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Kategorie

Menschen
Transkript
00:00:00Das ist eine Riesenschweinerei!
00:00:17Das kann doch nicht wahr sein!
00:00:20Warum erfahre ich das erst jetzt?
00:00:23Vollschinke, rufen Sie sofort Krüger an!
00:00:25Krüger hat sich überschätzt.
00:00:37Das Labormuster ist offensichtlich ein glatter Versager.
00:00:40Er beantragt ein halbes Jahr Verlängerung.
00:00:43Das bedeutet Projektierung ade.
00:00:47Es bleibt alles offen.
00:00:49Im Perspektivplan für die nächsten Jahre
00:00:52war Krügers Forschungsthema sozusagen
00:00:55der Angelpunkt für unser Produktionsprogramm.
00:00:57Und das teilt er mir so mit.
00:01:00In einem Antrag.
00:01:03Sieht böse aus, aber was soll er machen?
00:01:07Was er machen soll?
00:01:09Was er machen soll?
00:01:10Das sagt mir der Parteisekretär.
00:01:14Er soll sich hinstellen öffentlich und erklären,
00:01:17ich bin ein Schwätzer!
00:01:18Noch vor einer Woche lief er rum,
00:01:20als ob er in wenigen Minuten
00:01:21die Menschheit in Staunen versetzen könnte.
00:01:24Gab es denn kein Signal, keine Warnung,
00:01:25dass es Schwierigkeiten geben könnte?
00:01:27Gegenteil!
00:01:28Sein letzter Bericht voller Optimismus!
00:01:30Und ich, Kamel,
00:01:31habe ihm noch die erste Zielprämie ansetzen lassen.
00:01:35Und das muss mir passieren.
00:01:36Wahrscheinlich musste dir das passieren.
00:01:39Wieso?
00:01:39Du hast dich doch sonst immer an Fakten gehalten.
00:01:44Auf einmal gibst du Zielprämien für Optimismus.
00:01:48Ich war zu großzügig.
00:01:50Konnte ich denn ahnen?
00:01:51Moment, du bist technischer Direktor.
00:01:53Das ist dein Dilemma.
00:01:54Ich mache dir doch keinen Vorwurf.
00:01:56Darauf kommt es jetzt auch nicht an.
00:01:58Wir müssen da raus, aber wie?
00:02:02Ich habe da ein paar Leute warten.
00:02:04Wir sehen uns später.
00:02:05Na, bis später, Fred, bis später.
00:02:07Von ein Schinke, bitte.
00:02:08Das ist doch nicht zu glauben.
00:02:14Wenn diese Frauen einmal aufräumen,
00:02:16dann ist naja nichts mehr zu finden.
00:02:19Wo sind denn bloß meine Stumpen?
00:02:23Na, Abend.
00:02:24Na, Abend.
00:02:25Wo sind denn bloß meine Stumpen?
00:02:28Entschuldige, aber ich konnte nicht früher weg.
00:02:30Versuch's doch mal in der Schublade drüben im Tisch.
00:02:34Wie siehst du denn aus?
00:02:38Tatsächlich, immer dieses Versteckspiel.
00:02:46Ja, ja, ja, ja, ja, ja.
00:02:59Heute ist Donnerstag.
00:03:01Mutter ist in der Wohnungskommission.
00:03:09Ich habe Hunger.
00:03:17Ja, natürlich.
00:03:21Ich muss noch mal weg.
00:03:22Was zur Frau?
00:03:23Achim ist fertig.
00:03:27Vollkommen fertig.
00:03:28Und ich auch.
00:03:29Wir sind...
00:03:30Alle, beide, vollkommen fertig.
00:03:34Ja.
00:03:36Sei du nur lustig.
00:03:39Weißt du, was passiert ist?
00:03:40Achim musste seine Arbeit sofort abbrechen.
00:03:42Anordnung, Schluss.
00:03:44Schaff hat Achim zu sich bestellt.
00:03:45Das Ganze dauerte nur fünf Minuten.
00:03:47Fleiß muss bestraft werden.
00:03:56Achim will sich versetzen lassen oder Urlaub nehmen oder irgendwas.
00:04:01Willst du doch nicht lieber deinen Mantel ausziehen?
00:04:05Papa, ich komme gerade von Achim.
00:04:06Er hat mich angerufen.
00:04:07Er ist völlig durcheinander.
00:04:08Also noch einmal, ich begreife immer so schwer, warum wurde was abgebrochen?
00:04:29Es lohnt sich nicht mehr.
00:04:32Der Schiffsradar SR 200 wird auf einmal nicht mehr gebraucht.
00:04:35Vielleicht kam es zu spät, war es zu teuer, zu großartig, zu unbequem, was weiß ich.
00:04:44Auf alle Fälle aus.
00:04:46Zwölf Monate Arbeit umsonst.
00:04:48Ja warum?
00:04:49Bitte genau.
00:04:53Er muss verrückt geworden sein, dieser Schaff.
00:05:02Mehr weiß ich auch nicht.
00:05:04Ach, mehr weißt du nicht.
00:05:05Du weißt nur, dass der Schaff verrückt ist.
00:05:10Mit anderen Worten, ich weiß immer noch nichts.
00:05:16Ich auch nicht.
00:05:19Ich hab Hunger.
00:05:22Ich weiß nur, so kann man doch nicht Menschen behandeln.
00:05:26Himmel, Herrgott, er isst ja schon nichts mehr.
00:05:31Ich hab trotzdem Hunger.
00:05:33Also ich wundere mich wirklich, wie du so ruhig bleiben kannst.
00:06:02Wo es praktisch um, wo es praktisch um, um alles geht.
00:06:06Man kann das lernen.
00:06:10Außerdem sollte man sich zuerst ein genaues Bild machen.
00:06:14Bevor man ein solches Geheul anstimmt.
00:06:18Nein, Schaff, nein.
00:06:40Nein, Schaff, nein.
00:06:42Entschuldigen Sie, aber wenn ich Ihnen zuhöre, wird mir Himmelangst.
00:06:47Natürlich sind wir uns einig, dass die beste Variante gefunden werden muss.
00:06:50Trotzdem wundere ich mich.
00:06:52Und worüber wundern Sie sich?
00:06:57Ich bin noch nicht so lange in dieser Branche wie Sie.
00:07:01Aber dreierlei habe ich mir ganz schnell angewöhnen müssen.
00:07:04Zu wissen nämlich erstens, worüber ich mich ärgere und worüber ich mich nicht ärgere.
00:07:11Wer sich über alles ärgert, kann nicht arbeiten.
00:07:14Und zweitens, worüber ich mich wundere und worüber ich mich nicht wundere.
00:07:17Wenn diese Krüger jetzt zum Beispiel verrückt spielt, dann wundert mich das überhaupt nicht.
00:07:23Wenn Sie sie aber tun, dann bin ich ehrlich erstaunt.
00:07:28Und drittens, es gibt Wichtiges und es gibt Unwichtiges.
00:07:32Wer alles wichtig nimmt, kommt in Teufels Küche.
00:07:34Und wichtig ist jetzt für uns allein die optimale Variante unseres Zweigs.
00:07:40Sie selbst waren es doch, der mich damals vor acht Monaten an die Wand diskutierte, als ich meine Einwände vorbrachte.
00:07:46Das Risiko, sich auf neues, technisches Gebiet zu begeben, war ja nicht klein.
00:07:50Ich sagte damals schon mit, Krüger wird die Sache gefährlich.
00:07:53Der braucht Zeit. Das ist kein Hopser.
00:07:57Ich kenne Sie doch, Brunner. Das ist doch Ihre Methode.
00:08:00Sie sind doch auch nicht von der schnellen Truppe.
00:08:02Sie wollen die Fäden alle nochmal zurückspinnen.
00:08:06Aber dazu fehlt mir die Zeit.
00:08:08Entscheidungen stehen an.
00:08:11Wir haben doch gestern hier an diesem Tisch fest beschlossen,
00:08:14Jede weitere Arbeit an den nautischen Geräten wie SR 200 wird vorerst gestoppt.
00:08:20Volle Konzentration auf jene Projekte, die den Nutzeffekt sichern.
00:08:25Wie es immer mehr herausstellt, werden das Echoloten Echografen sein.
00:08:30Das ist doch Ihr Gebiet, Brunner.
00:08:34Nehmen Sie den Kampf auf.
00:08:36Zeigen Sie, was hier zu holen ist.
00:08:38In drei Tagen brauche ich Ihre Vorschläge.
00:08:53Ich will wissen, woran ich mit Ihnen bin.
00:08:57Schaff, Sie haben ein Projekt sterben lassen.
00:09:00Herrgott, nochmal, sind wir denn hier in einer Klipschule?
00:09:03Fräulein Schünke.
00:09:09Ja, bitte.
00:09:11Wäre es möglich, uns einen Kaffee zu machen?
00:09:13Wir fangen gerade nochmal von vorne an.
00:09:16Aber natürlich, das Wasser kocht sogar schon.
00:09:19Sie sind das einzig selbstständig denkende Wesen in diesem Hause.
00:09:23Ich danke Ihnen.
00:09:25Bestellen Sie meinen Kaffee wieder ab.
00:09:28Ach so, hier.
00:09:29Übrigens, wenn Sie das noch zur Kenntnis nehmen würden.
00:09:30Krüger beantragt drei Tage Urlaub.
00:09:35Vorerst.
00:09:36Das entscheide ich nicht.
00:09:37Sein Vorgesetzter sind Sie.
00:09:38Moment.
00:09:40Den Auftrag bekam er doch von Ihnen.
00:09:42Verzeihung.
00:09:43Kollege Sauer lässt fragen, ob er beeindruckt ist.
00:09:44Der Kollege Sauer möchte jetzt bitte nicht fragen.
00:09:46Der Kollege Sauer möchte Sie bitte an das halten, was wir gestern beschlossen haben.
00:09:49Grüßen Sie ihn.
00:09:50Ja, ist gut.
00:09:50Ich werde ihn grüßen.
00:09:51Das ist schön.
00:09:52Das ist schön.
00:09:57Was soll denn das, Brunner?
00:09:58Sie sind doch der Forschungsleiter und nicht ich.
00:10:02Sie wussten damals genauso gut wie ich.
00:10:04Bei exportierten Schiffen fielen nautische Anlagen aus.
00:10:08Gut, der Schiffsbau kaufte die Anlagen von Dugger in England.
00:10:10Das war gefährlich.
00:10:11Das wusste ich.
00:10:12Das wussten aber auch Sie.
00:10:14Der Kunde verlangte komplette Anlagen.
00:10:17Er kann sich seine Ersatzteile nicht aus sieben Ländern zusammensammeln.
00:10:21Gut.
00:10:22Ein Königreich für ein eigenes einwandfreies Gerät.
00:10:25Also Krüger.
00:10:26Krüger.
00:10:26Krüger bekam Geld.
00:10:29Krüger bekamen Leute.
00:10:30Krüger.
00:10:32Meine Forschungsgruppe krebste dahin und stand einsichtsvoll daneben.
00:10:35Ich sagte damals schon, wir können nicht auf allen Gebieten gut sein.
00:10:39Universalgenies gehen vor die Hunde.
00:10:40Das sagte ich schaff.
00:10:42Oder nicht?
00:10:43Ja, das sagten Sie.
00:10:45Aber ob Sie das sagten oder ob Sie das nicht sagen, das spielt doch überhaupt gar keine Rolle.
00:10:49Der Teufelskreis blieb.
00:10:51Spezialisierung?
00:10:52Wunderbar.
00:10:52Aber die Anlagen möchten doch bitte komplett sein.
00:10:56Danke.
00:11:00Ja, vielen Dank, Frau Schenke.
00:11:03Entschuldigung, setzen Sie sich doch wieder.
00:11:07Sprechen wir leidenschaftslos.
00:11:10Möchten Sie Zucker, Dr. Brunner?
00:11:12Nein, danke.
00:11:12Ich höre.
00:11:26Erstens, Krüger wird zur Verantwortung gezogen.
00:11:36Das wird ihm gut tun.
00:11:38Zweitens, die Engländer zeigen sich inzwischen bereit, uns die Lizenz für das Schiffsrandat zu verkaufen.
00:11:45Das Ministerium prüft bereits die Bedingungen.
00:11:48Gut.
00:11:48Lorbeeren sind das keine.
00:11:53Aber wir machen uns den Rücken frei.
00:11:56Und drittens, wir können diesen Weg überhaupt nur dann gehen, wenn die Gesamtkonzeption den Nutzeffekt, den höchsten, sichert.
00:12:02Und damit wären wir wieder bei den hydroakustischen Geräten.
00:12:06Sie begreifen schnell, Schaff.
00:12:09Fast zu schnell.
00:12:12Aber wollen wir doch ehrlich sein.
00:12:13Die angeforderten Investmittel für Krügers Projekt, die bekommen Sie nicht.
00:12:15Wir müssten zurückzahlen, jeden Pfennig, wenn der Nutzen nicht gesichert ist.
00:12:20Warum sagen Sie das nicht, Schaff?
00:12:27Was soll die Spitzfindigkeit?
00:12:30Aber Sie haben recht.
00:12:32Na ja, Krüger hat den Eckpfeiler eingerissen.
00:12:36Das ist kein Trost für Sie.
00:12:38Wir müssen das ausbaden.
00:12:40Um die Lösung, Schaff ist mir nicht bange.
00:12:41Überhaupt nicht.
00:12:43Aber es liegt was in der Schwebe, glauben Sie mir.
00:12:47Sie, Astrologen-Gemüt.
00:12:50Ja, Schaff.
00:12:55Am Apparat.
00:12:57Ja.
00:12:59Ach, Hans.
00:13:01Der Generaldirektor.
00:13:03Ja, ja, ich bin's selbst.
00:13:05Was?
00:13:06Seit heute Morgen.
00:13:07Ununterbrochen.
00:13:08Ja, ja.
00:13:09Es scheint so.
00:13:11Ja.
00:13:12Ja, ja.
00:13:13Och, ich bin auf alles gefasst.
00:13:18Schieß los.
00:13:20Unterlagen für Lizenz sind in Berlin Außenhandel.
00:13:30Na ja, natürlich, ist mir bekannt.
00:13:34Ja.
00:13:37Der beste Mann.
00:13:40Nächste Woche.
00:13:43Hinkommen.
00:13:45Vielleicht gleich nach England.
00:13:48Donner Wetter.
00:13:49Das ist aber Tempo.
00:13:52Ja, hast du noch mehr?
00:13:53Ja, ja, das reicht, ne?
00:13:58Ja, ja, das stimmt.
00:14:01Ja, ja, die Lage, die war noch nie so klar.
00:14:05Ja, ich danke dir.
00:14:07Also, Bruno, wir müssen zu Ende kommen.
00:14:20In drei Tagen brauche ich Ihre endgültigen Vorschläge.
00:14:24Wissen Sie, Schaff, im Übrigen ist das ein großer Augenblick für mich.
00:14:28Mein Spezialgebiet ist ja die Hydrakustik, wie Sie wissen.
00:14:30Außerdem esse ich, was Sie nicht wissen.
00:14:33Für mein Leben gern Fisch am Lieben und traditionsreiche Erfahrungen auf diesem Gebiet.
00:14:39Da ist was zu machen.
00:14:41Sie sehen, alles spricht dafür.
00:14:45Endlich sind Sie nüchtern.
00:14:47Gut.
00:14:47Ach, damit ich es nicht vergesse.
00:14:50Und Sie fahren natürlich nach Berlin.
00:14:53Den Lizenzvertrag prüfen.
00:14:55Vielleicht gleich nach England.
00:14:57Sie und, ähm, Krüge.
00:15:07Ja, bitte, herein.
00:15:09Guten Abend.
00:15:11Ah, Schwiegerfaden.
00:15:13Man sucht dich.
00:15:14Wer sucht mich?
00:15:16Direktor Schaff.
00:15:17Aha.
00:15:18Er schickt mir jetzt schon seine Sekretärin ins Haus.
00:15:21Ist ja dauernd bei dir angerufen, sagt sie.
00:15:24Jetzt hat sich aber niemand gemeldet.
00:15:28Da liegt es doch nah, da gehe ich mal zu Ihnen.
00:15:30Sagt sie.
00:15:31Ja, das sagte sie.
00:15:34Ich habe Urlaub beantragt.
00:15:39Entschuldige.
00:15:40Lass dich erst mal begrüßen.
00:15:41Amt.
00:15:41Amt.
00:15:42Sieh dich bei bester Stimmung.
00:15:49Es überrascht mich.
00:15:51Überrascht dich?
00:15:52Ja.
00:15:52Ja.
00:15:52Ja.
00:15:55Angelika, kackat da was, dass ihr beide erledigt seid.
00:15:59Unten auf der Straße treffe ich den alten Kumpel, den Mechaniker aus eurem Laboratorium, den
00:16:07Kurz.
00:16:08Der erzählt mir was von Betrug und sonstigen Sachen.
00:16:13Ich selbst überlege schon, ob ich eins saufen muss.
00:16:18Und du sitzt da und pfeifst hier was.
00:16:21Tja.
00:16:23Mich hat's erwischt.
00:16:26Stand da wie eine Eiche umgehauen mit einem Schlag.
00:16:30Wie findest du das?
00:16:32Ja.
00:16:33Verstehe überhaupt nichts.
00:16:36Prost.
00:16:36Prost.
00:16:43So.
00:16:45Was ist nun eigentlich passiert?
00:16:47Der Termin war nicht zu halten.
00:16:49Ich beantragte weitere sechs Monate, da fuhr Schaft dazwischen.
00:16:52Die Episode war beendet.
00:16:55Und nun?
00:16:56Jetzt kaufen Sie eine Lizenz.
00:16:59Wir haben's ja.
00:17:00Und alles ist im bester Ordnung.
00:17:02Die Niete Krüger.
00:17:06Du hast genug.
00:17:18Sag mal.
00:17:21Du geniale Niete.
00:17:24Weshalb hast du Angelika nicht rein Wein eingeschenkt?
00:17:28Die sitzt zu Hause.
00:17:31Und der Gag hat dir sein großes Unrecht geschehen.
00:17:35Du hast doch genau gewusst, dass du den Termin nicht halten kannst.
00:17:43Hast es aber nicht gesagt.
00:17:47Nenn das Trick.
00:17:50Nenn das Mut.
00:17:51Ich nenn das Betrug.
00:17:57Betrug?
00:18:00Betrug?
00:18:03Arbeit von Nächten.
00:18:04Betrug.
00:18:06Angstträume, Nervenverschleiß.
00:18:07Alles Betrug.
00:18:09Ich habe verehrter, ahnungsloser Schwiegervater.
00:18:13Ich habe das reinste Gewissen von der Welt.
00:18:16Ich bin nicht da.
00:18:17Ich bin nicht da.
00:18:21Ja, hier bei Krüger.
00:18:22Ich bin nicht da.
00:18:24Ja, der ist da.
00:18:26Einen Moment.
00:18:32Hallo.
00:18:32Ach, du bist es, Klaus.
00:18:38Ja, ich grüße dich.
00:18:41Ja.
00:18:43Wir tragen unsere Bürde mit Fassung.
00:18:47Na ja, komm nur rüber.
00:18:48Ich warte.
00:18:50Nein, ich gehe nicht weg.
00:18:52Bis dann.
00:18:56Du wohnst hübsch hier.
00:18:57Was zahlt man eigentlich für so ein Zimmer?
00:19:0330 Mal.
00:19:06Alles vom unehrlich verdienten Geld.
00:19:11Die Komplizen rücken an.
00:19:13Aha.
00:19:13Und du hast das reinste Gewissen von der Welt.
00:19:31Hab ich.
00:19:33Schade, von dem Zeugs, da hätte ich ganz gerne rein vermascht.
00:19:36Ja.
00:19:36Ja.
00:19:36Angelika hat mir nie erzählt, dass du, großer Denker, so viel Schiss in den Hosen hast.
00:19:54Warum hast du nichts gesagt?
00:19:57Ja, was sollte ich dann machen?
00:19:59Schaff hat er doch einen Termin gesetzt.
00:20:01Ja.
00:20:01Ja.
00:20:01Ja.
00:20:01Ja.
00:20:01Ja.
00:20:02Ja.
00:20:02Ja.
00:20:02Ja.
00:20:02Ja.
00:20:02Ja.
00:20:02Ja.
00:20:03Ja.
00:20:03Ja.
00:20:04Ja.
00:20:04Ja.
00:20:04Ja.
00:20:05Ja.
00:20:06Als damals unsere Radargeräte aussetzten, platzten zwei Exportaufträge.
00:20:14Schaff fiel mir um den Hals, als ich mit meiner Idee herausrückte.
00:20:20Den Leuten winkten ansehnliche Prämien.
00:20:23Da wühlte ich.
00:20:25Die Klinge im Nacken, die Fleischstöpfe vor der Nase.
00:20:30Es war eine große Chance für mich.
00:20:33Schwierigkeiten traten auf.
00:20:34Sollte ich Alarm schlagen?
00:20:36Da musst du tausend Sitzungen abhalten, Erklärung geben.
00:20:40Was fehlte gerade noch?
00:20:42Ich arbeitete so, als ob alles zum Besten stünde.
00:20:46Es lässt sich ja nicht alles übers Knie brechen.
00:20:50Das Labormuster versagte.
00:20:53Es hätte ja klappen können.
00:20:55Es klappte nicht.
00:20:55Ich habe getan, was ich konnte.
00:20:58Ich wasche meine Hände in Unschuld.
00:21:01Das waren alles in allem herrliche Monate.
00:21:05Aus der Traum.
00:21:07Die Chance ist verpatzt.
00:21:08Ich erhalte meinen Fußtritt.
00:21:11Pech gehabt.
00:21:11Ich sehe, du bist ein großes Opfer.
00:21:15Oh ja, da ist was dran.
00:21:17Manchmal kommt man auf den Gedanken, in dieser Mühle ist Wissenschaft überhaupt nicht möglich.
00:21:23Für Ingenieure bleibt nur die alternative Fertigung, Produktion oder Akademieinstitut.
00:21:29Ich will dir mal etwas sagen.
00:21:31Ist das alles viel zu hoch?
00:21:34Wenn ich ein Borgerstrenge zu reparieren habe, dann kann ich das nicht machen, wie es mir gefällt, sondern es muss hinterher noch passen.
00:21:42Sonst schmeiß mir meine Kumpels einen Schraubenschlüssel ins Kreuzen.
00:21:45Du hockst da und gräst was von Alternative.
00:21:50Guten Abend, Achim.
00:21:52Guten Abend.
00:21:53Guten Abend.
00:21:54Guten Abend.
00:21:54Müller.
00:21:56Falk.
00:21:57Streusamt.
00:21:58Guten Abend.
00:21:58Klaus.
00:22:01Genau.
00:22:01Woher kennen Sie mich?
00:22:03Wir haben gerade telefoniert.
00:22:04Das ist mein mutmaßlicher Schwiegervater.
00:22:22Na, Achim?
00:22:25Fürst.
00:22:26Herr Sager.
00:22:27Neue Ideen, neue Zeitzünder.
00:22:29Ja, unentwegt.
00:22:30Wir sind gerade bei der Alternative.
00:22:32Es gibt nur eine Alternative, die Widersprüche durch vorangehen lösen, habe ich vom Schaf.
00:22:37In Ermangelung deiner werten Person, lieber Achim, hat er mir die Leviten gelesen.
00:22:41Übrigens Schaf lässt nach dir fragen.
00:22:42Ich habe mit Schaf nichts mehr zu schaffen.
00:22:54Unsere Prämien sind gestoppt.
00:22:56Schaf, schwarzes Meer.
00:22:57Ja, schwarzes Meer.
00:22:57Ja, ade.
00:22:59Berger will das prüfen.
00:23:00Er hat mich gefragt, warum du Urlaub genommen hast.
00:23:03Na und, was hast du gesagt?
00:23:06Ich habe gesagt, es ist eine Schande.
00:23:10Erst reißt dieser Kerl die halbe Welt ein, dann nimmt er Urlaub, habe ich gesagt.
00:23:14Idiot.
00:23:15Eine zentrale Arbeitsgruppe ist gebildet worden.
00:23:21Sie überprüft das Ganze.
00:23:22Moment, eine Arbeitsgruppe?
00:23:23Mit wem?
00:23:25Schaf, Brunner, auch Berger.
00:23:27Aha.
00:23:30Ah, bitte.
00:23:33Die werden schon alles ins Lot bringen.
00:23:38Entschuldige.
00:23:40Nicht doch.
00:23:42Nicht doch, nicht doch.
00:23:45Fürst.
00:23:48Ich sehe, es wird dir peinlich.
00:23:49Ich gehe schon.
00:23:56Dort im Schrank steht eine Flasche Cognac.
00:24:01Tratscht nicht zu lange.
00:24:03Schleppt ihn ins Labor.
00:24:04Vielen Dank.
00:24:05Sie dürfen das Ganze nicht zu ernst nehmen.
00:24:06Wir sind in einer blöden Lage.
00:24:08Ja, das sehe ich.
00:24:09Auf Wiedersehen.
00:24:11Auf Wiedersehen.
00:24:15Klaus, du warst also bei Schaf.
00:24:36Ja.
00:24:36Ja.
00:24:36Herr Undt, was hat er gesagt?
00:24:43Möglichst genau.
00:24:44Aber sie ist voll schön hier.
00:24:57Ich mache nur noch die Vorlage fertig.
00:24:58Ich wollte dann gehen.
00:24:59sehr freundlich von Ihnen, dass Sie geblieben sind.
00:25:04Aber dann geht man nach Hause im Eilzugtempo.
00:25:06Sie können gleich meinen Wagen nehmen.
00:25:08Fahrer schicken Sie dann nach Hause.
00:25:10Ich muss noch ein bisschen laufen.
00:25:12Frische Luft schnappen.
00:25:13Spazieren gehen noch, wie man dazu sagt.
00:25:17Ja, das ist nett.
00:25:18Richtig schönen Dank.
00:25:19Sie können sich wohl auch nicht trennen, was?
00:25:36Chef drin?
00:25:37Ja, bitte.
00:25:38Kommen Sie gut nach Hause.
00:25:39Dankeschön.
00:25:39Ah, Fred.
00:25:48Dachte, man kann bei dir noch eine vernünftige Tasse Kaffee trinken?
00:25:51Leider, leider.
00:25:52Aber einen Cognac kann ich dir noch anbieten.
00:25:55Übrigens, was Krüger betrifft, so habe ich bereits...
00:26:07Eine Lösung, kann ich mir vorstellen.
00:26:11Aber darum geht's nicht, Jochen.
00:26:15Prost.
00:26:16Zu wohl, Fred.
00:26:23Jochen.
00:26:25Wie würdest du das bezeichnen, was sich in den letzten Wochen hier abgespielt hat?
00:26:36Eine deiner großen Fragen.
00:26:44Das abends, kurz nach halb zehn.
00:26:46Günstige Zeit.
00:26:48Diese Stunde sind bei den meisten Familien die Kinder im Bett.
00:26:51Tisch ist abgeräumt und hat gegessen.
00:26:53Das ist ja Wissen.
00:26:55Wie siehst du das?
00:27:01Also, ich sehe das so.
00:27:05Am 17. fahren wir...
00:27:07Morgen kommen die Abgesandten von VVB Schiffsbau.
00:27:10Und übermorgen, also am Mittwoch,
00:27:12tritt die zentrale Arbeitsgruppe zusammen.
00:27:15So sehe ich das.
00:27:16Aha.
00:27:18So siehst du das.
00:27:21Übrigens, vielen Dank für die Statistik aus dem Kaderperspektivplan.
00:27:25Großartige Zahlen.
00:27:28Wir werden in den nächsten drei Jahren im gesamten Industriezweig nur noch 9,3 Prozent ungelernter Arbeitskräfte haben.
00:27:3440 Prozent Ingenieure, alles andere Facharbeiter, viele davon mit Spezialausbildung.
00:27:41Natürlich enorm.
00:27:42Das ist ja zweifellos.
00:27:45Wer eigentlich darauf vorbereitet?
00:27:48Was tun wir denn sonst den lieben langen Tag?
00:27:50Ich war gestern in der Bücherei in Neuenhagen.
00:27:58Du warst in der Bücherei.
00:28:07Parteisekretär müsste man sein.
00:28:09Lass dir mal die Karteikarten zeigen.
00:28:11Ich werde es mir morgen sämtlich kommen lassen.
00:28:14Ich glaube, zwischen elf und halb zwölf, da klafft irgendwo noch eine Lücke.
00:28:16Du solltest es wirklich tun, du.
00:28:18Da kommt was auf uns zu.
00:28:20Was da an Fachbüchern in der letzten Zeit gelesen wurde,
00:28:23hätte ich niemals für möglich gehalten.
00:28:25Kein Buch von Appitz oder Noll mehr zu kriegen.
00:28:27Kein Feuchtbanger im Regal.
00:28:29Ich durfte mich in eine Liste für Vorbestellungen eintragen.
00:28:32Sagst du mir das?
00:28:33Willst du wissen, was ich lese, oder was?
00:28:35Was du lese?
00:28:36Dann wäre es ja einfach, nicht, oder?
00:28:40Da.
00:28:42Material über die AEG.
00:28:45Sieh dir an, wie die Alleskönner das machen.
00:28:48Sie torpedieren den Weltmarkt ohne Erbarmen.
00:28:51Das sind sie.
00:28:52Die ökonomischen Stützen der Atompolitik.
00:28:56Sie sollten ja nicht bloßreden.
00:28:58Ich hoffe, du verstehst mich, was ich meine.
00:29:00Natürlich.
00:29:04Und nun?
00:29:07Effektiver werden ist die Parole.
00:29:10Wir haben es doch schon ganz gut verstanden,
00:29:12Geld unter die Leute zu bringen.
00:29:14Aber Geld unter die Leute zu bringen,
00:29:16das ist ja nicht so schwer.
00:29:17Jeder zehn Markschein muss mir 50 wieder zurückbringen.
00:29:23Dann erst könnte man sich etwa die Hände räumen.
00:29:26Wir müssen mit dem Zeug wuchern.
00:29:28Kalkulieren wie die Gangster.
00:29:30Genau.
00:29:32Wobei du natürlich einen Riesenvorteil hast.
00:29:35Und der wäre?
00:29:36Du bist kein Gangster.
00:29:39Soll das nur eine Kritik sein oder ein Kompliment?
00:29:41Herr Joran, ohne Spaß.
00:29:46Warum den Gangster schlagen?
00:29:49Nur weil man selber ein besserer Gangster ist.
00:29:52Aber Fred,
00:29:53da stimmt doch den Kampf nichts von seiner Härte.
00:29:57Wir sind doch wohl nicht so naiv,
00:29:58ihre Rigorosität zu unterschätzen.
00:30:01Ihre Organisation,
00:30:03ihre Technologien,
00:30:04ihre Effektivität.
00:30:06Hier musst du sie übertreffen.
00:30:09Wir sind sie empfindlich.
00:30:11Wie ganz neu.
00:30:13Worauf willst du dann hinaus?
00:30:14Ich bleibe beim Thema.
00:30:16Womit legen wir diesen mordsgefährlichen Gegner aufs Kreuz?
00:30:19Das war doch deine Frage.
00:30:20Mit Ergebnissen.
00:30:21Immer wieder mit Ergebnissen.
00:30:23Forschung,
00:30:25Produktion,
00:30:26Macht.
00:30:28Hier wird Klassenkampf geführt.
00:30:31Ja, ja.
00:30:34Und warum begreift Krüger das nicht?
00:30:36Warum denkt er nicht Tag und Nacht an diesen Gegner?
00:30:41Warum pfeift er auf die Ökonomie?
00:30:43Und Brunner,
00:30:45warum geht er immer nur so weit,
00:30:46wie du ihn schiebst?
00:30:48Worin traut er dir nicht?
00:30:50Und Müller,
00:30:51warum spielt der verrückt?
00:30:54Er war heute Nachmittag bei dir.
00:30:55Ja.
00:30:57Woran denken Sie jetzt,
00:30:59Krüger,
00:31:00Brunner,
00:31:00Müller?
00:31:01Jetzt wohl sie zu Hause sitzen
00:31:03oder in einer Gaststätte.
00:31:04Ich wüsste furchtbar gern,
00:31:06womit Sie im Augenblick beschäftigt sind.
00:31:08Tja,
00:31:08das ist interessant.
00:31:11Aber,
00:31:12Fred,
00:31:12was nützt denn das?
00:31:14Du hast ja recht,
00:31:15man müsste mehr Zeit haben,
00:31:16sich um sie zu kümmern.
00:31:18Aber,
00:31:18Jochen,
00:31:19es geht doch nicht ums Kümmern.
00:31:25Mein Großvater,
00:31:26der ging einmal im Jahr in die Kirche.
00:31:30Er glaubte zwar nicht an den lieben Gott,
00:31:32aber,
00:31:33wollte sicherlich aber seine Pflicht getan haben.
00:31:37Merkst du denn nicht,
00:31:38was ich sagen will?
00:31:39Worauf es ankommt?
00:31:40Auf die simple Frage,
00:31:46warum Krüger
00:31:47nicht dein bester Freund ist,
00:31:49warum er nicht deine größte Stütze ist.
00:31:53Ich suche einfach den Punkt,
00:31:55den Punkt,
00:31:56an dem Krüger anfängt,
00:31:58bewusst mitzumachen.
00:31:59Und nicht nur Krüger.
00:32:01Und nicht nur hier und heute.
00:32:05Merkst du nicht,
00:32:05was ich meine?
00:32:06Weißt du,
00:32:09ich glaube ganz einfach,
00:32:11dass die Leute in der Forschung
00:32:13von der Planung überrascht werden,
00:32:16anstatt sie selber auszuüben.
00:32:18Aber das ist doch unsere Stärke.
00:32:20Das gibt's doch nicht bei der AEG.
00:32:21Ja, natürlich.
00:32:22Aber warum macht er nicht mit,
00:32:25dieser hochbegabte Krüger?
00:32:26Warum pfeift er auf die Ökonomie?
00:32:27Warum kann er sich das leisten?
00:32:29Weil der Dummhunde zu großzügig sind.
00:32:33Vielleicht auch,
00:32:33weil wir nicht wissen,
00:32:34was in Ihren Köpfen vor sich geht.
00:32:37Könnte doch möglich sein.
00:32:40Warum ist Krüger nicht längst
00:32:40in dieser zentralen Arbeitsgruppe?
00:32:42Das fehlte mir noch.
00:32:44Würde mir alle Leute durcheinander bringen.
00:32:46Was?
00:32:47Du hast den Leuten von Krüger
00:32:48die Prämien gestrichen.
00:32:50Das war einfacher.
00:32:51Bin ich Weihnachtsmann?
00:32:52Ich kann doch nichts verschenken.
00:32:54Warum hast du angeordnet,
00:32:55dass Streusand anstelle von Krüger
00:32:57nach Berlin fährt?
00:32:58Wegen der Lizenzunterlagen.
00:32:59Ich bin nicht Jesus.
00:33:00Ich kann kein Trost spenden.
00:33:02Krüger meldet sich nicht.
00:33:03Das geht alles so einfach so,
00:33:05so reibungslos.
00:33:08Ach nee.
00:33:09Und wie möchten Sie es gern?
00:33:12Jochen.
00:33:15Diese
00:33:16schonungslosen Gangster,
00:33:19die wir da im Visier haben,
00:33:21wo ist denn ihre empfindliche Stelle?
00:33:25Diese schonungslosen Draufgänger,
00:33:26wie du sie bezeichnest,
00:33:27die aus allem etwas zu machen verstehen,
00:33:29aus der Wissenschaft,
00:33:30aus der Dummheit,
00:33:32der Technik,
00:33:33aus der platten Lüge,
00:33:35aus Lebendigem und Toten.
00:33:38Woran scheitern Sie denn?
00:33:40Am Menschen, Jochen.
00:33:43Sie brauchen den Menschen nämlich nicht.
00:33:45Sie brauchen Sklaven.
00:33:47Moderne Sklaven
00:33:48mit eigenem Wagen
00:33:49und mit ahnungslosem Hirn.
00:33:51Der Forscher,
00:33:52er mag sich am
00:33:53technischen Detail begeistern.
00:33:56Das Ganze kann er das niemals tun.
00:33:57Das ist doch unser Riesenvorteil.
00:34:03Jochen.
00:34:04Wir kommen ohne Einblick
00:34:05in das Ganze doch überhaupt nicht aus.
00:34:08Wir können gar nicht hart genug sein
00:34:09bei der Nutzung dieser unserer Möglichkeiten.
00:34:11Ja, aber Tatsache ist noch,
00:34:14Krüger kneift.
00:34:15Lässt sich bei mir nicht blicken.
00:34:17Was zum Kotzen.
00:34:19Der beste Mann, den wir haben,
00:34:21der macht Urlaub.
00:34:23Ausgerechnet jetzt.
00:34:24Macht Urlaub.
00:34:26Vor wem?
00:34:27Ach, Hildigen.
00:34:30Greifen Sie doch noch mal
00:34:31in das Kistchen da hinten.
00:34:33Ich möchte mir noch ein bisschen
00:34:34Blauen Dunst vormachen.
00:34:40Bitte?
00:34:42Danke.
00:34:43Na, Herr Falk,
00:34:44Sie sehen ja heute
00:34:45so unternehmungslustig aus.
00:34:48Mutter ist wohl nicht zu Hause, will?
00:34:50Erraten.
00:34:51Ich bin Ihnen heute
00:34:52rettungslos ausgeliefert.
00:34:54Immer diese Versprechungen.
00:34:57Guten Abend.
00:35:02Guten Abend.
00:35:02Guten Abend.
00:35:07Ach, Hilde, sagen Sie mal,
00:35:08wer ist das doch gleich?
00:35:10Ach, das ist ein selbener Gast.
00:35:12Der technische Direktor vom Werk.
00:35:13Richtig.
00:35:20Wenn ich Sie so ansehe, Hildigen,
00:35:22und tief in mich hinein blicke,
00:35:25dann sagt mir ein bestimmtes Gefühl,
00:35:27du musst noch etwas bleiben,
00:35:28zwei Cognacs.
00:35:29Ist hier noch frei?
00:35:36Ja, bitte, bitte.
00:35:37Du brauchst nicht zu winken,
00:35:39ich habe uns zwei Cognacs bestellt.
00:35:41Wenn's recht ist.
00:35:44Ja,
00:35:45kennen wir uns nicht?
00:35:49Wir kennen uns doch nicht.
00:35:50Meine Leute haben
00:35:52im vorigen Herbst
00:35:53die neue Versuchsanlage
00:35:54in Neuenhagen installiert.
00:35:56Genau,
00:35:57Meister Falki.
00:35:59Zwei Cognac, bitte.
00:36:01Danke.
00:36:04Prost.
00:36:05Prost.
00:36:06Was hat denn dich hierher getrieben?
00:36:12Tja,
00:36:13getrieben ist gut.
00:36:15Ich bin spazieren gegangen.
00:36:18Müsste mal den Kopf auslüften.
00:36:22Ja,
00:36:22jetzt sitze ich hier.
00:36:24Ja,
00:36:25dann sitzt er hier.
00:36:29Ist hübsch hier,
00:36:31nicht wahr?
00:36:32Ja,
00:36:32erstaunlich gemütlich.
00:36:36Was macht die Werkstatt?
00:36:39Alles in Ordnung?
00:36:40Ja.
00:36:43Die Arbeit nimmt kein Ende.
00:36:47Als vorigen Herbst
00:36:49vier von uns zur Armee gingen,
00:36:52darunter unser Ass
00:36:53für Kompressoren
00:36:55und wir
00:36:57lauter blutjunge Leute
00:36:59in unsere heiligen Hallen bekamen,
00:37:03die dauernd auf die Uhr gucken,
00:37:04ob es bald Feierabend ist.
00:37:07Da klärten wir erst mal
00:37:09einige Wochen
00:37:10Missverständnisse.
00:37:15Aber inzwischen
00:37:16haben wir uns
00:37:16über den Begriff Arbeit
00:37:18restlos geeinigt.
00:37:22Vorigen Monat
00:37:23sind wir wieder ausgezeichnet worden.
00:37:25Was macht die Präzisierung
00:37:29des Plans?
00:37:33Hey,
00:37:34was die macht?
00:37:36Naja,
00:37:37Forschungsarbeit
00:37:39und so weiter.
00:37:41Ja,
00:37:41was ist denn los?
00:37:45Reden die Leute
00:37:45schon in den Kneipen
00:37:46darüber?
00:37:48Man sitzt doch nicht bloß da
00:37:49und trinkt sein Bier.
00:37:52Man denkt sich doch
00:37:53auch was dabei.
00:37:55So.
00:37:56So,
00:37:57so.
00:37:58Bestimmt.
00:38:00Da wird zum Beispiel
00:38:01gemunkelt,
00:38:01man weiß ja natürlich nicht,
00:38:03was wahr ist.
00:38:05Dass einer von den
00:38:06ganz tollen
00:38:07Ingenieuren
00:38:08in den Sack
00:38:08hauen will.
00:38:11Man weiß natürlich nicht,
00:38:12was wahr ist.
00:38:13Bei mir wurde zum Beispiel
00:38:14wieder ganz oft
00:38:15was anderes gesagt.
00:38:16Mir wurde gesagt,
00:38:17der will gar nicht
00:38:18in den Sack hauen.
00:38:20Der sei vielmehr
00:38:21in den Sack gehauen worden.
00:38:23Aber man weiß nicht,
00:38:24was stimmt.
00:38:25Du wirst schon wissen,
00:38:26was stimmt.
00:38:31Sag mal genau,
00:38:33was du weißt.
00:38:34Aber offen.
00:38:36Offen.
00:38:40Du hast einen
00:38:42Forschungsauftrag
00:38:43abgebrochen,
00:38:46den du vor einem Jahr
00:38:47für äußerst nützlich
00:38:48gehalten hast.
00:38:53Wenn das alles
00:38:54so einfach wäre,
00:38:55dann könnte ich sagen,
00:38:57Schwamm drüber,
00:38:58ich gebe noch einen aus.
00:38:59Ja, das kannst du übrigens machen.
00:39:00Das mache ich auch.
00:39:01Zwei, ja?
00:39:03Aber leider ist das alles
00:39:05viel komplizierter.
00:39:07Ja, das sagt meine Tochter
00:39:08auch immer.
00:39:09Und damit Ende.
00:39:11Was heißt Ende?
00:39:12Was ist denn passiert?
00:39:16Was?
00:39:20Begreife das,
00:39:21wer will.
00:39:22Ich streite mich
00:39:23deinetwegen mit Schaff herum,
00:39:24streite mich wie nie
00:39:24in meinem Leben.
00:39:25Ich stre...
00:39:26Bitte.
00:39:31Wenn wir umsteigen
00:39:33auf Echolot...
00:39:33Wir steigen überhaupt
00:39:35nicht um.
00:39:35Ich habe versucht,
00:39:36bei Schaff...
00:39:37Ich brauche keinen Diplomaten.
00:39:38Achim,
00:39:42die neue Arbeitsgruppe...
00:39:43Bevor nicht alles geklärt ist,
00:39:44bekommt mich da keiner hin.
00:39:45Du sitzt und sitzt und sitzt.
00:39:48Und im Werk treffen Sie
00:39:48eine Entscheidung nach der anderen.
00:39:50Aber du sitzt mal ruhig.
00:39:52Ich gehe.
00:39:53Na bitte.
00:39:54Ich kann mich nicht falten.
00:40:02Ach, Frau Angelika.
00:40:04Haben Sie gehört?
00:40:05Gehen Sie mal hoch.
00:40:05Da sind noch Steigerungen möglich,
00:40:07so wie der gebaut ist.
00:40:08Und ich, Esel,
00:40:09streite mich seinetwegen
00:40:10bei Schaff herum.
00:40:11Reiß das Maul auf.
00:40:12Ich muss doch vollkommen
00:40:13verblödet sein.
00:40:14Haben Sie eine Zigarette?
00:40:23Sie kennen ihn doch.
00:40:25Ja.
00:40:26Seid heute noch besser.
00:40:30Er weiß nicht weiter.
00:40:32Das ist alles.
00:40:36Kommen Sie.
00:40:37Wir gehen wieder rauf.
00:40:38Danke, mir reicht's.
00:40:38Gehen Sie nur hoch.
00:40:40Aber ohne mich.
00:40:43Sie dürfen ihn jetzt nicht im Stich lassen.
00:40:45Gerade jetzt nicht.
00:40:47Das ist leicht gesagt.
00:40:50Bei so viel Selbstbewusstsein.
00:40:53Ich weiß.
00:40:54So.
00:40:55Sie wissen.
00:40:56Dann hören Sie mir mal gut zu.
00:40:57Dann gehen Sie doch hoch
00:40:58und bringen Sie ihm gefälligst bei,
00:40:59dass er nicht herumsitzen kann
00:41:00und die Dinge sich selbst überlassen kann.
00:41:03Na los, hineing ins Vergnügen.
00:41:04Das liegt Ihnen doch.
00:41:05Ich werde mein Bestes tun.
00:41:07Ihr Bestes tun.
00:41:08Viel Spaß
00:41:12Wir können unser Glück nicht gegen die anderen
00:41:20Oder auf ihre Kosten machen
00:41:22Das ist alles
00:41:24Aber ist das so neu?
00:41:27Durchaus nicht
00:41:28Na bitte
00:41:28Es ist immer alles wahnsinnig kompliziert
00:41:31Krieger ist ja schließlich kein Dummkopf, verstehst du?
00:41:36Aber
00:41:37Es ist eben so wie bei unseren Fußballern
00:41:42Schöne Aktion
00:41:44Wunderbarer Einsatz
00:41:46Herrliche Kombination
00:41:48Aber Tore schießen wir zu wenig
00:41:51Wir müssen aber Tore schießen, ganz egal wie
00:41:55Daran wird gemessen
00:41:57Am Nützeffekt
00:41:59Leuchtet dir das ein?
00:42:01Leuchtet mir ein
00:42:02Wunderbar
00:42:03Du musst mir doch von Krüger erzählen
00:42:06Jeder muss doch bei dem, was er macht
00:42:10Vorher überlegen
00:42:11Ob dabei das meiste für uns alle heraus springt
00:42:14Krüger will das nicht?
00:42:15Gut, dann wollen wir eben auch nicht
00:42:17Ich schmeiß doch nicht die Forschungsmittel
00:42:20Länger einem Vielfraß vor
00:42:21Von dem überhaupt nicht feststeht
00:42:22Ob er uns genug einbringt
00:42:24Also
00:42:25Vorher wissen
00:42:26Das ist die Devise
00:42:27Vorher wissen
00:42:28Das ist richtig
00:42:29Also wissen Sie, was mein erster war?
00:42:31Ein äußerlich betrachtet
00:42:32Ein himmlischer Mann
00:42:34Na ja, da habe ich mich natürlich auch nicht minutenlang geziert
00:42:36Kann Ihnen sagen
00:42:38Enttäuschung auf der ganzen Linie
00:42:41Und da habe ich mir gesagt
00:42:42Hilde habe ich mir gesagt
00:42:43Das muss vorher rauszukriegen sein
00:42:44Da habe ich nicht recht
00:42:46So ganz meine Worte
00:42:47Sammeln Sie beide Ihre Erfahrungen
00:42:50Er wird demnächst auf Sie zurückgreifen
00:42:52Also Herr Falk, lassen Sie Ihre leichtfertigen Äußerungen
00:42:54Ja, ich bin von Ernst ab der Natur
00:42:56Das war Ihr erster Mal
00:42:58Ja
00:42:58Wie ist denn nun mit dem Zweiten?
00:43:00Mit dem Zweiten?
00:43:03Was denn für ein Zweiten?
00:43:04Ja, ich
00:43:05Ja, also den habe ich noch nicht
00:43:06Den suche ich noch
00:43:07Zu groß die Auswahl
00:43:10Und kein Entschluss
00:43:11Also ich kann mich ganz einfach nicht mehr entschließen
00:43:13Ja, das ist auch falsch
00:43:14Das ist grundfalsch
00:43:15Wartezeiten bringen die ganze Entwicklung durcheinander
00:43:19Ja, ja, aber Sie müssen sich einen Termin setzen
00:43:22Ich kenne, wenn er jetzt eine Zielprämie aussetzt
00:43:25Also Herr Falk, das ist nicht nötig
00:43:27Wenn zum Beispiel Sie kämen
00:43:29Vorausgesetzt Ihre Frau hätte nichts dagegen
00:43:31Also Sie würde ich umsonst nehmen
00:43:33Ja, du wolltest mir von Krüger erzählen
00:43:37Krüger
00:43:40Man müsste einfach eine Kommission einsetzen
00:43:49Eine kleine Kommission, die nochmal nachrechnet, was er verbraucht hat
00:43:52Nochmal die Ergebnisse überprüft
00:43:55Den Urlaubsantrag unter die Lupe nimmt
00:43:58Und die unter Umständen seinen Gehalt auf das angemessene Minimum
00:44:02Herabsetzt
00:44:04Also
00:44:04Den materiellen Hebel ansetzt
00:44:07Und dann?
00:44:10Dann kommt die Ernüchterung
00:44:13Und dann?
00:44:17Und dann?
00:44:18Dann begreift er über Nacht Dinge
00:44:20Die er sonst Monate brauchte
00:44:23Monate, die wir nicht haben
00:44:26Meine Meinung
00:44:28Ich sehe es komplizierter
00:44:32So
00:44:34Der Auftrag kam von dir
00:44:38Jetzt drohst du plötzlich mit der Faust
00:44:43Das scheint mir ein wenig zu früh
00:44:48Bitte zahlen
00:45:05Ich muss da lang
00:45:27Ich muss da lang
00:45:28Übrigens
00:45:31Dort auf dem Schornstein vom Werk
00:45:34Habe ich 1934 die rote Fahne angebracht
00:45:38Von dem, was danach kam, will ich dir nichts erzählen
00:45:44Aber weißt du
00:45:45Ich beneide euch
00:45:47Euch jungen Genossen von heute
00:45:50Ich beobachte das alles sehr genau
00:45:54Der Kampf ohne Blut
00:45:58Und sichtbare Narben
00:46:00Vielleicht ist das das Schwerste
00:46:03An der Revolution
00:46:04Aber weißt du
00:46:07Wenn die Gemüter erregt sind
00:46:10Oder gar durcheinander geraten
00:46:13Da hilft es nach meiner Erfahrung
00:46:15Nichts
00:46:17Wenn man wie Irre auf die Pauke haut
00:46:20Und die Krügers beschimpft
00:46:22Das hilft
00:46:25Da geht's lang
00:46:27Es erleichtert
00:46:30Wir brauchen jetzt
00:46:32Ein sicheres Gefühl
00:46:34Für die Feinheiten
00:46:36Ich will dir mal ein Beispiel geben
00:46:40Wir hatten im Werk
00:46:43Baukapazität frei
00:46:46Aber
00:46:46Keine Leute
00:46:48Es durften daher Feierabendbrigaden gebildet werden
00:46:51Gezahlt wurde für die Stunde
00:46:53Fünf bis sechs Mark
00:46:55Das ist ganz einfach wie
00:46:56Man sagte
00:47:00Es springt für das Werk
00:47:02Und für den einzelnen Menschen
00:47:03Etwas heraus dabei
00:47:04Ich habe genau hingeschaut
00:47:07Sehr genau
00:47:10Einige ganz normale Leute
00:47:14Habe ich nicht wiedererkannt
00:47:15Die hatten auf einmal jeden Abend Zeit
00:47:18Und sonntags auch noch
00:47:21Es sprang ja etwas heraus dabei
00:47:24Was
00:47:27Du wirst es nicht für möglich halten
00:47:31Aber meine eigene Brigade
00:47:33Kamen in Konflikt
00:47:34Wir absolvierten jede Woche
00:47:37Unsere freiwilligen Aufbaustunden
00:47:39An diesen Objekten
00:47:40Und das taten wir seit langem
00:47:42Sollten wir jetzt
00:47:44Geld verlangen?
00:47:45Aber eines Abends
00:47:49Brauchten wir
00:47:50Die Freiwilligen
00:47:51Eine Zugmaschine
00:47:53Ich lief hinüber
00:47:53Zu meinem Freund
00:47:54Gustav Hiller
00:47:55Er saß auf seiner Zugmaschine
00:47:57So zweihundert Meter weiter
00:47:58Und fuhr Steine
00:48:00Für Geld
00:48:02Ich sagte
00:48:04Gustav
00:48:04Kannst du zwei Stunden
00:48:05Für uns fahren?
00:48:07Er sagte
00:48:07Was springt denn heraus dabei?
00:48:10Ich sagte
00:48:10Nichts
00:48:11Nichts?
00:48:13Er zeigte mir einen Vogel
00:48:18Wir besuchten ihn dann mal
00:48:23Am Sonntag
00:48:23Es war nicht schön
00:48:26Er saß zu Hause
00:48:29An seinem Tisch
00:48:29Sagte ja
00:48:31Nein
00:48:32War auch schon bald eingenickt
00:48:34Kein Skat
00:48:36Keine Unterhaltung
00:48:38Nichts
00:48:40Die Frau
00:48:41Die saß daneben
00:48:42Und rechnete
00:48:43Die Moneten zusammen
00:48:44Er sagte sie
00:48:46Jetzt kaufen wir uns
00:48:47Den großen Fernseher
00:48:48Mit der 59er
00:48:49Bildröhre
00:48:50Und dann den Trabanten
00:48:51Ja, ja
00:48:52Ja und unbedingt noch
00:48:54Den Perserteppich
00:48:54Da mit der ockerfarbenen Franse
00:48:56Den unbedingt noch
00:48:57Und so weiter
00:48:59Und so weiter
00:49:00Wir gingen
00:49:02Bald stellte sich heraus
00:49:06Dass Gustav seine Tagesfahrten
00:49:08Übermäßig in die Länge zog
00:49:10Hinter dem Wald
00:49:11Machte der lange Pausen
00:49:12Und schöpfte
00:49:14Kraft für das große
00:49:15Abendgeschäft
00:49:16Das war nichts für uns
00:49:18Verstehst du
00:49:19Was da übrig blieb
00:49:21Das war uns zu wenig
00:49:23Wir marschierten
00:49:25Wir marschierten zur Parteileitung
00:49:26Wir fanden eine andere Lösung
00:49:29Für die Feierabendbrigaden
00:49:31Der Gustav
00:49:32Der war mir anfangs sehr
00:49:33Bös
00:49:35Aber das hat sich inzwischen geändert
00:49:36Ich wollte dir nur sagen
00:49:37Dass diese materiellen Hebel
00:49:40Keine Wundermittel sind
00:49:43Die uns über Nacht
00:49:44Den Sozialismus bescheren
00:49:46Die müssen gehandhabt werden
00:49:49Scheint mir
00:49:50Und dann ist da noch etwas anderes
00:49:53Arbeiter sind keine Profis
00:49:57Das ist eine alte Grundwahrheit
00:50:00Dort drin
00:50:02Ist noch etwas anderes
00:50:06Bei jedem Kumpel
00:50:09Und gerade heute
00:50:12Und das
00:50:14Ist unbezahlbar
00:50:17Auch bei Krüger muss es so etwas geben
00:50:22Was meinst du?
00:50:26Ja, ich verstehe
00:50:28Aber hoffentlich wirst du nicht enttäuscht sein
00:50:31Der macht es nicht mal für Geld
00:50:35Vielleicht macht er es ohne
00:50:38Ich weiß nicht
00:50:39Sag mal, der muss doch wohl irgendwo
00:50:44In der Nähe wohnen
00:50:46So Freunde
00:50:57Nehmt euch Zucker
00:50:58Nehmt euch Zitrone
00:50:59Und vor allem
00:51:01Nehmt euch Zeit
00:51:03Wir haben noch immer genug davon
00:51:05Seit gestern
00:51:07Nun zu dir, Jugendfreund
00:51:09Du wolltest eine Mitteilung machen
00:51:10Wir hören
00:51:11Es heißt Mitteilung
00:51:15So dramatisch hoffe ich
00:51:17Wird die ganze Angelegenheit nicht sein
00:51:19Nun gut
00:51:21Ich bin gefragt worden
00:51:24Zwar gestern
00:51:25Moment
00:51:27Ja, Herr Professor
00:51:32Ach, das Fernamt
00:51:35Es meldet sich niemand
00:51:38Dann versuchen Sie es doch bitte
00:51:41In einer halben Stunde noch einmal
00:51:42Ja, ich warte
00:51:43Vielen Dank
00:51:45Achim
00:51:50Willst du weg?
00:51:53Ja, Frau Lamfalke
00:51:54Scheint so
00:51:54Nun hört bloß auf zu jammern
00:51:56Was heißt denn hier
00:52:03Weg?
00:52:05Ich sollte schon damals
00:52:06Nach dem Examen am Institut bleiben
00:52:08Stell mal jas Vorschlag
00:52:09Aber mich zog's ja in die Industrie
00:52:13Ich wollte mich ja beweisen
00:52:16Und?
00:52:19Hab ich das nicht?
00:52:25Sagen wir so nicht
00:52:26Krüger geht fort
00:52:27Sagen wir
00:52:28Krüger kehrt zurück
00:52:30Du hast nie davon gesprochen
00:52:33Ach Quatsch
00:52:36Das stimmt ja überhaupt nicht
00:52:37Auch mir will ja scheinen
00:52:39Dass diese seltsame Reue
00:52:41Etwas spät kommt
00:52:42Oder zu früh
00:52:45Vielleicht viel zu früh
00:52:49Für Gott noch mal
00:52:53Ich bin Physiker
00:52:56Ich hab was übrig
00:52:57Für Ruhe und Ordnung
00:52:58Nur sag ich mir
00:53:01Die hier notwendigen Regeln
00:53:02Und Prinzipien
00:53:03Sind ein industrielles Problem
00:53:04Mensch hör doch auf damit
00:53:05Er wird ganz übel davon
00:53:09Du wolltest etwas mitteilen
00:53:13Guten Abend
00:53:24Störe ich
00:53:32Schaff ist mein Name
00:53:38Angenehm Falk
00:53:40Aha
00:53:45Das ist natürlich eine echte Überraschung
00:53:50Schaff
00:53:51Das ist Absicht Krüger
00:53:52Die Zeit drängt
00:53:53Ich freue mich sehr
00:53:56Dass Sie gekommen sind
00:53:57Na also
00:53:59Schießen Sie mal los Krüger
00:54:00Wie viele Tage Urlaub
00:54:02Haben Sie denn genommen?
00:54:02Drei Tage
00:54:03Hat also
00:54:04Übermorgen der Spaß
00:54:06Sein Ende
00:54:06Na und
00:54:08Wie steht es
00:54:08Mit den Entschlüssen?
00:54:10Mit mir
00:54:10Sollten Sie lieber
00:54:11Nicht mehr rechnen
00:54:12Sie nicht
00:54:13Haben Sie die Lizenz?
00:54:19Ja
00:54:20Sieht ganz so aus
00:54:21Sie sollten übrigens
00:54:24In zwei Tagen nach Berlin fahren
00:54:25Die Verhandlungen führen
00:54:26Aber
00:54:27Da Sie sich nicht gemeldet haben
00:54:28Da ist
00:54:29Kollege Streusand gebeten worden
00:54:31Was wir denn hier erzählt haben
00:54:32Passt es Ihnen nicht?
00:54:38Schaff Sie waren schon immer
00:54:39Ein großer Organisator
00:54:40Das habe ich nie bestritten
00:54:41Hören Sie mal zu Krüger
00:54:43Ich bin nicht Ihr staatlich
00:54:45Eingesetzter Schutzengel
00:54:47Ihr Packesel
00:54:48Quicklebendig
00:54:50Möchte ich Sie übermorgen
00:54:51Früh in meinem Büro sehen
00:54:53Deshalb bin ich hier
00:54:55Er soll an der Plankonzeption mitarbeiten
00:54:58Sich endlich mit Ökonomie befassen
00:55:01Aha
00:55:01Hören Sie Schaff
00:55:03Und ich bin nicht Ihr Hofnarr
00:55:05Genug der Späße
00:55:06Tun Sie was nötig ist
00:55:08Aber ohne mich
00:55:09Er ist durcheinander
00:55:11Und Sie sind schuld daran
00:55:13Das ist ein herrliches Drama
00:55:16Ihr Vater
00:55:20Würde ihn als Deserteur bezeichnen
00:55:22Einer der Urlaub nimmt
00:55:24Wenn es hart auf hart geht
00:55:26Was ist denn das anderes?
00:55:28Seien Sie doch ehrlich
00:55:29Sie brauchen ihn
00:55:31Sonst wären Sie nicht hier
00:55:32Ja, Krüger
00:55:36Ich brauche Sie
00:55:37Hallo
00:55:48Ja, Herr Professor
00:55:50Hier ist Achim Krüger
00:55:53Ja, guten Abend
00:55:56Entschuldigen Sie die späte Störung
00:55:59Nein, nein, mir geht's gut
00:56:02Unser Forschungsthema ist abgebrochen
00:56:05Aber was tut das schon bei unseren Möglichkeiten?
00:56:09Wir haben es ja
00:56:10Nein, ich bin hier gerade als Deserteur bezeichnet worden
00:56:15Herr Professor
00:56:17Sind Sie morgen früh im Institut?
00:56:21Ja
00:56:22Ich darf also kommen?
00:56:26Ja, gern, selbstverständlich
00:56:27Gut
00:56:28Morgen früh um 10 Uhr
00:56:30Vielen Dank, Herr Professor
00:56:32Auf Wiedersehen
00:56:34Ich dachte, Krüger
00:56:41Dass bei Ihnen hier
00:56:43Etwas mehr drin ist
00:56:45Aber gut, gut
00:56:47Fahren Sie, fahren Sie
00:56:48Übermorgen früh
00:56:51Tritt die Arbeitsgruppe zusammen
00:56:53Sie fahren mit Dr. Brunner nach Berlin
00:56:56Krüger, Sie übergeben ihm alles, was er braucht
00:56:58Das war eine Anweisung
00:57:00Gute Nacht
00:57:01Ich glaube, ich bin hier
00:57:02Ich sage, dass wir hier in der Nähe
00:57:03Das war eine Anweisung
00:57:04Aber wir sind hier in der Nähe
00:57:06Ich bin hier in der Nähe
00:57:07Und hier in der Nähe
00:57:07Ich bin hier in der Nähe
00:57:09Die ganze Zeit habe ich versucht es dir zu sagen.
00:57:37Ah ja, die Mitteilung. Das war sie also.
00:57:42Ja, ich fahre. Ich fahre um zu prüfen.
00:57:49Sie werden es nicht leicht mit mir haben, das kannst du mir glauben.
00:58:07Ja, ich fahre um zu prüfen.
00:58:37Ja, ich fahre um zu prüfen.
00:58:54Ja, ich fahre um zu prüfen.
00:58:58Guten Abend, Arim.
00:59:00Lauert man mir schon auf?
00:59:02Wäre wohl zu viel der Ehre.
00:59:07Na, was sagt der Professor?
00:59:09Hm. Er lässt Schaffen schönen Gruß bestellen.
00:59:15Wieso? Kennt er ihn?
00:59:17Nee, hat ihn nie gesehen.
00:59:18Der Professor sagt, Kröger, Sie Pechvogel, ich bin da gewissermaßen in der gleichen Lage.
00:59:27Mein herrliches Alibi, 80 Prozent aller Diplomarbeiten sind Praxistemen, gilt nur noch beim Staatssekretariat für Hochschulwesen.
00:59:35Der Forschungsrat denkt anders darüber, sagt der Professor.
00:59:39Wir haben die Mitverantwortung für den wissenschaftlichen Vorlauf des gesamten Zweiges Elektrotechnik übernommen.
00:59:45Sehen Sie, Kröger, sagt der Professor, ob Sie nun Schaff nehmen oder Stellmeier, alles untreue Gesellen.
00:59:53Und dein Ausweg?
00:59:56Ein Kloster.
00:59:58Vorsicht. Keine Zeit mehr für grobe Irrtümer.
01:00:02Ich kann sofort bei ihm anfangen.
01:00:04Ich konnte eine Forschungsgruppe aufbauen.
01:00:06Einen gemischten Haufen.
01:00:07Ingenieure, Physiker, Mathematiker.
01:00:13Also Schaff hat recht.
01:00:15Ist dir hier zu heiß geworden?
01:00:20Ist dein Hohn nicht naiv?
01:00:22Kröger kneift.
01:00:24Kröger ist ein Banause, denn er will schöpferisch arbeiten.
01:00:27Ich will mich doch nicht verkriechen.
01:00:29Die Institute arbeiten an unseren Industrieperspektiven.
01:00:34Und außerdem ist da jemand, der mich kennt und dem es wie mir auf größere Reichweite ankommt.
01:00:37Das ist alles.
01:00:39Kunststück.
01:00:40Da handelt es sich um alte, bewährte Institute.
01:00:43Bei uns läuft die Produktion Tag und Nacht.
01:00:46Wir müssen die Pferde im Galopp beschlagen.
01:00:49Forschung als verlängerte Werkbank.
01:00:52Aber so hauen wir uns doch die galoppierenden Füße ab.
01:00:56Du hast eben wir gesagt.
01:01:00Ich mache dir ein Angebot.
01:01:01Sorge du für Reichweite.
01:01:07Reichweite mit Schaff?
01:01:10Solange die Krügers nur ihre Ruhe haben wollen, bleiben sie so, wie sie sind.
01:01:14Die Schaffs.
01:01:16Mein Angebot bleibt.
01:01:18Schaffe ein Beispiel.
01:01:20Leite du nach neuen Prinzipien.
01:01:22In die Mühle bekommt ihr mich nie.
01:01:26Ich will doch kein Schaff werden.
01:01:27Das wäre mein Ende.
01:01:29Es geht doch nicht nur um dich.
01:01:32Mensches Kind, wer hat euch denn diese Schlottern beigebracht?
01:01:34Ich will doch nicht.
01:02:04Ich grüße dich, Fürst.
01:02:09Na, wie war's?
01:02:12Sicher hattest du Erfolg.
01:02:14Endlich bist du uns los.
01:02:18Nur noch eine Frage.
01:02:20Sehen wir uns morgen um neun?
01:02:22Gib mir doch Bescheid.
01:02:24Man kann ja bei dir nie wissen.
01:02:27Gebranntes Kind scheut Feuer.
01:02:29Schlafe gut, wenn du kannst.
01:02:32Dein Klaus.
01:02:34Klaus, Klaus, Klaus, Klaus.
01:03:04Na, Fürst.
01:03:28Wartest du schon lange?
01:03:35Nein.
01:03:44Du guckst so seelenvoll.
01:03:46Bist du glücklich?
01:03:51Ich weiß es nicht.
01:03:55Ich weiß es wirklich nicht.
01:03:56Ich weiß es nicht.
01:04:06Es wäre leid多, nicht die Pläne.
01:04:07Gela,
01:04:34ja, die anderen reden und entscheiden, aber du bist die Mächtigste. Weißt du das? Und wie du das weißt?
01:05:04Technische Direktion? Schaff? Wie kommt das hierher? Ein Fahrer hat es gebracht.
01:05:17Der Variantenvergleich der Arbeitsgruppe. So was muss man gelesen haben.
01:05:28Der Variantenvergleich der Arbeitsgruppe.
01:05:58Schaff kann nicht überall sein.
01:06:17Gela, du siehst doch, dass ich lese.
01:06:19Was sagt denn der Herr Professor?
01:06:33Was? Muss denn das jetzt sein?
01:06:36Was?
01:06:38Was?
01:06:39Was?
01:06:41Was?
01:06:42Was?
01:06:43Was?
01:06:44Was?
01:06:46Was?
01:06:47Was?
01:06:48Was?
01:06:49Was?
01:06:50Was?
01:06:51Was?
01:06:52Was?
01:06:53Was.
01:06:56Was?
01:06:58Was.
01:06:59Was?
01:07:02Was?
01:07:04Was?
01:07:06Was?
01:07:07Untertitelung des ZDF, 2020
01:07:37ZDF, 2020
01:08:07Ja, bitte
01:08:12Ach, Günter, setz dich doch
01:08:36Kennst du das?
01:08:44Ich bin ja eben erst aus Berlin zurückgekommen
01:08:46Ah ja, richtig
01:08:47Ja, na und?
01:08:51Ja
01:08:51Der Knoten schürzt sich
01:08:54Sozusagen
01:08:55Die Lizenzrechte sind zu haben
01:08:58Aber nicht umsonst
01:09:01Großzügig und brutal, diese Briechen
01:09:02Ein blamables Geschäft also
01:09:06Zum Teufel
01:09:08Überhaupt nicht, ganz nüchtern
01:09:10Nur Brunner musste sich hinterher was anhören
01:09:14So?
01:09:16Wir wurden gefragt, ob wir mit den hydroakustischen Geräten die Devisen wieder einbringen
01:09:20Ganz nüchtern, ohne Aufregung
01:09:23Ohne Aufregung?
01:09:24Ziemlich gelassen, ja
01:09:25Brunner sitzt zu Hause und kaut daran
01:09:29Weißt ja, er ist zu penibel
01:09:33Weiß Gott
01:09:35Schau mal her
01:09:39Ohne Aufregung und ganz nüchtern
01:09:42Der wunde Punkt bei den hydroakustischen Geräten liegt bei der Transistorisierung
01:09:48Bei den gedruckten Leiterplatten
01:09:50Hier
01:09:50Aber die haben wir doch, Günther
01:09:53Die sind doch da
01:09:54Schau
01:09:56Deine Baugruppen
01:09:58Das sind sie doch
01:09:59Tja, genau
01:10:01Ich hab mal aufgezeichnet, wie diese netten kleinen Scherze sofort zu übernehmen sind
01:10:07Die Hydroakustik beruht auf den gleichen Prinzipien
01:10:11Müller muss her
01:10:18Lass man, es hat noch Zeit
01:10:19Es geht ja schon nicht mehr nur darum
01:10:23Verdammte Hopserei
01:10:27Gestern Krüger, heute Brunner
01:10:29Morgen
01:10:41Ja, doch
01:10:46Komm
01:10:47Guten Abend, Leiterschaft
01:10:52Entschuldigen Sie die Bestellung, aber es ließ sich nicht vermeiden
01:10:55Ihr wisst doch, dass selbst anormale Menschen jetzt schlafen
01:11:02Na ja, das ist eine üble Angewohnheit
01:11:04Kommt doch rein
01:11:06Ja, danke
01:11:07Setzt euch
01:11:09Aber gestattet mir doch, dass ich mich ein wenig einhülle
01:11:11Das kann doch
01:11:12Geht mitten da rum
01:11:13Herr Krüger, die alte Nachteule
01:11:16Was ist denn los
01:11:18Hat sie die Hummel gebisst
01:11:20Sie werden lachen
01:11:21Die Beratung morgen folgt
01:11:23Sie macht mir Sorgen
01:11:24Ja, mir auch
01:11:27Sie haben gelesen
01:11:29Ja, ich werde sie verschieben müssen
01:11:32Die Sitzung
01:11:33Wir sind noch nicht durch
01:11:35Brunner hat plötzlich Angst bekommen
01:11:37Er wird lavieren
01:11:39Zufrieden?
01:11:41Sie unterschätzen mich
01:11:42Wenn Sie diese beiden Aufrechnungen mal vergleichen wollen
01:11:46Die eine ist Ihre, die andere ist unsere
01:11:49Ja, die kenne ich ja
01:11:49Krüger
01:12:19Sie verdammter Hund
01:12:21Sie sollten öfter Urlaub machen
01:12:24Das ist schon
01:12:26Moment mal
01:12:29Da sparen wir ja drei Monate ein
01:12:33Das ist
01:12:34Nur mal ganz, ganz pauschal
01:12:38Das sind ja etwa, etwa 120.000 Mark
01:12:41Moment, ich, da hole ich uns gleich mal eine Flasche Bier
01:12:44Warte, Jungs, ich komme gleich
01:12:46Er kapiert immer furchtbar schnell
01:12:50Ja
01:12:51Wir werden ja sehen
01:12:52So
01:12:54Gleich
01:12:56Auf der Pulle
01:12:57Danke
01:12:58Danke
01:12:58Natürlich
01:13:05Die Baugruppen
01:13:07Gleich für uns übernehmen
01:13:09Das ist
01:13:09Herr Krüger, Sie kommen spät, aber richtig
01:13:12Na, dann zum Wohl
01:13:15Ja
01:13:16Zum Wohl
01:13:17Ja
01:13:22Aber nicht deshalb allein bin ich gekommen
01:13:25Ja, ich weiß
01:13:29Ja
01:13:31Das hier, das hätten Sie mir auch im Briefumschlag schicken können mit herzlichen Grüßen
01:13:43So ist es
01:13:44Sie haben also mit mir gerechnet
01:13:48Natürlich
01:13:49Ich hab bloß nicht gedacht, dass es so spät wird
01:13:53Gut
01:13:56Ich bin gekommen, Ihnen zu sagen, dass ich Sie satt habe
01:14:00Diese heroische Hast
01:14:01Das kann nicht die neue Qualität sein
01:14:04Das ist eher was für Asthmatiker
01:14:06Für große Ergebnisse
01:14:10Müssen wir uns jetzt Luft verschaffen
01:14:13Wir bekommen Sie durch Weitsicht und Konzentration
01:14:17Ich denke da zum Beispiel an eine Arbeitsgruppe, die sich ausschließlich mit Prognose befasst
01:14:23Ich denke überhaupt an vieles
01:14:24Dann geben Sie es doch zu
01:14:27Brunner ackert und wühlt schon wieder dienstbeflissen nach der alten Kleckermethode
01:14:31Psst, nicht so laut
01:14:32Wir nebenan schlafen nämlich noch welcher
01:14:34Ja, das war eigentlich schon ganz gut
01:14:40Aber da fehlt bloß noch das Wichtigste
01:14:43So
01:14:44Sie haben sich hingestellt
01:14:48Und so getan, als müssten Sie arbeiten, damit die anderen das Geld zum Fenster hinauswerfen können
01:14:55Es hat sich aber herausgestellt, dass Sie selber am Fenster standen
01:15:04Mein Hauptfehler war, dass ich Ihnen nicht richtig eingebläut habe, was ökonomische Gesetze sind
01:15:13Schon in der Planungsphase, an der Sie teilnehmen werden in Zukunft
01:15:21Wird die Entscheidung fallen
01:15:23Ja, sehen Sie
01:15:27Da kann es dann natürlich passieren
01:15:30Dass Sie den Auftrag gar nicht bekommen
01:15:33Weil nämlich der höchste Nutzeffekt
01:15:36Nicht gesichert ist
01:15:38Wie gefällt Ihnen denn das?
01:15:40Ich bin für den Kampf
01:15:46Zahn um Zahn
01:15:48Es kann mir nur recht sein
01:15:50Glauben Sie denn, ich weiß nicht
01:15:53Warum mir das Dilemma an Ihnen passiert ist?
01:15:58Na?
01:16:00Ich habe ganz einfach etwas Neues mit alten Methoden versucht
01:16:05Das war für Krüger vielleicht bequem
01:16:08Für Schaffer aber in jedem Fall eine Katastrophe
01:16:10Na gut, gut, vorbei
01:16:11Aber die einen planen, die anderen forschen
01:16:15Diese Arbeitsteilung, die wird in Zukunft aufgehoben
01:16:19Das werde ich auch noch Brunne eintrichtern müssen
01:16:21Das wird gar nicht nötig sein
01:16:23Wieso nicht?
01:16:25Man hat es Ihnen in Berlin schon sehr deutlich gesagt
01:16:28So
01:16:28Das ist ja ausgezeichnet
01:16:31Du siehst
01:16:33Ja, ich sehe
01:16:34Hier
01:16:36Wenn ich Sie richtig verstanden habe, Krüger
01:16:44Dann sind Sie gekommen, um mir mitzuteilen
01:16:47Dass Sie in die erste Reihe rücken wollen
01:16:50Mein Segen haben Sie
01:16:55Mit allen Konsequenzen
01:16:57Sie werden es nicht leicht haben mit mir
01:17:00Das ist mir auch schon durch den Kopf gegangen
01:17:04Und wenn ich richtig verstehe
01:17:10Bis morgen früh
01:17:13Um neun
01:17:16Wenn wir nicht verschlafen
01:17:20Du hier
01:17:21Das ist ne Überraschung
01:17:23Na abwarten
01:17:24Die kommt erst
01:17:25Wir fechten es heute aus
01:17:27Moin
01:17:32Moin
01:17:32Reichweite mit Schaff
01:17:35Ist doch nicht möglich
01:17:36Es bleibt kein anderer Weg
01:17:38Man kann sich die Leute nicht aussuchen
01:17:40Ich muss schon sagen, Jochen
01:17:50Du entwickelst dich
01:17:51Fast ein wenig zu schnell, oder?
01:17:54Das meiste steht noch aus
01:17:56Außerdem solltest du wissen
01:17:58Leute, die was wollen
01:17:59Waren schon immer meine besten Freunde
01:18:01Ja, das stimmt
01:18:02Nur leider hat sich erst heute Nacht gezeigt
01:18:04Dass Sie beide das gleiche wollen
01:18:05So, meine Herren
01:18:13Krüger
01:18:14Ich glaube, jetzt nehme ich drei Tage Urlaub
01:18:19Meister Falk
01:18:34Ah, Direktor Schaff
01:18:36Guten Abend
01:18:38Guten Abend
01:18:39Meine Tochter
01:18:40Wir kennen uns ja bereits
01:18:41Guten Abend
01:18:42So
01:18:42Wie geht's denn?
01:18:47Wir entwickeln jetzt
01:18:48Das sichere Gefühl
01:18:50Für die Feinheit
01:18:51Auch beim Krüger?
01:18:55Ja, was gucken Sie mich denn so an?
01:18:57Mich hat er gestern Nacht nach Hause geschickt
01:18:59Er musste ja Ihre Vorlage lesen
01:19:00Ja, kann man doch nicht Menschen behandeln, nicht?
01:19:03Ich beobachte das weiterhin
01:19:05Sehr genau
01:19:06Gut
01:19:06Wiedersehen
01:19:07Wiedersehen
01:19:08Wiedersehen
01:19:09Wiedersehen
01:19:09Ja, wie geht's denn?
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