.
30:59Sie hatten eine Tochter.
31:02Ja.
31:03Ihre Tochter hatte einen Unfall.
31:05Sie ist gestorben.
31:07Was?
31:09Bitte.
31:10War Ihre Tochter mit einem Jürgen Keilmann verheiratet?
31:16Frau Gruber, bitte.
31:17Helfen Sie mir doch.
31:18Bitte.
31:24Bitte sagen Sie Ihren Vortrag in Rio.
31:28Sie meinen, wegen des Pressewirbels können Sie mich nicht fahren lassen?
31:31Ja.
31:33Aber da ist noch etwas.
31:36Was?
31:38Verstehen Sie, es ist nicht meine Entscheidung.
31:40Obwohl ich Sie selbstverständlich mitgetragen habe.
31:44Selbstverständlich.
31:45Verschonen Sie mich bitte mit Ihrer Ironie.
31:47Auf der Sitzung der Institutsleiter wurde festgelegt,
31:49dass Sie bis auf Weiteres, also bis auf...
31:54Wissen Sie, Chef, ich bin gerne bereit,
31:55Ihrer Zurückhaltung so weit wie möglich entgegenzukommen.
31:58Aber ich kann nur für Sie aussprechen,
31:59was ich wenigstens ahne.
32:02Bis auf Weiteres dürfen Sie nur noch als zweiter Obduzent arbeiten.
32:06Boah!
32:07Ha!
32:09Ja, der Rektor war sehr ungehalten.
32:11Er meint, diese Madengeschichte
32:12wirft ein bedauerlich schlechtes Licht auf die ganze Universität.
32:15Und was haben Sie geantwortet?
32:17Ich meine, Sie sind doch der einzige Sachkundige in diesem Kreis.
32:19Und Sie wissen doch, dass man da sehr verschiedener an sich sein kann.
32:22Robert, ob Sie es mir nun glauben oder nicht,
32:24das war nicht gerade die günstigste Situation,
32:26um eine Differenzialanalyse der Bestimmung des Todeszeitpunktes
32:29durch Madenwachstum vorzunehmen.
32:32Scheiße.
32:33Allerdings.
32:43Immer auslachen, immer auslachen.
32:46Helmut, will doch, will doch nur, nur Frau haben.
32:49Aber Mama lacht immer.
32:50Mama lacht immer.
32:52Aber Helmut, findet Frau.
32:53Findet Frau.
32:54Schöne Frau.
32:56Schön, warme, warme, warme, weiche, weiche, weiche Frau.
33:01Aber nicht heiraten, nicht heiraten, nicht heiraten.
33:05Mama sagt, Frau ist zu krank, zu krank wie Helmut.
33:08Frau.
33:09Frau, Frau.
33:12Helmut.
33:22Schöne Frau.
33:23Schöne Frau.
33:27Schöne Frau.
33:29Einsteck mir.
33:31Einsteck, einsteck, einsteck.
33:34Helmuts Frau.
33:35Helmut.
33:37Helmut.
33:39Hast du die Frau Keilmann gesehen?
33:42To.
33:44Im Badezimmer, Helmut.
33:47Die Frau Keilmann.
33:50Frau Keilmann.
33:53Ich konnte nicht mehr schimpfen mit mir.
33:56Nicht mehr schimpfen mit Helmut.
33:58Schöne Frau.
34:00Bese Frau.
34:02Bese Frau.
34:03Jo.
34:08Was lag zwischen der Wäsche?
34:10Also muss da noch eine Konjak-Sammlung.
34:11Alles vom Feinsten.
34:12Alles Heerware.
34:14Wir nehmen sie mit und rufen den sozialpsychiatrischen Dienst an.
34:16Wir nehmen sie mit und rufen den sozialpsychiatrischen Dienst an.
34:20Wir nehmen sie mit und rufen den sozialpsychiatrischen Dienst an.
34:22Wir nehmen sie mit und rufen den sozialpsychiatrischen Dienst an.
34:25Wir nehmen sie mit und rufen den sozialpsychiatrischen Dienst an.
34:39Wir nehmen sie mit und rufen den sozialpsychiatrischen Dienst an.
34:47Ja, danke. Ich hoffe, die auch.
34:49Sag mal, es ist rein informativ.
34:51Die Stelle bei euch, die du mir letzten Monat angeboten hast.
34:54Aha, ist noch frei.
34:56Kannst du sie mir freihalten?
34:58Zwei Wochen reichen, ja.
35:01Küsschen, Manfred, ich danke dir.
35:13Zentrale.
35:14Hier, Keilmann.
35:17Faxt mir doch mal das Telefonprotokoll vom Apparat 4371 durch.
35:21Nein, nein, nur die letzten drei Tage.
35:34Das gibt's doch nicht.
35:51Bist du krank?
35:53Wie der Mann, der zum ersten Mal zum Arzt geht.
35:56Kennst du die Geschichte?
35:57Ich bin gleich wieder ganz neu.
35:59Also der Arzt sagt zu seinem Patienten, erzählen Sie mir doch mal so Ihren Tagesablauf.
36:06Ja, oh Gott.
36:08Ich stehe auf, äh, zwei Zähne, war, kotze, und dann wasch ich mal das Gesicht, war, und dann kotze ich
36:15und, äh, Moment, äh, kotzen Sie denn jeden Tag?
36:46Ja, das ist ja verständlich, ne?
37:16Sondern die Magen.
37:46Ja, das war der Zeitpunkt der Aufnahme.
37:50Ja, das ist ja verständlich.
38:04Was ist denn los?
38:12Karin Birger, hier ist Robert Kollmer, der Gerichtsmediziner.
38:15Nein, bitte warten Sie.
38:16Ich, äh, ich muss dringend mit Ihnen reden.
38:17Heute noch.
38:19Bitte, äh, es, äh, es geht um Ihre...
38:22Zwei, ja.
38:2320 Uhr, ja gut, also gut, ja.
38:25Wo?
38:27Ja, das kenne ich, danke.
38:28Ja, bis heute Abend.
38:29Ja, wirklich.
38:31Willst du dich in eine laufende Untersuchung einmischen?
38:34So spielt ein doppeltes Spiel.
38:38Wo willst du denn hin?
38:39Ins Labor.
38:40Die Sache mit dem Souverän untersuchen.
38:42Was wolltest du noch?
38:44Äh, oder warum bist du hierhin gekommen und hast mir das alles erzählt?
39:02Es tut mir leid.
39:03Ich liebe dich.
39:06Ich bin jetzt auch nicht eifersüchtig, alles, aber...
39:10Aber ich liebe dich, entschuldige.
39:12Wie oft habe ich das schon gehört?
39:14Ich habe dich doch gebeten, nicht herzukommen.
39:16Was ist los mit dir?
39:17Nichts.
39:18Ich habe eine Tablette genommen und fest geschlafen.
39:23Ich will,
39:25dass du meine Frau willst.
39:33Na bitte, da haben wir es doch.
39:35Die Keilmann ist eines natürlichen Todes gestorben.
39:38Und als die Haushälterin und ihr Sohn zum Blumengießen kamen,
39:41da haben sie die Tote entdeckt und haben eben ein bisschen abgeräumt.
39:44Die wussten, dass der Keilmann keinen Überblick über den Schmuck seiner Frau hat.
39:48Klappen wir die Akte zu.
39:50Kein türkischer Mord, sondern ein kleiner Diebstahl.
39:52Weißt du übrigens, was es heute in der Kantine zum Essen gibt?
39:57Hey, Joe.
40:14Robert hier.
40:15Ich bin mit Karin Birger verabredet.
40:17Sie ist eine Stunde überfällig.
40:19Dann bin ich eben hysterisch.
40:23Gut, wir treffen uns bei ihr.
40:29Sie ist nicht zu Hause.
40:31Wählt ihr, wenn ihr was passiert ist.
40:36Das ist Ruhestörung.
40:38Was fällt Ihnen eigentlich ein?
40:39Ich rufe sofort die Polizei.
40:41Die Polizei ist schon da.
40:42Entschuldigen Sie bitte.
40:43Haben Sie die Frau Birger gesehen?
40:44Die sind beide zu Hause.
40:46Und er ist vor zwei Stunden gekommen.
40:48Mit einem Blumenstrauß.
40:57Scheiße.
40:59Das haben wir nicht gewollt.
41:01Verdammter Scheiße.
41:03Das habe ich wirklich nicht gewollt.
41:04Du bist genau so ein Arschloch wie dieser Keilmann.
41:06Jetzt machen wir einen Punkt, ja.
41:08Euch interessiert das Leben ein Mensch leiden?
41:10Scheißdreck.
41:11Auch da wir hier einfach zielen.
41:12Die Anteilmann gibt es neu unterscheiden.
41:15Null!
41:16Ansonsten, bist du.
41:23Au!
41:29Wieder keine äußeren Todesanzeichen.
41:33Wieder diese kleine Schnittwunde am Ballen.
41:36Verdammt.
41:38Verdammt.
41:40Die Suxenil in den Magen ist das einzige Indiz, das wir haben.
41:50Oh Mann.
41:53Ich glaube mir, fast das Kind zertrümmert.
41:56Kinderschänder.
41:57Hey, ich könnte jetzt in der Klinik liegen.
41:59Ja, irgend so ein Kassenfreundlicher Chirurg.
42:02Und jetzt ein verrostetes Messer.
42:04Oh, boah.
42:07Judith.
42:09Womit wird bei Operationen die unwillkürliche Muskelkontraktion verhindert?
42:14Na, durch einen Muskelrelaxer, das ist der Anästhesist.
42:17Ja, wo steht das?
42:19Zum Beispiel aus Suxenil-Colin.
42:23Nehmen wir mal an.
42:25Keilmann hat seine Opfer mit diesem Mittel gespritzt.
42:27Was würde bei einer Überdosis passieren?
42:30Die Atmung setzt aus.
42:31Und dann?
42:32Nach dem Tod?
42:33Das Mittel zerfällt in seine zwei Bestandteile.
42:36Suxenil und Cholin, beides körpereigene Stoffe.
42:38Der Zersetzungsprozess dauert zwei bis drei Stunden.
42:41Und dann ist das Mittel nicht mehr nachweisbar.
42:43Keine Todesursache, kein Mord.
42:46Sie ist jetzt zwei Stunden tot.
42:49Keilmann wusste nicht, dass sie mich heute Abend noch treffen wollte.
42:53Er war sicher, diese Leiche würde frühestens morgen früh entdeckt werden.
42:57Und der Insektenstoffwechsel kann das Mittel da nicht abbauen.
43:00Anders als der menschliche, daher die hohe Konzentration in den Magen.
43:04Ja.
43:04Und mit dem Schnitt am Unterschenkel
43:07wollte Keilmann die Injektionsstelle unkenntlich machen.
43:11Er hat Frau Keilmann mit dem Suxenil umgebracht.
43:14Los, wenn wir bei Karin Berger Suxenil-Colin nachweisen, haben wir ihn.
43:22Ach, die Herren, wieder unterwegs auf großer Jagd.
43:27Ich weiß schon, Sie sagen sich, wir stecken den Keilmann nochmal in die Zelle.
43:30Das haut ihn um, dass er nicht erwartet.
43:31Und morgen läuft er uns wie Butter aus der Tür.
43:36Frau Farr, die Wahrheit ist doch, dass Sie verzweifelt sind.
43:41Sie wollen mir einen Mord anhängen.
43:43Sie haben nichts in der Hand.
43:44Gar nichts.
43:46Nur Indizien.
43:47Also, versuchen Sie es mit Psychoterror.
43:50Hopper, ich kenne den Innensenator.
43:54Es wird ein schöner Tag heute.
44:10Papa?
44:14Papa!
44:15Hast du die Zeitung erlebt?
44:17Und?
44:18Was sagst du?
44:19Freust du dich?
44:20Ja.
44:23Wer sind Sie?
44:24Ich bin ich.
44:27Ich bin ich.
44:36Ich bin ich.
45:07Untertitelung. BR 2018
45:08Untertitelung. BR 2018
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