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  • vor 4 Wochen
Hauptkommissar Köster - Siegfried Lowitz /
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Dietrich Haugk

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Transkript
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01:00Musik
01:30Keine Hülse, keine Tatwaffe, nix.
01:50Ja, merkwürdig.
01:51Wieso merkwürdig?
01:53Das möchte ich gern von dir hören.
01:56Du weißt doch, jede Leiche erzählt deine Geschichte.
01:58Und wenn die dann eventuell nicht wahr ist?
02:01Auch wenn sie dann eventuell nicht wahr ist.
02:05Also was meinst du?
02:07Der Arzt sagt, er ist aus der Nähe erschossen worden.
02:10Und wie?
02:12Wahrscheinlich wollte er sich gerade eine Zigarette anzünden.
02:14Ist nicht mal an seine Pistole gekommen.
02:17Oder er wollte gar nicht schießen.
02:19Möglich.
02:20Das findest du nicht merkwürdig?
02:21Doch.
02:23Ja, warum fragst du denn?
02:28Das wird jetzt nichts mehr.
02:42Ich meine, im Moment.
02:44Heute früh anhand der Listen können wir dann klären,
02:47ob was verschwunden ist.
02:49Wieso heute früh?
02:51Ist doch schon heute früh.
02:52Ist ja sechs Uhr.
02:54Ich meine, bei Dienstantritt.
02:56Ach so, ihr habt ja Dienststunden.
02:58Ja.
02:59Ich habe übrigens bei mir die Zollfahndung eingeschaltet.
03:03Das ist nett.
03:04Da bin ich bei meinen Ermittlungen nicht so einsam.
03:06Sagen Sie mal, Herr Teilmann,
03:10wer hat denn den da hinten hergeholt mit der dunklen Mütze?
03:14Wir haben ihn angerufen.
03:16Das ist der Bruder von Wachmann Graske.
03:19Was, das ist der Bruder von dem Toten?
03:20Ja.
03:22Ach so.
03:25Ja, dann bis später, Herr Teilmann, ja?
03:27Mhm.
03:57Kann ich Sie sprechen?
04:04Der Tote ist mein Bruder, Herr Köster.
04:07Ja, ich habe es gehört.
04:08Sie müssen mit mir reden.
04:10Ich hätte Sie aufs Präsidium bestellt.
04:11Ach, Sie wollen nicht mit mir reden?
04:13Ich habe gerade gesagt, ich hätte Sie aufs Präsidium bestellt.
04:17Wissen Sie, was Herr Millinger mir damals gesagt hat zum Abschied,
04:20vor sechs Jahren, nach 28 Jahren Arbeit bei der Polizei?
04:23Nein, nun, das interessiert mich auch nicht, Herr Graske.
04:25Sie haben in all den Jahren, in denen Sie bei mir gearbeitet haben,
04:29nichts begriffen.
04:30Nichts, Herr Graske, von mir nicht, von niemand was, nichts.
04:37Wissen Sie, es gibt bei der Polizei solche und solche,
04:40aber Sie gehören zu keinem von beiden, Herr Graske.
04:44Und zu welchen gehören Sie?
04:47Haben Sie jemals darüber nachgedacht, was Sie für ein Mensch sind?
04:51Lassen Sie mich jetzt bitte in Ruhe, Herr Graske.
04:54Herr Köster.
04:56Ich habe gesagt, Sie möchten mich bitte in Ruhe lassen.
04:59Herr Köster.
05:01Mein Bruder ist umgebracht worden.
05:03Ja, das tut mir auch leid, Herr Graske.
05:05Aber wenn Sie jetzt sagen, Sie wollen mir helfen,
05:08dann muss ich das ablehnen.
05:09Ja, ich werde Ihnen helfen.
05:11Sie werden mich brauchen.
05:13Das kann doch nicht wahr sein.
05:15Da kommt der Herr Privatdetektiv und sagt, ich werde ihn brauchen.
05:21Können wir Ihnen behilflich sein, Herr Köster?
05:22Sie können mich von diesem Herrn befreien, sonst fahre ich hier noch im Güterzug weg.
05:26Ich gehe schon, ist doch gut.
05:27Ein Moment, Herr Graske.
05:32Ich will Ihnen noch was sagen.
05:35In der Schweiz sitzt ein Mörder.
05:36Der heißt Serge Duval.
05:37Der ist frei.
05:38Wissen Sie, warum der frei ist?
05:39Weil Sie schlampig gearbeitet haben.
05:41Ich habe sowas von Versagen in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen.
05:45Ich kann verstehen, dass die Schweizer bei den lächerlichen Beweisen,
05:48die Sie noch übrig gelassen haben, den Mann nicht ausliefern wollen.
05:52Aber der ist ein Mörder.
05:53Ich weiß es.
05:53Und Sie wissen es auch, Herr Graske.
05:58Für mich ist da trotz der sechs Jahre noch kein Gras darüber gewachsen.
06:02Für mich auch nicht.
06:04Ja, wissen Sie, dass mich das Bein der Kopf und Kragen gekostet hätte?
06:06Ja, ich weiß es.
06:08Ich habe dafür bezahlt.
06:09Ja, aber für Sie ist das einfach.
06:11Sie sind von der Polizei weg, nicht?
06:13Und haben Ihren eigenen Laden.
06:14Aber für mich ist das nicht erledigt.
06:17Serge Duval ist wieder in der Stadt.
06:19Hotel Kronprinz.
06:21Zimmer 207.
06:23Guten Morgen.
06:41Wow.
06:42Vertraue und glaube es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
07:12Was ist denn?
07:28Ich habe doch was für Sie.
07:31Ja.
07:34Also, ich wiederhole.
07:37Der Tote ist wahrscheinlich aus der Nähe erschossen worden.
07:39Er wollte sich gerade eine Zigarette anzünden, ist nicht mehr an seine Pistole gekommen.
07:44Und die Hülse hat ein Kaliber wie eine Luger.
07:50Es wäre also zu überlegen, ob der Getötete vielleicht gar nicht schießen wollte.
07:57Lass untersuchen, die Hülse.
08:06Wo ist denn eigentlich der Brenner?
08:07Der macht mit den Zäubeamten alle Kisten auf.
08:10Warum alle?
08:11Mit irgendwas müssen Sie ja anfangen.
08:14Vielleicht finden Sie auch was in den Kisten.
08:17Du beeil dich, ich will mit dir wegfahren.
08:19Wohin?
08:20Ins Hotel Kronprinz.
08:21Ach, da ist er ja.
08:24Ich erkläre dir es dann schon.
08:26Aha.
08:26Frau Fiedler, ich möchte Herrn Millinger sprechen.
08:37In der Sache Duval.
08:40Herr Millinger ist außer Haus, Herr Köster.
08:43Ich muss ihn aber sprechen.
08:44Wo ist er denn?
08:45Beim Oberstaatsanwalt.
08:47Und ich würde Ihnen nicht raten, das anzurufen.
08:50Na schön, dann nicht.
08:51Christa?
08:55Hier, Brenner.
08:56Ja, Martin.
08:57Ich habe schon nach dir gefragt.
08:58Sie müssen sofort kommen.
09:00Wir haben was Interessantes.
09:01Wie viel sind denn schon da?
09:03Ein paar zu viel, würde ich sagen.
09:04Halt meinen Platz frei, ja.
09:10Du, der Brenner hat was gebunden.
09:13Wir gehen erst zum Zoll.
09:14Und dann hole ich mir den Duval.
09:16Wen?
09:16Ja, bitte.
09:36Entschuldigung, ich muss in Ihrem Bad was nachsehen.
09:40Dichtung.
09:41Ja, ja, bitte.
09:46Das ist völlig ausgeschlossen.
09:54Ich habe die Kiste kontrolliert.
09:56Da war nichts drin, außer dem Zeug.
10:01Darf ich mal sehen?
10:02Was heißt hier Aha?
10:19Der Kollege vom Rauschgift ist jetzt, Herr Martin, schon da.
10:21Dann können wir ja anfangen.
10:23Das würde ich Ihnen nicht raten.
10:25Der Kollege Köster ist noch nicht da.
10:27Sie kennen Köster nicht.
10:28Na, was habe ich denn gesagt?
10:29Gott und die Welt ist wieder da.
10:31Na, es ist doch gelohnt, das Suchen, Herr Köster.
10:34Bitte.
10:39Aha.
10:44Ja, dann können wir also anfangen.
10:46Ja, bitte.
10:47Tja, also es handelt sich um zwei mittelstarke Peilsender mit einem guten Wirkungskreis von zwei Kilometern.
10:53Einer war auf Reserve geschaltet.
10:54Wir sind gerade bei, ihn zu untersuchen.
10:57Tja, viel mehr kann ich noch nicht sagen.
10:59Tja, der Frachtbrief.
11:02Empfänger einer Firma in Kopenhagen, Absender eine in Tanger.
11:06Inhalt Badeessenze.
11:08Wir lassen inzwischen überprüfen, ob die Firmen bekannt sind.
11:12Ich hoffe, dass wir da der Mordkommission nicht vorgegriffen haben.
11:15Nein, sicher nicht, Herr Kollege.
11:17Ich begreife nur vorläufig noch nicht, was das da mit Ihrem Dezernat zu tun hat.
11:22Ach so.
11:22Entschuldigung.
11:25Uns hat die Zollverhandlung geholt.
11:28In einigen Päckchen befanden sich zwischen den Waren kleine Briefchen.
11:34Es ist anzunehmen, dass es sich um Heroin handelt.
11:37Wir lassen das gerade im Labor prüfen.
11:38Ach so, ja.
11:41Na ja.
11:42Jetzt finde ich mich langsam durch.
11:45Wir können, glaube ich, davon ausgehen, dass der oder die Täter, die die Peilsender eingebaut haben,
11:49von dem Wachmann Graske überrascht worden sind und ihn darum erschossen haben.
11:53Die Leiche erzählt anscheinend jedem eine andere Geschichte.
11:57Ja.
12:01Aber unsere Version gefällt mir eigentlich viel besser.
12:05Wenn der gar nicht schießen wollte und der Täter stand so nah bei ihm, muss er noch gekannt haben.
12:10Na?
12:15Vielen Dank, Dankeschön.
12:17Wiederschein.
12:17Wiedersehen.
12:18Wiedersehen.
12:22Was hat er gesagt?
12:24Wer kannte den Mörder?
12:26Wer, Köster?
12:28Das ist mal was Neues.
12:30Wenn der Zoll das Heroin entdeckt und nachforscht, dann ist der Empfänger falsch oder Absender ebenfalls.
12:36Beide Firmen gibt's gar nicht.
12:37Und wenn das Heroin durchkommt, dann bauen Sie Peilsender in das Kraftgut ein.
12:41Richtig, das ist die Show, die sich irgendwo eine miese Bande ausgedacht hat.
12:46Durch gepeilte Empfänger können dann die Leute, die an das Zeug dran wollen, dem Lastwagen auf große Distanz folgen, ohne aufzufallen.
12:54Genau.
12:54Wenn die Fahndung am Lastwagen hängt.
12:56Darf ich bitte mal telefonieren?
12:58Dankeschön.
12:59Der Fahrer weiß ja meistens gar nicht, was er fährt, nicht?
13:03Und wenn dann die Luft rein ist, irgendwo an der Grenze, dann wird der Lastwagen überfallen und dann haben wir 50 Kilo Heroin mehr.
13:11Irgendwann werden wir hier auch die großen Banken auf dem Hals haben.
13:13Genau wie in Amerika.
13:14Das heißt werden.
13:16Ja, hier ist Köster.
13:17Sagen Sie doch bitte Herrn Geidner, wir fahren jetzt los, ja?
13:20Dankeschön.
13:22Wohin fahren wir dann?
13:23Wirst schon sehen, komm mal mit.
13:25Und wie geht's hier jetzt weiter?
13:26Ja, jetzt werden erstmal Kompetenzen geklärt.
13:28Aber die Mordkommission ist doch in diesem Fall die Nummer eins.
13:30Natürlich, aber das Rauschgiftdezernat will dabei sein, die Zollfahndung, das mobile Einsatzkommando und jeder mit seinem Apparat.
13:38Da besteht natürlich das Risiko, dass die Täter, die an das Heroin wollen, was merken.
13:43Soll das heißen, dass wir nicht mitmachen?
13:44Doch, du bist dabei.
13:46Der Brenner, der Geidner, Meier.
13:48Und Sie?
13:49Ja, du willst doch nicht sagen, dass die Kollegen von den anderen Nationaten schlechter sind als ich, ne?
13:56Ja?
13:59Ah ja.
14:02In Ordnung.
14:04Das war Meier.
14:06Sie haben die Bude von dem toten Wachmann durchsucht, aber da ist nichts.
14:08Er findet's besser, wenn Sie sich das selbst mal anschauen.
14:11Was für eine Bude?
14:13Er hat zur Untermiete gewohnt.
14:14Sagen Sie mal, wohin fahren Sie eigentlich?
14:19Tja, das ist eine Frage.
14:21Ich hol mir den Duval.
14:24Das verstehe ich nicht.
14:25Ich denke, wir arbeiten an dem Grasgefall.
14:28Serge Duval.
14:30Das ist eine alte Geschichte.
14:32Auf den hab ich sechs Jahre gewartet, da warst du noch gar nicht bei uns.
14:36Ja.
14:38Ja.
14:39Ja.
14:42Ja.
14:42Kann ich mal telefonieren?
14:56Ja.
14:56Bühne 1, bitte.
14:57Danke.
15:09Ja, bitte, Herr Millinger.
15:12Ja.
15:14Den ganzen Tag sind Sie mal nicht verlassen.
15:16Herr Kellner war bei Ihnen mit Frühstück, eine Maniküre und einen Monteur.
15:20Danke.
15:21Bleiben Sie bitte hier, bis wir wieder rauskommen.
15:23Na, komm.
15:23Ja, bitte.
15:35Ja, bitte.
15:42Guten Tag, Herr Duval.
15:49Ach, Herr Köster.
15:55Lange nicht gesehen, Herr Köster.
15:59Tja, leider, Herr Duval.
16:03Bitte packen Sie ein paar Sachen ein.
16:04Ich habe hier einen Haftbefehl gegen Sie.
16:06Der ist noch gültig.
16:11Gratuliere, Herr Köster.
16:14Zwei Dinge passieren jetzt.
16:16Und das eine ist, äh...
16:18Sie stehen vor einem Höhepunkt Ihrer beruflichen Karriere.
16:22Gratuliere also.
16:23Ja, und das andere ist, ein historischer Augenblick, kann man sagen.
16:34Sie gehen von jetzt ab in die europäische Rechtsgeschichte ein.
16:40Ich habe zwar überhaupt nicht verstanden, was Sie meinen, Herr Duval, aber...
16:45Sie können das ja alles bei der Vernehmung bei mir wiederholen.
16:49Aber bitte packen Sie jetzt ein paar Sachen ein und kommen Sie mit.
16:53Was soll das denn?
16:56Herr Köster?
16:59Hat Herr Duval Sie angerufen oder hergebeten?
17:02Das nicht gerade.
17:03Moment, Herr Dr. Mattner, ich habe ja einen Haftbefehl gegen Herrn Duval wegen Mordes an Dr. Waldmann.
17:11Den sollten Sie doch als ein Anwalt eigentlich kennen, ja?
17:15Das darf doch nicht wahr sein.
17:17Das darf doch einfach nicht wahr sein.
17:21Herr Köster, wo leben Sie?
17:23Dieser, äh, dieser Haftbefehl ist vor einem Jahr aufgehoben worden.
17:28Augenblick, da...
17:28Herr Köster, ich rede jetzt.
17:30Ja?
17:30Wenn Sie davon nichts wussten, unterhalten Sie sich mit Ihrer Behörde darüber.
17:35Es ist weder dem Staatsanwalt noch dem Untersuchungsrichter schwergefallen, diesen Haftbefehl aufzuheben.
17:41Denn, dass Ihr Beweismaterial nichts getaugt hat, das wissen Sie ja selbst am besten.
17:45Außerdem haben Ihnen ja das die Schweizer Behörden schriftlich gegeben.
17:48Herr Dr. Mattner, das muss ich aber nachprüfen.
17:50Moment noch, Herr Köster, damit Sie keinen Fehler machen.
17:53Herr Duval ist hier als Zeuge der Staatsanwaltschaft in einem laufenden Wirtschaftsprozess.
17:58Und zwar, Herr Köster, unter Zusicherung von freiem Geleit.
18:04Nach einem Rechtsabkommen, das vor drei Jahren von 17 europäischen Nationen unterzeichnet worden ist.
18:10Bevor Sie gehen, Herr Köster, möchte ich Ihnen noch sagen, dass ich Sie als außerordentlich fähigen Beamten schätze.
18:16Und ich sehe es als Ihr Glück an, Sie unten in der Halle gesehen zu haben.
18:23Ja, ja. Dann kommen wir hier.
18:25Gehen Sie noch nicht. Ihr Chef ruft Sie gleich hier an.
18:30Jemand, ein Cherry?
18:32Nein, danke.
18:33Darf ich mal Ihr Bad benutzen?
18:50Ja, bitte.
18:51Danke.
18:51Danke.
18:51Danke.
18:52Danke.
18:53Danke.
18:54Danke.
18:55Danke.
18:56Danke.
18:57Danke.
18:58Danke.
18:59Danke.
19:00Danke.
19:01Danke.
19:02Danke.
19:03Danke.
19:04Danke.
19:05Danke.
19:06Danke.
19:07Danke.
19:08Danke.
19:09Danke.
19:10Danke.
19:11Danke.
19:12Danke.
19:13Danke.
19:14Danke.
19:15Danke.
19:16Danke.
19:17Danke.
19:18Danke.
19:19Danke.
19:20Danke.
19:21Das ist ein komisches Luxus, das ist unangenehm.
19:51Guck mal.
20:21Ich weiß auch nicht, was das bedeutet, aber ich find's auch nicht uninteressant.
20:27Das für mich wahrscheinlich, ne?
20:33Ja?
20:33Arthema Köster, können Sie ja nicht lesen.
20:35Ja, Herr Millinger, ich muss Sie...
20:36Ich hab Sie gefragt, ob Sie lesen können.
20:38Dann müssten Sie wissen, dass...
20:38Ich muss Sie unbedingt sprechen, noch heute, Herr Millinger.
20:41Sie können mich heute überhaupt nicht mehr.
20:44Einem Jahr aufgehoben. Natürlich hab ich Ihnen das gesagt.
20:47Er ist seit einem Jahr aufgehoben bereits.
20:49Unglaublich ist das.
20:50Gut, also dann morgen früh.
20:52Ende!
20:54Sag mal, hast du Duval etwa festgenommen und brauchst jetzt was um...
20:58Nein, ich hab ihn nicht festgenommen.
21:00Na, du hast doch gesagt, dass Duval's Waffe...
21:02Ja, die hab ich bei Duval auf dem Klo gefunden.
21:05Auf dem Klo?
21:06Na ja, ich weiß auch, dass das nicht zu dem Duval passt.
21:15Ich hab eben das Gefühl, irgendjemand treibt da ein übles Spiel mit mir.
21:19Du glaubst doch nicht im Ernst, dass wir da was finden.
21:27Aber er glaubt, dass wir kommen, wenn er uns vom Abendbrot wegpfeift.
21:30Da hat er ja recht.
21:39Haben wir auch gemacht, ne?
21:44Ja.
21:45Ihr werdet was finden.
21:48Da müssen Spuren sein.
21:51Ihr kriegt auch was von mir.
21:54Was sollen wir denn haben?
21:55Na, ich möchte, dass er bis zu seiner Pensionierung im Archiv verschwindet.
21:59Ich weiß gar nicht, was Sie wollen.
22:29Nein, die Polizei hat doch heute Mittag schon alles um und um gedreht.
22:55Jahrelang haben Sie sich nicht um Ihren Bruder gekümmert.
22:59Und jetzt auf einmal ist alles so wichtig.
23:13Am Nachmittag waren noch zwei Männer da.
23:17Die hab ich aber nicht reingelassen.
23:19Ich hab sie nicht gekannt.
23:21Was für Männer?
23:22Wie sahen Sie aus?
23:25Was für Männer.
23:26Wie Männer halt aussehen.
23:28Ich hab's immer nicht gemerkt.
23:29Wie?
23:30Okay.
23:30Wie?
23:31Wie?
23:31Danke.
23:32Wie?
23:32Wie?
23:32Wie?
23:32Wie?
23:32Wie?
23:33Ich bin hier.
23:33Wie?
23:34Wie?
23:34Wie?
23:34Wie?
23:34Ja.
23:35Wie?
23:35Wie?
23:35Das war's.
24:05Ich glaube, wir haben die falsche Schicht erwischt.
24:15Wieso weiß man eigentlich nicht, wann die Spedition die Kisten abholt?
24:21Weil man nicht fragen kann.
24:31Die Batterie geht einem auf die Nerven.
24:35Die Batterie geht einem auf die Nerven.
24:37Die Batterie geht einem auf die Nerven.
24:59Ja!
25:00Guten Tag, Herr Mellinger.
25:10Danke.
25:12Danke.
25:16Herr Köster?
25:17Ja?
25:19Im Laufe unserer vielen Auseinandersetzungen habe ich mir so eine Art Kurzfassung angewöhnt.
25:25Diesmal muss ich deutlicher werden.
25:29Dann sollten Sie mich nicht verstehen, fallen nicht nur Sie vom Stuhl, sondern ich auch.
25:33Ich werde mir Mühe geben.
25:35Ja, darum möchte ich auch bitten.
25:37Duval hat über seinen Rechtsanwalt Anzeige gegen Unbekannt erstattet, wegen der Waffe.
25:41Wissen Sie, auf wen das zielt?
25:45Sie meinen doch nicht im Ernst, dass ich dem Duval die Pistole untergeschoben habe.
25:49Es geht hier gar nicht darum, was ich meine.
25:51Es liegt eine Anzeige vor.
25:53Weiter.
25:55Die Staatsanwaltschaft ist sehr beunruhigt über Ihr Vorgehen.
25:57Reißt Duval, weil er verärgert ist.
25:59Reiß Duval, weil er verärgert ist, vorzeitig absackt, also nicht aus, platzt ein riesen Prozess.
26:05Das beeindruckt Sie wohl überhaupt nicht, was?
26:09Dann muss ich eben noch deutlicher werden.
26:15Dieser Duval, Herr Köster, ob Sie ihn nun leiden können oder nicht,
26:19dieser Duval hat freies Geleit zugesichert bekommen.
26:22Und ich kann mir einen internationalen Justizskandal nicht leisten.
26:26Und Sie schon gar nicht.
26:28Sie haben sich und mich damals schon blamiert mit Duval.
26:31Vor sechs Jahren.
26:32Jetzt hören Sie mal auf, ja?
26:36Was ich Ihnen jetzt sage, ist eine Dienstanweisung.
26:41Herr Köster, kümmern Sie sich gefälligst um den Mordfall Graske.
26:46Und zwar intensiv.
26:48Das tue ich ja schon die ganze Zeit.
26:51Mit dieser Waffe, die ich auf dem... bei Duval gefunden habe,
26:59mit dieser Waffe wurde der Wachmann Graske erschossen.
27:02Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?
27:05Das schaffe ich gar nicht.
27:14Hier ist der Laborbericht, bitte.
27:16Da stehe ich denn drin den Finger abdrückt drauf?
27:21Nein.
27:22Wenigstens keine brauchbaren.
27:25Und?
27:26Dass Sie die Waffe bei Duval im Bad gefunden haben, das macht Sie nicht misstrauisch?
27:30Oh ja.
27:32Da läuft irgendein Spiel, das ich nicht durchschaue.
27:37Noch nicht.
27:40Es ist Ihnen sicher klar, dass das für einen neuen Haftbefehl für die Wollen nicht ausreicht, nicht wahr?
27:45Ja, wenn Sie das so sagen, ist mir das klar.
27:50Herr Millinger, was würden Sie sagen, wenn ich die Sache nicht weiter verfolge?
27:53Dumme Frage, ich müsste Sie vom Dienst suspendieren.
27:55Oh nein.
27:57Sie müssten mich anzeigen.
27:59Wegen Begünstigung einer Strafsache.
28:02Eines Mordes.
28:05Na, was soll ich nun machen?
28:10Was werden Sie machen?
28:11Ah, sehen Sie, das ist jetzt wieder meine Entscheidung.
28:14Ich soll den Duval nicht verhaften, ich soll nicht belästigen, ich soll nicht stören,
28:18aber ich muss ihn verfolgen, weil ich davon ausgehe, dass sowas mit dem Mordfall Graske zu tun hat.
28:22Das ist doch ein bisschen, ne?
28:26Hören Sie mal.
28:27Ja.
28:29Wenn Sie sich irren, dann sind wir beide wirklich dran.
28:33Ja, ich weiß, da fliegen wir beide raus.
28:35Nee, ich mag keine Erdnüsse.
28:41Für eine Tat nach der Einreise gilt aber das Freigeleit nicht mehr, ne?
28:47Gestern?
28:50Ja.
28:52Ich frag Sie lieber nicht, wie es war.
28:59Nee, das ist auch besser.
29:01Ich hab da was für Sie.
29:03Ich wollte, dass Sie das gleich kriegen.
29:06Ist grad mit der Post gekommen.
29:07Jetzt hat's mich aber erwischt.
29:08Das ist ja ein Ding.
29:22Da treibt jemand da ein mieses Spiel mit mir und ich Idiot bin voll drauf eingestiegen.
29:28Na ja, das war's dann.
29:29Kann ich Ihnen helfen?
29:30Nee, nee, das muss ich allein machen.
29:31Ach ja.
29:32Ich bring das mal zum Labor, ja?
29:33Ja.
29:34Kannst du das nicht ein bisschen leiser stellen?
29:35Kannst du das nicht ein bisschen leiser stellen?
29:36Ja.
29:37Ja.
29:38Ich bring das mal zum Labor, ja?
29:39Ja.
29:40Ja.
29:41Kannst du das nicht ein bisschen leiser stellen?
29:42Ja.
29:43Ja.
29:44Ja.
29:45Ja.
29:46Ja.
29:47Ja.
29:48Ja.
29:57Ich kann sie das nicht ein bisschen leiser stellen.
30:00Ja.
30:01Ja.
30:02Ja.
30:03Ja.
30:04Ja.
30:06Ja.
30:07Ja.
30:08Ja.
30:10Ja.
30:11Ja.
30:12Ja.
30:13Ja.
30:14Herr Weinzierl, ich will ja nichts anderes als das, was die jüngeren Kollegen auch kriegen.
30:40Bitte, Herr Weinzierl, ich will nur dieselbe Fangprämie haben.
30:48Ich erwarte ja gar nicht, dass Sie mich fest anstellen.
30:52Oh mein Gott, was sind schon 50 Mark für ein Kaufhausdieb?
30:57Ja, Entschuldigung.
31:01Ja.
31:10Die Klingel ist kaputt.
31:26Entschuldigung, Herr Köste.
31:28Ja, aber kann ja nie wissen, nicht?
31:31Ich nehme an, Sie wollen über meinen Bruder reden.
31:34Kann ich mal telefonieren?
31:35Ja, bitte.
31:36Heimann, Gerd, was war, ob ich will, um die folgende Nummer zu erreichen?
31:586-7-2-3-8-9.
32:00Sind Sie wahnsinnig geworden?
32:09Was wollen Sie mir damit beweisen?
32:10Wie gut Sie sind!
32:116 Jahre zu spät!
32:14Oder wollen Sie mich kaputt machen?
32:16Das haben Sie geschafft.
32:17Wo hatten Sie die Waffe her, die bei Duval im Bad war?
32:27Beweisen Sie mir was.
32:29Beweisen Sie mir, dass ich die Waffe in der Nacht im Zolllager gefunden habe.
32:34Sind meine Fingerabdrücke drauf?
32:37Na?
32:40Waren Sie hier drauf?
32:41Nein?
32:43Ich habe keinen Klebstoff, keine Zeichensaufschnitte.
32:47Herr, ich habe mir eine Schere.
32:49Bitte.
32:50Bedienen Sie sie.
32:53Und was ist, wenn ich es zugebe?
32:56Haben Sie einen Zeugen?
32:58Haben Sie?
32:59Nein.
33:01Ich bin nur wenig jünger als Sie.
33:03Ich habe Sie bewundert, aber Sie mochten mich nicht.
33:13Der große Köster mochte mich nicht.
33:17Ich habe mehr gearbeitet als die anderen.
33:20Ich wollte besonders gut sein.
33:22Ich wollte gelobt werden.
33:24Aber Sie mochten mich nicht.
33:28Ich wurde unsicher.
33:30Ich habe Fehler gemacht.
33:31Na ja, dann sind wir ja jetzt quitt.
33:39Herr Kassler, bitte.
33:42Gehen Sie nicht.
33:45Kassler, Sie haben mich immer nur belogen.
33:49Immer.
33:50Und am Schluss haben Sie nur noch gelogen.
33:54Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, Kassler.
33:57Bitte, Herr Kassler.
34:01Ich wollte, dass Sie die Wahl festnehmen.
34:05Ich wusste keinen anderen Weg.
34:07Ja, ich habe jemanden angeheuert, der die Pistole bei die Wahl im Bad versteckt hat.
34:12Ich habe gedacht, ich muss das machen.
34:16Ich weiß, dass die Wahl nur zwei Tage hier ist.
34:18Ich wollte Ihnen helfen, die Wahl auf die Spur zu kommen.
34:20Die Wahl hat mein Bruder erschossen.
34:26Mein Bruder hängt in der Rauschgiftsache mit drin.
34:30Mein Bruder wollte ganz groß einsteigen.
34:33Ich habe ihn nicht abbringen können.
34:35Und in der Nacht, wo Sie die Peilsender eingebaut haben, da wollte er die Wahl erpressen.
34:39Er wollte 100.000 sofort und 10 Prozent vom Gewinn.
34:43Er hat nicht geglaubt, dass die Wahl etwas tut.
34:48Er wollte sich gerade mit Zigarette anzünden.
34:52Mein Bruder und die Wahl kennen Sie seit zwei Jahren.
34:55Haben Sie dafür Beweise?
34:56Ja, es gibt da irgendein Foto von die Wahl und meinem Bruder auf die Wahls Segeljagd.
35:01Vom letzten Sommer.
35:02Oder eine Postkarte.
35:04Ich brauche Zeit, um sie zu finden.
35:06Bis jetzt habe ich sie nicht.
35:07Aber auch Duval weiß, dass es dieses Foto gibt.
35:12Ohne Beweise kann ich gegen den Duval nichts machen.
35:15Gerade gegen den kann ich nichts machen.
35:20Bitte, Herr Köster.
35:22Glauben Sie mir.
35:24Dieses Foto gibt es.
35:26Das ist.
35:37Warum wollten Sie denn nicht ins Büro kommen?
35:58Unter diesen Umständen kann mich im Büro doch gar nicht mal sehen lassen.
36:03Mir glaubt doch keiner die Geschichte.
36:04Das glaubt mir doch kein Mensch.
36:05Und die Pistole von dem Duval, das bleibt doch irgendwie auch an mir hängen.
36:12Irgendwie, du.
36:13Ich weiß nicht.
36:15Sie haben da so ein festes Bild von Graske.
36:19Vielleicht machen Sie da einen Fehler.
36:20Ach, der lügt doch.
36:22Der will was verschleiern.
36:23Der will ablenken.
36:25Ich rieche das.
36:27Und selbst wenn ich ihm glauben würde, es nutzt mir doch nichts.
36:30Aber Sie haben doch selbst gesagt...
36:32Ich hätte gerne einen Tee, bitte.
36:33Sie haben doch selbst gesagt, der Wachmann Graske muss seinen Mörder gekannt haben.
36:38Da war es nur eine Theorie.
36:39Und jetzt fängt das an zu stimmen.
36:41Ich habe doch keine Beweise.
36:43Es nutzt mir doch nichts.
36:47Wer sagt mir denn, dass der Graske nicht immer noch ein Spiel mit mir treibt?
36:51Und das Foto.
36:52Ach.
36:52Und die Postkarte.
36:53Tricks.
36:53Ja, Sie glauben nicht dran.
36:57Kennt ihr ihn zu lange?
36:59Wollen Sie es nicht versuchen?
37:01Achtmann für Graske, Achtmann für die Wahl.
37:03Rund um die Uhr.
37:04Die Idee, die kannst du gleich wegschmeißen.
37:07Den Aufwand kriege ich doch nicht.
37:10Der Millinger hat Angst vor der Staatsanwaltschaft.
37:12Vor einem Skandal.
37:17Die Staatsanwaltschaft hat Angst, dass er die Wahl abreißt, ohne ausgesagt zu haben.
37:21Ein Haftbefehl gegen ihn kann ich immer noch nicht bekommen, muss ihn aber verfolgen.
37:25Wissen Sie was?
37:26Ich melde mich krank.
37:28Dann übernehme ich Graske und Sie die Wahl.
37:30Nein, geht doch nicht.
37:31Du musst doch ins Zoll lagern.
37:33Danke.
37:34Morgen bis zur Mittagspause, da wird er die Wahl aussagen vor Gericht und um 13.30 Uhr geht der nächste Zug und zweieinhalb Stunden später fährt er hinter Lindau über die Grenze und dann ist er weg, der Junge in der Schweiz.
37:53Wieso fährt denn der mit dem Zug?
37:56Der hat eine Aerophobie, der kann nicht fliegen, der ist noch nie geflogen.
38:00So, Gerd, wenn ich moinlich im Büro bin, bin ich unter dieser Nummer zu erreichen, ja?
38:05Ja.
38:06Ja, jetzt gehen wir an deine Arbeit.
38:09Ich möchte gern zahlen, bitte.
38:10Dann lass mal, das mache ich schon.
38:11Danke.
38:22Also.
38:24Was meinst du, Gerd? Habe ich noch eine Chance bei der Geschichte?
38:28Wieso?
38:28Ja, ja, so denke ich auch, genau wie du.
38:30Danke.
38:30Danke.
39:00Ich möchte noch ein paar Wochen.
39:01Ja, danke.
39:16Vielen Dank.
39:16Ach, du liebe Gott.
39:46Ich seh keinen Sinn mehr. Ich muss auch weg. Tschüss.
40:01Und dafür hätte ich keine zwei Tassen Kaffee, Kuchen, Proben.
40:09Ach, dieser alte wackelige Tisch.
40:14Jetzt will doch...
40:41Stell das Telefon!
40:42Seit wann habe ich denn Telefon?
40:45Ja.
40:48Ja.
40:50Ja.
40:53Ja.
40:55Ja.
40:58Ja.
41:00Ja.
41:03Ja.
41:05Ja.
41:08Ja.
41:09Ja.
41:10Ja.
41:11Ja.
41:12Ja.
41:13Ja.
41:15Ja.
41:16Ja.
41:18Ja.
41:19Ja.
41:21Ja.
41:22Ja.
41:23Wenn jemand nach mir fragt, ich will hier.
41:50Was soll das für einen Herrn die Wahl abgeben?
42:10Bitte schön.
42:11Moin.
42:24Kriminalpolizei.
42:29Wo haben Sie denn die ... Ich hab doch gewusst, dass da was schief ist.
42:33Ich hab doch gewusst, dass da was schief ist.
42:35Passiert Ihnen doch gar nichts.
42:36Ich möchte nur wissen, wo haben Sie den Umschlag her?
42:38Was weiß ich?
42:40Zwei Typen in einem Auto.
42:41Was war das für ein Auto?
42:43Keine Ahnung.
42:44Ich kenn mich nur bei Motorrädern aus.
42:46Moment.
42:48Wenn Ihnen das was nützt, 20 Mark haben Sie mir gegeben.
42:52Das nützt mir gar nichts.
42:53Aber geben Sie mir mal Ihren Ausweis.
42:55Ich hab doch gewusst, dass da was faul ist.
43:12Nichts los bis jetzt.
43:14Dankeschön.
43:15Gehen Sie ruhig schlafen.
43:16Bin schon weg.
43:21Na, Herr Graske?
43:25Oberschenkeldurchschuss.
43:28Ich hab das Foto gefunden.
43:30Es sah aus wie eine Postkarte.
43:33Und jetzt ist sie weg.
43:35Tja, die ist jetzt weg.
43:40Ich hab den Kerl vor Schmerzen nicht einmal erkennen können.
43:45Sie glauben mir doch.
43:48Oder glauben Sie, ich würde mir auf der Straße ins Bein schießen.
43:52Nein, nein.
43:56Ganz schön traurig.
44:18Ist das stimmt.
44:22Genau.
44:38Kommt näher.
44:39Oh, Sieh ich selbst.
44:40Ist doch nicht die falsche Schicht.
45:01Halt!
45:04Fertigmachen.
45:07Halt schon mal vor.
45:37Kumpel, kannst du es mir nicht an Mark geben?
45:53Mark, das war viel, du.
45:56Willst du was essen gehen?
45:59Danke Kumpel, alles Gute.
46:14Kumpel, alles Gute, alles Gute.
46:29Kumpel, alles Gute, alles Gute.
46:44Er kommt näher.
46:56Bleiben wir jetzt wieder hinter ihm.
46:57Nicht so dicht, sonst merkt es.
46:59Kumpel, alles Gute.
47:18Kumpel, alles Gute.
47:33Kumpel, alles Gute.
47:37Kumpel, alles Gute.
47:52Kumpel, alles Gute.
48:12Keine Mucks mehr.
48:13Ich fahr die Abfahrt runter.
48:14Los, rechts ab.
48:36Guten Tag.
48:38Guten Tag.
48:44Das finde ich aber nett, dass Sie mir Gesellschaft leisten wollen.
48:51Bis zur Grenze.
48:58Haben Sie sich freigenommen?
49:01Das nicht gerade.
49:05Sie würden mich gerne was fragen?
49:08Das auch.
49:11Also bitte fragen Sie.
49:17Ich kann mich gut in Ihre Lage versetzen.
49:21Das ist schlimm.
49:24Ich bin ein Unberührbarer für Sie.
49:27Sie haben es schwer mit mir.
49:29Ja, wir haben noch ein bisschen Zeit bis zur Grenze.
49:35Wir können alles nochmal durchgehen.
49:38Also, fragen Sie.
49:48Ich habe großen Respekt vor der Wut, mit der Sie mich verfolgen und vor der Ausdauer.
49:52Also gut, ich will Ihnen ein paar Fragen beantworten, die Sie mich nicht gefragt haben.
50:01In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch, als der Wachmann, äh, Graske heißt er, ja, Graske, erschossen worden ist, da war ich auf meinem Zimmer im Hotel.
50:12Das ist überhaupt kein Alibi.
50:14Stimmt.
50:15Stimmt.
50:17Aber was nützt es Ihnen?
50:19Haben Sie wenigstens eine Theorie?
50:22Ja.
50:24Eine gute sogar.
50:26Der Wachmann Graske ist aus der Nähe erschossen worden.
50:29Er wollte sich gerade eine Zigarette anstecken.
50:32Er hat nicht zur Pistole gegriffen, weil er den Täter kannte.
50:36Das ist interessant.
50:38Und warum sitzen Sie jetzt hier bei mir im Zug?
50:44Weil Sie ihn getötet haben.
50:45Das ist ja eine Wüste-Theorie.
50:49Sie nehmen doch nicht im Ernst an, dass ich mich wirklich damit beschäftige.
50:54Nicht mal als Spiel zwischen Ihnen und mir.
50:57Ich kenne gar keinen Wachmann Graske.
50:59Das dachte ich mir.
51:00Mein Gott, was müssen Sie mich hassen.
51:03Dass Sie auf diese Wahnsinnsidee gekommen sind, mir eine Pistole unterschieben zu wollen.
51:11Damals vor sechs Jahren, da sind Sie schon über mich gestolpert.
51:15Aber diesmal, Köster, schlagen Sie lang hin.
51:18Ich glaube nicht, dass Sie wieder aufstehen.
51:21Ja, Sie verschenken Ihre Zeit, Herr Köster. Wir haben nicht mehr viel bis zur Grenze.
51:29Entschuldigen Sie, ich muss mal raus.
51:34Köster?
51:35Ja, tun Sie mir einen Gefallen, wenn ich kann.
51:39Bringen Sie mir nicht wieder eine Pistole mit.
51:43Von der Toilette.
51:45Leasing International, Maximilianstraße 14, München 2.
51:51Sehr geehrter Herr Dr. Schmidt, Ihr Bezieh...
51:55Was hieß denn? Können Sie nicht warten?
51:56Nein, es tut mir leid, die Kriminalpolizei.
51:58Bitte lassen Sie uns ein paar Minuten allein, ja?
52:00Ist ja ein Ding.
52:02Entschuldigen Sie.
52:03Nein, Sie nicht, Fräulein, Sie brauche ich ja.
52:06War schon ein Anruf für mich, mein Name ist Köster.
52:09Bis jetzt noch nicht?
52:10Noch nicht, da wird er gleich kommen.
52:12Das, das glaube ich nicht.
52:13Warum nicht?
52:14Wir haben eine Störung.
52:15Vielleicht ist das auch ein Loch.
52:17Das hängt manchmal vom Wetter.
52:18Wir nennen das Loch.
52:20Da kommen einige Städte einfach nicht durch.
52:22Sagen Sie, können wir es mal von hier versuchen.
52:24Ich weiß nicht, wie ich Ihnen das erklären soll, Fräulein.
52:26Es ist ein wahnsinnig wichtiges Gespräch.
52:28Diese Nummer bitte.
52:37Ein Loch? Was für ein Loch?
52:39Himmel, Herrgott noch mal, ich brauche diesen verdammten Zug!
52:43Ja, ich warte.
52:45Was?
52:47Nein, hier spricht die Polizei!
52:48Hier spricht das Polizeipress...
52:51Ein Loch.
52:54Köster bringt mich um.
52:56Nix.
52:57Tut mir leid.
52:58Sie haben ja gesehen, ich komme nicht durch.
53:00Vielleicht versuchen Sie es nach der Grenze noch mal.
53:03Vielleicht geht es dann besser.
53:04Nein, das hat da keinen Zweck mehr.
53:06Vielleicht wollte das...
53:07Das brauchen Sie ja nicht, die Nummer.
53:13Was passiert?
53:14Immer.
53:21War nichts mit telefonieren, was?
53:24Ja, ich weiß, auf diesem Abschnitt geht es manchmal nicht.
53:27Nein, das war nichts.
53:31Was hatten Sie eigentlich erwartet zu hören?
53:34Weil ich weiß, dass Sie ein Mörder sind.
53:39Ein solcher Satz...
53:42...der sollte Ihnen eigentlich nicht passieren.
53:45Solange ich arbeiten werde, werde ich Sie verfolgen, bis ich Sie habe.
53:49Ich habe das noch nie jemandem geschworen, aber diesmal tue ich es.
53:52Ja, das war so Ihr Abschied von mir.
53:55Schade.
53:57War wieder nichts.
53:59Ist schon mal, Herr Köster.
54:00Einen Cognac, bitte.
54:06Oh.
54:07Oh.
54:16Na und?
54:17Köster.
54:19Verhaften Sie mich doch.
54:21Dieses Foto beweist nur, dass ich den Wachmann Graske gekannt habe, sonst nicht.
54:26Meinen Sie, dass das reicht?
54:28Na, versuchen Sie es doch.
54:30Sie werden sich noch mal blamieren, wie damals schon vor sechs Jahren.
54:33Nur diesmal wird es einen Skandal geben.
54:36Denn bis zur Grenze habe ich freies Geleit, Sie wissen es.
54:40Sie haben doch jemand anschießen lassen, um dieses Foto zu bekommen.
54:43Wie wollen Sie das beweisen?
54:45Das können Sie nicht.
54:47Wie, weil ich habe Ihnen schon mal gesagt.
54:48Ich werde Sie verfolgen, bis ich Sie habe.
54:50Und von diesem Foto an werde ich es schaffen.
54:52Und da wird Ihnen auch die Schweiz nichts mehr nutzen.
54:55Herr Köster.
54:57Sie haben mir was gestohlen.
54:58Das ist gar nicht gut für Sie.
55:03Ja, Mahlzeit.
55:07Hier Lindau Hauptbahnhof.
55:09Hier Lindau Hauptbahnhof.
55:10Der soeben eingefahrene Schnellzug aus München zur Weiterfahrt nach Zürich über Bregenz hat 20 Minuten aufgeklackt.
55:16Heimann.
55:17Herr Köster.
55:18Wo sind Sie denn?
55:19Auf dem Bahnhof in Lindau.
55:20Ich habe die im Zug nicht erreichen können.
55:21Na, alles gelaufen.
55:22Die haben den Speditionswagen wirklich überfallen.
55:24Brenner hat bei dem Überfall einen der Gangster angeschossen und der sinkt jetzt.
55:28Also, Duval ist der Boss der Rauschgiftbande.
55:29Und er hat den Wachmann Graske tatsächlich erschrocken.
55:31Und er hat den Wachmann Graske tatsächlich erschrocken.
55:33Mensch, ich muss weg. Der sitzt ja noch im Zug.
55:34Halt, Halt!
55:35Ich habe den Kollegen mit dem Schnellzug auf den Schnellzug.
55:36Ich habe den Schnellzug auf den Schnellzug auf den Schnellzug auf den Schnellzug auf den
55:37Schnellzug auf den Schnellzug auf den Schnellzug.
55:38Heimann?
55:39Gerd?
55:40Herr Köster, wo sind Sie denn?
55:42Auf dem Bahnhof in Lindau.
55:43Ich habe die im Zug nicht erreichen können.
55:45Na, alles gelaufen.
55:46Die haben den Speditionswagen wirklich überfallen.
55:49Brenner hat bei dem Überfall einen der Gangster angeschossen und der sinkt jetzt.
55:53Also, Duval ist der Boss der Rauschgiftbande.
55:56Und er hat den Wachmann Graske tatsächlich erschossen.
55:58Mensch, ich muss weg. Der sitzt ja noch im Zug.
56:01Halt, Halt!
56:02Ich habe den Kollegen in Lindau einen Telex geschickt und um Hilfe gebeten, weil ich sie im Zug nicht erreichen konnte.
56:07Herr Köster, hören Sie mich!
56:37Ich-Benegrin
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