- vor 7 Wochen
Oberinspektor Derrick - Horst Tappert /
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Horst Tappert
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Horst Tappert
Kategorie
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TVTranskript
00:00Untertitelung. BR 2018
00:30Untertitelung. BR 2018
01:00Untertitelung. BR 2018
01:29Untertitelung. BR 2018
01:59Sagen Sie, was ist denn hier eigentlich los?
02:12Wer ist denn der Kerl?
02:14Warum hat er sie denn geschlagen?
02:16Kommen Sie,
02:17hier ist mein Kopf.
02:20Sie sehen ja farbehaft aus.
02:23Und warum das Ganze?
02:24Danke, danke.
02:32Ich muss jetzt gehen.
02:34Ich halte nicht viel von gehen.
02:34Ich habe einen Wagen hier.
02:38Danke, danke.
02:39Vielmals.
02:39Aber ich muss da zurück.
02:41Ja, zurück.
02:42Wohin?
02:42In das Lokal da.
02:47Danke.
02:48Vielmals.
02:48Bitte.
02:49Danke.
02:50UNTERTITELUNG
03:20UNTERTITELUNG
03:50UNTERTITELUNG
04:00Wo ist das Mädchen?
04:02Kümmern Sie sich nicht um Dinge, die Sie nichts angehen.
04:06Ich habe mir nur das Gefühl, es geht mich was an.
04:09Wo ist sie?
04:14Ich nehme an so einen Waschraum.
04:18Sie lassen das Mädchen in Ruhe.
04:21Klar?
04:23Komm, komm!
04:25Macht euch hier keinen Ärger!
04:27Franz!
04:29Der kann mir gar keinen Ärger machen.
04:32Den macht er sich höchstens selber.
04:48Na?
04:55Geht's wieder?
04:58Hat er Sie gesehen?
05:00Natürlich.
05:01Ich glaube, Sie brauchen Hilfe.
05:03Mir kann keiner helfen. Auch Sie nicht.
05:05Seien Sie doch nicht so eigensinnig.
05:08Erzählen Sie mal, was los ist.
05:16Würden Sie mich nach Hause fahren?
05:18Ich bringe Sie, wohin Sie wollen.
05:20Komm her.
05:32Sie verlassen sofort das Lokal.
05:34Ich bringe das Mädchen nach Hause.
05:35Machen Sie den Weg frei.
05:37Lass ihn doch!
05:40Wenn ihm das Mädel gefällt,
05:43dir läuft sie sowieso nicht weg.
05:46Kommen Sie.
05:56Ich bringe Sie.
05:58Was?
05:59Das geht nicht.
06:00Fahren Sie nach Hause.
06:01Na kommen Sie.
06:02Wenn ich Sie nach Hause bringe,
06:03wird kaum einer was dagegen haben.
06:05Wie sehen Sie denn aus?
06:09Guten Abend.
06:10Mein Name ist Klein.
06:11Kommen Sie noch rein.
06:15Ich komme dazu, wie Sie gestragen wurde.
06:16Und bringe Sie nach Hause.
06:17Das ist eigentlich alles.
06:19Das ist eine Menge.
06:22Sie helfen einem Menschen immer.
06:23Naja.
06:29Sie gehört zu denen, die...
06:34Ja, was heißt das?
06:37Das heißt...
06:40Ich gebe Ihnen einen Rat.
06:42Wenn Sie das Mädchen nicht kennen,
06:44nichts von ihr wissen,
06:46dann kümmern Sie sich nicht um sie.
06:50Und ich frag's Ihnen nochmal.
06:51Was heißt das?
06:55Das heißt Drogenprostitution.
07:00Und niemand, der Sie daran hindern kann,
07:01sich zugrunde zu richten.
07:06Mhm.
07:22Tun Sie mir einen Gefallen.
07:24Hören Sie auf zu weinen.
07:26Ja, warum soll sie aufhören?
07:28Es ist das Einzige, was hier geblieben ist.
07:30Ich vertrag's nicht.
07:32Entschuldigen Sie.
07:33Entschuldigen Sie.
07:54Das ist ein sauberes Taschentuch.
07:55Das hier ist voller Blut.
07:57Das hier ist voller Blut.
08:08So.
08:10Und jetzt erzählen Sie mal,
08:12was los ist, hä?
08:13Sie sollen ans Telefon kommen.
08:17Ja, wir sind dran.
08:18Der, der dabei ist, Sie zugrunde zu richten.
08:20Dann sagen Sie ihm, er soll sich zum Teufel scheren.
08:22Da gehört er zweifellos hin.
08:24Aber wenn ich ihm das sage, damit helfe ich er nicht.
08:26Der kommt her und schlägt Sie.
08:27So.
08:28Und warum lassen Sie so was in Ihrer Wohnung zu?
08:30Warum rufen Sie nicht die Polizei?
08:32Die Polizei.
08:34Glauben Sie mir.
08:35Sie können mir nicht helfen.
08:36Sie können mir nicht helfen.
08:37Sie können mir nicht helfen.
08:38So.
08:40Und warum lassen Sie so was in Ihrer Wohnung zu?
08:42Warum rufen Sie nicht die Polizei?
08:44Die Polizei.
08:46Glauben Sie mir.
08:50Sie können mir nicht helfen.
09:05Sie wollen sie mitnehmen.
09:11Ich kann sie nicht hier lassen.
09:12Ich kann es nicht.
09:17Sie muss erst mal weg hier.
09:19Wohin wollen Sie sie bringen?
09:20Ich weiß es nicht.
09:22Kommen Sie.
09:26Also hier wohne ich.
09:30Ist das Badezimmer?
09:31Hier ist das Schlafzimmer.
09:34Im Schrank finden Sie Handtücher, Badehandtücher.
09:36Sagen Sie mir nur nicht, dass ich verrückt bin.
09:38Das weiß ich selber.
09:39Also Sie können entweder duschen oder baden.
09:41Ganz wie Sie wollen.
09:42Ich würde vorschlagen,
09:43vielleicht legen Sie sich erst mal schlafen.
09:44Und morgen früh.
09:45Gehen wir dann über alles.
09:46Okay?
09:49Ist noch was?
10:01Was hast du gemacht?
10:13Ich erzähl's dir doch gerade.
10:16Äh, ja, ja.
10:18Und wo ist das Mädchen jetzt?
10:21Zuhause natürlich.
10:22Ich meine, ich konnte sie doch nicht raussetzen.
10:24Du musst doch erst mal wissen, was mit ihr los ist.
10:26Ja, ja, natürlich, ja.
10:27Oh, und das weißt du noch nicht?
10:32Sie war noch nicht in der Lage.
10:33Das heißt, sie war noch, äh...
10:36Ich hab's ja gesagt, jetzt kommen Sie erst mal zur Ruhe jetzt, ne?
10:38Jetzt bleiben Sie erst mal hier.
10:39Hier sind Sie in Sicherheit.
10:40Und wir werden dann schon über alles reden.
10:43Mhm.
10:46Ja, was schaust du mich so an?
10:47Bin ich schwachsinnig?
10:49Ach, du Harry.
10:52Wie...
10:53Wie alt ist das Mädchen?
10:56Mitte 20, schätze ich.
10:58Hübsch.
10:59Ja.
11:00Würde ich schon sagen.
11:02Wenn sie nicht gerade heult.
11:05Sag mal.
11:07Du denkst doch nicht etwa, ne?
11:09Also...
11:11Das wär das Letzte.
11:12Das Hinterletzte.
11:14Was, äh...
11:16Harry?
11:17Nein, nein, nicht doch.
11:19Äh, also das ist, äh...
11:21Das ist Mitleid.
11:22Zumindest das.
11:24Bin dazu neigt, hat viel zu tun.
11:27Du, vielleicht rufst du mal zu Hause an, ob sie noch da ist, ja?
11:31Ja, vielleicht schläft sie noch, ne?
11:33Hm.
11:34Ja, vielleicht schläft sie noch, ne?
11:35Hm.
11:36Ja, vielleicht schläft sie noch, ne?
11:37Hm.
11:38Ja, ja.
11:39Ja, ja.
11:40Oder sie ist verschwunden und ein paar Sachen von dir mit ihr.
11:42Also, so sah sie nicht aus, ne?
11:43Ja, entschuldige bitte, aber...
11:45Ich mein, Engel war's ja nicht gerade.
11:46Du, ich denke, du fährst mal nach Hause und siehst nach Hause, ne?
11:47Ja.
11:48Ja.
11:49Ja.
11:50Ja.
11:51Sie ist verschwunden, aber es fehlt ja nicht.
11:52Ja.
11:53Ja.
11:54Sie ist weg, aber ich mein, mir ist ja nicht.
11:55Ja.
11:56Sie ist weg, aber ich mein, mir ist ja nicht.
11:57Ja.
11:58Stefan, ich will dem Mädchen helfen.
11:59Stefan, ich will dem Mädchen helfen.
12:00Ja.
12:01Ja.
12:02Ja.
12:03Ja.
12:04Oder sie ist verschwunden und ein paar Sachen von dir mit ihr.
12:07Also, so sah sie nicht aus, ne?
12:09Ja, entschuldige bitte, aber...
12:11Ich mein, Engel war's ja nicht gerade.
12:13Du, ich denke, du fährst mal nach Hause und siehst nach, was los ist, ja?
12:18Sie ist verschwunden, aber es fehlt ja nichts.
12:21Sie ist weg, aber ich mein, mir ist ja nicht.
12:24Stefan, ich will dem Mädchen helfen.
12:27Was willst du tun?
12:29Ich will wissen, wo sie geblieben ist.
12:32Ist sie hier?
12:35Sie war hier.
12:40Mit dem Kerl.
12:42Ja, sie...
12:44Sie ist weg mit ihm.
12:47Ist sie freiwillig mitgegangen?
12:52Sie weiß gar nicht, was sie ist.
12:56Sie weiß gar nicht, was das ist.
13:02Wo ist sie?
13:04Ich weiß es nicht.
13:11Bringen Sie einen Kaffee mit.
13:13Gern.
13:19Setzen Sie sich dahin.
13:21Ich mach das Mädchen.
13:23Sie ist gut an dich, okay?
13:25Vielleicht ein bisschen zu nachgeblich, zu weich, zu weich zu haben.
13:33So, wie Sie, Sie kriegen manchmal Zimt.
13:37Und das ist dann genau die Art, mit der man den Weg verliert.
13:41Haben keinen Kompass?
13:42Danke.
13:43Dann gehen Sie alle mal ein bisschen in diese oder jene Richtung.
13:47Moment.
13:48Sie sagten gestern Drogen und Prostitution.
13:53Jetzt ist sie hilflos.
13:56Und alle Hilflosen...
13:58Sie ist abhängig von dem Mann, den ich für einen Verbrecher halte.
14:04Hat sie Familie?
14:07Ja.
14:08Aber die tut sich natürlich ein bisschen schwer mit der Tochter.
14:14Kann man dem Mädchen helfen?
14:19Der Mann, der ihm dabei im Wege steht, heißt Belter.
14:26Franz Belter.
14:28Soll ich ihm die Adresse geben?
14:32Wo bist du denn jetzt, Sari?
14:34Ich seh mir nur noch einen Burschen näher an.
14:36Ich geb dir den Namen durch.
14:37Franz Belter.
14:38Ja, okay.
14:39Ich komm dann sofort.
14:49Ja.
15:19UNTERTITELUNG
15:49Ich habe Sie schon kommen sehen.
16:07Können Sie mich nicht in Ruhe lassen?
16:15Mich hat nur interessiert, wo Sie geblieben sind.
16:17Wie kommen Sie eigentlich hierher?
16:20Ihre Wirtin hat mir gesagt, wo ich den Kerl finde,
16:22der Sie gestern verprügelt hat.
16:23Der ist nicht da. Sie können gehen.
16:25So.
16:28Na, in Ordnung.
16:33Warum kümmere ich mich um Sie?
16:35Ich habe Sie nicht darum gebeten.
16:41Oder habe ich?
16:43Nein.
16:47Nein.
16:47Ihr Schlüssel.
16:53Warum haben Sie ihn mitgenommen?
16:56Sie hätten die Türen nur zuziehen müssen.
16:59Das habe ich ja getan.
17:05Warum haben Sie den Schlüssel mitgenommen?
17:09Wollten Sie zurückkommen?
17:10Ich weiß nicht, was ich wollte.
17:16Nehmen Sie ihn nur.
17:16Ich brauche ihn nicht.
17:17Wollten Sie nicht.
17:17Was ist die Samie?
17:18Ich lasse.
17:20Wollt sie nicht.
17:20Wollt sie mit ihm.
17:21Ich kann sich ganz gerne bedenken.
17:28Wie ist das?
17:29Die gucke.
17:30Das war's.
18:00Das war's.
18:30Das war's.
19:00Das war's.
19:30Das ist nicht so schlimm. Es geht mir schon besser.
19:33Ich hab dir doch...
19:33Ich hab dir doch den Namen gegeben.
19:36Jaja.
19:38Franz Belter ist bekannt.
19:40Drogen?
19:41Nee.
19:42Auto-Diebstädel.
19:43Na, immerhin.
19:45Stefan, dieses Mädchen
19:46wird misshandelt.
19:48Die haben sie mit Drogen abhängig gemacht.
19:49Die wird zur Prostitution gezwungen.
19:50Und dieses Mädchen kommt da alleine nicht raus.
19:52Die hat niemanden.
19:53Und die Eltern, die...
19:55Die kommen einfach auf.
19:58Die kommen nicht mit ihr zurecht.
20:02Sie hat...
20:03Sie hat meinen Schlüssel mitgenommen.
20:05Ja.
20:05Was schließt du daraus?
20:06Na ja, dass...
20:07dass meine Wohnung so was ähnliches wie eine Zuflucht für sie ist.
20:12Sag mal, Harry.
20:15Was empfindest du eigentlich für das Mädchen?
20:18Ja, ich...
20:19Ich kann das nicht sagen.
20:21Die Zimmerwirtin meint, sie...
20:24Sie ist am Ende.
20:26Ja, und das ist...
20:27Das ist einfach etwas, was ich nicht zulassen will.
20:29Verstehst du?
20:30Mhm.
20:30Also in dem Sinne...
20:32Empfinde ich nichts für sie.
20:33Mhm.
20:35Ja, genau das, mein lieber Harry.
20:39Das glaub ich dir nicht.
20:42Aber...
20:42Ja, ist schon gut.
20:43Ist ja gleich passiert.
20:44Dann glaub doch, was du willst.
20:47Dank dir.
20:47So.
20:49Dann schauen wir mal.
20:50Hm?
20:51Du bist schöner als vorher.
20:55Ach ja.
20:58Wo ist deine Waffe?
21:09Leander.
21:11Du hast sie verloren.
21:14Du musst los jetzt.
21:16Du musst deine Waffe wiederfinden.
21:17Hey, warte, Harry.
21:22Ich komme mit dir.
21:24Mach dir keine Sorgen.
21:25Ich weiß, wo ich sie finde.
21:26Das kann nur bei der Schlägerei passiert sein.
21:28Du warte, Papa.
21:28Ich komme mit dir.
21:28Musik
21:58Ja, Gott sei Dank, dass du noch da bist.
22:26Ich stehe hier neben einem Toten.
22:30Moment mal.
22:32Genauer.
22:34Man hat Franz Becht erschossen.
22:36Er liegt vor mir auf dem Boden.
22:38Ich sag dir die Adresse.
22:40Stefan, Moment mal, ich glaube ich höre was.
22:56Wir haben Schüsse gehört.
23:10Haben Sie den Mann erschossen?
23:12Sind Sie wahnsinnig?
23:14Wen wollen Sie denn da anrufen?
23:16Die Polizei.
23:18Stefan, komm her.
23:20Sieht so aus, als brauche ich dich.
23:30Da, Mann, Herr.
23:32Ist der Erkennungsdienst schon verständlich?
23:34Bereits schon unterwegs.
23:36Wir fangen hier runter in den Empfang, ja?
23:38Na, Mann, Doktor.
23:52Amt.
23:54Wer sind Sie?
24:22Mein Name ist Rotter.
24:24Das sind Fahrer von mir.
24:26Ich habe eine Spedition und dies hier ist eines meiner Büros.
24:28Der Tote war ein Freund von mir.
24:31Franz Belter.
24:33Wir hörten Schüsse, rannten ins Haus und fanden den Toten hier.
24:38Und diesen Mann.
24:40Na ja, dann gehen Sie.
24:44Bitte gehen Sie raus.
24:46Warten Sie nach außen, ja?
24:48Dann bleiben Sie noch, Doktor.
24:52Kennst du Rotter?
24:54Ja, sicher.
24:56Ich habe mich ja zusammengeschlagen mit Belter hier.
24:58Hier in diesem Raum.
25:00Mhm.
25:02Doktor, wann, äh, wann könnte der Tod eingetreten sein?
25:17Der Mann ist noch keine Stunde tot.
25:20Also, soweit ich gesehen habe, drei Schusswunden?
25:22Drei im Bauch- und im Brustbereich.
25:24Mhm.
25:26Haben Sie mit den Leuten, die ich da ausgeschickt habe?
25:28Haben Sie mit denen darüber gesprochen?
25:30Kein Wort.
25:31Gut, ich danke Ihnen.
25:32Ich brauche Sie nicht.
25:33Wiederschauen.
25:34Wiederschauen.
25:54Die, die wollen mir hier was in die Schuhe schieben, ne?
26:13Deine Dienstwaffe.
26:15Hast du sie gefunden?
26:17Ich habe sie nicht.
26:19Ich habe überall gesucht.
26:20Ich, ich habe sie nicht.
26:22Ich meine, ich kann sie nur hier verloren haben.
26:24Hier, wo die mich zusammengeschlagen haben.
26:25Hier in diesem Raum.
26:27Stefan.
26:28Ich stelle dir nur eine Frage.
26:30Reine Routinefrage.
26:32Hast du diesen Mann erschossen?
26:34Das soll ich jetzt beantworten.
26:36Ich sage dir, es ist eine Routinefrage.
26:38Es ist keine Routinefrage, wenn du mich fragst.
26:41Harry, nach Lage der Dinge, nach der ganzen Situation hier,
26:44bist du ein Verdächtiger.
26:52Okay.
26:54Ich habe diesen Mann nicht erschossen.
26:58Ich hätte mich auch gewundert.
27:00Drei Schüsse?
27:02Bei deiner Schießleistung?
27:10Herr Rothe, kommen Sie bitte wieder rein.
27:12Erzählen Sie mal, was Sie gesehen und gehört haben.
27:24Ja.
27:26Wir kamen draußen an, also meine Fahrer und ich.
27:30Wir waren mit Belta verabredet.
27:32Und da stand schon ein fremder Wagen.
27:34Der Wagen dieses Mannes nehme ich an.
27:38Und wir gingen zum Haus und da hörten wir die Schüsse.
27:42Wie viele Schüsse haben Sie gehört?
27:44Drei.
27:45Weiter.
27:46Dann gingen wir rein und trafen diesen Mann neben der Leiche.
27:50Wie viel Zeit verging von dem Augenblick,
27:52als Sie die Schüsse hörten, bis zu Ihrem Erschein in diesem Büro?
27:56Keine drei Minuten.
27:59Ja, hier ist keine Schusswaffe zu finden.
28:05Haben Sie den Mann durchsucht?
28:09Ich meine, wollen Sie ihn nicht durchsuchen?
28:13Sie sind Polizist und dieser Mann ist ein Kollege von Ihnen.
28:19Ja, das ist wahr.
28:21Harry, drehe dich bitte um.
28:29Er könnte die Waffe aus dem Fenster geworfen haben.
28:59Erich!
29:29Das ist markiert.
29:39Ja, ja.
29:51Was spricht sonst noch gegen mich?
29:55Du hast den Motiv, das Mädchen.
29:57Wieso das Mädchen?
29:59Du hast dir geholfen gegen Belter.
30:01Du hast dich mit ihm geschlagen, Harry, zweimal.
30:05Das Mädchen hat bei dir übernachtet.
30:07Okay, aber ich habe nicht mit dir geschlafen.
30:09Hättest du nicht gern?
30:11Nein.
30:13Tut mir leid, entschuldige.
30:15Ich weiß erst jetzt, dass ich Sie gern habe.
30:17Stefan, ich weiß erst jetzt, dass ich dachte,
30:19dieser Saukerl, der wird Sie nicht zugrunde richten.
30:21Ja, das ist natürlich ein Motiv,
30:25für das wird jeder Staatsanwalt dankbar sein.
30:29Also, habe ich den Fuß im Eisen?
30:31Sag mal so, es sieht nicht besonders gut aus, Harry.
30:35Was machen wir jetzt?
30:39Du nichts.
30:41Du bist raus aus der Sache jetzt.
30:55Ja, hallo, wer ist da?
30:57Ja, sie ist da.
30:59Sie ist da.
31:01Sagen Sie ihr bitte, sie möchte zu Hause bleiben.
31:03Ich komme sofort.
31:05Danke.
31:07Ja, also, sie ist da.
31:09Ich fahre jetzt hin.
31:11Nee, du bleibst dir, Harry.
31:13Warte doch hier auf mich.
31:15Hm?
31:17Sei nicht so verzweifelt.
31:21Ja.
31:27Guten Abend.
31:28Ich habe mit Ihnen gesprochen eben.
31:29Ja, bitte kommen Sie an.
31:30Danke.
31:31Sie ist da hinten in Ihrem Zimmer.
31:33Aber nicht allein.
31:35Wer ist bei ihr?
31:36Ihr Vater.
31:38Mhm.
31:39Danke.
31:47Guten Abend.
31:48Mein Name ist Derrick.
31:56Ich nehme an, Sie sind an Jaruland.
32:05Und Sie sind Ihr Vater, habe ich gehört.
32:12Weswegen sind Sie hier?
32:15Ich mache einen neuerlichen Versuch.
32:18Meine Tochter zu bewegen, dass sie nach Hause kommt.
32:24Frau Herrn Ruhland, wissen Sie, was passiert ist?
32:27Wenn Sie die Sache meinen, die Ihren Freund betrifft,
32:32dass er heute Abend erschossen wurde, das weiß Sie.
32:37Wer sind Sie?
32:38Leiter einer Mordkommission.
32:41Von wem haben Sie erfahren, dass Belter tot ist?
32:44In den Kreisen, in denen Sie sich bewegt, ist das wie ein Lauffeuer rum.
32:50Oh.
32:56Sie können Ihnen nur mit Schwierigkeiten antworten.
33:01Sie ist nämlich betrunken.
33:02Ja, ja.
33:03Ich habe etwas gehört.
33:06Dass ist jemand verhaftet worden?
33:10Nein, es wird jemand verdächtigt.
33:12Und zwar der Mann, der Ihnen geholfen hat.
33:14Vielleicht erinnern Sie sich, bei dem Sie übernachtet haben.
33:19Was ist das für ein Mann?
33:20Sein Kollege von mir hat ihre Tochter schützen wollen, als was sie misshandelt hat.
33:25So, schützen.
33:27Uneigennützig.
33:28Uneigennützig, da bin ich ganz sicher.
33:30Erzählen Sie mir nichts.
33:32In dieser Welt geschieht nichts uneigennützig.
33:37Pack deine Sachen, du kommst mit.
33:40Lass mich doch in Ruhe.
33:41Gibt es etwas Schlimmeres, als zu reden?
33:51Einfach niemanden mehr zu erreichen?
33:57Anja.
34:00Du musst doch nun von niemandem mehr Angst haben.
34:05Der Mann, der dich gequält hat, ist tot.
34:11Ihren Kollegen verdächtigt, Mann.
34:17Mhm.
34:19Hören Sie ...
34:22Es geht mir gut, sehr gut.
34:24Ich bezahle dem Mann jeden Anwalt.
34:26Sagen Sie ihm das.
34:27Mhm.
34:33Anja.
34:35Du kannst jederzeit nach Hause kommen.
34:41Dann räume ich wohl wieder mal das Feld.
35:01Das mit dem Anwalt,
35:03das war ernst gemeint.
35:05Mhm.
35:12Ja.
35:14Drehen Sie sich mal um.
35:20Dann setzen Sie sich hin.
35:31Wann haben Sie eigentlich erfahren,
35:32das Bild erschossen wurde?
35:34Ja.
35:37Ich war im Lokal.
35:41Der Franz hatte mich gebeten, dort auf ihn zu warten.
35:47Er kam nicht und ...
35:49dann ... dann rief jemand an und ...
35:53hat gesagt, dass er tot ist.
35:56Wer rief an?
35:57Ja, sein Freund.
35:59Rotter.
36:01Der sagte, dass Belter erschossen wurde ...
36:05von diesem Mann, der mir geholfen hatte.
36:10Stimmt das?
36:14Haben Sie sich deshalb betrunken?
36:18Ich bin doch völlig fertig.
36:21Ja, ja.
36:23Dann schlafen Sie sich erst mal richtig aus.
36:25Sie haben mir nicht gesagt, ob er es getan hat.
36:31Er wird verdächtigt.
36:33Das ist schlimm genug.
36:35Und außerdem ...
36:37ist er mein Freund.
36:39Klar?
36:40Na?
36:54Wie sehe ich das?
36:56Wie klein ist es für dich durch den Wind, was?
36:58Ja.
37:01Na ja, so ist es.
37:02Gut, dass du ... dass du gekommen bist.
37:06Hast du mit dem Mädchen gesprochen?
37:09Mhm, ja.
37:11Sie weiß Bescheid.
37:13Man hat ihr gesagt, dass Belter erschossen wurde.
37:16Ja und, was sagt sie?
37:18Nicht viel, sie hat sich betrunken.
37:20Wieso betrunken?
37:22Ich meine, die könnte doch Hinweise geben.
37:23Wie hat sie irgendwelche Vermutungen geäußert und Verdacht?
37:28Ja, sie fragte, ob du Belter erschossen hast.
37:33Jemand hat ihr gesagt, dass du es gewesen bist.
37:38Wer?
37:40Na, Rotter.
37:41Rotter.
37:43Rotter hat doch schon den Staatsanwalt angerufen.
37:46Der Staatsanwalt überlegt, ob er nicht einen Haftbefehl ausstellen muss.
37:49Ich habe ihn gebeten, bis morgen damit zu warten.
37:52Sag mal, und der überlegt ernsthaft, mich zu verhaften?
37:55Harry, es gibt Aussagen, die bisher nicht widerlegt worden sind.
38:00Das sind Zeugenaussagen.
38:02Da ist von drei Minuten die Rede, von drei Schüssen die Rede.
38:05Davon, dass man eine Waffe gefunden hat, in der drei Kugeln fehlen.
38:09Was mache ich jetzt?
38:16Nichts.
38:18Ich habe mich mit dem Staatsanwalt verabredet.
38:21Am Tatort.
38:22Morgen früh.
38:26Mach mir einen Kaffee.
38:39Guten Morgen, Herr Staatsanwalt.
38:40Guten Morgen, Herr Staatsanwalt.
38:41Guten Morgen.
38:42Wo ist der?
38:43Der Staatsanwalt.
38:44Kommen Sie.
38:55Hier, Herr Dr. Korn.
38:57Was wollen Sie mir zeigen?
38:58Einen solchen Revolver hat der Inspektor Klein. Das gleiche Modell. Die Waffe hat das gleiche Gewicht, sie ist nicht geladen. Nehmen Sie sie.
39:17Was soll ich damit?
39:18Werfen Sie sie aus dem Fenster. Und zwar soweit Sie können.
39:27Gut, der Reck.
39:38Danke. Die Fundstelle ist nämlich markiert.
39:43Gratuliere, Herr Staatsanwalt. Das war ein guter Wurf. Aber die Fundstelle ist dort. 25 Meter weiter.
39:57Ich verstehe. Er kann sie nicht durchs Fenster geworfen haben.
40:02Das finde ich auch.
40:05Das bedeutet, dass jemand die Waffe draußen weggeworfen hat.
40:08Ja.
40:09Aber das kann natürlich auch Ihr Kollege gewesen sein.
40:13Dann stimmt die Aussage mit den drei Minuten nicht mehr.
40:17Ich fürchte, es wird kompliziert. Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns.
40:21Ich danke Ihnen, dass Sie gekommen sind, Dr. Korn. Vielen Dank.
40:24Wiedersehen.
40:25Mann, danke schön.
40:28Herr Klein, kommen Sie bitte nachher zu mir in mein Büro.
40:39Danke, Stefan.
40:41Bin ich doch raus aus der Sache, oder?
40:43Doch, lange nicht.
40:45Es ist immer noch deine Waffe, aus der die drei Schüsse abgefeuert wurden.
40:48Dann wurden auf deiner Waffe Fragmente von Fingerabdrücken gefunden.
40:52Die könnten natürlich auch von dir stammen.
40:55Ähm, das ist noch eins. Harry, halte ich raus.
40:59Keine Ermittlungen auf eigene Faust, ja?
41:02Dann kann ich hier spazieren gehen.
41:04Mhm. Gute Idee, aber möglichst per Tag.
41:07Man sollte jetzt Rutter vernehmen, ne?
41:10Sitzt schon vor meinem Schreibtisch.
41:13Willi, wir gehen.
41:16Ja?
41:17Was, was, was? Er kann die Waffe nicht aus dem Fenster geworfen haben.
41:20Aber die Waffe, die wurde doch da gefunden.
41:22Ah.
41:23Ja, das liegt ja auf der Hand.
41:24Sie wollen Ihren Kollegen schützen.
41:25Mhm.
41:26Und der Staatsanwalt, der macht da mit?
41:27Aber ob die Presse da mitmacht?
41:28Mhm.
41:29Also das mit der Presse würde ich mir noch einmal überlegen.
41:30Die würde sich automatisch auch für Sie interessieren.
41:32Und ob Ihnen, ob Ihnen das passt?
41:33Sie und Beld haben einen Kollegen zusammengeschlagen.
41:35Er hat zeitweise das Bewusstsein verloren.
41:36Bei der Schlägerei verlor er seine Waffe.
41:37Die ist Sie gefunden.
41:38Moment, Moment, Moment.
41:39Moment.
41:40Moment.
41:41Moment.
41:42Moment.
41:43Moment.
41:44Moment.
41:45Moment.
41:46Moment.
41:47Moment.
41:48Moment.
41:49Moment.
41:50Moment.
41:51Moment.
41:52Moment.
41:53Moment.
41:54Moment.
41:55Moment.
41:56Moment.
41:57Moment.
41:58Moment.
41:59Moment.
42:00Moment.
42:01Sie wollen doch wohl nicht behaupten, dass ich Beld da erschossen habe?
42:07Oder?
42:08Nein, nein, nein.
42:09Nun machen Sie sich mal nicht lächerlich, ne?
42:18Danke, Winnie.
42:19Sie verhören meine Farbe?
42:21Natürlich verhören wir Ihre Farbe.
42:23Wir wollen doch wissen, wer Sie sind.
42:25Sie und Beld da.
42:26Na, von Beld da wissen wir einiges, nicht?
42:28Eine ganze Menge, das Autodieb.
42:30Ja, von Ihnen, da wissen wir eigentlich noch recht wenig.
42:34Wird sich bald ändern.
42:36Entschuldigung.
42:37Ja, hat sich ja schon geändert.
42:41Einer Ihrer Fahrer hat ein Geständnis abgelegt.
42:44Gestanden?
42:45Was hat denn der gestanden?
42:49Ich meine, was gibt es denn hier zu gestehen?
42:52Dass Beld da das Rauschgift von Ihnen bekommen hat?
42:54Ihre Fahrer haben es geholt aus Jugoslawien, aus Südfrankreich.
42:57Ich bestreite alles.
42:58Aber bitte untersuchen Sie die Wagen.
43:00Sie werden auch Verstecke finden.
43:01Nur diese Wagen, die habe ich gebraucht gekauft.
43:03Und die Verstecke in der Karosserie oder im Boden, die waren ja bereits vorhanden.
43:07Die habe ich doch nie benutzt.
43:08Was mein Fahrer da sagt, ist doch völliger Blödsinn.
43:10Das kann der doch gar nicht beweisen.
43:11Was machen die da?
43:12Wo fahren die hin?
43:13Die Wagen werden zur Polizei gebracht, von Spezialisten untersuchen.
43:17So und Sie.
43:18Sie kommen mit uns.
43:31Ach, so wurden Sie also.
43:33Ist das Ihr Raum oder der Ihres Freundesbälder?
43:36Wir haben hier gemeinsam gewonnen.
43:38Sieh dich um, Willi.
43:39Darf ich mal fragen, wo nach Sie hier suchen?
43:42Geschäftsapier, Korrespondenzen, Bankbeläge.
43:44Keine Sorge, wir machen das nicht zum nächsten Mal.
43:46Bitte, bitte.
43:47Machen Sie sich ans Werk.
43:49Hier ist nichts verschlossen.
43:57Hören Sie.
43:58Ich habe mit Drogen nichts zu tun.
44:00Wer was anderes sagt, lügt.
44:01Willi, geh ran.
44:09Ja, bitte.
44:11Moment.
44:16Derrick.
44:17Ja.
44:18Ja.
44:19Ja.
44:22Mhm.
44:23Danke.
44:24Die Verstecke in Ihren Wagen wurden gefunden.
44:34Es wurden Anhaltspunkte entdeckt, dass es kürzlich da in Rauschgift transportiert wurde.
44:41Ich nehme Sie fest, unter dem dringenden Verdacht, Ihren Teilhaber ermordet zu haben.
44:46Machen Sie mich doch nicht wahnsinnig.
44:49Also hören Sie, ich sehe ein, ich habe da einen Fehler gemacht.
44:56Okay, okay, ich sage alles, also alles, was ich weiß.
45:00Nimm auf, Willi.
45:02Kommen Sie.
45:03Setzen Sie sich, Herr Rotter.
45:12Verdammter Idiot, Herr, ich hätte es gleich sagen sollen.
45:15Schön.
45:16Wir haben Ihren Kollegen fertig gemacht.
45:17Wir haben ihn rausgeschleift.
45:18Bis Anja hinzukam.
45:19Sie brachte ihn runter.
45:20Irgendwie.
45:21Gehen konnte der kaum noch.
45:22Wir gingen zurück ins Zimmer.
45:23Wir haben ihn rausgeschleift.
45:24Wir haben ihn rausgeschleift.
45:26Wir haben ihn rausgeschleift.
45:27Bis Anja hinzukam.
45:28Sie brachte ihn runter.
45:29Irgendwie.
45:30Gehen konnte der kaum noch.
45:31Wir gingen zurück ins Zimmer.
45:32Ich stieß mit dem Fuß gegen einen Revolver.
45:47Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie erschrocken ich war.
45:49Einen Revolver hatte der?
45:51Und ihn nicht gebraucht?
45:53Ich hob die Waffe auf und legte sie auf den Tisch.
45:56Und ihn nicht gebraucht?
45:59Ich hob die Waffe auf und legte sie auf den Tisch.
46:03Und da ist sie geblieben.
46:07Ich habe sie nicht an mich genommen.
46:10Was war nachts?
46:12Okay, okay.
46:15Wir waren in der Halle,
46:19arbeiteten an den Wagen.
46:24Als plötzlich drei Schüsse fielen.
46:27Ich dachte gleich an den Revolver.
46:28Dachte, was denn macht Belta Schießübung?
46:32Ich ging rauf.
46:35Ich rief, hey, was ist denn los mit dir?
46:38Belta!
46:39Aber er meldete sich nicht.
46:42Ich fand Belta so, wie Sie ihn nachher gesehen haben.
46:45Er lag auf dem Boden und war tot.
46:48Haben Sie den Revolver gesehen?
46:50Nichts habe ich gesehen. Ich bin weg.
46:52Ich sagte den beiden, was passiert war.
46:54Und er sagte, mach das Licht aus.
46:58Dann hörte ich auch schon an Auto.
47:03Durch einen Spalt im Holz sah ich, wer da kam.
47:06Und jetzt müssen Sie mir etwas zugute halten.
47:20Einfach so ein paar Gedanken, die mir durch den Kopf schossen.
47:23Das ist der Mann, der seinen Revolver geholt hat und der Belta erschossen hat.
47:31Und der nochmal zurückkam, um Belta verschwinden zu lassen oder was weiß ich.
47:36Und da habe ich zu meinen Fahrern gesagt.
47:40Na ja, los, Freunde.
47:42Wir können doch einen Mörder nicht laufen lassen.
47:46Ja, jetzt fragen Sie aber auch meine Leute.
47:49Die werden Ihnen Wort für Wort bestätigen, was ich gesagt habe.
47:52Die beiden Fahrer bestätigen das, was Reuter gesagt hat.
47:55Wort für Wort.
47:57Nun, die Schlussfolgerung ist falsch.
47:58Da kam nicht der Mörder.
48:00Der Mörder war bereits gegangen.
48:01Aber wer war es?
48:05Sie haben den Revolver gefunden nach der Schlägerei, aufgehoben, auf den Tisch gelegt.
48:13Tja, der...
48:14Der Mörder, der konnte sich ja...
48:17Der konnte sich ganz einfach bedienen, ne?
48:20Das Mädchen.
48:23Ruf mal bei Harry an.
48:31Meldet sich nicht.
48:51Sie.
48:54Ich dachte, man hat sie eingesperrt.
48:56Was machen Sie hier?
48:57Sie trinken wieder.
48:59Wollen Sie nie mehr normal werden?
49:00Was ist das?
49:03Was haben Sie getrunken?
49:06Ich brauche Ihr Geld nicht.
49:08Sie kriegen es auch gar nicht.
49:12Warum haben Sie mich gesucht?
49:18Gestern Nacht.
49:20Wann sind Sie danach ausgekommen?
49:26Sie waren noch dabei, als der Rotter und Bälte mich zusammengeschlagen haben.
49:30Ich habe dabei meine Waffe verloren.
49:37Es könnte sein, dass Sie sie...
49:39Haben Sie sie gefunden?
49:48Haben Sie Bälte erschossen?
49:50Dann tun Sie mir einen Gefallen und antworten Sie mal.
49:56Was für Sorgen machen Sie sich eigentlich?
50:00Meine Frau, du bist draußen.
50:07Margot, ich erzählte dir von dem Kriminalbeamten, den ich bei Anja kennengelernt habe.
50:12Was ist denn?
50:13Guten Tag.
50:14Guten Tag, Frau Roland.
50:15Bitte nehmen Sie doch Platz.
50:17Danke sehr, Frau Frau.
50:26Weswegen sind Sie hier?
50:27Nun, Sie haben gestern Nacht Ihre Tochter besucht.
50:30Erinnern Sie sich noch an die Uhrzeit?
50:32Das war...
50:36Warum fragen Sie nach der Uhrzeit?
50:38Nun, es würde mir sehr helfen, wenn Sie mir die Frage beantworten.
50:42Ich glaube, es war halb elf.
50:46Halb elf, ja, ja.
50:47War Ihre Tochter da zu Hause oder haben Sie auf sie gewartet?
50:50Sie war zu Hause?
50:54In welcher Verfassung?
50:56Das wissen Sie doch.
50:59Sie war betrunken.
51:00Ja, eben, aber wo hat sie sich betrunken?
51:03Zu Hause?
51:04Das weiß ich nicht.
51:05Hat sie Ihnen nicht gesagt, woher sie kam?
51:12Um Himmels Willen.
51:15Woran denken Sie denn?
51:17Woher kam sie?
51:19Das weiß ich nicht.
51:20Hören Sie.
51:26Sie mögen den Mörder suchen.
51:27Ich habe nur eine Bitte und einen Wunsch.
51:32Bringen Sie unsere Tochter zurück.
51:35Sie ist hier zu Hause.
51:38Ohne zu Hause kann man nicht leben.
51:41Vollkommener Freiheit muss man gewachsen sein.
51:45Sagen Sie, darf ich Sie bitten, mich zu begleiten?
51:49Ja.
51:50Wohin denn?
51:52Wohin denn?
51:52Wohin denn?
51:52Wohin denn?
51:53Wohin denn?
51:53Wohin denn?
51:55Kommen Sie rein.
52:17Haben Sie schon was gegessen?
52:19Okay, ich habe Hunger.
52:20Ja gut, dann setzen Sie sich.
52:23Darf ich hierbleiben heute Nacht?
52:25Ja, warum?
52:29Warum wollen Sie hierbleiben?
52:31Weil!
52:37Na gut, ich mache Ihnen was zu essen.
52:40Brauchen Sie eine Zigarette, aber trinken Sie nichts mehr, ne?
52:46Tja, was schauen Sie mich so an?
52:49Schauen Sie lieber weg, ich koche nämlich jetzt gleich Spaghetti.
52:51Im Übrigen können Sie mir helfen.
52:52Ich habe hier irgendwo, habe ich noch eine Dose geschälter Tomaten...
52:56Ich frage Sie jetzt beide, wann ist Anja nach Hause gekommen?
53:00Frau Wilbusch, bitte nicht, nicht, Herr Müller, bitte nicht.
53:02Ist das von Bedeutung?
53:03Irgendwann ist sie gekommen.
53:04Die Uhr zeigt, Frau Wilbusch, ich habe nie auf die Uhr gesehen, sie war plötzlich da.
53:09Warum fragen Sie denn da?
53:11Moment mal, der Mord, der wurde verübt gegen 9.30 Uhr, der Täter, wenn er keinen Wagen hatte, der brauchte 20 Minuten bis zur nächsten S-Bahn-Station, eine halbe Stunde Fahrt in die Stadt.
53:15Und dann noch einmal zehn Minuten zu Fuß bis bis...
53:17Natürlich.
53:17Bis hierher?
53:18Bis hierher?
53:19Bis hierher?
53:20Sie waren um halb elf hier und fanden Ihre Tochter vor.
53:24Die Frage ist jetzt nur, war sie gerade erst gekommen?
53:53Sie können doch nicht auf den absurden Gedanken kommen.
53:58Wann ist sie gekommen, Frau Wilbusch, wenn Sie jetzt antworten, denken Sie daran, dass es eine Aussage ist, es ist eine Zeugen-Aussage.
54:04Was sollen Sie eigentlich? Nicht in Angst und Schrecken versetzen?
54:07Wann ist Anja nach Hause gekommen?
54:11Ich sage Ihnen schon, ich habe nicht auf die Uhr gesehen.
54:14Wann war sie hier? War sie hier vor Ihrem Vater oder kamen Sie später?
54:20Hören Sie doch auf mich zu fragen.
54:21Es ist gut, Frau Wilbusch.
54:25Was ist gut daran?
54:26Nichts ist gut daran.
54:28Nein, nein.
54:29Verlieren Sie doch jetzt nicht die Nerven.
54:31Das Kind war es nicht.
54:34Ich.
54:38Ich habe gestern Abend diesen Mann aufgesucht.
54:43Ich hatte von Frau Wilbusch erfahren, wo ich ihn finden würde.
54:52Ich wollte einen letzten Versuch machen.
54:59Ich wollte ihn auffordern, meine Tochter in Ruhe zu lassen.
55:05Aber er hat sich nur über mich lustig gemacht.
55:10Hören Sie auf, Mann.
55:13Fangen Sie nicht an zu flennen.
55:15Ihre Tochter hat mit Ihnen nichts mehr zu tun.
55:18Wenn Sie Ihren Einfluss auf Ihre Tochter verloren haben,
55:21ich habe ihn.
55:22Ich mache mit Ihrer Tochter, was ich will.
55:30Jetzt raus hier.
55:31Verstehen Sie?
55:32Ich gebe zu, ich habe die Nerven verloren.
55:37Ich sah die Waffe auf dem Tisch liegen.
55:46Es war wie ein Reflex.
55:49Ich nahm sie und schoss.
55:54Ja, Stefan?
56:11Ja, sie ist da.
56:12Ja.
56:12Ja.
56:24Ja, ich bin doch da.
56:38Ja, ich sag's ihr.
56:51Derrick hat ein Geständnis.
56:54Dein Vater hat Bilder erschossen.
57:04Nein.
57:08Nein.
57:13Nein.
57:15Nein.
57:19Nein, nein, nein.
57:22Nein.
57:23Nein.
57:51Nein.
57:52Vielen Dank.
58:22Vielen Dank.
58:52Vielen Dank.
59:22Vielen Dank.
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