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  • vor 3 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:01Was bisher geschah.
00:04Ich weiß nicht, ob Jonas der Vater ist.
00:06Ist das wahr?
00:07Du gibst meine Stelle jemand anderem?
00:09Ich weiß nicht, ob ich dich weiter beschäftigen kann.
00:11Du willst mir aus dem Weg gehen?
00:12Dana, denkst du, das ist eine Lösung?
00:14Mir ist inzwischen klar geworden, dass ich Dana überhaupt nichts zu bieten habe.
00:1850.000 Euro.
00:21Er hat sich entschlossen, Schmerzensgeld von Ihnen zu fordern.
00:25Ich würde alles dafür tun, es wieder gut zu machen.
00:27Ich fordere Schadensersatz von Ihnen für die letzten 20 Jahre.
00:30Vielleicht wäre ja auch eine Hypnose, als ich versprechen darf.
00:33Eine Hypnose?
00:34Ja, keine schlechte Idee.
00:37Du hast den Rohling für deinen Regenbogenkristall wieder rausgeholt.
00:41Ja, als ich heute Nacht aufgewacht bin,
00:43war es mir plötzlich klar geworden, dass ich nicht mehr länger damit war.
00:46Hans, bitte, halt mich nicht fest.
00:49Lass mich gehen, ich muss weg.
00:52Du hast es doch gerade gehört.
00:54Wir waren ihr vollkommen egal, sie ist einfach abgehauen.
00:55Jonas, hör auf, wir kennen immer noch nicht ihre ganze Geschichte.
00:58Ich will sie auch nicht kennenlernen.
00:59Es ist ihre Geschichte und nicht meine.
01:02Ich will das Geld und dann bin ich weg.
01:04Moment mal, du willst weg?
01:05Ich will das Geld und dann bin ich weg.
01:06Musik
01:07Musik
01:07Untertitelung. BR 2018
01:37Lass mich doch einfach nur...
01:46Verdammt noch mal, Jonas, rede mit mir, wir sind Geschwister.
01:51Na schön.
01:53Wohin willst du denn, wenn du abhauen willst?
01:55Jonas?
01:56Das geht dich gar nichts an.
02:08Es geht um Dana, stimmt's?
02:10Du glaubst, wenn du genügend Geld hast, geht sie mit dir zusammen weg.
02:15Weißt du, wenn wir erstmal weit genug weg sind von hier, dann wird sie sicher merken, dass ich der Richtige für sie bin.
02:21Du meinst weit genug weg von ihrem Mann.
02:24Dana und ich, wir gehören einfach zusammen.
02:27Ich weiß das.
02:29Jonas?
02:31Auch wenn du das vielleicht nicht gerne hörst, meinst du, muss man einfach loslassen?
02:38Das sagt mir die Richtige.
02:41Hast du Christian losgelassen?
02:42Hey, es liegt in unserem Genenschwesterherz.
02:49In der Liebe sind wir machtlos.
02:50Trinken Sie doch erstmal Ihren Kaffee, Herr Hund.
03:0950.000 Euro Schmerzensgeld, wie soll ich das bezahlen?
03:15Vielleicht wird es ja gar nicht so viel.
03:18Jetzt warten Sie doch erstmal ab.
03:20Ich kann Ihren Sohn sogar verstehen.
03:21Ich selbst würde ja nicht anders.
03:24Meine Frau und ich, wir reden noch einmal mit Jonas.
03:28Ja, es wird sich ganz sicher eine Lösung finden.
03:33Es ist wirklich nett, dass Sie mir helfen wollen, aber eigentlich haben Sie mit der ganzen Sache ja gar nichts zu tun.
03:38Ich habe Jonas angefahren.
03:40Und es ist mein Problem.
03:46Hätten Sie was dagegen, wenn ich hier auf ihn warte?
03:48Ich möchte mich endlich bei ihm entschuldigen.
03:51Nein, nein.
03:52Einverstanden.
03:53Danke.
03:54Caro hat gesagt, du würdest mich gerne sprechen.
04:13Ja, setz dich bitte.
04:14Also ehrlich gesagt, bin ich ziemlich in Eile.
04:16Fünf Minuten länger brauche ich nicht.
04:18Oder hast du unsere Firma schon aufgegeben?
04:20Natürlich nicht.
04:22Schön.
04:27Das verpatzte Geschäft mit dem Weltraumforschungszentrum kann uns immer noch das Genick brechen.
04:32Wir stehen kurz vor der Insolvenz.
04:33Erzähl mir was Neues, Christian.
04:34Wir müssen neue Wege suchen und dabei auch unsere Produktpalette überdenken.
04:40Das klingt ja hochinteressant.
04:41Natürlich sind unsere Hightech-Produkte erfolgreich, aber eher langfristig und konjunkturabhängig.
04:47Und was ist deine Alternative?
04:49Kleine optisch-technische Geräte für den Privatkunden.
04:52Mikroskope, Leuchtlupen, Fernbläser, Lesebrechen.
04:56Ich bitte dich, Christian.
04:58Der Markt für diesen Plunder ist doch längst übersättigt.
05:00Schon möglich.
05:01Aber wir produzieren in einer ganz anderen Qualität.
05:04Was ist das?
05:05Der letzte Weihnachtskatalog von Bellhofen.
05:08Kaffee-Bellhofen?
05:08Genau.
05:10Dieser drittklassige Kaffeeröster, der neben seinen Kaffeemühlen Thermo-Unterwäsche und Rheumadecken verscherbelt?
05:14Du hast offensichtlich die Entwicklung der letzten Jahre verschlafen, Oscar.
05:18Bellhofen macht mittlerweile zwei Drittel seines Umsatzes und drei Viertel seines Gewinns mit Non-Food-Artikeln.
05:24Er hat sein komplettes Sortiment umstrukturiert.
05:25Das sind alles hochwertige, aber preisgünstige Qualitätsprodukte, die er teilweise sogar exklusiv herstellen lässt.
05:35Ich werde ihm eine Zusammenarbeit anbieten.
05:38Wenn du unbedingt deine Zeit verschwenden willst.
05:40Ein Fernglas.
05:46Opernglas.
05:48Operngläser stehen für Eleganz und Qualität.
05:51Sie sind außergewöhnliche Weihnachtsgeschenke und passen hervorragend in das Sortiment von Café Bellhofen.
05:55Ich glaube kaum, dass Bellhofen das auch so sieht.
05:57Der kauft Containerware aus China und kein Made in Germany aus dem Harz.
06:03Abwarten.
06:04Zufällig habe ich heute Nachmittag einen Termin mit ihm in Schönroda.
06:21Herr Jana, ich habe dich schon überall gesucht.
06:27Ich vermisse Ludwig.
06:30Besonders heute.
06:31Vielleicht ist es für alle Beteiligten das Beste, wenn ich auf Jonas' Forderung eingehe.
06:37Nein.
06:38Das ist es nicht.
06:39Am allerwenigsten für Jonas.
06:41Wie meinst du das?
06:43Er hat sich da in was verrannt.
06:46Eigentlich interessiert ihn Geld überhaupt nicht.
06:48Ja.
06:50Wahrscheinlich will er mich nur bestrafen.
06:52Nein, das glaube ich nicht.
06:54Ich kann ihn sogar verstehen.
06:57Was soll man auch von einer Mutter halten, die ihre Kinder im Stich gelassen hat?
07:01Leliana.
07:03Das weißt du doch gar nicht.
07:06Deine Erinnerung und der Hypnose hat nur gezeigt, dass du damals einen Streit mit meinem Vater hattest.
07:10Und dass ich weggelaufen bin.
07:12Aber dafür wird es eine plausible Erklärung geben.
07:15Und welche?
07:16Ich weiß es nicht, aber eins weiß ich ganz genau.
07:19Ihr habt euch geliebt.
07:21Was macht dich da so sicher?
07:22Leliana, denk an die Kristallohrringe, die du getragen hast, als du fortgegangen bist.
07:27Sie waren das Symbol eurer Liebe.
07:31Und diese eine Erinnerung heißt doch nicht, dass eure Geschichte zu Ende erzählt ist.
07:35Es muss was geschehen sein, als du uns damals verlassen hast.
07:38Wenn ich nur wüsste, was.
07:49Irgendwo gibt es eine Antwort darauf.
07:52Du darfst nur nicht aufhören, danach zu suchen.
07:56Versprichst du mir das?
07:57Was ist hier los?
08:06Hallo Jonas.
08:08Ist der wegen der Schmerzensgeldklage da?
08:10Jonas, Herr Hund möchte gerne mit dir sprechen.
08:12Und ich bin mir ganz sicher, ihr findet eine Lösung.
08:17Ihr müsst jetzt nicht gehen, ihr könnt hierbleiben.
08:19Nein, nein, was Herr Hund dir sagen möchte, das will er lieber allein sagen.
08:27Ich bin gekommen, um mich bei Ihnen zu entschuldigen.
08:39Was ich getan habe, war furchtbar.
08:42Vor allem, dass ich Sie auf der Straße liegen gelassen habe.
08:48Tut mir leid.
08:53Es war eine schlimme Zeit.
08:57Ich habe zu viel getrunken.
09:01Und ich hatte mich nicht mehr unter Kontrolle.
09:05An diesem Tag.
09:12Ich habe die Strafe verdient.
09:14Und ich werde das Schmerzensgeld bezahlen,
09:16auch wenn ich jetzt noch nicht weiß, woher ich es nehmen soll.
09:23Es tut mir sehr leid, Herr Hund.
09:27Aber darauf kann ich leider keine Rücksicht nehmen.
09:31Ich brauche das Geld.
09:33Und zwar schnell.
09:37Ach und, ähm...
09:40Sie hören von meinem Anwalt.
09:41Warten Sie.
09:42Hallo, Bob.
09:54Oscar.
09:55Schön von dir zu hören.
09:56Wie geht es, Olga?
09:58Gut, gut.
09:59Sie ist in Paris.
10:00Bringt mein Geld unter die Leute.
10:02Kennst du ja die Frauen.
10:04Apropos Geld.
10:05Ich habe gehört, dass deine Familie ziemlich knapp bei Kasse ist.
10:08Ach du, es kommt ganz ab an, wenn du fragst.
10:10Ich für meinen Teil bin finanziell ganz gut aufgestellt.
10:13Bei meiner Schwägerin Liliana und meinem Neffen
10:16sieht das allerdings ein bisschen anders aus.
10:19Christian hat nämlich den letzten Cent aus der Firma gequetscht,
10:22um eine Konventionalstrafe an die Weltraumbehörde zahlen zu können.
10:25Das freut mich für dich.
10:27Danke.
10:28Es ist nur noch eine Frage der Zeit,
10:29bis die beiden sich von der Firmenspitze verabschieden.
10:31Ah, das höre ich gerne.
10:34Ich muss dir was erzählen, Bob.
10:35Das ist aber zu lächerlich.
10:37Stell dir mal vor.
10:39Christian glaubt doch allen Ernstes,
10:41die ultimative Idee für die Rettung der Firma gefunden zu haben.
10:46Operngläser.
10:48Warum lachst du?
10:49Ich habe Olga eins von diesen Dingern zum Hochzeitstag geschenkt.
10:54Ach ja?
10:54Ich kann dich nur warnen, Oskar.
10:57Unterschätze deinen Neffen nicht.
10:59Ach, Christian ist ein Träumer.
11:00Der versteht nichts vom Geschäft.
11:02Außerdem ist er finanziell am Ende.
11:04Und was heißt das für uns?
11:07Dass wir freie Bahn haben.
11:09Ich brauche nur noch die offizielle Ausfuhrgenehmigung
11:11für deine Rüstungsgüter.
11:12Ah, die kann ich dir rüberfaxen.
11:15Aber dein Problem sind nicht irgendwelche Formulare,
11:18sondern eher die Struktur eurer Firma.
11:20Glaubst du, deine Schwägerin wird den Produktionsauftakt genehmigen?
11:24Gefallen wird dir das sicher nicht.
11:26Aber schließlich hat sie ja den Deal mit der Weltraumbehörde vermasselt.
11:30Außerdem schwächelt die Gute ein wenig
11:34und das müssen wir ausnutzen.
11:37Wie ich sehe, hast du alles unter Kontrolle.
11:40Aber sicher?
11:42Hast du etwas anderes erwartet?
11:45Natürlich nicht, Oskar.
11:51Jetzt regen Sie sich bloß nicht so auf, Frau Krüger-Schulte.
11:54Ich habe nur meine Mittagspause vorverlegt.
11:58Das geht Sie wirklich nichts an.
12:00Natürlich komme ich nachher wieder.
12:02Ah, das ist eine blöde Kugel.
12:09Bernhard.
12:11Was ist passiert?
12:12Warst du bei den Lenzens?
12:15Und?
12:15Jonas will mich auf Schmerzensgeld verklagen.
12:21Das war zu erwarten.
12:23Er will 50.000 Euro.
12:2650.000?
12:27Ja, was soll man die denn bezahlen?
12:33Wir können uns doch nicht mal eine neue Waschmaschine leisten.
12:40Du, dann müssen wir das Auto doch verkaufen.
12:42Und ich habe noch Amethyst-Schmuck von meiner Großmutter.
12:44Conny, das wird nicht reichen.
12:48Was meinst du?
12:50Sollen wir Caro fragen, ob sie uns das Geld leiht?
12:52Nee.
12:53Ich habe mir geschworen, Caro nie wieder um Geld zu bitten.
12:56Unser Verhältnis ist schon schwierig genug.
12:57Dann gehe ich zu Oskar.
13:04Er muss uns helfen.
13:06Das ist so entschuldig.
13:26Ciao, Roberto.
13:27Jonas.
13:28Hey.
13:30Machst du mir ein Cappuccino?
13:31Gerne.
13:33Scutatura?
13:34Ja.
13:34Das heißt auf Italienisch Sonnenbrand.
13:37Betty hat ein köstliches Joghurt-Melonen-Dipp entwickelt,
13:40das in seiner Grundform gegen Sonnenbrand hilft
13:42und in meiner Weiterentwicklung hervorragend zu gekälten Gemüse passt.
13:47Schön.
13:48Sonnenbrand hätte ich auch gern mal Bier.
13:51Sag mal, Robert, wenn du mit der Liebe deines Lebens flüchten willst,
13:55wofür würdest du dich entscheiden?
13:56Südfrankreich oder die Seychelles?
13:57Jonas, Jonas.
14:03Ich dachte, das Thema haben wir durch.
14:05Erstens hast du kein Geld und zweitens ist Dana schwanger.
14:08Sie würde niemals ihren Mann verlassen.
14:10Abwarten.
14:13Um Dana kümmere ich mich, wenn es weit ist.
14:16Jonas ist richtig besessen von Dana, so kenne ich ihn überhaupt nicht.
14:19Mein Gott, er ist verliebt.
14:20Trotzdem, du hättest ihn vorhin mal erleben sollen.
14:23Er war wahnsinnig wütend, nur weil ich ihn davon abhalten wollte, Geld von Liliana zu fordern.
14:27Er weiß, was als nächstes kommt.
14:28Erstmal besorge ich mir Geld.
14:32Wir müssen das machen.
14:34Hier, von meinem Anwalt.
14:40Ich kann Bernhard Hunde auf Schmerzensgeld verklagen.
14:41Jetzt warte doch erst mal ab.
14:48Du hast doch gesagt, dass Liliana Kastelhoff, also das ist deine Mutter.
14:52Du hast doch gesagt, dass sie sich weigert, Jonas das Geld zu geben.
14:54Aber sie war kurz davor.
14:56Und wer weiß, wozu Jonas fähig ist, wenn er wirklich Geld in die Finger bekommt.
14:59Hey, hey, hey, hey, 50.000 Euro.
15:03Aber das ist eine Menge.
15:05Jedenfalls genug, um mit Dana von hier zu verschwinden.
15:08Du weißt aber schon, dass ich so eine Schmerzensgeldklage über Monate hinziehen kann.
15:13Ich rufe meinen Anwalt an.
15:14Das muss schneller gehen.
15:16Dass es mir gut geht.
15:25Schmeckt nach Sonne und einem langen Trip in den Süden.
15:29Es wird gut gehen.
15:31Ich wäre fast gestorben.
15:33Das Geld steht mir zu.
15:35Das meinte ich nicht.
15:45Ach, Bernhard.
15:59Kau hat mir schon gesagt, dass du mir sprechen möchtest.
16:23Also was kann ich für dich tun?
16:24Ich brauche Geld.
16:2950.000 Euro.
16:32Darf ich fragen, wofür?
16:35Es geht um den Unfall.
16:37Du meinst um die Fahrerflucht.
16:40Jonas Lenz will mich auf Schmerzensgeld verklagen.
16:42Kluger Borsche.
16:43Ich hätte das an seiner Stelle schon viel früher gemacht.
16:45Oskar Blitte, du musst mir helfen.
16:52Wenn du mir das Geld nicht gibst, dann sitzen Conny und ich demnächst auf der Straße.
16:55Ich verstehe, ich verstehe, ich verstehe.
16:58Es ist ja keine schöne Situation, die du euch da reingeritten hast.
17:00Aber ich kann leider nichts für dich tun.
17:03Herrgott, nochmal, du schuldest mir was!
17:06Ich schulde dir was?
17:0850.000 Euro?
17:09Nur weil ich vor 19 Jahren mal mit deiner Frau geschlafen habe?
17:12Ich schulde dir was, ich schulde dir was, ich schulde dir was.
17:43Das ist ja eine Ewigkeit her.
17:44Das stimmt.
17:45Arbeiten Sie noch als Bodomodell?
17:47Nein, ich habe mich zurückgezogen.
17:49Irgendwann wurde es Zeit.
17:50Aber inzwischen leite ich den Club meiner Familie.
17:53Und was machen Sie hier in Schoenrode?
17:54Ich habe hier eine Verabredung.
17:57Lars, alles was Herr Bellhofen konsumiert, geht bitte aufs Haus.
18:01Na dann hoffe ich, dass wir uns noch sehen.
18:02Das würde mich sehr freuen.
18:04Viel Erfolg.
18:06Sie haben eine sehr attraktive Frau.
18:08Ja, das kann man wohl sagen.
18:12Ja, ich bin's.
18:21Ich streiche den Termin in Göttingen und sieh nach, was du im Internet über Alisa Lenz findest.
18:28L-E-N-Z.
18:29Ja, die Frau arbeitet mit Kristall.
18:32Das wäre vielleicht was für unser Weihnachtsgeschäft.
18:35Ja.
18:35Hallo Lars, wie geht's dir?
18:44Alisa, du musst sofort in den Country Club kommen.
18:46Warum, was gibt's denn?
18:47Wieso sprichst du so leise?
18:48Das kann ich dir jetzt nicht erklären.
18:49Komm einfach.
18:50Hä?
18:51Was ist denn los?
18:52Hier sitzt so ein Kaffee-Furzi.
18:53Bellhofen oder so.
18:55Der interessiert sich für deine Sachen.
18:57Wie?
18:57Etwa Dieter Bellhofen?
18:58Genau der.
19:00Los, Beil, ich bring deine Muster mit und schmeiß dich in Schale.
19:03Äh, okay, okay, ich bin gleich da.
19:05Super.
19:05Hallo, Mama.
19:27Du, die Krüger-Schülze hat echt Nerven.
19:30Die hat sich beim Betriebsrat beschwert, weil sie zu viel arbeiten muss.
19:33Und das Beste ist noch, dass sie jetzt...
19:35Was ist denn los?
19:39Es ist wegen Bernhard.
19:41Erzähl mir was Neues.
19:44Jonas Lenz verklagt ihn auf Schmerzensgeld.
19:48Scheiße.
19:51Naja, du, ich glaube, das würde ich auch machen, wenn mich jemand besoffen anfährt.
19:57Wie viel will er denn?
19:5950.000.
20:00Wie soll man das denn bezahlen?
20:07Danke.
20:10Er war schon bei deinem Vater, aber der will ihm nichts geben.
20:14Caro, wir sind total am Ende.
20:16Und ich, blöde Crew, dachte, es geht endlich mehr drauf.
20:20Mama, das...
20:21Das wird schon wieder.
20:24Ja?
20:25Wie denn?
20:25Möchten Sie vielleicht noch ein Glas Champagner?
20:39Ey, ein Kaffee wäre mir lieber.
20:42Ja, gerne, Kaffee.
20:43Ja.
20:44Aber wir haben leider nur italienischen.
20:47Höchste Zeit, das zu ändern.
20:49Gut, dann nehme ich doch den Champagner.
20:52Super, kommt sofort.
20:53Was?
20:59Was?
21:00Was machst du denn hier?
21:01Ich habe einen Schaststermin.
21:04Ich bin mit einem potenziellen Kunden verabredet.
21:07Ich auch.
21:07Also, eigentlich ist er noch kein Kunde, aber ich hoffe, er wird einer.
21:09Okay.
21:10Dann wünsche ich dir viel Glück.
21:11Ja, ich dir auch.
21:12Guten Tag, Herr Berghofen.
21:19Ich bin Adi Salenz.
21:20Das ist der Kastelhoff.
21:21Das habe ich aber hübsch gemacht.
21:23Damit sollten Sie auftreten.
21:25Dürfte ich dich kurz bitten?
21:26Aber sicher.
21:28Entschuldigung.
21:28Entschuldigung.
21:32Was hat das zu bedeuten?
21:34Das frage ich dich.
21:34Findest du es klug, dass wir uns ausgerechnet hier treffen?
21:41Ja, natürlich.
21:42Auch wenn es zu Unstimmigkeiten gekommen ist, wollen wir doch unsere guten Beziehungen zum Zentrum für Europäische Weltraumforschung pflegen.
21:471,5 Millionen in Bar.
21:53Das ist ein Trauerspiel.
21:55Es ist so teuer, wenn man einen Auftrag annimmt und nicht liefern kann.
21:59Tja, aber sowas verstehen wir vom S-Bar keinen Spaß.
22:01Und es hätte noch viel teurer werden können.
22:03Werden sollen, Siegfried.
22:05Werden sollen.
22:0615 statt der läppischen 1,5 Millionen.
22:09Aber ein lieber Neffe Christian hat eine undichte Stelle in eurem Vertrag gefunden.
22:12Tja, deine Provision fällt jetzt auch kleiner aus.
22:14Ziemlich clever, dein Neffe.
22:16Ja.
22:17Solange die Arme Liliana nicht weiß, was für Verträge sie zuweilen unterzeichnet.
22:22Trotzdem.
22:23So richtig wohl ist mir bei der ganzen Sache immer noch nicht.
22:26Wenn das rauskommt...
22:26Das wird es nicht.
22:27Darauf hast du mal ein Wort.
22:29Und wenn das nicht reicht, wird das hier sicherlich über deine Skrupel hinweg helfen.
22:35Gut.
22:37Ich gehe dann besser.
22:39Viel Vergnügen damit.
22:40Danke.
22:42Das ist der Grundstock, mit dem ich das Unternehmen wieder aufbaue, wenn meine lieben Verwandten es gegen die Wand gefahren haben.
22:47Oskar?
22:48Ja?
22:49Dich möchte ich nicht zum Feind haben.
22:50Ich mich auch nicht.
22:52Ist auch mir eine Freude.
22:53Siegfried?
22:56Hast du nicht was vergessen?
22:59Wir wollen doch nicht, dass irgendjemand neugierige Fragen stellt.
23:03Das ist ja wirklich ein komischer Zufall.
23:21Tja.
23:23Jetzt sind wir gerade mal wieder ein paar Tage glücklich liiert und schon werden wir zu Konkurrenten.
23:28Irgendwas machen wir falsch, Frau Lenz.
23:29Ach, was, Herr Castellhoff. Diese kleine Hürde nehmen wir doch mit links.
23:32Und wie, wenn ich fragen darf?
23:33Na, du wirst dich doch wirklich vordrängeln wollen.
23:36Moment.
23:37Herr Bellhofen ist mein Kunde. Wir waren verabredet.
23:39Aber er ist offensichtlich mehr an mir interessiert.
23:43Und jetzt?
23:44Okay, mein Vorschlag. Wir beide zeigen ihm, was wir anzubieten haben und lassen ihn entscheiden.
23:49Das willst du dir nicht wirklich antun.
23:50Gegen mich hast du sowieso keine Chance.
23:52Wahrscheinlich hast du da sogar recht.
23:56Du hast eindeutig das hübschere Lächeln und die schöneren Beine.
24:00Aber Bellhofen ist sie nur mal zu groß für dich.
24:02Das wollen wir doch mal sehen.
24:05Einverstanden.
24:06Also los.
24:08Nächster ab. Jetzt sind wir Konkurrenten.
24:10Gut, dann auf in den Kampf.
24:18Ja, Sie haben recht. Das ist nicht original italienisch.
24:21Aber Scutatura ist eine Eigenkreation und die haben wir einfach einen italienischen Namen gegeben.
24:28Ja, schmeckt doch, oder?
24:31Machst du mir noch einen?
24:32Ja.
24:34Es gibt Frauen, die sind so humorlos. Am liebsten würde ich einfach mal verschwinden.
24:38Siehst du?
24:40Du, dir ist aber schon klar, dass bis du eurer Flucht in den Süden, da einer hochschwanger ist.
24:45Und?
24:46Ja, was? Und wenn sie irgendwo in Palau oder Tonga Tonga ihr Kind bekommt?
24:51Auch da vermehrt sich die Menschheit seit Jahrtausenden.
24:53Nein.
24:58Hi, Robert.
24:58Hi, Caro.
24:59Einen Latakia dazu mitnehmen, bitte.
25:01Ja, gerne.
25:04Oder warte, nein, ich habe es mir anders überlegt.
25:11Hi.
25:15Na, wie geht's?
25:16Gut.
25:19Du, ich freue mich total, dich hier zu sehen.
25:22Ach.
25:25Ja, wir sind ja jetzt sozusagen verwandt und ich finde, das sollten wir feiern.
25:29Zwei Prosecco, bitte.
25:30Na, Robert.
25:33Weißt du, Caro, Alkohol ist jetzt, glaube ich, keine so gute Idee.
25:36Ich hatte doch diese Leber-OP.
25:39Dachte, das hätte sich rumgesprochen.
25:40Stimmt.
25:44Das hatte ich vergessen.
25:46Im Übrigen sind wir nicht verwandt.
25:48Äh, nicht richtig zumindest.
25:51Angeheiratet oder wie man das nennt.
25:53Ja.
25:56Ich finde, wir sollten trotzdem feiern.
25:58Robert?
26:02Bitte, äh, Frau Lenz, dann fangen Sie doch euch an.
26:05Äh, nein, nein.
26:06Ich habe mich ja nur in Ihre Verabredung hineingedrängelt.
26:09Worüber ich mich sehr freue.
26:12Also, Herr Kastelhoff, was haben denn die großen optischen Werke mir anzubieten?
26:17Operngläser.
26:18Mhm.
26:19Hochwertig, elegant und zeitlos.
26:24Das ideale Geschenk für Sie und ihn zu Weihnachten.
26:26Außerdem passen Sie perfekt in Ihre Produktpalette.
26:29Ja, da möchten Sie durchaus recht haben.
26:32Und, äh, was haben Sie da für mich?
26:34Ach, das sind nur ein paar Belegexemplare meiner Arbeit.
26:41Ich hoffe, Sie gefallen Ihnen.
26:42Ach, sehr hübsch.
26:44Ich hatte allerdings eher an Schmuck gedacht.
26:48Kein Problem, Schmuck machen wir auch.
26:50Ich würde Ihnen beiden gerne einen Auftrag erteilen, aber unser Sortiment ist begrenzt, wie Sie wissen.
26:57Ja, Kristallschmuck ist natürlich sehr viel persönlicher als Operngläser.
27:01Aber er reicht nicht an den Nutzwert eines Opernglases heran.
27:04Ja, Sie sind mir schöne Konkurrenten.
27:06Tja.
27:07Bedauere, Herr Kastellhoff, aber ich tendiere eher zum Kristallschmuck.
27:12Gute Entscheidung.
27:13Wie schnell könnten Sie mir denn Entwürfe für, sagen wir, Kettenanhänger vorlegen?
27:21In zwei bis drei Tagen haben Sie die auf dem Tisch.
27:24Im Gesetz den Fall, wir machen sofort einen Vertrag und die Entwürfe gefallen mir.
27:30Könnten Sie mir denn innerhalb von drei Wochen hunderttausend Kristallanhänger liefern?
27:35Hunderttausend in drei Wochen?
27:36Ja, wir wollen Ihre Schmuckstücke bundesweit in allen unseren Filialen anbieten.
27:46Das ist ganz unmöglich.
27:48Meine Arbeiten sind alles Unikate.
27:49Das übersteigt meine Kapazitäten.
27:51Schade.
27:52Ja, dann geht der Auftrag wohl an Sie.
27:58Vielleicht geht der Auftrag auch an uns beide.
28:00Hallo, Liliana.
28:18Hallo, Oskar.
28:28Wie geht's dir heute?
28:30Ich hatte schon bessere Tage.
28:32Nachwirkung der Operation?
28:36Es tut mir leid.
28:38Du sagst einfach, wenn ich dich störe.
28:41Was gibt's Neues in der Firma?
28:43Hat Christian die Konditionalstrafe bezahlt?
28:46Ja.
28:48Ja, das schon.
28:51Aber?
28:53Der Auftrag geht an Sie beide?
28:55Was meinen Sie damit?
28:57Das würde mich jetzt auch interessieren.
28:58Teilen kann man das Budget jedenfalls nicht.
29:01Das wird auch nicht notwendig sein.
29:03Wir könnten zusammenarbeiten.
29:05Du meinst, ich darf bei Castellof Optik produzieren?
29:08Das ist doch nur logisch.
29:10Du verfügst über das Produkt, wir über die Maschinen und das Personal.
29:12Das wäre ja großartig.
29:15Ja, finde ich auch.
29:16Wir gründen ein Joint Venture.
29:18Da gibt es nur ein Problem.
29:19Ich weiß, unsere Fachkräfte sind keine Kristallschläufer.
29:22Aber sie würden unter deiner Aufsicht arbeiten.
29:24Wir können es schaffen.
29:26Willst du?
29:26Ja, ich will.
29:29Dann dürfen Sie die Braut jetzt küssen.
29:33Ja, das war mir wirklich nicht schwer zu erraten.
29:38Und was hatten Sie davon?
29:44Oskar, sag mir bitte, was los ist.
29:47Wenn du meinst.
30:01Konventionalstrafe an das Weltraumforschungszentrum belastet uns sehr.
30:05Um die 1,5 Millionen zusammenzubekommen,
30:08haben wir nicht unsere letzten Reserven einsetzen müssen.
30:11Wir mussten zum Teil auch Geld ausgeben, was wir die Fakten noch gar nicht haben.
30:14Ich weiß im Moment nicht, wovon wir in nächster Zeit alle Gehälter zahlen sollen.
30:21Es muss doch irgendwas geben, was wir tun können.
30:23Auf ein Wunder hoffen.
30:26Es muss doch irgendwo einen Auftrag geben.
30:28Ja, aber der kommt nicht in Frage.
30:32Du meinst der Tajewitsch?
30:38Ileana.
30:38Ich glaube,
30:45wir sind am Ende.
30:53Oskar, bitte warte.
30:55Ist Tajewitsch wirklich unsere letzte Chance?
30:58Falls wir den Auftrag doch in Erwägung ziehen müssten,
31:07ob wir wollten oder nicht.
31:13Darin findest du alle Informationen über die einmal geplante Transaktion.
31:19Gut.
31:21Ich werde es mir durchlesen.
31:22Ich weiß wirklich nicht, was das kleine Ruhe ist.
31:24Massenarbeitslosigkeit hier in der Region
31:26oder ein immerhin legales Geschäft mit der Tajewitsch,
31:31für den wir auch gar keine Waffen herstellen sollen,
31:33sondern nur Teile, die in einem komplexen System eingesetzt werden.
31:38Ileana,
31:39ich weiß es nicht.
31:41Das wäre übrigens nicht nötig gewesen, Caro.
31:55Ach was,
31:56das mache ich doch gerne.
32:01Du, das
32:02wollte ich dich die ganze Zeit schon fragen.
32:04Willst du verreisen?
32:05Ja.
32:08Deswegen willst du also
32:09auf Schmerzensgeld klagen.
32:10Sag mal, Caro,
32:11geht dich das irgendwas an?
32:13Mensch, Jonas,
32:14das hast du doch überhaupt nicht nötig.
32:15Deine Mutter heißt Liliana Kastelhoff,
32:17die schwimmt im Geld.
32:18Davon wird sie mir aber nichts geben.
32:20Und Liliana ist nicht meine Mutter.
32:22Sie hat mich nur geboren.
32:26Das überrascht dich nicht.
32:29Ich bin kein Kastelhoff
32:30und ich werde und will
32:31niemals einer sein.
32:33Und von Liliana
32:34bekomme ich keinen Cent.
32:36Und deswegen willst du jetzt meinen Vater
32:38Bernhard verklagen?
32:39Bitte, Jonas.
32:43Lass Bernhard in Ruhe.
32:44Der hat schon genug Probleme.
32:48Es tut mir leid, Caro.
32:50Aber ich habe keine andere Wahl.
32:51Ja, bitte.
33:09Hast du mal eine Minute?
33:11Aber natürlich, Caro.
33:14Was kann ich für dich tun?
33:15Ich habe eine Bitte an dich.
33:18Du musst meinen Eltern helfen.
33:20Deinen Eltern?
33:22Haben die dich geschickt?
33:24Nein, die wissen gar nicht,
33:25dass ich hier bin.
33:25Aber ich dachte mir,
33:27wenn du Bernhard vielleicht das Geld gibst,
33:29dann lässt Jonas vielleicht die Klage fallen.
33:31Warum soll ich das tun?
33:33Weil das Geld für dich ein Klacks ist.
33:35Es tut mir leid, Caro,
33:36aber Bernhard hat sich das selbst eingebrockt.
33:38Mit meinem Eingreifen konnte ich ihn
33:40vor dem Allerstimmsten bewahren,
33:42aber an diesem Punkt
33:42muss er allein zusehen,
33:43wie er da wieder rauskommt.
33:44Er kommt da aber alleine nicht wieder raus.
33:47Und deshalb musst du ihm das Geld geben.
33:49Bitte.
33:49Wieso gibst du ihm das Geld nicht?
33:53Ich?
33:54Du scheinst vergessen zu haben,
33:56dass ich bei der Testamentseröffnung
33:57nach dem Tod meines Bruders dabei war.
33:59Ich weiß, was auf dem Konto liegt.
34:02Hübsches Sümmchen.
34:03Aber das Geld ist von Ludwig
34:05und das habe ich für meine Zukunft
34:07und das möchte ich sinnvoll anlegen.
34:09Siehst du, Caro,
34:09und genauso halte ich es mit meinem Geld auch.
34:12Ich wusste, dass du mich verstehst.
34:19Caro?
34:25Schick mir unser Sorgenkind mal vorbei.
34:28Vielleicht kann ich für den lieben Bernhard
34:29hier doch etwas tun.
34:43Uns wird das Betriebsfest gestrichen,
34:45aber der Shampoos für die Stammkunde
34:47geht wie immer raus.
34:49Ist doch wahr.
34:55Bernhard, denk nicht mal dran.
34:58Entschuldige, Conny,
34:59aber ich weiß einfach nicht mehr weiter.
35:01Unsinn.
35:02Du hast schon so viel geschafft.
35:04Das Schlimmste liegt hinter dir.
35:05Na ja?
35:07Was ist mit der Klage von dem jungen Lenz?
35:12Ähm,
35:13Oskar möchte dich sprechen.
35:17Irgendwie schaffen wir das, Bernhard.
35:19Ich glaube an dich.
35:20Herr Rhein?
35:31Wolltest du mich sprechen?
35:34Ja.
35:35Setz dich.
35:39Caro scheint sich große Sorgen um dich zu machen.
35:42Sie hat mich gebeten, dir zu helfen.
35:43Die Mühe hätte sie sparen können.
35:47Diese Beleidigung will ich mal ignorieren.
35:49Du tust gerade so, als wäre ich ein Unmensch.
35:51Ich weiß, dass du in einer schwierigen Lage steckst.
35:59Und um Karus und unsere alten Freundschaft willen
36:02möchte ich etwas für dich tun.
36:05Du hast es dir eines überlegt?
36:07Geld gibt's keins.
36:08Ich möchte dir wieder unseren Firmenanwalt Dr. Hobel
36:11zur Verfügung stellen.
36:12Musst du nicht bezahlen.
36:13Aber ich bin sicher,
36:14er kann für dich einen Vergleich rausschlagen.
36:18Ich dachte, ich hätte seine Nummer hier gespeichert.
36:21Warten Moment, Bernhard.
36:22Frau Krüger-Schulzer hat die bestimmt.
36:23Warten Moment, Bernhard.
36:53Bernhard, ich habe die Nummer.
37:14Hier, meld dich bei ihm.
37:21Alles in Ordnung?
37:22Ja.
37:23Ah, hier bist du.
37:44Ja.
37:45Die Herrschaften vom Betriebsrat möchten wir sprechen.
37:47Ich habe mir die Unterlagen noch mal angeschaut.
37:53Das Geschäft ist tatsächlich legal.
37:56Und vom wirtschaftlichen Standpunkt durchaus lohnenswert.
37:59Natürlich.
38:00Aber wir waren es da im Klaren.
38:02Moralisch gesehen?
38:04Ich weiß.
38:06Waffen sind Waffen.
38:09Ludwig hätte bestimmt nicht gewollt,
38:10dass wir uns auf so etwas einlassen.
38:11Aber Ludwig hätte ganz sicher auch nicht gewollt,
38:15dass wir seine Mitarbeiterin die Arbeitslosigkeit entlassen.
38:17Tu, was du für richtig hältst.
38:25Die Entscheidung liegt allein bei dir.
38:27Ich fürchte, wir müssen es machen.
38:3948.500.
38:4249.000.
38:4449.500.
38:4650.000.
38:49Ich komme.
38:50Warum schließt denn du ab?
39:05Ich, äh...
39:07Mir war nicht wohl.
39:08Trinkst du wieder?
39:12Nein.
39:14Was willst du überhaupt hier?
39:17Ich, ähm...
39:19Ich wollte nur sagen, dass...
39:21Dass es mir leidtut.
39:23Die Sache mit Jonas.
39:27Ja, schon gut.
39:29Ich wollte euch wirklich helfen, aber das...
39:33Mach dir keine Sorgen.
39:35Deine Mutter und ich schaffen das schon.
39:36Ich weiß.
39:45Gut.
39:46Ich geh dann mal wieder.
39:48Caro?
39:49Hm?
39:52Danke.
40:01Du hast sicher die richtige Entscheidung getroffen.
40:04Die Zeit wird wirklich ziemlich knapp.
40:06Dann legen wir Nachtschichten ein.
40:08Fragen.
40:10Stömmel?
40:11Also ehrlich gesagt...
40:12Nein, Christian.
40:14Ich habe mich entschieden, den Produktionsauftrag von Atayevic anzunehmen.
40:18Alles sind Massenentlassungen nicht mehr zu verhindern.
40:21Aber Christian und ich planen eine Kooperation zwischen Castell of Optik und Alisa Simmelreich.
40:26Hat das nicht Zeit bis später?
40:28Lass doch Alisa mal ausreden, Oskar.
40:31Ich werde für Café Bellhofen eine Schmuckkollektion entwerfen.
40:34Und wir werden diese ca. 100.000 Stück produzieren.
40:37Das bewegt zwar keine großen Finanzmassen wie der Deal mit Atayevic, aber es wird auf jeden Fall reichen, um uns erstmal über Wasser zu halten.
40:43Moment mal.
40:44Ihr wollt auf unseren Hochpräzisionsmaschinen Glasschmuck herstellen?
40:46Ja, wir müssen zwar ein bisschen was umstrukturieren und einige Mitarbeiter...
40:50Für einen lächerlichen Auftrag.
40:51Dem weitere folgen können.
40:53Was für eine Art von Kristallschmuck möchte denn Bellhofen haben?
40:56Das muss im Detail noch ausgehandelt werden, aber ich werde ihm schnellstmöglich die entsprechenden Entwürfe vorlegen.
41:01Liliana, die beiden wissen noch nicht mal genau, was sie eigentlich produzieren wollen.
41:04Atayevic garantiert uns die Abnahme zu einem Festpreis.
41:07Wir können sofort mit der Produktion beginnen.
41:09Und wir öffnen damit Castell of Optik ein völlig neues Marktsegment.
41:12Wenn wir wirklich ins Waffengeschäft einsteigen wollen.
41:14Genauso wie Liliana glaube ich auch, dass wir gar keine andere Wahl haben, wenn wir Castell of Optik erhalten wollen.
41:19Oder willst du die Zukunft unserer Firma etwa von ein paar Glassteinen abhängig machen?
41:29Ich schlage vor, ihr arbeitet die Struktur detailliert aus.
41:32So weiß jeder Mitarbeiter gleich, wie es für ihn weitergeht.
41:38Du hast etwas aus mir gehört.
41:39Taxi für Hund zum Flughafen.
41:44Weißt du was, die haben mich in den Braunschweig eingeladen.
41:47Ich darf sie einen Vertrag unterschreiben.
41:49Oh.
41:51Lass uns wegfahren.
41:52Nur wir zwei.
41:53Ohne Rückflugticket.
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