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  • vor 8 Monaten
Spannende deutsche Krimis und Thriller

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00:00Untertitelung. BR 2018
00:00:30Untertitelung. BR 2018
00:01:00Untertitelung. BR 2018
00:01:29Untertitelung. BR 2018
00:01:59Ich denke, die gehört jetzt erstmal mir, mein lieber Vitus, als Anzahlung auf deine Schulden bei mir.
00:02:07Ich könnte natürlich unserem Freund auch sagen, dass du hier eigentlich Hausverbot hast.
00:02:12Aber so wie ich das sehe, hast du eh keinen Grund mehr zu bleiben.
00:02:15Du denkst, ich bin da der Einzige, der Schulden hat. Dein Zahltag kommt, Helmut, und zwar bald.
00:02:24Wir zwei haben mehr gemeinsam, als du glaubst.
00:02:27Ich bin da, ich bin da, ich bin da, ich bin da,
00:02:57was ist los?
00:03:01Ich würde gerne wissen, wie weit du noch gehen willst für deinen Plan.
00:03:05Erst der inszenierte Mord an so vier Lahntaler haben.
00:03:11Dann hast du einen Unfall vorgetäuscht, um Maria Zenona kennenzulernen und sie zu verführen und sie später zu erpressen.
00:03:17Ja, alles gut.
00:03:17Was aber zum Glück nicht funktioniert hat.
00:03:27Sonja, ich muss damit spielen, um Laganyas Vertrauen nicht zu verlieren.
00:03:32Das wird ein Schlag der Anti-Mafia-Einheit gegen das organisierte Verbrechen, wie es ihm bisher noch nicht gegeben hat.
00:03:37Und das rechtfertigt immer mehr Menschen in Gefahr zu bringen.
00:03:39Was hat hier Laganyas diesmal aufgetragen?
00:03:45Ihre Kinder schon entführen?
00:03:47Nein, natürlich nicht.
00:03:50Ich verstehe, dass du Laganyas das Handwerk legen willst.
00:03:53Aber wenn du dich da einmischst, wirst du Ärger mit Rom bekommen.
00:03:57Ja, damit kann ich leben.
00:03:57Aber nicht damit, dass unter dem Deckmantel einer verdeckten Ermittlung immer mehr Straftaten begangen werden.
00:04:03Und es ist mir scheißegal, was für Anweisungen du aus Rom bekommst.
00:04:05Oder was du denkst, tun zu müssen, um immer mehr Vertrauen der Mafia zu bekommen.
00:04:09Du bist trotzdem immer noch Polizeibeamter und stehst nicht über dem Gesetz.
00:04:13Wenn du zu weit gehst, werde ich vor dir nicht Halt machen.
00:04:30Mama!
00:04:35Weißt du, was Opa mir versprochen hat?
00:04:37Ein Geschenk, mit dem ich um die ganze Welt reisen kann.
00:04:41Ja, der Opa und seine Versprechen.
00:04:43Mir hat er versprochen, dass er dich von der Schule abholt.
00:04:46Na, komm.
00:04:58Papa?
00:04:59Papa?
00:04:59Oh!
00:05:29Mitus Höllregel 62, Verletzungen im Brustbereich, spitze Gewalt.
00:05:39Schon meine Eltern haben Höllregelfiguren gesammelt für die Weihnachtsgrippe.
00:05:44Todeszeitpunkt?
00:05:45Laut Rechtsmedizin heute Morgen zwischen sieben und neun.
00:05:49Seltsam, oder? Sieht so aus, als hätte das jemand als Druckverband benutzt, um die Blutung zu stoppen.
00:05:53Ja, aber Höllregel selbst kann es nicht gewesen sein, er hat kein Blut an den Fingern.
00:05:56Kampfsborn?
00:06:00Ja, sieht so aus.
00:06:01Wer hat ihn gefunden?
00:06:02Seine Tochter, sie ist nebenan in der Wohnung.
00:06:06Sie hat ihren Sohn dabei, hat heute Geburtstag.
00:06:23Guten Tag, Frau Höllregel.
00:06:25Hallo.
00:06:26Hallo, Felix.
00:06:29Ich bin Sonja.
00:06:32Du hast heute Geburtstag, richtig?
00:06:37Bist du auch die Polizei?
00:06:41Ja.
00:06:43Und wir werden rausfinden, wer deinem Opa wehgetan hat.
00:06:50Wo wohnen Sie?
00:06:52Etwas außerhalb.
00:06:53Kommen Sie, ich fahre Sie nach Hause.
00:07:09Kannst du mein Geschenk tragen?
00:07:11Ja, klar.
00:07:12Ja, klar.
00:07:13Ja, klar.
00:07:13Wirdscheiner auf alles mögliche.
00:07:40Vom Förderrennen bist du Mixed Martial Arts Prügelei Menschen der Welt.
00:07:45Scheint seine Leidenschaft gewesen zu sein.
00:07:47Wir sollten uns mal seine Finanzen anschauen.
00:07:51Nein, Dr. Freuberg, offensichtlich ist sich nicht jeder über die ökologischen Folgen der Region bewusst.
00:07:55Dieses Gutachten ist seit Tagen überfällig.
00:07:58Und jetzt stehen wir kurz vor der Abstimmung für das Kraftwerk.
00:08:00Ja, ich bitte darum.
00:08:04Nächster Alpressungsversuch?
00:08:06Ich verstehe, dass Sie nicht gut auf mich zu sprechen sind.
00:08:08Aber ich brauche Ihre Unterstützung.
00:08:12Sie sind die Vorsitzende des Ausschusses.
00:08:13Wenn Sie für das Kraftwerk stimmen...
00:08:14Was ist denn, wenn Ihr Plan nicht aufgeht?
00:08:16Was ist denn, wenn Ihre Tarnung aufliegt?
00:08:19Dann bin ich mit meiner Stimme dafür verantwortlich,
00:08:20dass dieses ökologisch vollkommen untragbare Projekt durchgesetzt wurde.
00:08:24Meine Behörde würde...
00:08:24Ich arbeite lieber mit der Antikorruptionsbehörde zusammen.
00:08:27Da wird die Mafia ihrer Verbrechen überführt,
00:08:29anstatt dass verdeckte Ermittler selbst welche begehen.
00:08:31Frau Sinona, die Antikorruptionsbehörde kann Sie nicht vor der Gefahr schützen,
00:08:34die von der Mafia ausgeht?
00:08:35Ist das eine Drohung?
00:08:37Nein, natürlich nicht.
00:08:40Aber die D.I. hat viel in diesen Plan investiert.
00:08:43Nicht, um der Mafia einen Finger von der gierigen Hand abzuschlagen,
00:08:45sondern den ganzen verdammten Arm.
00:08:47Also helfen Sie mir bitte.
00:08:49Stimmen Sie für das Projekt, auch wenn es Ihnen noch so schwer fällt.
00:08:53Hm?
00:08:54Kann ich mich auf Sie verlassen?
00:08:55Hat Ihr Vater von Schwierigkeiten erzählt?
00:09:24Er hat Probleme.
00:09:26Er wusste, dass ich dafür kein offenes Ohr habe.
00:09:28Nicht mehr.
00:09:30Und trotzdem haben Sie ihn besucht?
00:09:32Ich habe Felix öfter mal vorbeigebracht.
00:09:35Er liebt seinen Opa.
00:09:38Die hat alle mein Vater geschnitzt.
00:09:41Er ist...
00:09:42Er war Kunsthandwerker in fünfter Generation.
00:09:46Warum sind Sie so wütend auf Ihren Vater?
00:09:48Er hat unsere Familie verspielt.
00:09:52Im wahrsten Sinne des Wortes.
00:09:55Er war ein spezieller Mensch.
00:09:57Ein richtiger Künstler.
00:09:58Erfolgreich, auch finanziell.
00:10:00Er hat geradezu in seiner Werkstatt gelebt.
00:10:05Mich hat das immer so fasziniert.
00:10:06Ich wollte unbedingt in seine Fußstapfen treten.
00:10:09Also habe ich auch das Schnitzen gelernt.
00:10:10Aber dann kam die Spielsucht.
00:10:16Versäumte Termine, geplatzte Verträge, Konkurs, das volle Programm.
00:10:20Und aus der Tradition, Höllriegel, wurde eine Hypothek.
00:10:24Und jetzt verkaufe ich in einem Souvenirgeschäft den Ramsch,
00:10:27den mein Vater früher so verachtet hatte.
00:10:29Und Ihre Mutter?
00:10:36Meine Mutter, die hat daran geglaubt, dass ihre Liebe ihn retten würde.
00:10:40Aber mein Vater wollte gar nicht gerettet werden.
00:10:43Und wo ist sie jetzt?
00:10:45Irgendwo an der französischen Atlantikküste.
00:10:49Sie wollte nochmal von vorne anfangen und hat uns keine Adresse hinterlassen.
00:10:53Wir haben keinen Kontakt.
00:10:54Nicht mal heute zu Felix Geburtstag?
00:10:57Ihr Schlussstrich galt leider für uns alle.
00:10:58Auch für Ihren Enkel.
00:11:02Wann haben Sie Ihren Vater das letzte Mal gesehen, lebend?
00:11:06Vor drei Tagen, nach der Arbeit.
00:11:09Ohne Felix.
00:11:11Wir hatten Lust zu besprechen.
00:11:12Aber haben Sie nicht gerade gesagt, dass Felix die einzige Schnittmenge war?
00:11:18Entschuldige es nicht.
00:11:21Alles klar?
00:11:24Alles gut.
00:11:25Mein Opa hat immer gesagt, dass ich kraftig bleiben muss.
00:11:30Genau.
00:11:32Und zwar ganz egal, wie schwierig das ist.
00:11:35Boah, das ist ja eine tolle Maschine.
00:11:37So etwas habe ich noch nie gesehen.
00:11:39Das ist meine Kraftmaschine.
00:11:40Hat der Opa für mich gebaut.
00:11:42Sind Sie alleinerziehend?
00:11:53Ja.
00:11:54Felix' Vater ist beim Motorrad- und vor allem das Leben gekommen, nach vor der Hochzeit.
00:11:57Da war ich im Achtmonat schwanger.
00:12:00Bezahlen Sie die Frage, aber was für körperliche Probleme hat Ihr Sohn?
00:12:04Muskeldystrophie.
00:12:06Typ de Chen.
00:12:07Eine Art Muskelschwund.
00:12:09Ja.
00:12:11Aber Felix ist ein Kämpfer.
00:12:14Wiedersehen.
00:12:15Wiedersehen.
00:12:16Walrigo war fast täglich in Wettbüros, am Automaten oder auf der Pferderennbahn unterwegs.
00:12:29Aber leisten konnte er sich die Zockerei nicht.
00:12:31Seine Konten sind am Anschlag.
00:12:33Der hatte massive finanzielle Probleme.
00:12:35Wir brauchen eine Liste aller Etablissements, in denen er Kunde war.
00:12:37Aha.
00:12:42Was wäre ich nun ohne dich?
00:12:43Ich bin definitiv nicht auf der Welt.
00:12:49Danke.
00:13:05Hallo.
00:13:06Hallo.
00:13:08Die Kinder haben sich Burger gewünscht.
00:13:10Das nachtischgegrillte Marshmallows.
00:13:13Bist du zum Essen da oder hast du noch einen Termin?
00:13:15Nein, nein, ich bin da.
00:13:20Samuele, ich brauche deine Hilfe.
00:13:25Ich habe da einen Mann kennengelernt.
00:13:28Es ist nicht das, was du jetzt denkst, das Kraftwerkprojekt.
00:13:32Wir stimmen doch morgen über die Baugenehmigung ab.
00:13:33Was hat das mit dem Mann zu tun?
00:13:37Die Mafia hat versucht, mich zu kompromittieren.
00:13:40Dieser Mann hatte den Auftrag, mich zu verführen und dann damit zu erpressen.
00:13:45Die Antikorruptionsbehörde hatte mich bereits gewarnt.
00:13:48Die finanzielle Dimension dieses Projektes ist viel zu groß, als dass es keine Begehrlichkeiten weckt.
00:13:52Du hast dich darauf eingelassen?
00:13:54Nein, natürlich nicht.
00:13:56Weißt du, was sich dann herausgestellt hat?
00:13:58Er arbeitet für die Dia, die Anti-Mafia-Behörde.
00:14:01Sie haben ihn als verdeckten Ermittler bei der Mafia eingeschleust.
00:14:04Die Dia plant etwas gegen die Mafia, einen massiven Schlag.
00:14:07Und aus irgendeinem Grund scheint es notwendig zu sein, dass dafür die Baugenehmigung erteilt wird.
00:14:11Das heißt, die Dia erwartet von dir, dass du im Landtag für das Kraftwerk stimmst?
00:14:17Ja.
00:14:19Alles, wofür du stehst, wäre mit einem Schlag korrumpiert.
00:14:24Die Dia verlangt nicht weniger von dir aus deinem politischen Selbstmord.
00:14:27Der Kampf gegen die Mafia, der liegt doch auch in meiner politischen Verantwortung.
00:14:31Dass auf den Schulhöfen keine Drogen verkauft werden, dass ich auch unsere Kinder schütze.
00:14:35Sie sagen, dieses Kraftwerk wird nie gebaut, wenn der Plan aufgeht.
00:14:41Und wenn nicht?
00:14:49Ah, Caro, das kam gerade.
00:14:52Die Haare, die die Spurensicherung auf höllriges Jacke gefunden hat, stammen vermutlich nicht von ihm selbst.
00:14:57Dann warten wir die Laborergebnisse ab.
00:14:59Noch was.
00:15:00Sie haben doch sicher von dem geplanten Pumpspeicherkracht weggehört.
00:15:06Im Sargental?
00:15:08Ja, und wir wissen mittlerweile, dass La Gagna seine Finger im Spiel hat.
00:15:10Nehmen Sie sich doch mal das Firmenkonstrukt vor, hinter dem, was sich versteckt.
00:15:13E. Coladinia.
00:15:14Genau.
00:15:15Firmsitz, wem der Laden wirklich gehört, ob und wo Steuern bezahlt wurden.
00:15:19Vielleicht finden wir einen Ansatz, irgendwas Illegales, womit wir La Gagna das Leben schwer machen können.
00:15:23Das wäre aber ein Anfängerfehler.
00:15:25Hey, Acupone hat man gekriegt, weil er vergessen hat, seine Steuern zu zahlen.
00:15:30Das ist ein Anfängerfehler.
00:16:00Das ist ja, es ist ein Anfängerfehler.
00:16:01Du Steuern hast seid bet微 spraw видно, dass das hier überst recruitjunktig Helleizhaus,
00:16:03Schnell einfach meinen Kopf, sowas und F Judyerngaten über Kunden.
00:16:05Wir gehen.
00:16:06Wobei besser-lünder Islands.
00:16:07Das ist aber illustrations per Radisson vorraten.
00:16:09Du hast also hier zu sein.
00:16:09Also haben wir schon ein Anfängerfehler, Schnellers?
00:16:11Die haben in hopeless Facebook- pom 40 Milliarden Umsatz'
00:16:13was ges 벌써 Zeugge.
00:16:14Pi- Rosie-
00:16:25interessiert wurde.
00:16:26Wir glaube, das hier war so, wenn alles zu verlaufen ist,
00:16:28w & over Tripart- in geradeaus allocsu.
00:16:30Der Höllregel.
00:16:59Der ist an Rentagenhoff da.
00:17:01Auch vorgestern?
00:17:03Ja. Da hat es ziemlich Nerven gegeben.
00:17:06Er hat versucht, seine Uhr zu verkaufen, damit er weiter wetten kann.
00:17:10Alles okay mit ihm?
00:17:11Versucht heißt?
00:17:14Naja, da hat jemand was dagegen gehabt.
00:17:16Die haben das ziemlich handgreiflich geregelt, sag ich einmal.
00:17:20Da, direkt an der Bar. Es geht gar nicht so was, verstehen Sie?
00:17:23Es gab eine Schlägerei? Mit wem?
00:17:25Muss er das sagen?
00:17:27Spätestens vor Gericht wissen Sie das.
00:17:30Es kam also zu einem Streit zwischen Herrn Höllregel und...
00:17:34Helmut Staffler.
00:17:35All dem Hotelbesitzer?
00:17:36Genau, vom Hotel Staffler.
00:17:38Höllregel hat ihm wohl eine blutige Lippe verpasst, dann ging es zur Sache.
00:17:40Und am Ende landete Höllregel auf dem Parkplatz.
00:17:42Das erklärt auch die Kampfspur in seinem Gesicht.
00:17:44Gut, dann fahren wir später ins Hotel Staffler.
00:17:47Was ist mit Ecoladinia? Haben Sie da was rausgefunden?
00:17:50Nein, die Firma ist sauber abgeschottelt. Ich komme an keine Informationen ran.
00:17:54Ich möchte echt wissen, wie der Gania das geschafft hat.
00:17:56Alle Kanäle gespart.
00:17:57Ja, das haben wir der Anti-Mafia-Behörde zu verdanken.
00:18:00Die wollen nicht, dass wir rumschnüffeln. Versuchen Sie es weiterhin, ja?
00:18:02Mhm.
00:18:12Certo.
00:18:13No, no.
00:18:14No.
00:18:15No, no, no.
00:18:16C'è motivo di preoccuparsi.
00:18:17Si.
00:18:18Mi farò sentire io.
00:18:19Va bene, buongiorno.
00:18:21Buongiorno.
00:18:23Das war die Familie.
00:18:25Man fragt noch Maria Zenona.
00:18:27Woher wissen die von ihr?
00:18:29Die Familie weiß eben, was sie wissen muss.
00:18:33Also?
00:18:34Hast du sie soweit?
00:18:37Was soll das heißen?
00:18:38Dass nicht sicher ist, wie sie abstimmt.
00:18:40Und wir haben nichts gegen sie in der Hand.
00:18:42Sie hat keine Schulden, nimmt keine Drogen und hat dazu noch so etwas wie ein politisches Gewissen.
00:18:47Dann lass ihr was einfallen.
00:18:49Hab ich schon.
00:18:50Keine Sorge.
00:18:51Es gibt einen im Ausschuss, der antike Kirchenkunst sammelt und dabei auch schon mal das eine oder andere Ding aus dubiosen Quellen erwerbt.
00:18:58Ich hab dafür gesorgt, dass er was kauft, das nachweislich gestohlen ist.
00:19:03Damit haben wir einen Haken.
00:19:05Gut.
00:19:07Und sieh zu, dass das funktioniert.
00:19:11Ich versteh nicht, was sie mir damit sagen wollen.
00:19:13Dass uns keine anderen Möglichkeiten bleiben.
00:19:16Wir als eine Hausbank haben uns lange bemüht, aber ihr Vater hat unsere Gesprächsangebote schlicht ignoriert und die Hypothekenraten nicht bedient.
00:19:24Das fällt jetzt leider alles auf sie zurück.
00:19:27Aber ich kann diese Ratten unmöglich zahlen.
00:19:29Und das sind doch seine Schulden.
00:19:31Aber sie stehen im Grundbuch.
00:19:33Und wenn ich das Erbe ausschlage?
00:19:35Dann wären sie die Kredite los.
00:19:37Allerdings, sie verstehen, wir können auf unsere Forderungen nicht verzichten.
00:19:41Dann würde ihr Haus zwangsversteigert und innerhalb von sechs Monaten würden sie auf der Straße stehen.
00:19:46Tut mir sehr leid.
00:19:48Nicht ein Infants.
00:19:51Nein!
00:19:55Warte!
00:19:56afternoon warte!
00:19:59Daniel warte.
00:20:01Warte ¡iron warte!
00:20:02Warte bitte, bis die anderen da sind.
00:20:03Gerade wir haben noch further gesprochen.
00:20:05Zumindest!
00:20:07Bist du jetzt vielleicht wären die anderen da oder wie крies ان Liarmens?
00:20:09Dann würde jemand zu sehen.
00:20:11Dann würde ihr dich noch entspannen an.
00:20:13Grüß Gott, um was genau geht's denn?
00:20:42Das würden wir gerne mit Herrn Staffler besprechen
00:20:44Mit den Belagen des Hotels bin ich auch vertraut
00:20:47Wir sind von der Kripo und nicht vom Ordnungsamt
00:20:49Schwarz, Kripo Bozen, mein Kollege Kerschbaumer
00:20:53Gut, dann bringe ich Sie jetzt zu meinem Vater
00:20:57Danke
00:20:57Bitte
00:20:59Haben Sie meine Gästezahlen für einen Anblick an der Baustelle?
00:21:04Nein, ich sag Ihnen, was jetzt passiert
00:21:07Sie schicken sofort jemanden, der die Rohre anschließt
00:21:10Gut, dann morgen, aber keinen Tag später
00:21:14Sonst suche ich mir wen anderen
00:21:15Warum muss ich immer die Arbeit von deinem Mann machen?
00:21:19Was denn?
00:21:20Frau Schwarz und Herr Kerschbaumer
00:21:22Von der Polizei
00:21:23Kriminalpolizei
00:21:25Guten Tag, Herr Staffler
00:21:26Guten Tag
00:21:27Bitte
00:21:28Ich will mal ein paar Fragen
00:21:30Es geht um Vitus Höllriegel
00:21:31Sie sind ihm vorgestern begegnet
00:21:33Auf der Pferderinbahn im Maran
00:21:35Ich denke, du hast im Hotel zu tun, oder?
00:21:39Gut
00:21:39Ja, das stimmt
00:21:45Es kam zwischen Ihnen zu Handgreiflichkeiten
00:21:49Warum?
00:21:52Spielschulden
00:21:52Nichts von Bedeutung
00:21:53Hat Vitus Anzeige erstattet?
00:21:56Aber die Uhr, die zahle ich Ihnen
00:21:57Nein, es liegt keine Anzeige vor
00:21:59Nach Ihrer Auseinandersetzung, wie ging es da weiter?
00:22:02Vitus ist abgezogen
00:22:03Ich habe mir noch ein paar Rennen angesehen
00:22:05Und bin dann nach Hause gefahren
00:22:06Mit dem Taxi
00:22:07Hat er was getrunken
00:22:08Nach Hause heißt hierher
00:22:09Ja, das heißt hierher
00:22:10Wir wohnen gleich nebenan
00:22:11Jetzt entschuldigen Sie mich
00:22:13Mein Enkel wartet
00:22:14Wir feiern heute seinen Geburtstag
00:22:16Wir sind noch nicht fertig, Herr Staffler
00:22:17Wir begleiten Sie
00:22:19Sie haben Herrn Höllriegel danach nicht mehr gesehen
00:22:29Zum Beispiel gestern Morgen
00:22:30Nein
00:22:31Wie viel Geld schuldet er Ihnen?
00:22:34Warum fragen Sie ihn nicht?
00:22:37Er ist tot
00:22:37Was heißt
00:22:41Vitus ist...
00:22:43Ja, wie schrecklich
00:22:44Woran ist er denn?
00:22:45Ich meine
00:22:45Wie ist er denn gestorben?
00:22:47Es liegt ein Tötungsdelikt vor
00:22:49Jemand hat ihn...
00:22:50Wie hoch waren seine Spielschulden bei Ihnen?
00:22:5214.000, 15.000
00:22:54Aber
00:22:54Ich bin bestimmt nicht der Einzige
00:22:56Bei dem Vitus eine offene Rechnung hatte
00:22:58Dann gibt es doch bestimmt einen Schuldschein
00:23:00Spielschulden sind Ehrenschulden
00:23:01Ehrenschulden
00:23:02Na, mein Großteil?
00:23:08Opa, Papa und ich spielen gleich Hotel
00:23:10Und ich bin der Direktor
00:23:11Du bist der Direktor
00:23:13Na, solange du mich nicht zum Nachtportier machst, darfst du der Direktor bleiben
00:23:16Komm her
00:23:19Was hast du denn hier für ein tolles Schwert?
00:23:22Na komm
00:23:22Ziemlich großer Schatten, den Staffler wirft
00:23:27Seine Tochter wirkt dagegen fast ein bisschen unsicher
00:23:30Die war schon immer hypersensibel
00:23:32Wir waren auf derselben Schule
00:23:35Ihr Vater hat ständig dafür gesorgt, dass Gabriele behandelt wird wie ein rohes Ei
00:23:39Mit umso härterer Hand führt er jetzt das Hotel
00:23:42Ganz genau
00:23:43Staffler macht die Ansagen
00:23:44Seine Tochter darf die Buchhaltung machen
00:23:45Und der Schwiegersohn den Hausmeister geben
00:23:47Reizend, ein Patriarch der ganz alten Schule
00:23:50Beim Kraftwerksprojekt konkurrieren ökologische Argumente mit handfesten wirtschaftlichen Interessen
00:23:58Mit großer Spannung wird daher der Ausgang der heutigen Abstimmung erwartet
00:24:02Geht es doch um nichts weniger als die Energiepolitische
00:24:17Dr. Fröberg
00:24:19Ich hoffe, Sie haben eine gute Erklärung, warum das Gutachten immer noch nicht vorliegt
00:24:23Es gab Probleme bei der Datenerhebung mit einem Server
00:24:28Sie wissen doch, wie das manchmal ist
00:24:30Es wurde auf jeden Fall rechtzeitig in Auftrag gegeben
00:24:33Ich habe mir erlaubt nachzufragen
00:24:35Im Institut hat seit Wochen niemand was von Ihnen gehört
00:24:38Ist Ihnen eigentlich klar, was das heißt?
00:24:41Jetzt haben wir nichts in der Hand, um diese Sturköpfe umzustimmen
00:24:43Wenn wir in der Abstimmung unterliegen, dann geht das auf Ihre Kappe
00:24:47Bitte entschuldigen Sie mich einen Moment
00:24:50Kommen wir zum letzten Punkt der Tagesordnung
00:25:11Vorgang Nummer 0419-BZ
00:25:15Abstimmung über die grundsätzliche Genehmigung der Lizenzvergabe
00:25:19für den Bau des Pumpspeicherwerks im Saarntal
00:25:21und den damit verbundenen Eingriff in die Naturraum
00:25:24Wer sich für das Projekt ausspricht, den bitte ich jetzt um Handzeichen
00:25:28Jetzt die Stimmen gegen das Projekt
00:25:36Enthaltung?
00:25:54Damit haben wir eine Cut-Situation
00:25:56In diesem Fall fordert die Satzung, dass wir innerhalb der nächsten drei Tage erneut zusammenkommen
00:26:00und final über das Projekt abstimmen
00:26:02Enthaltungen sind dann nicht mehr zugelassen
00:26:04Damit ist die Sitzung geschlossen
00:26:06Das Haus, in dem Edith Höllregel wohnt hat, Höllregel ihr bei der Geburt von Felix zur Hälfte überschrieben
00:26:18Auf seinem Anteil liegt allerdings eine Hypothek
00:26:20Der einzige schuldenfrei Besitz ist also der Anteil von Edith Höllregel
00:26:23Wissen Sie, bei welcher Bank er seinen Anteil an dem Haus berliehen hat?
00:26:27Banco Isarco in Bozen
00:26:28Dachte ich mir
00:26:29Von der Banco Isarco lag ein Brief in Edith Höllregels Küche
00:26:33Dann wird sich die Bank an Sie als Miteigentümerin wenden, um die Raten einzutreiben, die Ihr Vater womöglich nicht mehr zahlen konnte
00:26:38Die Krankheit ist bei Felix noch nicht so lange ausgebrochen, deswegen ist er noch kein schwerer Pflegefall
00:26:44Aber diese Form von Muskelschwund kennt kein Erbarmen
00:26:47Die Behandlungen werden immer teurer
00:26:48Viele Kinder landen in einer Spezialklinik
00:26:50Geldsorgen sind das Letzte, was Edith Höllregel jetzt braucht
00:26:53Und wenn es hart auf hart kommt, muss sie das Haus verkaufen und landet mit einem todkrankten Kind auf der Straße
00:26:59Schon motivwütend zu werden, aber ein kaltblütigen Mord traue ich irgendwie nicht zu
00:27:05Vielleicht ist sie an dem Morgen zu ihrem Vater
00:27:06Die beiden streiten sich und es kommt zum Mord im Affekt
00:27:09Edith ist überfordert, panisch
00:27:11Fast dann aber einen klaren Gedanken, die Dinge normal aussehen zu lassen
00:27:14Sie geht zur Arbeit
00:27:15Holt dann Felix von der Schule ab und geht zum Haus ihres Vaters?
00:27:18Besser hätte sie den Verdacht nicht von sich ablenken können
00:27:20Die Haare an Höllregels Jacke stammen definitiv nicht vom Opfer, sondern von einer anderen Person
00:27:28Von einem unbekannten Mann
00:27:30Felix
00:27:31Die Tatwaffe ist zweifelsfrei das Schnitzmesser, das wir neben der Leiche gefunden haben
00:27:36Darauf befinden sich Fingerabdrücke und Hautpartikel einer einzigen Person
00:27:39Und zwar von einer Frau
00:27:40Und kann die von Höllregel, obwohl es sein Messer ist?
00:27:44Ja, das macht doch keinen Sinn
00:27:45Warum sollte Edith Höllregel den Griff abwischen, seine Fingerabdrücke entfernen und dann das Messer anfassen?
00:27:50Und warum sticht der Täter erst zu und holt dann ein Handtuch, um die Blutung zu stellen?
00:27:55Emotionale Bindung zum Opfer? Schuldgefühle?
00:27:58Also doch, Edith Höllregel?
00:27:59Ich besorge DNA-Proben und Fingerabdrücke von ihr und Felix
00:28:02Helmut Staffler können wir auch noch nicht ausschließen
00:28:05Soll ich eine Probe von ihm besorgen?
00:28:06Der hat doch durch die Schlägerei genug Spuren bei Höllregel hinterlassen
00:28:09Ich habe übrigens deine Aussage überprüft
00:28:11Ein Taxifahrer hat ihn kurz vor 10 Uhr abends zu Hause abgesetzt
00:28:14Und um halb neun am nächsten Morgen hat er dann einen Termin bei seinem Architekten wahrgenommen
00:28:17Er hätte ihm genug Zeit gelassen, vorher bei Höllregel noch einen kleinen Besuch abzustatten
00:28:20Helmut Staffler tauchte übrigens mehrfach in unserer Datenbank auf
00:28:24Unregelmäßigkeiten beim Glücksspiel
00:28:26Unter anderem Zusammenhang mit manipulierten Fußballspielen, auf die er selber Wetten abgeschlossen hat
00:28:30Vielleicht wusste Höllregel mehr, als Staffler lieb sein konnte
00:28:34Die Mahnung der Bibliothek, das heißt doch, dass das Buch noch nicht zurückgegeben wurde
00:28:38Bestimmt
00:28:39Ich fahr nochmal in Helriges Wohnung
00:28:43Mein Zeitpunkt sieht vor, dass wir bis Ende nächster Woche hier fertig sind
00:28:49Dein Zeitsplan darf gerne dein Geheimnis bleiben
00:28:52Wer hat das denn ausgesucht?
00:28:56Ich
00:28:56Du hast gesagt, ich soll das bestimmen
00:28:59Aber mit Geschmack, das ist ja scheußlich
00:29:01Aber das haben wir schon verbaut
00:29:03Wegreißen, neu kacheln
00:29:05Und zwar auf deine Kosten
00:29:06Klar, wie du willst
00:29:09So wie immer
00:29:10Gibt es eigentlich irgendjemandem, dem du vertraust?
00:29:13Wenn du mein Vertrauen willst, verdienst dir
00:29:15Das versuche ich doch, aber das siehst du gar nicht
00:29:17Warum gibst du deiner Tochter mir das Gefühl, dankbar sein zu müssen, dass wir in deinem Verdammtenhotel nicht den Bienfloteneingang benutzen müssen?
00:29:22Was ist denn los?
00:29:23Ich habe wieder mal den Fehler gemacht, deinem Mann Verantwortung zu übergeben
00:29:26Und er versagt
00:29:27Und ein Versager kann ich in meinem Hotel nicht brauchen
00:29:29Ganz egal, ob er mit meiner Tochter verheiratet ist oder nicht
00:29:33Ich kann sie doch sowieso nicht recht machen
00:29:35Egal wie viel ich arbeite
00:29:36Egal wie ich mir den Arsch aufreise und Überstunden schiebe
00:29:38Nur was du selber machst, ist richtig
00:29:40Du kontrollierst alles und jeden
00:29:41Lass keinen einfach mal seine Arbeit machen, weil du alles besser weißt
00:29:44Aber du weißt nicht alles, weil du gar nicht mitbekommst, was um dich herum los ist
00:29:47Du hast nicht mal gemerkt, was deine eigene Frau für Geheimnisse vor dir hatte
00:29:49Wovon redest du?
00:29:52Tony
00:29:53Ach, egal
00:29:56Ich lasse mir das ja alles nur gefallen, weil mir unsere Familie wichtig ist
00:29:59Wichtiger als alles andere
00:30:03Das war dein wunderbarer Plan B?
00:30:09Der Mann, den du angeblich am Haken hast?
00:30:11Du konfrontierst ihn damit, dass wir überweisen können, dass er geklaute Kirchenkunst gekauft hat?
00:30:15Und was macht der?
00:30:16Der enthält sich?
00:30:17Ich vermute, dass Maria Sinona ihm kurz vor der Abstimmung nochmal Druck gemacht hat
00:30:20Deshalb hat er sich nicht getraut, für das Projekt zu stimmen
00:30:23Wie ich gesagt habe, ihr Einfluss ist nicht zu unterschätzen
00:30:26Und was ist mit deinem Einfluss?
00:30:28Auf diese Nona, auf Freuberg
00:30:29Da erwarte ich jetzt verdammt nochmal Ergebnisse
00:30:32Ihr habt 72 Stunden Zeit
00:30:35Was soll das heißen?
00:30:36Ihr
00:30:36Buongiorno
00:30:41Das ist Sergio
00:30:42Er wird dich unterstützen
00:30:56Und was soll das heißen?
00:31:26Du, zehn Minuten, auch danach gehst du sofort zähneputzen
00:31:44Oh, Papa!
00:31:45Hey!
00:31:47Schatz, alles okay?
00:31:49Toni
00:31:55Was hast du heute gemeint?
00:31:58Mit was?
00:31:59Mit den Geheimnissen, die meine Mutter vor meinem Vater hatte
00:32:01Ach, ich habe nur für einen Moment die Beherrschung verloren
00:32:05Ich wollte deinen Vater nur provozieren
00:32:06Das war ein Fehler
00:32:07Tut mir leid
00:32:09Oh wow, das sieht aber köstlich aus
00:32:19Was ist das?
00:32:20Spinatroulade
00:32:21Sag mal, wo steckt eigentlich Laura?
00:32:23Ach, die macht Schluss mit Luca
00:32:25Was?
00:32:27Aber der ist doch in Frankreich
00:32:28Ja, ich habe sie heute Mittag zum Bahnhof gebracht
00:32:31Sie wollte sie nicht am Telefon sagen
00:32:34Ja, ja, ich bin durchaus auf dem Laufenden
00:32:36Wir reden ja fast täglich über dieses Thema
00:32:38Aber heute Morgen hatte sie zum ersten Mal so einen Blick
00:32:43Ja, diesen Mein-Herz-hat-genug-Blick
00:32:48Ich glaube, den habe ich neulich auch bei dir gesehen
00:32:54Kann das sein?
00:32:59Sag mal, hat Laura schon mal unsere Weine im Hotel Staffel angeboten?
00:33:05Ich glaube nicht
00:33:05Wie kommst du denn jetzt darauf?
00:33:07Nur so, ich war heute da
00:33:09Ich finde, wir passen da ganz gut rein
00:33:11Der Staffler und regionale Produkte aus ökologisch Mamba
00:33:15Nie und nimmer der alte Geizkragen
00:33:17Passt zum ersten Eindruck
00:33:23Ach, du kennst ihn?
00:33:25Ja, ich hatte heute im Laufe einer Ermittlung
00:33:27Das Vergnügen, ihn kennenzulernen
00:33:28Der Helmut war früher durchaus Gesprächsthema bei uns
00:33:32In der Damen-Garderobe
00:33:33Wirklich?
00:33:34Der war mal ein sehr gut aussehender Mann
00:33:36Aber schon immer ein ziemliches Esel
00:33:38Seine Frau Iwan hat mit uns geturnt
00:33:40Erst wollte sie sich nur fit halten
00:33:43Hat aber dann bald den Sport als Helmut-freie-Zone genossen
00:33:45Wir alle wussten, dass diese Ehe nichts mit Liebe zu tun hatte
00:33:49Sie hat Geld mitgebracht und er wollte einen erben
00:33:52Und dann ist er auch noch so früh gestorben
00:33:55Ach, tragisch
00:33:58Aber er hatte das, was er wollte
00:34:00Sein Kind
00:34:01Wie man's nimmt
00:34:03Ein Kronprinz wäre ihm sicher lieber gewesen
00:34:06Ich kann mir kaum vorstellen, dass er mit einer Tochter als Hotel-Eherbin zufrieden ist
00:34:10Was müssen wir den nassen Hemden unbedingt beibringen?
00:34:13Fliegen!
00:34:14Und wer ist hier der Fluglehrer?
00:34:15Ich!
00:34:16Na dann!
00:34:16Guten Tag!
00:34:29Guten Tag, Frau Schwarz
00:34:30Hey Felix, so ein Helfer wie dich hätte ich auch gerne an meinem nächsten Waschtag
00:34:33Weißt du, was wir gestern den ganzen Tag gemacht haben?
00:34:37Wir haben nach Sporen gesucht
00:34:38Das macht die Polizei ganz schön oft
00:34:40Welche Sporen?
00:34:42Fingerabdrücke
00:34:42Felix, holst du uns mal die Wäscheklammern
00:34:44Die sind in der rechten Küchenschublade
00:34:46Was wollen Sie?
00:34:50Wir haben Haare auf der Jacke Ihres Vaters gefunden
00:34:51Vermutlich von Felix
00:34:53Aber wir haben auch Fingerabdrücke einer Frau auf der Tatwache gefunden
00:34:56Und was wollen Sie von uns?
00:34:59Ich muss von Ihnen und Felix Fingerabdrücke abnehmen
00:35:01Und wir brauchen DNA-Proben
00:35:02Heißt das, dass Sie mich verdächtigen?
00:35:05Wir brauchen die nur, um sie bei den Untersuchungen auszuschließen
00:35:07Siehst du diese ganzen Linien?
00:35:11Das ist ein Fingerabdruck
00:35:12Und deinen gibt es nur einmal auf der ganzen Welt
00:35:15So, jetzt machen wir noch einen kleinen Test
00:35:20Keine Sorge, das tut nicht weh
00:35:22Du musst den Mund aufmachen einmal
00:35:23So, und jetzt ist Mama dran
00:35:31Welchen Grund sollte ich gehabt haben, meinem Vater etwas anzutun?
00:35:37Ich habe schon genug Probleme
00:35:38Diese zum Teil Ihnen zu verdanken haben, oder?
00:35:40Als wir das letzte Mal mit ihm gesprochen haben
00:35:42Ging es um die Schulden auf dem Haus
00:35:44Wissen Sie, was ich im Monat verdiene?
00:35:48Und dann, dann kommt sowas
00:35:49Ich sei gesamtschuldnerisch haftbar
00:35:52Und dass das Haus veräußert werden muss, wenn ich diese Kreditraten nicht bedienen kann
00:35:57Ja, und natürlich kann ich das nicht
00:36:00Diesen Brief habe ich ihm gezeigt
00:36:02Was hat er gerade dazu gesagt?
00:36:07Dass ich mir keine Sorgen machen soll
00:36:09Dass er eine Lösung hat für das alles
00:36:12Und dass für Felix gesorgt wird
00:36:14Aber wie?
00:36:16Das hat er mir nicht gesagt
00:36:18Dr. Varese
00:36:31Herr Laganja
00:36:33Buongiorno
00:36:35Ihr Kommen war doch erst für morgen avisiert
00:36:39Unter den gegebenen Umständen befürworten mehrere an diesem Geschäft Beteiligte
00:36:46Meine vorzeitige Anwesenheit vor Ort
00:36:48Nennen wir es das Vier-Augen-Prinzip
00:36:50Ich hoffe, Sie empfinden das nicht als unangenehm
00:36:52Keineswegs
00:36:53Haben Sie schon gegessen?
00:36:55Im Zug?
00:36:56Natürlich nicht
00:36:57Ich lass uns was kommen
00:36:58Darf ich vorstellen?
00:37:01Dr. Varese, der Konziliere der Familie
00:37:03Riccardo Riello
00:37:04Lass uns bitte kurz allein
00:37:06Wie hat er die DNA proben?
00:37:15Schick's gleich ins Labor
00:37:16Hier? Schon gelesen?
00:37:36Das Buch habe ich bei Hellregel gefunden
00:37:56Darin lag dieser Zeitungsausschnitt
00:38:01Und ein Laborbericht
00:38:07Aus Bayonne
00:38:09Bayonne
00:38:12Edith Hellregel hat erwähnt, dass Ihre Mutter nach Frankreich gezogen ist
00:38:16In dem Laborbericht wird bestätigt, dass sich Frau Hellregel einem Gentest unterzogen hat
00:38:21Was betreffend?
00:38:23Der Reihe nach
00:38:23Das ist das Buch, das sich Hellregel ausgeliehen hat
00:38:29Und zwar schon vor über einem halben Jahr
00:38:32Es beschäftigt sich detailliert mit der Vererbung von Krankheiten
00:38:36Besonders interessiert hat er sich für den X-Chromosal-rezessiven Erbgang
00:38:40Demnach sind Frauen im heterozygoten Zustand bei Muskeldystrophie nur Konduktorinnen
00:38:46Die Krankheit kann nur durch die Mutter übertragen werden
00:38:52Allerdings merken die Frauen nichts davon, solange sie Töchter bekommen
00:38:54Zu einer schweren Erkrankung, die leider unausweichlich zu einem frühen Tod führt
00:39:00Meist mit Mitte 20 kommt es nur bei männlichen Nachfahren
00:39:03Bei Frauen mit dem Krankheitsgen kann es vereinzelt zu einer moderaten Herzschwäche kommen
00:39:07Mehr nicht
00:39:08Das bedeutet, Edith Hellregel hat unbemerkt ihrem Sohn diese tödliche Krankheit vererbt
00:39:13Durchaus möglich
00:39:14Allerdings hat sie diese Krankheit nicht von ihrer Mutter geerbt
00:39:18Was heißt das?
00:39:20Ihre Mutter hat diese Krankheit gar nicht
00:39:21Also, entweder ist Edith Hellregel gar nicht ihre Tochter
00:39:26Oder Edith Hellregel ist nicht die Mutter von Felix
00:39:28Das heißt, ohne Frau Heubergs Enthaltung
00:39:32Hätten wir das Bauvorhaben zu den Akten legen können
00:39:34Keine Ahnung, wie sie ihn dazu gekriegt haben
00:39:37Was war das denn dazu gesagt?
00:39:39Du wirst ihn ja wohl zur Rede gestellt haben
00:39:40Ist regelrecht geflüchtet nach der Sitzung
00:39:42Ist doch klar, dass die Mafia ihn unter Druck setzt
00:39:45Mit denen ist echt nicht zu spaßen
00:39:47Was ist mit dem Typen von der DIA? Kannst du den nicht fragen?
00:39:51Dem habe ich unmissverständlich zu verstehen gegeben
00:39:52Dass ich nicht mit ihm kooperiere
00:39:54Mir wäre wohler gewesen, wenn wir die Sache zu einem Abschluss gebracht hätten
00:39:57Wichtig ist, dass alle wissen, wo du stehst
00:39:59Dass es keinen Sinn ergibt, weiter an dir herumzuzerren
00:40:02Und wenn sie jetzt den Nächsten unter Druck setzen?
00:40:04Darauf hast du keinen Einfluss
00:40:05Das könntest du dann nur noch öffentlich machen
00:40:07Wariketa al Pomodoro
00:40:31Diese kleinen Öhrchen
00:40:34Machen bei uns in Bade die sogenannten Pasta-Damen
00:40:37Sie sitzen den ganzen Tag wie die Spatzen auf einer Stromleitung
00:40:40Mit ihren Holzbrettchen auf der Straße
00:40:42Und schneiden die Dinge aus Teiglocken heraus
00:40:43Schöne Tradition
00:40:45Irgendwann haben sie angefangen, die Nudeln an Restaurants zu verkaufen
00:40:48Das fällt eines Tages einem Schlaumeier vom Ordnungsamt auf
00:40:51Er sagt, das ist illegal
00:40:52Die Folge?
00:40:55Die Polizei will die Nudeln einstampfen
00:40:57Und den Frauen das Schneiden verbieten
00:40:58Aber eine der Frauen ist die Großhandel vom Bürgermeister
00:41:02Und der startet eine landesweite Kampagne
00:41:04Er gibt sogar zu, dass der Verkauf illegal ist
00:41:07Und jetzt?
00:41:08Es ist eben illegal und erlaubt
00:41:10Ein hübsches Stück Folklore
00:41:12Leider steht uns bei unserem Projekt
00:41:14Ein vergleichbares Arrangement nicht zur Verfügung
00:41:16Ich müsste lügen, würde ich behaupten
00:41:19Dass mir diese Schlagzeile besonders gefällt
00:41:21Ohne die Stimme von Maria Senona
00:41:24Stehen wir übermorgen mit leeren Händen da
00:41:26Keine Sorge
00:41:29Der Bauausschuss wird unser Vorhaben genehmigen
00:41:32Und dann werden wir sehr schnell eine geschlossene Finanzierung vorweisen müssen
00:41:36Aber genau dafür sind sie ja hier
00:41:39Und nur dafür
00:41:41Danke
00:41:51Der Laborbericht ist da
00:41:59Die fremden Haare auf der Jacke des Opfers sind definitiv nicht von Felix Höriger
00:42:08Okay, dann wahrscheinlich von Helmut Staffler
00:42:11Es wäre nach der Schlägerei ja nicht verwunderlich
00:42:13Hier steht, sie stammen von einem Mann, der mit Felix Bluts verwandt ist
00:42:16Ein anderes Familienmitglied
00:42:18Nee, eine andere Familie
00:42:20Es gibt nämlich keine genetische Übereinstimmung zwischen Großvater und Enkel
00:42:25Wie bitte?
00:42:27Und Felix ist tatsächlich auch nicht der leibliche Sohn von Edith Hörigel
00:42:30Er besitzt vollkommen fremdes Erbgut
00:42:32Er ist gar nicht mit Edith und Vitus Hörigel verwandt
00:42:35Das muss Hörigel irgendwie rausbekommen haben
00:42:38Deswegen auch der Gentest seiner Ex-Frau
00:42:39Gibt es nur eine Möglichkeit
00:42:41In der Geburtsklinik ist irgendwas schiefgelaufen
00:42:43Wir müssen wissen, in welcher Klinik Felix zur Welt gekommen ist
00:42:47Willkommen ich raus?
00:42:48Und wir brauchen einen Blick in das Geburtsregister
00:42:50Mach ich
00:42:51Im nächsten Leben werde ich auch Journalist und gönne mir die Vormittage in Laufschuhen
00:43:12Auch die Wochenenden vor dem Computer, damit die Menschen rund um die Uhr was zu lesen haben
00:43:15Bis später
00:43:16Hey
00:43:18Egal wie die zweite Abstimmung ausgeht
00:43:20Du bist dir treu geblieben
00:43:22Und ganz wichtig
00:43:23Ich liebe dich
00:43:25Ich dich auch
00:43:28Okay
00:43:42Folge ihr bei Halt genug Abstand
00:43:44Was soll das?
00:43:54Klein in der Runkel
00:43:58Ma che cosa stai facendo?
00:44:11Ma che cazzo fai?
00:44:19cents
00:44:20ma
00:44:21say
00:44:22let
00:44:23helm
00:44:25ok
00:44:25RPM
00:44:26Was soll das? Bist du verrückt?
00:44:34Halt die Klappe.
00:44:35Halt sofort an!
00:44:38Lass mich los!
00:44:51Fahr los. Ich sag dir, fahr los.
00:44:56Es wird dir noch leid tun.
00:45:05Hallo? Ich möchte einen schweren Unfall melden.
00:45:23Zenona?
00:45:26Was soll das heißen?
00:45:30Was ist mit ihm passiert?
00:45:33Das ist die Liste aller Kinder, die in den sieben Tagen vor und nach der Geburt von Felix Höllriegel in Bozen zur Welt gekommen sind.
00:45:39Ich nehme einen Besuch nach Kindern, die für eine Vertauschung in Frage kommen.
00:45:42Das ist die naheliegende Erklärung, ja.
00:45:44Ohne Kinder mit markant anderer ethnischer Herkunft und ohne Mädchen bleiben 21 Jungs über.
00:45:50Davon wurden diese neun in der Klinik geboren, in der auch Felix zur Welt gekommen ist.
00:45:54Michael Wolf. Mutter Gabriele Wolf, geborene Staffel.
00:46:03Der Kindergeburtstag im Hotel Staffler.
00:46:05Einen Tag nach Felix.
00:46:07Wir teilen uns auf. Ich fahr zur Geburtsklinik.
00:46:10Sollen wir nicht erst Edith Höllriegel informieren?
00:46:12Ja, auch wenn das hart klingt, aber aus ermittlungstaktischen Gründen sollten wir genau das nicht tun.
00:46:16Nicht so lange, wir nicht wissen, was dahinter steckt.
00:46:18Sollen wir nicht.
00:46:48Na komm, trink mal was.
00:47:18Na, siehst du?
00:47:31Na, siehst du?
00:47:48Eine Speichelprobe.
00:48:05Das verstehe ich nicht.
00:48:06Ja, ich auch nicht. Meine Tochter hat den Vitus Höllriegel ja gar nicht gekannt.
00:48:10Was brauchen Sie von ihr? Eine DNA-Probe.
00:48:12Wenn sie ihn lieber ist, erwirken wir heute noch einen richterlichen Beschluss und bestellen sie aufs Präsidium.
00:48:17Vielleicht dann gleich in Begleitung eines Anwalts?
00:48:19Na, passen Sie mal auf.
00:48:19Sehr gut.
00:48:22Können wir dafür noch nebenan gehen?
00:48:25Selbstverständlich.
00:48:25Setzen Sie sich doch.
00:48:34Ein Arzt und die Hebamme sind inzwischen in andere Geburtskliniken gewechselt.
00:48:52Aber von den Krankenschwestern auf der Wochenstation arbeiten zwei noch dort.
00:48:56Und die eine von ihnen, Valeria Meixner, ist heute noch exakt 40 Minuten im Dienst.
00:49:02Ich beeile mich. Danke, Herr Kerschbauer. Sie sind der Beste.
00:49:14Frau Meixner?
00:49:16Schwarz, bitte, Bozen.
00:49:17Ich brauche Informationen über ein oder mehrere Geburten, die vor sieben Jahren hier stattgefunden haben.
00:49:22Vor sieben Jahren? Das ist ja eine Ewigkeit her.
00:49:25Möglicherweise ist es zu einer Vertauschung gekommen.
00:49:29Kennen Sie diesen Mann?
00:49:31Ja.
00:49:32Das ist Herr Höllriegel.
00:49:34Der ist vor einigen Monaten hier bei mir aufgetaucht mit der verrückten Idee,
00:49:37sein Enkel wäre bei uns in der Klinik vertauscht worden.
00:49:40Der hat einen Dienst, als Felix Höllriegel hier zur Welt kam?
00:49:43Ja.
00:49:44Und woher wusste das Herr Höllriegel?
00:49:45Er hat einen Bekannten bei uns in der Verwaltung.
00:49:48Der hat in den alten Dienstplänen nachgeguckt. Keine Ahnung, ob er das überhaupt darf.
00:49:51Was genau wollte er von Ihnen?
00:49:53Er hat mich gedrängt, die DNA seines Enkels mit der von der Mutter vergleichen zu lassen.
00:49:58Und schlussendlich habe ich ihm den Gefallen getan.
00:50:00Dazu sind Sie befugt?
00:50:03Sie sind keine Ärztin?
00:50:04Ich arbeite in einer Klinik, wissen Sie?
00:50:06Da hat man Möglichkeiten.
00:50:07Warum haben Sie das für ihn getan?
00:50:08Ich habe den Gedanken nicht mehr aus dem Kopf gekriegt, dass mir das passiert sein könnte.
00:50:16Was genau?
00:50:17Dass ich damals auf der Wochenstation zwei Buben in ihren Betten verwechselt haben soll.
00:50:22Und der DNA-Test hat Höllriegels Annahme bestätigt.
00:50:25Hätten Sie das nicht melden müssen?
00:50:27Doch, natürlich. Das wollte ich ja dann auch sofort.
00:50:29Aber der Herr Höllriegel, der hat es mir richtig verboten, dass ich die Sache der Klinikleitung melde.
00:50:33Er wollte auf keinen Fall, dass sein Enkel...
00:50:38Also, er wollte es dem Jungen nicht zumuten, dass er seine Familie verliert.
00:50:43Er wollte nicht wissen, wer die Eltern von Felix sind?
00:50:46Und auch nicht, in welcher Familie sein leiblicher Enkel lebt?
00:50:49Weder noch.
00:50:51Er hat gesagt, der Felix ist und bleibt mein Enkel.
00:50:55Danke, Frau Meixner.
00:50:57Bitte gern.
00:50:57Ja, hallo. Ich bin's.
00:51:11Gerade war eine Frau von der Polizei hier bei mir.
00:51:13Ja.
00:51:27Kapo, es gab heute Morgen einen Unfall mit anschließender Fahrerflucht.
00:51:36Ein Jogger wurde dabei schwer verletzt.
00:51:38Das gehört nicht zu unserer Zuständigkeit.
00:51:40Der Verletzte heißt Samuel Zenona.
00:51:42Was?
00:51:43Der Ehemann der Ausschussvorsitzenden, die über die Genehmigung des Punktkraftwerks entscheidet.
00:51:48Schauen Sie, die Kollegen von der Verkehrspolizei haben mir ihre Unterlagen geschickt.
00:51:52Da passt einiges nicht zusammen.
00:51:54Sehen Sie hier die Bremsspur.
00:51:56Das Opfer wurde von dieser Seite angefahren und dann über den Wagen geschleudert.
00:52:02Aber die Bremsspur...
00:52:03Komm, von der anderen Seite.
00:52:04Genau.
00:52:06Das Fahrzeug hat wohl von hier einen zweiten Anlauf genommen, aber dann an eine plötzliche
00:52:09Vollbremsung hingelegt.
00:52:11Merkwürdig, oder?
00:52:12Als wenn es sich der Fahrer anders überlegt hätte.
00:52:15Oder der Beifahrer.
00:52:18Ist das hier nur noch ansprechbar?
00:52:19Nein, da wurde ins künstliche Kummer versetzt.
00:52:22Hier die Mobilnummer, von der der Notruf kam.
00:52:24Ich bin gerade dabei, den Inhaber zu ermitteln.
00:52:28Ich brauche auch die Aufzeichnung des Notrufs.
00:52:30Dachte ich mir.
00:52:31Ich habe ihn bereits geschickt.
00:52:32Die Telefonnummer ist eine kroatische Prepaid-Karte.
00:52:57Keine Chance, den Inhaber zu ermitteln.
00:53:05Hallo?
00:53:06Ich möchte den schweren Unfall melden.
00:53:08Christomanus-Straße.
00:53:10In der Gemeinde Welschnofen.
00:53:11Bist du jetzt völlig durchgedreht?
00:53:19Dieser Dreckskerl wollte sie nur noch umbringen.
00:53:21Ja, und?
00:53:22Merkst du das nicht?
00:53:23Wir stehen hier unter Beobachtung.
00:53:25Sergio hat nur seine Befehle befolgt.
00:53:26Wessen Befehle?
00:53:27Der Familie.
00:53:28Man traut uns nicht mehr zu, unsere Angelegenheiten selber zu regeln.
00:53:31Und jetzt rate mal, an wem das liegt.
00:53:33Parise war stocksauer, dass du dich da eingemischt hast.
00:53:35Soll das die Art sein, wie wir jetzt unsere Angelegenheiten regeln?
00:53:38Dieser Serge ist ein Psychopath.
00:53:39Der hat einfach Spaß am Töten, sonst nichts.
00:53:41Was ist, wenn jemand den Wagen gesehen hat und nach dem gefahndet wird?
00:53:44Der Wagen ist längst beseitigt und Serge aus dem Weg aus dem Land.
00:53:48Und im Gegensatz zu dir hat er seinen Auftrag entledigt.
00:53:51Ach ja?
00:53:51Und was wäre passiert, wenn ich diesen Ehrenort der seinen Spaß gelassen hätte?
00:53:54Dann hättest du endlich mal was Vernünftiges getan!
00:53:57Und du sollst für das nochmal auf deinen Thron achten!
00:54:05Ich meine nur, dass uns ein toter Ehemann nichts nützt.
00:54:09Das könnte höchstens das Gegenteil bewirken.
00:54:12Nur deshalb habe ich eingegriffen.
00:54:18Vielleicht hast du recht.
00:54:20Trotzdem.
00:54:21Ich erwarte eine ganz einfache Antwort auf eine ganz einfache Frage.
00:54:25Hat die Senona unsere Nachricht verstanden?
00:54:37Frau Senona?
00:54:39Guten Tag.
00:54:40Ich bin Sonja Schwarz, Kripper-Burzen.
00:54:44Wie geht es Ihrem Mann?
00:54:46Ich habe sie schon erwartet.
00:54:48Wie es ihm geht?
00:54:49Die Ärzte reden von einer minimalen Chance, dass er nicht querschnittsgelähmt wird.
00:54:56Wir wissen auch beide, dass das kein Unfall war, oder?
00:54:59Wir werden wegen versuchten Mordes ermitteln.
00:55:03Mein Mann wird keine Aussage zu Protokoll geben, Frau Schwarz.
00:55:06Aber kann vielleicht den Fahrer identifizieren?
00:55:08Nein.
00:55:10Er wird sich an nichts erinnern.
00:55:12Sind sich da die Ärzte schon so sicher?
00:55:13Ich rede nicht von einer medizinischen Wahrscheinlichkeit.
00:55:18Dieses Kapitel endet hier und jetzt.
00:55:19Nein.
00:55:20Ich bin noch nicht.
00:55:22Dann bin ich fast.
00:55:24Ich bin noch nie.
00:55:26Ich bin noch nie.
00:55:27Ich kann mich raus, falls ich.
00:55:31Das war's für heute.
00:56:01Samueli Sinona, was hattet ihr vor?
00:56:03Ihn zu verkrüppeln oder schlicht und einfach umbringen?
00:56:06Das war nicht meine Idee.
00:56:07Das macht es nicht besser, kein bisschen.
00:56:09Erst setzt du Maria Sinonas Ehe aufs Spiel und dann das Leben ihres Mannes.
00:56:13Wie viele Opfer verlangt dieser große Diablan eigentlich noch?
00:56:16Ich hab das Schlimmste verhindert.
00:56:19Ja, das wird dir Samueli Sinona sicher hoch anrechnen,
00:56:22wenn er demnächst seinen Kindern aus dem Rollstuhl beim Reiten zuschaut.
00:56:28Ricardo, ich hab den Beweis, dass du in diesem Auto gesessen hast.
00:56:31Und ich halte ihn zurück.
00:56:33Eigentlich müsste ich dich festnehmen.
00:56:35Du weißt, dass mir die Idee Rückendeckung gibt.
00:56:39Sonja, das ist ein Krieg.
00:56:41Ein Krieg gegen die Mafia.
00:56:42Da kommt es auch zu Kollateralschäden.
00:56:43Das hast du jetzt nicht wirklich gesagt.
00:56:48In zwei.
00:56:49Maximal drei Tagen ist alles vorbei.
00:56:52Dann ist die Genehmigung für das Kraftwerk durch.
00:56:53Die Familien überweisen das Geld und wir führen den größten Schlag gegen die Mafia,
00:56:57den es je gegeben hat.
00:56:59Verstehst du das nicht?
00:56:59Verstehst du das nicht?
00:57:29Untertitelung des ZDF, 2020
00:57:59Was ist, wenn es in dem Streit zwischen Helmut Staffler und Dietus Höllregel nicht um Spielschulden ging,
00:58:06sondern darum, dass der Familie Höllregel ein unheilbar krankes Kind untergeschoben wurde?
00:58:11Was ist, wenn Felix tatsächlich der Enkel von Helmut Staffler ist?
00:58:14Wo bleibt der DNA-Test von Gabriele Wolf?
00:58:16Ich habe schon nachgehakt, aber die haben im Labor jede Menge zu tun.
00:58:19Dann gibt es immer noch keinen Hinweis, dass hier vorsätzlich gehandelt wurde.
00:58:22Vielleicht wurden die Kinder wirklich versehentlich vertauscht.
00:58:25Und wenn nicht, dann ist der gesamte Staffler-Clan verdächtig.
00:58:27Ja, aber auch die Krankenschwester Valeria Meixner.
00:58:30Ja, was könnte Ihr Motiv sein?
00:58:32Fragen wir Sie. Haben Sie Ihre Privatadresse?
00:58:34Ja, habe ich. Und noch was.
00:58:36Valeria Meixner hat etwa vor einem Jahr eine Anzeige kassiert wegen nicht ordnungsgemäßem Erzeugen von Bauschuld.
00:58:42Dadurch wurde die Baubehörde darauf aufmerksam, dass sie das Dach in ihrem Haus erneuern wollte, ohne den Denkmalschutz zu fragen.
00:58:48Es drohte ein Bußgeld und kostspielige Auflagen.
00:58:51Und?
00:58:51Dann wurden die kostspieligen Auflagen erfüllt und alle Rechnungen bezahlt.
00:58:55Das ist ein Bußgeld.
00:59:25Ach, Frau Meixner? Ich habe hier eine Vorladung. Ich muss Sie bitten, mich auf das Polizeipräsidium zu begleiten.
00:59:50Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass Sie mir nicht allzu viel Vertrauen entgegenbringen?
00:59:57Misstrauen gehört zu den Privilegien meines Berufs.
01:00:01Die Familie finanziert einen Großteil des Kraftwerks.
01:00:04Ihr persönliches Investment hingegen steht ein eklatantem Missverhältnis zur Kontrolle, die Sie über das Projekt wollen.
01:00:09Sie halten sich für unersetzlich?
01:00:17Ich halte nicht so niemanden für unersetzlich.
01:00:20Auch nicht das Geld der Familie.
01:00:22Es gibt weltweit zwei Dutzend Konzerne, die mir den roten Teppich ausrollen, wenn ich Ihnen eine Beteiligung anbiete.
01:00:31Dann sollten Sie eines nicht vergessen.
01:00:34Verträge werden mit Tinte unterschrieben, Kündigungen mit Blut.
01:00:37Aber...
01:00:42Danke.
01:00:43Was wollen Sie denn bitte von mir?
01:00:45Dieters Höllriegel, so wie es aussieht, hat Ihnen sein Wissen um die Vertauschung seines Enkels in tödliche Gefahr gebracht.
01:00:51Das mit dem Herrn Höllriegel tut mir sehr leid.
01:00:53Sie verstehen nicht.
01:00:55Sein Tod macht alle, die sein Wissen geteilt haben, zu Tatverdächtigen.
01:00:58Aber ich habe damit nichts zu tun.
01:01:00Sie haben die Kinder vertauscht.
01:01:02Sie haben die Kinder vertauscht.
01:01:07Und Dieters Höllriegel wollte wirklich nur wissen, dass Felix nicht sein leiblicher Enkel ist.
01:01:16Ein paar Monate später ist er dann nochmal bei mir aufgetaucht.
01:01:20Und?
01:01:21Und dann wollte er doch wissen, wo Felix hingekommen ist.
01:01:24Aber der Herr Höllriegel, der wollte nichts Böses.
01:01:27Mir nicht und keinem anderen.
01:01:29Nicht mal als er von der schrecklichen Krankheit von seinem Enkel erfahren hat.
01:01:32Ihr will keinen anderen Enkel und keinen Preis in der Welt.
01:01:36Und was glauben Sie, was die Wahrheit mit meiner Tochter machen wird?
01:01:40Das Herz würde brechen.
01:01:42Sicher. Sicher haben Sie recht.
01:01:44Aber eins will ich für den Bub.
01:01:45Er soll die bestmögliche ärztliche Versorgung kriegen.
01:01:48Und da habe ich mir gedacht, vielleicht hat die Familie, die Edits leibliches Kind hat,
01:01:52vielleicht haben die ja keine Geldsorgen.
01:01:55Aber ich wusste ja auch nicht, wohin der Felix gekommen war.
01:01:58Das ist alles schon so lange her.
01:02:01Darf ich denn jetzt bitte nach Hause gehen?
01:02:04Ich fürchte nein.
01:02:04Nein.
01:02:06Bitte, setz dich.
01:02:28Es geht um den DNA-Test, den sie bei dir gemacht haben.
01:02:35Der Herzmuskelschwäche, deine Mutter.
01:02:38Du erinnerst dich, ihr Herz hat Yvonne immer vor Belastung gewarnt.
01:02:41Trotzdem hat sie nicht auf ihre Bergwanderung verzichten wollen.
01:02:45Es ist eine Erbkrankheit.
01:02:49Yvonne wusste davon, weil ihr Bruder mit gerade mal 20 daran gestorben war.
01:02:51Und ich habe das auch?
01:02:56Was genau ist das für eine Krankheit?
01:02:59Eine Muskelkrankheit.
01:03:01Sie bricht nur bei Jungen aus.
01:03:03Bei den weiblichen Nachkommen führt sie zu einer Herzschwäche.
01:03:06Das ist das, womit du schon seit langem zu kämpfen hast.
01:03:08Deswegen habe ich dir mal gesagt, dass du das nicht auf die leichte Schulter nehmen sollst.
01:03:11Deine Mutter hat deinem Vater nie davon erzählt.
01:03:16Nachdem du auf der Welt warst, hat sie ihm die Lüge verkauft, dass sie keine weiteren Kinder bekommen kann.
01:03:21Aber mir hat sie die Wahrheit gesagt.
01:03:23Auf unserer Bergtung, als sie den Herzinfarkt bekam.
01:03:26Sie hat mich gewarnt, bevor sie starb.
01:03:29Wenn du schwanger bist und es ein Junge ist.
01:03:31Michael ist doch gesund.
01:03:33Michael ist nicht unser Sohn.
01:03:40Was?
01:03:42Vielleicht stimmt Ihre Geschichte, aber vielleicht haben Sie auch mit irgendjemand gemeinsame Sachen gemacht.
01:03:55Ich habe gerade die Bestätigung erhalten, dass Gabriele Wolff die Mutter von Felix ist.
01:03:59Und Ihre Fingerabdrücke sind auf der Tatwaffe.
01:04:04Nein, nein, so war es nicht.
01:04:06Also ja, ich war da, aber so war es nicht.
01:04:12Hörige.
01:04:12Ich habe doch nur versucht, ihm das Leben zu retten.
01:04:34Aber ich konnte ihm nur noch beim Sterben zusehen.
01:04:37Warum waren Sie überhaupt an diesem Morgen bei ihm?
01:04:40Weil er mich zu sich bestellt hat.
01:04:41Warum?
01:04:43Das weiß ich ja nicht.
01:04:46Frau Meixner, Sie leben ein bescheidenes Leben.
01:04:49Verständlich, bei dem Gehalt deiner Krankenschwester.
01:04:51Ja, viel ist es wirklich nicht.
01:04:54Aber Sie leben in einem kleinen, sehr liebevoll restaurierten Häuschen.
01:04:58Sogar denkmalgeschützt.
01:05:00Das habe ich von meiner Mutter geerbt.
01:05:02Und?
01:05:05Woher?
01:05:06Woher was?
01:05:06Das Häuschen, das Sie geerbt haben.
01:05:08Woher hatten Sie plötzlich so viel Geld für die Renovierungsarbeiten, Frau Meixner?
01:05:12Was ist vor sieben Jahren in diesem Krankenhaus passiert?
01:05:14Da stand auf einmal ein Mann im Säuglingszimmer.
01:05:21Was machen Sie denn da?
01:05:37Was fällt Ihnen ein?
01:05:38Sie dürfen hier überhaupt nicht rein.
01:05:39Ich wollte mir nur mal meinen Sohn ansehen.
01:05:41Ist er nicht wunderbar?
01:05:43Wissen Sie, was ein Schnupfen hier drin anrichten kann?
01:05:45Die Babys sind zu empfindlich.
01:05:47Entschuldigung.
01:05:48Darüber habe ich nicht nachgedacht.
01:05:53Tut mir leid.
01:05:56Naja, und am nächsten Tag kam der Mann wieder in die Klinik mit einem Strauß Blumen.
01:06:01Aber dann ging er gar nicht in das Zimmer von Edith Höllriegel, sondern in das Zimmer von Frau Wolf.
01:06:06Dann haben also nicht Sie, sondern Toni Wolf die Kinder vertauscht.
01:06:10Ja.
01:06:11Warum haben Sie nichts in der Sache unternommen?
01:06:13Der Dienst lässt einem nicht viel Zeit zum Nachdenken.
01:06:17Und irgendwann glaubt man, man hat sich geirrt oder man hat sich das alles nur eingebildet.
01:06:23Naja, und dass das nicht so war, wurde mir dann klar, als der Herr Höllriegel angefangen hat, seine Fragen zu stellen.
01:06:28Und wissen wollte, wo sein leiblicher Enkel hingekommen ist.
01:06:32Ich habe dann gleich Kontakt aufgenommen.
01:06:35Zum Herrn Wolf.
01:06:36Und haben ihn erpresst.
01:06:37Nein.
01:06:39Nein.
01:06:39Er hat mir das Geld angeboten.
01:06:42Als Schweigegeld.
01:06:44Und ich habe es genommen.
01:06:46Ich wollte doch das Haus meiner Mutter.
01:06:49Wie viel?
01:06:5150.000 Euro.
01:06:55Wir werden Ihre Angaben überprüfen.
01:06:58Solange bleiben Sie gewahrsam.
01:06:59Die Ultraschallbilder haben immer ein Mädchen gezeigt.
01:07:19Als ob es das Schicksal auf uns abgesehen hätte.
01:07:21Als ich herausgestellt hätte, dass es ein Junge wird.
01:07:23Wie konntest du damit leben?
01:07:28So viele Jahre?
01:07:31Ich weiß gar nicht, wie oft ich dir die Wahrheit sagen wollte.
01:07:33Wir lieben unseren Sohn.
01:07:45Ganz egal, welches Blut in seinen Adern fließt.
01:07:47Du sagst mir das jetzt.
01:07:55Nach sieben Jahren.
01:07:58Dass du mein Kind gegen ein anderes ausgetauscht hast.
01:08:04Dass das da draußen nicht mein Sohn ist.
01:08:08Dass eine andere Frau mein Kind großzieht?
01:08:13Nur weil's krank ist?
01:08:14Was redest du da?
01:08:18Was soll das heißen?
01:08:21Ich will ihn sehen.
01:08:23Jetzt sofort.
01:08:26Augele!
01:08:27Toni!
01:08:27Toni!
01:08:27Toni!
01:08:44Und jetzt auch.
01:08:46Ich hab' da gesehen.
01:08:47Ich hab' da gesehen.
01:08:47Es ist ja nicht gehört.
01:08:48Ich hab' da gesehen.
01:08:49Aber du musst das machen.
01:08:53Joachim, du kannst mit mir nicht Meuin auch gehen.
01:08:56Hallo!
01:08:57Hallo!
01:08:58Hallo!
01:08:59Hallo!
01:08:59Darf ich fragen, wie du heißt?
01:09:01Felix und du?
01:09:04Ich bin …
01:09:04Ich heiße Gabriele.
01:09:05Ich heiße Gabriele.
01:09:09Sind deine Eltern da?
01:09:11Papa ist tot.
01:09:13Opa auch.
01:09:15Mama ist drin.
01:09:19Hilfst du mir runter?
01:09:21Das schaffst du doch alleine.
01:09:23Ja, aber ich falle manchmal runter
01:09:25und dabei tu ich nicht weh.
01:09:27Meine Muskeln werden immer weniger,
01:09:29obwohl ich ganz viel Sport mache.
01:09:35Ist das dein Mann?
01:09:41Wie konntest du mir mein Kind wegnehmen?
01:09:45Hallo, kann ich ihm helfen?
01:09:47Wie konntest du mir mein Kind wegnehmen?
01:09:49Hallo, kann ich ihm helfen?
01:09:51Was wollten diese Leute denn von hier links?
01:09:53Die wollten nur wissen, wie ich heiße.
01:09:55Als die Bank hörige Schwierigkeiten macht,
01:09:57tauchte ein zweites Mal bei Frau Meixner auf.
01:09:59Diesmal bin ich bei Frau Meixner auf.
01:10:01Das war's.
01:10:03Das war's.
01:10:04Das war's.
01:10:05Das war's.
01:10:06Das war's.
01:10:07Das war's.
01:10:08Das war's.
01:10:09Das war's.
01:10:10Das war's.
01:10:11Das war's.
01:10:12Das war's.
01:10:13Das war's.
01:10:14Das war's.
01:10:15Das war's.
01:10:16Das war's.
01:10:17Das war's.
01:10:18Das war's.
01:10:19Bei Frau Meixner auf.
01:10:20Diesmal will er wissen, wo sein Enkel gelandet ist.
01:10:23Er will die andere Familie um finanzielle Unterstützung für die Behandlung von Felix bitten.
01:10:27Er macht so viel Druck, dass Valeria Meixner Toni Wolf nicht mehr aus der Sache raushalten kann.
01:10:33Obwohl sie sein Schweigegeld angenommen hat.
01:10:35Richtig.
01:10:36Wolf muss die Sache selber in die Hand nehmen.
01:10:38Also trifft er sich mit Höllriegel.
01:10:39Aber der weiß nicht, dass Toni Wolf was mit dem reichen Hotelier Staffler zu tun hat.
01:10:44Aber dann stolpert Höllriegel über den Zeitungsartikel.
01:10:47Was wusste Vitus Höllriegel?
01:10:50Ist er deswegen gestorben?
01:10:51Hey, mein Großer.
01:10:52Papa, du hast versprochen, dass wir Fußballspielen gehen.
01:10:53Na klar.
01:10:54Aber mit sauberen Fußballschuhen, ja?
01:10:55Na los.
01:10:56Du weißt, dass es für dich nur eins zu tun gibt.
01:10:59Du musst weg von hier.
01:11:00Für immer.
01:11:01Ich hab das auch für dich getan.
01:11:02Ich weiß doch, wie sehr du dir einen Enkel gewünscht hast.
01:11:04Wie wäre das für dich gewesen?
01:11:05Ein krankes Kind, was immer schwächer wird.
01:11:06Damit wärst du noch nie klargekommen.
01:11:08Du hast keine Ahnung, mit was ich klarkommen kann.
01:11:11Du wirst weder meine Tochter noch Michael.
01:11:12noch Michael jemals wiedersehen.
01:11:13Na los.
01:11:14Du weißt, dass es für dich nur eins zu tun gibt.
01:11:21Du musst weg von hier.
01:11:22Für immer.
01:11:23Ich hab das auch für dich getan.
01:11:25Ich weiß doch, wie sehr du dir einen Enkel gewünscht hast.
01:11:28Wie wäre das für dich gewesen?
01:11:29Ein krankes Kind, was immer schwächer wird.
01:11:31Damit wärst du noch nie klargekommen.
01:11:33Du hast keine Ahnung, mit was ich klarkommen kann.
01:11:37Du wirst weder meine Tochter noch Michael jemals wiedersehen.
01:11:42Das ist meine Familie.
01:11:44Das geht nur Gabriel und Micha.
01:11:45Du scheinst nicht zu begeffen, dass ich dir einen Gefallen tue,
01:11:48wenn ich dir die Flucht erlaube.
01:11:49Immerhin mach ich mich strafbar.
01:11:51Es gibt nur diesen einen Ausweg.
01:11:53Verschwinde.
01:11:56Jetzt.
01:12:01Ich will es von dir hören.
01:12:04Sag Tomi, dass ich aus deinem Leben verschwenden soll.
01:12:07Bitte geh.
01:12:16Meinst du, Gabriele Wolf weiß von dem Kindertausch?
01:12:19Schwer zu sagen.
01:12:20Wir vernehmen auf jeden Fall alle getrennt voneinander.
01:12:23Und wir brauchen ein Haftbefehl für Toni Wolf.
01:12:26Marco!
01:12:27Wo?
01:12:28Wo?
01:12:29Wo?
01:12:30Sie werden das so akzeptieren, bitte.
01:12:31Wir haben einen Suizidversuch im Hotel Staffler.
01:12:33Wir haben einen Suizidversuch im Hotel Staffler.
01:12:34Wir haben einen Suizidversuch im Hotel Staffler.
01:12:35Das ist ein handfester Skandal.
01:12:36Das ist ein handfester Skandal.
01:12:37Denn die grüne Landtagsabgeordnete Maria Zenona hat zur allgemeinen Überraschung
01:12:41für den Bau des Kraftwerks gestimmt.
01:12:43Ihre Partei ist empört.
01:12:44Keiner versteht, wie es dazu gekommen ist.
01:12:46Als wäre das nicht genug, ist Maria Zenona im Anschluss an die Sitzung
01:12:50von allen politischen Ämtern zurückgetreten.
01:12:52Sie werden das so akzeptieren, bitte.
01:12:53Wir haben einen Suizidversuch im Hotel Staffler.
01:12:59Scheiße!
01:13:00Komm!
01:13:01Die Tante!
01:13:06Wo ist er?
01:13:07Er ist da hinten.
01:13:08Wo ist er?
01:13:09Er ist da hinten.
01:13:11Herr Wolf!
01:13:12Scheiße, komm!
01:13:19Die Kappe!
01:13:24Wo ist er?
01:13:26Er ist da hinten.
01:13:40Herr Wolf!
01:13:42Dass Sie da sind, ändert nichts.
01:13:45Nicht mehr.
01:13:47Wir wissen, was vor sieben Jahren passiert ist.
01:13:50Sie haben das für Ihre Familie getan.
01:13:53Auch wenn es falsch war.
01:13:54Oder strafbar.
01:13:56Aber das, was Sie jetzt vorhaben,
01:13:58würde Ihre Familie ruinieren.
01:14:00Meine Familie.
01:14:02Ich wollte Höllriegel wirklich helfen.
01:14:05Aber dann hat er mir gesagt,
01:14:06was die Behandlung des Jungen kosten wird.
01:14:09Ich hätte Helmut um das Geld bitten müssen.
01:14:11Ein Bittsteller, wie immer.
01:14:16Also haben Sie ihn angelogen?
01:14:20Nein.
01:14:20Ich habe ihm die Wahrheit gesagt,
01:14:23dass ich so viel Geld nicht habe.
01:14:25Er hat es Ihnen geglaubt.
01:14:27Sie waren für ihn nur Herr Wolf.
01:14:30So lange, bis er den Artikel über das Hotel
01:14:32mit einem Bild von Ihnen und Ihrem Schwiegervater entdeckt hat.
01:14:34Ich will zu Papa.
01:14:41Geht jetzt nicht.
01:14:44Herr Wolf.
01:14:45Ganz ruhig.
01:14:46Ganz ruhig.
01:14:48Kommen Sie zurück.
01:14:49Höllriegel hat mich in der Nacht angerufen.
01:14:51Ich soll dann morgen zu ihm kommen.
01:14:52Ich habe die Schnaxen voll.
01:14:56Von dir, von euch.
01:14:58Endgültig.
01:14:59Aber eins sage ich dir.
01:15:00Den Felix lasse ich nicht im Stich.
01:15:02Jetzt beruhigen Sie sich doch.
01:15:04Was ist denn passiert?
01:15:05Von wegen, du hast kein Geld.
01:15:07Ich weiß jetzt, wer der Schwiegervater ist.
01:15:10Und der reiche Herr Hotelier hält mir meine Schulden vor.
01:15:13Öffentlichkeitswirksam.
01:15:15Dabei hat er Schulden bei mir.
01:15:17Ihr alle schuldet uns etwas.
01:15:19Und zwar verdammt viel.
01:15:22Ich werde Ihnen ein Angebot machen.
01:15:23Der Zug ist abgefahren.
01:15:25Die Geschichte mit der zufälligen Vertauschung.
01:15:28Das ist doch ein Schmarrn.
01:15:29Ihr habt darüber nachgedacht.
01:15:31Ihr habt es von der Krankheit gewusst.
01:15:32Ihr müsst es von der Krankheit gewusst haben.
01:15:34Und da habt ihr euch einfach ein gesundes Kind besorgt.
01:15:39Was steht da jetzt so drin?
01:15:43Bezeugt von Valeria Meichsner.
01:15:49Ja, die müsst gleich da sein.
01:15:50Die habe ich herbstellt.
01:15:54In fünf Minuten hat das Lügen ein Ende.
01:15:56Mir sagen alle die Wahrheit.
01:15:58Dem Helmut, deiner Frau
01:16:00und auch der Edith.
01:16:12Michael!
01:16:13Papa!
01:16:28Kamzi.
01:16:29Musik
01:16:59Du kommst hier zurecht. Später.
01:17:07Später.
01:17:16Wenn man sorgfältig überprüft. Mehrfach.
01:17:22Und mein Vater hat nichts gesagt?
01:17:27Hat's die ganze Zeit gewusst?
01:17:29Aus Liebe zu Felix. Und zu ihn. Er wusste, dass die Wahrheit nichts an ihrer Mutterliebe ändert.
01:17:43Womit er recht hat.
01:17:44Was?
01:17:45Was?
01:17:47Musik
01:18:17Am Ende siegt doch immer die Vernunft.
01:18:35Angst gehört tatsächlich zu den vernünftigsten Eigenschaften, die Gott den Menschen gegeben hat.
01:18:39Im Gegensatz zur Gieren.
01:18:47Bitteschön.
01:19:04Damit steht der Zahlung meiner Mann, Bernd, nichts mehr im Weg.
01:19:08Der Transfer kann morgen stattfinden.
01:19:09Wenn ich mich kurz einmischen darf.
01:19:11Wir brauchen die beste Verschlüsselung und die sicherste Internetverbindung, die wir bekommen können.
01:19:15Das Standard hier im Büro ist nicht sehr hoch.
01:19:18Was schlagen Sie vor?
01:19:20Wir verstecken uns in der Menge.
01:19:21Was willst du?
01:19:40Ich möchte dir danken, dass du nach dem Unfall von Samuele Zenona nichts unternommen hast.
01:19:47Ich weiß, wie schwer dir das gefallen ist.
01:19:49Das habe ich nicht für dich gemacht, sondern für die Familie Zenona.
01:19:53Und weil ich nichts gegen La Gagna in der Hand habe.
01:19:57Hier drauf findest du Beweise, dass La Gagna für den Anschlag auf Zenona verantwortlich ist.
01:20:00Und den Einsatzplan für morgen.
01:20:05Das Ganze wird morgen während des Rennens stattfinden.
01:20:08Die Familien werden das Geld überweisen.
01:20:10Wir haben eine IT-Einheit im Haus versteckt, die auf La Gagnas Rechner zugreift und das Geld umleitet.
01:20:15Wenn die Transaktion erledigt ist, bekommt er ein Zeichen und könnt La Gagna und den Mafia-Anwalt festnehmen.
01:20:20Du brauchst eine Einsatztruppe.
01:20:23Alle weiteren Details und einen Lageplan findest du auf dem Stick.
01:20:26Dann mache ich mich mal an die Arbeit.
01:20:29Ich hoffe, du kannst mir irgendwer verzeihen.
01:20:32Ich hoffe, du kannst mir auch nicht mehr auf dem Stick.
01:21:02Heute gehen hier tausende Transaktionen über die Leitungen.
01:21:27Und außerdem arbeiten Wettermiete mit den höchsten Sicherheitsstandards.
01:21:32Würden Sie unseren Partnern bitte meine Kontonummer teilen?
01:21:53Schickt ihn rein.
01:22:02Okay, jetzt müssen wir uns beeilen.
01:22:10Geht das auch ein bisschen schneller?
01:22:28Hochfahren.
01:22:34Zweigstelle ist eingerichtet.
01:22:46So, dann mach ich mal den Anfang.
01:22:58Ja, transferiert.
01:23:12Transferiert.
01:23:14So, ich versuche die tiefen durch.
01:23:17So, das ist ja.
01:23:19Ich muss doch mal in die Leitungen.
01:23:26Gut, gut, gut.
01:23:27Sechsonne Million.
01:23:49Salute.
01:23:57Musik
01:24:26Zugriff
01:24:28Oh, scusi
01:24:46Noch ein Foto des finalen Kontostands, bitte
01:24:56Che è successo?
01:25:11Polizia, Polizia, Polizia
01:25:31Ribera, Ribera
01:25:35Ribera
01:25:35Ribera
01:25:36Ribera
01:25:38Zufrieden?
01:25:55Ribera
01:25:56Ribera
01:25:57Ribera
01:25:58Ribera
01:26:00Ribera
01:26:01Ribera
01:26:02Ribera
01:26:03Ribera
01:26:04Ribera
01:26:05Ribera
01:26:06Ribera
01:26:07Ribera
01:26:08Ribera
01:26:09Ribera
01:26:10Ribera
01:26:11Ribera
01:26:12Ribera
01:26:13Ribera
01:26:14Ribera
01:26:15Ribera
01:26:16Ribera
01:26:17Ribera
01:26:18Ribera
01:26:19Ribera
01:26:20Ribera
01:26:21Ribera
01:26:22Ribera
01:26:23Ribera
01:26:24Ribera
01:26:25Ribera
01:26:28Ribera
01:26:29Ribera
01:26:30Es gibt noch eine Chance für uns.
01:26:45Michael?
01:26:46Felix?
01:26:46Nicht so wild, ihr beide.
01:26:53So, ich muss langsam wieder los.
01:26:57Danke für alles, Frau Schwarz.
01:27:00Wir haben gerade darüber gesprochen,
01:27:02dass mein Vater die Schulden von Felix' Großvater übernehmen wird
01:27:05und natürlich für seine Behandlung aufkommen wird.
01:27:09Aber ich habe sie gefragt,
01:27:11ob es nicht eine gute Idee wäre,
01:27:12wenn Edith und Felix zu uns ins Hotel ziehen.
01:27:16Ja, vielleicht ist das ein Weg.
01:27:19Ich wünsche Ihnen viel Glück und viel Kraft.
01:27:22Danke.
01:27:23Alles Liebe.
01:27:26Tschüss, ihr beiden.
01:27:27Tschüss.
01:27:28Tschüss.
01:27:30Oh, Gott.
01:27:34Oh, Gott.
01:27:34Oh, Gott.
01:27:34Oh, Gott.
01:27:34Musik
01:28:04Musik
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