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  • vor 4 Monaten
Scott findet Kim, die von zu Hause fort gelaufen ist, in einem Kloster. Er will seine Eltern benachrichtigen, erreicht aber nur Mrs. Taylor. Die drängt darauf, Kims Aufenthaltsort zu erfahren. Vor der Presse gibt sie sich scheinheilig als liebende Mutter aus…

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Transkript
00:00Kommst du nach Haus, gleich Tür an Tür, sind nette Menschen da, fast ein Stück von dir.
00:16Ganz ohne Sie, wär man allein, drum sollten dann auch gute Freunde sein.
00:35Also lass uns zu den Tälers gehen und die Sache bereinigen, okay?
00:38Nein, wieso? Kim hat gesagt, ich soll mich da raushalten und genau das werde ich tun.
00:43Kims Mutter ist ein engstirniges, altes Biest.
00:48Und sie ist verständlicherweise sehr wütend.
00:50Dein Schuldirektor befürchtet, dass die Sache sehr ernst werden kann.
00:53Offensichtlich hat sie ihren Mann veranlasst, seine Geschäftsreise zu unterbrechen,
00:57um mit ihm über eine Anzeige wegen Vergewaltigung zu sprechen.
01:01Warum hast du dann ausgerechnet Kim gefragt?
01:06Ich liebe sie.
01:08Du tust was?
01:10Ich liebe Kim.
01:11Hör auf, solchen Unsinn zu regen.
01:13Sie wollten die Wahrheit hören, das ist die Wahrheit.
01:15Und jetzt lassen Sie mich in Ruhe, okay?
01:23Tja nun, aber die Kinder wollen doch gar nicht heiraten.
01:27Sie wollen sich nur weiterhin sehen, doch.
01:29Das hab ich auch gesagt, genau wie du und Anne.
01:31Nein, mich darfst du wirklich nicht um Rat wegen Scott bitten,
01:34weil ich sagen würde, gut, wenn ihr euch wirklich liebt, lasst euch nicht abhalten.
01:37Gut.
01:38Scott.
01:38Scott, wir...
01:39Kim ist verschwunden. Hast du eine Ahnung, wo sie sein könnte?
01:42Nein, keine.
01:43Ich hoffe, dir ist klar, was du unserer Familie antust, junger Mann.
01:45Wer weiß, welche Dummheiten du, Kim, noch in den Kopf gesetzt hast.
01:48Wenn du ihr eingeredet hast, wegzulaufen, dann sag es, bevor die Polizei kommt.
01:51Ich hab doch schon gesagt, ich weiß nicht, wo sie ist.
01:53Scott, geh raus und zieh dich an.
01:55Sally.
01:57Mrs. Taylor.
01:59Scott ist mein Sohn und ich bin davon überzeugt, dass er nichts Falsches getan hat.
02:02Da ist sie aber nicht.
02:03Wo ist Scott?
02:05Ist er nicht vorhin nach unten gegangen?
02:07Nein.
02:07Nein.
02:07Nein.
02:07Nein.
02:07Nein.
02:09Nein.
02:11Nein.
02:20Nein.
02:23Nein.
02:28Nein.
02:29Ich wusste, dass du kommen würdest.
02:47Warum bist du weggelaufen?
02:49Ich konnte es nicht länger ertragen.
02:52Meine Mutter hat so scheußliche Dinge über uns gesagt.
02:55Nachdem du mit deinem Vater weg warst,
02:56wollte sie mich zu einem Arzt schleppen.
02:58Wozu?
03:00Sie denkt, wir...
03:02Ich habe mich in mein Zimmer eingeschlossen.
03:06Und als sie geschlafen haben, bin ich abgehauen.
03:08Und wo hast du geschlafen?
03:09In einer Brücke.
03:11Ich traute mich im Dunkeln nicht hierher.
03:16Woher wusstest du, dass ich hier bin?
03:18So gegen Mitternacht sind deine Eltern zu uns gekommen.
03:21Sie haben die Polizei benachrichtigt.
03:23Total verrückt.
03:24Was werden wir jetzt tun, Scott?
03:26Es wird uns schon was einfallen.
03:29Es weiß ja keiner, dass wir hier sind.
03:32Komm, trink das.
03:37Was ist das?
03:39Zitronensaft und Aspirin.
03:40Trink, Danny.
03:44Hattest du wieder einen Albtraum?
03:46Habe ich geschrien?
03:47Nein.
03:48Ich hatte auch keinen.
03:51Danny, sag, könnte deine plötzliche Erkrankung
03:55vielleicht etwas mit dem Ärger in der Schule zu tun haben?
03:58Natürlich nicht.
04:01So wie Dad sich auffüttet, Mom.
04:03Sieht es aus, als wäre alles nur meine Schuld.
04:05Oh, anderer Leute Gespräche aufzunehmen, ist ganz schön mies.
04:07Findest du nicht?
04:09Das sollte doch nur ein Spaß sein.
04:11Oh, schöner Spaß.
04:13Wie deine Aufzeichnung von deinem Vater und mir.
04:15Ich würde ihn nicht kritisieren, wenn ich du wäre.
04:17Ist ja schon gut, Mom.
04:19Wieso kann er mich nicht leiden?
04:22Wer sagt, dass er dich nicht leiden kann?
04:23Ich sag das.
04:25Sieh dir doch an, wie er ständig auf mir rumhackt.
04:28An Shane hat er fast nie was auszusetzen.
04:30Vielleicht liegt es daran,
04:31dass Shane nicht immer das letzte Wort haben muss, wie du.
04:35Warum hast du ihn geheiratet?
04:38Weil ich ihn sehr geliebt habe.
04:40Du hast ihn geliebt?
04:41Wie kann man jemand wie ihn lieben?
04:43Okay, Schlaumeier.
04:44Raus aus dem Bett und ab in die Schule.
04:46Du bist nicht mehr erkältet als ich.
04:47Bin ich doch.
04:47Raus, habe ich gesagt.
04:48Bin ich doch.
04:49Raus.
04:50Wird's bald.
04:50Mom, bitte.
04:51Ich kann heute nicht in die Schule gehen.
04:52Diese Mrs. Taylor, du kannst dir nicht vorstellen, wie die ist.
04:55Und jetzt, wo Kim und Scott abgehauen sind,
04:57hat sie mich noch mehr auf den Kieker.
04:58Wir wissen nicht, ob sie zusammen durchgebrannt sind, klar?
05:01Da wäre ich nicht so sicher.
05:02Du hättest sie beim Altenkloster sehen sollen.
05:04Ab unter die Dusche.
05:0615 Dollar und 76 Cent.
05:08Was kriegen wir dafür?
05:09Eier, Würstchen, Brot.
05:11Und Milch?
05:12Klar, Milch und Butter.
05:13Und Sündhölzer.
05:14Sündhölzer?
05:15Um die Würstchen heiß zu machen.
05:17Ach ja.
05:17Ich sollte Dad anrufen.
05:23Wieso?
05:24Damit er weiß, dass es mir gut geht.
05:26Ich sag ihm nicht, wo wir sind.
05:28Ja, gut.
05:30Du magst deinen Vater sehr gern, nicht?
05:32Klar, hast du deinen nicht gern?
05:33Meiner redet nicht viel.
05:34Die beiden waren fast 40, als ich geboren wurde.
05:38Vielleicht sind sie deswegen so altmodisch.
05:40Auf deine Mutter trifft das zu.
05:42Okay, du wartest hier.
05:43Ich bin gleich zurück.
05:45Ist gut.
05:45Weißt du was?
05:47Du suchst etwas, in dem wir die Würstchen wahrmachen können.
05:49Einen alten Topf oder sowas.
05:50Mach ich.
05:55Ist Mr. Robinson da?
05:57Nein, er hat in seinem Büro zu tun.
05:59Kommen Sie doch bitte rein.
06:00Danke.
06:02Offensichtlich nimmt er die Sache nicht so ernst wie mein Mann und ich.
06:05Er nimmt es sehr ernst, Mrs. Taylor.
06:08Er wird bald zurück sein.
06:09Setzen Sie sich doch.
06:09Möchten Sie einen Tee?
06:10Nein, danke.
06:12Ich habe bei der Polizei hinterlassen, dass ich hier bin.
06:14Das war sehr gut.
06:15Ich bin sicher, Kim geht es gut.
06:17Wenn Scott bei ihr ist, wird er auf Sie aufpassen.
06:19Auf Sie aufpassen?
06:22Diese Vorstellung macht mich krank.
06:24Sie müssen doch bemerkt haben, wie vernünftig und reifer ist.
06:26Was ist er?
06:28Vernünftig und reif?
06:30Das kann doch wirklich nicht Ihr Ernst sein.
06:33Entschuldigen Sie mich.
06:34Hallo?
06:38Hallo?
06:39Großmutter?
06:40Hier ist Scott.
06:40Wo bist du?
06:41Mach dir keine Sorgen.
06:43Ist Dad da?
06:44Nein, aber er kommt gleich.
06:45Ist das Ihr Enkel?
06:46Ja.
06:46Ist Kim bei dir?
06:48Ja.
06:50Sag ihr Eltern, dass es ihr gut geht.
06:51Mrs. Taylor ist hier.
06:52Willst du mit ihr reden?
06:54Nein, Großmutter.
06:55Sag Dad.
06:56Ich will wissen, wo meine Tochter ist.
06:58Wo kann dein Vater dich erreichen, Scott?
06:59Was heißt hier ihn erreichen?
07:01Sagen Sie ihm, er soll meine Tochter nach Hause bringen.
07:03Ich hänge jetzt ein, Großmutter.
07:05Nein, tu das nicht, Scott.
07:06Nichts.
07:07Scott.
07:07Ich glaube, sie sind heiß.
07:13Nein, das dauert noch eine Weile.
07:17Hier, trink einen Schluck Milch.
07:18Danke.
07:20Ich bin mir in dem Laden total blöd vorgekommen.
07:22Der Alte hat mich nicht aus den Augen gelassen.
07:24Er lachte wohl, ich hau ab, ohne zu zahlen.
07:28Hast du deinen Vater angerufen?
07:30Er war nicht da.
07:31Ich hab mit Großmutter gesprochen.
07:32Alles Paletti.
07:34Hast du gesagt, dass du bei mir bist?
07:35Klar, warum nicht?
07:37Ich hab gesagt, sie soll deinen Eltern Bescheid sagen.
07:39Warum?
07:39Du hast versprochen, es nicht zu tun.
07:41Ich hab versprochen, nicht zu sagen, wo wir sind.
07:42Und das hab ich.
07:43Wir sind doch keine Kinder, Kim.
07:45Was bringt es, wenn sich deine Eltern Sorgen machen?
07:47Ich geh nicht mehr nach Haus.
07:48Das wirst du tun müssen.
07:50Niemals.
07:51Hör zu, sei doch vernünftig.
07:52Wovon sollen wir leben?
07:54Wir haben nur noch ein paar Dollar.
07:55Wir suchen uns einen Job.
07:56Wo denn?
07:57In der Stadt gibt es jede Menge Jobs.
07:59Jede Menge Jobs.
08:00Und Tausende, die scharf drauf sind.
08:01Vergiss es.
08:02Du brauchst ja nicht mitzukommen.
08:03Das tue ich auch nicht.
08:04Ich bin nur hier, um dir zu helfen, das mit deinen Eltern hinzubiegen.
08:07Ich komm mit meiner Familie klar und will ihnen keinen Kummer machen.
08:11Du verstehst wirklich gar nichts.
08:13Ich wurde mein Leben lang von meiner Mutter überwacht.
08:15Sie hat mich vor jedem Menschen, den ich kennenlernte, gewarnt.
08:18Alle Mädchen sind für sie Huren und die Jungs wollen immer nur das eine von einem Mädchen.
08:23Sie hat behauptet, ich lüge, als ich etwas mit dem Tonband erklärt hab und hat mir mit Arzt und Polizei gedroht.
08:28Dein Vater hat dir geglaubt.
08:30Was hättest du getan, wenn er sich wie meine Mutter verhalten hätte?
08:33Ja, er ist nicht so.
08:35Nein, und deswegen verstehst du auch gar nichts.
08:51Da.
08:52Schmeckt's?
09:06Ja, gut.
09:08Du gehst also wieder nach Hause?
09:12Willst du es dir nicht überlegen?
09:14Nein, ich will nicht mehr zurück.
09:16Ich kann nicht.
09:17Tja, da muss ich wohl auch bleiben.
09:35Danny!
09:38Komm sofort hierher!
09:41Du sollst hier kommen, hab ich gesagt!
09:43Was ist los?
09:51Was los ist?
09:53Deine Mutter hat dich doch in die Schule geschickt.
09:56Und ich bin nicht gegangen.
09:57Jetzt hören wir mal zu, Freundchen!
09:58Wie zum Teufel soll ich mein Geschäft führen, wenn alle zwei Minuten die Polizei auftaucht und mich mit Fragen über die beiden Ausreißer löchert?
10:04Ich hab überhaupt keine Ahnung, wovon du sprichst, Dad.
10:06Und was hat das eigentlich mit uns zu tun?
10:08Diese verrückte Lehrerin hat die Presse und das Fernsehen informiert.
10:11Und jetzt hängen die vor der Schule rum und wollen ein Interview mit Scott Robbinsens bestem Freund.
10:15Und dein Schulleiter ruft mich an und wer...
10:16Ich hab der Polizei doch gesagt, dass ich nicht weiß, wo sie sind.
10:19Dann geh in die Schule und erzähl denen das auch.
10:21Verstanden?
10:22Ach, Gott sei Dank wusste dein Bruder wenigstens, wo ich dich finde.
10:25Denn wenn ich deswegen noch mehr Zeit verschwende, dann ist es besser, du haust auch ab.
10:29Vielleicht werde ich genau das tun.
10:30Pass auf, was du sagst.
10:32Du hast keine Ahnung, wie nah du einem rausschmiss bist.
10:35Und jetzt komm mit.
10:35In Melbourne gehen sie nach St. Kilda.
10:43In Sydney ist es das Cross.
10:46Allein im vergangenen Jahr waren es 25.000 Kinder und Jugendliche, die ausgerissen sind oder von ihren Eltern rausgeworfen wurden.
10:55Dieses hübsche junge Mädchen ist Kim Taylor.
10:59Kim wurde nicht rausgeworfen, sie ist weggelaufen.
11:01Und ihre Mutter unternimmt alles, damit ihre Tochter nicht als eine Zahl in die Statistik eingeht.
11:08Ich bin fest entschlossen, meine Tochter zu finden.
11:11Sie ist weggelaufen, wegen eines dummen Missverständnisses.
11:16Ich werde sie Tag und Nacht suchen, bis ich sie finde, um ihr zu sagen, wie sehr wir sie lieben und vermissen.
11:21Ich werde nicht zulassen, dass sie eins von diesen Erbarmungswürdigen geschöpfen wird, um die sich unsere Gesellschaft längst nicht mehr kümmert.
11:27Was für eine Art Mädchen ist Kim?
11:29Sie ist ein liebes Kind. Ein unschuldiges Kind.
11:33So viel ich gehört habe, ist ein Junge bei ihr.
11:35Ja. Er ist ihr gefolgt.
11:39Vielleicht haben sie es geplant, ich weiß es nicht, aber...
11:41Was ich weiß, ist, dass sie weder Geld noch eine Bleibe haben.
11:46Vielleicht finden sie das romantisch.
11:48Aber das fanden die anderen 25.000 Kinder zu Anfang auch.
11:51Warum ist sie eine solche Heuchlerin?
11:58Wen kümmert das, solange sie die Unterstützung der Presse bekommt?
12:0125.000 Kinder. Unfassbar.
12:05Aber Scott hat keinen Grund, in einer dieser Ruinen dahin zu vegetieren.
12:08Kim ist Grund genug.
12:09Was ist eine Ruine?
12:11Ein altes, kaputtes Haus, in dem die Ausreiser wohnen.
12:14Oh.
12:14Eines hat Marcia Taylor erreicht. Eine Menge Publicity.
12:18Anscheinend interessiert sich heutzutage niemand für herumstreuende Kinder.
12:22Ich erinnere mich, als dein Onkel Jack zehn Jahre alt war, ist er auch weggelaufen.
12:26Da hat die Polizei alles stehen und liegen lassen und ihn gesucht.
12:29Wo hat man ihn gefunden?
12:31Im Keller, in einer Kiste.
12:34Ich glaube, Paul hat recht.
12:35Wenn Scott klar wird, wie ein solches Leben aussieht, kommt er wieder nach Haus.
12:40Wenn sein Stolz das zulässt.
12:42Natürlich will ich bei dir bleiben, aber wir haben kein Geld mehr.
12:45Doch, nur bis wir einen Job haben.
12:47Wir kriegen keinen Job, Kim. Damit musst du dich abfinden.
12:49Ich kriege einen Job. Wirst sehen.
12:53Dad würde uns helfen, wenn wir zu ihm gehen und es ihm erklären.
12:55Nein.
12:56Ich habe dir gesagt, dass ich nicht zurückgehe.
12:58Und das gilt auch für deine Familie.
12:59Aber du kennst meinen Vater nicht. Vielleicht gibt er uns Geld.
13:01Ich habe nein gesagt, Scott.
13:03Wenn du nach Hause gehen willst, dann geh.
13:05Ich weiß nur eins.
13:06Wenn meine Mutter dich beschuldigt hat, dass du mir etwas angetan hast,
13:09wird die Polizei schon auf dich warten.
13:11Aber wir haben nichts getan.
13:12Ich bin froh, dass du die Kerzen mitgebracht hast.
13:21Ohne Licht hätte ich hier Angst.
13:26Ich bin nur deinetwegen weggelaufen. Das weißt du.
13:28Toll. Wirklich toll. Alles ist also nur meine Schuld.
13:32Du hast es doch ausgelöst.
13:33Oh, der blöde Danny Ramsey mit seinem Tonband.
13:35Der hat es ausgelöst.
13:37Weg dich ab. Ich werde jetzt schlafen.
13:46Gute Nacht.
13:47Gute Nacht.
13:48Warum weinst du?
13:59Ich weine nicht.
14:00Ich weine nicht.
14:00Ich weine nicht.
14:30Morgen, Paul.
14:35Morgen. Guten Morgen allerseits.
14:37Hast du sie ausgelesen?
14:39Wer hat angerufen?
14:41Julie. Sie hat das mit Scott in der Zeitung gelesen.
14:44Naja, was schreiben Sie?
14:46Von Romeo und Julia.
14:48Alles sehr romantisch.
14:49Wir haben ihr gesagt, sie soll bis Samstag bleiben.
14:52Ja, auf ihre Besserwisserei können wir verzichten.
14:55Ich geh.
15:00Morgen, Max. Danny?
15:03Ich hoffe, wir stören nicht. Hast du Zeit?
15:05Ja, sicher. Kommt rein.
15:12Jim, ihr wart immer gute Nachbarn.
15:14Du, Helen und die Kinder.
15:17Danke.
15:18Nun, Maria und ich, wir wollten euch nie irgendwelchen Ärger machen.
15:22Was ich sagen will, uns ist klar,
15:25was dieser Dummkopf mit seinem Tonband angerichtet hat
15:27und das tut uns sehr leid, Jim.
15:29Danke, Max.
15:30Aber...
15:30Moment noch.
15:32Los, red schon.
15:35Es tut mir leid, Mr. Robinson.
15:37Scott ist ein guter Freund.
15:39Es tut mir wirklich leid.
15:41Es ist schon gut, Danny.
15:42Wir alle wissen, dass du das nicht gewollt hast.
15:43Also vergessen wir es, okay?
15:45Danke.
15:45Jetzt verschwinde.
15:46Ich möchte mit Jim reden.
15:51Jim.
15:52Der Junge erzählt überall rum,
15:53dass er die Aufnahme von Scott und dem Mädchen am Fluss gemacht hat.
15:56Und Maria nimmt an, dass er lügt,
15:58weil er heute Morgen etwas von einem alten Kloster erzählt hat.
16:03Ein Kloster?
16:03Ja.
16:04Sagt dir das was?
16:06Nein, mir nicht.
16:08Paul!
16:09Scott hat angerufen,
16:10aber er hat aufgehängt,
16:12bevor Helen rauskriegen konnte, wo er ist.
16:13Ja, Dad?
16:14Tag, Mr. Ramsey.
16:16Hat Scott dir gegenüber mal was von einem alten Kloster erwähnt?
16:19Scott?
16:45Scott?
16:45Scott?
16:53Scott?
16:55Dad?
17:02Oh, endlich.
17:06Woher wusstest du, wo ich bin?
17:08Darüber reden wir später.
17:11Wo ist Kim?
17:12Sie will nicht zurück, Dad.
17:14Ich verstehe.
17:15Was ist mit dir?
17:16Ich möchte bei ihr bleiben.
17:18Was?
17:19Du willst hier leben?
17:20Nein, wir wollten heute woanders hin.
17:23Ihr werdet nicht sehr weit kommen.
17:24Ihr habt Schlagzeilen gemacht.
17:26Romantische Ausreißer.
17:28Romeo und Julia von heute.
17:29Mit Fotos von euch.
17:32Kims Mutter hat ihren Job aufgegeben.
17:34Als Lehrerin?
17:35Ja, sie will frei sein, um euch zu suchen.
17:38So handelt wohl kaum eine lieblose Mutter, oder?
17:41Kannst du sie verteidigen?
17:42Du weißt, wie sie über Kim und mich denkt.
17:45Wir alle machen Fehler, Scott.
17:47Manche würden sagen, es sei ein Fehler von mir, allein hierher zu kommen.
17:50Dass ich es Kims Eltern oder der Polizei oder der Presse hätte sagen sollen.
17:54Wir hätten euch beide mit Gewalt nach Hause bringen können.
17:57Aber das hättet ihr uns nicht verziehen.
18:01Außerdem, was hätte es gebracht?
18:02Ihr werdet vielleicht wieder weggelaufen.
18:04Und irgendwann wäre es uns vielleicht sogar recht gewesen.
18:06Gestern Abend hat das Fernsehen über euch beide berichtet.
18:12Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen.
18:1425.000 Jugendliche machen jedes Jahr dasselbe, was ihr getan habt.
18:18Wie zum Teufel überleben die das?
18:21Und was für eine Zukunft haben sie?
18:23Die Ausbildung abgebrochen und jede Chance auf Glück verspielt.
18:27Und ich überlege, was werden sie in fünf, zehn Jahren machen?
18:31Mir tun diese Kinder sehr leid.
18:37Und ihre Familie.
18:41Du weißt, dass wir dich lieben, nicht wahr?
18:43Ja, Dad.
18:45Und Kims Eltern lieben sie genauso.
18:48Ihr Problem ist nur, dass sie zu sehr versucht haben, Kim zu beschützen.
18:55Bitte kommen wir nach Hause.
18:57Nur wenn Kim auch geht.
19:00Dann hol sie, damit wir darüber reden können.
19:03Okay.
19:04Aber wenn sie nicht will, dann bleibe ich bei ihr.
19:10Okay.
19:13Kim?
19:22Kim?
19:23Dad, sie ist verschwunden.
19:25Kim?
19:35Das ist gut sein, Scott.
19:37Gib es auf.
19:38Sie kann doch nicht spurlos verschwinden.
19:39Wir suchen sie jetzt seit über einer Stunde.
19:43Wenn Kim noch da ist, dann will sie nicht, dass wir sie finden.
19:46Andernfalls ist sie inzwischen, wer weiß wo.
19:48Ja, wahrscheinlich hast du recht.
19:52Komm, lass uns helfen.
20:03Großmutter!
20:03Du lieber Himmel, was tust du denn hier?
20:07Hallo.
20:08Naja, ich muss doch hier sein, wenn mein kleiner Bruder in Schwierigkeiten steckt.
20:12Aber wir haben dir doch am Telefon gesagt, dass du dabei nichts tun kannst.
20:15Ja, schon.
20:15Dein Vater und ich wollten, dass du deinen Urlaub genießt.
20:17Ja, und das habe ich auch.
20:18Es hat mir gefallen.
20:19Aber jetzt ist mein Platz hier bei meiner Familie.
20:21Ach, du und deine Familie.
20:24Ich wette, du würdest sogar deinen Job bei der Bank aufgeben, nur um dich hier überall einzumischen.
20:28Ich hätte nichts dagegen, du hast recht.
20:30Und wenn du zu alt wirst, dann tue ich das auch.
20:32Ach, ich denke nicht daran, zu alt zu werden.
20:34Also wirst du in der Bank bleiben und versuchen, dir einen schwerreichen Kunden zu angeln.
20:38Ach, hör auf. Erzähl mir lieber, was mit Scott und dem Mädchen los ist.
20:41Hast du schon gefrühstückt?
20:42Nein, ich bin schon um sechs losgefahren.
20:44Komm, ich mach dir was und wir reden drüber.
20:46Also gut.
20:49Scott!
20:50Bin ich froh, dass du wieder da bist.
20:53Ich dachte, du bist im Urlaub.
20:54Das war ich auch, aber ich habe mir Sorgen um dich gemacht.
20:57Ist das nicht fabelhaft?
20:59Hallo, Großmutter.
21:00Hallo, mein Junge.
21:01Ah, er muss ins Bad. Scott, du brauchst ein Bad.
21:04Ja, schon gut.
21:05Hallo, Kleines.
21:06Hallo.
21:08Wo hast du sie gefunden?
21:09Ich habe nicht sie gefunden, nur ihn.
21:11Ich muss den Tälers Bescheid sagen.
21:14Bis später.
21:15Mhm.
21:15Kommst du nach Haus, gleich Tür an Tür, sind nette Menschen da, fast ein Stück von dir.
21:36Ganz ohne sie wäre man allein, drum sollten dann auch gute Freunde sein.
21:52Ein Liebeswort, mal übern Zaun, das kann so viele Brücken bauen.
22:06Von Herz zu Herz, von Haus zu Haus, auf gute Nachbarschaft, Tag ein, Tag auf.
22:22Tag ein, Tag auf.
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