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Kommissar Keller - Erik Ode /
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Dietrich Haugk /
#krimiserie #kommissar #zdf

Kategorie

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Transkript
00:00Highlights
00:30Highlights
00:37Sie wünschen, meine Herren, Lohre, was wir bringen lassen, nein, wir nehmen uns schon.
00:46Aber, meine Herren, das können Sie doch nicht machen, ich sage, was Sie wollen, ich werde Sie bedienen, das können Sie doch nicht machen.
00:58Bezahlen, bezahlen, ich muss doch die Blumen zählen, ich kann Ihnen doch sogar keinen Preis sagen.
01:05Deine so reichen Welt
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01:36Highlights
01:37Haller, Haller, Haller
01:42Noch nie war so gleich ein Morgenbrot
02:07Was war denn das?
02:23Du hast es doch gehört
02:24Eine Glasscheibe
02:26Ich weiß schon, wer das ist
02:37Du willst doch nicht hinausgehen
02:41Soll ich die Polizei anrufen?
02:53Nein, nein
02:56Ich weiß schon, wer das ist
03:26Ich weiß schon, wer das ist
03:56Hier ist die Notrufzentrale
04:11Hallo
04:13Wer ist dort?
04:16Sprechen Sie doch
04:17Hallo
04:19Hallo
04:21Sprechen Sie
04:22Wollen Sie bitte mit reinkommen?
04:44Bitte
04:45Georg Trotter
04:52Dr. Trotter
04:54Ja
04:54Wissen Sie, wie alt er war?
04:57Ich glaube 55
04:5856
04:5956
05:0056
05:00Laut Pass
05:01Was war er vom Beruf?
05:04Privatgelehrter
05:05Er war Dr. Phil
05:06War er geheiratet?
05:09Er war Bitwer
05:11Frau Trotter ist seit zehn Jahren tot
05:14Und hat er sonstige Angehörige?
05:17Ja
05:17Einen Sohn, Peter
05:18Er studiert in Marburg
05:20Haben Sie ihn schon verständigt?
05:22Ja, ich habe angerufen
05:23Aber er war nicht da
05:24Ich habe mit seiner Wirtin gesprochen
05:26Und sie hat gesagt
05:27Er sei nach München gefahren
05:29Ach, hat er einen Wagen?
05:31Ja
05:31Und wann soll er weggefahren sein?
05:33Heute Mittag
05:34Oh, dann müsste er doch schon längst hier sein
05:36Es ist nicht sicher, dass er gleich nach Hause kommt
05:40Aha
05:40Robert?
05:42Ja
05:43Ja, der mir das mal anbitten
05:47Diese Musik hat er sich angehört?
05:59Ja
06:00Stundenlang
06:02Immer sehr laut
06:05Wer sind Sie denn?
06:35Das ist mein Vater.
06:42Man hat ihn erschossen.
06:45Wieso?
06:48Wir fangen gerade erst an.
06:53Wer spielt denn diese Musik hier?
07:05Das ist mein Vater.
07:08Das ist mein Vater.
07:12Stundenlang hat er diese Musik gespielt?
07:18Aus welchem Grunde?
07:21Ich weiß es nicht.
07:24Der Plattenspieler sieht ziemlich neu aus, ne?
07:27Ja.
07:28Er hat ihn sich gekauft, um sich diese Platten vorspielen zu können.
07:33Da liegen noch mehr.
07:42Alle von derselben Bandchef.
07:44Seit wann spielt er sich diese Musik vor?
07:47Seit 15 Tagen.
07:48Und hat er sich vorher nie interessiert für Musik?
07:51Nicht für solche Musik.
07:56Harry soll mal herkommen.
07:58Schäf?
08:13Blitzei?
08:28Ja.
08:32Man hat meinen Vater erschossen?
08:36Ja.
08:38Hier im Haus?
08:41Nein.
08:43Im Garten.
08:45Er hat sich mit Garten noch ins Haus klettern können.
08:49Wer war es?
08:51Das wissen wir noch nicht.
08:54Jemand hat einen Stein des Fensters geworfen und daraufhin ist ihr Vater hinausgegangen.
08:58Hinausgegangen?
08:59Ja, und aus seinem Gewüsch wurden drei Schüsse auf ihn abgefeuert.
09:05Wann war das?
09:08Um halb neun.
09:10So ein Mord hat natürlich eine Vorgeschichte.
09:12Kennen Sie eine solche Geschichte, die zu dem Mord hätte führen können?
09:17Nein.
09:20Was studieren Sie?
09:22Philosophie, Genangistik.
09:24Und warum nicht in München?
09:25Ich habe hier schnitt.
09:29Wann sind Sie weggegangen?
09:31Vor zehn Tagen.
09:33Mitten im Semester?
09:36Ja.
09:38Kennen Sie die Joker Five?
09:41Ich kann nicht mehr.
09:42Ich muss mich hinlegen.
09:43Ja.
09:45Ja.
09:45Legen Sie sich hin.
09:47Frau Zellmann.
09:58Bitte.
09:59Warum hast du das nicht mitgenommen nach Marburg?
10:17Warum?
10:18Ich dachte, vielleicht kommt er mal rein hier.
10:22Ins Zimmer.
10:24Ganz unvermutet.
10:27Mach die Tür auf und...
10:30Dann sieht sie ihn an.
10:34Ist er hier drin gewesen?
10:35Jeden Tag.
10:39Jeden Tag?
10:41Hat dann ja die Platten gekauft.
10:43Ja.
10:45Warum?
10:46Ich weiß es nicht.
10:49Aber hat sie doch abgehört.
10:52Jeden Tag.
10:54Warum?
10:55Warum?
10:56Kannst du mir sagen, warum?
10:59Nein.
10:59Die kenne ich.
11:06Die sind zur Zeit in München.
11:08Ah.
11:08Und wo?
11:09Im Hotclub.
11:10Wie spät haben wir es?
11:11Zwölf Uhr.
11:12Kann man dann noch hinnehmen?
11:13Ja, sicher.
11:13Na gut.
11:14Komm.
11:19Hat er sich hingelegt?
11:20Ja.
11:22Lassen Sie ihn schlafen.
11:23Ich will ihn nicht wecken.
11:29Wie fällt Ihnen das Mädchen?
11:43Ja.
11:44Ist ja ein sehr hübsches Bild.
11:47Von einem sehr hübschen Mädchen.
11:52Ich habe es hier hingehängt.
11:54Weil...
11:55Es drückt so viel aus.
11:59Was würden Sie sagen, was es ausdrückt?
12:04Lebensfreude.
12:06Ja.
12:09Ja, das stimmt.
12:13Das Plakat habe ich übrigens gestohlen.
12:16Ich habe einen Schaukasten aufgebrochen.
12:19Ich stand davor und hatte das Gefühl, das musst du haben.
12:25Wer ist das Mädchen?
12:28Das ist Jenny.
12:29Ach, die Sängerin, die sich ihr Vater immer wieder angehört hat.
12:34Ja.
12:36Er hat sich auch manchmal das Bild angesehen.
12:39Das weiß ich.
12:41Vielleicht hat das Bild angefangen, zu ihm zu sprechen.
12:46Zu mir hat es gleich gesprochen.
12:50Zu ihm später.
12:50Frau Tillmann hätte mir schreiben sollen, dein Vater geht ab und zu in dein Zimmer.
12:58Steht stundenlang vor dem Bild.
13:01Es wäre für mich wichtig gewesen, das zu wissen.
13:04Warum sind Sie gekommen?
13:07Ich wollte das Bild abholen.
13:08Ich wollte es zum Mitsublov namen.
13:22Und ich wollte das piel sprüバgelen.
13:25Ich wollte es 돼요.
13:27Zu dir das parents.
13:29Ich würde das BabyBra 5000w сторону.
13:30Musik
13:56Okay, Schluss jetzt.
13:58Dankeschön.
13:59Bitte.
14:00Was sind denn das für Leute?
14:15Polizei.
14:16Das sieht man doch sofort.
14:17Spielen wir was für Sie?
14:18Klar.
14:19Wo Sie doch extra für uns gekommen sind.
14:21Ja.
14:51Gefällt Ihnen das nicht?
15:02Doch.
15:04Wollen Sie sagen, Sie verstehen was davon?
15:06Ja, von Musik weniger, aber von dem, was Sie ausdrückt.
15:10Er meint, wir drücken was aus.
15:11Was hältst du davon?
15:18Was wollen Sie von uns?
15:21Dr. Trotha ist tot.
15:24Dr. Trotha?
15:27Unmöglich. Dieser Mann ist unsterblich.
15:29Trotzdem wurde er ermordet.
15:34Sie kannten ihn also?
15:37Ja. Das heißt, wir kennen seinen Sohn, Peter Trotha.
15:42Der ist jeden Abend hier.
15:43Seit 14 Tagen nicht mehr.
15:46Ja, das stimmt.
15:49Seit 14 Tagen ist er verschwunden.
15:51Wo ist Ginny?
15:54In Ihrer Kartoffel.
15:56Ja, wo ist sie?
15:57Sag sie mich.
15:58Warum nicht?
16:00Sonst jemand was dagegen?
16:03Hör auf, Jim.
16:04Auf!
16:08Bitte.
16:09Bitte.
16:09Sie ist tot.
16:28Vor drei Wochen.
16:31Er soll sich das nicht ansehen.
16:33Was hat er damit zu tun?
16:34Schon gut.
16:53Wollen Sie sie mal hören?
16:54Ja.
16:55Noch nie war so bleich ein Morgenbrot.
17:19Noch nie war die Sonne für mich so tot.
17:31Ich wollte dich befreien.
17:44Und wir konnten zusammen nicht sein.
17:49Du lebst in deiner Welt, in deiner weisen Welt, in deiner so weissen Welt.
18:00Highlights of my team.
18:02Highlights of my team.
18:03Highlights of my team.
18:04Woran ist sie gestorben?
18:17Ich muss was drehen.
18:21Sie hat deine Abtreibung nicht überstanden.
18:23Halt doch den Mund.
18:24Lass doch.
18:25Sie hat Fieber gekriegt.
18:28Da haben wir erst gemerkt, was los ist.
18:30Wir haben sie ins Krankenhaus gebracht,
18:32aber es war zu spät.
18:36Sie wollten uns nicht mal zu ihr lassen.
18:52Kann ich sie nicht lesen?
18:54Warum dürfen wir nicht zu ihr?
19:02Sie stirbt.
19:05Wollen Sie sie nicht in Frieden sterben lassen?
19:08In Frieden sterben lassen?
19:09Sie ist allein.
19:10Wie kann sie in Frieden sterben, wenn sie allein ist?
19:12Lass nicht uns rein.
19:23Chili!
19:24Chili!
19:24Wir sind da, Chili!
19:25Jetzt habe ich natürlich eine Frage.
19:32Wer war der Vater?
19:40Peter Trotha.
19:42Wer?
19:43Wissen Sie, eines Nachts?
19:45Wir waren gerade hier fertig.
19:48Da ging ich auf den Gang hinaus.
19:49Ich denke, ich sehe nicht richtig.
20:06Hallo!
20:10Interessieren Sie sich dafür?
20:13Hey, kommt doch mal her!
20:14Seht euch das mal an!
20:14Gini!
20:21Komm mal her!
20:21Und ich habe die beiden auch noch miteinander bekannt gemacht.
20:45Was hat Dr. Trotha mit der Sache zu tun?
20:48Jemand muss doch seinen Abtreiber bezahlen.
20:50Sein Mann will doch Geld sehen.
20:53Bar auf dem Küchentisch, so zu sagen Sie das!
20:57Sie können jetzt nicht gehen.
20:58Es handelt sich um den Mord an Dr. Trotha.
21:00Also wir werden jeden Einzelnen von Ihnen vernehmen müssen.
21:03Ach so, eine Nacht wird das.
21:04Na, warum nicht?
21:05Sie wissen, wo Dr. Trotha wohnt?
21:08Ja, wir wissen, wo er wohnt.
21:09Wir kennen das Haus.
21:10Wo waren Sie heute Abend?
21:11Heute Abend?
21:12Genauer gesagt, heute Abend um halb neun.
21:14Tja, wo waren wir heute Abend um halb neun?
21:17Haben Sie keine Uhr?
21:18Eine Uhr?
21:19Sehen Sie mich an?
21:20Sehen Sie irgendwo eine Uhr an mir?
21:22Ich weiß nie, wie spät es ist.
21:24Wenn es hell ist, ist es Tag.
21:25Wenn es dunkel ist, ist es Nacht.
21:27Jetzt ist es dunkel.
21:27Wo gehe ich nacht?
21:28Wir haben einen Keller gemietet in einem Haus.
21:30Da üben wir.
21:31Und da waren wir heute um halb neun.
21:32Einen Keller?
21:33Was wollen Sie?
21:34Wir sind zu laut für andere Leute.
21:36Wir wohnen irgendwo und wir essen irgendwo.
21:38Aber das Wichtigste ist der Platz, wo wir spielen können.
21:41Üben.
21:41Und dort waren Sie heute Abend um halb neun?
21:43Ja.
21:43Wer war da?
21:44Wir alle.
21:46Haben Sie einen Zeugen?
21:47Zeugen?
21:48Wir alle sind Zeugen.
21:50Ach, einer zeugt für den anderen, wie?
21:52Ja.
21:53Andere Zeugen haben Sie nicht.
21:54Der Mann ist doch vollkommen gleichgültig.
22:18Wer?
22:20Ein solcher Mann ist tot und gleich kommen vier Polizisten an und...
22:23Als Genie gestorben war, hat sich kein Mensch um Sie gekümmert.
22:27Niemand.
22:31Ich will nicht lügen.
22:35Wir waren alle da.
22:37Alle fünf.
22:41Verzeihen Sie bitte.
22:43Sind Sie Verwandte von Agnes Müller?
22:49Agnes wer?
22:51Sie meinen Genie.
22:52Nein, wir sind nicht Verwandten.
22:54Die Verwandten müssten benachrichtigt werden.
22:57Sie hat keinen...
22:58Wir wissen nicht, ob sie eine Geart hat.
22:59Sie hat mit uns geredet.
23:10Wo ist sie?
23:11Wir sehen uns.
23:13Ja.
23:13Die Verwandten...
23:15Vielen Dank.
23:45Entschuldigung.
24:04Angehörige Agnes Müller?
24:08Ich wurde verständlich, dass Sie eine Beerdigung durchzuführen wünschen.
24:14Ich bin doch richtig.
24:15Ja, Sie sind richtig.
24:17Weil ich wurde angerufen.
24:19Ja, in Ordnung, Mann. Schließen Sie los.
24:21Mein herzliches Beileid zunächst zu dem schweren Verlust, der Sie getroffen hat.
24:27Bitte wollen wir uns nicht setzen.
24:32Bitte, meine Herren, an wen richte ich mich?
24:37Ich...
24:37Ich meine, wer von Ihnen ist zuständig?
24:40Was sagen Sie, was getan werden muss?
24:42Es ist nämlich unsere erste Beerdigung.
24:44Wissen Sie?
24:45Ach so.
24:46Ich werde alles für Sie erledigen.
24:48Wir beerdigen schon seit 1876, wir sind ein eingeführtes Unternehmen.
24:53Wünschen Sie eine Aufbahrung?
24:56Eine Aufbahrung?
24:58Ja, ich meine, es soll die Tote vorher noch gesehen werden.
25:02Gesehen werden?
25:05Von wem gesehen werden?
25:07Manche Angehörige wollen den Freunden des Toten Gelegenheit geben, Abschied zu nehmen.
25:13Indem Sie ihn ausstellen?
25:14Nein, nicht nötig.
25:16Wir garantieren völlig natürliches Aussehen.
25:19Es wird aussehen, als schliefe die Tote.
25:21Wir kommen ihm nicht mehr zu, Herr.
25:30Wir sind einfach weggegangen.
25:34Glauben Sie, dass einer von uns Dr. Trotha umgebracht hat?
25:38Wir stellen Ermittlungen an, weiter nichts.
25:42Kennen Sie Mörder?
25:44Wissen Sie, wie Mörder aussehen?
25:47Sagen wir so, ich kenne Mörder.
25:50Wie sie aussehen.
25:51Man sieht es niemandem an.
25:55Nein, es beruhigt mich.
25:58Obwohl ich immer glaube, man müsste es ihnen ansehen, was sie getan haben.
26:02Wenn man nur genug von Gesichtern versteht.
26:05Sie verstehen nicht genug davon.
26:08Das ist sehr schwer.
26:11Sehen Sie mich an?
26:12Mein Gesicht?
26:13Sehen Sie da nichts?
26:15Ich sehe nur, dass Sie ziemlich fertig sind.
26:19Keine Mord in meinem Gesicht?
26:21Ich sagte, es ist sehr schwer.
26:26Ich bin noch an dem Tag zu Dr. Trotha gefahren.
26:29Ich hatte vor, den Mann umzubringen.
26:32Der Mord, das wusste ich, würde mir nicht die geringsten Schwierigkeiten bereiten.
26:36Wo ist er?
26:38Wer?
26:38Dr. Trotha.
26:39Ja, was wollen Sie denn?
26:40Georg!
26:41Aufpassen!
26:42Aufpassen!
26:43Georg!
26:44Aufpassen!
26:46Ach, du bist's.
26:49Ich bin gerade zurückgekommen.
26:50Vor einer Minute bin ich angekommen.
26:52Wie geht's, Ginny?
26:53Was ist los?
27:00Ist was mit Ginny?
27:03Ja, es ist was mit Ginny.
27:11Ginny lebt nicht mehr.
27:12Was sagst du?
27:22Aber, aber warten Sie doch.
27:26Na, dann wieso denn?
27:29Ginny ist doch nicht tot.
27:31Das ist doch ausgeschlossen.
27:33Ein Unfall.
27:35Ja, ich weiß nicht, wie man das nennen soll.
27:38Wie würden Sie das nennen, Dr. Trotha?
27:42Kann man einen Unfall sagen?
27:44Da wüssten Sie schon was zum Besten geben, Dr. Trotha.
27:47Sie haben sie doch hingeschickt zu dem Abtreiber.
27:49Sie haben doch gesagt, lass sich das bloß so schnell wie möglich wegmachen.
27:51Ich bezahle alles.
27:53So bekommen wir alle keine Ärger.
27:55Sie nicht, ich nicht und mein Sohn nicht.
27:56Was?
28:00Hast du davon nichts gewusst?
28:04Erzähl mir doch nicht, dass du davon nichts gewusst hast.
28:08Vor einer halben Stunde ist ich gestorben.
28:26Und der Peter Trotha wusste nichts?
28:30Er sagte, es sei eine Sache gewesen, die sein Vater allein unternommen habe.
28:34Er sagte, er selbst habe Ginny heiraten wollen.
28:36Er sagte, er habe sich so auf das Kind gefreut.
28:41Ich habe Dr. Trotha nichts getan.
28:44Aber trotzdem ist da einer getötet worden.
28:47Seinen Sohn.
28:51Walter, wir sehen uns bei den Keller an.
28:54Was wollen Sie denn da?
28:55Die Alibis überprüfen, die Sie sich selber gegeben haben.
28:59Diesen Keller haben Sie gemietet, ja?
29:01Ja.
29:02Wir drehen voll auf, wissen Sie.
29:04Ist das Haus unbewohnt?
29:06Es soll abgerissen werden.
29:08Ideal für uns.
29:10Aber es gibt keinen Hausmeister hier.
29:12Nein.
29:13Auch keine Nachbarn.
29:14Das sehen Sie doch.
29:16Es geht um Ihr Alibi.
29:17Sie sagen, Sie sind um halb neun hier gewesen.
29:19Wer kann das bezeugen?
29:20Wir bezeugen das.
29:22Sind wir denn der letzte Dreck?
29:24Nein, aber wir hätten gerne einen ganz neutralen Zeug.
29:27Einen ganz neutralen Zeug.
29:28Nur Gott ist unser Zeug.
29:29Wie neutral haben Sie denn?
29:31Sieht so aus, als hätte uns niemand gesehen, um halb neun.
29:33Aber wir waren hier.
29:38Hände auf!
29:48Walter.
29:49Hol bitte Frau Tillmann her.
29:51Es ist halb zwei.
29:53Ja, glaubst du, die Frau schläft jetzt.
29:59Ist das Mädchen hier dort?
30:14Was wollen Sie denn hören?
30:15Ich möchte ganz gerne Ihre Stimme noch einmal hören.
30:18Noch nie war die Sonne für mich so tot.
30:37Seit wann seid Ihr denn zusammen hier fünf?
31:01Seit zwei Jahren.
31:04Woher kennt Ihr Euch?
31:05Von der Musikhochschule.
31:09Wie kam denn Jeannie zu Euch?
31:11Jeannie?
31:13Jeannie habe ich auf dem Bahnhof gefunden.
31:16Sie konnte ihren Koffer nicht tragen.
31:18Sie war nicht sehr kräftig.
31:20Hey, Sie!
31:25Können Sie mir nicht helfen?
31:26Hallo, Gitarre!
31:27Können Sie mir nicht helfen?
31:29Ich?
31:29Ja.
31:30Was soll ich Ihnen denn helfen?
31:31Den Koffer tragen.
31:33Welchen Koffer?
31:33Da, den kleinen.
31:39Diesen Koffer?
31:40Ja, sehen Sie sonst wo noch einen?
31:42Wie wär's denn mit einem Träger?
31:44Glauben Sie denn, ich hab Geld für einen Träger?
31:46Was haben Sie denn drin?
31:50Alteisen?
31:51Alles, was ich besitze.
31:55Ach, lieber Herr.
31:58Wo wollen Sie denn hin damit?
31:59Keine Ahnung, machen Sie mir mal einen Vorschlag.
32:02Was?
32:02Ich bin nach München gekommen, weil ich Geld verdienen will.
32:04Irgendwie.
32:05Wo soll ich das Ding denn hintragen?
32:07Das müssen Sie doch wissen.
32:08Ich bin hier fremd.
32:09Ah.
32:16Wie heißt du eigentlich?
32:32Agnes.
32:33Äh, Agnes Müller.
32:34Können wir nix machen.
32:36Ja.
32:37Also, Agnes Müller.
32:40Sie will Ihnen viel Geld verdienen.
32:41Ja, das wollen viele.
32:43Was hast du dir eigentlich vorgestellt?
32:48Putzfrau.
32:49Saubermachen.
32:50Kellnerin, irgend sowas.
32:52Kannst du singen?
32:54Singen?
32:58Ich singe jeden Tag, aber ich kann nicht singen.
33:00Warum fragst du, ob die singen kann?
33:02Ja, wer könnte ein Mädchen brauchen, das singen kann?
33:04Ja, aber sie hat doch gesagt, sie kann nicht singen.
33:06Das geht überhaupt keinem Menschen, der nicht singen kann.
33:09Eine gute Idee.
33:11Ja, die singt mit bei uns.
33:13Ja, schau doch, wie sie aussieht.
33:15Ja, die kriegen wir soweit.
33:16Ja, los.
33:17Gib mal was von dir.
33:20Sing mal los.
33:21Ja.
33:21Ja.
33:36Sie hat so gelacht, dass jeder sagte, wer so lachen kann, der kann auch singen.
33:55Wer hat denn den Namen Genie aufgebracht?
33:57Ich.
34:02Haben Sie sie geliebt?
34:03Ich habe mich immer für sie verantwortlich gefühlt.
34:07Und geliebt haben Sie sie nicht?
34:10Wir haben sie alle geliebt.
34:13Und dann kam Peter Trotha.
34:15Mhm.
34:16Und begann ein Verhältnis mit ihr.
34:17Ja.
34:20Wie hat denn Dr. Trotha erfahren, dass Cine das Kind erwartet?
34:24Sein Sohn hat es ihm gesagt.
34:27Er sagte, sie bekommt ein Kind, ich will sie heiraten.
34:31Und Peter Trotha wollte das Kind?
34:34Ja, er wollte es.
34:35Wir alle wollten es.
34:36Wir sagten, in Ordnung, Genie.
34:38Bring den Balk auf die Welt.
34:40In Ordnung, keine Angst.
34:42Wir alle wollten es, wissen Sie?
34:43Mhm.
34:46Nur der Alte.
34:48Der hat ihr die Adresse gegeben.
34:51Da ist sie dann hingegangen.
34:54Drei Tage später war sie tot.
34:55Sie sagen, Sie haben sich für Cine verantwortlich gefühlt?
35:02Ja.
35:04Haben Sie Dr. Trotha umgebracht?
35:07Ja.
35:08Mindestens zehnmal jede Nacht.
35:10Ja, und dann sind wir zu einem Pfarrer gegangen
35:14und haben gesagt, wir haben jemanden zu beerdigen.
35:17Können Sie das machen?
35:18Wen wollen Sie beerdigen, fragte der Mann?
35:20Wir sagten, ein Mädchen.
35:24Ein Mädchen.
35:27Zeigen Sie mir nochmal Ihre Unterlagen.
35:28Was war denn das Mädchen?
35:32Katholisch?
35:35Evangelisch?
35:36Ja, was sie war.
35:40Was?
35:42Ich weiß nicht, wisst ihr?
35:43Haben Sie denn keinen Totenschein?
35:45Ja, da steht es nicht drauf.
35:47Warum sind Sie denn ausgerechnet zu mir gekommen?
35:49Ja, weil hier eine Kirche steht.
35:52Aber ich kann nur nicht irgendjemanden x-beliebig in Beerdigen,
35:54von dem ich nicht einmal weiß, welcher Kirche er angehört hat.
35:56Was war denn das für ein Mädchen?
36:00War sie gläubig?
36:02Die war vollkommen in Ordnung, wenn Sie das meinen.
36:06Jeannie war in Ordnung.
36:08Wissen Sie?
36:10Ja, was meine sie mit gläubig?
36:13Sie glaubt an das Leben, wenn Sie das verstehen.
36:18Also lassen wir das mit dem Pfarrer, das ist nicht so wichtig.
36:20Kommen wir zu Dr. Trotha.
36:22Nein, nein, Robert, für mich ist das wichtig.
36:26Sie haben sie beherdigt?
36:29Ja.
36:31Ja, wir haben sie beherdigt.
36:33Wo war Peter Trotha?
36:35War er nicht dabei?
36:37Doch.
36:38Er war auf dem Friedhof.
36:40Er war mit auf der Beerdigung.
36:42Er stand etwas weiter weg.
36:44Tiger, lass ihn.
37:08Lass mich hin, Tiger.
37:15Lass mich hin.
37:17Hau ab.
37:19Du hast hier nichts verloren.
37:23Los.
37:25Verschwinde.
37:26Verschwinde.
37:26Verschwinde.
37:26Verschwinde.
37:38Lass den Mann in Ruhe.
38:03Lass ihn.
38:04Lass ihn doch in Ruhe.
38:15Lass ihn doch in Ruhe.
38:16Du hast in Ruhe.
38:35Was wollen die?
38:58Mach doch auf! Aufmachen!
39:11Peter, komm rüber! Peter!
39:16Sie waren geschiedene Leute, Dr. Trotha und sein Sohn.
39:32Und Peter Trotha hatte keine Ahnung, was sein Vater in der Zwischenzeit für...
39:38Sieht so aus.
39:40Wie war denn die Beziehung zwischen Gini und Peter Trotha?
39:43Verrückt. Sie waren beide bis zum Hals in Ihrer Geschichte drin.
39:48Beide.
39:52Herr Chef, ich finde, Peter Trotha sollte uns mal sagen, seit wann er heute Abend in München ist.
39:57Und wo er war, zu der Zeit, als sein Vater erschossen wurde.
40:00Unsinn! Wer bringt seinen Vater nicht hoch?
40:02Wo ist denn Peter Trotha, Walter?
40:04Wieso hätte ich den auch mitbringen sollen?
40:06Das wäre vielleicht ganz gut gewesen.
40:08Was denn? Glaubst du vielleicht, dass der...
40:09Ach, Quatsch!
40:10Was würden Sie dazu sagen, Frau Thämer?
40:13Nein.
40:14Nein, das ist völlig unmöglich.
40:17Ich bin jetzt seit zehn Jahren in dem Haus.
40:19Da war der Peter noch ein Kind.
40:20Ich meine...
40:22Ich kenne den Jungen ganz genau.
40:24Ganz genau?
40:26Daran haben Sie doch längst gezweifelt, dass Sie den Jungen ganz genau kennen.
40:29Sie kennen ihn nicht.
40:30Und insgeheim halten Sie alles für möglich, oder nicht?
40:33Chef, soll ich ihn holen?
40:35Ich wette meinen Kopf, dass der Junge...
40:37Na, da würde ich aber doch ein bisschen höher spielen.
40:39Aber hol ihn.
40:40Wo ist er denn, Walter?
40:42Er steht vor dem Plakat, starrt es an und spielt die Musik.
40:46Er wirkt tatsächlich ein bisschen wie...
40:49Ich hol ihn.
40:50Seit zehn Jahren sind Sie bei Dr. Trotha?
40:52Ja.
40:53Na, da kennen Sie ihn ja sehr gut.
40:55Man könnte also sagen, Sie gehörten zur Familie.
40:58Ja.
41:00Da kommt also eines Tages der Junge Peter Trotha und sagt, ich kenne da ein Mädchen, das
41:05möchte ich heiraten.
41:06So ungefähr, nicht?
41:08Ja, so ungefähr.
41:10Und was tat sein Vater?
41:11War er dagegen?
41:13Aber der Junge studiert doch noch.
41:15Entsetzt war er.
41:17Er sagte, was können wir da machen?
41:19Zu wem sagte er das?
41:20Zu mir.
41:22Er kam zu mir und sagte, Inge, der Junge...
41:24Frau Tellmann, der Junge ist wahnsinnig geworden.
41:26Was kann man denn da machen?
41:27Der Mann war völlig außer sich.
41:30Ja, aber es gibt doch Schlimmeres, oder?
41:33Wenn der eigene Sohn sich unglücklich machen will?
41:36Wieso denn unglücklich?
41:38Der Sohn von Dr. Trotha holt ein Mädchen von der Straße.
41:45Oh, Genie.
41:47Das konnte er doch nicht zulassen.
41:49Dr. Trotha doch nicht.
41:50Nein, Dr. Trotha natürlich nicht.
41:53Wissen Sie, was der Mann für einen Namen hatte?
41:57Aber das müssen Sie doch verstehen, was das für ihn bedeutete.
42:01Er war völlig verzweifelt.
42:03Er kam zu mir und sagte, ich kann mit dem Jungen nicht reden.
42:08Ich kann einfach mit dem Jungen nicht reden.
42:10Ich sagte, dann sprich doch mit dem Mädchen.
42:13Und er sagte, Frau Tellmann, Sie wissen ja nicht, sie kriegt ein Kind.
42:18Und ich sagte, ja, was sagten Sie?
42:22Weil er es so wichtig nahm, sagt es doch nicht so wichtig.
42:27Oh, Genie.
42:29Wieso nicht wichtig?
42:31Wieso sagt sie, das sei nicht wichtig?
42:33Ja, ich verstehe auch nicht, Frau Tellmann.
42:35Kommen Sie raus damit.
42:36Wieso war das auf einmal nicht wichtig?
42:37Weil er mich fragte.
42:40Und völlig durcheinander war ich.
42:42Ich sagte, das Kind muss Sie doch nicht kriegen.
42:47Und da hatte Dr. Trotha plötzlich eine Adresse.
42:53Von Ihnen?
42:54Sie machen eine Aussage vor der Polizei.
42:59Woher hatte Dr. Trotha die Adresse?
43:02Von Ihnen?
43:04Ja, ja.
43:06Weil er danach fragt.
43:08Und er war völlig verzweifelt.
43:09Der arme Mann.
43:10Woher wussten Sie denn, wer sowas macht?
43:14Muss ich darauf antworten?
43:16Ja, Sie müssen, Frau Tellmann.
43:18Ich hab das mal gehört, da hat mal jemand gesagt, der macht das.
43:21Weil er mich fragte, hab ich ihm das gesagt.
43:25Wie ist denn die Adresse?
43:27Warum wollen Sie die denn haben?
43:28Die Adresse.
43:30Weiger heißt er.
43:32Lindorfer 12.
43:33Hol ihn her.
43:37Wie hat Dr. Trotha Genie dazu gebracht, von der Adresse gebraucht zu machen?
43:42Ich weiß es nicht.
43:45Frau Tellmann, Sie wissen es ganz genau.
43:51Er hat dir wohl gesagt, dass...
43:54dass aus der Sache nichts werden kann.
43:57Dass unter gar keinen Umständen etwas daraus werden kann.
44:01Er hat dir das wohl richtig erklärt.
44:04Das ist nicht alles.
44:06Er hat seinen Sohn weggeschickt.
44:08Warum?
44:11Damit er ihm nicht dazwischen kam.
44:14Was hat Dr. Trotha gesagt?
44:16Er hat gesagt, auch Peter wollte das Kind nicht.
44:23Sonst hätte sie es doch nie gemacht.
44:27Oh, Genie.
44:31Und der Peter Trotha?
44:33Der kam doch zurück, der hat doch alles erfahren.
44:36Wie verhielt er sich?
44:38Er sagte keinen Ton.
44:39Keinen Ton?
44:40Na, hören Sie mal zu, Frau Tellmann.
44:42Keinen Ton.
44:43Das war ja das Ünsatzliche.
44:45Keinen Ton.
44:47Er spielte nur die Musik.
44:50Und ließ sie singen.
44:52Unentbekt.
44:54Du lebst in deiner Welt.
44:58In deiner weiten Welt.
45:01In deiner so weiten Welt.
45:06Highlights of my dream. Highlights.
45:09Vor deinem Werk.
45:11Is your life my world.
45:19Hör auf, Peter!
45:21Hör doch auf!
45:22Stell dir auf!
45:23Stell dir die Musik ab!
45:24Hörst du?
45:26Du sollst sie abstellen.
45:27Hör auf damit!
45:28Hör doch, mach die Tür ab!
45:30Hör doch!
45:31Hör doch!
45:33Hör doch!
45:34Hör doch!
45:35Hör doch!
45:36Hör doch nicht auf!
45:37Hör doch nicht auf!
45:41Hör doch nicht auf!
45:44Hör doch nicht auf!
45:47Der hört nicht auf!
45:49Tage lang ging das so. Und der Junge aß nichts.
45:58Und dann kam er plötzlich raus aus seinem Zimmer, hat einen Koffer gepackt und sagte, ich gehe nach Marburg.
46:05Wenn ich hier bleibe, dann...
46:08Was dann?
46:11Er sagte, ich glaube, ich werde auf irgendeine Weise wahnsinnig.
46:16Sollen wir den Jungen nicht doch mal herun, Chef?
46:18Harry ist schon da.
46:21Herr Trotter?
46:27Herr Trotter!
46:48Ich konnte ihn nirgends finden.
46:53Alle Türen sind offen, alle Lichter brennen. Aber er ist nicht da.
46:56Haben Sie keine Ahnung, wo er sein könnte?
46:58Er hat mich heute Abend nach der Adresse gefragt.
47:01Ob ich Sie wüsste, da hatte ich plötzlich Angst vor ihm.
47:04Und haben Sie es ihm gesagt?
47:05Ja, weil ich plötzlich Angst hatte.
47:07Welche Adresse ist es denn?
47:08Ich hätte gern Herrn Beiger gesprochen.
47:09Ich weiß, wie spät sie ist.
47:12Ich hätte gern Herrn Beiger gesprochen.
47:34Ich weiß, wie spät sie ist.
47:41Kommen Sie rein.
47:42Danke.
47:48Er ist nicht da. Was wollen Sie von ihm?
47:50Ja, wieso ist er nicht da? Wir haben vier Uhr morgens.
47:53Er wurde angerufen.
47:54Von wem?
47:56Von irgendjemand. Ich weiß es nicht.
47:58Wer sind Sie? Seine Frau?
48:02Ja, ich bin seine Frau.
48:04Und wann, wann war der Anruf?
48:07Vor einer Stunde.
48:09Also um drei Uhr nachts. Hatten Sie schon geschlafen?
48:11Ja.
48:12Kommt das öfter vor, dass Ihr Mann nachts angerufen wird?
48:16Manchmal.
48:19Ihr Mann hat Ihnen nicht gesagt, wohin er gegangen ist.
48:22Nein.
48:24Frau Beiger, eine Frage. Ist Ihr Mann vorbestraft?
48:35Warum wollen Sie das wissen?
48:37Morgen früh erfahre ich sowieso, also ist er vorbestraft.
48:39Ja.
48:40Paragraf 218.
48:42Ja.
48:44Wann erwarten Sie Ihren Mann zurück?
48:46Jeden Augenblick.
48:47Gut. Dann sagen Sie ihm...
48:50Sagen Sie ihm nichts.
48:54Dieser Beiger ist nicht da, Chef.
49:23Wieso nicht da?
49:24Nein, seine Frau war da.
49:26Sie sagte, Ihr Mann sei gegen drei Uhr nachts angerufen worden.
49:28Sie hat natürlich gelogen.
49:29Sie sagte, Sie wissen nicht von wem und Sie wissen auch nicht, wohin er gegangen sei.
49:33Ich hatte den Eindruck, dieser Mann hat die Wohnung halb über Kopf verlassen.
49:36Beflüchtet?
49:37Ja, ich glaube, ja.
49:38Die Frau machte einen ganz verstörten Eindruck.
49:40Und noch etwas, Chef.
49:41Beiger ist vorbestraft.
49:42218.
49:48Haben Sie die Hälfte gewusst?
49:50Haben Sie gewusst, wer Gini behandelt hat?
49:52Nein.
49:54Niemand hat es gewusst.
49:55Nein.
49:56Also nur Dr. Trotha hat es gewusst und Frau Thälmann natürlich.
50:01Und noch einer.
50:02Peter Trotha.
50:04Denn er hat jetzt erst erfahren, wer Gini zu Tode gepfuscht hat.
50:07So kam der Anruf von ihm.
50:08Und dann ist er wahrscheinlich hin zu dem Mann und hat...
50:11Wie war mir das?
50:11Wollt ihr Ihnen nochmal folgen?
50:12Ja.
50:13Danke.
50:13Vielen Dank.
50:43Danke.
51:13Danke.
51:44Wer sind Sie?
51:45Sind Sie Beiger?
51:46Was wollen Sie?
51:48Bringt ihn drauf.
52:08Was wollen Sie denn von mir?
52:10Ist das Ihr Messer?
52:11Ja, das ist sein Messer.
52:15Plötzlich stand er hinter mir.
52:17Das Messer hat er in seiner Hand.
52:20Helene.
52:24Helene.
52:26Bist du deswegen runtergegangen?
52:28Der hat mich doch angerufen.
52:30Was soll ich denn tun, wenn mich jemand anruft?
52:34Nachts.
52:35Und sagt, ich komme her, ich bringe dich um.
52:38Herr Beiger, Sie haben vor 14 Tagen an einem jungen Mädchen eine Abtreibung vorgenommen.
52:47Geben Sie es zu.
52:47Ich gebe nichts zu.
52:48Ich gebe gar nichts zu.
52:49Erich.
52:50Wir geben nichts zu.
52:51Überhaupt nichts.
52:52Ich kann nicht mehr, Erich.
52:53Helene.
52:54Begreifst du denn nicht?
52:56Also, Sie haben vor 14 Tagen...
52:57Sie wissen, dass das Mädchen gestorben ist?
53:09Ja.
53:11Sie sind vorbestraft dabei, ja?
53:14Ja.
53:15Sie haben schon einmal eine Abtreibung vorgenommen, die zum Tode geführt hat.
53:21Na?
53:23Der Mensch ist geredet, Sie!
53:26Ja.
53:28Ich habe im Gefängnis gesessen deswegen.
53:33Zwei Jahre.
53:35Zwei Jahre bloß?
53:36Der Rest Ihrer Strafe wurde Ihnen auf Bewährung erlassen.
53:39Ja.
53:46Auf Bewährung also.
53:49Das bedeutet, dass Sie wieder sofort hinein müssen ins Gefängnis, wenn Sie gegen die Bedingung dieser Bewährung verstoßen.
53:56Wer wusste, dass dieser Mann Genie behandelt hat?
53:59Niemand außer Dr. Trotha.
54:00Und Dr. Trotha hatte einen Grund zu schweigen.
54:02Denn er hatte ja geholfen, einen jungen Menschen zu töten.
54:05Er verlor seinen Sohn und seine Selbstachtung.
54:10Das ist ihm in 14 schrecklichen Tagen klar geworden.
54:14Herr Kommissar, glauben Sie das?
54:16Glauben Sie das wirklich?
54:17Ja, das glaube ich.
54:19Bleiben Sie draußen.
54:21Nein, nein.
54:23Lass Sie hier reinkommen.
54:24Also bitte.
54:24In diesen 14 Tagen ist sich Dr. Trotha klar geworden, was er Schreckliches angerichtet hat.
54:37Und er beschloss so zu handeln, dass er sich nicht weiter verachten musste.
54:41Was meinen Sie?
54:43Er ist hingegangen zu Beiger und hat ihm gesagt, wir müssen die Sache melden.
54:47Mit diesen Worten oder so ähnlich, aber das wird uns Herr Beiger besser sagen können.
54:50Nichts, ich werde gar nichts sagen.
54:52Gut, dann werde ich Ihre Frau fragen.
54:53Sie werden Sie nicht fragen.
54:54Helene, du antwortest nicht.
54:56Hast du nicht gehört, was ich gesagt habe?
54:59Dr. Trotha kam zu Ihrem Mann und sagte, wir müssen es melden.
55:02Wir müssen alles sagen, was passiert ist.
55:04Daraufhin hat Ihr Mann Dr. Trotha gestern Abend erschossen.
55:15Herr Kommissar, ich...
55:18...wollte sie?
55:19Ja, bitte.
55:23Helene...
55:24Er wollte nicht ins Gefängnis und bewagte einen Umständen.
55:34Lieber beginge einen Mord.
55:35Oh, Genie...
55:36Oh, Genie...
55:50Noch nie war so gleich ein Morgentrot.
56:03Noch nie war die Sonne für mich so tot.
56:15Ich wollte dich befreien.
56:16Ich wollte dich befreien.
56:29Wir konnten zusammen nicht sein.
56:31Wir konnten zusammen nicht sein.
56:34Du lebst in deiner Welt, in deiner weißen Welt, in deiner so weißen Welt.
56:43...
56:44...
56:45...
56:46...
56:47...
56:49...
56:50...
56:51...
56:52...
56:54...
56:55...
56:58...
56:59Noch nie war so blass
57:07Noch nie ein Morgenrot
57:12Du sprachst von Verzeih'n
57:17Ich wollte dich befreien
57:29Ich wollte dich befreien
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