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  • vor 3 Monaten
Hauptkommissar Köster - Siegfried Lowitz /
Drehbuch - Detlef Müller /
Regie - Alfred Vohrer

Kategorie

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Transkript
00:00Musik
00:30Grüß Gott
00:51Grüß Gott, Herr Wendorf
00:52Können Sie uns den zurecht machen?
00:54Ja, freilich
00:55Wie heute Abend?
00:56Wo haben Sie den gefangen?
00:57Im Moosweiher
00:58Ich trage ihn gleich in Küchenhaus
01:00Dankeschön
01:00Ich sage ja, Glück muss der Mensch haben
01:07Ja, ja
01:08Grüß Gott
01:11Grüß Gott
01:12Barbie
01:19Barbie
01:24Ja?
01:37Bin ich nur die Hand sicher
01:38Ist gut, danke
01:39Dankeschön
01:40Dankeschön
01:54Dankeschön
01:56Wissen Sie, wann meine, wann Fräulein Gerber weggegangen ist?
02:11Kurz bevor Sie gekommen sind
02:12Und hat sie noch irgendwas gesagt?
02:15Nur, dass sie einen Bus nehmen wollte
02:16Bus
02:18Ich habe mich eh schon gewundert
02:20Danke
02:2317, 14, 20
02:25Ja, 17, 14
02:26Da, Post ist auch dabei
02:28Sehr
02:29Das kannst du nicht machen
02:50Das kannst du nicht machen
02:53Bitte lass mich
02:54Wir müssen wenigstens nochmal reden
02:55Es hat keinen Zweck mehr
02:56Was ist denn los?
02:57Wir müssen weiter
02:58Ich komm schon
02:59Ach, kein Blödsinn
03:00Ich werde dich nicht mehr sehen
03:01Wann begreifst du das endlich?
03:03Nein, nein, nein, nein
03:04Du bleibst hier
03:04Weißt du
03:05Weißt du, was du bist?
03:08Nein
03:08Ein Widerling
03:09Ein ganz großer
03:10Widerling
03:12Kommt mit
03:13Gib meine Tasche her
03:15Ich hasse dich
03:17Ich hasse dich
03:18Steig ein
03:19Ich denk gar nicht dran
03:21Steig ein
03:22Nein
03:23Nein
03:37Guten Tag Herr Bonte, Sie wünschen?
03:58Sie haben gestern am Telefon gesagt, dass wir noch einmal über alles reden könnten.
04:03Ja, ich habe Ihnen aber auch gesagt, dass ich an meiner Haltung kaum mehr etwas ändern will.
04:08Aber mir ist da was eingefallen. Und vielleicht wäre das eine Lösung.
04:14Kommen Sie herein.
04:21Danke.
04:24Danke.
04:25Tschüss.
04:30Ich werde Sie bestimmt nicht lange aufhalten.
04:33Bitte schön.
04:36Dankeschön.
04:37Nehmen Sie Platz.
04:40Ja.
04:42Also, was haben Sie für einen Vorschlag?
04:46Darf ich fragen?
04:47Bitte nicht, Herr Bonte.
04:48Ja, es ist da so.
04:55Ihr Grundstück hat einen ganz bestimmten Wert.
04:58Aber es ist ja egal, ob Sie jetzt das Geld von der Siedlungsgenossenschaft kriegen oder von mir.
05:03Also, da habe ich mir gedacht, wenn Sie das Geld jetzt von mir bekommen, also wenn ich jetzt praktisch Ihr Grundstück kaufe, dann könnte das Heißel stehen bleiben und ich könnte weiter drin wohnen.
05:19Wissen Sie, was mir die Siedlungsgesellschaft für das Grundstück zahlt?
05:23Also, meine Versicherung, die könnte da vielleicht eine Hypothek geben.
05:29Ja, vielleicht.
05:34Wissen Sie, es ist so.
05:35Auf dem Grundstück, da steht das Heißel mit dem Kiosk, mit der Gärtnerei, mit meinem Ausschonk.
05:41Ich lebe davon.
05:43Das ist praktisch meine Existenz.
05:44Aber, als ich Ihnen das Grundstück verpachtet habe, da habe ich Ihnen klar und deutlich gesagt, dass ein Baugenehmigungsverfahren läuft und dass auf dem Gebiet früher oder später eine Siedlung gebaut werden wird.
05:58Wir frauen, ich mache Ihnen doch keinen Vorwurf. Das brauchen Sie nicht glauben.
06:02Die Siedlungsgesellschaft zahlt mir 600 Mark für den Quadratmeter.
06:09An was hatten Sie denn gedacht?
06:14Ja, wissen Sie denn wenigstens, wann ich da raus muss?
06:25Sie werden in nächster Zeit einen Brief bekommen.
06:33Na, geh ich wieder.
06:39Grüß Gott, Herr Wendorf.
06:42Ja?
06:42Wie ist es denn mit dem Fisch? Wann wollen Sie denn den?
06:46Ich muss weg. Können Sie mir gleich meine Rechnung fertig machen?
06:49Was ist denn passiert?
06:51Ist Ihnen nicht gut?
06:54Doch, doch.
06:55Dann ist es auf.
06:59Verstehst du das?
07:00Geben Sie mir bitte einen Abend?
07:18Ja, bitte?
07:29Ja, bitte?
07:30Holger!
07:31Wo bist du denn?
07:34Aber du hast doch gesagt, du bleibst bis übers Wochenende.
07:37Ist was passiert?
07:40Ach so.
07:42Ja, wann?
07:43Gut, dann warte ich auf dich.
07:47Du, Holger, fahr vorsichtig, bitte.
07:54Stimmt genau.
07:55Danke.
07:56Wissen Sie, wann der nächste Bus geht?
07:58Wieso? Sie haben doch selber einen Wagen.
07:59Mein Wagen hat eine Panne.
08:00Ach so.
08:01Ja, wenn der Wagen nicht so weit weg steht, dann können wir ihn vielleicht abholen.
08:04Das ist nicht nötig, danke.
08:06Aha.
08:06Vielen Dank.
08:07Ja, also der nächste Bus, der geht in einer halben Stunde.
08:11Gut.
08:11Ja.
08:12Wollen Sie zuvor Ihren Fisch noch essen?
08:13Ich habe jetzt gar keinen Appetit.
08:15Wollen Sie sich was draus machen?
08:17Ja.
08:18Wenn Sie ihn wollen?
08:19Ja.
08:19Dankeschön.
08:20Bitte.
08:21Und wenn Sie mal wieder in die Gegend kommen?
08:22Klar, dann komme ich hier vorbei.
08:23Ja.
08:24Wollen Sie da herinwarten?
08:25Nein, nein, danke schön.
08:26Also dann, fährt Ihnen gut.
08:27Herr Wenger!
08:27Bitte schön.
08:28Bitte schön.
08:28Ja.
08:30Der ist da drüben auf der Fensterbank, klingig.
08:32Glaubt, der gehört Fräulein Gerber.
08:33Ja, ja, vielen Dank.
08:34Bitte schön.
08:34Grüß dich, Brandner.
08:35Ja, servus Stefan, grüß dich.
08:37Agnes ist auch mal wieder da.
08:39Agnes, grüß Gott.
08:40Also dann, auf Wiederschauen, Herr Wendorf und gute Fahrt.
08:42Dankeschön.
08:43Auf Wiedersehen nochmal.
08:44Herzlichen Dank.
08:45Wiederschauen, ja.
08:46Was ist denn mit dem los?
08:47Keine Ahnung.
08:48Fahren Sie nach München?
09:05Ja, bis zum Ostbahnhof.
09:06Können Sie mich mitnehmen?
09:07Ja, freilich, haben Sie recht viel Gepäck.
09:08Nur den Koffer.
09:09Ja, dann schmeiß wir es nach hinten rauf.
09:11Danke.
09:11Danke.
09:11Danke.
09:20Danke.
09:21Danke.
09:23Danke.
09:23Untertitelung. BR 2018
09:53Schönen Dank noch mal.
10:16Kommen Sie her, ich hilf Ihnen mit dem Koffer.
10:18Das geht schon, danke.
10:23So, bitte.
10:27Dankeschön.
10:28Bitte.
10:29Bitte.
10:29Bitte.
10:53Hallo?
10:55Hallo?
10:57Ihr Brat?
10:58Hallo?
10:58Hallo?
10:59Hallo?
11:15Bist du nicht erst den Wagen in die Garage bringen?
11:18Den habe ich Barbara gegeben.
11:19Die will noch für ein paar Tage zu ihrer Großmutter.
11:22Ich bin per Anhalter gekommen.
11:23Habt ihr euch gezankt?
11:24Wie kommst du denn darauf?
11:27Du siehst nicht gerade sehr erholt aus.
11:29Ich bin müde.
11:31Du hast doch versprochen, nicht mehr zu trinken.
11:34Lass mich.
11:36Ich habe mich ja nie in deine Mädchengeschichten eingemischt.
11:39Wahrscheinlich muss ein Mann seine Erfahrungen sammeln,
11:42aber ich finde, du solltest dabei nicht unter ein gewisses Niveau gehen.
11:45Und ich finde, ich weiß ganz genau, was ich zu tun habe.
11:49Ich fürchte, du weißt das nicht.
11:52Ich habe wirklich keine Vorurteile.
11:55Auch ein Mädchen aus sehr einfachen Verhältnissen kann Verstand und Geschmack haben.
12:01Aber bei dieser Barbara scheint mir das nicht der Fall zu sein.
12:04Kannst du mich nicht endlich einmal in Ruhe lassen?
12:06Natürlich.
12:10Hattet ihr wenigstens schönes Wetter?
12:12Ja.
12:14Einigermaßen.
12:16Möchtest du noch was essen?
12:18Nein, ich möchte nur ins Bett.
12:20Deine Post liegt oben.
12:22Danke.
12:24Ach übrigens, Mama, ich habe einen Haufen schmutziger Sachen mitgebracht.
12:27Kannst du dir morgen in die Wäsche geben?
12:29Seit wann kümmerst du dich um deine Wäsche?
12:32Das ist mir gerade so eingefallen.
12:34Gute Nacht.
12:34Gute Nacht.
12:40Da steht der Name und die Adresse von Ihrer Tochter drin.
12:44Wissen Sie, ich habe gestern einen jungen Mann mitgenommen, einen Anhalter.
12:47Und als er ausgestiegen ist, hat er den auch bratlegen lassen.
12:50Ja, ja.
12:51Der gehört meiner Tochter.
12:52Ja, ich war gerade in der Gegend.
12:53Ich habe mir gedacht, bringst du ihn einfach vorbei.
12:55Das ist sehr freundlich.
12:56Ja.
12:57Ja, was war denn das für ein junger Mann, den Sie mitgenommen haben?
13:00Ja, so wie der sich ausdrücken konnte, ich würde sagen Student oder so ähnlich.
13:04Ein bisschen kleiner wie Sie und mittelblonde Haare.
13:09Das ist der Wendorf.
13:11Ja, ja.
13:12Ja, also ich muss wieder weiter.
13:13Schönen Dank auch.
13:14Bitteschön.
13:14Wiederschauen.
13:15Wiederschauen.
13:15Wiedersinn.
13:21Seit wann fährt denn der Wendorf als Anhalter?
13:23Warum ist sie nicht mitgekommen?
13:25Ruf doch einfach mal bei ihm zu Hause an.
13:27Nein, das möchte ich nicht.
13:28Ja, oder wenigstens in dem Hotel, in dem sie mit ihr gewohnt hat.
13:31Sie hat mir die Nummer aufgeschrieben.
13:34Ich hätte nie erlaubt, dass sie mit ihm verreist.
13:36Hier ist sie.
13:37Aber ich habe ihr hier nichts zu melden.
13:38Fünf.
14:02Gerber, entschuldigen Sie bitte, ob ich meine Tochter noch bei Ihnen?
14:04Gerber, Barbara Gerber, sie ist mit einem Herrn Wendorf ange...
14:09So?
14:14Ah ja.
14:16Vielen Dank.
14:17Auf Wiederhören.
14:19Und?
14:21Sie ist gestern Nachmittag abgereist.
14:23Wieso ist sie...
14:23Der Mann im Hotel meinte, dass sie nach Hause wollte.
14:26Wieso ist sie dann noch nicht hier?
14:29Was fragst du mich das?
14:30Sie wollte sich ja schon die ganze Zeit von ihm trennen.
14:36Sie ist bloß noch mitgefahren, weil er ihr so zugesetzt hat.
14:40Sie hatte ja beinahe Angst vor ihm.
14:43Also, neulich, da hat er ihr einen ganz gemeinen Brief geschrieben.
14:46Warum hast du mir nichts davon erzählt?
14:48Ja, du brauchst doch immer gleich so auf.
14:51Dann ist der Brief noch da.
14:52Natürlich.
14:52Ja?
15:07Weiter?
15:09Ja.
15:11Vorgestern Nachmittag hat sie das Hotel verlassen.
15:14Gestern Abend war sie immer noch nicht zu Hause.
15:17Ich habe ihren Freund angerufen.
15:18Wendorf heißt der.
15:19Er sagt, sie wäre noch zu ihrer Großmutter.
15:23Er hat ihr seinen Wagen geborgt.
15:25Aber bei der Großmutter ist sie nicht angekommen.
15:27Wir haben gleich telefoniert.
15:31Ja, und Unfall hatte sie auch keinen.
15:34Wir haben uns bei der Verkehrspolizei erkundigt.
15:37Also, ich glaube, Sie brauchen sich da noch keine großen Sorgen zu machen.
15:40Vielleicht erzählt Ihnen Ihre Tochter nicht mehr alles, was sie so macht.
15:44Na ja, das, das würden wir uns ja auch sagen, wenn, wenn dieser Brief nicht wäre.
15:51Dieser Wendorf, ihr Freund hat ihn geschrieben, eine Woche bevor er mit ihr verreist ist.
15:56Hoffentlich können Sie die Schrift lesen.
15:57Ja, ja.
15:58Was, was sagen Sie dazu?
16:07Geht's hier nicht weiter?
16:23Der Boden ist zu weich.
16:24Der Wagen würde sofort einsinken, wenn Sie vom Weg abkommen.
16:26Wie, der da?
16:27Wie, der da ist, der da ist, der da ist, der da ist.
16:57Doch, sieh nicht voll, der Wagen.
17:27Der Fahrer wollte ihn wahrscheinlich vollständig versenken, aber das hat er nicht geschafft.
17:46Wer hat einen Wagen entdeckt?
17:47Ein Spaziergänger.
17:48Der hat dann den nächsten Polizeiposten benachrichtigt.
17:51Und der hat sich erinnert, dass ein Wagen mit dem Kennzeichen gesucht wird.
17:54Vermutlich ist der Fahrer von Höllenried her ins Moor gefahren.
17:59Es gibt da eine Reifenspur.
18:00Und wie er hier stecken geblieben ist, da ist er dann zu Fuß weiter.
18:04Das Moorwasser hat die Fußspuren verwischt, aber wir haben am Markierungspunkt 1 eine Haarspange gefunden
18:11und an Punkt 2 einen Schal und an Punkt 3 einen Anhänger.
18:16Der könnte von einem Armreifen abgerissen sein.
18:21Wie schätzen Sie denn die Chancen ein, einen Mann zu finden, den man hier ins Moor gebracht hat?
18:26Fragen Sie mich, wo es leichter ist.
18:27Ja, bitte?
18:39Sind Sie Herr Wendorf?
18:41Ja.
18:42KÖSTER Kriminalpolizei.
18:45Ja, und?
18:47Haben Sie vielleicht einen Drücker?
18:49So einen elektrischen, damit man das da aufmachen kann, ja.
18:52Danke.
18:57Wir möchten uns gerne mit Ihnen unterhalten.
19:00Dürfen wir rein?
19:01Ja, bitte.
19:02Danke.
19:07Sie sind ohne Ihren Wagen nach Hause gekommen, Herr Wendorf?
19:11Ja, das stimmt.
19:11Dem Wirt Ihres Hotels haben Sie erzählt, dass Sie eine Panne gehabt hätten, aber den Eltern
19:17von Fräulein Gerber haben Sie gesagt, dass Sie ihr den Wagen geliehen hätten, weil sie
19:22zur Großmutter fahren wollte.
19:24Ich habe Barbara den Wagen geborgt.
19:26Aber sie ist bei der Großmutter nicht angekommen.
19:29Wie erklären Sie sich das?
19:32Wie soll ich das erklären?
19:36Ich habe Angst, dass hier was passiert ist.
19:37Wir haben das Kennzeichen Ihres Wagens an alle Polizeidienststellen weitergegeben.
19:43Gestern Nachmittag wurde er gefunden.
19:46Mama, das ist Herr KÖSTER von der Kriminalpolizei und ein Mittag.
19:51Tag, Frau Brünner.
19:53Darf ich fragen, in welcher Angelegenheit Sie zu uns kommen?
19:57Ja, stell dir vor, mein Wagen ist gefunden worden.
19:59In einem Moorgebiet zwischen Erding und Freising.
20:02Und Fräulein Gerber?
20:04Die ist noch nicht gefunden worden.
20:06Bitte nehmen Sie doch wieder Platz.
20:09Danke.
20:11Dafür haben wir in der Nähe des Wagens ein paar Kleinigkeiten gefunden.
20:16Zum Beispiel ein Armbandanhänger, der von den Eltern von Fräulein Gerber als Eigentum ihrer Tochter erkannt wurde.
20:22Und wie erklären Sie sich das?
20:24Ich möchte dazu keine Erklärung abgeben.
20:26Ich glaube nur, dass Fräulein Gerber das Ding da nicht freiwillig dort hingelegt hat.
20:32Dürfen wir Ihnen etwas zu trinken, Amby?
20:34Nein, danke.
20:36Wie schätzen Sie Ihre Beziehung zu Fräulein Gerber ein, Herr Wendorf?
20:40War das eine vorübergehende Sache oder mehr?
20:43Das war ein flüchtiges Abenteuer.
20:46Wir wollten uns verloben.
20:47Aber mach dich doch nicht lächerlich.
20:49Sobald Barbara zurück ist, tun wir das auch.
20:52Das steht fest.
20:53Fräulein Gerber hat das Hotel einige Tage vor dem geplanten Urlaubsende verlassen.
20:57Warum?
20:57Wir hatten eine kleine Auseinandersetzung.
21:01Eine kleine?
21:02Ja, eine ganz alberne Geschichte.
21:05Ich frage das, weil Fräulein Gerber vor dem Verlassen des Hotels noch ein paar Zeilen auf einen Zettel geschrieben hat.
21:11Das Zimmermädchen fand den Zettel irgendwo in der Ecke.
21:15Sie schreibt hier, es ist aus, ich war nach Hause, Barbara.
21:20Barbara ist ungeheuer impulsiv.
21:22Und sowas hat sie schon öfter gemacht.
21:24Naja, sie hat ja, sie ist ja dann auch nicht nach Hause gefahren, nicht?
21:28Zeugen haben beobachtet, wie sie sie gehindert haben, in einen Bus einzusteigen.
21:33Sie haben sie in ihren Wagen gebracht und sind mit ihr Richtung Erding gefahren.
21:37Kurz vor Erding geht ja der Weg in das große Moorgebiet.
21:42Aber das wissen Sie ja selbst nicht.
21:44Ich habe keine Ahnung, was für einen Dienstrang Sie haben, Herr Köster.
21:48Ach, das ist doch Burschknefer.
21:49Barbara, ich bin bei der Kriminalpolizei. Bitte.
21:52Was bezwecken Sie mit dieser Vernehmung?
21:55Das werden Sie gleich erfahren.
21:57Eine Woche bevor Sie mit Fräulein Gerber in Urlaub fuhren, da haben Sie einen Brief geschrieben.
22:01Und darin haben Sie ihr gedroht, dass Sie sie umbringen werden, wenn sie sie verlassen würde.
22:05Ich habe immer wahnsinnig Angst gehabt, dass ich Barbara verlieren könnte.
22:12Diese Angst werde ich wohl nie loswerden.
22:15Mit Recht.
22:16Fräulein Gerber ist nicht gerade kleinlich, was ihre Beziehungen zu anderen Männern angeht.
22:20Mama, ich verbiete dir so zu sprechen.
22:22Ich habe mich informiert.
22:23Sie gehört zu den Mädchen, die nicht Nein sagen können.
22:27Während wir hier sitzen, amüsiert sie sich mit Sicherheit mit irgendjemand anderem.
22:31Hör auf!
22:33Ja, das ist alles schön und gut, Frau.
22:35Aber während wir hier sitzen, durchsucht eine halbe Hundertschaft das Moorgebiet nach ihrer Leiche.
22:39Und das kostet Zeit.
22:41Und Energie.
22:43Und Benzin.
22:44Was ist denn los?
23:11Was ist denn los?
23:14Ich verlange eine Erklärung.
23:17Was gibt es denn da zu erklären?
23:18Die Polizei glaubt, dass sie tot ist.
23:20Das hast du doch selbst gehört.
23:21Wie ist sie zu Tode gekommen?
23:24Erwürgt, erstochen oder alles beides.
23:27Es gibt eine Menge von Möglichkeiten.
23:28Bleib hier!
23:33Es ist nicht wahr, dass du dich mit ihr verloben wolltest.
23:36Doch.
23:37Ich hatte schon eine Wohnung für uns und wir wollten heiraten.
23:40Kannst du mir sagen, wovon ihr leben wolltet?
23:41Ja, ich hätte das Stuhlchen mal den Nagel gehängt und gearbeitet.
23:45Aber darüber brauchst du dir jetzt keine Gedanken mehr zu machen.
23:48Es wird nichts draus.
23:50Sie ist tot, tot, wie ein Mensch nur tot sein kann.
23:52Seit wann weißt du das?
23:55Seit dem Nachmittag, als wir ins Moor gefahren sind.
24:04Du hast es getan.
24:07Sie hat gesagt, sie hätte genug von mir.
24:09Du...
24:10Du musst den Verstand verloren haben.
24:15Ja, das hab ich auch.
24:18Hast du...
24:19Hast du keinen Augenblick an mich gedacht?
24:22Ich habe überhaupt nicht an dich gedacht!
24:24Weil das meine Sache ist!
24:26Allein meine!
24:27Das ist es eben nicht!
24:30Hast du...
24:31mit irgendjemandem darüber gesprochen?
24:33Nein.
24:34Das willst du auch nicht tun.
24:36Verstehst du?
24:38Kein Mensch wird etwas davon erfahren.
24:40Aber Mama, die Polizei war da.
24:42Es ist aus!
24:43Du tust nur noch das, was ich dir sage.
24:46Ich lasse nicht zu, dass unser Leben zerstört wird.
24:51Ich lasse das ganz einfach nicht zu!
24:53Look!
25:10Bist du auch nicht?
25:11Nein!
25:11Nein!
25:12Er...
25:12Er...
25:12Er ist aus!
25:12Er ist aus!
25:14Guten Tag, Herr Bonte.
25:29Ihren Kündigungsbrief habe ich gekriegt.
25:33Man hat mir erzählt, dass Sie das alles hier ganz allein gebaut haben.
25:38Ja, im Frühjahr ist noch der Anbau dazugekommen.
25:45Ich habe gar nicht gewusst, dass das so hübsch geworden ist.
25:48Ja, steckt auch viel Geld drin.
25:54Haben Sie sich schon nach einer neuen Bleibe umgesehen?
26:00Das ist nicht so leicht.
26:01Na ja, vielleicht finden wir einen Weg, dass Ihr Häuschen hier stehen bleiben kann.
26:10Und dass Sie weiter hier Ihre Existenz haben.
26:16Darf ich hereinkommen?
26:18Na ja, bitte.
26:31Tja, früher, da waren die Moorgebiete Schlupfwinkel für Räuber und Landstreicher.
27:01Hintergrund für Kriminalromane.
27:04Sumpfmörder.
27:06Hund von Baskerville.
27:07Wuhu!
27:08Grüß Gott!
27:09Grüß Gott!
27:10Grüß Gott!
27:10Kölnbacher.
27:11Wir haben miteinander telefoniert.
27:13Ah ja.
27:14Na, wie sieht es denn aus?
27:16Es ist halt wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.
27:19Aber wir waren trotzdem nicht erfolglos.
27:22Die Tasche ist 60 Meter vom Fundort des Wagens entfernt im Morast gelegen.
27:26Jemand hat sie mit einiger Gewalt in den Sumpf gedrückt.
27:31Gehst du mal hin, bitte.
27:34Was ist denn drin in der Tasche?
27:37Reisesachen.
27:38Ein paar Wäschestücke mit dem Monogramm BG.
27:41BG, Sie machen Barbara Gerber.
27:46Wie lange können Sie die Leute hier noch einsetzen?
27:48Bis morgen Abend, aber mehr ist nicht drin.
27:51Herr Köster, für Sie.
27:52Herr Köster?
27:59Ja.
28:00Wissen Sie schon, wann Sie da fertig sind?
28:03Hier hat sich nämlich jemand gemeldet.
28:05Ein bisschen merkwürdig, aber...
28:07Vielleicht können Sie auf dem Rückweg da vorbeifahren.
28:11Ja, ich gebe Ihnen Namen und Adresse.
28:12Grüß Gott.
28:37Sind Sie der Herr Bonte?
28:38Ja, bin ich.
28:41Köster, Kriminalpolizei.
28:43Oha.
28:45Ihr seid ja direkt von der schnellen Truppe.
28:48Ja, der Witz ist nicht neu.
28:50Aber wenn uns jemand was Wichtiges zu erzählen hat, sind wir natürlich da, ne?
28:53Ja, das habe ich.
28:54Ja?
28:55Darf ich reinkommen?
28:57Ja, freiwillig.
28:58Danke.
29:00Hucken wir uns ein bisschen hin.
29:01Ja.
29:03Dankeschön.
29:03Na, Herr Bonte, was haben Sie uns denn zu erzählen?
29:08Ja, jetzt passen Sie auf.
29:09Ich schlage in der Früh die Zeitung auf und ließ Barbara Gerber seit acht Tagen spurlos verschwunden.
29:18Ich denke, ich spinne, aber da spinnt die Polizei.
29:21Ja, das gibt's auch.
29:23Die Barbara, die ist ganz gewichtelwendig.
29:25Wer muss erst vorgestern gesehen.
29:27Ach ja.
29:28Wo?
29:29Ja, da, bei mir.
29:32Wir sind ja miteinander.
29:34Wie sagt man?
29:36Wir haben was miteinander.
29:38Wie lange schon?
29:41Acht Wochen.
29:44Jetzt warten Sie mal.
29:49Ihr Bild.
29:51Ui.
29:53Gratuliere.
29:56Sehr attraktiv.
29:57Ja, ich.
29:57Ja, aber wie erklären Sie sich dann, dass wir heute früh die Reisetasche von Freund Gerber gefunden haben, 60 Kilometer von hier, in einem Moor?
30:06Keine Ahnung.
30:08Aber wie können Sie mal fragen?
30:10Seid ihr verabredet?
30:11Ja, heute Morgen.
30:13Tatsächlich?
30:13Ja.
30:14Würden Sie mir dann einen Gefallen tun?
30:16Gerne.
30:17Sagen Sie doch, Sie möchten sich mal um Ihre Eltern kümmern, die machen sich die größten Sorgen.
30:20Ja.
30:21Und Sie sind so gut und kommen morgen früh mal in mein Büro, ja?
30:25Das ist meine Karte.
30:26Ja, es ist gut.
30:27Für Gott, wiedersehen.
30:28Wiedersehen, Herr Freund.
30:29Ja, bis wiedersehen.
30:29Leute, wie Astronaut.
30:39Ja.
30:39Hast du Post bekommen?
31:09Das ist mein Messer.
31:13Und?
31:17Ich habe die Mordwaffe. Sie hat neben dem Wagen gelegen.
31:23Ich habe sie vorsichtig angefasst, damit die Fingerabdrücke und die Blutspuren nicht verwischt werden.
31:31Das Foto kriegen Sie umsonst. Das Messer kostet 500.000.
31:39Wenn ich es nicht der Polizei geben soll, nehmen Sie die Sache ernst und warten Sie auf meinen Anruf.
31:49Wer hat das geschrieben?
32:01Woher soll ich denn das wissen?
32:03Hast du es damit gemacht?
32:11Ja, damit!
32:15Du bist wahnsinnig.
32:19Du bist absolut wahnsinnig.
32:23Hat Ihnen der Mann den Apparat so übergeben?
32:26Ja.
32:28Und Sie haben nichts daran verändert.
32:30Wir haben ihn gleich in Ihr Zimmer gelegt.
32:32Warum fragen Sie?
32:33Naja, ich meine, wenn man wegfährt, nimmt ein Foto auf Rat mit.
32:36Da hat man doch im Allgemeinen einen Film drin, weil man Aufnahmen machen will.
32:39Aber der ist leer.
32:41Naja, das kann ja auch vorkommen.
32:45Also, Frau Gerber, würden Sie mir die Beziehung Ihrer Tochter zu dem Herrn Mendorf mal genau schildern?
32:52Ja, die Sache war ein bisschen einseitig.
32:55Wieso einseitig?
32:57War er der interessiertere Teil?
32:59Nein, es war gerade umgekehrt.
33:01Barbara war sehr verliebt.
33:03Für ihn war es wohl mehr ein Abenteuer.
33:05Ja, aber ich hab doch gedacht, er wollte sich mit dir verloben.
33:08Tja, das hat sie sich sicher gewünscht.
33:11Aber die Rede war nie davon.
33:13Ja, warum hat er ihr dann den Brief geschrieben, dass sie sie umbringen will, wenn sie ihn verlässt?
33:18Ja, also, da war ganz was Merkwürdiges.
33:21Zwei Wochen bevor sie weggefahren sind, waren sie auf einmal wie ausgewechselt.
33:27Alle beide.
33:28Er hat sie jeden Abend abgeholt, hat ihr Blumen geschickt.
33:32Wie hat Ihre Tochter darauf reagiert?
33:34Sie sagte plötzlich, Mama, er ist doch nicht der Richtige.
33:38Ja, aber sie ist doch mit ihm weggefahren.
33:41Ja.
33:42Frauen wissen manchmal nicht, was sie wollen.
33:44Hat sie vielleicht inzwischen einen anderen Mann kennengelernt?
33:46Das glaube ich nicht.
33:48Sie hat mir immer alles erzählt.
33:50Hat sie mal den Namen Axel Bonte erwähnt?
33:53Bonte?
33:54Da kann ich mich nicht erinnern.
33:56Bonte?
33:57Wer ist denn das schon wieder?
33:59Hallo?
34:00Ja, ich kann Sie verstehen.
34:01Den haben wir bekommen heute früh.
34:02Wir sind daran interessiert.
34:03Aber wir müssen nochmal über die Summe sprechen.
34:05500.000 sind eine schöne Stange Geld.
34:06Ja, das dürfen Sie nicht denken.
34:07Bitte legen Sie nicht auf.
34:08Gefriert Ihnen wieder.
34:09Warte.
34:10Ja, wir sind ja einverstanden.
34:11Und wann?
34:12Das lässt sich machen.
34:13Noch eine Frage.
34:14Hallo?
34:15Hallo?
34:16Aufgelegt.
34:17Was hat er gesagt?
34:18Er lässt nicht mit sich handeln.
34:19500.000 Mark in 100 Mark Schein.
34:20Morgen sagt er Bescheid, wo wir es hinbringen sollen.
34:22Hast du die Stimme erkannt?
34:23Nie gehört.
34:24Mama?
34:25Mama?
34:26Ja, das lässt sich machen.
34:27Das lässt sich machen.
34:28Noch eine Frage.
34:29Hallo?
34:30Hallo?
34:32Aufgelegt.
34:34Was hat er gesagt?
34:36Er lässt nicht mit sich handeln.
34:38500.000 Mark in 100 Mark Schein.
34:42Morgen sagt er Bescheid, wo wir es hinbringen sollen.
34:45Hast du die Stimme erkannt?
34:47Nie gehört.
34:52Mama?
34:54Mama?
34:57Du darfst mich jetzt nicht in den Stich lassen.
34:59Der meint das ernst.
35:00Der geht mit dem Messer zur Polizei.
35:03Wenn ich mich ansperre, dann bringe ich mich um.
35:07Ich tue es wirklich.
35:13Gonzaga Bonte.
35:15Bitte bleiben Sie doch sitzen.
35:16Bleiben Sie doch sitzen.
35:17Hast du Herrn Bonte schon einen Kaffee angeboten?
35:19Nein.
35:20Wie mögen Sie ihn denn?
35:21Stark?
35:22Nein.
35:23Haben Sie einen Schluck Bier da?
35:24Ja.
35:25Kann ich ihn wollen.
35:26Hast du Mineralwasser für mich?
35:27Ja.
35:28Danke.
35:29Na, Herr Bonte, sagen Sie mal, war Fräulein Gerber gestern Abend bei Ihnen?
35:35Nein, die ist nicht gekommen.
35:38Oh.
35:39Aber sie hat Ihnen doch eine Nachricht zukommen lassen.
35:42Ja, sie hat telefoniert.
35:43Die war den ganzen Tag unterwegs, die suchte einen neuen Job, deshalb war sie wohl am Abend zu müde.
35:52Haben Sie sich mal gefragt, wie Ihre Reise da schon ins Moor gekommen ist?
35:55Ja.
35:56Ja.
35:57Das hat sie mir erklärt.
35:58Der hat noch einen anderen gehabt.
36:01Einen Freund.
36:03Das hat die mir offen ins Gesicht gesagt.
36:08Die war fix und fertig.
36:09Und mit dem ist sie verreist.
36:12Aber vor ein paar Tagen, da haben die Schluss gemacht und da hat der ja wohl offensichtlich eine Riesenszene hingelegt, das Kleid zerrissen und die Sachen weggenommen.
36:22Und jetzt, so denke ich mir es, in seiner Wut hat er dann die Sachen dahin gebracht.
36:28Mhm.
36:30Wir haben ein paar Erkundigungen eingezogen, Herr Bonte.
36:33Das Grundstück, auf dem Ihr Häuschen steht, das gehört ja Frau Wendorf, nicht?
36:38Mhm.
36:39Und der Sohn von Frau Wendorf, das ist ja der andere Freund von Fräulein Gerber.
36:45Ja.
36:46Hat Frau Wendorf in den letzten Tagen mal mit Ihnen gesprochen?
36:49Nein, die Frau, die redet nichts mit mir.
36:53Ich weiß nicht, ob Sie wissen, Herr Bonte, dass jemand, der einen Täter durch eine Falschaussage der Strafe zu entziehen versucht, man nennt das Strafvereidlung, dass der mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren rechnen muss.
37:12Warum erzählen Sie das gerade mir?
37:14Aus Freundlichkeit, Herr Bonte. Aus reiner Freundlichkeit, damit Sie normal über Ihre Aussage nachdenken.
37:25Oh.
37:27Ist jetzt noch was?
37:29Ich möchte gehen, hm.
37:30Ja, wollen Sie sich auf Ihr Bier warten?
37:32Ja.
37:33Ah, na.
37:34Dankeschön, ich muss gehen.
37:35Na gut.
37:36Wiedersehen, Herr Bonte.
37:37Wiedersehen.
37:38Ach, noch was, Herr Bonte.
37:39Die Eltern von Fräulein Gerber und ein paar Angehörige, die haben eine Belohnung ausgesetzt für Hinweise auf den Verbleib ihrer Tochter.
37:51Insgesamt 10.000 Mark.
37:53Interessant?
37:54Ja.
37:55Ja.
37:56Wie das andere Werk, Herr Bonte.
37:57Wiederschauen, Herr Bonte.
37:58Wiederschauen, Herr Bonte.
37:59Gibt's was Neues aus dem Moorgebiet?
38:00Ja, ja, das hab ich mir gedacht, danke.
38:01Gibt's was Neues aus dem Moorgebiet?
38:02Ja, ja, das hab ich mir gedacht, danke.
38:03Wiederschauen, Herr Bonte.
38:04Wiederschauen, Herr Bonte.
38:05Wiederschauen, Herr Bonte.
38:19Gibt's was Neues aus dem Moorgebiet?
38:21Ja, ja, das hab ich mir gedacht, danke.
38:24Bonte.
38:25Klopft, Klopft, Klopft.
38:26Okay, danke.
38:27Ich hoffe, Herr Bonte.
38:28Das habe ich mir gedacht, danke.
38:29Bonte.
38:30Bonte.
38:31Dereht, das sind ganz viele Neues.
38:34Dereht, danke.
38:35Ach, danke.
38:36Bonte.
38:37Bonte.
38:38Bonte.
38:39Fng.
38:40Bonte.
38:41Bonte.
38:42Bonte.
38:43Bonte.
38:44Bonte.
38:45Bonte.
38:46Bonte.
38:47Bonte.
38:48Bonte.
38:49Bonte.
38:50Bonte.
38:51Bonte.
38:52Bonte.
38:53Musik
39:23Musik
39:53Ich hab so auf dich gewartet.
40:00Du bist hier bald erlöst. Noch zwei Tage.
40:04Was macht deine Mutter?
40:05Die ist zu ganz großer Form aufgelaufen.
40:07Wenn es um die Zukunft ihres Einzigen und den guten Ruf der Familie geht, dann schreckt sie von nichts zurück.
40:12Also Spott hat sie wirklich nicht verdient.
40:14Die ist heute Nachmittag zur Bank gegangen und hat das Geld abgeholt.
40:175000 Scheinchen, stell dir vor. Aber die hat ja genug.
40:20Und die Polizei?
40:21Die ist in vollem Einsatz. Die brauchen nur noch deine Leiche und mein Geständnis.
40:25Dann nehmen sie mich fest.
40:26Mann, oh Mann, du bist vielleicht verrückt.
40:29Musik
40:30Musik
40:34Musik
40:36Musik
40:38Musik
40:40Musik
40:42Musik
40:44Musik
40:46Musik
40:50Weißt du, was das Schlimmste für mich war?
41:05Dass ich so tun musste, als ob ich dich nicht mehr gern hab.
41:09Du warst wirklich überzeugend.
41:12Manchmal hab ich's selber geglaubt.
41:14Musik
41:15Musik
41:16Also du bist doch doof.
41:17Komm, sag mir sofort was Liebes.
41:22Du hast mir gefehlt.
41:26Musik
41:27Weißt du auch noch, was du mir gesagt hast?
41:33Was du mir gesagt hast?
41:34Dass wir immer zusammenbleiben wollen?
41:40Musik
41:41Bis dass der Tod uns scheidet.
41:42Musik
41:43Musik
41:44Wenn ich dich nicht so wahnsinnig lieb hätte, dann...
41:46Dann hätte ich das ja auch alles gar nicht mitmachen können.
41:48Wir sind noch nicht am Ziel.
41:49Morgen früh rufst du bei mir an.
41:50Punkt halb zehn.
41:51Und dann fährst du zu der vereinbarten Stelle und versteckst dich.
41:53Wenn meine Mutter das Geld gebracht hat, wartest du. Zehn Minuten ungefähr.
41:55Dann nimmst du das Geld und bringst es hierher.
41:56Hier machst du so sauber, dass man...
41:57Hier machst du so sauber, dass man...
41:58Das ist so sauber, dass man...
41:59Wenn ich mich so wahnsinnig lieb hätte, dann...
42:00Dann hätte ich das ja auch alles gar nicht mitmachen können.
42:03Wir sind noch nicht am Ziel.
42:06Morgen früh rufst du bei mir an.
42:08Punkt halb zehn.
42:09Und dann fährst du zu der vereinbarten Stelle und versteckst dich.
42:13Wenn meine Mutter das Geld gebracht hat, wartest du.
42:16Zehn Minuten ungefähr.
42:18Dann nimmst du das Geld und bringst es hierher.
42:21Hier machst du so sauber, dass man...
42:26Auch kein Fusselchen mehr finden kann.
42:32Übermorgen früh hol ich dich ab.
42:37Was war das?
42:51Irgendein Tier.
43:05Und wie erklären wir, dass es gar keinen Mord gegeben hat?
43:10Da hab ich eine fabelhafte Geschichte.
43:13Ja, grüß Gott. Könnt ihr den Herrn Köster sprechen, bitteschön?
43:27Ah, grüß Gott. Herr Köster, da ist Bonte.
43:32Ich hätte gerne mit Ihnen noch einmal gesprochen über diese betreffende Sache.
43:38Ja, da richte ich mich ganz nach Ihnen, gell?
43:40Ja, komm sofort.
43:43Bitteschön.
43:46Na, Dankeschön, du bist nicht.
43:53Hat Ihnen Frau Wendorf etwas für Ihre Hilfe versprochen?
43:59Ja.
44:01Die Kündigung ist zurückgenommen.
44:03Das Heisel darf stehen bleiben und der Kiosk auch.
44:05Hat sie Ihnen gesagt, warum Sie uns dieses Märchen erzählen sollen?
44:10Ja, die hat da gesagt, es gibt da Missverständnisse mit der Polizei, aber das würde sie irgendwie aufklären.
44:17Ach, dass Ihr Sohn unter Mordsverdacht steht, das hat sie nicht erwähnt?
44:20Na, kein Wort.
44:25Haben Sie sonst was gehört oder gesehen?
44:28Das uns weiterhelfen könnte?
44:31Nein, da kann ich Ihnen nicht helfen, es tut mir leid.
44:34Herr Bonte, warum dieses Geständnis jetzt so plötzlich?
44:39Ich will nicht, dass ich eingesperrt wäre.
44:44Warten Sie.
44:46Das habe ich Ihnen noch mitgebracht.
44:49Das habe ich Ihnen noch mitgebracht.
44:52Hat Ihnen das Frau Wendorf gegeben?
44:54Na.
44:57Als Beweis, dass sie meine Freundin ist.
45:00Dankeschön, Herr Bonte, Sie können gehen.
45:01Wird schon.
45:05Auf Wiedersehen.
45:06Hat der wirklich Angst vor Strafe?
45:13Oder was ist der Grund, dass der plötzlich auspackt?
45:15Das muss ich auspacken.
45:45Und dein Messer?
45:59Schick dir mit der Post.
46:00Das ist ja der Test versprochen.
46:04Und pass auf dich auf, Mama.
46:15Ja.
46:16Ja.
46:17Ja.
46:18Ja.
46:19Ja, das stimmt.
46:20Ja.
46:22Ja, ja.
46:24Ja.
46:25Ja.
46:30Ja.
46:32Ja.
46:33Ja, ja.
46:36Weißt du, wenn du drauf hast,
46:38sie hinzuhigen.
46:40Ja, ja.
46:43Musik
47:13Musik
47:15Musik
47:17Musik
47:19Musik
47:21Musik
47:39Musik
47:41wie war es? Du hast getrunken. Du weißt doch, dass ich so aufgeregt bin. Wir werden morgen
47:50früh einmal ein grundsätzliches Gespräch miteinander führen. Mama. Mama, ich bin
48:01dir doch so dankbar, dass du mir geholfen hast. Herr Köster? Ja? Telefon. Hast du aber Glück gehabt,
48:13im Moment du echt weg bist. Inspektor Kornbach aus Eschenloth. Ja, ja. Was bist du bloß für ein Mensch?
48:21Ich bin ein Versager. Damit musst du dich nun mal abfinden. Du hast doch merkt für dich, wie fremd
48:27einem jemand werden kann. Du bist mein Kind, aber ich kenne dich nicht. Ich weiß nicht, was du denkst.
48:32Ich weiß nicht, was du für Ziele hast. Ich habe viele Ziele, aber keins davon wirst du je
48:36begreifen. Jedenfalls werde ich auf nichts verzichten, was das Leben mir bietet. Aber dazu brauchst du
48:41Geld. Sehr viel Geld. Und das hast du nicht. Und du wirst auch nie welches haben. Mit diesem Punkt
48:46könntest du dich ausnahmsweise mal irren. Es ist meine Schuld, dass du so geworden bist. Das weiß ich
48:53ganz genau. Ich habe dir alle Schwierigkeiten abgenommen. Ich habe versucht, dir alle Wege
48:58zu ebnen. Deshalb hast du es auch nicht nötig gehabt, erwachsen zu werden. Ich schaue nach.
49:13Mama, Herr Köster ist gekommen. Heute mit Begleitschutz. Und ich dachte immer, die Polizei leidet
49:17an Personalknappheit. Denken Sie lieber an Ihre eigenen Sorgen. Tut mir leid, dass ich störe,
49:23gnädige Frau. Können wir irgendetwas für Sie tun? Sie nicht, gnädige Frau. Wir haben
49:28gestern Nachmittag Barbara Gerber gefunden. Gratuliere. Ja, aber leider Ihre Leiche. Im
49:35Moor von Eschenlor. Allerdings an einem anderen Platz, als wir uns vorgestellt haben. Das ist
49:41ja fabelhaft. Ein echter Knüller. Ich habe mir gedacht, Polizisten haben nur ihre Dienstvorschriften
49:46im Kopf. Sie haben ja richtige Einfälle. Machen Sie doch keine Witze. Barbara Gerber ist
49:52ermordet worden. Mit einem Dolch, der Ihnen gehört. Der Hotelwirt hat ihn wiedererkannt.
49:58Wir rufen sofort Rechtsanwalt Herrlach an. Lass dich jetzt nicht einschüchtern. Das
50:02ist eine Shownummer. Ein Trick aus der Polizeikiste. Nur nicht sehr überzeugend. Auch wenn Sie
50:07dort zu Ihre kleinen traurigen Kulaueklein machen. Ich glaube nicht, dass jetzt der Zeitpunkt
50:11für Unverschämtheiten ist. Sie sind eben noch sehr unerfahren, Herr Wendorf. Sie werden
50:15noch viel lernen müssen. Ich finde es nun mal traurig, wenn ein Mädchen so jung sterben
50:20muss. Und wissen Sie, was ich finde? Ich finde, jetzt ist es endlich an der Zeit, dass Sie
50:23mit Ihren Mätzchen aufhören. Wenn Sie glauben, dass ich darauf reinfalle und ein Geständnis
50:27ablege... No, Sir! Da müssen Sie mir schon mit etwas Besserem kommen. Ja, ich muss Sie bitten,
50:33mich zu begleiten. Was haben Sie vor? Ich muss Ihrem Sohn die Leiche von Barbara Gerber
50:38zeigen, sonst glaubt er mir ja nicht. Und ich glaube, Sie gehen jetzt etwas zu weit. Sie stehen
50:44im Verdacht, Ihre Freundin in einem Streit ermordet zu haben.
50:46Ich bin schon wieder da, Herr Doktor. Ach, Herr Köster, ich habe dort den ersten Untersuchungsbericht
51:02drüber geschickt. Kann ich die Tote noch mal sehen? Ja, natürlich. Kommen Sie her.
51:11Bitte, Herr Doktor.
51:18Das ist nicht wahr.
51:32Hören Sie auf! Hören Sie! Ich war das nicht. Ich habe das, das habe ich nicht gemacht.
51:38Ich muss Ihnen was erklären. Riecht ihn weg! Ich war doch erst mit ihr zusammen!
51:43Haben Sie keine Spieltöten! Ich habe Sie doch erst gesehen vorgestern! Vorgestern!
51:47Vorgestern! Kommen Sie! Wir haben den Mord doch nur gespielt, das können Sie nicht machen!
51:52Wir haben meine Mutter erpresst! Wir wollten nur ihr Geld! Wir wollten doch nur ihr...
51:58Sagen Sie, Herr Doktor, konnten Sie die genaue Todeszeit feststellen?
52:06Sie wissen, das Mord hat eine stark konservierende Wirkung. Außerdem lagen die nächtlichen Temperaturen
52:12in dieser Gegend unter null Grad. Eine genaue Angabe ist unmöglich. Aber wir haben etwas
52:19anderes festgestellt. Mit einiger Wahrscheinlichkeit hat vor dem Mord ein Vergewaltigungsversuch stattgefunden.
52:26Ach ja? Das Opfer muss sich erheblich gewährt haben. Wir sind gerade dabei, die Hautfetzen zu untersuchen,
52:32die die Tote unter den Fingernägeln hatte. Sieh mal an. Dankeschön, Herr Doktor. Bitteschön!
52:40Ich nehme an, Sie haben noch eine Frage. Ja. Ihr Sohn hat mir gesagt, dass Sie im Zusammenhang mit der
52:57Mordgeschichte erpresst worden sind. Ja, das stimmt.
53:10Ich habe eine halbe Million gezahlt.
53:19Haben Sie einen Verdacht, wer das gemacht haben könnte? Nein.
53:24Darf ich das an mich nehmen? Ja, selbstverständlich.
53:28Gnädige Frau, ich muss Ihnen noch etwas sagen. Ihr Sohn hat sich dazu bekannt, dass er der Erpresser war.
53:37Und dass es ihm bei dieser ganzen schrecklichen Geschichte nur um Geld ging. Um Ihr Geld.
53:44Nein. Nein, das ist unmöglich.
53:51Das würde mir nie...
53:54Ihnen nie antun, wollen Sie sagen.
53:58Ja, aber Sie wissen doch nicht sicher, dass... dass er...
54:03Also eins, wenn er der Erpresser war, dann ist er wahrscheinlich nicht der Mörder.
54:10Dann war in diesem Fall nicht ein junges Mädchen sein Opfer, sondern Sie, die Mutter.
54:16Ich hätte Ihnen das alles gerne erspart.
54:36Lassen Sie mich bitte jetzt allein.
54:37Wollen Sie verreisen?
55:07Läufer auf Urlaub.
55:09Mit so viel Gepäck?
55:13War Ferienhaisel gemietet.
55:14Ach ja.
55:16Vielleicht in der Gegend von Erding, wo das große Moorgebiet ist?
55:19Vor einer Frankreich.
55:22Wissen Sie, ich habe darüber nachgedacht, warum Sie uns neulich die Wahrheit gesagt haben.
55:27Sie haben ja damit gegen die Abmachung verstoßen, die Sie mit Frau Wendorf hatten.
55:31Und?
55:35Ihr habt ja schlechtes Gewissen gehabt.
55:37Ist Ihnen das noch nie passiert?
55:39Selten.
55:41Aber vielleicht haben Sie bei Ihrer Gewissenserleichterung auch noch eine größere Chance im Auge gehabt.
55:46Was?
55:51Sie waren der Einzige, der außer dem jungen Herrn Wendorf seine Mutter und der Polizei von dem Mord an Barbara Gerber gewusst hat.
55:58Vielleicht haben Sie auch gewusst, dass Frau Wendorf erpresst wurde und dass sie bereit war, die 500.000 zu zahlen?
56:03Ich habe Ihnen alles gesagt, was ich weiß.
56:10Zeigen Sie mal Ihre Hände.
56:11Warum?
56:13Ihre Hände.
56:15Warum?
56:16Warum?
56:29Das sind Kratzspuren.
56:31Die hatten Sie vorgestern nicht, als Sie bei uns waren.
56:36Zählen Sie drauf.
56:42Die war sehr jung und sehr reizvoll, nicht wahr?
56:47Sie haben erst das Geld weggenommen und dann haben Sie sie versucht zu vergewaltigen.
56:54Und da hat sie sich gewehrt und da haben Sie tot gemacht.
56:59Mit einem Dolch.
57:01Und dann ist das weg.
57:09Woher haben Sie gewusst von der Erpressung und dass Barbara Gerber noch lebte?
57:14Ich wollte zu der Frau Wendorf.
57:21Am Eingang habe ich dann gesehen, wie der junge Wendorf weggefahren ist.
57:24Ich bin im Hinterher eine ganze Zeit lang.
57:29Und dann am See, in einer Hütte haben Sie sich getroffen.
57:36Und dann habe ich dann alles gehört, was Sie besprochen haben.
57:45Und am nächsten Tag bin ich da noch einmal hin.
57:47Sie sind festgenommen.
57:51Gerd, komm mal her.
57:54Ruf das Untersuchungsgefängnis an.
58:00Der Herr Wendorf kann nach Hause.
58:01Ja.
58:01Ja.
58:02Dann geht's.
58:04Ich bin im Hintergrund.
58:06Ich bin im Hintergrund.
58:06Musik
58:36Musik
59:06Musik
59:36Musik
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