#Hörbuch #deutsch
Der Kinofilm und die Hörspielfolge 17 basieren auf dem Comic "Die Trabantenstadt" (1974). Die Abenteuer von Asterix, die von René Goscinny und Albert Uderzo vor mehr als 50 Jahren erschaffen …
Der Kinofilm und die Hörspielfolge 17 basieren auf dem Comic "Die Trabantenstadt" (1974). Die Abenteuer von Asterix, die von René Goscinny und Albert Uderzo vor mehr als 50 Jahren erschaffen …
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MusikTranskript
00:06Wir befinden uns im Jahre 50 vor Christus.
00:11Ganz Gallien ist von den Römern besetzt.
00:14Ganz Gallien?
00:16Nein, ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten.
00:23Und das Leben ist nicht leicht für die römischen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Barbarorum, Aquarium, Laudanum
00:32und Kleinkonum liegen.
00:37Guten Morgen, Asterbex!
00:39Guten Morgen, Obelix!
00:40Das kleine und wohlbekannte gallische Dorf liegt friedlich im Schutz des großen aremurikanischen Waldes mit seinen saftigen Blätschweinen.
00:50Man genießt die warme Frühlingssonne und sieht der Zukunft mit Optimismus entgegen.
00:57Doch zu Unrecht, denn im fernen Rom schmiedet Cäsar wieder einmal finstere Pläne.
01:05Das gallische Dorf soll einer Römer-Siedlung weichen.
01:11Ich werde euch meinen Plan kurz erläutern.
01:16Nachdem Vercingetorix in Gallien geschlagen worden war, legte er seine Waffen dem ruhmreichen Führer zu Füßen, welcher ganz Gallien besetzt
01:25hatte.
01:26Nein, nicht ganz Gallien.
01:28Ein ganz kleines Dorf voll unbeugsamer Barbaren wagte und wagt es immer noch, ihm Widerstand zu leisten.
01:38Von wem redet er?
01:39Von sich. Er spricht von sich, oft in der dritten Person.
01:43Ah, er ist großartig.
01:46Wer?
01:46Na, ihr.
01:48Ach, er.
01:52Diese Gallier meinen, sie könnten sich der römischen Zivilisation widersetzen,
01:57nur weil sie einen Zaubertrank besitzen, der ihnen übermenschliche Kräfte verleiht.
02:03Und weil sie durch einen Wald geschützt sind, der sie ernährt.
02:08Aber ich werde sie zwingen, diese Zivilisation anzunehmen.
02:13Der Wald wird gefällt und an seiner Stelle wird ein Park angelegt.
02:19Schließlich wird rings um das Dorf eine Römer-Siedlung gebaut.
02:23Und dann ist das Dorf nur noch ein unbedeutender Vorort, der sich anpasst oder verschwindet.
02:30Bravo, O Cäsar.
02:32Fantastisch.
02:33Ich habe mich an einen unserer begabtesten Nachwuchsbaumeister gewandt.
02:38Er heißt Quadratus und hat die Pläne für das Projekt ausgearbeitet.
02:44Quadratus hat nicht nur zahlreiche Mietshäuser gebaut, von denen viele nicht eingestürzt sind.
02:50Er ist auch der Erfinder des Kaufdomus, wo es einfach alles gibt.
02:54Und des Pfarreien, in dem man die Gladiatorenkämpfe vom eigenen Pferdewagen aus genießen kann.
03:01Und wie willst du diese Anlage nennen, mit der du die Gallier zivilisieren willst?
03:05Quadratus meinte Rom II.
03:09Aber es gibt nur ein Rom.
03:12Deshalb habe ich beschlossen, sie Trabantenstadt zu nennen.
03:22Noch herrscht Friede, wo die Trabantenstadt entstehen soll.
03:26Die einzigen, die wirklich Grund zur Sorge haben, sind die Wildschweine.
03:30Denn Asterix und Obelix streifen durch den Wald.
03:34Auf der Jagd nach ihrem Mittagessen.
03:38Der Wald wird etwas vernachlässigt.
03:41Man müsste mal wieder die Römer durchjagen.
03:44Da kommt jemand.
03:45Los, wir verstecken uns im Unterholz.
03:48Hör mal, wenn sich jemand verstecken muss, sind es die anderen.
03:52Schließlich ist das unser Wald.
03:53Aus ihrem Versteck im Gebüsch beobachten Asterix und Obelix,
03:58wie einige Römer eine Maßstange auf den Waldboden legen.
04:03Einer von ihnen notiert sich dazu Zahlen.
04:06Es ist Cäsars Baumeister Quadratus.
04:20Um den Baum zu markieren, kerbt Quadratus mit einem Messer ein Kreuz in die Rinde.
04:29Keine gute Idee, wenn man dabei von Idefix beobachtet wird.
04:34Au!
04:36Hierher, Idefix!
04:37Sagt eurem Hund, der soll mich loslassen!
04:40Gut, aber rührt die Bäume nicht an, wenn Idefix dabei ist.
04:44Er hat es nicht gern.
04:45Fuh, Idefix!
04:46Du verdirbst dir noch den Appetit!
04:50Ihr solltet euch nicht in dem Wald hier herumtreiben.
04:53Das könnte böse Folgen für euch haben, wenn man euch wieder erwischt.
04:57Ich muss mit dem Chef darüber reden.
04:59Es ist nicht normal, dass sich die Römer den Gefahren des Waldes aussetzen,
05:03vor allem, denn wir die Größte sind.
05:07Die Römer sind im Wald?
05:09Wie erwartet ist Majestix alles andere als erfreut,
05:13als Asterix und Obelix von dem ungewöhnlichen Zwischenfall im Wald berichten.
05:18Auch Miraculix ist besorgt.
05:20Auf diese Römer müssen wir aufpassen.
05:23Schließlich kann nicht jeder im Wald herumspazieren, wie es ihm passt, beim Teutates.
05:28Sie haben Vermessungen durchgeführt.
05:31Man vermisst keinen Wald aus purem Vergnügen.
05:34Sie führen was im Schilde.
05:36Wir passen auf Sie auf, o Miraculix, unser Druide.
05:40Und sobald wir Sie was im Schilde führen sehen,
05:42schlagen wir zu.
05:47Währenddessen lässt Baumeister Quadratus im Feldklazarett von Aquarium seine Wunden versorgen
05:54und muss sich dabei vom Lagerkommandanten Centurio Hasenfuß gute Ratschläge anhören.
06:01Ich hab dich gewarnt, Quadratus.
06:03Diese Gallier sind Barbaren.
06:06Und sie haben's nicht gern, wenn man in ihrem Wald herumläuft.
06:09Das ist nicht mehr ihr Wald, Centurio Hasenfuß.
06:12Das ist die künftige Trabantenstadt.
06:15Aus ist's mit den Barbaren und ihren Wäldern.
06:18Es lebe der Fortschritt.
06:20Der Wald kommt weg.
06:21Dann müssten zuerst die Gallier weg.
06:23Genau.
06:24Und dabei zähle ich auf dich.
06:27Befehl Cäsars.
06:29Deine Truppen sollen die Baustelle schützen.
06:30Schon gut, schon gut.
06:32Aber dann wird nachts gearbeitet.
06:34Ganz unauffällig.
06:36Nachts ist die Gefahr, geringer auf Gallier zu stoßen.
06:39Hm, wie du willst.
06:40Ich jedenfalls fürchte mich nicht vor den Galliern.
06:47Noch in derselben Nacht bewegt sich eine Karawane iberischer,
06:52lusitanischer, numidischer, belgischer und gotischer Sklaven Richtung Wald.
06:57Zusammen mit ihren Vorarbeitern und einer Eskorte römischer Regionäre.
07:05So, da sind wir.
07:07Jetzt könnt ihr Bäume ausreißen.
07:10Vorwürfen.
07:11Psst, macht keinen Lärm.
07:13Hier wird leiser gearbeitet.
07:15Ich will keinen Laut und keinen Peitschenknall hören.
07:19Die Gallier dürfen nichts merken.
07:21An die Arbeit.
07:22Die Sklaven binden Seile um einen Baum und ziehen mit vereinter Kraft daran, um ihn auszureißen.
07:30Der Wunsch von Centurio Hasenfuß nach einer Aktion in aller Stille erfüllt sich allerdings nicht.
07:46Was war das?
07:47Die Ibera.
07:48Sie können nicht arbeiten ohne zu singen.
07:51Gut.
07:52Sie sind von der Arbeit befreit.
07:57Drei Eid, die ich meine, die mein Erz erfüllt.
08:04Das sind jetzt die Belgier.
08:06Die Belgier werden auch befreit.
08:12Verzeihung, ich bin Lusitanier.
08:15Ja, und?
08:16Ich kann zwar nicht singen, aber ich kann euch etwas vortragen, wenn ihr wollt.
08:21Die Strategie von Centurio Hasenfuß scheint nicht so recht aufzugehen.
08:26Immer mehr Sklaven finden heraus, wie einfach es ist, von der Arbeit befreit zu werden.
08:32Man muss nur die Stimme erheben.
08:34Im Wald, da sind die Räuber.
08:39Jetzt singen die Boten.
08:41Im Verein sind sie schrecklich.
08:51Bringt sie zum Schweigen.
08:53Womit denn?
08:54Ihr wollt ja keinen falschen Knall hören.
08:57Wir machen gern Musik.
08:59Verzeihung, Ombres.
09:01Aber die Belgier und wir versuchen da drüben etwas zu schlafen.
09:04Würde es euch sehr stören, etwas weniger Krach zu machen?
09:08Jetzt reicht's.
09:09Alle Mann an die Arbeit bis zur Morgendämmerung.
09:13Sonst ziehe ich euch das Fell über die Ohren.
09:20Die Sklaven sind nicht begeistert, dass sie nun doch arbeiten sollen.
09:24Und so lassen sich die Nomider etwas einfallen, um die Nacht zu verkürzen.
09:29Kikiriki!
09:32Es dämmert.
09:34Wir ziehen ab.
09:35Wo dämmert's?
09:36Kikiriki!
09:40Komm, wir ziehen ab.
09:42Ja, aber es ist doch pechschwarze Nacht.
09:45Kikiriki!
09:49Die stimmgewaltigen Nomider im Wald täuschen nicht nur den Centurio.
09:53Sie verlocken auch den Hahn im Dorf der Gallia zu unzeitgemäßen Äußerungen.
10:01Es dauert nicht lang, bis das ganze Dorf auf den Beinen ist.
10:05Mitten in der Nacht.
10:14Jetzt ist's passiert.
10:16Ich hab's ja gewusst.
10:17Uns ist der Himmel auf den Kopf gefallen.
10:21Was bedeutet das, o Druide?
10:23Der Hahn hat gekräht und die Sonne geht nicht auf.
10:26Das weiß ich nicht, Asterix.
10:28Wenn es hell wird, schaust du dich mal im Wald um.
10:33Dort tut sich was.
10:35Als die Sonne schließlich doch noch aufgeht, machen sich Asterix und Obelix auf den Weg in den Wald.
10:44Was suchen wir eigentlich, Asterix?
10:47Das weiß ich noch nicht, Obelix.
10:49Es dauert nicht lange, bis Idefix die nächtlichen Spuren der Römer findet.
10:53Einen riesigen, frisch entwurzelten Baum mitten im Wald.
10:58Armer Idefix.
11:00Der umgeworfene Baum hat ihm einen Schock versetzt.
11:03Warte, das bringe ich wieder in Ordnung.
11:05Obelix packt den gewaltigen Baum und rammt ihn mitsamt seinen Wurzeln wieder in den Erdboden.
11:15So, was wär's bei Ihnen, Bix?
11:18Siehst du, es ist gar nichts passiert.
11:20Komm, wir sagen den Druiden Bescheid.
11:22Hier scheint's nachts ja hoch herzugehen.
11:25Über die nächtlichen Ereignisse im Wald unterhalten sich zur selben Zeit im Römerlager Aquarium
11:31auch Quadratus und Centurio Hasenfuß.
11:35Du willst also heute Nacht wieder hingehen?
11:38Was heißt hier, ich will?
11:40Wir werden den Wald roden und die Trabantenstadt bauen.
11:44Außerdem sind die Gallier gar nicht gefährlich.
11:46Sie haben sich durch den Riesenkrach, den wir gemacht haben, überhaupt nicht stören lassen.
11:51Sie besitzen Zauberkräfte.
11:54Die Bäume des Waldes sind ihre Freunde.
11:58Doch Quadratus lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.
12:01Als es Nacht wird, macht er sich mit seinen Sklaven wieder auf den Weg in den Wald.
12:06Ich warme euch.
12:08Ich verstehe keinen Spaß mehr.
12:11Fangt jetzt an, um dem gestern entwurzelten Baum Bäume auszureißen.
12:14Oh, Quadratus!
12:16Der Baum, den wir gestern ausgerissen haben, steht wieder fest verwurzelt da.
12:21Wie? Wer? Wie? Wie?
12:28Die ungewohnten Geräusche aus dem Wald regen den Hahn im Dorf der Gallier erneut mitten in der Nacht zu stimmlichen
12:36Höchstleistungen an.
12:39Die zweite schlaflose Nacht im Dorf der Gallier führt zu gewissen Spannungen, die unsere gallischen Freunde auf die gewohnte Art
12:48bekämpfen.
13:03Am Ende der Prügelei stellt sich, wie so oft, die Frage, wer hat diesen Streit angefangen?
13:10Oh, der Hahn!
13:13Oh, diese schlaflosen Nächte werden allmählich ermüdend!
13:18Asterix?
13:19Ja, oh Miraculix, unser Druide?
13:21Morgen Nacht. Gehen wir in den Wald.
13:25Spannungen gibt es unterdessen auch im Lager von Aquarium.
13:29Meine Legionäre können nicht gegen Wunder kämpfen!
13:32Ich weigere mich, dir zu helfen!
13:34Meinetwegen! Ich verzichte auf deine Legionäre!
13:37In der kommenden Nacht zieht Quadratus ohne militärische Eskorte in den Wald und er verfolgt eine neue Strategie.
13:46Damit die gefälten Bäume nicht wieder Wurzeln schlagen, transportieren wir sie diesmal ab.
13:51Los, fang an!
13:52Was Quadratus nicht ahnt ist, dass sein nächtliches Bäumefällen heimlich beobachtet wird.
13:58Von Asterix, Obelix und Miraculix.
14:02Wie gut, dass wir Idefix nicht mitgenommen haben. Das hätte ihm gar nicht gefallen.
14:08Hast du gesehen, oh Druide? Sie bringen die Bäume weg!
14:11Hab ich!
14:13Das wird lustig morgen.
14:16Gehen wir!
14:16Nach einer arbeitsreichen Nacht präsentiert Quadratus Centurio Hasenfuß stolz seinen Erfolg.
14:24Auf dem Appellplatz des Römerlagers Aquarium stapeln sich einige mächtige Eichenstämme.
14:30Schau dir an, was wir heute Nacht alles geschafft haben, Hasenfuß!
14:35Bald können wir das erste Haus der Trabantenstadt bauen.
14:39Das geht mir zu einfach. Freu dich nicht zu früh.
14:43Noti se, Auton.
14:44Was heißt denn das schon wieder?
14:46Weiß ich nicht. Das ist Griechisch.
14:48Während man im Römerlager über Baumstämme und Fremdsprachen diskutiert,
14:53besuchen Asterix, Obelix und Miraculix die Lichtung im Wald, von der die Bäume stammen.
14:59Dort, wo sie entwurzelt wurden, klaffen große, hässliche Löcher im Boden.
15:05Was machen wir jetzt, oh Druide?
15:07Jetzt werft ihr in jedes Loch eine von diesen Eicheln.
15:11Das sind ganz normale Eicheln, die ich mit einem kleinen Zaubertrank behandelt habe.
15:18Die Wirkung des kleinen Zaubertranks von Miraculix ist, wie immer, überwältigend.
15:25Kaum berührt die Eichel den Boden eines Lochs, schießt eine gewaltige, hochgewachsene Eiche in die Höhe.
15:35Sagenhaft!
15:36Wieso? Das ist doch eine Eiche wie jede andere.
15:40Aber hast du gesehen, mit welcher Geschwindigkeit sie gewachsen ist?
15:44Ich habe zum ersten Mal eine Eiche wachsen sehen.
15:47Ich weiß also nicht, mit welcher Geschwindigkeit sie sonst wachsen.
15:55Ein paar Eichen später kehren unsere Freunde zufrieden ins Dorf zurück.
16:03So, alle Bäume sind nachgewachsen.
16:06Die werden schön dumm gucken, die Römer.
16:10Das muss gefeiert werden.
16:12Ich lade euch zu mir zum Essen ein.
16:14Es dauert nicht lange, bis Asterix ein paar Wildschweine über dem Feuer geröstet hat und seine Freunde zum Essen rufen
16:20kann.
16:21Setzt euch! Es ist gleich fertig!
16:25Wildschwein! Fein!
16:26Oh, ich habe noch eine von den Eicheln übrig.
16:29Nein, Obelix! Nicht werfen!
16:31Oh, zu spät.
16:36Als Obelix die Eicheln in der Hütte von Asterix auf den Boden wirft, schießt er nun eine mächtige Eiche in
16:42die Höhe und zertrümmert das Dach.
16:45Du reißt mir sofort den Baum aus!
16:47Das wäre Ide fix gar nicht recht. Wechseln wir lieber das Haus.
16:52Aber das stimmt. Die wachsen sehr schnell, die Eichen. Schau einer an!
16:57Diese Feststellung muss auch Quadratus machen, als er in der folgenden Nacht mit seinen Sklaven in den Wald kommt.
17:04Also mach die Lichtung größer, dann gibt es Doppelteration für...
17:08Ähm, da ist keine Lichtung mehr.
17:10Was heißt da ist keine mehr?
17:13Seht selbst!
17:14Das verstehe ich nicht.
17:16Trotzdem, wir müssen weitermachen.
17:18Und kein Wort davon in der Garnison.
17:21Im Garnisonslager-Aquarium ist man freudig erstaunt über die vielen Baumstämme, die jeden Morgen vom Wald auf den Appellplatz gebracht
17:30werden.
17:31Ich muss zugeben, die Arbeit geht gut voran, Quadratus.
17:35Ich wundere mich über die Geduld der Gallier.
17:38Es sieht ganz so aus, als hätten sie in dir ihren Meister gefunden.
17:43Weit gefehlt.
17:44Denn was nachts im Wald passiert, machen die Gallier am Tag wieder ungeschehen.
17:51Und treiben Quadratus so jede Nacht aufs Neue in die Verzweiflung.
17:57Ich kann gar nicht hinsehen.
17:59Ist die Lichtung noch da?
18:00Mhm.
18:02Oh, darauf war ich gefasst.
18:04Das macht nichts.
18:06Hm.
18:08Wir machen weiter.
18:11Der Arbeitseifer von Quadratus ist beachtlich.
18:15Dabei sehen doch sogar die Sklaven, dass dieser Eifer vergeblich ist.
18:20Hombre, ich hab nicht den Eindruck, dass unsere Arbeit sehr sinnvoll ist.
18:24Wir werden zwar nicht dafür bezahlt, aber trotzdem.
18:28Ruhe, weitermachen.
18:30Nach mehreren Nächten verbissenen Arbeitens und einem Appellplatz voller Baumstämme
18:36brennt Centurio Hasenfuss darauf, sich den bisherigen Erfolg anzusehen.
18:43Ansehen?
18:44Was ansehen?
18:46Na, die Baustelle.
18:47Da muss doch inzwischen eine riesige Lichtung entstanden sein.
18:50Aber, aber, aber, aber, das geht nicht.
18:53Hast du denn keine Angst vor den Galliern am helligsten Tag?
18:57Ach, was? Auf freiem Feld kann man ja sehen, was auf einen zukommt.
19:01Das stimmt.
19:03Wenn es denn im Wald ein freies Feld geben würde.
19:06Aber nach dem sucht Centurio Hasenfuss vergeblich.
19:10Also, wo ist denn nun die Lichtung?
19:13Es gibt keine Lichtung.
19:14Es gibt keine?
19:16Und die Baumstämme?
19:17Wo kommen die her?
19:18Von hier.
19:22Aber ich mach weiter.
19:24Und wenn ich die Sklaven im Akkord sterben lassen müsste.
19:38Den Gefühlsausbruch von Quadratus haben auch unsere Gallier mitbekommen.
19:43Seit die Römer im Wald ihr Unwesen treiben, lassen Asterix und Obelix sie nämlich nicht mehr aus den Augen.
19:52Hast du das gehört, Obelix?
19:54Das muss nicht sein, dass die Sklaven für die Dummheit der Römer bezahlen.
19:58Ich hab eine Idee.
20:00Hast du keine Angst, dass dir die Ideen mal ausgehen könnten?
20:07Asterix erzählt Miraculix von seiner Idee.
20:09Mit einer großen Amphore-Zaubertrank im Arm und Obelix an seiner Seite, macht er sich kurze Zeit später auf den
20:17Weg zum Römerlager-Aquarium.
20:20Die Sklaven müssen in diesem Teil des Lagers sein.
20:23Es wird von mehreren Legionären bewahrt.
20:26Lass mich nur machen.
20:28Hey!
20:29Ruf deine Kameraden her!
20:31Wache zu mir!
20:34Aber nein!
20:36Doch nicht so!
20:37Wache zu ihm!
20:40Hörst du Feuer!
20:42Hörst du Feuer!
20:42Hey!
20:43Oh!
20:47Während Asterix und Obelix das Lager betreten, beraten die ramponierten römischen Wachposten das weitere Vorgehen.
20:55Gut, gehen wir wieder auf unsere Posten.
20:59Den kleinen Zwischenfall, wenn ich zu erwähnen, es ist ja nichts passiert.
21:05Nichts.
21:06Außer der unbedeutenden Tatsache, dass Asterix und Obelix sich mit dem Chefsklaven unterhalten, dem Numiden Duplicata.
21:15Bist du zufrieden mit diesem Sklaven-Dasein, oh Duplicata?
21:18Ach, die Sklaverei hat keine große Zukunft.
21:22Die Römer werden euch zu Tode schinden.
21:24Macht einen Aufstand!
21:27Das ist leicht gesagt.
21:29Aber da sind die Legionäre, die Vorarbeiter.
21:32Sie haben Peitschen und Waffen.
21:34Sie sind stärker als wir.
21:36Ich hab, was ihr braucht.
21:38Asterix überreicht Duplicata die Amphore mit Zaubertrank und erklärt ihm, welche Wirkung er hat.
21:45Der Chefsklave verliert keine Zeit und sorgt dafür, dass alle Sklaven davon trinken.
21:50Als die Vorarbeiter kommen, um die Sklaven zur Arbeit anzutreiben, erleben sie ihr blaues Wunder.
21:58Vorwärts Sklaven! An die Arbeit!
22:01Nein! Uns reicht's! Andauernd Bäume auszureißen, die wieder nachwachsen!
22:07Was? Du willst wohl meine Peitsche spüren?
22:15Statt einen Schlag mit der Peitsche zu bekommen, hat Duplicata es vorgezogen, den Vorarbeiter seine Faust spüren zu lassen.
22:24Es ist das Startsignal für den Aufstand der Sklaven. Und der spricht sich im Lager schnell herum.
22:31Last Alarm! Aufstand der Sklaven!
22:35Das hat uns noch gefehlt.
22:37Keine Sorge, darin kenn ich mich aus. Die werd ich schon klein kriegen.
22:41Aber Zenturio Hasenfuß täuscht sich. Seine Legionäre sind in der Überzahl und bewaffnet.
22:48Trotzdem schaffen sie es nicht, den Aufstand zu beenden.
22:52Die Sklaven scheinen auf einmal übermenschliche Kräfte zu besitzen.
22:57Was ist? Kriegst Du sie jetzt klein oder nicht?
23:00Warte, ich frag mich gerade, ob...
23:04Ob es im Sklavenlager einen Vorfall gegeben hat, der vielleicht nicht gemeldet wurde.
23:10Hasenfuß lässt die Wache antreten.
23:13Ihr wart doch um das Lager der Sklaven zum Dienst eingeteilt.
23:17Habt ihr niemanden hineingehen sehen?
23:19Ähm, nein.
23:21Wirklich nicht?
23:22Nun, wenn ich genau nachdenke, war da so ein dicker Kerl.
23:26Ähm...
23:27Ich glaub, da war auch noch so ein kleiner Kerl dabei, aber so klein.
23:31Ähm, wir haben praktisch kein Wort miteinander gewechselt.
23:35Hättet ihr das nicht gleich sagen können, dass Asterix und Obelix in das Lager eingedrungen sind?
23:40Aha! Hab ich mir doch gedacht, dass ich die Typen kenne.
23:44Wegtreten!
23:45Das war's, Quadratus. Die Gallier haben die Sklaven mit Zaubertrank vollgepumpt.
23:50Jetzt sind sie unbesiegbar.
23:52Wieso unbesiegbar? Deine Legionäre sind Schlappschwänze.
23:57Jetzt rede ich mit den Sklaven.
23:59Das wollen wir erst mal sehen. Ob's stimmt, dass sie unbesiegbar sind.
24:04Siegessicher marschiert Quadratus ins Lager der aufständischen Sklaven.
24:09Au! Au!
24:11Und fliegt in hohem Bogen wieder hinaus.
24:18Und? Stimmt's?
24:20Ja, stimmt.
24:23Auch Quadratus ist nun klar, dass der Aufstand der Sklaven nur auf diplomatischem Weg gelöst werden kann.
24:31Ausgestattet mit einer weißen Fahne, wagt er sich zusammen mit Centurio Hasenfuß ins Sklavenlager,
24:37um sich die Forderungen von Duplikater anzuhören.
24:42Wir wünschen ein paar geringfügige Änderungen in unseren Arbeitsbedingungen.
24:47Wir wollen bezahlt werden. Und sobald das erste Haus steht, wollen wir freigelassen werden.
24:53Selbstverständlich fordern wir auch bezahlten Urlaub, Überstundenvergütung,
24:58stufenweisen Abbau der Peitschenhiebe, Abbau der Akkordarbeit,
25:02sowie Erstellung angemessener Unterkünfte.
25:05Und wenn ich ablehne?
25:07Na dann sitzt zweiter Hiebe.
25:09Nun, ich denke, dass wir zu einer Einigung ohne Hintergedanken kommen können.
25:14Mittels derer wir im Geiste totaler, vertrauensvoller Zusammenarbeit gute Arbeit leisten werden.
25:21Na gut, wir fangen gleich an. Für 50 Sterze die Stunde.
25:26Die geänderten Arbeitsbedingungen der Sklaven bleiben auch den römischen Legionären nicht verborgen.
25:33Sie sind darüber wenig erfreut und stellen Centurio Hasenfuß zur Rede.
25:38Ich habe gehört, dass die Sklaven 50 Sterze die Stunde bekommen.
25:42So viel kriegen wir nicht. Das ist ungerecht.
25:44Auf eure Posten!
25:46Erst müssen wir zu einer Einigung kommen.
25:55Während Hasenfuß seine kleinen Probleme in Ordnung bringt,
26:00haben Tarifvertrag und Zaubertrank bewirkt,
26:03dass die Arbeit auf der Baustelle wieder aufgenommen wurde.
26:08Vom Zaubertrank gestärkt, geht den Sklaven die Arbeit leicht von der Hand.
26:12Sie reißen im Wald einen Baum nach dem anderen aus.
26:17Asterix und Obelix beobachten das Geschehen.
26:21Ich verstehe das nicht, Asterix.
26:23Ich dachte, sie würden einen Aufstand machen und nicht mehr arbeiten.
26:27Die Duplikator!
26:28Warum reißt du die Bäume aus?
26:31Verschwindet hier. Das Betreten der Baustelle ist verboten.
26:34Aber hör mal nun, Niese...
26:35Vorarbeiter! An die Arbeit!
26:37Ich fühle mich etwas schlapp.
26:39Gib mir ein paar Peitschenhiebe.
26:41Hä?
26:42Die spinnen die Sklaven.
26:44Ach was?
26:45Sollen sie sich mit euch austoben?
26:47Morgen lassen wir die Bäume wieder nachwachsen.
26:51Die erstaunliche Wachstumsgeschwindigkeit gallischer Eichen wird für die Sklaven zum Problem.
26:58Die Kameraden bringen gerade die letzten Bäume von heute Nacht ins Lager.
27:02Du kannst uns bezahlen.
27:03Übrigens sind die Kameraden und ich der Meinung, dass für die Nachtarbeit ein Zuschlag gezahlt werden sollte.
27:09Ich zahle euch nicht dafür, dass ihr mir Bäume anliefert.
27:12Ich zahle euch fürs Waldroden und Häuser bauen.
27:15Und der Wald ist nach wie vor unberührt.
27:18Aber du weißt doch, dass die Bäume, die wir ausgerissen haben, von dort stammen.
27:22Dafür gibt's keinen Beweis.
27:24Denkt dran, ihr werdet erst ausbezahlt, wenn die Arbeit abgeschlossen ist.
27:29Ist das klar, Sklave?
27:32Es ist nicht leicht, das einzusehen, Meister.
27:36Ah, Zenturio.
27:38Hm?
27:39Deine Leute vernachlässigen ihre Pflicht.
27:42Sie sollen tagsüber die Baustelle bewachen, damit keiner die Bäume nachwachsen lässt, die nachts ausgerissen wurden.
27:48Meine Leute streiken.
27:50Aber sie lassen mit sich reden.
27:53Heute geht's um die Ausgangserlaubnis bis Mitternacht.
27:57Die Abgesandten verlangen Verlängerung um eine Stunde.
28:01Während Zenturio Hasenfuß sich mit dem Streik der Legionäre herumschlägt,
28:05versucht auch, Chefsklave Duplikata sein Problem zu lösen.
28:10Er geht zum Dorf der Gallier und spricht mit Majestix und den Dorfoberen.
28:17Ihr hindert uns daran, freie Menschen zu werden, indem ihr uns hindert, mit unserer Arbeit fertig zu werden.
28:23Aber wenn ihr im Wald Bäume ausreißt, tut ihr vielen weh.
28:27Ide Wichs zum Beispiel und den Wildschwein.
28:31Der ganzen Gesellschaft dort.
28:33Ja, unter anderem ist das auch ein gesellschaftliches Problem.
28:38Aber die Wildschweine und die ganze Gesellschaft dort sind frei.
28:43Und euer Hund auch.
28:44Du hast recht, Numide.
28:47Wir werden euch nicht mehr hindern, mit eurer Arbeit fertig zu werden.
28:50Im Gegenteil.
28:52Ich gebe euch sogar noch Zaubertrank.
28:54Aber Droide!
28:56Keine Sorge.
28:57Wir amüsieren uns jetzt auf Kosten der Römer.
29:01Wir werden ihnen eine Lektion erteilen, indem wir den Sklaven helfen.
29:15Baumeister Quadratus hat allen Grund, zufrieden zu sein.
29:20Die als Überstunden bezahlte Arbeit schreitet plötzlich verblüffend schnell voran.
29:26Schon bald klafft im Wald der Gallier eine riesige freie Fläche ohne Bäume.
29:32Sehr zum Missfallen der ansässigen Wildschweinjäger und ihrer Haustiere.
29:37Auma, Ide Fiks.
29:39Komm, Obelix.
29:41Miraculix, unser Druide, weiß schon, was er tut.
29:44Aber die Wildschweine machen sich rar.
29:47Ja, aber dafür kriegen wir einen Haufen neuer Römer.
29:50Dein Wort in Teutates Ohr, Asterix.
29:53Dein Wort in Teutates Ohr.
29:56Während unsere Gallier die neuen Entwicklungen skeptisch beäugen und Centurio Hasenfuß tapfer die Tarifverhandlungen mit seinen Legionären fortsetzt, reist Quadratus
30:08nach Rom.
30:10Baumeister Quadratus aus Gallien bittet von Cäsar empfangen zu werden.
30:15Soll reinkommen.
30:18Ave Cäsar.
30:19Das erste Gebäude der Trabantenstadt ist demnächst fertiggestellt.
30:23Ah, sehr gut.
30:25Wenn es uns gelingt, Römer in der Nachbarschaft dieser Gallier anzusiedeln, dann haben wir nicht nur Veni und Vidi, sondern
30:34wir haben auch wirklich Vizi.
30:37Ich habe auch schon eine Kampagne vorbereitet, oh Cäsar, um Mieter für die Trabantenstadt zu werben.
30:46Diese Werbekampagne ist gekonnt aufgezogen und beginnt mit einem großen Festspielabend im Zirkus Maximus in Rom.
30:55Im Anschluss an die Gladiatorenkämpfe findet eine Verlosung statt.
31:00Dem Gewinner winkt eine Wohnung in der Trabantenstadt, von der die meisten Zuschauer noch nie etwas gehört haben.
31:09Trabantenstadt?
31:10Was mag das denn sein?
31:12Vielleicht findest du die Antwort darauf hier in dem Prospekt, den sie verteilt haben.
31:17Zeig mal.
31:20Wollt ihr leben wie Gott in Gallien?
31:23Die Trabantenstadt steht euch offen und das keine drei Wochen von der Stadtmitte Roms entfernt.
31:29Im geplanten Einkaufszentrum gibt es Lebensmittel, Kleider, Schmuck, Sklaven.
31:35Die Frau des Hauses kann sich mit ihren Freundinnen beim Einkaufen verklügen, während der Mann zur Arbeit geht.
31:42Arbeitet er in Rom, so kommt er alle sechs Wochen für eine ganze Nacht nach Hause.
31:48Wenn er heimkommt, hat er die Wahl.
31:50Will er mit seinen Freunden ins Sportzentrum gehen oder mit seiner Frau einen romantischen Spaziergang durch die naturbelassenen Parkanlagen machen,
31:59in denen sich sogar Wildschweine tummeln?
32:03Vielleicht soll es auch ein Zirkusbesuch im geplanten Galiseum sein oder eine kleine Orgie mit den Nachbarn.
32:12Erfüllt euch all eure Wünsche.
32:15Ein Leben wie ein Gott.
32:16Ein Leben in der Trabantenstadt.
32:22Das ist nicht schlecht, aber ich habe mir sagen lassen, in Gallien gibt es Gegenden, wo es alles andere als
32:29ruhig zugeht.
32:30Ach, in Gallien ist das?
32:33Mhm.
32:34Oh, es fängt an.
32:36Die Vorstellung im Zirkus Maximus erfüllt wie stets die hohen Erwartungen der Zuschauer.
32:43Wagenrennen und Gladiatorenkämpfe, alles was das Herz eines Römers erfreut.
32:52Nun, da die beiden letzten Gladiatoren mit dem Massakrieren fertig sind, betritt der berühmte Spielleiter Franco Campos die Arena Mitte.
33:01Und nun ist der große Augenblick gekommen.
33:05Ihr seid ein reizendes Publikum und ich glaube, nachdem sich die reizenden Gladiatoren gegenseitig für euch umgebracht haben, ist ein
33:13kräftiger Applaus angesagt.
33:16Für die Überlebenden wie für die anderen.
33:22Danke, danke.
33:25Und jetzt erfahren wir den glücklichen Gewinner einer der Wohnungen in der Trabantenstadt.
33:31Unsere reizende Festanin hier wird jetzt eine Nummer ziehen.
33:35Eine wunderschöne römische Priesterin schreitet zu einer großen goldenen Schale in der Mitte der Arena.
33:45In der Schale befinden sich alle Nummern der verkauften Eintrittskarten.
33:49Die Entscheidung ist gefallen.
33:53Ein hundert vier.
33:55Wer hat die einhundert und vier?
33:59Ah, das bist ja du.
34:01Psst.
34:02Einhundert vier ist hier.
34:03Hier.
34:05Ah, da haben wir ja einen ganz reizenden Gewinner.
34:10Kommt herunter in die Arena.
34:12Applaus.
34:15Widerwillig macht sich der Römer auf den Weg in die Arena.
34:19Nur zu gerne möchte er seinen Gewinn wieder loswerden.
34:23Aber ein kurzes Gespräch mit Spielleiter Franco Campos ändert seine Meinung.
34:31Und was ist, wenn ich nicht nach Gallien will?
34:34Dann bleibt ihr in der Arena und wir lassen die Löwen los.
34:39Ich bin einverstanden.
34:41Habt ihr gehört?
34:43Er ist einverstanden.
34:45Applaus für den reizenden Gewinner.
34:50Während einige Einwohner Roms ihr Hab und Gut auf Pferdewagen verladen und sich auf den Weg nach Gallien machen,
34:57wächst dort die Trabantenstadt.
35:00Und auch das ungute Gefühl der Gallier.
35:04Ich mache mir Sorgen wegen dieser Römer, Miraculix.
35:10Oh, vielleicht sind das ganz reizende Leute.
35:14Außerdem sind inzwischen die Sklaven freigelassen worden.
35:18Das ist immerhin etwas.
35:20Schließlich hat das Warten ein Ende.
35:22Der Tag der Ankunft ist gekommen.
35:26Man sagt, dass heute die ersten Mieter aus Rom eintreffen.
35:29Und Miraculix sagt, wir dürfen sie nicht verhauen.
35:40Willkommen in der Trabantenstadt.
35:43Stolz führt Baumeister Quadratus die ersten römischen Mieter herum.
35:48Unter ihnen die glücklichen Gewinner aus dem Zirkus Maximus.
35:52Das Einkaufszentrum ist noch nicht ganz fertiggestellt.
35:56Ihr könnt euch aber in den benachbarten Militärlagern mit Lebensmitteln versorgen.
36:00Wir haben an alles gedacht.
36:03Nur nicht an die Unternehmungslust römischer Damen.
36:07Wozu sollen wir in die Militärlager gehen?
36:09Ich habe gehört, dass es hier in der Nähe ein ganz reizendes Eingeborendorf geben soll.
36:22Als am nächsten Tag gleich mehrere Römerinnen mit ihren Einkaufskörben in das Dorf unserer Gallia einfallen,
36:29staunen die nicht schlecht.
36:31Die Römerinnen sind äußerst angetan.
36:34Vor allem von den billigen Preisen.
36:36Nur ein Sesterz pro Fisch?
36:39Wenn ich daran denke, dass sie in Rom für den gleichen Fisch fünf Sesterze verlangen, ich nehme gleich drei.
36:45Als sie in die Trabantenstadt zurückkehren,
36:47schwärmen die römischen Damen ihre Nachbarinnen von den Schnäppchen vor,
36:52die sie erstanden haben.
36:54Und das Schwertier habe ich bei einem reizenden Handwerker namens Automatix gekauft.
36:58Echt antik. Er hat es selbst angefertigt.
37:02Tags darauf kann sich das Dorf der Gallia vor Römern kaum retten.
37:08Vor dem Fischstand von Verleinix und der Schmiede von Automatix stehen ganze Menschenschlangen.
37:15Und nicht mal die Hinkelsteine von Obelix sind von der Kauflust der römischen Touristen sicher.
37:20Könnt ihr uns so ein Ding da liefern? Wir wohnen in der Trabantenstadt.
37:26Was verlangt ihr dafür?
37:28Zwei Wildschweine.
37:30Wie viel ist das in Fischen?
37:33Du Asterix, die spinnen dir.
37:36Ja, ich weiß. Ich gehe jetzt einkaufen.
37:39Im Wald gibt es ja kaum noch Wildschweine.
37:41Aber auch das Einkaufen im Dorf ist nicht mehr das, was es mal war.
37:45Durch die hohe Nachfrage der Römer haben alle Kaufleute ihre Preise erhöht.
37:51Auch Verleinixfische sind teurer geworden.
37:54Fieses Terze pro Fisch?
37:57Das ist Diebstahl!
37:58Wenn es nur die hohen Preise wären.
38:01Alles hat sich im Dorf durch die Anwesenheit der Römer verändert.
38:05Die Dorfbewohner sind zu Konkurrenten geworden.
38:08Weil man mit Fischen und antiken Schwertern Geld verdienen kann,
38:12reiht sich nun im Dorf Fischgeschäft an Fischgeschäft und Antiquitätenladen an Antiquitätenladen.
38:21Allen geht es nur noch ums Geld.
38:25Asterix und Miraculix sind besorgt.
38:29Die Dinge nehmen eine Wendung, die mir nicht gefällt.
38:33Das war kein Meisterstück von dir, Druide.
38:36Ich weiß.
38:38Aber das konnte ich nicht voraussehen.
38:41Ein paar von den Römern sind sogar bei mir eingedrungen.
38:45Wollten meinen Kessel kaufen.
38:46Auch die Zeiten, wo Einlichkeit unter uns herrschte, sind vorbei.
38:50Ich bin sicher, Asterix.
38:52Das gehört alles zu Julius Cäsars Plan, um uns auszuschalten.
38:58Cäsar bedient sich der Römer, die in der Trabantenstadt wohnen.
39:01Allerdings, aha, ohne ihr Wissen.
39:05Wir müssen sich aufhalten.
39:06Ich hab da eine Idee.
39:10Seine Idee führt Asterix am nächsten Morgen in die Trabantenstadt zu Quadratus.
39:16Er hat ein ungewöhnliches Anliegen.
39:20Ihr wollt eine Wohnung in der Trabantenstadt?
39:22So ist es.
39:23Tut mir leid, alles vermietet.
39:26Ein Bombenerfolg.
39:28Wir werden jedoch bald den restlichen Waldboden und weitere Bauten errichten.
39:33Da können wir euch ja eine Wohnung reservieren.
39:36Ja, ja, tut das.
39:38Man sieht sich.
39:41Wenn die Gallier anfangen, das Dorf zu verlassen, wird sich das letzte Widerstandsnest gegen die römische Besatzung bald von selbst
39:49auflösen.
39:51Cäsar wird zufrieden sein.
39:54Es könnte sein, dass Quadratus sich ein wenig zu früh freut.
39:59Denn Asterix hat einen Plan.
40:02Ob es auch zu diesem Plan gehört, dass Obelix sich auf einmal sehr merkwürdig benimmt?
40:07Wie ein wild gewordenes Monstrum stürmt er im Dorf auf ein römisches Touristenpark zu.
40:19Beruhig dich, Obelix.
40:21Beruhig dich doch.
40:24Beim Jupiter.
40:26Was ist denn in den Gefahren?
40:29Beachtet ihn gar nicht.
40:31Der kann euch nur nicht riechen.
40:34Wir Barbaren folgen immer unserem Instinkt.
40:40Der spinnt, der Gallier.
40:42Ein bisschen schon.
40:44Aber solange ich da bin, habt ihr nichts zu fürchten.
40:47Komm, wir gehen nach Hause.
40:50Oh ja, gehen wir.
40:51Der Römer und seine Frau sind durch ihr unerwartetes Erlebnis mit Obelix einigermaßen schockiert.
40:59Trotzdem haben sie auf dem Weg zurück zur Trabantenstadt noch Sinn für die Schönheiten der gallischen Natur.
41:08Oh, schau, die hübschen Blümchen.
41:11Halt mal die Einkaufstasche.
41:13Ich will ein Sträußchen pflücken.
41:15Gut, aber beeil dich.
41:19Der Römer ahnt nichts Gutes.
41:21Und das völlig zu Recht.
41:23Denn plötzlich stürmt Obelix hinter einem Busch hervor.
41:33Panisch flüchtet der Römer auf einen Baum.
41:36Er lässt sich erst wieder beruhigen, als Asterix auftaucht.
41:43Ihr, ihr könnt runterkommen.
41:45Ich bin da.
41:49Aber, aber nicht loslassen.
41:55Keine Angst.
41:57Er ist wirklich nicht bösartig, wisst ihr?
42:00Er spielt nur so gern.
42:05Der Römer findet dieses Spiel wenig amüsant.
42:08Er schnappt sich seine Frau und stürmt so schnell wie möglich Richtung Trabantenstadt.
42:14Asterix und Obelix können sich vor Lachen kaum halten.
42:21Wie machst du das nur, dass du so wütend aussiehst, Obelix?
42:26Das hab ich von Idewix abgeguckt.
42:29Wenn er schlechte Laune hat, sieht er genauso aus.
42:37So fröhlich wie Asterix und Obelix ist dem Römer nicht zumute.
42:41Schon als er längst wieder in seiner Wohnung in der Trabantenstadt ist,
42:45klappern seine Zähne noch vor Angst.
42:48Ich, ich hab genug.
42:50Ich kann nicht länger unter diesem wilden Leben.
42:53Beruhig dich, Liebling.
42:55Sind die Blümchen nicht hübsch?
42:57Von diesen Barbaren stand kein Wort in dem Prospekt.
43:02Entschuldigt die Störung.
43:04Habt ihr zufällig meinen Freund gesehen?
43:07Wie ist er nicht bei euch?
43:10Er ist mir entwischt.
43:12Er wollte euch besuchen.
43:14Wenn er kommt, gebt ihm rohes Fleisch.
43:17Das beruhigt ihn manchmal.
43:19Wer war das?
43:21Rate mal.
43:22Auf jeden Fall reisen wir morgen ab.
43:27Und so geschieht es, dass am nächsten Tag im Morgengrauen
43:31ein gepackter Pferdewagen vor dem ersten Haus der Trabantenstadt steht.
43:36Ihr kehrt zurück nach Rom?
43:39Ja, aber wieso denn?
43:41Ich hab diese Wohnung bei einem Spiel gewonnen.
43:43Ich geb sie euch zurück.
43:45Hey!
43:45Hey!
43:48Es scheint, hier ist eine Wohnung frei.
43:53Das hat sich aber schnell herumgesprochen.
43:56Ja, es stimmt.
43:57Es ist eine Wohnung frei.
43:59Ihr könnt sie haben, wenn ihr wollt.
44:01Oh, sie ist nicht für mich.
44:03Sie ist für unseren Baden-Tuber-Dix.
44:07Guten Morgen.
44:09Gut.
44:09Aufgang A, letzte Etage.
44:11Nummer 160.
44:13Soll ich's euch zeigen?
44:15Nicht nötig.
44:16Ich kenn den Weg.
44:18Wenige Minuten später betritt Trubadix mit Asterix und Obelix als Eskorte seine neue Wirkungsstätte.
44:26Gefällt's dir?
44:27Ja, sehr schön.
44:29Aber wieso bietet ihr mir diese Wohnung an, du und Miraculix?
44:33Ja, damit du in aller Ruhe singen kannst.
44:37Du hast uns oft als Barbaren bezeichnet und mit Recht.
44:41Hier in der Trabantenstadt bist du unter zivilisierten Leuten.
44:45Endlich kann ich mich unter kultivierten Menschen meiner Kunst widmen.
44:50Genau das haben wir uns auch gesagt.
44:52Die Trabantenstadt ist das Richtige für unseren Baden.
44:56Na dann, vielen Dank.
45:12Die Römer ahnen nicht, was ihnen bevorsteht.
45:16Als in der folgenden Nacht der Mond friedlich am Himmel steht und die römischen Mieter der Trabantenstadt selig von gallischen
45:25Antiquitäten träumen,
45:27stimmt Trubadix seine Harfe für den großen Auftritt.
45:35So, jetzt kann's losgehen.
45:40Immer wieder so auf Tags kommt die Erinnerung.
45:45Die Götter zürnen!
45:48Die Geier greifen ein!
45:50Das Haus stürzt ein!
45:51Da ist ja das Geschrei der Fuhrleute in Rom noch angenehmer.
45:56Rack die Koffer, wir reißen rack!
46:00Am nächsten Morgen beladen alle römischen Mieter der Trabantenstadt in Windeseile ihre Pferdewagen.
46:07Wie? Ihr zieht alle aus?
46:10Nur weil ein Gallier laut und falsch singt?
46:13Leute, die so singen, sind zu allem fähig!
46:16Wir haben genug von den Barbaren!
46:18Wir fahren nach Rom zurück!
46:25Fassungslos eilt Quadratus ins Lager-Aquarium, um Zenturio Hasenfuß von den Ereignissen zu berichten.
46:33Das ganze Gebäude ist leer! Mit einem Streich!
46:37Nur ein Mieter ist noch da, ein Gallier!
46:40Ein Gallier? Was für ein Gallier?
46:43Nur ein Barde! Trubadurix, glaube ich, heißt er.
46:46Trubadix, der Barde? Da haben dich die Gallier schön reingelegt.
46:51Ganz klar, deine Mieter siehst du nie wieder!
46:55Nur so leicht geb ich mich nicht geschlagen.
46:58Wenn Cäsar erfährt, dass das Gebäude leer steht, gibt er das Projekt auf.
47:02Aber wenn keine Leute mehr da sind?
47:04Die Garnison von Aquarium!
47:07Deine Garnison wird in die Trabantenstadt einziehen.
47:10Dann haben wir die Leute!
47:11Die Legionäre gehorchen mir nicht mehr! Sie streiken immer noch!
47:15Wenn's dir gelingt, deine Männer zu überreden, teile ich mein Honorar mit dir.
47:20Na gut, ich werd's versuchen.
47:23Und so unternimmt Zenturio Hasenfuß bei den Streikverhandlungen am Nachmittag einen gewagten Vorstoß.
47:30Ich habe euch zusammengerufen, um euch mitzuteilen, dass ich in allen Punkten nachgebe.
47:36Dennoch bleibt eine Frage offen.
47:39Die Frage der Unterkunft.
47:41Ihr habt sie noch nicht angeschnitten.
47:43Aber ich denke, dass ihr nicht länger damit einverstanden seid, im Zelt zu schlafen.
47:49Allerdings! Das ist unsere Unwürdig!
47:51Genau! Wir wollen nicht länger im Zelt schlafen!
47:53Entweder oder...
47:54Ich gebe nach! Ich gebe nach!
47:56Ich habe das erste Haus in der Trabantenstadt beschlagnacht.
48:00Ihr könnt ab sofort dort wohnen.
48:07Es hat geklappt, Quadratus.
48:09Aber du musst den Baden aus dem Gebäude jagen, sonst treten meine Legionäre wieder in den Streik.
48:15Und wie ich den verjagen werde!
48:22Kurze Zeit später trifft der empörte Trubadix im Dorf der Gallier ein.
48:28Überein nur noch Barbaren!
48:31Ich wurde aus dem Haus gejagt.
48:33Sie haben es beschlagnahmt für die Legionäre.
48:37Was?
48:39Ich habe gesagt, überall nur noch Barbaren!
48:42Die Legionäre haben einen der unseren Fall jagt und wir lassen uns das gefallen?
48:49Niemals!
48:50Niemals!
48:52Die Legionäre von Aquarium ahnen nicht, dass verärgerte Gallier unterwegs sind zu ihnen.
49:00Sie sind völlig damit ausgelastet, die Regeln des Zusammenlebens in ihrer neuen Unterkunft zu klären.
49:06Die Suppe wird im Atrium serviert.
49:08Gegessen wird jeweils im Privatrexlinium zusammen mit den Kameraden.
49:12Wir werden natürlich Miteigentümerversammlungen abhalten.
49:16Mir gefällt zum Beispiel die Einrichtung des Atriums nicht.
49:20Was ist denn an der Einrichtung auszusetzen? Ich finde sie sehr hübsch!
49:24Und der Rasen? Wer pflegt den Rasen?
49:28Meine Legionäre brauchen mal wieder eine richtige Schlacht.
49:31Sie schlafen ab?
49:33Das ist dein Problem!
49:35Meines ist dafür zu sorgen, dass es keine Schlachten mehr gibt.
49:39Das kommt vom Dach!
49:40Die Gallier greifen an!
49:41Ruhe bitte!
49:43Musizieren ist hier verboten!
49:44Das bringe ich bei der nächsten Miteigentümerversammlung zur Sprache!
49:48Während die Legionäre sich weiterhin über das Für und Wider des Musizierens in Mietobjekten austauschen,
49:55wirft sich Quadratus den heranstürmenden Galliern mutig entgegen.
50:00Halt! Stehen bleiben!
50:03Das hier ist Privatbesitz!
50:04Und außerdem ist es verboten, den Rasen zu betreten!
50:08Erstens betrete ich den Rasen nicht!
50:11Ich stehe auf meinem Häuptlingsschild!
50:14Und zweitens habt ihr Römer einen der unseren verjagt!
50:18Also werden wir jetzt euch verjagen!
50:21Zum Angriff werft die Eindringlinge hinaus!
50:31Verteilt euch!
50:32Ich nehme auf Gang A!
50:35Asterix und der Rest auf Gang B!
50:39Los!
50:39Jawohl!
50:43Es folgt ein Aufeinanderprall der Kulturen.
50:47Das zivilisierte Römische Reich
50:50Aber man schlägt sich doch nicht in einem Gebäude!
50:53Gegen gallische Barbaren.
50:55Die letzten zwei Tage gehören mir!
50:58Still, Obelix!
50:59Du nimmst das, was übrig bleibt!
51:01Kämpft beim Jupiter!
51:03Worauf wartet ihr noch?
51:04Auf die Ablösung in zwei Stunden, Centurio!
51:07Vorschrift des Vorschrift!
51:08Der Kampf ist hart und erbittert
51:11und das Kräfteverhältnis mehr als eindeutig.
51:15Au! Au!
51:16Sag dem Hund, der soll mich loslassen!
51:18Hunde sind verboten in dem Gebäude!
51:20Da werde ich aber was zu berichten haben
51:22bei der nächsten Miteigentümerversammlung!
51:24Dem schwer angeschlagenen Centurio-Hasenfuß
51:27bleibt nur eins zu tun.
51:30Blas zum Rückzug!
51:34Der Rückzug erfolgt weitgehend reibungslos.
51:44Und auf dem Weg ins Lager
51:46findet sich so mancher alte Bekannte wieder.
51:52Da bist du ja, Quadratus!
51:54Ja?
51:55Geh und kehre niemals wieder!
51:57Die Trabantenstadt existiert nicht mehr!
51:59Du hast recht!
52:01Ich will von diesen Barbaren nichts mehr hören!
52:04Soll Cäsar sehen, wie er mit ihnen fertig wird!
52:09Jedenfalls habe ich einen Vertrag in der Tasche!
52:12Ich gehe nach Ägypten und baue dort Pyramiden.
52:16Das ist die richtige Abwechslung für mich.
52:18Die Gebäude mitten in der Wüste und mit ruhigen Mietern.
52:22Während die angeschlagenen Römer zurückkehren ins Lager-Aquarium,
52:26betrachten die Gallier ihr Werk.
52:28Die Trabantenstadt liegt in Schutt und Asche.
52:33Unsere gallischen Freunde sind zufrieden.
52:39Los Kinder, zurück ins Dorf!
52:42Das Gebäude war nicht übel!
52:43Ich habe es mir genau angesehen!
52:45Gar nicht übel!
52:46Mag sein, aber diese modernen Gebäude sind nicht gerade solide gebaut.
52:50Was machen wir jetzt, Miraculix?
52:52Wir lassen die Bäume wieder wachsen!
52:54Ich habe Eicheln für alle!
52:59Bei Einbruch der Dunkelheit ist der Wald wieder zu seinem Recht gekommen
53:03und nur ein paar Ruinen zeugen davon,
53:07dass es beinahe einmal eine Trabantenstadt gegeben hätte.
53:12Miraculix, unser Druide!
53:14Glaubst du wirklich, dass wir den Lauf der Dinge immer so aufhalten können,
53:18wie wir es getan haben?
53:19Natürlich nicht, Asterix!
53:22Aber wir haben ja noch Zeit!
53:26So viel Zeit!
53:28Zeit? Aber nein!
53:30Wir haben keine Zeit mehr!
53:31Die Wildschweine sind fertig!
53:34Man wartet nur noch auf euch!
53:37Und nicht weit von den römischen Ruinen,
53:40in einer natürlichen Lichtung des Waldes,
53:43wo sich die Wildschweine tummeln,
53:44sind unsere Gallier wieder bei einem ihrer traditionellen Festbankkette vereint.
53:50Sie feiern einen neuen Sieg.
53:53Einen Sieg über die Römer.
53:55Einen Sieg über den unerbittlichen Lauf der Zeit.
53:59Wir haben den noch von den Wildschweinen!
54:02Wir haben noch zwei!