- vor 2 Stunden
Kategorie
🎥
KurzfilmeTranskript
00:29Untertitelung. BR 2018
00:47Gleich nach der Geburt der Stelle, die Verschlingel um die besten Futterplätze, das sind die vorderen Zitzen. Dort gibt's die
00:54meiste Milch. Hilfe!
01:00Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe!
01:18Hilfe! Zum Aufwärmen sind kleine Raufereien deshalb sehr willkommen. Hilfe!
01:26Milch gibt's im Zweigstundentakt. Wer sich da nicht regelmäßig... Hilfe! Hilfe!
01:45Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe!
02:06Entweder ein Viertel der Tiere aber stirbt, meist noch im ersten Lebensmonat.
02:37Rolf Kahles, 48 Jahre alt, saß zuletzt wegen bewaffneten Raubüberfall.
02:42Der Mann ist ein mehrfach verurteilter Kleinkrimineller.
02:44Warum bricht so einer drei Tage vor seiner Entlassung aus dem Gefängnis aus?
02:48Nach seiner Rückkehr von der Fremdenlegion hat er in Deutschland nie wieder richtig Fuß fassen können.
02:52Was hat er bei der Fremdenlegion gemacht?
02:54Er war Bombenexperte, alles was mit Sprengstoff zu tun hat.
02:57Sein Spitzname in der Legion war der Professor.
03:02Bruno, sorry, dass ich störe, aber das ist, äh, das ist, scheiße.
03:15Da vorne links.
03:16Links?
03:17Ja, hier.
03:28Hier?
03:30Wie ist er denn hier?
03:32Der hat hier gewohnt? In dieser Straße?
03:35Ja. Rentner, 69 Jahre alt, alleinstehend und in den frühen Morgenstunden explodiert eine Bombe in seiner Wohnung.
03:50Aber hier?
03:52Ja, da vorne. Geh ich mal von aus.
04:18Hallo, ist alles okay?
04:43Ach, Bruno. Hey, du hier, lange nicht gesehen.
04:48Aber Bombenanstiege gibt's ja auch nicht jeden Tag.
04:51Jedenfalls nicht so einen wie diesen.
04:55So, was haben wir?
04:57Wir haben einen selbstgebastelten Druckzünder.
05:00Wahrscheinlich haben sie den alten Mann direkt darauf platziert.
05:02Das hältst du nicht lange aus.
05:03Ziemlich guerillamäßig.
05:21So, wenn du die Stifte runterdrückst, ist das Ding scharf.
05:25Schau dir da rum und wenn du dich da noch einmal aufwegs machst, bumm.
05:46Sprengladung war zwei Meter entfernt.
05:48Übrigens C4-Sprengstoff in Verbindung mit einer Gasflasche.
05:51Wer kann sowas bauen?
05:54Jeder. Bauanleitung gibt's im Internet.
05:56Internet, klar.
05:59So, wir sind dann soweit. Wir hauen ab.
06:00Ja? Analyse gibt's so schnell wie möglich.
06:02Macht's gut. Tschüss.
06:03Das ist so schnell wie möglich.
06:04Ich weiß nicht.
06:29Woher?
06:31Woher?
06:34Hör mal, Bruno.
06:36Wir nehmen dich und mach der Mama keine Ärger.
06:44Was willst du mal werden, wenn du groß bist?
06:46Für dich ist es natürlich.
06:57Wir sehen uns morgen früh.
07:02Bruno?
07:07Bruno?
07:12Was ist denn los mit dir?
07:15Das ist mein Elternhaus.
07:17Bitte?
07:19Hier bin ich aufgewachsen.
07:20Ich habe hier gelebt, bis mein Vater...
07:23Hier.
07:24Hier auf dem Foto.
07:29Das ist mein Vater.
07:31Und das hier, das ist Jürgen Müller.
07:34Der war Polizist?
07:37Mama!
07:39Mama!
07:40Zack geklingelt!
07:42Ich hab's gehört, Bruno.
07:49Jürgen?
07:49Fritz?
07:50Mathilde...
07:52Es ist...
07:54Bruno...
07:55ist...
07:56...
07:57...
08:00...
08:01...
08:02...
08:10...
08:20Nach dem Tod meines Vaters, da musste meine Mutter das Haus verkaufen.
08:25Jürgen Müller hat unser Haus gekauft.
08:27Er hat uns dadurch quasi vor dem Ruin gerettet.
08:32Bruno?
08:34Ähm...
08:35... das ist die Gefängniskleidung von Rolf Kahles.
08:36Das habe ich draußen in einem Mülleimer gefunden.
08:40Als wir vor sechs Tagen die Fahndung nach Rolf Kahles auf den Tisch bekommen haben,
08:43da hat's bei mir sofort geklingelt.
08:45Ich habe euch das nie erzählt, aber...
08:47... mein Vater wurde erschossen, als ich elf Jahre alt war.
08:51Er war damals im Einsatz in einer Wohnung.
08:53Die Bewohnerin war betrunken, hat randaliert, und...
08:57... ja, keiner konnte es später mehr so genau rekonstruieren,
08:59aber irgendwie ist er an seine Dienstwaffe gekommen und hat ihn erschossen.
09:07Diese Frau wurde verurteilt, 20 Jahre wegen Mord,
09:11und ist vor vier Tagen hier in Berlin an einem Herzinfarkt gestorben.
09:17Was hat das mit unserem Fall zu tun?
09:20Die Frau, die meinen Vater erschossen hat, war Gabriele Kahles.
09:34Rolf Kahles Mutter.
09:37Seine Mutter stirbt, und er bricht drei Tage vor seiner Entlassung aus dem Gefängnis aus.
09:41Um Jürgen Müller zu töten, aber warum?
09:44Findet alles über Jürgen Müller raus.
09:46Was hat er in den letzten Jahren gemacht?
09:48Was hat er damals bei der Polizei gemacht?
09:50Was für eine Verbindung gab es zwischen Jürgen Müller und Rolf Kahles oder seiner Mutter?
09:53Und was machst du?
09:55Ich versuche alles über damals in Erfahrung zu bringen.
09:57Von wem?
09:58Von meiner Mutter.
10:06Deine Mutter?
10:07Ja, die weiß sicher mehr über damals und Jürgen Müller.
10:10Ja, sicher, aber ich wusste gar nicht, dass du eine Mutter hast.
10:14Na, hast du keine?
10:15Doch, aber ich habe deine Mutter noch nie gesehen.
10:19Ich deine doch auch nie.
10:22Ich wusste nicht, dass deine Mutter überhaupt noch lebt, das meine ich.
10:34Lebt deine Mutter noch?
10:35Ja.
10:37Wieso?
10:37Wo?
10:38Zuhause.
10:40Was ist denn das überhaupt für eine Frage?
10:42Hä?
10:43Was ist denn das überhaupt für eine Antwort, zuhause?
10:45Du?
10:45Du, du, du, du, du, du, du.
11:33UNTERTITELUNG
11:56UNTERTITELUNG
12:14UNTERTITELUNG
12:36UNTERTITELUNG
12:41Bruno
12:42Juno.
12:43Mama.
12:47Was ist passiert?
12:50Die schlechte Gewissenphase ist noch nicht abgelaufen.
12:53Und du bist trotzdem hier?
12:55Ich war lange genug mit einem Polizisten verheiratet,
12:59um zu wissen, dass das kein gutes Zeichen ist.
13:04Jürgen Müller ist tot.
13:07Er ist ermordet worden?
13:09Mhm.
13:12Aber wer...
13:13Das wissen wir noch nicht.
13:14Aber wir haben einen Verdacht, einen ziemlich harten Verdacht.
13:18Der Jürgen war ein Kollege von deinem Vater.
13:23Das hat was mit dem Tod deines Vaters zu tun.
13:28Du wärst eine gute Polizistin geworden.
13:31Du weißt, dass dieser Junge, der Sohn,
13:35dass der aus dem Gefängnis...
13:36Ein Flohn ist. Rolf Kahles, ja.
13:38Wir waren in Jürgen Müllers Haus.
13:40In unserem Haus?
13:41Ja, in unserem alten Haus.
13:42Und da haben wir Rolf Kahles Gefängniskleidung gefunden.
13:48Was hat der Junge mit Jürgen zu tun?
13:51Ich hatte gehofft, dass du mir da weiterhelfen kannst.
13:54Ich?
13:55Mhm.
13:57Du hast mir oft von den Bildern erzählt, die du in deinem Kopf hast.
14:03Von dem schwarzen Raum, in dem du siehst, wie dein Vater erschossen wird.
14:13Mehr habe ich auch nicht, mehr kann ich auch nicht sagen.
14:16Mama, was, wenn der Papa wirklich ein Verhältnis gehabt hat mit dieser Frau?
14:21Nein, nein.
14:22Was auch immer die Gerüchte gesagt haben.
14:25Bruno, ich war 15 Jahre mit deinem Vater verheiratet.
14:31Ich habe mit ihm gelebt, gelitten und gelacht.
14:34Der Bruno, der war wie ein offenes Buch für mich.
14:40Genau wie du es bist.
14:42Der hätte niemals so etwas vor mir verheimlichen können.
14:46Niemals.
14:49Niemals.
15:07Bruno.
15:10Der Einzige, der wirklich weiß, was vorgegangen ist.
15:15Und der dir alles erzählen kann.
15:17Der dabei war.
15:20Ist der Junge.
15:22Der Einzige, der noch lebt, ist Rolf Kahles.
15:41Jürgen Müller war einer der beiden Polizisten, die damals als Erster am Tatort waren, als dein, also dein Vater, als
15:49er erschossen wurde.
15:51Das ist alles ziemlich verwirrend und die Akten sind auch nicht ganz vollständig.
15:54Aber in der Presse wurde deinem Vater ein, also in den Zeitungen steht, dass dein...
16:01Dass mein Vater ein Verhältnis mit Gabriele Kahles hatte.
16:05Richtig.
16:06Ach, die Presseartikel waren auch in den Akten?
16:07Nee, nee, nee, ich war doch in der Gerichtsmedizin und da sitzt der alte Bernhard Wilkins.
16:11Bernhard Wilkins, ja, ja.
16:13Ja, und der weiß so ziemlich alles über den Fall.
16:15Der ist seit 40 Jahren bei unserem Verein und der arbeitete immer noch ehrenamtlich.
16:21Gabriele Kahles kam ins Gefängnis, er hat den Mord gestanden, aber nie irgendetwas über ihr Verhältnis zu meinem Vater gesagt.
16:27Na ja, Moment mal, also Wilkins sagt, ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, ja.
16:32Also, der sagt, dass es damals eigentlich allen ziemlich klar war, dass man die Sache nur nicht weiter aufbauschen wollte
16:37und dass die Polizei vielleicht nicht so genau hingeschaut hat, weil man dich und deine Mutter schützen wollte.
16:42Sagt er das?
16:43Muss sich mal mit ihm unterhalten, der ist wirklich fit.
16:45Na, sehr fit, wenn er sich an Ereignisse, die über 30 Jahre zurückliegen, so genau erinnern kann.
16:51Sag mal, du hast vorhin was gesagt von zwei Polizisten, die als Erste am Tatort waren.
16:55Ja, und der zweite war... Fritz Krömer.
17:03Fritz.
17:16Fritz Krömer war der Chef meines Vaters.
17:18Er und Jürgen Müller haben meiner Mutter damals die Nachricht vom Tod meines Vaters überbracht.
17:23Und beide waren am Tatort, kurz nach dem Mord.
17:28Bruno, da ist jemand, der will dich dringend sprechen.
17:30Wer denn?
17:31Fritz Krömer.
17:40Fritz Krömer.
17:42Bruno.
17:48Was machst du denn hier?
17:50Ich, äh...
17:52Ich hab Angst, Bruno.
17:54Wieso?
17:55Was ist passiert?
17:56Ich hab einen Anruf von Rolf Kahles bekommen.
17:59Komm.
18:08Komm, gib mir deinen Mann.
18:09Danke.
18:12Du hast gehört, dass Jürgen Müller tot ist.
18:15Ja, ja.
18:17Setz dich.
18:18Magst du einen Kaffee?
18:18Oh nein, danke, Bruno.
18:19Danke.
18:24Warum hat dich Rolf Kahles angerufen?
18:28Was ich dir jetzt zu sagen habe, Bruno, das ist nicht einfach für mich.
18:34Rolf Kahles ist Jürgens Sohn.
18:38Was?
18:39Jürgen hatte, bevor er zur Polizei kam, ein Verhältnis mit Gabriele Kahles.
18:43Sie war 17, als ich schwanger wurde.
18:45Jürgen hat das nie jemandem erzählt.
18:46Ich und dein Vater, wir beide, wir wussten davon.
18:49Wir haben ihm dann geholfen, das so gut, wie es irgend geht, geheim zu halten.
18:53Das erzählst du mir jetzt?
19:03Die ganzen Jahre schlepp ich diesen Gedanken mit mir um.
19:06Ob mein Vater vielleicht ein Verhältnis mit dieser Frau gehabt haben könnte?
19:09Ja, das ist alles ziemlich blöd gelaufen damals.
19:11Blöd gelaufen?
19:13Sag mal, spinnst du?
19:15Bruno, versteh doch.
19:17Als dein Vater gestorben war, da dachten wir alle,
19:19es wäre vielleicht das Beste, wenn wir alle in dem glauben lassen, dass...
19:22Mein Vater eine Geliebte hatte und vielleicht sogar ein Kind mit dieser Frau.
19:26Bruno, begreif doch, dein Vater war tot.
19:28Dem konnte das alles nichts mehr schaden, aber...
19:31Sag mal, hörst du, was du sagst?
19:34Nicht mehr schaden?
19:36Was war denn mit mir?
19:37Was war denn mit meiner Mutter?
19:40Was ist mit dem Schmutz, den wir die ganze Zeit damals in der Zeitung lesen mussten?
19:44Über uns!
19:45Ja, was glaubst du denn, was die geschrieben hätten, wenn wir versucht hätten,
19:47irgendwie die Wahrheit ans Licht zu bringen?
19:49Die Wahrheit?
19:50Welche Wahrheit denn?
19:53Sag mal, wer ist das nochmal genau?
19:55Na, Fritz Krömer, der Chef von Brunos Vater.
19:57Ja.
19:59Also, der schreibt Bücher und arbeitet als Berater für die Bundesrepublik.
20:04Bücher?
20:05Worüber?
20:07Über Terrorismus, die RAF, innere Sicherheit, Korruption innerhalb der Polizei.
20:13Der Mann kennt sich richtig aus.
20:15Wolf hat mich gestern angerufen.
20:17Ich habe natürlich gehört, dass er aus dem Gefängnis geflohen war.
20:20Plötzlich war er am Telefon.
20:21Ich habe ihn gefragt, was er vorhat.
20:23Und?
20:23Was hat er gesagt?
20:24Er hat gesagt, er wird mich umbringen.
20:27So wie Jürgen.
20:30Was sollte er denn für einen Grund haben, dich umzubringen?
20:33Ich war dabei, Bruno.
20:35Jürgen und ich, wir beide, wir wissen die ganze Wahrheit.
20:39Die ganze Wahrheit?
20:40Wie viele Wahrheiten hast du denn noch im Angebot?
20:42Ich meine, die Wahrheit über die Nacht, in der dein Vater getötet wurde.
20:47Gabriele Kahles hat meinen Vater getötet.
20:49Gabriele Kahles hat bei uns im Büro angerufen.
20:52Nee, war betrunken.
20:53Sie war außer sich.
20:55Jürgen hat versucht, sie zu beruhigen, aber das war schwer möglich.
20:58Fritz, ich weiß nicht, was ich machen soll.
21:01Sie ist total betrunken.
21:03Sie flippt aus, ich...
21:04Jetzt beruhig dich mal.
21:05Reiß dich zusammen, Jürgen.
21:06Wir kriegen das schon hin.
21:08Aber, Fritz, ich...
21:09Was gibt's denn?
21:12Gabriele schon wieder.
21:14Was denn?
21:15Sie ist betrunken.
21:16Sie droht damit, sich umzubringen.
21:18Den Nachbarn alles zu erzählen.
21:21Jürgen war froh, dass dein Vater ihm wieder einmal helfen wollte.
21:24Wie schon so oft.
21:26Soweit ich weiß, hatte er damals auch die Miete für Gabriele Kahles' Haus bezahlt.
21:30Jürgen war, was das anging, ein bisschen paranoid.
21:34Außerdem hatte er gerade eine Beziehung zu einer anderen Frau.
21:38Und dann?
21:39Dein Vater fuhr an dem Abend zu Gabriele Kahles' Haus.
21:43Ich weiß nicht warum, aber vielleicht hatte ich irgendwas gespürt.
21:47Aber irgendwie war mir bei der ganzen Sache unwohl.
21:50Ich ging also nach unten in die Wache.
21:53Dein Vater war schon weg, alleine.
21:55Dann bin ich mit Jürgen hinterher.
21:57Warum?
21:57Wie gesagt, ich...
21:58Ich hatte irgendwas gespürt.
22:01Ich...
22:02Ich hatte ein komisches Gefühl.
22:03Und da kam ich mit Jürgen da.
22:04Ich hatte nicht über 쓸 colob A.
22:28Ich hatte keine absoluten Grund 어제 aber etwas visifisch zu bleiben.
22:28Die Menschen haben in den Herzen sind sie besorgen, ja, als wir in das Haus kamen...
22:29...那么 einfachem Oder war dein Vater schon tot.
22:31Und dann kam ich mit euch zu Hause.
22:32Er lag auf dem Päagen.
22:33Jetzt war unsere законч mur eternity.
22:33Herr Bart hat dazu.
22:36gabriere hockte verängstigt in der ecke ich schaute mich um und da da sah ich
22:50der junge hatte geschossen der kleine zehn- oder elfjährige rolf hat einen vater erschossen
23:01aber ich verstehe nicht gabriere war völlig außer sich sie war betrunken sie war verwirrt sie hat
23:08jürgen immer wieder angefläht dass dem jungen ja nichts passieren soll sie sie hat alles auf
23:13sich genommen sie hat die tat gestanden hat gesagt dass sie selbst geschossen hat aber wie
23:22wie ist das passiert naja sein vater und gabriere die hatten wohl irgendwie streit bekommen ist die
23:30pistole aus dem holster gerutscht der junge hat sie aufgehoben und zehnjähriger junge das klingt
23:38doch eher nach einem unfall ja ja natürlich und wir hätten das auch klären können wenn wir zeit
23:44gehabt hätten aber der notarzt war unterwegs die verstärkung wird wir gerieten in panik und
23:49gabriela hat immer wieder gesagt ich war's ich war's ich habe geschossen
23:59und alle jahre hatte das verschwiegen
24:03du und jürgen müller das tut mir alles furchtbar leid
24:08warte bruno weiß rolf karl ist dass jürgen müller sein vater ist nein ich glaube nicht und warum
24:18will rolf karl ist dich umbringen weil ich seine mutter in den knast gebracht habe
24:29was ist mit der verhandlung nach karl ist irgendwelche neuigkeiten nichts ist wie vom
24:33erdboden verschluckt okay gehen wir über in die gerichtsmedizin die soll eine dna probe von
24:38jürgen müller mit der dna von rolf karl ist abgleichen okay und warum erkläre ich dir später ich
24:42brauche das ergebnis so schnell wie möglich da bist du mir nicht okay fritz wo kann ich dich
24:49erreichen wurde eigentlich über das wochenende raus auf meine datsche da kann ich in ruhe schreiben
24:54aber unter den gegebenen umständen keine lust dass da plötzlich eine bombe hochgeht wir stellen dich
25:00unter polizeischutz 1 nötig bruno ich habe personenschutz von der gsg 9 gute beziehung
25:08woher könnte rolf karl ist von deiner datsche wissen aber die habe ich schon ziemlich lange
25:13holfe mal draußen als kind mit jürgen wer mich kennt der weiß dass ich da am liebsten schreibe
25:20schön still einsam nur ich und meine schreibmaschine
25:49warum sollte karl ist fritz krömer umbringen wollen karl ist dürfte nichts erzählen
25:55seine mutter ist für ihn in knast gegangen dafür muss der ihr versprechen dass er nicht sagt dass
25:58er geschossen hat so lange sie lebt aber als sie tot war da hat sie klick gemacht und da dachte
26:05sich
26:05jetzt kann ich es allen erzählen aber der will gar nichts erzählen der will einfach nur rache
26:11ja
26:12ja
26:12ja
26:12ja
26:12ja
26:13ja
26:23ja
26:25ja
26:26ja
26:26ja
26:30ja
26:32ja
26:43ja
26:46ja
26:48ja
26:51ja
26:51ja
27:03hos
27:04ja
27:04ja
27:08ja
27:09ja
27:09ja
27:09ja
27:10ja
27:10ja
27:20ja
27:35Es ist okay.
27:36Es ist okay.
27:38Es ist okay.
27:40Mir geht gut, Bruno.
27:51Es ist okay.
28:10Eidlund, was er schießt, Herr?
28:38Alex, schick sofort eine Verhandlung nach Carles raus.
28:41Wie geht's euch, Bruno?
28:42Alles wieder in Ordnung. Hol mir den Krömer sofort ins Büro. Wir sind gleich da.
28:45Okay. Noch was?
28:47Ja, ruf einen Arzt. Hendry hat was am Ohr.
28:50Wird gemacht.
28:52Das ist dann gleich ein Arzt im Büro.
28:54Ja, ich bin auch ganz froh.
28:59Hendry?
29:01Kannst du mich überhaupt hören?
29:04Ich werde nicht stören.
29:06Mache dir mal keine Sorgen, das geht schon wieder.
29:08Das ist nur so ein unerträgliches Piepsen.
29:11Also, ich würde sagen, wenn der Arzt mit seiner Untersuchung fertig ist, solltest du so schnell wie möglich nach Hause
29:15gehen.
29:18Hm?
29:19Du solltest so schnell wie möglich nach Hause gehen.
29:23Ja, na sicher kann ich dich verstehen.
29:26Es ist nur so ein ganz kleines Piepsen im Ohr.
29:32Du hast gelogen.
29:34Warum?
29:35Warum erzählst du mir wieder diese Lügengeschichten?
29:38Naja, ich, äh, das bist du mit Gabriele Carles und ihrem Sohn.
29:43Die DNA-Analyse hat eindeutig ergeben, dass du der Vater von Rolf Carles bist.
29:47Warum erzählst du mir, dass Jürgen Müller der Vater von Rolf war?
29:49Weil ich mich schützen musste.
29:52Wovor?
29:53Vor einem unehelichen Kind?
29:55Vor einer Geschichte, die heute sowieso niemanden mehr interessiert?
29:58Ich, ich hatte Jürgen gefragt, ob er sich um den Jungen kümmern würde.
30:01Er, er hat das dann gemacht.
30:03Ich habe ihm Geld dafür bezahlt, dass er es niemandem erzählt.
30:06Aber ich habe ihm auch Geld gegeben, damit er meinem Sohn ein vernünftiges Leben bieten konnte.
30:11Aber der ist ja trotzdem auf die schiefe Bahn geraten.
30:15Wovor hast du denn heute noch Angst, Fritz?
30:20Carles, Carles hat, hat immer wieder versucht, mit mir Kontakt aufzunehmen.
30:24Über all die Jahre.
30:26Wahrscheinlich, weil Gabriele ihm gesagt hatte, dass ich sein leiblicher Vater bin.
30:30Aber ich hatte inzwischen eine andere Familie, Bruno.
30:33Ich, ich, ich war tief verstrickt in Politik und Polizei.
30:37Ich konnte mir einfach keinen kriminellen Bastard leisten.
30:40Ach so.
30:43Und da hast du die Vaterrolle lieber Jürgen Müller übernehmen lassen.
30:48Ja, Jürgen war der Einzige, der vernünftig mit Carles reden konnte.
30:52Der Einzige, dem Carles überhaupt zugehört hat.
30:54Verstehe mich doch, Bruno.
30:56Ich bekomme morgen das Bundesverdienstkreuz für meine Verdienste um unser Land.
31:01Mein Junge sitzt im Senat.
31:04Kannst du dir vorstellen, wie die Pressemeute auch heute noch nach Jahren so eine Geschichte ausschlachten würde?
31:10Senator mit, mit irrem, kriminellen Halbbruder.
31:14Das geht doch nicht.
31:15Verstehe mich doch, verdammt.
31:17Ich werde dich offiziell vorladen.
31:20Du wirst eine eidesstattliche Aussage machen und ich rate dir.
31:23Sag diesmal die Wahrheit.
31:28Willst du mir drohen?
31:30Du mir?
31:32Du bist hier bei der Polizei, weil ich dich dahin gebracht habe.
31:36Ich habe mit den wichtigen Leuten geredet.
31:38Ich habe meine Hand für dich ins Feuer gelegt.
31:40Ich habe dir und deiner Mutter immer geholfen.
31:43So gut es ging.
31:44Ich bin bei der Polizei, weil ich es wollte.
31:46Weil ich dafür gearbeitet habe.
31:48Mit dir hat das absolut nichts zu tun.
32:00Ihr Vater, ja, ich erinnere mich daran.
32:04Vor kurzem war doch ein Kollege hier.
32:06Henry Weber?
32:07Weber, richtig.
32:09Woran können Sie sich genau erinnern?
32:11Ja, wissen Sie, es kommt ja nicht alle Tage vor, dass ein Polizist umgebracht wird.
32:16Und vor allen Dingen kommt es nicht so oft vor, dass wir einfach unsere Ermittlungen einstellen.
32:21Einstellen? Wieso einstellen?
32:23Die Frau hat gestanden.
32:24Das war alles, was wichtig war damals.
32:27Nach unseren Unterlagen hat er niemand mehr gefragt.
32:31Was stand denn in Ihren Unterlagen?
32:37Ah, hier ist es ja.
32:4137 Jahre, das ist eine lange Zeit.
33:22Hier ist es.
33:26Sehen Sie?
33:32Was heißt das?
33:34Ihr Vater starb nicht an seiner Schussverletzung.
33:37Was?
33:38Das hatten wir damals in der Untersuchung festgestellt, mein Kollege Braun und ich.
33:43Aber warum wurden die Ermittlungen dann eingestellt?
33:45Wie gesagt, die Frau gestand den Mord.
33:48Und niemand interessierte sich mehr für unsere Ergebnisse.
33:51Woran ist mein Vater dann gestorben?
33:55Hier.
33:58Pulmonale Blutung.
34:00Eine Lungenblutung.
34:02War seine Lunge verletzt?
34:03Ja, aber nur marginal.
34:04Wir hatten damals...
34:08Moment.
34:10Wir haben damals Blut in der Trachea, in der Luftröhre festgestellt.
34:14Was bedeutet, dass sich zwar Blut in der Lunge angesammelt hat,
34:18es aber durch die Luftröhre wieder hätte abfließen können,
34:20durch einfaches Abhusten.
34:22Und das ist nicht passiert?
34:23Nein, das ist richtig.
34:24Warum nicht?
34:25Ja, das kann verschiedene Gründe haben.
34:28Wenn der Körper falsch liegt oder wenn es zu lange dauert, bis Hilfe eintrifft.
34:33Oder wenn jemand den Ausfluss stoppt?
34:35Ja.
34:37Also, einfach die Hand auf den Mund hält
34:40und das Opfer erstickt dann seinem eigenen Blut.
34:43Moment.
34:50Hier.
34:52Das könnten Fingerabdrücke sein.
34:55Ja.
34:56Haben Sie ihn damals untersucht?
34:58Nein, es gab hier keinen Grund.
34:59Die Frau hatte gestanden.
35:01Könnten Sie anhand dieses Fotos eine neue Analyse machen?
35:03Kommt auf einen Versuch an.
35:05Versuchen Sie es.
35:07Kann ich das hier mitnehmen?
35:09Ja.
35:11Danke schön.
35:34Bruno, wir gehen gleich nach Hause, ja?
35:53Ja?
36:08Nee, nee, Fritz, lass mal stecken.
36:10Komm schon, Bruno, nimm das Geld.
36:13Können die und Mathilde mal was Schönes, ha?
36:15Du, wir kommen schon zurecht.
36:17Ohne mich.
36:18Was soll das?
36:19Alle sind dabei.
36:21Komm.
36:21Hast mich schon verstanden, ohne mich.
36:25Komm, Bruno, wir gehen nach Hause.
36:34Mach dir mal die Jacke zu, es ist kalt raus.
36:37Bruno, wir sind doch noch befreundet, ha?
36:39Wir sind doch Freunde, oder?
36:41Das dachte ich.
36:46Mach's gut, Junge.
37:01Wir können Schluss machen für heute.
37:04Hattest du wieder ein Butter?
37:05Ja, trüft deine Mutter.
37:10Henry, warst du immer noch nicht beim Arzt?
37:13Hab ich dich.
37:14Nee, ist alles in Ordnung.
37:15Du, Wilkins hat angerufen, der muss noch arbeiten,
37:18aber will die Ergebnisse auf jeden Fall heute noch liefern.
37:19Ruf mich sofort an, wenn du was hast, ja?
37:21Ja.
37:23Schön verarscht.
37:36Ja, das ist ja gut.
37:39Was ist alles in Ordnung?
37:44Mach's gut.
37:45Mach's gut.
37:47Ich hab' das.
37:49Ich hab' das.
38:03Ich hab' das.
38:07entdeckt. Was? Wo? Der ist vor ca. einer halben Stunde in das alte Haus seiner Mutter gegangen.
38:11Die Kollegen fragen, was sie jetzt machen sollen. Ich bin nur zwei Minuten von da entfernt.
38:15Die sollen die Füße stillhalten. Ich fahr hin. Gut, pass auf dich auf. Wir kommen so schnell wie möglich.
38:37Guten Abend. In welchem Haus ist er? Haus Nummer 43G. Da ist er so vor einer Dreiviertelstunde reingegangen und seitdem
38:43nicht mehr rausgekommen.
38:45Okay. Sollen wir mitkommen? Nee, wartet hier.
39:16Herr Kallis, aufgehend ist Herr Schumann.
39:19Herr Schumann, Sie. Schön, dass wir uns endlich begegnen.
39:24Nehmen Sie die Hände über den Kopf.
39:26Ich kann nicht. Ich kann mich auch nicht wirklich aufregen oder Sie anschauen.
39:36Eine sehr einfache, aber effektive Bombe.
39:39Bei der geringsten Bewegung fliegt ja alles in die Luft.
39:43Soweit ich das erkennen kann, stehen da hinten zwei Gasflaschen.
39:46Und ich würde darauf tippen, dass in dem Fass davor genügend C4 ist, um den ganzen Häuserblock platt zu machen.
39:54Ich stehe hier seit einer Dreiviertelstunde. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalten werde.
39:59Tun Sie es nicht. Handys sind nicht gut, nicht in dieser Situation.
40:03Machen Sie es aus. Sie kriegen vielleicht noch einen Anruf und dann bumm.
40:09Was kann ich tun?
40:11Wir können auf Ihre Kollegen warten oder Sie können versuchen, das Ding zu entschärfen.
40:17Ich habe keine Ahnung, wie sowas geht.
40:20Ich helfe Ihnen.
40:22Gehen Sie zu dem Fass und versuchen Sie, ob Sie da irgendwie hineinschauen können.
40:28Okay.
40:32Okay.
40:58Tut mir leid.
41:03Was sehen Sie?
41:05Eine Abdeckung.
41:07Vier Flügel schrauben, die eine Abdeckung halten.
41:10Schrauben Sie es ab.
41:12Aber vorsichtig, bitte.
41:17Warum helfen Sie mir?
41:18Sie sind der Erzähl, der mir erzählen kann, was damals wirklich passiert ist.
41:22Ich und Fritz Krömer.
41:24Was wollen Sie von Krömer?
41:26Er ist mein Vater, verdammter Mann.
41:28Ich weiß aber, was wollen Sie von ihm?
41:30Haben Sie nicht manchmal auch den Wunsch, noch ein letztes Mal mit Ihrem Vater zu reden?
41:34Ihm noch die Fragen zu stellen, die Sie jahrelang quälen?
41:37Welche Frage quält Sie?
41:38Ich frage mich, ob ich Ihren Vater umgebracht habe oder nicht.
41:45Was machen Sie hier?
41:47Ich habe Fritz angerufen.
41:49Der wollte sich hier mit mir treffen.
41:52So.
41:54Schrauben gelöst.
41:55Gut.
41:56Ziehen Sie die Abdeckung jetzt vorsichtig ab.
42:03Das sind zwei Drähte.
42:05Okay, gelötet.
42:06Auf eine Kupferplatte.
42:08Genau.
42:09Sie müssen versuchen, die Drähte zu lösen.
42:12Aber ohne die Verbindung zu unterbrechen.
42:15Verstehe.
42:16Vorsichtig.
42:17Ja.
42:18Wenn der Stromfluss unterbrochen wird, dann...
42:21Ja, verstehe.
42:37Geschafft.
42:39Ja, gut.
42:44Gut.
42:45Schauen Sie hinein.
42:46Was sehen Sie?
42:53Sprengstoff.
42:56Eine Spule.
42:58Hinten Bord.
42:59Irgendwie elektronisches Zeug und verschiedene Dioden.
43:03Ein Pendel?
43:07Ja, sowas wie ein Pendel ist auch da.
43:09Ein alter englischer Rüttelzünder.
43:12Rüttelzünder?
43:13Ja, das Pendel wird von einem Kupferblech umhüllt.
43:16Wenn Sie versuchen, das was zu bewegen und es kommt zum Kontakt, dann...
43:19Dumm.
43:20Ja.
43:21Sie müssen also verhindern, dass sich das Pendel und das Blech berühren.
43:25Haben Sie ein Stück Plastik da oder sowas?
43:27Plastik?
43:29Ja.
43:30Nee.
43:31Woher denn?
43:33Moment.
43:38Plastik.
43:39Sehr gut.
43:40Jetzt knicken Sie die Karte zu einem U und schieben Sie zwischen Pendel und Blech.
43:45Wer könnte das hier gebaut haben?
43:47Jemand, der nicht möchte, dass ich spreche.
43:50Krümmer?
43:51Wie gesagt, er wollte sich hier mit mir treffen. Wollte mit mir reden.
43:56Gut.
43:58Ich schiebe jetzt das Plastik zwischen das Pendel und das Blech.
44:03Ja, aber vorsichtig.
44:05Wenn das Pendel sich bewegt und ausschlägt, dann...
44:09Bumm. Ja, ich hab's schon kapiert.
44:19Geschafft.
44:22Was jetzt? Wie krieg ich das Ding in Schaft?
44:24Wie viele Kabel?
44:29Viele.
44:30Grün.
44:32Blau.
44:34Rot.
44:35Weiß.
44:35Ja, ja, ja, ja. Die Farben sind scheißegal.
44:38Kein Mensch hält sich heute noch an Farben. So was gibt's nur im Kino.
44:41Sehr schön.
44:42Gut. Schauen Sie jetzt auf den Druckzünder, auf dem ich stehe.
44:46Sagen Sie mir, welches Kabel an welchem Kontakt des Steuerboards hängt.
45:01Alles okay?
45:03Ja.
45:04Ganz ruhig.
45:15Okay.
45:17Okay.
45:18Danke.
45:23Hände hoch!
45:24Hände hoch!
45:25Hände hoch!
45:25Hände hoch!
45:25Hände hoch!
45:25Hände hoch!
45:26Hier ist die Waffe!
45:27Die Waffen runter!
45:30Ganz ruhig.
45:32Ich erkläre euch alles später.
45:33Lass es mit dem Finger abdrücken.
45:35Herr Wilkins hat noch nicht angerufen.
45:37Gib mir die Lampe.
45:38Oh, ist alles in Ordnung?
45:39Ja.
45:42Spalt das Gebiet weiträumig ab.
45:43Weck die Nachbarn.
45:44Und alle evakuieren raus aus den Häusern.
45:47Okay?
45:48Klar.
45:49Henry, Sicherheitsabstand wahren.
45:51Und ruf das Bombenentschärfungskommando.
45:53Geht klar.
45:57Und Henry, Handy ist aus.
46:00Sonst fliegen wir hier alle in die Luft.
46:02Okay.
46:05So.
46:11Rot an A.
46:12Rot an A.
46:14G an Weiß.
46:16G an Weiß.
46:18G an Weiß.
46:19I an Blau.
46:20I an Blau.
46:23I an Blau.
46:24Zur Spule.
46:25Die Kabel müssen in der Reihenfolge gelöst werden.
46:27In welcher?
46:30Ich überlege.
46:31Bitte?
46:32Ich weiß es nicht mehr genau.
46:34Ich kenne die Konstruktion, aber es ist schon ein paar Jahre her.
46:37Moment.
46:41I.
46:41A.
46:42G.
46:44Sicher?
46:45Ja.
46:46Ja.
46:46Ja.
46:47Ja.
46:47I.
46:48A.
46:48G.
46:49Okay.
46:54I.
46:56I.
46:56Verdammt, was war I nochmal?
46:57I war Blau, richtig?
46:59Ich hatte es vergessen.
47:01I war Blau.
47:04Ich dachte, du hast einen Hörschaden.
47:06Ne, ne, ist schon wieder alles gut.
47:08Ich höre jetzt besser als vorher.
47:09I war Blau.
47:10A ist Rot und G ist Weiß.
47:18gut
47:22e
47:23no
47:31what
47:35okay
47:37okay
47:50keines
47:52sie sind verhaftet
47:58ja
48:12was ist damals passiert
48:15ihr vater wollte meine mutter beruhigen
48:17sie war betrunken und hat wie eine fugie um sich geschlagen
48:20beruhig dich doch bitte
48:22das bringt doch nichts
48:24die sau soll selber herkommen
48:26das ist ziemlich oft vorgekommen
48:32und immer hat sie gedroht fritz aufliegen zu lassen
48:35fritz und seine korrupten geschäfte
48:38ihr vater kam und als sie um sie schlug
48:42ist seine pistole heruntergefallen
48:55ich
49:14Ich habe Ihren Vater erschossen.
49:19Aber Sie haben ihn nicht getötet.
49:22Was er damals da gemacht hat, wusste ich nicht.
49:37So, jetzt nehmen Sie dir dein Kind weg.
49:44Nein, nein, nein, Fritz, bitte nicht.
49:49Nicht unseren Jungen.
49:51Ihr könnt noch nichts dafür.
49:53Ich werde dafür sorgen, dass Sie den Kleinen eine Anstalt sperren.
49:56Du wirst deines Lebens nicht mehr froh.
49:59Du wirst mich nicht erpressen, du kleine Schlampe.
50:02Nicht Fritz, nein.
50:04Nein.
50:05Ich tue alles, was du willst.
50:07Alles.
50:08Nur tu unseren Jungen nicht.
50:10Bitte.
50:15Erleben.
50:16Oh Gott, Fritz.
50:16Er wollte mich auffliegen lassen, genau wie du.
50:21Hat sogar schon einen Termin bei der Dienstaufsicht.
50:25Hat dein kleiner Kauper mir wohl die Drecksarbeit abgenommen.
50:33Fritz, was machst du?
50:35Ganz ruhig, Jürgen.
50:37Ich löse gerade unsere Probleme.
50:38Fritz, bitte.
50:43Nicht.
50:44Nicht.
50:59Eine lange Zeit habe ich mit der Gewissheit gelebt, einen Menschen getötet zu haben.
51:03Ihren Vater getötet zu haben.
51:09Wann wussten Sie, dass Sie kein Mörder sind?
51:13Jahre später.
51:16Jürgen Müller hat mir die Wahrheit erzählt.
51:18Er war Ihr Freund?
51:20Ja.
51:22Die Klamotten sind von ihm.
51:24Er hat sie mir sofort gegeben.
51:28Und Ihrer Mutter haben Sie dann das Versprechen gegeben, zu schweigen, solange sie lebt?
51:35Meine Mutter hat einen Mord auf sich genommen, den ich gar nicht begangen hatte.
51:38Und sie auch nicht.
51:43Jetzt, da sie tot ist, wollte ich mit Fritz reden.
51:48Einfach nur reden.
51:51Nur mit meinem Vater reden.
52:02Was ist los, Bruno?
52:04Habt ihr ihn?
52:07Ja, und?
52:08Komm mit.
52:16Bruno, was soll der Mist?
52:18Der Mann da, er will mich unberühlen.
52:20Der Mann will mit dir reden.
52:21Setz dich.
52:25So.
52:26Er will nur mit dir reden.
52:28Er will dir nicht wehtun, er will dich nicht töten.
52:30Nur reden.
52:32Und die Bombe?
52:33Welche denn, Fritz?
52:35Die, die du in deiner Datsche gelegt hast, oder die Bombe, die du in Gabriele Kales Haus gebaut hast?
52:40Ich?
52:41Schluss mit den Lügen jetzt!
52:43Ich sag kein Wort mehr ohne meinen Anwalt.
52:46Vater.
52:48Es tut mir leid.
52:50Ich war dir kein guter Sohn.
52:53Ich habe vieles falsch gemacht, aber...
52:56Auch mit dem Scheiß!
53:00Du bist nicht mein Sohn.
53:02Du bist ein verfluchter Unfall.
53:10Ich habe Mama versprochen, nichts zu sagen, solange sie lebt, aber...
53:14Jetzt, da sie tot ist...
53:16Jetzt, jetzt, jetzt, jetzt kannst du was sagen, was?
53:19Hm?
53:19Ja?
53:20Was denn?
53:23Dass es mir leid tut, dass ich dir so viel Kummer bereitet habe.
53:27So, kann ich jetzt gehen, oder muss ich mir das Geschwätz von diesem Halbirren noch länger anhören?
53:32Er hat mir erzählt, was in der Nacht passiert ist damals.
53:36Ah ja.
53:37Hat er, ja?
53:38Hm?
53:38Wirklich?
53:40Und?
53:40Du hast meinen Vater umgebracht.
53:44Habe ich das?
53:47Sagt er.
53:50Bruno.
53:51Warum hätte ich deinen Vater umbringen sollen?
53:53Dein Vater war mein bester Freund.
53:56Ich habe dich immer bewundert.
53:58Ich habe bewundert, wie du damit umgegangen bist.
54:02Warum, Fritz?
54:05Was ist Geld?
54:06Wollt er dich aufliegen lassen?
54:08Dich und deine kleinen Machenschaften?
54:10Deinen korrupten Witwen- und Waisenfonds?
54:13Bruno.
54:15Du glaubst doch nicht etwa diesem Verbrecher.
54:18Kein Wunder, dass du dich nach all den Jahren von den Schatten der Vergangenheit befreien wolltest.
54:23Einfach einen Schlussstrich ziehen.
54:25Wahrscheinlich hast du jedes Mal, wenn du nachts aufgewacht bist, darüber nachgedacht,
54:28wie du diese bösen Träume endlich loswerden kannst.
54:32So.
54:34Kann ich jetzt dann endlich gehen?
54:38Ich verhafte dich wegen des Mordes an Jürgen Müller
54:41und an meinem Vater, Bruno Schumann.
54:44Dafür hast du keinerlei Beweise.
54:46Mehrere.
54:53Mann, der Krömer.
54:57Bernhard Wilkins, Gerichtsmediziner im Ruhestand.
55:0299,9 Prozent Übereinstimmung bei den Fingerabdrücken.
55:05Was denn für Fingerabdrücke?
55:07Die du hinterlassen hast, als du meinem Vater den Mund zugehalten hast.
55:10Die Abdrücke sind hier auf dem Foto zu sehen.
55:13Da hätten wir damals nichts mit anfangen können.
55:16Aber heute, technisch sind wir soweit.
55:18Ist doch Quatsch!
55:20Gerade sei ein Team in deinem Haus und sucht nach Rückstätten von den Bomben, die du gebaut hast.
55:33Wenn du nicht aus dem Knast abgehauen wärst,
55:36dann wäre ich nie auf die Idee gekommen, Jürgen in die Luft zu jagen.
55:40Du bist schuld.
55:43An allem.
55:47Wenn er nicht auf deinen Vater geschossen hätte,
55:48dann wäre dein Vater heute noch am Leben.
55:50Mein Vater wäre heute noch am Leben,
55:52wenn du ihn nicht erstickt hättest.
55:55Weißt du, ich dachte immer, ich bin so, wie ich bin,
55:58weil meine Mutter ein bisschen verrückt war.
55:59Aber jetzt weiß ich, dass ich das wohl alles von dir habe.
56:35Ich bin so, wie ich bin so, wie ich bin.
56:39Mama, ich muss dir was erzählen.
56:42Setz dich zu mir.
56:52Toll nicht!
56:59Du bist dich zu mir.
57:02Du bist so, wie ich bin.
57:04Sнибудь davon abgehauen diese Menschen.서hn
57:11Soll
57:11ich deine Beauty. Bhack
57:12auf dieser Schuss! Ich sch
57:13буду Deutsch.
57:25Untertitelung. BR 2018
Kommentare