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  • vor 13 Minuten
Clara gibt einen wichtigen Termin vor, um nicht Adrians Trauzeugin werden zu müssen. Da der Hochzeitstermin noch nicht fix ist, beschließt Adrian, ihn zu verschieben. Clara macht Adrian jedoch klar, dass sie nicht zur Hochzeit kommen kann. Tina muss eine Nachtschicht einlegen, um einen Auftrag für ihre Lunchboxes vorzubereiten. Oskar nimmt es mit Humor, dass Tina das Treffen mit ihm abgesagt hat, und plant einen gemeinsamen Motorradausflug für den darauffolgenden Tag. Als er feststellt, dass David Tina in der Küche hilft, hat er seine Eifersucht unter Kontrolle.
Als er sie aber mit dem Motorrad abholen will, erlebt er eine böse Überraschung. Michael wähnt sich auf einem guten Weg, was seine kleine Patchwork-Familie angeht. Doch dann stiehlt Fabien Oskars Motorrad und verunglückt damit. André tritt derweil als Bürgermeister zurück und findet Trost bei Melli. Desirée wird klar, dass David die Wahrheit sagt und Beatrice tatsächlich ihre Antibaby-Pille manipuliert hat. Sie bricht mit ihrer Mutter und macht ihr klar, dass sie sie nicht bei ihrer Hochzeit sehen will…

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Transkript
00:04Genau in dem Moment, wo ich ihm endlich sagen will, dass ich ihn liebe, macht er ihr einen Antrag.
00:13Äh, also ich meinte, unkompliziert ist der junge Mann ja nicht gerade.
00:18Was heißt das?
00:20Äh, anstrengend?
00:22Ja, Fabienne ist manchmal ein bisschen...
00:25Nervig?
00:26Ja, trotzdem ist er mein Sohn und ich würde gerne mehr Zeit mit ihm verbringen.
00:30Äh, ja.
00:34Wenn dir das nicht passt, dann tut's mir leid.
00:37Michael!
00:39Oh, Adrian, ich hab noch nie eine Hochzeit organisiert.
00:41Nein, nein, nein, nein, das musst du ja auch gar nicht, das macht alles die Isiris Mutter.
00:45Nein, ich...
00:48Ich brauche dich.
00:52Als meine Trauzeugin.
00:56Sie haben den Gemeinderat öffentlich verundimpft.
00:59Ja, so schlimm war's auch nicht.
01:00Das ist aber in dem Fall ein Grund für ein Amtsenthebungsverfahren.
01:05Die wollen mich absetzen?
01:07Es geht hier nicht um die Vergangenheit.
01:08Was soll das heißen?
01:11Das heißt, dass Beatrice seine Antibabypille manipuliert hat und du deswegen schwanger geworden bist.
01:23Das heißt, es geht hier nicht.
01:34Ich bin aus dem Fall ein.
01:51Untertitelung des ZDF für funk, 2017
02:12Wie kannst du so etwas Schreckliches behaupten?
02:15Ich habe gehört, wie du es Friedrich Stahl gesagt hast.
02:17Wieso sollte sie so etwas tun?
02:20Um Adrian Lechner die Familie zu binden.
02:22Beziehungsweise seinen Anteil am Fürstenhof.
02:25So ein Unsinn!
02:26Desir, sie drängt sich die ganze Zeit dazu, schwanger zu werden.
02:30Aber nur damit du Adrian nicht wieder verlierst.
02:33Nein, damit du die Anteile am Fürstenhof nicht verlierst.
02:35Das ist auch ein verlockender Gedanke.
02:37Ich will das alles gar nicht hören.
02:38Desir, bitte bleib!
02:44Bist du jetzt zufrieden?
02:48Wenn du Frieden in der Familie willst, dann lass deine verdammten Spielchen!
03:06Das geht leider wirklich nicht.
03:07Ich habe an dem Tag einen sehr wichtigen Termin.
03:09Ja? Was denn für einen?
03:11Einen Workshop mit einer Schneiderin.
03:13Ja gut, aber den gibt es doch bestimmt öfter.
03:16Nein, ähm, das Problem ist, die wohnt in Paris.
03:20Die ist nur für einen Tag hier, also in München.
03:22Und sie ist eine echte Koryphäe für Schnitttechnik.
03:25Okay, ja, verstehe.
03:27Tut mir wirklich leid.
03:29Wirst ihr wohl einen anderen Trauzeugen suchen müssen.
03:36Oder wir verschieben einfach die ganze Hochzeit.
03:38Ja, das ist es.
03:40Lass mich mal machen.
03:42Ich rede mit Desirée und frage im Standesamt nach.
03:45Adrian, ich...
03:46Das wird schon.
04:07So, André, ich habe Ihnen das mal rausgesucht.
04:09Falls das Vertrauensverhältnis zwischen Gemeinderat und Vorsitz
04:13grundlegend gestört ist, hier...
04:15Kann der Bürgermeister fristlos seines Amtes enthoben werden?
04:19Ja, das hätten Sie sich mal vorher durchlesen können.
04:21Sie haben davon gewusst?
04:23Ich kenne ja die Gemeindeordnung im Gegensatz zu Ihnen.
04:25Hätten Sie mal was sagen können?
04:27Haben Sie mich gefragt, bevor Sie das Interview gegeben haben?
04:30Sie haben sich mit diesem Schmähartikel aus dem Amt katapultiert.
04:35Und an Ihrer Stelle würde ich freiwillig zurücktreten,
04:38dann bleibt wenigstens noch ein Rest von Würde.
04:40Das kommt ja überhaupt nicht in Frage.
04:41Ich bin es meinen Wählern schuldig,
04:43auch diese schwierigen Zeiten durchzustehen.
04:46Notfalls werde ich klagen gegen dieses Amtsenthebungsverfahren.
04:50Vertrauen kann man nicht einklagen.
04:52Dann sollte doch der Gemeinderat zurücktreten,
04:53dieser Haufen von Feigringen,
04:55die Ihrem Bürgermeister in den Rücken fallen.
04:57André!
04:58Ich bin demokratisch gewählt.
05:00Und solange die Öffentlichkeit hinter mir steht,
05:03der kleine Mann auf der Straße weiß doch,
05:05dass ich mir habe nichts zu Schulden kommen lassen.
05:07Da wäre ich mir mal nicht so sicher.
05:08Ja, dann muss ich es Ihnen eben nochmal erklären,
05:11welch böses Spiel hier gegen mich gespielt wird.
05:27Hey, es reicht langsam.
05:29Ich kann aber noch.
05:30Aber ich finde deine Pölzerchen eigentlich ganz hübsch.
05:34Ich habe ja auch noch genug davon.
05:38Aber außerdem wollten wir noch zusammen essen.
05:42Und deine Pause ist gleich rum.
05:44Ich habe noch nie so lange durchgehalten.
05:46Na gut.
05:48Dann könnten wir ja später ins Bräustüber gehen.
05:51Ganz in Ruhe?
05:53Ähm, ich kann heute Abend nicht.
05:55Ich muss noch Pasteten machen.
05:57Das Feinkaufsgeschäft hat meine Lunchboxen bestellt
06:00und will verschiedene Getränke dazu anbieten.
06:02Anscheinend hat es den Gemeinderäten sehr gut geschmeckt.
06:05Du wirst noch steinreich durch deine Pasteten.
06:08Ja, aber die machen sich halt leider nicht von selbst.
06:13Tja.
06:14Dann helfe ich dir.
06:15Dann sind die ruckzuck fertig.
06:17Hm, das ist ganz lieb, aber...
06:20Du hast schon jemanden, der dir hilft.
06:24Vielleicht ein gewisser Herr Hofer?
06:31Wollen wir das jetzt wirklich bei jeder Gelegenheit durchquatschen?
06:37Ich...
06:38Ich mache sie allein.
06:40Entschuldigung.
06:42Ich habe es einfach nicht im Griff.
07:01Ich muss dir keine Gedanken machen.
07:20Ich muss dir keine Gedanken machen.
07:36Wenn Sie diese Medikamente über einen längeren Zeitraum genommen haben,
07:40dann bildet sich ein Spiegel in Ihrem Blut,
07:42der sich nur sehr, sehr langsam abbaut.
07:44Mir geht es aber gut.
07:45Ja, das ist das Trügerische.
07:47Erst wenn sich die Lithiumkonzentration völlig abgebaut hat,
07:52werden Sie es bemerken.
07:53Und dann aber schlagartig.
07:56So, das ist eine Überweisung zu einem Psychiater.
08:00Bitte schön.
08:00Und wenn Sie wirklich vorhaben, die Medikamente abzusetzen,
08:03dann bitte sprechen Sie vorher mit ihm darüber, ja?
08:06Ja, danke.
08:09Wie geht es eigentlich Ihrem Sohn?
08:11Ist er an dem Musikinternat aufgenommen worden?
08:14Ja.
08:15Oh, das freut mich.
08:17Ja, am meisten freut sich darüber meine Frau.
08:22Ich hatte früher auch einige Beziehungen,
08:24die nicht damit klarkamen,
08:25dass es neben mir auch noch Klara gab.
08:31Dürfte ich Sie fragen,
08:34wie Sie dieses Problem gelöst haben?
08:36Ich habe alles versucht,
08:38aber am Ende
08:39Klara war mir immer wichtiger als alles andere.
08:43Das heißt?
08:45Sie haben mich alle verlassen.
08:47Ich konnte sie sogar verstehen.
08:49Ja, es ist schon eine große Belastung für eine Beziehung,
08:52wenn es dann nicht das eigene Kind ist.
08:54Aber Sie sind ja verheiratet
08:56und Fabienne ist aus dem Gröbsten raus.
08:59Und so viel ich mitbekommen habe,
09:00Natascha mag ihren Sohn.
09:02Das wird schon alles.
09:20Die nimmst du jetzt hoffentlich nicht mehr.
09:22Doch, natürlich.
09:24Desiree,
09:26werd schwanger.
09:28Sonst wirst du ihn verlieren.
09:42Ich soll Adrian ein Kind andrehen.
09:46Es ist das Allerletzte,
09:47das mache ich nicht.
09:48Das habe ich nicht nötig.
09:52Außerdem will ich keine Kinder.
09:55Gut,
09:56wie du willst.
10:09Ich hätte es dir unter vier Augen sagen sollen.
10:13Ich hätte mir das nicht ausgedacht.
10:17Wie konnte ich nur so dumm sein und ihr vertrauen?
10:20So oft, wie sie mir vehement eingeredet hat,
10:22ich soll schwanger werden.
10:24Ja, und weil du nicht wolltest,
10:25hat sie die Sache in die eigene Hand genommen.
10:27Ich hätte nicht gedacht,
10:28dass sie so weit geht.
10:31Wenn es um Beatrice Interessen geht,
10:33kennt sie keine Skrupel.
10:35Als ob ich das nicht wüsste.
10:37Sag mir bitte ganz genau,
10:38was du gehört hast.
10:40Sag mir bitte ganz genau,
10:42was ist das nicht wüsste.
10:43Ich habe dich aktiviert,
10:44ichêu overrideチest.
10:47Und das ist das nicht wüsste.
11:07ich liebe dich hat.
11:18Schau mal, wie brav ich bin.
11:20Ich war bei Dr. Niederbühl und habe mir eine Überweisung zum Psychiater geben lassen.
11:24Gut.
11:31Hast du was?
11:37Adrian heiratet in zwei Wochen.
11:41So schnell schon.
11:48Am liebsten würde ich mich an dem Tag irgendwo verkriechen.
11:51Willst du auch einen Kaffee?
11:53Nein, danke.
11:56Das kann ich gut verstehen.
12:01Wir nehmen uns einfach frei.
12:03Machen einen Ausflug.
12:05Eine Dampferfahrt auf der Donau vielleicht.
12:08Ich soll seine Trauzeugin sein.
12:10Das kann doch nicht wahr sein.
12:12Das kannst du doch nicht.
12:19Du musst dir eine Ausrede einfallen lassen.
12:22Du bist einfach nicht da.
12:24Das habe ich doch schon versucht.
12:26Jetzt will er den Termin verlegen, damit ich auf jeden Fall dabei sein kann.
12:30Dann bist du eben krank oder sonst was.
12:35Ich will ihn nicht anlügen.
12:36Mir fällt nur auch nichts ein.
12:39Ich...
12:39Keine Ahnung.
12:40Ich muss das wohl irgendwie einfach durchstehen.
12:44Uns fällt schon was ein.
12:45Wasser
12:51Musik
12:55Musik
12:57Musik
12:57Musik
12:59Musik
13:19Schön, dass du kommst.
13:22Ich glaube nicht, dass es besonders schön für dich wird.
13:25Hast du mir noch irgendwas zu sagen?
13:28Ich nehme an, David hat nochmal versucht, dich von seinen Hirngespinsten zu überzeugen.
13:31Er spar mir deine Lügen.
13:34Hast du meine Antibabypille unwirksam gemacht, ja oder nein?
13:40Desiree, ich hatte meine guten Gründe.
13:44Das alles hat doch letztendlich dazu geführt, dass du jetzt den Mann heiratest, den du liebst.
13:48Als nächstes erzählst du mir noch, dass du immer nur das Beste für mich wolltest
13:51und dass du alles für unsere Familie getan hast.
13:54Ja, aber so ist es doch auch.
13:55Dir geht es doch ausschließlich darum, irgendwelche Allianzen gegen die Saalfels zu schmieden
14:00und dir den Fürstenhof unter den Nagel zu reißen.
14:03Von irgendwas müssen wir ja leben.
14:07Du hältst dich von jetzt an von mir fern.
14:10Und von meiner Hochzeit.
14:12Ich will nie wieder irgendwas mit dir zu tun haben.
14:19Desiree, das kannst du doch nicht machen.
14:48Du bist ja noch zwei Hausbesuche dazwischen gekommen.
14:52Können wir nicht einfach da weitermachen, wo wir eben aufgehört haben?
14:56Beim Streiten?
14:58Nein, beim Feiern von Fabiennes bestandener Aufnahmeprüfung.
15:02Wir beide, wir sollten doch froh sein, dass ihm so eine großartige Chance geboten wird.
15:08Er ist dein Sohn.
15:10Und ich mag ihn sehr, sehr gerne.
15:13Und ich möchte nicht mit dir streiten wegen ihm.
15:18Er ist doch nur an den Wochenenden hier.
15:20Die restliche Zeit ist am Internat.
15:22Die Wochenenden, ja.
15:24Genau da, wo wir frei und Zeit füreinander haben.
15:27Naja, wir sind schon mit anderen Katastrophen fertig geworden.
15:30Eine Katastrophe für dich.
15:31Nein.
15:32Bis ich mir jetzt einfach nur so rauskutscht.
15:53Wo ist er denn überhaupt?
15:54Ich vermute im Bad bei der Haarpflege.
15:58Wie der Vater, so der Sohn.
16:05Würdest du trotzdem mit mir ins Kino gehen?
16:09Zu zweit?
16:11Tut mir leid, aber ich bin schon verabredet.
16:13Mit Fabienne.
16:14Zu einem Spieleabend.
16:16Du kannst gerne mitmachen.
16:19Wie ist dir das denn gelaufen?
16:21Er hat es vorgeschlagen.
16:24Okay.
16:26Was spielen wir?
16:28Karten oder Würfel?
16:31Ah, ich hab's.
16:33Hi, Fabienne.
16:34Wir spielen die Kado.
16:35Ach so, ja.
16:36Ich wollte eigentlich gerade ein neues Game testen.
16:40Ja, ist das nicht ein bisschen öde?
16:42Da muss ihm einer zugucken.
16:44Ja, kannst ja auch irgendwas anderes machen.
16:46Lesen oder so.
16:49Ich hätte vielleicht einen Kompromissvorschlag zu machen, Jungs.
17:01Stahl weiß Bescheid?
17:04Ja, sicherlich.
17:06Er hat ja das größte Interesse daran, dass du zum Familienklang gehörst.
17:12Die jubeln uns ein Kind unter, um sich den Fürstenhof unter den Nagel zu reißen?
17:18Ich weiß es nicht.
17:23Weißt du was?
17:24Wir sollten die anzeigen wegen, wegen, wegen arglistiger Täuschung oder Körperverletzung.
17:27Keine Ahnung, unter was das läuft.
17:29Das ist auf jeden Fall kriminell.
17:32Willst du's jetzt nicht mehr?
17:33Was?
17:38Doch, sicher.
17:41Das Purzlichen kann doch gar nichts dafür.
17:45Ja, aber dann ist es doch ganz egal, was sie denken.
17:48Ich will einfach nur glücklich werden mit dir.
17:51Und mit dem Kind.
17:56Das will ich auch.
17:59Komm mal her.
18:19Auf der Startseite von Bichlheim sehe ich nichts.
18:23Warte, da ist so ein Link.
18:29Bürgerbeteiligung.
18:30Ja.
18:31Und jetzt Forum.
18:33Mhm.
18:34Bin ich mal gespannt.
18:37Eine Schande für Bichlheim.
18:40Dieser ekelhafte Bürgermeister ist untragbar.
18:46Er ist belästigt, konopka Frauen und dann gibt er anderen die Schuld.
18:53Dreckiger Sexist.
18:56Weg mit dem Widerling.
18:58Mei, wenn der André das liest.
19:02Wenn ich was lese?
19:04Nichts.
19:06Was ist denn?
19:09Nicht wichtig.
19:25Es gibt immer Leute, die sich wichtig machen wollen.
19:37zwei, drei, vier, vier, vier.
19:52Dreckig sind.
19:53Wie geht euch?
19:55Fuck.
19:55Fuck.
20:10Sie sind noch wach?
20:12Ja, Sie doch auch.
20:18Äh, Milch? Honig?
20:21Nein, danke.
20:24Worauf warten Sie noch?
20:27Tina wollte sich melden, wenn sie fertig ist.
20:31Na ja, die muss ja erst einmal warten, bis das Abendgeschäft durch ist.
20:34Und dann die Pasteten. Ich meine, so schnell sind die auch nicht gemacht, oder?
20:38Ich wollte ihr helfen. Aber das hat sie abgelehnt.
20:42Ja, das mag die Hildegard auch nicht, wenn ich ihr bei ihrer Kocherei helfe.
20:47Da muss sie sich immer konzentrieren.
20:49Ja, aber zu zweit wären wir schon längst fertig.
20:53Eigentlich wollte ich noch was mit ihr unternehmen.
20:55Tja, jetzt werden Sie erst einmal mit meiner Gesellschaft Vorlieb nehmen müssen.
21:00Was ich auch sehr zu schätzen weiß, Herr Sonnbichler.
21:03Wissen Sie was?
21:04Das Herr Sonnbichler, das vergessen wir jetzt einmal.
21:07Ich bin der Alphons.
21:10Oskar.
21:20Ach, wo ist das?
21:22Ich möchte das Licht brennen sehen.
21:24Ja, ich mache noch einen Auftrag für die Pasteten.
21:30Was ist?
21:31Ich habe nicht genug Füllung für die Pasteten.
21:34Und jetzt?
21:35Mache ich neue.
21:37Komm, ich helfe dir.
21:38Nein, es geht schon.
21:40Immer ein Getränk und eine Serviette, richtig?
21:43Wirklich, ich schaffe das alleine. Danke dir.
21:45Tina, die Pasteten sind sowas für unser gemeinsames Baby.
21:48Ich mache das gerne.
21:59Du weißt aber schon, dass sie sich nicht schneller meldet,
22:03nur weil du pausenlos auf dein Handy schaust, oder?
22:06Ja.
22:09Deswegen rufe ich sie jetzt an,
22:11frage, wann sie fertig ist und hole sie ab.
22:14Und dann muss sie schon mal nicht allein durch die Dunkelheit.
22:17Siehst du, es gibt doch noch Kavaliere auf der Welt.
22:20Ja, dummerweise auch Idioten.
22:22Deswegen würde ich es mir nicht verzeihen, wenn ihr was passiert.
22:35Tina?
22:42Bei Kessler, hallo.
22:46David Hofer?
22:47Mhm, richtig erkannt.
22:50Wo ist Tina?
22:52Die ist gerade nicht zu sprechen,
22:54aber kann ich ihr denn was ausrichten?
22:57Dann richten Sie ihr bitte aus,
22:58dass sie mich zurückrufen soll.
23:00Alles klar, mache ich sehr gerne.
23:02Bis dann.
23:05Was ist los?
23:07Dieser verdammte Hofer war dran.
23:10Und Tina ist gerade nicht zu sprechen.
23:13Na ja, also dafür gibt es bestimmt eine ganz harmlose Erklärung.
23:18Ja, und er, er, er hilft dir wahrscheinlich einfach nur.
23:23Das befürchte ich auch.
23:40Ohne dich fahre ich heute Nacht nicht heim, ohne dich schlafe ich heute Nacht nicht ein.
23:45Ohne dich komme ich heute nicht zur Ruhe.
23:48Das, was ich will, bist du.
23:52Das wird aber auch Zeit, mein Schatz.
23:54Du warst schon beim Ersten, ohne dich komplett draußen.
23:57Bitte? Das stimmt doch überhaupt nicht.
23:59Oh doch.
24:00Komm, Fabian, du bist dran.
24:01Also gut.
24:02Na komm, du bist dran.
24:03Ich kann grad nicht.
24:04Hey.
24:05Dein Publikum wartet.
24:06Was kann wichtiger sein als dein Auftritt?
24:07Ein Mädchen?
24:09Ja.
24:11Ihr nervt.
24:13Ist sie aus dem Dorf?
24:18Ja, es geht.
24:20Ich hab mit dir die Prüfungen gehabt.
24:22Aha, gut.
24:24Hattest du bestanden?
24:25Ja, und Nora nimmt auch in den Sommerkursen teil.
24:28Nora.
24:29Ich hör ja schon die Hochzeitsglocken läuten.
24:32Ich bitte sofort nehm.
24:33Nur das Problem ist, dass sie halt eher so auf ältere Typen steht.
24:37Am besten mit dem Motorrad.
24:38Mhm.
24:39Weißt du, dann wirst du der Nora gleich mal erklären,
24:43dass es im Leben viel wichtigere Dinge gibt als solche Statussymbole.
24:47Zum Beispiel?
24:49Die wahre, echte Liebe.
24:52Toller Tipp.
24:53Kann ich ja gleich hier die Schnulze vorsingen.
24:56Schnulze? Pass auf, das ist ein echter Hit.
24:58War, mein Schatz. War ein Hit, als wir jung waren.
25:01Na.
25:04Ohne dich schlaf ich heut' Nacht nicht ein.
25:07Ohne dich fahr ich heut' Nacht nicht heim.
25:10Ohne dich komm ich nicht zur Ruhe.
25:12Das, was ich will, bist du.
25:26Du willst willen, Clara, was ist denn los mit dir?
25:28Du kannst doch nicht einfach abhauen, wenn ich Desirée heirate.
25:30Ich kann es nicht.
25:31Du kommst sofort wieder mit.
25:32Ich kann es nicht. Ich kann es einfach nicht.
25:33Clara, die Gäste, der Priester, alles sind noch da.
25:36Wir können einfach weitermachen.
25:38Was ist so schwer daran, meine Trauzeugin zu sein?
25:41Mann, das tut mir leid.
25:42Ich hab's versucht, aber es geht nicht.
25:44Es geht einfach nicht.
25:45Wie kannst du mir das nur antun?
25:47Du bist meine beste Freundin.
25:50Nein, das bin ich nicht.
25:53Wie bitte?
25:58Ich hab' dich die ganze Zeit angelogen.
26:01Was redest du denn da?
26:05Ich bin immer noch in dich verliebt.
26:10Du bist die ganz große Liebe meines Lebens.
26:12Ich kann nicht deine Trauzeugin sein.
26:20Du hast sie doch nicht mehr alle.
26:39Irgendwann muss das doch mal ein Ende haben.
26:43Ich kann, Adrian, nicht mein ganzes Leben lang nachlaufen.
26:55Er liebt Desirée.
26:56Und sie liebt ihn.
26:58Das muss ich endlich mal kapieren.
27:03Es tut nur so weh.
27:05Und es hört einfach nicht auf.
27:10Wenn das Liebe sein soll,
27:13dann verzichte ich gerne darauf.
27:33Super, es geht nur die Mailbox ran.
27:35Tina, das ist nicht mein Entschuldigung.
27:36Warum bist du an mein Handy gegangen?
27:38Weil du im Kühlraum warst.
27:39Und wie soll ich ihm das jetzt bitte erklären?
27:41Was ist denn daran so schlimm?
27:43Weil Oskar jetzt denkt, dass wir hier verabredet waren.
27:45Und er ist sowieso schon eifersüchtig genug auf dich.
27:49Hat er denn dazu einen Grund?
27:51Ich hab dich erstens nicht gebeten, mir zu helfen.
27:53Und zweitens an mein Handy zu gehen.
27:56Fertig?
28:01Ich hab versucht, dich zu erreichen.
28:11Kein Problem.
28:13Alles gut.
28:15Also, wollen wir?
28:19Ah.
28:20Vielen Dank fürs Helfen.
28:22Sehr gerne.
28:24Das ist doch prima.
28:26Jetzt haben wir noch jede Menge Zeit für uns.
28:29Gute Nacht.
28:42Gute Nacht.
28:53Das hat dem André ganz schön zugesetzt,
28:56als er die Kommentare gelesen hat.
28:58Tja.
28:59Ich hab's mir aber schon gedacht,
29:00dass dieser Schuss mit dem Interview nach hinten losgehen könnte.
29:04Aber dass er auch dann gleich noch den Fürsten hochkündigt.
29:07Sag mal, schaffst du das überhaupt mit der zusätzlichen Arbeit?
29:10Tja.
29:12Ein paar Tage geht's schon noch.
29:14Aber dann muss unbedingt ein neuer Koch her.
29:17Vielleicht überlegt er sich's ja noch mal jetzt,
29:19wo er sein Amt als Bürgermeister verliert.
29:21Ach, dafür ist er doch viel zu stolz.
29:23Der glaubt ja immer noch,
29:24dass sein Bruder ihm das eingedrockt hat.
29:26Ja.
29:27Dann werde ich bestimmt nicht vor ihm zu Kreuze kriegen.
29:30Nee.
29:34Morgen, Herrschaften.
29:35Danke.
29:36Ah.
29:36Morgen, Herr Karnabka.
29:37Hallo.
29:38Darf ich eintreten?
29:41André.
29:42Sie frühstücken jetzt erst mal mit uns.
29:44Ja.
29:46Kann ja sein,
29:47dass Sie mich auch in die Verbannung schicken wollen.
29:49Ach.
29:51So, Sie trinken jetzt erst mal einen schönen Kaffee.
29:55Danke.
30:02Das ist eine neue Ansprache an den Gemeinderat.
30:06Ah.
30:08Hedigert, Sie hatten recht.
30:12Würden Sie das dem Hohen Rat verlesen?
30:20Ich gönne diesen Halunken.
30:23Diese Genugtu einfach nicht.
30:25Das ist meine Rücktrittserklärung.
30:38Hast du für heute eigentlich schon einen neuen Auftrag?
30:42Nein, bis jetzt noch nicht.
30:46Und wie lange arbeitest du?
30:50Eigentlich eine ganz normale Schicht.
30:56Was heißt denn hier eigentlich?
30:58Na ja, wir haben ganz schön viel zu tun in der Küche, seit Herr Karnabka nicht mehr da ist.
31:03Und das bei dem Wetter.
31:05Das ist eigentlich viel zu schade.
31:07Und zu arbeiten.
31:08Finde ich auch.
31:10Meinst du, du könntest trotzdem ab heute Mittag frei bekommen?
31:13Hm.
31:14Müsste ich Frau Sonnwichter fragen.
31:16Warum?
31:17Na ja, wir könnten eine kleine Motorrad drum machen.
31:22Hm, das klingt gut.
31:23Und hätten wir uns eigentlich auch verdient, nachdem wir gestern knapp einer Beziehungskatastrophe entgangen sind.
31:28Ja.
31:29Ich hätte den Hofer auch ziemlich vermöbelt, wenn ich euch in Flakranke erwischt hätte.
31:33Und ich bin wirklich stolz, dass du so ruhig geblieben bist.
31:37Und ich hab ihm ja auch nochmal gesagt, dass es so nicht geht.
31:41Das hat er auch verdient.
31:43Er wird mir nicht mehr helfen.
31:47Dafür bin ich ja jetzt da.
31:50Müsst du dich bedanken, wenn ich in Großproduktion gehe?
31:53Dann kündige ich und lass mich von dir durchfüttern.
32:04Und küssen können wir aber nicht leben.
32:07Sonst wären wir auch steinreich.
32:08Vergiss nicht zu fragen.
32:17Wir brauchen dringend einen neuen Chefkoch.
32:21Frau Sonnwichter ist eine ganz passare Sous-Chefin.
32:23Aber wenn wir das Niveau unserer Sterneküche halten wollen, dann müssen wir jemanden finden.
32:29Ich würde gerne warten, bis Herr Saalfeld wieder zurück ist.
32:31Warum?
32:33Ja, ich will den beiden die Chance geben, sich wieder zu versöhnen.
32:36Nach dem Spektakel, das die beiden veranstaltet haben, das können Sie vergessen.
32:40Herr Konopka ist ein sehr verdienter Mitarbeiter.
32:42Er ist ein hervorragender Koch und seine Mannschaft schätzt ihn.
32:45Ihn jetzt ziehen zu lassen, das wäre fahrlässig.
32:47Aber Konopka hat gekündigt.
32:52Außerdem wäre das die Gelegenheit, dem Geklüngel dieser Brüder ein Ende zu bereiten.
32:58Ach so.
33:01Dann hätten wir es ja auch viel leichter, den anderen auch loszuwerden.
33:04Wir hätten endlich klare Verhältnisse.
33:07Sie haben doch auch keine Lust auf diese ständigen Streitereien mit Herrn Saalfelds.
33:10Nein, nein, nein, nein, nein, nein.
33:11Ich meine, das ist mir dann ja auch gar nicht mehr nötig.
33:13Nach einer Heirat mit Desirée wäre der Fürstenhof ja gewissermaßen wieder in Familien an.
33:20Was könnte uns Besseres passieren?
33:24Träumen Sie weiter.
33:28Das haben Sie sich ja sehr, sehr schön zurechtgelegt.
33:30Sie glauben, Sie könnten mir und Desirée ein Kind unterjubeln,
33:34mich damit zu einer Hochzeit drängen und das alles nur, um mich auf Ihre Seite zu bringen?
33:39Ja, ich heirate Desirée und ich heirate sie, weil ich sie liebe.
33:45Mit unseren geschäftlichen Verhältnissen hat das rein gar nichts zu tun.
34:14Frau Schugert?
34:15Ja?
34:15Das kam wie ein Kurier für Sie.
34:17Vielen Dank.
34:18Gerne.
34:21Clara?
34:23Was gibt's?
34:24Es geht nochmal um unsere Hochzeit.
34:26Du meintest ja, ich muss mir um dich keine Sorgen machen, weil ich Adrian heirate.
34:30Dann hast du ja bestimmt kein Problem damit, seine Trauzeugin zu geben, oder?
34:33Oh, Desirée, ich hab Adrian schon gesagt, ich kann aber...
34:35Ja, ja, ja, das hab ich schon gehört.
34:37Das Märchen vom Termin mit der Schnitttechnik-Korrifä.
34:41Das kauft dir Adrian vielleicht ab, aber wir beide wissen ja, dass es diesen Termin nicht
34:45gibt.
34:48Was willst du?
34:50Ich habe deine Lüge für mich behalten.
34:52Wenn du möchtest, dass das so bleibt und dein bester Freund nicht bitterböse auf dich
34:55ist, dann erscheinst du auf unserer Trauung.
34:58Adrian, wir haben den Termin extra deinetwegen eine Woche vorverlegt.
35:01Zum Glück hatte das Standesan überhaupt noch was frei.
35:03Es geht nicht.
35:04Adrian muss sich jemand anders suchen.
35:06Und wie willst du ihm das erklären?
35:08Willst du ihm vielleicht auch noch die Wahrheit sagen, dass du verliebt in ihn bist?
35:13Es wird mir schon irgendwas einfallen.
35:15Du weißt schon, wie hartnäckig Adrian sein kann, oder?
35:19Er wird nicht Ruhe geben, ehe du ihm eine ordentliche Erklärung lieferst.
35:23Also, bevor du irgendwelche unangenehmen Offenbarungen von dir lässt, oder peinliche
35:29Gefühlswallungen dich übermannen, spring doch einfach über deinen Schatten und tu ihm
35:33den Gefallen.
35:34Hä?
35:36Das kannst du doch auch nicht wollen.
35:39Am liebsten wolltest du mich bei eurer Trauung nicht mal dabei haben.
35:43Pech.
35:44In der Liebe muss man eben manchmal Kompromisse eingehen.
35:48Bei einem zukünftigen Mann ist es wohl wichtig, dass seine allerbeste Freundin unsere Ehe
35:51bezeugt und mir ist es wichtig, dass Adrian glücklich ist.
35:55Also, du wirst schön brav seine Trauzeugin spielen, nett lächeln und dich mit uns freuen.
36:03Alles klar.
36:22Magst du noch welche?
36:23Oh, danke.
36:24Ich hatte genug.
36:28Ach, die Stinkbomben kannst du mir überlassen.
36:30Gewehr.
36:31Ach komm, lass das.
36:32Sag mal, parfümiert sich dein Sohn die Füße?
36:39Das kann ihm nur seine Mutter beigebracht haben.
36:42Das ist eine ganz hervorragende Idee, mein Schatz.
36:58Das war der Brüller des Abends.
37:01Ja, Fabienne ist halt ein Romantiker.
37:04Wie sein Pfad.
37:06Wenn du meinst.
37:15Danke dir.
37:18Wofür?
37:20Für den Abend gestern.
37:21Das war wundervoll.
37:23Das mit Karolke, das war die beste Idee überhaupt.
37:28Tja, Musik ist eben das, was uns drei verbindet.
37:33Ist es nicht süß, wenn so ein junger Kerl so frisch verliebt ist?
37:40Was meinst du denn?
37:45Ohne dich schlaf ich heute Nacht nicht ein.
37:48Ohne dich fahre ich heute Nacht nicht ein.
37:52Ohne dich komm ich heute nicht zu rum.
37:55Das, was ich will, bist du.
38:04Tja, vom Herrn Heinemann ist leider nichts dabei.
38:08Da wird auch nichts kommen.
38:09Wir telefonieren jeden Tag.
38:12Wie geht's ihm denn in Tansania?
38:13Die kommen sehr gut voran.
38:15Und wenn wir jetzt das restliche Geld auch noch zusammen bekommen,
38:19dann kann das Waisenhaus sehr bald fertiggestellt werden.
38:22Nächste Woche kommt er wieder.
38:23Sehr schön.
38:25Sag mal, hättest du gedacht, dass es dich noch mal so erwischt hat?
38:28Nein.
38:30Also im Nachhinein bin ich sehr froh, dass das mit dir...
38:37Habe ich Post?
38:39Ja.
38:42Bitte sehr.
38:44Vielen Dank.
38:46Kann ich helfen?
38:48Nein, alles gut.
38:52Hallo Friedrich.
38:53Ach, da bist du ja endlich.
38:55Komm rein.
39:01Die beiden passen in ihrer Verschlagenheit ziemlich gut zueinander.
39:05Ja, und trotzdem tut sie mir irgendwie leid.
39:07Ich meine, so eine Lähmung, die wünscht mir ja wirklich niemandem.
39:10Na ja, aber man sollte meinen, dass so eine Krankheit irgendetwas bewegt in einem Menschen.
39:16Aber bei Beatrice offenbar nicht.
39:20Sie scheint schon wieder eine Intrige gegen uns zu planen.
39:23Wie kommst du da drauf?
39:24Ja, ich habe gestern mit David die Weine für den Wohltätigkeitsbrunch ausgesucht.
39:29Und da haben wir länger über sie gesprochen.
39:32Und er sagt, ich solle mich vor ihr hüten.
39:37Anscheinend ist sie immer noch die eiskalte Intrigantin.
39:40Na ja, vielleicht ist das aber auch nur sein Groll gegen sie.
39:44Nach allem, was er mit ihr erlebt hat.
39:47Oder er hat selber irgendwas im Sinn, warum er dich gegen sie aufbringen will.
39:51Du, immerhin ist er auch kein unbeschriebenes Blatt.
39:54Nein, nein, nein.
39:56Also, bei ihm hat sich einiges verändert.
39:58Ich vertraue ihm.
40:00Aber was seine Mutter betrifft...
40:07Du hättest mir sagen müssen, dass sie Bescheid weiß.
40:09Aber nein, du lässt mich ins offene Messer laufen.
40:12Dass Arthian eingeweiht ist, konnte ich doch nicht ahnen.
40:15Das kannst du dir an einer Hand abzählen, dass die beiden darüber reden.
40:19Es tut mir leid.
40:20Ich biege das wieder hin.
40:21Da ist nichts mehr zu retten.
40:23Dein Plan ist komplett nach hinten losgegangen.
40:26Wie jetzt?
40:27Will er die Hochzeit abblasen?
40:29Das wäre noch das geringste Problem.
40:31Aber diese manipulierte Schwangerschaft wird er uns niemals verzeihen.
40:35Er wird einen süßen kleinen Fratz bekommen und uns noch dafür dankbar sein.
40:39Wird es mal hören sollen.
40:41Der stellt sich doch jetzt aus Prinzip auf die Seite der Saalfels.
40:44Ich habe gesagt, ich kriege das wieder hin.
40:46Das möchte ich erleben.
40:48Ich kann mich von ihm abkanzeln lassen, als hätte ich ihm überhaupt nichts mehr zu sagen.
41:17Ich bin auch gleich wieder weg.
41:23Ich will nur kurz Tina abholen.
41:27Kleiner Ausflug.
41:29Sie müssen ja ganz schön den Entertainer geben, um Tina halten zu können.
41:33Vor allem jetzt, wo sie nicht genau weiß, was sie will.
41:37Kimsys Aufrufer.
41:38Tina hat sich für mich entschieden.
41:40Und Ende der Geschichte.
41:42Ach ja?
41:43Als ich ihr neulich in der Küche geholfen habe, da hatte ich nicht den Eindruck, dass sie sie vermisst.
41:48Frau Tronsitina so wenig, dass sie sie die ganze Zeit überwachen müssen.
41:52Sie sind ja häufiger im Fürstenhof als drüben in ihrem Bierkeller.
41:57Frau Reikeller, das wird jetzt neu für Sie sein, aber wenn man sich wirklich liebt, kann man sich gar nicht
42:07oft genug sehen.
42:21Soll ich mir das wirklich antun?
42:24Den ganzen Tag Freude heucheln, dass der Mann meines Lebens seine andere heiratet.
42:31Das halte ich nicht aus.
42:34Gute Neuigkeiten.
42:36Ich habe es tatsächlich geschafft, den Hochzeitstermin zu verschieben und Desirée ist sogar d'accord damit.
42:41Das wäre doch nicht nötig gewesen.
42:42Doch.
42:42Es ist doch jetzt wirklich nicht so wichtig, dass ausgerechnet ich deine Trauzeugin bin.
42:47Clara, erzähl mir mal zu.
42:50Du weißt, du bist für mich viel mehr als nur eine Freundin.
42:52Du bist meine Familie.
42:55Und ohne dich könnte ich mir das alles gar nicht vorstellen.
43:02Außerdem brauche ich doch ganz dringend jemanden, der mir die Hand hält, wenn ich kurz vor Schluss doch noch Panik
43:06hätte.
43:06Ich will aber nicht deine Trauzeugin sein.
43:29Können wir die Plätze tauschen?
43:31Ja, warum denn?
43:33Ich kann diese Kafferei nicht mehr ertragen.
43:37Das musst du doch gar nicht beachten.
43:41Du hast dich mit deinem Rücktritt mehr als ehrenhaft verhalten.
43:48Diese kleinen, miesen Spießbürger, die haben dir überhaupt nichts vorzuwerfen.
43:54Trotzdem wäre ich lieber der Gewinner.
43:56Das bist du doch, moralisch.
43:58Ich steh doch als Lustmöchter.
44:05Geh ruhig an.
44:07Ist nicht wichtig.
44:12Das wird mir für immer anhängen.
44:16Du musst nach vorne schauen.
44:20Dieses kleine Bichelein, das ist viel zu klein und provinziell für dich.
44:26Du bist zu hören gerufen.
44:29Das sagst du doch nur, um mich zu trösten.
44:33Aber trotzdem, es tut gut.
44:39Ich meine es wirklich so.
44:45Prost auf dich.
45:06Wie viel Unsinn soll ich mir denn noch anhören?
45:08Kannst du bitte einfach gehen?
45:10Nein.
45:12Nein.
45:13Du sagst mir jetzt einfach mal den wahren Grund.
45:15Kannst du nicht einfach akzeptieren, dass ich nicht zu deiner Hochzeit kommen will?
45:17Es muss auch irgendetwas geben, was du mir einfach nicht erzählen willst.
45:23Hast du ein Problem mit Desirée oder was?
45:27Ja.
45:29Okay.
45:30Okay.
45:31Und warum?
45:32Ist das so verwunderlich.
45:33Nach allem, was war.
45:36Zuerst hat sie mich mit reingezogen, als sie von Lucia Schwarzgeld aus der Schweiz geklaut hat.
45:39Und dann, während dieser ganzen Kreuzgeschichte, hat sie mich im Glauben gelassen, ich müsste sterben.
45:43Ich weiß es doch.
45:44Gott, Adrian, sie ist einfach die Falsche für dich.
45:52Und woher willst du das wissen?
45:56Ich weiß es eben.
46:01Ich liebe Desirée.
46:03Und ich will mein Leben mit dir verbringen.
46:08Ich kann dich nicht dran hindern.
46:16Gut.
46:17Dann wird es ja immer Schwierigkeiten geben zwischen dir und ihr.
46:25Und wie sollen wir beide dann noch befreundet bleiben?
46:47Können wir bitte genauso schnell fahren wie das letzte Mal?
46:51Was ist los?
46:56Mein Motorrad ist weg.
46:58Ich habe es genau hier abgestellt.
47:00Hast du es abgesperrt?
47:01Ja.
47:05Verdammt.
47:07Den Schlüssel stecken lassen.
47:09Dann hat Hofer, dieser Idiot, mich angequatscht.
47:13Hey!
47:15Was soll das?
47:17Wo ist mein Motorrad?
47:20Ich habe noch gesagt, dass Sie da nicht parken dürfen.
47:22Soll das jetzt witzig sein, oder was?
47:24Wenn Sie Ihr Motorrad verloren haben, dann ist das nicht mein Problem.
47:27Ach, Sie haben gleich ein ganz anderes Problem, ja?
47:29Oskar, bitte!
47:30So, er hat sich an meinem Motorrad vergriffen.
47:32Warum sollte er das denn machen?
47:33Ja, genau, warum sollte er?
47:35Was weiß ich?
47:35Um uns zu nerven, um uns die Tour zu vermasseln?
47:37Das ist doch kindisch.
47:39Ja, genauso wie damals, als er meinen Reifen zerstört hat.
48:21Die Kiche-Reservierungen wurden zurückgegeben, und ich fürchte, dass es erst der Anfang.
48:26Wegen meines Interviews?
48:28Ja.
48:28Es kann ja sein, dass sie nicht dir aus dem Weg geht, sondern ihren Gefühlen.
48:32Für mich?
48:33Mhm.
48:34Ich glaube nicht, dass sie noch welche hat.
48:36Ja, das sagt sie zwar, aber so heftig, wie sie immer auf dich reagiert.
48:40Ja, wird es mir einfach zu eng in diesem Bichlheim.
48:42Was hält mich denn hier noch?
48:45Wenn du das nicht weißt, dann...
48:47Ich ziehe heute noch aus unserer WG aus.
48:52Wir zwei weiterhin unter einem Dach, keine gute Idee.
48:54Da sind wir uns zur Abwechslung ja mal einig.
48:56Außerdem kann Adrian es kaum erwarten, dass wir zusammen wohnen.
49:01Die Tür wäre dann da drüben.
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