- vor 7 Minuten
Desirée nimmt Adrians Antrag an und bekräftigt gegenüber David, dass sie bereit ist, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Doch dann erfährt sie von David eine schockierende Neuigkeit – Nach Adrians Heiratsantrag an Desirée möchte Clara nicht mehr mit ihm über ihre Gefühle sprechen. Stattdessen spielt sie ihm vor, sich über die bevorstehende Hochzeit zu freuen. Adrian bittet sie schließlich, seine Trauzeugin zu werden. Um seinen Ruf zu retten, gibt André ein Presseinterview, in dem er Werner und den Gemeinderat beschuldigt, ihn ruinieren zu wollen. Charlotte macht ihm klar, dass er als Koch kaum noch zu halten ist, wenn er Werner öffentlich bloßstellt.
André kündigt deshalb im „Fürstenhof“ und glaubt, dass ihm sein Amt als Bürgermeister sicher ist. Doch die Gemeinde leitet ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn ein und Hildegard rät André zum Rücktritt. Natascha freut sich darüber, dass Fabien am Musikinternat angenommen wurde und sie bald ihr altes Leben mit Michael zurückhat. Als Michael ihr klarmacht, dass er seinen Sohn gerne noch länger bei sich gehabt hätte, kommt es zum Streit. Tina fürchtet, dass David und Oskar nach Davids Rückkehr ihre Rivalität wieder offen ausleben. Doch beide versichern ihr, dass sie sich zusammenreißen wollen…
André kündigt deshalb im „Fürstenhof“ und glaubt, dass ihm sein Amt als Bürgermeister sicher ist. Doch die Gemeinde leitet ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn ein und Hildegard rät André zum Rücktritt. Natascha freut sich darüber, dass Fabien am Musikinternat angenommen wurde und sie bald ihr altes Leben mit Michael zurückhat. Als Michael ihr klarmacht, dass er seinen Sohn gerne noch länger bei sich gehabt hätte, kommt es zum Streit. Tina fürchtet, dass David und Oskar nach Davids Rückkehr ihre Rivalität wieder offen ausleben. Doch beide versichern ihr, dass sie sich zusammenreißen wollen…
Kategorie
📺
TVTranskript
00:03Es muss doch eine andere Möglichkeit geben, den Fürstenhof zurückzubekommen.
00:07Das bezweifle ich.
00:09Aber es ist Zeit für den nächsten Schritt.
00:13Was hast du vor?
00:14Ein Journalist hat mich gerade angesprochen im Vertrauen.
00:18Und?
00:19Er wollte wissen, ob es stimmt, dass du einen Deal mit der Staatsanwaltschaft gemacht hast.
00:25Wie kommt er denn darauf?
00:27Keine Ahnung.
00:29Er vermutet, dass du die Vorwürfe der sexuellen Nötigung aus der Welt geschafft hast, in dem Geld geflossen ist.
00:36Naja, fairerweise muss man sagen, dass Adrian gar keine Chance kriegt, rücksichtsvoll zu sein.
00:40Dann musst du ihm endlich die Wahrheit sagen.
00:43Aber wer weiß, wie er dann reagiert?
00:45Aber das ist doch völlig egal, Clara.
00:47Du musst endlich ehrlich sein. Dieses Versteckspiel, das ist doch schrecklich.
00:54Du hast recht.
01:00Willst du meine Frau werden?
01:03Ja, natürlich will ich.
01:23Willst du meine Frau werden?
02:01Ich freue mich, dass das war.
02:18Entschuldigung.
02:27Jetzt beruhige dich.
02:31Es geht gleich los.
02:32Gewähren wir den Nachzügen dann noch das akademische Viertel.
02:35Ja.
02:38Es bringt doch nichts, sich jetzt in Spekulationen reinzusteinern.
02:42Du weißt doch gar nicht, wer der Presse
02:45von dem Dean mit der Staatsanwaltschaft erzählt hat.
02:48Werner was?
02:48Das kannst du noch so oft wiederholen. Das ist nicht wahr.
02:51Der will mich am Boden sehen wegen seines blöden Golfplatzes.
02:54Am besten ist, du gehst jetzt.
02:56Ach, und die Pressekonferenz?
02:57Die mache ich alleine.
02:58Schau mal, sie werden dich ansprechen.
03:01Und bevor du was Falsches sagst...
03:03Ich sag die Wahrheit.
03:04Du kennst die Wahrheit doch gar nicht.
03:06Jetzt lass mich mal machen.
03:09Bewahr die Ruhe.
03:10Keine kopflosen Aktionen.
03:12Versprochen.
03:14Also jetzt geh.
03:15Geh.
03:25Was habe ich erwartet?
03:27Sie bekommt ein Kind von ihm.
03:31Natürlich macht Adi an ihr früher oder später einen Antrag.
03:38Wie er vor Desirée auf die Knie gegangen ist.
03:43Und wie er sie angeschaut hat.
03:56Was mache ich denn jetzt?
04:10Ja, bitte?
04:12Bitte?
04:12Bitte?
04:14Bitte?
04:15Desirée.
04:20Nein.
04:22Ist das etwa mein Verlobungsring?
04:25Das ist ja fantastisch.
04:26Na, bleib sitzen.
04:28Dummer Scherz.
04:30Entschuldigung.
04:31Du freust dich eben.
04:32Und ich freue mich für dich.
04:36Wie kommt's?
04:37Würdest du mich etwa nicht sofort heiraten?
04:39Sofort.
04:41Wann ist der Termin?
04:42Haben wir noch nicht drüber gesprochen.
04:44Das sollte dir aber.
04:45Das eilt ja nicht.
04:46Ja, und ob?
04:47Willst du etwa in Kleidergröße 52 vor dem Traualtar?
04:51Wie glaubst du, ich werde noch so dick?
04:53Na ja, ein paar Kilos wirst du schon zunehmen.
04:56Wäre ich die Frau, dich würde gut aussehen wollen.
04:59Und du hast so eine tolle Figur.
05:00Noch.
05:01Aber bitte, ich möchte mich nicht einmischen.
05:03Nicht, dass deine...
05:03Naja, du hast ja vollkommen recht.
05:05Ich will ja nicht als weiße Tonne ja sagen.
05:11Wenn du willst, helfe ich dir.
05:12Bei der Organisation, beim Brautkleid.
05:14Aber nur, wenn du das nicht übergriffig findest.
05:16Na, das wäre schön.
05:19Ach, Desirée.
05:45Herzlichen Dank, die Damen.
05:47Biederschauen.
05:48Vielen Dank.
06:00Dir geht es doch einzig und allein darum, vor deiner Gemeinde zu glänzen.
06:03Natürlich, die haben mich ja auch gewählt.
06:04Weißt du, was ich mich langsam frage?
06:05Warum ich die Wahl nicht verhindert habe?
06:14Nadine Albrecht, die hat alles zugegeben.
06:17Es war eine Intrige, wie wir vermutet haben.
06:19Die wurde sogar dafür bezahlt.
06:21Von wem?
06:21Ja, das hat sie mir leider nicht verraten.
06:23Was wollte sie jetzt von dir?
06:25Die hat sich bei mir entschuldigt.
06:26Die hat mir sogar das Schmerzensgeld zurückgegeben.
06:29Uh, da muss jemand noch ein mächtig schlechtes Gewissen haben.
06:31Genau das muss ich irgendwie ausnutzen.
06:35Bloß wie?
06:36Ich muss noch wissen, wer mich da in die Pfanne gehauen hat.
06:38Vermutlich jemanden aus dem Gemeinde hat, der will, dass du dein Amt verlierst.
06:42Ja, aber wer?
06:43Ich muss sie mir nochmal ordentlich vorknöpfen.
06:45Hilft alles nichts.
06:46Du unternimmst gar nichts.
06:47Ich mache das für dich.
06:51Trinken Sie ein Espresso immer kalt?
06:53Mhm.
06:54Haben Sie das auch gehört?
06:55Das klang doch nach unserem Chefkoch.
06:58Nur noch mürrischer als sonst.
06:59Danke.
07:00Sehr witzig.
07:01Aber das bin ich ja gewohnt.
07:02Konopka, die Witzfigur.
07:04Na ja, momentan geben Sie eher ein trauriges Bild ab.
07:08Ist das ein Wunder?
07:09Da brauche ich einmal ein offenes Ohr von meiner Lieblingsbadame.
07:13Und was macht die?
07:15Es tut mir leid, aber nach einem romantischen Essen mit Michael in der Laube
07:18folgt jetzt ein Abend in trauter Zweisamkeit mit anregenden Gesprächen.
07:25Hm.
07:36Wolltest du nicht erst morgen wiederkommen?
07:39Weißt du, wie langweilig so ein Sommelierstreffen sein kann?
07:42Nein.
07:44Ziemlich langweilig.
07:46Das tut mir leid.
07:47Das muss es nicht.
07:50Ähm, sag mal, hast du schon die Weine probiert, die ich dir geschickt habe?
07:54Noch nicht.
07:55Aber die Flaschen sehen toll aus.
07:57Danke.
07:58Wollen wir das zusammen machen?
08:00Ja, warum nicht?
08:02Heute Abend?
08:04Also noch rechnet niemand mit mir?
08:07Da kann ich nicht.
08:09Und morgen Abend?
08:11Auch nicht.
08:20Tina, dass du keine Zeit hast, hat das zuvieligerweise was mit Oskar zu tun?
08:27Es ist doch verständlich, dass er keine Lust hat, dass wir ihn ständig sehen.
08:31Ich war eine Woche weg.
08:32Schon, aber...
08:40Schon gut.
08:42Ich will dich doch sehen.
08:46Aber...
08:47Ich darf es nicht herausfordern.
08:51Aber ich könnte die Weine probieren und dir dann sagen, wie sie geschmeckt haben.
08:55Und das nächste Mal probieren wir sie wieder zusammen.
09:03Okay.
09:10David?
09:13Schön, dass du wieder da bist.
09:25Das wäre die Nachbestellung.
09:27Und ich bin dann?
09:28Ich bin dann jetzt fertig.
09:29Ja.
09:31Ich gehe dann mal.
09:33Schönen Abend.
09:37André, wo drückt denn der Schuh?
09:41Das können Sie alles morgen in der Zeitung lesen.
09:43Ach.
09:44Was haben Sie schon wieder ausgefressen?
09:46Ich habe gar nichts ausgefressen.
09:48Gab's Ärger mit dem Gemeinderat?
09:51Haben Sie sich etwa an Frau Sonnenbichler herangemacht?
09:54Ach nein.
09:56Ich, Idiot, habe nur auf Charlotte gehört.
09:58Aber das ist doch per se nichts Schlechtes.
10:00Doch.
10:00Als jetzt jeder über mich das Maul zerreißen kann.
10:03Und ich darf nichts darauf erwidern.
10:08Aber nicht mit mir.
10:12André, was haben Sie vor?
10:14Sie gehen jetzt und machen Ihren Ehemann glücklich.
10:19Na dann.
10:21Viel Erfolg.
10:22Ebenfalls.
10:46Bruderherz.
10:48Dann haben Beatrice Bemühungen doch gefruchtet.
10:51Sie hat nichts damit zu tun.
10:54Komm her.
10:55Herzlichen Glückwunsch.
10:56Danke.
10:58Und falls du Hilfe brauchst, sag Bescheid, ja?
11:00Wenn du dich mit Mama arrangieren kannst.
11:06Sie hat mir ihre Hilfe angeboten.
11:07Was hätte ich denn sagen sollen?
11:09Das klingt ja nach der großen Versöhnung.
11:12Man kann sich seine Familie nicht aussuchen.
11:15Nein, das nicht, aber...
11:17Warum kannst du ihr nicht noch eine Chance geben?
11:19Warum machst du auf einmal einen Familienmensch?
11:24Vielleicht, seit ich dabei bin, eine eigene zu gründen.
11:28Touché.
11:30Das ist absurd.
11:31Ich mache gerade genau das Gegenteil durch.
11:34Du bist ihretwegen früher zurück.
11:36Ich musste die ganze Zeit an Tina denken.
11:40Armer, schwarzer Kater.
11:43Jetzt kann nicht jeder so viel Glück in der Liebe haben wie du.
11:46Das stimmt.
11:48Klasse.
11:53Trotzdem, pass bitte bei Beatrice auf, okay?
11:56Nicht, dass sie dir nochmal dazwischen grätscht.
11:58Warum sollte sie?
12:00Ich habe keine Ahnung, was im Krankenkopf dieser Frau vorgeht, aber...
12:04Ich habe kein gutes Gefühl bei ihr.
12:15Mann!
12:17Au, pass auf!
12:22Hattig schön.
12:23Das war gemein.
12:26Jetzt, jetzt, jetzt.
12:29Hallo?
12:30Hallo?
12:31Hi.
12:31Hi, wir zocken.
12:32Hi.
12:33Ah.
12:38Ach Gott, schon wieder die Leitplatte, das darf doch nicht wahr sein.
12:42Wenigstens fährst du nicht mehr ständig in die falsche Richtung.
12:44Ja, ja, ja.
12:45Wenn du erstmal richtig Auto fahren.
12:47Darf ich?
12:48Was?
12:48Ja, sicher natürlich.
12:50Fabienne?
12:51Musst du nicht ein bisschen üben?
12:53Hab ich schon.
12:55Morgen ist doch die Aufnahmeprüfung.
12:57Ach!
12:57Ach Gott.
12:58Das bringt doch einen Tag davor eh nichts mehr.
13:00Satz her.
13:01Was?
13:02Das ist doch Usus.
13:04Im Medizinstudium vielleicht?
13:05Ach komm, was man einen Tag davor nicht kann, das...
13:07Ey!
13:08Das bringt meinem Haruk-Verfahren sowieso nicht mehr zusammen.
13:10Hör auf!
13:12Es ist doch besser, er macht jetzt ganz andere Dinge, kriegt den Kopf frei.
13:18Großartige Idee.
13:21Achtung, Brücke!
13:22Wow!
13:23Ah!
13:24Hast du gesehen?
13:24Hast du gesehen?
13:25Vorsicht!
13:25Nicht schlecht!
13:30Schade, ich hab so einen schönen Film ausgeliehen.
13:32Was?
13:34Hm?
13:35Ich hab einen schönen Film ausgeliehen.
13:37Ah!
13:38Super, cool.
13:39Guck mal nach, okay?
13:40Ah!
13:40Aber vorher müssen wir das Spiel fertig machen.
13:42Ja, so wie du fährst da dauert es nicht mehr lange.
13:45Ja, ja.
13:46Und jetzt, jetzt, jetzt!
13:48Super!
13:49Ah!
13:49Cool!
13:51Juhu!
14:18Juhu!
14:19Juhu!
14:29Juhu!
14:30Störe ich?
14:31Was?
14:32Nein.
14:33Tut mir leid, dass ich neulich so gereizt war.
14:35Ich...
14:36Ist doch schon längst vergessen.
14:38Nein, es gibt gute Neuigkeiten und, äh...
14:42Da konnte ich nicht länger warten.
14:44Okay.
14:47Desirée und ich, wir heiraten.
14:55Ist das alles, was du dazu zu sagen hast?
14:57Nein, ich...
14:59Glückwunsch!
14:59Danke.
15:03Stimmt was nicht?
15:08Zugegeben, ich wundere mich schon ein bisschen.
15:12Worüber?
15:13Naja...
15:16Es geht auf einmal so schnell.
15:17Du wolltest doch nicht mal heiraten.
15:19Ja, stimmt.
15:20Naja, aber ich werde jetzt Vater.
15:22Clara, da ändert sich so einiges.
15:26Ich freue mich für dich.
15:30Das weiß ich doch.
15:40Auf bessere Zeiten.
15:47Das heißt aber nicht, dass sich Lechner auf unsere Seite schlägt.
15:51Das wird er.
15:52Was macht dich da so sicher?
15:54Sein Familiensinn.
15:56Glaubst du, er wird seinem Kind die Oma vorenthalten?
15:58Das einzige verbleibende Großelternteil, das der arme Wurm noch hat.
16:02Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.
16:04Lass mich nur machen.
16:06Alles andere habe ich bisher auch geschafft.
16:08Statt immer nur zu nörgeln, könntest du zum Beispiel mal sagen,
16:11dass ich gute Arbeit leiste.
16:13Beatrice, die beiden heiraten, weil deine Tochter schwanger ist.
16:16Stimmt.
16:17Ja, das kannst du dir nicht auf die Fahnen schreiben.
16:21Ohne mich wäre sie erst gar nicht schwanger geworden.
16:24Lass mich raten.
16:27Du hast ihr erklärt, wie das geht?
16:31Sie ist eine Hofer.
16:32Sie braucht keine Nachhilfe.
16:35Ich habe ihre Anti-Baby-Pille manipuliert.
16:42Du hast was?
16:44Heißes Wasser und die ganzen schönen guten Werkstoffe der Tabletten sind zerstört.
16:49Genau so muss sie geschaut haben, als sie ihren Schwangerschaftstest gemacht hat.
16:55Prost.
16:57liest?
17:16Immer hin, was sie jetzt.
17:25Ich sch voluntiere zu sein.
17:28Ich weiß, ich bin zu spät.
17:30Gerade wollte ich ins Bett.
17:31Tut mir leid, es ging wirklich nicht eher.
17:34Das Essen ist kalt.
17:36Was gibt's denn?
17:37Spaghetti mit Zucchini und Tomaten.
17:39Die esse ich kalt am liebsten.
17:41Ich weiß, dieser Abend sollte nur uns gehören,
17:44aber ich hatte einen wichtigen Termin mit einem Journalisten.
17:47Wegen dieser Pressekonferenz?
17:48Da war ich gar nicht.
17:50Wieso denn nicht?
17:51Irgendjemand hat ausgeplaudert,
17:53dass ich nur wegen dem Deal mit der Staatsanwaltschaft
17:55nicht angeklagt wurde.
17:57Wer sollte denn?
17:57Ja, Werner.
17:59Und das hast du dem Journalisten erzählt?
18:01Ja, hab ich noch was ganz anderes erzählt.
18:03Was denn noch?
18:04Ach, wie moralisch unser Gemeinderat ist.
18:07Blieb mir da nichts anderes übrig.
18:09Morgen erscheint die nächste Rufmordkampagne in der Zeitung.
18:13Du kannst doch nicht deinen Bruder
18:15und den gesamten Gemeinderat in den Schmutz ziehen.
18:18Das machen die doch mit mir genauso.
18:19Am besten, du liest es morgen in der Zeitung.
18:36Ich hab's schon gehört.
18:39Genau in dem Moment, wo ich ihm endlich sagen will,
18:42dass ich ihn liebe,
18:45macht er ihr einen Antrag.
18:47Weißt du, was am schlimmsten ist?
18:51Ich bin komplett selbst schuld.
18:53Ich hab's ewig vor mir hergeschoben.
19:03Ich denk mir immer,
19:04wenn's wenigstens wär wie so ne Grippe,
19:05dann so zwei, drei Wochen richtig heftig
19:08und dann wenigstens wieder vorbei, dann...
19:10Okay, ich kann dich nicht mit ner Grippe anstecken.
19:13Schaff ich nicht.
19:14Aber ich hab was viel, viel, viel Besseres.
19:21Und zwar...
19:22Tada!
19:26Hüftgolddeluxe.
19:27Mhm.
19:27Für jeden von uns eins.
19:30Aber das war es natürlich noch nicht.
19:33Ich habe auch noch die hier besorgt.
19:35Oh Gott, wenn das romantische Liebeskomödien sind,
19:37dann lauf ich schreiend hier raus.
19:39Oh.
19:41Entschuldigung, was wär ich denn bitte für ne Freundin?
19:43Natürlich nicht.
19:44Ich habe eine kleine, aber feine Auswahl getroffen.
19:47In diesem Film hier zum Beispiel geht es um
19:49Ich schätze, ein Wikinger und ein Alien.
19:51Der ist Wikinger versus Alien.
19:53Oder was anspruchsvolles?
19:56Katastrophe Erde.
19:57Mhm.
19:58Und mein ganz persönlicher Favorit, eine Dokumentation über Gürteltiere.
20:05Nice.
20:06Ich bin für die Gürteltiere.
20:08Gut, ich auch.
20:09Ähm, dann müssen wir nur noch eine wichtige Frage klären.
20:11Groß oder klein?
20:13Hm?
20:13Löffel.
20:14Oh, groß.
20:16Mist.
20:18Mist.
20:34Gefällt er dir nicht?
20:36Doch.
20:37Doch und wie?
20:39Ja.
20:40Ich höre so ein kleines Aber.
20:44Der Ring ist eben nur ein Versprechen.
20:47Okay.
20:48Aber so richtig, da glaubst du es erst,
20:50wenn wir im Standesamt stehen.
20:52Stimmst du?
20:53Ja, irgendwie schon.
20:54Ja.
20:55Du sagst einfach wann und wo und ich werde da sein.
21:00Tja, worauf warten wir?
21:02Ich wusste, dass du so denkst.
21:04Richtig?
21:05Mhm.
21:07Ich habe einen Termin geblockt für in zwei Wochen,
21:08falls dir das nicht zu früh ist.
21:11In zwei Wochen?
21:12Ja.
21:13Was ist denn da?
21:15Zu früh?
21:16Es gibt jede Menge Alternativtermine.
21:19Nein, nein, nein.
21:20Zwei Jahre, oder?
21:22Nein, zwei Wochen.
21:23Zwei Wochen ist super.
21:25Ich liebe dich.
21:27Ich liebe dich auch.
21:43Clara war am Anfang ganz überrascht.
21:45Aber sie freut sich auch für uns.
21:47Echt, ja?
21:49Ja.
21:50Wieso?
21:50Sollte sie nicht?
21:51Doch, doch, klar.
21:53Sie ist ja deine beste Freundin.
22:01Zeit fürs Bett.
22:03Wir haben was zu feiern.
22:05Ach.
22:08Ach.
22:32Wie war dein Mädelsabend gestern eigentlich?
22:35Super.
22:36Wir haben Eis gegessen und Filme geschaut.
22:38Schön.
22:40Ach, und heute kommt der große Weinkenner zurück.
22:45Was ist?
22:47Eigentlich ist er gestern schon zurückgekommen.
22:49Wie?
22:50Eigentlich?
22:51Ich habe es vergessen, dir zu sagen.
22:55Lass mich raten.
22:56Hat er ein paar große Weine mitgebracht,
22:58die ihr gleich zusammen probieren müsst?
23:00Hat er nicht.
23:01Und selbst wenn, dann dürftest du eigentlich kein Problem damit haben.
23:05Habe ich auch nicht.
23:08Oskar, du bist mein Freund und er ist ein Freund und ich kann ihm deinetwegen nicht die ganze Zeit aus
23:14dem Weg gehen.
23:14Wir sind Nachbarn.
23:16Das verlangt ja auch niemand.
23:18Doch.
23:18Nein.
23:19Nur.
23:19Doch.
23:20Schwachsinn, du kannst machen, was du willst.
23:23Wirklich?
23:24Ja, ich bin nicht eifersüchtig.
23:26Gar nicht.
23:33Und weißt du auch, was mir dagegen hilft?
23:37Nein.
23:47Das zum Beispiel.
24:00Allein schon diese reißerische Überschrift.
24:02Die ganze Wahrheit.
24:04Wenn es die Wahrheit ist.
24:05Ja, das glaubst du doch wohl selber nicht, oder?
24:08Und selbst wenn sie es wäre, manches behält man einfach besser für sich.
24:12Das sehe ich aber anders.
24:14Wenn es wirklich stimmt, dass...
24:17Ah, Sie haben es schon gelesen?
24:20Ja, da haben Sie sich ja mal wieder selber übertroffen.
24:24Danke.
24:26Sagen Sie mal, sind Sie von allen guten Geistern verlassen?
24:30Haben Sie wirklich gesagt, der Gemeinderat ist ein Haufen inkompetenter Wichtigtuer?
24:35Steht doch da.
24:37Die ganze Wahrheit.
24:39Ja, da gehört ja dann meine Frau auch dazu.
24:41Nein, die liebe Hilde gehört doch nicht, die ist außen vor.
24:44Doch, zum Beispiel.
24:45Alles war eine Intrige meines Bruders Werner Saalfeld.
24:49Miteigentümer des Fürstenhofs.
24:51Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
24:53Also, das ist schon ein starkes Stück.
24:56Schön, dass Sie es auch so sehen.
24:57Sie wissen genau, wie ich das meine.
24:59Für Ironie ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
25:02Herr Konopka, das ist Verleumdung.
25:05Ach, und einen unbescholtenen Bürger als Sittensträuch hinstellen, was ist das?
25:09Ich finde es ja gut, dass du dich wehrst, aber...
25:11Eben.
25:11Also, wehren ist das eine.
25:13Aber eine Schlammschlacht anzuzetteln, noch dazu gegen den eigenen Bruder, das ist das andere.
25:19Die hat aber nicht André angefangen.
25:21So ist es.
25:22Und was ist überhaupt mit dem anderen Zeitungsartikel?
25:25Über den Deal mit der Staatsanwaltschaft?
25:28Das wird ihm doch als Schuldeingeständnis ausgelegt.
25:31Ich habe diese Frau nie angefasst.
25:33Und das musste doch mal klargestellt werden.
25:34Absolut.
25:35Ja, ja, von mir aus.
25:36Das sehe ich ja sogar noch ein.
25:38Aber...
25:38Aber was?
25:40Ach, ihr versteht mich nicht.
25:43Ich wäre einfach nur froh, wenn das Ganze hin und her um Sie endlich vorbei wäre.
25:47Ich doch auch, Herr Sonnbichler.
25:49Glauben Sie mir.
25:50Ich doch auch.
26:00Das ist ja wieder eine Glanzleistung von Konopka.
26:02Was hat er sich dabei gedacht?
26:05Das weiß ich ehrlich gesagt auch nicht.
26:08So langsam zweifle ich an seinem Geisteszustand, als ob sein eigener Bruder gegen ihn intrigiert.
26:13Das glaubt er doch selbst nicht.
26:15Habe ich was verpasst?
26:16Seit wann machst du dich für Werner stark?
26:18Ach, dein Werner ist mir doch vollkommen egal.
26:21Mir geht es um den Fürstenhof.
26:23Den Konopka mit seinem Geschwätz in den Dreck zieht.
26:25Aha.
26:26Ich gebe zu, das Ganze ist ein bisschen unglücklich.
26:29Wie stehen wir denn jetzt da?
26:30Der Fürstenhof, du, ich, Lechner.
26:33Ist doch morgen schon wieder vergessen.
26:34Sagst du.
26:35Du weißt doch, wie die Leute sind.
26:36Die Leute vielleicht, aber nicht Werner Saalfeld.
26:39Ja, und?
26:40Wie sollen die beiden Brüder denn weiter miteinander arbeiten nach diesem Eklat?
26:46Ich schau mal nach den Presseanfragen.
26:51Ich habe ja sonst nichts zu tun.
27:15Klara und ich haben einen von deinem Wein probiert.
27:17Und der war richtig gut.
27:18Der war trocken, trotzdem fruchtig.
27:21Einfach super lecker.
27:23Ich weiß nur nicht, wie er heißt.
27:27David?
27:29Was?
27:30Hörst du mir zu?
27:32Hm?
27:35Ist es wegen gestern?
27:38Hörst du, es tut mir leid.
27:40Ich wollte dich da nicht.
27:41Einfach.
27:45Hast du irgendwas von dir mitbekommen, was ich gerade gesagt habe?
27:50Ja, ja, du hast gesagt, dass, äh, dass der Wein hier geschmeckt hat und das, das freut mich.
27:56Was ist los?
28:02Familie und Angelegenheiten.
28:04Okay, das ist bestimmt wenig erfreulich.
28:10Ich weiß einfach nicht, ob ich, ich, ich, ist egal.
28:17Okay, in dem Fall sage ich nein.
28:19Was?
28:20Wenn ich dir helfen soll, dann musst du mir schon ein paar mehr Details verraten.
28:27Lieber nicht, okay?
28:36Hoffentlich hat er mit dem Interview nicht alles noch schlimmer gemacht.
28:39Dafür hat André wirklich ein Händchen.
28:42Ja.
28:43Ich könnte dir Geschichten von ihm erzählen.
28:46Lieber nicht.
28:51Wie spät ist es?
28:53Fast halb.
28:55Oh mein Gott.
28:56Dann ist er gleich dran.
28:57Wer?
28:58Fabienne, er macht gerade die Aufnahmeprüfung für das Musikinternat.
29:02Langsam entwickelst du ja richtige Muttergefühle für den Jungen.
29:07Also das ist gerade das Letzte, was ich verspüren möchte.
29:11Warum drückst du ihm dann die Daumen?
29:14Also, er ist wirklich ganz bezaubernd.
29:18Aber.
29:20Aber?
29:21Aber er ist einfach immer da.
29:23Und er nimmt Michael ständig im Beschlag.
29:26Und wenn er nicht da ist, macht sich Michael Gedanken über ihn und, und redet dann mit mir darüber.
29:32Es ist dir alles ein bisschen zu viel.
29:34Ja, und deshalb wünsche ich mir nichts mehr, als dass ihm dieses Musikinternat aufnimmt.
29:39Weil dann lungert er nicht die ganze Zeit bei uns zu Hause rum.
29:43Dann korrigiere ich mich.
29:45Langsam entwickelst du Raben-Mutter-Gefühle.
29:47Ja, mit dem Titel komme ich irgendwie besser klar.
29:51Nein, ehrlich.
29:53Ich mag den Jungen, sehr sogar.
29:55Und wenn es unser eigenes Kind wäre, wäre das ja was ganz anderes.
29:59Ist das so wichtig?
30:02Nein, aber es kam einfach so plötzlich.
30:06Ich will mein altes Eheleben wieder zurück.
30:09Gemütlich, ein bisschen langweilig, aber schön.
30:14Melli, hab ich das gerade wirklich gesagt?
30:20Oh mein Gott.
30:22Ich werde alt.
30:24Und es scheint mir zu gefallen.
30:32Hast du heute schon Zeitung gelesen?
30:34Nee, das brauchte ich gar nicht.
30:37In aller Herrgottsfrüh hat nämlich schon der Heidmeier angerufen.
30:42Ich hab das Telefon gar nicht Leuten hin.
30:44Ja, ist ja auch kein Wunder.
30:45Du warst ja in der Garage.
30:48Bei deiner großen Liebe.
30:50Das Telefon hat den ganzen Morgen nicht mehr stillgestanden.
30:53Ja, ich hab nur kurz den neuen Luftfilter eingebaut.
30:59Der hat der Kremser angerufen.
31:01Und der Moser.
31:03Und dann hat der Dr. Knöbel, der wollte dem Schulze Bescheid sagen.
31:07Alle wollten wissen, was in den André gefahren ist.
31:09Und? Was hast du gesagt?
31:11Na, was sollte ich denn schon sagen?
31:13Ich weiß es ja selber nicht.
31:15Vielleicht ist er wirklich ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen.
31:18Ein bisschen ist gut.
31:20Das wird ihn diesmal seinen Kopf kosten.
31:22Was meinst du?
31:24Naja, das lässt doch der Gemeinderat nicht auf sich sitzen.
31:27Du, der hat sich schon aus ganz anderen Schlamasseln wieder rausgeredet.
31:32Was ist denn nur los mit dem André?
31:34Ja, Illegatwehr lässt sich schon gern zu Unrecht als Sittensträuch hinstellen.
31:39Ja, aber der muss doch nicht gleich zu so einem Rundumschlag ausholen.
31:43Tja, nein.
31:46Weißt du, über was ich froh bin?
31:49Dass du nicht zur Bürgermeisterwahl angetreten bist.
31:54Wegen der sexuellen Übergriffe.
31:56Ja, genau.
32:05Einen wunderschönen guten Morgen.
32:07Hi.
32:09Adrian hat mir erzählt, du weißt das schon?
32:12Ja.
32:13Gratuliere.
32:13Danke.
32:14Ich bin spät dran.
32:15Es ist nur...
32:20Wir heiraten ja schon in zwei Wochen hier im Hotel und...
32:25Für dich ist das ja alles nicht so einfach.
32:28Vielleicht wäre es besser, du nimmst hier ein bisschen Urlaub oder so?
32:35So eine charmante Ausladung habe ich auch noch nicht erhalten.
32:38Das hast du jetzt vollkommen missverstanden.
32:39Ich glaube nicht.
32:42Wovor hast du eigentlich Angst?
32:45Dass ich bei der Frage, ob jemand etwas gegen diese Ehe hat, die Hand hebe?
32:51Würdest du?
32:54Ich kann meine Gefühle ganz gut für mich behalten.
32:57Das habe ich leider auch schon anders erlebt.
33:03Ich freue mich für Adrian.
33:06Wenn es das ist, was er will.
33:08Oh Gott, jetzt haben wir irgendwie total aneinander vorbeigeredet.
33:13Es geht mir doch nur darum, dass du dich nicht unnötig quälst.
33:16Du brauchst dir um mich keine Sorgen zu machen.
33:18Mach ich aber.
33:20Schließlich waren wir mal Freundinnen.
33:21Ja, waren.
33:25Du wirst deinen Hochzeitstag schon genießen.
33:27Und wenn nicht,
33:29dann wirst du mit Sicherheit nicht an mir liegen.
33:55Ein Steak am Poire auf den Tisch zu bringen, das kann jeder lernen nach dem ersten Lehrjahr.
33:59Die große Kunst ist das Zusammenspiel von Saucen und Beilagen.
34:04Und deshalb werde ich Ihnen jetzt verraten, wie meine gebackene Blutwurst auf Bratapfel mit konfierter Leber geht.
34:11Guten Morgen, Frau Seufels.
34:13Guten Morgen.
34:13Das ist Charlotte.
34:14Morgen.
34:15Wir müssen reden.
34:16Wegen der PK?
34:17Unter vier Augen.
34:20Hatte ich dich nicht gebeten, dich ruhig zu verhalten.
34:25Und dieses Interview ist das genaue Gegenteil davon.
34:29Das kann man sich manchmal nicht aussuchen.
34:30Du hast Werner beschuldigt, gegen dich intrigiert zu haben.
34:34Und?
34:34Das ist nicht wahr.
34:37Ist schon komisch manchmal, hm?
34:39Wenn über mich infame Lügen verbreitet werden, kümmert das kein Mensch.
34:42Aber wenn ich einmal die Wahrheit...
34:43Ach, jetzt hör doch auf!
34:46Es geht doch nicht darum, was eventuell wahr ist, sondern was klug ist.
34:50Und dieses Interview ist einfach nur dumm.
34:53In deinen Augen vielleicht.
34:54Für mich war es wichtig.
34:56André, kannst du mir sagen, wie ich dich hier halten soll?
35:00Ach, bist du mir kühlig?
35:01Von wollen kann ich die Rede sein.
35:03Aber du warst es doch, die mich unbedingt zurückhaben wollte.
35:05Ich habe eben mit Werner telefoniert.
35:07Er ist außer sich vor Wut.
35:08Bestens.
35:10Aber gut.
35:11Wenn meine Dienste hier nicht mehr gebraucht werden,
35:15ich lass mich nicht kündigen.
35:17Ich geh von selbst.
35:19Auf der Tageskarte steht heute Lamm, Kalb, Dorade, Zahn,
35:22damit ein bisschen guten Willen.
35:23Kriegst du das schon hin?
35:39Ich bin mir nicht mehr gebraucht.
35:40Ich bin mir nicht mehr gebraucht.
35:44Ich bin mir nicht mehr gebraucht.
35:48Ich bin mir nicht mehr gebraucht.
35:50Ich bin mir nicht mehr gebraucht.
35:50Ich bin mir nicht mehr gebraucht.
35:52Ich bin mir nicht mehr gebraucht.
35:52Ich bin mir nicht mehr gebraucht.
35:53Ich bin mir nicht mehr gebraucht.
35:53Ich bin mir nicht mehr gebraucht.
35:54Ich bin mir nicht mehr gebraucht.
35:55Ich bin mir nicht mehr gebraucht.
35:57Ich bin mir nicht mehr gebraucht.
36:03Ich bin mir nicht mehr gebraucht.
36:08Ich hab's gerade gehört.
36:15Die beiden erwarten ein Kind.
36:18Es war abzusehen, dass sie da noch heiraten.
36:24Ich komm schon damit klar.
36:26Irgendwann.
36:34Das würde ich dir wünschen.
36:39Und auch wenn ich dir die Hoffnung darauf nicht nehmen will.
36:45Wie viele Freunde hattest du?
36:48Und obwohl du mit ihnen glücklich warst,
36:52du hast Adrian nie vergessen.
36:56Er.
36:58Wenn man wirklich liebt,
37:02dann vergeht das nicht.
37:07Ich weiß jetzt nicht, wie mir das helfen soll, Mama.
37:13Ich weiß es auch nicht.
37:16Aber ich würde dir so gerne helfen.
37:18Oh, mein Gott.
37:21Oh, mein Gott.
37:25Oh, mein Gott.
37:56Also langsam müsste er doch zurück sein, das gibt's nicht.
38:02Da hat er den ganzen Tag, hat er dieses Smartphone in der Hand, den ganzen Tag, aber das war
38:05vielleicht einmal auf die Idee, um seinen Papa anzurufen.
38:10Schau doch einfach mal auf dieser Social-Dingsbums-Seite nach.
38:14Seinen Freunden hat er bestimmt schon geschrieben, wie die Aufnahmeprüfung war.
38:18Ja, dazu hätte er mich adden müssen.
38:22Vielen Dank, dass du mich daran auch noch erinnerst.
38:27Wenn er bestanden hätte, dann hätte er sich schon gemeldet.
38:30Spekulationen bringen überhaupt nichts.
38:39Und?
38:42Ist er immer gestorben?
38:44Nein, wir warten hier...
38:45Ach du Döspern, er hat bestanden!
38:48Was?
38:48Ja?
38:49Ja, natürlich, ich bin aufgenommen!
38:51Nein!
38:52Nein!
38:53Mein Sohn, das darf doch nicht wahr sein, das ist großartig!
38:57Allerdings, Glückwunsch!
38:59Und wann?
39:01Ja, das Stipendium läuft bereits!
39:03Das heißt, du bist ab jetzt im Internat, oder?
39:05Ja, ich muss halt erst noch so Sommerkurse besuchen, damit ich auf Stand bin.
39:09Aha, ich verstehe!
39:10Gut!
39:10Was sagen?
39:11Sehr gut!
39:11Aber am Wochenende hast du dann schon immer frei?
39:15Du hast keine Schule!
39:16Das heißt, du kommst dann immer nach Hause?
39:18Weiß ich noch nicht!
39:19Was heißt, ich weiß es noch nicht?
39:20Natürlich kommst du nach Hause!
39:22Das sehen wir dann!
39:23Alles gut!
39:23Oh Gott, ja!
39:24Ich bin so stolz auf dich!
39:26Meine Güte!
39:27Wir werden jetzt so viel Spaß haben!
39:28Du kommst jedes Wochenende nach Hause, und dann können wir zocken, wir können spielen,
39:31wir können...
39:32Und du musst momentan erzählen, was jetzt bei der Prüfung gelaufen ist.
39:35Wie war's?
39:36Der Premier Cru Classé ist wirklich eine ausgezeichnete Wahl!
39:45Oskar, du bist mein Freund!
39:51Hey!
39:52Hey!
39:54Hey!
39:55Hey!
39:56Hier ist die neue Lieferung, Crafty!
39:58Danke dir!
39:59Ja!
39:59Bis die Tage, ne?
40:00Ciao!
40:02Na, heute keine Eifersuchtsszene?
40:08Nein!
40:09Das habe ich nicht nötig!
40:11Wenn Sie meinen!
40:14Wissen Sie, Hofer, man kann eine lästige Mücke auf zwei Arten bekämpfen!
40:19Oh, da haben Sie mich ja sogar neugierig gemacht!
40:21Mhm!
40:23Entweder, man lässt sich von Ihrem Gesumme wahnsinnig machen, jagt sie die ganze Nacht,
40:28bekommt keinen Schlaf und ist am nächsten Tag richtig erledigt!
40:31Oder?
40:33Oder, man steckt sich Stöpsel in die Ohren, schläft Seelen ruhig und ist am nächsten Tag richtig gut drauf!
40:39Und jetzt raten Sie mal, wofür ich mich entscheide!
40:43Wahnsinn, Herr Reuter!
40:45Sie können ja richtig kontern!
40:47Na los, setzen Sie einen drauf!
40:50Heute nicht!
40:53Wieso?
40:54Sind Sie krank?
40:56Nein!
40:59Sie etwa!
41:01Sie sind krank, Herr Reuter!
41:12Ich bin krank, Herr Reuter!
41:13Ich bin krank, Herr Reuter!
41:15Sie sind krank, Herr Reuter!
41:29Bitte?
41:29Ich würde dich gerne einladen. Es gibt was zu feiern.
41:32Ja?
41:33Meine Tochter heiratet Adrian Lechner.
41:36Das freut sich.
41:37Dann sollten die beiden hier heiraten wollen, wenn...
41:39Das wollen sie, aber das kläre ich mit Friedrich.
41:42Na dann.
41:42Magst du nicht doch ein Glas Champagner?
41:44Danke.
41:45Ist irgendwas?
41:46Mal abgesehen von unseren sonstigen kleinen Differenzen.
41:55André hat gekündigt.
41:57Schon wieder?
41:59Dieses Mal endgültig.
42:01Wieso das denn?
42:03Das soll am besten Friedrich dir sagen.
42:07Sehr schade.
42:09Ach ja?
42:10Wie du weißt, haben Herr Konopka und ich kein so schlechtes Verhältnis.
42:13Außerdem halte ich ihn für einen ausgezeichneten Koch.
42:18In letzter Zeit kommt für den Armen wirklich alles zusammen.
42:23Deine Anteilnahme zeigst du ihm am besten selbst.
42:27Das werde ich.
42:29Ich nehme dir dein Mitgefühl, nehme ich nicht an.
42:48Wollen wir nicht auf Fabienne warten?
42:50Erstens ist der Junge noch nicht mal 16.
42:52Ja, aber es ist doch sein Erfolg, auf den wir da anstoßen.
42:55Und zweitens ist es doch klar, dass er erst mal zu seinen Freunden wollte.
42:59Also.
43:01Auf unser Wunderkind.
43:03Ja, der gleich wieder verschwunden ist.
43:07Ach Gott, man gewöhnt sich gerade erst mal daran, ihn wieder öfter zu sehen und dann...
43:10Du musst das Ganze von der positiven Seite sehen.
43:13Die da wäre?
43:14Er ist jetzt viel näher bei dir.
43:16Ja, aber ich habe ihn nur ein-, zweimal gesehen im Jahr und jetzt ist er endlich wieder hier und...
43:22... dann doch wieder nicht.
43:23Na ja, was ja auch ein Segen sein kann.
43:25Bitte?
43:25Bitte?
43:27Äh, also ich meinte, unkompliziert ist der junge Mann ja nicht gerade.
43:33Was heißt das?
43:34Äh, anstrengend?
43:36Ja, Fabienne ist manchmal ein bisschen...
43:39Nervig?
43:40Ja, trotzdem ist er mein Sohn und ich würde gerne mehr Zeit mit ihm verbringen.
43:44Äh, ja.
43:48Wenn dir das nicht passt, da tut's mir leid.
43:52Michael.
43:56Also.
44:14Und dann bitte noch 350 Gramm in der Farbe Champagner.
44:22Ähm...
44:23Nein.
44:25Nein, das wäre alles.
44:26Und alles Schuhewolle, ja?
44:29Gut.
44:30Danke.
44:31Wiedersehen.
44:38Darf ich?
44:40Hi.
44:40Hi.
44:42Wie geht's dir?
44:44Gut.
44:48Kann ich was für dich tun?
44:50Oh ja, du kannst tatsächlich was tun für mich.
44:54Es geht um die Hochzeit.
44:56Ah.
44:57Also um Desirées und meine Hochzeit.
44:59Ja, das dachte ich mir fast.
45:01Die ist ja schon bald.
45:03Also schon ziemlich bald, genauer gesagt, ist die schon in zwei Wochen.
45:06Okay.
45:07Und da brauche ich dich, also deine Hilfe.
45:11Oh, Adrian, ich hab noch nie eine Hochzeit organisiert.
45:13Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, das musst du ja auch gar nicht.
45:15Das macht alles Desirées Mutter.
45:17Nein, ich...
45:30Und wenn ich ehrlich bin, dann kann ich mir außer dir auch gar niemand anders vorstellen.
45:39Sie haben was?
45:43Gekündigt.
45:44Schon wieder?
45:46Diesmal endgültig.
45:49André.
45:50Wenn der Fürstenhof nicht zu mir hält, kann ich auch nicht zum Fürstenhof halten.
46:22Ja.
46:23Ich hab gesagt, Hildegard.
46:52Ohne mich?
47:15Ohne mich?
47:18Ohne mich.
47:21Ohne mich.
47:22Ohne mich.
47:23Ohne mich.
47:38Wie bitte?
47:39Was hältst du von Spitze auf Desirées Hochzeitskleid?
47:42Er sagt nein.
47:44Ja, ja, ich sag nein.
47:45Danke.
47:46Weil du ihn beeinflusst hast.
47:49Was ja sonst eher dein Metier ist.
47:54David, bitte können wir nicht wenigstens für die Hochzeit unseren Streit begraben.
47:58Warum ist dir das so wichtig?
48:00Fragst du das im Ernst?
48:01Nein, natürlich nicht.
48:02Ich kenn ja die Antwort.
48:03Damit du uns nach Lust und Laune manipulieren kannst.
48:07Was redest du denn da?
48:09David, hör auf.
48:10Desirée, halt dich da raus.
48:11Du bist doch längst zu ihrer Marionette geworden.
48:13Was spinnst du?
48:14Willst du die Vergangenheit nicht endlich, endlich mal ruhen?
48:18Es geht dir nicht um die Vergangenheit.
48:20Was soll das heißen?
48:23Das heißt, dass Beatrice seine Antibabypille manipuliert hat.
48:26Und du deswegen schwanger geworden bist.
48:34Er ist doch nur an den Wochenenden hier.
48:36Naja, wir sind schon mit anderen Katastrophen fertig geworden.
48:39Eine Katastrophe für dich.
48:41Schön, dass du kommst.
48:44Ich glaube nicht, dass es besonders schön für dich wird.
48:47Sie glauben.
48:48Sie könnten mir und Desirée ein Kind unterjubeln,
48:51mich damit zu einer Hochzeit drängen
48:52und das alles nur, um mich auf ihre Seite zu bringen?
48:56Kimsys Aufrufer.
48:58Tina hat sich für mich entschieden.
48:59Und Ende der Geschichte.
49:01Ach ja?
49:02Als ich ihr neulich in der Küche geholfen hab,
49:05da hatte ich nicht den Eindruck, dass sie sie vermisst.
49:09Außerdem brauche ich doch ganz dringend jemanden,
49:11der mir die Hand hält, wenn ich kurz vor Schluss doch noch Panik hätte.
49:13Ich will aber nicht deine Trauzeugin sein.
49:15Ich will aber nicht deine Trauzeugin sein.
49:17Ich will aber nicht deine Trauzeugin sein.
49:18Ich will aber nicht deine Trauzeugin sein.
49:18Ich will aber nicht meine Trauzeugin sein.
Kommentare