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Hauptkommissar Köster - Siegfried Lowitz /
Drehbuch und Regie - Alfred Vohrer /
#krimiserie #alte #kommissar #zdf

Kategorie

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Transkript
00:00Untertitelung. BR 2018
00:30Untertitelung. BR 2018
01:00Untertitelung. BR 2018
01:29Untertitelung. BR 2018
01:31It was cold for me in this town
01:34when I got here yesterday
01:37but you took me on to its secrets
01:41now it hurts to go away
01:43you helped me to escape
01:47a very lonesome night
01:50by giving me your love
01:53while we held each other tight
01:56we gratuliere
02:02Prost Anna
02:04alles Gute
02:05und dank dir für alles
02:06oh im Küssen bist du einsame Spitze
02:09ja mehr kann man im Alter nicht verlangen
02:11das ist aber eine ganz besonders reizende
02:13Geburtstagsanmerkung
02:14ich meine natürlich in meinem Alter
02:16Prost Anna sollst leben
02:19und behalt mich solange du mich aussäst
02:21Gert guck mal die Brötchen
02:24ignorieren
02:36einfach ignorieren
02:37komm setzt euch doch
02:39wir lassen uns doch den Abend nicht kaputt machen
02:40na also er schweigt
02:48funkstille
02:49das war sicher nicht so wichtig
02:50du nimm mal von denen
02:51die sind ausgezeichnet
02:52vielleicht was wichtiges
02:59gibt's im Moment was wichtiges
03:01als das hier
03:01ich meine ja bloß
03:02Dienst ist Dienst
03:03und Schnaps ist Schnaps
03:04ja es ist Feierabend
03:06also Schnaps
03:07für mehr Sekt
03:08gieß mal nach
03:09hier bei Köster
03:15nein Herr Köster ist nicht
03:18ja
03:20ja
03:22Augenblick bitte
03:24tut mir leid
03:30ja mir auch
03:32Köster
03:33ausgerechnet heute
03:35bitte
03:36ich hab laut gedacht
03:38ich hab gesagt
03:39ausgerechnet heute
03:40wie ist die Adresse
03:42ja ist gut
03:44ich komm hin
03:44ein Mann den bring ich mit
03:46ja der ist auf einer
03:47Geburtstagsparty
03:48der wird sich freuen
03:49ja
03:50Dankeschön
03:51dass Frauen
03:53immer so neugierig sein müssen
03:55ich warte bis du zurück bist
03:57ja
03:57dann schläfst du schon
03:58und ich bin müde
04:00ist ganz schön traurig
04:02Sie haben ja noch mehr
04:03Geburtstage
04:04ja
04:04na wend
04:13guten Morgen
04:13guten Abend
04:14Herr Dr.
04:19guten Abend
04:20guten Abend Herr Göster
04:21die Tote wurde vom Mörder
04:22wahrscheinlich überrascht
04:23das Beidezimmer war von innen
04:25verriegelt
04:25die Schüsse wurden von hier
04:26vom Schlafzimmer aus abgegeben
04:27da durch die Scheibe
04:31hier
04:35vermutlich die Tatwaffe
04:37sie lag hier am Boden
04:38wer ist denn die Frau
04:40sie heißt Laura Mattis
04:42das hier ist der Hausmeister
04:43bekannt wird mein Name
04:45wohnt Frau Mattis allein hier
04:46ja
04:47sie ist nicht verheilertet
04:49so viel mehr bekannt ist
04:50nein
04:51hat sie irgendjemanden
04:53den wir benachrichtigen
04:54können
04:54ich weiß niemand
04:56ich kenne nur den
04:57Wohnungsinhaber
04:58der wohnt aber nicht hier
05:00der kommt nur so
05:01ab und zu mal vorbei
05:02hier in die Wohnung
05:03ja
05:04wie heißt denn der
05:05der Herr Dr. Berger
05:07der ist auch der Hausbesitzer
05:08haben Sie seine Adresse
05:09ja unten in meiner Wohnung
05:11kann ich gleich raufholen
05:12nein warten Sie
05:12ich komme mit Ihnen runter
05:13ich wollte Sie sowieso noch was fragen
05:14ja kommen Sie
05:15Herr Doktor
05:18wir müssen uns dann noch sprechen
05:20ja
05:21ist mir gut
05:45ich glaube der hätte überlebt
06:06aber lassen uns erst die technischen Daten auswerten
06:09guten Tag
06:10Herr Dr. Berger
06:12ja
06:12bitte
06:13mein Name ist Köster
06:14kann ich Sie in Augenlück sprechen
06:15ja muss das jetzt sein
06:16ich bin mitten
06:17ja ich wäre Ihnen dankbar
06:18wenn es jetzt sein könnte
06:19nehmt schon mal die Werte auf
06:24ja bitte
06:26gehen wir da hinein
06:28also was kann ich für Sie tun
06:41Herr Dr. Ihnen gehört das Apartmenthaus
06:44im VW 12
06:45ja
06:45und Sie besitzen auch noch eine Wohnung
06:48in dem Haus
06:48richtig
06:49und in der Wohnung wohnt eine Frau Laura Mattis
06:53ja
06:55kommen Sie öfter in die Wohnung zu Frau Mattis
06:58ich verstehe jetzt aber den Sinn Ihrer Fragen nicht
07:02aber ja
07:05warum
07:06darf ich Sie fragen
07:07wann Sie zum letzten Mal dort waren
07:08was dürfen Sie
07:10ich war gestern Abend bei
07:12wissen Sie noch die Uhrzeit
07:14etwa gegen 10
07:15würden Sie mir auch sagen wie lange Sie dort waren
07:18nur etwa eine Stunde
07:20so genau weiß ich das nicht mehr
07:21ich pflege meine Besucher nicht mit der Stoppuhr zu kontrollieren
07:25oder tun Sie sowas
07:26nein meistens nicht
07:27Herr Kommissar
07:29oder was immer Sie auch sagen mögen
07:31ich wäre Ihnen dankbar wenn Sie
07:32Ihre mehr als eigenartigen Fragen beenden würden
07:35und konkret sagen was Sie von mir wollen
07:37gern
07:38nur noch eine Frage
07:40wann genau haben Sie die Wohnung von Frau Mattis gestern Abend verlassen
07:43ich habe Ihnen bereits gesagt
07:45dass ich etwa eine Stunde bei ihr war
07:46nun hören Sie mal zu
07:47ich kann Frau Mattis besuchen
07:49wann und wie lange ich will
07:50ich glaube nicht dass das die Polizei etwas angeht
07:52Herr Dr. Berger
07:54ich bin von der Mordkommission
07:55Sie können Frau Mattis nicht mehr besuchen
07:57Sie ist tot
07:58nein
08:03erschossen
08:04und zwar etwa zu dem Zeitpunkt
08:08an dem Sie gestern Abend bei ihr in der Wohnung waren
08:10darum wollen wir wissen
08:12wann Sie die Wohnung verlassen haben
08:13ich nehme nicht an
08:18dass Sie schon tot war
08:19als Sie hinkam
08:19hören Sie ja
08:21wir suchen den Täter
08:23Herr Doktor
08:24und da Sie zur Tatzeit in der Wohnung
08:27das ist doch Wahnsinn
08:27Laura
08:28ich meine Frau Mattis lebt natürlich noch
08:31als ich weggehe
08:31wir haben uns sogar für Harte verabredet
08:35haben Sie eine Pistole
08:37Kaliber 7,65
08:38ja
08:40sie wurde mir vor ein paar Tagen gestohlen
08:44aus dem Wagen heraus gestohlen
08:46aus dem Wagen heraus gestohlen
08:48ich habe sie in meinem Handschuh fachen
08:49wenn ich nach Hause komme
08:51dann nehme ich sie raus
08:52haben Sie das gemeldet
08:54nein
08:56noch nicht
08:57Herr Doktor
08:59ich muss Sie bitten
09:00sich zu weiteren Vernehmungen
09:01zur Verfügung zu halten
09:02ja
09:03ja ja bitte
09:04ist doch ganz nicht so schön
09:05sind Sie verheiratet Herr Doktor
09:15ja
09:16weiß Ihre Frau von den Besuchen
09:18bei Frau Mattis
09:19nein
09:20Dankeschön
09:23dass Frauen nie wissen was ihre Männer so machen
09:39und umgekehrt
09:53versuch mal ob du was über sie raus bekommst
09:56ja
09:56was für ein Eindruck macht denn dieser Berger
10:00könnte er in Frage kommen
10:01das ist schwer zu sagen
10:04wenn Sie sich nur nicht immer so vage ausdrücken können
10:09jedenfalls behauptet er dass die Mattis noch gelebt hat als er wegging
10:12Köster
10:13der Mann ist verheiratet
10:14hat in einem Haus das zwar ihm gehört in dem er aber nicht wohnt eine Wohnung
10:18und dort wohnt die Mattis die er oft besucht
10:21da können Sie sich doch an den fünf Fingern abzählen dass die beiden ein Verhältnis haben
10:24oder hatten
10:25ja und
10:27ist das verboten
10:28Herrgott Köster der Mann ist doch nicht astrein so was riecht doch einfach schlecht
10:32herein
10:36der Obduktionsbefund
10:37Frau Mattis war im dritten Monat schwanger
10:38na bitte
10:39mein Geruchssinn
10:40damit ist der Mann doch eindeutig belastet
10:43würden Sie als Täter
10:44wie bitte
10:45angenommen
10:46würden Sie als Täter freiwillig zugeben zur Tatzeit in der Wohnung gewesen zu sein
10:51wenn Sie genau wüssten dass Sie niemand gesehen hat
10:53als Täter natürlich nicht ich würde mich doch nicht selber belasten
10:55sehen Sie
10:56Dr. Berger hat aber zugegeben zur Tatzeit in der Wohnung gewesen zu sein
11:00also
11:00ist er der Täter
11:02wenn Sie es nur immer recht kompliziert machen können
11:04ja
11:04einfach ist es leider nicht
11:07dass der Mann gerade dope
11:09und so
11:10dass der Kinder
11:11die
11:12die
11:12die
11:13er
11:13zu
11:14ja
11:14ja
11:15wir sehen uns
11:15alle morgen
11:16ja
11:16tschüss
11:17Grüß Gott, Frau Schafröbe.
11:40Hallo, Vera. Gehst du schon?
11:42Hab ne Verabredung.
11:43Mit wem?
11:44Mit meinem Friseur.
11:45Mit meinem Friseur.
11:46Wir waren doch zu einem Match verabredet.
11:47Tut mir leid.
11:48Sag mal, ich hab da heute in der Zeitung gelesen,
11:50Mord im Vornweg 12, das ist doch euer Haus.
11:52Ja, scheißliche Sache. Werner ist außer sich.
11:55Was kann er dafür, wenn es in seinem Haus passiert?
11:57Was heißt sein Haus?
11:58Entschuldigung, ich mein natürlich dein Haus.
12:00Wir warten die Frau.
12:01Meine Frau...
12:03...Matis.
12:04Soll Dolmetscherin oder Übersetzerin gewesen sein, was weiß ich.
12:07Habt ihr sie gekannt?
12:08Ich nicht, aber Werner.
12:10Er hat ja die ganzen Vermietungen gemacht.
12:12Kommst du heute Abend?
12:13Heute Abend?
12:14Heute ist Donnerstag.
12:15Wir waren heute Abend bei mir zu Hause zum Homie verabredet.
12:18Ach, das war heute Abend?
12:19Mhm.
12:20Entschuldige.
12:21Können wir das verschieben?
12:22Nicht gern.
12:24Werner muss nächste Woche für zwei Tage weg.
12:26Dann holen wir es vielleicht nach.
12:27Okay?
12:28Okay.
12:29Tschüss.
12:30Herr Doktor, Sie wissen, dass Sie mir keine Fragen zum Antworten brauchen, die Sie eventuell selbst belasten.
12:43Ja, das ist mir klar.
12:44Bitte fragen Sie.
12:45Ich werde Ihnen antworten, was ich weiß.
12:46Danke.
12:47Wie lange kennen Sie Frau Mattis?
12:48Vier Monate.
12:49Kannten Sie sie schon, bevor Sie die Wohnung in Ihrem Haus bezog?
12:50Ja.
12:51Wie haben Sie sie kennengelernt?
12:52Wir flogen in der gleichen Maschine von London nach München.
12:53Sie saß zufällig neben mir.
12:54Wir kamen ins Gespräch und dabei erfuhr ich, dass sie in München eine Wohnung sucht.
12:57Sie war mir vom ersten Moment an, wie soll ich sagen, ungeheuer so ein paar Tage lang.
12:58Ich will Sie sagen, dass Sie mir nicht mehr in der gleichen Maschine haben.
12:59Sie waren in der gleichen Maschine.
13:00Wie lange kennen Sie Frau Mattis?
13:01Vier Monate.
13:02Kannten Sie sie schon, bevor Sie die Wohnung in Ihrem Haus bezog?
13:03Ja.
13:04Wie haben Sie sie kennengelernt?
13:05Wir flogen in der gleichen Maschine von London nach München.
13:06Sie saß zufällig neben mir.
13:07Wir kamen ins Gespräch und dabei erfuhr ich, dass sie in München eine Wohnung sucht.
13:22Sie war mir vom ersten Moment an, wie soll ich sagen, ungeheuer so ein paar Tage lang.
13:26Sie waren sehr ungeheuer sympathisch.
13:28Ich glaube, ihr ging es umgekehrt genauso.
13:31Noch am selben Abend sind wir zusammen essen gegangen.
13:34Und von da an haben wir uns fast jeden Tag getroffen.
13:38Es war eine unbeschreiblich schöne Zeit.
13:43Meine Frau wusste nichts davon.
13:45Aber ich glaube, Sie kennen solche Geschichten zu Genüge.
13:50Ich bin 20 Jahre verheiratet.
13:53Ich liebe meine Frau.
13:56Aber ich liebte auch Laura.
13:59Ich habe sie wirklich geliebt.
14:02Er wusste, Frau Mattis, dass Sie verheiratet sind?
14:05Ja, natürlich.
14:06Und wie hat Sie das Problem bewältigt?
14:10Es war ihr egal.
14:12Wann ist Frau Mattis in das Haus eingezogen?
14:18Vor zweieinhalb Monaten.
14:21Wissen Sie, ob Sie außer Ihnen dort noch andere Besucher empfangen hat?
14:24Freunde, Verwandte, Angehörige?
14:27Nein, sie lebte völlig zurückgezogen.
14:30Ihre Eltern haben in London gelebt.
14:34Sie sind beide tot.
14:36War Sie beruflich tätig?
14:38Ja, als Übersetzerin und Dolmetscherin für verschiedene Industrieunternehmen.
14:42Herr Doktor, ich darf davon ausgehen, dass Frau Mattis Ihre intime Freundin war.
14:47Ach Gott, was denn sonst?
14:49Wussten Sie, dass Sie ein Kind erwartet?
14:53Ein Kind?
14:55Ja. Sie war im dritten Monat.
14:58Wer sagt das?
15:00Die Obduktion.
15:02Aber das...
15:05Das hätte Sie mir gesagt.
15:08Das hätte Sie mir doch gesagt.
15:10Nehmen wir mal an, Sie hätte es Ihnen gesagt und Sie hätten es gewusst.
15:14Wäre das ein Grund gewesen, Frau Mattis umzubringen?
15:18Hören Sie, ich habe es nicht gewusst.
15:20Selbst wenn, das wäre doch noch lange kein Grund, sich umzubringen.
15:23Oh, ein Motiv gäbe es. Ihre Frau.
15:27Bevor ich einen Mord begehe, wäre ich doch lieber ein Skandal.
15:32Herr Doktor, ich möchte Ihnen das ja gerne alles glauben.
15:36Nur wenn Sie es nicht waren, wer dann?
15:39Das festzustellen, ist doch wirklich nicht meine Aufgabe.
15:43Ist das Ihre Pistole?
15:51Ja.
15:52Woher haben Sie die?
15:54Aus der Wohnung von Frau Mattis.
15:56Hier.
15:57Wie kommt die da hin?
15:58Ich weiß es nicht, Herr Doktor. Wissen Sie es?
16:02Oh, das ist Besuch. Guten Tag.
16:06Guten Tag.
16:07Würdest du uns noch einen Augenblick allein lassen, ne?
16:10Ich habe noch etwas zu besprechen.
16:11Bin schon weg.
16:12Es wäre zu Hause.
16:13Nein, sie kommt später. Sie wollte noch Besorgungen machen.
16:22Mein Sohn. Genauer gesagt, mein Stiefsohn.
16:25Etwas interessiert mich noch, Herr Doktor.
16:27Bitte.
16:28Das Apartmenthaus ist doch ein Millionenprojekt.
16:32Gehört Ihnen das allein?
16:34Nein, in der Hauptsache meiner Frau.
16:36Danke.
16:41Darf ich Ihnen einen guten Rat geben, Herr Doktor?
16:43Sagen Sie Ihrer Frau die ganze Wahrheit.
16:46Besser Sie sagen Sie, als dass es durch jemand anderes erführt.
16:50Wieso lassen wir weitergehen? Ich meine, was werden Sie unternehmen?
16:55Da Sie mir sagen, Sie waren es nicht, muss ich eben den Täter weitersuchen.
16:59Wenn Sie dazu noch etwas wissen, rufen Sie mich bitte an, ja?
17:02Ich finde es schon, Herr Doktor.
17:03Tschüss.
17:24Er heißt Bernd Hartog. Ich habe mich bei dem Platzwart erkundigt.
17:35Ungeheuer beliebt bei den Damen.
17:42Scheinbar auch bei Frau Berger.
17:47Oliver sagte, du hattest Besuch heute Mittag.
17:50Wer war es denn?
17:58Ich habe dich was gefragt.
17:59Bitte.
18:02Ich habe dich gefragt, wer dich heute Mittag besucht hat.
18:05Stehe ich?
18:06Nein, nein, kommen Sie zu uns.
18:07Es war ein Herr von der Polizei, von der Machtkommission.
18:21Was wollte er?
18:22Ach, die üblichen Recherchen.
18:24Welchen Näheres über Frau Mattes war es, was sie beruflich machte, welchen Umgang sie hatte.
18:31Woher sollst du dem das wissen?
18:32Ja, das frage ich mich ab.
18:33Woher sollst du das wissen?
18:36Ich dachte noch völlig im Dunkeln.
18:39Darum ist jeder Hinweis wichtig.
18:41Sollen Sie doch die Mieter fragen oder den Hausmeister.
18:45Was geht dich das an?
18:47Herrgott, ich kann doch nicht einfach sagen, das interessiert mich nicht.
18:49Oder würdest du das sagen?
18:50Hier ist ja letzten Endes an Mord passiert.
19:00Tja, ich muss gehen, ich habe noch eine Verabredung.
19:02Tschüss.
19:06Schönen Abend noch.
19:11Werner, was ist los mit dir?
19:13Ich merke seit Tagen, wie diese Sache dich besucht.
19:16Diese Frau ist ermordet worden, das ist schrecklich.
19:20Aber was hat das mit dir oder mir zu tun?
19:24Mira, ich musste etwas sagen.
19:30Aber ich kann es jetzt nicht.
19:35Bitte lass mir Zeit.
19:36Bitte lass mir Zeit.
19:49Hat es etwas mit...
19:51...mit dem Mord zu tun?
19:53Nicht mit dem Mord.
19:54Aber mit dieser Frau.
19:57Aber mit dieser Frau.
19:58Aber mit dieser Frau.
19:59saft uns nur den Kugel.
20:00Herrgott, wir sehen uns nicht.
20:02Ei.
20:04螺.
20:05Das sindии.
20:06Wir warten.
20:08Wir warten.
20:10Der Kugel.
20:11Der Kugel.
20:13Ich bin ja.
20:15Wir warten.
20:17Wir warten.
20:19past beim Schickab ohne.
20:20Auf Gottes Willen, Herr Kampo, was ist denn passiert?
20:38Wo?
20:39Ist der tot?
20:40Ruf Dr. Müller an, schnell! Ich hol Frau Kampo rauf.
20:48Ja, Heimann, erstes Kommissariat.
20:50Wo? Großklinikum, Station 5.
20:56Ja, ist gut, ich fahr gleich los.
21:05Guten Abend, Herr Kampo.
21:08Guten Morgen.
21:10Herr Kampo, ich möchte nicht, dass Sie sich jetzt aufregen oder anstrengen.
21:15Ich komme nur vorbei, weil Sie jemand von uns sprechen wollten.
21:18Was ist denn passiert?
21:18Da ist jemand heute Abend aus der Wohnung von der Frau Mattis gekommen.
21:24Wer?
21:24Ich habe ihn nicht sehen können, weil ich doch die Beleuchtung repariert habe.
21:31Ich habe nur seine Beine gesehen.
21:34Aber er kam aus der Wohnung von der Mattis. Das haben Sie gesehen?
21:37Ja.
21:38Ich habe ihm sofort zugerufen, was machen Sie da in der Wohnung?
21:41Da ist er weggerannt.
21:44Nun, und ich gleich hinter ihm her.
21:47Und so war es auch schon passiert.
21:48Das tut mir wirklich sehr leid.
21:50Ja, ja.
21:51Ich habe mir halt gedacht, das ist wichtig für Sie.
21:54Der fremde Mensch in der Wohnung,
21:57wo die doch von der Kriminal-
21:59von der Mordkommission versiegelt war.
22:03Das ist sogar sehr wichtig für uns.
22:06Ob der Mann älter oder jünger war,
22:09das können Sie nicht sagen.
22:09Ja, der muss jung gewesen sein.
22:13So wie der gerannt ist.
22:19Ich möchte Sie jetzt nicht länger stören, Herr Kampe.
22:22Nochmals vielen Dank und gute Besserung.
22:25Hallo, Herr.
22:27Warten Sie noch.
22:28Ja, was ist denn?
22:28Der Mann, der hat weiße Schuhe getragen.
22:32Weiße Schuhe?
22:33Ja, so wie Tennis-Schuhe oder so ähnlich.
22:37Ah ja.
22:38Danke.
22:39Ich weiß nicht, ob ich Ihnen das sagen darf.
22:48Aber Frau Kampe,
22:50Ihr Mann hat eine so wichtige Aussage gemacht.
22:52Wenn Sie auch was wissen,
22:53dann sollten Sie uns das sagen.
22:55Wissen Sie,
22:57bevor Frau Mattis oben einzog,
22:59da stand die Wohnung monatelang leer.
23:03Sie sollte möbliert vermietet werden,
23:05aber da fand sich wohl kein Mieter.
23:07In der Zeit kam dann aber öfter
23:09Frau Berger mit einem Herrn.
23:12Vielleicht ein Interessent,
23:13ich weiß es nicht,
23:14aber meine Mann und mir fielen nur auf,
23:17dass sie so oft kamen.
23:18Und dann stundenlang blieben.
23:21Ja, ja, ja.
23:22Können Sie den Herrn beschreiben?
23:24Ja, ja.
23:25So Mitte 30.
23:27Ein sportlicher Typ.
23:29Zeig mal das Bild.
23:32Kann das der gewesen sein?
23:34Moment mal, ja.
23:35Ich muss mal meine Brille nehmen.
23:36Ja, das ist der Herr.
23:42Das ist ganz sicher,
23:43da gibt es keinen Zweifel.
23:44Nein, nein, da bin ich ganz sicher.
23:46Gut, Frau Kampe,
23:47ich danke Ihnen schön.
23:49Wir gehen nochmal nach oben.
23:50Wiederschauen.
23:51Wiedersehen.
24:00Das Schloss ist unbeschädigt,
24:02also muss er einen Schlüssel gehabt haben,
24:04was aber noch lange nicht beweist,
24:05dass er auch der Täter ist.
24:06Dr. Berger?
24:07Ach was.
24:08Der Dings, der Hausmeister,
24:10hatte ich doch gesagt,
24:11der rannte wie ein Junge
24:12die Treppe runter,
24:12Berger ist 55.
24:15Außerdem kann ich mir nicht vorstellen,
24:16dass der nachts
24:17mit Tennentschuhen rumrennt.
24:20Nehmen wir mal an,
24:20der Täter und der Mann,
24:21den Kamp überrascht hat,
24:22sind identisch.
24:23Ja, und?
24:24Ich meine,
24:24wir haben doch nicht feststellen können,
24:25dass die Mathe es bestohlen wurde,
24:26was ihr Täter nach der Tat
24:27ja leid hätte tun können.
24:29Wieso kommt er also nochmal zurück?
24:31Aus Reue bestimmt nicht.
24:32Nein.
24:34Aber er könnte doch etwas suchen,
24:36was in der Mordnacht
24:37nicht gefunden wird.
24:39Wenn du mir sagst, was,
24:40dann sind wir ein schönes Stück weiter.
24:47Hübsch.
24:49Wer hat dein Interesse,
24:50so ein Mädchen umzubringen?
24:52Dr. Berger.
24:54Vielleicht hat er den Skandal
24:55doch mehr gefürchtet
24:56als einen Mord.
24:57Vera Berger aus Eifersucht?
24:59Vielleicht hat sie
25:00von dem Verhältnis
25:00ihres Mannes was gewusst?
25:02Oliver Berger.
25:03Reicht seine Mutter,
25:04indem er die Geliebte
25:05des Vaters erschießt.
25:06Das hat es schon gegeben.
25:07Bernd Hartog,
25:09der durch einen Mord Berger
25:10belastet
25:11und sich selbst
25:12den Weg freimacht
25:13zu Vera Berger
25:14und zu ihrem Geld.
25:15Das hat es auch schon gegeben.
25:17Oder vielleicht,
25:19guck mal an,
25:21der große Unbekannte.
25:24Genua, Mai 1977.
25:26Urlaub mit Carlos Girotti.
25:29Da.
25:31Ja, bitte?
25:40Nein, Frau Mattes ist nicht da.
25:43Die Übersetzung,
25:45da kann ich Ihnen leider nichts sagen.
25:47Mit wem spreche ich denn?
25:48Ah ja.
25:50Wie ist denn die Adresse der Firma?
25:53Ein Moment, danke.
25:55Ja, mein Name ist Köster.
25:57Ich komme in einer halben Stunde
25:58mal bei Ihnen vorbei.
25:59Ich möchte mal mit Ihrem Chef sprechen.
26:00Ja, danke.
26:02Das ist die Firma,
26:03für die die Mattes
26:04die Übersetzung gemacht hat.
26:05Die sollte sie gestern abliefern.
26:06Ich fahre mal da hin.
26:07Geh du mal zu den Leuten,
26:08die dem Hausmeister da geholfen haben.
26:10Vielleicht haben die doch was gesehen.
26:11Ja, kann ja sein.
26:12War Frau Mattes fest bei Ihnen angeschnitten?
26:15Nein, sie war freiberuflich bei uns tätig.
26:18Als Übersetzerin.
26:21Ach, da gibt es doch sicher viele.
26:22Warum haben Sie sich gerade
26:23für die Dame entschieden?
26:25Ihr Spezialgebiet war die Elektronik.
26:28Da gibt es nicht viele.
26:29Seit wann arbeitet sie für die Firma?
26:31Etwa seit zwei Monaten.
26:34Hat sie sich bei Ihnen beworben?
26:36Ja.
26:37Es ist ein Vertrauensposten.
26:39Ich will damit nicht sagen,
26:40dass alles top secret ist,
26:41was in unserem Werk hergestellt wird.
26:44Aber wir haben es nicht gerne,
26:45wenn die Konkurrenz uns in die Karten sieht.
26:47Mit anderen Worten,
26:48Sie haben über Frau Ottes Erkundigungen eingezogen,
26:50bevor Sie sie beschäftigt haben.
26:52Ja, außerdem wurde sie mir empfohlen.
26:54Darf ich fragen von mir?
26:55Einen Moment.
26:57Herr Hartog ist am Apparat.
26:59Er möchte wissen,
26:59ob Sie heute in den Club kommen.
27:03Herr Berndt.
27:05Du, ich bin gerade in einer Besprechung.
27:06Ich ruf gleich zurück, ja?
27:08Danke.
27:11Äh, Entschuldigung,
27:14was haben Sie Ihnen gekannt?
27:15Ich wollte fragen,
27:16von wem Ihnen Frau Mattes empfohlen wurde.
27:19Wenn es Ihre Neugier befriedigt,
27:21will ich Ihnen den Namen gerne nennen.
27:22Es ist Dr. Werner Berger,
27:24Präsident von meinem Tennisclub.
27:27Leitender Versuchsingenieur.
27:28Ach, Sie kennen mich?
27:30Ja, flüchtig.
27:32Dr. Berger muss Frau Mattes
27:34aber doch sehr lange und sehr gut gekannt haben,
27:36wenn es Ihnen das so vertrauenswürdig empfohlen hat.
27:38Ja, er kannte Sie über ein Jahr.
27:40Sie lebte in London,
27:41arbeitete in derselben Branche.
27:43Aber sie wollte unbedingt nach Deutschland zurück.
27:45Danke, Herr Doktor.
27:47Wenn Sie jetzt irgendwelche Fragen hätten.
27:51Ja.
27:53Äh, Frau Mattes sollte gestern
27:55eine Übersetzung abliefern,
27:57die für uns termingebunden war.
28:00Sie kam nicht.
28:01Meine Sekretärin rief an
28:03und Sie waren am Apparat.
28:06Ja.
28:07Frau Mattes konnte nicht mehr am Apparat kommen.
28:09Sie war tot.
28:11Sie ist erschossen worden.
28:12Ich nehme an,
28:30dass Ihre Sekretärin
28:31zu Frau Mattes laufenden Kontakt hat.
28:34Herr Doktor,
28:34darf ich hier ein paar Fragen stellen?
28:36Offenkammer?
28:41Ja.
28:41Bitte.
28:44Es ist was Schreckliches passiert.
28:48Frau Mattes ist ermordet worden.
28:51Nein.
28:52Leider wissen wir noch nichts über den Täter.
28:55Über sein Motiv.
28:57Es wäre daher gut zu wissen,
28:59ob Sie durch Ihren beruflichen Kontakt
29:00zu Frau Mattes Näheres, äh,
29:02sagen können.
29:05Da gibt es eigentlich nicht viel.
29:07Na, ich könnte mir vorstellen,
29:08dass es zwischen zwei Damen
29:09über den beruflichen Konnex hinaus
29:11doch auch mal
29:12zu paar privaten Bemerkungen kommt.
29:16Ich sag dir mal,
29:18dass ich Sie beneide,
29:20weil Sie immer so einen ausgeglichenen,
29:22fast heiteren Eindruck machen.
29:25Und da sagte sie mir,
29:28Sie müssen sich eben auch verlieben.
29:30Ich fragte Sie,
29:31sind Sie denn verliebt?
29:33Und da sagt sie,
29:34ja, ich hab einen Mann kennengelernt,
29:37mit dem ich sehr glücklich bin.
29:39Hat sie gesagt, wer das ist?
29:41Nein.
29:42Sie sagte nur,
29:43leider ist er noch verheiratet.
29:46Einmal erwähnte sie auch,
29:47dass sie sehr froh darüber wäre,
29:49wieder in Deutschland zu sein.
29:50Hat sie gesagt, warum?
29:52Wohl wegen ihrer Eltern.
29:54Sie freute sich,
29:54dass sie die jetzt öfter besuchen könnte.
29:56Moment mal.
29:58Wann hat sie Ihnen das gesagt?
30:00Erst vor kurzem noch.
30:01Ach,
30:03wir haben eine Information,
30:05dass die Eltern beide tot sind.
30:07Sie sollen in London gelebt haben.
30:09Das stimmt doch nicht.
30:11Ihre Eltern leben in Köln in einem Altersheim.
30:14Vor 14 Tagen war sie noch dort.
30:15Ich glaube,
30:18St. Marien oder so ähnlich heißt es.
30:20So.
30:23Clef, ich danke Ihnen schön.
30:25Sie haben mir sehr geholfen.
30:26Wiederschöne, Herr Dr.
30:26Eine Bitte noch.
30:28Herr Köster,
30:29könnte ich die Unterlagen,
30:30die noch in der Wohnung
30:30von Frau Mattes sind,
30:31zurückbekommen?
30:32Ich möchte verhindern,
30:33dass Sie in falsche Hände geraten.
30:34Ja, aber selbstverständlich.
30:35Ich schicke einen Kollegen,
30:36der mit Ihrem Beauftragten
30:37zusammen in die Wohnung geht.
30:38Wiederschöne.
30:39Danke, Herr Dr.
30:39Danke, Herr Dr.
30:40Danke, Herr Dr.
30:46Er hat mir alles erzählt,
30:48wie es angefangen hat
30:49und wie er zum Schluss
30:51nicht mehr ein nach aus wusste.
30:53Es klang alles sehr glaubhaft.
30:55Ich glaube sogar,
30:56dass er nicht der Vater des Kindes ist.
30:58Dann glaubst du auch,
30:59dass er nicht der Mörder ist.
31:01Er kann es nicht sein.
31:02Hast du ihm gesagt,
31:04dass du längst Bescheid gewusst hast
31:06über ihn und diese Mattes?
31:09Nein.
31:10Das hätte ihn vielleicht beschämt
31:11und das wollte ich nicht.
31:13Nicht in dieser Situation.
31:16Warum fragst du?
31:19Mir hast du gesagt,
31:20dass du sie nicht gekannt hast.
31:23Hab ich das?
31:25Für die Polizei könnte das
31:26ein Mordmotiv sein,
31:27wenn sie erfahren,
31:28dass du davon gewusst hast.
31:32Von wem sollte sie das erfahren?
31:37Eigentlich hat Werner
31:38nicht mehr und nicht weniger getan als wir.
31:39Getan haben.
31:40Gut, getan haben.
31:42Würdest du ihm das jemals erzählen?
31:44Nein.
31:45Warum nicht?
31:48Weil ich ihn nicht verlieren will.
31:52Wer hat dir eigentlich
31:53von Werner und dieser Mattes erzählt?
31:55Spielt das jetzt noch eine Rolle?
31:58Komm, Andi.
31:59Eigentlich nicht.
32:02Du hast genauso wenig Mut
32:03zu etwas zu stehen wie dein Mann.
32:06Ihr beide lebt lieber
32:07mit euren gottverdammten Lügen
32:08nebeneinander her.
32:09Ich darf bitte dir so zu reden.
32:10Jeder von euch beiden
32:10fühlt, dass mit dem anderen
32:11was los ist.
32:13Aber keiner hat den Mut
32:14darüber zu reden.
32:14Der eine, weil er Angst hat
32:15etwas zu verlieren,
32:16was er glaubt zu besitzen.
32:19Der andere,
32:20weil er nicht die Kraft hat
32:21etwas zu opfern,
32:23was ihm längst nicht mehr gehört.
32:24Du bist zwar ein fabelhafter Liebhaber
32:26und ich glaube,
32:27ich bin nicht die Einzige,
32:28die das festgestellt hat.
32:29Aber von der Ehe
32:31hast du keine Ahnung.
32:34Wenn du so ein rigoroser Anhänger
32:35des Entweder-Oder bist,
32:37warum bist du dann nicht
32:37längst zu Werner gegangen
32:38und hast ihm erzählt,
32:39was zwischen uns war?
32:41Entschuldige.
32:42Ich bin schließlich
32:42mit ihm befreundet.
32:44Und diese Freundschaft
32:45wolltest du nicht zerstören.
32:47Verstehe.
32:48Ja,
32:49es ist ja auch viel einfacher,
32:51eine Ehe aufzugeben
32:52als eine Freundschaft.
32:53Klingt das nicht
32:54ein bisschen pathetisch?
32:54Für dich vielleicht.
32:56Das ist der Unterschied
32:57zwischen uns beiden.
32:58Bernd,
33:00was zwischen uns war,
33:01ist gewesen
33:02und wird sich nie wiederholen.
33:04Und es ist für uns beide besser,
33:06das alles zu vergessen.
33:13Ich hab dich in der Hand, Vera.
33:15Mich wirst du nicht los.
33:16Ich hab dich in der Hand.
33:46Das Ehepaar gegenüber
34:11hat in der fraglichen Nacht
34:12keine Wahrnehmung gemacht.
34:13Aber sie wollen gesehen haben,
34:14wie die Mattes
34:15einige Male
34:15von einem Mann besucht wurde.
34:17Und Dr. Berger natürlich.
34:18Nein, der soll jünger gewesen sein,
34:19ein Italiener.
34:20Ach, woher wollen Ihnen wissen,
34:21dass er ein Italiener war?
34:22Sie sagten,
34:23er hätte sie mal
34:23mit Buongiorno begrüßt.
34:25Sie haben dann noch gewartet,
34:26bis die Türe aufging
34:27und gehört,
34:27wie die Mattes
34:28ganz aufgeregt gesagt hat,
34:29was willst du noch hier?
34:31Und er hat daraufhin nur gesagt,
34:32Carissima,
34:33mir hat sie die Wohnung reingedrückt.
34:35Wann war denn das?
34:36Vor ungefähr sechs Wochen.
34:38Seitdem haben sie
34:38den Mann nicht mehr gesehen.
34:39Genua,
34:45Mai 1977,
34:47Urlaub mit Carlos Girotti.
34:48Wer ist denn das nun wieder?
34:49Das weiß ich nicht.
34:51Vielleicht der Italiener.
34:52Woher haben Sie das Bild?
34:53Aus der Wohnung
34:53von der Mattes.
34:54Zwei,
34:56fünf,
34:57vier,
34:59eins,
34:59drei,
35:01acht.
35:03G,
35:03E.
35:03Was erzählen Sie da?
35:04Das ist das Kennzeichen
35:06von dem Wagen.
35:07Genua.
35:08Ich komme gerade aus der Wohnung
35:10von der Mattes.
35:11Haben wir mit der Sekretär
35:12von Dr. Cargus
35:13alles durchsucht,
35:14aber von einem Manuskript
35:15keine Spur.
35:16Aha.
35:17Jetzt wissen wir auch,
35:18was der Mann
35:18in den Tennis schon gesucht hat.
35:20Möglich, dass auch der Mörder ist.
35:21Ja, nur mal nicht so vorschnell.
35:23Die Sekretärin war ganz verzweifelt.
35:24Diese Unterlagen scheinen geheim zu sein.
35:26Ja, ja, ich weiß.
35:27Brauchen Sie mich noch?
35:28Nein, danke.
35:29Moment nicht.
35:32Ja, Heimann,
35:33erstes Kommissariat.
35:35Moment, ich verbinde.
35:37Dr. Berger.
35:38Ja, Herr Doktor?
35:46Ja, zu Ihnen kommen.
35:48Können Sie mir das nicht
35:49am Telefon sagen?
35:51Ach so, ja.
35:52Wann passt sie denn?
35:54Gut, ich bin um 20 Uhr bei Ihnen.
35:57Was wollte er denn?
35:58Er will mir was Wichtiges mitteilen.
36:00Ach nee, vermutlich sein Geständnis.
36:01Möglich.
36:02Damit wir auf dieser Spur nachgehen,
36:04möchte ich so bitten,
36:04sich mit Interpol in Verbindung zu setzen.
36:06Vielleicht ist der Name Carlos Girotti
36:08über den Maler aufgekreuzt.
36:09Vielleicht ist er der Besitzer dieses Autos.
36:11Zumindest bestand eine enge Verbindung
36:13zwischen ihm und der Mattis.
36:14Ich blamiere mich nicht, Herr Köster,
36:15aber bitte, wie Sie wollen.
36:17Nur, meine Meinung kennen Sie ja.
36:18Ja, die kennen wir.
36:19Ruf mal die Bahn aufs Auskunft an.
36:22Du musst heute noch nach Köln fahren.
36:24Was soll ich denn in Köln?
36:25Guck dir mal den Dom an.
36:26Was?
36:26Ich erklär dir alles.
36:27Ruf doch mal an.
36:30Herr Köster, um es gleich direkt zu sagen,
36:34ich werde erpresst.
36:35Ach, von wem?
36:38Ich weiß nicht, wer es ist.
36:40Er rief mich gestern Abend an.
36:42Er sagte, spreche ich mit dem Mörder
36:43von Frau Mattis.
36:45Ich sagte, wer sind Sie?
36:46Er fragte, wie viel ist denn mein Schweigen wert?
36:50Ich sagte, Sie sind verrückt
36:51und legte auf.
36:52Waren Sie allein, als der Anruf kam?
36:54Ja.
36:56Nach zwei Stunden rief er wieder an.
36:57Er wurde massiver und verlangte
36:58einer Million, sonst würde er mich
36:59hochgehen lassen.
37:01Heute Mittag, kurz bevor ich Sie anrief,
37:04meldete er sich zum dritten Mal.
37:05Waren Sie da auch allein?
37:06Nein.
37:08Meine Frau war da,
37:09sie hat das Gespräch mitgehört.
37:11Er nannte mir Ort und Zeit,
37:12wo ich das Geld hinzubringen hätte
37:13und warnte mich noch davor.
37:15um die Polizei zu verständigen.
37:18War Ihr Sohn auch dabei?
37:20Nein.
37:22Wo ist denn der jetzt?
37:25Ausgegangen.
37:25Ne, Frau, ich nehme doch an.
37:27Ich kann hier offen reden.
37:30Mein Mann hat mir alles erzählt.
37:32Wer weiß oder wer kann
37:34von Ihrer Beziehung zu Frau Mattis
37:36was gewusst haben?
37:37Meine Frau und mein Sohn.
37:39Wir mussten es ihm sagen.
37:41Der Zustand meines Mannes
37:43konnte ihm ja nicht verborgen bleiben.
37:44Wie hat er denn da reagiert?
37:46Ja.
37:48Wie soll ich das beschreiben?
37:51Er hat gelacht
37:52und gesagt,
37:53wenn du sonst keine Probleme hast.
37:56Damit war der Fall für ihn erledigt.
37:58Weiß sonst noch jemand davon?
38:00Bitte?
38:01Ich meine,
38:02haben Sie Freunde oder Bekannte,
38:03die davon wissen?
38:04Ich wüsste niemand.
38:05Du?
38:07Nein.
38:08Wirklich nicht?
38:09Nein.
38:11Ich verstehe Sie nicht.
38:13War nur eine Frage,
38:14gnädige Frau.
38:16Die Stimme des Anrufers
38:17war Ihnen natürlich nicht bekannt.
38:20Nein.
38:21Er klang wie ein Ausländer.
38:23Vielleicht ein Italiener.
38:24Kann sich natürlich auch verstellt haben.
38:26Das ist nicht gesagt.
38:28Wo sollen Sie das Geld hinbringen?
38:29Auf den Rennplatz Dagelfing.
38:32Übermorgen.
38:33Punkt 21.45 Uhr.
38:35Am Parkplatz Eingang A
38:37soll ich mir
38:37in der blau-weißen Plastiktüte,
38:39in der das Geld ist,
38:40langsam auf und ab gehen.
38:41Sonst nichts?
38:42Nein, sonst nichts.
38:45Ist denn übermorgen
38:46ein Rennen in Dagelfing?
38:47Ja, bei Flutlicht.
38:49Das hat mich gleich gewundert.
38:50Auf mich nicht?
38:51Bei dem Trubel
38:52könnte Ihnen ja leicht
38:53die Tüte aus der Hand reißen
38:54und verschwinden,
38:54ohne dass Sie ihn erkannt haben.
38:55Also bitte,
38:57was soll ich jetzt tun?
38:58Also,
38:59wenn irgendetwas
39:00Unvorhergesehenes eintritt,
39:02dann rufen Sie bitte
39:03diese Nummer an
39:04und unternehmen Sie
39:05nichts mehr ohne meine Anweisung.
39:06Ja, auch Sie,
39:07meine Frau.
39:08Selbstverständlich.
39:10Herr Köster?
39:11Ja?
39:12Ich nehme an,
39:13dass dieser Erpresser,
39:15der meinen Mann
39:16als Mörder bezeichnet,
39:17möglicherweise
39:18selbst der Mörder ist.
39:20Und damit scheidet
39:21mein Mann aus dem Kreis
39:22der Mordverdächtigen wohl aus.
39:23Moment, meine Frau,
39:24da wird noch etwas zu klären.
39:26Dr. Carvus hat Frau Mattis
39:27auf Ihre Empfehlung eingestellt,
39:29nachdem Sie ihm gesagt haben,
39:30dass Sie über ein Jahr kennen.
39:31Wir haben so gesagt,
39:32dass Sie die Dame
39:33erst vier Monate kennen.
39:34Was stimmt denn nun?
39:35Woher kennen Sie Dr. Carvus?
39:37Wollen Sie meine Frage
39:38nicht beantworten?
39:44Ich kannte Sie seit
39:45vier Monaten.
39:47War deine Empfehlung
39:48dann nicht sehr leichtsinnig?
39:50Sie sagen es mir, Frau.
39:54Sie wussten doch,
39:54dass Dr. Carvus
39:55eine Vertrauensperson suchte.
39:59Ich war von Ihrer
40:00Vertrauenswürdigkeit überzeugt.
40:03Außerdem wollte ich ihr helfen.
40:05Und dafür hat sie Sie belogen.
40:07Ich verstehe nicht.
40:08Sie hat Ihnen doch gesagt,
40:09dass Ihre Eltern in London leben
40:10und dort auch gestorben sind.
40:11Ja, warum?
40:13Die sind gar nicht gestorben,
40:14die leben.
40:14In Köln.
40:15Warum hat sie dich denn angelogen?
40:18Tja, das wird wohl
40:19das Geheimnis von Frau Mattis bleiben.
40:22Hat sie Ihnen gegenüber
40:23mal den Namen
40:24Carlos Girotti erwähnt?
40:26Na, wer ist das?
40:27Das wissen wir noch nicht,
40:28aber er könnte
40:30in enger Beziehung
40:31zu ihr gestanden haben.
40:32Wann soll das gewesen sein?
40:33So weit wir wissen,
40:34seit Mai.
40:35Aber wahrscheinlich auch noch
40:37zu der Zeit,
40:38in der Sie mit ihr
40:39eine Bekanntschaft hatten.
40:42Herr Köster,
40:43Sie können die Bekanntschaft
40:45meines Mannes ruhig
40:46als das bezeichnen,
40:47was sie war.
40:48Ein Verhältnis.
40:52Moment mal,
40:53er kommt gerade.
40:56Telefon, du,
40:56für dich,
40:57Herr Heilmann.
41:04Ja, Gerd,
41:05was gibt's Neues?
41:06Also, ich hab mit den Eltern
41:07von der Mattis gesprochen.
41:08Ja, und,
41:09hast du was erfahren?
41:10Eine ganze Menge sogar.
41:11Sie erzählten,
41:12dass dieser Girotti
41:12so gut wie verlobt war
41:13mit ihrer Tochter.
41:15Aber eines Tages
41:16hat sie ihn dabei überrascht,
41:17wie er Fotos machte
41:18von Übersetzungen,
41:19die sie eingeschlossen hatte,
41:20weil sie geheim waren.
41:21Daraufhin hat sie dann
41:22Schluss gemacht mit ihm,
41:23aber er hat ihr gedroht,
41:24sie umzubringen,
41:25wenn sie auch nur
41:25ein Wort davon erzählt.
41:27Mensch,
41:27das ist ja ein ganzer Roman.
41:28Er hat ja auch gedroht,
41:29ihren Eltern was anzutun,
41:30die damals tatsächlich
41:31in London lebten.
41:32Aus Angst hat sie dann
41:33die Eltern heimlich
41:34hierher nach Köln geschickt
41:35und in diesem Altenheim
41:36untergebracht.
41:37Sie selbst ist kurze Zeit
41:38rauf,
41:39ebenfalls nach Deutschland gegangen.
41:40Ja, aber wie hat der rausgekriegt,
41:42wo sich die Madness
41:43in Deutschland auffällt?
41:44Das habe ich die Eltern
41:45auch gefragt,
41:46aber sie konnten sich
41:46das nicht erklären.
41:48Ich habe übrigens
41:48ein Foto von ihm.
41:49Das haben sie mir gegeben.
41:50Das ist gut.
41:51Jetzt kommen wir gleich zurück,
41:52ich brauche dich hier, ja?
41:56Sag mal,
41:56was macht eine Frau,
41:57die von ihrem Mann erfährt,
41:58dass sie mit einer anderen
41:59ein Verhältnis hat?
42:01Ach, da gibt es
42:01verschiedene Möglichkeiten.
42:03Entweder sie arrangiert sich
42:05oder sie lässt sich scheiden.
42:07Oder?
42:08Oder sie sucht sich
42:09auch ein Verhältnis.
42:11Das heißt,
42:11wenn sie nicht schon eins hat.
42:13Ja, ja.
42:15Es geht nirgendwo so zu
42:16wie auf der Welt.
42:18Hier, das ist er.
42:20Oh,
42:21Quell.
42:22Ich habe noch eine Überraschung.
42:24Erzähl.
42:25Ich bin heute früh
42:25direkt vom Bahnhof
42:26zur Wohnung von der Mattis gefahren.
42:27Ja, und?
42:28Die Leute von gegenüber
42:29haben ihn sofort wiedererkannt.
42:30Den?
42:31Den.
42:31Entschuldigung,
42:33der Chef wartet auf Sie.
42:34Ja, wir sparten ja schon.
42:37Ah, Köster.
42:39Ich habe hier ein FS
42:40von Interpol Rom.
42:41Dieser, äh,
42:42Girotti
42:43ist tatsächlich
42:43bei denen schon erfasst.
42:44Ach, das freut mich aber.
42:47Was freut Sie daran?
42:48Dass wir uns nicht blamiert haben.
42:49Naja.
42:50Äh, geboren in Rom
42:51von Beruf Industriekauf
42:52und vorbestraft wegen Betrug,
42:53Einbruch, Urkundenfälschung
42:55wurde vor vier Monaten
42:55wegen illegalem Aufenthalt
42:57aus England ausgewiesen.
42:58Und nun raten Sie mal,
42:59wo er jetzt ist.
42:59In München.
43:00Woher wissen Sie das?
43:03Naja, jedenfalls ist er hier.
43:04Illegal.
43:05Nein, ordentlich gemeldet,
43:06seit drei Monaten schon.
43:08Herr Wagner hat sich bereits
43:08von der Richtigkeit
43:09der Adresse überzeugt.
43:10Wie war sie noch?
43:11Das ist Block A,
43:12Olympiagelände,
43:13Apartment 212.
43:14Überwachung wurde bereits
43:14angeordnet.
43:16Ob uns die Verbindung
43:16zwischen ihm und der Mattis
43:17in dem Mordfall
43:18weiterbringt,
43:18ist zunächst nur
43:19reine Vermutung.
43:20Jedenfalls steht fest,
43:21dass er den Mattis
43:22auch öfter besucht hat
43:23und dass die Hausbewohner
43:23ihn erkannt haben.
43:24Aber Köster,
43:25wie denn,
43:25woran denn?
43:26Hier,
43:27an diesem Foto.
43:28Wie soll denn das sein?
43:29Das ist Herr Carlos Girotti.
43:31Wo haben Sie das Bild her?
43:33Ich hab's mitgebracht,
43:33aus Köln.
43:34Was machen Sie denn in Köln?
43:36Warum weiß ich nichts davon?
43:37Die Eltern von der Mattis
43:38wussten noch nichts
43:39vom Tod ihrer Tochter,
43:40dann hab ich Herrn Heimann
43:41hingeschickt.
43:42Natürlich auch mit der Hinteraufsicht,
43:43ein bisschen was zu erfahren,
43:44wie Sie sehen,
43:45mit Erfolg.
43:45Köster,
43:46Eigenmächtigkeiten werden
43:47nicht dadurch legitimiert,
43:48dass Sie Erfolg haben.
43:49Wohl, Herr Mellinger.
43:50Ja.
43:52Ja, der ist hier.
43:53Moment, für Sie.
43:55Wagner.
43:57Mhm, wann war das?
43:58Hat man schon rausbekommen,
43:59wem das Boot gehört?
44:01Ja.
44:01Buchstabieren Sie mal.
44:02K-A-R-G-U-S.
44:05Dr. Cargus, danke Ihnen.
44:06Was ist mit Dr. Cargus?
44:08Dieser Girotti
44:08ist zum Steinberger Jachthafen gefahren
44:10und wartet dort
44:10auf einem Boot Rubin,
44:11heißt es.
44:12Der Besitzer ist ein Dr. Cargus.
44:13Entschuldigen Sie, Herr Mellinger.
44:14Ja, komm.
44:16Hallo, Meister.
44:31Wo ist denn das Boot
44:35von Dr. Cargus?
44:36Dr. Cargus?
44:37Ach, da hinten die Rubin.
44:39Ah, das ist da.
44:39Dankeschön.
44:40Dankeschön.
44:46Tut mir leid.
44:53Erst die Unterlagen,
44:54dann das Geld.
44:55Sie sind sehr misstrauisch,
44:58mein Herr.
44:58Ich bin nur vorsichtig.
45:00Sie ist ja schließlich
45:01keine kleine Summe,
45:02die Sie verlangen.
45:03Ich?
45:03Ich verlang gar nichts.
45:05Mein Informant verlangt.
45:06Was verlangt er denn?
45:07Guten Tag, Herr Dr. Cargus.
45:16Ich habe doch die Ehre mit Carlos Girotti,
45:19nicht wahr?
45:20Na, was verlangt er denn?
45:22Herr Girotti glaubt zu wissen,
45:29wo die Unterlagen sind,
45:30die in der Wohnung von Frau Mattis
45:32gestohlen worden sind.
45:34Er müsste seinem Informanten
45:35500.000 Mark zahlen.
45:38Dann würde ich meine Unterlagen
45:40zurückbekommen.
45:40Und was verdienen Sie dabei?
45:43Wie?
45:45Mordkommission.
45:48Na, wie viel?
45:50Wie kommen Sie auf sowas?
45:51Ich habe das nur gemacht,
45:52um Dr. Cargus behilflich zu sein.
45:54Ach, Sie machen das nur aus Nettigkeit.
45:56Soll ich Ihnen mal sagen,
45:57wer da vorhin sitzt,
45:58das ist der Mann,
45:59der selbst die Unterlagen gestohlen hat
46:01und der wahrscheinlich auch
46:03Frau Mattis erschossen hat.
46:05Sie sind verrückt!
46:10Die Unterlagen gestohlen hat.
46:40Ab ins Presidium.
47:10Das sind Sie.
47:15Herr Doktor,
47:16Sie bekommen die Unterlagen
47:17heute noch zurück.
47:19Ich verspreche Ihnen,
47:19dass Sie niemand einseht.
47:21Ich brauche Sie nur noch mal
47:22als Verweismittel.
47:23Ja.
47:24Ja, natürlich.
47:25Ja, ist gut.
47:26Dankeschön.
47:27Herr Köster, schauen Sie mal.
47:29Herr 765er.
47:30Wie lange kennen Sie Frau Mattis?
47:40Nur reden Sie doch.
47:41Irgendwas wird Ihnen schon einfallen.
47:42Ich weiß nicht, wovon Sie reden.
47:44Ich rede von der Frau,
47:46mit der Sie so gut wie verlobt waren,
47:47die Sie noch nicht mehr kennen wollen.
47:49Aber sich selbst werden Sie doch kennen.
47:51Das haben wir von den Eltern von Frau Mattis.
47:55Sie haben es Ihnen geschenkt.
47:58Und das ist Laura Mattis,
48:00die Sie nicht kennen.
48:04Genua, Mai 1977.
48:06Urlaub mit Carlos Girotti.
48:08Den kennen Sie auch nicht.
48:16Nein.
48:17Ist doch klar.
48:18Obwohl er im Kofferraum von Ihrem Auto war.
48:21Und dass Sie das, was hier drin ist,
48:23aus der Wohnung von Frau Mattis gestohlen haben,
48:25das leugnen Sie natürlich.
48:27Ich sage gar nichts.
48:28Er sagt gar nichts.
48:29Diese Pistole habe ich in Ihrem Wagen gefunden.
48:317,65.
48:32Mit demselben Kaliber wurde Frau Mattis getötet.
48:34Aber nicht von mir.
48:36Sie wussten, dass Sie in Dr. Berger verliebt hat,
48:38als mit Ihnen aus war.
48:39Aus, weil Sie sich schon einmal erwischt hatte,
48:41als Sie Fotos von geheimen Unterlagen in London machten.
48:43Zwei Tage nach dem Mord
48:45gingen Sie nachts in die Wohnung,
48:46um die Dokumente zu stehlen,
48:47die Sie in jener Nacht nicht gefunden haben.
48:49Sie hatten Tennisschuhe an.
48:50Wahrscheinlich die gleichen,
48:51die Sie jetzt auch anhaben.
48:52Sie, Sie, Sie sind ja verrückt.
48:53Sicher, der Einzige, der hier normal ist, sind Sie.
48:59Tja, mit der Million,
49:01die Sie morgen Abend in Dagelfing kassieren wollen,
49:03wird es ja nun leider auch nichts.
49:05Was für eine Million.
49:06Sie wollen Dr. Berger erpressen wollen.
49:08Sie haben doch gesehen,
49:09wie er eine Mordnacht das Haus verließ.
49:10Und da kam Ihnen die Idee,
49:12ihn als Mörder zu erpressen.
49:14Ich sage überhaupt nichts mehr.
49:18Ich will einen Anwalt.
49:21Steht Ihnen zu.
49:26Führen Sie ihn ab.
49:27Wenn er lügt,
49:37hat er einen Komplizen,
49:38der für ihn das Geld abholt.
49:39Wir müssen morgen nach Dagelfing
49:41und wenn es umsonst ist,
49:43bring die Dokumente bitte zu Dr. Cargus,
49:45aber ihm persönlich.
49:46Herr Dr. Berger,
50:02hier ist Köster, bitte melden.
50:13Ja, hier Berger.
50:15Ja, ist gut, Herr Doktor,
50:16ist alles klar.
50:17Ist alles umstellt.
50:19Steigen Sie jetzt aus.
50:20Ich bin jetzt aus.
50:50Musik
51:20Hallo Werner, alter Junge
51:32Ich hab's eilig, mein Pferd läuft gleich, grüß deine Frau, Wiedersehen
51:47Hallo
51:50Ich will nicht mehr, dass du mich anrufst
51:54Woher weißt du, dass Werner nicht da ist?
51:56Ich habe dich gefragt, woher du das weißt
52:06Wohin?
52:08Du bist verrückt
52:10Hör zu
52:12Ich komme nicht
52:15Selbst wenn ich ihn verliere
52:17Ich werde ihm alles sagen
52:20Alles
52:21Was?
52:23Sagen Sie das nochmal
52:27Ja, ist gut, danke
52:29Hey Mann
52:31Ja, alles abbrechen
52:35Fahr mit Dr. Berger in seine Wohnung
52:37Warte dort auf mich, ja?
52:39Klar?
52:41Ja, gut, ich komme dann hin
52:43Herr Dr. Berger in seine Wohnung
52:45Warte dort auf mich, ja?
52:47Klar?
52:48Ja
52:49Und ich komme dann hin
52:51Herr Dr. Berger in seine Wohnung
52:52Warte dort auf mich, ja?
52:53Klar?
52:54Ja
52:55Und ich komme dann hin
52:57Herr Dr. Berger in seine Wohnung, warte dort auf mich, ja?
52:59Ich wusste, dass du kommst
53:20Ich wusste, dass du kommst
53:29Ja, bin ich
53:32Was hast du mir zu sagen?
53:35Heute ist der 25.
53:38Heute
53:40vor einem Jahr genau um diese Uhrzeit
53:42waren wir auch hier
53:45Hier liebten wir uns zum ersten Mal
53:48Ich will daran erinnert werden
53:50Auch nicht an dein Versprechen, dass wir uns immer an diesem Tag
53:52zu dieser Stunde treffen wollten?
53:54Auch da ja nicht
53:55Vielleicht
53:57Vielleicht aber
53:58An diese Kette
54:01Mit dem Schlüssel zu dieser Wohnung
54:04Du hast ihn mir geschenkt damals
54:07Lange konnten wir uns hier nicht mehr treffen
54:10Aber jetzt ist ja wieder frei
54:14Gib ihn mir zurück
54:16Ein Geschenk gibt man nicht zurück
54:18Und wenn ich dich darum bitte?
54:22Befüll mir einen Wunsch
54:25Heute
54:28Jetzt
54:30Dann gebe ich ihn dir zurück
54:37Was wirst du, Werner, sagen, wenn er erfährt, dass das hier unser Liebesnest war
54:42bevor es seins wurde?
54:44Was wirst du ihm sagen, wenn er erfährt, dass du ihn erpresst?
54:49Was?
54:53Spreche ich mit dem Mörder von Frau Mattis?
54:56Das hast du doch am Telefon gesagt
54:59Vorhin, wie ich deine Stimme hörte
55:02Da war es mir klar
55:03Da war es mir klar
55:05Du warst es, der angerufen hat
55:07Mit verstellter Stimme angerufen hat
55:09Ich war mir nicht ganz sicher
55:12Aber wie jetzt weiß ich es
55:16Geh nach Dackelfing
55:18Und hol dir deine Millionen ab!
55:20Pst
55:21Pst
55:22Pst
55:23Pst
55:24Pst
55:26Pst
55:27Pst
55:28Pst
55:29Pst
55:30Pst
55:31Pst
55:32Pst
55:33Pst
55:34Pst
55:35Pst
55:36Pst
55:37Pst
55:38Pst
55:39Pst
55:40Pst
55:41Pst
55:42Pst
55:43Pst
55:44Pst
55:45Pst
55:46Pst
55:47Pst
55:48Pst
55:49Pst
55:50Pst
55:51Pst
55:52Pst
55:53Pst
55:54Pst
55:55Pst
55:56Pst
55:57Pst
55:58Pst
55:59Pst
56:00Pst
56:01Pst
56:03Aber Fingerabdrücke sind unverwechselbar.
56:06Was wollen Sie damit sagen?
56:07Dass ich überzeugt bin, dass Ihre Fingerabdrücke identisch sind mit denen, die wir auf dieser Pistole gefunden haben.
56:13Das beweisen Sie mir erst mal.
56:14Das kann ich. Sie waren es, der Dr. Berger die Pistole aus dem Auto gestohlen hat.
56:19Das ist eine ganz miese Verdächtigung.
56:21Nein, nein. Sie haben bei dem Mord Handschuhe getragen, aber als Sie die Pistole aus dem Auto holten, da haben Sie es in der Eile vergessen.
56:27Ich sage Ihnen nochmal, das ist eine ganz miese Verdächtigung.
56:29Sie sind in diese Wohnung eingeschlichen, als Dr. Berger auch hier war.
56:34Den Schlüssel dazu hatten Sie ja, wie ich eben gehört habe.
56:37Und als Dr. Berger ging, da haben Sie Frau Mattis mit dieser Pistole erschossen.
56:41Und dann haben Sie die Pistole liegen lassen, um den Mann zu belasten, der Ihnen im Weg war.
56:57Moment!
56:59Den brauchen Sie hier jetzt nicht mehr, nicht wahr? Führen Sie den Herrn ab.
57:09So, den wollten Sie doch zurück.
57:15Ich will ihn nicht mehr.
57:16Es ist möglich, dass er Sie geliebt hat, aber noch lieber war ihm ihr Geld.
57:25Ich glaube, jetzt müssen Sie, Ihrem Mann, die Wahrheit sagen.
57:28Okay.
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58:26Bis zum nächsten Mal.
58:56Bis zum nächsten Mal.
59:26Bis zum nächsten Mal.
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