Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
Hauptkommissar Köster - Siegfried Lowitz /
Drehbuch - Detlef Müller /
Regie - Theodor Grädler
#krimiserie #alte #kommissar #köster #zdf

Kategorie

📺
TV
Transkript
00:00Musik
00:01Möchtest du etwas?
00:27Musik?
00:28Musik
00:29Eine Zigarette?
00:31Etwas zu trinken?
00:35Ich habe alles, was ich brauche.
00:38Früher habe ich sehr oft von einer Insel geträumt.
00:54Auf der ich ohne Sorgen und ohne Probleme leben könnte.
01:05Du bist so etwas Ähnliches für mich geworden.
01:08Wenn ich bei dir bin, dann sind alle Sorgen vergessen, alle Probleme weg.
01:14Es gibt nur noch dich und mich.
01:16Warum kannst du nicht immer hier sein?
01:28Ach, Thuris.
01:36Wir hatten auch ausgemacht, dass wir nicht mehr darüber sprechen wollen.
01:39Ich weiß, aber das ist nicht so einfach für mich.
01:44Im nächsten Monat beginnt in Turin die Messe.
01:49Ich nehme dich mit.
01:52Und anschließend verbringen wir noch ein paar Tage am Meer, okay?
01:55Das wollten wir schon im Frühjahr, erinnerst du dich?
01:57Wir waren schon im Mailand, aber dann kam ein Telegramm von deiner Frau und du musstest mit der nächsten Maschine nach Hause fliegen.
02:07Aber du hast gesagt, dass wir jede Stunde, die wir zusammen verbringen können, als Geschenk ansehen und uns nicht beklagen wollen.
02:15Ich liebe dich.
02:21Das weißt du doch.
02:28Hallo?
02:30Wer ist denn da?
02:33Warum melden Sie sich nicht?
02:35Finden Sie die Scherze nicht langsam langweilig?
02:39Mein stummer Verfolger.
02:42Ich dachte, die Anrufer haben längst aufgehört.
02:44Seit einer Woche meldet er sich sogar im Büro.
02:47Das ist verrückter.
02:49Ich weiß nicht.
02:51Wie spät ist es eigentlich?
02:54Da ist noch ein bisschen Zeit.
03:032600 Mark sind geboten.
03:06Bitte dem hat mehr als 2600 Mark.
03:092800.
03:112800 Mark sind geboten.
03:14Ein höheres Gebot wie 2800 Mark.
03:183000.
03:193000 Mark sind geboten.
03:233000 Mark zum Ersten.
03:253000 Mark zum Zweiten.
03:27Und 3000 Mark zum Dritten.
03:29Wir kommen zu Nummer 812, Mädchen mit grünen Augen von Ludwig Knaus.
03:44Es liegt ein Gebot von 28.000 Mark vor.
03:4728.000 Mark.
03:50Wer bietet mehr?
03:5229.000 Mark.
03:5329.000 Mark.
03:5530.000 Mark.
03:5630.000 Mark.
04:0031.000.
04:0232.000.
04:0332.000.
04:06Zum Ersten.
04:0733.000.
04:0933.000 Mark.
04:11Zum Ersten.
04:13Zum Zweiten.
04:15Und zum Dritten.
04:16Nummer 812, Frau Daniel.
04:22Nummer 813, holländische Polderlandschaft von Heinrich Serpel.
04:29Ich beginne mit 9.000 Mark.
04:31Bietet jemand diese 9.000 Mark?
04:359.000 Mark.
04:39Kein Gebot.
04:41Kein Interesse.
04:42Dann geht's zurück.
04:47Ich komme zur Nummer 814.
04:51Küchenstilleben aus dem Umkreis von Floris van Schoten.
04:55Ich habe ein Gebot von 16.000 Mark.
04:58Wer bietet mehr?
04:5917.000.
05:0217.000 Mark.
05:04Zum Ersten.
05:0618.000.
05:0718.000 Mark.
05:09Herr Daniel.
05:10Guten Tag, Frau Werner.
05:12Ihre Frau hat eben das Mädchen mit den grünen Augen ersteigert.
05:15So.
05:15Wie hoch?
05:1733.000.
05:21Wenn ihr etwas gefällt, dann schreckt sie vor keinem Preis zurück.
05:25Das ist sehr zielstrebig.
05:27Wir stehen hierherkommen.
05:29Ich hatte noch gar keine Gelegenheit, mich bei Ihnen zu bedanken.
05:37Aber Frau Wertham, Sie haben überhaupt keinen Grund, sich bei mir zu bedanken.
05:41Ich habe auf die Herstellung des Katalogs so viel Sorgfalt verwandt.
05:45Ach, ich habe nur versucht, aus Ihren Anregungen und meinen Erfahrungen etwas Gutes zu machen.
05:50Es ist ein Vergnügen, darin zu blättern.
05:52Ja, das freut mich.
05:53Trinken Sie Kaffee mit mir?
05:56Oh, sehr gerne.
05:57Bitte setzen Sie mich.
05:59Ich habe in Ihnen ja immer mehr den Künstler als den Geschäftsmann gesehen.
06:02Oh, die Druckerei ist der Kompromiss zwischen meinen Neigungen und den finanziellen Notwendigkeiten.
06:10Sie gibt mir ein kleines Stückchen Unabhängigkeit.
06:13So.
06:14Hedi, bitte zweimal Kaffee.
06:16Danke.
06:18Bitte schön.
06:19Danke.
06:19Sie fühlen sich manchmal sehr allein, nicht wahr?
06:30Oh, sieht man mir das an?
06:33Ich hatte ein paar Mal Gelegenheit, Sie zu beobachten.
06:36Bei Empfängen und Vernissagen, die Sie mit Ihrer Frau besucht haben.
06:40Die Einsamkeit, die man an der Seite eines Partners erleben kann,
06:45ist wahrscheinlich die schlimmste Form von Einsamkeit.
06:48Ich weiß, was ich sage.
06:49Ich war 17 Jahre verheiratet.
06:55Sie haben erst nach dem Tod Ihres Mannes wieder zu leben begonnen?
07:03Das klingt schrecklich, aber so ist es.
07:08Er ist ein Hasardeur.
07:10Und Hasardeur verziehen keine Miene.
07:14Auch wenn Sie am Verlierertisch sitzen.
07:15Aber du hast ihm doch gesagt, dass du ihm weiterhelfen wirst, wenn er...
07:19Nein, das habe ich nicht getan.
07:22Aber ich hatte dich darum gebeten.
07:23Aber was hast du denn davon, wenn er dir verspricht, die andere Frau zu verlassen?
07:28Vielleicht verlässt er sie wirklich, nur um zu verhindern,
07:31dass wir ihm den Geldhahn zudrehen.
07:34Früher oder später wird er sich eine andere suchen.
07:37Du hast ja schließlich genügend Erfahrung mit ihm.
07:48Und was soll es ihm werden?
07:50Versteht ja wohl was von seinem Fach.
07:54Er wird sich irgendwo eine Stellung suchen.
07:57Es muss ja nicht unbedingt ein eigener Betrieb sein.
08:00Aber du weißt, was ihm sein Betrieb bedeutet.
08:02Er ist sein Spielzeug.
08:04Alles ist Spielzeug für ihn.
08:06Du auch.
08:07Ich habe immer noch einen Rest von Hoffnung.
08:11Ja, die habe ich aufgegeben.
08:13Und darum trenne ich mich von ihm.
08:16Und das solltest du auch tun.
08:18Bitte.
08:19Gib ihm noch eine letzte Chance.
08:24Druckrei Daniel, guten Morgen.
08:25Ja, wir haben Ihnen schon ein paar Schriftform zugeschickt.
08:35Herr Daniel ist im Moment in einer Besprechung.
08:37Können wir nachher bei Ihnen zurückrufen?
08:39Ihre Nummer habe ich.
08:40Wiederhören.
08:43Guten Morgen, Frau Kühn.
08:44Ist jemand beim Chef?
08:45Dr. Krone.
08:48Aha, der Herr Schwiegervater, so, so.
08:51Deswegen habe ich vorhin wohl auch die Unterlagen raussuchen müssen.
08:56Ja, ich nehme an.
09:00Ohne die Finanzspritzen des alten Herrn würde hier doch sowieso nichts mehr laufen.
09:07Glauben Sie, dass Sie das beurteilen können?
09:09Ich kriege doch jeden Morgen die Kontoauszüge auf den Tisch.
09:12Ich sehe doch, wie wir jeden Tag ein bisschen weiter bergabschieden.
09:18Warum haben Sie sich da nicht schon längst noch eine andere Stellung umgesehen?
09:20Ach, ich kriege doch überall was.
09:24Aber für Sie wird es sicherlich mal schwierig.
09:26Sie sind ja mit dem Chef nicht nur geschäftlich verbunden, nicht?
09:30Meine Privatangelegenheiten geht Sie nichts an, Herr Dengler.
09:33Oh, ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten.
09:34Entschuldigen Sie bitte.
09:35Ich dachte nur, früher waren Sie immer so lustig.
09:41Und wenn ich Sie heute ansehe, das ist doch eine aussichtslose Sache für Sie.
09:46Er wird sich nie von seiner Frau trennen.
09:47Ich möchte dieses Gespräch gerne beenden.
09:51Warum suchen Sie sich nicht einen Mann, der immer für Sie da ist?
09:55Und nicht einen, der nur ab und zu für ein paar Stunden kommt?
09:59Ich habe zu arbeiten, Herr Dengler.
10:01Alles für die Firma.
10:09Alles für den Chef.
10:13Hauptsache, er dankt es Ihnen einmal.
10:16Also, ich werde das Ganze nochmal mit unserem Steuerberater durchsprechen.
10:19Ich warte auf deinen Bescheid.
10:21Hätte ich meinen Mantel bei Ihnen gelassen?
10:22Nein, Sie sind so gekommen.
10:23Herr Dengler, bitte begleiten Sie Dr. Krone zu seinem Wagen.
10:26Es tut mir leid, aber dieses Unternehmen ist ein Fass ohne Boden.
10:30Ja, trotzdem. Vielen Dank für deinen Besuch.
10:32Bitte sehr.
10:32Und?
10:51Er will seine Anteile zurückhaben.
10:55Damit droht er doch schon lange.
10:56Nein, diesmal meint er es ernst.
10:59Schatz.
11:01Er muss in meine Zigarette.
11:03Aber er hat so viel Geld.
11:04Warum soll er dich kaputt machen wollen?
11:07Weil ich eine andere Vorstellung von dem Geschäft habe als er.
11:12Und wenn schon.
11:14Du hast so oft gesagt, wie satt du hier alles hast.
11:18Das sagt sich so leicht, solange einem das Wasser nicht bis zum Hals steht.
11:23Aber es gibt doch viel Wichtigeres.
11:26Uns beide.
11:39Daniel?
11:40Ja.
11:41Ja, Herr Borelli.
11:43Danke.
11:43Danke, ich hoffe Ihnen auch.
11:45Nein, nein, tut mir leid, das ist nicht mir hier.
11:48Nein, das ist vor einer halben Stunde nach Hause gefahren.
11:50Ja, ja, natürlich, notiere ich gern.
11:53Entschuldigung, einen Moment.
11:56Ja, ich muss dir nur Türen aufmachen.
12:17Ja.
12:17Orga-Technik.
12:2226.
12:2431.
12:26Oktober.
12:28Köln.
12:30Halle 7.
12:32Stand 29.
12:35Ja.
12:36Ja, nein, gern geschehen.
12:37Ja.
12:38Ja, würde mich auch freuen.
12:39Ja.
12:40Wiederhören.
12:40Was soll denn das?
13:05Was habe ich denn getan?
13:14Nein.
13:16Nein!
13:19Hallo.
13:20Grüß Gott.
13:21Sie wollen Ihre Frau abholen?
13:22Ja.
13:23Ja, sie ist heute nicht gekommen.
13:24Ach, dabei warst du doch ganz versessen darauf, die Faianzen zu ersteigen.
13:33Die sind jetzt leider weg.
13:36Das begreife ich nicht.
13:38Machen Sie sich keine Gedanken.
13:40Ich werde Ihnen gerne etwas zeigen.
13:42Kommen Sie mit mir?
13:42Kennen Sie diese Blätter?
14:00Arthur Reichen, glaube ich.
14:01Mhm.
14:02Aus seiner besten Zeit.
14:05Sehr schön.
14:07Was würden Sie davon halten, diese Mappe zu reproduzieren?
14:09Und in einer Auflage von, sagen wir, 800 oder 1.000 rauszubringen?
14:15Ja.
14:15Dafür sollten Sie sich Abnehmer finden lassen.
14:18Hätten Sie Lust, den Auftrag zu übernehmen?
14:22Liebe Frau Wertham, hätten Sie mir diese Frage vor zwei Tagen gestellt, hätte ich sie mit
14:28Ja beantworten können.
14:30Und warum können Sie das heute nicht mehr?
14:35Ich werde meine Druckerei aufgehen müssen.
14:39Die Schwierigkeiten sind zu groß geworden.
14:42Es tut mir leid für Sie.
14:44Und auch für mich.
14:46Ja.
14:49Ich bin gescheitert ringsherum.
14:54In meiner Ehe.
14:56Mit meinem Betrieb.
14:57Glauben Sie nicht, dass Sie Ihr Leben wieder in den Griff kriegen?
15:01Mit der richtigen Hilfe?
15:02Die Frau muss das Bild vor ihrem Körper gehalten haben, so wie ein Schutzschild.
15:10Ein Geschoss durchschlug die Leinwand und ist dann in den Oberkörper eingedrungen.
15:14Eine zweite Einschussstelle haben wir in Höhe der Milz gefunden und eine dritte unterhalb
15:18des linken Schlüsselbeins.
15:19Wir kriegen aber noch den genauen Bericht von der Gerichtsmedizin.
15:21Wer war denn der Erste hier?
15:22Wer hat denn die Frau gefunden?
15:23Ein Rentner aus der Nachbarschaft.
15:24Hollbauer heißt er.
15:25Er hilft manchmal im Garten und macht so kleine Besorgungen.
15:29Er hat Schlüssel für Garten- und Garagentor.
15:31Wiedersehen.
15:32Wiedersehen.
15:32Wiedersehen.
15:34Der muss natürlich auch nochmal vernommen werden, der Hollbauer, nicht?
15:41Das ist ein geschmackvolles Haus.
15:43Du wolltest noch was sagen?
15:44Ach so, ja.
15:46Als er heute Nachmittag, kurz nach 16 Uhr, ein Kleid von der Reinigung bei Frau Daniel abgeben wollte,
15:51da stand die Haustür halb offen.
15:52Und dann sah er sie auch schon in der Diele liegen.
15:57Denkst du, es ist Raubmord?
15:59No.
16:00Das sieht nicht so aus.
16:02Hat sie Angehörige?
16:03Sie ist verheiratet aber, ihren Mann, haben wir noch nicht erreichen können.
16:06Ach, der ist nicht da.
16:08Kurz zu ihrem Tod, wo sie noch ein Telefongespräch geführt haben.
16:10Dieser Zettel lag neben dem Apparat.
16:13Orga-Technik Köln, 26. bis 31. Oktober, Halle 7, Stand 29.
16:18Und darunter Anruf Borell, 16 Uhr.
16:20Da müssen wir Kontakt aufnehmen mit dem Herrn Borell.
16:23Habt ihr erfahren, was sie über den Umgang hat, Freunde und so?
16:27Sie soll sehr nett gewesen sein und hilfsbereit.
16:29Die Leute hier reden nur gut über sie.
16:31Wo ist denn der Mann?
16:33Das wissen wir nicht.
16:35Anscheinend wollte sie heute noch auf der Versteigerung.
16:38Hier steht Donnerstag, 17 Uhr, Auktionshaus Wertham.
16:45Ja?
16:47Ist der Chef da?
16:48Noch nicht.
16:57Der wird wohl noch die Polizei am Hals haben.
17:02Wie meinen Sie das?
17:05Sagen Sie bloß, Sie haben doch nicht die Zeitung gelesen heute.
17:09Ist was passiert?
17:12Eine Schlagzeile kriegt man, wenn man berühmt ist oder auf ungewöhnliche Weise stirbt.
17:15Und da die Schiffe nicht berühmt war.
17:19Da, drei Schüsse.
17:21Einen direkt ins Herz.
17:27Aber das kann...
17:28Das ist ja entsetzlich.
17:33Neulich habe ich noch gesagt, er wird sich nie von seiner Frau trennen.
17:38Und jetzt lösen sich alle Probleme von selbst für ihn.
17:41Und Ihnen muss ich wohl gratulieren.
17:45Der Weg ist frei.
17:48Sie sind widerlich.
17:50Gestern Nachmittag, kurz nach 17 Uhr, haben Sie das Auktionshaus Wertham aufgesucht.
17:56Sie waren dort mit Ihrer Frau verabredet.
17:57Ja.
17:58In der Zeit davor, zwischen 15.30 Uhr und 16.45 Uhr, waren Sie in Grünwald und sind dort an der Isar spazieren gegangen.
18:05Mein Gott, das habe ich Ihnen doch schon gestern alles erzählt. Warum wiederholen Sie das jetzt?
18:09Weil in dieser Zeit Ihre Frau erschossen wurde.
18:12Weil wir hoffen, dass Sie sich inzwischen erinnern, ob Sie bei Ihrem Spaziergang an der Isar jemand getroffen haben, den Sie als Zeugen benennen können.
18:20Mann, ich habe die ganze Nacht kein Auge zugetan. Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht.
18:24Sie haben also keinen Zeugen für die Zeit?
18:27Nein.
18:31Möchten Sie einen Kaffee?
18:32Bitte.
18:33Bist mal so nett.
18:35Schlau.
18:35Mit Milch und Zucker?
18:36Nein, schwarz.
18:38Schwarz.
18:43Herr Kommissar, ich habe geschäftliche Schwierigkeiten.
18:50Ich habe diesen Spaziergang an der Isar unternommen, um einfach mal meine Gedanken zu ordnen. Das ist alles.
18:58Herr Daniel, man könnte annehmen, dass Ihre Frau Ihren Mörder gekannt hat.
19:02Sie hat ihm freiwillig die Haustür geöffnet.
19:04Woher wollen Sie das wissen?
19:09Gibt es Leute, denen der Tod Ihrer Frau Vorteile bringt?
19:14Also ich bitte Sie.
19:15Was sollen das für Menschen sein?
19:17Tja, ich weiß es nicht.
19:19Das müssten Sie mir sagen, Herr Daniel.
19:21Also unsere Beamten gestern Nachmittag ins Haus kamen, da fanden Sie, dass der Hausschlüssel Ihrer Frau steckte innen.
19:43Passiert es oft, dass Ihre Frau Ihren Hausschlüssel innen stecken lässt?
19:48Ja.
19:49Ich glaube, sie fühlte sich so sicherer.
19:51Weil dann ja niemand von außen die Tür aufmachen konnte.
19:55Richtig.
19:57Ihre Frau hätte also die Haustür auch Ihnen aufschließen müssen.
20:01Auch Sie könnten es gewesen sein, den Sie während Ihres Telefonatze reingelassen hat.
20:10Ich war in dieser Zeit an der Isar spazieren gegangen.
20:17Wir waren Ihre Ehe, Herr Daniel.
20:19War die gut oder waren die nicht gut?
20:22Sie war eine Katastrophe, wenn Sie es genau wissen wollen.
20:24Herr Dengler!
20:34Ja?
20:35Einen Moment!
20:41Ja, bitte.
20:47Dr. Kroner hat angerufen.
20:49Sein Steuerberater will morgen vorbeikommen und das feste und bewegliche Inventar aufnehmen.
20:53Wissen Sie, was das bedeutet?
20:56Tja, der Herr Papa will klar Schiff machen.
20:58Weiß das der Chef schon?
21:00Nein.
21:01Grüß Gott.
21:03Grüß Gott.
21:05Dann bringen Sie Sie mal schonend bei.
21:08Ich schaue mal nach, was wir noch auf dem Konto haben.
21:10Vielleicht kann ich noch ein oder das andere Gehalt auszahlen.
21:13Soll ich für Sie auch, oder?
21:14Ja.
21:23Ja, Daniel.
21:43Ja, ich wollte Sie eigentlich schon früher anrufen, aber ich war heute den ganzen Vormittag
21:49auf der Polizei.
21:52Bin ein bisschen erschöpft.
21:56Wie bitte?
21:57Na, sehr nett, dass Sie das sagen.
22:00Ja, danke.
22:01Ja, ich wollte Sie fragen, ob wir uns nicht heute sehen könnten.
22:06Was Sie da vorgestern angedeutet haben, das wurde...
22:08Nein, nein, ich rechne mich selbstverständlich nach Ihnen.
22:13In einer Stunde.
22:15Ich freue mich.
22:15Wir waren heute in der Firma, aber da waren Sie leider schon weg.
22:22Mir ging es nicht sehr gut.
22:23Oh, das tut mir leid.
22:25Fehlt Ihnen was Schlimmes?
22:27Nein, nein.
22:27Bitte.
22:28Dankeschön.
22:30Wie lange sind Sie schon in der Firma, Daniel?
22:32Im Herbst werden es drei Jahre.
22:35Und der Daniel freut sich, dass er Sie hat, nicht?
22:37Das hoffe ich.
22:39Aber Ihre Beziehungen zu ihm sind nicht nur beruflicher Natur, gell?
22:46Wie meinen Sie das?
22:47Na ja, wir wissen so manches.
22:50Da steht er ja, der Herr Daniel.
22:54Sieht gut aus.
22:56Sie haben ihn sehr gern, nicht?
22:58Ja.
23:00Wusste Frau Daniel von der Beziehung zu ihrem Mann?
23:05Wahrscheinlich hat sie davon gewusst.
23:07Frauen haben ja ein Gespür für sowas.
23:09Wie lange geht denn das schon, diese Verbindung?
23:13Fast ein Jahr.
23:14Ich muss mich setzen.
23:16Entschuldigen Sie, darf ich mich?
23:17Na ja, natürlich, Entschuldigung.
23:18Ach ja.
23:21Haben Sie sich Hoffnung gemacht, eines Tages den Platz von Frau Daniel einnehmen zu können?
23:25Solche Hoffnung macht man sich immer.
23:29Aber ich habe gewusst, dass ich keine Chancen habe.
23:33Herr Daniel hing finanziell von seiner Frau und seinem Schwiegervater ab.
23:37Und irgendwie hat er sie wohl auch noch gemocht.
23:41Aber jetzt könnten Sie Ihre Hoffnungen doch noch erfüllen.
23:45Ich denke noch nicht darüber nach.
23:52Haben Sie mal darüber nachgedacht, wer Frau Daniel ermordet haben könnte?
23:56Ich meine, Sie kennen die Hauptbeteiligten der Tragödie, Frau Daniel und den Ehemann.
24:04Ich lege großen Wert auf Ihre Meinung.
24:06Ich denke dauernd daran.
24:11Aber ich begreife es nicht.
24:14Ich werde es nie begreifen, dass ein Mensch einen anderen Menschen umbringen kann.
24:20Ach, wissen Sie, Menschen haben schon oft Unmenschliches getan, wenn es um ihren Vorteil ging.
24:24Und ich glaube, dass Frau Daniel von jemandem ermordet wurde, der sich große Vorteile davon versprochen hat.
24:36Wollen Sie nicht rangehen?
24:43Hallo?
24:46Reden Sie doch.
24:48Was wollen Sie?
24:50Hören Sie endlich auf damit!
24:54Wer war denn das?
24:57Ich weiß es nicht.
24:59Ich kriege dauernd solche Anrufe.
25:01Mal hierher, mal ins Büro, sogar mal zu meiner Mutter.
25:04Aber wenn ich abnehme, dann meldet sich der Anrufer nie.
25:07Ja, ja, das kenne ich.
25:09Bei mir rufen auch manchmal solche anonymen Idioten an.
25:12Das kann sehr lästig sein.
25:15Sollen wir Ihnen eine Fangschaltung legen?
25:17Dann kriegen wir vielleicht raus für diesen Blödsinnmann.
25:19Als Sie zum ersten Mal mit Ihrer Frau zu mir kamen,
25:22da dachte ich, Sie kämen mit einer Bekannten.
25:24Es war so, wie nicht Gemeinsames zwischen Ihnen.
25:30Meine Frau hat mich wohl nur geheiratet,
25:34um ihrem Vater ihre Selbstständigkeit zu beweisen.
25:38Glaube ich.
25:41Und Sie?
25:42Meine Eltern waren das, was man gemeinhin kleine Leute nennt.
25:53Erst durch die Heirat kam ich in diese andere gesellschaftliche Schicht.
25:55Sie sind sehr offen.
26:07Das gefällt mir an Ihnen.
26:11Sie machen es mir leicht, offen zu sein.
26:13Ich habe ein paar Unterlagen aus der Firma mitgenommen.
26:15Entwürfe für Bucheinbände, Mahnungen, Prospekte.
26:23Wie ist die Stimmung im Betrieb?
26:25Die Leute sind natürlich alle sehr verunsichert,
26:28weil der Herr Schwiegerpapa seine Anteile zurückgezogen hat.
26:31Daniel ist zwar als Chef sehr beliebt,
26:33aber keiner glaubt, dass er den Kahn noch aus dem Dreck ziehen kann.
26:36Die Banken geben keine Kredite mehr.
26:39Die Auftragslage ist schlecht.
26:40Wissen die Leute etwas über die Beziehung von Daniel zu der Sekretärin?
26:44Naja, das wissen alle.
26:46Und alle sagen, dass das wirklich eine ganz große Liebe ist.
26:49Sie hat seinetwegen sogar eine Verlobung gelöst.
26:52Morgen ist es genau ein Jahr her, das wäre es zum ersten Mal.
26:57Ich möchte, dass wir uns einen wunderschönen Tag machen.
26:59Ja, ich muss morgen früh nach Hamburg.
27:04So plötzlich?
27:05Ja, ich habe heute Morgen einen Anruf bekommen.
27:07Und wann bist du zurück?
27:08Oh ja, erst gegen Abend.
27:10Wahrscheinlich wird es ziemlich spät.
27:15Wo warst du denn gestern Nachmittag?
27:17Ich habe ein paar Mal bei dir zu Hause angerufen.
27:21Ich bin nicht an den Apparat gegangen.
27:22Ich wollte mit niemandem sprechen.
27:26Dein Wagen stand auch nicht in der Garage.
27:28Ich bin am Abend vorbeigefahren.
27:30Ja, ich habe ihn in der Tankstelle gelassen.
27:33Zum Waschen.
27:35Wer hat deine Frau umgebracht?
27:40Denkst du nie darüber nach?
27:41Nein.
27:42Die Polizei glaubt, dass ich es war, weil ich für die Tatzeit kein Alibi habe.
27:47Warum hast du nicht ganz einfach gesagt, dass du bei mir warst?
27:49Also, daran habe ich nicht gedacht.
27:55Du wirst dich immer auf mich verlassen können, was auch passiert, das weißt du hoffentlich.
28:03Sie schätzen Ihren Schwiegersohn nicht besonders.
28:06Daraus habe ich nie einen Hehl gemacht.
28:07Was haben Sie genau gegen ihn?
28:10Die Art, wie er lebt.
28:13Ich habe mir alles.
28:14Ich habe mir alles erarbeiten müssen und nichts geschenkt bekommen.
28:18Daniel hat das unnachahmliche Talent, Menschen für sich zu gewinnen und sie auszunutzen.
28:24Und jetzt wird er auch noch das Vermögen Ihrer Tochter erben?
28:28Er erbt Ihre Bilder, Ihren Schmuck und Ihren Wagen.
28:33Bei den Ansprüchen, die er stellt, kann er davon zwei bis drei Jahre leben.
28:38Das Haus, das er gemeinsam mit meiner Tochter bewohnt hat und das Unternehmen, das ich leite, gehören mir allein.
28:47Meine Tochter hat keinerlei Anteile besessen.
28:49Ich habe nichts aus der Hand gegeben.
28:51Weil Sie ja von Anfang an misstrauisch gegen ihn waren.
28:56Aber es sieht jetzt ganz so aus, als ob er bereits jemanden gefunden hätte, der seine finanzielle Sanierung übernehmen wird.
29:04Diesen Brief habe ich heute bekommen.
29:14Druckerei Daniel, guten Tag.
29:17Ach, Sie sind es, Herr Dengler.
29:19Ich dachte, Sie hätten den Chef zum Flughafen gefahren.
29:22Ja, haben Sie auch.
29:24Ich habe dann gemerkt, dass er sein Feuerzeug im Wagen liegen gelassen hat und bin zurückgefahren.
29:30In der Abflugshalle hat er sich dann mit einer Frau getroffen
29:32und ist mit ihr dann Hand in Hand durch die Abfertigungssperre gegangen.
29:36Ihr gehört das Auktionshaus am Herzogpark.
29:39Wir haben schon ein paar Mal Kataloge für Sie gedruckt.
29:41Ja, ich dachte, ich müsste es Ihnen sagen.
29:45Aber vielleicht ist es auch ganz harmlos.
29:48Ich bin in keiner Weise beunruhigt.
29:51Ihre aufrechte Art schätze ich wirklich, Herr Dengler.
29:53Auf Wiederhören.
29:54Wir haben gestern vergeblich versucht, Sie zu erreichen.
29:58Ja, ich war den ganzen Tag in Hamburg.
30:00Oh, wie schön.
30:01Das ist eine wunderschöne Stadt, nicht?
30:04Kennen Sie Sie?
30:05Ja, ich habe öfter dort Kunden gesucht.
30:11Gesucht, meinen Sie?
30:12Nein, ich würde in dem Fall sagen, gesucht.
30:15Sie kennen Herrn Daniel.
30:17Ja, ja, natürlich.
30:19Ich lasse meine Kataloge bei ihm drucken.
30:21Aber Sie hatten auch mit ihm und seiner Frau gesellschaftliche Kontakte, nicht?
30:25Das gemeinsame Interesse an der Kunst,
30:27an den schönen Dingen des Lebens,
30:29hat uns immer wieder zusammengeführt.
30:30Und jetzt haben Sie es unternommen,
30:32die Firma vor dem Zusammenbruch zu retten.
30:34Hat sich da schon bis zur Polizei rumgesprochen?
30:36Ja, wir haben kluge Ohren.
30:39Ihr Anwalt hat dem bisherigen Besitzer der Mehrheitsanteile
30:43an Dr. Krohne einen Brief geschrieben.
30:45Danach werden Sie sich jetzt in Höhe
30:47der von Dr. Krohne gehaltenen Anteile an der Firma beteiligen.
30:51Wenn Sie das schon alles wissen, warum kommen Sie dann noch zu mir?
30:54Weil ich von Beruf neugierig bin.
30:56Ich möchte gern wissen, warum Sie so viel Geld in Herrn Daniel investieren.
31:01Weil ich es übrig habe.
31:03Und weil ich mich für Herrn Daniel interessiere.
31:05Für den Geschäftsmann.
31:07In erster Linie für den Mann.
31:10Donna Wetter, Sie sind ehrlich.
31:13Warum warst du mit ihr in Rambo?
31:16Da läuft zur Zeit ne Ausstellung
31:18über moderne amerikanische Malerei.
31:23So wollte sie sich mal einen Überblick verschaffen.
31:26Und das kann sie nicht allein?
31:28Sie wollte einfach jemanden dabei haben,
31:30mit dem sie mal ein bisschen reden kann darüber.
31:32Ich hätte gestern auch gern mit dir geredet.
31:37Sag mal, was ist los mit dir?
31:38Bist du plötzlich eifersüchtig oder was?
31:41Traust du mir nicht mehr?
31:42Es liegt an dir, mein Misstrauen zu beseitigen.
31:44Sie hat mir versprochen, sich an der Druckerei zu beteiligen.
31:55Ich wollte sowieso mit dir darüber sprechen.
31:57Sie mal,
31:58mit ihrem Geld
31:59könnte ich die Firma halten.
32:04Wahrscheinlich sogar
32:05zwei Dutzend Arbeitsplätze retten.
32:07Und welchem Umstand verdankst du diese Großzügigkeit?
32:12Hat sie so ein tolles, soziales Herz?
32:15Oder interessiert sie sie für deine attraktive Männlichkeit?
32:18So du, Ries.
32:19Du hast meine Frage nicht beantwortet.
32:22Ja, vielleicht interessiert sie sich für mich.
32:24Ich kann doch nichts dafür.
32:26Ich hab sie nicht ermuntert.
32:27Aber du hast doch nichts getan, um sie zurückzuhalten.
32:30Mir steht das Wasser bis zum Hals.
32:31Das brauche ich dir doch wohl nicht zu erzählen.
32:37So eine Frau verschenkt nichts.
32:39Sie investiert keine Pfennig,
32:40wenn sie nicht weiß, was sie dafür bekommt.
32:42Und bekommen will sie dich.
32:43Also, ich begreife dich recht.
32:45Wir lieben uns.
32:48Glaubst du, ich lasse mir meine Liebe zu dir
32:50von irgendjemandem abkaufen?
32:52Glaubst du das wirklich?
32:53Du triffst dich mit einer Frau.
32:54Fliegst...
32:55Ja, bitte.
33:01Hören Sie endlich auf, damit sie kotzen mich an.
33:06Du triffst dich mit einer Frau.
33:08Fliegst mit ihr weg.
33:09Machst Zukunftspläne mit ihr.
33:11Das mach ich doch auch für uns, für dich.
33:14Ich möchte dir schließlich etwas bieten können.
33:16Dich verwöhnen.
33:18Du redest dauernd drum herum.
33:19Merkst du das nicht?
33:20Diese Frau will dir Geld geben.
33:21Und wer Geld gibt, kann Forderungen stellen.
33:24Was hast du ihr versprechen müssen?
33:26Versprechen, versprechen, gar nichts.
33:28Ja, was erwartet sie von dir?
33:31Dass ich mich ein bisschen um sie kümmere.
33:36Dass ich etwas Zeit für sie habe.
33:38Sie will mit dir zusammenleben.
33:40Also davon kann doch gar keine Rede sein.
33:45Weiß sie, dass es mich gibt?
33:46Aber das geht sie überhaupt nichts an.
33:51Die ganze Angelegenheit ist eine rein geschäftliche Sache.
33:55Eine finanzielle Notwendigkeit.
33:59Zwischen uns beiden bleibt es trotzdem, wie es immer war.
34:03Und?
34:04Was heißt das?
34:05Zwei- oder dreimal in der Woche ein Treffen bei mir.
34:08Für ein paar Stunden.
34:09Mit Blick auf die Uhr, mit Lügen und Versteckspielen.
34:12Damit sie nichts merkt.
34:13Wie früher deine Frau nichts merken durfte.
34:16Hör auf.
34:18Ja?
34:20Oh, Herr Dengler.
34:21Haben Sie im Moment Zeit oder haben Sie viel zu tun?
34:24Bei uns gibt es nicht mehr so viel zu tun,
34:25dass wir nicht auch mal eine Pause einlegen könnten.
34:27Da ist ein Stuhl.
34:29Tatsächlich, da ist er da.
34:31Aber ich stehe ganz gern mal, Herr Dengler.
34:33Ich wollte nur sagen,
34:34mein Kollege Heimann,
34:35der hat vor ein paar Tagen Akten aus dem Chefbüro mitgenommen.
34:37Und in einem Ordner,
34:40da haben wir diesen Werbeprospekt gefunden.
34:42Ja?
34:43Und den muss der Herr Daniel von Ihnen haben,
34:45denn er steht zurück am Dengler auf der Rückseite.
34:48Das ist doch Herr Dengler.
34:49Nicht?
34:49Oder habt ihr noch einen Dengler hier?
34:51Nein, nein.
34:52Ja, die Rückgabe,
34:53die ist anscheinend dann vergessen worden.
34:55Und so ist der Prospekt in dem Ordner beim Chef gelandet.
34:58Dieser bunte Bilderbogen.
35:00Der stammt von der Waffenhandlung Turikon aus Zürich.
35:03Diese renommierte Firma,
35:05die verkauft ihre Waren natürlich nur innerhalb der Landesgrenzen.
35:08Aber auf Anfragen,
35:10da schickt sie den Prospekt auch in alle Welt.
35:13Und ich nehme an,
35:13dass Sie diesen Prospekt angefordert haben,
35:16Herr Dengler, oder wie sehe ich das?
35:18Tja, ich interessiere mich für Waffen.
35:20Ich bin fast schon ein Waffennacher.
35:22Ei!
35:23Ist interessant.
35:25Ja.
35:27Verständlich.
35:27Sie interessieren sich für Waffen.
35:29Und wie ist denn der Prospekt zu Herrn Daniel gekommen?
35:35Äh, der Chef muss irgendwann davon gehört haben.
35:39Und eines Tages hat er mich gefragt,
35:40ob ich eine Bezugsquelle für Pistolen wüsste.
35:45Und dann habe ich ihm diesen Prospekt mitgebracht.
35:47Mhm.
35:48Können Sie sich noch erinnern, wann das war?
35:52Ungefähr vor einem halben Jahr.
35:53Ja, ich hatte mir mal überlegt,
35:55eine Waffe für meine Frau zu besorgen.
35:59Sie war tagsüber meistens allein.
36:03Ich dachte, eine Waffe im Haus wäre gar nicht so übel.
36:06Aber dann habe ich den Gedanken wieder fallen lassen.
36:08Na ja, gut.
36:09Aber mit demselben Filzstift,
36:11mit dem Sie die Notiz zurück an Dengler geschrieben haben,
36:15haben Sie hier auf dem Werbeprospekt
36:16die 635er Beretta angekreuzt.
36:19Und mit einer solchen Pistole wurde Ihre Frau erschossen.
36:23Nun glauben Sie,
36:24Sie haben einen weiteren Punkt,
36:26mit dem Sie mich belasten können, nicht wahr?
36:27Aber lieber Herr Daniel,
36:29sowas macht einen Menschen wie mich doch misstrauisch.
36:32Sie liefern die Verdachtsmomente
36:34und ich sammle sie auf.
36:37Sie belasten sich selber.
36:39Warum denken Sie nicht eigentlich auch mal darüber nach,
36:43welchen Grund ich gehabt hätte?
36:44Welchen Nutzen der Tod meiner Frau mir gebracht haben soll?
36:49Den Nutzen einer neuen,
36:51privaten und geschäftlichen Partnerschaft.
36:54Zum Beispiel.
36:56Oh, Quatsch.
36:57Wenn ich das gewollt hätte,
36:58hätte ich mich scheiden lassen.
36:59Ein Wort mit meiner Frau
37:00und ich wäre frei gewesen.
37:02Na ja, vielleicht war das doch nicht so einfach.
37:05Vielleicht gab es da doch gewisse Hindernisse.
37:07Wie meinen Sie das?
37:12Ja?
37:14Entschuldigen Sie bitte.
37:16Vorlein Kühn,
37:17wenn Sie mit mir reinkommen,
37:18und du, Herr Abgeordneter, ja?
37:21Ha, ha, ha, jetzt Sie.
37:23Sie suchen doch bloß ein berufliches Erfolgserlebnis,
37:27das ist alles.
37:27Er sucht das nicht.
37:29Aber glauben Sie ja nicht,
37:30dass Sie es von mir bekommen.
37:30Vorlein Kühn,
37:34ich hatte gebeten,
37:35in Ihren Unterlagen nachzusehen,
37:36ob der Herr Daniel
37:37im letzten halben Jahr in der Schweiz war.
37:40Haben Sie das getan?
37:42Ja.
37:42Und was ist dabei rausgekommen?
37:45Wir haben doch zusammen
37:46Ihren Kalender durchgeblättert.
37:49Herr Daniel ist am 4. Oktober
37:52mit der 8.20 Uhr Maschine
37:53nach Zürich geflogen
37:54und am selben Abend zurückgekommen.
37:57Also vor drei Wochen,
37:59das war zwölf Tage vor dem Abend,
38:00im Mord.
38:02In Zürich wohnt der Kunsthändler Pelletier,
38:05einer unserer ältesten Kunden.
38:07Aber in Zürich ist auch
38:08die Waffenhandlung Turvikon.
38:10Ach, verdammt nochmal.
38:11Können Sie mir vielleicht sagen,
38:12wie ich die Waffe durch die Kontrollen
38:14am Flughafen hätte bringen können?
38:16Ja, haben Sie recht.
38:19Das ist ein Punkt für Sie.
38:23Danke, Frau Kühn.
38:26Sie können wieder gehen.
38:29Ist doch was.
38:31Ich glaube, es ist Zeit,
38:33dass ich etwas sage.
38:35Du bist sicher einverstanden.
38:41An dem Tag,
38:43an dem Frau Daniel erschossen wurde,
38:46habe ich unmittelbar
38:47nach Herrn Daniel
38:48die Firma verlassen.
38:49Herr Daniel ist mit seinem Wagen gefahren,
38:54ich mit meinem.
38:56Wir haben uns dann gegen 15.30 Uhr
38:58bei mir in meiner Wohnung getroffen.
39:02Bis kurz vor 17 Uhr
39:03war Herr Daniel bei mir.
39:06Dann ist er gegangen,
39:07weil er mit seiner Frau verabredet war.
39:09Herr Daniel in einer Aussage,
39:13die von uns protokolliert
39:14und von Ihnen unterschrieben wurde,
39:15da haben Sie behauptet,
39:16Sie wären an dem Mordnachmittag
39:17an der Isar spazieren gegangen,
39:19um Ihre Gedanken zu ordnen.
39:21Herr Daniel wollte nicht,
39:22dass sein Besuch bei mir bekannt wird.
39:24Aber Ihr Verhältnis
39:24ist doch kein Geheimnis mehr gewesen.
39:26Er wollte nicht,
39:27dass eine andere Frau davon erfährt.
39:30Eine Frau,
39:30die für Herrn Daniel sehr wichtig ist,
39:32weil sie sich an seiner Druckerei
39:33beteiligen will.
39:34Frau Wertham,
39:36die Besitzerin des Auktionshauses.
39:37Ja.
39:39Was sagen Sie dazu, Herr Daniel?
39:44Frau Lernkühn sagt die Wahrheit.
39:48Ich war an dem Nachmittag
39:50bei ihr zu Hause.
39:52Hoffentlich stimmt diese neue Version.
39:55Auf Wiedersehen inzwischen.
40:00Jetzt waren Sie aber nicht sehr freundlich.
40:02Ja, ich habe einfach
40:03die Nerven verloren.
40:05Ich habe mich über mich selbst geärgert.
40:06Sie haben geglaubt,
40:07Sie haben ihn.
40:08Ja.
40:09Irren ist menschlich.
40:11Es gibt noch eine Möglichkeit.
40:14Aber da ist zu früh,
40:15darüber zu reden.
40:16Hypothesen, ne?
40:16Ja.
40:20Warum hast du das gesagt?
40:27Du hast doch gehört,
40:28was sie gegen dich in der Hand haben.
40:29Dagegen kannst du dich doch
40:30überhaupt nicht mehr wehren.
40:33Für dich steht das jetzt also auch fest.
40:36Ich hatte Angst,
40:37dass sie dich mitnehmen.
40:38Aber ich war es nicht.
40:39Ich habe nichts damit zu tun.
40:43Ja, ich habe sie nicht mehr ertragen.
40:45Aber ich hätte sie doch niemals
40:46umbringen können.
40:49Du musst nicht mich überzeugen.
40:52Wichtig ist,
40:52was die Polizei denkt.
40:54Und die wird wiederkommen
40:55und weiterfragen.
40:56Ich werde dabei bleiben,
40:58dass du bei mir warst.
40:59Und wenn sie verlangen,
41:00dass ich einen Eid leiste,
41:01werde ich einen Eid leisten.
41:06Ich will dich nicht verlieren,
41:07hörst du?
41:09Nicht an die Polizei
41:11und nicht an eine andere Frau.
41:16Ich brauche dich.
41:17Also wir haben eine tote Frau
41:19und wir haben einen Mann,
41:21der sie möglicherweise erschossen hat.
41:24Aber wir werden kein Tatmotiv.
41:26Und solange wir das nicht haben?
41:28Ja, du sagst es.
41:30Die Ehe von dem Daniel
41:32war eine Katastrophe.
41:33Das hat er selbst gesagt.
41:35Aber er musste sie aufrechterhalten,
41:37weil er ja seinen Lebensstandard
41:38nicht ändern wollte.
41:40Also konnte er sich weder scheiden lassen,
41:43noch irgendetwas tun,
41:44was zum Tod seiner Frau führen musste.
41:46Aber dann tauchte plötzlich
41:48eine andere Frau auf,
41:49die auch sehr viel Geld hat.
41:50Nein, nein, Gerd,
41:50die tauchte ja nicht plötzlich auf,
41:52nicht?
41:54Und außerdem weiß ich nicht,
41:56ob uns nur das Geld
41:57zum Tatmotiv führt.
42:02Herr Dengler,
42:03könnte ich Sie ein Augenblick sprechen?
42:05Aber ja,
42:06kommen Sie doch rein, bitte.
42:11Ja?
42:12Ich habe ja einen Brief bekommen.
42:14Ich möchte gerne,
42:15dass Sie ihn lesen.
42:15Aber das ist...
42:16Ich habe ihn von der Polizei bekommen.
42:18Ach, wegen der Mordsache.
42:33Warum haben Sie das getan?
42:35Aber das stimmt doch nicht.
42:36Das ist eine ganz gemeine Verlaubnung.
42:38Die Polizei hat eine Fangschaltung gelegt.
42:40Was wollten Sie mit Ihren Anrufen?
42:42Wollten Sie mir Angst machen?
42:44Nein, ich wollte Ihnen keine Angst machen.
42:46Aber Sie waren ja immer nur für den Chef da.
42:47Ja, aber das ist doch kein Grund.
42:51Als ich Sie das erste Mal angerufen habe,
42:53da wollte ich Ihnen sagen...
42:54Aber dann habe ich nicht den Mut gehabt.
43:10Ich habe es dann immer wieder probiert
43:12und habe immer wieder aufgelegt.
43:17Das ist dann irgendwann richtig zur Gefahrenheit geworden.
43:19Sie können es überhaupt nicht mehr lassen.
43:23Verrückt.
43:26Aber ich habe es nur getan, weil ich Sie so...
43:31verzeiht Sie.
43:33Ach, Herr Dengler.
43:46Ja?
43:47Hansi ist sehr eilig.
43:48Eilig? Warum?
43:49Ich habe da noch ein paar Fragen.
43:51Ich muss eigentlich...
43:52Es dauert nur ein paar Minuten.
43:55Ich gebe einen aus.
43:57Kommen Sie.
43:59Du bist mit deinen Gedanken ganz woanders.
44:01Entschuldige, bitte.
44:06Aber im Betrieb ging es weiter ein bisschen turbulent zu.
44:13Weißt du eigentlich,
44:14dass ich einige Gespräche mit deiner Frau hatte?
44:16Ja.
44:17Ja, bei der Eröffnung einer Galerie
44:18und bei einem Empfang.
44:22Sie scheint irgendwie Vertrauen zu mir gehabt zu haben.
44:26Sie hat mir einiges von dir erzählt.
44:27So.
44:31Was hat sie erzählt?
44:33Dass du sie betrogen hast.
44:35Immer wieder.
44:37Zuletzt mit einem jungen Mädchen aus deinem Betrieb.
44:40Ach, sie war nur misstrauisch, weißt du.
44:45Du brauchst sie nicht zu rechtfertigen.
44:47Deine Ehe war kaputt.
44:48Aber ich würde das nicht mitmachen.
44:52Warum sagst du das?
44:55Weil ich für klare Verhältnisse bin.
44:59Ich auch.
45:01Ich habe Herrn Köster schon ein bisschen was über unser Gespräch erzählt.
45:05Vorher möchte ich noch was anderes sagen.
45:07Das mit den Anrufen...
45:08Nein, nein, Ihre psychopathischen Zustände
45:09interessieren uns hier nicht, Herr Dengler.
45:11Wir haben die Fangschaltung nur legen lassen,
45:13weil wir prüfen wollten,
45:14ob ein Zusammenhang zwischen dem Mord
45:17und Ihren Telefonaten besteht.
45:19Also bitte erzählen Sie uns, was Sie wissen.
45:22An den Tag, an dem die Chefin ermordet wurde,
45:25erinnere ich mich ganz genau.
45:27Am Vormittag war Dr. Krone bei uns wegen seiner Beteiligung.
45:31Und am Nachmittag hatte ich Fräulein Kühn gefragt,
45:33ob sie mit mir ins Konzert gehen will.
45:35Das war so kurz nach drei.
45:37Sie kam gerade aus ihrem Büro.
45:38Eine halbe Stunde später habe ich dann bei ihr zu Hause angerufen,
45:43aber sie hat nicht abgenommen.
45:45Ich habe es dann alle Viertelstunde wieder versucht, ohne Erfolg.
45:48Und schließlich habe ich dann die Nummer ihrer Mutter gewählt.
45:51Wann war das?
45:52Zwischen 16 und 16.30 Uhr.
45:56Ich hatte meine Stimme verstellt und gefragt, ob Doris da sei.
45:59Sie kam dann auch an den Apparat und fragte, wer ist denn da?
46:02Was soll der Blödsinn?
46:05Und hören Sie doch endlich auf damit.
46:06Wo wohnt denn die Mutter von Fräulein Kühn?
46:11Hier in München, in der Benediktiner Straße.
46:14Und woher haben Sie die Nummer?
46:18Aus der Personalakte,
46:19falls mal irgendetwas passiert und jemand benachrichtigt werden muss.
46:24Ja, geben Sie uns bitte die Telefonnummer.
46:25Hast du ihr erzählt, dass es mich gibt?
46:38Nein, ich bin noch nicht dazu gekommen.
46:42Du hoffst, dass sich die Sache von selbst erledigt.
46:45Aber sowas erledigt sich nie von selbst.
46:48Ich möchte, dass du ihr sagst, dass sie nichts von dir zu erwarten hat.
46:51Ich möchte, dass du es ihr sehr bald sagst, Wolf.
46:53Und was ist, wenn ich es nicht tue?
47:01Du hast mich doch in der Hand.
47:03Du hast eine Aussage zu meinen Gunsten gemacht.
47:08Und wenn du die wieder rufst?
47:11Du glaubst, ich würde so etwas tun.
47:14Traust du mir das wirklich zu?
47:15Na, entschuldige.
47:24Ich frage mich, warum ich mich mal in dich so verlieben konnte.
47:28So total und verrückt.
47:30Na?
47:31Vielleicht, weil ich dich nicht durchschaut habe.
47:34Weil ich mir was vorgestellt habe, was so groß war.
47:38Weil ich dachte, dass ich erst an deiner Seite zu leben angefangen hätte.
47:42Ich frage mich.
48:12Sag mir, wie es jetzt weitergehen soll.
48:15Oh, du.
48:16Ich muss erst mal diese ganze Geschichte mit der Polizei hinter mich bringen.
48:19Und dann?
48:21Ich habe dich etwas gefragt.
48:23Ich habe etwas Wunderbares mit ihr erlebt.
48:34Das ich nie wiederholen werde.
48:40Und jetzt ist es aus, nicht wahr?
48:42Und Sie wissen nicht, wo wir ihn erreichen können?
48:58Wenn er nicht in seinem Haus ist und nicht in der Druckerei?
49:01Da haben wir es bereits versucht.
49:03Er ruft mich aber bestimmt heute noch an.
49:05Dann melden wir uns nochmal.
49:06Vielen Dank.
49:07Aber bitte.
49:08Herr Daniel?
49:23Ja.
49:26Ja.
49:27Brenner, Kriminalpolizei.
49:29Wir müssen Sie bitten, mitzukommen.
49:32Ja, was denn?
49:33Wohin?
49:35Was ist das?
49:36Ein Haftbefehl?
49:38Ja.
49:38Darf ich das Päckchen noch abgeben?
49:46Das macht mein Kollege.
49:53Grüß Gott, Fräulein Kühn.
49:56Ja, bitte.
49:58Entschuldigen Sie bitte die Störung, aber der Herr Köster möchte Sie mal sprechen.
50:01Ja, würden Sie bitte mitkommen?
50:04Die Mutter von Fräulein Kühn hat ausgesagt, dass ihre Tochter am Mordtag zwischen 16.30 Uhr
50:10und 20 Uhr bei ihr zu Hause eine Wohnung war.
50:15Jetzt müssen Sie wieder zu dem Isar-Spaziergang zurückkehren, Herr Daniel.
50:19Oder ist Ihnen inzwischen eine dritte Möglichkeit eingefallen, wo Sie den fraglichen Nachmittag verbracht haben können?
50:31Ich war an der Isar.
50:33Ich bin spazieren gegangen.
50:37Schauen Sie, als Fräulein Kühn meinen Besuch in Ihrer Wohnung erfanden, habe ich halt mitgemacht.
50:45Weil sie Ihnen helfen wollte.
50:48Weil sie sah, dass Sie in Bedrängnis waren und weil Sie mit ihr über den Mord gesprochen haben.
50:55Nein.
50:56Aber es gab doch gar keine Basis mehr für diese Ehe.
50:59Kein Vertrauen, keine Zuneigung, nichts, nichts mehr.
51:04Und als dann auch noch der Schwiegervater kommt und sein Geld zurückhaben will, ist der Punkt erreicht.
51:08Da verliert er die Nerven, dreht durch.
51:12Das nennt man Tötung im Affekt.
51:14Vor zwei Jahren haben Sie die Besitzerin des Auktionshauses Wertham kennengelernt.
51:22Vor anderthalb Jahren starb der Herr Mann.
51:25Das war eine Chance für Sie, ein neues Leben zu beginnen und wieder zu Geld zu kommen.
51:31Gut.
51:32Ich betreibe einen erheblich finanziellen Aufwand mit meinem Betrieb, das gebe ich ja zu.
51:36Aber deswegen bringe ich doch niemanden um.
51:38Ich würde Ihnen ja gerne glauben, Herr Daniel, aber die Indizien sprechen eine andere Sprache.
51:45Vor drei Wochen sind Sie nach Zürich geflogen.
51:49Sie wussten, dass es dort ohne Schwierigkeiten Waffen zu kaufen gibt.
51:52Und Sie haben diese Waffe irgendwie über die Ganze gebracht.
51:55Ich habe mich mit einem Geschäftspartner getroffen.
51:59Ich habe Ihnen das doch, weiß Gott, schon oft genug gesagt.
52:01Entschuldigung.
52:02Was?
52:02Fräulein Kühn möchte Ihnen was sagen.
52:04Ja.
52:07Ich komme gleich wieder, ja?
52:08Ich komme gleich wieder, ja?
52:33Ich komme gleich wieder, ja.
53:03Nachmittagsbesuch in Ihrer Wohnung erfunden.
53:09Ich wusste ja, dass er seine Frau nicht erschossen hatte.
53:14Wissen Sie denn, wer es war?
53:20Ich habe Wolf Daniel geliebt.
53:24Ich liebe ihn immer noch.
53:25Aber ich habe auch von Anfang an gewusst, dass er mir nie alleine gehören.
53:32Dass seine Frau immer stärker sein würde, weil sie, weil ihr Vater das Geld hatte.
53:38Und ich hatte immer Angst, dass Wolf mich irgendwann wegen dieses Geldes verlassen würde.
53:42Ich hatte ja nur mich selber zu bieten.
53:51Vor einem halben Jahr habe ich auf seinem Schreibtisch den Prospekt der Schweizer Waffenfirma gefunden.
53:56Ich habe mir die Adresse gemerkt.
54:02Und vor 14 Tagen bin ich dann nach Zürich gefahren und habe mir eine Pistole gekauft.
54:06Und wie haben Sie die über die Grenze gekriegt?
54:12Ich hatte sie an meinem Körper versteckt.
54:19Ich musste nur meinen Pass vorzeigen.
54:21Ich bin nicht weiter kontrolliert worden.
54:27Eine Woche später kam Dr. Krohn in die Firma und forderte seine Anteile zurück.
54:31Ich wusste, dass Wolf mich aufgeben würde, wenn er damit seine Druckerei retten konnte.
54:42Ich holte die Pistole, fuhr zu Frau Daniel und klingelte.
54:47Sie fragte, wer da wäre.
54:50Dann betätigte sie den Gartentüröffner.
54:52Sie kannte mich ja.
54:53Als ich zum Haus kam, stand die Tür auf.
55:01Frau Daniel kam mir entgegen.
55:04Ich habe sofort geschossen.
55:06Dann bin ich gerannt.
55:07Aus dem Haus auf die Straße.
55:09Ich weiß nicht mehr, wohin.
55:14Irgendwo habe ich dann die Pistole über einen Zaun geworfen.
55:23Ich habe es getan, weil ich ihn nicht verlieren wollte.
55:53Ich habe es getan, weil ich ihn nicht verlieren kann.
56:23Ich habe es getan, weil es mir sollte.
56:49Ich habe es getan.
56:49Ich habe es getan.
56:50Untertitelung des ZDF, 2020
57:20Untertitelung des ZDF, 2020
57:50Untertitelung des ZDF, 2020
58:20Untertitelung des ZDF, 2020
Kommentare

Empfohlen