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Die Rosenheim-Cops (579) Staffel 25 Folge 1 - Eine echte Überraschung
Die Rosenheim-Cops (579) Staffel 25 Folge 1 - Eine echte Überraschung
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KurzfilmeTranskript
00:00Dann können wir jetzt ganz ungestört miteinander plaudern, Frau Hofer.
00:03Ich habe nämlich eine Ankündigung von einem tollen Tanzkurs in Rosenheim entdeckt.
00:07Ah ja, genau, warten Sie, da habe ich vorhin auch was gelesen.
00:11Hier, Tanzkenntnisse auffrischen mit dem amtierenden Weltmeister im Standardtanz. Wow!
00:18Ja, und genau diesen Tanzkurs, den gab es kürzlich in Passau.
00:21Und da wollte ich so gern hingehen.
00:23Aber leider gab es keine Plätze mehr für mich und den Anton.
00:26Und nachdem ich am Wochenende Geburtstag habe und ohnehin nach Rosenheim komme,
00:31wäre der Tanzkurs das ideale Geschenk.
00:34Sie, vielleicht kann ich ja bei Ihrem Mann in Sachen Ideenfindung ein bisschen nachhelfen.
00:39Was meint ihr?
00:39Ach, danke, Frau Hofer, das würden Sie wirklich machen.
00:42Freilich, immer gern. Ui, kommt, ich leg auf, bis bald.
00:48Morgen, Frau Hofer.
00:49Morgen.
00:50Und es sei, dass Sie jetzt gerade mit meiner Gattin telefoniert haben.
00:53Was? Wie kommen Sie denn da drauf?
00:56Nur so ein Gefühl.
00:59Apropos, Ihre Frau hat doch am Wochenende Geburtstag.
01:03Heute ist da nämlich im Lokalteil so eine Ankündigung über eine ganz, ganz tolle Sache.
01:08Also das würde sich bestens als Geschenk eignen.
01:10Habe ich vorhin gerade zufällig entdeckt.
01:12Also, Frau Hofer, dann werde ich heute mal ganz genau die Zeitung lesen.
01:16Also rein zufällig.
01:18Und ich schaue mal, ob rein zufällig unser Kaffee schon fertig gilt ist.
01:23Ui, Frau Hofer, da liegt ja die Zeitung.
01:25Darf ich die anschauen?
01:26Ja.
01:29So, dann schauen wir mal.
01:44Kippe, Rosenheim, Apparat, Stockel, grüß Gott.
01:47Ja.
01:49Na.
01:51Ja, ja, freilich, weiß ich, wo das ist.
01:53Ja.
01:54Ja, bitte bleiben Sie ganz ruhig.
01:56Fassen Sie nichts an.
01:57Wir kommen.
02:00Guten Morgen, Michi. Michi, es gab wieder Leich.
02:02Guten Morgen, Stockel, Stockel, wer ist denn tot?
02:04Die Traudi Alberger ist tot aufgefunden worden.
02:07Hm, na.
02:07Ja, vom Bäcker Alberger am Weilheimer Platz.
02:10Die macht so einen guten Tritschkendatsche.
02:12Jetzt nimmer.
02:13Die Seele baumeln lassen im Höglinger Hof.
02:17Individuelle Wohlfühl, man sei ja schon Kändleit, die nur auf der Dachterrasse sind.
02:21Ich meine, warum nicht?
02:22Ah, Herrschof, was ist jetzt?
02:23Das gibt es ja, was es ist.
02:25Ah.
02:27Morgen, Frau Stockel, lassen Sie mich ran.
02:29Geben Sie ein Leich?
02:31Aha.
02:32Gut.
02:32Und wo muss ich hin?
02:35Alles klar, bin schon unterwegs.
02:36Stadler, Ende.
02:38Oh, mei.
02:39Die Arbeit ruft.
02:40Nein, Frau Hofer, es hilft nicht.
02:41Aber Ihnen trotzdem einen guten Appetit.
02:43Danke.
02:47Vielen Dank.
02:48Bitte.
02:49Wiederschauen.
02:50Wiederschauen.
02:55So.
02:57Morgen.
02:58Morgen.
02:58Sehr gut.
02:59Morgen, Herr Moer.
03:01Morgen, Herr Moer.
03:03Und?
03:03Haben wir schon was?
03:04Ja, ja.
03:05Freilich.
03:05Also, die Tote ist die Traudl Alberger.
03:0872 Jahre alt ist sie nur geworden.
03:10Sie war Witwe und Kinder hat sie auch keine gehabt.
03:12Und sie war die Inhaberin hier von dieser schönen Bäckerei.
03:16Diese Bäckerei war früher ein Teil von der Pension Alberger.
03:20Und dann ist aber der Mann gestorben von der Traudl, der Albert, ein ganzer Netter.
03:25Und dann ist sie deshalb vor zwöl geworden und seitdem hat es halt nicht mehr die Bäckerei
03:27gehabt.
03:28Mein Gott.
03:29Was Sie nicht schon alles wissen tun?
03:30Na ja, freilich.
03:31Immer wenn ich da vorbeikomme, hole ich mir ein Geschenk, dann hinbeplundern.
03:34Auf jeden Fall der Stefan, Stefan Winkelmoser, der ist hier der Geselle, der hat die Traudl
03:39heute gefunden, in der Früh, hinter der Decke.
03:41Tot.
03:42Herr Moer, gibt es außer dem Gesellen Winkelmoser noch sonst irgendwelche Mitarbeiter?
03:47Der Freilich, die Luisa, die Nichte, Luisa Rembrecht, der wird jetzt wahrscheinlich alles
03:53erben.
03:54Jawohl, auf jeden Fall die Traudl, die hat oben gewohnt.
03:57Äh, ganz oben.
03:58Ja, ja, unter dem Dach.
03:59Und das, was vorher als Fremdenzimmer gewesen ist, das steht alles leer.
04:05Wollt ihr die Wohnung nicht mehr sehen?
04:06Das ist voll schön.
04:07Ja, Herr Moer, später gern, aber jetzt wollen wir erst einmal die Leiche sehen.
04:11Oder so?
04:13Ja, dann.
04:21Guten Morgen, die Herren.
04:23Hallo, Elina.
04:24Morgen, Frau Dimas.
04:26Und, hast du schon was für uns?
04:27Ja, Frau Ahlberger ist offensichtlich erdrosselt worden, gestern Abend gegen 20 Uhr.
04:34Und zwar höchstwahrscheinlich mit dieser sehr roten Schürze hier.
04:39Ich fürchte, wir werden keine Fingerabdrücke haben.
04:41Bei Textilien ist das immer ein bisschen schwierig.
04:44Die rote Schürze, das war immer ihr Markenzelchen.
04:47Nein, also die war schon super.
04:48Sie war resch, sie war fesch und sie war ein Original.
04:51Jawohl.
04:52Gut, danke, Herr Moer.
04:53Wie schaut es aus?
04:54Raubmord, können wir das ausschließen?
04:55Ja, total.
04:56Was ist mit Kettbeil, Handy?
04:58Ah, das Portemonnaie war in ihrer Jackentasche.
05:01Ein Handy hatte sie gar nicht, laut ihrem Gesellen.
05:03Na ja, die wollte aber halt nur das.
05:05Und der Geselle, der Herr Winkelmose, der war da vielleicht in der Backstücke.
05:09Herr Winkelmose, ist Ihnen vielleicht in der letzten Zeit irgendwas Ungewöhnliches aufgefallen?
05:14Also hier in der Arbeit oder so?
05:15Also hatte die Frau Arlberger vielleicht mit jemandem Streit, sowas?
05:20Na ja, also Streit gab es schon manchmal zwischen Frau Arlberger und ihrer Nichte Luisa.
05:29Und wo ging es da?
05:33Luisa möchte den Laden hier übernehmen.
05:35Nein, und sobald ich weiß, wollte Frau Arlberger das auch immer.
05:39Ja, nur zuletzt waren sie sich uneinig.
05:42Aha.
05:43Wissen Sie warum?
05:45Die beiden haben das überwiegend privat ausgetragen.
05:47Aber was ich weiß, ist, dass Frau Arlberger über den neuen Freund von Luisa ziemlich unglücklich war.
05:53Gut, und wer ist der neue Freund von der Luisa?
05:55Luisa ist mit Max Doblinger zusammen, dem Sohn von Johann Doblinger.
05:59Ja, genau, dem das Hotel direkt gegenüber gehört.
06:02Ja, und die Doblingers und der Arlberger sind seit Generationen miteinander verfeindet.
06:06Ja, Winkelmusser, konnte es sein, dass die Luisa Rembrecht Pläne hatte, zusammen mit dem Max Doblinger die Bäckerei und die
06:15aufgelassene Pension zu übernehmen?
06:17Und das hat dann wiederum der Tante missfallen?
06:19Keine Ahnung, ehrlich, ich weiß es nicht.
06:22Also im Moment arbeitet Max bei seinem Vater im Hotel.
06:26Ja, Pluspunkte sammelt vermute ich, weil es seinem Vater so überhaupt nicht gefallen hat, dass er sein BWL-Studium in
06:32Amerika geschmissen hat.
06:33Aha.
06:33Ja, gut, eine letzte Frage noch. Wo war man gestern Abend gegen 8 Uhr?
06:41Also sprich 20 Uhr.
06:43Ja.
06:46Ja, auf dem Fußballplatz. Ich trainiere die B-Jugend beim FC Ganting.
06:50B-Jugend, gut. Ja, vielen Dank.
06:54Gut, danke.
06:55Wiedersehen.
06:55Bitteschön.
07:05Und, was meinen Sie? Ist der Konflikt zwischen der Tante und der Nichte eine heiße Spur?
07:10Naja, also, es ist schon möglich. Die Nichte wollte das Geschäft übernehmen, die Tante ist erst dafür und auf einmal
07:16ist er gegen.
07:16Bloß, weil die Nichte eine Liaison hat mit dem Sohn vom Hotel.
07:20Allerdings macht ein Mord nur dann Sinn, wenn die Nichte als Alleinerbe im Testament steht. Und genau das sollten wir
07:26überprüfen.
07:26Ja, unbedingt.
07:28Ich war gerade bei den Nachbarn und stellt euch vor, keiner was zu kriegen, keiner was geht.
07:32Ja, das ist schade.
07:34Und jetzt gehe ich ins Hotel Doblinger.
07:35Nein, Herr Mord, das übernehmen wir. Wissen Sie, was? Sie könnten in der Zwischenzeit schon mal das Alibi von dem
07:40Gesellen, von dem Herrn...
07:42Winkel.
07:43Winkel muss er überprüfen, gell? Der war angeblich zur Tatzeit beim Fußball-Drehen.
07:47Gantig B-Jugend.
07:48Gantig B? Sauer.
07:54Guten Tag, die Herren. Kann ich was für Sie tun?
07:58In der Tat.
08:01Schauen Sie, der Name ist Stadler, Kripo Rosenheim.
08:04Hauptkommissar Hansen, hallo.
08:06Dann gehören Sie zu dem Polizeiaufgebot da drüben.
08:08Ich bin die Bettina Doblinger. Mein Mann, dem Johann, gehört das Hotel hier.
08:12Ah, aha. Dieses Polizeiaufgebot ist deswegen nötig, weil Ihre Nachbarin, die Frau Ahlberger, tot aufgehoben worden ist.
08:20Was?
08:22Wie schrecklich.
08:24Ist Ihnen in dem Zusammenhang gestern oder generell irgendwas aufgefallen?
08:30Na, nix.
08:32Nichts, aha. Eine Frage. Ihr Sohn ist mit der Nichte von Frau Ahlberger zusammen, richtig?
08:38Ja, Max ist mein Stiefsohn, aber ja, er und Luisa sind ein Paar.
08:42Gut, mit Ihrem Stiefsohn, also mit dem Max, müssten wir uns unterhalten und mit Ihrem Mann ebenfalls, gell?
08:47Die sind heute Morgen gerade auf den Termin gefahren. Aber ich denke, die müssten so in gut zwei Stunden wieder
08:52zurück sein.
08:53Noch eine Frage. Wie würden Sie das Verhältnis von Ihrem Stiefsohn mit der Frau Ahlberger beschreiben?
09:00Derlei private Dinge erzählt mir der Max nicht. Sein Vater und ich sind seit fünf Jahren verheiratet.
09:05Und in der Zeit hat er aber in den USA studiert. Das heißt, wir lernen uns im Grunde erst jetzt
09:10richtig kennen.
09:12Ja, gut, oder?
09:14Ja, schon.
09:15Das war's dann fürs Erste, Frau Duglinger.
09:17Danke, wiedersehen.
09:18Wiederschauen.
09:20Ja, das hat uns jetzt richtig weitergebracht.
09:23Ich geb mir Frau Stockel Bescheid, dass sie wegen dem Testament nachragt.
09:26Nein, äh, die könnte ja eh heute einmal anrufen.
09:29Gehen Sie doch schon mal hinauf in die Wohnung und schauen Sie ein bisschen an.
09:32Ganz hoch?
09:33Ja.
09:34Von mir aus.
09:35Ich komm dann gleich nach.
09:36Das hoff ich doch.
09:47Ja, Herr Stadler?
09:48Ja, Frau Stockel, recherchieren Sie doch bitte, ob die Frau Ahlberger ein Testament gemacht hat.
09:55Herr Stadler, das ist doch schon längst in Arbeit. Ich weiß doch, was ihr braucht.
10:00Wunderbar, Frau Stockel.
10:01Und weil das eben so ist, hätte ich heute einmal eine private Bitte an Sie.
10:08Ich würde gerne ein Wellnessangebot vom Höglinger Hof für meine Frau zum Geburtstag buchen.
10:14Aha.
10:15Ja, da war heute so ein Angebot im Rosenheimer Anzeiger.
10:19Und jetzt wegen unserer Leichtkimmel, das verrecken nicht dazu.
10:22Ja, ich schau mal, was ich da find. Kleinen Moment.
10:30Top-Angebot der Woche.
10:32Die Seele baumeln lassen im Höglinger Hof. Individuelle Wohlfühlmassagen, Candlelight Dinner auf der Dachterrasse.
10:38Sauber. Ist es das?
10:39Ganz genau. Das ist das. Frau Stockel, wenn Sie so nett waren, um für mich und für meine Frau ein
10:45Zimmer zu buchen, also fürs kommende Wochenende.
10:48Aber bitte unbedingt genau dieses Angebot, weil mir Frau Hofer heute noch früher so eher unauffällig, auffällig darauf aufmerksam gemacht
10:55hat, dass das das Richtige für meine Hilde wäre.
10:57Ja, wenn die Frau Hofer das meint, dann schau ich mal, was sich da tun lässt.
11:01Wunderbar, Frau Stockel. Und das möchte ich jetzt mal sagen, Sie sind wirklich eine große Hilfe. Vielen Dank. Danke.
11:07Ja, wiederhören. Reisebüro Stockel, grüß Gott, sag ich da noch.
11:16Herr Kollege?
11:18Ja?
11:18Wo sind Sie?
11:19Durch die Küche unter links. Hier, schauen Sie mal.
11:23Ja, bitte Gott.
11:25Aha. Und?
11:28Haben Sie schon was gekonnt?
11:29Wenn Sie unten telefoniert haben, nein, noch nicht so viel.
11:32Unsere Frau Auerberger scheint etwas antiquiert zu sein.
11:35Oh, der Laptop. So was hat es auch einmal gegeben. Das ist schon fast antiquarisch.
11:40Schauen Sie mal, der Fotoapparat. Offenbar hat sie noch analog fotografiert.
11:44Der ist ja noch viel älter.
11:46Entschuldigung, die Stirn, die Dingswache hat da die Nichte, die Luisa, die ist und?
11:49Gut, dann werden wir uns jetzt gleich mit dir unterhalten.
11:52Ja.
11:52Ja, Herr Moir, der Laptop geht bitte in die KTU zur Auswertung.
11:56Aber Vorsicht, es handelt sich hierbei um eine Antiquität.
11:59Jawohl.
12:00Und Herr Moir, den Fotoapparat bitte auch.
12:02Jawohl, sehr gut.
12:03Und wo ist sie jetzt?
12:05Ja, unten, in der Boxstum.
12:06Dann sind wir wieder runter.
12:07Ja, hilft dir nicht.
12:08Danke, Herr Moir.
12:09Gerne.
12:14Frau Rembrecht, der Herr Winkelmoser hat uns gesagt, dass es zwischen Ihnen und Ihrer Tante Unstimmigkeiten gab, und zwar wegen
12:21der Geschäftsübergabe.
12:23Da hat Stefan was falsch verstanden.
12:25Aber es gab doch schon Pläne, dass Ihre Tante Ihnen die Bäckerei hier übergeben wollte.
12:29Na ja, wir haben vielleicht drüber gesprochen, aber nie so im Detail.
12:34Wo waren Sie denn gestern Abend um 20 Uhr, Frau Rembrecht?
12:38Ich war erst joggen und dann bin ich zu meinem Freund Max Doblinger gefahren.
12:43Hab mich auf die Uhr gesehen.
12:45Ihr Freund, das ist der Sohn von dem Hotelbetreiber dort drüben.
12:49Wohnt der dort auch?
12:50Nee, der hat eine Wohnung in der Rosenheimer Innenstadt.
12:53Okay, Frau Rembrecht, jetzt haben wir keine weiteren Fragen mehr.
12:57Okay.
12:59Wiedersehen.
12:59Wiederschauen.
13:08Ist das Ihr Telefon?
13:10Ja, Ihr, ja, ja.
13:12Ah, ja, herzendurch können Sie vielleicht vorgehen.
13:14So, so.
13:15Gut.
13:19Frau Stuckel, was gibt's denn?
13:21Äh, Herr Stadler, es gibt ein Problem.
13:23Der Höglinger Hof ist ausgebucht.
13:25Nein.
13:26Dieses Wellness-Paket für Paare ist nur ein limitiertes Angebot.
13:31Aber mein Hilde malt sich jetzt genau dieses Paket aus.
13:34Ja, dann müssen Sie heute was anderes suchen.
13:36Mann, Mann, Mann, Frau Stockel, gerade wo ich heute überhaupt keine Zeit hab.
13:40Moment, ich übersetze das Ganze mal.
13:43Es wäre Ihnen recht, wenn ich mich darum kümmern würde, gell?
13:47Ah, Frau Stockel, das wäre natürlich ganz großartig.
13:49Äh, Frau Stockel, es müsste halt einfach was Ähnliches sein.
13:54Also zumindest ein Angebot, das dem Höglinger Hof in nichts nachsteht.
13:57Ah, und bevor ich es vergiss, wäre gut, wenn es unter uns bleibt,
14:01nicht dass es im ganzen Kommissariat wieder eine Ratscherei gibt, gell?
14:05Herr Stadler, Diskretion ist meine Stärke.
14:08Was denken Sie von mir?
14:10Nur das Beste, Frau Stockel, das Allerbeste.
14:12Vielen Dank, auf Wiederhören.
14:14Wiederhören.
14:17Wie war das mit dem Reisebüro?
14:23Ja.
14:25Servus, Frau Stockel.
14:26Frau Grasecker.
14:27Die Post.
14:28Ja, legen Sie es mal einfach auf dem Tisch.
14:35So, das ist alles für Sie.
14:37Ah, schauen Sie schon wieder, wo der nächste Urlaub hingeht?
14:40Na, Frau Grasecker, ich recherchiere für eine Bekannte.
14:44Aha.
14:45Also wenn Sie einen Tipp brauchen, jederzeit.
14:47Na ja, ist schon recht.
14:48Ah, verstehe.
14:49Ich wollte noch helfen.
14:51Wenn Sie mich doch noch brauchen, wissen Sie ja, wo Sie mich finden, gell?
14:53Das weiß ich.
14:54Auf Wiederschauen.
14:55Wiederschauen.
14:57Ah, der Herr Stadler.
14:58Wie, Frau Grasecker.
15:01Herr Stadler.
15:02Frau Stockel, bevor der Herr Hansen kommt, vielen Dank für Ihre Hilfe.
15:06Ah, haben Sie schon es unten?
15:08Herr Stadler, ich habe gerade erst angefangen.
15:10Aha.
15:11Hallo, Frau Stadler.
15:12Herr Hansen.
15:13Sagen Sie mal, was haben Sie dem Herrn Stadler denn da für Neuigkeiten erzählt, bei denen er mich nicht dabei
15:17haben wollte?
15:19Ah, Herr Hansen, schauen Sie mal, das habe ich im Rosenheimer Anzeiger gefunden, und zwar einen Artikel.
15:23Und da drinnen steht, dass die Pension Arlberger vor fünf Jahren geschlossen hat.
15:28Aha, so was haben wir von Herrn Mohr auch schon gehört?
15:30Ja, ja, und der benachbarte Hotelier, der Johann Doblinger, wollte das ankaufen, aber der Deal ist gescheitert.
15:37Ah.
15:40Ah, ja, genau, und Testament und Vermögensverhältnisse dauern noch.
15:44Gut, danke.
15:48Okay.
15:49Gerne.
15:51Also, laut diesem Zeitungsartikel hier wollte Johann Doblinger das Hotel Arlberger aufkaufen, danke, um damit sein eigenes Haus zu erweitern.
15:59Mein Gefühl, Herr Kollege, sagt mir, dem sollten wir mal auf den Zahn führen.
16:03Ja, aber der Artikel, der ist ja schon wie vor, ich darf fünf Jahre alt.
16:06Ja, schon.
16:07Aber durch die Verbindung Doblingers Sohn und Frau Arlbergers Nichte gewinnt das Ganze doch schon eine Aktualität, finden Sie nicht?
16:13Also, Sie meinen, der Doblinger Senior spekuliert darauf, dass sein Sohn die Nichte von der Frau Arlberger heiratet und somit
16:20quasi die Fusion der beiden Häuser ermöglicht.
16:22Ja, also wenn dem Sohnemann das gelingt, dann könnte er doch bei dem Vater nach dem verpatzten Studium wieder Pluspunkte
16:28sammeln.
16:29Ja, also demnach wäre Frau Arlberger wirklich im Weg gewesen, hm?
16:32Eben.
16:34Zwei Sachen.
16:36Erstens, der Winkel muss aber wirklich beim Fußballtraining.
16:39B-Jugend.
16:40Gern den.
16:41Und das sind die Buchhaltungsunterlagen aus der Bäckerei.
16:44Fuh ist nicht.
16:45Gut, Herr Mord, dann werfen Sie doch schon mal einen geschulten Blick rein, hm?
16:48Ja.
16:49Und beim Fonsi, gell?
16:50Gut.
16:51Und hier würde ich sagen, starten wir mal dem Hotel Doblinger einen Besuch ab.
16:54Vater und Sohn müssten ja mittlerweile anzutreffend sein.
16:56Na gut, dann packen wir's.
17:01Frau Stockel, wir fahren noch mal raus zum Hotel Doblinger, ja?
17:03Ist recht.
17:05Ich melde mich.
17:07Ich hab das Gefühl nicht los, dass Sie beide ein Geheimnis haben.
17:10Also, äh, fallbezogen melde ich mich beim Herrn Stadler.
17:13Ah, so.
17:17Oh, oh, Herr Achtziger.
17:18Meine Herren.
17:20Frau Stockel, was ist mit der Unterschriftenmappe?
17:22Herr Achtziger, heute ist so viel los, ich hab's total vergessen, aber ich mach mich jetzt gleich dran.
17:26Ja, äh, schaffen Sie's in der nächsten halben Stunde, weil da muss ich zu meinem Termin.
17:29Ich beeile mich.
17:30Gut, danke, Frau Stockel.
17:32Bitte.
17:34Na, jetzt halt.
17:36Ja.
17:42Frau Stockel, was gibt's?
17:44Frau Grafäcker, sind Sie gerade im Stress?
17:46Äh, geht.
17:47Warum?
17:48Ähm, ich bräuchte jetzt doch Hilfe bezüglich des Hotels.
17:52Aha, kein Problem, aber da bräuchte ich allerdings ein bisschen mehr Informationen.
17:56Passen Sie auf, Frau Grafäcker, der Herr Stadler möchte seiner Hilde ein spezielles Wellnesswochenende
18:00im Höglinger Hof schenken.
18:02Jetzt ist das Ganze aber ausgebucht und jetzt brauche ich was Adäquates.
18:05Für den Herrn Stadler also?
18:06Ja, Frau Grafäcker, ich bitte um stillschweigen.
18:10Also, selbstverständlich, Frau Stockel, ich bitte Sie, Sie kennen mich.
18:14Ja, also, also vielen Dank für Ihre Hilfe.
18:16Und ich würde sagen, ich schicke Ihnen dieses Angebot gleich rüber, damit Sie wissen, nach
18:21was Sie suchen müssen.
18:22Gut, überleg mal was, dann melde ich mich wieder.
18:24Gell?
18:25Servus.
18:27Ohne mich geht's scheinbar doch nicht.
18:30Frau Lange, wir haben einen Sonderauftrag.
18:42Das wäre dann Zimmer Nummer 19 und dann wünsche ich Ihnen einen guten Aufenthalt.
18:47Hier links und wieder links.
18:49So, grüß Gott, Frau Doblinger.
18:51Ach, hallo.
18:52Tag.
18:53Sie kommen bestimmt, um mit meinem Stiefsohn und meinem Mann zu sprechen.
18:56So ist es, sind die zwei jetzt schon zurück.
18:58Mhm, sind gerade wieder da.
18:59Grüß Gott, die Herren.
19:00Ah.
19:01Was kann ich für Sie tun?
19:02Tag.
19:02Sie sind Herr Doblinger?
19:04Ja.
19:04Hauptkommissar Hansen, Kripo Rosenheim.
19:06Franz, mein Name ist Stadler, ebenfalls Kripo Rosenheim.
19:09Hätten Sie einen Moment für uns?
19:11Selbstverständlich.
19:12Bitte, kommen Sie.
19:13Gut.
19:14Laut einem Zeitungsartikel von vor fünf Jahren, da ging es um die Schließung der Pension Allberger.
19:20Da haben Sie in einem Interview Interesse am Ankauf geäußert.
19:25Aber dazu ist es ja nie gekommen.
19:27Ja.
19:27Und?
19:28Also nur mal angenommen, die Nachbarimmobilie würde Frau Rembrecht gehören und Sie und Frau
19:33Rembrecht würden heiraten.
19:34Dann lege doch eine Fusion der Häuser Doblinger und Ahlberger nahe.
19:38Oder etwa nicht?
19:43Nun ja, ich...
19:44Also das ist doch jetzt alles sehr hypothetisch, was Sie hier sagen.
19:48Aber ich mache kein Geheimnis draus.
19:49Sollten mein Sohn und die Frau Rembrecht tatsächlich heiraten?
19:53Ja, dann wäre es in meinem Sinne, aus den Häusern Allberger und Doblinger eines zu machen.
19:59Und was sagen Sie dazu?
20:00Haben Sie mal mit der Frau Rembrecht darüber gesprochen, dass Sie sich so eine Zukunft vorstellen könnten?
20:07Also ich...
20:07Meine Herren, ich verstehe wirklich nicht, worauf Sie hinaus wollen.
20:11Was hat das alles hier mit dem Tod von der Frau Allberger zu tun?
20:14Herr Doblinger hat Ihnen die Frau Rembrecht über Ihren Streit mit Ihrer Tante erzählt, bezüglich der Geschäftsübergabe.
20:21Und jetzt war es schön, wenn Ihr Sohn selber antworten würde.
20:24Kein?
20:25Bitte.
20:28Nicht so im Detail.
20:29Nicht so im Detail.
20:30Aha.
20:31Wo waren Sie beide zum Beispiel gestern Abend, so zwischen, sagen wir mal, genau 8 und 9 Uhr?
20:37Also 20, 21.
20:39Ich in meinem Haus am Chiemsee und, bevor Sie fragen, ja alleine keine Zeugen.
20:44Meine Frau hat noch gearbeitet.
20:48Ich war in meiner Wohnung in Rosenheim.
20:51Die Luisa hat bei mir übernachtet.
20:53Und wann ist sie zu Ihnen gekommen?
20:56Ich habe jetzt nicht auf die Uhr geschaut.
20:58Also den gleichen Satz haben wir doch heute schon mal irgendwo gehört, heim?
21:05Aha.
21:05Nicht gerade gesprächig, der Herr Junior.
21:07Also wenn Sie mich fragen, steht der bei seinem Vater selber unter der Fuchtel.
21:11Oh, das Telefon.
21:12Ja, ich habe es gehört.
21:14Oh, die Frau Stockel.
21:16Frau Stockel, gibt es was Neues?
21:18Ja, gibt es, Herr Stadler.
21:19Und zwar hat sich der Notar von der Frau Allberger bei mir gemeldet, wegen dem Testament.
21:23Und zwar hat sie ein Testament gemacht und laut dem erbt die Nichte Luisa Rembrecht alles.
21:28Ja, genau, wie wir das vermutet haben.
21:30Ich bin noch nicht fertig.
21:31Laut Notar hat die Frau Allberger schon vor längerer Zeit einen Termin für die Übergabe ihres Geschäfts an ihre Nichte
21:38vereinbart.
21:39Und der hätte kommende Woche sein sollen, aber vor zwei Tagen hat sie den abgesackt.
21:43Also und jetzt auf einmal ist sie tot.
21:45Mhm, kommt noch besser.
21:47Statt des Übergabetermins hat sie einen Termin zur Testamentsänderung ausgemacht.
21:53Und der Notar vermutet, dass sie die Nichte enterben wollte.
21:58Sie bleiben also dabei.
21:59Sie hatten keine Ahnung, dass die Tante Ihnen das Geschäft übergeben wollte.
22:02Natürlich hätte ich mir gewünscht, den Laden zu übernehmen.
22:05Aber wie gesagt, wir haben nie im Detail darüber gesprochen.
22:08Frau Rembrecht, jetzt verzehnen Sie doch bitte keinen Geist.
22:10Wir wissen, dass Ihre Tante bereits Kontakt zu einem Notar aufgenommen hat wegen der Geschäftsübergabe.
22:16Und das wussten Sie.
22:17Genauso wie Sie wussten, dass Ihre Tante den Termin wieder abgesagt hat.
22:20Außerdem deutet alles darauf hin, dass Ihre Tante sie demnächst enterben wollte.
22:24Und dass sie zufälligerweise kurz vorher umgebracht worden ist.
22:27Das ist schon ein komischer Zufall, oder?
22:29Was soll ich noch sagen?
22:30Sie haben sich ja Ihre Meinung schon längst gebildet.
22:33Aber ich habe nichts mit der Sache zu tun.
22:36Oh, das schaut ja super aus.
22:40Aber die Poollandschaft, das ist ja der Wahnsinn.
22:43Aber da steht jetzt auch nichts Konkretes zum Essen dabei.
22:46Mhm, das ist schade.
22:48Wir müssten halt mal wissen, was der Frau Stadler wichtiger ist.
22:50Dieses Candlelight-Dinner oder eben der Wellnessbericht?
22:53Nein, ich glaube, das werden wir nicht erfahren, Frau Lange.
22:55Also, ich bin für das Erlmeier, das gefällt mir ganz gut.
22:58Das Essen schaut fantastisch aus.
23:00Und wissen Sie was, das schlage ich jetzt gleich mal der Frau Stockl vor.
23:02Den glaube ich da.
23:11Kommissariat Rosenheim-Lange am Apparat.
23:12Frau Lange, grüß Sie, hier ist die Frau Stadler.
23:16Frau Stadler?
23:17Frau Lange, ich kann meinen Mann nicht erreichen, da hebt keiner ab im Büro.
23:20Ihr Mann ist vorher noch mal kurz weggefahren.
23:23Aber Sie, Frau Stadler, wo ich Sie gerade zufälligerweise am Telefon habe,
23:26könnten Sie mir vielleicht helfen?
23:28Ja, gerne, Frau Lange, aber womit denn?
23:30Wissen Sie, ich würde gerne ein Wellnesswochenende buchen.
23:33Und jetzt bin ich mir einfach nicht sicher, ob ich den Fokus eher auf die Wellnessanwendung
23:39oder auf das gute Essen im Restaurant legen sollte.
23:42Was würden Sie mir da empfehlen?
23:43Aha, also, wenn Sie ein Wellnesswochenende planen,
23:47dann würde ich doch das Augenmerk auf die Wellnessbehandlungen legen.
23:51Wellnessanwendungen?
23:52Frau Stadler, Sie haben mir sehr geholfen.
23:53Ah, und Ihr Mann kommt auch gerade wieder.
23:56Versuchen Sie es doch einfach noch mal bei ihm am Platz, der müsste jetzt abheben, ja?
23:59Schönen Tag noch.
24:00Ihnen auch, Frau Lange. Dankeschön, wiederhören.
24:02Tschüss.
24:06Das habe ich gut gemacht.
24:09Halt, stehen bleiben.
24:11Herr Moor, was haben wir denn da? Planen Sie einen Fotoabend?
24:15Die Schachtel habe ich gerade von der Spuse gekriegt.
24:17Die war gut versteckt in der Besenkammer von der Frau Alberger.
24:20Ah ja.
24:20Und sagen Sie, was war mit diesem Fotoapparat?
24:22Da war kein Film drin.
24:24Was hat die so fotografiert? Ich bin so frei.
24:27Was?
24:30Oh, Streuselkugel.
24:31Lecker.
24:34Und Topfpflanz.
24:36Das hat sie recht gern fotografiert, aber nicht nur.
24:38Und deswegen schauen wir das jetzt alles durch.
24:41Das ist doch mal eine sinnvolle Beschäftigung für den restlichen Tag.
24:44Was ist lustig?
24:44Nicht ein frohes Foto schauen, ne?
24:46Ja, aber mit der Buchhaltung bin ich jetzt schon fertig.
24:48Da war aber nichts dabei.
24:49Super, na gut dann.
24:51Tür auf, bitte.
24:52Ich rief ihn.
24:53Schwer.
24:55Das Hotel Erlmeier schaut wirklich gut aus.
24:58Obwohl es kein Candlelight-Dinner gibt.
25:01Aber auf den Fotos schaut das Menü wirklich super aus.
25:04Auch ohne Kerzenlicht.
25:06Und schauen Sie sich doch einmal diese Pool-Landschaft an.
25:11Dafür gibt es im Ambichlberger Hof ein exzellentes Menü.
25:15Und hier steht, man kann Sonderwünsche beantragen.
25:18Vielleicht machen die ja Candlelight-Dinner.
25:20Na ja.
25:21Also irgendwie ist er unentschieden zwischen denen zwei heißer, gell?
25:25Haben Sie vollkommen recht, Frau Grasecker.
25:27Wissen Sie was?
25:28Wir legen ihm einfach beide vor.
25:30Ja, mei.
25:31Letztendlich muss er entscheiden.
25:33Und?
25:34Zahlen.
25:34Ja.
25:43Meine Herren, wenn ich kurz stören darf.
25:45Bitte.
25:45Die Vermögensverhältnisse von der Frau Allberger sind endlich gekommen.
25:49Und?
25:49Ich hab's schon gecheckt.
25:51Ja, dann lassen Sie mal her.
25:52Folgendes, also Schulden hat die Frau Allberger keine gehabt, aber das Vermögen war auch nicht
25:57sonderlich hoch.
25:58Aber beim Geschäftskonto ist mir was aufgefallen.
26:01Und zwar hat sie ihre Tageseinnahmen jeden Abend bei einem Bankautomaten eingezahlt.
26:06Und das waren immer so Beträge um die 1000 Euro.
26:10Vor ein paar Wochen haben sich die Beträge erhöht.
26:14Und so waren das auch mal 5000 Euro und sogar mal 6000 Euro.
26:19Ach was.
26:19Also muss es Tage mit außergewöhnlich hohen Einkünften gegeben haben.
26:23Ist mir nichts aufgefallen in der Buchhaltung.
26:25Da wird es keine Ausreise an der Hoben geben.
26:27Aha.
26:27Ja, gut.
26:28Ähm, bitteschön.
26:29Ja, danke Frau Stockel.
26:35Frau Lange, was soll ich das heißen?
26:36Sie haben sich über die Vorlieben von der Frau Stadler informiert?
26:40Naja, ich hab das natürlich ganz unauffällig gemacht.
26:42Auf jeden Fall hat die Frau Stadler gesagt, dass es definitiv auf den Wellnessbereich ankommt.
26:46Das heißt, wir können das Candlelight-Dinner getrost vernachlässigen.
26:49Habe ich gut gemacht, oder?
26:51Ja, schon.
26:52Aber was genau bevorzugt Sie denn beim Wellness?
26:54Ist es eher der Pool oder sind es eher Anwendungen wie Massagen zum Beispiel oder sowas?
26:59Äh, also das habe ich jetzt nicht gefragt.
27:02Also mir persönlich gefällt ja der Erlmayr am allerbesten.
27:05Und wenn ich die Fotos anschauen möchte, am liebsten gleich selber hier.
27:08Und wenn es nicht zum Abendessen ist.
27:10Ja, dann machen Sie das doch.
27:18Frau Gasecker, bevor Sie fragen, nein, ich habe mit Herrn Stadler noch nicht die Hotels vorgelegt.
27:23Deswegen rufe ich nicht auf, Frau Stockl.
27:25Ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass ich heute Abend mit meinem Franz zum Erlmayr zum Abendessen gehe.
27:30Aha, wieso das?
27:31Ja, ich wollte mir einfach ein persönliches Bild machen.
27:34Und wir waren schon lange nicht mehr schön beim Essen.
27:36Und bei der Gelegenheit kann ich natürlich auch ein bisschen die Wellnessanlage begutachten.
27:42So, Frau Gasecker, Engagement in allen Ehren. Aber glauben Sie nicht, dass das zu weit führt?
27:46Also, ich habe einfach Lust dazu.
27:49Und wenn es mir überzeugt, dann kann ich dem Herrn Stadler guten Gewissens dieses Hotel empfehlen.
27:54Und jetzt will ich Sie nicht mehr länger aufhalten, Frau Stockl.
27:56Ich muss einen Tisch reservieren.
27:59Ja, äh, wiederhören.
28:01Ha, wieso eigentlich nicht?
28:04Die Tage mit den außergewöhnlichen hohen Einzahlungen stimmen also nicht mit den Einnahmen überein.
28:08Sprich, Frau Arlberger muss eine zusätzliche Geldquelle gehabt haben, von der wir nichts wissen.
28:12Ja, fragt Sie bloß welche.
28:14Da werden wir schon was finden.
28:16Aha.
28:16Ja, Entschuldigung, Herr Mohr.
28:18Außer was Kuchen in verschiedenen Varianten und Topfpflanzen haben Sie doch auch noch nichts dabei gehabt, oder?
28:24Wohl in der Herbst.
28:25Nein, Entschuldigung, Herr Mohr, aber wie heißt es ja wie so schön, viele Köche verderben die Fotoauswahl.
28:31Genau.
28:31Außerdem haben Sie da so ein bestimmtes System, wir wollen da gar nicht groß reinpfuschen.
28:35Meine Herren, ich würde heute gern etwas früher abhauen.
28:38Ich hatte nämlich eine Bekannte aus Hamburg versprochen, mit ihr eine Segeltour zu machen und sie ist nur heute Abend
28:43da.
28:43Viel Spaß, Herr Hansen.
28:44Danke, will ich haben.
28:46Ja, muss gut aus.
28:47Nein.
28:51Ja, Herr Mohr, ich müsste kurz noch was mit der Frau Stockl besprechen.
29:02So, Frau Stockl, jetzt.
29:04Und haben Sie schon ein Hotel gefunden?
29:06Herr Stadler, stellen Sie mir vor, ich habe sogar zwei gefunden und habe vorhin spontan beschlossen, den Wellnessbereich in einem
29:13davon zu testen.
29:14Was?
29:15Das ist wirklich sehr nett, aber das braucht es nicht.
29:17Überhaupt kein Problem.
29:18Die Frau Grasecker testet das Hotel Erlmeier und ich lasse mich im Amt-Bichlberger-Hof massieren.
29:23Was, wieso die Frau Grasecker? Wir haben doch ausgemacht, dass das Ganze unter uns bleibt.
29:27Ja, ich weiß. Aber ich habe wahnsinnig viel zu tun und die Recherche erfordert Kraft und ich brauche Hilfe.
29:33Ja, wunderbar. Dann hätte ich das ja gleich aus Aushang und schwarze Brille hängen können.
29:36Die Frau Grasecker behandelt das Ganze sehr diskret.
29:39Also das mit den Testbesuchen, das braucht es nicht.
29:41Herr Stadler, sind Sie doch einfach einmal positiv.
29:45Die Frau Grasecker und ich haben einen wunderbaren Abend gekommen, morgen gut gelaunt ins Kommissariat und Sie haben Erfahrungsberichte.
29:51Dass das jetzt solche Ausmaße annimmt, also ich weiß gar nicht, was ich sagen sollte.
29:56Danke. Ein schönes Danke.
29:59Danke, Frau Stockl. Vielen Dank.
30:01Mann, Mann, Mann, Mann, Mann, Mann.
30:03Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh.
30:06Servus.
30:06Servus.
30:08Ja, Hasimucke, was gibt's denn?
30:10Hallo, Bärli.
30:11Du, ich wollte nur Bescheid sagen, dass ich morgen Abend schon nach Rosenheim komme.
30:15Was meinst du schon? Wieso das?
30:16Naja, weil ich mich schon so aufs Wochenende freue.
30:19Ja, oder passt dir das jetzt nicht?
30:21Ja, doch, weil ich, also ich freue mich auch.
30:24Also, dann bis morgen. Ich kann's kaum erwarten.
30:28Ja, ich auch nicht. Also, bis morgen, vierte Busse.
30:33Ganz toll. Du machst was mit.
30:44So, derlei, Frau Hofer.
30:46Ah, Herrschaft, seitdem die Brotzeit schaut ja jetzt mal richtig gut aus.
30:50Ja, gell?
30:53Ich hab's gleich, Herr Stadler.
30:54Ich buche mir nämlich gerade ein zauberhaftes Hotel auf Lanzarote.
31:00So, mei, freue ich mich auf die zwei Wochen Auszeit.
31:04Also, das Hotel für Tilti, das muss ich auch allerspätestens, allerspätestens.
31:07Mögen der Früh muss ich das buchen.
31:09Äh, wofür brauchen Sie denn ein Hotel?
31:12Frau Hofer, ich habe mir natürlich Ihren Tipp zu Herzen genommen.
31:18Die Hotelanzeige, heute in der Früh da.
31:21Sie haben mir das Inserat heute in der Früh praktisch Bredlbrot unter die Nasen gekommen.
31:28Ja, um Gottes Willen, Herr Stadler.
31:30Ich habe doch nicht die Hotelanzeige gemeint,
31:33sondern die Ankündigung für den Tanzkurs da.
31:38Das ist jetzt aber schon ein Witz, oder?
31:39Nein, kein Witz.
31:41Großartig, ganz großartig.
31:42Und zu allem Überfluss habe ich Frau Stockel auch noch beauftragt, dass sie mir so ein Hotel sucht.
31:46Und die hat wiederum die Frau Grasecke ins Boot geholt.
31:49Und beide testen jeweils ein anderes Hotel heute.
31:52Ja, ist das.
31:54Mei, da dürfen Sie sich jetzt aber eine gute Erklärung einfallen lassen.
31:57Ja, aber vor allen Dingen, was schenke ich meiner Hilde zum Geburtstag?
32:00Weil dieser Tanzkurt wird bestimmt auch schon wieder ausgebucht sein.
32:03Da gibt es nur eins.
32:05Morgen rufen Sie dort in aller Hergurtsfrühe an und lassen Ihren Charme spielen.
32:10Charme.
32:27Na ja, also das wäre jetzt schon wirklich sehr wichtig, weil meine Frau hat nämlich Geburtstag.
32:33Ganz genau.
32:34Und ein Tanzbar mehr oder weniger, das fällt ja quasi nicht ins Gewicht.
32:39Ah, das wäre super.
32:41Wissen Sie was, schicken Sie mir die Anmeldung bitte gleich ins Kommissariat nach Rosenheim.
32:45Da arbeite ich nämlich.
32:47Ja, genau.
32:50Nein, Faxen wären mir persönlich lieber.
32:53Ja, genau. Oldschool.
32:56Vielen Dank.
32:57Wiederhören.
32:59Und, wie schaut es aus mit dem Tanzkurs?
33:01Also der Tanzkurs ist natürlich ausgebucht, aber die Veranstalterin ist so nett und schaut nach,
33:06ob noch was gehen würde und wenn ja, dann schickt Sie mir die Anmeldung direkt ins Kommissariat.
33:11Na, sehens.
33:12Und ich drück Ihnen ganz fest die Daumen auf für die Beichte bei der Frau Stockl und der Frau Grasecker,
33:17gell?
33:18Oh, da muss ich mir ja auch noch was einfallen lassen.
33:21Wissen Sie was, Frau Hofer?
33:22Ich fahr direkt ins Kommissariat.
33:24Es hilft nicht.
33:24Wiederschauen.
33:26Wiederschauen.
33:28Ah, glaubst du das?
33:39Ah, guten Morgen, Herr Stadler, Herr Stadler.
33:41Wir haben es gerade von unseren Hoteltestungen und das würden wir Ihnen gerne mitteilen.
33:46Ja, da wollte ich jetzt auch gerade mit Ihnen drüber reden, aber ich muss dringend ins Bürobus erledigen.
33:54Was war jetzt das?
33:56Keine Ahnung, aber interessiert war er nicht.
34:05Frau Grin.
34:07Herr Stadler.
34:08Frau Stockl, das Fax funktioniert schon richtig, oder?
34:12Also, das Fax ist vielleicht in die Jahre gekommen, Herr Stadler, aber bei mir funktioniert alles.
34:19Ist ein Papier drin?
34:21Ah, guten Morgen allerseits.
34:23Moin.
34:23Herr Stadler, gut, dass Sie schon da sind.
34:25Der Herr Mohr hatte nämlich einen aufschlussreichen Fotoabend, oder, Herr Mohr?
34:28Immer um mich.
34:36Herr Stadler, ich sage Ihnen Bescheid, wenn ein Fax kommt.
34:39Ja, großartig.
34:41Danke.
34:42Herr Stadler?
34:43Ja.
34:44Danke.
34:45Bitte.
34:48Okay.
34:49So, jetzt auch.
34:51Folgendes.
34:52Unsere Tante Traudi hat nicht nur gerne Gummibäume und Streuselkuchen fotografiert, sondern sie hat ihre Fotokamera eigentlich immer dabei gehabt.
35:00So zum Beispiel im schönen Salinengarten.
35:03Und dort ist ihr etwas vor die Kamera gekommen, was ihr erscheint ganz gut gefallen hat.
35:13Und weil es ihr so gut gefallen hat, hat sie es gleich größer gemacht.
35:19Wie gut, das ist der Doblinger Junior.
35:22Ja.
35:23Dann hat sie es noch ein bisschen größer gemacht.
35:26Das gibt es doch nicht.
35:29Gut versteckt, in trauter Zweisamkeit mit Bettina Doblinger.
35:34Ich fasse es nicht.
35:35Die Stiefmutter mit dem Stiefsohn.
35:37Und ausgerechnet Traudi Ahlberger hat einen Beweis dafür.
35:40Ja, dann hat sie den genutzt, um Max Doblinger unter Druck zu setzen und ihn zu erpressen.
35:44Ja, dann mal auf zu den beiden, oder?
35:46Äh, auf alle Fälle.
35:48Wissen Sie was, Herr Kollege?
35:49Äh, gehen Sie schon mal vor.
35:52Geh schon mal vor und Sie kommen nach.
35:53Ich komme dann nach.
35:54Gut.
35:55Herr Mohr?
35:55Na, ich kann mich ausschlafen.
35:59Frau Stockel.
36:00Ich muss jetzt blöderweise für eine Weile weg.
36:03Ja, ist denn das Fax immer noch nicht da?
36:05Ja, Herr Stadler, jetzt einmal unter normale Leid.
36:08Was erwarten Sie so dringend ist?
36:11Ja.
36:13Das kommt einander.
36:15Geht es schon um die Hotelbuchung?
36:16Ach, Frau Grasiker, das ist ein gutes Stichwort.
36:19Da setzen wir uns jetzt dann gleich hin, gell?
36:20Das machen wir.
36:21Ja, das wollte ich Ihnen gerade eigentlich unten schon sagen.
36:25Was denn?
36:26Ich muss Sie beide leider enttäuschen.
36:29Ich werde kein Hotel buchen.
36:30Meine Frau möchte lieber zu einem Tanzbus gehen.
36:33Wie bitte?
36:33Was?
36:34Ja, das ist ein saublöder Irrtum.
36:38Die Frau Hofer hat mir gestern in der Früh Zeitung unter die Nase gelegt und hat gesagt,
36:42ui, da ist eine ganz tolle Ankündigung drin für Ihre Frau.
36:45Sie hat natürlich den Tanzkurs gemeint und nicht das Wellness-Wagenende, was wiederum ich gemeint habe.
36:50Ach du liebe Zeit, ja, das ist jetzt blöd gelaufen.
36:53Ja, und was schenken Sie jetzt Ihrer Frau?
36:54Ja, schon am liebenden Tanzkurs, aber wenn dieses blöde Fax nicht kommt, dann kann ich das auch vergessen.
36:59Dann stehe ich quasi mit Larry hinter und meine Frau kommt ja schon heute Abend.
37:02Ja, dann sollten Sie vielleicht doch noch schnell ein Hotel buchen.
37:04Ja, und das war dann wirklich eine Überraschung.
37:06Ja.
37:07Dann wird mir nichts anderes übrig bleiben.
37:09Sie müssten sich halt für uns entscheiden.
37:13Nein, wissen Sie was?
37:14Das machen wir so.
37:15Ich vertraue Ihnen da voll und ganz.
37:17Sie haben beide ein wunderbares Hotel rausgesucht.
37:19Sie einigen sich und buchen dann für mich.
37:21Und ich muss jetzt los, weil der Herr Hansen warte schon.
37:23Warten tut er ja nicht gern, der Herr Hansen.
37:36Das war eine ganz unglückliche Geschichte.
37:38Gut, dann wird es ernsthaft, die ganz unglückliche Geschichte.
37:41Die Bettina und ich mir hatten eine kurze Affäre.
37:46Das war ungefähr vor einem halberten Jahr, als ich nach meinem verbockten Studium aus Amerika nach Hause gekommen bin.
37:55Und die Traudi, die hat durch Zufall von der ganzen Sache Wind bekommen.
38:01Ja, genau.
38:02Und damit es ihrer Nichte nichts erzählt, haben sie fleißig gezahlt.
38:05Stimmt's?
38:08Nein.
38:09Die Traudi hat es ihr sofort erzählt, als sie erfahren hat, dass die Luisa und ich ein Paar sind.
38:14Aber die Affäre mit der Bettina, das war wirklich bloß eine ganz kurze Geschichte.
38:20Und zwar bevor ich mit der Luisa zusammengekommen bin.
38:23Ach so, und deswegen war die Luisa Römbrecht überhaupt mit Ihnen noch beieinander?
38:28Ja.
38:31Und deswegen hat die Traudi beschlossen, dass sie die Bäckerei erst einmal behält und hat die Übergabe abgesagt.
38:38Herr Doblinger, geh ich recht in der Annahme, dass Sie mit aller Gewalt verhindern wollen,
38:43dass Ihr Vater von ihrer Affäre mit seiner Frau erfährt.
38:49Ich habe der Traudi nichts getan.
38:53Sie hat meinem Vater niemals irgendwas gesagt.
38:56Ah ja?
38:56Was macht Sie da so sicher?
38:59Dafür hat die Bettina gesagt.
39:01Ach.
39:10Mein Gefühl sagt mir ist, und es ist, tata, Bio-Hotel Erlmeyer.
39:21Ach, super, das freut mich.
39:23Ja, so machen wir es.
39:24So lange es war eine gute Idee mit dem Auslosen.
39:26Ja, sonst hätten Sie sich auch nie entschieden.
39:28Dann mache ich mich jetzt am besten an die Buchung.
39:29Wunderbar.
39:33Ah, Herr Stadler.
39:35Sie, die Sache ist in trockenen Tüchern, gell?
39:37Na.
39:40Danke, das freut mich jetzt gescheit.
39:42Etwas, das ich wissen sollte?
39:43Na, Herr Hansen, glaubst du mir, es ist besser, wenn Sie es nicht wissen.
39:46Umso besser.
39:47Danke.
39:48Gerne.
39:48Die Damen.
39:59Irgendwie sind wir uns näher gekommen.
40:03Aber es hatte keine Bedeutung.
40:05Und es war auch gleich wieder vorbei.
40:07Ja, blöd nur, dass Frau Arlberger damals diese Fotos von den beiden gemacht hat.
40:11Na?
40:12Und seitdem hat sie sie mit ihrem Wissen erpresst.
40:15Stimmt's?
40:18Wenn ich zahle, erfährt mein Mann nichts, hat sie gesagt.
40:23Aber dann hat Frau Arlberger beschlossen, sie trotz Schweigegeld auffliegen zu lassen.
40:28Sie wollte einfach immer mehr und mehr.
40:31Vorgestern Abend hat sie mich dann zu sich rüber bestellt und 50.000 Euro verlangt.
40:37Sie hat irgendwas gefaselt von wegen, dass sie jetzt ihr altes Hotel wieder eröffnet.
40:43Woher hätte ich denn so viel Geld nehmen sollen?
40:48Das wäre das Ende ihrer Ehe gewesen.
40:51Und das Dasein als Hoteliersgattin.
40:55Sie haben von anderen Hausweg-Maxing.
40:58Die Alte hat es nicht anders verdient.
41:01Ja.
41:04Gut.
41:05Wenn es so ist, Frau Dublinger, dann sind Sie jetzt vorläufig festgenommen,
41:08wegen des dringenden Tatverdachts Traudi Arlberger ermordet zu haben.
41:13Sabine, bitte.
41:16Kommt Sie bitte mit.
41:28Verraten Sie mir jetzt, was Frau Grasäger vorhin gemeint hat?
41:32Gutes Stichwort.
41:44Herr Schnackler!
41:45Ja?
41:45Der Anmeldebogen für den Tanzkuss ist jetzt doch noch gekommen.
41:50Ey, auch um einen Tanzkuss geht's.
41:51Ich dachte schon.
41:53Das hätten Sie mir auch sagen können.
41:54Ja, wenn er es denn gewusst hätte.
41:58Das ist...
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