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00:20Love is Enough
00:34Love is Enough
00:39Wir hatten Ihnen eine genaue Liste gegeben.
00:42Ja.
00:46Jonas, Lisa, kommt Ihr?
00:48Ja, gleich. Ich muss noch meine Besorgnis suchen.
00:51Das können Sie mir jetzt nicht erzÀhlen.
00:52Ich habe die Bestellung schon vor Tagen aufgegeben.
00:56Ja.
00:57Ja, dann sehen Sie doch bitte noch mal nach.
00:59Ja, ich warte.
01:00Jedes Jahr das Gleiche.
01:02Er tut so, als wÀre das ein Staatsempfang.
01:05Ja, du.
01:05Was unser alljÀhrliches Sommerfest anbetrifft, ist Otto eben Gastronom durch und durch.
01:11Apropos, sollte heute frĂŒh nicht das Spanferkel geliefert werden?
01:15Sag bloà nichts, sonst wird er noch nervöser.
01:18Na, sehen Sie.
01:19Habe ich doch gesagt.
01:20Also, dann bis morgen, 14 Uhr.
01:22Ja.
01:23Sag mal, wo meine Socken sind.
01:24Oh, von wegen.
01:26Wir backen das Brot nach Ihren WĂŒnschen.
01:32Sag mal, mĂŒsste dieser Spanferkel nicht lĂ€ngst hier sein?
01:42Wir haben schon auf Sie gewartet.
01:43Hallo, Herr Stein.
01:44Was ist das denn?
01:45Na, das bestellte Spanferkel, grillfertig.
01:48Oh, gröĂer ging's nicht.
01:49Charlotte, kannst du auch mit anfassen?
01:52Der Chef lĂ€sst grĂŒĂen, aber das war das kleinste.
01:55Ach, du hattest doch extra gesagt, Sie sollen nicht so ein groĂes liefern.
01:58Ja, gleich, er hatte wohl kein kleineres.
02:02Aber wir können was ĂŒbrig bleiben.
02:04Einfrieren.
02:05So was schmeckt nur frisch.
02:07Ich hab ne Idee.
02:08Wir machen dieses Jahr mal wieder ein richtiges Sommerfest.
02:11Mit Kollegen und Freunden.
02:13Bis morgen?
02:14Also, ich weiĂ nicht so auf die Schnelle.
02:16Ist doch kein Problem.
02:18Lass mich nur machen.
02:19Also doch, ein Staatsempfang.
02:22Fangst du mal ohne mich an.
02:23Ja, das dauert nicht so lange.
02:24Gut, ja, bis dann.
02:26Na nun, dich kenn ich doch.
02:27Guten Morgen.
02:28Morgen.
02:29Du gehst in Jonas' Klasse, stimmt's?
02:30Das ist Nico Kress, sein Vater.
02:32Unser Chefarzt, Dr. Heilmann.
02:34Entschuldigung, musst du noch an der Firma anrufen, dass ich mich verspÀte.
02:36Was fehlt dir denn?
02:37Nico hat Bauchschmerzen und unser Hausarzt ist in Urlaub.
02:41Ich seh mir das gleich mal an.
02:42Ja, aber...
02:44Komm.
02:48Es könnte die Magen-Darm-Grippe sein, die an der Schule umgeht.
02:51Meine beiden haben es halbwegs hinter sich.
02:54Seit wann hast du die Schmerzen?
02:56Seit gestern Nachmittag.
02:58Dann kannst du mir sagen, was das fĂŒr Schmerzen sind.
03:02Tut das weh?
03:04Ist es ein Krampf oder eher wie ein Druck?
03:10Nico, der Doft hat dir eine Frage gestellt.
03:13Also, ist es wie ein Krampf, der immer mal nachlĂ€sst oder drĂŒckt es so auf den Bauch?
03:19Mehr so wie ein Druck.
03:22Musstest du brechen, dann hast du durchfallen.
03:24Trag mal die Zunge raus.
03:30Yvonne nimmt dir jetzt Blut ab und das werden wir im Labor untersuchen.
03:35Und wie lÀuft's so in der Schule?
03:37Jonas im Ault, neuerdings ein bisschen wegen Mathematik.
03:40Geht so.
03:43So, nicht erschrecken.
03:45Es wird jetzt kalt und dann kommt der Piks.
03:48Sag mal, Nico schreibt ja vielleicht heute oder morgen eine Arbeit.
03:52Ich kann noch deine Klassenlehrerin anrufen.
03:56Nur morgen ein Referat in Deutsch.
03:59Wir brauchen noch eine Urinprobe fĂŒrs Labor.
04:03Alles klar, Nico. Bis spÀter.
04:14Bevor der Laborbefund nicht da ist, kann ich nicht viel sagen.
04:17Wie eine Magen-Darm-GĂŒbe sieht das bis jetzt nicht aus.
04:19Ich glaube, ich weiĂ schon, was los ist.
04:22Nick heute die Bauchschmerzen nur mal lieber bei meiner Frau abgezogen.
04:24Mit weit mehr Erfolg als bei mir, aber meine Frau ist leider auf Dienstreise.
04:27Sie meinen, er simuliert?
04:29Er hat keine Lust, das Referat vorzubereiten.
04:31Die jungen Leute heute werden ein bisschen zu oft gefragt,
04:33ob sie was möchten oder nicht.
04:34Das ist fakultativ in der Schule.
04:36Das kann abgewÀhlt werden.
04:38Statt sich dem Problem zu stellen, lernen sie doch nur, allem auszuweichen.
04:41Wenn ich das schon immer höre.
04:43Wie fĂŒhlt sich das an fĂŒr dich?
04:45Was macht das mit dir?
04:46Die Zeiten haben sich geÀndert.
04:47Ja, nein, das ist nicht.
04:48Sie und ich, wir wÀren heute nicht da, wo wir sind,
04:50wenn wir nicht gelernt hÀtten, unangenehme Situationen auch mal durchzustehen.
04:53Das heiĂt?
04:53Ich fahre Nico jetzt zum Unterricht und heute Abend gehe ich mit ihm das Referat durch.
04:57Wie Sie meinen, sollte im Labor etwas AuffÀlliges herauskommen, melden wir uns.
05:01Achten Sie in den nÀchsten Tagen auf Nicos ErnÀhrung.
05:04Leichte, reizarme Kost.
05:05Ja.
05:06Vielen Dank, Herr Doktor und entschuldigen Sie noch mal.
05:08Kein Problem.
05:10So.
05:11Dankeschön, das war alles.
05:12Ach so, der Kaffee.
05:13Ja, der lÀuft durch.
05:14Moment.
05:14Mein Salat.
05:15Ja.
05:16Ăh, Charlotte, bleib mal ganz ruhig.
05:19Warum bist denn du so hektisch?
05:20Weil ihr voller FrĂŒhstĂŒcksbetrieb ist und Otto organisiert sein Sommerfest.
05:25Wenn ihr Hilfe braucht, ich kann euch gerne helfen.
05:27Musst du bloĂ Bescheid sagen.
05:29Einen Kaffee bitte.
05:30Ja, Moment, der lÀuft durch.
05:32Otto meint ja, er kriegt das alles alleine hin.
05:36Obwohl.
05:37Und dann dachte ich noch, du kannst vielleicht ein bisschen Musik zusammenstellen.
05:40Du hast doch ganz viel Musik in deinem Computer.
05:43Ja, eben viel.
05:44Genau das ist das Problem.
05:46Du schaffst das.
05:48An was hast du denn gedacht?
05:50Rock'n'Roll.
05:51Das Freie hat.
05:53Ach, Àh.
05:55Ich wĂŒrde Elena gern einladen.
05:57HĂ€ttest du was dagegen?
06:00Warum sollte ich?
06:01Ah, dann ist ja gut.
06:04Otto.
06:05Sofort.
06:06FrĂŒher hat man einfach eine Wurst auf den Grill gelegt und heute braucht es musikalische Umrahmung.
06:11Nimm das bloĂ nicht auf die leichte Schulter.
06:13Keineswegs.
06:14Siehst du das wirklich so locker mit Elena?
06:16Ja.
06:17Wir sind getrennt, deswegen können wir ja trotzdem zivilisiert miteinander umgehen.
06:22Wir sind befreundet.
06:23Wir mĂŒssen.
06:25Diesen Griff kann dich ja ĂŒberhaupt noch nicht.
06:27Das ist der Vorteil, wenn man so viel herumkommt.
06:29Man hat die auĂergewöhnlichsten Massagetechniken kennen.
06:33Oh, der nÀchste Patient kommt in zehn Minuten.
06:36Da hatte ich direkt noch Zeit, was zu erledigen.
06:37Wir haben morgen nÀmlich einen Sommerfest und noch jede Menge vorzubereiten.
06:42Geben Sie mir die RĂŒchte, ich mache das.
06:43Oh, das ist aber sehr nett.
06:44Danke.
06:44Bitte.
06:46Oh!
06:49Oh!
06:51Oh Mann!
06:52Nichts passiert.
06:53Ich bin es eigentlich nicht gewohnt, dass Frauen gleich das Handtuch werfen, wenn Sie mich sehen.
06:59Frau Kaspari.
07:01Danke.
07:02Sind Sie neu?
07:04Ăh, aushilfweise in der Physiotherapie.
07:06Ăh, Martin Stein.
07:08Ich sehe.
07:09Ah ja.
07:10Aber Ihre Bandscheiben sind offenbar noch prima in Schuss.
07:13Was heiĂt da noch?
07:15Chirurgen haben da oft Probleme, auch wenn sie es manchmal nicht zugeben.
07:19Chirurgen geben ungern etwas zu.
07:21Also, ich kann nicht klagen, aber falls ich dann doch mal Probleme habe, kann ich dann zu Ihnen kommen?
07:26Ja, dann mĂŒssen Sie sich aber beeilen.
07:28Morgen ist mein letzter Tag hier.
07:30Schade.
07:36Da bist du ja.
07:37Ja.
07:40So.
07:44Eine grĂŒne Holzfraktur.
07:46Mhm.
07:47AchtjÀhriges MÀdchen, eben eingeliefert.
07:49Ja, die Achsabweichung ist gering.
07:52Das kannst du konservativ behandeln.
07:54Vier Wochen gibt's und der Arm ist wie neu.
07:58Ja, das dachte ich mir auch.
07:59Ich wollte mich nur vergewissern.
08:05Gehen wir nachher Mittagessen?
08:06Das geht nicht.
08:07Ich muss in der Mittagspause in den Kindergarten.
08:09Sophies Betreuerin will mich sprechen.
08:11Hat Sophie schon wieder die Jungs geÀrgert?
08:14Nein.
08:15Es gibt ein neues Vorschulförderprogramm.
08:17Und das will sie mir vorstellen.
08:19Gut.
08:21Bis spÀter.
08:25Entschuldigung, hat Otto schon mit dir gesprochen?
08:28Morgen?
08:28WorĂŒber?
08:29Er veranstaltet morgen ein Sommerfest und möchte, dass du auch kommst.
08:34Morgen?
08:34Ja.
08:35Ein bisschen kurzfristig, stimmt.
08:37Aber es gibt Spanferkel.
08:39Kommst du auch?
08:40Ja.
08:41Klar.
08:41Dann gerne.
08:46Nico, ist doch alles gar nicht schlimm.
08:49Wir machen das Referat zusammen.
08:51Worum geht's denn eigentlich?
08:52Wir sollen unseren Traumberuf vorstellen.
08:54Aha.
08:55Und was ist da zur Zeit so angesagt bei dir?
08:57Architekt.
08:58Tolle Idee.
08:59Ich weiĂ, was wir machen.
09:00Ich habe ein paar ArchitekturbÀnde zu Hause.
09:02Wir scannen ein paar Fotos ein.
09:03Und du nimmst morgen den Beamer mit.
09:04Das macht alles gleich viel lebendiger.
09:06Aber das hat bisher noch keiner gemacht.
09:08Ja, eben.
09:09Aber die Lehrer fahren auf sowas ab.
09:10Glaub mir.
09:12Kannst du mir nicht lieber doch eine Entschuldigung schreiben?
09:15Aber wieso denn?
09:15Hör zu, Nico.
09:16Du wirst dieses Referat halten.
09:18Ja, wir bereiten das so vor, dass der Lehrer gar nicht anders kann, es dir eine Eins zu geben.
09:22Wann kommt Mama eigentlich wieder?
09:25Freitag.
09:34Also, Herr Scholz, wir sehen uns dann Montag 15.30 Uhr, ja?
09:37Danke, Frau Heimann.
09:39Gerne.
09:40Auf Wiedersehen.
09:40Auf Wiedersehen.
09:43So.
09:45Noch zwei Massagen, zweimal Reizstrom und dann hÀtten wir's.
09:49Das lÀuft gut hier.
09:51Schade, dass ich ja ĂŒbermorgen in Halle arbeite.
09:53Ach, stimmt.
09:54Morgen ist ja ihr letzter Tag.
09:55Ja.
09:57Wollen wir danach Feierabend noch etwas trinken?
10:00Morgen geht ja nicht.
10:01Ach.
10:02Oder doch.
10:03Was halten Sie davon, wenn Sie zu unserem Sommerfest kommen?
10:07Schön.
10:08Ist das von der Klinik aus?
10:09Na, so Àhnlich.
10:11Es findet bei uns im Garten statt.
10:12Otto Stein, der PĂ€chter der Cafeteria, veranstaltet ist.
10:15Wir wohnen zusammen.
10:17Stein?
10:18Sein Sohn ist Chirurg hier an der Klinik.
10:21Martinstein?
10:21Genau.
10:23Ich hatte vorhin das VergnĂŒgen.
10:25Ach.
10:25GroĂ und gut aussehen.
10:28Aber wenn das mehr privat ist.
10:31Aber nein.
10:32Da kommen auch andere Kollegen.
10:33Wie ich gehört habe, sogar der Klinikleiter.
10:36Naja, und vielleicht war das ja nicht Ihre letzte Vertretung hier.
10:40Ich weiĂ nicht.
10:41Ach.
10:42Geben Sie sich mal einen Ruck.
10:43Es wird bestimmt lustig.
11:09Hallo.
11:10Hallo, Herr Dr.
11:10Nico Kress, elf Jahre alt. Er ist zusammengebrochen und klagt ĂŒber krampfartige Bauchschmerzen.
11:15Hallo Nico, ich bin Dr. Brentano.
11:17Der Vater kommt im Wagen nach. Blutdruck ist instabil.
11:20Nico!
11:21Das ist Dr. Heimanns Patient von gestern. Bauchschmerzen, Verdacht auf Magen-Darm-Grippe.
11:27In den Schockraum, bitte.
11:29Haben wir Laborbefunde von gestern?
11:31Ja, ich kann noch nicht tun.
11:33Wo ist Dr. Heimann?
11:34Guten Morgen, Herr Kress. Das ist Dr. Brentano, unser behandelnder Arzt.
11:38Dem Jungen geht es sehr schlecht.
11:40Was ist denn passiert?
11:41Ich habe Nico zur Schule gefahren. Im Wagen sind wir nochmal das Referat durchgegangen.
11:45Dann ist er ausgestiegen und auf der Schultreppe zusammengebrochen.
11:48Wir werden Ihren Sohn gleich eingehend untersuchen.
11:51Er hat den ganzen Morgen gesagt, dass er sich schlecht fĂŒhlt.
11:55Gestern dachte ich ja noch, dass...
11:57Sie dachten was?
11:59Naja, ich dachte, er tut nur so, weil er nicht in die Schule will. Aber das, heute, das...
12:03Kommen Sie, Herr Kress.
12:06Was hast du denn heute Morgen gegessen?
12:08Ein Salami-Brötchen.
12:09Dein normales FrĂŒhstĂŒck?
12:11Au.
12:13Tut's weh, wenn ich da drĂŒcke?
12:14Dann zieht es sich so zusammen.
12:16Wenn's doch diese Magen-Darm-Greppe ist.
12:17Jetzt ist der Blutdruck 90 zu 60.
12:20Dann hÀtte er so in die Nacht auf der Toilette verbracht.
12:23Was mir vor allem Sorgen macht, ist Nikos Kreislauf. Sein Blutdruck schwankt sehr stark.
12:28Kreislaufprobleme?
12:29Nico muss hierbleiben.
12:30Vielleicht entwickelt sich da eine BlinddarmentzĂŒndung.
12:33Bei Kindern beginnt die Symptomatik oft sehr unspezifisch.
12:36Hier ist der Laborwaffung von gestern.
12:39BlĂŒten rein und fertig in Ordnung. Das machen wir gleich alles nochmal.
12:43Alles klar.
12:44Ich muss gleich in die Firma ein paar Sachen erledigen, die ich nicht aufschieben kann.
12:46Gehen Sie ruhig, wir kĂŒmmern uns um Nico.
12:49Ist es auch in Ordnung fĂŒr dich?
12:51Mama rufen erst an mich an, ne?
12:53Wir wollen Sie nicht unnötig beunruhigen.
12:57Die sind Goetheborg auf Dienstreise.
13:09Gestern hat ihn sein Vater fĂŒr einen Simulanten gehalten.
13:12Und heute war er der Meinung, dass es die Magen-Darm-Grippe sein muss.
13:15Was denken Sie?
13:17Tastbefund, Abdomen-Sonografie, Labor, alles negativ.
13:21Das sieht weder nach einer Magen-Darm-Grippe noch nach einer BlinddarmentzĂŒndung aus.
13:27Lassen Sie vorsorglich noch den Thoraxröntgen.
13:29Kinder projizieren Atemwegserkrankungen oft in dem Bauchraum.
13:33Sein Kreislauf ist ziemlich instabil.
13:36Kontrollieren Sie den Blutdruck engmaschig.
13:38Sobald Sie ein Ergebnis haben, rufen Sie mich an.
13:43Nicht, weil ich Ihre Kompetenz in Zweifel ziehe.
13:46Der Junge ist mit Jonas in einer Klasse.
13:49Verstehe.
13:50Viel SpaĂ heute.
14:13Also, soll auch getanzt werden.
14:15Ich nehme an, er hat das Fernsehballett gebucht.
14:19Na, meint ihr, dass das so geht?
14:21Das mit der Musik klackt jedenfalls.
14:24Das war nicht zu ĂŒberhören.
14:25Ja, entspann dich, Otto.
14:27Entspann, die ersten GĂ€ste.
14:29Danke fĂŒr die Einladung, Herr Stein.
14:32Schön, dass Sie kommen.
14:34Guten Abend.
14:35Bist du Sie.
14:36Herr Professor, sind hier etwa die Ersten?
14:39Na, jemand muss doch den Anfang machen.
14:41Sie haben es wirklich schön hier.
14:42Es ist gut, Sie auch mal auĂerhalb der Klinik zu treffen.
14:45Dankeschön.
14:46Leider viel zu selten.
14:47Ah, und wie das duftet.
14:50Oh, Charlotte, kĂŒmmerst du dich um die GetrĂ€nke?
14:53Ich kĂŒmmere mich um das Schwein.
14:54Nehmen Sie doch bitte schon Platz.
14:56Danke fĂŒr den Gas.
14:57Komm, ich mach das schon.
15:01Das lÀdt zum Baden ein.
15:03Wirklich tolles Wasser.
15:05Apropos Wasser.
15:07Hast du Hugo?
15:08Ja.
15:09Und seinen Fressnapf aufgefĂŒllt.
15:11Und die Hundedecke ausgebreitet.
15:13Und seinen Lieblingsknochen hingelegt.
15:15Macht dir keine Sorgen, Hugo geht's gut.
15:18Hallo, Barbara.
15:19Ach, hallo.
15:20Schön, Sie zu sehen.
15:22Genau, hat mir geleitet.
15:23Hallo.
15:26Nico, was ist denn mit dir?
15:29Kannst du mich hören?
15:30Mir ist schwindlig und mein Bauch, mein Kopf tut so weh.
15:35Na, brauchen hast du auch.
15:37Entschuldigung.
15:38Macht nichts.
15:39Gleich kommt der Doktor und dann machen wir alles wieder frisch.
15:53Was ist?
15:54Er schwitzt, Herr Stark.
15:55Der hat sich ĂŒbergeben.
15:57Blutdruck 160 zu 120.
15:59Wir verlegen ihn auf die ITS.
16:09Otto, ich ĂŒbernehme.
16:11Ah, Bruder, da bist du ja schon.
16:13Danke.
16:16Schön, dass es geklappt hat.
16:18Danke fĂŒr die Einladung.
16:19Sehr gern.
16:19Ganz schön spontan von euch.
16:21FĂŒr mich war es wieder mal ein ziemlicher Kraftakt, aber heute bin ich ganz entspannt losgekommen.
16:25Hast ja niemanden gefunden fĂŒr Hannah und deine Mutter.
16:27Ich habe eine neue Betreuerin, die macht einen ganz patenten Eindruck.
16:30AuĂerdem ist sie sĂŒĂ, so Hannah.
16:31Das wĂ€re gut fĂŒr unseren Dienstplan.
16:34Jawohl, Chef.
16:35Da kommt meine Kollegin.
16:36Halt mal kurz, bitte.
16:38Da kĂŒmmert sich doch Martin schon drum.
16:39Hallo.
16:39Hallo.
16:40Hallo.
16:40Fia hat mir schon erzÀhlt, dass Sie heute aufkommen.
16:42Ich hoffe, Ihr Vater hat nichts dagegen.
16:44Ach, Quatsch.
16:45Der freut sich, Sie kennenzulernen.
16:47Kommen Sie.
16:47Danke.
16:51Oh, wunderbar.
16:52Hallo.
16:52Hallo.
16:53Danke fĂŒr die Einladung.
16:54Sehr, sehr gern.
16:55Kommen Sie, ich stelle Sie allen vor.
16:56Das ist mein Mann, Roland Heilmann, Iris Kaspari.
17:03Ihr Lieben, ich möchte euch jemanden vorstellen.
17:06Das ist Iris Kaspari.
17:07Sie hat mir in der Physiotherapie ausgeholt.
17:09Hallo, guten Tag.
17:10Stein.
17:11Otto Stein, der Vater von Martin.
17:13Oh, man sieht's.
17:15Oh, man sieht's.
17:16Katrin, glaube ich.
17:16Das ist die Katrin.
17:17Guten Tag.
17:18Freut mich.
17:19Können Sie den Kaliumwert bitte im Labor nochmals nachprĂŒfen lassen?
17:25Oh, ich muss Ihnen noch etwas zu unserer ambulanten OP heute Abend sagen.
17:30Bitte.
17:32Oh.
17:33Herr Wegert, diesen Termin habe ich total vergessen.
17:36So, so.
17:38Naja, nicht weiter dramatisch.
17:39Aber was Sie wissen sollten ist, dass dieser Wegert der Typ aufgeklÀrter Patient ist.
17:46Also diese Leute, die vorher im Internet alles nachlesen und dann besser Bescheid wissen als wir.
17:51Tja, nur dass Sie sich noch nicht selbst operieren können.
17:54Und leider konnte ich Herrn Wegert nicht von den VorzĂŒgen einer Vollnarkose ĂŒberzeugen.
17:58Was bedeutet, der wissenschaftliche Austausch wird auch im OP weitergehen.
18:04Haben Sie ein neues Handy?
18:06Nein.
18:08Entschuldigung.
18:09Ich hatte den Steins fĂŒr Ihr Sommerfest zugesagt und jetzt muss ich mich vom Spanferkel wieder ausladen.
18:14Tut mir leid, dass ich Ihnen dazwischen komme.
18:16Mein Fehler.
18:17Die OP steht ja schon seit zwei Wochen.
18:19Sie hatten wirklich die Absicht, da hinzugehen?
18:21Ja, warum nicht?
18:24Sie meinen wegen Martin?
18:26Ich hole mir auch einen Kaffee.
18:28Wir verstehen uns gut.
18:30Wir sind Freunde, so wie Sie und ich.
18:35Sie stellen mich mit Dr. Stein auf eine Stufe?
18:40ErschĂŒtternd.
18:42Hier sind Sie aufgewachsen?
18:45Das muss ja traumhaft gewesen sein.
18:48Als Kind war das der reinste Abenteuerspielplatz.
18:51Und spÀter?
18:52SpÀter konnte man die MÀdchen mit einem Picknick im Schilf beeindrucken.
18:58So, so, ein Romantiker.
19:00Gib mir MĂŒhe.
19:04Das ist's.
19:05Drehen wir eine Runde?
19:08Was jetzt?
19:10Wann denn sonst?
19:11Sie verlassen uns ja morgen frĂŒh schon wieder.
19:16Die anderen, die amusieren sich auch ohne uns ganz prÀchtig.
19:19Ich bin auch, glaube ich, schon mal mit allen hier rumgeschippert.
19:22Auch mit dem Professor?
19:24Den wollte ich eigentlich direkt nach Ihnen fragen.
19:27Nein, im Ernst.
19:28Sie wĂŒrden mir einen groĂen Gefallen tun.
19:29Ich war schon lange nicht mehr drauĂen.
19:35Gut.
19:36Okay.
19:36Gut.
19:38Schuhe aus.
19:39Ja.
19:45Bekomme ich noch ein StĂŒck?
19:48Bitte.
19:49Danke.
19:51Ach, guck mal.
19:53Ja.
19:54So?
19:54Super.
19:56Das ist interessant.
19:58Vorsicht.
20:15Pia hat Frau Kaspari eingeladen.
20:18Aha.
20:19Und kennt Martin Sie nÀher?
20:21Nicht, dass ich wĂŒsste.
20:25Wieso?
20:26Na.
20:29Ach so.
20:30Ja.
20:31WÀre doch möglich.
20:32Ist doch eine attraktive Frau.
20:34Aber kein Vergleich mit Elena.
20:36Aber eben jĂŒnger.
20:38Ne?
20:38Hm.
20:39Oh, hört mal.
20:40Der Hirtensalat ist alle.
20:42Gibt's noch welchen?
20:43NatĂŒrlich.
20:44Ah, das ist Roland.
20:53Hallo?
20:55Ăh, guten Tag Frau Heilmann.
20:57Hier ist Dr. Brentano.
20:59Dr. Brentano?
21:00Ja, ist Ihr Mann zu sprechen?
21:02Der ist gerade im Garten. Kann er Sie gleich zurĂŒckrufen?
21:05Ăhm, na ja, der Zustand seines Patienten.
21:09Nico Christ, der hat sich deutlich verschlechtert.
21:12Verstehe. Und nun?
21:13Ja, das ist die Frage.
21:21Wir wollen auch noch was.
21:23Du, das wÀre jetzt dein drittes.
21:25Ihr habt eine Magen-Darm-Grippe hinter euch.
21:28Das schlÀgt aber so.
21:30Die wissen schon, wenn es zu viel wird.
21:32Da ist doch noch so ein Kleines.
21:33Ja.
21:36Und bist du eigentlich mit deinem Referat dran?
21:38WeiĂ nicht. Ich war doch heute den ersten Tag wieder in der Schule.
21:41Und fĂŒr welchen Beruf hast du mich entschieden?
21:43Chirurg.
21:45Dann musst du aber in der Schule noch einen Gang hochschalten.
21:47Sonst wird das nix.
21:48Das sage ich doch nur fĂŒr den Vortrag.
21:50Da kriege ich eine Eins.
21:51Aber als Beruf mache ich was, was mir SpaĂ macht.
21:55Und Nico Kress wÀre heute dran gewesen. Stimmt das?
21:58Nee, nee, Nico?
22:00So nennen sie ihn in der Klasse.
22:02Immer wenn er im Unterricht drankommt, wird er rot und fÀngt an zu stottern.
22:05Dann lachen alle.
22:06Dabei hat er ziemlich was drauf.
22:08Aber du hast nicht ĂŒber ihn gelacht.
22:10NatĂŒrlich nicht.
22:11Das ist nĂ€mlich ĂŒberhaupt kein Grund, sich darĂŒber lustig zu machen.
22:14Schieb ab.
22:14Erst mein Fleisch.
22:17Roland?
22:20Dr. Brentano hat gerade angerufen.
22:22Deinem Patienten Nico Kress geht's wohl schlecht.
22:25Ich ruf gleich zurĂŒck.
22:26Nee, am besten du fÀhrst hin.
22:27Er klang wirklich sehr besorgt.
22:30Und es verschont auch niemand.
22:33Ach, komm.
22:33Der gute Wille zÀhlt.
22:36Ich beeil mich.
22:37Otto, kĂŒmmerst du dich ums Schwein?
22:39Schon unterwegs.
22:48Wo ist mein Sohn?
22:49Herr Kress, wir mussten Nico auf die Intensivstation verlegen.
22:52Intensivstation?
22:53Was ist denn passiert?
22:54Jetzt reden Sie schon!
22:55Am besten, ich bringe Sie erst einmal zu Dr. Brentano.
22:58Der Chefarzt ist auch schon auf dem Weg in die Klinik.
23:00Dr. Heilmann wird von zu Hause geholt wegen Nico?
23:07Sein Blutdruck wechselt nach wie vor stark.
23:09Mal ist er viel zu hoch, mal viel zu niedrig.
23:11Dazu hat er noch erhebliche Herzrhythmusstörungen.
23:14Verdammt, normale Mann, sieh irgendwas!
23:15Herr Kress, wir tun fĂŒr Nico alles, was wir können.
23:18Ja, entschuldigen Sie, ich kann mit solchen Dingen nicht umgehen.
23:22Wer kann das schon, wenn es ums eigene Kind geht?
23:24Ich, ich kenne das nicht.
23:27Dastehen und mich weiter wissen.
23:31Kann ich zu meinem Jungen?
23:33SelbstverstÀndlich.
23:33Er schlÀft jetzt allerdings.
23:34Meiner Frau sollte ich wohl auch Bescheid geben.
23:36Es wÀre besser, sie kÀme her.
23:47Ach, Frau Kollegin, aus unserem urologischen TĂ€ter TĂ€t wird leider nichts.
23:54Herr Wegert hat gerade angerufen, er hat bei sich an der Hand eine EntzĂŒndung diagnostiziert.
24:00Ach, da wollten wir ihn doch gar nicht operieren.
24:02Nun ist unser Patient der Ansicht, dass der von uns geplante Eingriff,
24:06wie hat er sich ausgedrĂŒckt, untunlich wĂ€re,
24:10wenn sein Immunsystem derart beansprucht wird.
24:13Ja, und da konnten Sie nicht beruhigen?
24:16Patienten wie Herr Wegert wollen nicht beruhigt werden.
24:20Was halten Sie von Plan B?
24:22Ich habe in der Innenstadt ein kleines Lokal entdeckt, da kann man ganz wunderbar.
24:26Aber ich habe schon einen Plan B.
24:29Meinen frĂŒheren Plan A.
24:31Ach so, ja.
24:35Jetzt gucken Sie doch nicht so melancholisch.
24:38Ich trete gegen ein Spanferkel an und belege einen fairen zweiten Platz.
24:42Dann kommen Sie doch mit.
24:44Es ist nicht Ihr Ernst.
24:46NatĂŒrlich.
24:47Donnerwetter, Sie haben Humor.
24:49Seien Sie doch nicht so.
24:51In einem anderen Leben vielleicht, danke.
24:59Viel SpaĂ mit Ihrem Ferkel.
25:04Eichhorn hier.
25:06Ja, guten Abend.
25:07Sie haben ja letzte Woche einen sehr schönen Strauà gebunden.
25:10Ich hĂ€tte gerne so einen etwas gröĂeren bunten.
25:14Ja?
25:15In ca. einer halben Stunde?
25:17Wunderbar, ich komme vorbei.
25:19Dankeschön, tschĂŒss.
25:33Ich bin alles nochmal durchgegangen.
25:36Abton-Sonografie, Laborbefunde, Thorax-Rank im Bild.
25:39Nichts davon erklÀrt den Verlauf der letzten Stunden.
25:41Irgendwas muss die Symptome aber ausgelöst haben.
25:47Reden Sie ruhig in so einen Reine.
25:52Wenn ich jetzt hier reinkĂ€me, wĂŒrde ich den Patienten nicht kennen.
25:56Die Arrhythmien, die Blutdruckturbulenzen, seine Benommenheit.
25:59Irgendwie sieht das aus, als hÀtte er eine Vergiftung.
26:20Ich habe gar nicht geglaubt, wie schlau so ein Hund sein kann.
26:24Der Professor versucht, Dr. Hugo gerade das Apportieren der morglichen Zeitung beizubringen.
26:28Ja, und das hat auch schon mal geklappt.
26:30Allerdings haben wir da nur die halbe Zeitung lesen können.
26:33Das Hötor hat er nicht herausgerufen.
26:35Ein Kulturfreund.
26:41Unsere Kanu-AusflĂŒgeler kehren zurĂŒck.
26:45Okay.
26:46Oh, ich hatte schon Angst gehabt, dass Sie untergegangen sind.
26:53Und Dr. Eichhorn hat es auch mal geschafft.
26:55Hallo.
26:56Das ist ja eine Ăberraschung.
26:58Ja, mein Termin hat sich plötzlich erledigt.
27:02Hier, fĂŒr dich.
27:03Och, die sind aber schön.
27:05Danke.
27:21Gib sie mir.
27:22Genau.
27:31Helena, schön, dass du da bist.
27:33Darf ich vorstellen?
27:34Das ist Iris Caspari, Physiotherapeutin.
27:36Hat bei uns in der Praxis ausgeholfen.
27:38Ja, aber nur noch bis morgen.
27:41Das ist Dr. Elena Eichhorn, Leiterin der Notaufnahme.
27:44Ich glaube, gesehen haben wir uns schon.
27:48Ja, dann.
27:49Erinner, komm, auch ein StĂŒck Fleisch.
27:52Komm mit mir.
27:55Ist alles in Ordnung mit dir?
27:56Klar.
27:58Wieso?
27:59Willst du essen?
28:00Oh, ja.
28:02Was ist mit Entkalker?
28:06SpĂŒlmaschinenreiniger, Rohrreiniger.
28:07Jetzt machen Sie mal einen Punkt, Herr Doktor.
28:08Warum sollte man so den Rohrreiniger trinken?
28:10Er könnte sich vergiftet haben.
28:11Das ist einfach die Checklist.
28:13Aber der Junge ist doch kein Kleinkind.
28:14Herr Kress, bitte.
28:22Da fÀllt nichts mehr ein.
28:23Irgendwas stimmt hier nicht.
28:24Gestern bei der Untersuchung
28:25hat sich der Junge in WidersprĂŒche verwickelt.
28:27Er wollte sich vor dem Referat drĂŒcken.
28:29Jonas hat mir erzÀhlt,
28:30dass Nico Beklemmung kriegt und stottert,
28:32wenn er vor der Klasse sprechen soll.
28:34Vielleicht hat er gestern simuliert.
28:35Aber die Symptome heute...
28:37Verheimlicht uns etwas.
28:39Ich werde mit dem Jungen noch mal reden alleine.
28:42Ich werde mit dem Jungen noch mal reden.
28:43Ich werde mit dem Jungen noch mal reden.
28:44Ich werde mit dem Jungen noch mal reden.
28:48Ich werde mit dem Jungen noch mal reden.
28:48Oh, diese Kinder!
28:50Die sind so was von aufgedreht.
28:52An Schlafen ist ĂŒberhaupt nicht zu denken.
28:55Dabei ist morgen Schule.
28:57Das ist doch normal.
28:58Rats ab.
28:58Wenn sie Àlter sind, wird es doch schlimmer.
29:00Oh nee.
29:01Martin muss es ja wissen.
29:02Immerhin steckt seine Tochter
29:03mitten in der PubertÀt.
29:05Ja.
29:06Noch einen Schluck, Frau Kollegin?
29:08Aber nur einen kleinen.
29:11Danke.
29:12Zum Wohl.
29:34Zum Wohl.
29:36Sie haben sich ja richtig gut informiert.
29:39Haben Sie Martins Lebensgeschichte im Schnelldurchlauf studiert?
29:46Danke.
29:48Zum Wohl.
29:49Habe ich irgendwas Falsches gesagt?
29:52Pust.
29:58Nico, du musst mir sagen, was passiert ist.
30:00Was hast du gegessen?
30:01Was hast du getrunken?
30:04Wieso?
30:05Weil ich merke, dass dich irgendetwas bedrĂŒckt und dir Angst macht.
30:09Bitte, Nico.
30:12Wieso merken Sie das und Papa nicht?
30:15Weil man immer glaubt, dass man ĂŒber seine Kinder Bescheid weiĂ.
30:18Oft stimmt das nicht.
30:20Ich wollte nicht in die Schule.
30:23Weil ich mit dem Referat dran war.
30:25Und die anderen dich vielleicht auslachen?
30:27Das wissen sie.
30:29Hast du das deinem Vater gesagt?
30:31Weil du Angst hast, dass er dich dann noch mehr unter Druck setzt?
30:37Gestern habe ich nur so getan, als ob ich Bauchschmerzen hÀtte.
30:41Heute ganz frĂŒh im Garten.
30:43Wir haben da so rote und weiĂe BlĂŒten.
30:47Nico, was fĂŒr BlĂŒten?
30:50Ich weiĂ nicht, wie die heiĂen.
30:52Die stehen auf der Terrasse im Topf.
30:55Schon als ich noch ganz klein war, hat Mama immer gesagt,
30:58die BlĂŒten sind giftig.
31:00Ich dachte, es mĂŒssen ja nicht viele sein.
31:03Und dass mir schlecht wird.
31:05Wie viel hast du gegessen?
31:07Ein paar.
31:08Die waren ganz schön bitter.
31:10Damit kann man sich umbringen.
31:12Das wÀre mir jetzt auch egal.
31:16Und Sie haben recht mit der Vergiftung.
31:18Er bekommt sofort aktiv Kohle und eine forcierte Diurese.
31:21Nico, ich bin gleich wieder da.
31:26Was könnten das fĂŒr BlĂŒten sein?
31:28Ich weiĂ es nicht.
31:29Meine Frau kĂŒmmert sich um den Garten.
31:30Herr Kress auf der Terrasse im Topf.
31:32Da stehen viele Töpfe.
31:33Keine Ahnung.
31:34Ich könnte von allem was herbringen.
31:36Tun Sie das aber schnell.
31:37Wir haben keine Zeit.
31:38Ja, ich bin einig.
31:41Elena?
31:53Entschuldige.
31:54Ich habe mir nichts dabei gedacht, Sie einzuladen.
31:56Und ich konnte auch nicht wissen, dass die beiden...
31:58Darum geht es doch nicht.
31:59Martin und ich wollen ganz normal miteinander umgehen.
32:02Und bei der ersten Gelegenheit mache ich es Hundtheater und spiele die verlassene Ehefrau.
32:10Das ist peinlich.
32:12Ach, Quatsch.
32:14Jetzt macht ihr keine VorwĂŒrfe.
32:18Selbst wenn er mit dieser Frau irgendwas anfangen wollte, er...
32:24Er ist frei und hat jedes Recht dazu.
32:29Theoretisch schon, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht fĂŒr dich, oder?
32:40Lass uns wieder rausgehen.
32:42Ich will euch nicht den Abend verderben.
32:47Und dann fand ich es im KĂŒhlschrank.
32:50Ja, so ist das im Augenblick mit meiner Mutter.
32:53Manchmal zum Lachen, aber meistens zum Heulen.
32:55Von der Dame des Hauses.
32:57Schon dafĂŒr hat sich der Abend gelohnt.
33:00Oh, die Sahne.
33:02Unterhalten Sie sich gut?
33:05Ja.
33:06Ich hÀtte gar nicht gedacht, dass Frau Dr. Eichhorn auch kommt.
33:10Hatte sie Dienst?
33:12Herr Dr. Stein und Sie waren ein Paar, bis vor ein paar Monaten.
33:20Ein StĂŒck Kuchen.
33:23Elena, möchtest du ein StĂŒck Kuchen?
33:25Ja, sehr gerne.
33:28Bitte.
33:30Barbara?
33:35Danke.
33:50Ulgandra.
33:51Was passiert jetzt?
33:57Dr. Brentano, spritzen Sie Nico bitte sofort digitales Antitoxin.
34:01Ja.
34:01Tun Sie das, bis gleich.
34:04Wir haben bereits eine Therapie eingeleitet.
34:06Sein Magen wird gespĂŒlt.
34:07Wir beschleunigen medikamentös die Harnausscheidung und Nico bekommt ein Gegengift.
34:12Das ist im Moment alles, was wir vorhin tun können.
34:14Was wollen Sie damit sagen?
34:16Er hat die BlĂŒten heute Morgen gegessen.
34:17Wir wissen nicht, wie viel Gift er im Körper hat.
34:20Sein Zustand ist nach wie vor lebensbedrohlich.
34:22Ich verstehe das nicht.
34:23Seit Nico klein ist, weiĂ er, dass BlĂŒten giftig sein kann.
34:26Herr Kresse hat die BlĂŒten nicht aus Versehen gegessen.
34:35Das war sehr schön bei Ihnen.
34:36Das erste Mal wirklich aufgezeichnet.
34:38Vielen Dank.
34:39WĂŒrde mich freuen, Sie bald wieder zu sehen.
34:42Wenn Sie mit Professor Roloff ins GesprĂ€ch kommen, dann grĂŒĂen Sie ihn bitte herzlich von mir.
34:47Das mache ich.
34:54Es tut mir leid, dass Sie schon gehen.
34:56Nein, ich muss wirklich entschuldigen Sie.
34:59Die Situation war mir nicht klar.
35:03Guten Abend.
35:04Guten Abend.
35:05Guten Abend.
35:06Guten Abend.
35:07Guten Abend.
35:08Ja, wir werden auch nicht mehr lange bleiben.
35:11Hugo vermisst uns bestimmt schon.
35:12Ich denke, er ist es andersrum.
35:25Ich kann nicht doch nach Hause fahren.
35:27Ăberhaupt kein Thema.
35:28Ich nehme den Bus.
35:30Ich verstehe, dass du verÀrgert bist.
35:33Ich hÀtte dir sagen sollen, dass Elena meine Ex-Freundin ist.
35:36Dann wÀre mir diese Peinlichkeit erspart geblieben.
35:39Es tut mir leid.
35:41Und eigentlich dachte ich, dass Elena und ich diese Trennung ĂŒberwunden haben.
35:46Tja.
35:47Können wir den Vorfall nicht einfach vergessen?
35:50FĂŒr die Trostphase nach unbewĂ€ltigter Trennung reigne ich mich ganz und gar nicht.
35:55Alles Gute fĂŒr Sie, Dr. Stein.
36:01Ich bring dich noch zum Bus.
36:06Nico, der Doktor meinte, du hĂ€ttest die BlĂŒten absichtlich gegessen.
36:10Das kann doch nicht sein, oder?
36:14Du hast sie gegessen, obwohl du wusstest, dass sie giftig sind.
36:21Wenn ich vor der Klasse stehe, fang mich an zu stottern.
36:25Und alle hÀnseln mich.
36:27Warum hast du mir das nicht erzÀhlt?
36:30Ăber sowas muss man doch reden.
36:32Dann sagst du, ich soll mich zusammenreiĂen.
36:34Ich schaff das aber nicht.
36:36Ja, aber solche Tricks helfen dir doch auch nicht weiter.
36:37Du hilfst mir aber auch nicht.
36:45Ich bringe die Karte.
36:47Herzschl, stand.
36:49Gehen Sie den Vater raus.
36:50Nein, bleib.
36:51Was machen Sie denn jetzt?
36:52Kommen Sie.
36:53Bitte, Herr Doktor.
36:53Raus jetzt.
37:17Was ist mit Nico, Herr Doktor?
37:19Das Herz arbeitet wieder.
37:21Sein Gesamtzustand ist nach wie vor kritisch.
37:24Aber ist doch auĂer Lebensgefahr.
37:37Das kennen Sie wohl nicht, Herr Doktor.
37:39Das plötzliche GefĂŒhl, dass man völlig versagt hat.
37:44Dass man ĂŒberhaupt nichts weiĂ von seinem Kind.
37:52Ich weiĂ ja, dass Nico schon immer ein bisschen zart beseitigt war.
37:57Sie meint sensibel.
37:58Ja, oder das.
38:01Ich habe mich mit meiner Frau schon oft gestritten deswegen.
38:06Aber man muss doch was machen, damit die Kinder einigermaĂen durchs Leben kommen.
38:09Man muss sie doch vorbereiten.
38:12Und dabei machen wir natĂŒrlich Fehler.
38:17Ich dachte immer, ich wĂŒsste, was gut ist fĂŒr den Jungen.
38:22Mir haben im Leben die klaren Ansagen gefehlt, wissen Sie.
38:25Deswegen war fĂŒr mich auch alles doppelt so schwer.
38:27Schule, Ausbildung.
38:29Das wollte ich ihm ersparen.
38:33Bitte tun Sie alles fĂŒr meinen Jungen, Herr Doktor.
38:44Kommen Sie.
38:55Sollen Sie jetzt auch schon gehen?
38:57Ja, es war ein langer Tag.
39:00Können wir noch kurz reden?
39:02Morgen, ja.
39:05Gute Nacht.
39:07Schlaf gut.
39:10Von mir aus sind das aber nichts.
39:12Was?
39:13Dass es immer alles so kompliziert ist.
39:15Komm, trink mal noch ein Bier.
39:32Morgen.
39:33Morgen.
39:35Morgen.
39:35Wie Tanz unterm Papiermond, siehst du nicht gerade aus.
39:39Ich glaube, ich war der Papiermond.
39:44Elena ist gestern noch aufgetauft.
39:46Hast du ihr deine neue Eroberung vorgestellt?
39:49Sie ist nicht meine Eroberung.
39:51Wir waren uns sympathisch.
39:52Na, dann ist ja alles gut.
39:54Ach, danke schön.
39:55Aber die Situation war schon etwas befremdlich.
39:58Nicht nur fĂŒr Elena.
40:00Ich denke, ihr könnt zivilisiert miteinander umgehen?
40:03Ja, das schon.
40:04Aber es gibt...
40:05Ich möchte mich jetzt rasieren und duschen.
40:08Wie war denn dein Abend noch?
40:11Ging so.
40:19Morgen.
40:20Morgen.
40:24Guten Morgen.
40:25Hallo.
40:26Gute Nachrichten.
40:27Herr Weger fĂŒhlt sich besser.
40:29Wenn wir zwei uns einigen könnten,
40:30dann wĂŒrde ich fĂŒr nĂ€chste Woche mit ihm einen Termin machen.
40:33Dann schaue ich mal in den Dienstplan.
40:35Gut.
40:37Ach, Àh...
40:38Haben Sie sich gestern gut amĂŒsiert mit dem Spanferkel?
40:42Ihr Plan B wÀre vielleicht besser gewesen.
40:45Das können wir jederzeit nachholen.
40:48Es tut mir leid, wenn der Abend nicht so gelaufen ist,
40:51wie Sie das vielleicht gehofft haben.
40:53Das muss Ihnen nicht leid tun.
40:54Manchmal ist es ganz heilsam, wenn man merkt,
40:56dass die Dinge etwas anders liegen, als man dachte.
41:00Es gelingt nur, den wenigsten nach einer Trennung befreundet zu sein.
41:03Das ist Wunschdenken.
41:05Danke fĂŒr die Ermutigung.
41:07GefĂŒhle lassen sich nun mal nicht kommandieren.
41:10Ja, da haben Sie recht.
41:12Wozu brauchen Sie Martin als Freund,
41:15wenn Sie mich haben?
41:18Ist doch nicht schlecht,
41:19zwei Freunde zu haben.
41:24Naja,
41:25dann komm ich spÀter noch rein.
41:33Jetzt können Sie.
41:41Dr. Heilmann sagt, das Schlimmste ist ĂŒberstanden.
41:45Ich kann dich bald wieder mitnehmen.
41:49Mit Mama habe ich heute Nacht telefoniert.
41:51Die sind zwei Stunden da.
41:56Pass auf, wir verabreden jetzt was.
41:58Ich versprich dir immer so lange zuzuhören,
42:00bis ich dich verstanden habe.
42:03Und dann ĂŒberlegen wir zusammen, was wir machen.
42:05Klar.
42:06Und du versprichst mir immer zu sagen,
42:08wenn du Komma hast oder Angst vor irgendwas.
42:13Geht das?
42:14Ja.
42:21Hand drauf.
42:25Glaub mir, ich...
42:26Ich hatte keine Ahnung, dass du noch kommst.
42:30Nein, Martin.
42:30Ich will mich entschuldigen.
42:32Du darfst dich treffen,
42:34mit wem du willst.
42:35Du hast jedes Recht,
42:36so wie ich es auch hÀtte.
42:37Aber warum habe ich dann das GefĂŒhl,
42:39dass es falsch war?
42:40Hast du das denn?
42:48Ich weiĂ, es ist vorbei.
42:50Aber manchmal vermisse ich dich.
42:55Sehr.
43:00Ich dich auch.
43:04Ich muss...
43:18Eine auĂergewöhnliche Frau.
43:20Da gebe ich Ihnen ausnahmsweise mal recht.
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