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Transkript
00:03Wenn du irgendeine Veränderung bemerkst, irgendwas, wenn du anfängst Mist zu bauen aus Euphorie oder wenn du plötzlich grundlos traurig
00:11bist, dann musst du sie wieder nehmen. Versprich mir das.
00:16Einverstanden.
00:17Ich hab gerade mit Dr. Leisenberg von der Albertus Stiftung telefoniert.
00:22Habe ich was Falsches getan?
00:23Ja.
00:26Weißt du, dass der Junge einmal übt, sich einmal richtig anstrengt?
00:29Nein.
00:30Probier das gleich über Beziehungen, mein Herr Sohn.
00:32Hast du mir nicht erzählt, dass dein Vater dir seine Praxis geschenkt hat?
00:37Ja.
00:38Da bist du ja wirklich den ganz harten Weg gegangen, im entscheidenden Moment deines Lebens.
00:46Ich hab einfach so eine Panik, dass das alles wieder von vorne losgeht, dass sie ihren Job hier dann verliert
00:52und alle sich das Maul über sie zerreißen, sie als geisteskrank abstimmen.
00:55Hey, hey, hey.
00:57Das wird nicht passieren.
00:58Nein. Das bleibt alles ganz allein unser Geheimnis, okay?
01:03Ihr Honorar. Plus 3000 extra.
01:06Also genug, um ihre Schulden zu bezahlen.
01:08Morgen auschecken und nach München fahren.
01:10Nein?
01:12Heute.
01:13Davor werden Sie mir noch einen letzten kleinen Gefallen tun.
01:23Lieber Herr Granoff, auf dem Foto sehen Sie meinen Auftraggeber.
01:30André, ich hab hier etwas Merkwürdiges beobachtet.
01:33Alle raus!
01:33Fünf Minuten Pause.
01:35Du bleibst.
01:36Was ist denn los?
01:38Was los ist?
01:39Das werde ich ja sagen, was los ist.
01:42Du hast sie beschlossen.
01:45Du wirst mich fertig machen.
01:47Mein eigener Bruder.
02:05Ich bin froh.
02:09Ich bin froh.
02:12Ich bin froh.
02:14Ich bin froh.
02:18Through the rainbow-coloured night
02:24Stay, why don't you stay?
02:31Stay, stay
02:44Nein, du steckst in Alisa.
02:48Böswilligen Verleumdung.
02:49Das ist ein ganz mieser Trick.
02:51Du hast sie angestiftet.
02:53Ich wollte ihr ausreden, dich wegen sexueller Nötigung zu belangen.
02:56Ach, und der Umschlag mit dem Geld?
02:57Ich hab ihr doch kein Geld gegeben.
02:59Das war ein bisschen, wonach sieht das aus?
03:01Ja, das kann man jetzt so nicht sagen.
03:03Nach einer Geldübergabe.
03:05Entschuldigung, aber ich misch mich in ihre brüderlichen Streitigkeiten nicht ein.
03:09Ich bin an der Rezeption.
03:11Und ich dachte, du wolltest mir helfen.
03:12Jetzt fang mir doch mal endlich zu.
03:14Dabei hast du alles eingefädelt.
03:15Ich habe diese Frau erst getroffen, nachdem sie die verleumdet hat.
03:19Dabei hat sie dann das Paket auf der Parkbank liegen lassen und ich habe sie ihr lebendig zurückgegeben.
03:23Das ist doch die bescheuertste Erklärung, die ich je gehört hab.
03:28Bitte, es gibt keinen Grund, sich so aufzuregen.
03:30Es ist...
03:31Nicht das, wonach es aussieht.
03:34Willst du mich jetzt mit so einem Spruch abspeisen?
03:35Also ich werde dir wohl noch klarer umarmen dürfen, oder?
03:37Und mit ihr Geheimnisse teilen.
03:39Meint ihr, ich hab das nicht mitbekommen?
03:40Es ist einfach extrem persönlich.
03:43Ja klar, was denn sonst?
03:50Es hat mit uns beiden nichts zu tun.
03:52Noch so ein Spruch, ja?
03:54Vertrau mir halt einfach.
03:56Ich wollte Clara trösten und sonst nichts.
04:03Liebeskummer?
04:29Na frag dich doch mal, wer dieses Foto gemacht hat.
04:32Das ist mir egal.
04:33Henri, das ist ein abgekatertes Spiel.
04:35Irgendjemand ist drauf aus, mich fertig zu machen.
04:37Spiel hier bloß nicht das Opfer, ja?
04:39Ich wette, da steckt wieder einmal die Hofer dahinter.
04:41Der traue ich ja einiges zu.
04:43Aber ich spreche nun mal alles gegen dich.
04:45Ich habe vorhin gesehen, wie sie mit Aline Albrecht
04:47einen merkwürdigen Blick gewechselt hat.
04:48Ach, die haben einen merkwürdigen Blick gewechselt.
04:51Ich schwöre dir, sie hat Aline Albrecht
04:53entweder eingeschütert oder gekauft.
04:55Du hast diese Frau bezahlt,
04:56damit sie mich als Krabscher denotiert
04:58und ich meinen Amt niederlegen muss.
05:00Und was hätte ich davon?
05:01Du bist wieder der Obermuft,
05:03die von Bichleim einen ganz seinen blöden Golfplatz durchsetzen.
05:06Aber nicht mit mir.
05:07Und du glaubst wirklich, dass ich dich wegen ein paar Löcher im Rasen fertig mache?
05:11Ja, leider.
05:12Entste.
05:14Entste.
05:44Untertitelung. BR 2018
05:57Clara, Desirée beruhigt sich schon wieder.
06:02Hey, ich hab dir versprochen, dass ich nichts über Mellys Krankheit erzähle, also tue ich das auch nicht.
06:11Die Desirée ist halt einfach ein bisschen empfindlich, seitdem sie schwanger ist.
06:13Sie war vorher auch schon eifersüchtig auf mich.
06:17Es ist halt nur so überflüssig, als würde ich ihr irgendeinen Grund liefern.
06:23Du und ich, wir kennen uns halt schon ewig.
06:27Sie hat wohl einfach Angst, nicht mehr die unangefochtene Nummer eins in deinem Leben zu sein.
06:34Irgendwann wird sie hoffentlich einsehen, dass das zwischen uns einfach nur platonisch ist.
06:43Ich muss mal wieder.
06:59Und dann ist Seilfeld abgerauscht. In seiner Wut hat er mich nicht mal bemerkt.
07:04Der Keil zwischen den Konopka-Brüdern sitzt.
07:07Ich konnte zwar nichts hören, aber seiner Laune nach, diese Aktion mit dem Foto, die hat gesessen.
07:15Ich finde, wir sollten mit einem etwas edleren Getränk darauf anstoßen.
07:19Ich mach noch arbeiten.
07:21Schade.
07:22Jetzt hol mir nach.
07:30Ja, bitte.
07:37Wehe dem, der dich zum Feind hat.
07:40Aber wer von mir geliebt wird, der kann sich glücklich schätzen.
07:49Frau Pamik.
07:50Hallo.
07:51Jemand müsste das Rosenzimmer einbecken für zehn Personen, bitte.
07:54Mach ich sofort.
07:55Desiree, willst du dich nicht kurz zu mir setzen?
07:58Komm.
08:05Alles okay mit dem Baby?
08:08Irgendwas belastet dich, das spüre ich doch.
08:10Ich will mich nicht in deine Beziehung mit Adrien einmischen, aber wenn...
08:13Diese Freundschaft so klar geht mir so auf die Nerven.
08:16Was ist denn passiert?
08:19Er nimmt sie in den Arm, die haben irgendwelche Geheimnisse und wenn ich dazwischen komme, dann tun sie so, als
08:25wäre nix.
08:26Du hast also doch Angst, sie könnte dir den Mann wegnehmen.
08:29Sie tut ja auch alles dafür.
08:31Aber die Lage hat sich geändert.
08:33Du bist von Adrien schwanger, er wird dich nicht verlassen.
08:35Ja, weil es ja auch keine Männer gibt, die ihre Frauen mit Kind ansitzen lassen.
08:42Aber es gibt noch etwas, das zwei Menschen verbindet.
08:47Ich mache Adrien sicher keinen Antrag.
08:50Aber du könntest ihm vermitteln, was du von ihm erwartest.
08:53Etwas weniger direkt, versteht sich.
09:20Hey, was gibt's?
09:21Fabienne, ich wollte mit dir reden, vor einer Viertelstunde.
09:26Ja, sorry, geh nicht schneller.
09:28Na komm, setz dich.
09:31Also.
09:36Ich habe gehört, Charlotte hat sich für dich eingesetzt, bei der Stiftung.
09:41Echt nett von dir.
09:42Ja, das finde ich auch.
09:44Ja, war ganz easy.
09:46Mit dir geredet und schon lief die Sache.
09:49Ja, nur manchmal reicht es nicht, wenn man einfach seine Beziehungen spielen lässt.
09:55Weißt du, ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn es mit deinem Stipendium klappt.
09:59Jetzt kommt das Aber, das kenne ich schon von Mama.
10:04Ja, nur kann ich Mama in diesem Punkt mittlerweile sehr gut verstehen.
10:09Fabienne, du machst es dir manchmal sehr einfach.
10:11Ja, warum soll es mir dann auch schwer machen?
10:13Frau Sauerfeld hat die Kontakte.
10:14Ich nutze sie.
10:18Fabienne.
10:23Wer in seinem Leben etwas erreichen will, langfristig, der muss mehr tun.
10:28Jetzt verschumme ich doch bitte mit deinen Sprüchen.
10:30Das kenne ich ja von Oma und Opa.
10:32Im Leben kriegt man nichts geschenkt.
10:34Dir wurde sehr viel geschenkt.
10:35Dein Talent zum Beispiel.
10:37Eben.
10:37Wer begabt ist, muss sie nicht so plagen.
10:39Das hat Mama nie kapiert.
10:40Du wirst dich also einzig und allein auf deine Begabung verlassen.
10:44Aber ein Künstler sein, das ist mehr als nur herumklimpern.
10:47Sagt der Hobbypianist.
10:49Wer sich keine Herausforderung stellen will, wenn ich kämpfen will, weil sich nicht fordern
10:54will, was ich dir sagen will.
10:56Du wirst immer an der Oberfläche bleiben, wenn du dein...
10:58Ich bin aber ziemlich gut.
10:58Das weiß ich doch, aber solange du dein Talent nicht ernst nimmst, wirst du nie das ausschöpfen,
11:02was in dir steckt.
11:10Ich kann nicht glauben, dass dein Bruder sowas Gemeines tut.
11:14Es geht doch nur um ein Grundstück.
11:16Es geht um seinen Golfplatz.
11:18Und dafür tut Werner ziemlich viel.
11:20Aber die Ausgrabungen sind vorbei.
11:24Er könnte das Land einfach von der Gemeinde kaufen.
11:27Hier.
11:28Es hat doch keiner geahnt, dass es keine weiteren archäologischen Funde gibt.
11:32Er hätte einfach nur abwarten müssen.
11:34Dafür fehlt Werner die Geduld.
11:36Er denkt, er muss mich als Bürgermeister absiegen, damit er an das Land kommt.
11:40Dann hätte er das alles schon geplant, als du die neue Assistentin gesucht hast.
11:46Er hat zwei Bewerberinnen bestochen, damit die mich als Sittensträuch hinstellen.
11:52Ich kann mir das nicht vorstellen.
11:55Selbst wenn dein Bruder sauer auf dich war.
11:57Er würde dir doch nie sowas antun.
12:00Da kennst du Werner aber schlecht.
12:02Ja, er ist als Chef manchmal streng, aber ich halte ihn für seriös und vertrauenswürdig.
12:07Der hat mich schon als Kind permanent schikaniert.
12:10Das machen doch alle älteren Geschwister.
12:12Und dann ist er aus der DDR geflohen.
12:14Er hat uns im Stich gelassen.
12:15Es war ihm völlig egal, dass ich dafür in ein Erziehungsheim gelandet bin.
12:19Wenn es um seine Interessen geht, kennt er nichts und niemand.
12:43Sie ist schon da. Sind wir zu spät?
12:45Nein, alles gut. Du siehst toll aus.
12:48Hallo Frau Seifeld.
12:50Das sind wir.
12:52Schön, dass Sie es einrichten konnten. Bitte setzen Sie sich.
12:55Danke.
12:59Ja, also es geht um die Sonderedition von Burger Preu. Hat André Ihnen davon erzählt?
13:06Nein.
13:08Also von jeder verkauften Flasche sollen 30 Cent an meine Stiftung gehen.
13:12Das ist eine schöne Idee.
13:14Das ist für den Wiederaufbau des Kinderheims in Tansania.
13:17Also, wenn ich Ihnen dabei helfen kann, gerne.
13:19Danke.
13:20Und jetzt kommen Sie ins Spiel vor Kösten.
13:23Ich kann kein Bier brauen.
13:25Nein.
13:26Könnten Sie sich vorstellen, vielleicht das Etikett für diese Sonderedition zu entwerfen?
13:43Ja, komm.
13:46Tyson, komm.
13:56Was, wenn Desirée sich nicht wieder beruhigt, wie Arjan meint?
14:01Wenn er ihr unser Geheimnis verschweigt, sagt sie ihm vielleicht aus Rache, dass ich in ihn verliebt bin.
14:09Besser wäre ich, würde sie selbst sagen.
14:13Aber das kann ich nicht.
14:35Michael hat sich ja nur gut gemeint.
14:37Ja, das sagen sie alle.
14:39Eltern machen sich nun mal Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder.
14:42Das muss er aber nicht.
14:44Du hast Talent.
14:45Du kannst es wirklich weit bringen.
14:47Das Wichtigste ist nicht, dass ich brav und fleißig bin,
14:51sondern dass ich frei und unabhängig bin.
14:53Nur dann kann man seinen eigenen Weg gehen.
14:55Das klingt einfacher, als es ist.
14:57Bitte.
14:58Ich will nicht noch mal hören, dass es ein wahnsinniger, harter Weg sein muss.
15:02Und dass ich es mir nicht so leicht machen darf.
15:04Die anderen werden es dir nicht leicht machen.
15:07Du musst immer Kompromisse eingehen.
15:09Mit Produzenten, Veranstaltungen.
15:10Ja, das ist klar.
15:11Aber ich brauche keine Tipps nach dem Motto, ohne Fleiß kein Preis.
15:15Gut.
15:16Das motiviert wirklich keine Künstlerseele.
15:19Also meine auch nicht.
15:22Frau Bernd-Liebertz?
15:25Was brauchen Sie denn noch?
15:28Okay.
15:29Ja, wenn Sie für die...
15:30Ja, wenn Sie für das Stipendium nur noch die Papiere brauchen.
15:34Und sonst alles klar ist.
15:36Ja, okay.
15:37Ich schicke Ihnen die Sachen zu.
15:39Super.
15:40Danke.
15:41Ciao.
15:42War das die Albertus-Stiftung?
15:44Nehmen die dich?
15:45Ja, ich denke schon.
15:46Wie, was heißt das jetzt?
15:47Ja oder nein?
15:48Ja, ich hätte gesagt, die prüfen meine Bewerbung wohlwollend.
15:51Das ist die richtige Einstellung.
15:55Das würde ich gern feiern.
15:57Könnte ich vielleicht die Scheune haben.
16:01Aber nur, wenn du mir versprichst, dass sie noch steht, wenn wir wieder nach Hause kommen.
16:32Die Frau reißt mich ins Unglück und ich soll das machen.
16:35Tadellos zusehen.
16:36Ich rede mit ihr und du rührst dich hier nicht vom Fleck.
16:55Moment.
16:55Das Sie haben sie vergessen.
16:57Ach, danke.
17:06Frau Albrecht, wer ist Ihr Auftraggeber?
17:09Vergessen Sie einfach, was ich gesagt habe und bitte akzeptieren Sie meine Entscheidung.
17:23Entschuldigen Sie, ich möchte zu Frau Hofer.
17:28Wir wollten Reha-Übungen machen.
17:31Die Dame ist mit Herrn Stahl nach München gefahren.
17:35Das hat sie mir gar nicht gesagt.
17:43Andrea hat mir alles erzählt.
17:45Ja, ja.
17:47Wir haben uns schon einige Gefechte geleistet, aber sowas?
17:57Wenn Sie es nicht waren, wer könnte es denn dann gewesen sein?
18:03Jemand, der einen Keil zwischen uns treiben will.
18:07Was ja auch gelungen ist.
18:08Ja.
18:12Aber es gibt doch dieses Foto, auf dem Sie Nadine Albrecht einen Geldumschlag überreichen.
18:18Ich habe ihr einen Umschlag gegeben, den sie auf der Bank liegen gelassen hat.
18:23Dachte ich zumindest.
18:25Dabei war das Teil eines Plans.
18:29Es sollte so aussehen, als würden Sie die Frau bezahlen.
18:34Dann brauchte nur noch jemand auf den Auslöser zu drücken.
18:37Und André das Foto schicken.
18:39Ja, gut kombiniert.
18:43Vielleicht sollten wir versuchen, mehr über diese Frau Albrecht herauszufinden.
18:47Habe ich bereits gemacht. Nichts.
18:49Und wenn Sie nochmal mit ihr reden?
18:51Wollte ich.
18:53Bei Ihnen Albrecht ist abgereist.
18:55Nicht mehr zu erreichen.
18:58Sie tun wirklich alles, um die Sache aufzuklären.
19:02Das sagen Sie mal, André.
19:05Das mache ich sowieso.
19:12Aber wer könnte denn hinter dieser Intrige stecken, wenn es nicht Nadine Albrecht selbst ist?
19:18Jemand, der mich vom Fürsten nur vertreiben will.
19:22Sie verstehen sich nicht so gut mit Herrn Stahl, ist mir aufgefallen.
19:26Seine Partnerin versucht schon lange, ihren Machtbereich auszuweiten.
19:31Frau Hofer?
19:34Ich wette, Sie kennen Nadine Albrecht.
19:36Woher auch immer.
19:59Also ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber mein Waldpilz-Resorto heute Abend, das war wirklich einsame Spitze.
20:05Ich habe keine Lust, über das Essen zu reden.
20:11Ja gut, dann können wir auch über dieses Bauernhaus sprechen hier.
20:14Nicht an.
20:17Tür zu.
20:19Gut.
20:20Also ich meine, vielleicht können wir uns das ja morgen ansehen.
20:23Keine Zeit.
20:25Sag mal, kannst du bitte aufhören, die Gekänte zu spielen?
20:28Das ist kindisch.
20:29Kindisch ist, dass du mir nicht von deinen kleinen Geheimnissen mit Clara erzählen kannst.
20:33Ich habe ihr nur mal versprochen, dass ich ihre Probleme nicht einfach weitererzähle.
20:37Ja, dann komm mir nicht mit Vertrauen und solchen Sachen.
20:49Desiree, wir beide, wir sind ein Paar.
20:52Und das mit Clara, das ist...
20:53Ja, Clara ist deine aller, aller, allerbeste Freundin aus der Kindheit.
20:58Und ihr habt schon so viel miteinander erlebt und ihr seid euch so vertraut.
21:02Ihr habt immer beieinander übernachtet...
21:04Kannst du bitte aufhören, dich darüber lustig zu machen?
21:08Ich habe manchmal das Gefühl, wir leben in einer Dreiecksbeziehung.
21:11Tun wir ja auch.
21:15Oder bekommen wir kein Baby, wir beide?
21:22Wahrscheinlich hast du Clara schon versprochen, dass sie Patentante wird.
21:25Ja.
21:25Wie bitte?
21:26Was?
21:28Ja, habe ich.
21:32Ich habe ich gemacht, weil ich habe mich einfach so gefreut, dass ich Papa werde.
21:35Und dann ist es mir einfach rausgerutscht.
21:37Du weißt doch, wie sowas...
21:39Ich weiß, das war einfach zu früh.
21:41Also so früh, aber...
21:42Ja, du hast es so gefreut und so weiter, habe ich gehört.
21:46Das ist nicht dein Ernst.
21:48Ja, ich hätte vorher mit dir darüber sprechen sollen.
21:52Absolut.
21:54Das ist unsere Familie und unser Kind.
21:59Auch wenn wir nicht gleich heiraten.
22:07Also, Moment mal.
22:10Erst das Kind.
22:12Und dann schauen wir mal weiter.
22:14Okay?
22:16Ja.
22:18Gut.
22:19Gut.
22:24Es ist doch wirklich eine interessante Frage, wer das Foto gemacht hat.
22:29Viel interessanter ist doch, dass Werner diese Frau bezahlt hat.
22:32Er hat ihr einen Umschlag gegeben, aber was drin war, das wissen wir nicht.
22:36Na, gell, damit sie mich fertig macht.
22:39Warum fotografiert das jemand?
22:42Aus Zufall.
22:43Und warum schickt er dir dann das zufällige Bild?
22:47Warum, warum, warum, das weiß ich doch nicht.
22:51Entschuldige, meine Nerven sind gerade nicht die bösen.
22:56Du meinst also, da kommt jemand vorbei, sieht deinen Bruder und diese Frau...
23:03Ja, zieht diesen Umschlag, denkt, ist ein Teil und drückt ab.
23:07Weil er zufällig in diesem Moment ein Fotoapparat bereit hat.
23:11So ähnlich.
23:12Und als du dann Ärger wegen dieser Frau hast, schickt er dir das Foto.
23:16Genau.
23:21Und...
23:24Und warum soll dein Bruder sie bestochen haben?
23:26Aber das habe ich dir doch schon erklärt, wegen diesem blöden Golfplatz.
23:30Und wer hat das Foto gemacht?
23:32Na, irgendjemand aus der Gemeinde, der mir helfen will und Werners Machenschaften kennt.
23:38Oder jemand, der deinem Bruder schaden will.
23:41Denkst du, ich bilde mir das alles nur ein?
23:43Ich frage doch nur nach, weil mir das Ganze komisch vorkommt.
23:47Auf wessen Seite stehst du eigentlich?
23:51Vielen Dank für den schönen Abend.
23:53Ich habe schon lange nicht mehr so gut gegessen.
23:55Ja, ich überlege ernsthaft, den Küchenchef abzuwerben.
23:57Gute Idee.
23:59Guten Abend.
23:59Guten Abend.
24:00Guten Abend.
24:00Die Ehre der Konopkas ist ja hier bald zu Ende.
24:04Ah, ich nehme meinen Malt.
24:06Für mich ein Glas Champagner, bitte.
24:07Sehr gerne.
24:09Sprege.
24:11Leonard.
24:13Leonard, was gibt's?
24:16Ja?
24:18Was? Fieber.
24:20Sehr hoch.
24:22Oh je.
24:24Nein, nein, ich komme vorbei.
24:28Lass uns morgen noch mal telefonieren.
24:30Aber vielen Dank, dass du angerufen hast.
24:33Ja, danke.
24:34Mach's gut.
24:36Du willst nach Wien fahren?
24:39Neil hat die Windpocken.
24:41Ein hohes Fieber.
24:43Leonard und Pauline haben sie gerade ins Krankenhaus gefahren.
24:46Ich verstehe ja, dass du dir Sorgen machst, aber was kannst du denn dort für die Kleine tun?
24:52Bei ihr sein?
24:54Friedrich, bitte.
24:56Du kannst mich doch jetzt in so einer Situation nicht alleine lassen.
24:59Was soll denn passieren?
25:01Saalfeld wird herausfinden wollen, wer das belastende Foto gemacht hat.
25:04Er kann dir doch nicht beweisen, dass du dahinter stehst.
25:06Trotzdem.
25:08Hast du Angst, dass dein Plan nicht aufgeht?
25:10Unser Plan.
25:15Ich würde mich einfach mit dir an meiner Seite sicherer fühlen.
25:20Das ist wirklich Angst.
25:23Vielleicht geht es der Kleinen morgen früher schon viel besser.
25:49Nadine Albrecht ist sicher nicht abgetaucht, wie Werner behauptet.
25:54Vielleicht wurde sie unter Druck gesetzt.
25:56So ein Quatsch.
25:57Die hat von ihm einen Batzen Geld gekriegt und lässt sich damit gut gehen.
26:01Und wenn doch Beatrice Hofer dahinter steckt?
26:04Was hältet die davon, wenn ich nicht mehr Bürgermeister bin?
26:08Den Job will die bestimmt nicht haben.
26:10Aber den Fürstenhof.
26:11Da stehe ich ja noch nicht im Wege.
26:12Du nicht, aber dein Bruder.
26:14Ich bin hier der Sittenstreus, nicht Werner.
26:17Aber er hat jetzt mit dir seinen wichtigsten Verbündeten verloren.
26:22Er hat noch Charlotte.
26:24Wenn ihr zusammenhaltet, dein Bruder und du, dann seid ihr ein unschlagbares Team.
26:28Naja, das war mir.
26:33Wenn ihr aber zerstritten seid, kann man jeden einzeln fertig machen.
26:38Die Hofer hat ja jetzt ganz andere Probleme.
26:41Sie sitzt im Rollstuhl.
26:43Und vielleicht will sie sich gerade deshalb besser absichern.
26:46Da kommt so ein schönes Hotel doch gerade richtig.
26:51So hinterhältige Gedanken.
26:52Von dir.
26:53Ich versuche mich nur in sie hinein zu versetzen.
26:57So leicht lassen wir uns nicht vertreiben.
26:59André, ich...
27:00Herr Gott, der versucht dich doch einzuwickeln mit seinen absurden Theorien.
27:05Ich finde sie einleuchtend.
27:07Der hat mich mal wieder reingelegt.
27:10Mein Gott, er benutzt dich doch nur.
27:12Und du bist so naiv und merkst es nicht mal.
27:16Ich sehe doch, wie sehr er dich liebt und unter diesem Streit leidet.
27:20Du hast doch überhaupt keine Ahnung, wie Werner tickt und misch dich doch nicht in Sachen ein, die dich nicht
27:25so angehen.
27:32Das habe ich nicht so gemeint.
27:38Ich lasse mich nicht anschreien.
27:57Die Party ist offensichtlich vorbei.
27:58Wir waren ja auch lange genug weg.
28:01Fabian ist vernünftiger, als ich dachte.
28:04Mhm.
28:07Oder auch nicht.
28:08Wobei ich immer noch nicht genau weiß, was hat er eigentlich gefeiert.
28:12Dass er sein Stipendium bekommt.
28:14Ja, aber soweit ich informiert bin, ist er sich doch gar nicht sicher.
28:17Ach, ein Grund zum Feiern findet man doch immer.
28:20Also ich kann das sehr, sehr gut verstehen.
28:24Chips?
28:25Aha.
28:29Hier ist wohl jemandem warm geworden.
28:35Das ist ja hier die reinste Fundgrube.
28:44Was?
28:45Geil.
28:47Oh Gott, das war's.
28:49Mhm.
28:50Was ist denn?
28:51Was ist denn?
28:57Da hat wohl jemand ganz schnell aufräumen müssen.
28:59Mhm.
29:00Das darf doch nicht wahr sein.
29:02Was liegt denn hier?
29:04Was war das?
29:08Meine CDs.
29:09Oh Gott.
29:10Das ist wirklich erstaunlich, was die Jugend von heute für Musik hört.
29:13Ach, du hast ja gut lachen, es sind ja nicht deine CDs.
29:15Oh.
29:16Oh.
29:17Oh, Gottes Willen.
29:18Hase, ich schau mal, wie's in der Küche aussieht.
29:20Oh, Gott.
29:21Oh, Gott.
29:21Ist das...
29:24Nein!
29:26Ah!
29:27Tascha!
29:30Mein Champagner.
29:31Der ganz teure.
29:32Für die ganz besonderen Anlässe.
29:34Nur für uns beide.
29:37Die Jungs wissen offensichtlich, was gut ist.
29:39Der Kleine wird mich kennenlernen.
29:43Mach doch!
29:44Mach doch!
30:09Ob sich die Melli und der André wieder vertragen haben?
30:17Also, so laut sind wir nicht, wenn wir streiten.
30:20Ist dir das zu langweilig?
30:22Ach, Mann.
30:24Also, auch wenn man's bis rüber in die Stube gehört hat, aber mir ist nicht klar geworden,
30:28was da anders war.
30:30Es ist ganz bestimmt um ein Senior gegangen.
30:33Naja, so zerstritten waren die Brüder ja noch nie.
30:35Ja, aber das ist noch lange kein Grund, meine Tochter so anzuschreien.
30:39Hast du wieder Sorge, dass er sie unglücklich macht?
30:42Ja.
30:47Guten Morgen.
30:48Guten Morgen.
30:49Guten Morgen, Melli.
30:56Möchtest du einen Kaffee?
30:58Ich nehm mir gleich welchen.
31:04Was war denn gestern Abend los?
31:06Eine kleine Diskussion.
31:09Ach, eine kleine Diskussion.
31:14Ich möcht' nicht drüber reden.
31:20Möchtest du nicht heute frei?
31:24Möchtest du was Schönes?
31:26Möchtest du was Schönes?
31:26Mach doch keinen Spaß, allein was zu unternehmen.
31:32Möchtest du vielleicht mit uns eine kleine Tour machen?
31:35Ja, genau.
31:37Ein Ausflug, das wär doch was.
31:40Ja, gerne.
31:51Oh, ich hab kaum geschlafen.
31:55Dir auch einen schönen guten Morgen, mein Sohn.
31:57Möchtest du nicht in die Praxis?
31:59Doch.
32:01Ich wollte nur eine Kleinigkeit vorher mit dir klären.
32:04Ich hatte doch aufgeräumt.
32:11Das alles hier war einfach hinter das Sofa geschmissen und in der Küche.
32:15Sieht's aus, als hätte er eine Bombe eingeschlagen.
32:18Ja, ich mach' später.
32:20Hey, hey, hey, hey.
32:20Hier geblieben, junger Mann.
32:22Du räumst das sofort auf.
32:24Hast du verstanden?
32:24Sonst war das deine allerletzte Party, die du in meinem Haus gefeiert hast.
32:27Ich muss eh ins Internat.
32:30Ah.
32:32Da ist er ja.
32:33Unser kleiner Partylöwe.
32:35Guten Morgen.
32:36Morgen.
32:36Aufstehen, hopp, hopp, jetzt wird aufgeräumt.
32:39Jetzt fang du nicht auch noch damit an, bitte.
32:41Wer sich hier nicht an die Spielregeln hält, wer hat den Champagner geköpft?
32:47Du bist erst 15.
32:49Ja, dass mich hier so spießig ist, weiß ich ja.
32:52Aber du...
32:53Ach, vielleicht hat ihm seine Mutter ja erlaubt, dass er Alkohol trinken darf.
32:59Stimmt, ja.
33:00Ich werde Tanja gleich anrufen.
33:01Ja.
33:01Nein, die fliegt so toll aus.
33:04In einer Stunde ist hier alles picobello aufgeräumt.
33:08Und wenn nicht?
33:09Dann erlebst du hier den ganz großen Auftritt von mir.
33:12Shitstorm live.
33:14Und den Champagner, den ersetzt du mir natürlich.
33:42Und dann mache ich auch das.
33:46So und dann mache ich das.
33:46Das ist ein gutes Gespür für solche Sachen.
33:48Und wenn der denkt, dass die Hofer dahinter steckt, dann...
33:51Ich verstehe das aber nicht.
33:53Ich meine, die Hofer ist in der letzten Zeit ganz zugänglich geworden.
33:57Ja, weil sie im Rollstuhl sitzt und nicht mehr so kann, wie sie gerne möchte.
34:01Ich frage mich nur, was sie davon hätte, wenn die Brüder sich so zerstreiten.
34:05Herr Saalfeld meint, es geht ums Hotel.
34:08Ja, vielleicht geht es aber auch ums Bürgermeisteramt.
34:11Ich meine, vielleicht will der Senior nochmal Bürgermeister werden und gibt es nur nicht zu.
34:16Also der Saalfeld, der ist ja für jede Mauschelei gut, aber so eine Niedertracht, die traue ich ihm nicht zu.
34:23Auf mich hat er einen ehrlichen Eindruck gemacht.
34:26Also ich denke, der Streit, der geht ihm schon nah.
34:29Er hat nicht mehr so viele Leute um sich.
34:31Seine Papi ist tot, Charlotte hat einen neuen Partner.
34:37Ich hätte mich einfach nicht einmischen sollen.
34:39Ja, du wirst ja wohl noch deine Meinung äußern dürfen.
34:41Eben.
34:42Also jedenfalls ist da eine Entschuldigung von unserem lieben Herrn Konopka fällig.
34:48Und vielleicht ist er das ja und es tut ihm leid.
34:53Ah, Clara.
34:56Hallo, Clara.
34:58Ich wollte fragen, wie es dir geht.
35:02Ganz gut.
35:04Und der Streit mit Herrn Konopka?
35:05Ich hätte dich gestern nicht anrufen sollen.
35:07Jetzt machst du dir Sorgen.
35:09Hast du denn heute deine Medikamente genommen?
35:11Mir geht's gut.
35:12Du weichst mir aus.
35:15Ich sitze an einem See und erhole mich.
35:18Hast du die Tabletten nun genommen oder nicht?
35:21Nein, aber alles okay.
35:23Tschüss.
35:24Mama, leg es nicht auf.
35:26Ich melde mich nachher, ja?
35:28Dann besprechen wir alles in Ruhe.
35:30Mama.
35:35Komm schon, Mama.
35:43Hallo.
35:44Hey.
35:45Gibt es schlechte Nachrichten?
35:46Alles okay.
35:49Hat Desirée sich beruhigt?
35:50Ja, also, es hat ein bisschen gedauert, aber ja.
35:55Hat sie sonst noch irgendwas gesagt?
35:57Nein, nein, nein.
35:58Jetzt machst du doch keine Sorgen um Desirée.
36:01Was ist los?
36:02Du hast doch keine Geheimnisse von mir.
36:05Clara, du kannst mir alles sagen, das weißt du.
36:11Mama ist irgendwo am See.
36:12Sie nimmt seit Tagen keine Tabletten
36:13und jetzt hat sie obendrauf auch noch Liebeskummer.
36:16Oh, das ist keine gute Kombination.
36:18Ich würde am liebsten losgehen und sie suchen.
36:20Hast du Angst, sie könnte sich was antun?
36:23Sind sie eine depressive Phase,
36:24wurscht das ja alles möglich.
36:27Okay.
36:28Ich komme mit.
36:30Wirklich?
36:31Ja, komm.
36:32Okay.
37:00Hey.
37:03Das wird super.
37:06Das soll an Burgerbräu erinnern
37:09und gleichzeitig auf die Spendenaktion hinweisen.
37:11Ist da nicht noch ein bisschen Platz
37:12für ein Porträt des Braumeisters?
37:15Nein, dem halte ich lieber für mich.
37:23Frau Saalfeld und Herr Konopka wollen sich heute entscheiden.
37:26Sie werden begeistert sein.
37:27Glaubst du?
37:28Na klar.
37:29Was für eine kreative und begabte Freundin ich doch habe.
37:32Danke.
37:35Das solltest du weitergeben.
37:38Soll ich Malkurse an der Volkshochschule geben?
37:40Nein.
37:41An deine eigenen Kinder.
37:44Hm.
37:47Und an wie viele?
37:49Fußballmannschaft?
37:51Mindestens.
37:51Mit oder ohne Ersatzspiele?
37:53Mit, natürlich.
37:54Komm, ich helfe dir.
37:56Was beim Schwangersein?
37:57Komm, du magst nicht mehr Fußball.
37:59Das heißt, das ganze Training würde an mir hängen bleiben.
38:01Ja gut, wenn dir das zu viel wird,
38:02dann fangen wir eben mit einer Starting Pfeife an.
38:04Aha, jetzt sind wir also beim Basketball.
38:06Ja, wieso nicht?
38:07Schöner Sport, oder?
38:08Ja, aber das sind fünf.
38:09Und ich mag keine Unkannzahlen.
38:11Dann legen wir uns eben noch einen Auswechselspieler.
38:15Du spinnst.
38:17Ja.
38:22Willst du überhaupt Kinder?
38:34Aber wir haben noch ein bisschen Zeit, oder?
38:40Klar.
38:49Tja, also wie viel Sehen gibt's denn dann jetzt noch?
38:53Wenn wir weiterhin jede Pfütze mitzählen, dann echt viele.
38:56Sei mal nicht so pessimistisch.
38:57Dann zählen wir mal nicht jede Pfütze mit,
38:59und dann bleiben ungefähr noch fünf übrig von den Großen.
39:02Hm.
39:03Hat dir Melli irgendeinen Hinweis gegeben?
39:06Ich ruf's jetzt einfach noch mal an, ja?
39:20Willst du nicht endlich einmal hingehen?
39:22Wir sitzen hier gerade so gemütlich.
39:25Vielleicht ist es was Wichtiges.
39:28Ist bestimmt André.
39:29Aber ich will jetzt nicht mit ihm reden.
39:32Ja, aber wenn's nicht telefonieren willst,
39:34dann stell's halt leise.
39:35Ja.
39:39Das ist doch die Klara.
39:41Ja, war die das die ganze Zeit schon?
39:43Wolltest du nicht mit ihr?
39:47Hallo.
39:48Mama, ich versuch die ganze Zeit, dich zu erreichen.
39:51Wo bist du?
39:52Mach dir keine Sorgen.
39:53Natürlich mach ich mir Sorgen,
39:55wenn du allein an irgendwelchen Seen herumläufst.
39:58Alphons und Hildegard sind bei mir.
40:00Warte mal bitte.
40:02Gibst du mir die Klara mal?
40:03Wieso denn?
40:04Nur ganz kurz.
40:09Klara, ich bin's.
40:11Ist im Hotel alles okay?
40:12Opa, ja, warum fragst du?
40:14Naja, wir haben mitgekriegt,
40:15dass du die ganze Zeit versucht hast,
40:17Melli zu erreichen.
40:18Ähm, ja, ich...
40:19Sie wollte einfach gleich zurückrufen,
40:21und hätte ich gewusst, dass sie einen Ausflug macht, dann...
40:23Ja, das war ja ganz spontan.
40:27Hm, okay, dann noch viel Spaß und Grüße.
40:30Servus.
40:35Also ist soweit alles in Ordnung, richtig?
40:39Dann lach doch mal.
40:43Oh my God.
40:45Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein.
40:47Nicht in den Sinn, nicht in den Sinn.
40:49Ja, ich in den Sinn.
40:50Ja, ich in den Sinn.
40:51Ja, ich in den Sinn.
41:13Geht's, Mila, wirklich besser, oder willst du mich nur beruhigen?
41:18Na schön.
41:20Aber soll ich nicht trotzdem vorbeikommen?
41:26Beatrice und ich besuchen dich, sobald es geht.
41:30Grüß alle schön, ja? Bis dann, ciao.
41:34Ja?
41:34Wissen Sie, wo Adrian ist?
41:36Hier, jedenfalls nicht.
41:38Ich hab ihm schon auf die Mailbox gesprochen, aber er ruft mich zurück.
41:42Könnte ich helfen?
41:46Wir waren mit einem Journalisten zum Mittagessen verabredet.
41:49Es geht um einen Artikel für ein Reisemagazin.
41:52Ja, ich weiß.
41:53Es sollte unbedingt irgendjemand von der Geschäftsleitung dabei sein.
41:56Dann springe ich für Herrn Lechner ein.
41:59Danke.
42:00Damit würden Sie mir sehr helfen.
42:04Sagen Sie mir Bescheid, wenn der Journalist da ist, dann komm ich dazu.
42:07Gut.
42:12Dann hoffen wir mal, dass der Junge wirklich aufgeräumt hat.
42:15Ich denke schon.
42:16Stimmt, vor dir hat er auch einen Heidenrespekt.
42:19Du etwa nicht?
42:20Ja, natürlich.
42:21Du hast einen guten Einfluss auf ihn.
42:24Ich werde ihn aber nicht erziehen.
42:25Er ist dein Sohn.
42:27Ja, und du bist meine Frau.
42:30Aber ich bin nicht seine Mutter.
42:33Das habe ich damit ja auch gar nicht gemeint.
42:35Was denn dann?
42:39Ich würde mich einfach freuen, wenn du weiterhin so einen guten Einfluss auf den Jungen hast.
42:43Vielleicht?
42:44Ich denke, du solltest mir Zeit und Energie investieren.
42:49Ich tue, was ich kann.
42:51Dann kannst du aber nicht gerade viel, mein Lieber.
42:54Dein Sohn braucht jetzt ein väterliches Vorbild.
42:56Von der Mutter hat er ja offensichtlich genug.
42:57Ich kann mich nicht den ganzen Tag um Fabienne kümmern.
43:00Ich glaube auch nicht, dass es das ist, was dein Sohn will oder braucht.
43:06Ach so, du meinst, ich soll mit ihm kicken gehen oder auf ein Konzert?
43:12Führt Männergespräche.
43:14Nutzt die Zeit.
43:16Bald ist der Junge im Internat.
43:26Ich streite mit Herrn Konopka.
43:28Hat Mama wohl tatsächlich nicht so sehr zugesetzt, wie ich befürchtet hatte.
43:31Vielleicht braucht deine Mutter ja wirklich keine Medikamente mehr.
43:33Wäre schön, aber ich habe einfach zu oft miterlebt, wie sie die Kontrolle verliert.
43:38Himmel hoch jauchzend oder zu Tode betrübt.
43:41Aber hier in Bichlheim brauchst du dir keine Sorgen machen.
43:44Wieso? In der gesunden Landluft?
43:46Nein, es gibt einfach viele Menschen um sie herum, die für sie da sind.
43:49Hoffen wir es.
43:51Nee.
43:52Es gibt die Sonnenbichlers.
43:54Es gibt mich.
43:56Was willst du denn mehr?
44:09Warum hauen wir nicht einfach mal für ein paar Tage ab?
44:15Und Desirée?
44:16Ach, Desirée.
44:18Ich habe Schluss gemacht.
44:21Clara.
44:24Du bist die Richtige für mich.
44:29Es ist nur schade, dass du einfach nur einen guten Freund in mir siehst.
44:38Du bist viel mehr für mich.
44:43Adrian, ich liebe dich.
44:46Ich habe dich immer schon geliebt.
44:59Hallo?
45:01Hallo?
45:04Mein Gott, wo warst du denn mit deinen Gedanken?
45:07Es geht dich überhaupt nichts an.
45:09Doch, ich bin ja der Chef.
45:10Mich geht alles was an.
45:11Ach, war es okay.
45:13Ich habe mir vorgestellt, wir wären noch am See geblieben und wären noch schwimmen gegangen.
45:18Das klingt ja sehr, sehr schön, aber du bist ein bisschen spät dran.
45:22Wir stehen vor dem Fürstenhof, wir kommen in der Realität.
45:24Am besten, ich führe sie erst mal ein bisschen rum und dann treffen wir einen Stahl zum Mittagessen.
45:29Ähm, es sei denn, Sie möchten doch noch einen kleinen Drink auf der Terrasse nehmen.
45:33Ja, das kann ich auch machen.
45:34Ich komme dann gleich zu Ihnen.
45:38Und deswegen muss ich jetzt auch wieder zurück an meinen Schreibtisch.
45:41Vielen Dank für deine Hilfe.
45:42Für dich immer.
45:44Das weißt du.
45:54Wer hat diese Soße verbrochen?
45:55Ich weiß.
45:57Morgen Kartoffeln schälen, das klappt vielleicht.
45:59Kann ich nicht sprechen?
46:00Ich habe zu tun.
46:01Steh mir nicht im Weg rum, hol den Fisch aus der Kühlung.
46:04Lass deine schlechte Laune nicht an dem Personal aus.
46:06Machen Sie bitte fünf Minuten Pause.
46:08Wer diese Küche verlässt oder betritt, bestimme immer noch ich.
46:12Fünf Minuten Pause.
46:18André, wir sollten die ganze Sache noch einmal durchsprechen.
46:21Du willst dich doch nur rausreden.
46:22Rängt endlich darüber nach, wer das Foto gemacht haben könnte.
46:25Das ist mir egal.
46:26Es beweist nur deine Hinterhältigkeit.
46:28Hat Frau Morgenstern mit dir gesprochen.
46:29Ja.
46:30Nachdem du sie mit deinen Verschwörungstheorien geimpft hast.
46:33Weißt du, wenn du wenigstens dazu stehen würdest, du Feigling.
46:36Wenn du mir einmal zuhören würdest, du verbohrter Idiot.
46:39Weißt du, was der Idiot das machen wird?
46:42Er kümmert sich nur noch um seine Gemeinde und die Verbrauerei.
46:46Und diese Klitsche hier kann ihm gestohlen bleiben.
46:49Bitte, mach keinen Unsinn.
46:50Ich kündige.
47:08Auch mal wieder da.
47:11Ja, natürlich.
47:12Ich habe ja gleich Dienst.
47:14Zuvor ein kleiner Spaziergang.
47:17Mit Adrian, der einen wichtigen Termin mit mir wahrnehmen sollte.
47:20Das habe ich nicht gewusst.
47:22Klar.
47:23Du bist ja immer ahnungslos und unschuldig.
47:26Wo wart ihr so lange?
47:29Etwa in einer der Romantik-Hüten?
47:31Idealer Ort für eine heimliche Affäre.
47:32Wir haben keine Affäre.
47:34Nur ein kleines Geheimnis.
47:38Weißt du was?
47:39Ich gehe jetzt zu Adrian und erzähle ihm, wie verschossen du in ihn bist.
47:46Ich bin mit ihm und du bist noch fertig.
47:48Ach, André, das glaubst du doch selbst nicht.
47:50Aber weißt du, was ich nicht glaube und nicht glauben will und nicht glauben kann, ist Folgendes.
47:55Mein eigener Bruder will mich offensichtlich fertig machen.
47:59Desiree weiß jetzt doch Bescheid.
48:02Über Mallis Krankheit.
48:04Was?
48:15Denk dir bloß, ich hätte sie nicht durchschaut.
48:17Sie in ihre verwünschte Lady Macbeth.
48:19Oh, vielen Dank, ich werde das Kompliment an Beatrice weitergeben.
48:22Wird sie genauso amüsieren wie mich.
48:25Hast du eine Affäre mit Clara Morgenstern?
48:27Bitte was?
48:28Das habe ich nicht von Desiree.
48:29Das habe ich nicht von mir.
48:29das ihm ist ein kleines Geheimnis. Was
48:29ist gut. Warum?
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