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KurzfilmeTranskript
00:00Norddeutscher Rundfunk 2021
00:21Alles gut. Ich bin's.
00:24Was willst du?
00:25Ich hab dir was mitgebracht.
00:31Hier, die magst du doch auch, oder?
00:33Ich will das nicht.
00:35Das mit uns kann nicht so einfach so vorbei sein.
00:38Maria!
00:40Ist alles in Ordnung, Maria?
00:43Schon okay, Opa?
00:44Ich will doch nur, dass du mir einmal zuhörst.
00:48Ich will, ich mich nicht mehr in meinem Leben haben.
00:52Verstehst du das?
00:55Das ist so gewaltig.
01:05Weißt du, Männer kommen und gehen, das ist nicht so wichtig.
01:14Aber auch nicht so unwichtig.
01:16Ja, ja, ja, ja, ja, ja.
01:20Das Wichtigste für dich ist jetzt dein Studium.
01:23Bist du aufgeregt wegen morgen?
01:27Ein bisschen.
01:29Ach, keine Angst.
01:30Du bist viel fleißiger
01:33als ich in deinem Alter.
01:36Und viel klüger.
01:38Und du wirst es schon ganz gut machen.
01:44Hoffentlich.
01:47Ich geh rüber.
01:48Und du wirst es schon wieder.
01:49Du wirst es schon wieder?
01:50Nein, nein.
02:04Ciao, Abwein.
02:06Ciao, Carina.
02:07Ciao, Carina.
02:37Ciao, Carina.
02:38Ciao, Carina.
02:39Ciao, Carina.
02:40Ciao, Carina.
02:41Untertitelung. BR 2018
03:11Untertitelung. BR 2018
03:41Untertitelung. BR 2018
04:11Hallo Schatz, bist du da? Ja. Schön, dass du wieder da bist.
04:22Das finde ich auch. Wie war die Weiterbildung?
04:26Wahnsinnig aufregend. Ich hatte ein nettes Hotel.
04:28Pfingstrosen. Das ist ja lieb von dir.
04:38Wir müssen über Hanna reden.
04:40Ist was passiert?
04:43Sie ist ausgezogen.
04:44Was?
04:44Also temporär zu ihrem Freund.
04:48Hattet ihr Streit?
04:48Sagen wir mal so. Ich habe einen Fehler gemacht und sie ist in der Schule abgesagt, aber richtig.
04:59Entschuldigung. Ja, Mina?
05:01Ah, das ist mein Kollege Oliver Radek, Eduardo Lange.
05:11Guten Tag.
05:12Guten Tag.
05:13Ich habe Herrn Lange gerade gefragt, seit wann seine Enkelin Maria in Berlin ist.
05:18Seit zwei Jahren.
05:20Und Sie selber?
05:22Seit sechs.
05:23Ich bin in Argentinien geboren, aber meine Eltern kamen aus Köln.
05:29Und Maria ist wegen Ihnen nach Berlin gekommen?
05:32Ja.
05:33Maria und ich, wir waren immer ein Herz und eine Seele.
05:38Sie müssen wissen, als Maria zehn Jahre alt war, ist ihr Vater gestorben. Das war mein Sohn.
05:42Da ist ein Bild von ihm.
05:46Das tut mir sehr leid.
05:47Danke.
05:48Ja.
05:49Und man kann sagen, seit dieser Zeit sind wir familiär sehr, sehr eng.
05:54Und Maria hat dann aber zuletzt alleine in Argentinien gelebt.
05:57Nein, sie hat bei ihrer Mutter in Argentinien gelebt.
06:01Studiert sie Jura?
06:03Sie soll Anwältin werden.
06:05Ausgerechnet heute hätte sie eine Prüfung haben sollen.
06:08Könnte denn Prüfungsangst der Grund für ihr verschwinden sein?
06:10Nein, so ist Maria nicht.
06:12Nein.
06:13Nimmt sie Drogen?
06:16Meine Maria.
06:19Was ist mit Liebeskummer?
06:21Sie hatte einen Freund.
06:24Tauben.
06:25Die waren so eine ganze Weile zusammen.
06:27Letzte Woche jedenfalls hatten sie einen heftigen Streit.
06:33Ich will, dass du gehst.
06:34Ich übertreibe, dass du gehst.
06:35Hau ab!
06:36Spiel dir mal!
06:38Ich spiele!
06:39Ich bin mir leid!
06:40Es ist aus!
06:40Übertreib dich immer so!
06:41Maria!
06:43Was ist denn da los bei euch?
06:47Hallo Opa.
06:49Wie, wie, wie, wie, wie, steigt ihr nur wieder?
06:50Geh doch gleich!
06:51Halt den Mund!
06:53Ich will, dass du jetzt gehst!
06:54Sag mal, wie redest du mit mir?
06:56Stopp, stopp, stopp, stopp, stopp, stopp!
06:57Wenn Maria sagt, du gehst, dann gehst du!
07:02Wollt sowieso gerade gehen.
07:03Das hat er alles nicht akzeptiert.
07:10Ja, der lässt einfach nicht locker.
07:12Ich glaube, sie ist wohl seinetwegen noch mal rausgegangen und da war sie plötzlich weg.
07:21Verstehen Sie?
07:22Weg.
07:24Wie vom Erdboden verschwunden.
07:27Ich liebe Maria.
07:30Immer noch.
07:32Immer noch lieben ist oft genau der Grund, warum Männer Frauen was antun.
07:35Ja, aber ich nicht.
07:40Du wirkst nicht gerade tiefenentspannt, Sportsfreund.
07:43Und gestern Abend hast du mit Maria geredet.
07:45Ja, aber sie hat nicht mit mir geredet.
07:48Da bin ich wieder gegangen.
07:49Was war denn der Grund für die Trennung?
07:55Keine Ahnung.
07:59Verschiedene Interessen.
08:01Sie ist mehr so Jura und Bücher und ich bin halt eher so ein praktischer Typ.
08:07Sie hat einen neulichen handgreiflichen Streit.
08:11Sie hat mit irgendjemandem gechattelt.
08:13No, yo no creo eso.
08:15Eso no puede ser.
08:16Maria, mira, mira, Maria, él lo hizo.
08:24Acá lo tenés, acá.
08:26Sí, acá.
08:28Eso es una mentira.
08:32Was ist los?
08:37War das eine Tante oder so?
08:39Ich erkenne sie gar nicht.
08:41Sie, sie sagt, sie sagt, mein Opa soll vor über 40 Jahren
08:46schlimme Dinge gemacht haben.
08:48Echt?
08:50Warst du eine Frau vergewaltigt, oder was?
08:52Bist du verrückt?
08:53Mein Opa tut sowas nicht.
08:55Es tut mir leid.
08:56Andere Länder, andere Sitten.
08:57Wie denkst du denn von Argentinien?
09:00Mein Opa ist der beste Mensch der Welt.
09:03Sehr ehrlich, dein Opa ist ein ziemlicher Kostmann.
09:06Sag mal, spinnst du?
09:07Du schlägst mich?
09:08Du hast mich auch geschlagen.
09:09Ich will, dass du gehst.
09:15Übertreib mich immer so.
09:16Hau ab!
09:17Führ dir mal!
09:18Maria, es tut mir leid.
09:21Verschwindet!
09:22Es tut mir leid!
09:23Es ist aus!
09:24Übertreib mich immer so!
09:26Maria!
09:28Was ist denn da los bei euch?
09:30Ich hau halt manchmal Dinge raus und hinterher tut es mir leid.
09:34Was für Sachen sollen das gewesen sein, die Marias Opa gemacht hat?
09:37Sehe ich aus, als ich spreche Spanisch?
09:40Gegen Eduardo Lange gibt es seit fünf Jahren einen internationalen Haftbefehl.
09:45Er soll während der Videlah-Diktatur in den 70er Jahren mit anderen Militärs Oppositionelle gefoltert haben.
09:52Drei der Opfer verschwanden spurlos.
09:58Sieht aus wie ein netter Älterer, ja?
10:00Ja.
10:01Das tun Sie gerne mal.
10:02Das kann ich aus dem Iran.
10:03Gut, zwei ehemalige Vorgesetzte von Lange wurden verurteilt und haben ihn schwer belastet.
10:13Aber er läuft hier immer noch frei rum, weil er dank seiner Vorfahren auch deutscher Staatsbürger ist.
10:17Deutscher Staatsbürger und somit keine Auslieferung.
10:19So sieht das aus, wenn der Rechtsstaat Verbrecher schützt.
10:23Mutmaßliche Verbrecher.
10:23Maria Lange verschwindet gestern gegen 20 Uhr.
10:29Laut ihrem Großvater nach einem Streit mit ihrem Ex-Freund Torben Stennert.
10:33Was ist mit dem Rechner und dem Handy?
10:34Also, das Handy ist weg und lässt sich auch nicht orten.
10:37Der Rechner ist passwortgeschützt, aber ich habe eine Brute-Force-Attack gestartet.
10:41Außerdem bekommt Maria kurz vor ihrem Verschwinden eine Nachricht, sagt ihr Großvater.
10:46Wissen wir, von dem die stammt? Ist die von Torben Stennert?
10:51Nee, ist sie nicht. Laut deutschem Provider von einer argentinischen Nummer.
10:54Na toll, da unten.
10:56Dann kriegen wir den Namen nur über eine Rechtshilfe ersuchen und das kann Jahre dauern.
11:00Oder wir fragen den Anrufer einfach direkt.
11:10Hola, te comunicaste con el telefono de Gabriela.
11:14Deja un mensaje después de la señal.
11:16Aquí el Inspector Hanke de la Policía de Berlín.
11:20Por favor, llámame lo antes posible. Gracias.
11:24El Inspector Hanke, ja? Du offenbarst immer wieder neue Talente.
11:29Zweimal mehr Urlaub auf Mala.
11:31Also, die Nachricht stammt von einer Gabriela.
11:35Ich check mal, ob das Passwort schon da ist.
11:39Was ist denn mit diesem Foltervorwurf gegen Marias Opa?
11:41Laut Staatsanwaltschaft begründet der argentinische Haftbefehl zwar ein Anfangsverdacht.
11:47Aber da deutsche Staatsbürger nicht ausgeliefert werden, muss die deutsche Staatsanwaltschaft tätig werden.
11:52Und erstens sind die Taten schon über 40 Jahre her.
11:55Und zweitens pfeift die Berliner Justiz aus dem letzten Loch.
11:57So ist es.
11:58Also, spaziert hier ein Folterer-Mund da durch die Stadt und bedankt sich jeden Tag bei der Justiz. Sehr geil.
12:03Mutmaßlicher Folterer, Lucy.
12:05Ja, klar. Ich weiß ja. Trotzdem.
12:07Ich hab einen alten Kumpel angerufen.
12:09Der ist beim LKA 5 Staatsschutz.
12:11Es gibt einen Aufruf von einer Gruppe namens Warcrime Hunters.
12:16Die jagen Kriegsverbrecher, IS-Mitglieder, syrische Geheimdienstler.
12:21Und Marias Opa?
12:23Folterknecht in unserem Kiez. Macht ihm die Hölle heiß.
12:27Selbstjustiz. Eins meiner Lieblingsthemen.
12:29Wenn ich nicht Polizist wäre, würde ich glatt mitmachen.
12:31Bist du aber.
12:33Einmal Scheraf, immer Scheraf.
12:35Haben diese Warcrime Hunters Maria entführt, damit ihr Opa gesteht?
12:39Leider absolut denkbar.
12:41Ja gut, dann müssen die sich aber bei Lange melden, sonst ist die Entführung für die Tonne.
12:45Wir reden doch mal mit ihm.
12:46Maria Lange hat 8 Quadratmeter Lagerraum in einem Self-Storage gemietet.
12:51Wozu?
12:52Nein, genau. Wozu?
12:57Ja, entschuldige mich einen Moment, bitte.
13:00Warum hat sie nicht einfach gesagt, dass sie eigentlich was anderes will?
13:02Vielleicht wollte sie uns einfach nicht zur Last fallen.
13:07Und anstatt auf sie einzugehen...
13:09Schütte ich sie mit Aufgaben zu, ja.
13:11Und liest in ihrem Handy.
13:14Ja, ich weiß, das war eine scheiß Idee, aber ich habe ihr ehrlich gesagt misstraut.
13:18Warte mal.
13:21Also sie ist rausgegangen, hat ihr Handy liegen lassen und das Handy war entsperrt.
13:29Das ist doch und so lustig.
13:30Hauptkommissar Radek ist von seiner Tochter ausgetrickst worden.
13:36Wie?
13:37Du meinst, sie hat das geplant?
13:42Ja, hallo?
13:43Sie geht raus und lässt ihr entsperrtes Handy da?
13:45Raffiniert.
14:00Durchtrieben geradezu.
14:02Da hat sie dich gleich doppelt ausgetrickst.
14:05Sie hat sich deine Aufsicht entzogen
14:06und dir gleichzeitig den schwarzen Peter zugeschoben.
14:10Na, warte.
14:14Lagebesprechung?
14:14Heute Abend bei uns?
14:15Unbedingt.
14:16Auch nicht.
14:25Okay, ich verstehe, alles klar.
14:28Aber warum bitte denn?
14:32Ja.
14:34Gut, alles klar.
14:35Danke, Herr Sternert.
14:37Also Torben, Sternert hat geholfen, die Sachen herzubringen.
14:40Die sind aber gar nicht von Maria, sondern von ihrem Opa.
14:42Aber wieso mietst du ja den Lagerraum nicht selber?
14:45Weil er angeblich damit Maria rankommt, falls ihm mal was passiert.
14:49Oder damit der Staatsanwalt nicht rankommt, wenn er gegen ihn ermittelt.
14:53Werden wir gleich wissen.
15:0333 12, ganz hinten links.
15:10Ganz hinten links steht die Tür offen.
15:12Hallo?
15:22Hey, Polizei, stillbleiben!
15:24Oh, nö.
15:26Bin zu alt für den Scheiß.
15:40Stillbleiben!
15:41So rennen ist einfach nicht gut für die Gesundheit.
16:08Ihr Name ist Frederik von Bütow.
16:14Wir sind Sprecher der Warcrime Hunters.
16:15Das ist richtig, ja?
16:16Wie sind Sie an den Zugangscode vom Lagerraum von Maria Lange gekommen?
16:24Ist eins davon Marias Handy?
16:27Ist da die App vom Self-Storage drauf?
16:29In dem Lagerraum sind alte Bücher und sentimentale Ölgemälde.
16:36Was haben Sie da gesucht?
16:37Was haben Sie da gesucht?
16:38Belastendes Material gegen Eduardo Lange.
16:41Ist doch gar nicht Ihr Bier.
16:42Wir Deutsche haben Schuld auf uns geladen.
16:46Wir haben zwei Weltkriege begonnen.
16:49Sie?
16:50Zwei Weltkriege, echt?
16:51Meine Familie, ja.
16:52Die Bütos waren Offiziere und Industrielle.
16:56Sie haben mit Zwangsarbeitern und Kriegsproduktion sehr viel Geld verdient.
16:59Ach, die Bütow AG, da haben Sie ja richtig Schotter.
17:02Blutgeld, ich will es nicht haben.
17:05Ich spende es oder tue Gutes damit.
17:07Und die Warcrime Hunters sind mein Weg, unsere Schuld wieder gut zu machen.
17:10Wie sind Sie auf Eduardo Lange gekommen?
17:13Wir sind gut vernetzt.
17:16Aus Argentinien kam der Hinweis auf Lange und seine deutschen Wurzeln.
17:19Wir haben ihn gesucht und gefunden.
17:21Wir wollten gern mit ihm reden, er war nicht so gern mit uns.
17:24Und da haben Sie Maria Lange kontaktiert?
17:26Nein, das war Gabriella.
17:28Diesen ersten Versuch per Video hat Maria dann abgebrochen.
17:30Da habe ich vor ein paar Tagen persönlich mit ihr gesprochen.
17:32Hallo Maria?
17:39Ich bin Frederik.
17:41Ich würde gern kurz mit dir reden.
17:44Woher kennst du meinen Namen?
17:46Erzähle ich dir.
17:48Zwei Minuten, okay?
17:49Ist was familiäres.
17:59Das
18:00ist mein Urgroßvater.
18:06In meiner Kindheit war er in unserer Familie einfach immer nur
18:09unser Uropa.
18:11Kein Wort davon, was er in der Nazizeit getan hat.
18:15Irgendwann habe ich es aber rausgefunden.
18:17Er war bei der Waffen-SS.
18:18Du weißt, was die SS war?
18:23Die schlimmsten Nazis.
18:25Teufel.
18:26Mein Ur-Opa war ein Teufel.
18:28Man will nicht glauben, dass jemand, ohne den man nicht auf der Welt wäre, ein Monster
18:33sein kann, oder?
18:35Deswegen der Anruf von dieser Frau neulich.
18:38Aber mein Opa ist kein Monster.
18:41Leugnen ist immer die erste Reaktion.
18:43Und dann denkt man, er muss gezwungen worden sein.
18:46Falsch informiert, falsch erzogen.
18:47Es dauert, bis man die Wahrheit akzeptiert.
18:50Nein.
18:52Mein Opa ist liebevoll, warmherzig, ein guter Mensch.
18:55Du willst es nicht glauben, das verstehe ich.
18:58Aber Gabriella, die Frau, mit der du gechattet hast,
19:01die hat gesehen, was er getan hat.
19:05Warum soll ich ihr glauben?
19:06Hör zu.
19:10Sie kommt nach Berlin.
19:12Morgen.
19:14Ich schenke dir eine Nachricht.
19:16Und du sprichst mit ihr.
19:17Okay?
19:18Bitte.
19:20Du kannst uns dabei helfen, dass dein Opa sich seiner Schuld stellt.
19:23Das ist wichtig.
19:25Nicht nur für die Angehörigen der Opfer, auch für dich selbst.
19:28Du wirst damit leben müssen, was er getan hat.
19:31Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede.
19:33Du machst mir Angst.
19:34Bitte hör Gabriella an.
19:38Wenn du danach immer noch glaubst, dass dein Opa unschuldig ist,
19:41dann lasse ich dich in Ruhe.
19:45Aber nur dieses eine Gespräch.
19:48Gut.
19:51Ja.
19:52Leider ist Maria dann nicht gekommen.
19:57Und ich sage Ihnen, diese Vorwürfe sind erstunken und erlogen völlig haltlos.
20:04Herr Lange, das war gar nicht unsere Frage.
20:07Ich möchte, dass Sie das trotzdem wissen.
20:09Und wie haben Sie gehört?
20:11Hat sich irgendjemand mit Forderungen gemeldet?
20:14Nein.
20:14Sie glauben also wirklich, Maria ist meinetwegen entführt worden?
20:22Davon gehen wir momentan aus, ja.
20:24Oh Gott.
20:27Hat Maria mit Ihnen über diese Vorwürfe gesprochen?
20:30Mhm.
20:33Vorgestern.
20:35Kann ich...
20:36Kann ich dich was fragen?
20:38Alles?
20:42Aber du darfst dich nicht aufrechnen.
20:48Im...
20:48Im Internet steht,
20:52dass du hättest unter Videla
20:53du hättest Verbrechen begangen.
20:57Wer behauptet, dass...
20:58Es gibt sogar angeblich einen Haftbefehl wegen Folter.
21:04Ja, ich weiß.
21:05Sie brauchen einen Sündenbock.
21:09Glaubst du das, Maria?
21:11Nein, ich bin nur...
21:13Schau mal.
21:14Es war keine einfache Zeit damals für Argentinien.
21:18Ich war beim Militär, das weißt du.
21:20Bei der Marine.
21:22Ja.
21:22Aber Taucher, das hast du mir oft erzählt.
21:25Ja.
21:26Und Taucher, die arbeiten unter Wasser,
21:28die foltern nicht.
21:31Ich hab noch nie an Menschen gefoltert, Maria.
21:33Das kannst du mir guten Gewissens glauben.
21:37Beim Andenken deines Vaters
21:39schwöre ich...
21:40Nein, was musst du mir sagen?
21:41Ich schwöre beim Andenken meines Sohnes,
21:43dass ich solche Dinge nicht getan habe.
21:49Glaubst du mir, Maria?
21:50Ja.
21:51Ich glaub dir.
21:52Gut.
21:58Gut.
21:59Dann ist ja alles gut.
22:03Oh, komm her.
22:06Maria glaubt mir,
22:08weil es die Wahrheit ist.
22:12Es gibt den Haftbefehl.
22:14Ich bin Offizier.
22:17Wir haben eine Ehre.
22:20Das bedeutet,
22:21man übernimmt Verantwortung für das,
22:23was man getan hat.
22:25Leider hatte ich einige Vorgesetzte,
22:28die diese Ehre nicht hatten.
22:31Die haben gefoltert
22:32und behauptet,
22:33andere hätten das getan.
22:36Untergebene.
22:37Wie ich.
22:38Also dieser Haftbefehl,
22:41der ist gespickt mit Lügen.
22:47Sagt Ihnen die Gruppe
22:48Warcrimehunters etwas?
22:50Nein.
22:51Was soll das sein?
22:52Entschuldigen Sie mich.
22:57Ja, Lucy?
22:59In dem Verfahren gegen Langes Vorgesetzte
23:02trat eine Gabriela P. als Zeugin auf.
23:05Die war Kellnerin auf der Marinebasis,
23:07wo gefoltert wurde.
23:08Könnte das diese Gabriela sein,
23:10mit der Maria gechattert hat?
23:11Ja, das würde vom Alter her passen.
23:14Ich schicke dir mal den Artikel rüber, ja?
23:16Ja, okay.
23:17Mach das.
23:17Das sind ja wohl
23:23diese selbsternannten
23:24Warcrimehunters.
23:32Achtung, der Mörder ist unter uns.
23:34Eduard und Daniel.
23:35Nur diese Frau,
23:36da passt da nicht so richtig dazu.
23:39Warte mal.
23:42Das könnte sie sein.
23:44Fragst du sie?
23:45Sie haben mit Maria gesprochen,
24:10per Videokonferenz.
24:11Ja, von Argentinien aus.
24:13Woher hatten Sie denn die Nummer?
24:17Von Frederik von Bütow?
24:20Ja.
24:22Aber Maria wollte nicht glauben,
24:24was ich sage.
24:25Sie hat das Gespräch abgebrochen.
24:29Und daraufhin sind Sie
24:30nach Deutschland gekommen?
24:31Frederik hat das Flugticket bezahlt.
24:34Er sagte,
24:36ich soll persönlich mit Maria reden.
24:39Und, ist es dazu gekommen?
24:40Frau Paredes,
24:46wo ist Maria jetzt?
24:48Sagen Sie mir lieber,
24:49warum Eduardo Lange noch hier ist?
24:51Es gibt einen Haftbefehl.
24:54Warum schützt ihn Deutschland?
24:55Es gibt ein Gesetz,
24:57das besagt,
24:57dass deutsche Staatsbürger
24:58nicht ausgeliefert werden dürfen.
24:59Dieses Gesetz schützt
25:01einen Verbrecher.
25:03Frau Paredes,
25:04Sie wollen Gerechtigkeit.
25:05Das ist verständlich.
25:07Das ist ehrenwert.
25:09Aber doch nicht,
25:10indem Sie selbst
25:11Unrecht begehen.
25:13Maria kann Ihnen doch
25:14nicht egal sein.
25:19Nein, natürlich nicht.
25:23Frederik war sicher,
25:26dass Maria uns hilft.
25:27Er war ungeduldig.
25:30Er hat gesagt,
25:31jetzt oder nie.
25:34Wir fahren zu Ihrer Straße,
25:36schicken ihr eine Nachricht.
25:39Sie kommt.
25:42Hola, Maria.
25:44Schön, dass du gekommen bist.
25:46Ich kann dir alles erzählen.
25:47Ich habe mit meinem Opa gesprochen.
25:50Hat er es zugegeben?
25:51Stellt er sich dem Gericht in Buenos Aires?
25:53Nein, er hat es nicht zugegeben.
25:54Es war klar.
25:57Maria.
25:57Okay.
25:59Dann lass uns in Ruhe reden.
26:00Komm, wir fahren zu mir.
26:01Nein.
26:03Sollen wir vielleicht morgen reden?
26:05Wir reden gar nicht.
26:06Mein Opa ist unschuldig.
26:08Maria, das ist er nicht.
26:09Er ist kein Folterer.
26:11Er hat mir geschworen.
26:12Er hat nichts getan.
26:13Maria, das ist doch nicht dein Ernst.
26:14Ich will, dass ihr ihn nur lasst.
26:16Und mich auch.
26:17Für immer.
26:20Ist das loko?
26:21Cabriela, das war ein Unfall.
26:24Wir nehmen sie mit und reden mit dir.
26:32Wir überzeugen sie.
26:34Und morgen lassen wir sie wieder frei.
26:36Cabriela, das ist unsere letzte Chance.
26:37Ich weiß es, es war nicht richtig.
26:57Aber muss man nicht manchmal ein kleines Unrecht begehen?
27:04Wenn man gegen ein großes Unrecht kämpft.
27:09Frau Paredes, bei allem Respekt.
27:11Aber mit genau diesem Argument wird Folter gerechtfertigt.
27:16Frau Paredes, wo ist sie jetzt?
27:19Ich sage es Ihnen.
27:25Unter einer Bedingung.
27:26Ich will erst mit Eduardo Lange rechnen.
27:32Die Entführung war nicht Ihr Plan.
27:34Aber Sie nutzen die Gelegenheit.
27:37Sie nehmen Maria mit.
27:38Sie reden mit ihr.
27:39Und?
27:40Nichts gut.
27:42Maria will nicht glauben, dass ihr Opa ein Monster sein könnte.
27:44Also suchen Sie in dem Storage nach belastendem Material.
27:48Nichts.
27:49Jetzt sitzen Sie hier.
27:51Ich würde mal sagen, Mission gescheitert.
27:53Gescheitert ist man, wenn man aufgibt.
27:56Ich gebe nicht auf.
27:57Ich liebe dieses revolutionäre Pathos.
28:00Ihre Wohnung haben wir durchsucht.
28:02Da war Maria nicht.
28:03Wo ist Ihr Van?
28:04Wurde mir gestohlen gestern.
28:06Wissen Sie eigentlich, was auf erpresserische Entführung steht?
28:09Zehn bis zwanzig Jahre, das ist kein Scherz hier.
28:11Ich bin Ersttäter, ich zeige Reue, ich habe eine gute Sozialprognose.
28:16Ich würde sagen, ich komme mit einem blauen Auge davon.
28:18Nee, weißt du was?
28:19Du kommst in die JVA Plötzensee.
28:22Auf Klugscheißer wie dich warten die da nur.
28:24Da hast du richtige Geburtstag.
28:25Selbst wenn.
28:27Ich setze ein Zeichen.
28:29Für die gute Sache.
28:30Eine Frau entführen ist scheiße.
28:32Egal für was für eine Sache.
28:34Wo ist Maria?
28:35Was werden Sie erfahren, sobald Marias Opa argentinischen Boden betritt und verhaftet wird?
28:43Sag mal, denkt der, der kann uns erpressen oder was?
28:45Darauf wird sich Lange sowieso nicht einlassen.
28:48Aber wir könnten ihn fragen, ob er mit der Paredes redet.
28:50Mina, du weißt genau, dass wir damit juristische Grauzone betreten.
28:53Ja, aber wenn Lange wirklich ein Folterer ist und davon kommt, was dann?
28:56Lass uns das nicht miteinander vermischen.
28:58Wir wollen Maria finden.
29:00Hat Bülto ein Interesse daran, dass Maria stirbt?
29:05Das heißt, du wirst auf Zeit spielen?
29:07Spricht was dagegen?
29:08Ja, erinnert ihr euch an den Fall Marco Kunze Ende der 90er.
29:12Da bin ich nur mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gerannt.
29:14Dieser Junge, der in einem Erdloch gefangen gehalten wurde, nachdem er entführt worden war?
29:18Die Entführer wollten ihn nicht sterben lassen.
29:20Aber die Lüftung funktionierte nicht.
29:22Er ist erstickt.
29:22Oh Gott.
29:24Du hast recht.
29:26Großfahndung nach dem Bern.
29:27Und wir reden mit Lange?
29:29Ja.
29:30Ich habe diese Frau nie gesehen.
29:33Warum soll ich mit ihr reden?
29:35Sie will danach sagen, wo Maria ist.
29:38Und wenn sie lügt?
29:40Das wissen wir hinterher.
29:44Herr Lange, die Tatsache, dass Sie mit ihr reden, ist noch kein Schuldeingeständnis.
29:52Sie lieben Ihre Enkelin doch.
29:55Natürlich.
29:55Mehr als mich selbst.
29:56Ja, okay.
29:57Alles klar.
29:58Verkehrsüberwachung negativ.
29:59Den Handydaten nach war Büto letzte Nacht zuhause.
30:09Aber gestern Abend und heute Morgen war ich hier.
30:12Das ist doch bei uns in der Gegend.
30:14Im Radius von 500 Metern.
30:16Gut.
30:17Eine Wohnung, ein Dachboden, ein Keller.
30:21Da haben wir Anfang der 90er mal einen Doppelmörder festgenommen.
30:25Schön für euch.
30:25Und?
30:26In einem Parkhaus.
30:27Da.
30:43Da.
30:47Scheißig Seelenutscht.
31:07Hallo?
31:09Alles gut.
31:24Wir sind von der Polizei.
31:28Polizia.
31:31Hallo.
31:34Ist sie okay?
31:35Ich mache Ihnen jetzt die Fesseln ab.
31:39Ganz ruhig.
31:39Ganz ruhig weiteratmen.
31:41Alles gut.
31:42Alles gut.
31:45Gespräch zwischen Gabriela Paredes und Eduardo Lange.
31:49Anwesend Kriminalhauptkommissare Radek und Amiri.
31:53Ich wiederhole, was wir vereinbart haben.
31:56Das Gespräch ist nach spätestens 20 Minuten beendet.
31:59Und egal, wie es verläuft, danach sagen Sie uns, wo sich Maria aufhält.
32:03Ja.
32:06Herr Lange, Sie müssen nichts antworten.
32:10Aber es steht Ihnen natürlich frei.
32:13Bitte.
32:18Erinnern Sie sich, wer ich bin?
32:25Nein.
32:26Wahrscheinlich war ich nicht die einzige Kellnerin auf dem Stützpunkt, von der er etwas wollte.
32:38Ich kenne diese Frau nicht.
32:40Ich musste gegen Mitternacht immer Bier und Empanadas bringen, für die Offiziere, die die, die die Gefangenen befragten.
33:02Sie nannten es Befragung.
33:04Manchmal konnte man die Schreie bis in den Küchentrakt hören.
33:15Ihr Opa ist noch im Befragungsraum.
33:17Warum?
33:19Mein Opa ist unschuldig.
33:21Gabriela Paredes hat um ein Gespräch gebeten.
33:24Sollten wir das jetzt nicht eigentlich abbrechen?
33:26Nein, ich will das sehen.
33:31Lassen Sie mich zusehen.
33:34Ja, das geht doch.
33:36Bitte.
33:39Bitte.
33:44Einmal hier rein, bitte.
33:45Ich habe die Sachen immer in einem Nebenraum abgestellt.
33:53Aber in dieser Nacht war die Tür zu dem Raum mit dem Tank nur angelehnt.
34:02Ich habe die Tür einen kleinen Spalt geöffnet und hineingesehen.
34:08Da war ein junger Mann, vielleicht 20 Jahre alt, aufgehängt an den Füßen über dem Tank.
34:19Das war so ein großer Wassertank für die Taucherausbildung.
34:24Sie lassen ihn gerade herunter und versenken ihn in den Tank hinein ganz tief und warten.
34:36Sie stehen da und warten.
34:40Er pfeift ein Glied, einen Schlager.
34:54Aus dem Tank kommen Geräusche, erst laut, dann leiser, immer leiser, dann nichts mehr.
35:15Stille, nur das Lied.
35:24Ich muss etwas tun, aber ich tue nichts.
35:30Ich kann nur beten, dass sie ihn wieder herausziehen.
35:35Die Zeit, die Zeit ist ewig, ewig, ewig.
35:42Ich will etwas rufen, aber ich kann nicht.
35:49Gracias al amor y todo, gracias al amor.
35:54Sie ziehen ihn wieder heraus.
36:00Er lebt noch, aber als ich ihn sehe, muss ich schlurzen.
36:06Ich will das nicht, ich versuche es zu unterdrücken, aber mein Körper, da bemerkt er mich.
36:15Ich werde nie vergessen, wie er mich ansieht.
36:19Er lächelt, er lächelt, er lächelt.
36:26Ich war das nicht.
36:28Ich war auf diesem Stützpunkt, ja, aber ich habe nie gefoltert.
36:34Er war das.
36:35Ich sehe ihn genau vor mir in seiner Uniform.
36:38In Uniform sehen alle Menschen gleich aus.
36:42Und auf diesem Gelände gab es hunderte Soldaten und Offiziere.
36:52Dieses Gesicht vergesse ich nicht, bis ich sterbe.
36:56Es war vor 40 oder 50 Jahren, also fast ein halbes Jahrhundert.
37:00Wer kann sich denn da noch genau an ein Gesicht erinnern?
37:07Er ist gar nicht böse, dass ich da bin.
37:10Er lächelt.
37:12Er fragt mich, ob ich mich erschreckt habe.
37:16Ich kann nicht antworten.
37:17Er sagt, das ist nicht schön.
37:23Ich weiß das.
37:25Aber wir brauchen Informationen von ihm.
37:28Wir müssen das tun.
37:30Por la gentina.
37:32Für die Zukunft.
37:34Wir machen das auch für dich.
37:37Das ist Lüge.
37:39Das ist alles Lüge.
37:42Er lächelt und er streichelt mir über die Haare.
37:53So ganz zärtlich.
37:56Ganz zärtlich.
37:59Und dann, als wäre ich ein kleines Kind.
38:04Jetzt wickt er mich in die Wange.
38:06Ganz ruhig, ich habe was.
38:08Ich habe was fantasiert.
38:10Was ihr lebt?
38:12Und ich will sie nicht mehr hören, diese Lügen.
38:18Maria.
38:21Gott sei Dank.
38:23Meine Maria, meine Maria.
38:28Wie geht es dir?
38:29Haben sie dir was getan?
38:35Was war?
38:38Maria, du darfst das nicht glauben, was diese Frau gesagt hat.
38:41Was ist getan?
38:42Ich habe meine Augen gesehen.
38:50Ich habe das gesehen.
39:00Was hast du schon gemacht, als ich noch ganz klein war?
39:04Ich liebe dich, Opa.
39:13Warum hast du so etwas Grabsames getan?
39:19Ich verstehe das nicht.
39:26Warum?
39:27Ich liebe dich, Opa.
39:28Ich liebe dich, Opa.
39:46Aber ich will dich nie wiedersehen.
39:49Ich werde mich gerippen.
39:59Ja.
40:01Kom sie.
40:02Maria, komm Sie.
40:16Bitte, meine Belange.
40:28Guten Tag.
40:30Möchten Sie noch etwas sagen?
40:32Könnte ich jetzt gehen?
40:41Herr Lange, die Damen sind von der Generalstaatsanwaltschaft.
40:46Sie wollen mit Ihnen sprechen.
40:52Bitte sehr.
40:54Peters.
40:56Hagemann.
40:57Time to say goodbye.
41:21Montag kommt euer Kollege wieder.
41:26Davon weiß ich ja gar nichts.
41:28Aber der Buschfunk.
41:31So.
41:33Jetzt kommen meine Abschiedsworte.
41:35Ich dachte ja, Vermisstenstelle.
41:39Dit sind so Flitzpiepen und Napshülzen.
41:42Jetzt wird dir dit Wort wichtig.
41:43Nee, ihr seid gut.
41:47Richtig gut.
41:48Hut ab, war mir eine Ehre.
41:50Uns aber auch, oder?
41:52Wohl.
41:53Es war mir ein Vergnügen.
41:55Genau.
41:59Komm mal her.
42:00Oh, Renklin.
42:01Du auch.
42:04Na denn.
42:06Tschö mit dir.
42:07Komm, Sheriff.
42:08Ich bring dich noch runter.
42:09Ich werde ihn vermissen.
42:21Ey, Guch.
42:24Es ist sinnlos.
42:26Ich schaffe das Abi nicht.
42:28Aber ich brauche es auch nicht.
42:30Es geht doch nur darum, dass du deine Optionen aufrechterhältst.
42:33Und selbst wenn du Schauspiel studieren willst, kann das Abi auch nicht schaden.
42:36Ich wusste, dass du das sagst.
42:38Hanna, du musst kein Abi machen.
42:41Aber bist du sicher, dass du wirklich schon aufgeben willst?
42:44Wir besorgen dir Nachhilfe.
42:45Und notfalls machst du die Prüfung eben nächstes Jahr.
42:48Und wenn ich das alles nicht will?
42:56Wir wollen dir helfen.
42:58Aber dann musst du mit uns reden.
43:00Und zugegeben dafür war in letzter Zeit nicht besonders viel Raum.
43:04Aber das werden wir jetzt ändern.
43:06Denkst du noch mal drüber nach?
43:08Wann ist eigentlich deine Aufführung?
43:15In vier Wochen.
43:16Wieso?
43:17Kriegen wir Karten?
43:21Klar.
43:22Ja.
43:52Untertitelung des ZDF, 2020
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