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Transkript
00:00Vater werden ist nicht schwer, Großvater dagegen sehr.
00:03So könnte man den alten Wilhelm Busch variieren, wenn wir uns den Leiter der bekannten Prager Kaufhalle anschauen.
00:10Dieser allseits beliebte Chef, der im Kollektiv die Probleme operativ und mit dem Zartgefühl eines Elefanten zu klären pflegt,
00:17bemerkt nämlich, dass ein hoffnungsvoller Sohn nicht nur Medizin studiert.
00:22Die Familienprobleme haben sich auch zugespitzt bei Anna Holubowa, der Verkäuferin am Delikatessenstand.
00:28Ihr geschiedener Mann Jirji versucht erneut in Annas Leben einzudringen.
00:33Geschickt nutzt er die Liebe von Tochter Michala und Sohn Petya, die noch immer an dem Vater hängen.
00:39Anna liebt Karel Brosch, doch der Kinder wegen entscheidet sie sich gegen ihn.
00:44In der Kaufhalle treffen wir noch weitere alte Bekannte.
00:48Oma Kubankowa hat doch tatsächlich noch einmal geheiratet.
00:52Und Sonja hat sich verlobt.
00:54Jirjina vom Gemüsestand ist schon gar nicht mehr so schüchtern.
00:58Olina charmant und souverän kennt trotz der vielen Verehrer keine Probleme mit der Liebe.
01:03Und Oskar soll in diesen Tagen Vater werden.
01:07Sehen wir, was es Neues gibt hinterm Ladentisch.
01:10Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:20Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:30Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:39Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:49Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:50Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:51Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:55Musik
02:25Donnerwetter, Chef, womit sind Sie denn heute angekommen?
02:43Die Supercar ist ja eine echte Miezenfalle.
02:45Wieder was dazugelernt, wusste ich, dass der Wagen nicht mir gehört.
02:47Diese Miezenfalle rollt nicht für mich.
02:48Ach so, Vasek, der wartet schon.
02:51Hat er immer noch nicht seinen Typ gefunden?
02:52Hör mal, das hat noch Zeit.
02:54Wir haben es schon versucht, an den verschiedensten Stellen sogar,
02:56aber wir können nichts liefern, was auf dem Markt nicht vorhanden ist.
02:59Ist gern geschehen. Auf das nächste Mal.
03:01Hoi.
03:03Ich nehme für dich Beschwerden entgegen.
03:04Und ich muss sagen, das ist viel interessanter als Anatomie.
03:06Wieder wegen der Paprikaschurten?
03:08Genau, woher weißt du?
03:09Weil ich deswegen den ganzen Tag rumrenne, unser Riesenladen,
03:11und es gibt keinen von Paprika.
03:12Teurer Vater, nicht aufregen, sonst steigt dein Adrenalinspiegel
03:15und du kannst nachts nicht ruhig schlafen.
03:16Kannst du ganz beruhig sein? Ich genehmige mir ein Bier und schlafe fantastisch.
03:18Was solltet ihr kommen? Sei so freundlich und fahr den Wagen nach Hause.
03:20Also ich habe erst noch eine Versammlung und kann vor zwölf nicht da sein.
03:23Sagt das der Marmin Kapitän.
03:25Ich hoffe bloß, dass die Schrottmühle nicht wieder auf der Kreuzung stehen bleibt.
03:28Wann kaufst du dir einen neuen Wagen?
03:29Ich bin bereit zu wetten, dass dir das heute nicht passieren wird.
03:33Das sind aber gar nicht die Schlüssel zu dem Auto.
03:35Wäre es nicht auch möglich, dass das Auto nicht zu den Schlüsseln passt?
03:40Ach, wo steht denn das Auto, was zu diesen Schlüsseln gehört?
03:43Du musst dich bloß umsehen, vielleicht dort vor der Kaufhalle.
03:45Na und was sagt ihr so denn nun zu dem neuen Auto?
03:55Vorher ist noch gar nichts, das muss erst verdauen.
03:57Ich habe sie vorfahren sehen, es wurde auch Zeit.
03:59Mit der alten Kiste war so gut wie nichts mehr los, aber das ist ein toller Schlüsselnpass.
04:02So war es geplant, aber dann wurde mir bewusst, dass der alte Klumperkasten genauso abgenutzt ist wie ich
04:05und dass wir beide es noch irgendwie schaffen werden.
04:08Wofür hat es denn der Vaseck gekriegt? Ist schon wieder ein Geburtstag dran?
04:11Nein, das nicht, aber er hat die Prüfung bestanden in dieser blöden Anatomie.
04:14Und der ist ja schließlich mein bester Sohn, egal?
04:16Ja, aber Sie haben doch nur den.
04:17Na, das ist es ja eben.
04:20Also ich schätze, dass er dich auf keiner Kreuzung im Stich lassen wird.
04:23Bis zu meinem Tod werde ich dir das nicht vergessen.
04:25Da musst du aber noch sehr lange dran denken.
04:26Dafür habt ihr wahrscheinlich euer Konto auf Null bringen müssen, was?
04:29Das wächst nach und du gibst doch für dein Studium auch alles, was du?
04:31Mir macht es Freude zu lernen.
04:32Und das macht mir Freude jetzt vereindlich.
04:34Weißt du eigentlich, wie man so einen Schlitten nennt?
04:36Nein.
04:36Eine Miezenfalle.
04:37Dass mir da keine Klagen kommen.
04:41Ich bin ja, ich bin ja, ich bin ja, ich bin ja.
05:11Wo kommst du denn her?
05:34Warum hast du nicht wie immer auf mich gewartet?
05:37Ich dachte, du würdest froh sein, wenn ich nicht mehr auf dich warte.
05:40Wenn ich das möchte, werde ich es dir schon rechtzeitig sagen.
05:43Entschuldige.
05:43Das da hinten bringen Sie noch.
06:13Sie wissen ja nun, wohin es kommt.
06:15Davon hat mir niemand etwas gesagt und dabei betrifft es vor allem mich.
06:19Bitte bleib ruhig, Anna.
06:21Aber so geht das nicht, das lasse ich mir nicht bieten.
06:23Sehen wir uns heute Abend?
06:25Sehr gern.
06:26Wenn du schön mit anfällst, Doktor, dann werden wir sie gut um die Ecke kriegen.
06:32Ahoi!
06:32Ahoi!
06:32Sagt ihr mir, was hier los ist?
06:34Manninka, wir ziehen mit Fatihs Bett um.
06:36Ja, äh, Michaela ist eine große Hilfe.
06:38Aber das ist gar nicht ganz einfach.
06:39Hättet ihr mich nicht erst mal fragen müssen?
06:40Bist du dagegen, dass Fatih seine Couch herbringt?
07:03Ich bin dagegen, dass in meiner Wohnung Dinge geschehen, über die nicht vorher mit mir gesprochen wird.
07:07Soll denn Fatih etwa auf dem Fußboden schlafen?
07:09Dann schläft er ja gar nicht.
07:10Fast auf dem Fußboden.
07:11Und das gefällt mir nicht.
07:13Dir etwa?
07:14Mir gefällt vor allem nicht der Ton, in dem du mit mir sprichst.
07:16Und wie soll ich mit dir sprechen, wenn du unausstehlich bist?
07:18Hörein!
07:42Hörein!
07:46Mami, ich möchte mich entschuldigen.
07:54Ich war so aufgeregt.
07:56Hat dich der Fatih geschickt, damit du dich bei mir entschuldigst?
07:59Jawohl.
08:00Ist da was Schlechtes dabei?
08:02Nein, nein.
08:03Und mit dem Bett, das ist von uns geklärt worden.
08:05Wie habt ihr es geklärt?
08:06Fatih meint, wenn du nicht einverstanden bist, dann könnten wir es nicht tun.
08:09Es passt mir aber nicht, dass mein Vater auf dem Fußboden schläft.
08:13Deshalb habe ich ihm mein Bett gegeben.
08:15Wie bitte?
08:16Er kriegt mein Bett, das darf ich doch wohl.
08:18Und wo willst du dann schlafen?
08:19Ich schlafe in dem Bett, das Fatih für sich gekauft hat.
08:21Dagegen wirst du doch nichts einzuwenden haben.
08:23Nein, schon gut.
08:24Anna, was ist denn nun?
08:41Wie ist denn diese Invasion nun ausgegangen?
08:46Ich hatte das mit der Couch missverstanden.
08:49Es war ein Geschenk für Michael.
08:50Es ist zum Verzweifeln mit diesen jungen Leuten.
09:00Was ist passiert?
09:01Wir sollen Begabten Nachwuchs zur Qualifizierung schicken und sie will einfach nicht.
09:05Kein Interesse für ihre persönliche Weiterentwicklung.
09:07Ollenka, jetzt hör mir mal gut zu.
09:08Bitte sehr.
09:09Auf Wiedersehen.
09:10Beehren Sie uns bald wieder.
09:12Hör doch, Ollenka.
09:13Bitte sehr.
09:13200 Gramm.
09:14Denk gut nach über unser Angebot.
09:16Warum?
09:16Du bist doch nicht dumm und das ist eine gewaltige Chance für dich.
09:18Es hat keinen Sinn, weil ich keinen Kopf dafür habe.
09:19Aber ich...
09:20Lärm fällt mir einfach zu schwer.
09:21Das musst du ausgerechnet, du mir sagen.
09:22Ich bin nicht der Sohn, Kollege Karasch und auch nicht seine Freundin.
09:24Moment.
09:26Seine Freundin, hast du gesagt?
09:27Die in der Gegend rumfährt.
09:29Das ist eine Intelligenzbestie.
09:30Der sieht man gleich an, dass sie alle Bücher der Welt liest.
09:33Bitte.
09:33Kannst du so etwas verstehen?
09:34Was soll ich verstehen?
09:35Der einzige Sohn untersagt mir kein Wort darüber.
09:37Ich habe schon Angst gehabt, dass er den Hans losverpasst und jetzt auf Eis war.
09:39Aber du, Kollege Karasch, wovor denn solche Angst?
09:42Wenn er nur ein bisschen was von Ihnen hat, dann holt er alles nach.
09:45Mir hat man wohl nie die Achtung vor den Erwachsenen beigetragen.
09:48Anscheinend nicht, aber warum regen Sie sich so ab?
09:50Dieses Mädchen muss irgendwie sehr brav sein.
09:52Es wird nämlich täglich ein kleines Kind spazieren.
09:55Bitte schön.
09:56Was für ein kleines Kind?
09:58Na, woher soll ich denn das wissen?
10:00Vielleicht von Ihrer Schwester.
10:03Es ist vielleicht tatsächlich so, dass es von Ihrer Schwester ist.
10:08Grüß dich, Ordina.
10:10Sie wünschen?
10:11200 Gramm Italienischen.
10:13Ist was los mit dir?
10:14Leider.
10:15Ich glaube, ich bin mal wieder auf Porzellan rumgetrampelt.
10:18Ah, welche Firma diesmal?
10:20Ich habe dem Karasch erzählt, ich habe gesehen, wie Sam Vasek ein Mädchen im Auto rumfährt.
10:23Na und?
10:25Na ja, das Mädchen hat immer ein Kind bei sich.
10:27Wessen Kind?
10:28Da liegt das Problem.
10:29Ich habe zwar gesagt, dass es ein fremdes Kind ist, aber ich glaube, es ist kein fremdes Kind.
10:33Anna, es kann gar kein fremdes Kind sein.
10:36Warum denn nicht?
10:37Herrgott, das sieht man doch, wenn jemand sein eigenes Kind im Arm hat.
10:40Entweder Möglichkeit Nummer eins, es ist ihr eigenes Kind und sie ist verheiratet.
10:44Und das wäre schlimm für ihn.
10:46Oder Möglichkeit Nummer zwei, sie bringt das Kind unehelich mit.
10:50Und das wäre hart für Karasch.
10:52Ich freut mich sehr, dich zu sehen, Vasek.
11:14Schon Feierabend?
11:15Schön wär's, aber leider...
11:17Ich hätte gern gezeigt, wie ich mit dem Schlitten zurechtkomme.
11:19Was liegt denn da?
11:20Wo?
11:23Da auf dem Sitz.
11:26Ist das ein Maskottchen, das Glück bringen soll?
11:28Ach, das gehört mir nicht. Das hat die Clara hier vergessen.
11:31Nicht möglich. Du bist mit Mädchen befreundet, die noch mit Gummiti anspielen?
11:34Ja, das auch. Aber eigentlich noch mehr mit Petra. Das ist die Mutter von Clara.
11:39Moment. Jetzt weiß ich nicht.
11:42Wer ist diese Petra?
11:44Wir studieren zusammen, sind befreundet.
11:46Und was sagt er dazu?
11:48Wer er?
11:48Na, das Kind muss doch einen Vater haben.
11:50Der Vater existiert nicht.
11:51Wieso existiert der Vater nicht?
11:52Na ja, er existiert schon, aber er...
11:55Petra hat sich entschlossen, sich von ihm zu trennen.
11:57Ah, sie wollte sich von ihm trennen.
11:59Aber da war dieses Kind schon unterwegs, nicht wahr?
12:00Ja, ja.
12:03Na ja, der Mensch kann sich doch mal irren.
12:05Und Petra hat einfach begriffen, dieser Bursche ist nicht der Richtige für sie.
12:08Und da ging's nicht, solange es noch Zeit war.
12:10Es wäre besser zu sagen, in dem Moment war es bereits über die Zeit.
12:15Wieso?
12:15Wieso?
12:29Guten Tag, Arnitschka.
12:30Guten Tag, Mutter. Was machst du hier?
12:32Ach, das ist furchtbar einfach.
12:34Da ich meine Tochter zu Hause nicht mehr besuchen kann, besuche ich sie eben hier.
12:36Warum kannst du mich nicht zu Hause besuchen?
12:39Na, warum?
12:40Solange der Lump bei euch lebt, betrete ich nicht eure Wohnung.
12:45Danke vielmals. Auf Wiedersehen.
12:47Danke vielmals. Auf Wiedersehen.
12:48Ein Pfund praktisch.
12:48Was macht die Familie? Wie geht es?
12:50Hm, normal geht's.
12:52Zu dem Zustand sagst du, normal geht's.
12:55Da muss ich mich aber wundern.
12:56Was willst du wissen, Mutter?
12:58Ich möchte gern wissen, wie die Sache nun wirklich weitergehen soll.
13:00Ich denke, du weißt das, ne?
13:02Nein, nein, ich weiß gar nichts.
13:03Ich hoffe nur, dass du mir mal darüber Auskunft geben wirst.
13:06Die Kinder wollen Josi und so sollen sie ihn haben.
13:08Aber ich denke nicht daran, Karel aufzugeben.
13:11Und du bildest dir wirklich ein, ihr könntet so weitermachen?
13:14Eine andere Lösung sehe ich im Moment nicht.
13:16Und du bist mit dieser Lösung zufrieden.
13:18Sag, bist du wirklich zufrieden?
13:19Und wenn ich dir sage, ja?
13:20Ich glaube es dir nicht. Und wenn du es sagst?
13:22Ist denn dein Karel genauso zufrieden?
13:24Ja.
13:25Also das glaube ich dir schon überhaupt nicht, verehrte Tochter.
13:27Soll ich dir was voraussagen?
13:28Lieber nicht, Maminka. Was darf ich sein?
13:29Also von Leberprastete.
13:30Ja.
13:32Dieser Zustand hält bestenfalls an bis zur Pflaumenernte.
13:34Und du wirst, das sage ich dir, du wirst die Erste sein, die ihn verändern möchte.
13:38Ich würde gern wissen, was du an meiner Stelle tun würdest, Maminka.
13:41Was ich tun würde, Dulich, oh Gott, was ich tun würde.
13:44Er würde im hohen Bogen aus der Wohnung fliegen und dürfte da nie wieder aufkreuzen.
13:47Das würde ich machen.
13:48Das sagt sich so einfach. Und die Kinder?
13:50Ich bitte dich, lass doch dabei die Kinder aus dem Spiel.
13:52Irgendwann sind sie aus dem Haus und dann wird keins von ihnen fragen, ob du allein bist.
13:57Wahrscheinlich hast du völlig recht.
13:58Nicht nur wahrscheinlich.
13:59Ich habe bestimmt recht und jetzt gib mir ein Stück von dem Schinken.
14:02Wer Wut hat, der soll sich den Bauch vollstopfen, das beruhigt.
14:05Reicht das?
14:06Noch eine Scheibe dazu.
14:07Na, klappt's.
14:15Fölt ja, warum schneidest du sie denn nicht?
14:18Weil sie mir dann von der Gabel rutschen.
14:21Du musst ja nichts draus machen.
14:22Spaghetti richtig zu essen, versteht man nur in Italien.
14:26Aber du kannst es genauso perfekt.
14:28Ich habe zufällig den Trick gefunden.
14:30Danke vielmals, Mama. Ich habe zu tun.
14:36Auf Wiedersehen.
14:37Und ich muss schnell weg.
14:38Hat gut geschmeckt.
14:39Tschüss.
14:47Na, und ich bedanke mich auch.
14:50Es war hervorragend.
14:51Da bin ich aber froh, dass es dir geschmeckt hat.
15:00Heute gab es bei uns Geld.
15:17Sag mal, was soll das?
15:20Ich esse bei euch, ich schlafe bei euch.
15:24Ich habe dafür nichts verlangt.
15:26Früher haben wir es doch auch immer so gehalten.
15:27Aber es ist nicht mehr so wie früher, Jerzy.
15:31Warum willst du das nicht verstehen?
15:34Trotzdem, jetzt bin ich hier.
15:35Nimm dir, was du brauchst.
15:44Endlich fährst du, wie es mir gefällt.
15:46Immer schön langsam, das beruhigt.
15:48Und ans Ziel kommen wir auch.
15:49Und es gibt keinen Ärger mit den weißen Mäusen.
15:50Ach, ich pfeife auf alle weißen Mäuse.
15:52Drei Tage mit dir und nur das ist jetzt von Bedeutung.
15:54Du bist also der Meinung, dass wir das Kind zur Oma stecken
15:57und dann willst du ein ungebundenes Leben führen.
15:58Richtig, der Meinung bin ich.
15:59Du vergisst dabei unsere Prüfung, mein Lieber.
16:01Wir müssen noch eine Menge paulieren.
16:02Zwischendurch nehmen wir uns auch mal die Bücher vor.
16:03Kein Zwischendurch.
16:04Nur, vor der Prüfung gibt es für uns nichts als Lärmbegriffen.
16:08Petruska, gar nichts?
16:10Na, vielleicht ein ganz klein bisschen, ja?
16:12Ja.
16:12Was gibt's?
16:35Ich geh schnell zur Fahrt da rein für drei Tage Proviant holen.
16:37Da ich dich kenne, ist das nicht wenig?
16:39Hast du denn noch so viel Kredit?
16:39Bei Vater? Aber selbstverständlich.
16:42Bin gleich zurück.
16:44Ach, eben bei der Gelegenheit.
16:46Du hör mal.
16:46Ja?
16:48Ich werde euch bekannt machen.
16:49Sollten wir uns nicht einen günstigeren Zeitpunkt dafür aussuchen?
16:51Oh, mein Vater wird sich freuen.
16:52Du wirst es gleich selber sehen.
16:53Moment.
16:59Na nu, einen eigenen Korb nehmen Sie heute?
17:02Wissen Sie, ich hab eine ganze Menge einzukaufen.
17:06Wünsche einen schönen guten Tag.
17:07Guten Tag.
17:08Ahoi, Vater.
17:11Ahoi, Racheck.
17:12Komm, setz dir den Hut auf den Kopf und lass alles liegen und komm mit raus.
17:15Junge, du stürmst rein für das Überfallkommando.
17:17Sag mir wenigstens, warum soll ich mit rauskommen?
17:19Draußen ist doch Petra, ich möchte sie dir gern vorstellen.
17:21Naja, aber muss das unbedingt in diesem Augenblick sein?
17:24Natürlich, das muss nicht unbedingt, aber wenn sie zufällig gerade mal hier ist.
17:28Wir machen Inventur.
17:29In der vergangenen Nacht haben uns die bei einem Besuch abgestattet und nun machen wir Inventur.
17:32Ja, das leuchtet mir an, aber schließlich geht's doch nur um eine Minute und die wirst du doch übrig haben.
17:35Und Maminka, seid ihr bei der schon gewesen?
17:37Nein.
17:37Na, da haben wir's.
17:38Ich meine, es würde sich gehören, dass beide Elternteile dabei sind.
17:40Das mag schon wahr sein, aber ich dachte, du würdest mir helfen, wenn Maminka dagegen ist.
17:43Tut mir leid, Vaseck, ich kann dir da nicht helfen.
17:47Warum?
17:49Weil ich dir nicht helfen will.
17:51Du willst nicht.
17:54Und warum nicht?
17:57Ich bin überzeugt, Vaseck, dass dieses Mädchen, und ich muss dir das sagen, nichts für dich ist.
18:01Aber ich bitte dich, du kennst sie doch überhaupt nicht.
18:05Zugegeben, das stimmt.
18:06Aber aus Lebenserfahrung weiß ich, wenn ein junger Mann, der mit dem Studium noch lange nicht fertig ist,
18:11der sollte sich nicht an so ein Mädchen hängen.
18:14Bitte begreife mich doch.
18:14Ich versuch's ja, aber ich kann's nicht.
18:16Du kannst mich nicht begreifen?
18:17Nein.
18:17Ein Mädchen, das sich einfach ein Kind anschafft.
18:19Und plötzlich fällt es ihm dann ein, den Vater des Kindes davon zu jagen.
18:22Das ist sehr mutig und ich bewundere Sie dafür.
18:24Sie ist ein Mädchen mit einem starken Charakter.
18:27Da komm ich nicht ganz mit.
18:32Naja, gut.
18:33Reden wir klar, Tex.
18:36Dir passt es nicht, dass wir zusammen sind.
18:38Das hab ich nicht gesagt.
18:41Du bist ein erwachsener Mensch und es ist schließlich dein Leben.
18:44Ich kann dir keine Vorschriften mehr machen und nur, wenn du mich um Rat fragst,
18:47bitteschön, dann muss ich sagen, ich bin dagegen.
18:52Das tut mir leid, Vater.
18:54Glaub ja nicht, das tut mir nicht leid, Vaseck.
18:57Es ist das erste Mal, dass wir so auseinander sind.
18:59Wie es aussieht, wolltest du was einkaufen?
19:08Dann sag an der Kasse Bescheid.
19:09Sie sollen es nachher mit mir verrechnen.
19:12Danke dir.
19:16Dann
19:16Ari.
19:19Ari Vaseck.
19:20Das wird mein Vater
19:38nachher bezahlen.
19:40Ja, ich weiß Bescheid.
19:41Hat's Ärger gegeben?
19:49Das hätte ich bei Ihrem Sohn nie gedacht.
19:51Ich auch nicht.
19:58Lebensmittel haben wir für mindestens eine Woche.
20:00Und dein Vater?
20:01Sie müssen Inventur machen.
20:02Da arbeitet eine ganze Kommission.
20:05Fürs Erste lässt er dich grüßen.
20:06Lässt mich grüßen.
20:09Warum alle Männer meinen,
20:10dass sie mich auf den Arm nehmen können,
20:11das verstehe ich nicht.
20:13Entschuldige.
20:13Sind Sie es, Herr Ingenieur?
20:38Ja, ja, ich bin es, Frau Kutbanova.
20:41Guten Abend.
20:41Warum machen Sie sich denn kein Licht an?
20:44Mir ist es hell genug, Frau Kutbanova.
20:46Dann gute Nacht.
20:47Gute Nacht, Frau Kutbanova.
20:48Gute Nacht.
21:04Du brauchst nicht so zu schleichen, Karlik.
21:06Ich schlafe noch nicht.
21:09Guten Abend, Vater.
21:10Bist du allein?
21:13Nein.
21:15Gute Nacht.
21:16Vorhin, da war meine Mutter bei mir in der Kaufhalle.
21:41Hat sie dich gefragt, wie es weitergeht?
21:49Du bist wohl neuerdings auch hellseher.
21:52Leider nicht.
21:56Denn sonst würde ich die Antwort auf die Frage wissen.
21:58Von dir hat sie auch gesprochen.
22:15Hm?
22:18Ob du diesen Zustand aushältst.
22:20Das heißt, eigentlich wollte sie nicht wissen, ob du es aushältst, sondern sie wollte wissen, ob du mit dem, wie es jetzt ist, zufrieden bist.
22:27Und welche Antwort hast du ja darauf gegeben?
22:34Auf diese Frage kann ich die Antwort nicht geben.
22:36Ich kann es auch nicht.
22:44Worauf kannst du keine Antwort geben?
22:47Ob du mit diesem Zustand zufrieden bist oder ob du ihn aushalten kannst?
22:50Es gibt zwei Antworten.
22:58Ich bin nicht zufrieden, aber kann es aushalten.
22:59Ich kann es auch.
23:05Ich bin nicht zufrieden, aber ich kann es aushalten.
23:09Diesmal kriegt der Kerl eine Abreibung.
23:10Wir können uns hier zerreißen und der bleibt zu Hause bei seiner Frau.
23:13Danke auch, Chef. Ich bin da.
23:14Es wäre Zeit, du Lümmel.
23:16Chef, diese unkollegiale Anrede möchte ich überhören.
23:18Ich musste schließlich zu Hause auf meine Frau aufpassen.
23:20Der Doktor hat ja gesagt, dass in den letzten Tagen immer jemand bei ihr sein muss.
23:23Ja, das ist ja fein. Da bin ich ja wieder ganz beruhigt.
23:26Also der Onkel Doktor hat das angeordnet.
23:27Und uns in der Kaufhalle, uns gibt es nicht mehr.
23:30Und hier stapeln sich tonnenweise die Ware.
23:31Ersetzt du sie, wenn sie uns verdirbt?
23:33Damit sie nicht verdirbt, würde ich an ihrer Stelle etwas höflicher mit mir sprechen.
23:36Ich kann meine sieben Sachen packen und als Maurer gehen.
23:38Dann habe ich das Doppelte.
23:40Na geh doch, da verlieren wir nicht viel.
23:43Schön sehen wir aus.
23:44Ich rede mit ihm. Er ist ja sonst ein braver Kerl.
23:47So einen habe ich zu Hause auch.
23:49Was machst du hier, Julie?
23:50Hast du Zeit für mich?
23:51Na, im Grunde nicht. Was ist denn passiert?
23:54Es ist wegen Vasek.
23:57Also los.
24:03Na nun, erzähl doch schon.
24:05Er ist bei der Prüfung durchgefallen.
24:14Er hat die Prüfung verhauen?
24:15Wundert dich das?
24:16Ja.
24:18So wie du ihn behandelt hast.
24:20Er ist gar nicht erst nach Hause gekommen, um seine Wäsche zu wechseln.
24:25Er ging direkt hin und holte sich ein Ungenügend.
24:33Woher weißt du es?
24:35Er hat mir es gesagt.
24:37So als ob gar nichts weiter dabei wäre.
24:39Aber es kann auch sein, dass es wirklich nichts zu bedeuten hat.
24:42Schließlich haben Sie alle die Prüfung gemeinsam gefeiert.
24:46Die, die bestanden haben und die, die durchgefallen sind.
24:48Sogar der Dozent hat mitgefeiert.
24:51Nun, dann ist ja alles in bester Ordnung, wenn Sie die Sache gemeinsam gefeiert haben.
24:56Aber weshalb hatte die Prüfung nicht bestanden?
25:00Weshalb?
25:01Dafür kann es viele Gründe geben.
25:03Darüber hat er mit mir nicht gesprochen.
25:05Und was will sie jetzt tun?
25:17Das weiß ich nicht.
25:20Aber wir müssen unbedingt etwas tun.
25:22Wir müssen.
25:24Na, das ist mir klar.
25:26Und es muss etwas sein,
25:27dass ihm wieder Vertrauen zu uns gibt,
25:29damit er sich wieder fängt.
25:32Das ist nun das erste Mal,
25:33dass er durchgefallen ist.
25:35Und jetzt wird es immer weiter mit ihm bergab gehen.
25:37Ich bitte dich, übertreibe nicht gleich so.
25:40Treffe ich ihn zu Hause noch an?
25:42Er wird sicher bald wegfahren.
25:44Kannst du nicht gleich kommen?
25:46Ich kann ihn nicht einfach weg.
25:50Nicht weinen.
25:53Weine doch nicht.
25:54Ich bitte dich, hör auf zu weinen.
25:57Ich kriege ihn schon wieder hin,
25:58aber vorher versuche ich ihm das Fell.
26:02Der Mond scheint über dem windschiefen Dach
26:04verzaubert den duftenden Flieder im Park.
26:08Liebe.
26:09Es steht in keines Menschen Macht,
26:11dein Antlitz zu finden, wenn du es abwendest.
26:14Dich zu beschwören durch Logik,
26:16durch Formen, durch Tabellen,
26:17das wird der Mensch nie können.
26:19Er wird immer nur hoffen können,
26:21dass du zu ihm kommst.
26:22Und dabei helfen ihm weder Elektronenhirne,
26:24noch die romantischen Verse alter Poeten,
26:26noch die tiefgründigen Abrisse
26:27der modernen Wissenschaft.
26:28Liebe.
26:31Nicht erzwingbar durch die Kraft unseres Willens.
26:34Und flüchten wirst du,
26:36wenn wir nicht bereit sind, dich zu empfangen,
26:38in jenen mondhellen Nächten,
26:39die im Park den duftenden Flieder verzaubern.
26:42Und Auge sucht Auge.
26:44Und dein Mund sucht den anderen.
26:46Und die Zeit, die immer in Eile ist,
26:49hält einen Moment den Atem an.
26:50Na, was ist? Bin ich durchgefallen?
27:15Du hast es gut vorgetragen, Michala.
27:17Das ist ganz bestimmt angekommen.
27:18Angekommen? Was heißt angekommen?
27:20Du warst Spitzenklasse.
27:21Falls einer von der Schauspielschule hier ist,
27:22es würde mich nicht wundern,
27:23wenn man dir ein Studium anbietet.
27:24Oh, meinst du das ehrlich?
27:25Na klar, wie stolz ich auf meine Tochter bin.
27:28Na, los geht's, wir tanzen.
27:29Kannst du denn noch tanzen?
27:31Na, hör mal, dein Vater ist ein Mann von Welt.
27:33Allerdings muss es die First Lady auch erlauben.
27:35Aber bitte, die First Lady hat nichts dagegen.
27:50os Sky-Drives, Tall夜 nie an.
27:51良 war wohl zum Himmel.
28:05Auch der feres feet wäre der heaven war.
28:09Aber ich sollte alles äh,
28:09äh, ich억 dir,
28:11sagt again, dass es hier impressions,
28:11doch könnte es sein,
28:12denn es hat nichts Tôiskogged.
28:13Und was hat sie inzwischen gemacht?
28:40Hey, Handelka, was machst du für ein Gesicht?
28:43Ahoi, Vater.
28:52Ahoi.
28:52Maminka sagte mir, dass du angerufen hast.
28:54Warte einen Moment.
28:55Ich bitte dich, sei so gut.
28:56Geh doch mal zu den Mädchen und hilf ihnen bei den Bonbonieren.
28:58Das ist nicht mehr nötig.
28:58Die sind längst fertig.
28:59Dann spring doch mal rasch zu Oskar auf die Rampe.
29:01Die Kartoffeln müssen eingelagert werden.
29:02Vielleicht, dass du ihm helfen kannst.
29:04Da ist nichts mehr einzulagern.
29:05Die alten sind fast alle und neue sind noch nicht gekommen.
29:08Na Gott, dann lass dir irgendwas einfallen.
29:09Ich hab mit meinem Jungen zu reden und ein Dritter stört mich dabei.
29:11Ach so, pardon.
29:15Bitte.
29:18Das hat aber lang gedauert, bis der kapiert hat.
29:22Bei mir hat es noch viel länger gedauert, bis ich kapiert habe, was mit dir los ist.
29:25Was ist denn mit mir los?
29:27Ach, das weißt du gar nicht.
29:28Nein.
29:28Nein.
29:29Kommst nicht nach Hause, siehst die Bücher nicht mehr an, verhaust Prüfungen und sagst es nicht mal an.
29:33Aber für deine Dame hast du Zeit genug, da kommt's nicht drauf an.
29:36Ach so, darum geht es.
29:36Natürlich geht es darum.
29:38Ihr habt doch nicht an ein Funkenverantwortungsgefühl.
29:41Und wenn du nicht zu retten bist, müsste sie wenigstens Verstand haben, wenn sie...
29:44Das ist nicht gerecht.
29:45Sie hat ja schließlich die Prüfung bestanden.
29:47Durchgefallen bin nur ich.
29:48Das soll für mich wohl ein Trost sein, dass sie die Prüfung bestanden hat, während du...
29:56Gib mir den Schlüssel.
29:57Was meinst du für Schlüssel?
29:58Die Autoschlüssel.
29:59Die Schlüssel von dem Auto, das ich dir für die Prüfung geschenkt habe.
30:02Äh, ja, ich...
30:03Ich glaube, ich hab sie stecken lassen.
30:06Das ist auch wieder sehr vernünftig.
30:07Wasitschka, weißt du, Männer, wie dich liebe ich.
30:14Wenn du mich einladen willst zu einer kleinen Spazierpark, ich würde nicht Nein sagen.
30:18Hier bitte.
30:42Papiere liegen im Anschaffach.
30:44Du bekommst es wieder, wenn du deine Prüfung bestanden hast.
30:48Äh, entschuldige.
30:58Jetzt hab ich alles.
31:01Racheco.
31:07Dein Gürtel schleift auf den Boden.
31:18Dein Gürtel.
31:46Ich habe mich überschätzt.
31:55Ich dachte, dass ich es aushalte. Ich halte es nicht aus.
31:59Komm rein.
32:05Aber das war schon alles, was ich sagen wollte.
32:07Ich weiß.
32:13Gestern im Club musste ich einfach gehen.
32:16Weil ich sonst erstickt wäre.
32:19Ja, ich weiß.
32:24Ich will dich nicht zu etwas drängen, aber...
32:27...so kann ich nicht mehr weiterleben.
32:30Ja, das weiß ich.
32:32Es war eine große Dummheit von mir zu denken, dass man so existieren kann.
32:36Ich werde es heute in Ordnung bringen.
32:41Aber es wird nicht ganz einfach für dich sein.
32:43Schwerer, als es jetzt schon ist, kann es gar nicht werden.
32:50Also, ich gehe dann wieder.
32:51Bleib doch noch ein bisschen.
32:52Noch bleiben? Nein, das wäre nicht gut.
32:54Du musst dich noch auf alles vorbereiten.
32:57Ich komme wieder,
32:58wenn ich um deine Hand anhalten kann.
33:01In Ordnung.
33:02Soll ich morgen wieder auf dich warten?
33:09Nach der Arbeit, ja.
33:10Ich bin ja.
33:25Ich bin ja.
33:26Untertitelung des ZDF, 2020
33:56Untertitelung des ZDF, 2020
34:26Untertitelung des ZDF, 2020
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36:26Untertitelung des ZDF, 2020
36:56Erzähle.
37:05Kurz und gut, ich hatte gestern Abend vor, mit ihm endlich Schluss zu machen.
37:10Aber daraus wurde nichts, ja?
37:13Ich habe es einfach nicht fertiggebracht.
37:17Und wie ich das so sehe, werde ich es wohl nie fertigbringen.
37:21Petja und Michaela
37:22wehren sich mit allen Kräften dagegen.
37:26Da haben wir nun immer gelernt, dass eine Frau frei sein wird,
37:32sobald sie sich vom Mann wirtschaftlich unabhängig gemacht hat.
37:35Die Unabhängigkeit habe ich aber, frei bin ich nicht.
37:42Und das willst du, Karel, jetzt sagen?
37:45Das muss ich doch.
37:53Und, äh,
37:54Du bist zu mir gekommen,
37:59weil du willst,
38:01dass ich das für dich erledige.
38:05Nein,
38:06so feige bin ich auch wieder nicht,
38:08das tue ich selber.
38:08Dann,
38:15entschuldige,
38:17möchte ich dir doch eine Frage stellen,
38:18Arnitschka.
38:30Warum bist du jetzt bei mir?
38:31Was willst du nun wirklich von mir?
38:33Du sollst mir sagen,
38:35ob es so richtig ist,
38:36wie ich es mache.
38:41Aber geh.
38:44Du,
38:45mein großes Mädchen,
38:46du,
38:47hör darauf zu weinen.
38:49Es wird schon alles wieder gut werden.
38:51Pass auf.
38:51Hm?
38:52Hm?
38:54Du willst schon los?
39:19Und wie wollen wir mit Vashik verbleiben?
39:22Guten Morgen.
39:27Vashinko,
39:28du bist wieder bei uns?
39:30Jawohl.
39:32Und wie geht's dir denn?
39:34Was macht die Prüfung?
39:36Ich nehme an,
39:36du wirst sie bald wiederholen.
39:37Gestern habe ich sie abgelegt.
39:39Na und?
39:40Alles bestens erledigt.
39:42Großartig,
39:43ich gratuliere.
39:44Das ist eine Neuigkeit.
39:46Vater,
39:47wo sind die Schlüssel
39:48von seinem Auto?
39:52Ich hole sie schon.
39:54Ich gratuliere.
39:55Du brauchst sie nicht zu holen.
39:56Wieso nicht?
39:57Soll der Wagen
39:58in der Garage stehen?
39:59Eure Sache,
40:00ich bin nicht wegen des Wagens hier.
40:01Weshalb denn sonst?
40:03Wegen meiner Sachen.
40:05Was für Sachen?
40:07Na Sachen,
40:07Hemmen, Hosen,
40:08Schuhe
40:08und so weiter.
40:15Du willst weg von zu Hause?
40:18Aber warum?
40:19Ich bitte dich, warum?
40:20Bitte lass das, Maminka,
40:21es ist sinnlos.
40:23Ihr versteht mich nicht
40:23und ich kann das nicht ertragen.
40:25Aber wir verstehen dich,
40:26Vashink,
40:26wir verstehen dich wirklich.
40:27Aber ihr beleidigt Petra.
40:30Vashink,
40:31haben wir nicht alles
40:31für dich getan.
40:32Dir alles,
40:32was wir konnten, gegeben.
40:35Er sollte sich wenigstens
40:36für den Umzug das Auto nehmen.
40:38Danke,
40:38das ist nicht nötig.
40:39Ich habe ein anderes Fahrzeug.
40:40Bitte anschnallen,
40:56wir starten.
40:57Fluke,
40:58tausend,
40:58die Fluggeschwindigkeit nähert uns.
40:59Jetzt geht's munter los.
41:02Leute, wir machen doch
41:02kein Kosmonauten.
41:03Wollt euch auch nicht zu viel werden?
41:05Ja,
41:05bleib ganz schön.
41:07Ja,
41:07ja,
41:08ja.
41:16Sollen wir die Marktanalyse
41:17schon heute abgeben?
41:18Na,
41:18desto besser.
41:19Ahoi,
41:19Vashink.
41:20Guten Morgen,
41:20Peppik.
41:21Na,
41:21wie siehst du denn aus?
41:22Ist was passiert in eurer Kaufhalle?
41:23Ein Manko?
41:23Na,
41:24nein,
41:24das nicht.
41:26Mein Junge ist von zu Hause weg.
41:27Aber ich bitte dich,
41:28wieso?
41:28Ich denke,
41:29ihr habt euch immer gut verstanden.
41:30Genau das dachte ich auch.
41:32Wegen eines Mädchens
41:32ist er weg von uns.
41:33Ach so,
41:34wegen einem Mädchen.
41:37Und ich dachte schon,
41:39dass es was Ernstes wäre.
41:40Na,
41:40so bist gut.
41:41Ist das nicht ernst genug,
41:42Peppik?
41:45Ach,
41:45vorher,
41:46dann glaub mir,
41:46es vergeht keine Woche,
41:47wo nicht ein unglücklicher Vater
41:48oder eine unglückliche Mutter
41:49aufkreuzen,
41:50weil sie Ärger mit ihrem Kind haben.
41:51Na,
41:52aber wenn ich mich mit ihnen unterhalte,
41:53dann zeigt sich immer,
41:54dass eigentlich gar nichts kaputt ist,
41:55dass sie nur nicht verstehen,
41:56aufeinander zuzukommen.
41:57Du sagst,
41:58man muss aufeinander zukommen.
41:59Das habe ich versucht,
42:00aber es funktioniert nicht.
42:02Die größten Schwierigkeiten
42:03haben gerade diejenigen,
42:04die im Betrieb dauernd den Beweis erbringen,
42:05dass sie sehr gut mit der Jugend arbeiten können.
42:07So wie du.
42:08Du hast nie vergessen,
42:09wozu dich die Partei in die Karrefalle geschickt hat,
42:11nicht nur,
42:11dass du Zentner an Zwiebel und Käse verkaufst.
42:13Nein,
42:13du sollst dort auch junge Menschen erziehen.
42:15Menschen,
42:16die all die großen Betriebe,
42:17die wir heute bauen,
42:18einmal leiten können.
42:19Bei dir klappt es doch
42:20zu unserer vollen Zufriedenheit.
42:21Kaffee?
42:22Nein, danke.
42:24Schöne Worte genügen nicht.
42:26Jetzt gib mir noch
42:26die Bestarbeiterplakette dazu
42:28und ich bin zufrieden.
42:30Jivo,
42:31darauf musst du noch warten.
42:32Ich versuche dir lediglich zu erklären,
42:34dass du was falsch machst.
42:35Und was?
42:36Na,
42:37du darfst den Kontakt zu ihm nicht verlieren.
42:40Das heißt,
42:40du musst Kontakt zu ihr suchen.
42:43Du willst doch nicht.
42:44Du willst,
42:44dass ich bei ihr zu kreuzig bin.
42:45Ja,
42:45wenn du ihn nicht verlieren willst,
42:46wirst du das tun müssen.
42:48Ich muss doch wohl dämlich sein,
42:49mir diesen Blödsinn anzuhören.
42:50Nicht im Traume denke ich dran,
42:51zu ihr zu gehen.
42:53Du gehst.
42:53Und ich sage dir,
42:54Peppic,
42:54ich werde nicht hingehen.
42:56Du wirst.
42:58Geh,
42:58mach dich fertig.
43:00Dein Kavalier
43:00ist in der Kutsche vorgefahren.
43:02Weißes gestärktes Hemd
43:03mit blauer Krawatte.
43:04Ziemlich Frühwarte findest du nicht
43:06und zwei Grad blasser als sonst.
43:09Entweder er kriegt Schnupfen
43:11oder ihm ist die Petersilie verhagelt.
43:14Anna,
43:14was ist denn los?
43:17Was soll denn sein?
43:18Auf Wiedersehen.
43:19Meine Herren,
43:20führt denn keine Tür rein
43:21in dein Schneckenhaus?
43:22Bitte sehr.
43:23Bitte eine Dose Ananas.
43:24Also Mund auf,
43:25sonst verrate ich dir nicht,
43:26dass ich nächsten Monat Hochzeit mache.
43:29Wirklich?
43:30Wann denn?
43:32Du bist offensichtlich
43:33genauso begeistert davon
43:34wie über die Ankunft
43:35deiner Kiste Bücklinge.
43:38Was ist denn?
43:40Du stehst hier rum,
43:40als würde draußen
43:41niemand auf dich warten.
43:42Haust doch sonst ab,
43:43als ob du eine Flasche
43:44Shampoos geklaut hättest.
43:46Bin ja schon weg.
43:47Mädels,
43:54alle zu mir,
43:55ihr könnt mir gratulieren.
43:56Ein Junge!
43:57Oh Mensch!
43:58Vier und eineinhalb Kilo wiegt er.
43:59Mein Gott,
44:00das ist ja was denn zu.
44:00Stellt euch vor.
44:01Vier und eineinhalb Kilo.
44:02Vier und eineinhalb Kilo,
44:03mein Junge.
44:03Das ist doch ein Junge.
44:03Das ist doch ein Junge.
44:04Das ist doch ein Junge.
44:07Kommt her,
44:08wir taufen ihn.
44:09Hoi!
44:10Grüß dich,
44:11ahoi,
44:11halloi.
44:13Halloi.
44:14Du hör mal,
44:14wenn du nicht weißt,
44:15wie Jungs gemacht werden,
44:16kannst du dich ruhig an mich wenden.
44:17Ossi erledigt alles.
44:18Na klar doch,
44:19ein solch schwerwiegenden Ding
44:20ist einzig und allein
44:21auf ihn verlassen.
44:22Verlasst euch!
44:23Aber viel Zeit habe ich nicht,
44:24bei uns geht gleich
44:25das Nächste in Arbeit.
44:27Hey, Chef!
44:28Tun Sie mir die Liebe,
44:28trinken Sie auf meinen Sohn
44:29und spülen Sie Ihren Ärger runter.
44:32Wissen Sie was, Chef?
44:33Heute bauen wir hier
44:34ein Manko,
44:34das wir noch bis zum Frühling
44:35daran zu klappen haben.
44:37Du lass deine Späße,
44:38du Clown.
44:39Mir ist heute nicht danach.
44:43Sogar das Leben
44:43rast heute mit der Schnelligkeit
44:45von der Rakete.
44:45Vor kurzem eine Tragödie
44:47und jetzt wird es schon
44:48wieder gefeiert.
44:52Naja,
44:53in einer Wohnung herrscht
44:54Eitelfreude und Sonnenschein
44:55und in der von gegenüber
44:57sitzt die Frau
44:58und heult sich die Augen aus.
45:01Die Computer wissen heute schon,
45:02was jede Familie
45:03nächstes Jahr braucht
45:04und kaufen wird.
45:05Und ich sitze hier
45:06und plane und rechne
45:07und weiß nicht,
45:09was am Nachmittag sein wird.
45:10Satelliten verbinden uns
45:12über Tausende von Kilometern
45:13und ich kann mich nicht
45:15aufraffen,
45:15zu einem Mädchen zu gehen,
45:17um mir was erklären zu lassen.
45:19Im Grunde eine Lappalie.
45:20Ich weiß genau,
45:21wie das endet.
45:22Schließlich werde ich nachgeben
45:23und auf allen Vieren
45:24zu ihr kriegen,
45:25Esel, der ich bin.
45:26Sicher ist es nicht einfach,
45:27aber Sie schaffen es.
45:31Wieso meinen Sie,
45:32dass gerade ich es schaffen werde?
45:34Sie haben in Ihrem Leben
45:35weit mehr geschafft.
45:37Und was zum Beispiel?
45:40Denken Sie nur mal daran,
45:41wie alt Sie waren,
45:42als man Ihnen zum ersten Mal
45:43den Auftrag gab,
45:45eine Kaufhalle aufzubauen
45:46und gegen wie viel Kramläden
45:47und alte Gewohnheiten
45:48mussten Sie da angehen.
45:49Was wir erreicht haben,
45:50verdanken wir unserer Initiative.
45:52Schnee vom vergangenen Jahr,
45:53wen interessiert das schon?
45:54Damit darf man der Jugend
45:55heute nicht mehr kommen.
45:57Dann erzählen wir es Ihnen nicht.
45:59Aber wenn Sie sich zurückerinnern,
46:00gibt Ihnen das keinen Halt?
46:03Gerade wenn ich daran denke,
46:05meine ich,
46:06dass ich mich vor Ihnen erniedrige
46:08und...
46:09Sie müssen über Ihren Schatten springen,
46:18aber was bekommen Sie dafür?
46:21Das ist wahr.
46:23Aber wenn nun...
46:24Schließlich ist doch...
46:27Ich meine nur...
46:29Wissen Sie, Anna...
46:30Ich bin...
46:33Ich gehe hin.
46:35Und ich gehe auch hin.
46:38Was denn?
46:41Ihnen läuft auch jemand weg?
46:46Ja, auch.
46:47Ich gehe auch hin.
47:18Ging's nicht?
47:23Karel, ich bin nicht allein.
47:28Ich kann mich nicht frei entscheiden.
47:31Ich habe keine Wahl. Für mich entscheiden meine Kinder.
47:36Über die Konsequenzen bist du dir klar.
47:41Du verzichtest darauf, ein eigenes Leben zu führen.
47:47Karel, was soll ich denn bloß machen?
47:56Mir liegt sehr viel an dir. Sehr viel.
48:03Mir auch.
48:08Mach's gut.
48:11Aber ich weiß doch auch keinen anderen Ausweg.
48:17Was ist das?
48:25Das war's.
48:55Das war's.
49:25Das war's.
49:55Das war's.
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