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  • vor 7 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Norddeutscher Rundfunk 2021
00:01Norddeutscher Rundfunk 2021
00:13Lars?
00:19Lars?
00:22Ich muss los.
00:23Mhm.
00:30Äh.
00:35Was ist das hier?
00:44Mir hat noch nie irgendjemand einen Ring geschenkt.
00:51Danke.
01:00Stopp!
01:06Ich bin doch nur eine Stunde weg.
01:09Mir geht zu lang.
01:13Tschüss.
01:26Nina!
01:30Ina!
01:32Ina!
01:34Ina!
01:36Ina!
01:38Wir machen ihn jetzt erst mal im Bett fertig, Frau Ines.
01:40Ina!
01:42Ich werde ganz bestimmt nicht hierbleiben.
01:44Aber Ina, vielleicht ist es besser, wenn der Doktor sagt.
01:47Ich mag aber nicht.
01:48Ich mag aber nicht.
01:49Na, ich hole dir erst mal einen Tee.
01:50Mhm.
01:51Okay.
01:52Mhm.
01:53Okay.
01:54Okay.
01:58Mhm.
02:00Ja.
02:02Okay.
02:03Mhm.
02:04Okay.
02:06Mhm, ja.
02:07Mhm.
02:08Okay.
02:14Okay.
02:17Die Serumpunkte, die Ergebnisse war, hatte noch nicht da.
02:20Sie müssen früher verliebt.
02:22Hören Sie, Ihre Freundin steht unter Schock.
02:26Sie sollten sie überreden, um diese Nacht hier zu bleiben.
02:31Ja, danke.
02:47Untertitelung des ZDF für funk, 2017
03:17Du siehst blendend aus.
03:31Es geht um Ina Renitz.
03:3429.
03:36Reporterin beim Stadtmagazin Mitte ist heute Morgen um 37.
03:39von ihrem Lebensgefährten vermisst gemeldet worden.
03:42Letzter belegter Zeugenkontakt war gestern um 19.15 Uhr
03:45in der Hans-Christian-Andersen-Klinik.
03:47Was hat sie in der Klinik gemacht?
03:49Sie wurde dort wegen eines Armbruchs behandelt.
03:51Laut Aussage von ihrem Freund ist sie gestern Nachmittag
03:54hier in dieser Einmündung auf ihrem Fahrrad von einem Pkw angefahren worden.
03:59Was hat das mit ihrem Verschwinden zu tun?
04:01Ja, der Mann glaubt, dass das kein Unfall war.
04:07Also wie gesagt, das Auto kam von da.
04:09Ein grauer Kombi mit einem Aufdruck auf der Seite.
04:12Und das hat sie dann hier, ungefähr hier, hier erwischt.
04:15Kein Zeichen?
04:16Tut mir leid, das ging viel zu schnell.
04:18Warum sind Sie nicht gleich gestern zur Polizei gegangen?
04:20Wir waren völlig unter Schock.
04:22Ich... wir sind sofort zur Klinik gefahren.
04:24Ja, es war blöd.
04:26Tut mir leid.
04:27Zwei Anwohner haben Lärm gehört und gesehen,
04:29wie sie beide ins Auto gestiegen sind.
04:31Aber niemand hat einen Unfall beobachtet.
04:33Moment, den Unfall, das war kein Unfall.
04:35Der hat sie mit voller Absicht erwischt.
04:36Was hat das mit ihrem Verschwinden zu tun?
04:39Sie war danach völlig panisch, wie versteinert, hatte Angst.
04:43In Panik oder versteinert?
04:45Aber beides.
04:47Sie glauben also, dass sie abgetaucht ist.
04:50Warum meldet sie sich dann nicht bei Ihnen?
04:51Ich versteh's auch nicht.
04:53Zeigen Sie uns das Fahrrad.
04:54Ich versteh's nicht.
04:55Sie hat wirklich Glück gehabt, dass nicht mehr passiert ist.
04:59Die Spurensicherung wird sich das Fahrrad und den Unfallort anschauen.
05:02Aber ich weiß, es war kein Unfall.
05:04Jena würde niemals grundlos verschwinden.
05:06Ich kenne Sie.
05:07Sie wohnen hier gemeinsam mit Frau Renitz?
05:11Ja, seit sieben Wochen.
05:14Aha.
05:15Und wie lange sind Sie schon zusammen?
05:18Seit acht Wochen.
05:19Seit acht Wochen?
05:20Und Sie sagen, Sie kennen Sie gut?
05:22Ja.
05:23So was soll vorkommen.
05:26Wie haben Sie Sie kennengelernt?
05:30Ähm, das war vor einem Jahr.
05:32Ina hat Reportagen gemacht.
05:34Hier, diese Fotos.
05:36Unter anderem auch in meinem Fahrradladen.
05:37Aber da war noch nix.
05:39Vor acht Wochen, da kam sie wieder in den Laden und wollte ein Fahrrad kaufen.
05:43Und dann war die große Liebe da.
05:47Wissen Sie, wie das ist, wenn man plötzlich einen Menschen trifft, wo man das Gefühl hat,
05:51miteinander alt werden zu wollen?
05:52Sagen Sie, hat sie irgendwelche Feinde gehabt?
05:56Ähm, stehen hier alle Bekannten von Frau Renitz drin?
06:03Ich hab schon alle durchtelefoniert, aber da ist nix.
06:06Wir müssen mit diesen Leuten reden.
06:08Nehmen Sie es mit, klar.
06:10Wir brauchen auch noch ein Foto von ihr, ein aktuelles.
06:13Ja, kriegen Sie auch.
06:15Hauptsache, sie finden Sie.
06:17Bitte.
06:18Laut KTU-Bericht stammen die Schäden an dem Fahrrad definitiv von einem schweren
06:27Aufprall.
06:28Und Lackspuren deuten darauf hin, dass der Wagen tatsächlich grau war.
06:33Gut, bleibt also die Frage Unfall oder Mordversuch.
06:35Steht doch noch gar nicht fest, dass der Unfall was mit ihrem Verschwinden zu tun hat.
06:40Daniel kauft Ihrem Freund die große Liebe nicht ab?
06:43Ich glaub halt keinem Typen, der behauptet, seine Freundin hundertprozentig zu kennen und
06:46erst sieben Wochen mit ihr zusammen ist.
06:47Acht.
06:48Acht.
06:49Und warum glaubst du, dass sie verschwunden ist?
06:53Vielleicht hat sie sich eine Auszeit genommen?
06:55Sie hatte immerhin gerade eine Nahtoderfahrung.
06:57Da denkt man schon mal über sein Leben nach.
06:59Aber das könnte sie ja auch mit ihrem Freund tun.
07:02Vielleicht ist sie noch nicht lange genug zusammen mit ihm, für ein Krisengespräch.
07:07Außerdem hat der Typ nur ein Thema, die ganz, ganz große Liebe.
07:10Allerdings kenne ich nicht allzu viele Frauen, die damit ein Problem haben.
07:13Also über die große Liebe zu reden, meine ich.
07:15Dafür kenne ich ein paar Männer.
07:16Was?
07:17Ich höre Liebe, ich höre Männer, habe ich was Wichtiges verpasst?
07:20Ja, Daniel mag keine Frauen verstehen.
07:22Na, wer mag die schon?
07:23Gut, nachdem wir das geklärt haben.
07:25Was ist mit dem Wagen?
07:26Du wirst es nicht glauben, das steht schon bei uns auf dem Hof.
07:29Die Kollegen von der Schupo haben ihn heute Morgen abschleppen lassen.
07:33Zwei Querstraßen.
07:34Zwei Querstraßen von Ina Renes Wohnung entfernt.
07:37Und die Schäden an Blinker und Stoßstange passen genau zu dem Unfall.
07:40Was, heute Morgen schon?
07:41Mhm.
07:42Warum haben Sie überhaupt nach dem gesucht?
07:44Der Besitzer hat ihn gestern um 17 Uhr als gestohlen gemeldet.
07:47Ah.
07:48Unfall, hm?
07:49Ja, ähm.
07:50Jemand klaut einen Wagen und fährt auf der Flucht eine junge Frau an.
08:00Sowas kommt vor, oder?
08:01Gut.
08:02Du kümmerst dich um den Wagenbesitzer und wir checken das Umfeld.
08:06Arbeitsplatz, Freundeskreis.
08:07Und ist es sicher, dass mein Wagen in diesen Unfall verwickelt war?
08:19Die Kriminaltechniker irren sich zu helfen.
08:21Ah, die fehlen haben echt die Worte.
08:25Wo waren Sie gestern gegen 16 Uhr?
08:28Ich war auf der Suche nach meinem Wagen.
08:30Und das haben Sie erst gegen 17 Uhr gemeldet?
08:33Ich wollte mich erst vergewissern.
08:36Manchmal vergesse ich im Stress, wo genau das Auto abgestellt ist.
08:44Halt Sie mich bitte nicht für herzlos, aber...
08:47Wann kann ich den Wagen wieder haben?
08:53Kennen Sie Ina Renitz?
08:57Tut mir leid.
08:58Da klingelt bei mir gar nichts.
09:01Falls es klingelt, dann...
09:06Die Sonne ist ganz weit weg.
09:14Die Sterne sind sogar noch viel weiter weg.
09:16Und das sind ganz viele.
09:18Wie passen die eigentlich alle in den Himmel?
09:21Weil der nämlich riesengroß ist.
09:24Und wir sind da nur ganz kleine Staubkörner mittendrin.
09:27Es geht um Ina Renitz.
09:30Sind Sie denn eng miteinander befreundet?
09:33Früher ja.
09:35Aber...
09:36Jetzt war sie eine Weile im Ausland und...
09:38Jetzt haben wir jetzt...
09:39Lass das doch mal.
09:40Man zupft nicht am Handel.
09:41Sie war eine Weile im Ausland und seitdem haben wir kaum was miteinander zu tun.
09:45Warum?
09:46Sie hat jetzt eine neue Beziehung und...
09:50Weniger Zeit.
09:51Was halten Sie denn von Herrn Rehm?
09:53Er ist ehrlich.
09:55Ein guter Zuhörer.
09:58Und er liebt sie so wie sie ist.
10:01Jetzt lass das doch mal.
10:03Jahrelang schreibt sie diese Geschichten vom großen Glück und plötzlich...
10:08Ist sie selber in einer drin?
10:11Wann haben Sie denn Frau Renitz das letzte Mal gesehen?
10:14Vor einer Woche.
10:16Ich wollte endlich mal mit ihr ins Kino, aber sie hatte keine Zeit.
10:19Ella...
10:21Wenn Ihnen noch was einfällt, dann...
10:24Rufen Sie mich an, ja?
10:26Gut.
10:30Ja?
10:32Warum fallen die Sterne nicht vom Himmel?
10:34Puh.
10:36Das ist eine Frage mit einer langen Antwort.
10:43Kennen Sie sie gut?
10:45Ich habe miterlebt, wie sie sich von der kleinen Praktikantin zur ersten Reporterin hochgearbeitet hat.
10:49Ein Muster an Selbstdisziplin.
10:51Hatte sie mal Ärger?
10:52Wegen ihrer Artikel?
10:54Nein.
10:55Sie schreibt ja keine Antillus-Geschichten.
10:57Sie liebt die Menschen in den Storys.
10:59Die kleinen Leute und das große Glück.
11:00Wir würden gerne Ihren Computer mitnehmen.
11:05Ist das wirklich nötig?
11:07Jede Information kann uns weiterhelfen.
11:09Wir können nicht ausschließen, dass sich Frau Renitz in Gefahr befindet.
11:15Sie denken also wirklich, dass...
11:18Ihnen etwas zugestoßen sein könnte?
11:20Und Sie?
11:21Herr Reinhardt, wenn Sie irgendwas wissen, wäre das der richtige Moment zu erzählen.
11:32Ina wollte eigentlich nicht, dass das irgendjemand erfährt.
11:36Sie hatte letzten Juli einen Kollaps.
11:38Die Ärzte haben dann einen Hirntumor festgestellt.
11:41Nicht operabel.
11:44Nur, dass dieses Wort in Inas Wortschatz keine Bedeutung hat.
11:48Das ist der Stand der Dinge.
11:57Es... tut mir leid. Ich wünschte, ich...
12:00Ich brauch kein Mitleid von dir.
12:04Ich...
12:06Ich, ähm...
12:07Ich brauch deine Unterstützung.
12:08Ich...
12:13Ich werde eine Auszeit nehmen.
12:15Ich weiß noch nicht, wie lang.
12:18Und...
12:20Ich bräuchte trotzdem die Garantie von dir, dass ich danach hier weiterarbeiten darf.
12:27Alles, was du willst.
12:32Mein Gott, ist das eine Scheiße.
12:34Willst du nicht so so bisschen tot werden?
12:39Ich werde nicht sterben.
12:42Das ist ein Versprechen.
12:51Das Verrückte war, dass Ina ihr Versprechen gehalten hat.
12:54Acht Monate später war sie wieder zurück.
12:57Offenbar kein gesund.
12:59Klingt nach einem Wunder.
13:00Also, wenn irgendjemand in der Lage ist, dem Tod von der Schicke zu springen, dann ist Ina.
13:05Sie wollte mit aller Macht diese zweite Chance und sie hat sie ja auch bekommen.
13:09Zusammen mit ihrem Fahrradverkäufer.
13:11Sie kennen Lars Brehm?
13:13Völlig unter ihrem Niveau.
13:18Herr Brehm, können Sie uns das bestätigen?
13:23Ina war nicht krank. Das ist totaler Quatsch.
13:26Bis vor ein paar Monaten hatte sie Krebs.
13:29Was?
13:31Aber sie hätte mir, sie hätte mir davon erzählt.
13:34Ganz sicher.
13:36Vielleicht wollte sie ihre junge Beziehung nicht belasten.
13:39Über sowas muss man doch reden.
13:40Juliette hat sie es versucht.
13:43Überlegen Sie mal.
13:49Da war was, als wir in der Klinik ankamen.
13:53Wir sind gleich da.
13:55Darf man sein Leben mit dem Unglück von jemand anderem erkaufen?
14:05Ich habe keine Ahnung, was sie damit gemeint haben könnte.
14:07Möglich, dass der Krebs nie weg war.
14:10Oder er ist zurückgekehrt. Das würde auch ihre Angst erklären.
14:13Und aus Angst meldet sie sich jetzt nicht.
14:19Herr Brehm, Sie müssen auch die Möglichkeit in Betracht ziehen,
14:23dass Frau Renitz nicht bis zum Ende warten wollte.
14:26Das ist absurd. Ina würde sich nie etwas antun.
14:29Sie hören sich.
14:31Finden Sie sie, bitte.
14:38Und Sie können mir einfach helfen, indem Sie...
14:41Nein, ob Sie die Blutwerte gecheckt haben, verdammt nochmal.
14:44Okay, wir machen das einfach folgendermaßen.
14:46Ich frage Sie, ob es besser gewesen wäre, wenn Sie da geblieben wäre, oder...
14:49Hallo?
14:51Das gibt es doch wohl nicht.
14:53Man hat das einfach aufgelegt.
14:55Das ist ein Wunder, dass sie überlebt hat.
14:57In Ihrem Computer sind über 100 Dateien, ja, über Ihre Erkrankungen.
15:02Briefe, Laborergebnisse, Röntgenbilder.
15:04Und das alles ohne die Macht der Liebe.
15:07Ihren Freund kannte sie damals nämlich noch nicht.
15:11Interessant, dass du auf einen Mann rumhakst, der an die Liebe glaubt.
15:14Der kann nicht Sie beruhigen.
15:17Unsere Tochter bringt sich ganz sicher nicht um.
15:20Frau Renitz, bitte verstehen Sie das jetzt nicht falsch.
15:24Aber unsere Erfahrung zeigt uns, dass Menschen zu manchem fähig sind, wenn sie verzweifelt sind.
15:30Unsere Ina ist tough.
15:32Sie hat auch in ihrer schlimmsten Stunde nicht eine Sekunde die Hoffnung verloren.
15:36Sie sprechen von der Krebsdiagnose.
15:38Glioblastom ist der Fachausdruck.
15:40Besonders bösartig.
15:43Sechs bis neun Monate hat ihr der Doktor gegeben.
15:46Der Mann kennt unsere Familie nicht.
15:49Wir Frauen sind aus einem harten Holz geschnetzt.
15:53Ina hat nicht aufgegeben.
15:55Und sie hat dann eine Lösung gefunden.
16:01Woher weißt du eigentlich, dass das eine seriöse Angelegenheit ist?
16:06Mama, ich hab mich informiert.
16:08Ich hab das alles recherchiert.
16:10Und das ist die letzte Chance.
16:12Und wenn's Kriminelle sind?
16:14Hab ich denn eine andere Möglichkeit?
16:16100.000.
16:18Einfach so.
16:20Hab ich eine andere Möglichkeit?
16:23100.000 für Hokuspokus.
16:26Das ist eine experimentelle G-Therapie.
16:29Die gibt's in Amerika auch.
16:31Aber das ist einfach zu teuer.
16:33Und in Teilen nehmen Sie 100.000.
16:34Ich schaff das schon.
16:35Okay?
16:36Und dann hat sie es geschafft.
16:37Als sie aus Thailand zurückkam, war sie absolut geheilt.
16:39Wir reden jetzt.
16:40Frauen lassen uns nicht unterkriegen.
16:41Oder Papa?
16:42Sie glauben also fest daran, dass Ihre Tochter geheilt ist?
16:43Ich glaube das nicht.
16:44Ich weiß das.
16:45Ich weiß das.
16:46Sie hat sich erst in den letzten vier Wochen durchchecken lassen.
16:48Sie sagten die Therapie aber 100.000.
16:49Und dann hat sie es geschafft.
16:51Und dann hat sie es geschafft.
16:54Als sie aus Thailand zurückkam, war sie absolut geheilt.
16:59Wir reden jetzt.
17:00Frauen lassen uns nicht unterkriegen.
17:03Oder Papa?
17:04Sie glauben also fest daran, dass Ihre Tochter geheilt ist?
17:07Ich glaube das nicht.
17:09Ich weiß das.
17:11Sie hat sich erst in den letzten vier Wochen durchchecken lassen.
17:14Sie sagten die Therapie aber 100.000 Euro gekostet.
17:16Ja.
17:18Woher kam das Geld?
17:1920.000 hatte sie selbst auf dem Sparkonto.
17:22Und 30.000 habe ich ihr dazugegeben.
17:26Bleiben noch 50.000.
17:27Mhm.
17:28Haben Sie eine Ahnung wo die herkamen?
17:32Von der Bank?
17:33Also wo immer Ina Renitz die 50.000 her hatte,
17:35sie stammen nicht von einer regulären Bank.
17:37Laut Schufa hat sie nie ein Darlehen aufgenommen.
17:39Das heißt sie hat das Geld irgendwie anders besorgt.
17:41Ja.
17:42Ärger mit dem Kreditteil.
17:43Sie ist gesund aber vollkommen pleite.
17:45Ihr Typ hat auch nur einen kleinen Laden.
17:46Der Kreditteil mahnt sie kann nicht zahlen.
17:48Also schickt er jemanden los um ihr Angst einzujagen.
17:50Und dieser jemand klaut dann ein Auto und fährt sie an.
17:53Warum nicht?
17:56Reis vermissten Stelle?
17:58Also doch kein Unfall.
17:59Ja.
18:01Gestern wussten wir ja noch nichts von dem Geld.
18:03Okay, ich bin gleich bei Ihnen.
18:04Das war Frau Marquardt, die Erzieherin aus der Kita.
18:07Sie hat noch Infos zu Ihnen erinnert.
18:09Das würde zumindest ihr Verschwinden erklären.
18:11Panik vor weiteren Ertaffen.
18:14Und wo ist sie jetzt?
18:19Sag mal, wo ist denn diese Kita? Im Gürtel des Orion?
18:22Na ja, aber die Frage ist nur, ob wir sind's wegkriegen abends.
18:27Sie wollten mich nicht mal sprechen.
18:29Ja, können wir das gleich machen? Ich muss nur mal kurz weg.
18:31Sekunde, wo ist denn die kleine Süße, die so viele Fragen über das Universum hat da?
18:36Ach, Sie meinen Ella. Die zieht sich grad um. Bin gleich wieder da. Okay.
18:40Sie kennen meine Kleine?
18:44Ähm, flüchtig.
18:46Ach, dann sind Sie die Frau, die uns alle für Staubkörner im Universum hält.
18:50Ich hoffe, ich habe jetzt nicht das Weltbild Ihrer Tochter erschüttert.
18:53Nein, nein. Sie haben mein Weltbild erschüttert.
18:56Ich dachte immer, Ella und ich will sein der Mittelpunkt des Universums.
19:00Haben Sie das für Sie mitgebracht?
19:02Ach, das ist ja süß. Danke.
19:05Ähm, das ist ein Sternenglobus. Damit hat mir ja mein Papa immer die Sterne erklärt.
19:10Sie können sich denken, gerne ausborgen. Also für Ella.
19:16Wissen Sie was? Also heute, da bringe ich Ella zu Ihrer Mutter. Aber in sieben Tagen, da ist sie wieder bei mir.
19:22Und wenn Sie mich anrufen, dann bringe ich Ihnen den Globus, wohin immer Sie in Hamburg.
19:27Sie müssen nur meine Nummer wählen.
19:31Oder Sie meine.
19:35Hm, Polizei?
19:37Kriminaloberkommissarin.
19:40Professor Holger Mehrbold.
19:42Sandra Reis.
19:46Ich muss wiedersehen.
19:48Wiedersehen.
19:50Ella!
19:52Ich habe Sie beim letzten Mal angelogen.
19:55Ina hat sich die ganze Zeit bei mir in der Wohnung versteckt.
19:57Aber als ich heute in der Mittagspause nach Hause kam, da war sie weg.
20:03Okay.
20:10Ich musste Ina schwören, niemandem zu erzählen, dass sie bei mir ist. Nicht mal Lars.
20:15Warum durfte Lars es nicht erfahren?
20:16Weil sie nicht wollte, dass er sich als Beschützer aufspielt.
20:20Wofür hätte er sie denn beschützen sollen?
20:22Ina hat was angedeutet, als sie heute Morgen ein paar Sachen holen wollte.
20:29Die ganze Situation war seltsam.
20:31Wann willst du mir eigentlich sagen, was mit dir los ist?
20:37Ich habe Geld ausgegeben, das mir nicht gehört.
20:42Was für Geld?
20:44Für die Therapie in Thailand.
20:45Der will mich umbringen!
20:57Wer denn?
20:58Lauf!
21:00Ina war total mit den Nerven runter.
21:02Sie wollte nur noch zu mir nach Hause.
21:04Sonst hat sie nichts gesagt.
21:06Auch nicht über das Geld.
21:08Nein.
21:11Sonst würde ich es erzählen.
21:16Ähm.
21:18Haben sie denn vielleicht das Kennzeichen für mich?
21:23Die will mich umbringen!
21:35BJK.
21:37Eine 7 war dabei.
21:39Sonst war nichts zu erkennen.
21:46Wir müssen diesen Pfarrer finden, bevor er sie findet.
21:49Du denkst also auch, der Unbekannte von heute Morgen ist derselbe, der Ina Renitz gestern überfahren wollte?
21:53Und das Motiv sind die 50.000, die ihr nicht gehören, die sie aber ausgegeben hat.
21:57Mina! Kannst du ein Teilkennzeichen überprüfen?
22:04Nein! Ich habe gesagt, du gehst nach Hause und zwar sofort.
22:07Ich diskutiere gar nicht mit dir!
22:12Weil du nicht der Bestimmer bist!
22:14Ja!
22:16Dann gehst du jetzt nach Hause.
22:18Gut.
22:20Okay. Tschüss.
22:24War das Daniel?
22:26Nein, meine Tochter, die im Park mit irgendwelchen Kiffern rumhändelt.
22:29Also, Moment mal.
22:31Willst du etwa sagen, dass ich mit meinen Kollegen genauso rede wie mit meiner pubertierenden Tochter?
22:36Ich will Ihnen bitte nur sagen, ich warte auf einen Anruf von Daniel.
22:40Der sollte bei Ina Renitz' Wohnung vorbeischauen.
22:42Der hat schon angerufen. In der Wohnung ist niemand und im Fahrradladen ist auch Schicht.
22:47Danke.
22:51Was meinst du?
22:53Wo ist Ina Renitz jetzt?
22:55In einem neuen Versteck.
22:56Vermutlich mit Lars Brehm. Das würde erklären, warum der jetzt auch verschwunden ist.
23:02Sollten wir da nicht lieber die Hotels und Pensionen auch überprüfen?
23:06Ich meine, statt nur die Fahrzeuge zu suchen?
23:09Wenn wir die Gefahr beseitigen, wird sie wahrscheinlich von selbst zurückkommen.
23:12Deswegen konzentrieren wir uns erstmal auf den Fahrer von heute Morgen.
23:16Okay. Ich glaube, ich habe da was.
23:19Es gibt in Berlin insgesamt 79 Transporter mit der Kombination BJK und 7.
23:26Einer davon ist auf die Desiderium Stiftung angemeldet.
23:30Und?
23:31Vorsitzender ist ein gewisser Dr. Stefan Glaser, Oberarzt der Hans Christian Andersen Klinik.
23:36Ist das nicht der Arzt, der Frau Renitz nach dem Unfall untersucht hat?
23:39Ja, genau. Und es kommt noch besser.
23:42Laut Ihren Krankenunterlagen hat dieser Arzt nämlich letztes Jahr auch Ihren Gehirntumor behandelt.
23:45Ja, das ist richtig.
23:49Frau Renitz war vor zwei Tagen hier.
23:52Mhm.
23:54Sie sind Oberarzt der...
23:57Neuro-Onkologie.
23:58Neuro-Onkologie.
24:00Ist es da üblich, dass Sie sich um einen gewöhnlichen Unterarmbruch kümmern?
24:05Frau Renitz ist eine alte Patientin von mir.
24:08Ich habe Ihren Tumor behandelt.
24:11Wir kennen uns schon länger.
24:13Sie hatte ausdrücklich nach mir gefragt.
24:15Ach.
24:17Danke, Sandra.
24:20Herr Dr. Glaser.
24:23Worum geht es nochmal bei Ihrer Stiftung?
24:26Wir haben die Stiftung vor fünf Jahren gegründet.
24:29Meine Partner und ich.
24:31Desiderium bedeutet Sehnsucht.
24:34Das wissen Sie wahrscheinlich.
24:36Wir sind der Ansicht, dass das unvermeidliche Ende besser zu ertragen ist,
24:40wenn Todkranke sich noch einen letzten großen Lebenswunscher fühlt.
24:43Es geht um Sterbebegleitung.
24:45Ja.
24:46Wie groß ist groß?
24:48Es ist ganz unterschiedlich.
24:49Es kann eine Weltreise sein oder...
24:53Wir helfen bei der Suche nach einer geliebten Person, die der Patient aus den Augen verloren hat.
25:00Vor einem Jahr haben Sie auch Frau Renitz geholfen.
25:04Ja.
25:05Nachdem Sie ihr eine Frist von zwischen sechs und neun Monaten gegeben haben.
25:08Ja, das ist korrekt.
25:10Was hat sie sich gewünscht?
25:11Das fällt nicht unter Ihre Schweigepflicht, Herr Dr. Glaser.
25:15Ihr Wunsch war alles handrandsbescheiden.
25:19Als ich Ihnen von der Stiftung erzählte, habe ich mit so etwas nicht gerechnet.
25:25Sie verstehen sicher, dass ich das nicht allein entscheiden kann.
25:28Aber Sie werden mir noch helfen, oder?
25:29Na, ich bin sicher, wir finden eine Lösung.
25:44Wir müssen einfach nur ein bisschen nachdenken.
25:47Unsere Fantasie einschalten.
25:48Wofür brauchen Sie das Geld?
25:52Ich brauche es für eine Reise nach Thailand.
25:5650.000 Euro.
25:59Was für eine Reise ist das?
26:01Es ist eine sehr besondere Reise.
26:06Ich bin so froh, dass ich von Ihnen gehört habe.
26:09Und dankbar.
26:10Wissen Sie, was merkwürdig ist?
26:11Ihr Tumor war unheilbar.
26:12Aber laut Ihren aktuellen Blutwerten, also denen von vor zwei Tagen, ist sie vollkommen gesund.
26:26Tja, sie hat die 50.000 dafür verwendet, die lebensrettende Therapie in Thailand zu finanzieren, die Sie ihr nicht bieten konnten.
26:35Diese Anand-Therapie? Aber die Heilungsquote liegt bei unter 5 Prozent.
26:40Und?
26:41Das Geld war ausdrücklich für einen, für einen letzten Wunsch bestimmt.
26:46Ihr letzter Wunsch war es, weiterzuleben?
26:49Ja, aber Frau Rehnitz hat mich ja angelogen. Sie sprach von einer Reise, einer besonderen Reise nach Thailand.
26:56Wo waren Sie vorgestern gegen 16 Uhr? Und heute Vormittag?
27:01In der Klinik.
27:03Der Wagen Ihrer Stiftung wurde vor Inna Rehnitz Haus gesehen.
27:06Unser Wagen?
27:07Ja.
27:08Das ist sicher?
27:09Ja. Eine Zeugin hat sich die Nummer aufgeschrieben.
27:18Tut mir leid. Sie wenden sich an den Falschen.
27:21Ich habe den Wagen vor drei Tagen an einen Partner von Desiderium verliehen.
27:26Ich brauchte ihn für einen Umzug. Er musste sein Restaurant aufgeben.
27:36Ja. Doktor Glaser war so freundlich, mir das Auto zu leihen.
27:43Na zum Glück. Mein eigenes steckt ja immer noch auf irgendeinem Polizeioffest.
27:46Wo waren Sie heute Vormittag? Zwischen acht und zehn.
27:51Hier. Im Restaurant.
27:53Kann das jemand bezeugen?
27:57Ne. Leider nicht.
28:01Doktor Glaser meint, dass Sie umziehen wollen.
28:04Äh, da möchte ich nicht drüber reden.
28:07Na, da wüssten wir aber schon gerne mehr drüber.
28:19Das Restaurant, das ist pleite. Nach 58 Jahren im Familienbesitz.
28:24Wir haben noch vier Tage Zeit, um hier auszuziehen.
28:26War das klar genug?
28:30Hallo, Mama.
28:31Bis wir den Fahrer endgültig identifiziert haben, müssen wir Sie bitten, uns weiter zur Verfügung zu stehen.
28:36Selbstverständlich.
28:37Ja!
28:41Guck mal, Papa!
28:44Papa! Guck doch mal, wie toll ich mich drehen kann!
29:01Papa! Oh Mann, du guckst doch nie!
29:04Ein unvollständiges Kennzeichen ist natürlich kein hinreichender Beweis, aber ich gehe davon aus, dass Kampka da irgendwie mit drin hängt.
29:18Ja, kommt einfach zurück. Bis dann.
29:20Also entschuldige, ich komme da nicht ganz mit.
29:22Das Geld, was ihn nach Renitz bekommen hat, stammt von Glasers Stiftung. Ja?
29:26Der gesuchte Wagen ist höchstwahrscheinlich der von der Stiftung.
29:29Und Glasers hätte jederzeit mit einem Zweitschlüssel den Wagen holen und wieder zurückbringen können.
29:35Mhm.
29:37Und warum konzentrieren wir uns auf Kampka?
29:40Du kannst Glasers nicht leiden, stimmt's?
29:42Und du fandst es nicht komisch, dass er darüber irritiert war, dass seine Patientin noch lebt?
29:46Gehen wir mal davon aus, er wollte tatsächlich seine Patientin tot sehen. Warum?
29:56Es sind Leute schon für weniger als 50.000 zu Mördern geworden.
30:01Vielleicht hat er auch etwas zu verbergen.
30:04Komm mal her.
30:06Interessanterweise handelt es sich nämlich bei Desiderium nicht um eine gemeinnützige Stiftung.
30:12Das bedeutet, Sie müssen Ihre Finanzen nicht offenlegen.
30:16Wenn es sich um ein normales Geschäft handelt, dann ist die nächste Frage, was hat die Stiftung davon, Geld an Sterbende zu verteilen?
30:25Dann lass uns doch eine von Ihnen fragen.
30:27Erzählen Sie uns bitte, wie Sie mit der Stiftung in Kontakt getreten sind, Frau Groß.
30:38Mhm.
30:40Der Tipp kam von einem Bekannten aus der Selbsthilfegruppe. Lungenkrebs.
30:46Sein letzter Wunsch war, eine ganze Woche in einem Tonstudio, um eine CD zu produzieren.
30:53Und das hat sofort geklappt.
30:54Desiderium ist wirklich ein Segen. Sie kümmern sich sogar um die Trauerfeier und um die Beerdigung, wenn es mich nicht mehr gibt.
31:01Das ist wirklich sehr großzügig.
31:04Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Zuwendungen an keine Bedingungen geknüpft sind.
31:10Die stellen doch keine Bedingungen, Frau Groß, oder?
31:15Meine Risikokapitalversicherung. Ich habe die Stiftung als Nutznießerin eintragen lassen.
31:20Also sind das streng genommen keine Zuwendungen? Sie haben mit Desiderium ein Geschäft gemacht.
31:26Wissen Sie, ich habe keine Kinder. Und ich habe keinen Mann.
31:32Es hat niemand was von der Versicherung, wenn ich tot bin.
31:35Es ist doch in Ordnung, wenn ich noch ein bisschen Freude habe. Oder?
31:45Ich stelle dir mal vor, das ist dein Leben. Und auf einmal ist es vorbei.
31:53Wenn Sie ist Altenpflegerin. 48 Stunden Schichten, Stress, keine Zeit für die Familie.
32:04Klingt so, als ob du über uns redest.
32:07Sehr witzig.
32:09Apropos Witz, wer ist eigentlich Holger Mehrbold?
32:14Wer hat vorhin angerufen, als du mit Radek unterwegs warst?
32:16Äh, das ist nur so ein Vater aus der Kita, der...
32:23Wollte bestimmt fragen, wann er meinen Himmelsglobus wieder zurückbringen kann.
32:28Deinen Himmelsglobus?
32:33Deinen Himmelsglobus.
32:38Hat gefragt, wann du Feierabend hast. Ob du gerne ausgehst.
32:41Du hast es geglaubt.
32:49Quatsch.
32:51Doch, du hast es geglaubt.
33:00Also ich fasse zusammen. Die Stiftung finanziert Ihnen Ihre Träume.
33:03Und als Gegenleistung wird sie als Begünstigte für Ihre Lebensversicherung eingetragen.
33:07Das würde ich anders ausdrücken.
33:08Ja? Wie denn?
33:10Also es ist doch die schamloseste Abzocke aller Zeiten.
33:13Entschuldigung, nach Ihrem Ableben,
33:15kassieren die ein Vielfaches von dem, was Sie investiert haben.
33:18Wissen Sie überhaupt, wie viel Geld das ist?
33:20Eine Woche Tonstudio gegen eine Lebensversicherung?
33:23Also wenn ich das schon höre.
33:25Sie tun den Leuten Unrecht, wirklich.
33:27Es geht denen doch nicht ums Geld.
33:30Der Bekannte zum Beispiel, ja, der mir die Stiftung empfohlen hat,
33:33der hat seine Versicherung nicht an diese Därem abgetreten,
33:37sondern an eine dritte Person.
33:42Und die Stiftung hat in dem Fall nur vermittelt?
33:45Ja, genau.
33:46Das Geld kam gar nicht von der Stiftung, sondern von Kamka.
33:52Die Stiftung hat nur vermittelt.
33:54Ob sie dafür eine Provision kassiert haben oder ob es eine reine Gefälligkeit war,
33:58das wissen wir nicht.
33:59Jedenfalls Glaser weiß offensichtlich von Kamkas Problemen.
34:02Er überzeugt ihn davon, sich in Inarenitz Versicherungspolize einzukaufen
34:06für besagte 50.000.
34:08Aber sie stirbt nicht.
34:10Kamka ist bankrott, er braucht das Geld.
34:12Also braucht er ihren Tod.
34:14Er setzt sich in sein Auto, das er kurz danach gestohlen melden wird,
34:17und fährt...
34:29Er hätte es auch fast geschafft.
34:41Ich habe Lars erst heute die ganze Geschichte erzählt.
34:46Ich bin nicht stolz auf das, was ich getan habe.
34:49Und das wollte ich Kamka sagen.
34:52Persönlich.
34:55Ich hätte es wissen müssen.
34:56Ich bin schuld daran, dass Lars ausgeflippt ist.
35:00Tina, das ist Wahnsinn dahin zu fahren, bitte!
35:01Es ist immer noch besser, als in Angst zu lösen.
35:03Der Typ kriegt Geld, wenn du tot bist.
35:04Ihm kann gar nichts Besseres passieren, als wenn du freiwillig in die Arme läufst.
35:06Ach Quatsch, der ist einfach nur wütend und der ist verzweifelt,
35:08weil ich ihn betrogen habe, okay?
35:09Ich verspreche ihm, dass ich ihm das Geld so schnell wie möglich zurückzahle.
35:12Weißt du, wenn du nicht mitkommst, dann fahre ich alleine.
35:14Komm!
35:18Bitte, Lars, das ist lächerlich!
35:19Das macht keinen Sinn!
35:20Ich darfst du wirklich einmal mit diesem Drama aufhören?
35:22Du hast keinen Sinn!
35:23Ich bin das ihm schuldig, okay Lars?
35:24Aber warum sollte er denn zuhören? Du hast kein Druckmittel, Ina!
35:46Du bist der Sohn von Kamka?
35:47Ja, wieso?
35:49Hey, lass mich!
35:50Lass mich!
35:51Lass hat den Jungen mitgenommen, um mich von Kamka fernzuhalten.
36:02Das ist ihm gelungen.
36:05Also Frau Kamka hat die Entführung bestätigt und noch was.
36:07Ihr Mann hat sich bereits mit Lars Bremen verabredet.
36:09Wo weiß sie nicht, aber er ist schon unterwegs.
36:12Wo könnte er sich mit Kamka treffen, was meinen Sie?
36:18Vielleicht sind Sie im Vergnügungspark.
36:21Sie haben von Anfang an vermutet, dass Kamka hinter dem Unfall steckt.
36:25Deshalb haben Sie auch darauf bestanden, dass Herr Bremen Sie zu Dr. Glaser in die Klinik fährt.
36:29Ja.
36:30Er sollte vermitteln.
36:31Er wird nur abgewiegelt.
36:36Das sind die Nerven.
36:37Sie haben den Fahrer doch gar nicht richtig gesehen.
36:40Aber Kamka ist der einzige, der einen Grund hätte.
36:43Er ist sicher nicht begeistert, dass Sie noch im Leben sind.
36:45Ja, es tut mir auch leid, dass ich für Sie alle so ein Ärgernis bin.
36:49Weiß Ihr Freund Bescheid?
36:51Nein.
36:53Ich werde mit meinem Partner reden.
36:54Vielleicht finden wir einen Weg, dieses Problem zu lösen.
36:57Mir wäre es lieber, wenn Sie Kamka einfach zur Vernunft bringen.
37:00Es ist doch jetzt niemandem damit gedient, wenn Desiderio mit Herrn Kamka in Verbindung gebracht wird.
37:04Was ist, wenn er es nochmal probiert?
37:06Wir machen jetzt erstmal ein Bett fertig, Frau Renitz.
37:09Ich werde ganz bestimmt nicht hierbleiben.
37:11Aber Ina, vielleicht ist es besser, wenn der Doktor es sagt.
37:17Klar, sie hat natürlich gar nichts gemacht.
37:19Er hat abgewartet, dass Kamka das Problem für ihn löst.
37:21Genau.
37:22Und jetzt will Ihr Freund die Sache für Sie erledigen.
37:24Super.
37:25Du musst keine Angst zu haben.
37:41Ich habe hier als Kind öfter gespielt.
37:43Hier kann man wunderbar spielen.
37:44Mein Vater hat immer diese Scheinwerfer hier bedient und manchmal repariert.
37:49Das habe ich von ihm, dieses Basteln und Reparieren.
37:51Was ich hier mache, ist totaler Quatsch.
37:52Soll ich Sie zurück nach Hause bringen?
38:01Soll ich Sie zurück nach Hause bringen?
38:02Soll ich Sie zurück nach Hause bringen?
38:03Soll ich Sie zurück nach Hause bringen?
38:18See you at Neo.
38:25Leon!
38:48Papa!
38:55Geh raus!
39:01Warte draußen!
39:07Du geradeaus!
39:18Sandra!
39:33Herr Kamka, ich will nur reden!
39:38Ina hat ihr nichts getan!
39:43Machen Sie bitte nicht unser Glück kaputt!
39:46Ja?
39:48Was mit mir?
39:50Eurer Glück!
39:52Ist mir scheißegal!
39:56Stopp!
39:58Ich bin hier!
40:10Sie wollen meinen Tod?
40:12Dann los!
40:13Aber lassen Sie Lars in Ruhe!
40:15Warum bist du nicht tot?
40:19Ich fand 29 Jahre sind zu wenig!
40:23Ich wollte leben!
40:25Leben!
40:27Meins ist kaputt!
40:31Mein Leben!
40:43Es tut mir leid, dass ich Sie angelogen höre!
40:45Es tut mir wirklich leid!
40:49Es tut mir wirklich leid!
40:51Okay!
40:53Tut mir leid!
40:55Es tut mir leid!
40:59Es tut mir leid!
41:01Es tut mir leid!
41:03Es tut mir leid!
41:05Es tut mir leid!
41:11Es tut mir leid!
41:13Ich pests gens!
41:15Es tut mir leid!
41:17Es tut mir leid!
41:19Es tut mir leid!
41:20Ich mache dir das chipannelfi!
41:22Du bist so bescheuert.
41:38Du bist so bescheuert.
41:48Du bist so bescheuert.
41:50Du bist so bescheuert.
41:55Ende gut, alles gut.
41:58Zwei unbescholtene Männer wandern für unbestimmte Zeiten im Knast.
42:02Was ist denn daran gut?
42:04Na ja, wenigstens wissen Ina Renitz und Lars Brehm jetzt,
42:06dass sie sich bedingungslos lieben.
42:13Macht wahrscheinlich keinen Sinn zu fragen,
42:15ob du noch Lust hast, was beträgt zu gehen, oder?
42:18Ich mach noch den Abschlussbericht.
42:22Deswegen frage ich auch erst gar nicht.
42:25Viel Spaß!
42:27Ja, hallo, hier ist Sandra Reis, die Frau mit dem Himmelsglobus.
42:43Ja, hallo.
42:45Ähm, wie wollen man das machen mit der Übergabe, Herr Merwold?
42:49Okay, Holger.
42:51Ähm, ja.
42:55Okay, das wär schön.
42:59Okay, das wär schön.
43:00Okay, das wär schön.
43:01Kommt nache one.
43:16Hotels.
43:18Untertitelung des ZDF, 2020
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