00:00Aus dem digitalen Amt wird die ID Austria.
00:04Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll hat am Dienstag im Bundeskanzleramt
00:07den Relaunch der App präsentiert und dabei eine userfreundlichere Oberfläche versprochen.
00:13Was ist neu? Die ID Austria fokussiert sich und konzentriert sich auf das Wesentliche.
00:18Die Funktionen anmelden und signieren stehen im Zentrum.
00:23Übersichtlich, klar strukturiert und vor allem leicht bedienbar.
00:26Das ist aus unserer Sicht extrem wichtig, dass es userfreundlich passiert.
00:30Und das haben wir mit der neuen ID Austria intensiv probiert.
00:33Offene Signaturen sind auf einen Blick klar erkennbar.
00:37Das spart Zeit und sorgt für Transparenz.
00:41Im Punkt Meine Personendaten findet man die wichtigsten Daten rund um den Reisepass,
00:47gemeldeter Wohnsitz oder sonstige Ausweise und Daten.
00:51Der sogenannte Biometriezwang fällt auch.
00:54Das heißt, die Barrierefreiheit wurde ausgebaut und neben der biometrischen Authentifizierung
00:59kann nun auch der PIN-Code als zweiter Faktor genutzt werden.
01:03Die ID Austria könnte auch für die Kontrolle eines Mindestalters auf Social Media genutzt werden, so Pröll.
01:09Ich kann nur sagen, angesichts der wachsenden Herausforderungen und Risiken,
01:13denen die Kinder und Jugendlichen im digitalen Raum oder die digitalen Welt ausgesetzt sind,
01:19halte ich es persönlich für eine konsequente Überprüfung des gesetzlichen Mindestalters
01:23beim Anmelden in den sozialen Medien für unabdingbar.
01:25Das ist, glaube ich, eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung,
01:29hier wirksame Schutzmechanismen einzusetzen,
01:32um das Wohl und die gesunde Entwicklung junger Menschen im digitalen Raum nachhaltig zu sichern.
01:38Im Sommer soll es eine österreichweite Servicetour mit Stopp in jedem Bundesland geben,
01:43bei dem Interessierte die ID Austria beantragen können.
01:46Und das ist, glaube ich, eine gesunde Entwicklung.
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