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Transkript
00:12Wir haben das zigmal durchgespielt.
00:15Er wollte dich vergewaltigen.
00:16Philipp von Kehling, der reiche Schnösel aus bestem Hause.
00:19Seine Eltern hätten niemals zugelassen, dass ich wegen Notwehr freigesprochen worden wäre.
00:24Warum bin ich bloß in diesen verdammten Keller gegangen?
00:26Wo hast du ihn denn jetzt?
00:29Wald.
00:30Okay.
00:32Inbundwald.
00:44Da ist das gute Stück, ja.
00:47Ja, die lag hier.
00:50Wunderbar, ein Albtraum, wenn ich die gleich wieder verloren hätte.
00:53Wenn ich gewusst hätte, was du mit deiner armen Mutter alles durchmachst, dann...
00:59Es tut mir aufrichtig leid.
01:02Ich hätte dich nicht so unter Druck setzen dürfen.
01:08Warum hast du es mir denn nicht einfach erzählt?
01:13Weil ich dir nicht traue?
01:15Ja, das tut mir leid.
01:18Beatrice, wir haben beide die leidvolle Erfahrung gemacht.
01:22Wohin es führt, wenn Eltern sich zu sehr einmischen?
01:26Adrian als Schwiegersohn wäre der ideale Verbündete.
01:29Ich liebe Desiree und ich war bisher immer auf ihrer Seite und das müsstest du eigentlich am allerbesten wissen.
01:34Warum hatte sie dann Angst, dir von der Schwangerschaft zu erzählen?
01:43Und warum traut sie sich nicht, dir zu sagen, wie gern sie heiraten würde?
01:57Oskar, was machst du da?
01:59Das war's.
02:05Das war's.
02:08Das war's.
02:16Das war's.
02:29Das war's.
02:38Das war's.
02:55Was hast du denn, oder?
02:57Hey.
02:58Hey.
02:59Und was versteckst du da hinter deinem Rücken?
03:02Nichts.
03:04Nichts.
03:05Du hast doch da irgendwas.
03:08Jetzt komm, du versteckst doch da irgendwas.
03:10Du wolltest gerade irgendwas in den See werfen.
03:11Nichts.
03:14Jetzt komm.
03:15Also, ist doch eine Uhr.
03:19Ist es nicht die vom Konopka?
03:24Okay, das verstehe ich nicht.
03:25Du hast gesagt, dass du diese Uhr wahnsinnig toll findest und jetzt willst du sie wegwerfen?
03:29Eine ziemlich blöde Idee.
03:30Und warum machst du es dann?
03:31Ich war sauer, deswegen wollte ich Konopka eins auswischen.
03:34Und deswegen klaust du die Uhr und willst sie hier reinwerfen?
03:37Nein, schau mal, ich schufte mich in der Brauerei ab wie ein Blöder.
03:40Deswegen habe ich nach einer Gehaltserhöhung gefragt, aber er hat abgelehnt.
03:43Und deswegen willst du dich mit so einer saublöden Idee rächen, oder was?
03:47Jetzt komm, Oskar, was ist denn los mit dir?
03:50Er sperrst du David ein.
03:51Und dann rastest du völlig grundlos wegen einem Blumenstrauß aus, der überhaupt nicht von ihm war.
03:55Wusste ich ja nicht.
03:56Ja, aber die Uhr musst du zurückgeben.
03:57Ja.
04:03Das ist wahrscheinlich das Beste.
04:09Sorry.
04:11Bei mir musst du dich nicht entschuldigen.
04:13Aber du solltest mal darüber nachdenken, warum du in letzter Zeit völlig grundlos die ganze Zeit durchdrehst.
04:30Möchten Sie einen Kaffee?
04:32Ein Wasser?
04:33Ich meine, aber vielen Dank, dass Sie sich hier im Moment um alles kümmern.
04:36Das ist doch selbstverständlich.
04:38Für Sie vielleicht.
04:41Andere lassen von jetzt auf gleich alles stehen und liegen.
04:44Ach, ich kenne den André schon so lange.
04:47Nein, der beruhigt sich schon wieder und der bereut das bestimmt, dass er gekündigt hat.
04:50Meinen Sie?
04:51Ja, das ist ja nicht der erste Streit mit seinem Bruder.
04:54Bisher haben die sich immer wieder zusammengehauen.
04:56Nach allem, was ich gehört habe, stehen die Chancen da ziemlich schlecht.
05:00Deshalb habe ich mich auch schon nach einem Ersatz für Knopka umgesehen.
05:04Leider ohne Erfolg.
05:06Ja, ich glaube, da haben Sie sich die Mühe umsonst gemacht.
05:09Der kommt wieder.
05:11Vielleicht will ich das ja gar nicht.
05:14Ach so.
05:16Warte.
05:17Der ist doch ein exzellenter Koch und wir schätzen ihn alle sehr als Chef.
05:21Ehrlich gesagt, ich bin seine Extratur allein.
05:25Und dann diese Dreifachbelastung mit der Küche und der Brauerei und dem Bürgermeisteramt.
05:28Ich brauche hier einen Chefkoch, der sich hundertprozentig auf seine Arbeit konzentriert.
05:37Vielleicht können Sie sich ja mal umhören.
05:40Sie kennen so viele Kollegen in der Gegend.
05:42Vielleicht ist ja jemand geeignet.
05:44Ich.
05:46Entschuldigen Sie bitte, aber ich habe jetzt hier viel zu viel in der Küche zu tun.
05:49Nur mein Vorschlag.
05:50Sie müssen sich Ihren Chef nicht selber suchen.
05:52Nein, das ist wirklich die Sache der Geschäftsleitung.
05:55Und da mische ich mich auch gar nicht ein.
05:58Entschuldigen Sie bitte, aber ich habe jetzt wirklich zu tun.
06:12Tina.
06:15Entschuldigung.
06:20Was ist denn los mit Ihnen?
06:21Ich habe einfach Stress.
06:23Ich muss in der Küche Doppelschichten schieben und jetzt muss ich noch Pasteten für die Pressekonferenz machen.
06:27Aber dabei hilft Ihnen doch Ihr Freund, oder?
06:29Eher nicht.
06:31Ist der noch bei den Naturschützern wegen des Luchses?
06:34Keine Ahnung.
06:35Und es ist mir auch egal.
06:36Tina.
06:39Was?
06:40Oskar und ich haben uns gestritten und ich weiß nicht, ob er danach noch zu diesem Treffen hingegangen ist.
06:45Ich weiß einfach nicht, was gerade mit ihm los ist.
06:47Er ist leicht reizbar und verhält sich kindisch.
06:50Was aber nicht zufällig mit Herrn Hofer zu tun hat, hm?
06:54Tina, so ein junger Kerl, der schlägt schon einmal über die Stränge.
06:59Aber er liebt sie.
07:00Und wenn er einen Fehler gemacht hat, dann bereut er das bestimmt bald schon wieder.
07:04Es ist aber kein Grund, Herrn Konopka die Uhr zu klauen, nur weil der ihm keine Gehaltserhöhung geben wollte.
07:10Er hat was getan?
07:30Keine Ahnung, ob man Beatrice trauen kann.
07:33Desirée hat's lange nicht getan und David will bis heute nichts mit ihr zu tun haben.
07:36Ja, aber trotzdem. Wahrscheinlich will sie einfach nur das Beste für ihre Tochter, so wie jede Mutter.
07:42Was sagt denn Desirée selbst dazu?
07:44Wir waren uns eigentlich schon einig, dass wir auch ohne Trauschein glücklich sein können.
07:49Aber vielleicht behauptet sie das auch nur, weil sie glaubt, ich will sie gar nicht heiraten.
07:54Willst du denn?
07:56Ja, sie ist eine großartige Frau und wir erwarten ein Kind zusammen, also das spricht ja eigentlich nichts dagegen.
08:02Klingt ja sehr überzeugend.
08:03Ja, aber doch, auch nur, weil ich, weil ich, ich hab mir da nie groß Gedanken drüber gemacht.
08:07Und wenn ich heirate, dann natürlich Desirée.
08:10Auf der anderen Seite hat sie sich auch schon jede Menge geleistet.
08:14Ich meine die ganze Sache mit dem Schwarzgeld und das Theater mit Evers.
08:17Ja, und alles auch nur, um ihrer armen gelähmten Mutter zu helfen.
08:20Ach, du glaubst ja also immer noch nicht.
08:23Und du?
08:27Ach so, und du meinst ja nicht, dann soll ich sie auch nicht heiraten.
08:31Und es ist das, was du mir damit sagen willst.
08:32Adrian, ich will dir das überhaupt nicht sagen, Adrian.
08:34Es ist, es ist eine riesige Entscheidung und niemand kann sie dir abnehmen.
08:39Ja, da hast du recht.
08:43Trotzdem bin ich dir dankbar dafür, dass wir immer über alles reden können.
08:55Hallo Schatz, du siehst großartig aus.
08:58Danke.
09:06Was erwartest du?
09:08Frau Sonnenbichler ist in einem Alter, wo sie Veränderungen als Bedrohung empfindet.
09:12Was machst du da?
09:14Ja, ist ja gut.
09:16Außerdem arbeitet sie seit Jahren mit Konopka zusammen.
09:25Das ist kein Grund für so ein unkooperatives Verhalten.
09:28Wir finden schon einen Ersatz für den abgehalfterten Haugenkoch.
09:31Na, auch nicht so schnell wie möglich.
09:33Und in die Entscheidung hätten wir die liebe Frau Sonnenbichler doch sowieso nie mit einbezogen, oder?
09:40Friedrich, wo ist denn das Problem?
09:41Ihr beauftragt eine Agentur?
09:44Oder hast du Angst, sie weigert sich mit dem Neuen zusammenzuarbeiten und macht nur noch Dienst nach Vorschrift?
09:49Nein, nein.
09:52Dafür ist sie viel zu feige und zu loyal.
09:56Ich hätte nie mit so viel Widerstand gerechnet.
09:59Konopka kriegt mehr Unterstützung als erwartet.
10:02Auch Charlotte will, dass er hier wieder arbeitet.
10:05Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt so schnell wie möglich Adrian auf unsere Seite kriegen.
10:09Mit ihm zusammen hast du hier die Mehrheit.
10:13Ach ja, übrigens, er war vorhin hier und wollte mit dir über Konopka sprechen.
10:18Was hältst du davon, wenn wir das Ganze in Ruhe im Familienrat besprechen?
10:23Wir könnten meine Tochter und Adrian heute Abend zum Essen einladen.
10:27Hm, warum nicht?
10:28Nach dem Gynäkologen habe ich noch einen Termin bei Dr. Niederbühel.
10:32Routine-Check.
10:34Und er geht mit mir den Ultraschall durch.
10:37Unser erstes Bild vom kleinen Adrian.
10:39Oder der kleinen Desirée.
10:42So nennen wir sie oder ihn aber nicht, oder?
10:44Nein, auf keinen Fall.
10:46Kommst du mit?
10:47Natürlich komme ich mit.
10:48Babyfotos gucken, das ist doch super.
10:51Man wird wahrscheinlich nicht sehr viel darauf erkennen.
10:53Das ist mir egal.
10:54Es geht hier um unser Kind.
10:55Will ich bei einem der Bäume sein.
10:57Warte mal kurz.
11:04Ja?
11:05Hallo.
11:06Störe ich?
11:06Was gibt's?
11:08Friedrich und ich möchten dich und Adrian gerne zum Abendessen einladen.
11:12Keine Ahnung, ob er Zeit hat.
11:13Wir würden uns wirklich freuen.
11:15Vor allem ich.
11:17Moment, ich frage ihn mal kurz.
11:20Heute Abend Abendessen mit meiner Mutter und Friedrich Stahl?
11:25Hast du Lust?
11:27Familie halt.
11:29Tja.
11:30Und als zukünftige Eltern können wir solchen Verpflichtungen auch nicht ewig aus dem Weg gehen.
11:33Mhm.
11:34Gemeinsam kommen wir schon mit Oma Patrice klar, oder?
11:37Sag's zu.
11:39In Ordnung, wir kommen.
11:41Großartig.
11:41Bis dann.
11:43Großartig.
11:45Bin ich mal gespannt, was sie heute von uns will.
11:48Willst du dich ja tatsächlich nur an einem netten Familienabend interessieren?
11:53Ja.
11:53Bestimmt.
12:06Hallo Opa.
12:08Hallo Clara.
12:10Guten Appetit.
12:11Danke.
12:12Magst du dich ein bisschen zu mir setzen?
12:15Ich darf es nicht eh gleich gewittern.
12:16Ach, das ist noch weit weg.
12:18Komm, setz dich.
12:19Ich muss dir was erzählen.
12:26Stell dir vor, heute früh in der Bäckerei haben mich drei Leute auf meine neue Strickjacke
12:31angesprochen.
12:33Da hab ich den letzten Brat genommen.
12:36Ach, macht nichts.
12:37Keine Lust.
12:38Die haben mich alle gefragt, wo ich die gekauft hab.
12:41Dann hab ich gesagt, sowas muss ich nicht kaufen, weil ich so eine tolle Enkelin hab.
12:46Ich hab natürlich sofort erzählt, dass du die entworfen und hergestellt hast.
12:50Danke.
12:51Also wundere dich bitte nicht, wenn demnächst einige Anfragen kommen.
12:55Das ist wirklich lieb von mir.
12:56Und später zum Stammtisch zieh ich sie gleich nochmal an.
13:03Vielleicht, vielleicht kann ich mal ein paar Fotos von dir machen für die Homepage, wenn
13:06das okay wär.
13:07Ja.
13:08Gern.
13:08Du, es gibt einen großen Markt für bayerische Strickenmode, speziell wenn sie so schön
13:13und hochwertig ist wie deine.
13:15Vor allem in Bichlheim und Umgebung.
13:17Ja.
13:17Ich weiß nur, ich weiß nur ehrlich gesagt nicht, ob ich auf Dauer wirklich Trachtenjanker
13:21produzieren will.
13:22Warum nicht, wenn sie sich gut verkaufen?
13:25Ich bin Modedesignerin.
13:27Ich kann mich natürlich an traditionellen Vorlagen orientieren, aber es soll ja schlussendlich
13:31was Neues entstehen.
13:32Ach so.
13:33Du möchtest also gar nicht, dass ich für deine Strickjackenreklame lande?
13:37Doch, mach's doch unbedingt, unbedingt, jetzt hab ich's nicht gemeint.
13:41Ich freue mich über jeden Auftrag, der reinkommt.
13:44Und jetzt, mindestens bei meinen Stricksachen hab ich Erfolg.
13:51Hey.
13:53Ich bin schon klar.
13:55Die Arbeit an meiner Kollektion lenkt mich ja auch ab.
14:01Ich geh jetzt mal den hier auffüllen.
14:02Oh, er braucht es.
14:03Danke.
14:27Vielen Dank.
14:28Wo war die denn?
14:30Ich hab die überall gesucht.
14:31Ja.
14:32Hier.
14:34Unter der Sitzbank.
14:36Da muss sie ja nach innen gefallen sein.
14:39Ja.
14:39Ja, so sieht's aus.
14:41Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass das Fenster geöffnet war.
14:44Ja, Sie waren ja auch so in Ihre Gartenarbeit vertieft.
14:47Ja, wahrscheinlich.
14:48Was halten Sie davon, wenn ich Sie ein paar Tage bekoche?
14:52Hm?
14:52Ich meine, nicht im Fürstenhof.
14:54Ich könnte Ihnen auch hier etwas ganz Wunderbares kredenzen.
14:58Nein.
14:59Das ist nicht nötig.
15:00Seien Sie doch nicht so bescheiden.
15:01Ich hätte mich zu Tode geärgert, wenn ich die schon wieder verloren hätte.
15:04Sie müssen mir nur den Termin sagen.
15:06Und die Kesseln können Sie auch mitbringen.
15:09Okay.
15:10Okay.
15:11Ich will mich ja nicht wiederholen, aber...
15:13Ja, ja, ich weiß.
15:14Ich muss besser drauf achten.
15:16Sie haben sie jetzt schon zum zweiten Mal verlegt.
15:18Und wiedergefunden dank Ihrer Spürnase.
15:21Ja, aber nochmal taucht sie vielleicht nicht wieder auf.
15:24Wissen Sie was?
15:25Ich lege die in den Tresor der Brauerei und hole die nur wieder heraus zu besonderen Anlässen.
15:30Hm?
15:30Ja.
15:31Eine Monte Tremucci ist auch wirklich nichts für den Alter.
15:34Ja.
15:42Ist es nicht hübsch?
15:45Ja, sicher.
15:48Und es ist alles in Ordnung, oder?
15:49Es sieht alles sehr, sehr gut aus, ja?
15:51Hier können Sie sehen, wie das Embryo sich in der Gebärmutter eingenistet hat.
15:58Dieses winzige Pünktchen.
16:00Ja, dass Sie in gut acht Monaten ein kleiner Mensch sein werden.
16:04Ab wann weiß man denn ungefähr, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird?
16:08Na ja, so.
16:09Ab der elften Woche circa.
16:10Kommt ganz darauf an, wie es liegt.
16:12Ist doch ganz egal, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird.
16:15Hauptsache, es ist gesund.
16:17Wie gesagt, es ist alles in bester Ordnung.
16:19Das erste Foto von meinem ersten Kind.
16:22Was heißt denn hier deins?
16:29Ich bin mir sicher, dieses Foto wird einen Ehrenplatz in eurem Familienalbum einnehmen.
16:35Ja, das wird es.
16:44Die gehen natürlich aufs Haus.
16:49Und eins sage ich Ihnen.
16:51Ich lege mein Amt natürlich nicht nieder.
16:53Diese lächerlichen Vorwürfe sind längst vom Tisch.
16:56Servus.
16:57Das ist ja schon wieder mehr Bürgermeister als wird.
16:59Ich bedanke mich nur bei meinen Wählern, die mit dem Rücken gestärkt haben.
17:03Ja, weil sie hoffen, dass sie dafür Freibier bekommen, was offensichtlich funktioniert.
17:08Ich bin gleich bei euch, Herr Knocker.
17:10Haben Sie einen Moment.
17:11Aber für Sie doch immer so.
17:13Es geht um diese Pressekonferenz morgen.
17:15Ich kann da leider nicht dabei sein.
17:17Wir haben einen Krankheitsfall und da muss ich einspringen.
17:19Das schaffen Charlotte und ich schon.
17:21Außerdem haben wir noch den Bürgermeister.
17:22Ja.
17:23Über den wollte ich auch noch mit Ihnen reden, Herr Knocker.
17:26Ich habe gehört, Sie beide hatten Streit.
17:30Wer sagt das?
17:31Die Tina hat gemeint, der Herr Reiter wollte eine Gehaltserhöhung.
17:36Sie wollten sie ihm nicht geben und deswegen ist er halt sauer.
17:39Wir haben nie über eine Gehaltserhöhung gesprochen.
17:41Ich habe ihn ja gerade getroffen.
17:43Ich bin ihm sehr dankbar, dass er meine Oma wiedergefunden hat.
17:45Wir verstehen uns blendend.
17:46Also dachte ich.
17:48Ja, das dachte ich eigentlich auch.
17:50Aber wieso sollte die Tina sich so eine Geschichte ausdenken?
17:53Also das würde ich auch gerne wissen.
18:06Ich weiß, du arbeitest gerade, aber ich muss dir unbedingt was zeigen.
18:15Tada!
18:17Lechner Junior.
18:18Das ist das erste Ultraschallbild vom kleinen Purzelchen.
18:21Purzelchen?
18:22Ja, irgendwie muss ich es ja nennen.
18:25Wow.
18:26Süß.
18:27Guck mal hier.
18:28Der mini kleine Punkt.
18:30Ich bin schon so gespannt, wenn man irgendwann was erkennen kann.
18:32Wenn man sieht, es wird ein Junge oder ein Mädchen, Mädchen oder Junge.
18:35Und dann kommt ja irgendwann diese große Diskussion um den Namen.
18:38Arthian, ich ähm...
18:39Ja?
18:40Sei mir nicht größer.
18:40Ich hatte gerade einen Einfall.
18:41Ich muss den Trink skizzieren, sonst vergesse ich ihn gleich wieder, ja?
18:44Ach so.
18:46Ich dachte, du freust dich vielleicht mit mir.
18:49Ja, klar, das, das, das, das tue ich auch.
18:52Schon abgefahren, oder?
18:54Ich meine, dass ausgerechnet ich so aus dem Häuschen sein würde, wenn ich Papa werde.
18:59Sogar darüber nachdenkst zu heiraten.
19:01Ja, ist schon verrückt.
19:05Ja, manchmal geht es einfach unheimlich schnell.
19:07Ich meine, überleg mal, vielleicht triffst du ja morgen auch den Mann deines Lebens auf der Straße.
19:11Lass du es bitte.
19:13Ich muss weiterarbeiten.
19:16Sag mal, was ist denn eigentlich los mit dir?
19:17Es ist nichts los.
19:18Doch!
19:19Schon vorhin war es, warst du so komisch, als es darum ging.
19:21Ich möchte mich nur auf meine Arbeit konzentrieren.
19:26Okay, gut.
19:28Ich wollte es dir nur zeigen.
19:29Ich möchte es dir nur zeigen.
20:20Oh, da hatten wir beide wohl die gleiche Idee.
20:25Was hast du mitgebracht?
20:28Apfelgruben.
20:29Aber ich mag lieber Kugelhupf.
20:31Da weiß ich wenigstens, dass er gut ist.
20:39Danke.
20:47Kaffee?
20:47Ja, vielleicht gern.
21:02Du wolltest mit mir reden.
21:08Ich hätte dich nicht so anfahren sollen.
21:11Aber es ging ja nicht um dich, es ging um meinen Bruder.
21:13Und darum, dass ich mir vorstellen kann, dass er recht hat.
21:17Glaubst du das etwa immer noch?
21:20Hör mir zu, ich habe lange darüber nachgedacht, was du mir gesagt hast.
21:26Aber ich kann einfach nicht glauben, dass dein Bruder dich aus dem Amt jagen wollte.
21:31Hast du eine Ahnung.
21:33Hast du eine Ahnung?
21:33Vielleicht stecken ja doch Beatrice Hofer und Herr Stahl dahinter.
21:38Ich trau dieser Dame einiges zu.
21:41Doch du kennst sie doch, du magst sie sogar.
21:44Und?
21:47Ach, bei der Hofer bist du dir also nicht sicher?
21:49Ja, aber bei deinem Bruder doch auch nicht.
21:52Ich schon.
21:53Trotzdem, du solltest ihm nochmal eine Chance geben und wenigstens mit ihm reden.
21:57Damit er mir wieder die gleichen Lügen auftischt?
22:02Ich möchte mich nicht schon wieder mit ihr streiten.
22:05Ich mich doch auch nicht.
22:08Dann lass mir die Sache auf sich beruhen.
22:13Wo willst du denn hin?
22:15Was ist denn mit dem Kuchen?
22:16Du, den esse ich später.
22:17Ich muss die Pressekonferenz für morgen vorbereiten.
22:20Wenn ich dir irgendwie helfen kann.
22:23Ich komme schon zurecht, danke.
22:29Ich hätte mich bei Adrian mehr zusammenreißen müssen.
22:35Aber es geht einfach nicht, wenn er dauernd von Desirée und seinem Kind schwärmt.
22:45Wie soll ich da weiter mit ihm befreundet sein?
22:51Ich kann nicht immer so tun, als wäre alles super.
22:56Aber ich will ihn doch auch nicht verlieren.
22:58Dann kann ich die Laube morgen.
22:59Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:06Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:08Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:18Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:20Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:20Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:21Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:21Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:21Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:21Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:22Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:27Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:28reservieren sehr gut und dazu bitte eine strauß rosen ein paar delikatessen und ja ganz wichtig
23:36eine flasche champagner ja es soll eine überraschung werden zum hochzeitstag ja ich verlasse mich auf
23:42sie finden hey da hat sich schon wieder ein patient mit seinen wehwehchen im ohr nein das
23:51war fabien was ja manchmal aufs gleiche hinausläuft gibt's probleme nein überhaupt nicht der hat
23:56angerufen gesagt er ist beim kumpel wir brauchen uns keine sorgen machen so feinfühlig und
24:03rücksichtsvoll der junge man ja ich denke das ist ein guter einfluss auf ihn du solltest öfter knöpfe
24:11beim annähen wirst du gar nicht dass meine frau so gut nähen kann ja das kann sie sie hat sich
24:19ihre
24:19ersten bühnenoutfits nämlich alle selbst genäht und du nähst für fabien den nächsten knopf
24:27ach apropos fabien habe ich mit ihm verabredet morgen im kino oder so wirklich morgen ja wir
24:39reden doch schon die ganze zeit darüber und ich bin froh dass es endlich geklappt hat schön ja dann
24:45viel spaß was ja ich wollte mir gerade ein thema magst du auch einen mhm ok ja ja ja
24:55von hoher
25:01von hoher
25:22von hoher
25:30Vielleicht ein Champagner als Aperitif?
25:33Für sie ist natürlich der Orangensaft.
25:36Danke.
25:37Schön, dass ihr euch heute Abend Zeit genommen habt.
25:39Für die alte Mutter.
25:41Naja, das Eid will ich jetzt mal überhört haben.
25:43Dann auf die Jugend und auf die Familie.
25:47Auf einen schönen Abend.
25:48Auf den Frieden in der Familie.
25:53Bevor ich das Essen servieren lasse,
25:55würde ich ganz gern noch ein paar Worte über André Konopka verlieren.
25:59Deswegen waren Sie doch schon hier, nicht wahr?
26:01Ja, genau.
26:04Vor Saalfeld versucht er gerade, ihn zum Umdenken zu bewegen.
26:08Und auch seine Mitarbeiter würden ihn gern behalten.
26:11Und was denkst du?
26:13Naja, ich hab prinzipiell nichts gegen Neuzugänge einzuwenden.
26:16Aber?
26:16Ja, Herr Konopka ist fachlich sehr kompetent.
26:20Und seine Belegschaft respektiert ihn.
26:22Und das muss man erst mal schaffen.
26:24Das heißt, Sie würden es begrüßen, wenn er seine Kündigung zurücknehme?
26:27Nicht unter allen Umständen, aber grundsätzlich, ja.
26:31Findest du nicht, dass diese albernen Spielchen
26:32zwischen den Brüdern endlich mal aufhören sollten?
26:34Wir sind doch hier in einem Fünf-Sterne-Hotel
26:36und nicht im Kindergarten.
26:37Die beiden zwingen uns permanent, Partei zu ergreifen.
26:40Sind wir für Konopka, sind wir automatisch gegen Saalfeld.
26:43Und das ändert sich auch alle zwei Tage.
26:45So kann es auf jeden Fall nicht weitergehen.
26:47Das schadet uns allen.
26:49Im Zweifelsfall liegt die Entscheidung ja bei mir.
26:51Und ich entscheide grundsätzlich nur nach sachlichen Kriterien.
26:55Da hast du vollkommen recht.
26:58Das ist meine Meinung.
27:05Ja.
27:06Eine Frau sollte ihren zukünftigen Ehemann immer unterstützen.
27:10Auch wenn der Ehemann sich in völligem Unsinn verrennt,
27:14dann unterstützt sie ihn, indem sie ihm den Unsinn wieder ausredet.
27:19Wie oft noch?
27:21Ob wir heiraten oder nicht, bleibt alleine Adrian und mir überlassen.
27:25Aber was ist denn mit eurem Kind?
27:27Glaubst du, dass wir mit Trauerschein bessere Eltern sind als ohne?
27:31Ja, ich denke, dass ein Kind auf jeden Fall beiden...
27:33Ich glaube, ich frage mal in der Küche nach,
27:36ob der erste Gang soweit ist.
27:39Das ist ja eine sehr gute Idee.
27:47Wie schwer kann es sein, eine Uhr zu entsorgen?
27:50Sie vor Tina in den See zu schmeißen, wäre es recht verdächtig gewesen.
27:54Das sehe ich anders.
27:56Herr Konopka hätte sie rausgefischt, Fragen gestellt, auch zu den Initialen.
28:01Und jetzt hat Konopka sie wieder. Na toll.
28:03Er wird sie so schnell nicht mehr tragen. Dafür habe ich gesorgt.
28:08Du, ich muss Schluss machen. Tschau.
28:13Ah, Herr Reiter, das ist gut.
28:16Mit Ihnen wollte ich sowieso sprechen.
28:18Sagen Sie mal, stimmt es, dass Sie dem Herrn Konopka eine Uhr gestohlen haben,
28:22weil Sie mehr Gehalt wollen?
28:25Ach, woher wissen Sie denn?
28:29Tina.
28:30Ja?
28:31Ich habe aber gerade vorhin mit ihm gesprochen.
28:34Er weiß weder was von einem Diebstahl noch was von einer Gehaltserhöhung.
28:38Das habe ich auch nur Tina erzählt.
28:40Und die Wahrheit?
28:43Herr Konopka ging mir total auf die Nerven.
28:46Ja, er hat ständig erzählt, was für ein toller, ehrenwerter Bürgermeister er ist.
28:51Als ob er eine weiße Weste hätte.
28:53Es gibt keinen Beweis dafür, dass er eine der Bewerberinnen angegrabscht hat.
28:58Ja, weil er irgendetwas gemauselt hat.
29:00Oder weil er ganz einfach unschuldig ist.
29:04Das Verfahren gegen ihn ist eingestellt worden.
29:06Warum glauben Sie am Herrn Konopka nichts?
29:08Sehen Sie, Herr Sonnbichle...
29:15Meine Schwester ist vor ein paar Jahren fast vergewaltigt worden.
29:19Und sie hat ziemlich lange gebraucht, das zu verarbeiten.
29:24Ach, das tut mir leid.
29:26Klar ist das kein Grund, Herrn Konopka die Uhr zu klauen, aber...
29:30Ja, stimmt.
29:31Ich meine, Sie sind manchmal wirklich ein bisschen sehr impulsiv unterwegs.
29:35Aber ich habe Sie ihm ja auch schon zurückgegeben und...
29:39Können Sie die Sache mit meiner Schwester bitte für sich behalten?
29:44Ja, ja. Klar.
29:54Herr Reuter, meinen Sie nicht, dass die Wäsche bei den Temperaturen am Balkon schneller trocken wird?
30:04Wenn Desiree nur auf mich hören würde.
30:06Das tun erwachsene Kinder nun mal nicht, aber das willst du ja nicht einsehen.
30:11Mir wäre es ja nicht so wichtig, wenn es nur um sie ginge.
30:15Mit Adrian Lechner auf unserer Seite hätten wir hier das Sagen.
30:19Lechner will nur nach sachlichen Kriterien entscheiden.
30:21Egal, ob die beiden heiraten oder nicht.
30:24Wir können uns seiner nicht sicher sein.
30:26Je enger die Bindung, desto besser für uns.
30:28Und wenn es um Familie geht, sind sachliche Kriterien schnell zweitrangig.
30:32Keine Sorge. Wenn deine Tochter Lechner liebt, dann werden die auch irgendwann heiraten.
30:38Gabst du?
30:39Na, bei Leonard und Pauline war das genauso.
30:42Also, anfangs wollte ich Leonard zur Ehe drängen. Aus, ja, geschäftlichen Gründen.
30:49Aber er wollte nicht.
30:51Die haben erst geheiratet, als sie sich ineinander verliebt haben.
30:54Was ja Gott sei Dank bei Adrian und Desiree schon der Fall ist.
30:58Also, je weniger du die beiden drängst, umso eher läuten die Hochzeitsglocken.
31:33Was ist?
31:35Nichts.
31:36Ich finde es nur gerade so wunderschön, neben dir aufzuwarten.
31:39Mhm.
31:41Wenn es eine andere wäre, dann hätten wir auch ein ziemliches Problem.
31:45Echt?
31:46Hm.
31:47Blöd, Mann.
31:50Ich fände es wird immer schöner mit uns beiden.
31:54Am Anfang wolltest du nur mit mir ins Bett.
31:57Tja, und?
31:58Das will ich auch immer noch.
32:00Hm.
32:04Aber inzwischen ist da auch mehr.
32:06Unser Baby.
32:08Ja.
32:10Aber nicht nur das. Ich finde auch, wir sind...
32:12Ja, wir sind ein gutes Team.
32:14Zum Beispiel wie gestern Abend.
32:18Aber Patrice, sie kann es einfach nicht lassen, dass sie sich schon wieder einmischen muss.
32:23Du, keine Sorge, keine Sorge.
32:25Sie wird auch lernen, dass du entscheidest, was für dich das Beste ist.
32:29Oder du.
32:30Das finde ich auch okay.
32:31Okay.
32:32Gut.
32:33Dann werde ich jetzt entscheiden, dass du noch ein bisschen weiter schläfst.
32:37Und dir und dem Purzelchen noch eine kleine Ruhepause gönnst.
32:41Wem?
32:42Dem Purzelchen.
32:44Ach Gott, wie süß.
32:46Und du?
32:48Tja, ich muss jetzt langsam aufstehen.
32:50Ich habe nämlich noch einen ganz wichtigen Termin mit dem Herrn vom Tourismusverband.
32:54Ja, das klingt aber spannend.
32:57Und davor muss ich noch einen ganzen Haufen Unterlagen durcharbeiten, die mir diese wundervolle PR-Dame vorbereitet hat.
33:06Aber frühstücken können wir noch vorher.
33:07Oh, sehr gerne.
33:10Schweineöhrchen.
33:10Schweineöhrchen.
33:24Oh, entschuldige.
33:26Danke.
33:27Was machst du da eigentlich?
33:29Ich überlege mir die Tagesgerichte für die nächste Woche.
33:33Das hat der André alles so aus dem Ärmel geschüttelt.
33:36Ja, wenn du das so lange gemacht hast wie er, dann hast du auch kein Problem mehr damit.
33:40Na, schauen wir mal.
33:42Sag mal, wie ist es denn jetzt eigentlich bei euch?
33:48Ihr wolltet euch doch treffen.
33:50Haben wir.
33:51Und?
33:53Wir konnten uns nur darüber einig sein, dass wir uns nicht einig sind.
33:58Zumindest was seinen Bruder angeht.
34:00Du glaubst also nach wie vor, André schätzt die Lage falsch ein.
34:04Ich weiß es nicht.
34:06Möchtest du einen Rat?
34:09Von dir immer.
34:13Halt dich aus der Sache raus.
34:15Schau mal, der André und du, ihr habt euch doch gerade erst gefunden.
34:18Und es wäre doch schade, wenn es jetzt wegen sowas schon zu Ende wäre, bevor es überhaupt richtig angefangen hat.
34:25Das finde ich auch.
34:35Ich möchte doch auch, dass es weitergeht.
34:39Deshalb habe ich auch die halbe Nacht wachgelegen und nachgedacht.
34:44Du hast recht, ich sollte noch mal mit Werner sprechen.
34:47Und vielleicht auch dann die Kündigung zurücknehmen?
34:51Allerdings glaube ich nicht an einen Erfolg dieses Gesprächs.
34:55Ja, warum reden Sie denn überhaupt mit Ihrem Bruder?
34:59In der Hoffnung auf ein Wunder.
35:03Und Melli zuliebe.
35:17Hey.
35:20Was machst du denn hier?
35:23Ich wollte dich treffen.
35:26Und?
35:28Es tut mir leid.
35:31In Zukunft habe ich mich im Griff.
35:35Das hast du schon oft gesagt.
35:37Ja, aber diesmal schaffe ich es.
35:40Keine Eifersuchtsanfälle mehr.
35:42Keine dummen Aktionen.
35:44Und...
35:45Versprochen.
35:48Ich dachte, wenn wir ein bisschen Sport machen,
35:51dann komme ich gar nicht mehr dazu, mich aufzuregen.
35:54Okay.
35:57Es tut mir leid.
36:00Und es kommt wirklich nicht mehr vor.
36:08Versprochen.
36:14Versprochen.
36:17Gut.
36:19Dann können wir jetzt hier losspotteln.
36:21Und ich erinnere dich an dein Versprechen.
36:24Hey!
36:28Hey, so leicht kommst du mir nicht davon.
36:47Störe ich?
36:48Überhaupt nicht.
36:50Möchtest du deine Kündigung zurücknehmen?
36:55Ich wollte den Ablauf der Pressekonferenz mit dir besprechen.
36:59Ist nur ein Vorschlag, du entscheidest.
37:01Okay.
37:08Ist sonst noch was?
37:10Ja, ich hatte eigentlich gehofft, Werner hier zu treffen.
37:13Er ist nicht da.
37:14Ja, das sehe ich.
37:17Er ist nach Verona gefahren.
37:19Robert wird 40.
37:22Schön, dass ich das auch mal erfahre.
37:26Möchtest du dich endlich mit ihm aussprechen?
37:30Wenn er in Italien ist.
37:32Ach, André, bisher sei es nicht so aus,
37:34als würdest du auch nur einen Augenblick lang ihm zuhören.
37:38Deswegen bin ich ja jetzt hier.
37:41Glaubst du, Werner, inzwischen?
37:44Ich wollte ihm noch eine Chance geben.
37:47André, wir alle würden uns so freuen,
37:49wenn du hier am Fürstenhof bleibst.
37:51Auch Werner.
37:52Und ich und deine Mitarbeiter.
37:55Wir brauchen dich als Chefkoch.
37:57Aber vor allem brauchen wir dich.
37:59Als Mensch.
38:01Und vor allem für den Brandstein des Charity-Events nächste Woche.
38:06Ja, auch.
38:08Aber in erster Linie geht es um dich.
38:15Beim nächsten Mal nehme ich Sie mit auf eine Runde Gleitschirmfliegen.
38:17Da freue ich mich schon drauf.
38:18Ja, wir freuen uns auch sehr.
38:19Schönen Tag.
38:20Super, ja.
38:21Wiedersehen.
38:24Wiedersehen.
38:26Also wenn man Sie beide so sieht,
38:27dann könnte man denken,
38:28Sie wären gerade frisch verliebt.
38:29Ja, das sehen wir auch.
38:31Jeden Tag aufs Neue.
38:32Schatz, du betreibst maßlos.
38:34Sonst hättest du heute nicht
38:35unseren allerersten Hochzeitstag vergessen.
38:40Und deshalb möchte ich für uns heute die Laube reservieren.
38:45Aber ich bin davon...
38:46Du sagst alles ab.
38:47Ich bin heute der wichtigste Mensch in deinem Leben.
38:50Das bist du doch jeden Tag.
38:52Also was ist mit der Laube?
38:53Die Laube, die ist heute schon gebucht.
38:56Von wem?
38:57Das darf ich Ihnen nicht sagen.
38:58Wieso nicht?
38:59Diskretion.
38:59Ich will es aber wissen.
39:01Herr Lechner?
39:03Von ihrem Mann.
39:05Aber du wolltest...
39:08Nein.
39:09Ich...
39:09Ich habe gedacht, du...
39:11Hast du es vergessen?
39:13Überraschung.
39:15Die ich Ihnen übrigens gerade verdorben habe.
39:17Das tut mir leid.
39:17Sie hatten doch keine andere Worte.
39:21Wachterchen.
39:22Jetzt ganz schnell mit dir ab in die Praxis,
39:25damit ich nachher nicht so lange auf dich warten muss.
39:30Tschüss, Herr Lechner.
39:32Wiedersehen.
39:43Adrian Lechner hier.
39:46Sagen Sie...
39:47Finden Sie heute zufällig Zeit für einen Sonderauftrag?
39:52Am besten sofort.
39:56Ja, ihr habt richtig gehört.
39:58Ich arbeite wieder hier.
40:00Ihr werdet es also eine Weile mit mir aushalten müssen.
40:03Na, Feierabend gehe ich einen aus.
40:06Ja, ja, ist ja schon gut.
40:07Kommt ins.
40:08An die Arbeit.
40:09Ach, André.
40:10Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie froh ich bin,
40:12dass Sie sich so entschieden haben.
40:14Können Sie doch nicht im Stich lassen.
40:17Haben Sie sich eigentlich mit Ihrem Bruder ausgesprochen?
40:21Der feiert lieber mit seinem Sohn Geburtstag.
40:24Aber, Heligert, viel wichtiger sind mir die Menschen,
40:27die mich gebeten haben, hier zu bleiben.
40:29Also Sie, Charlotte, sogar Herr Lechner hat angerufen.
40:32Es ist die beste Lösung für uns alle und für den Fürstenhof.
40:38Ach, André, bevor Sie nachher zur Pressekonferenz gehen,
40:42hätten Sie vielleicht Zeit, mal meine Vorschläge für die Tageskarten
40:46für die nächste Woche anzuschauen?
40:48Wie sind wir immer ausgezeichnet?
40:50Ja, hoffentlich.
40:52Ich war mir da nicht so ganz sicher.
40:54Und für die Vorspeise, da habe ich einen Vorschlag von Nelly ausgesucht.
40:58Fangen Sie mal her.
40:59Ich habe mir natürlich überlegt, dass ich alles berücksichtige, was Sie gesagt haben.
41:06Also genügend Abwechslung und saisonale und auch regionale Produkte.
41:13Aber jetzt meckern Sie schon.
41:20So schlimm?
41:22Heliga, das ist ausgezeichneter Arbeit.
41:27Ich bin hier überflüssig.
41:29Nein, das sind Sie nicht.
41:31Aber wenn Sie mal Langeweile haben, dann würde ich mich natürlich freuen,
41:35wenn Sie wieder mal meine Gartenarbeit übernehmen würden.
41:37Ja, das könnte Ihnen so passen.
41:50Das heißt, ihr habt euch wieder versöhnt?
41:52Mhm.
41:53Oskar bringt gerade die Pasteten ans Bräustüber zu dem Pressetermin.
41:57Das hätte ich alleine niemals geschafft.
42:00Glückwunsch.
42:02Ja, er hat sich so ehrlich und so süß entschuldigt, da konnte ich gar nicht Nein sagen.
42:07Ja, komm, du wolltest doch auch gar nicht.
42:12Es ist echt schön, dass es bei euch wieder besser läuft.
42:16Hast du dich mit Adi angestritten?
42:22Nicht direkt gestritten, aber...
42:26Ich habe ihm lang und breit von seinem Baby mit Desirée vorgeschwärmt.
42:32Irgendwann, ich konnte nicht mehr, ich habe die Beherrschung verloren.
42:35Ja, aber das ist doch auch verständlich.
42:39Und jetzt?
42:42Keine Ahnung, ich glaube, ich gehe mir erst mal einfach aus dem Weg.
42:45Wie willst du das denn machen?
42:46Ihr begegnet euch doch hier ständig.
42:50Ich konzentriere mich halt auf meine Arbeit.
42:52Jetzt verkrieche ich mich in meinem Atelier.
42:55Clara, das ist doch keine Dauerlösung.
42:57Ich weiß, aber was Besseres fällt mir nicht ein.
42:59Was soll ich denn machen?
43:00Ich kann ihm doch nicht pausenlos die verständnisvolle Freundin vorspielen.
43:26Der Teil deines Plans hat ja großartig funktioniert.
43:30Ich will einen Keil zwischen die Brüder treiben.
43:33Und das, bitteschön, funktioniert nach wie vor.
43:35Egal, ob Konopka in der Küche bleibt oder nicht.
43:38Hoffentlich.
43:39Ganz sicher.
43:40Vertrau mir.
43:42So schnell versöhnen die beiden sich nicht mehr.
43:45Ich habe übrigens mitbekommen, Konopka ist schwer beleidigt,
43:47weil Saalfeld nach Italien gefahren ist.
43:51Das ist ein solcher Kindskopf.
43:54Trotzdem wäre ich froh, wenn es noch einen Plan B gäbe.
43:58Plan A ist perfekt.
44:00Na, eine Theorie.
44:04Es muss doch eine andere Möglichkeit geben,
44:05den Fürstenhof zurückzubekommen.
44:07Das bezweifle ich.
44:10Aber es ist Zeit für den nächsten Schritt.
44:14Was hast du vor?
44:15Ich werde mal ein bisschen den Druck im Kessel erhöhen.
44:19Damit er so schnell wie möglich in die Luft fliegt.
44:33Sag mal, musst du nicht irgendwann mal weiterarbeiten?
44:37So wie Herr Konopka heute drauf ist,
44:38ist es, glaube ich, völlig in Ordnung,
44:40wenn ich ein bisschen später aus der Pause zurückkomme.
44:46Danke, dass du so für mich da bist.
44:49Na klar.
45:01Weißt du, was ein bisschen verworren ist?
45:05Dass ich eigentlich genau in der gleichen Situation wie Adrian bin.
45:10Ich bin in einer Beziehung und will mit jemandem befreundet sein,
45:14der mehr für mich empfindet.
45:19Stimmt.
45:22Nur, dass David sich nicht verstellen muss.
45:24Und, und, du würdest ihn doch niemals
45:26in deine Hochzeitspläne mit einbeziehen.
45:29Nein.
45:31Das würde ich nicht.
45:32Das wäre rücksichtslos.
45:36Naja, fairerweise muss man sagen,
45:37dass Adrian gar keine Chance kriegt, rücksichtsvoll zu sein.
45:40Dann musst du ihm endlich die Wahrheit sagen.
45:43Aber wer weiß, wie er dann reagiert?
45:45Aber das ist doch völlig egal, Clara.
45:47Du musst endlich ehrlich sein.
45:49Dieses Versteckspiel, das ist doch schrecklich.
45:57Du hast recht.
46:01Du hast recht.
46:04Ich...
46:06Lange halte ich das sowieso nicht mehr aus.
46:16Gut so?
46:17Sehr gut.
46:18Und bitte mal mit Flasche.
46:20Gerne.
46:26Kommt ihr alle miteinander?
46:29Frau Bayer?
46:31Herr Bartholz, der Herr Bartholz.
46:32Herr Bartholz, der Herr Bartholz.
46:32Schön, dass Sie alle kommen konnten.
46:34Servus, servus.
46:37So viel passartig gar nicht gerechnet.
46:39War doch eine tolle Idee von mir,
46:40die Saison der Edition von Burger Bartholz.
46:43Profitieren wir beide davon?
46:44Es gibt ein Problem.
46:46Sind die Pasteten nicht angekommen?
46:48Na ja, genug Bier haben wir her.
46:49Ein richtiges Problem.
46:51Genau.
46:51Ja.
46:53Ein Journalist hat mich gerade angesprochen im Vertrauen.
46:57Und?
46:57Er wollte wissen, ob es stimmt,
46:59dass du einen Deal mit der Staatsanwaltschaft gemacht hast.
47:04Wie kommt der denn da auf?
47:05Keine Ahnung.
47:08Er vermutet, dass du die Vorwürfe der sexuellen Nötigung
47:11aus der Welt geschafft hast,
47:12in dem Geld geflossen ist.
47:14Und das riecht natürlich nach Mauschalein.
47:19Vielen Dank.
47:20Hast du noch irgendwelche Fragen
47:22bezüglich der Unterlagen für den Termin?
47:25Ich stehe dir jederzeit zur Verfügung.
47:27Tag und Nacht.
47:30Vielen Dank.
47:31Ich komme dann darauf zurück.
47:34Sag mal, was ist denn mit dir los?
47:36Du bist so steif.
47:38Nein, nein, bin ich gar nicht.
47:41Ich wollte was mit dir besprechen.
47:44Also vielmehr wollte ich dich was fragen.
47:46Schieß los.
47:50Also die Serie, du bist ja eine, das weiß ich ja auch,
47:53du bist eine sehr selbstständige Frau
47:55und du triffst deine Entscheidungen ja auch gerne selbst.
47:58Das soll ja auch so bleiben.
47:59Also wenn wir, wenn wir...
48:05Ja?
48:07Oh Mann, ich...
48:08Ich hoffe, ich überrumpel dich nicht.
48:12Nee, tu es doch einfach.
48:16Okay.
48:20Desirée Bramik.
48:26Willst du meine Frau werden?
48:29Ja, natürlich will ich.
48:47Ach, und heute kommt der große Weinkenner zurück.
48:52Was ist?
48:54Eigentlich ist er gestern schon zurückgekommen.
48:56Wie?
48:57Auf der Tageskarte steht heute Lamm, Kalb, Dorade, Zander
49:00mit ein bisschen guten Willen.
49:02Kriegst du das schon hin?
49:10Wovor hast du eigentlich Angst?
49:12Dass ich bei der Frage, ob jemand etwas gegen diese Ehe hat,
49:15die Hand hebe?
49:18Würdest du?
49:20Ich habe ihre Anti-Baby-Pille manipuliert.
49:26Du hast was?
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