- vor 8 Stunden
Die Rosenheim-Cops (588) Staffel 25 Folge 10 - Original oder Fälschung
Die Rosenheim-Cops (588) Staffel 25 Folge 10 - Original oder Fälschung
Die Rosenheim-Cops (588) Staffel 25 Folge 10 - Original oder Fälschung
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Die Rosenheim-Cops (588) Staffel 25 Folge 10 - Original oder Fälschung
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KurzfilmeTranskript
00:00Guten Morgen. Ich möchte bitte zu Herrn Hansen.
00:05Guten Morgen, Frau Schalmoser. Edith Schalmoser.
00:10Jetzt erinnere ich mich, Frau Schalmoser. Sie waren schon mal da, gell?
00:13Ja.
00:13Ich glaube, damals ging es um den Mord, oder?
00:15Ja. Den hat der Herr Hansen damals aufgeklärt. Ist er da?
00:20Nein, der Herr Hansen ist leider noch nicht im Haus.
00:23Morgen.
00:24Guten Morgen.
00:25Guten Morgen, Frau Lange. Sagen Sie mal, schauen Sie mal auf die Uhr.
00:28Pünktlich war vor 20 Minuten gewesen, gell?
00:31Ja, aber es hat auch dieser neue Club in Rosenheim aufgemacht.
00:33Und da mussten die Britta und ich gestern Abend hin und dann ist es ein bisschen später geworden.
00:36Ach so, und darum wird es hier auch ein bisschen später, oder?
00:39Ach, lassen wir den jungen Leuten doch ihren Spaß.
00:42So ein Club, das würde dem Jakob bestimmt auch gefallen.
00:46Dem würden ein paar neue Kontakte ganz gut tun.
00:49Können Sie ihn nicht mal mitnehmen?
00:52Wen? Ihren Jakob?
00:54Ja. Wissen Sie, er war sehr lange im Ausland.
00:57Und er ist erst vor wenigen Tagen zurückgekommen, weil er hier in einer neuen Firma anfängt zu arbeiten.
01:02Aber er hat sich sofort bei seiner Tante Edith gemeldet.
01:06Wie nett.
01:06Ja. Ich hätte ihn fast nicht mehr erkannt. So erwachsen ist er geworden.
01:11Aber gut schaut er aus.
01:13Ja, er kann gern mal mitkommen, Ihr Jakob.
01:17Wunderbar.
01:17Ja.
01:19Schönen guten Morgen, die Damen.
01:20Morgen.
01:21Herr Hansen, grüß Gott.
01:23Frau Schalmoser, was führt Sie denn hierher?
01:25Stellen Sie sich vor, in meinem Nachbarsgarten, da liegt ein Toter.
01:31Schon wieder?
01:34So, Frau Schalmoser, bitte. Moin.
01:36Guten Morgen. Frau Schalmoser.
01:39Oh, Sie kenne ich doch auch. Grüß Gott.
01:42Er wollte gerade sagen, mein Kollege, der Herr Kaya.
01:44Ja.
01:44Herr Senna?
01:45Na ja, folgendes. Auf einem Nachbargrundstück von Frau Schalmoser liegt wieder ein Toter.
01:51Wirklich wahr. Den haben Sie aber hoffentlich nicht schon wieder mit dem Schubkahn wegtransportiert.
01:54Aber nein.
01:56Ich habe ihn entdeckt, als ich einkaufen wollte.
02:00Mausetot lag er da in seinem Garten. Und da liegt er noch.
02:03Aha.
02:04Jetzt erzählen Sie mal, warum sind Sie extra hergekommen, statt einfach anzurufen.
02:07Jetzt ist der Tatort natürlich ungesichert.
02:08Nein, nein. Der Jakob ist ja da und passt auf, dass niemand in den Garten vom Herrn Grumbichler geht und
02:14ihn sieht.
02:14Herr Grumbichler, Sie kennen den Toten?
02:17Ja, ja, freilich. Der Nico Grumbichler, der ist quasi mein Nachbar gewesen. Also so von schräg gegenüber.
02:26Und ist Ihnen irgendwas bei Ihrem Nachbar drüben aufgefallen?
02:29Nein, gar nichts.
02:31Nichts. Ja gut, da fahren wir doch gleich mal hin, oder? Ja, wie war die Adresse Nummer? Seeweg?
02:369A.
02:379A.
02:37Und ich gebe der Miriam Bescheid. Sie soll alle gleich mal hinschicken.
02:41Gut. Und vergessen Sie nicht wieder die Spulensicherung.
02:44Die Spulensicherheit.
02:45Ja, Frau Scheinwoser, wir können Sie ja gleich mitnehmen. Sie wohnen ja praktisch neben dem Tatort.
02:49Oh nein, vielen Dank. Ich lasse mich abholen.
02:51Ah, gut. Also wenn Sie hier warten wollen, soll Ihnen Frau Stockel noch einen Kaffee auf den Schreck geben.
02:55Ja, das ist ja nett, Herr Hansen. Danke.
02:57Bitte.
02:58Frau Stockel, ja, den könnte ich jetzt auch brauchen.
03:07Jakob? Ja, du, die Polizei kommt jetzt gleich zu dir rüber wegen dem Toten.
03:11Ja. Kannst du mich dann abholen?
03:15Ja. Ja, im Präsidium.
03:22Sag mal, die Ersten, hä?
03:23Ja, darf auch mal sein, hä?
03:25Ja. Das ist ja ein mächtiges Haus.
03:29Ah, moin.
03:31Hauptkommissar Hansen Kripo-Rosenheim, mein Kollege Kommissar Kaya.
03:35Jakob Öffland, ich sollte hier auf Sie warten.
03:37Ja, genau. Danke.
03:38Haben Sie da drin was angefasst?
03:40Natürlich nicht. Ich habe nur hier gestanden und aufgepasst, dass niemand den Toten sieht.
03:44Der liegt da hinten im Garten.
03:48Ja, gut.
03:49Herr Hefland, sagen Sie, ist Ihnen gestern Abend oder heute irgendwas Ungewöhnliches aufgefallen?
03:54Nein, aber ich wohne ja auch nicht hier. Ich wohne ja in der Stadt.
03:57Ach so.
03:59Kann ich dann gehen?
04:00Tante Edith, also Frau Schalmoser, möchte, dass ich Sie abhole.
04:03Tante? Ja gut, machen Sie das.
04:05Bleiben Sie aber bitte für uns erreichbar, ja?
04:07Ja.
04:07Und danke nochmal fürs Aufpassen.
04:09Gerne.
04:11Wo sind Sie? Ah.
04:13Also da ist eindeutig Eilbruch her worden. Die Tür ist beschädigt.
04:17Aha.
04:18Und die Deckel von den Kisten, die sind aufgestemmt worden, offensichtlich mit Gewalt.
04:22Mhm. Frachtkisten sind das. Die kenne ich vom Hafen.
04:25Darin wird alles Mögliche transportiert. Also Trophäen, Kunstgegenstände aus aller Welt, sowas.
04:31Dann können wir nicht direkt mal in die KTU, sobald die Kollegen da sind.
04:34Gute Idee.
04:35Dann hat der Täter wahrscheinlich das Tor geöffnet, um die ganzen Sachen hier rauszuschaffen.
04:44Gute Idee.
04:45Der Kollege, schauen Sie mal hier.
04:49Unter dem Namen Krumbichler steht noch CR.
04:52Ob das wohl für eine Berufsbezeichnung steht?
04:55Oder unser Opfer hat ja nicht alleine gewohnt.
04:57Moin.
04:57Wo soll man hin?
04:58Check das mal.
04:59Hinten im Garten.
05:01Das habe ich, das habe ich. Ja, das auch. Dann.
05:06Herr Hansen.
05:07Frau...
05:08Herr Hansen, ich wollte Sie gerade anrufen. Ich habe nämlich einiges über unseren Toten herausgefunden.
05:12Und zwar, er war 39 Jahre alt, Investmentberater und alleinstehend.
05:19Kurze Unterbrechung meinerseits. Letzteres vielleicht doch nicht. Aus seiner Klingel steht nämlich unter dem Namen Krumbichler noch CR.
05:25CR.
05:27Und ich soll jetzt herausfinden, wer das ist?
05:29Ich hätte es nicht schön noch formulieren können.
05:31Mache ich.
05:31Mache ich. Bin aber noch nicht fertig.
05:33Also, Testament gibt es keines.
05:35Und er hat eine ältere Schwester, die lebt aber seit 15 Jahren in Neuseeland.
05:41Telefonliste und Bankverbindung dauern noch.
05:43Neuseeland. Sehr gut. Dann, ähm...
05:44Ach, Frau Stockl, äh, Frau Schalmosers Neffe ist übrigens auf dem Weg zu ihr.
05:47Ah, sehr gut. Ich riecht's aus, gell? Wiederhören.
05:51So, Frau Schalmoser, Sie werden jetzt klar abgeholt.
05:54Oh, danke sehr. Auch für den hervorragenden Kaffee.
05:57Gerne.
05:58Ach, Frau Schalmoser.
06:00Ja.
06:00Wegen Ihrem toten Nachbarn. Ähm...
06:04Hat da noch jemand gewohnt?
06:05Nein, da ist ab und zu eine Frau mal gewesen.
06:09Und wer das war?
06:10Oh, keine Ahnung. Das tut mir leid.
06:13Und wenn's nur mal ganz kurz in sich gehen?
06:19Na.
06:24Tante.
06:25Morgen. Kann ich helfen?
06:27Hi, ich bin hier, um Frau Schalmoser abzuholen.
06:30Ah, dann musst du Jakob sein.
06:32Woher weißt du das?
06:33Ähm, deine Tante hat schon von dir geschwärmt.
06:35Jakob, mein Lieber.
06:36Da bist du ja.
06:38Ja, und da kommt sie schon.
06:39Na, habt ihr euch schon bekannt gemacht?
06:42Noch nicht ganz.
06:43Hi, ich bin die Christine.
06:44Ja, freut mich.
06:46Sie würde dich gern mal in einen Club mitnehmen, damit du wieder ein bisschen Anschluss findest.
06:51Ach, wirklich?
06:53Ich wette, in Barcelona bist du nachts auch ausgegangen.
06:56Barcelona? Hast du da gearbeitet?
06:59Ja, das wird Jakob Ihnen sicher gern persönlich erzählen.
07:02Ich meine, wenn ihr nur mal Austausch standen.
07:07Widerstand zwecklos.
07:10Tante, Edith meint's noch gut.
07:12Gibt auch Schlimmeres.
07:13Allerdings.
07:20Dankeschön. Ich ruf dich an.
07:23Adio.
07:24Bistin.
07:25Servus.
07:26Adeo.
07:27Adeo.
07:29Der ist aber fest für lange, oder?
07:32Ja, also, da hat die Frau Schalmoser jetzt nicht übertrieben mit ihrem Neffen.
07:36Michi?
07:37Ja.
07:37Alle.
07:38Wo soll ich?
07:39Alle Kisten.
07:40Ja, freilich, alle Kisten. Die müssen doch in die KTU.
07:44Also, Frau Schalmoser meinte, der Tote lag hier, als sie einkaufen gehen wollte.
07:48Ja.
07:48Der Fundort ist auch der Tatort, falls du das sagen wolltest.
07:51Ja.
07:52Todesursache war ein Schlag gegen die Schläfe mit einem länglichen, stumpfen Gegenstand.
07:59Hast du schon eine Vermutung?
08:00Ich habe in den Haaren des Opfers winzige Splitter entdeckt. Worum es sich dabei handelt, weiß ich natürlich erst nach
08:07der Laboranalyse.
08:08Gut. Könnten die später von dem Ast stammen? Was meinst du?
08:11Nein. Dann müsste die Wunde anders aussehen.
08:15Und kannst du schon was zum Todeszeitpunkt sagen?
08:17Ja, bei der Außentemperatur und der Ausprägung des Rigormortes würde ich sagen zwischen 23 Uhr und Mitternacht.
08:23Mitternacht. Gut. Danke, Elena.
08:25Bitte.
08:26Ähm, Michi.
08:27Vorsicht, ey.
08:28Du, die Spurensicherung soll sich mal nach einem stumpfen, länglichen Gegenstand umschauen.
08:32Ist das aber kein Ast?
08:33Ja, ist ja.
08:34Und Michi, sind die Kisten schon unterwegs?
08:36Was für Kisten?
08:37Also, also die Kisten ja freilich, die sind ja vom Wege die Karte Uhr.
08:41Sehr gut.
08:51Da, Stockl.
08:52Ah, da seid ihr endlich.
08:54Ich habe nämlich herausgefunden, wer sich in der CR verbirgt.
08:58Wer?
08:59Sizilja Rupp.
09:00Das ist ja schnell gegangen.
09:01Das war ein Anruf beim Einwohnermeldeamt.
09:04Also, sie hat bei uns am Opfer gewohnt und die Frau Schalmoser hat sie auch gesehen.
09:08Ah, aber jetzt wohnt sie da nicht mehr.
09:09Na, seit zwei Wochen hat sie eine neue Adresse in Rosenheim.
09:12Dann ist sie vielleicht nicht freiwillig auszogen.
09:15Oder nicht im Guten.
09:17Frau Stockl.
09:17Ich bestelle die Dame ein.
09:19Wenn es läuft, dann läuft es.
09:20Ja, danke.
09:21Es ist auch keine Selbstverständlichkeit mehr.
09:25Jens, ich sag's dir.
09:27Da kommt dieser Typ ins Präsidium, um seine Tante abzuholen.
09:30Und da gattet er zu mir nix, dir nix, die Handynummer vor der Christine.
09:34Der aufgeblasene Gockel.
09:36Ach, der hat natürlich den Mann von Welt gegeben.
09:41Job in Barcelona und so.
09:45Ja.
09:46Wahrscheinlich ist er einfach aufschneiden.
09:49Aber das werde Christine hoffentlich auch mal merken.
10:04Der Neffe von der Frau Schalmoser, oder?
10:07Mhm.
10:08Fragt ganz unverbindlich, wo man in Rosenheim gut essen kann.
10:11Aha.
10:13Und Sie machen ihrem ganz unverbindlich einen Vorschlag.
10:16Ich dachte ans Times Square.
10:18Gut.
10:19Super, Franzi.
10:20Kennen wir aus.
10:20Die Dame?
10:21Servus, Herr Mohr.
10:27Und, ist Ihr Vorschlag angekommen?
10:30Mhm.
10:31Und ich bin eingeladen.
10:34So kehrt es jetzt.
10:41Liebe Grüße von Franzi.
10:44Die KTU hat sich jetzt diese Frachtkiste noch einmal genauer aufschaut.
10:47Und?
10:48Und?
10:49Nein.
10:49Es ist ja so.
10:50Es liegt im Wesen einer Frachtkiste, dass die Kollegen da möglichst viele Fingerabdrücke finden.
10:56Schön gesagt.
10:56Vielen Dank.
11:25Ja, logisch.
11:27Es ist ja so.
11:27Es ist ein bisschen guter Männer.
11:28Ich bin echt.
11:31Hoppala.
11:31Hallo.
11:32Was kann ich für Sie tun?
11:33Äh, es ist Cecilia Rupp mein Name.
11:34Ich soll mich hier melden.
11:35Bitte sehr.
11:36Ja, genau.
11:37Kommen Sie rein, Frau Rupp.
11:38Danke, Herr Mohr.
11:39Gerne.
11:41Ja.
11:42Also mein Beileid, Frau Rupp.
11:45Wie lange haben Sie mit Herrn Krummich ja zusammengelebt?
11:49Ähm, fünf Monate.
11:51Aber zusammen waren wir anderthalb Jahre.
11:53Sie sind vor etwa zwei Wochen ausgezogen?
11:56Ja.
11:56Wieso, wenn man fragen darf?
11:58Äh, unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft.
12:03Ihr Ex-Freund hat in seiner Garage offenbar Kunstwerke gelagert.
12:07Wissen Sie da irgendwas drüber?
12:09Naja, Kunst.
12:11Also, das waren Wüste, Schmierereien und zwei grässliche Skulpturen.
12:16Also, aber Nico hat sich natürlich schon als künftiger Kunstsammler gesehen.
12:23So, Herr Horsen, der hat keine Ahnung von Kunst gehabt?
12:25Nein, null.
12:26Null?
12:27Nein.
12:27Aha.
12:29Ähm, wo hat er die Werke denn hergehabt?
12:31Äh, keine Ahnung.
12:33Hat mich ehrlich gesagt auch nie interessiert.
12:34Und wieso hat er die Sachen nicht im Haus aufbewahrt?
12:37Ach, weil er noch nicht den perfekten Platz dafür gefunden hat.
12:43Und ich war froh, dass er die Bilder noch nicht aufgehängt hat.
12:47Eine Routinefrage, wo waren Sie gestern Nacht zwischen, sagen wir mal, 23 und 0 Uhr?
12:51Daheim.
12:52Also, in meiner neuen Wohnung.
12:54Allein?
12:55Ich bin seit kurzem Single.
12:57Aber ich habe sehr lange mit meiner besten Freundin telefoniert.
13:00Ah ja, na gut, dann brauchen wir einen Namen und Telefonnummer von der besten Freundin, ne?
13:04Ja, natürlich.
13:05Und dann bitte nur die Fingerabdrücke zum Abgleich.
13:08Schließlich haben Sie ja bis vor kurzem nur beim Opfer klebt.
13:11Genau.
13:11Dafür gehen Sie bitte in die kriminaltechnische Untersuchung, Zimmer 9 bis 11, genau.
13:15Ja, gerne.
13:17Wiedersehen.
13:18Wiedersehen.
13:20Wiederschauen.
13:21Wiedersehen.
13:24So.
13:24Ah, Frau Stockl, Sie kommen genau richtig.
13:26Rufen Sie bitte diese Nummer an und fragen die Dame, ob und wann sie gestern Abend mit der Frau Rupp
13:31telefoniert hat.
13:33Du hast doch noch was für uns.
13:35Ja.
13:36Ich habe die Telefonliste vom Krombichler gecheckt und habe festgestellt, dass der in den letzten Wochen immer wieder von einer
13:41Nummer angerufen worden ist.
13:43Vorgestern sogar viermal hintereinander.
13:46Viermal?
13:46Wissen wir, wem die Nummer gehört?
13:48Ich weiß das, Herr Hansen.
13:49Verraten Sie es uns auch?
13:51Einem gewissen Lenz Hornmeier, seines Zeichensgalerist in Rosenheim.
13:56Dann hat unser Toter die Bilder, die verschollen sind, vielleicht darkhaft.
14:00Vielleicht, ja.
14:01Diesen Hornmeier sehen wir uns mal an.
14:03Danke, Miriam.
14:04Bitte.
14:06Geht doch.
14:22Ah ja, gar nicht schlecht.
14:25Wer es mag?
14:26Ich erkläre es Ihnen irgendwann.
14:35Guten Tag.
14:36Grüß Gott.
14:37Kann ich helfen?
14:38Ja, mal sehen.
14:39Hauptkommissar Hansen, Kripo Rosenheim, mein Kollege Kommissar Kaya.
14:42Sie sind Herr Hornmeier?
14:44Ja.
14:45Sie kennen Nico Krumbichler?
14:47Ja.
14:48Ist ein neuer Kunde von mir.
14:49Wollte in Kunst investieren.
14:51Er ist gestern Nacht ermordet worden.
14:53Was ist denn passiert?
14:54Ja, das versuchen wir auszufinden.
14:56Sie haben Herrn Krumbichler vorgestern mehrfach angerufen.
15:00Worum ging es denn da?
15:01Ja, ich habe ihm eine Malerin vorgeschlagen.
15:04Deine abstrakte Bilder werden aktuell heiß gehandelt.
15:07Vorschlagen heißt bei Erna dann, dass Sie ihn gleich viermal hintereinander anrufen?
15:10Ja, das war eine Online-Auktion.
15:12Da muss man schnell sein.
15:13Ist aber nichts draus geworden.
15:14Nico ist irgendwann ausgestiegen.
15:15Ja, verstehe.
15:16Sagen Sie, was hat er bei Ihnen denn gekauft?
15:19Treue Gemälde und zwei Bronze-Skulpturen.
15:23Hat immer bar bezahlt.
15:24Sie haben die Sachen geliefert?
15:26In Frachtkisten.
15:27Naja, ich auftrage immer extra eine Spedition, damit alles wohlbehalten bei meinen Kunden ankommt.
15:33Routine-Frage.
15:34Wo waren Sie denn gestern Nacht zwischen 23 und 0 Uhr?
15:37Im Bett.
15:39Allein.
15:40Ja gut, Herr Hohmann, dann bräuchten wir vorhin eine Auflistung sämtlicher Kunstgegenstände,
15:44die Herr Krumbichler bei Ihnen erstanden hat.
15:48Samtpreis?
15:48Ja, Samtpreis.
15:50Ist gut.
15:51Und dann schicken wir gleich noch Kollegen vorbei wegen dem Abgleich von den Fingerabdrücken.
15:55Ist auch reine Routine.
15:57Mhm.
15:57Klar.
15:58Gut, danke, Wiedersehen.
15:59Wiederschauen.
16:04Zumindest wissen wir jetzt ein bisschen genauer, welche Kunstgegenstände sich in den Kisten
16:07gefunden haben.
16:08Ja.
16:09Elena meinte doch, Nico Krumbichler wurde mit einem länglichen Gegenstand erschlagen.
16:13Ganz blöd.
16:13Könnte doch eine der Bronze-Skulpturen gewesen sein.
16:16Möglich.
16:17Vielleicht hat er den Täter ja beim Diebstahl auf frischer Tat ertappt, nimmt sich die
16:20Skulptur und er schlägt zu.
16:22Oder Sie.
16:23Oder Sie.
16:24Ohne Tatwaffe jedenfalls bringt uns unsere Theorie erst einmal nicht weiter.
16:27Da ist was dran.
16:28Ich gebe mal Elena Bescheid.
16:29Vielleicht hilft ihr die neue Theorie weiter.
16:31Dann erklären Sie mir mal das mit der Kunst.
16:44Ja, dann mach was halt so.
16:46Dankeschön, Miriam.
16:47Bitteschön, Herr Hansen.
16:48Dankeschön.
16:50So.
16:50So, Herr Mohr.
16:51Ist die Spuse im Haus des Toten schon fertig?
16:54Jawohl.
16:54Was stellt euch vor, was wir im Keller von Toten gefunden haben?
16:57Einen Tresor.
16:59Ach was.
16:59Was ist da drin?
17:00Das wissen wir noch nicht.
17:01Das Drum ist klein, aber halt trotzdem ein Drum.
17:04Und das müssen wir zuerst schön aufbrechen und dann wissen wir mehr.
17:07Das kann dauern.
17:08Ja, Freunde, schade.
17:10Ja, Tatwaffe haben wir keine.
17:12Und die Kunstgegenstände sind alle weg.
17:15Wie gesagt, Raubmord, ja, wir wissen es.
17:18Und die Nachbarn, also keiner was gesehen, keiner was gehört.
17:22Bis auf eine Dame, die Frau Dammerl, die Luise.
17:25Aha.
17:27Die war nicht daheim, da muss ich später nochmal hin.
17:30Gut, so viel Brauchbares haben wir bis jetzt nicht, Herr Mohr.
17:32Na, ist ja eigentlich auch mal gar nichts.
17:33Na gut, mal sehen.
17:36Vorschlag, Arbeitsteilung, ich nehme den einen.
17:38Ich habe die Bankauskünfte.
17:41Ja, ich nehme den anderen.
17:42Man muss zusammen machen, den Mohr hier.
17:44Ja, ich geh rüber.
17:46Ich bin doch gelöst.
17:58Ja, da schau her.
18:01Haben Sie was?
18:02Sieht so aus.
18:02Das sind die Unterlagen von einem Schweizer Immobilienfonds.
18:05Offenbar hat unser Toter mit diesem Fonds Kunden geworden.
18:08Mit 5% Rendite wird gelockt.
18:10Nicht schlecht.
18:12Allerdings hat der Krumbichler mit seiner Provision nicht so viel verdient.
18:15Ach so?
18:16Ja, wie konnte der sich dann die noble Hütte in Seenähe leisten?
18:19Von den tollen Kunstwerken ganz abgesehen.
18:22Na.
18:23Was?
18:24Raten Sie mal, wer vor vier Wochen 1500 Euro einzuhigt hat.
18:28Oder Sie sagen es mir einfach.
18:30Edith Schallmoser.
18:32Allerdings hat der Krumbichler ihr vor vier Tagen 1550 Euro zurück überwiesen.
18:38Vor vier Tagen?
18:39Bisschen schnell für eine Fondsrendite.
18:41Schon, oder?
18:42Dass die Schallmoser uns verschweigt, dass sie mit dem Krumbichler Geschäfte macht.
18:46Nicht schlecht, Herr Kollege.
18:47Jetzt haben wir doch was.
18:54Mirjam?
18:55Ja?
18:55Wir bräuchten noch mal die Frau Schallmoser.
18:57Ich kümmere mich drum.
18:58Ha!
19:00Genf!
19:01Was?
19:01Was?
19:02Da sind lauter Tankbeläge drin.
19:04Und alles sieht aus Genf.
19:06Das heißt, unser Opfer war regelmäßig in der Schweiz.
19:08Das darf zu seinem Immobilien vorpassen.
19:10Dann schau mal, ob du was über Krumbichlers Aufenthalte dort herausfindest.
19:14Ja, ist recht.
19:17Du, Stuckli.
19:18Michi, vergiss es.
19:19Ich such gerade die Nummer von der Frau Schallmoser raus.
19:22Dann bestelle ich sie ein.
19:23Und außerdem habe ich genug zu tun.
19:31Sie können gleich bei mir zu Hause weitermachen.
19:34Da gibt es viel zu tun.
19:35Haben Sie denn jemanden, der Ihnen da ein wenig hilft?
19:37Doch, den Jakob.
19:39Aber handwerklich hat er zwei linke Hände.
19:42Der war doch heute früh bei uns im Präsidium, oder?
19:44Ja, er hat mich abgeholt.
19:46Der Jakob, der kümmert sich so lieb um mich, seit er aus Barcelona wieder zurück ist.
19:53War er denn lang weg?
19:54Ja, sehr lange.
19:56Ich hätte ihn fast nicht wiedererkannt.
19:59Plötzlich stand er vor mir und sagte,
20:01Hallo, Tante Edith, hier bin ich wieder.
20:04Ja, und dass er eine neue Stelle in Rosenheim hat.
20:07Und was macht er beruflich?
20:09Oh, irgend so was mit Computern.
20:13Ich kenne mich da nicht so aus.
20:14Oh, jetzt muss ich aber wirklich zu Herrn Hansen.
20:17Wiederschauen.
20:19Wiederschauen.
20:24Frau Schalmoser, bitte.
20:26Danke.
20:28Ja, sagen Sie mal, warum haben Sie uns denn nicht erzählt,
20:31dass Sie in den Immobilienfonds von Nico Krumbichler investiert haben?
20:34Aber das hat doch nichts mit seinem Tod zu tun.
20:38Oder glauben Sie etwa, ich hätte ihn umgebracht?
20:41Haben Sie?
20:42Ich bin ja von dem Fonds zurückgetreten.
20:44Wieso das?
20:46Der Jakob hat gesagt, Tante Edith, das ist nichts für dich.
20:51Ja, er meinte, dass bei 5% Rendite irgendwas faul sein muss.
20:55Mhm.
20:56Und der Krumbichler hat Ihre Kündigung ohne weiteres Ognummer?
20:59Ja.
21:00Er hat mir alles zurückgezahlt.
21:03Samtzinsen.
21:04War's das?
21:06Ich möchte jetzt unbedingt zu meinem Sinnkreis.
21:09Ja, natürlich.
21:10Wiedersehen.
21:12Und beim nächsten Mal bitte alles sofort erzählen, Frau Schalmoser.
21:15Wiedersehen.
21:26Wiedersehen.
21:26Ah, Wiedersehen, Frau Schalmoser.
21:28Und viel Spaß heute Abend.
21:30Jakob hat mir erzählt, dass Sie sich treffen.
21:32Holt Sie Ihr Neffe gar nicht ab, Frau Schalmoser?
21:35Der Jakob, der kann doch nicht dauernd Fahrdienst für mich spielen.
21:39Der macht sowieso schon so viel.
21:42Einkaufen, Gartenarbeit, Banktermine.
21:44Na, Wahnsinn.
21:45Meine Güte, ich muss wirklich los.
21:48Wiedersehen.
21:49Wiedersehen.
21:51So ein fleißiger, junger Mann.
21:53Ich weiß gar nicht, ob der so gut zu einer passt, Frau Lange.
21:57Hä, wieso?
22:00So, wir wissen jetzt, warum der Krumm-Bichler regelmäßig in der Schweiz war.
22:05Zum Skifahren war er auf alle Fälle nicht.
22:08Und Schokolade hat er auch keine gekauft.
22:10Jetzt war es jetzt nicht so spannend.
22:12Der hat doch regelmäßig in der Schweiz getankt.
22:16Die Stockl und die sind draufgekommen, weil der Anfang von seiner E-Bahn auf die Tankquittungen immer gleich war.
22:21Er hat ein zweites Konto.
22:24In der Schweiz?
22:25In der Schweiz.
22:27Und zwar ziemlich gut gefüllt.
22:29Aha.
22:29Telefon.
22:30Jo.
22:31Ja, Fons, wo steckst du denn?
22:33Bin gleich wieder da.
22:36Tatsache.
22:39Also, auf das Konto haben einige Kunden monatlich die dicke Summe für diesen Immobilienfonds überwiesen.
22:45Konto in der Schweiz zu haben und dort Kapitalerträge zu erzielen, ist erst einmal nicht strafbar.
22:50Aber keinen von diesen angeblichen Kunden findet man als Anleger für diesen Immobilienfonds.
22:55Wie bitte?
22:56Ja.
22:57Ich habe da angerufen, meinen Charme spielen lassen.
22:59Ah, dann hat er das Geld seiner Kunden in die eigene Tasche gesteckt.
23:03Der Hansen, der hat gelogen und betrogen und zwar auf allerhöchstem Niveau.
23:08Grüße aus der KTU mit dem Laptop war nicht gesammelt.
23:11Ah ja, und wegen dem Alibi von der Frau Rupp. Ihre Freundin habe ich leider noch nicht erwischt.
23:15Immerhin wissen wir jetzt, woher unser Opfer das viel Geld gekriegt hat.
23:18Immerhin prima, ja.
23:20Frau Grasecker, wäre es okay, wenn ich heute ein bisschen früher gehe?
23:28Also gut, Frau Lange, aber morgen früh nicht wieder zu bald kommen, gell?
23:32Nö, das würde heute Abend mit dem Jakob auch nicht später.
23:35Tschüss.
23:46Macht die Christine schon Feierabend?
23:47Ah, Herr Winkler.
23:49Äh, nein, sie hat eine Verabredung.
23:52Aber nicht mit dem komischen Typen von heute früh.
23:54Ist so komisch?
23:56Frau Grasecker, ich sage es Ihnen, mit dem stimmt was nicht.
23:58Ich habe vorhin die ältere Dame getroffen, die...
24:02Frau Schallmuser?
24:03Genau.
24:04Und die hat mir erzählt, dass dieser Jakob wie aus dem Nichts bei ihr aufgetaucht ist.
24:09Sie hat ihn sogar erst gar nicht erkannt.
24:12Herr Winkler, auf was wollen Sie denn hinaus?
24:14Nein, zuerst habe ich gemahnt, es ist halt ein Angeber.
24:16Aber was, wenn das gar nicht der Neffe von der Frau Schallmuser ist?
24:21Jetzt geht ein bisschen die Fantasie mit einer durch, Herr Winkler, ha?
24:24Wieso?
24:24Man hört auch immer wieder vor solchen Betrüger, die gutgläubige alte Leute um viel Geld betrügen.
24:30Stichwort Enkeltrick.
24:33Hm.
24:34Also jetzt muss ich sagen, die Frau Schallmuser hat vorhin erwähnt, dass sie mit diesem Jakob offenbar schon auf der
24:40Bank war.
24:43Sings.
24:44Wiederhören.
24:48So.
24:50Folgendes.
24:51Ich habe jetzt gerade mit der Freundin von der Frau Rupp telefoniert und die hat das Alibi bestätigt.
24:55Die haben bis kurz nach Mitternacht zusammen telefoniert.
24:58Ah, tatsächlich.
25:00Na gut, Frau Rupp wird wohl kommen, ihren Ex ermordet haben, während sie mit einer Bekannten telefoniert.
25:04Damit ist sie raus.
25:05Ich habe aber was Interessantes über den Herrn Hornmeier herausgefunden.
25:10Der ist vorbestraft.
25:11Der Galerist?
25:12Ja.
25:12Weswegen?
25:14Versicherungsbetrug.
25:14Vor eineinhalb Jahren hat er eine hohe Summe Strafe zahlen müssen.
25:18Aha.
25:19Äh, Telefon?
25:20Ich habe es gehört.
25:22Und die Auflistung über die Kunstgegenstände, die der Krumbichler kauft hat, haben wir auch noch nicht.
25:28Ich würde sagen, wir statten Galerist Hornmeier nochmal einen ordentlichen Besuch ab.
25:31Das machen wir.
25:36Ja?
25:37Was?
25:40Also, Frau Grasiker, ich bitte Sie.
25:42Die Frau Schallmoser ist eine sehr wache und integere Person.
25:45Die wird ja wohl noch ihren Neffen erkennen.
25:47Also, da muss ich ganz ehrlich sagen, da sieht der Herr Winkler gespätzt.
25:50Also, dem Herrn Winkler hat die Frau Schallmoser erzählt, dass sie ihren Neffen erst einmal nicht erkannt hat.
25:55Also, das klingt mir schon spanisch vor.
25:57Der war auch lange in Barcelona.
26:00Außerdem hat die Frau Schallmoser erwähnt, dass sie mit diesem Jakob auf der Bank war.
26:04Und Sie meinen, der wollte rausfinden, wie viel Geld sie besitzt?
26:08Ja, von diesem Enkeltrick hört man ja immer wieder.
26:13Frau Grasiker, da könnten Sie recht haben.
26:21Das ist lang her.
26:23Damals gab es einen Schweelbrand bei einer sehr guten Kundin von mir.
26:27Mehrere Bilder, die sie bei mir erstanden hatte, waren komplett durch den Ruß zerstört.
26:33Ja, und da hat die Dame mich eben gebeten, ihr ein bisschen entgegenzukommen.
26:37Entgegenzukommen? Aha.
26:38So nennen Sie es also, wenn Sie die Versicherung belügen, ja?
26:41Sie haben den Wert der beschädigten Bilder nach oben korrigiert und fälschte Rechnungen ausgestellt.
26:46Ja, ich habe der Dame geholfen.
26:48Aber glauben Sie mir, ich habe sehr viel Geld für diese blöde Idee bezahlt.
26:53Apropos Geld.
26:54Wollten Sie uns nicht die Auflistung zukommen lassen?
26:56Von den Kunstgegenständen, die der Nico Krummichler bei Ihnen gekauft hat?
27:00Herr Hormeyer, was fand die insgesamt wert?
27:0345.000.
27:06Das wertvollste waren die beiden Broseskulpturen.
27:09Die stammen von einem Amsterdamer Künstler.
27:12Und kann der Dieb die Stoling-Kunstwerke eigentlich so einfach weiterverkaufen?
27:20Wenn er einen findigen Hehler kennt, klar.
27:22Ein Sammler zahlt dafür sicher viel Geld.
27:32Ja, dann bedanke ich mich für die Auskunft.
27:35Wiederhören.
27:38Also das ist ja unglaublich.
27:40Alles gut?
27:41Äh, nein.
27:42Also ja, also ich meine, es geht um die Frau Schalmoser, beziehungsweise um ihren angeblichen Neffen.
27:49Wieso angeblich?
27:50Also ich habe jetzt gerade mit dem Einwohnermeldeamt telefoniert und die haben mir gesagt, dass in Rosenheim kein Jakob Ifland
27:56gemeldet ist.
27:57Interessant.
27:58Ja, und jetzt kommt's.
28:00Weder die Frau Schalmoser noch ihr verstorbener Ehemann haben Geschwister.
28:05Was?
28:06Wo soll da ein Neffe herkommen?
28:07Ganz genau, Herr Hansen.
28:09Und die Schalmosers haben auch keine Kinder gehabt.
28:12Damit ist der Nächste in der Erbfolge...
28:14Ein Neffe?
28:15Aber wieso fällt die Frau Schalmoser auf einen falschen Neffen rein, wenn es überhaupt keinen Neffen gibt?
28:19Komische Sache.
28:20Ist das ein Betrüger zu sein?
28:22Sollten wir auf jeden Fall Herrn Mohr zu Frau Schalmoser schicken, damit er das mal aufklärt.
28:25Das könntest du ihm gleich selber sagen.
28:26Ah, ja.
28:28Gute Spürnase, Frau Stockel.
28:30Wer kann, der kann.
28:32Herr Mohr, wir haben einen Geheimauftrag für Sie.
28:34Nicht so schnell, Hansen, ich habe was für euch.
28:36Ihr erinnert euch doch an die Nachbarin, die heute in der Früh nicht da war.
28:40Die Frau Dammerl.
28:41Die habe ich jetzt erwischt.
28:42Ja.
28:43Und?
28:44Die hat wirklich was gesehen.
28:45Und zwar einen Streit zwischen unserer Mordopfer, dem Herrn Krundbichler und einem anderen Herrn.
28:49Vor circa einer Woche.
28:50Um was ist da gegangen?
28:52Das hat sie nicht gehört, warum, weil das Fenster dazu gewesen ist.
28:54Aber sie hat eine ganze Menge gesehen.
28:56Sie hat gesehen, wie der Krundbichler dem Herrn alle geschmiert hat.
28:59Oder ist der andere gekommen und hat ihm einen Krawadl gepackt?
29:02Aber wer der Mann gewesen ist, das hat die Frau Dammerl nicht gewusst, oder?
29:05Doch.
29:05Das ist genau der Typ, der die letzten Wochen immer bei der Schalmoserin gewesen ist.
29:10Ja, Kopp-Effland. Das passt.
29:12Ja.
29:12Ähm, wieso?
29:14Um es kurz zu machen, Michi, du fährst bitte zu Frau Schalmoser und schaust, ob der Iffland da ist.
29:18Ich weiß sogar nicht, wie der ausschaut.
29:19Wenn nicht, dann fragst du nach seiner Adresse, finden, herbringen.
29:22Jawohl, finden, herbringen.
29:24Michi, das schaffst du.
29:26Wenn du das sagst.
29:28Herzlich.
29:32Gut.
29:33Fassen wir zusammen.
29:34Der Tote war Frau Schalmosers Nachbar.
29:36Er macht mit dir einen Anlagedeal.
29:37Aber der Jakob Iffland funkt dazwischen und versaut dem Krundbichler sein Geschäft.
29:41Der forscht nach, wer dieser Iffland ist.
29:43Aha.
29:44Wenn Krundbichler dasselbe rausgefunden hat wie unsere liebe Frau Stockerl,
29:46nämlich dass das gar nicht Frau Schalmosers Neffe ist...
29:49Dann haben wir jetzt vielleicht Motiv und Mörder.
29:51Aha.
30:02Frau West.
30:07Das gibt's doch nicht.
30:15Herr Winkler, Grasecker hier.
30:17Ja, Sie, Sie glauben nicht, was ich gerade gesehen habe.
30:22Können Sie mir mal erklären, wieso Sie mich hierher gebracht haben wie so einen Schwerverbrecher?
30:26Weil wir den Verdacht haben, dass Sie gar nicht der Neffe von der Frau Schalmoser sind.
30:32Ja, natürlich nicht.
30:34Das habe ich auch nie behauptet.
30:35Im Moment, Sie nennen sich schon Tante Edith.
30:38Das habe ich als Kind schon getan.
30:41Meine Eltern und die Schalmosers, die waren früher Nachbarn.
30:44Wir sind dann nach Fulda gezogen und ich bin nach dem Studium nach Barcelona.
30:48Und jetzt ans Zurückkehmer, weil Sie ja angeblich einen Job antreten.
30:50Wieso denn angeblich?
30:51Weil Sie in Rosenheim Chormeldeadresse haben.
30:53Ja, das Anmelden des neuen Wohnsitzes, das habe ich nur ein bisschen vercheckt.
30:57Vercheckt? Aha.
30:58Vielleicht, weil Sie zu beschäftigt damit waren, sich um Tante Edith zu kümmern.
31:02Nicht nur, dass Sie mit ihr bei der Bank waren,
31:04Sie haben sich auch mit Ihrem Nachbarn angelegt, dem Nico Krummbichler.
31:07Ist er Ihrem Neffentrick auf die Schliche, Kimmer?
31:09So ein Quatsch!
31:11Krummbichler, wenn, dann war das andersrum.
31:12Ja, der Krummbichler mit seinen hochtrabenden Renditeversprechen,
31:15der kam mir von Anfang an komisch vor.
31:17Und dann haben Sie ihn konfrontiert.
31:19Ja, genau.
31:21Und er ist mir dann auch direkt blöd gekommen.
31:23Da habe ich, gebe ich zu, kurz die Beherrschung verloren.
31:26Ja, und kurz danach lag er tot im Garten. Es passt.
31:28Ja, aber ich habe ihn nicht umgebracht.
31:31Ich? Ich war gestern Abend mit Tante Edith auf einem Konzert.
31:34Das können Sie überprüfen.
31:35Danke für den Hinweis. Das werden wir machen. Und zwar jetzt sofort.
31:43Es schaut so aus, als hätten Sie mit Ihrem Verdacht gegen den Jakob
31:46den richtigen Riecher gehabt, Herr Winkler.
31:49Das war so ein Bauchgefühl.
31:50Sie sollten bei der Kripo anfangen.
31:53Ich überlege mir das.
31:54Ja, gut.
31:58Aber jetzt sitzt ja die Christine ganz um als sonst im Times Square.
32:02Leisten Sie ja doch, Gesellschaft.
32:05Frau Grasicke?
32:08Das mache ich.
32:09Ade.
32:11Nein.
32:17Tja.
32:20Frau Schallmoser, Frau Schallmoser war leider nicht zu erreichen.
32:24Also haben Sie erst einmal Chor, Alibi.
32:26Ich habe Ihnen das doch eben gerade bereits erklärt.
32:29Wissen Sie, was wir glauben?
32:30Sie erschleichen sich das Vertrauen einer älteren Dame, indem Sie sich als ehemaliger Nachbarssohn
32:35ausgeben.
32:36Sie hat keine Angehörigen, ne?
32:38Daher wartet mit Ihrem schönen Haus auch ein schönes Vermächtnis auf Sie.
32:41Dumm nur, dass Sie sich mit Ihrem Nachbarn ohrlegen, der dann droht, Sie auffliegen zu lassen.
32:46Kurz gesagt, Hilfland, Sie haben ein astreines Mordmotiv.
32:48Deswegen bleiben Sie erst einmal hier.
32:49Leo, bitte.
33:02Oh, Moment.
33:04Der muss sich an.
33:05Ja.
33:05Er hat gelacht.
33:06Ja, er war aufs...
33:07Ja.
33:08Ja, servus, Hannes.
33:11Dass du da wieder vorbeischaust.
33:13Ja, ich war gerade zufällig in der Nähe und dann habe ich gemeint, ich schau mir wieder
33:16vorbei.
33:17Ja, das ist eine gute Idee.
33:18Ich bin gleich mit Ihnen da.
33:20Hallo zusammen.
33:21Hallo.
33:21Magst du dich setzen?
33:22Ja, wenn ich nicht störe.
33:24Ach was?
33:24Schön, dass Sie da sind.
33:26Ja, ich war eigentlich unbeabredet, aber der Jakob ist einfach nicht aufgetaucht.
33:30Ja, kein Wunder.
33:32Den hat der Herr Mohr vorhin ins Präsidium gebracht.
33:35Bitte was?
33:36Habe ich was verpasst?
33:53Hallo.
33:55Hallo.
33:56Hallo.
33:56Hallo.
33:56Mein Gott, und so pünktlich.
33:57Na, freilich, aber Neuigkeiten für euch.
34:00Bei der Durchsuche von der Impfung in seiner Wohnung haben wir keine Kunstjacke gefunden.
34:04Und was sind da die Neuigkeiten?
34:05Die KTU hat den Tresor im Keller von Herrn Krumpichler aufgeknackt.
34:10Und, ich sag's einmal so, viel war nicht drin.
34:14Geht's?
34:15Nein, geht nicht.
34:17Aber natürlich die Quittungen von den Gemäldern und Zertifikate von einem Gutachter aus Antwerpen
34:23bringen die Strukturen von Krumpichler.
34:25Wieso hat er die Sachen im Tresor aufbewahrt?
34:28Vielleicht für die Versicherung.
34:29Also für den Fall, dass die Kunstwerke gestohlen werden.
34:32Was ja auch passiert ist.
34:33Ich weiß.
34:34Nur ist der Krumpichler ermordet worden, also bringt ihm der Tresor auch nichts mehr weiter.
34:38Aber den Tresor hat er doch vorher schon gehabt.
34:40So, Frau Lange, jetzt aber an die Arbeit, weil sonst wären wir halt nicht mehr fertig.
34:50Wissen Sie, wo Jakob ist?
34:51Ich kann ihn nicht erreichen und Sie waren doch gestern Abend mit ihm aus.
34:56Nein, war ich nicht.
34:57Wie bitte?
34:59Frau Schalmoser, Sie wissen gar nicht Bescheid.
35:02Der junge Mann ist hier.
35:04Wie hier?
35:06Naja, er hat die Nacht in einer Zelle verbracht.
35:09Wieso das denn?
35:10Also ich glaube, es wäre wirklich besser, Sie würden mit dem Herrn Hansen sprechen.
35:14Ja, das glaube ich auch.
35:17Na, die arme Frau Schalmoser, wie schlimm muss das sein, wenn man da fragt, dass man auf einen Betrüger reingefallen
35:22ist.
35:23Ja, aber immerhin hat der Hannes schnell kombiniert.
35:26Allerdings, der Winkler, das ist ein guter.
35:28Ja.
35:29Das ist wirklich sehr freundlich von Ihnen, Herr Hansen, dass Sie sich um mich Sorgen machen.
35:35Aber Jakob ist wirklich der Sohn meiner früheren Nachbarn.
35:40Also können Sie ihn doch jetzt gehen lassen.
35:42Das ist leider nicht so einfach, Frau Schalmoser.
35:45Zudem steht er im Verdacht, irgendwas mit dem Tod vor Ihrem Nachbarn zu tun zu haben.
35:49Jakob?
35:50Ja.
35:50Das ist Unsinn.
35:52Der kann keiner Fliege was zu Leide tun.
35:54Na gut, eine Frage.
35:56Waren Sie denn vorgestern Abend mit Ihrem Jakob zusammen?
35:59Das wollten wir Sie übrigens gestern schon fragen, aber Sie sind ja nicht ans Handy gegangen.
36:02Ja, das lasse ich immer zu Hause, wenn ich zu meinem Singkreis gehe, weil da stört es ja nur.
36:09Also, vorgestern Abend.
36:12Da hat mich Jakob zum Churkonzert in Bad Aiblingen begleitet.
36:17Leider war der Klarinettist grauenhaft.
36:20Ja, und auf dem Rückweg, da ist ein sehr großer Baum auf die Hauptstraße gefallen und wir mussten einen Umweg
36:26fahren.
36:27Und wann sind es da hohem Ohrkimmer?
36:30So, so gegen halb zwölf.
36:33Jakob hat mich heimgebracht und dann haben wir noch ein halbes Stündchen im Wohnzimmer geplaudert.
36:39Halb zwölf, zwölf, gut, passt. Damit hat Jakob natürlich ein Alibi.
36:43Da bin ich aber froh.
36:45Wiedersehen, die Herren.
36:46Wiedersehen, Frau Schalmoser.
36:47Wiedersehen.
36:48Wiedersehen.
36:51Jetzt stehen wir wieder ohne Mörder da.
36:53Ja, aber nicht ohne Kaffee. Kaffee?
36:54Kaffee.
36:56Ja, genau so gebe ich es weiter. Ja, bis dann.
37:01So, die Frau Dimas hat was für euch.
37:04Ah ja, das klingt doch gut. Hoffentlich bringt Elena uns weiter.
37:07Ja, jetzt wo die Sache mit dem falschen Neffen im Sandfalllaffer ist.
37:10Bitte?
37:11Jakob Ifland ist zwar nicht der echte Neffe von Frau Schalmoser, aber er ist weder der Mörder von einem Krumbichler,
37:17noch ist ein Trickbetrüger.
37:18Frau Stockel, geben Sie den Kollegen bitte Bescheid, dass er gehen kann.
37:25Ja, aber Stockel, da warst du aber sauber am Holz weg.
37:27Pfff.
37:28Pfff.
37:31Pfff.
37:33Pfff.
37:39Pfff.
37:55Pfff.
37:58Pfff.
38:00Pfff.
38:00Pfff.
38:00Pfff.
38:01Pfff.
38:03Pfff.
38:06Pfff.
38:10Pfff.
38:12Pfff.
38:25Pfff.
38:27Christine?
38:30Hey, Jakob.
38:35Ich hab schon gehört, dass du fälschlicherweise verdächtigt wurdest.
38:39Ich wollte dich fragen, ob wir unsere geplatzte Verabredung nachholen.
38:43Habt ihr mich gestern ja verhindert war.
38:47Verhindert? Das ist eine sehr nette Umschreibung für eingebuchtet.
38:52Meine Kollegen haben sich ja nur für Tante Edith eingesetzt.
38:55Ja, und schließlich arbeiten die hier bei der Polizei.
39:02Also, heute Abend, Dinner im Times Square statt Wasser und Brot in der Zelle?
39:06Sagen wir 20 Uhr.
39:07Diesmal bin ich da.
39:08Cool.
39:09Adieu.
39:12Ja, dann wird's morgen früh wieder ein bisschen später werden.
39:15Ja.
39:27So, Herr Hansen, ich glaub, Sie haben Recht gehabt.
39:29Aha.
39:30Ich hab nämlich jetzt grad mit dem Herrn de Vries aus Antwerpen telefoniert.
39:34Und was sagt der Herr Kunstgutachter?
39:36Genau das gleiche, was er zum Herrn Kronbichler gesagt hat.
39:39Nämlich, dass er keine Galeristen mit dem Namen Hormeyer kennt.
39:42Aha.
39:43Ja, also hat der Herr de Vries keine Zertifikate für bronze Skulpturen im Namen von Herrn Hormeyer erstellt.
39:48Ganz richtig.
39:48Dann hat er seinen guten Namen für gefälschte Kunstgegenstände einfach missbraucht.
39:52Ah.
39:52Und das Opfer hat das herausgefunden.
40:00Herr Hormeyer, Sie haben dem Toten für viel Geld gefälschte Kunstwerke von angeblich angesagten Künstlern verkauft.
40:07Darunter zwei Skulpturen.
40:09Und die Echtheitszertifikate dafür haben's auch gefälscht.
40:12Sie haben sich gedacht, weil Kronbichler keinen blassen Schimmer von Kunst hat, könnten Sie nachher übers Ohr hauen.
40:16Aber er ist schlauer gewesen, als Sie gedacht haben und hat nachgeforscht.
40:20Sagt Ihnen der Name de Vries etwas?
40:22Aus Antwerpen?
40:23Der Herr Kronbichler hat die gefälschten Zertifikate in seinem Trisor aufbewahrt.
40:27Als Beweismittel, weil er sie anzeigen wollte.
40:30Sein einziger Fehler war, dass er Ihnen davon erzählt hat.
40:32Herr Hormeyer, wir sind uns ziemlich sicher, dass wir die Skulptur, mit der Sie den Herrn Kronbichler erschlagen haben, hier
40:38irgendwo finden würden.
40:44Naja, nach dem Anruf in Antwerpen war Niko klar, dass die Kunstwerke nicht von dem Amsterdamer Künstler stammen.
40:50Sondern?
40:52Von einem Straßenmarkt in Italien.
40:56Mir ist damals gleich eine Ähnlichkeit zu diesen abstrakten Figuren dieses holländischen Bildhauses aufgefallen.
41:04Tja, Niko wollte sein Geld zurück und 50.000 obendrauf.
41:09Wenn die Sache publik geworden wäre, hätten Sie Ihren Laden zumachen können.
41:16Ich habe Niko mehrmals angerufen, er blieb stur.
41:20Vorgestern bin ich dann zu ihm gefahren, um mit ihm zu reden.
41:24Der hat mich nur ausgelacht.
41:27Dann habe ich die Skulptur genommen und zugeschlagen.
41:30Dann sanzen Sie seine Garage-Albrocher, um die restlichen Kunstwerke mitzunehmen, um Ihren Betrug zu vertuschen.
41:38Gut. Herr Hormeyer, Sie sind vorläufig festgenommen wegen des dringenden Tatverdachts, Niko Kronbichler erschlagen zu haben.
41:45Herr Mohr?
41:45Ja, freilich.
41:49Herr Hormeyer, wenn Sie bitte mitkommen möchten.
41:58Nach Ihnen.
42:00Erst kein echter Neffe, dann die gefälschten Kunstwerke, da kann man schon mal im Dunkeln toppen.
42:05Dabei ist Schwarzmalerei doch gar nicht Ihre Stärke.
42:07Ist auch eine Kunst.
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