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#GanzerFilm #Deutsch
Es sollte nur eine simple Versorgungslieferung werden, die Thorne Sherman und sein Freund Griswold zu der abgelegenen Insel des Wissenschaftlers Craigis bringen sollten, doch weil ein gewalter Sturm heraufzieht, sitzen sie bald mit dem Genetiker, seiner Tochter Ann, dessen leicht versoffenen Verlobten Jerry und Craigis Kollegen Baines auf der Insel fest. Craigis und Baines versuchen dort mittels Eingriffe in das Genom von Spitzmäusen, dessen Stoffwechsel zu verändern, so daß sie nicht mehr täglich das Dreifache ihres Körpergewichts essen müssen und hofft so eine Methode zu finden, um auch den Menschen an veränderte Bedingungen anzupassen: weniger Körpergröße, weniger Nahrungsbedarf.

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:01I must go to the seas again, to the lonely sea and the sky, and all I ask is the
00:11tall ship to steer her by,
00:15and the winds kick, and the winds up, and the white sails shaking, and a grey mist on the sea's
00:30face, and a great unbreaking.
00:44I must go down to the seas again, to the vagrant deep sea line, to the gall's way and the
00:54whale's way, where the whips like a whetted knife,
00:58and all I ask is a merry arm, from a laughing fellow rover, and a quiet sleep, and a sweet
01:15dream,
01:19and all I ask is a man.
01:34And all I ask is a man.
01:44Es ist so still.
01:46Das gefällt mir gar nicht.
01:49Ich schmecke das, da liegt was in der Luft.
01:51Ich schmecke zwar nichts, aber ich fühl's.
01:53Das Wasser ist wie Blei, weißt du, was das heißt?
01:55Wir fahren direkt in ein Unwetter hinein.
01:58Ein Hurricane in diesem Breiten ist keine Kleinigkeit.
02:02Wo wird sein Zentrum liegen?
02:04Genau vor uns.
02:07Können wir ihm nicht ausweichen?
02:09Unmöglich.
02:10Wir müssen sogar mitten hinein, um an unser Ziel zu gelangen.
02:16Ich kenne an der Ostseite der Insel eine kleine Bucht, da werden wir verankert gehen.
02:19Wie ist dort der Grund beschaffen?
02:21Nach der Karte zu urteilen, gut, fester Sand.
02:27Wenn ich ein Echolot an Bord hätte, stattlich Nervensäge von einem Boots,
02:30dann könnte ich mir den besten Ankerplatz aussuchen.
02:32Und wer würde Ihnen dann das Boot scheuern, hä?
02:36Na lass mal, das wär schon schön.
02:38Bei schlecht Wetter könnte man mit dem Boot dicht unter Land gehen.
02:41Naja, aber auch das beste Echolotgerät kann eben kein Wichsel entspielen wie ich.
02:55Hey Rook, komm mal rauf.
03:00Zieh dir das an.
03:03Da liegt unser Ziel direkt vor uns.
03:10Märchenhaft schön sieht die Insel aus.
03:13Einem gewissen Krieg ist so sie gehören.
03:15Ah, das ist doch der Name, der auf den Kisten aufgedrückt ist.
03:18Wenn wir die Ladung löschen, haben wir nicht genügend Tiefgang für den Sturm, der heraufzieht.
03:22Hier gibt es keinen Hafen, den wir anlaufen können.
03:25Ja, ich weiß.
03:25Wir werden in der Bucht liegen bleiben, bis sich das Wetter beruhigt hat.
03:28Dort sind wir wenigstens etwas geschützt.
03:31Geh jetzt nach vorne und mach den Sturmanker klar.
03:33Kontrollier auch nochmal die Anker.
03:34Ich werde ihn doppelt verteilen.
03:36Gut.
04:13Da liegt der Kasten ausgezeichnet.
04:18Und wenn er zu weit nach Steuerbau drüber schwingen sollte, spannst du eine Leine zum Ufer.
04:23Sieh mal da.
04:24Die Prozession gilt uns.
04:28Eine ganze Delegation kommt zu unserer Begrüßung.
04:32Ich glaube, eine Frau ist sogar dabei, Captain.
04:35Sieht fast so aus.
04:37Und was für eine.
04:55Ich bin Dr. Kregis.
04:57Sohn Sherman.
04:58Ich habe Ladung für Sie.
05:00Das freut mich.
05:01Eigentlich haben wir Captain Ferguson erwartet.
05:03Er fährt nicht mehr.
05:04Er hat sich zur Ruhe gesetzt.
05:06Ich habe die Route übernommen.
05:08Ach so.
05:09Hoffentlich haben Sie alles mitgebracht, was wir brauchen.
05:11Alles, was Sie angefordert haben.
05:12Hier ist die Ladeliste.
05:14Da in den letzten zwei Wochen kein Boot gekommen ist, waren wir schon ein bisschen knapp geworden.
05:18Captain, wenn Sie die Ladung gelöscht haben, hätte ich einen Passagier für Sie.
05:22Anne.
05:23Dies ist Captain Sherman, meine Tochter Anne.
05:25Sie wird mit Ihnen fahren.
05:26Ich hoffe, es macht Ihnen keine Umstände.
05:28Durchaus nicht.
05:29Ich freue mich.
05:30Die Freude ist ganz auf meiner Seite.
05:32Die Fahrt wird dadurch nochmal so schön.
05:34Aber erstmal werde ich mir Ihre Insel ansehen.
05:37Weil wir leider erst morgen fahren können.
05:40Aber alles, was Sie brauchen, müssen Sie doch per Schiff holen.
05:43Nun, nein.
05:44Wir sind Selbstversorger, wissen Sie.
05:45Wir haben Kühe und damit frische Milch und Hühner, die uns Eier legen.
05:49Wir haben sogar Reitpferde.
05:51Fast eine kleine eigene Welt.
05:53Das ist genau das, was mir immer vorgeschwebt hat.
05:55Wieder nach seinem Geschmack.
05:57Auf jeden Fall haben Sie sich mit dieser kleinen Insel einen der verlassensten Flecken unserer Erde dafür ausgesucht.
06:03Entschuldigen Sie mich jetzt bitte, ich muss mich umziehen.
06:12Sie ist ein bisschen erregt und durcheinander, weil Sie nun erst morgen auslaufen.
06:16Entschuldigen Sie, das verstehe ich nicht ganz.
06:18Überhaupt kommt mir so manches komisch vor.
06:33Redford?
06:34Redford!
06:37Redford, nun kommen Sie doch mal hier rüber, ich möchte Ihnen jemanden vorstellen.
06:40Eine kleine Sekunde noch, Doktor.
06:42Ein Besessener, müssen Sie wissen.
06:45Doktor Baines!
06:47Ich verstehe gar nicht, warum Sie solch ein Geschrei machen, Doktor. Ich bin doch hier.
06:50Dies ist der Nachfolger von Ferguson, Captain Sherman.
06:52Mein zweiter Assistent, Doktor Baines.
06:54Angenehm.
06:55Sehr erfreut.
06:56Zwei der Jungtiere nehmen Nahrung auf, Doktor.
06:59Beide werden jetzt mit GT 116 gespritzt.
07:01Das ist gut, aber...
07:02Wir können sie vielleicht schon in drei Wochen in der Gruppe 207 zur Zucht verwenden.
07:06Ich würde allerdings raten, noch etwas zu warten.
07:08Dann könnten wir den Hoskins-Faktor besser bestimmen.
07:11Glauben Sie nicht auch?
07:13Hmm.
07:14Wenn Sie meinen...
07:16Übrigens ist ein Hurricane im Anzug.
07:18Hurricane?
07:20Fällt nicht in mein Ressort.
07:21Und interessiert mich deshalb auch nicht besonders.
07:25Hat mich sehr gefreut.
07:27Schauen wir nicht, wa?
07:33Sie dürfen Redford nicht böse sein.
07:36Alles, was nicht zu seinem Forschungsgebiet zählt, ist für ihn uninteressant.
07:39Ein großartiger Kopf.
07:41Aber ansonsten das, was man einen zerstreuten Professor nennt.
07:44Er geht in seiner Arbeit auf.
07:45Was ist denn sein Fach?
07:47Biologie.
07:47Er ist Experte für Vererbungstheorien.
07:50Um ganz ehrlich zu sein, da kann ich mir nichts genaues darunter vorstellen.
07:53Aber das ist doch ganz einfach.
07:54Er versucht durch Kreuzungen verschiedener Rassen, deren spezifische Merkmale zu verändern.
07:57Entschuldigen Sie, aber solche wissenschaftlichen Formulierungen sind mir zu hoch.
08:01Dann werde ich es Ihnen einfacher erklären.
08:04Alle Säugetiere zum Beispiel haben doch eine für ihre Art typische Größe und Kraft und natürlich auch Lebensdauer.
08:10Ja, das ist klar.
08:11Wenn man nun diese Merkmale willkürlich verändern könnte,
08:14welch ungeheure Möglichkeiten würden sich daraus für die gesamte Menschheit ergeben?
08:18Welcher Art?
08:20Zum Beispiel keine Übervölkerung.
08:23Wenn das auch heute noch kein ernstes Problem ist, aber es wird eins.
08:30Wenn wir Menschen zum Beispiel nur halb so groß werden, würden die natürlichen Vorräte unserer Erde doppelt so lange reichen.
08:37Vater, kann ich dich einen Moment sprechen?
08:39Bitte entschuldigen Sie die Störung, Käpt'n.
08:42Ach, lassen Sie doch endlich das förmliche Käpt'n.
08:44Ich finde Sorn netter.
08:48Vater, ich bitte dich recht herzlich, sprich nicht von deinen Plänen.
08:51Du hast schon genug Unheil angerichtet.
08:53Soll der Fremde das auf dem Festland weiter verbreiten?
08:55Ach, was du mal denkst.
08:56Ach, bitte.
09:00Ich habe mal eine Frage, Doktor.
09:02Sagen Sie, haben Sie hier auf der Insel schon mal einen Hörigen erlebt?
09:06Nein, bestimmt nicht.
09:07Wir sind allerdings erst neun Monate hier und vorher war die Insel unbewohnt.
09:10Haben Sie überhaupt schon mal einen mitgemacht?
09:13Nein, warum fragen Sie?
09:15Das Haus scheint zwar fest gebaut zu sein, aber bei solch einem Sturm fällt der Luftdruck rapide.
09:19Machen Sie also lieber die Fenster auf, sonst explodiert die Bude.
09:25Wir haben doch Ventilatoren auf dem Dach.
09:27Nehmen Sie inzwischen noch einen Drink, ich werde Sie lieber gleich mal kontrollieren.
09:31Würde ich Ihnen auch dringend empfehlen.
09:32Ich bin froh, dass Sie gekommen sind.
09:34Warum?
09:35Wurden die Rationen knapp?
09:37Wenn es nur das wäre.
09:38Leider gibt es schwerere Gründe.
09:40Sagen Sie, morgen werden wir doch bestimmt fahren können, nicht wahr?
09:43Ich will es hoffen.
09:44Leider ist es nicht sicher.
09:46Es hängt nicht von mir ab.
09:48Es dauert eben eine gewisse Zeit, bis sich die See wieder beruhigt hat.
09:50Machen Sie sich meinetwegen deshalb keine Sorgen.
09:52Ich bin leidenschaftliche Seglerin.
09:54Das hat weniger etwas mit Ihnen zu tun, als mit der Seetüchtigkeit meines Bootes.
09:59So, die Ventilatoren sind geöffnet.
10:02Wenn Sie gestatten, Käpt'n, möchte ich jetzt mit Ihnen gerne anstoßen.
10:05Bevor Sie wieder auf Ihr Boot zurückkehren,
10:07Sie werden ja sicher bald aufbrechen wollen, denn es wird schon langsam dunkel.
10:11Ich habe den Käpt'n zum Abendessen eingeladen.
10:15Oh, wie schön.
10:19Wenn Sie noch nicht wieder an Bord müssen, herzlich willkommen.
10:22Dafür nehme ich es in Kauf, nachher nass zu werden.
10:24Wenn Sie meinen.
10:24Vater, ich habe Mr. Schirrmann darum gebeten.
10:29Sehen Sie mal, Doktor.
10:33Dies ist der einzige Überlebende der Versuchsreihe 30.
10:36Jetzt genau 28 Stunden alt.
10:38Mhm.
10:40Das bringt uns in unseren Forschungen mehr als 10 Jahre weiter.
10:43Na, mindestens.
10:44Das Tier ist genau um 20 Prozent größer, als es normalerweise heute wäre.
10:48Ich will es nicht als den Durchbruch bezeichnen, aber es bestätigt die Richtigkeit unseres Weges.
10:53Wissen Sie was, Redford?
10:55Stoppen Sie alle Versuchsreihen, die wir danach begonnen haben, aus der 92.
10:59Siehsten.
10:59Wir stürzen uns mit aller Kraft auf diesen Test.
11:01Was ist das?
11:02Das ist eine Sorexorizide.
11:05Sieht aus wie eine kleine Rate.
11:07Und strömt ein Geruch aus wie ein Stinktier.
11:09Das kommt daher, weil Sie Moschusdrüsen in den Knie gelenken.
11:12Das ist eins unserer Versuchstiere.
11:15Diese Tiere werfen ungefähr alle 10 bis 14 Tage.
11:18Sie dienen uns für Wachstumsversuche.
11:21Aufgrund dieser schnellen Vermehrung können wir die Resultate unserer Versuche über viele Generationen verfolgen.
11:26Und wie groß wird das Biest?
11:30Nicht viel größer.
11:34Sehen Sie mal, die Schnauze ist größer und länger als die eine Ratte.
11:37Außerdem hat sie Fangzähne wie ein Wolf.
11:39Beißt das Vieh auch?
11:41Nur wenn es hungrig ist.
11:42Na, dann nehmen Sie Ihren Wolf mal lieber wieder. Vielleicht hat er lange nichts gefressen.
11:45Oh, da brauchen Sie keine Angst zu haben.
11:48Ja, es war gerade Futterzeit.
11:51Für die nächsten acht Stunden ist sie friedlich.
11:57Ein Fensterlad ist aufgeflogen.
11:58Renn fort!
11:59Ich mach das schon, Senor.
12:03Lassen Sie sich doch dadurch nicht erschrecken.
12:05Es wird noch schlimmer werden.
12:06Sturm hat die immer Angst eingejagt.
12:08Schon von Kindheit an.
12:19Klettern mögen Sie nicht.
12:21Sie wühlen und graben lieber. Ungefähr wie die Maulwürfe.
12:25Sie sind im Grunde genommen Raubtiere und gehen nachts auffangen.
12:29Und wenn die Bieste hungrig sind, dann fallen sie jedes Lebewesen an.
12:32Ganz egal, ob es stärker ist als Sie oder nicht.
12:34Tatsächlich?
12:35Wenn Sie zwei dieser Bestien ein Käfig zusammensperren und kein Futter geben,
12:39dann frisst das stärkere Tier das Spächer auf.
12:41Das ist ja furchtbar.
12:42Sie müssen das vom wissenschaftlichen Standpunkt aus sehen.
12:44Diese Tiere entfalten eine ungeheure Aktivität, zu der Sie eine Menge Kraft benötigen.
12:49Und um diese permanent zu erhalten, müssen Sie innerhalb von 24 Stunden
12:53das Dreifache Ihres Körpergewichts an Nahrung zu sich nehmen, oder Sie gehen ein.
12:58Redford! Redford! Nehmen Sie einen Liebling wieder.
13:02Passen Sie gut auf ihn auf.
13:03So.
13:06Tja.
13:08Meine Leute nennen diese Bieste Knochenfresser.
13:11Wenn Sie nämlich das Fleisch Ihrer Opfer verputzt haben,
13:13fressen Sie auch noch die Knochen.
13:14Alles, was Sie übrig lassen, sind Haare, Zähne und eventuell...
13:17Ich könnte jetzt, glaube ich, einen kleinen Konjak gebrauchen.
13:20Aber ja, Liebes, sofort. Ich hol dir einen.
13:27Wohin 5.brau.
13:39Wohin
13:415. Wohin
13:555. 100.
14:00Versteh doch, ich habe ja nie gesagt, dass du diese Scheusalle gemacht hast, Jerry.
14:04Ich mache dir nur den Vorwurf, dass du Schuld an der augenblicklichen Situation hast, in der wir stecken.
14:08Denn weil du betrunken warst, hast du die Käfigtür offen gelassen und die Tiere sind entkommen.
14:11Ich weiß, Ann, aber dieser Fehler hätte doch jedem von uns passieren können.
14:15Und ich kann es einfach nicht mehr ertragen, dass er mich alle wie einen minderwertigen Gewohnheitssäufer behandelt.
14:26Entschuldige mich jetzt.
14:39Wie wär's mit einer Zigarette?
14:40Danke. Ich bin so froh, dass Sie gekommen sind.
14:43Das habe ich vorhin schon mal gehört. Warum eigentlich?
14:45Wenn ich etwas konfus und unzusammenhängend erzähle, so müssen Sie das entschuldigen,
14:48denn ich habe schreckliche Angst, dass etwas Furchtbares passiert.
14:51Ich werde diese Insel verlassen, aber ich möchte, dass mein Vater mitgeht.
14:54Na und? Sagen Sie es ihm doch.
14:59Das habe ich schon des Öfteren versucht, aber er ist nicht zu überzeugen.
15:02Ich habe das Gefühl, dass Jerry da seine Hände im Spiel hat.
15:08Er versucht nämlich auch mich zu überzeugen, dass die Gefahr schon in ein paar Tagen...
15:16Ich hoffe, ich störe nicht das traute Beisammensein.
15:20Die Szene ist ja beinahe intim zu nennen. Hand in Hand auf dem Sofa sitzen.
15:25Jetzt hör aber auf, Jerry. Diese Bemerkungen kannst du dir ersparen.
15:28Außerdem geht es dich überhaupt nichts an, was ich tue.
15:31Da bin ich aber ganz anderer Meinung. Ich interessiere mich für alles, was du tust.
15:34Und ich werde dafür sorgen, dass du keine Fehler machst.
15:36Für mich ist deine Verlobung mehr als nur irgendeine Spielerei.
15:39Du hast nicht erst recht, Jerry, das weißt du. Aber seit heute Nacht bin ich mit dir fertig.
16:13$20,$2,$2,$1.%
16:43Hilfe! Hilfe! Gebt mir vor! Helfen Sie mir doch bitte! Hilfe! Ich bin verloren!
16:57Bitte sei doch vernünftig. Ich kann ja verstehen, dass du Angst hast. Jeder hat Angst vor dem Tode, aber...
17:01Ja, das weiß ich. Du hast sogar so viel Angst, dass du mich letzte Nacht niedergeschlagen hast, nur um vor
17:05mir im Haus zu sein.
17:06Nein, die Nerven kann doch jeder mal verlieren. Ich werde sie nicht verlieren. Ich gehe nämlich weg von eurer Insel.
17:12Na schön, aber ich warne dich. Halt die Schnauze, sonst lernst du mich kennen.
17:16Ich werde die Experimente mit deinem Vater zu Ende führen und wer sich uns dabei in den Weg stellt, der
17:20wird vernichtet.
17:21Ich lasse mir diese großartige Chance nicht aus der Hand nehmen.
17:27Wo ist denn Käpt'n Schirmin? Er sieht nach dem Wetter. Ich werde ihn rufen.
17:34Käpt'n, es ist Zeit zum Essen.
17:43Versfluchte Bestin! Hilfe!
17:45So, hilf mir doch! Lass mich doch nicht verrecken!
17:51Mein Gott! Steh mir bei! Hilfe!
17:57Hilfe! Hilfe!
18:00Geh!
18:34Kein Grund zur Aufregung, das war mindestens ein Kilometer weg.
18:37Na ja, aber wenn nun einer von den Bäumen, die der Sturm...
18:39Beruhigen Sie sich, Anne. Der Sturm kommt aus Nordwest, also werden die Bäume von uns weggedrückt.
18:43Ich glaube, ich gehe es lieber wieder an Bord.
18:46Und vielen Dank noch für Ihre Gastfreundschaft, es war sehr liebenswürdig.
18:49Ich sehe Sie dann ja morgen.
18:50Thorne, Ihr Schiff ist doch in guten Händen. Bitte, bleiben Sie hier.
18:56Warum? Sind Sie ängstlich oder nur einsam?
18:59Beides.
19:00Die Abkühlung draußen wird mir guttun.
19:02Thorne, Sie können jetzt nicht gehen.
19:05Niemand darf das Tor öffnen nach Einbruch der Dunkelheit.
19:08Wer sollte mich daran hindern? Vielleicht Sie?
19:11Ja, ich. Das Tor muss nachts geschlossen bleiben.
19:19Hören Sie, im Allgemeinen stelle ich keine Fragen, denn ich bin nicht neugierig.
19:23Aber wollen Sie mir das nicht erklären?
19:26Also gut, setzen wir uns wieder hin.
19:28Geben Sie mir das Ding.
19:30Man kann direkt Angst vor Ihnen bekommen.
19:32Glauben Sie an Märchen?
19:35Naja, eigentlich bin ich ja schon ein bisschen zu alt dafür, aber man kann ja nie wissen.
19:39Dann werde ich Ihnen jetzt eins erzählen.
19:41Es klingt aber nur wie ein Märchen, denn es ist die nackte Wirklichkeit und wir stehen mitten darin.
19:44Wieso?
19:45Ich werde Ihnen eines über Ratten erzählen.
19:47Das kenne ich schon, der Rattenfänger von Harmen.
19:49Ich mache keinen Scherz.
19:50Dr. Redford hat doch vorhin einer hereingebracht, erinnern Sie sich nicht?
19:53Na, als Ratten kenne ich andere Biester. Das Tierchen sah doch direkt niedlich aus.
19:56Niedlich? Selten war wohl dieses Wort so fehl am Platz wie bei der Bezeichnung dieser Bestien.
20:01Es sind die furchtbarsten Geschöpfe, die es wohl überhaupt auf dieser Erde gibt.
20:04Als Vater Ihnen vorhin so viel von diesen Scheusalen erzählt, er hat er vergessen, Ihnen zu sagen, dass Sie gehen
20:08müssen...
20:14Weil zwei oder dreihundert riesige Ratten draußen auf uns lauern.
20:19Blutgierige Bestien, so groß wie ausgewachsene Wölfe.
20:24So groß wie Wölfe?
20:27Wollen Sie sich etwa über mich lustig machen?
20:29Nein, es ist blutiger Ernst, verstehen Sie doch.
20:32Dann sind die Biester ja eine Gefahr für uns alle.
20:34Und was das Schlimmste ist, Sie sind halb wahnsinnig vor Hunger.
20:41Mein Glück, dass Sie mich vorhin zurückhielten.
20:44Sie haben mir das Leben gerettet.
20:46Es tut mir leid, dass ich Sie vorhin mit der Pistole bedroht habe.
20:49Aber ich wusste mir einfach keinen anderen Rat.
20:51Na, es war schon eine massive Drohung.
20:53Wenn Sie mir das gleich erzählt, hätten wir es überflüssig gewesen.
20:55Ich hatte gehofft, es würde nicht nötig sein.
20:57Aber dann wollten Sie unbedingt gehen und damit wurde es ernst.
21:00Ich musste Sie zurückhalten, ganz gleich wie.
21:04Sagten Sie vorhin zwei bis dreihundert?
21:06Ja.
21:07N!
21:13Die Schätzung stimmt ungefähr.
21:15Wären Sie auf Ihrer Nussschale geblieben und hätten weiter den Käpt'n gespielt,
21:19dann könnten Sie sich jetzt die Rolle als Detektiv ersparen, Sie verfluchter Schnüffler.
21:22Hör auf, Jerry.
21:29Was ist denn hier los, Anne?
21:31Der Käpt'n wollte zurück zum Schiff.
21:32Ich wusste nicht, wie ich ihn zurückhalten sollte und da habe ich ihm einiges erzählt.
21:38Ich glaube, Mr. Sherman ist man es genug, die ganze Wahrheit zu erfahren.
21:45Ich fürchte, wir sind alle ein bisschen überreizt, Skip.
21:47Ja, den Eindruck habe ich allerdings auch.
21:51Vor sechs Monaten glückte es uns zum ersten Mal, Einfluss auf die Wachstumseigenschaften bei Ratten zu nehmen.
21:56Zwei Würfe waren lebensfähig.
21:58Mit den sechs kräftigsten Tieren machten wir Versuche.
22:01Bei Ihrer Geburt waren Sie daumengroß, also ganz normal.
22:04Aber nach ein paar Tagen verloren wir die Kontrolle über das Experiment.
22:07Das tägliche Wachstum der Tiere war völlig anormal.
22:09Sie wuchsen ungeheuerlich.
22:11Es war eine interessante Kreuzung asiatischer Ratten.
22:13Aber wie sich bald herausstellte, vereinigten sich in ihnen alle negativen Eigenschaften ihrer Rassen.
22:17Sie wurden zu unberechenbaren Raubtieren.
22:19Durch eine Unvorsichtigkeit konnten sie eines Tages entkommen.
22:26Ein paar Monate später sahen wir bereits Nachkommen von ihnen auf der Insel.
22:30Sie waren also fortpflanzungsfähig.
22:32Wir taten alles nur Menschenmögliche, um sie auszurotten, aber ohne sichtbaren Erfolg.
22:39Danach bekamen wir sie lange Zeit nicht mehr zu Gesicht, weil Tageslicht sie fast blind macht.
22:43Aber wir hörten sie.
22:44Nachts ging sie ums Haus schlichen, auf Jagd nach Beute.
22:48Aber die Tatsache, dass zwei von ihnen, Ann und Jerry, gestern Nachmittag angegriffen haben,
22:54ist der Beweis dafür, dass die natürlichen Nahrungsmittelvorräter auf der Insel bald zu Ende gehen.
23:01Und was wird die Folge sein?
23:03Sie werden versuchen, alle Lebewesen auf der Insel auszurotten.
23:06Nach ein paar Tagen werden sie Hungerskrepieren.
23:07Und wie verhalten wir uns derweile?
23:10Wir werden nicht aus dem Haus gehen, bis alles vorbei ist.
23:16Nur keiner aufregt, der Sturm wird die Leitung unterbrochen haben.
23:19Ja, schon gut.
23:20Ich werde ein paar Lampen holen.
23:23Mario! Mario!
23:26Si, Senor!
23:27In der Küche ist eine Sturmladerne. Zünd sie an und bring sie her!
23:30Si!
23:33Bradford, steck alle Kerzen an, die du finden kannst!
23:35Ja, sofort, Jerry!
23:36Wo ist Ihre Lichtmaschine?
23:37Draußen, außerhalb des Zaunes. In der Nacht können wir nicht dran.
23:42Lassen Sie, das kann ich ja tun.
23:44Hier ist ja alles in Ordnung, Jerry.
23:46Geh lieber rüber ins Labor.
23:47Ich komme auch gleich nah.
24:00Na ja, zumindest war sie aufrichtig zu dir, Jerry.
24:04Und von ihrem Standpunkt aus handelt sie vollkommen richtig.
24:07So, du findest es also richtig, dass sie ihren Vater drängt, die Insel zu verlassen?
24:11Wenn sie unbedingt einen Begleiter braucht, kann ich ja ein paar Tage mitfahren.
24:13Ich bin hier eher zu entbehren als er.
24:17Ich werde nachher mit dem Doktor darüber sprechen.
24:19So geht das jedenfalls nicht weiter.
24:21Und was diesen Thorne Sherman angeht, so gibt es noch ein Unglück, das kann ich dir sagen.
24:25Für mich ist das ein Kerl, der zu allem fähig ist.
24:30Diese Einladung war doch nur ein Trick.
24:32Sie wollten mich über Nacht hier im Haus behalten, stimmt's?
24:38Ja.
24:40Ja, ich wollte, dass Sie hierbleiben.
24:42Ich fühle, dass etwas Schreckliches auf uns zukommt.
24:45Ist Ihre Angst immer noch so groß?
24:47Nein, jetzt nicht mehr, seitdem Sie hier sind und alles wissen.
25:05Ich liebe es, so am Kamin zu sitzen. Sie auch?
25:08Mhm.
25:13Man ist hier auf der Insel einsam, aber es ist doch schön.
25:15Finden Sie nicht auch?
25:16Naja, und sie wird bestimmt auch Ihre Reize haben.
25:19Ich möchte die Zeit nicht missen, die ich hier verbrachte, Thorne.
25:27Und Sie sind ein seltsamer Mensch.
25:29Ich bin noch nie jemandem begegnet, der so war wie Sie.
25:32So?
25:33Sie scheinen so desinteressiert zu sein an allem, was passiert.
25:36Als wenn Sie das alles nicht berühren würden.
25:39Wundern Sie sich denn nicht einmal über all das Ungewöhnliche hier?
25:44Die Waffen, die Palisade, die zerschlagenen Scheiben der Fenster, meine Angst und all die anderen Dinge.
25:50Ich werde es Ihnen erklären.
25:52Mich interessieren grundsätzlich nur Dinge, die mich persönlich betreffen.
25:55Alles andere ist mir gleichgültig.
26:00Wir werden morgen versuchen, von dieser verfluchten Insel zu verschwinden.
26:12Mich zuhören, bleiben Sie hier!
26:14Vater!
26:15Redford!
26:16Er ist rausgegangen.
26:23Schwer, bist du verrückt geworden?
26:25Vielleicht wollte er gar nicht draußen.
26:26Ich hatte keine Zeit, ihn zu fragen.
26:27Dem ist doch alles zuzutrauen.
26:28Sie sind ja wahnsinnig.
26:30Ich hatte nicht die Absicht, das Tor zu öffnen.
26:31Wenn es sei denn, es wäre jemand draußen gewesen.
26:34Haben Sie es denn nicht gehört, Doktor?
26:36Es war, als wenn jemand gerufen hätte.
26:38Ich dachte schon, es wäre Ruck.
26:39Nein, es kam für den Stall.
26:46Was war denn los, Vater?
26:48Der Pferdestall.
26:51Hat Mario vergessen, die Türen zu verrammeln?
26:53Nein.
26:55Ich habe es sogar noch nachkontrolliert.
26:58Durch das Holz der Türen und Wände konnten sie nicht.
27:01Sie müssen sich von unten durchgegraben haben.
27:03Ich möchte Sie gerne etwas fragen, Doktor.
27:06Sie setzen unser aller Leben aufs Spiel.
27:07Ihr eigenes eingeschlossen.
27:08Können Sie das verantworten?
27:10Sie hätten doch nur die Marine zu benachrichtigen brauchen.
27:12Die hätten die Biester schon ausgeräuchert.
27:14Stattdessen lassen Sie sie frei herumlaufen.
27:16Ein ungewöhnliches Experiment kann auch ungewöhnliche Resultate hervorbringen.
27:20Ich habe nicht umsonst diese Insel gewählt.
27:23Sie liegt abgeschieden und ringsum meilenweit nichts als das Meer.
27:28Unser Projekt ist privat finanziert worden, junger Mann.
27:32Es geht also weder die Regierung noch das Militär was an.
27:36Und Außenstehende sind nicht gefährdet.
27:40Die Tiere können nämlich nicht schwimmen.
27:42Und hier können sie ja kein Unheil anrichten.
27:45Vergessen Sie nicht, es handelt sich um wissenschaftliche Versuche.
27:48Sehr richtig.
27:50Was hier auf der Insel geschieht,
27:52sind die immens wichtigen Versuche,
27:54eine Übervölkerung unserer Erde zu verhindern.
27:56Und auch Sie, Mr. Sherman,
27:58werden eines Tages die Wichtigkeit unserer Arbeit erkennen.
28:00Mich interessieren Ihre Theorien nicht.
28:02Die wichtige Frage ist, wie verhindern wir es,
28:03dass uns Ihre Lieblinge fressen.
28:04Ach was, für eine Panik wäre es dann Grund vorhanden,
28:07wenn Sie für Hunger Ihre Scheu von dem Tageslicht verlieren würden.
28:09Wer sagt Ihnen, dass es nicht morgen schon so ist?
28:11Wollen wir es nicht hoffen, aber möglich ist natürlich alles.
28:14Ihre Hauptnahrung bestand bisher aus den kleineren Tieren der Insel.
28:16Diese Quelle kann sich natürlich in den letzten Monaten erschöpft haben.
28:21Das wäre auch eine Erklärung für Ihr Eindring in den Pferdestall.
28:24Ja, die finden bestimmt noch eine Menge Futter hier auf der Insel,
28:26bevor sie krepieren.
28:28Wo?
28:31Es besteht keine Gefahr,
28:32dass Sie das Haus unter Höhlen wie den Stall und hier eindringen.
28:35Der Boden besteht aus Stein.
28:37Haben Sie auch an die Wände gedacht?
28:38Die bestehen nämlich aus Luftziegeln.
28:40Der sicherste Platz wäre auf dem Boot.
28:43Da haben Sie recht.
28:45Wir werden morgen bei Tageslicht alle an Bord gehen.
28:48Ihren größten Hunger haben die Bestien heute Abend
28:50im Pferdestall gestellt.
28:51Das wird Sie beruhigen, um uns den Abzug sichern.
28:54Ach was, Doktor.
28:55Wer würde denn die Lage so schwarz sehen?
28:57Es ist auf jeden Fall besser,
28:58als unsere Situation zu bagatellisieren.
29:00Sie sind sich anscheinend über den Ernst unserer Lage
29:02immer noch nicht im Klaren.
29:04Heute Nacht können wir allem anscheinend nach nichts mehr unternehmen.
29:06Wir werden alles auf morgen früh verschieben.
29:11Wissen Sie was?
29:12Wir werden uns jetzt ruhig aufs Ohr hauen.
29:13Aber wir werden eine Wache einrichten.
29:15Alle zwei Stunden wird abgelöst.
29:16Doktor, Sie übernehmen die erste,
29:17dann Redford, Mario, Jerry und ich mache den Schluss.
29:21Kontrollieren Sie noch mal alle Fensterläden.
29:23Und sehen Sie sich bei dieser Gelegenheit auch gleich die Wände an.
29:28Komm, Liebling.
29:29Nein, Vater, ich möchte lieber hier beim Feuer bleiben.
29:31Da fühle ich mich sicherer.
29:33Ich könnte es jetzt nicht alleine in meinem Zimmer aushalten.
29:35Na schön, wenn du meinst.
29:38Aber versuch ein bisschen zu schlafen.
29:39Ja, natürlich, Vater.
30:10Ich möchte es jetzt nicht alleine in meinem Zimmer.
30:18Halt, Senor Ferrell, ich bin es doch, Mario.
30:21Ich wollte Sie wecken, Sie haben die nächste Wache.
30:24Ach, Mario, alte Haus, komm rein.
30:28Ich habe schon die ganze Zeit auf dich gewartet.
30:31Du musst dann aber wieder eingenickt sein, hast mich richtig überrascht.
30:36Setz dich doch.
30:37Ach, hier, trink einen Schluck mit mir, es wird dir gut tun.
30:41Grazie, Senor.
30:43Steh doch nicht rum.
30:46Ruhe dich eine Weile aus.
30:50Hast du gerade erst eine Runde durchs ganze Haus gedreht, ne?
30:53Si.
30:54Na also.
30:56Du bist ein prima Kerl, Mario.
30:59Ein Mann, auf den man sich verlassen kann.
31:10Weißt du, was ich von der Geschichte halte, Mario?
31:14N.
31:15N und der Käpt'n.
31:18Haben was gegen dich und mich.
31:22Bitte versuch dir das nur mal vorzustellen.
31:25Ein intelligentes, hübsches Mädchen wie sie.
31:27Und dieser runtergekommene Tramp und Betrüger.
31:31Tja, ich weiß, warum sie sich jemanden Hals wirft.
31:35Und du weißt es auch.
31:37Falls irgendwas schief geht, will sie ihr Lockenköpfchen in Sicherheit wissen.
31:43Das ist der Grund, warum ich über uns beide nachdenke, Mario.
31:47Denn wenn was passiert,
31:51sollen wir beide die Suppe auslöffeln.
32:08Du bist mein Freund, Mario.
32:11Ich erlaube dir deshalb, meine Wache mitzuübernehmen.
32:15Aber wenn die zwei Stunden rum sind,
32:18dann wächst du nicht hinter den Käpt'n.
32:21Sondern meldest dich bei mir.
32:24Den Gauner möchte ich nämlich selbst gerne auf die Beine bringen.
32:27Verstehst du?
32:30Einverstanden?
32:31Aha.
32:32Si.
32:32Okay.
32:36Mario.
32:38Er ist tot.
32:41Tot?
32:44Oh mein Gott.
32:45Das darf nicht sein.
32:47Ich hab doch gleich das Bein abgebunden.
32:49Er kann doch nicht verblutet sein.
32:54Sie haben es schon richtig gemacht.
32:56Er ist auch nicht verblutet.
33:00Aber woran ist er dann gestorben?
33:03Ich weiß es auch nicht.
33:06Aber wir werden es feststellen.
33:09Toxinäre Symptome.
33:11Es kommt mir auch so vor.
33:14Wir werden uns Gewissheit verschaffen und zwar gleich.
33:16Doktor.
33:17Das Tier, das da vor mir liegt, ist keine Ratte mehr.
33:20Das ist ein Ungeheuer.
33:22Ich sagte es Ihnen ja.
33:24Sie sind unwahrscheinlich gewachsen.
33:26So weit sollte das Experiment natürlich nicht gehen.
33:28Wir verloren einfach die Kontrolle.
33:30Verstehen Sie denn das nicht?
33:31Sie haben sich wirklich einen reizenden Job ausgesucht.
33:34Ein Rückschlag ist noch lange keine Niederlager, Käpt'n.
33:43Würden Sie mir bitte helfen, Mario nach oben zu tragen?
33:45Halt fort.
33:46Bringen Sie das Tier.
33:47Ich will es jetzt hier.
33:49Ja.
34:05Im Speichel der Ratte befinden sich stark konzentrierte Toxine.
34:10Dann sehen Sie sich das mal an.
34:13Das schließt nämlich die Beweiskette.
34:16In Marios Blut finden Sie Spuren des gleichen Gifts und damit haben wir die Todesursache.
34:22Ich habe schon beinahe erwartet.
34:24Hören Sie, Anne.
34:29Es hat keinen Zweck, darüber zu grübeln.
34:32Versuchen Sie, an irgendwas anderes zu denken.
34:33Vielleicht erzählen Sie mir, was war Ihre Tätigkeit hier?
34:37Sind Sie auch Wissenschaftlerin?
34:39Ich bin Zoologin.
34:41Oh.
34:42Dann beschäftigen Sie sich also mit Tieren.
34:45Haben Sie dabei irgendein Spezialgebiet?
34:48Ja, Ernährungstheorien.
34:50Ich war an den Versuchen meines Vaters beteiligt und nun trage ich auch mit an der Verantwortung.
35:03Aber das hat jetzt ein Ende.
35:05Wenn ich diese Insel verlassen habe, will ich nichts mehr damit zu tun haben.
35:09Nie mehr.
35:10Und was haben Sie für Pläne?
35:12Ich habe keine Pläne.
35:14Ich will in Ruhe leben, weiter nichts.
35:16Manchmal da, da denke ich, es wäre dumm, meine Karriere aufzugeben.
35:21Aber lieber eine Dummheit begehen und leben, als zwar anerkennbar...
35:24Ich liebe Frauen, die auch mal Dummheiten begehen.
35:38Ah, Mr. Sherman.
35:41Tja.
35:42Die Autopsie hat ergeben, was wir befürchtet haben.
35:47Vor ein paar Wochen versuchten wir, der Biester Herr zu werden, indem wir ein starkes Gift, das sich zusammengestellt hatte,
35:52auf der Insel auslegten.
35:54Leider ohne Erfolg.
35:57Und nun ist Mario an diesem Gift gestorben.
36:01Ich habe Ihnen damals nicht geglaubt, Doktor.
36:03Ich hielt es einfach nicht für möglich, dass die Biester dieses Gift assimilieren könnten.
36:06Sie sammeln es in den Speicheldrüsen des Gaumens.
36:10Ist das nicht wundervoll?
36:13Oh, entschuldigen Sie bitte, ich begeister mich natürlich nur vom wissenschaftlichen Standpunkt aus dafür.
36:18Haben Sie nicht ein Gegenmittel, das die Wirkung des Gifts aufhebt?
36:22Nein, wir haben nichts hier auf der Insel.
36:24Und wie wir in Marios Fall gesehen haben, ist das ein schnell wirkendes Gift.
36:29Und selbst wenn wir das stärkste Schlangenserum zur Verfügung hätten, bin ich nicht sicher, ob wir Erfolg hätten.
36:35Die Biester sind nämlich giftiger als eine Königskobra.
36:37Glauben Sie, dass alle giftig sind?
36:39Das kann man sehr einfach feststellen.
36:40Sie brauchen sich nur von der ganzen Bande beißen zu lassen.
36:42Wenn Sie nach einem Biss tot umfallen, war er giftig.
36:44Ich glaube, Scherze sind nicht angebracht. Es geht um unser Leben.
36:47Um Ihres auch, Jerry.
36:50Doktor, ich habe nochmal alle Tünenfenster überprüft.
36:52Von der Seite her sind wir abgesichert, aber wir müssen uns wohl darüber im Klaren sein,
36:55dass die Biester nach anderen Möglichkeiten suchen werden, hier einzudringen.
36:58Ich halte es für das Beste, wenn wir alle wach bleiben, um im Notfall zur Hand zu sein.
37:02Vielleicht erleben wir dann noch die Dämmerung.
37:04Die Wände sind über 60 Zentimeter stark.
37:07Glauben Sie, die Tiere hätten eine Chance, sich da durchzuwühlen?
37:09Natürlich haben sie die, Doktor.
37:11An Stellen, wo der Putz abgeplatzt ist, sind die Luftziegel durch den Regen noch weich und brökelig.
37:19Ich halte es.
37:47Die Idee ist nicht schlecht, Doktor.
37:50Aber ich glaube, ich weiß noch eine andere Möglichkeit.
37:53Es ist schon ziemlich hell draußen.
37:55In einer Stunde ist die Nacht vorbei.
37:57Wir nehmen die Ratte, die, die Mario getötet hat,
37:59und werfen sie über den Zaun, sozusagen als Köder.
38:02Fallen sie drüber her, wissen wir,
38:03dass wir vorläufig keine Chance haben, hier rauszukommen.
38:06Wenn nicht, werde ich mich zum Strand durchschlagen
38:07und das Boot dicht unter Land holen.
38:09Dann gehe ich zurück bis zum Wäldchen, wo sie mich sehen können,
38:11und gebe ihnen das Signal zum Aufbruch.
38:14Das lässt sich hören, Captain.
38:15Gut, dann erklären Sie den Plan den anderen.
38:17Na, schön, wenn Sie meinen.
38:34Tatsächlich, Vater, und der Wind hat auch nachgelassen.
38:36Ist das nicht wundervoll?
38:37Ich fürchte, wir haben es noch nicht überstanden, Ann.
38:39Lass dich nicht täuschen. Sie werden wiederkommen.
38:41Er hat recht.
38:43Ich werde mich beeilen und vergesst nicht,
38:45auf mein Signal zu achten.
38:46Sie dürfen nicht allein gehen.
38:47Ich werde ihn begleiten.
38:48Ach was, Vater, du hast noch nie in deinem Leben
38:50ein Gewehr in der Hand gehalten.
38:51Redford oder Jerry können mitgehen.
38:54Ich gehe gern mit.
38:55Dann sind wir wenigstens sicher,
38:57dass wir wirklich ein Signal bekommen.
39:21Wir sind jetzt in deinem Leben.
39:27Wir werden noch nie, weil wir es noch nie in deinem Leben sein können.
39:38Knallen Sie aber nicht unnötig mit der Plinte in der Gegend rum.
39:40Sie wissen, wir haben höchstens 20 Schuss Munition.
39:43Die Klugscheißer, das weiß ich genauso gut wie Sie.
39:48Sherman, lassen Sie die Finger von hier.
39:53Sie richten Ihre Knarre auf mich?
39:55Wenn Sie Dummheiten machen, drücke ich sogar ab.
39:58Ich fürchte, wir haben im Moment andere Sorgen, nicht wahr?
40:01Ich warne Sie. Entweder Sie lassen das Mädchen in Ruhe oder die Ratten werden eine fette Mahlzeit haben und kein
40:05Stückchen von Ihnen übrig lassen.
40:07Aus!
40:08Aus!
40:08Aus!
40:09Aus!
40:11Aus!
40:13Aus!
40:15Aus!
40:18Aus!
40:29Aus!
40:48Nun startet mich nur nicht an, als ob ich ein Muttermörder wär.
40:52Was ist denn nur passiert?
40:54Ach, eigentlich nichts, um sich aufzuregen.
40:55Jerry hat nur in der letzten halben Stunde zweimal versucht, mich umzubringen.
41:01Mein Bootsmann ging gestern Nacht an Land.
41:03Er ist tot.
41:05Sie haben ihn aufgefressen.
41:09Das ist alles, was übrig blieb.
41:11Er ist ahnungslos hinten totgelaufen.
41:28Es tut mir sehr leid, Captain.
41:31Ich wünschte, ich könnte es ungeschehen machen.
41:33Doktor, mit Worten ist das nicht aus der Welt zu schaffen.
41:37Vergessen Sie nicht, die Besten da draußen sind Ihre Geschöpfe.
41:40Ich kann Ihre Erregung verstehen, Mr. Schirmer.
41:43Ich habe Fehler gemacht und ich muss zugeben, entscheidende Fehler.
41:48Ich gebe es ja zu, ich war leichtsinnig.
41:50Aber ich konnte ja die Auswirkungen meiner Experimente nicht vorhersehen.
41:54Auch außerdem war ich der Meinung, dass unser Haus uns genügend Sicherheit bieten würde.
41:57Nicht mal an Ihre Tochter haben Sie gedacht.
41:59Wie konnten Sie sie diesen Gefahren aussetzen?
42:01Sie sollte ja schon vorige Woche die Insel verlassen, aber das Boot kam doch nicht.
42:05Ich brauche einen Schluck.
42:12Wollen Sie auch einen haben, Doktor?
42:13Nein, danke. Ich könnte einen Kaffee gebrauchen.
42:15Ich mache dir einen.
42:16Danke, Liebes.
42:18Mit Milch und Zucker.
42:20Nein!
42:31Nun macht schon die Tür zu!
42:35Alles in Ordnung, Redford?
42:36Ja.
42:36Bloß meine Hose ist zerrissen sonst nichts.
42:39Sind Sie auch sicher, dass hier nichts weiter passiert ist, Redford?
42:41Wirklich kein Grund zur Aufregung, Doktor.
42:53Diese Farb fluchten!
43:00Es hat uns gerade noch gefehlt, dass Sie unsere letzte Munition verpulverten.
43:03Reißen Sie sich zusammen!
43:04Jeder einzelne Schuss kann uns schon bald fehlen.
43:06Wir sind doch schließlich keine Kinder.
43:10Ich möchte bloß wissen, wie das Biest reingekommen ist.
43:13Wahrscheinlich durchs Küchenfenster.
43:14Das Fenster hat mir ja beschädigt.
43:17Oh Gott!
43:18Redford!
43:21Redford!
43:23Redford!
43:30Er, er ist tot.
43:31Das kann doch nicht sein.
43:46Er hat mit letzter Kraft noch die Symptome beschrieben.
43:50Er blieb der exakte Wissenschaftler auch im Angesicht des Todes.
43:56Nun hören Sie schon auf zu heulen.
43:57Nehmen Sie den Vorhang und wickeln Sie ihn ein.
44:01Wie der Herr wünscht.
44:03Bitte sehr.
44:04Der Doktor wird Anna einwickeln.
44:06Und ich wickele Redford ein.
44:08Und dann wickeln Sie mich ein.
44:10Aber wer wird Sie einwickeln?
44:12Wir können uns auch den Kopf am Kamin einrennen.
44:14Dann geht's schneller auf.
44:19Hören Sie erst auf zu planen und benehmen sich wie ein Mann.
44:22Um hier rauszukommen, bräuchten wir einen Panzerwagen.
44:28Tom!
44:28Die Ratten!
44:29Tom!
44:30Sie doch da!
44:37Helfen Sie mir!
44:37Ja, sofort.
44:47Es wird nicht lange dauern, bis Sie sich da durchgewühlt haben.
44:50Ja, das befürchte ich auch.
44:51Und wer weiß, wo Sie das Haus noch überall anbohren.
44:58Tom!
45:15Wir müssen raus hier, schnell!
45:28Sie werden sich in kurzer Zeit durch alle Wände durchwühlen, die nicht aus Holz sind.
45:31Wir müssen alle Kisten dort rüber schaffen, damit wir aufs Dach flüchten können.
45:34Kommen Sie, Doktor, helfen Sie mir halt durch.
45:36Fass auch mit zu, Anna.
45:37Es geht um Minuten.
45:45Ja, es ist gut, stell es dort auf.
45:47Verein Sie sich, Harry, wenn Ihnen Ihr Fell lieb ist.
46:10Doktor, diese Fässer hier bringen mich auf eine gute Idee.
46:12Das sind ja Ein-Mann-Tanks.
46:14Ich zeige Ihnen, was ich meine.
46:16Passen Sie auf.
46:18So, und jetzt runterlassen.
46:20Gut so.
46:22Geht es so?
46:22Ja.
46:24So, hebt wieder an.
46:27Danke.
46:33Es wird gehen.
46:33Meinen Sie?
46:34Ganz bestimmt.
46:35Aber diese Tonnen sind zu hoch und zu schmal.
46:39Wenn uns die schon die Ratten umwerfen, dann wird es der Wind tun.
46:41Aber nicht, wenn wir sie zusammenbinden.
46:42Na ja, vielleicht.
46:44Wie viele von den Dingern haben wir?
46:46Ich glaube, nur noch die eine, dort drüben.
46:48Wo finden wir Hammer und Meißel, damit wir hier vorne kleine Seeschlitze reinschlagen können?
46:52Drüben in der Ecke steht eine Kiste.
46:54Da werden Sie alles finden.
46:55Ah.
47:05Hey, hier ist ja noch eine.
47:08So, schlepp sie da drüber, dann kann ich gleich anfangen zu arbeiten.
47:11Ha, ein Schweißgerät.
47:12Dann haben wir Glück.
47:23Und wickeln Sie den Schlauch ab.
47:26Ja, gleich.
47:28Und befestigt ihn am Riegel vom Tor, damit wir es nachher aufziehen können, wenn wir in diesen Dingern sitzen.
48:06Halt es drüben fest.
48:07Ja, ich mache das schon.
48:18Hier, nehmen Sie.
48:19Ja.
48:39Das genügt, jetzt werden wir alle untergebracht.
48:41Es kann ein harter Weg werden, aber du brauchst keine Angst zu haben.
48:44Wir werden es schaffen.
48:45Wo ist Jerry?
48:45Dort draußen lauert eine riesige Horde auf euch.
48:47Den Wahnsinn mache ich nicht mit.
48:49Kommen Sie sofort runter, dass das Blästchen auf der Sturm kommt.
48:51Jerry, macht doch keinen Unsinn.
48:52Ihr könnt machen, was ihr wollt.
48:53Ich gehe doch nicht mit.
48:54Ich bleibe hier.
48:56Wir können doch unmöglich hier zurücklassen.
48:58Ann, versuch du ihn zu überreden.
49:00Jerry, sei vernünftig.
49:01Komm runter, wir müssen doch weg.
49:02Nein, Ann, ich bin nicht so verrückt, da rauszugehen.
49:04Die Waren, kommen Sie sofort runter.
49:07Er ist verloren, wenn er nicht mitkommt.
49:09Wir müssen ihm irgendwie helfen.
49:10Ich bin überzeugt, er weiß nicht, was er tut.
49:13Wir können nicht länger bleiben.
49:22Los runter, Doktor.
49:23Ja.
49:29So, ich halte es jetzt.
49:30Gut, ich komme.
49:37So, jetzt langsam runterlassen.
49:39Ja, gut so.
49:41Kommt ihr beide klar?
49:42Ja, alles in Auge.
49:42Ich öffne jetzt das Tor.
49:45Na dann los.
49:47Okay.
49:49Achtung, gleich geht's los.
49:55Festhalten, da sind sie.
49:56werden wir nicht mehr.
49:57frenieren.
49:58Ja, alle, alle, alle.
50:06Wer lassen.
50:12Wir sind der Vorrechte.
50:14Wir sind der Vorrechte.
50:15Wir sind der Vorrechte.
50:20Wir sind der Vorrechte.
50:23Wir sind der Vorrechte.
50:30Ist was passiert?
50:32An die Seite hängt ein.
50:35Willst du dich ausruhen?
50:37Nein, es geht schon. Ich hatte mich nur so erschreckt. Ist schon wieder gut.
50:41Was sagst du?
50:42Eine Ratte ist gegen ihre Tonne gesprungen und hat sie erschreckt. Ist aber schon wieder okay.
50:47Halt aus, Ann. Wir haben es ja gleich geschafft.
50:50Du brauchst keine Angst zu haben. Sie können ja nichts tun.
51:02Die leere Tonne, die wir mitschleppen, ist zu schwer für Sie.
51:06Ich bin froh, dass ich meine Seite tragen kann.
51:09Ich bin schon wieder okay in einer Minute.
51:13Ruhe dich aus. Ich trage für dich.
51:15Du brauchst nur zu laufen.
51:21Herr Zug, passt auf, dass Sie nicht unten reinkriechen.
51:24Das ist die einzige Gefahr für uns.
51:55Ich bin froh, weil ich mich überwiegte.
52:12Oh, oh, oh, oh.
52:33Ein Wies hat meinen Fuß gepackt.
52:35Hast du eine Verletzung?
52:37Nein, nicht zu sehen. Es hat nur meinen Stiefel runtergerissen.
52:40Auch kein Kratzer?
52:42Nein, Gott sei Dank nicht.
52:58Wir müssen weiter. Los, fordert's! Die letzten Meter!
53:08Sohn, ich dachte nicht, dass ich...
53:12Was?
53:15Sand! Es ist Seesand!
53:20Wir haben es geschafft!
53:22Direkt vor uns ist das Wasser.
53:35Ich höre nichts. Sie folgen uns nicht mehr.
53:38Oh Gott, wir sind gerettet. Wir sind gerettet.
53:43Es ist besser, wenn wir tiefer reingehen.
53:49Ich bekomme kaum noch Luft.
53:51Gut, tauch auf. Wir schwimmen zum Boot.
53:53Okay.
54:19Wer hätte gedacht, dass wir das überstehen, Thorne?
54:21Jetzt sind wir doch in Sicherheit, nicht wahr? Und was macht der Sturm?
54:24Naja, nach dieser Geschichte ist auch der stärkste Sturm nur noch eine Kinderei.
54:29Und ehe wir an Land zurückgingen, würde ich lieber mit einem Floß um den halben Erdball segeln.
54:34In 24 Stunden lebt keine einzige Ratte mehr auf der Insel.
54:38Sie fressen sich gegenseitig auch vor Hunger.
54:41Ein großartiges Beispiel für die Folgen der Übervölkerung.
54:44Soll ich Ihnen mal was sagen, Doktor?
54:46Was denn?
54:48Ich fürchte beinahe, wir werden auch unseren Teil dazu beitragen.
54:54Lятьсяaple?
55:00In 4 0 drudolf continually.
55:05Der schwung der Pro wur MELA Scorpion.
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